Warrior Cats - das RPG
Warrior Cats - die Welt der Katzen.
Tritt dem DonnerClan, WindClan, FlussClan, SchattenClan, WolkenClan oder dem BlutClan bei und führe ein Leben als Krieger!
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Hierarchie
DonnerClan
Anführer: Toxinstern
2.Anführer: Farnsee
Heiler: Eichenblatt
Heilerschüler: Enzianpfote

FlussClan
Anführer: Jubelstern
2.Anführer: Hirschfänger
Heiler: Kauzflug

WindClan
Anführer: Dunkelstern
2.Anführer: Sturmjäger
Heiler: Milanschrei

SchattenClan
Anführer: Mohnstern
2.Anführer: Gewitterbrand
Heiler: Abendhimmel

WolkenClan
Anführer: Brombeerstern
2.Anführer: Wildfeuer
Heiler: Tränenherz
Heilerschüler: Regenpfote

BlutClan
Anführer: Djinn
2.Anführer: //
"Heiler": Emerald
"Heilerschüler": Lotta

Das RPG
Jahreszeit:
Blattgrüne

Tageszeit:
Sonnenaufgang

Tageskenntnis:
Bis auf einige kleine Wölkchen ist der Himmel strahlend blau. Es ist so richtig heiß und die Sonne brennt vom Himmel. Bäume, Sträucher und Wiesen sind grün, aber wo es weniger Wasser gibt, mischen sich vermehrt einige vertrocknete Pflänzchen darunter. Beute gibt es aber dennoch genügend und die meisten Katzen sollten kaum Probleme haben, ihre hungrigen Mägen zu füllen oder ihre Jungen zu versorgen. Nur im Fluss gibt es keine Fische und auch die Landbeute im Territorium des FlussClans hat sich zurückgezogen.


DonnerClan Territorium:
Die Bäume halten hier einen Teil der Sonnenstrahlen ab und sorgen für etwas Schatten. Das Unterholz ist dich genug, um sich bei der Jagd leicht darin verbergen zu können, jedoch können trockene Zweige für unerfahrene Katzen eine Schwierigkeit darstellen. Beute gibt es jedenfalls genug und eine geduldige Katze wird früher oder später eine zweite Chance bekommen.


FlussClan Territorium:
Der Wasserspiegel des Flusses steht niedriger als sonst und die Sonne hat das Wasser aufgewärmt, auch wenn die Arbeiten der Zweibeiner flussaufwärts weiterhin den Fluss verdrecken. Die Fische haben sich inzwischen vollständig zurückgezogen und nach Süden geschwommen. Auch die Landbeute ist verschwunden.


WindClan Territorium:
Aufgrund der fehlenden Deckung und der höheren Lage geht hier zumindest ein leichter Wind und es ist ein klein wenig kühler als in den Territorien der anderen Clans. Der Wind bietet zumindest eine kleine Abkühlung, auch wenn die meisten Katzen sich bei der Hitze wohl trotzdem nur ungern mehr als nötig in der Sonne aufhalten. Kaninchen gibt es nach wie vor genügend.


SchattenClan Territorium:
Auch im Territorium des SchattenClans ist es warm und grün geworden. Reptilien und Frösche gibt es genügend. In den bewaldeten Gebieten ist bietet der Wald kühlenden Schatten. Auch hier wimmelt es von Beute und ein Jäger kann sich auf ein nettes Festessen freuen.


WolkenClan Territorium:
Die Bäume hier tragen grüne Blätter, aber besonders weiter entfernt vom Fluss finden sich immer wieder auch trockene Sträucher. Im Schatten der Bäume ist das Unterholz grüner und überall ist das Zwitschern der Vögel zu hören. Ein erfahrener Jäger sollte kaum Probleme haben, Beute zu finden und zum Clan zurückzubringen.


Baumgeviert:
Die vier mächtigen Eichen tragen grüne Blätter und spenden kühlenden Schatten für jede Katze, die sich in der Senke ausruhen möchte. Wenn das Baumgeviert verlassen ist, wimmelt es hier von Beute und in den Baumkronen zwitschern die Vögel.


BlutClan Territorium:
Auch hier ist es heiß und trocken, aufgrund der Steinbauten der Zweibeiner vielleicht sogar noch heißer. Zweibeiner und Hunde sind damit aber auch häufiger im Park und auf ihren Spaziergängen anzutreffen. Sie stellen wie ihre Monster eine Gefahr für die Katzen dar und machen die Futtersuche schwieriger. Wasser ist ebenfalls schwieriger zu finden, solange man nicht zum Strom läuft, wo der Wasserspiegel etwas niedriger ist als sonst.


Streuner Territorien:
Auch hier ist es heiß geworden. In bewaldeten Gebieten bieten die Blätterdächer der Bäume einen kühlenden Schatten, während sich wohl kaum eine Katze gerne länger als nötig auf den offenen Flächen aufhalten möchte. Beute gibt es genügend und ab und zu ist auch mal ein abenteuerlustiges Hauskätzchen anzutreffen, das sich noch nicht im Schatten zusammengerollt hat.


Zweibeinerort:
Sonne und Wärme locken Hauskätzchen immer wieder in die Gärten ihrer Hausleute, auch wenn sich die meisten wohl lieber faul im Schatten zusammenrollen, um zu dösen, anstatt einen Schritt über den Gartenzaun hinaus zu machen. Aber hin und wieder entscheiden sie sich für einen kleinen Spaziergang.


 

 Territorium

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BeitragThema: Re: Territorium   Territorium - Seite 56 EmptyMo 29 März 2021, 09:18


"Durch deine Augen schaue ich..."
Wisperwind

"...wie durch die Nacht ins All."

DonnerClan | Kriegerin | #049

Leise lachend lehnte die Kriegerin sich in die Berührungen des Katers, genoss sogar das sanfte Stupsen, welches sie unter anderen Voraussetzungen bestimmt von den Pfoten geholt hätte und ein sanftes Schnurren ließ ihren grau gemusterten Leib beben. Mittlerweile war es tiefste Nacht, der Mond war schon dabei sich wieder im Horizont zu verstecken und das weißliche Licht ließ den schwarzen Anführer in einem mystischen Licht erstrahlen. Zwar schob sich direkt darauf eine Wolke vor den Mond und dimmte somit das Mondlicht, doch war Wisperwind sich sicher, dass dieser Kater bestimmt direkt aus den Sternen zu ihr herabgekommen sein musste.

Kurz hielt sie inne, musterte Toxinstern und stellte sich dann direkt vor ihn, ihr Blick bohrte sich intensiv in den seinen. Langsam legte sie den Kopf schief, ihre Nasen berührten sich fast als sie den Kopf hob und auf seine Frage, ob ihr Anführer jemals unrecht sprechen würde flüsterte: „Natürlich nicht.“ Nahe an seinen Lippen vermischte sich ihr Atem einen Moment und ließ ihr Herz ihren Brustkorb sprengen. Schnell und heftig hämmerte es in ihrem Leib, es ließ die Kriegerin zittern, bevor sie sich abwandte, um wieder neben dem dunklen Kater gehen zu können. Sollte es noch mehr solcher Momente zwischen ihnen geben würde sie sicher einfach direkt und auf der Stelle draufgehen.

Der kalte Windzug der ihr, einige Herzschläge später durch den Pelz strich half Wisperwind ungemein, denn aus irgendeinem Grund war ihr unglaublich heiß geworden.  Trotz dessen konnte die Kätzin sich nicht helfen, immer wieder huschte ihr Blick den kräftigen Leib neben sich hinauf und nicht das erste Mal an diesem Abend fragte sie sich innerlich, ob sie ihren Anführer je so gelöst und entspannt gesehen hatte, und, dass sie der Grund dafür sein sollte, fühlte sich surreal an. Überschätzte sie sich selbst so sehr? Interpretierte sie in ihr miteinander etwas hinein? Oder fühlte er dasselbe wie sie in diesem Moment?

Total in ihren Gedanken vertieft bemerkte sie erst viel zu spät, dass Toxinstern nach links hin abgebogen war und beinahe rannte sie erneut voll in ihn hinein, konnte sich jedoch im letzten Moment noch stoppen. Mit zittrigen Pfoten folgte sie ihm weiter, ein zehrender Druck baute sich im Inneren der Kriegerin auf und beinahe hätte sie tief aus der Brust heraus geknurrt. Irgendetwas in ihr wollte, dass sie mit ihm sprach, ihm all das an den Kopf warf, was schon so lange in ihrem Herzen verborgen geblieben war. Aber sie traute sich nicht, sträubte sich dagegen und alles was unweigerlich danach kommen würde. Abrupt blieb sie stehen, den Blick gen Boden geheftet, bevor sie langsam und stetig den Kopf hob und die Augen des riesigen Katers suchte.

Toxinstern?“
Fragte sie leise, scharrte mit den Pfoten und leckte sich fahrig über die Lippen. Nur langsam nahm sie ihre Schritte wieder auf, schloss die Distanz zwischen ihnen und kurz fühlte sie sich, als würde sie sich innerhalb der nächsten Herzschläge direkt vor seine Pfoten übergeben. „Ich… will das alles hier nicht seltsam machen. Aber ich finde du solltest wissen… Das mir das hier sehr viel bedeutet.“ Kurz reflektierten ihre Augen das Licht des Mondes, ihre Gestalt leuchtete silbrig auf, bevor sie ihre Nase zögerlich und sanft gegen seine Wange presste.

„Und du bedeutest mir genauso viel…“
Nuschelte sie undeutlich, hoffte jedoch im nächsten Augenblick, dass er sie nicht verstehen würde. Das Blut schoss ihr ins Gesicht und beschämt wandte sie den Kopf ab, bevor sie mit schnellen Schritten versuchte den Spaziergang wieder aufzunehmen.

Erwähnt: Toxinstern, Buchenfrost
Angesprochen: Toxinstern
Ort: Territoirum

reden | denken | handeln | andere Katzen

(c) by Moony



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And yeah it's true that I'm a little bit intense, right...

...things you don’t understand are scary, right?

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Zuletzt von Katsuki am So 06 Jun 2021, 22:58 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Territorium   Territorium - Seite 56 EmptyMo 29 März 2021, 19:35




Eichenblatt

Die rotbraune Kätzin verkniff sich ein Seufzen; während sie mit Nesselbart unterwegs war, bekam sie immer mehr das Gefühl, dass er auf einer persönlichen Ebene kaum ausgereifter war als ein frischernannter Schüler - und selbst die strotzten manchmal von einem Selbstvertrauen, über das Eichenblatt oft nur amüsiert den Kopf schütteln konnte. Aber ein seltsamer Kater wie er war ihr noch immer lieber als jemand, der ihr jetzt wegen ihres Tonfalls auf die Nerven gegangen wäre; sie mochte keine unnötigen Diskussionen, vor allem nicht, wenn sie sich im Recht sah.
Eichenblatt hörte das Stocken in seiner Stimme und die Gefühle, die selbst ein erwachsener Krieger nicht unterdrücken konnte, und fragte sich unwillkürlich, ob man ihr damals den Schmerz hatte anhören können, als sie ihre kurzlebige Beziehung beendet und ihre Junge davon gegeben hatte - weit weg, sodass sie nicht in Versuchung geraten konnte, doch noch ihre Mutter sein zu wollen. Alle bis auf eines.
Allein der Gedanke an Möwenherz und Donnerstern schnürrte ihr die Kehle zu und ließ ihre Glieder schwerer werden. Es waren Tage wie diese, an denen sie ihr Alter wirklich spüren konnte.
»...und dann werde ich hier auf dich warten, mit Dornenjunges... und mit Feuerpfote.«
Die Erinnerung an die Worte ihres Anführers, ihres... einstigen Gefährten ließ sie erstarren. Stark schlug das Herz gegen ihre Brust und sie spürte, wie ihr das Atmen immer und immer schwerer fiel, als würde ihre Lunge versagen.
»Aber ich sollte nicht. Und darum geht es doch.« Nesselbarts Worte waren in diesem Moment wie Krallen, die einer offenen Wunde bohrten, und es gelang ihr nicht, das leise, qualvolle Wimmern zu unterdrücken, das aus ihrer Kehle drang.
Energisch und mit einem Ausdruck in den Augen, der an Wahnsinn grenzte, wirbelte Eichenblatt zu dem Kater herum. »Genau. Du solltest nicht«, presste sie mit einem Zischen heraus, obwohl sie diejenige gewesen war, die den Vorschlag unterbreitet hatte. Es war, als müsste sie sich selbst daran erinnern, was richtig und was falsch war. Was sie sollte und was nicht.
Ihr Körper hatte zu zittern begonnen und dem SternenClan sei Dank, dass sie in ihrem Aufruhr die Kräuter in ihrem Maul nicht vollends zerstörte. Sie wusste nicht, wie lange es dauerte, bis ihr Herzschlag sich beruhigte, während sie fast schon fiebrig ihren Blick auf Nesselbart gelegt hatte.
»Entschuldige... Lass... lass uns heimgehen«, murmelte sie schließlich, von einer plötzlichen Erschöpfung geplagt. Sie hatte Angst vor dem, was er sagen können, was er sie fragen würde, weshalb sie das tat, was sie am besten konnte: ihren eigenen Emotionen entfliehen.
Ohne an die restlichen Kräuter zu denken, die sie auf den Hinweg gesehen hatte, machte sie sich auf den Weg zurück in das Lager.

tbc » DonnerClan Territorium, Das Lager

Territorium ✩ DonnerClan Heilerin ✩ 267

Erwähnt » Donnerstern, Dornenjunges, Feuerpfote
Angesprochen » Nesselbart


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BeitragThema: Re: Territorium   Territorium - Seite 56 EmptySo 04 Apr 2021, 17:53

Tulpenfluss

Kriegerin | DonnerClan



---> DonnerClan Lager [DonnerClan-Territorium]


Nun da wir uns ein wenig vom Lager und den anderen Katzen entfernt hatten, schien es Frostpfote bereits ein klein wenig besser zu gehen. Das wunderte mich nicht unbedingt, schließlich war der junge Kater hier nicht den kritischen und verurteilenden Blicken mancher anderer Katzen ausgesetzt, die vermutlich nur zum Ziel hatten, dass er sich ihnen anpasste. Ein Stück vom Lager entfernt verlangsamte ich nun mein Tempo, bis ich vor schön großen Baum zum Stehen kam. Wahrscheinlich war es am besten, wenn ich einfach mit dem Training weitermachte und Frostpfote Zeit gab, sich nur darauf zu konzentrieren. Im Laufe des Trainings würde sich schon ein Gespräch ergeben, oder wir würden danach etwas Zeit haben. Schließlich war es nicht in meinem Sinne, den Schüler einfach so wieder den unfairen Urteilen seiner Familie auszusetzen. Er war jung und es war nur verständlich, wenn diese Methoden ihn verwirrten oder beeinflussten. Immerhin hatte sie auch bei seinen Eltern, seiner Schwester und anderen Katzen funktioniert. Frostpfote aber sollte selbst denken können.
Wir üben heute Klettern, begann ich mit einem freundlichen Blick an meinen Schüler gewandt, bevor ich mich daran machte, mich mit den Krallen zum niedrigsten Ast des Baumes nach oben zu ziehen. Komm am besten Mal zu mir nach oben, dann werden wir gemeinsam weiterklettern. Ich machte eine kurze Pause, bevor ich noch einen Blick zu dem Schüler hinunterwarf. Hast du eine Idee, wozu wir Kletterfähigkeiten gebrauchen können?, fragte ich ihn dann, während ich geduldig darauf wartete, dass er zu mir nach oben kam.


reden | denken | handeln | Katzen
Sonstiges: Cf: DonnerClan-Lager
Klettertraining mit Frostpfote

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BeitragThema: Re: Territorium   Territorium - Seite 56 EmptyMo 05 Apr 2021, 17:08


 

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rostpfote

DonnerClan | Schüler | #014

”I try to be the best I can be, really.”

<-- DC-Lager

Mit leicht erhobenem Schweif strich Frostpfote an Gräsern und Büschen vorbei, immer tiefer hinein in das Territorium, was ihm mittlerweile so vertraut war. Er spürte, wie mit jedem Schritt mehr die Sorge von ihm abfiel, dass er keinen Platz mehr im Clan hatte. Aber draußen im Wald fühlte er sich freier, unbeschwerter. Tulpenfluss wies ihm den Weg zu einem Baum, vor dem sie mit erwartungsvollen Augen stehen blieb. Frostpfotes Blick wanderte hinauf bis in die Baumkrone, an der sich langsam wieder hellgrüne Sprösslinge zeigten. Er wollte sich gerne beweisen, dass er immer noch ein guter Schüler und zukünftiger Krieger sein konnte.
“Okay”, antwortete er und zog sich hinter seiner Mentorin auf den Ast. Er stieß sich leicht mit seinen Hinterbeinen ab, sodass er schwungvoll neben ihr landete und krallte sich dann am Holz fest, um nicht vornüber wieder runter zu fallen. Trotz der Müfigkeit, die ihm immer noch in den Knochen steckte und dem wieder aufkommenden Hunger des Vortages, schaffte er es, sitzen zu bleiben und dachte dann über Tulpenfluss’ Frage nach. “Mh, also klettern könnte bestimmt beim Jagen helfen, um nach Beute Ausschau zu halten von oben. Oder auch im Kampf, wenn man sich einen Überblick verschaffen will? Allerdings muss man da bestimmt schnell klettern können, oder?” Er konnte sich nicht so recht vorstellen, wie schnelles Klettern aussehen sollte, aber seine Mentorin hatte sich viel eleganter und sicherer auf den Ast begeben als er und sie konnte sowas bestimmt.

Erwähnt: Tupenfluss
Angesprochen: Tulpenfluss
Standort: DC-Lager -> Territorium
Sonstiges: --
Zusammenfassung: Folgt Flüsterwind in den Wald, klettert neben sie und überlegt sich eine Antwort auf ihre Frage.

”But how can that be enough if it feels like I’m always failing?”


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Zuletzt von Denki am Mo 05 Apr 2021, 22:19 bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Territorium   Territorium - Seite 56 EmptyMo 05 Apr 2021, 20:12

Tulpenfluss

Kriegerin | DonnerClan



Das ist schon richtig, miaute ich an meinen Schüler gewandt, als dieser vorschlug, dass Klettern einen Vorteil im Kampf und bei der Jagd bringen könnte. Eine Katze die wirklich gut klettern kann, kann sogar ein Eichhörnchen durch die Baumwipfel verfolgen, wenn es nach oben flüchtet. Und im Kampf bekommt man so mitunter wirklich einen besseren Überblick. Für einen Moment lang ließ ich meinem Schüler Zeit, meine Worte aufzunehmen, bevor ich weitersprach. Wir werden aber langsam anfangen mit dem Klettern, miaute ich dann. Folge mir und pass auf, dass du gut das Gleichgewicht hältst. Du kannst ruhig den Schweif benutzen, um dich auszutarieren. Langsam erhob ich mich und begann Ast für Ast nach oben zu klettern, wobei ich immer wieder stehen blieb und zu Frostpfote zurückblickte. Ich wollte nicht zu langsam vorgehen, aber auch nicht riskieren, dass mein Schüler hektisch wurde und einen dummen Fehler machte.
Oben angekommen ließ ich mich auf einem Ast nieder und wartete, bis Frostpfote zu mir aufgeschlossen hatte. Wie geht es dir?, fragte ich den Schüler dann nach einer Weile. Vielleicht würde mein Schüler mir ja von sich aus darüber erzählen, wie es ihm in den letzten Tagen ergangen war. Eines meiner Ohren zuckte leicht. Ich konnte ihn doch nicht mit Vorwürfen wie denen von Toxinstern alleine lassen ...


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Sonstiges: Klettertraining mit Frostpfote

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BeitragThema: Re: Territorium   Territorium - Seite 56 EmptyMo 05 Apr 2021, 22:18


 

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DonnerClan | Schüler | #015

”I try to be the best I can be, really.”

Aufmerksam hörte Frostpfote den Ausführungen seiner Mentorin zu. Sie kam ihm in diesem Moment sehr weise vor und er speicherte alles, was sie ihm erzählte, in seinem Gedächtnis. Er probierte einmal aus, mit dem Schweif auf dem Ast sein Gleichgewicht zu halten und er merkte, dass es ihm nicht besonders schwer fiel. Instinktiv kauerte er sich näher an den Ast und glich das Wackeln aus, welches durch den Wind verursacht wurde. Dann nickte er Tulpenfluss mit großen Augen zu.
Er versuchte, beim Klettern ziemlich genau den Weg zu nehmen, wo sie ihre Pfoten hinsetzte. Ast für Ast kletterten sie hinauf in einem Tempo, welches weder langsam noch schnell, sondern geschmeidig lief und im Nu hatten sie eine beachtliche Höhe erreicht. Bewundernd sah der Schüler sich um und genoss das Gefühl von Zügellosigkeit, welches ihn mit dem brausenden Wind und dem Adrenalinschub der Höhe überkam.
Tulpenfluss’ Worte holten ihn jedoch wieder in die Realität und er hockte sich hin. Er wollte ihr erzählen, wie es ihm ergangen war - von dem Gespräch mit Lichterpfote, seinen Albträumen, seinem Gefühl, fehl am Platz zu sein. Er wusste nur nicht genau, wo er anfangen sollte. “Es geht so”, brachte er schließlich heraus, allerdings hörte es sich selbst in seinen Augen falsch an. “Ich hab nicht so gut geschlafen die letzten Nächte. Und ich hab gestern mit Lichterpfote gesprochen.” Er stockte. “Sie… mh, sie hat mir nicht direkt Vorwürfe gemacht, aber sie war auch nicht glücklich mit dem, was passiert ist. Ich glaube, sie weiß noch nicht alles, weil sie krank war.” Ob das, was er gerade sagte Sinn ergab wusste er auch nicht mehr wirklich. Alles schien ihm nur noch ein einziges Fragezeichen und hilflos sah er zu Tulpenfluss auf. “Ich hab das Gefühl, ich wäre egoistisch gewesen, aber wie kann das sein, wenn es mir selbst so schlecht ging? Warum hat Toxinstern mich dafür verantworlich gemacht?” Ein trauriger Ausdruck huschte über sein Gesicht, das anfängliche Gefühl von Freiheit verflogen. “Bin ich wirklich Schuld an Dornenjunges’ Tod? Ich verstehs nicht mehr.” Er fuhr mit den Krallen über die Rinde unter seinen Pfoten. Tulpenfluss, ich- ich weiß nicht mehr wirklich, ob ich hier einen Platz habe.”

Erwähnt: Tulpenfluss, Lichterpfote, Toxinstern, (Dornenjunges)
Angesprochen:Tulpenfluss
Standort: Territoirum auf dem Baum
Sonstiges: --
Zusammenfassung: Klettert mit Tulpenfluss hoch und zweifelt dann an sich, seiner Exitenz und seinem Platz im Clan.

”But how can that be enough if it feels like I’m always failing?”


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BeitragThema: Re: Territorium   Territorium - Seite 56 EmptyMo 05 Apr 2021, 22:36

Tulpenfluss

Kriegerin | DonnerClan



Ich war nach wie vor nicht sonderlich gut auf Frostpfotes Familie zu sprechen und eines meiner Ohren zuckte leicht, als der junge Kater mir von seinem Gespräch mit Lichterpfote erzählte. Offenbar war seine Schwester krank gewesen und hatte deshalb nicht alles mitbekommen, jedoch vermutete ich, dass sie so oder so nicht sonderlich gut darauf zu sprechen sein würde, dass ihr Bruder mit uns gemeinsam außerhalb des Lagers gegessen hatte. Bestimmt hörte sie genau wie ihre Eltern direkt auf Toxinsterns Worte und machte sich nicht einmal die Mühe, irgendetwas davon zu hinterfragen. Die Sache schien meinen Schüler ganz schön mitgenommen zu haben - kein Wunder schließlich hatte der Anführer uns die Schuld an Dornenjunges Tod gegeben, obwohl der junge Kater vermutlich so oder so gestorben war. Es war wie Azurblick sagte: Die höherrangigen Katzen brauchten einen Sündenbock, für die Dinge die geschahen und dazu nahmen sie Katzen, die ihnen nicht direkt die Pfoten leckten. Und seine Familie hoffte wohl, dass Frostpfote über den Druck zum Mitmachen bewegt werden konnte.
Du bist nicht Schuld am Tod irgendwelcher Katzen, Frostpfote, miaute ein wenig harscher als geplant, da ich einfach nicht zulassen wollte, dass irgendjemand meinem Schüler solche Vorwürfe machte. Dann aber wurde meine Stimme wieder etwas freundlicher. Dornenjunges wäre vermutlich ohnehin gestorben, erklärte ich ihm. Und wenn er die Beute bekommen hätte vermutlich eine andere Katze. Es gab wenig Beute und irgendeine Katze hätte zu wenig bekommen. Ich schenkte ihm einen freundlichen Blick. Du hast Beute gebraucht und weil wir etwas gefangen haben, hast du sie auch bekommen, fügte ich noch hinzu. Das ist der natürliche Lauf der Dinge. Wir jagen und wir fressen. Nur Toxinstern und Eichenblatt wollen, dass es anders läuft. Und weil wir für uns selbst gedacht haben, haben sie uns dafür verantwortlich gemacht. Ich schwieg für einen Moment. Bei all dem ging es nicht wirklich um die Beute, davon war ich inzwischen überzeugt. Es ging um das System des Clans und um die Macht mancher Katzen, um gesellschaftliche Regelungen und darum wer wem die Pfoten leckte und gehorchte. Frostpfote musste unter diesen unterschwelligen Methoden leiden und für einen Moment fühlte ich eine Verbindung zu dem Schüler, als er äußerte, dass er seinen Platz im Clan nicht mehr kannte. Und es gab nur wenig, was ich ihm anbieten konnte. Aber ich würde ihn zumindest nicht so einfach dem Urteil seiner Clankameraden preisgeben.
Schließlich konnte Toxinstern nicht von mir verlangen, dass ich meinen Schüler fallen ließ.


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Sonstiges: Redet mit Frostpfote oben auf dem Baum

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BeitragThema: Re: Territorium   Territorium - Seite 56 EmptyDi 06 Apr 2021, 14:24



Toxinstern

DonnerClan Anführer

All the wisdom to lead...




Die Sonne hatte sich bereits wieder über den Horizont gestohlen und den Mond mitsamt seinem kalten Licht vertrieben. Die Luft hatte sich ein wenig erwärmt und man hörte rundum das leise, summende Erwachen der Blattfrische. Der schwarze Kater genoss seine Umgebung, denn er wusste, dass es bald Zeit war heimzukehren. Wisperwind schlitterte ein weiteres Mal nur Haarscharf an ihm vorbei, scheinbar schien sie vollkommen in Gedanken versunken zu sein. Auch er war mit dem Kopf noch bei dem Moment, als sie ihm so nahe gekommen war, dass sie ihren Atem hatte spüren können. So offensives Verhalten war er nicht von der Kriegerin gewohnt, doch es gefiel ihm. Ebenso schnell wie der Augenblick gekommen war, hatte er sich bereits wieder in Luft aufgelöst und nun herrschte Schweigen zwischen ihnen. Ein Schweigen, dass dem großen Kater Zeit und Raum zum Nachdenken gab und da war er scheinbar nicht der Einzige.

Beinahe wäre ihm entgangen, dass seine Begleitung abrupt Halt machte und erst als sie leise seinen Namen miaute, hielt auch er inne, um sich erstaunt zu ihr umzudrehen. Etwas in ihrer Stimme alarmierte Toxinstern und so suchte er forsch in Wisperwinds zweifarbigen Augen nach etwas, das ihm verraten würde was in ihr vorging.
Doch er musste nicht länger grübeln, denn als die Bengalkätzin näher trat - so nah, dass der Anführer es sich gern gefallen ließ - rückte sie bereits raus mit der Sprache.
Die Worte gefielen dem mächtigen Schwarzen und aus seiner Kehle stieg ein tiefes, dunkles Schnurren auf. Merkwürdigerweise war seine eigene Aufregung verschwunden und er erinnerte sich mit einem Mal an ihre Zeit im Heilerbau, als Wisperwind krank gewesen war. Schon damals hatte er das Gefühl gehabt, in ihrer Anwesenheit ganz er selbst sein zu können. Er hatte sie so schnell ins Herz geschlossen, diese kleine Kätzin mit ihrer liebevollen Art. Würde er sie je wieder gehen lassen können?

Die kleine Kriegerin entfernte sich bereits wieder und Toxinstern sah ihr hinterher und lächelte. Sie war so niedlich verlegen, eine liebenswerte Eigenschaft.
"Wisperwind, warte." miaute er und dieses Mal war er es, der zu ihr aufschloss. Vorsichtig trat er an sie heran, beugte sich hinab und leckte ihr erst sanft zwischen den Augen die Stirn herauf, bevor er seinen Kopf behutsam an den ihren schmiegte. Erfüllt von einem wohligen Kribbeln schnurrte er leise:
"Du bedeutest mir doch ebenso viel." Wusste sie das denn nicht? Er würde alles für sie tun.



...all the courage that you need...

Angesprochen:  Wisperwind
Erwähnt: xx

...you will find when you see.


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BeitragThema: Re: Territorium   Territorium - Seite 56 EmptyDi 06 Apr 2021, 15:47


 

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rostpfote

DonnerClan | Schüler | #016

”I try to be the best I can be, really.”

“Denkst du wirklich?” Hoffnung stieg in Frostpfotes Stimme auf. Er hatte sich geschämt und schuldig gefühlt für  Dornenjunges’ Tod und konnte immer noch nicht genau zuordnen, wie genau er da involviert war. Dass Tulpenfluss ih verteidigte und dann erklärt, dass das Junge vermutlich eh von uns gegangen wäre, tat ihm gut. Dass sie jedoch so stark an  Toxinstern und Eichenblatt zweifelte, trug nicht zu der Klärung seiner Gefühle bei. Er hatte die Wut von seinem Anführer ihm gegenüber zwar sehr persönlich genommen, aber schließlich versuchte er doch, das Beste für den Clan zu tun, oder? Und obwohl er zweifelte und sich fragte, ob er jetzt noch dazugehörte, war er im Clan groß geworden, seine Eltern und seine Schwester waren hier. Es fiel dem Schüler schwer, darüber nachzudenken und er atmete einen Moment lang einfach die frische Luft ein. Sein Herz schlug schneller als er sich daran erinnerte, wie es gewesen war, ins Lager zurück zu kehren und  Toxinsterns Wut ausgesetzt zu sein und wie unsicher er sich mit  Lichterpfote gefühlt hatte. Zwar hatte er die Zeit mit seiner Schwester genossen, aber die ganze Zeit hing über ihm die Schuld, die Angst und auch seine eigene Schwäche. “Wäre ich vielleicht nicht so schwach gewesen, als wir jagen waren, dann hätte  Dornenjunges aber vielleicht doch eine Chance gehabt, oder?”, fragte er seine Mentorin dann. Obwohl sie sich so vehement auf seine Seite stellte, konnte er den Gedanken nicht einfach beiseite legen. Er schüttelte irritiert den Kopf.

Erwähnt: Tulpenfluss, Toxinstern, Eichenblatt, Lichterpfote, (Dornenjunges)
Angesprochen: Tulpenfluss
Standort: FC-rTerritorium, auf einem Baum, hoffentlich weit weg von Toxin
Sonstiges: --
Zusammenfassung: Honestly, an diesem Punkt zweifelt er einfach an seiner gesamten Existenz und hat so ambivalente Gefühle, dass er nur noch Tulpe um Rat bitten kann.

”But how can that be enough if it feels like I’m always failing?”


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BeitragThema: Re: Territorium   Territorium - Seite 56 EmptyDi 06 Apr 2021, 17:49

Tulpenfluss

Kriegerin | DonnerClan



Die schwächsten Katzen sterben immer zuerst, wenn es wenig Beute gibt, erklärte ich meinem Schüler nun wieder etwas ruhiger, als er nachfragte. Manchmal ist es nicht möglich, alle Katzen zu ernähren. Meine Schweifspitze zuckte leicht und ich schwieg für einen Moment. In solchen Situationen können nicht alle Katzen überleben, fuhr ich dann fort. Und wenn wir nicht sterben wollen, müssen wir fressen. Wieder flogen meine Gedanken zu Toxinstern, der scheinbar wollte, dass wir verhungerten oder ich meinen Schüler verhungern ließ. Und jetzt hatte er seinen Befehl auch noch zum Gesetz gemacht, damit sich jede Katze im Wald daran halten musste. Und natürlich hatten die anderen Anführer zugestimmt, schließlich war es wohl nur in ihrem Sinne, dieselbe Macht über ihre Katzen ausüben zu können. Eines meiner Ohren zuckte, als ich mich wieder Frostpfote zuwandte. Das kommt darauf an, ob Dornenjunges die übrige Beute bekommen hätte, miaute ich dann. Und auch so wissen wir nicht ob die Beute gereicht hätte, um ihm am Leben zu erhalten. Das war die Wahrheit. Keine Katze konnte wissen, ob Dornenjunges überlebt hätte, sofern er überhaupt als Erster die Beute bekommen hätte. Wäre es nach Toxinstern gegangen hätte der das Fleisch genauso gut an eine andere Katze verteilen können, oder es hätte vielleicht nicht gereicht, je nachdem wie schwach er schon geworden war, hätte es unter Umständen auch überhaupt nicht geholfen, ihm das magere Fleisch zu füttern. Viele Dinge haben einen Einfluss darauf, ob Katzen leben oder sterben, Frostpfote, miaute ich. Und dass sie es tun ist natürlich. Wenn Dornenjunges nicht gestorben wäre, hätte vielleicht eine andere Katze dafür bezahlt. Du bist nicht Schuld daran, dass eine Katze gestorben ist. Es gibt Dinge, die wir nicht kontrollieren können.
Lass dir von niemandem etwas anderes sagen.




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BeitragThema: Re: Territorium   Territorium - Seite 56 EmptyMi 07 Apr 2021, 19:02


Nesselbart
DonnerClan-Krieger
#032

Die Aussage zu treffen, dass Nesselbart verwirrt war, wäre in dieser Situation vermutlich noch untertrieben. Er hatte keine Ahnung, was hier bitte los war oder genauer, was mit Eichenblatt los war. So wirklich absolut gar keine Ahnung. Gut, die Handlungen der Heilerin waren für ihn immer recht schwer einzuschätzen - was auch damit zusammenhängen konnte, dass er nicht sonderlich viel mit ihr zu tun hatte - aber diese... Unvorhersehbarkeit war doch bemerkenswert.
Erst wirkte sie... verletzt? Getroffen? Und Nesselbart hatte sich schon Gedanken gemacht, ob er sie mit seinen Worten wohl irgendwie angegriffen hatte, ohne es zu merken - wobei er sich beim besten Willen nicht vorstellen konnte, wie. Dann fing die alte Heilerin an zu fauchen, bestätigte dabei sein Ablehnen ihres eigenen Vorschlages und klang irgendwie trotzdem so, als hätte er irgendetwas falsch gemacht. Dann hatte sie... gezittert, nur, um den Rückweg ins Lager anzuordnen und ohne zu zögern aufbrach.
Nesselbarts Kopf war voller Fragen. Voller Fragen, die er Eichenblatt sicher nicht stellen würde, immerhin hatte ihr... fluchtartiger Rückzug durchaus den Eindruck erweckt, dass sie nicht sprechen wollte. Und Nesselbart würde zwar gern wissen, was gerade in die Heilerin gefahren war - aber es war ihm dann doch lieber, seinen Pelz zu behalten.

Kopfschüttelnd nahm er das kleine Bündel Kräuter auf, welches er gesammelt hatte, um Eichenblatt hinterherzulaufen. Nicht zu schnell, weil er nicht glaubte, dass sie es gutheißen würde, wenn er den von ihr aufgebauten Abstand zerstörte. Und vielleicht auch, weil er sich dann selbst von der Situation distanzieren konnte. Zweifelnd blickte er der Kätzin jedoch hinterher, als sie auch die Klettenpflanzen, die sie eben erwähnt hatte, hinter sich ließ. Innerlich debattierte er, ob er die Pflanze nun ebenfalls Pflanze sein lassen sollte oder ob er die Heilerin aktiv zurückrufen sollte. Beides keine guten Optionen, jedenfalls in seinen Augen. Und so entschied er sich, allein zurückzubleiben, um die wertvollen Wurzeln auszugraben. Es war nicht mehr weit bis ins Lager und Eichenblatt würde ihm sicherlich das Fell über die Ohren ziehen, wenn er nur daran dachte, dass er irgendwie auf sie Acht geben sollte - gerade nach der Aktion von eben. Andererseits waren Heilpflanzen immer wichtig, gerade, wenn der nach der Blattleere bestimmt mickrige Vorrat wieder aufgefüllt werden sollte. Und außerdem gab ihm das Ganze die Gelegenheit, noch mehr Distanz zwischen ihn und die Heilerin und vor allem ihre verwirrende Konversation zu bringen.

t.b.c.: DonnerClan-Lager

TL;DR:  Nesselbart ist verwirrt und latscht Eichenblatt hinterher, stoppt aber, um Klettenwurzeln einzusammeln.
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BeitragThema: Re: Territorium   Territorium - Seite 56 EmptyDo 08 Apr 2021, 17:55


"Durch deine Augen schaue ich..."
Wisperwind

"...wie durch die Nacht ins All."

DonnerClan | Kriegerin | #050

Das Herz raste viel zu schnell in ihrer Brust, während ihre Kralle tiefe Furchen in den weichen Boden schlugen. Mit einem Mal wurde ihr Übel, am gesamten Körper zitternd schloss sie einen Moment lang die Augen und versuchte sich auf ihren eigenen Atem zu konzentrieren. Was hatte sie bloß angestellt. Hatte sie das zarte Band zwischen sich und ihrem Anführer nun endgültig getrennt, oder verabscheute er sie nun sogar? Jeder Atemzug brannte in Wisperwinds Brust, während ihre Sicht langsam begann undeutlich zu werden, ein dunkler Rand grub sich von den Seiten in ihr Sichtfeld hinein. Panik schnürte der Kriegerin die Kehle zu und auf einmal hob sie erschrocken den Kopf.

„Wisperwind, warte!“

Mi großen Augen fuhr sie zu dem riesigen schwarten Kater herum, blinzelte einige Male verständnislos und holte zitternd Luft. Er war ihr so nahe, von ihrer Position konnte sie genau in seine strahlend gelben Seelenspiegel blicken  und dieser Umstand ließ das Blut in ihren Adern kochen. Ganz automatisch bog sie sich den sanften Liebkosungen des Katers entgegen, während sie noch nicht so recht glauben wollte was geschah. Er beugte sich tatsächlich zu ihr herunter und lehnte seine Stirn gegen die Ihre. Ganz automatisch begann die grau Gemusterte zu schnurren, strich mit der Nase über sein Kinn und biss die Zähne fest zusammen. Jeder Muskeln in ihrem Körper war vollkommen angespannt, während jedes Wort, welches von Toxinstern aus zu ihr durchdrang ihren Herzschlag noch heftiger gegen ihre Rippen pochen ließ. Ungläubig riss die Kriegerin die Augen auf, rutschte einen halben Schritt zurück und einige quälend lange Herzschläge lang wusste sie nicht was sie sagen sollte.

Zu viele Gedanken spukten in ihrem Kopf, ließen ihren Verstand vollkommen verzweifeln und ein leises Winseln presste sich aus der Kehle der Donner-Clan-Katze. „Mein…Meinst du das wirklich ernst?“ Wisperwind hatte zwar gemerkt, dass sich zwischen ihnen etwas verändert hatte, aber sie hätte nicht einmal im Traum gewagt auch nur daran zu denken jemals diese Worte aus dem Mund des Anführers zu hören. Heillos überfordert flatterte es in ihrer Magengrube, die Muskeln in ihren Beinen quittierten ihren Dienst und in einem Akt der Verwirrung stolperte sie auf den Anführer zu und vergrub ihre Nase tief im Fell an seiner Halsbeuge. Bebend zog sie seinen Geruch ein, schloss die Augen und lehnte sich gegen die größere Gestalt, bevor ihr Körper langsam aber sicher begann sich wieder zu entspannen. Noch hatte sie gar nicht realisiert was geschehen war und so setzte das unbeschreibliche Hochgefühl ein ganzes Stück zu spät ein. Ein verliebtes Strahlen schlich sich in die heterochromen Augen der Kriegerin, welche sich wieder ein Stück entfernt hatte, bevor sie sich streckte um die Nase des Katers einen einzigen Herzschlag lang zärtlich mit der ihren zu berühren.

Im selben Moment kam auch die Sonne wieder hervor, strahlte durch die Baumkronen hindurch und hinterließ ein warmes prickeln auf dem Rücken Wisperwinds. Jetzt, wo ihre Emotionen sich langsam wieder beruhigten, schaffte sie es sogar wieder Toxinstern anzublicken, ohne sofort das Gefühl zu haben einfach in sich zusammenzufallen. „Du weißt gar nicht wie lange ich auf diese Worte von dir warte…“ Seufzte die Kriegerin sanft, schüttelte lächelnd den Kopf und strich noch einmal mit ihrer Nase über seine Wange, bevor sie sich langsam wieder in Bewegung setzte. Auch, wenn sie nichts lieber tun würde als den Rest ihres Lebens genau an dieser Stelle mit genau diesem Kater zu verweilen wusste sie auch, dass sie nicht mehr so lange wegbleiben durften, immerhin war Toxinstern immer noch der Anführer.


Erwähnt: Toxinstern
Angesprochen: Toxinstern
Ort: Territoirum

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BeitragThema: Re: Territorium   Territorium - Seite 56 EmptyFr 09 Apr 2021, 23:40


 

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rostpfote

DonnerClan | Schüler | #017

”I try to be the best I can be, really.”

Aufmerksam, aber geknickt hörte Frostpfote Tulpenfluss zu. Die Realität, dass in der Blattleere, wenn Beute rar war, immer Katzen starben und dann auch noch die Schwächsten, das traf ihn sehr. Er wäre gern in der Lage, alle zu beschützen, aber er selbst fühlte sich mehr als schwach. So wie an dem Tag, an dem sie das Kaninchen gegessen hatten. Er hatte zugebissen, weil er solchen Hunger hatte und so schwach war. Also hatte Tulpenfluss ihn doch auch nur beschützt. So machte das alles in seinem kopf viel mehr sind. Er war derjenige gewesen, der beschützt worden war. Nicht anders herum. Er war sich jetzt sicher, dass seine Mentorin ihm nur das Leben hatte retten wollen. Eben, wie es eine gute Kriegerin tat. Das neue Gesetz war jedoch dadurch nicht unbedingt falsch… Dornenjunges, die anderen Jungen und die Ältesten mussten geschützt werden, aber es war falsch, das auf die Kosten der Krieger und Schüler zu tun, die ihr Bestes gaben, um für alle etwas zu fressen zu finden. Hätten sie sich nicht gestärkt, dann wäre er vielleicht im Heilerbau gelandet - oder er hätte sogar wie Dornenjunges enden können. Damit war doch auch niemandem geholfen.
Frostpfote spürte, wie sich Frust und Trotz aus seinem Innern an die Oberfläche kämpften. Toxinstern hatte nicht das Recht gehabt, ihn so zurecht zu weisen, wenn er die ganze Situation nicht kannte. Er hatte nicht gesehen, wie schwerfällig er nur aus dem Nest gekommen war, wie schwer seine Beine und sein Blick bereits verschwommen. Als er dies in Teilen Lichterpfote erzählt hatte, war ihm der leise Zweifel in ihrem Blick aufgefallen. So als wäre es nicht so schlimm gewesen. Doch für ihn war das alles sehr real, sehr greifbar, sehr angsteinflößend. Er fühlte sich, als wäre er gerade noch viel Schlimmerem entgangen. Er rümpfte seine Nase und sah dann in die braunen Augen seiner Mentorin. “Ich glaube, du hast Recht.” Seine Stimme zitterte leicht, von den Erinnerungen geprägt. “Der Clan hat doch die Aufgabe, alle zu schützen. Aber was macht man dann, wenn die, die schützen sollen es nicht mehr schaffen? Wenn wir so eine Gemeinschaft sind, ist nicht jeder an Dornenjunges’ Tod mit Schuld? Nicht nur ich?” Er merkte, wie sich die Wut in seinem Körper ausbreitete und zum ersten Mal dachte er etwas, was er wahrscheinlich vor seiner Familie nicht zugeben konnte. Toxinstern hat mir Unrecht getan. Ich habe versucht, mein Leben zu schützen.

Erwähnt: Tulpenfluss, Lichterpfote, Toxinstern, (Dornenjunges)
Angesprochen: Tulpenfluss
Standort: in einem Baum mit Tulpenfluss
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Zusammenfassung: Wird sich der Realität bewusst, dass Dornenjunges vielleicht auch mit der Beute verstorben wäre und fühlt sich von Toxinstern ungerecht behandelt. (Ihr hört da drüben ja nichts, Wisper und Toxin sind ja sehr beschäftigt, wa?)

”But how can that be enough if it feels like I’m always failing?”


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BeitragThema: Re: Territorium   Territorium - Seite 56 EmptySo 11 Apr 2021, 21:13



Toxinstern

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Nun war die Wahrheit ausgesprochen und Toxinstern fand, dass es sich erstaunlich gut anfühlte. Er hätte mit ihr sprechen sollen, seit er wusste, wie er empfand. Oder? Während er an den Ausflug mit Farnsee und ihr Gespräch zurückdachte, erinnerte er sich an seine eigenen Bedenken: nicht an Wisperwind oder seinen Gefühlen für sie, mehr an sich selbst und daran, was er verkraften könnte. Sie machte ihn untypisch unsicher und verletzlich.
Für einen kurzen Augenblick kamen dem Anführer Zweifel auf, als die Kätzin sich von ihm löste, doch sie schwanden sofort wieder, denn Wisperwind schmiegte sich augenblicklich wieder an ihn. Leise schnurrend genoss er ihre Nähe und erst jetzt wurde ihm bewusst, wie lange er sich schon nach diesem beflügelnden Gefühl gesehnt hatte. Ganz anders als seine mächtige Erscheinung es vermuten ließ, waren seine Berührungen sanft und liebevoll, als er der grauen Bengalkätzin nun ein weiteres Mal über den Kopf leckte. Noch während ihr Kopf in seinem dichten Brustfell vergraben war entsprang seiner Kehle ein leises, tiefes Lachen.
"Ja, das ist mein vollster Ernst." antwortete er schließlich und sah amüsiert zu ihr hinab. Irgendwie hatte er sich immer vorgestellt, dass es ihm viel schwerer fallen würde, der Kriegerin seine Gefühle zu gestehen. Vielleicht war es ihre eigene Aufregung, die seine vertrieb. Toxinstern wusste es nicht genau, doch abgesehen von dem lebhaften Kribbeln unter seinem Pelz und einem doch inzwischen ziemlich schnell pumpenden Herzen in seiner Brust konnte er eine Art wohlige Gelassenheit verspüren. Bevor er ein weiteres Wort hervorbringen konnte, reckte sich Wisperwind hinauf, um sanft ihre Nase mit der seinen zu berühren und der schwarze Kater schloss seine Augen, um sich der Berührung behutsam entgegenzulehnen. Viel zu schnell verflog der Moment wieder und der Anführer schüttelte augenblicklich den massigen Schädel, als seine Begleitung sich von ihm entfernte, einen gespielt verärgerten Gesichtsausdruck aufgesetzt. Dann sprang er zu ihr, um ihr mit einer einzigen fließenden Bewegung den Weg abzuschneiden und sie mit einem strengen Blick zu bedenken, bevor seine Züge wieder weich wurden.

"Wenn du so lange gewartet hast, dann solltest du nicht so schnell wieder fliehen." entgegnete Toxinstern neckisch und lächelte schief. Natürlich würden sie bald heimkehren müssen. Doch noch nicht, noch war dies seine Zeit - ihre Zeit.



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BeitragThema: Re: Territorium   Territorium - Seite 56 EmptyMo 12 Apr 2021, 22:01

Tulpenfluss

Kriegerin | DonnerClan



Frostpfote schien immer noch ein wenig durcheinander zu sein. Eines meiner Ohren zuckte leicht, als der Schüler mich fragte, ob dann nicht der ganze Clan als Gemeinschaft an Dornenjunges Tod Schuld sei, aber während ich bei den meisten anderen Katze in dieser Situation vermutlich mit den Augen gerollt hätte, hatte ich jetzt Mitleid mit meinem Schüler, der so sehr vom System seiner Familie beeinflusst worden war. Dornenjunges war ein Opfer des Beutemangels, miaute ich mit ruhiger und fast ungewöhnlich sanfter Stimme, wobei ich den Kater nachdenklich ansah. So etwas fordert Opfer und niemand sollte dafür zur Verantwortung gezogen werden. Jede Katze braucht schließlich Beute, um zu überleben. Nicht nur ein Junges.
Für einen kurzen Moment verharrte ich schweigend, bevor ich beschloss, mit dem Training fortzufahren. Vermutlich würde es Frostpfote gut tun, wenn er etwas Zeit hatte, über die Geschehnisse nachzudenken und darüber, wie er sich gegenüber seiner Familie verhalten sollte. Wichtig war nur, dass er wusste, dass ich für ihn da sein würde, wenn sie oder der Clan es nicht waren. Wenn du noch über irgendetwas reden möchtest, können wir das jederzeit tun, miaute ich also noch, bevor ich mich auf dem Ast aufrappelte. Denkst du, du kannst noch ein kleines Stückchen nach oben klettern? Wenn ja, zeig mir einmal wie du das machst. Meine Schweifspitze zuckte. Ich bleibe direkt hinter dir.


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Sonstiges: Unterhält sich mit Frostpfote und führt dann das Klettertraining fort.

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