Warrior Cats - das RPG
Warrior Cats - die Welt der Katzen.
Tritt dem DonnerClan, WindClan, FlussClan, SchattenClan, WolkenClan oder dem BlutClan bei und führe ein Leben als Krieger!

Warrior Cats - das RPG

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Hierarchie
DonnerClan
Anführer: Toxinstern
2.Anführer: Farnsee
Heiler: Eichenblatt
Heilerschüler: Enzianpfote

FlussClan
Anführer: Jubelstern
2.Anführer: Hirschfänger
Heiler: Kauzflug

WindClan
Anführer: Dunkelstern
2.Anführer: Sturmjäger
Heiler: Milanschrei

SchattenClan
Anführer: Mohnstern
2.Anführer: Gewitterbrand
Heiler: Engelsflügel
Heilerschüler: Abendhimmel

WolkenClan
Anführer: Brombeerstern
2.Anführer: Wildfeuer
Heiler: Tränenherz
Heilerschüler: Regenpfote

BlutClan
Anführer: Djinn
2.Anführer: //
"Heiler": Emerald
"Heilerschüler": Lotta

Das RPG
Jahreszeit:
Blattleere

Tageszeit:
Abenddämmerung

Tageskenntnis:
Die Luft ist feucht und es geht ein kalter Wind. Etwas Schnee fällt vom Himmel, der aber außer am Moor kaum liegen bleibt. Während Wald und Wiese weiterhin in einen dichten Nebel gehüllt sind, fegt der Wind über die höher gelegenen Gebiete hinweg. Aufgrund der Kälte ist auch die Beute selten geworden und der aufgeweichte Boden erschwert die Jagd besonders für junge und unerfahrene Katzen.


DonnerClan Territorium:
Der Waldboden ist nass, aber der Schnee ist unter den Bäumen nicht liegen geblieben. Der Nebel hüllt den Wald in eine dichte Decke und ab und zu verirren sich Schneeflocken zwischen den Ästen nach unten. Trotz der wenigen Beute ist die Jagd hier zwischen den Bäumen einfacher, auch wenn das nasse Laub ganz schön rutschig sein kann.


FlussClan Territorium:
Durch den Regen ist der Boden aufgeweicht und das Wasser im Fluss steht höher als sonst. Der Nebel bedeckt die Weiden und erschwert die Jagd auf Landbeute. Fische sind in der stärkeren Strömung ebenfalls schwerer zu fangen, aber es gibt noch genügend für alle.


WindClan Territorium
Der kalte Wind fegt über das Moorland und reißt die Nebelfelder auf. Die Jagd wird durch die schlechte Sicht zusätzlich erschwert und hier bleibt sogar etwas Schnee liegen, was den Boden noch rutschiger macht.


SchattenClan Territorium:
Auch hier ist es feucht und besonders im südlichen Teil des Territoriums nebelig. Frösche und Reptilien gibt es keine mehr und die Jagd auf andere Beute wird vom Nebel erschwert, auch wenn sie im Nadelwald einfacher ist als auf offenem Gelände im Norden des Territoriums, wo Schnee liegen bleibt und der Wind stärker ist.


WolkenClan Territorium:
Der Nebel verdeckt die Sicht und Vögel sind schwerer zu fangen. Die feuchte und teilweise nasse Rinde der Bäume macht das Klettern schwer und die Jagd ist für unerfahrene Katzen schwierig, auch wenn der Schnee hier nur an wenigen Stellen liegen bleibt.


Baumgeviert:
Die vier mächtigen Eichen zeigen sich von Wind und Nebel unbeeindruckt. Der Sturm zerrt an ihren Blättern, aber unten ist die Senke von Nebel bedeckt. Im Schutz des Unterholzes hat sich etwas Beute zurückgezogen, aber auch hier kommt sie nur selten ins Freie.


BlutClan Territorium:
Auch hier ist es kalt und nebelig. Die Zweibeiner gehen mit ihren Hunden lieber kurze Runden und verbringen die meiste Zeit drinnen. Damit sind auch die Straßen ein wenig sicherer, auch wenn Monster, fremde Katzen und streunende Hunde wie in jeder anderen Zeit eine Gefahr darstellen. Das Wasser im Strom ist nicht gefroren und Beute ist immer schwerer zu finden.


Streuner Territorien
Auch hier ist es nebelig und windig. Leichter Schnee fällt vom Himmel, bleibt aber nur an einigen wenigen Stellen liegen. Bewaldete Gebiete sind ein wenig besser von Schnee und Wind geschützt, aber die Jagd auf die wenige Beute wird durch die Wetterbedingungen zusätzlich erschwert. Abenteuerlustige Hauskätzchen gibt es bei diesem Wetter eher weniger, aber Streuner sind durchaus anzutreffen.


Zweibeinerort
Mit zunehmend unangenehmerem Wetter bleiben die meisten Hauskätzchen lieber in den Nestern ihrer Zweibeiner, wo sie sich aufs warme Kissen kuscheln und aus dem Napf fressen können. Nur wenige abenteuerlustige Hauskätzchen wagen sich bei diesem Wetter überhaupt noch in den Garten … oder darüber hinaus.



 

 Hochkiefern

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BeitragThema: Re: Hochkiefern   Hochkiefern - Seite 31 EmptySo 13 Dez 2020, 12:32



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Krieger | DonnerClan
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Er hörte Farnsee zu, seine Gedanken flogen und er versank in den Augen der Kätzin. Ihre Bitte riss ihn wieder in die Realität zurück. Trinken. Aufstehen. Das war eine gute Idee.
"Ja, natürlich", meinte er und erhob sich langsam. Dort wo sein Fell Farnsees berührt hatte wurde es nun sehr kalt und er fröstelte ein wenig. Sobald sie sich bewegen würden, würde es wärmer werden. Er ging voran in irgendeine Richtung, wo nach seinem Gefühl her ein kleiner Bachlauf war. Am Rand der Hochkiefern kam er zum stehen und sah sich das glitzernde Wasser an. Der Bachlauf war so schmal und klein, dass er ihn nie aktiv wahrgenommen hatte. In der Blattgrüne war hier alles trocken.
"Kennst du das Gefühl, wenn man einschlafen will und dann mit einem Ruck zurück in die Realität stürzt?" Seine Frage kam aus dem Bauch heraus und er wandte den Kopf zu Farnsee. "Das habe ich jede Nacht vor dem Einschlafen. Etwa vier bis fünf Mal. Manchmal auch mitten in der Nacht. In diesem Moment sehe ich jedes Mal den zerfetzten Körper meiner Mutter und das panische Gesicht meiner Schwester." Er brach ab. Mehr hatte er nicht zu sagen, doch er hatte das Gefühl sich Farnsee mitteilen zu wollen. "Das wird wohl nie weggehen." Mit dem Gedanken hatte er sich schon abgefunden. Doch ein ganz kleiner Funke in ihm sagte ihm, dass die Rache das Elend beenden würde. Er musste Eisenkralle nur genauso verletzen, wie er ihn verletzt hatte. Oder eventuell noch schlimmer.



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BeitragThema: Re: Hochkiefern   Hochkiefern - Seite 31 EmptySo 13 Dez 2020, 14:01



Sometimes you gotta run before you can walk.
Farnsee

Zweite Anführerin | 198 | DonnerClan

Farnsee war erleichtert darüber, dass der Krieger ihrer Bitte nachgehen wollte und sich nicht beschwerte. Unsicher streckte sie ihre Vorderbeine, auf die sie sich nun zittrig hievte. Die Bewegungen schienen anstrengender als je zuvor und wüsste die Zweite Anführerin nicht um ihren Zustand, hätte sie gesagt, dass sie alt geworden war. Allerdings war sie noch bei weitem nicht alt genug, um eine Älteste zu sein, also wollte sie nicht laut klagen.
Endlich auf vier Pfoten tappte sie langsam hinter dem Krieger her. Ihre Kehle fühlte sich rau an und wenn sie ehrlich mit sich war, verlangte es ihren Körper nach einer ganze Menge Schlaf, die sie ihm zunächst vergönnen musste. Wann würde sie je die Möglichkeit haben, wieder mit dem Krieger zu reden? Ihm alles zu erzählen, was sie seit Monden mit sich trug, was ihr stets auf die Schultern drückte und ihr das Leben schwerer machte? Vielleicht würde er es sich am nächsten Morgen anders überlegen, sich überlegen, es mit einer anderen Kätzin zu versuchen. Es wunderte sie zwar, dass er es nicht bereits zuvor versucht hatte, dass er keine Junge hatte, doch vielleicht würde er dies ja ändern? Nur eben nicht mit ihr.

Der Weg schien Farnsee weiter als er wirklich war und es störte sie sehr, dass sie hinter dem Kater her hing. Sie fühlte sich langsam und er fühlte sich unerreichbar, auch wenn er gewiss nicht mit Absicht diesen Abstand eingelegt hatte, wo er doch unter den Baumwurzeln ihre Nähe zugelassen hatte. Die schildpattfarbene Kätzin keuchte vor Erschöpfung, als sie neben ihm an dem Bach stehen blieb und sogleich senkte sie ihre Schnauze, um mit bebendem Körper das Wasser aufzunehmen. Gierig schluckte sie mehr und mehr, spürte, wie die Kälte ihre Kehle hinab floss und eine brennend heiße Spur hinterließ. Ein neues Zittern wallte über ihren Körper und jämmerlich wimmernd ließ sie sich in eine sitzende Position nieder. Das hier sollte aufhören, sie wollte nicht mehr so verwirrt und verängstigt rumlaufen! Doch ihre Nerven lagen blank und verhinderten, dass ihr Körper nach der Anstrengung zur Ruhe kam.
Als die dunkle Stimme von Farbenjäger ertönte, presste die kleinere Kätzin ihre Lippen zusammen und versuchte, keinen Laut der Klage von sich zu geben. Es war ihr wichtig, dass der Krieger die Aufmerksamkeit erhielt, die er benötigte, wenn er von seinem eigenen Leiden erzählte und sie wollte ihn nicht durch ihr Gejammer unterbrechen. Aus großen runden Augen sah die Zweite Anführerin zu ihm hinauf, erwiderte stumm seinen Blick. Sie kannte das Gefühl, wer kannte es nicht, doch sie konnte nicht behaupten, so häufig damit konfrontiert zu sein. Ihr Herz zog sich bei seiner Erzählung zusammen und ein trauriger Schatten legte sich über ihr Gesicht.

»Das wusste ich nicht«, wisperte Farnsee leise und erhob sich wieder auf ihre zitternden Pfoten. Vielleicht würde das Zittern ja weggehen, wenn sie sich nur weiter mit Bewegung beschäftigte? Wenn sie ihren Körper so wieder unter Kontrolle bekam? Dennoch schämte sie sich ein wenig für den elenden Anblick, den sie abgab, auch wenn sie das Gefühl hatte, dass es den Kater nicht störte. Vorsichtig tappte sie an den Krieger heran und schnupperte sanft an seinem Gesicht, bevor sie sich wieder den Kratzern zu wandte, die sie auf seiner Brust platziert hatte. Wenigstens hatten sie aufgehört zu bluten, auch wenn sie immer noch darunter litt, dass sie ihre Krallen an den Kater gelegt hatte. »Dabei schlafen wir im gleichen Bau... vielleicht hätte ich dem mehr Beachtung schenken sollen... nein, das wäre nur seltsam gewesen, wenn ich dich beim Schlafen beobachtet hätte... auch, wenn ich das schon gemacht habe.... ich meine... eh... eh...«
Peinlich berührt blickte die Kätzin hinab auf ihre Pfoten und spürte, wie die Hitze hinauf bis zu ihren Ohren stieg. Oh je, warum gab sie so schnell solche Dinge preis? Sicher, sie wollte ihm alles sagen, doch das war doch schon eine sehr seltsame Aussage gewesen, nicht wahr? Das sie sich selbst so nah an den Kater gestellt hatte, half ihr wenig im Umgang mit diesen Gefühlen und als sie aufsah, war ihr die Scham über das ganze Gesicht hinweg abzulesen.
»Vielleicht würdest du besser schlafen, wenn du nicht alleine schlafen würdest.«
Die Worte waren ihr schneller entschlüpft, als ihr lieb gewesen war, denn dieser Gedanke war ein heimlicher Wunsch von ihr. Sie wollte sehr gerne seinen Pelz an ihrem spüren, auch wenn sie selbst jetzt, wo sie so nah an dem Krieger stand, die letzte Schnurrhaarlänge nicht überschritt. Doch war dies Angst oder einfache Aufregung? Denn Farnsee würde sich sehr gerne an seinen weichen Pelz drängen, jeden Abend neben ihm im Kriegerbau einschlafen und jeden Morgen neben ihm aufwachen, schon allein, wenn ihm das beim schlafen helfen könnte.

Einige Herzschläge lang blickte die Zweite Anführerin noch zu dem Kater auf, ihre orangen Augen leuchteten durch die verschiedenen Gefühle, die sich in ihrem Inneren um den Mittelpunkt bekämpften. Die Frage, die ihr so dringlich auf der Zunge brannte, entschlüpfte ihr schließlich auch.
»Farbenjäger?«
Seinen Namen auszusprechen war für die Zweite Anführerin etwas besonderes an sich und sie bemühte sich darum, nicht gleich all ihre Liebe in den Namen zu legen, damit sie ihn nicht abschreckte.
»Warum hast du eigentlich keine Gefährtin? Keine Junge?«
Erneut wallte Hitze in ihrem Körper auf und sogleich wandte die Kätzin ihren Blick ab. Besonders die Jungenfrage könnte für sie nach hinten losgehen, denn erstens konnte sie nicht wissen, mit wem der Krieger vielleicht doch Junge hatte, auch wenn er keine Gefährtin hatte und... zum anderen hatte sie Angst davor, dass er einfach gar keine wollte, denn sie selbst liebte Junge, auch wenn ihre Entscheidung über ihren letzten Wurf etwas anderes signalisierte. Da Farnsee jedoch von einer Zukunft mit diesem Krieger träumte, hatten sich auch Junge in ihre Gedanken gedrängt und es wäre etwas, was sie erst einmal verarbeiten müsste, wenn er keine wollte. Auch wenn sie sich für ihn damit abfinden würde.

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BeitragThema: Re: Hochkiefern   Hochkiefern - Seite 31 EmptySo 13 Dez 2020, 14:21



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Das wusste sie nicht. Nein. Das hatte keiner Gewusst. Er selber konnte nicht verstehen wie Eisenkralle nicht von dem grauenvollen Anblick geplagt wurde. Wie Eisenkralle alles vergessen und einfach weiter machen konnte. Bei Farnsees nächster Aussage musste der Kater schmunzeln. So oft hat er die Kätzin selber beobachtet, ihre friedlichen Gesichtszüge wenn sie schlief, das sanfte heben ihrer Flanken. Doch er würde es ihr nicht sagen und nahm Farnsees Offenbarung mit einem Schnurren hin.
"Vielleicht hast du Recht." Er schob den Kopf vor bis er mit der Schnauze an Farnsees Wange entlang fuhr bis zu ihrem Ohr. "Vielleicht würden wir beide besser schlafen, wenn wir nicht alleine wären", flüsterte er. Langsam zog er den Kopf wieder zurück und sah Farnsee einige Momente in die Augen, wartete auf eine Reaktion. Er wollte lernen die Kätzin zu lesen.
Als sie ihn nach einigen Augenblicken mit seinem Namen ansprach sah er sie überrascht an. Sein Name hörte sich wohl noch nie so melodische an. Und noch überraschter nachdem er die Frage hörte. Er seufzte tief.
"Bei aller Liebe, Farnsee. Welche Kätzin möchte eine Gefährten der seine Vergangenheit nicht ruhen lassen kann und sein Leben lang rachedurstig durch die Gegend tigert? Welche Jungen könnten stolz sein einen griesgrämigen und wütenden Vater zu haben, den niemand leiden kann?" Farbenjäger senkte traurig den Blick. "Ich würde mir vom Herzen eine Gefährtin und Junge wünschen. Nur niemand sieht wie ich wirklich sein kann."
Dann hob er den Blick und sah Farnsee wieder in die Augen. Sein Herz schmolz dahin, als er diese Worte sagte: "Niemand außer dir."
Er dachte einige Wochen zurück. Zu dem Moment, wo er Farnsee mit vollem Hass angesehen hatte, weil sie ihn mit Aufgaben bombadiert hatte. Weil sie ihn gehasst hat. Dachte er. Jetzt konnte er sich nicht einmal vorstellen Farnsee auch nur für irgendetwas böse zu sein. Er hatte sich in sie verliebt, das wurde ihm von Tag zu Tag und von Moment zu Moment klarer. Und er wollte sie nie wieder loslassen, obwohl sie immer noch so unerreichbar schien. So gebrechlich und verletzbar, obwohl sie es schaffte wie eine Bärin durch das Leben zu gehen drohte sie bei einem Fehltritt in der grausamkeit der Welt zu ertrinken.



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BeitragThema: Re: Hochkiefern   Hochkiefern - Seite 31 EmptySo 13 Dez 2020, 14:54



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Farnsee

Zweite Anführerin | 199 | DonnerClan

Als Farbenjäger mit seiner Schnauze näher an ihre kam, spannte sich Farnsee an. Für einige Herzschläge hörte sie auch auf zu atmen und ihr Herzschlag dröhnte bis in ihre Ohren. Der Geruch des Kriegers war überwältigend und beinahe hätte sie sich ihm entgegen gereckt, hielt sich jedoch zurück. Mit ihm wollte sie es richtig machen. Sie wollte keine voreiligen Entscheidungen treffen, wollte nichts erdrängen, wofür sie sich hätten Zeit lassen können. Dennoch konnte sie nicht leugnen, dass seine Nähe das Zittern in ihrem Körper beruhigte, sein Geruch ihre Sinne ein wenig betäubte und Wärme um ihr Herz glühte, weil sie sich so wohl fühlte.
Ein Schaudern glitt durch ihren Körper, als seine Schnauze über ihre Wange fuhr und sie seine Worte in ihrem Ohr kitzeln hörte. Sein warmer Atem bekräftigte die Hitze in ihrem Inneren, da sie bereits aus Nervosität erhitzt gewesen war. Seine indirekte Einladung war berauschend für die Zweite Anführerin, die sich seine Nähe bis zu dieser Nacht nur hatte erträumen können, selbst dann hatte sie es kaum gewagt, sich den Hoffnungen hinzugeben. Als Farbenjäger seinen Kopf zurückzog, erwiderte Farnsee seinen Blick aus großen Augen, die von Überraschung und Aufregung gefüllt waren. Klar leuchteten sie ihm auch warm entgegen und signalisierten, dass sie dieses Angebot nicht ablehnen würde, wenn er sie wieder fragen würde, sobald sie im Kriegerbau standen. Beinahe hätte sie genickt, doch tatsächlich wagte die Kätzin es nicht, sich aus ihrer Starre zu lösen, da sie sich noch einige Herzschläge langer dem Gefühl hingeben wollte, dass der Krieger hinterlassen hatte.

Das Seufzen auf ihre Frage hin, ließ ihr Herz jedoch wieder vor Anspannung schlagen und ihr liebender Blick wandelte sich um zu Sorge. Es tat ihr weh, den Krieger so zu sehen, denn dieses Thema schien ihm wirklich weh zu tun. Farnsee konnte nicht leugnen, dass sie ihn vor nicht allzu langer Zeit auch nur wütend hatte ansehen können, doch das hatte sich schon lange geändert, da er faszinierender war, als er glaubte. Vielleicht war die Wahrheit auch nur, dass sie ihn faszinierender fand, weil... ja, warum eigentlich? Nach all dem was sie mit Habichtherz und Nesselbart erlebt hatte... warum hatte sie gerade Farbenjäger als den richtigen auserkoren? Lag die Ursache darin, dass er direkter war, dass sie seine Motive simpel lesen konnte und nicht in die Irre geleitet wurde mit ihm? Das er Liebe in sich trug, und es erstrebenswert war, diese Liebe aus ihm zu holen, während er sie so, wie er nun einmal war, glücklich machte? Farnsee hatte ihn bereits ein wenig geliebt, als sie mit Nesselbart die Nacht verbracht hatte, er war der Grund gewesen, weshalb sie nicht bei dem Krieger geblieben war. Das konnte er nicht ahnen, was würde er denken, wenn er es wusste?

Ein Zittern glitt durch sie hindurch, als sie seine letzten Worte verarbeitete. Noch immer stand sie so dicht neben ihm und es fiel ihr schwer, ruhig zu bleiben und sich nicht sogleich an ihn zu drängen. Er hatte nicht bestätigt, dass er sie liebte. Er hatte nie gesagt, dass er sie als Gefährtin wollte, auch wenn so vieles darauf hindeutete. Doch da Farnsee es richtig machen wollte, wollte sie sich auf wahre Worte einlassen und nicht auf indirekte Versprechungen. Diese Zeit wollte sie sich einfach nehmen.
»Bestimmt werden deine Junge dich ganz dolle lieben«, antwortete die Zweite Anführerin schließlich vorsichtig und ihre Vorderpfoten bearbeiteten nervös den Boden. Es waren die Worte einer Kätzin, die Junge mit einem Kater wollte, der diesbezüglich unsicher war. Es waren Worte, die ihr selbst Zuspruch geben sollten. »Deine Junge werden alles sehen, was ich auch sehe.«
Farnsee wusste natürlich, wie mutig diese Worte waren, insbesondere da die Beziehung zu diesem Kater erst noch ein Konstrukt war und nicht sicher feststand, was aus ihnen werden würde. Doch da die Kätzin Farbenjäger intensiv lieben konnte und all seine guten Facetten sah, glaubte sie fest daran, dass seine Junge dies auch tun würden. Sie traute sich jedoch nicht einmal in Gedanken, von "ihren" Jungen zu reden, da dies wieder nur ein Wunsch war, der nicht erfüllt werden musste.

Einige Herzschläge lang schwieg Farnsee, bevor sie wieder zu dem Krieger aufblickte und seinen Blick suchte. So gerne wollte sie ihm nun von Habichtherz erzählen, doch andererseits wollte sie diese Intimität nicht vergehen lassen, die sie gerade austauschten. Es wäre nur ein Dämpfer für den Schritt, den sie beide gerade getätigt hatten, wenn sie darüber sprach, wie ein anderer Kater ihr weh getan hatte. Allerdings wollte die schildpattfarbene Kätzin nichts mehr, als ihm davon zu erzählen, damit er mehr über sie wusste und erneut die Möglichkeit erhielt, seine Gefühle zu überdenken. So konnte sie ihn nur unschlüssig angucken und gab somit ihm in die Pfoten, zu entscheiden, wie sie nun fortfahren sollten. Sollten sie jagen? Sollten sie zurück zu dem Baum mit den Wurzeln, sich aneinander kuscheln und weiterreden? Oder sich der Aufregung hingeben, die sie gerade hier an diesem Bachlauf empfanden? Da Farnsee alles tun wollte, war sie damit überfordert, wie sie das alles gestalten wollte. Da die Kätzin ihm jedoch vertraute, wollte sie ihm diese Entscheidung überlassen, da sie das gewiss nicht bereuen würde.

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BeitragThema: Re: Hochkiefern   Hochkiefern - Seite 31 EmptySo 20 Dez 2020, 10:48



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Seine Jungen würden auch das ganze Gute in ihm sehen. Vermutlich. So lange bis sie sahen wie er wirklich war, bis er nochmal einen Ausbruch hatte. Bis Eisenkeralle eines in die Krallen bekam, wie er selber gerade seinen Neffen. Und plötzlich verstand Farbenjäger, was für eine Angst sein Bruder wohl haben musste. Zurecht. Er würde dem jungen Kater nicht weh tun. Nein. Aber Eisenkralle würde schon sehen.
Sei Blick wanderte über den kleinen glitzernden Bachlauf und blieb an Farnsee hängen. So gerne hätte er eine Familie. So gerne würde er eine mit dieser wundersamen Kätzin vor ihm gründe . Doch er hatte Angst davor und seine Vorstellungskraft reichte gerade nicht dafür aus. Also verwarf er das Thema.
Farnsee hatte nichts weiter gesagt und ihn nur angesehen. Ihr Blick war vielsagend.
"Sollen wir zurück zu der Kuhle gehen? Vielleicht finden wir auf dem Weg noch Beute. Und dann erzählst du mir, was dir auf dem Herzen liegt." Farbenjäger konnte nur ahnen um was es ging. Das einzige Thema, das Farnsee noch nicht angesprochen hatte. Das Tabu-Thema. Das, was sie lebendig begraben hatte.

Farbenjäger kämpfte sich kurz den kleinen Abhang wieder hinauf und stand nun im fahlen Licht des Halbmonds. Es war schön, wenn man die Augen schloss und einfach nur dem Wind und dem glitzern der Sterne zuhörte. So friedlich.



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BeitragThema: Re: Hochkiefern   Hochkiefern - Seite 31 EmptySo 20 Dez 2020, 14:41



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Farnsee

Zweite Anführerin | 200 | DonnerClan

Farbenjäger wollte ihr zuhören. Er wollte wissen, was sie bedrückte, was sie so lange und sorgsam verschwiegen hatte... was nur ein anderer Kater im Clan wusste. Sie wollte, dass er es wusste, denn sie wollte diesen Schritt mit ihm gemeinsam tun und ihre Angst überwinden, offen über das reden, was ihr so weh tat, auch nach all den Blattwechseln.
Somit nickte sie als Antwort auf seinen Vorschlag und folgte ihm zittrig. Es war das Chaos in ihr, dass sie Zittern ließ, doch mehr die wachsende Aufregung, die Stück für Stück ihren Körper in Beschlag nahm. Ihre Pfoten kribbelten vor Nervosität, denn gleich würde sie das wichtigste, jedoch auch schlimmste, Ereignis in ihrem Leben offenbaren und wenn sie Glück hatte, würde sie heute einen neuen Teil in ihrem Leben beginnen. Ein Leben mit Farbenjäger an ihrer Seite? Hinter genau diesem Kater erklomm sie den kleinen Hügel, der sich für sie anstrengender anfühlte als gewöhnlich. Mit einem liebenden, warmen Ausdruck blieb sie eine Schwanzlänge hinter ihm stehen und betrachtete ihn im Mondlicht. Er mochte nicht wie ein typischer DonnerClan Kater aussehen, mit dem langen Schweif und den großen Ohren, mit seinem Körperbau im Allgemeinen, auch schien er nicht der freundlichste Kater zu sein, so grummelig wie er stets war, dennoch genoss sie seine Nähe. Liebte ihn.

Zögerlich tappte sie näher an ihn heran und stieß, nach einem langen Atemzug, ihre Schnauze für einige Herzschläge in sein Schulterfell. Sein Duft war nun noch überwältigender, sein Pelz kitzelte sie und sie konnte seine Wärme wahrnehmen. Dann entfernte sich Farnsee wieder, schenkte ihm ein vorsichtiges Lächeln und tappte den Hügel auf der anderen Seite hinab, um den Weg zur Kuhle einzuschlagen. Das Gefühl, welches sie mit der Berührung hervor gerufen hatte, erwärmte ihr Herz und ließ ihre Schritte ein wenig lebendiger wirken.
In der Nähe des Baumes mit den hohen Wurzeln erwischte die Zweite Anführerin nach einem kläglichen Versuch geradeso eine Maus, die für zwei Katzen reichte. Ihre Schnurrhaare zitterten zwar vor Scham, weil sie keine begabte Jägerin war und ihr jetziger Zustand nicht hilfreich war, doch vielleicht hatte er die vielen Fehler in ihrer Haltung nicht bemerkt. Mit diesem Gedanken ließ sie sich zumindest auf dem Laub nieder und ließ die Maus fallen, wartete darauf, dass der Krieger neben ihr auftauchte und sich zu ihr legte. Sie überließ ihm, wie nah er sich neben sie legen wollte, schob ihm schließlich auch die Beute hin, damit er zuerst fressen könnte.

Für die ersten Herzschläge blieb Farnsee schweigsam und nahm sich die Zeit, den Kater einfach nur zu beobachten. Es gefiel ihr, so ruhig bei ihm zu sein und lediglich seine Nähe zu genießen. Die stille Zweisamkeit kam ihr wie ein Geschenk des SternenClans vor, etwas, was sie so kaum erlebt hatte in ihrem Leben. Ihr fiel auch auf, dass sie sich bei ihm nicht wie die Zweite Anführerin des DonnerClans fühlte, zumindest nicht mehr. Sie waren lediglich zwei Katzen, die sich unterhielten. Der Gedanke hatte etwas friedliches, dass der gemusterten Kätzin ungemein Freude bereitete.
»Du bist so... wunderschön«, flüsterte Farnsee vorsichtig, bemerkte erst nicht, dass sie diesen Gedanken laut formuliert hatte. Ihre orangen Augen leuchteten einen Moment unsicher auf, doch sie entschied sich dafür, dass diese Aussage richtig war. Sie würde sich nicht dafür schämen. Somit richtete sie den Blick voller Klarheit und Zuversicht auf den Krieger, damit er die Ehrlichkeit in diesen Worten erkannte. Ihr Herzschlag erhöhte sich, während sie die Worte suchte, mit denen sie beschreiben könnte, was ihr auf dem Herzen lag, während sie das Ereignis vor ihrem Inneren Auge beobachtete. Sogleich versteifte sich ihr Körper und instinktiv zog sie die Hinterläufe näher unter sich, während ihr Herzschlag durch ihre Ohren brummte. Entschuldigend sah sie zu Farbenjäger zurück, doch sie vertraute ihm. Sie konnte es ihm erzählen. Er würde zuhören.

»Habichtherz hat sich um mich gekümmert, nachdem Schimmersee gestorben ist«, begann die Kätzin vorsichtig, ihre Krallen gruben sich in den Boden. Keine Angst, keine Angst. »Ich kann ihn nicht so recht beschreiben... ich kannte ihn aus dem Schülerbau, da er erst frisch ernannt worden war... aus irgendeinem Grund gefiel es mir, mit ihm zu reden, auch wenn er offensichtlich gemein war und sich mir gegenüber häufig unfreundlich äußerte... als Schülerin und junge Kriegerin fand ich all das... aufregend.«
Einige Herzschläge machte die Kätzin eine Pause, atmete tief durch, konnte ihren Blick jedoch nicht zu dem Krieger heben, auch wenn sie durchaus neugierig war.
»Nach meiner Ernennung war ich noch bedrückter als zuvor, da Donnerstern mir während der Zeremonie sagte, dass er mir meinen Namen in gedenken an Schimmersee gibt. Einsam wie eh und je lag ich dort in dem... Zweibeinernest, und da kam Habichtherz zu mir. Ich weiß noch, dass mich sein Auftauchen immer verärgerte, dass ich immer genervt war, doch ich war jedes Mal aufs Neue darauf geneigt, ihn zu suchen, ihn zu sehen... Vermutlich eine naive Form von Abhängigkeit, doch keine Liebe. Wie hätte ich sagen können, was Liebe ist, wo ich doch so jung war?«
Ein kurzes Zittern ging durch ihren Körper, erneut herrschte Schweigen. Farnsee musste nur diese Worte formulieren, nur noch ein wenig mehr sagen, nur... ein wenig. Sie wollte, dass der Kater an ihrer Seite es gehört hatte und sie wollte sich getraut haben. Doch die Worte, die durch ihren Kopf spukten, auch wenn sie Stimme fehlte... sie waren beängstigend für sie.

»Er kam zu mir«, wiederholte Farnsee aus zusammengepressten Zähnen, den Blick auf die Pfoten gerichtet. »Statt mir zu gratulieren, forderte er mich heraus. Er sagte mir, dass ich mir als Kriegerin nun einen Gefährten suchen solle... um Junge für den Clan zu bekommen. Dann fügte er hinzu: "Eine Kätzin als Kriegerin macht einen nur schwach, du solltest lieber für Nachwuchs und Beute sorgen".«
Kurz atmete sie durch, zwang sich jedoch, sofort weiterzusprechen.
»Ich hatte Angst«, gab sie leise zu. »Damals hätte ich das nie zugegeben, doch er gab mir das Gefühl, dass dies jeder Kater von mir erwarten würde. Es wühlte mich auf, schockierte mich, doch ich hoffte, dass er nur scherzte, also fragte ich ihn, wen er mir empfehlen würde, damit ich diesen Pflichten nachgehen könne. Er erklärte mir, dass er selbst meine beste Wahl wäre, da er stark war und ich wehrlos. Ich solle mich glücklich schätzen, ihn zu bekommen. Dann kam er näher, ärgerte mich, zeigte mir seine Zähne... fragte mich, ob ich Angst hätte. Natürlich hatte ich das. Ich konnte mich gerade so gegen ihn wehren und habe ihm deutlich gesagt, dass er verrückt ist. Dann ging ich zu Donnerstern, in der Hoffnung, dass er mir eine Aufgabe gibt, weit von Habichtherz entfernt, doch dieser holte mich ein, ärgerte mich, beleidigte mich, forderte mich heraus... und... und... ich wollte mich ihm beweisen... also bin ich gefolgt.«
Farnsee kam sich dumm vor, doch sie wusste, dass sie nichts dafür konnte, was geschehen war. Er hatte ihr weh getan, sie hatte dies nie gewollt, nie geplant, hatte sich verteidigt, sich ihr Leben erkämpft, sich etwas aufgebaut, während er dumm wie er war, gestorben war. Sie hatte so viel, besonders wenn es um Willensstärke ging, doch die Worte auszusprechen... sie war ihm gefolgt, nach all dem... ob Farbenjäger sie nun für ein Mäusehirn hielt? Glaubte er, dass sie es hätte besser wissen müssen? Es fiel ihr schwer, dies nicht selbst zu glauben, doch das hatte sie bereits geschafft und die letzten Blattwechsel hatte sie gelebt, wie sie es gewollt hatte. Sie würde nicht zulassen, dass diese Selbstzweifel ihr das nun wieder nahmen.

»Ich holte ihn im Streunerwald ein, wo ich ihn fragte, ob ich noch immer in seinen Augen "feige" wäre. Er sagte mir, dass ich zwar gefolgt war, damit noch nichts bewiesen hätte... erneut fragte ich weiter... ließ mich auf den vermeintlichen Spaß ein und fragte, wie ich einem Kater wie ihm das Gegenteil beweisen sollte. Er kam näher...«
Kurz blickte Farnsee zu Farbenjäger, suchte seinen Blick, suchte Kraft in seinen Augen. Dann sah sie wieder weg, fuhr zitternd fort.
»Er kam immer und immer näher... dann knurrte er mich an... sagte mir, dass ich stillhalten solle... dass ich schweigen solle.... dann packte er mich und warf mich zu Boden... und...«
Ein heftiges Zittern schüttelte den Körper der Kätzin, die alte Emotionen aufkommen spürte. Sie konnte den Blick des Kriegers vor sich sehen, konnte seine Zähne in ihrem Nacken spüren, die Erde riechen... die alten Schmerzen durch ihren Körper stechen spüren.
»Danach ließ mich Habichtherz auf dem Waldboden liegen. Er sagte mir noch, dass ich ihm gehören würde. Dass ich niemanden anderen ansehen dürfte, niemanden mögen dürfte, mit niemandem darüber reden dürfte. Seine Krallen legte er auf mein Gesicht und erklärte mir, dass er mir sonst wehtun würde. Ich blieb eine ganze Weile dort liegen... ich konnte mich nicht bewegen... konnte nicht... ich... ich hatte damals keinen Tag als Kriegerin bekommen... Für mich ging es sogleich in die Kinderstube... Ich... ich hatte frei sein wollen, ich hatte meine ersten Blattwechsel geplant, hatte jagen und kämpfen wollen, frei sein wollen... ich... «

Farnsee verstummte und starrte das Laub zu ihren Pfoten an. Die Erinnerung war überwältigender gewesen, als sie gedacht hatte und es gab noch so viel mehr zu sagen! Wie sie die Junge ausgetragen und geboren hatte, wie sie alleine die vier versorgt hatte, wie sie sich als Zweite Anführerin fühlte, warum sie mit Nesselbart ein Junges hatte. Doch ihr fehlte es an Worten und falls Farbenjäger sie wirklich wollte, falls er ihr Gefährte sein wollte... dann würde sie ihm immer wieder weiter erzählen. Doch jetzt hatte sie keine Kraft mehr und sie wollte einfach nur seine Nähe genießen, wissen, dass er für sie da war. Auch wenn ihr zusammengerollter Körper nicht deutlich signalisierte, dass sie sich an ihn kuscheln wollte. Sie hatte keine Angst vor ihm, nur Angst vor der Erinnerung und der Abstand zu Katern war eine alte Gewohnheit von ihr.
Ich bin bereit, für den nächsten Schritt, für den Schritt mit ihm, erinnerte sich Farnsee, baute sich selbst in Gedanken ein wenig auf. Ich vertraue ihm, weil ich ihn liebe.

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BeitragThema: Re: Hochkiefern   Hochkiefern - Seite 31 EmptyDi 22 Dez 2020, 16:16



Farben
jäger


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Kurz senkte Farbenjäger enttäuscht den Blick, hatte Sorge, dass Farnsee ihm nicht genug vertraute um ihm zu erzählen was sie beschäftigte. Doch dann begann sie und er hob den Blick wieder. Sie sah ihn nicht an, doch er analysierte jede Bewegung und jede Emotion ihres Gesichts. Seine Augen weiteten sich immer weiter, während die zweite Anführerin erzählte.
Farbenjäger dachte, dass ihr jemand das Herz gebrochen hatte. Sowas hätte er sich niemals ausmalen können. Er konnte Farnsees schmerzen spüren, so sehr pulsierte die Luft um sie herum.
Er starrte die Kätzin fassungslos an, wünschte in dem Moment er könnte die Zeit zurück drehen und Farnsee irgendwie warnen, ihr einen Vorsprung geben, Habichtherz vorher töten, bevor er die Kätzin so misshandeln konnte.
Er hätte sich niemals vorstellen können, dass innerhalb des DonnerClans etwas so schreckliches passieren konnte. Er schluckte schwer.

Er konnte den Schmerz und die Kraftlosigkeit in ihren Augen sehen, selbst wenn sie ihn nicht ansah. Vorsichtig streckte Farbenjäger den Kopf und drückte seine Schnauze sanft an ihre Wange, hob ihren Kopf dadurch, sodass sie ihn ansehen musste. Er sah ihr tief in die Augen. Sein Blick versprach Vertrauen, Dankbarkeit und Sicherheit.
"Ich werde dich niemals verletzen. Ich werde dich niemals anfassen, wenn du das nicht willst. Ich mag zwar oft schlechte Laune haben, aber ich würde niemals eine Katze verletzen die ich liebe. Ich bin zwar oft kalt und gemein, aber ich weiß was Liebe ist", erklärte er. "Du kannst mir alles sagen, was auch immer du möchtest. Ich habe das Gefühl, dass das nur das erste Kapitel deiner Geschichte war und ich möchte alles erfahren."
Niemand hatte im Leben so ein Schicksal verdient, wie das von Farnsee. Nichtmal seinem schlimmsten Feind würde Farbenjäger diese Schmerzen wünschen.
Er legte seinen langen Schweif um die Kätzin, die sich klein zusammengerollt hatte. Jetzt war alles gut. So wie es jetzt gerade war, war es perfekt.



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BeitragThema: Re: Hochkiefern   Hochkiefern - Seite 31 EmptyDi 22 Dez 2020, 18:12



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Farnsee

Zweite Anführerin | 201 | DonnerClan

Die Erinnerungen pulsierten immer wieder durch den Körper der Kätzin, die ihren Blick eben deswegen nicht zu heben wagte. Ihr Herzschlag war erhöht durch die alte Angst, die sie empfunden hatte, als der Kater sich vor ihr aufgebaut hatte und schließlich seine Zähne in ihren Nacken gerammt hatte. Seit langsam hatte sie das Gefühl gehabt, dass dies eine Narbe hinterlassen hatte, doch sie hatte einfach nie die Zeit gefunden, um sich von Eichenblatt an der Stelle untersuchen zu lassen. Da diese potentielle Markierung an ihrem Körper jedoch seit Monden dort sein könnte, war eine solche Untersuchung vermutlich irrelevant. Sie würde dort bleiben, bis sie eines Tages starb und auch danach würde sie diese tragen.
Die Präsenz von Farbenjäger machte es für Farnsee jedoch ein wenig einfacher, sodass sie die Erinnerung vorsichtig zusammenfalten konnte, um sie wieder in ihr Herz zu schließen. Es war so viel Zeit seitdem vergangen und sie war als Katze gewachsen, hatte mehr erreicht, als was sie damals für möglich gehalten hatte. Die Erinnerung schmerzte natürlich trotzdem, doch sie wollte nicht darin verschwinden und erneut daran untergehen, sondern sich in Gedanken rufen, was wirklich zählte.

Wie zum Beispiel die weiche Schnauze, die sich an ihre Wange legte. Wäre Farbenjäger am Anfang ihres Gespräches so nah an sie herangegangen, hätte sie wohl möglich nicht seine Brust verwundet, sondern sein Gesicht. Da ihre Wahrnehmung nun nicht getrübt war, hatte sie die Bewegung erahnen können und konnte sich nun mit ruhigem Herzen der Berührung entgegen lehnen. Sein Duft erfüllte wie bereits auf dem kleinen Hügel ihre Nase und erwärmte ihr das Herz. Liebestrunken erwiderte Farnsee seinen Blick und entspannte sich noch mehr, als sie seine Emotionen lesen konnte. Das warme Glühen des braunen Blicks, welches ihr sogleich so viel mehr gab, als jeder andere Blick aus ihrer Vergangenheit.
Dankbarkeit floss durch ihren Körper und entsandte ein warmes Glühen durch jeden Nerv. Ihr Pelz begann zu kribbeln, als sie ihm lauschte und ihre Augen rissen sich ein wenig auf, als sie verarbeitete, was er gesagt hatte. Er würde niemals einer Katze wehtun, die er liebte? Hieß das, dass er sie wirklich so liebte, wie sie ihn liebte? Ein hoffnungsvolles Glühen erhellte ihre orangen Augen, während sie weiterhin in die seinen stierte.
Ein Schauer rann über ihren Rücken, als sein Schweif sich um ihren zusammengerollten Körper legte. Aus Gewohnheit riss sie den Blick von seinem los und beobachtete, wie er seinen sanften Griff um sie legte. Einige Herzschläge lang konnte Farnsee den Blick nicht davon abwenden, ihr Herzschlag hatte sich nun erneut erhöht, doch dieses Mal vor Freude und Verliebtheit, als vor Nervosität.

»Du liebst mich?«, fragte Farnsee schließlich vorsichtig und blickte aus den immer zu großen Augen zu Farbenjäger auf. Er musste ihr nicht sofort antworten, er sollte sich nicht dazu verpflichtet fühlen, doch schon allein der Gedanke, dass dies wirklich der Moment sein könnte, dass sie endlich mit dem Kater zusammen sein würde, den sie so liebte... er bereitete ihr eine größere Freude, als das sie diese in Worte fassen könnte.
»Mir gefällt das«, fügte Farnsee also schnell hinzu und deutete auf seinen Schweif, den er um sie gelegt hatte. Sie selbst hatte sich ihm entgegen gelegt und spürte nun seinen Pelz an dem ihren. Sein Gesicht war dementsprechend nah an ihrem, doch das störte sie nicht. Stattdessen kam sie neugierig nieder und schnupperte vorsichtig daran, legte ihre Schnauze kurz auf seine Wange und blinzelte ihn dann verlegen an. »Ich habe lange keinen Kater so an mich heran gelassen. Ich... ich kann nicht einmal direkt neben Toxinstern laufen, obwohl wir bereits so lange Freunde sind. Das letzte Mal, dass ich einem Kater so nah war, war... als... uhm...«
Verlegen blickte Farnsee die Schulter des Kriegers an, wollte ihm nicht in die Augen sehen, bei dem Gedanken an Nesselbart. Ihr war noch nicht ganz klar, wie er sich bei dem Gedanken fühlte, dass sie mit dem Krieger ein Junges hatte, so wollte sie ihn auch nicht herausfordern.

»Ich vertraue dir«, flüsterte Farnsee endlich und blickte wieder auf. Ihr eigener Schweif löste sich aus ihrer Kugelform und strich kurz über seine Flanke, bevor sie diesen auf seinen legte. Nervös sah sie auf, suchte nach einer Bestätigung, damit sie nicht übertrieb. »Danke dir, dass du mir zugehört hast. Besonders dieser Teil meines Lebens ist geheim, selbst vor meinen Jungen, doch diese haben nie gefragt, wer ihr Vater ist, also habe ich es auch nicht angesprochen. Ich bin erleichtert, dass ich es dir endlich sagen konnte. Und ich möchte dir auch alles erzählen, wo ich so lange nichts gesagt habe über meine Vergangenheit. Bei dir weiß ich, dass ich es erzählen kann und das du es wissen möchtest.«
Vorsichtig reckte Farnsee die Schnauze vor und leckte Farbenjäger über das Fell an seinem Hals. Ihr Blick legte sich auf die kleinen Kratzer, um die sie sich keine Sorgen machen musste, sich allerdings Sorgen machte. Genauso wie sie sich schuldig fühlte, dass sie Nesselbart überhaupt gewählt hatte. Doch das war vergangen und nun konnte sie mit Farbenjäger nach vorne sehen, richtig?
»Falls du noch nicht müde bist, erzähle ich dir gerne, was du wissen möchtest. Ich weiß nicht, wo ich weitermachen möchte, doch du hast gewiss Fragen nach dem, was ich dir gesagt habe. Du hast bestimmt auch einiges zu sagen, denn ich möchte auch alles über dich wissen... aber... könntest du mir die Maus geben?«

Verlegen leckte sich Farnsee über die Brust. Ihre Emotionen beruhigten sich immer mehr, je länger sie so an den Kater gekuschelt war und sich so wohl fühlte, wie noch nie. Doch Hunger hatte sie trotzdem.

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BeitragThema: Re: Hochkiefern   Hochkiefern - Seite 31 EmptyDi 22 Dez 2020, 18:47



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Er schnurrte amüsiert auf Farnsees Kompliment hin. "Ein wunderschöner Kater für eine wunderschöne Kätzin", miaute er und reichte Farnsee die Maus, die sie gefangen hatte. Er selber war hungrig, ließ sich das jedoch nicht anmerken. Er konnte warten. Jetzt gerade überwiegte sein Herzschlag, das Kribbeln in seinen Pfoten und die heißen Ohren das Hungergefühl.
Er entspannte sich, nachdem Farnsee seine liebevollen Gesten akzeptiert hatte. Kurz hatte er befürchtet, er würde zu schnell vorangehen, wäre zu unvorsichtig. Naja...er tastete sich ran.
"Ich liebe dich, mehr als du dir vorstellen kannst. Mehr als ich mir hätte vorstellen können. Mehr als alles andere auf der Welt." Seine Stimme war gesenkt. Noch nie hatte er irgendjemandem seine Emotionen und Gefühle preisgegeben, außer die Wut gegenüber seinem Bruder. Doch er hatte das Gefühl, würde er seine Chance jetzt verpassen, würde sie nicht so schnell wiederkommen. Also riss sich Farbenjäger zusammen. Gefühle sind keine Schwäche. Und wenn schon, dann ist es eine Stärke diese vor einer Katze, die du liebst zu offenbaren.
Kurz trat Überraschung in seine Augen, als er verstand, dass Farnsee nicht nur Angst vor ihren Gefühlen gegenüber Katern hatte, sondern dass sie allgemein Angst vor Katern hatte. Angst vor einem langjährigen Freund, vor dem Anführer. Das tat ihm leid und er wusste nicht was er darauf antworten sollte. Er konnte es sich bei bestem Willen nicht vorstellen. Also sah er Farnsee mitfühlend und doch verständnisvoll an. "Sag mal, Liebes. Möchtest du wirklich zweite Anführerin sein? Erfüllt dich diese Aufgabe?" Diese Frage brannte ihm schon auf den Lippen, seit Farnsee Enzianjunges geboren hatte. Sie war ein großartige Stellvertreterin, erfüllte all ihre Aufgaben mit voller Hingabe. Aber war es das was die Kätzin wollte?

"Ich höre dir jeder Zeit gerne zu. Dafür bin ich da. Wir sind füreinander da." Seine Stimme beinhaltete einen schnurrenden Unterton und er freute sich über die körperliche Zuneigung. "Wir könnten so jede Nacht einschlafen und jeden morgen aufwachen...", flüsterte er unbewusst und genoss Farnsees sanfte Zunge an seinem Halsfell. Lange hatte er niemanden an sich ran gelassen, dachte alle wollten ihm etwas böses, alle würden ihn verraten. Aber bei Farnsee war es anders, das spürte er. Sie waren beide so verletzt, dass sie einander brauchten und beide untergehen würden, wenn sie sich verletzen würden. "Ich denke wir haben heute Nacht beide gelernt, dass nicht die ganze Welt böse ist."

Er war alles andere als müde, hatte eher das Gefühlt für immer so liegen bleiben zu können. Was hatte er für Fragen? Zu viele. Da war zu viel, was Farbenjäger noch wissen wollte. "Erzähl mir nur so viel wie du möchtest und doch so viel wie du kannst. Wie ging es weiter? War Habichtherz Tod befreiend für dich?" Bei der nächsten Frage biss er sich fast auf die Zunge. "Leidest du....wenn du deine Töchter siehst?"




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BeitragThema: Re: Hochkiefern   Hochkiefern - Seite 31 EmptyDi 22 Dez 2020, 20:05



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Farnsee

Zweite Anführerin | 202 | DonnerClan

Dankbar nahm die Zweite Anführerin die Maus entgegen, die noch angenehm warm war. Eingekesselt zwischen Farbenjägers Körper und seinem Schweif rutschte Farnsee ein wenig umher, bis sie eine Position gefunden hatte, aus der sie die Maus ablegen konnte, um ihre Zähne im nächsten Moment in diese zu schlagen. Ein heißer Schauer ging durch sie hindurch, als sie seine Worte verarbeitet hatte. Wunderschön...
Es war Farnsee kaum peinlich, dass sie sich wie eine junge Kätzin fühlte, die sich zum ersten Mal verliebt hatte. Seine einfachen Worte lösten ihn ihr neue Gefühle aus und entlockten ihr ein kurzes Schnurren, dass jedoch unterbrochen wurde, als sie den warmen Bissen hinabschluckte. Das Gefühl gefiel ihr jedoch, denn sie wollte sich so jung fühlen, so verliebt, und Farbenjäger war der einzige Kater, der ihr dieses Gefühl geben konnte.
Beinahe hätte sich die Kätzin verschluckt, als der Krieger auf ihre vorige Frage einging, die sie nicht beantwortet haben musste. Sie hatte ihm den Raum zum Überdenken geben wollen, Zeit, damit er sicher gehen konnte, dass sie, Farnsee, die er vor einigen Monden noch gehasst hatte, liebte. Ein Zittern ging durch ihren Körper und aus großen, runden Augen sah sie zu ihm hinauf. Die orangen Augen leuchteten erstaunt, denn obwohl sie ihn genauso liebte und sich nichts anderes wünschte, konnte sie zunächst nicht glauben, dass ihr Glück doch gewährt wurde. Ihre Schnauze öffnete sich ein wenig, schloss sich jedoch wieder. Sie hatte gedacht, dass er diese Frage unbeantwortet ließ, sie war nicht vorbereitet gewesen...

Verschiedene Gefühle bebten durch ihren Körper hindurch, während sie einfach nur zu ihm aufblickte. Sollte sie wirklich bekommen, was sie wollte? Den Kater, den sie liebte, mit einer Zukunft, die sie bestimmte? War es das, was der SternenClan ihr hiermit schenkte? Sorge, Hoffnung, Freude, Wärme, Angst, Liebe... alles vermischte sich in ihrem Blick, rang um die Oberhand, während sich das warme Gefühl aus ihrer Brust ausbreitete. Sie hatte kaum Glück gehabt in ihrem Leben, auch wenn sie glücklich war, mit dem, was sie hatte, doch es waren keine glücklichen oder leichten Ereignisse gewesen, die sie an diesen Punkt gebracht hatten. Konnte sie sich dies erlauben?
Farnsee bemerkte, dass sie den Krieger einfach nur schweigend angestarrt hatte. War er enttäuscht, weil sie so lange nichts gesagt hatte? Sorge versuchte, sich in ihre Gedanken zu drängen, doch sie schüttelte den Kopf, um sie abzuwerfen. Dies war nicht der Moment zur Sorge. Dies war der Moment, um endlich den Schritt zu gehen, endlich ihr Leben zu bestimmen.
»Ich liebe dich auch, Farbenjäger«, flüsterte Farnsee, war noch immer kaum im Stande zu erfassen, was dieser Moment für sie bedeutete. Sie hatte schließlich nie gedacht, dass sie hier her kommen würde, dass sie es ihm endlich sagen konnte! Und endlich glitt die Erkenntnis durch ihren Körper, Hitze und die Liebe für den Kater breitete sich darin aus, sowie die Freude, die sie in diesem Moment empfand. Die Maus war vergessen. »Ich dachte nicht, dass ich einmal... dass ich... ich hätte mir nie erträumt, dass du... das irgendein Kater... ich... dachte...«
Farnsee holte tief Luft und ein breites Lächeln legte sich über ihr Gesicht und sie versuchte, all die Liebe für den Krieger in ihren Blick zu legen.
»Du kannst dir gar nicht vorstellen, wie glücklich du mich gerade gemacht hast, Farbenjäger.«

Schnurrend drückte sie ihre Nase in das Schulterfell des Kriegers und genoss seine Nähe, während die Glücksgefühle durch ihren Körper pulsierten. Nie hatte sie sich das ausgemalt, an diesen Punkt zu kommen. Endlich an diesen Punkt zu gelangen. Mit dem Kater, den sie so liebte. Es war beinahe wie ein Traum, dass er diese Gefühle tatsächlich erwiderte. Doch mit diesen Gefühlen genoss sie seine Nähe und erfreute sich daran, dass sie ihm so sehr vertrauen konnte, dass sie seine Nähe suchte und freiwillig aufsuchte. Wie wäre dieses Gespräch verlaufen, wenn sie sich nicht einmal von ihm berühren lassen wollte?
»Das würde ich sehr gerne tun... dann könnte ich dich nachts immer beschützen«, antwortete Farnsee schließlich liebevoll und ging seine Fragen durch. Sie hob die Schnauze aus seinem Pelz, drückte aber ihre Flanke näher an seinen Körper, um die nun fehlende Nähe auszugleichen. Kurz leckte sie ihm liebevoll und neckend über die Schulter, und schob ihm dann die Maus zu, damit er den nächsten Bissen nahm. Sie wollte jeden Tag so mit ihm Beute teilen.
Schließlich nickte Farnsee entschlossen, denn sie wollte weiter mit ihm reden. Ihre Freude konnte sie auch empfinden, wenn sie weiter sprach!

»Ich weiß es nicht«, begann sie schließlich ehrlich und ging somit auf die Frage ihres Ranges ein. Der Gedanke schwirrte oft in ihrem Kopf, es war also berechtigt, dass sie danach gefragt wurde. »Ich war ja nie eine Kriegerin und... war sofort die Zweite Anführerin, als meine Junge soweit waren. Ich konnte mich nie an das Kriegerleben gewöhnen und so fallen mir gewisse Dinge schwer. Ich liebe meinen Clan und möchte ihm dienen... doch noch lieber wäre ich eine Kriegerin, die ihre Junge aufzieht... auch wenn der Rang mir halt gibt. Er hat mir so sehr geholfen, ich habe so viel gelernt...«
Farnsee sah fragend auf, ob er verstand, was sie sagen wollte? Sie konnte nicht heute entscheiden, ob sie wirklich den Rang aufgeben wollte, doch... wenn er die Worte aussprach und ihr Gefährte würde - offiziell -, dann würde sie nichts darauf halten. Sie wollte ihre Fehler hinter sich lassen und mit ihm neu beginnen, eines Tages einen Wurf Junge haben, den sie nicht für etwas wie den Rang abgeben würde, weil sie glaubte, dass sie das müsste. Den Fehler hatte sie einmal gemacht, sie allein, sie würde ihn nicht wieder tun. Doch sie hatte noch Zeit, das alles zu entscheiden. Sie würde schließlich nicht jetzt sofort Junge erwarten.

Die gemusterte Kätzin fischte die Maus wieder zu sich, um schnell einen Happen zu nehmen und dann auf seine letzte Frage einzugehen, mit der sie wohl einen weiteren Bogen spannen konnte.
»Ich... ich könnte nie leiden, wenn ich eine von ihnen sehe. Es war nicht einfach für mich, nachdem er mich in die Krallen bekommen hat und ich habe wirklich versucht, diese Junge nicht zu bekommen, einen Weg zu finden, keine zu werfen, doch... dann waren sie da. Ich war alleine mit den vieren, fühlte mich missverstanden von meinem Clan und fürchtete mich vor ihm. Doch als ich die vier erblickte... da wusste ich, was ich alles empfinden konnte, wie sehr ich die vier liebte. Sie gaben mir die Kraft, ihn aus meinem Leben zu verbannen, also zog ich sie alleine auf, so wie ich es wollte und sie gaben mir alles, was ich in dem Moment brauchte. Ich musste schließlich für die vier Kämpfen, nicht wahr? Wer könnte schon mit einem solchen Vater sicher sein?«
Kurz verstummte sie, denn sie war sich noch immer nicht sicher, wie gut er es nahm, dass sie Junge mit anderen Katern hatte, doch ihr kam der Gedanke sogleich mäusehirnig vor. Er hatte sogar gefragt! Er hatte sie sogar nach einer Geburt gesehen und sich trotzdem auf... eine sehr seltsame Weise um sie gekümmert!
»Ich leide nur, wenn ich Enzianpfote sehe, denn mit ihm habe ich einen großen Fehler gemacht, etwas, was ich nie zurück nehmen kann. Ich... jedes Mal wenn ich ihn sehe und weiß, dass ich ihn nicht so ansehen darf, damit niemand etwas bemerkt... es tut so weh...«
Seine anderen Fragen hatte sie natürlich gehört, doch sie passten irgendwie nicht. Sie würde sie beantworten, ganz sicher, doch erst eine Frage nach der anderen.

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BeitragThema: Re: Hochkiefern   Hochkiefern - Seite 31 EmptyMo 04 Jan 2021, 16:56



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Er wurde langsam unsicher, als Farnsee nicht antwortete. Sein Blick löste sich immer wieder kurz von ihr. Hatte er jetzt etwas falsches gesagt? Doch als Farnsee sagte, dass sie seine Gefühle erwiderte atmete er tief ein. Genau so. Genau so sollte sein Leben verlaufen. Farnsee würde ihn mit ihrer Liebe retten, ihm helfen aus diesem tiefen Loch zu ziehen, in dem er sich befand. Und er würde Farnsee lieben und ihr bei all ihren Entscheidungen beistehen. Das war seine neue Aufgabe.

Er schnurrte überrascht auf, als die Kätzin sich in sein Schulterfell kuschelte und er leckte ihr behutsam über das linke Ohr. "Wir sind jetzt füreinander da, egal was passiert."
Seine Pfoten pulsierten und seine Schnauze, mit der er Farnsee berührt hatte, kribbelte. Das alles.....es fühlte sich so unglaublich gut an. Dieser Moment würde sich für immer in sein Herz brennen.
Er hörte aufmerksam zu, als Farnsee auf seine Fragen antwortete und nickte langsam. Er konnte sich den inneren Kampf gar nicht aufmalen, der in Farnsee brodelte; Junge, Clan, Rang. Diese Probleme hatte er nicht.
Und doch versuchte er - so gut er es konnte - sich in die hübsche Kätzin hineinzuversetzen. Was wenn ihm die Wahl zwischen Farnsee und dem Clan gelassen würde?

"Ich verstehe", miaute er schließlich nur. Er wusste nicht was er sagen sollte, wollte also auch nichts falsches sagen. "Ich denke, alles wird so kommen, wie es kommen soll. Der SternenClan wird alles richtig drehen. Wer weiß, vielleicht wirst du Enzianpfote irgendwann alles erzählen können? Oder vielleicht wird der SternenClan ihm etwas zeigen? Er ist ein kluger Kater. Vielleicht spürt er es auch einfach. Vielleicht sagt ihm seine Intuition, was die Wahrheit ist..." Es war schwer zu erklären, was in seinem Kopf vorging. Das war es schon immer gewesen. Und dann brach alles immer in Wut aus, weil ihn niemand auch nur versuchte zu verstehen.

Am Horizont wurde der Himmel langsam heller und Farbenjäger warf seiner Geliebten einen traurigen Blick zu. "Wir sollten vielleicht zurück zum Lager gehen...es dämmert schon. Mein Schüler sucht mich bestimmt bald und der Clan vermisst seine zweite Anführerin..."



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BeitragThema: Re: Hochkiefern   Hochkiefern - Seite 31 EmptyMo 04 Jan 2021, 18:26



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Zweite Anführerin | 203 | DonnerClan

Sein Schnurren war wie eine Kräuterpackung für ihre Seele und sogleich stimmte sie mit ihrem eigenen Schnurren ein. Aufgeregt rieb sie ihre Schnauze an seiner Schulter, als der Krieger ihr übers Ohr leckte und ihr Nackenfell begann zu kribbeln. Seine Worte ließen ihr Herz noch wärmer glühen, als wie sie es überhaupt für möglich hielt, doch es gefiel ihr, so intensiv empfinden zu können, besonders wenn es um diesen Kater ging. Farnsee fühlte sich so geborgen wie lange nicht mehr, behütet, beschützt. Ob sie ihm dieses Gefühl ebenfalls gab? Denn das wollte sie so sehr, die Zweite Anführerin wünschte sich so sehr, dass sie ihn nicht durch all ihre negativen Erfahrungen in ihren Versuchen enttäuschte. Farbenjäger sollte sich bei ihr immer wohlfühlen können, so wie sie es bei ihm tat.
Ihr Schnurren wurde für einen Moment lauter, verwandelte sich dann jedoch in ein Hintergrundgeräusch, als sie sich gemütlich an den Krieger gekuschelt hatte. Wann hatte sie das letzte Mal so sehr geschnurrt? Ihr fiel nur eine Nacht ein, doch diese verbannte sie schnell wieder aus ihrem Kopf, denn warum sollte sie an ihre Zeit mit einem anderen Kater denken, wenn sie endlich bei dem war, den sie so lange schon geliebt hatte?

»Ich hoffe es«, flüsterte die getüpfelte Kätzin schließlich und löste ihre Schnauze wieder aus seinem Pelz, um ihm über die Schulter zu lecken. »Bis dahin werde ich geduldig und stark sein müssen, auch wenn ich hoffe, dass er es
nie erfahren muss. Doch dafür habe ich ja jetzt dich an der Seite, denn so wie ich dir immer helfe werde... wirst du mir helfen, stark zu bleiben.
«
Es war keine Frage, mehr eine fröhliche Feststellung. Sie war nicht mehr einsam, alleine. An ihrer Seite war jetzt der Kater und er würde ihr helfen, nicht so wie es in der Vergangenheit gelaufen war. Er akzeptierte sie, sie akzeptierte ihn. Mehr brauchte sie nicht mehr im Leben.
Mehr brauchst du nicht mehr, flüsterte eine Stimme in Farnsees Kopf. Du musst dich nicht mehr quälen...
Liebevoll leckte sie dem Kater noch einmal über die Schulter und versuchte, den Gedanken abzuschütteln. Sie war noch nicht bereit, zu entscheiden... jetzt wollte sie auch nicht darüber nachdenken.

Genau wie sein Blick auch, verdunkelte sich auch ihrer traurig, als sie die Tageszeit erkannte. Die Luft war kühler geworden und der Wald nebliger, zudem lag Schnee in der Luft. Die Blattleere war also gekommen... der Clan brauchte sie wirklich, auch wenn sie nicht bei ihm sein wollte. Sie wollte noch nicht gehen, sie wollte mehr Zeit mit dem Krieger verbringen, nachdem sie ihm endlich hatte so viel sagen können.
Unschlüssig lag sie noch immer neben und an ihm dran, packte dann jedoch die Maus und biss den letzten Rest ab. Es hatte keinen Zweck, sie hatte keine Wahl. Der Clan brauchte sie wirklich! Was wäre wenn Toxinstern wartete? Oder etwas geschehen war? Besonders in der Blattleere konnte sie nicht aufhören, an den Clan und ihre Pflichten zu denken. Dennoch rührte sie sich nicht, als diese Gedanken durch ihren Kopf spukten. Es fiel ihr furchtbar schwer, jetzt aufzustehen, nach dieser Nacht... Unsicher sah sie Farbenjäger von der Seite an. Es gab doch noch so viel zu sagen, so viele offene Fragen...

»Du hast ja Recht«, murmelte die Zweite Anführerin schließlich niedergeschlagen und mit gequälten Bewegungen entzog sie sich der Nähe des Katers. Im Stehen musste sie sich erst einmal fangen und ihr Zittern kontrollieren, doch das Gefühlschaos hatte sich seinetwegen so gut wie gelegt. Das einzige was sie jetzt noch empfand war Liebe und riesige Freude. Aus ihren orangen Augen sah sie den Krieger noch immer traurig an. »Bleib' an meiner Seite, in Ordnung? Ich will die Zeit noch nutzen die wir auf dem Rückweg haben...«
Farnsee machte einen zögerlichen Schritt und drehte sich dann noch einmal zu ihm um. Aus großen, liebevollen Augen sah sie ihn an.
»Du warst auch die ganze Nacht wach... pass beim Trainieren auf dich auf, ja? Ich möchte nicht, dass du dich überanstrengst...«
War es richtig, ihm das zu sagen? Nur weil sie einander gesagt hatten, dass sie einander liebten... sie hatten so viel nicht geklärt und da sie noch nie eine solche Beziehung hatte, wusste sie nicht, ob er solche Sorge überhaupt hören wollte. Doch für sich entschied die Kätzin, dass es richtig war.

Als sie sicher war, dass er bereit war, zum Lager aufzubrechen, trat sie wieder näher an ihn heran und presste liebevoll ihre Schnauze an seine Wange, nur um danach noch über diese zu lecken. Kurz blickte sie ihm fragend entgegen, stellte sich dann jedoch neben ihn. Den Weg zurück ins Lager konnten sie doch nebeneinander bestreiten... richtig?
»Danke für diese Nacht«, miaute Farnsee nach einigen Schritten. »Ich wüsste nicht, was passiert wäre, wenn du mir nicht gefolgt wärest.«

»Tbc.: DonnerClan Lager [DC Territorium]

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BeitragThema: Re: Hochkiefern   Hochkiefern - Seite 31 EmptyMi 06 Jan 2021, 11:41



Farben
jäger


Krieger | DonnerClan
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"It's not the pain. It's who it came from."


Es kribbelte mal mehr und mal weniger in seinen Pfoten. Jedes Mal wenn sein Herzschlag anstieg versuchte er ihn wieder herunter zu fahren, doch es fühlte sich so gut an. So gut, dass es ihm den Atem raubte. Farnsees Nähe war wie ein kleiner Zauber, der ihn schweben ließ.
Er hörte ihrer Stimme zu und hoffte, dass sie ihm nicht böse war, dass er vorgeschlagen hatte zurück ins Lager zu gehen. Doch Farnsee stimmte ihm zu.

Mühsam erhob sich Farbenjäger auf die Pfoten und streckte die kalten Gelenke. Sie hatten nun einen Tag und eine ganze Nacht hier verbracht - dabei hatte es sich angefühlt, als hätten sie nur wenige Stunden im Lager gefehlt.
Mit einem Schnurren nickte er und hielt sich dicht neben Farnsee, sog gierig mit jedem Atemzug der kalten Luft ein, untermalen mit dem süßlichen Duft der Kätzin.

Was Farnsee als nächstes sagte überraschte ihn ein wenig. Wann sich jemand das letzte Mal Sorgen um ihn gemacht hatte, wusste er gar nicht. Aber es war schön.
Ja er war müde. Er war sehr müde und freute sich dadurch nur noch mehr auf die nächste Nacht im Kriegerbau, direkt an Farnsees Seite.
Im Trab berührte er Farnsees Wange mit seiner Schnauze. "Natürlich. Jetzt habe ich schließlich einen Grund um auf mich aufzupassen. Einen Grund zum Leben."


-----> DonnerClan Lager


©Kristina Angerer

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BeitragThema: Re: Hochkiefern   Hochkiefern - Seite 31 EmptySa 16 Jan 2021, 18:18


Marderfang
Die Inspiration beginnt, wenn wir
genug wissen, um nichts zu verstehen.


Krieger| DonnerClan | #065

Anmerkung » ImPlay mit Veilchenpfote und Eisenkralle


← DonnerClan - Lager
Marderfang trabte auf die Hochkiefern zu und blieb kurz davor stehen, die Blattleere hatte was gutes, aktuell waren weniger Zweibeiner mit ihren Baumsägeungeheuern unterwegs und sie konnten ungestört sein.
Der Krieger genoss es endlich das Lager wieder zu verlassen, lange konnte er es nicht leiden untätig im Lager zu hocken.

"Veilchenpfote…" sprach er zu seiner kleinen Schülerin und schaute die Schülerin liebevoll an, ein blick den man wohl kaum bei ihm sehen konnte und der einzig und allein seiner Schülerin gehörte. "Magst du mal versuchen ob du etwas wittern kannst?" Er zuckte leicht mit seinem Ohr, setzte sich neben die kleine Kätzin und legte schützend seinen Schweif um sie.

Für ihn war die Schülerin einfach alles und er war Stolz, dass Toxinstern und Farnsee ihm diese kleine Schülerin anvertrauten. Für sie würde er alles geben, sogar sein Leben. Ein lächeln legte sich auf sein Gesicht als er sie so neben sich betrachtete, doch als der Blick zu seinem Vater Eisenkralle schweifte wurde dieser eben noch liebevolle Blick etwas kühler und distanzierter.


Handlung | "Angesprochen" | Andere Katzen | *Denken*

Erwähnt » Toxinstern, Farnsee, Eisenkralle, Veilchenpfote
Angesprochen » Veilchenpfote

Code by Marvel

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Merry
Love
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Zuletzt von Dunkelfeder am So 17 Jan 2021, 20:37 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Hochkiefern   Hochkiefern - Seite 31 EmptySa 16 Jan 2021, 18:39




Veilchenpfote


DonnerClan | Schülerin



DC - Lager -->

Die Schülerin war ihrem Mentor dicht gefolgt. Nun stand sie staunend vor den Hochkiefern. Noch nie zuvor hatte sie so große Bäume gesehen!

Als Marderfang sie ansprach, sah sie hoch zu ihm. Sein Blick war freundlich und fast liebevoll, irgendwie mochte sie den Kater. Er fragte, sie solle etwas wittern versuchen. Also streckte sie die rosa Nase hoch in den Himmel. Die Augen geschlossen, versuchte sie, etwas zu riechen. Instinktiv öffnete sie dabei das Maul.

Sofort überfluteten Gerüche ihren Verstand. Es waren die alten Blätter, die unter ihren Pfoten verfaulten und die Kiefern vor ihr, die stark nach Holz rochen. Der Geruch vom Schnee, der langsam zu Boden seglete streiften ebenfalls ihre Sinne. Und da war noch was! Sie kannte den Geruch aus dem Lager, doch war er hier irgendwie... verändert.

"Ich... ich denke Eichhörnchen?", begann sie vorsichtig, ihre Gedanken in Worte zu fassen.


Erwähnt: Marderfang

Angesprochen: Marderfang

Standort: Hochkiefern
(c) Palmkätzchen

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Krähenpfote

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