Warrior Cats - das RPG
Warrior Cats - die Welt der Katzen.
Tritt dem DonnerClan, WindClan, FlussClan, SchattenClan, WolkenClan oder dem BlutClan bei und führe ein Leben als Krieger!

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Hierarchie
DonnerClan
Anführer: Toxinstern
2.Anführer: Farnsee
Heiler: Eichenblatt
Heilerschüler: Enzianpfote

FlussClan
Anführer: Jubelstern
2.Anführer: Hirschfänger
Heiler: Kauzflug

WindClan
Anführer: Dunkelstern
2.Anführer: Sturmjäger
Heiler: Milanschrei

SchattenClan
Anführer: Mohnstern
2.Anführer: Gewitterbrand
Heiler: Engelsflügel
Heilerschüler: Abendhimmel

WolkenClan
Anführer: Brombeerstern
2.Anführer: Wildfeuer
Heiler: Tränenherz
Heilerschüler: Regenpfote

BlutClan
Anführer: Djinn
2.Anführer: //
"Heiler": Emerald
"Heilerschüler": Lotta

Das RPG
Jahreszeit:
Blattleere

Tageszeit:
Sonnenuntergang

Tageskenntnis:
Die Luft ist feucht und es geht ein kalter Wind. Etwas Schnee fällt vom Himmel, der aber außer am Moor kaum liegen bleibt. Während Wald und Wiese weiterhin in einen dichten Nebel gehüllt sind, fegt der Wind über die höher gelegenen Gebiete hinweg. Aufgrund der Kälte ist auch die Beute selten geworden und der aufgeweichte Boden erschwert die Jagd besonders für junge und unerfahrene Katzen.


DonnerClan Territorium:
Der Waldboden ist nass, aber der Schnee ist unter den Bäumen nicht liegen geblieben. Der Nebel hüllt den Wald in eine dichte Decke und ab und zu verirren sich Schneeflocken zwischen den Ästen nach unten. Trotz der wenigen Beute ist die Jagd hier zwischen den Bäumen einfacher, auch wenn das nasse Laub ganz schön rutschig sein kann.


FlussClan Territorium:
Durch den Regen ist der Boden aufgeweicht und das Wasser im Fluss steht höher als sonst. Der Nebel bedeckt die Weiden und erschwert die Jagd auf Landbeute. Fische sind in der stärkeren Strömung ebenfalls schwerer zu fangen, aber es gibt noch genügend für alle.


WindClan Territorium
Der kalte Wind fegt über das Moorland und reißt die Nebelfelder auf. Die Jagd wird durch die schlechte Sicht zusätzlich erschwert und hier bleibt sogar etwas Schnee liegen, was den Boden noch rutschiger macht.


SchattenClan Territorium:
Auch hier ist es feucht und besonders im südlichen Teil des Territoriums nebelig. Frösche und Reptilien gibt es keine mehr und die Jagd auf andere Beute wird vom Nebel erschwert, auch wenn sie im Nadelwald einfacher ist als auf offenem Gelände im Norden des Territoriums, wo Schnee liegen bleibt und der Wind stärker ist.


WolkenClan Territorium:
Der Nebel verdeckt die Sicht und Vögel sind schwerer zu fangen. Die feuchte und teilweise nasse Rinde der Bäume macht das Klettern schwer und die Jagd ist für unerfahrene Katzen schwierig, auch wenn der Schnee hier nur an wenigen Stellen liegen bleibt.


Baumgeviert:
Die vier mächtigen Eichen zeigen sich von Wind und Nebel unbeeindruckt. Der Sturm zerrt an ihren Blättern, aber unten ist die Senke von Nebel bedeckt. Im Schutz des Unterholzes hat sich etwas Beute zurückgezogen, aber auch hier kommt sie nur selten ins Freie.


BlutClan Territorium:
Auch hier ist es kalt und nebelig. Die Zweibeiner gehen mit ihren Hunden lieber kurze Runden und verbringen die meiste Zeit drinnen. Damit sind auch die Straßen ein wenig sicherer, auch wenn Monster, fremde Katzen und streunende Hunde wie in jeder anderen Zeit eine Gefahr darstellen. Das Wasser im Strom ist nicht gefroren und Beute ist immer schwerer zu finden.


Streuner Territorien
Auch hier ist es nebelig und windig. Leichter Schnee fällt vom Himmel, bleibt aber nur an einigen wenigen Stellen liegen. Bewaldete Gebiete sind ein wenig besser von Schnee und Wind geschützt, aber die Jagd auf die wenige Beute wird durch die Wetterbedingungen zusätzlich erschwert. Abenteuerlustige Hauskätzchen gibt es bei diesem Wetter eher weniger, aber Streuner sind durchaus anzutreffen.


Zweibeinerort
Mit zunehmend unangenehmerem Wetter bleiben die meisten Hauskätzchen lieber in den Nestern ihrer Zweibeiner, wo sie sich aufs warme Kissen kuscheln und aus dem Napf fressen können. Nur wenige abenteuerlustige Hauskätzchen wagen sich bei diesem Wetter überhaupt noch in den Garten … oder darüber hinaus.



 

 Sonnenfelsen

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BeitragThema: Re: Sonnenfelsen   Sonnenfelsen - Seite 36 EmptySa 03 Okt 2020, 14:50



✁Bienenwolke
If you live for yourself you’ve only got yourself to blame.

Sie spürte, wie seine Flanke sich mit jedem Atemzug hob und senkte, genoss die Wärme, die sein Leib ausstrahlte und sie mit einem Gefühl von Geborgenheit einlullte. Es war eine geraume Zeit vergangen, seit sie das letzte Mal einer Katze körperlich so nahe war - von Hibiskusblüte einmal ausgenommen, die in ihrem Herzen bereits den Platz einer Wurfschwester eingeneommen hatte. Wenn sie ehrlich war, war sie ihrer Freundin näher als dem Rest ihrer noch lebenden Familie.
Wer vermochte schon zu wissen, ob es die letzten wiederkehrenden Schwächeanfälle ihrer Krankheit war oder nicht doch die Tatsache, dass sie die gesamte Nacht über wach gewesen war, die sie nun an Echoherz' Seite schläfrig stimmten. Tief in ihrem Inneren wisperte ihr eine Stimme zu, dass die Anwesenheit zum Kater selbst ebenfalls die eine oder andere Schuld bezüglich ihrer plötzlichen Müdigkeit traf. Nicht, weil er sie langweilte - im Gegenteil, trotz seiner in ihren Augen manchmal seltsamen Art, die sie nicht deuten konnte, empfand sie ihn als äußerst interessant -, sondern weil  die Intimität ihr ein Gefühl von Vertrauen und Sicherheit schenkte.
Gerade die Lethargie jedoch verhinderte, dass sie sogleich reagierte, als er das Kompliment zurückgab. Sie war im Inbegriff gewesen, neckisch zu ihm aufzuschauen, als die nächsten Worte sie komplett unvorbereitet trafen, sie für einige Augenblicke sogar sprachlos machten.
Dass Bienenwolke den Atem angehalten hatte, merkte sie erst, als sie das Stechen in ihrer Brust spürte, und tief Luft nehmend schaute sie auf, wo ihr Blick den des Katers traf. Wiederholt öffnete die Kätzin ihren Mund, im Versuch, etwas zu erwidern, schloss ihn jedoch jedes Mal, weil ihr keine Erwiderung in den Sinn kam.
Echoherz' Aussage hatte sie fast schon schockiert; nicht wegen den Worten, die er gewählt hatte, sondern wegen der Ernsthaftigkeit in seiner Stimme und seines Auftretens, das selbst ihr es schwermachte, dem Ganzen mit Witz und Schalk zu entgegnen. Zeitgleich spürte sie, wie in ihrem Inneren ein Verlangen aufwallte, das sie zuvor nicht gekannt hatte. Sie mochte Echoherz und respektierte ihn als Clangefährte und als Freund, doch in diesem Augenblick fühlten sich die Emotionen, die beim Anblick des Katers in ihr aufkamen, so viel tiefer an, dass sie es nicht zu beschreiben wusste.
»Echoherz...«, war ihre fast schon instinktive Reaktion gewesen, als sie den Klang ihres Namens vernahm. Lange war ihr Blick auf seinen schönen, braunen Augen verweilt, ehe sie sein Gesicht und schließlich seinen Körper musterte, der sich neben ihr erstreckte. Eine Hitze, angenehm und doch unangenehm zugleich, stieg in ihr auf, während Leidenschaft immer mehr von ihr Besitz nahm. Warm funkelten ihre Augen den Tabby-Kater an, als sie endlich zu ihrer selbst zurückfand und zu sprechen begann, »Wundervoll, huh? Das ehrt mich ja schon, dass so etwas von dir kommt.«
Langsam hatte sie sich näher an ihn herangedrückt, sich wieder zu ihm gebeugt und angefangen, in sanften Zügen über sein Fell zu lecken. Ihre Stimme war rauer als sonst, als sie schnurrend fortfuhr, »Du bist auch etwas ganz Besonderes für mich.« Eine Unsicherheit, die für sie so unüblich war, hatte sich in ihre Worte geschlichen. Sie wusste nicht, wie sie das Kribbeln in ihrem Körper und das Gefühl in ihrer Brust, das ihr so fremd war, benennen sollte.
Sanft legte Bienenwolke ihre Stirn auf die seine. »Ich hab dich wirklich sehr gerngewonnen, Echoherz.« Es war die Lust, die aus ihr sprach, auch wenn Liebe war das Wort war, was sie fühlte und doch nicht zu verläuten wagte. »Und du weißt gar nicht, wie... wie ich sehr ich dich will.«
Intensiver als zuvor nahm Bienenwolke seine Nähe wahr, wollte sich dem hingeben, nach dem sie innig verlangte. Leidenschaftlich presste sie ihren Körper an den Leib des FlussClan Katers, wollte ihm signalisieren, dass er sie für sich beanspruchen durfte, nein, sollte.  »Wag es ja nicht, mich jetzt alleine zu lassen, ja? Wenn du mich genauso willst wie ich dich.. dann lass uns dies zu einem unvergesslichen Moment machen.«

FC Kriegerin | 30 Monde | 050

Angesprochen: Echoherz
Erwähnt: Hibiskusblüte

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BeitragThema: Re: Sonnenfelsen   Sonnenfelsen - Seite 36 EmptySa 03 Okt 2020, 21:42



Echoherz


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FlussClan Krieger Post 116

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Mit besorgtem Ausdruck beobachtete der große Krieger, wie die Kätzin zunächst erstarrte und dann seinen Blick erwiderte. Gerade zu panisch zuckte sein Blick über ihr Gesicht, von ihrem immer wieder aufklappenden Munden zu zuckenden Muskeln, zurück zum Mund, hin zu den Augen. Die Art, wie die hübsche Kätzin seinen Namen sagte, ließ ihn kurz Erzittern und in diesem Augenblick vergaß er vollkommen die Kälte und den tosenden Sturm. Alles was war, waren ihre Augen, von denen er sich nicht lösen konnte. Diese wunderschönen gelbgrünen Augen, die ihn immer tiefer in diese Situation zerrten, nicht mehr los ließen. Sein Herz pochte aufgeregt und verwirrt zugleich, schneller, heftiger. Selbst als sie ihren Blick löste, um seinen Körper zu mustern, konnte er sich nicht von ihrem Gesicht lösen. Hitze schoss durch ihn hindurch, als er Bienenwolkes Blick auf sich spürte. Echoherz wusste nicht, was er empfinden sollte, während sie seinen Körper so betrachtete. Scham? Oder doch eher stolz? Er war schließlich muskulös, stattlich, dennoch zögerte er mit diesem Urteil. Alles in ihm brannte auf das letztere, nur eine kleine Blockade in ihm verhinderte, dass er sich vollkommen auf all das hier einließ. Sie... sie konnte ihn unmöglich so attraktiv finden, wie er sie attraktiv fand.

Das Feuer in seinem Herzen loderte immer stärker für die Kätzin, ein Gefühl das er wollte, jedoch nicht hätte haben dürfen. Sein glühender Blick glitt über ihre Gesichtszüge, das einzige, was ihn eben interessierte. Ihr wunderschönes Gesicht, dass ihn immer zum Lächeln brachte, weil auf diesem auch immer ein Lächeln lag. Als ihr Blick wieder auf seinen traf, atmete er tief durch und versuchte die durch seinen Körper flammende Hitze zu ignorieren.
Beinahe beschämt senkte er den Blick zu Boden, als sie wieder zu sprechen begann. Dieser Satz nahm für ihn kurz das Gefühl, dass all dies auf etwas hinauslaufen könnte, was er für viel zu früh empfand, aber dennoch gewollt hatte. Es war ihm gerade zu peinlich, dass er sich dieses Ereignis als Ergebnis der Situation vorgestellt hatte und so wagte er kaum mehr, zu der hübschen Kriegerin aufzublicken, die er doch so sehr liebte.
Als ihre Zunge auf seinen Pelz traf, flammte die Stelle in seinem Körper sogleich auf. Mit sich selbst ringend hob er das Gesicht zu den Gesteinen, die sich über die zwei wölbten und sie vor dem Regen beschützten. Er durfte nicht darüber nachdenken, auch wenn die Flammen bei jeder Berührung an seinen Nerven züngelten.

Auch bei ihren Worten konnte er seinen Blick nicht von den dunklen Steinen abwenden. Sie meint es nicht so, wie ich es meine... ich darf es mir nicht einbilden... Er war nicht der besondere Kater in ihrem Leben, mit dem sie zusammen sein wollte, er war zu alt, nicht gut genug, zu rational, kein Spaß, nur ein Krieger der seinen Tätigkeiten nachging und dabei alleine blieb, weil er nicht interessant war oder verflucht, wer wusste es schon, doch er war ganz sicher nicht besonders genug für diese Kätzin. Denn sie war etwas Besonderes. Wirklich.
Doch Bienenwolke war näher an ihn gerückt und als sie ihr Gesicht zu seinem reckte, senkte er das seine automatisch hinab. Ihre Stirn an seiner war ein wunderbares Gefühl, rührte von einer Intimität, die nur sie beide teilen konnten. Aus verzweifelten Augen blickte er in ihre, sein Herz war zerrissen. Er wollte gerade antworten, als sie mit dem Reden fortfuhr und sein Herz mit einem Mal stehen blieb.
Wie bitte?
Ein heftiges Beben ging durch seinen Körper, während er ihren lustvollen Blick erwiderte. Immer und immer wieder ertönten ihre Worte in seinem Kopf. Er wollte sie doch auch, warum war es dann so schwer für ihn? Warum konnte er nicht loslassen, wenn sie ihm doch sagte, was sie wollte? Wenn sie ihm sagte, dass er derjenige war, den sie wollte.

Das Beben wurde nur stärker, als Bienenwolke sich, mit allem was sie hatte, an ihn presste. Echoherz fuhr die Krallen aus, fand jedoch keinen Halt, benötigte keinen. Dies war keine Unsicherheit mehr, die ihn kontrollierte. Es war die Lust, die Liebe, die er jetzt empfand, die diese Situation vollends kontrollierte.
»Ich lass dich nicht allein, Bienenwolke.«
Rau, dunkel, von Lust nur so triefend, entfloh ihm dieser Satz. Einige Herzschläge lang sah er ihr in die Augen, spürte, wie sein Widerstand bröckelte und wie schließlich all sein Handeln nur noch von seinen jetzigen Gefühlen gelenkt wurde. Es war unwichtig, was gestern gewesen war und was morgen kam, würden sie dann klären. Er wollte sie, er wollte sie jetzt und vielleicht war dies ein Schritt dafür, sie für immer haben zu können. Für immer klang perfekt.
Ein kehliges Schnurren entwich ihm, in welches sich zudem ein lustvolles Knurren mischte. Geradezu sanft zog er seine rechte Vorderpfote unter der Kätzin hervor, legte sie um ihren kleinen Körper und presste sie damit so nah an sich, wie er konnte. Seine Schnauze legte sich an ihr Gesicht, an welches er sich liebevoll rieb, bis er zu ihrem Hals hinabwanderte, über den er mit seiner Zunge zu lecken begann. Ab und an vergrub er seine Schnauze in ihrem Pelz, wanderte immer tiefer, doch bevor er komplett losließ, hob er ein letztes Mal das Gesicht an ihres. Sanft ließ er seine Nase über ihre Wange gleiten, auf und ab, bis er bei ihrem Ohr verharrte.
»Du bist etwas ganz Besonderes, Bienenwolke. Genau deshalb will ich dich.«

»Zeitsprung | Deckung von Bienenwolke«

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BeitragThema: Re: Sonnenfelsen   Sonnenfelsen - Seite 36 EmptyMo 05 Okt 2020, 00:02



✁Bienenwolke
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Sie spürte eine tiefe Regung aus ihrem Inneren heraus, als sie die Stimme Echoherz' vernahm, die in diesem Augenblick in ihren Ohren nicht verführerischer hätte sein können. Das Verlangen, irgendeiner Katze, nein, ihm nahe zu sein, war noch nie größer gewesen; es drohte sie fast, zu überwältigen. Bienenwolke begehrte den Kater mit Leib und Seele.
Schnurrend hatte sie ihren Körper an den seinen gerieben und sich seiner Liebe und seinen Berührungen hingegeben.

» Zeitsprung ~ Deckung «

Glückseligkeit erfüllte Bienenwolke, als der Akt vollbracht war, und sie an Echoherz' Seite gekuschelt in  ihrem kleinen Unterschlupf, liegenblieb. Ihre tiefe und lange Atmung sprach für den entspannten Zustand, in dem sie sich befand, und sie hätte keinerlei Probleme damit gehabt, wenn die Welt in diesem Moment unterging.
Benommen von den warmen Gefühlen und den Rausch, in den sie gefallen war, realisierte sie zunächst nicht, was tatsächlich vorgefallen war - realisierte nicht, dass sie doch wirklich die "Nacht" mit jemanden verbracht hatte, den sie als guten Freund angesehen hatte. Doch es war auch nicht verkehrt,  wenn Freunde sich vergnügten, nicht wahr?
Waren sie Freunde?
Es war ein flüchtiger Gedanke, den sie unwillkürlich in die hinterste Ecke ihres Kopfes verdrang. Die Kätzin wollte sich nicht mit solch belanglosen Dingen beschäftigen, Dingen, die zu kompliziert für sie waren. Viel schöner war es doch, den Moment zu genießen, in dem sie verweilten. Sorglos und glücklich.
»Das war schön«, hauchte Bienenwolke, sich an den kräftigen Körper Echoherz' schmiegend. »Ich wusste nicht, dass das so aufregend sein kann.« Noch immer spürte sie die Hitze in sich und die Erinnerung an das, was geschehen war,  ließ sie erregend schauern.
»Wer hätte gedacht, dass das passieren würde, huh?«
Das Leben steckte doch voller Überraschung. Schon seit einiger Zeit hatte sie eine gewisse Anziehung zu dem Krieger verspürt, hatte das Verlangen gehabt, mit ihm zu sprechen, doch wirklich benennen, was dieses Gefühl war, das sie heimsuchte, war ihr nicht ermöglicht gewesen. Und selbst jetzt fiel es ihr schwer, sich das einzugestehen, was sich diebisch in ihr Herz geschlichen hatte.
Ein herzhaftes Gähnen entkam ihr und sie spürte, wie es ihr immer schwerer fiel, bei Bewusstsein zu bleiben. Ich bin etwas ganz Besonderes für ihn. Fast instinktiv hatte sie die Worte zurückgegeben, ohne sich im Klaren zu sein, ob sie es tatsächlich gemeint hatte. Doch... letzten Endes war dies nur eine kleine Nebensache, oder?
»Es ist doch bestimmt in Ordnung, wenn wir noch ein wenig hierbleiben... nicht wahr, Echoherz...?« Undeutlich waren die Worte aus ihrer Kehle gekommen, während ihr Bewusstsein mehr und mehr davondriftete.


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BeitragThema: Re: Sonnenfelsen   Sonnenfelsen - Seite 36 EmptyMi 04 Nov 2020, 19:54



Echoherz


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FlussClan Krieger Post 117

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Echoherz war glücklich. Seit langer Zeit fühlte er Wellen der Freude immer wieder durch seinen Körper gleiten, die ihm immer aufs neue ein gutes Gefühl gaben. Liebevoll strich seine Zunge über den Kopf der Kätzin, mit der er diesen Moment geteilt hatte. Er liebte sie sehr, doch es war vermutlich noch nicht die Zeit, diese Worte laut auszusprechen, insbesondere da seine Unsicherheit ihm das Gefühl gab, dass diese Aussage diese Zweisamkeit kosten würde und er war nicht bereit, wieder allein zu sein und die schreckliche Wahrheit zu erkennen.
Der Gedanke verschwand jedoch schnell und so leckte er Bienenwolke weiter durch den Pelz. Als die Kätzin das Wort erhob, schnurrte er liebevoll auf und vergrub seine Schnauze in ihr weiches Fell. Ja, wer hätte das gedacht? Es hatte sich so gut und richtig angefühlt, dass er kurz darüber nachdachte, warum er so lange niemanden für so etwas gefunden hatte, doch er erinnerte sich schnell, dass er für diesen Moment die Richtige gesucht hatte, da schließlich auch Junge damit einhergingen. Echoherz lächelte in sich hinein, Junge! Er? Ja! Wenn er Glück hatte, würde er endlich Vater werden und das, obwohl er doch schon zu den älteren Kriegern gehörte! Stolz überkam ihn bei dem Gedanken und glückselig überlegte er, wie diese Junge wohl werden würden.
Als sich die Kätzin erneut zu Wort meldete, brummte der Kater zufrieden und reckte kurz den Kopf, um ihr über die Ohren zu lecken.
»Alles was du dir wünschst, meine Liebe«, nuschelte er leise und vergrub seine Schnauze wieder in ihrem Fell.

Als Echoherz wieder erwachte, ging die Sonne bereits unter und ein dichter Nebel lag über dem Territorium. Es wurde rasch dunkler, doch der große Krieger war erleichtert, dass es zumindest nicht mehr stürmte. Dennoch stimmte ihn die ganze Situation wieder nachdenklich, er war zur Ruhe gekommen, sein Körper hatte sich abgekühlt und nun blickte er wieder mit klarem Kopf auf seine Geliebte hinab.
Er wollte das. Wirklich.
Aber wollte sie es?
Der FlussClan Kater hatte sie schon so lange beobachtet und so lange gemocht, doch er kannte das Risiko, dass er einging. Sie war eine freiheitsliebende Kätzin, eine Optimistin, wie sollte sie sich also an ihn binden und glücklich sein? Er konnte ihr das alles doch nicht geben, egal wie sehr er es wollte, sie würde unzufrieden sein und nicht lange bei ihm bleiben.
Und hatte sie Junge gewollt? Realisiert, dass ihr gemeinsamer Moment zu Jungen führen könnte? Echoherz seufzte resigniert und leckte der Kätzin über den Kopf. Er machte sich gewiss nur zu viele Sorgen und sie wollte all das so sehr wie er.

»Aufwachen, Bienenwolke«, brummte der kräftige Kater sacht in ihr Ohr und rutschte schon ein wenig aus seiner steifen Position. Der Clan brauchte sie bestimmt und Luchspfote hatte sich so lange langweilen müssen. Sollten sie noch trainieren gehen? Ein kurzes, nächtliches Kampftraining? Gewiss sinnvoll.
»Hier ist es kalt und im Lager kannst du viel besser schlafen. Bestimmt wirst du schon gesucht und ich kann dich doch nicht länger für mich behalten.«
Die Worte fühlten sich richtig und falsch zugleich an. Er war es nicht gewohnt, den Liebenden zu spielen, der mit einer Kätzin Unfug trieb und Süßholz raspelte, der sie neckte und zum Schnurren brachte. Andererseits war genau das, was er wollte, egal wie sehr ihn seine Unsicherheit beeinflusste. Dennoch hatte Echoherz das Gefühl, dass die Worte von ihm steif und kantig wirkten, ein liebevolles Lächeln brachte er dennoch zustande.
»Ich gehe mit Luchspfote nochmal trainieren, aber wenn ich zurück bin, sollten wir uns unbedingt Beute teilen, oder sogar jagen gehen! Vielleicht könntest du mir im Kriegerbau neben dir Platz machen, damit ich bei meiner Rückkehr in deiner Nähe schlafen kann, damit wir in aller frische raus können?«
Die Aufregung sprudelte aus ihm hinaus und schon stand Echoherz auf den Pfoten. Seine Sorgen drängten sich wieder ein wenig zurück, denn nach all dem konnte sie ihn unmöglich sitzen lassen? Sein Kopf senkte sich nochmal und er stieß der Kätzin sanft gegen die Schulter. Geduldig wartete er vor der kleinen Höhle auf die Kätzin, um seinen Schweif an ihren zu halten und trottete dann in ihrem Tempo über die Sonnenfelsen zum Lager zurück.

»Tbc.: FlussClan Lager

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BeitragThema: Re: Sonnenfelsen   Sonnenfelsen - Seite 36 EmptySa 07 Nov 2020, 20:07



✁Bienenwolke
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Sie erfreute sich an der Aufmerksamkeit, die Echoherz ihr schenkte, und schnurrend presste sie sich an seinen warmen Körper. All ihre Verpflichtungen als Kriegerin waren ihr in diesem Augenblick völlig egal – nicht, dass sie auch sonst eine besonders verantwortungsvolle Kätzin gewesen wäre -, sie wollte einzig und allein in diesem Moment schwelgen und die Zweisamkeit mit dem Kater genießen.
Bienenwolke hatte schon immer eine Faible für das männliche Geschlecht besessen und insbesondere der Weißsilberne hatte ihr Interesse schon früh geweckt. Hätte sie geahnt, wie gut ihr das tat, was sie heute gemeinsam verbrochen hatten, hätte sie vermutlich schon viel früher darauf gedrängt. Man musste schließlich keine Gefährten sein, um Spaß zu haben, oder?
Gefährten. Ein Wort, das sie mit so viel Pflicht und Verantwortung verband, dass es ihr beinahe schon Angst machte. Bienenwolke war eine freiheitsliebende Katze und sie wusste nicht, ob sie es schaffen würde, für irgendwen – für irgendwelche Gefühlsduseleien – über ihren eigenen Schatten zu springen und sich an jemanden zu binden. Allein die Vorstellung hatte etwas Erdrückendes an sich, weshalb sie den Gedanken rasch aus ihrem Bewusstsein verbannte.
»Alles, was ich mir wünsche…«, wiederholte sie so leise, dass sie sich nicht einmal mehr sicher war, ob er sie hören konnte. Gibt es denn irgendetwas, was ich mir nicht wünsche?
Mit dieser Frage und dem Gefühl von Geborgenheit und Liebe fiel sie schließlich in einen tiefen Schlaf.

Protestierende, undefinierbare Laute entschlüpften ihrer Kehle, als Echoherz sie aufzuwecken versuchte, und am liebsten hätte sie mit dem Schweif über sein Gesicht gewischt, um ihn zum Schweigen zu bringen. Man durfte sie nicht falsch verstehen – Bienenwolke liebte Aufregung und Abenteuer und Bewegung, doch genauso sehr liebte sie lange, tiefe Schlafperioden. Mit einem Gesichtsausdruck, als hätten sie seit Monden schlechtes Regenwetter, richtete die Kätzin sich jedoch schließlich wohl oder übel auf und begann reflexartig, über ihr eigenes Fell, welches in alle Himmelsrichtungen abstand, zu lecken.
»Ich bezweifle, dass mich irgendjemand schlafen lassen wird. Jubelstern oder Hirschfänger schickt mich bei der erstbesten Gelegenheit doch auf die nächste Patrouille«, schnaubte Bienenwolke, die sich nicht ausmalen konnte, dass sie nach ihrer langen Abwesenheit in Ruhe gelassen werden würde.
Ihre gelbgrünen Augen wanderten Echoherz‘ Gestalt entlang und unwillkürlich spürte sie, wie ihr Herz ein wenig höher zu schlagen begann. Ihr Körper hatte sich instinktiv an die Geschehnisse ihrer gemeinsamen „Nacht“ erinnert und sein Anblick allein reichte nun aus, um einen Sturm der Gefühle in ihr auszulösen, von denen sie noch ungewiss war, ob sie willkommen waren.
Als der Kater jedoch all die Dinge vorschlug, die sie doch unternehmen könnten, sobald er Zeit für sie fände, verschlug es ihr jedoch zur Abwechslung einmal die Sprache. So gerne sie ihn hatte und so gerne sie ihn in ihrer Nähe hatte, spürte sie, wie sich bei seinen Worten ein unglaublicher Druck in ihr aufbaute, mit dem sie nicht umzugehen wusste.
Sie wusste nicht, ob sie bereit für all das war, was er sich vorstellte.
Wusste nicht, ob sie es überhaupt in dieser Form wollte.
Im Anbetracht der schieren Aufregung, die er ihr jedoch entgegenbrachte, wollte sie ihm jedoch nicht mit Unfreundlichkeit begegnen. Bienenwolke wollte schließlich die Katzen um sie herum glücklich machen und keinen Grund zur Sorge geben.
Und so zwang die Kätzin sich zu einem schalkhaften Lächeln, während sie aus der Höhle glitt und ihn spielerisch mit der Schnauze anstupste. »Für eine Beute bin ich jederzeit zu haben, auch wenn ich schätze, dass wir erst für die anderen jagen sollten, wenn wir nicht wollen, dass uns irgendjemand das Fell über die Ohren zieht?«
Gespielt genervt verzog sie ihr Gesicht zu einer Grimasse, als sie auf das neue Gesetz anspielte, von dem der Kater ihr erzählt hatte. Um seltsame Blicke oder gar Fragen zu vermeiden, hielt auch sie ihren Schweif an dem seinen, während sie sich auf dem Weg zurück in das Lager machten. In ihrem Inneren spürte sie den Zwiespalt zwischen der Freude darüber, ihm nahe zu sein, und dem erdrückenden Gefühl, welcher ihr beinahe schon die Luft aus den Lungen presste.

tbc » FlussClan Territorium, Das Lager


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