Warrior Cats - das RPG
Warrior Cats - die Welt der Katzen.
Tritt dem DonnerClan, WindClan, FlussClan, SchattenClan, WolkenClan oder dem BlutClan bei und führe ein Leben als Krieger!
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Hierarchie
DonnerClan
Anführer: Toxinstern
2.Anführer: Farnsee
Heiler: Eichenblatt
Heilerschüler: Enzianpfote

FlussClan
Anführer: Jubelstern
2.Anführer: Hirschfänger
Heiler: Kauzflug

WindClan
Anführer: Dunkelstern
2.Anführer: Sturmjäger
Heiler: Milanschrei

SchattenClan
Anführer: Mohnstern
2.Anführer: Gewitterbrand
Heiler: Abendhimmel

WolkenClan
Anführer: Brombeerstern
2.Anführer: Wildfeuer
Heiler: Tränenherz
Heilerschüler: Regenpfote

BlutClan
Anführer: Djinn
2.Anführer: //
"Heiler": Emerald
"Heilerschüler": Lotta

Das RPG
Jahreszeit:
Blattgrüne

Tageszeit:
Sonnenuntergang

Tageskenntnis:
Die Sonne steht hoch am Himmel und inzwischen ist es so richtig heiß geworden. Der Himmel ist strahlend blau und es sind kaum Wölkchen zu sehen. Bäume, Sträucher und Wiesen sind grün. Beute gibt es genügend und den meisten Katzen sollten jetzt keine Probleme mehr haben, ihre hungrigen Mägen zu füllen.


DonnerClan Territorium:
Die Bäume halten hier einen Teil der Sonnenstrahlen ab und sorgen für etwas Schatten. Dieser spendet in der Hitze eine angenehme Abkühlung. Das Unterholz ist schön dicht und gibt einem Jäger genügend Deckung und einen damit nicht zu verachtenden Vorteil bei der Jagd bietet. Beute gibt es ebenfalls genug.


FlussClan Territorium:
Der Wasserstand im Fluss ist etwas niedriger als sonst und die Sonne hat das Wasser aufgewärmt, auch wenn die Arbeiten der Zweibeiner flussaufwärts das Wasser verdreckt haben. Die Fische haben sich inzwischen vollständig zurückgezogen und nach Süden geschwommen. Nur einige wenige Nachzügler sind noch zu fangen.


WindClan Territorium:
Aufgrund der fehlenden Deckung und höheren Lage ist es hier etwas windiger und damit kühler als in den anderen Clanterritorien. Der Wind bietet inzwischen jedoch eine willkommene Abkühlung in der Hitze. Kaninchen gibt es genügend und eine erfahrene Katze kann die Jagd sicher genießen.


SchattenClan Territorium:
Auch im Territorium des SchattenClans ist es warm und grün geworden. Reptilien und Frösche gibt es genügend. In den bewaldeten Gebieten ist bietet der Wald kühlenden Schatten. Auch hier wimmelt es von Beute und ein Jäger kann sich auf ein nettes Festessen freuen.


WolkenClan Territorium:
Auch hier ist es heiß geworden und die Bäume tragen grüne Blätter. Die Wiesen sind mit bunten Blumen übersäht und es sind viele Vögel unterwegs. Sie zwitschern so gut wie ständig und ein erfahrener Jäger sollte kaum Probleme haben, Beute zu finden und zum Clan zurückzubringen.


Baumgeviert:
Die vier mächtigen Eichen tragen grüne Blätter. Ihre Kronen halten einen Teil der Sonnenstrahlen ab und sorgen in der Senke für kühlenden Schatten. Wenn keine Katze da ist, wimmelt es hier nur so von Beute.


BlutClan Territorium:
Auch hier ist es heiß und trocken. Zweibeiner und Hunde sind damit aber auch häufiger im Park und auf ihren Spaziergängen anzutreffen. Sie stellen damit genau wie die Monster eine Gefahr für die Katzen dar und machen die Futtersuche riskanter. Wenigstens gibt es mehr Beute als sonst und das Wasser im Strom ist durch die Sonne angenehm aufgewärmt.


Streuner Territorien:
Auch hier ist es warm und grün. In bewaldeten Gebieten bieten die Blätterdächer der Bäume einen kühlenden Schatten, während es auf offenen Flächen geradezu heiß wird. Beute gibt es genügend und ab und zu ist auch mal ein abenteuerlustiges Hauskätzchen anzutreffen.


Zweibeinerort:
Sonne und Wärme locken Hauskätzchen vermehrt wieder in die Gärten ihrer Hausleute, auch wenn manche in der Hitze dann doch lieber faul im Schatten liegen. Andere hingegen wagen sich über die Gartenzäune hinaus, um einen kleinen Spaziergang zu wagen oder etwas Neues zu entdecken.


 

 Grasebene

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Izuku
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BeitragThema: Re: Grasebene   Grasebene - Seite 35 EmptyFr 29 Jan 2021, 00:38


Beerenjäger
» I want to be strong enough so no one will worry about me.«

Ihm war selbst aufgefallen, dass er wieder viel zu viel geredet hatte, dass es ihm fast schon wieder unangenehm war. Ihm war es besonders wichtig, Eulenpfote ein guter Mentor zu sein, doch oftmals wusste er nicht, ob er nicht über das Ziel hinausschoss - vielleicht lohnte es sich, sich Rat bei seinem ehemaligen Mentoren zu holen? Schließlich war sie seine erste Schülerin und es würde ihm gut tun, von einem erfahreren Krieger zu hören, wie er sich an das Ganze herangetastet hatte. Natürlich hätte Beerenjäger sich gerne mit seinem eigenen Bruder, der seinerseits Elsterpfotes Ausbildung übernommen hatte, ausgetauscht, doch er wusste, dass das Gespräch rasch ausarten würde - und kein gutes Haar an ihm selbst gelassen werden würden. Dennoch war es ja eigentlich auch eine Überlegung wert, weil auch Funkenwut oftmals hilfreiche Ratschläge gab... wenn auch auf seine eigene Art und Weise, die fern davon war, als herzlich bezeichnet werden zu können.
Dann gab es ja noch Käfergift und Rotfels, denen der Anführer ihres Clans ebenfalls einen kleinen Schützling anvertraut hatten.
Ein kleines Lächeln breitete sich auf seinem Gesicht aus, als er daran dachte, wie sie selbst alle noch zusammen im Schülerbau geschlafen hatten. Wenige Blattwechsel war es hergewesen und nun siehe da - sie alle waren nun waschechte Krieger und Mentoren, die eine neue vogellastige Generation heranziehen würden.

Ein warmes Funkeln - ja, auch wenn er in Eulenpfotes Anwesenheit (wie so meist, wenn er es mit Kätzinnen zu tun hatte) sich unbeholfen anstellte, war sie ihm auch rasch als eine Art Freundin ans Herz gewachsen - schlich in seine Augen, als er sie dabei beobachtete, wie sie seine Kritik gleich zu Herzen nahm und die Fehler zu korrigieren versuchte.
»Das sieht doch bereits viel besser aus«, kommentierte der Schwarzweiße aufmerksam und seine Schnurrhaare zuckten zufrieden. »Ehe du dich versiehst, werden dir die verschiedene Jagdstellungen so natürlich vorkommen wie das Atmen und Blinzeln.« Vielleicht war seine Aussage ein wenig übertrieben gewesen; schließlich fiel ihm es selbst manchmal noch ein wenig schwer, aber er wollte sie mit seiner kleinen Schwäche nicht womöglich noch demotivieren.
»Das nächste Mal sollten wir das Jagen gemeinsam mit einem anderen Schüler üben, Habichtpfote vielleicht, wenn du Lust darauf hättest?«, schlug Beerenjäger nach kurzem Überlegen vor. »Ihn dabei zu beobachten und zu analysieren, was dir besonders positiv als auch negativ auffällt, wird dir helfen, deine eigene Haltung und dein Anschleichen zu verbessern.«

Der Krieger bemühte sich darum, sich sein Besorgnis über den fehlenden Beutegeruch nicht anmerken zu lassen - seine Emotionen spiegelten sich auf seinem Gesicht in der Regel immer wieder, doch er wollte - wie so oft - Eulenpfote nicht mit möglichen negativen Stimmungen belasten.
»Ich kann auch keine weiteren Gerüche wahrnehmen«, gab er ihr recht, nachdem er ein weiteres Mal die Luft geprüft hatte, um sicherzugehen. »In der Dunkelheit und im Nebel macht es auch wenig Sinn. Ich würde vorschlagen-« Er schenkte ihr erneut ein Lächeln, dieses Mal ein wenig zurückhaltener als zuvor. »Wir machen auf dem Heimweg einen kleinen Umweg entlang der Grenze zum DonnerClan. Als ich dir damals das Territorium gezeigt habe, haben wir das schließlich ausgelassen - etwas, was noch dringend nachgeholt werden muss.«
Soweit er sich erinnern konnte, war auch keine Patrouille dorthin gesandt worden - in ihrer Abwesenheit war es jedoch gut möglich, dass Brombeerstern oder Wildfeuer in der Zwischenzeit eine rausgeschickt hatte -, doch sicher war sicher, nicht wahr?
Der Kater gab ihr mit einem Schwanzschnippen ein Zeichen, ihr zu folgen, ehe er zu der Lichtung aufbrach, die die Grenze zum Clan Toxinsterns bildete.

tbc » Grenzen, Lichtung
Erwähnt » Funkenwut, Rotfels, Käfergift, Elsterpfote, Habichtpfote, Brombeerstern, Wipfelfrost, Wildfeuer
Angesprochen » Eulenpfote
SteckbriefWolkenClan Krieger15 Monde016






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BeitragThema: Re: Grasebene   Grasebene - Seite 35 EmptySo 31 Jan 2021, 16:42


Eulenpfote
I'll focus on working
just as hard as he does.
WoC | Schülerin | #009


Auch, wenn es in ihrem Alter quasi unmöglich war, nahm sie sich vor ihr Jagdfertigkeiten so schnell so weit auszuprägen wie möglich, immerhin konnte der Clan in der Blattleere so viel Frischbeute brauchen wie irgend möglich. Und da konnte sie sich nicht erlaubten irgendein Beutetier entwischen zu lassen. Demnach nahm sie jeden Ratschlag auf wie ein Moosball, welcher sich immer weiter mit Wasser vollzog bis er ganz schwer wurde. Dabei bestärkte sie das Lob, welches sie von dem größeren Krieger bekam nur noch, weswegen sie sich noch mehr anstrengte, um so schnell wie möglich so viel zu lernen, wie in ihren Kopf hineinpassen wollte.

Über das Ziel hinaus! Das war schon immer ihre Motivation gewesen. Sie gab sich nicht damit zufrieden “das Beste” zu geben und “bis an ihre Grenzen” gegangen zu sein. Eulenpfote wollte immer darüber hinaus, weiter und immer weiter! Ohne ausnahme. Das war vielleicht der Grund, wieso sie und Beerenjäger so gut zusammenpassen. Denn der dunkle Kater hatte genau dieselbe EInstellung was seine Fähigkeiten betraf. Und das bewunderte sie an ihm wirklich. Vielleicht war das auch der Grund wieso sie sich zwischen Käfergift, Beerenjäger und Rotfels so wohl fühlte. Selbst Funkenwut hatte eine ähnliche herangehensweise und so verband sie die Entschlossenheit, welche in ihnen allen brannte wie ein verheerender Buschbrand. Innerlich waren sie alle gleich.

Ohne das sie es merkte, schlich sich ein dankbares Lächeln auf ihre weichen Züge, während ihr Blick ins Leere zu gehen schien. Sie hatte tatsächlich Katzen um sich herum, denen sie bedingungslos vertrauen konnte. Und es gab nichts, wofür sie dem SternenClan dankbarer sein konnte. Die ruhige Stimme ihres Mentors holte sie dann doch wieder aus ihren Gedanken heraus und freudig funkelten die braunen Augen der Schülerin, während sie ausschweifend nickte. “Rofels freut sich sicher darüber mal einen Ausflug zu machen, bei dem er nicht verprügelt wird.” Schelmisch schmunzelnd bebte ihr gesamter kleiner Körper einen Moment unter dem Schnurren, welches sich aus ihrer Kehle stahl. Abgesehen davon, war sie schon eine Weile nicht mehr mit ihrem Bruder unterwegs gewesen, als wäre ein gemeinsames Training bestimmt eine guter Grund, um mit Habichtpfote das Lager zu verlassen.

Kurz nahm Eulenpfote eine seltsame Schwingung von dem größeren Kater wahr, doch hielt sie nicht lange genug, um Eulenpfote direkt zu verraten was in ihrem Mentoren vorging. Er wirkte einen Moment abgelenkt, doch vielleicht lag das nur daran, dass er nun ebenfalls die Umgebung nach weiterer Beute prüfte. Das wirklich nichts mehr in der Umgebung zu holen war stimmte die Schülerin nachdenklich. Sie hatte bisher noch keine Blattleere miterlebt und konnte sich nicht vorstellen wie schlimm sie wirklich war. Aber solche Probleme ein einfaches Beutestück zu finden hatte die Braune noch nie gehabt. Aber das Gefühl der Unsicherheit blieb nicht lang, da Beerenjäger wohl intuitiv sofort wusste, wie er seine Schülerin wieder von den Jagdproblemen ablenken konnte. Ein Ausflug an die DonnerClan-Grenze klang interessant. Und so kam das Lächeln zurück, welches für einige Herzschläge von ihrem Gesicht verschwunden war, bevor sie den Vogel aufnahm, welchen sie zuvor verborgen hatte und mit federnden Schritten hinter Beerenjäger herlief.

“Sag mal Beerenjäger.” Da der Vogel ziemlich mager war, fiel es ihr auch nicht so schwer trotz des Gewichtes in ihrem Maul mit dem Älteren zu sprechen. “Hattest du schon viel Kontakt zum DonnerClan? Wie sind die so?” Da Eulenpfote auch nicht auf die letzte Versammlung gedurft hatte kannte sie die anderen Clans entweder gar nicht oder nur deren Geruch, was natürlich ihre Neugierde nur noch mehr anheizte.

Dabei wusste sie gar nicht, ob ihr Mentor bisher bei einer großen Versammlung gewesen war. Bei der letzten war er mit Funkenwut und Rotfels im Lager zurückgeblieben, das war kurz nach dem Kampf gegen die Hunde gewesen. Daran und an die gedrückte Stimmung, die ihr wie ein Stein im Magen gelegen hatte nach Blasspfotes tot konnte sie sich noch viel zu genau erinnern. Und daran, wie verdammt impulsiv der cremefarbene Bruder Beerenjägers in dieser Zeit gewesen war. Sie hätte sich aufgrund eines blöd gewählten Spruchs beinahe seine Krallen eingefangen, dabei war er ihr gegenüber eigentlich immer ziemlich ruhig. Vielleicht interessierte er sich aber auch einfach überhaupt nicht für sie.

Aber eigentlich konnte Eulenpfote sich nicht vorstellen, dass ihr Mentor noch nie mit den anderen Clans in Kontakt getreten war - solange es sich bei der Katze nicht um ein weibliches Wesen handelte konnte er wirklich kontaktfreudig sein.  Mit - vor Interesse funkelnden Augen blickte sie zu Beerenjäger auf und stolperte dabei beinahe über einen Ast, welcher von er dünnen Schneeschicht gut verborgen worden war. Sie sollte vielleicht doch mehr auf den Boden vor ihren Pfoten achten. Kurz schwankte sie, bevor sie wieder zu dem Schwarzen aufholen konnte, wobei sie nun in einem entspannten Tempo neben ihm her lief.

Erwähnt: Beerenjäger, Funkenwut, Käfergift, Rotfels, Habichtpfote, Blasspfote (id)
Angesprochen: Beerenjäger
Sonstiges: Tbc. Grenze/Lichtung
Plus Ultra!





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BeitragThema: Re: Grasebene   Grasebene - Seite 35 EmptyDi 09 Feb 2021, 19:15



† KRALLENTANZ

„IT'S TIME TO GET THE CHAINS OUT, IS YOUR TONGUE TIED UP?"

POST 12
cf. >> WolkenClan - Lager


Ihre Wahl fiel auf die Grasebene. Mehr unterbewusst, denn es war der erste Weg, der sich ihr erschloss. Die Jagd würde eine Herausforderung werden unter den gegebenen Bedingungen. Gut. Das Training von Ahornpfote war weit genug fortgeschritten, dass der Jüngeren eine gewisse Herausforderung nicht schaden würde und wäre Krallentanz sich nicht sicher, dass sie diese bestehen würde, dann würde sie sie auch nicht stellen. Auch, wenn die Kriegerin eigentlich mit ihrer Schülerin sprechen wollte und sie deshalb mit aus dem Lager genommen hatte, war das Training nicht nur ein vorgeschobener Vorwand. Die Rote war alt genug, um bald selbst im Kriegerbau einzuziehen. Insbesondere, nachdem sie sich derartig beim Kampf gegen die Hunde geschlagen hatte - wenn auch zum Ende hin etwas übermäßig emotional. Was ihr aber auch nicht zu verübeln war, schließlich hatte sie erst ihren Vater und anschließend eine Freundin sterben sehen. Manchmal schossen Krallentanz noch die Bilder durch den Kopf, wie Ahornpfote auf den bereits toten Hundekörper einschlug, wie Brombeersterns Körper leblos am Boden ruhte und Blasspfotes zerfetzte Leiche nur unweit von ihnen entfernt lag. Jedes Mal, wenn sie daran dachte, zog ein Zucken durch ihre linke Gesichtshälfte.
Es war eine Schande, dass sie früher keine Zeit gefunden hatte, um mit der Jüngeren zu sprechen. Sie wusste, dass Ahornpfote gemeinsam mit Kummerpfote die tote Schülerin begraben hatte und sie konnte auch erahnen, wie schlecht es um ihr Befinden stand. Zwar wusste sie es nicht, doch das würde sie bestenfalls im Laufe der nächsten Stunden heraus finden.

Während des Weges war Krallentanz von der Roten überholt worden, machte sich aber nicht die Mühe, dies wieder umzukehren. Es bot ihr bessere Möglichkeiten, die Kätzin zu beobachten. Sie machte keinen Hehl daraus, dass ein Training nicht der einzige Anlass dieses Ausflugs war und es störte sie nicht, dass das vielleicht offensichtlich war. Dennoch zählte erst einmal der Clan und die Jagd. Es war Blattleere, eine Mischung aus Schnee und Matsch bedeckte den Boden und der Wind war eisig kalt. Immerhin lichtete sich der Nebel etwas, verschwand hoffentlich bald komplett und machte das Laufen immerhin etwas einfacher und ungefährlicher. Ahornpfote prüfte die Luft, Krallentanz tat es ihr gleich. Auch sie nahm die Gerüche von Beerenjäger und Eulenpfote war, wischte sie aber aus ihrem Aufmerksamkeitsradius heraus. Wer noch hier war, war unwichtig. So lange er zu ihrem Clan gehörte, verstand sich.
Im ersten Moment erreichte sie kein Beutegeruch, sodass die Kriegerin sich zu Ahornpfote wandte und mit dem Schweif schnipste. "Wie ich sehe, geht es dir körperlich gut. Ich bin länger ausgefallen als erwartet - ich entschuldige mich dafür." Ihre Stimmlage war weitestgehend neutral, doch zum Ende hin zuckte ein ehrliches Lächeln über ihre Mundwinkel, was die Entschuldigung untermauerte. Es war nicht so geplant gewesen, doch am Ende war das Risiko zu groß gewesen, langfristige Probleme mit der Kralle zu bekommen, hätte sie zu früh zu viel gemacht. Sie zuckte mit den Ohren. "Immerhin haben wir uns wieder erholt." Etwas unwirsch sprach sie die Worte. Es gefiel ihr nicht, wie schwach ihr Clan auf der letzten Versammlung gewirkt haben musste und es wunderte sie beinahe, dass es keinen Angriff zur Folge gehabt hatte. Umso besser, denn wenn die Blattleere ähnlich schwer wurde wie die Letzte, konnte der WolkenClan alle Energieressourcen brauchen, die sie bis jetzt wieder angespart hatten.

Kurz hielt die hochbeinige Kriegerin inne, dachte einen Moment nach, bevor sie von der Seite zu Ahornpfote sah. "Erst jagen wir. Dann unterhalten wir uns." Auch diesmal, wie schon im Lager, duldete ihr Ton keine Widerworte. Oder zumindest keine unbegründeten Widerworte. Ihre Schülerin sollte wissen, dass sie mit Sorgen und Ängsten immer auf offene Ohren stoßen würde, doch Krallentanz konnte sich denken, dass Ahornpfote eher zu dem Typ Katze gehörte, der ein solches Gespräch so lange wie möglich heraus zögerte. Und mit leeren Pfoten wollte ihre Mentorin nicht zurück ins Lager kommen. Auffordernd lag ihr Blick auf der Jüngeren: "Sieh, ob du eine Fährte findest. Ich helfe dir, falls notwendig." Diesmal war es unterschwellige Belustigung in ihrer Stimme. Es war mehr als unwahrscheinlich, dass eine Ahornpfote Hilfe brauchen würde.
WolkenClan Kriegerin

††† | Gesprochen | Erwähnt | Gedachtes | †††


Angesprochen » Ahornpfote, Brombeerstern, Blasspfote, Kummerpfote, Beerenjäger, Eulenpfote
Erwähnt » Ahornpfote
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Esme
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BeitragThema: Re: Grasebene   Grasebene - Seite 35 EmptySo 21 Feb 2021, 00:22



Ahornpfote
WolkenClan Schülerin


Das ihre Mentorin sie eingeholt hatte, war nicht auszublenden, insbesondere als diese über die physischen Zustände der beiden sprach. Ahornpfote drehte Krallentanz leicht den Kopf zu, sodass diese nur ihr Profil von hinten sehen konnte, doch das die Schülerin warnend ihre Augen zu Schlitzen geschlossen hatte, war nicht zu übersehen. Sie schätzte die Sorge ihrer Mentorin und war erfreut darüber, dass es dieser wieder besser ging und obwohl sie wusste, warum sie hier waren, wollte die rote Schülerin jagen und nicht gezwungen sein, von ihrer schwerwiegendsten Niederlage zu sprechen. Schon der Gedanke daran, widerte sie an.
Auf die Anweisung der Kriegerin nickte die ältere Schülerin knapp. Auch sie teilte die Belustigung, ihre Ohren und Schnurrhaare zuckten und deuteten auf dieses Gefühl hin. Ahornpfote hatte das Gefühl, dass sie dafür da war, dem Clan zu helfen und nicht umgekehrt. Tatsächlich wusste die Schülerin nicht einmal, ob sie Hilfe wollte. Zunehmend wusste sie gar nichts mehr.
Ihre Schnauze öffnete sich wieder leicht und flink ließ sie sich in die geübte Kauer sinken, um über die Grasebene zu schleichen. Es dämmerte bereits, was bedeutete, dass gewiss baldig mehr Nager zu finden sein würden. Zwar musste die Schülerin einige Schwanzlängen für eine Spur schleichen, doch als sie dann ihre Ohren spitzte, hörte sie einige Quiekser von Mäusen in ihrer Nähe. Prüfend atmete sie ein und schmeckte die Luft ab, fand die Spur und folgte ihr konzentriert. Je näher sie einem naheliegenden Strauch kam, desto lauter wurde das Quieken, dennoch war sie sich sicher, dass die Mäuse nicht bei dem Strauch, sondern dem dahinter liegenden Baum waren. Kurz blieb sie stehen und drehte ihrer Mentorin den Kopf zu, suchte das Einverständnis dieser. Sie hatte lediglich die Fährte suchen sollen, doch warum sollte sie so kurz vor der Beute Halt machen? Lieber wollte sie diese fangen, richtig?
Ahornpfote wartete auf ein Zeichen und schlich dann um das Gebüsch herum. Der Duft der Maus wurde nun kräftiger, weshalb sie sich zügeln musste, um weiterhin konzentriert zu bleiben. Schließlich konnte sie das Wurzelgebilde erkennen, unter dem etwas Laub lag. Eine Maus scharrte darunter im Boden und suchte vermutlich nach Nahrung. Ein Vogel wäre zwar schöner, doch es wurde immer dunkler und Mäuse fand man nun einmal nachts eher als Vögel.
Immer und immer näher trat die Schülerin an das Beutetier heran, ihr Pelz prickelte vor Aufregung und freudiger Erregung. Einige Herzschläge verharrte sie, lokalisierte den Nager unter den Blättern und sprang, Krallen voraus, auf die Stelle. Die Maus quiekte einen Moment panisch, doch die Krallen der Schülerin erwischten sie und das Quieken verstummte. Zufrieden mit sich selbst lächelte die Schülerin kurz, zog dann die Krallen ein und holte die Maus unter dem Laub hervor. Stolz durchflutete ihren Körper und mit gerecktem Kinn und erhobenem Schweif trat sie hinter dem Gebüsch hervor, auf ihre Mentorin zu.
Vorsichtig legte sie die Maus vor deren Pfoten ab und sah sich auf der Grasebene um. Ihre Ohren zuckten erneut, bereits auf der Suche nach der nächsten Fährte.
"Wollen wir zusammen etwas erbeuten? Ich würde es gerne ausprobieren, erklärte Ahornpfote schließlich. Die Jagd in Gruppen oder mit Partnern musste trainiert werden, also wollte sie sich die Möglichkeit nicht nehmen. Doch tief in ihrem Inneren wusste sie, dass sie einfach nur so viel Jagen wollte, wie möglich, statt über ihre Probleme zu sprechen.
Post 084
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BeitragThema: Re: Grasebene   Grasebene - Seite 35 EmptySo 14 März 2021, 00:23



† KRALLENTANZ

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POST 13

Die rote Schülerin war ruhig. Insbesondere dann, als Krallentanz gerade zu sprechen begann und es war nicht so, dass diese den warnenden Blick nicht bemerkte. Er gefiel ihr nicht, ohne Frage, doch mittlerweile kannte die Kriegerin die Jüngere gut genug, um nicht weiter in einem offensichtlich schwierigen Thema herum zu bohren. Dafür würde es genug Zeit geben - das Wichtigste war gewesen, Ahornpfote klar zu machen, dass ihr verändertes Verhalten aufgefallen war.
Immerhin wurde ihre Anweisung zwecks der Jagd tadellos umgesetzt und als auch Krallentanz die Nase hob, das Maul leicht öffnete und die Luft einzog, konnte sie die Spur einer Maus wahrnehmen. Auf leichten Pfoten folgte die Zweifarbige Ahornpfote, achtete auf ihre Schritte, um kein unnötiges Geräusch zu verursachen. Den fragenden Blick, der nach einer Einverständnis zum Erlegen der Beute fragte, quittierte Krallentanz zufrieden mit dem Schnippen der Schwanzspitze und einem knappen Nicken. Sie hatte diese Nachfrage nicht erwartet, doch sie war durchaus willkommen. Ihr wachsamer Blick folgte den Bewegungen ihrer Schülerin, suchte nach etwas, was sie kritisieren könnte - doch fündig wurde sie in diesem Falle nicht. Ein zufriedenes Schmunzeln legte sich auf ihre Gesichtszüge, welches auch blieb, als Ahornpfote stolz aufgerichtet zu ihr zurückkehrte. "Gut", lobte Krallentanz lediglich ruhig, ohne viele unnötige Worte. Ein schneller Fang - die Maus sah erstaunlich kräftig aus für die aktuelle Jahreszeit und stellte sicher eine bessere Beute dar als so manche, die in den letzten Monden auf dem Frischbeutehaufen gelandet war. Noch bevor ihr eine Chance blieb, irgendetwas anderes zu kommentieren, ergriff Ahornpfote das Wort. Zugegebenermaßen überraschte es sie nicht, dass diese noch eine weitere Jagd im Sinn hatte und es würde sie auch nicht wundern, wenn darauf noch eine folgte. So lange, bis für ein Gespräch keine Zeit mehr bleiben würde.
Dennoch nickte sie zustimmend. "Wir haben das seltener gemacht, als das meiste Andere. Gute Idee." Gruppenjagden waren zwar im Alltag seltener, als die Einzeljagd, aber dennoch zählte sie zu jenen Dingen, die den Schülern beigebracht werden musste. Es war nicht ihre größte eigene Stärke, wie sie zugeben musste, doch mit der richtigen Vorlage würde ein Fang sicherlich möglich sein.

Diesmal war es Krallentanz, die sofort die Nase hob und die Luft durch das Maul zog. Das Territorium des WolkenClans bot verschiedene Möglichkeiten um Beute zu fangen - neben Bodentieren wie Mäusen, galt ihr Hauptaugenmerk zumeist Vögeln und genau von jenen kam ihr nun der Geruch in die Nase. Gemeinsam mit ihrer Nase suchten auch ihre Augen nach dem Tier und fanden es auf einem der vereinzelten Bäume, nur unweit von ihnen entfernt. Mit einem leisen Zischen, sowie dem Deuten der Schwanzspitze machte sie Ahornpfote klar, wo sich das Tier befand und ließ sich automatisch in die Jagdkauer fallen - wenn auch eine, aus der sie schnell wieder in den Sprung wechseln konnte. Abwartend ruhte ihr Blick nun auf Ahornpfote. Sie würde helfen, ja, doch hauptsächlich oblag der Roten die Aufgabe, den Fang zu machen, Krallentanz würde versuchen, ihr den Vogel in die Pfoten zu spielen, doch dafür brauchte Ahornpfote auch erst einmal die richtige Position. Kaum hatte diese besagte Position eingenommen, sprang Krallentanz von schräg unten auf den Ast zu, auf dem der Vogel saß - welcher auf den ersten Blick auch aufgeschreckt in die richtige Richtung zu fliegen schien.

Geschmeidig landete sie wieder auf dem Boden, spürte kurz einen leichten Druck an der ehemals verletzten Kralle, der aber beinahe sofort wieder nachließ. Zufrieden betrachtete sie das weitere Geschehen, Aus Ahornpfote war eine gute Jägerin, ebenso wie eine gute Kämpferin geworden. Schon bald, Krallentanz war sich sicher das es eher früher als später war, würde sie von ihrem Vater ernannt werden und diese beiden Fähigkeiten in ihr Dasein als Kriegerin investieren. Etwas wie Stolz überkam sie, für einen kurzen Moment, doch sie schob es zur Seite. Noch war es nicht so weit. Noch stand erst einmal ein ernstes Gespräch auf dem Plan.
WolkenClan Kriegerin

††† | Gesprochen | Erwähnt | Gedachtes | †††


Angesprochen » Ahornpfote
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Esme
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BeitragThema: Re: Grasebene   Grasebene - Seite 35 EmptyMo 15 März 2021, 17:11



Ahornpfote
WolkenClan Schülerin


Zu der Erleichterung der roten Kätzin stimmte Krallentanz dem Vorschlag zu. Ahornpfote verkniff sich ein siegessicheres Lächeln, denn auch ohne dieses wussten sie beide den für sie wichtigeren Grund, weiterhin zu jagen. Allerdings formulierten sich in ihrem Inneren bereits Worte, um ein Gespräch zu beginnen, da sie wusste, dass sie sich nicht mehr davor verstecken konnte. Der Kampf war schon eine Weile her, was nützte es ihr also, dem aus dem Weg zu gehen? Wie sollte sie je eine gute Kriegerin sein, wenn sie alles zurückhielt und lange über Dinge aus der Vergangenheit grübelte? Wobei Ahornpfote noch immer keine Hilfe wollte, doch manchmal hatte man keine andere Wahl, als Hilfe zu suchen.
Das Zischen von Krallentanz riss die Schülerin aus ihren Gedanken. Sie folgte deren Deutungen und betrachtete den Vogel in ihrer Nähe. Verstehend nickte die rote Kätzin ihrer Mentorin zu und glitt ebenfalls in ihre Jagdkauer. Leichtfüßig schlängelte sie näher an das Tier, warf ihrer Mentorin immer wieder einen Blick zu. Sie wollte die richtige Position schließlich nicht verpassen und somit den Fang gefährden. Zügig sprang sie einen Baum in der Nähe des Vogels hinab, kauerte sich auf einen Ast etwas über diesem und spannte sich an. Ihre Mentorin scheuchte ihn mit einem gezielten Sprung auf und Ahornpfote ließ dem Tier keine Zeit, zu entkommen. In der Luft packte sie das Tier, bohrte ihre Zähne in das Genick des Vogels und kam geradeso auf allen vier Pfoten auf dem Boden auf.
Schweigend ließ sie das Tier fallen und starrte auf dieses herab. Das Licht veränderte sich bereits, verdeutlichte, dass die Sonne unterging und die Nacht nicht mehr fern war. Wenn Ahornpfote mit sich ehrlich war, dann wünschte sie sich nicht, länger hier zu bleiben. Viel eher wollte sie ins Lager gehen, um einige Dinge nachzuholen. Außerdem zog es sie zu Blasspfotes Grab, doch das konnte sie ihrer Mentorin nicht sagen. Das konnte sie niemandem sagen.
"Krallentanz?", fragte Ahornpfote nach einigen Herzschlägen leise. Ihr Herz schlug heftig in ihrer Brust und geradezu unsicher hob sie den Blick, um ihre Mentorin anzusehen. Ihr wurde heiß unter ihrem Fell, dennoch bemühte sie sich um äußere Ruhe.
"Danke, dass du dir Sorgen machst."
Ahornpfotes Blick glitt für einen Moment auf ihre weißen Pfoten, dann sah sie wieder zu der Kriegerin auf, bohrte ihren Blick in deren.
"Damit gehörst du zu den wenigen, die das interessiert. Ich will noch nicht genau darüber reden, ich... ich muss erst einmal etwas anderes richtig machen. Allerdings habe ich letztens auch Tränenherz angeschrien und ihr gesagt, dass sie nutzlos ist, weil ich so... emotional bin dank der Ereignisse. Sie hat mich nie gefragt, wieso ich es getan habe, du warst aber nicht einmal dabei und willst wissen, wie es mir geht. Das macht dich anders als andere Katzen im Lager."
Die rote Kätzin stieß den Vogel an und schüttelte den Kopf.
"Ich wollte, dass du das weißt. Du bist eine gute Mentorin."
Für einige Augenblicke sah die Schülerin auf ihre Pfoten herab, atmete tief durch. Ihre Aussagen waren etwas oberflächlich geblieben, dennoch hatte sie das Gefühl, den Sinn dahinter richtig überbracht zu haben. Tief atmete sie ein, dann laut aus und schüttelte sich, um den Stress abzuwerfen.
"Wir sehen uns im Lager."
Ahornpfote blickte auf und warf der anderen einen ihrer stolzen-frechen Blicke zu, die keine Widerworte erlaubten. Sie mochte zwar nur eine Schülerin sein, aber manchmal war sie auch ein großes Fuchsherz. Dennoch lag ihr ein Lächeln auf den Lippen und ihre Schwanzspitze zuckte locker. Sie kannten sich lang genug für einen solchen Austausch.
Ohne zu warten packte Ahornpfote den Vogel, trottete zur Maus zurück und sammelte auch diese auf. Sie hatte genug gesagt und getan und musste nicht unnötig lange hier stehen bleiben, richtig? Aber wäre sie nicht Ahornpfote, würde sie damit vermutlich auch nicht durchkommen.

⟶ To be continued: WolkenClan Lager
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BeitragThema: Re: Grasebene   Grasebene - Seite 35 EmptyDo 06 Mai 2021, 18:26


Beerenjäger
» I want to be strong enough so no one will worry about me.«

cf: WolkenClan Territorium, Das Lager

Mit einem glücklichen Ausdruck auf seinem Gesicht flog Beerenjäger beinahe schon über den Waldboden, als er sich der Grasebene näherte. Er genoss die warmen Sonnenstrahlen auf seinem schwarzen Pelz und das Zwitschern der Vögel, die nun mit der Blattfrische wieder in das Territorium zogen - Vögel, die hoffentlich bald einen Teil dazu beitragen würden, die hungrigen Mäuler des Clans zu füllen.
Immer wieder warf er einen Blick über die Schulter, um sich zu vergewissern, dass er Eulenpfote nicht zu viel zumutete; es war ihm wichtig, die Pflichten eines Mentoren wahrzunehmen und sicherzustellen, dass er sie zwar förderte, aber zeitgleich nicht überfordern würde.
Als er weit genug in das Territorium eingedrungen war, verlangsamte er sein Tempo und fiel in einen langsamen Schritt, um etwaige Beute in der Nähe mit seinen Bewegungen und den Geräuschen, die er verursachte, nicht zu verscheuchen.
Fragend drehte Beerenjäger sich zu seiner Patrouille um. »Ich würde vorschlagen, dass wir uns aufteilen und jeweils einen Bereich hier vornehmen.« Fröhlich funkelte er Eulenpfote an, als er sie zu sich winkte. »Ich würde in deiner Nähe bleiben, bin mir aber sicher, dass du mich gar nicht brauchen wirst.«

Tldr: Kommt an der Grasebene an und schlägt vor, sich aufzuteilen.
Erwähnt » xxxx
Angesprochen » Eulenpfote, Nachtwind, Schneewolf
SteckbriefWolkenClan Krieger15 Monde025










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BeitragThema: Re: Grasebene   Grasebene - Seite 35 EmptySo 09 Mai 2021, 16:29


Rabenblick
» why is everyone around me so noisy? «

#008 / steckbrief / wolkenclan ältester

cf: Lager des WolkenClans

Die Sonne stand hoch am Himmel, ein starker Kontrast zu dem wolkenverhangenen Himmel der Blattleere. Der schwarze Pelz des Katers fühlte sich angenehm warm unter den Sonnenstrahlen an, die sich wie frisches, weiches Moos über seinen Körper legten.
Rabenblick verlangsamte sein Tempo etwas. So sehr er auch das Bild wahren wollte, dass er keineswegs so gebrechlich war, wie die anderen Ältesten, mit denen er sich den Bau teilte, so musste er sich doch eingestehen, dass seine Ausdauer in den letzten Monden deutlich nachgelassen hatte. Seine Gelenke fühlten sich wund an und alle paar Schritte schüttelte er seinen rechten Hinterlauf etwas, um das taube Gefühl darin loszuwerden.
Der Weg zur Grasebene kostete ihm mehr Anstrengung als er gerne zugeben würde - während seiner Zeit als Krieger war die Strecke kaum eine Herausforderung für ihn gewesen, doch nun spürte der Kater, wie die Erschöpfung bereits an seinen Muskeln nagte.

Am Rand eines kleinen Rinnsals, das sich zwischen den Grashalmen entlang wandt, ließ er sich mit einem leisen Ächzen nieder und lehnte sich leicht gegen einen kleinen Felsen, der aus der Erde heraus ragte. Die Oberfläche war von der Sonne erwärmt und Rabenblick schloss einige Herzschläge lang die Augen, genoss wie die Wärme seine strapazierten Muskeln entspannte.
Dann wandte er den Kopf zu Nordpfote, fixierte den Schüler mit einem ernsten Blick, musterte ihn einen Moment lang. Er konnte am Körper des jungen Katers ablesen, dass er schon einiges an Training hinter sich hatte, ähnelte seine Statur doch schon sehr der eines Kriegers. “Du bist bereits eine ganze Weile ein Schüler, also solltest du eigentlich schon alle Grundtechniken beherrschen.”
Rabenblick atmete schwer und deutete dann halbherzig mit dem Schweif auf das umliegende Territorium. Wenn er dem Schüler etwas beibringen wollte, müsste er sich zuerst ein Bild darüber machen, was er bereits konnte. “Versuche, einmal das anzuwenden, was du bereits weißt. Dann kann ich sehen, was du noch lernen musst.”

Erwähnt: Nordpfote, Abenddunst (id)
Angesprochen: Nordpfote

TL;DR
Fühlt sich alt und mag das nicht. Sagt Nordpfote, er soll ihm zeigen, was er überhaupt kann.




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BeitragThema: Re: Grasebene   Grasebene - Seite 35 EmptySo 09 Mai 2021, 17:14


 

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ordpfote

WolkenClan | Schüler | #017

”At the top of the trees, the wind blows
as if it wants to take me away.”

<- WoC-Lager

Als Rabenblick seine Schritte verkürzte, folgte der graue Kater dem Tempo des Ältesten. Ihm fiel auf, wie schwer es ihm zu fallen schien, die Strecke zur Grasebene zu laufen und leises Mitleid machte sich in ihm breit. Vielleicht hätte ich ihn doch nicht fragen sollen, dachte er, verdrängte den Gedanken aber. Er musste endlich lernen, dass jede Katze seine eigenen Entscheidungen traf. Er nahm sich jedoch vor, es so einfach und gemütlich zu machen, wie es nur ging. Ihm fiel auch auf, dass Rabenblick leicht humpelte, als ob seine Beine schmerzten. Er verkniff sich den Kommentar, dass der Älteste mal Tränenherz aufsuchen sollte (er hatte schließlich weder Rang noch Recht dazu) und beobachtete dann, wie er sich an einen Stein lehnte und kurz die Augen schloss. Nordpfote trat etwas auf der Stelle, unschlüssig, was er für Rabenblick tun könnte, besann sich aber, als er die weißlich erblassenden Augen des Katers auf sich spürte. Er begegnete seinem Blick und wandte ihm aufmerksam die Ohren zu.  So recht war er sich nicht sicher, was von ihm nun verlangt war, aber er nickte und schloss dann seine Augen.
Seine Sinne breiteten sich um ihn herum aus - Gerüche und Geräusche ließen ihn mal in die eine und dann in die andere Richtung schnüffeln und horchen. Er erfasste die Umgebung um sie herum, ließ sein Bewusstsein expandieren und öffnete dann wieder die grünen Augen. “Also es sind wieder eine ganze Menge Beutetiere unterwegs - nicht weit von hier kriechen zwei Mäuse und oben in den Bäumen sitzen ein paar Tauben. Das Rascheln des Gefieders klingt nicht besonders fern und es scheint, als wären sie bisher nicht auf uns aufmerksam geworden. "
Da Nordpfote nicht glaubte, weitere Anweisungen zu erhalten, sondern es eher als eine Form der Prüfung betrachtete, lief der Schüler los und schwang sich auf einen der Bäume. Klettern war ihm schon immer leicht gefallen und mit flinkem Tempo hatte er sich bereits einige Äste in die Höhe geschwungen. In diesem Gebiet kannte er sich aus. Beim Kampftraining unterlag er meist, hatte nicht viel mehr zu bieten als seine Muskelkraft und strategisches Denken, aber mit dem jagen und klettern, da kannte er sich aus. Vorischtig erklomm er die Höhe, auf der er einige Bäume weiter die Tauben hörte. Ihr Geruch zog ihm in die Nase und er fixierte sich auf eines der größeren Weibchen. Wo die Ambition herkam, sich vor Rabenblick zu beweisen, wusste er in diesem Moment selbst nicht, aber er war zu fixiert auf seine Beute, um sich um etwas anderes Gedanken zu machen. Langsam kroch er näher und achtete dabei darauf, so geräuschlos wie möglich zu schleichen. Als er dicht an der Taube zwischen den Ästen saß, schnellte er nach vorne und packte sie am Hals. Ein kurzer Druck seines Kiefers und der Vogel erschlaffte. Seine Jagdaktion hatte weitere Beutetiere aufgeschreckt, die nun schnell Schutz suchten. Die restlichen Tauben flogen alarmiert davon. Nordpfote strauchelte etwas, so schwer war die Taube in seinem Maul, doch er kletterte den Stamm langsam wieder runter und kehrte zu Rabenblick zurück.

Erwähnt: Rabenblick, Tränenherz
Angesprochen: Rabenblick
Standort: WoC-Lager -> Grasebene
Sonstiges: --
Zusammenfassung: kommt mit Rabenblick aus dem Lager und erlegt dann eine Taube

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BeitragThema: Re: Grasebene   Grasebene - Seite 35 EmptySo 09 Mai 2021, 17:54


Rabenblick
» why is everyone around me so noisy? «

#009 / steckbrief / wolkenclan ältester

Aufmerksam folgte der Kater Nordpfote mit seinem Blick. Auch er hatte die Beutetiere in der Nähe bemerkt - das leise Tippeln von Mäusepfoten oder das Rascheln der Federn - und er fragte sich, wofür der Schüler sich wohl entscheiden würde. Rein objektiv gesehen wären die Mäuse vermutlich ein einfacherer Fang, schließlich befanden sie sich am Boden und hatten nicht die Möglichkeit, vor den Pfoten von Katzen wegzufliegen.
Als der Schüler einen der Bäume mit Leichtigkeit erklomm, nickte Rabenblick leicht anerkennend. Es war offensichtlich, dass er sich vor dem Ältesten beweisen wollte, doch zeigte er dabei auch ein deutliches Talent. Wie eine wahre WolkenClan-Katze. Bei der Abstammung des jungen Katers war das auch nicht verwunderlich, wobei das Blut allein nicht entscheidend war, ob eine Katze für das Clanleben gemacht war oder nicht.

Er brachte sich in eine mehr aufrechte Position als Nordpfote zu ihm zurückkehrte. “Ein guter Fang”, bemerkte er beiläufig. Die Taube war fett genug, dass mehrere Katzen davon satt werden würden.
Nachdenklich ließ Rabenblick seinen Schweif über den Boden schwingen. Ihm war schnell aufgefallen, dass der Schüler nicht untalentiert war und die Jagd bereits gut zu beherrschen schien. Auf einer technischen Ebene würde er ihm nicht wirklich viel beibringen können. Doch verriet die Körperhaltung des jungen Katers, sein allgemeines Auftreten ihm auch, dass es ihm eindeutig an Selbstbewusstsein fehlte.
Die Ohren des Katers zuckten. Das würde um einiges schwieriger sein und mehr Arbeit erfordern, als ihm einfach nur Techniken zu erläutern. Es war nichts, was er ihm im Verlauf eines Ausflugs beibringen konnte - wenn es überhaupt etwas war, dass er dem Schüler vermitteln konnte. Auf eine gewisse Weise konnte er es nachempfinden - zwar hatte er nie wirklich an seine Fähigkeiten gezweifelt, doch war er nie ein wirklich kräftiger Krieger gewesen. Stattdessen hatte er sich auf seinen Kopf, auf seine taktischen Fähigkeiten verlassen müssen, um gegen stärkere Gegner anzukommen.
Rabenblick erinnerte sich daran, wie interessiert Nordpfote gewirkt hatte, als er Wolkenstern in seiner Erzählung erwähnt hatte und ihm kam eine Idee. Doch wollte er vorerst noch etwas mehr an Informationen sammeln, bevor er sich dieser wirklich sicher war.
Sein blasser Blick fixierte den jungen Kater erneut und er straffte seine Schultern, nahm wieder die Haltung an, die er so oft seinen eigenen Schülern gegenüber gehabt hatte. “Ich weiß bereits, was ich von deiner Jagd halte, doch ich möchte gerne von dir selbst hören, was du denkst, was du daran noch verbessern könntest.”

Erwähnt: Nordpfote, Wolkenstern
Angesprochen: Nordpfote

TL;DR
Adoptiert Nordpfote als seinen Schüler. That's literally it.




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BeitragThema: Re: Grasebene   Grasebene - Seite 35 EmptySo 09 Mai 2021, 18:49


 

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ordpfote

WolkenClan | Schüler | #018

”At the top of the trees, the wind blows
as if it wants to take me away.”

Das Lob des Ältesten fühlte sich wie Honig auf seiner Zunge an und rann ihm süß die Kehle herunter. Es war schwer, von Abenddunst wirklich Lob zu bekommen und er schätzte die Worte sehr. Der forschende Blick des schwarzen Katers ließ sein Nackenfell prickeln, doch er senkte nicht seinen Kopf oder trat zurück. Er hatte gerade etwas gut gemacht und müsste sich dafür nicht schämen... oder? Er stand zwar zu seiner Leistung, wusste aber, dass er einige Fehler gemacht hatte, die er nicht machen sollte. Das Ergebnis war jedoch eine fette Beute, die sich sehen lassen konnte.
Trotzdem schlug sein Herz ein wenig schneller, bis Rabenblick wieder sein Maul öffnete. Seine Ohren zuckten und wurden heiß, doch er beeilte sich mit seiner Antwort. “Ich hätte mit meinem Sprung vorsichtiger sein müssen, um andere Beute nicht zu verscheuchen. Dann wäre sie nicht verschwunden und wären noch als Jagdmöglichkeit offen”, gestand er und schaute rüber zu den Bäumen. “Ich habe mich auf die Beute konzentriert, die größer ist anstatt auf die, die besser zu erreichen ist und entsprechend die sicherere Wahl gewesen wäre.” Nordpfote dachte nach, ließ sich Zeit mit seinen nächsten Worten. Seine Klettertechnik war in den Monden während seiner Ausbildung bedeutend besser geworden und die Jagd in den Bäumen fiel ihm einfach. Es fühlte sich immer gut an, sich sicher durch die Baumwipfel zu bewegen und dabei nicht zu fürchten, zu fallen. Trotzdem war er ins Straucheln gekommen und das konnte aus höherer Höhe den Tod bedeuten. “Ich muss außerdem bei größeren Vögeln auf mein Gleichgewicht achten”, schloss er also seine Analyse und wandte sich Rabenblick wieder mehr zu. Ein leicht enttäuschter Ausdruck schlich sich in sein Gesicht. Seine Jagd war ihm wohl doch nicht so gut gelungen, wie er gedacht hatte und er konnte noch viel verbessern. Trotzdem fühlte es sich nicht so an, als würde der Älteste ihn dafür verurteilen, sondern ernsthaft und sachlich darüber reden, was Nordpfote dabei half, nicht den Selbstzweifeln zu verfallen.

Erwähnt: Rabenblick, Abenddunst
Angesprochen: Rabenblick
Standort: Grasebene
Sonstiges: --
Zusammenfassung: Redet darüber, wie er seine Jagd besser hätte machen können. Basically. Nothing else.

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BeitragThema: Re: Grasebene   Grasebene - Seite 35 EmptySo 09 Mai 2021, 21:05


Rabenblick
» why is everyone around me so noisy? «

#010 / steckbrief / wolkenclan ältester

Ein Brummen drang aus Rabenblicks Kehle. Wie er bereits vermutet hatte, machte der Schüler sich ungemein viele Gedanken, war sehr auf seine eigenen Fehler fixiert - ansonsten hätte er diese nicht so auf Anhieb und so zahlreich nennen können.
“Man sollte seine Umgebung immer im Blick behalten”, stimmte er Nordpfote zu, “nur so kann man sie auch zu seinem Vorteil nutzen. Nur, weil man auf seine Beute konzentriert ist, darf man nicht vergessen, dass noch andere Dinge um einen herum passieren.” Einen Moment lang ließ er seine Worte auf den jungen Kater wirken, beobachtete, wie er sie zu verarbeiten schien.
Nach einigen Augenblicken der Stille erhob er erneut die Stimme. “Du hast eine gute Beobachtungsgabe, weißt Situationen richtig einzuschätzen und kannst deine eigenen Fähigkeiten reflektiert betrachten.” Er nickte dem Schüler anerkennend zu. Nicht jeder in seinem Alter war zu so etwas in der Lage. (Rabenblick fielen selbst eine Menge Krieger ein, die bei weitem nicht so reflektiert handelten, wie Nordpfote). “Allerdings liegst du mit deiner Analyse nicht ganz richtig.”
Steif erhob der Kater sich aus seiner sitzenden Position und bedeutete Nordpfote, ihm zu folgen. “Vergrab deine Beute hier, wir sammeln sie auf dem Rückweg ein. Ich bin mir sicher, die Königinnen werden sich über die Taube freuen.”

Rabenblick wartete kurz, bis der Schüler der Aufgabe nachgekommen war, dann setzte er sich in Bewegung, tappte langsam neben dem kleinen Rinnsal entlang.
“Es ist gut, sich seiner eigenen Schwächen bewusst zu sein, man sollte immer danach streben, sich zu verbessern. Doch es gibt manche Dinge, an denen man nichts ändern kann, so sehr man sich auch bemüht.” Er nickte in die Richtung aus der sie gekommen waren. “Kein Krieger wäre in der Lage gewesen, einen der Vögel zu fangen, ohne dabei die anderen zu verscheuchen. Also war es eine gute Entscheidung, den dicksten von ihnen anzuvisieren, denn das bedeutet die meiste Beute für den Clan.”
Mit einem leisen Seufzen kam der Älteste wieder zum Halt, als er sein Ziel erreicht hatte. In einem Baum nicht weit entfernt von ihnen saßen ein paar weitere Vögel. “Du bist vermutlich einer der wenigen Schüler, dem ich das jemals sagen werde, aber du solltest weniger nachdenken. Konzentrier dich nicht darauf, was du alles falsch machen könntest.” Er nickte in Richtung des Baumes, bedeutete dem Schüler, es erneut zu versuchen.

Erwähnt: Nordpfote
Angesprochen: Nordpfote

TL;DR
Training mit Nordpfote. Warum schreibe ich die Zusammenfassungen eigentlich neu, wenn sich eh nichts verändert??




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BeitragThema: Re: Grasebene   Grasebene - Seite 35 EmptyMo 10 Mai 2021, 01:15


 

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ordpfote

WolkenClan | Schüler | #019

”At the top of the trees, the wind blows
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Nordpfotes Ohren wurden heiß und verlegen scharrte er mit der Pfote auf dem Boden herum. Er wusste ja, dass er einige Fehler gemacht hatte. Bei den nächsten Worten des Ältesten horchte er jedoch auf und spitzte die Ohren. Hatte er sich gerade nicht verhört? Er wollte schon dazu ansetzen, Rabenblick zu widersprechen, denn so großes Lob hatte er doch nicht verdient, hielt sich aber damit zurück. Und tatsächlich, die Kritik kam nach dem Lob und Nordpfotes innere Stimme behielt Recht. Es gab also doch noch mehr, was er nicht richtig gemacht hatte.
Jedoch überraschte der Älteste ihn erneut und bedeutete ihm, zu folgen, anstatt ihn zu tadeln. Also scharrte er schnell ein bisschen Erde über die Taube und trabte ihm hinterher, immer bereit zu tun, was Rabenblick von ihm verlangte. Die Worte des Katers trafen ihn, aber anders, als er gedacht hatte. Nordpfote hatte immer das Gefühl, er müsste alles richtig machen und konnte sich keine Fehler leisten. Dass er jetzt hörte, dass manche Dinge sich nicht verhindern ließen, war schon fast neu für ihn. Er fühlte sich tatsächlich ein Stück mehr wie die Clankatze, die er sein sollte. Er nickte aufmerksam und in einem Anflug von Freude schlug sein Schweif hin und her.
Weniger nachdenken. Was? Meinte Rabenblick das Ernst? Wie genau ging das überhaupt? Er nickte jedoch entschlossen, strich an dem Ältesten vorbei und begab sich flink auf den Baum. Er hielt einen Moment inne, um zu überlegen, wie er die Jagd angehen wollte und schwang sich noch etwas höher. Er balancierte sich aus und versuchte, seine Gedanken zu leeren, aber es wollte ihm nicht gelingen. Er schüttelte den Kopf, um Rabenblicks Anweisung zu folgen, aber die Dinge, die er falsch machen könnte prasselten auf ihn ein. Nordpfote sprang und erwischte den Vogel auch fast, konnte ihn jedoch nicht richtig packen und so landete er beutelos auf der anderen Seite. Sein Blick huschte rüber zu dem Ältesten, aber er traute sich nicht recht, ihn wirklich anzuschauen und so starrte er lieber auf seine Pfoten, die Krallen in die Baumrinde gefahren.

Erwähnt: Rabenblick
Angesprochen: Rabenblick
Standort: Grasebene
Sonstiges: --
Zusammenfassung: is a loser

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Zuletzt von Denki am So 13 Jun 2021, 19:43 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Grasebene   Grasebene - Seite 35 EmptyMi 12 Mai 2021, 00:21


Rabenblick
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#011 / steckbrief / wolkenclan ältester

Rabenblick seufzte schwer und schüttelte leicht den Kopf, als der Vogel Nordpfote entwischte. Ganz eindeutig hatte er den Schüler mit seinen Worten überfordert. Mäusehirn.
Er tappte zu dem Kater hinüber und schnippte ihm mit seinem Schweif gegen den Hinterkopf. “Ich hab gesagt, du sollst weniger nachdenken”, brummte er. Mehr sagte er allerdings nicht, denn er war sich ziemlich sicher, dass der Schüler selbst bereits analysierte, was er alles hätte besser machen können.
Seine Glieder ächzten unter der ganzen ungewohnten Anstrengung, doch fühlte er sich auch gleichzeitig um einiges energetischer, als er sich die letzten Tage gefühlt hatte. Er hatte es vermisst, einen Schüler auszubilden. Auch, wenn er wusste, dass er keineswegs noch einmal einen Schüler ausbilden wollte, so fühlte er sich doch etwas nostalgisch, während er so mit Nordpfote durch das Territorium trottete.
Erneut seufzte der Älteste. Es hatte keinen Sinn, den Schüler noch einmal auf einen Baum hinauf zu schicken. Wenn er wieder nichts fing, würde er vermutlich komplett demotiviert sein. Und so sehr Rabenblick auch für seine Strenge bekannt war, so war er doch niemand, der Spaß daran fand, Schüler komplett ihres Selbstvertrauens zu berauben. Er wollte einfach nur, dass sie einen realistischen Eindruck davon hatten, was es bedeutete, ein Krieger zu sein.
Er warf einen Blick über die Schulter zu der Stelle, wo sie die Beute zurückgelassen hatten, überlegte, ob es wohl für eine Weile vor Beutetieren sicher war.
Rabenblick sah Nordpfote mit einem ernsten Gesichtsausdruck an. “Mitkommen.” Wenn sein erster Versuch nicht funktioniert hatte, dann würde er eben einen anderen Plan verfolgen. Etwas, das das Selbstbewusstsein des Schülers etwas stärken würde.

tbc: Zweibeinernester (WolkenClan-Zweibeinerort Grenze)

Erwähnt: Nordpfote
Angesprochen: Nordpfote

TL;DR
is a softie.




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BeitragThema: Re: Grasebene   Grasebene - Seite 35 EmptyMi 12 Mai 2021, 17:53


 

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ordpfote

WolkenClan | Schüler | #020

”At the top of the trees, the wind blows
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Er war gerade vom Baum runtergeklettert, als er spürte, wie Rabenblick ihn mit dem Schweif gegen die Ohren schnippte. Der Älteste wirkte nicht wirklich verärgert, aber er hörte jedes Wort der gebrummten Rüge. Nordpfote seufzte. Er wusste ganz genau was das Problem gewesen war In seinem Eifer, alles richtig zu machen hatte er sich in seinen Gedanken verrannt und hatte genau das nicht getan, was der schwarze Kater ihm aufgetragen hatte. Aber wie konnte man auch weniger denken? Der Schüler konnte sich kaum an eine Zeit erinnern, in der in seinem Kopf nicht etliche Dinge gleichzeitig waren oder wann es jemals still war. Er tendierte dazu, jedes Detail zu analysieren, jede Sache, jedes Wort abzuwägen und sich noch Tage danach damit auseinander zu setzen. Es war anstrengend, nie wirklich einmal Ruhe vor sich selbst zu haben, aber wirklich abstellen konnte er es einfach nicht. Immer wieder drängten sich ihm neue Fragen und Erinnerungen auf, die er nicht mehr loswurde. So auch mit der Jagd. Er konnte das gut, verließ sich auf seine Instinkte, aber sein Bestreben danach, Perfektion zu erlangen kam ihm in die Quere. Nordpfote sagte sich selbst, dass er nicht unfähig war, aber das Gefühl, dass er gerade vor einem erfahrenen Krieger versagt hatte, blieb.
Trotzdem nickte er Rabenblick zu, sah den Kater fest an und erhob die Stimme. “Ich werde es mir merken.” Er hatte wirklich das Gefühl, etwas aus der Lektion mitgenommen zu haben, auch wenn er noch nicht wusste, wie er es einsetzen konnte. Nach und nach ebbte die Angst ab, dass Rabenblick ihn als Last sehen würde und ein Anflug von Respekt breitete sich in Nordpfote aus. Dass der Älteste sich die Zeit nahm und einen offensichtlich beschwerlichen Weg für ihn aufnahm, machte ihn ein bisschen stolz und auch froh, im Clan zu sein. Sie halfen sich alle gegenseitig und passten aufeinander auf. Es tat gut zu wissen, dass er in Rabenblick anscheinend auch einen Kater gefunden hatte, dem er sich gegenüber etwas öffnen konnte.
Als der Schwarze ihm also befahl, mitzukommen, zögerte er nicht lange und lief ihm schnell hinterher. Er merkte jedoch, dass sie den Weg zum Zweibeinerort einschlugen und zögerte. Er war lange nicht mehr dort gewesen - eigentlich nicht mehr, seitdem Dunstpfote und er weggelaufen waren und seine Schritte wurden langsamer. Doch Rabenblick ging mit ruhigen Schritten weiter und drehte sich nicht zu ihm um. Die Neugier, was genau der Älteste mit ihm geplant hatte, siegte also und mit einigen Sprüngen tappte Nordpfote wieder an der Seite von Rabenblick. Er sagte nichts und folgte dem Kater nur stumm.

-> Zweibeinernester (WolkenClan-Zweibeinerort Grenze)

Erwähnt: Rabenblick, Dunstpfote
Angesprochen: Rabenblick
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Zusammenfassung: Ist sich seiner Fehler sehr wohl bewusst, aber er lernt langsam, dass er Fehler machen darf und bereits schon Dinge kann. is still kind of a loser.

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BeitragThema: Re: Grasebene   Grasebene - Seite 35 Empty

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Warrior Cats - das RPG :: Spielbereich des Haupt RPGs :: WolkenClan Territorium-
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