Warrior Cats - das RPG
Warrior Cats - die Welt der Katzen.
Tritt dem DonnerClan, WindClan, FlussClan, SchattenClan, WolkenClan oder dem BlutClan bei und führe ein Leben als Krieger!
Warrior Cats - das RPG
Warrior Cats - die Welt der Katzen.
Tritt dem DonnerClan, WindClan, FlussClan, SchattenClan, WolkenClan oder dem BlutClan bei und führe ein Leben als Krieger!

Warrior Cats - das RPG

Entdecke den Krieger in dir, werde einer von uns und klettere die Clan- Rangliste immer weiter nach oben.
 
StartseiteSuchenAnmeldenLogin
Hierarchie
DonnerClan
Anführer: Toxinstern
2.Anführer: Farnsee
Heiler: Eichenblatt
Heilerschüler: Enzianpfote

FlussClan
Anführer: Jubelstern
2.Anführer: Hirschfänger
Heiler: Kauzflug

WindClan
Anführer: Dunkelstern
2.Anführer: Sturmjäger
Heiler: Milanschrei

SchattenClan
Anführer: Mohnstern
2.Anführer: Gewitterbrand
Heiler: Abendhimmel

WolkenClan
Anführer: Brombeerstern
2.Anführer: Wildfeuer
Heiler: Tränenherz
Heilerschüler: Regenpfote

BlutClan
Anführer: Djinn
2.Anführer: //
"Heiler": Emerald
"Heilerschüler": Lotta

Das RPG
Jahreszeit:
Blattfrische

Tageszeit:
Sonnenhoch

Tageskenntnis:
Die Luft ist kühl und der Himmel ist mit grauen Wolken bedeckt, zwischen denen nur ab und zu die Sonne hervorkommt. Der Wind macht es noch ein wenig kälter, aber jetzt wo es trockener und doch ein klein wenig wärmer ist, kommt die Beute langsam wieder ins Freie. Auch die Pflanzen beginnen langsam zu sprießen und der Wald wird mit einem Mal wieder ein wenig einladender.


DonnerClan Territorium:
Da die Bäume einen guten Teil des Windes abhalten, ist es hier ein klein wenig wärmer. Aber nicht nur in den Baumwipfeln sondern auch im Unterholz beginnen die ersten Knospen zu sprießen. Nur an manchen Stellen ist der Boden noch von Regen und Schnee schlammig, aber die Beute kommt trotzdem zurück. Eine erfahrene Katze erkennt, dass die Blattfrische bevor steht.


FlussClan Territorium:
Durch den geschmolzenen Schnee steht das Wasser im Fluss höher als sonst. Fische gibt es genügend, auch wenn die starke Strömung es für unerfahrene Katzen schwierig macht sie zu fangen und auch die Landbeute kommt langsam zurück. Auf offenen Flächen ist es etwas kühler und windiger.


WindClan Territorium:
Der kalte Wind sorgt hier für niedrigere Temperaturen, aber auch hier hält die Blattfrische Einzug. Auf den Sträuchern finden sich bereits Knospen und die Beute traut sich zum Fressen aus ihrem Bau. An manchen Stellen ist der Boden noch matschig, was unerfahrenen Katzen die Jagd erschwert, aber alles in allem wird es einfacher.


SchattenClan Territorium:
Auch hier ist es auf offenen Flächen windiger und kühler. Trotzdem ist es eindeutig, dass die Beute zurückkehrt und auch die Pflanzen wieder zu sprießen beginnen. Reptilien und Frösche sind noch nicht wieder zu sehen, aber dafür gibt es andere Landbeute, auf die ein guter Jäger hoffen kann.


WolkenClan Territorium:
Der Wind hat den Nebel aufgerissen und ab und zu kommt auch die Sonne zwischen den grauen Wolken hindurch. Die Knospen sprießen und auch die Vögel sind wieder vermehrt zu hören. Musik in den Ohren eines guten Jägers und auch wenn der Wind immer noch kalt ist, sind Kletterpartien und Jagd alles in allem weniger gefährlich und erfolgreicher.


Baumgeviert:
Die vier mächtigen Eichen zeigen sich von Wind unbeeindruckt und zeigen die ersten Knospen. In ihrem Schutz ist die Senke ruhig und langsam wagt sich auch hier wieder Beute ins Freie. Aber wehe der Clankatze, die es wagt, auf neutralem Gebiet zu jagen.


BlutClan Territorium:
Auch hier ist es noch kühl und windig. Zweibeiner und ihre Hunde halten sich zu einem großen Teil immer noch lieber drinnen auf, aber manche haben schon begonnen, größere Runden zu gehen. Auch wenn die Straßen damit noch gefährlicher werden, erleichtert das die Futtersuche. Der Strom führt mehr Wasser als sonst, weshalb sich unerfahrene Katzen und Nichtschwimmer vielleicht nicht zu nahe ans Ufer wagen sollten.


Streuner Territorien:
Der Wind und die Wolken sorgen für kühle Temperaturen, die im Schutz des Unterholzes aber leichter zu ertragen sind. Doch auch hier sprießen die Pflanzen wieder und die Beute kehrt langsam zurück. Da abenteuerlustige Hauskätzchen bei der Kälte lieber noch drinnen bleiben, haben Streuner ihre Territorien für sich.


Zweibeinerort:
Noch bleiben die meisten Hauskätzchen lieber in den Nestern ihrer Zweibeiner, wo sie kuscheln und sich sonst auf dem Sofa zusammenrollen können. Ein Napf zum Fressen wird meist auch bevorzugt, anstatt im schlimmsten Fall die kalte Nacht im Garten verbringen zu müssen. Nur manche Hauskätzchen setzen jetzt schon die ersten Schritte in den Garten.


 

 Grasebene

Nach unten 
Gehe zu Seite : Zurück  1 ... 19 ... 33, 34, 35
AutorNachricht
Izuku
Admin im Ruhestand
Izuku

Avatar von : Lixxis (dA)
Anzahl der Beiträge : 3969
Anmeldedatum : 10.05.14
Alter : 22

Dein Krieger
Charaktere:
Clans:
Ränge:

Grasebene - Seite 35 Empty
BeitragThema: Re: Grasebene   Grasebene - Seite 35 EmptyFr 29 Jan 2021, 00:38


Beerenjäger
» I want to be strong enough so no one will worry about me.«

Ihm war selbst aufgefallen, dass er wieder viel zu viel geredet hatte, dass es ihm fast schon wieder unangenehm war. Ihm war es besonders wichtig, Eulenpfote ein guter Mentor zu sein, doch oftmals wusste er nicht, ob er nicht über das Ziel hinausschoss - vielleicht lohnte es sich, sich Rat bei seinem ehemaligen Mentoren zu holen? Schließlich war sie seine erste Schülerin und es würde ihm gut tun, von einem erfahreren Krieger zu hören, wie er sich an das Ganze herangetastet hatte. Natürlich hätte Beerenjäger sich gerne mit seinem eigenen Bruder, der seinerseits Elsterpfotes Ausbildung übernommen hatte, ausgetauscht, doch er wusste, dass das Gespräch rasch ausarten würde - und kein gutes Haar an ihm selbst gelassen werden würden. Dennoch war es ja eigentlich auch eine Überlegung wert, weil auch Funkenwut oftmals hilfreiche Ratschläge gab... wenn auch auf seine eigene Art und Weise, die fern davon war, als herzlich bezeichnet werden zu können.
Dann gab es ja noch Käfergift und Rotfels, denen der Anführer ihres Clans ebenfalls einen kleinen Schützling anvertraut hatten.
Ein kleines Lächeln breitete sich auf seinem Gesicht aus, als er daran dachte, wie sie selbst alle noch zusammen im Schülerbau geschlafen hatten. Wenige Blattwechsel war es hergewesen und nun siehe da - sie alle waren nun waschechte Krieger und Mentoren, die eine neue vogellastige Generation heranziehen würden.

Ein warmes Funkeln - ja, auch wenn er in Eulenpfotes Anwesenheit (wie so meist, wenn er es mit Kätzinnen zu tun hatte) sich unbeholfen anstellte, war sie ihm auch rasch als eine Art Freundin ans Herz gewachsen - schlich in seine Augen, als er sie dabei beobachtete, wie sie seine Kritik gleich zu Herzen nahm und die Fehler zu korrigieren versuchte.
»Das sieht doch bereits viel besser aus«, kommentierte der Schwarzweiße aufmerksam und seine Schnurrhaare zuckten zufrieden. »Ehe du dich versiehst, werden dir die verschiedene Jagdstellungen so natürlich vorkommen wie das Atmen und Blinzeln.« Vielleicht war seine Aussage ein wenig übertrieben gewesen; schließlich fiel ihm es selbst manchmal noch ein wenig schwer, aber er wollte sie mit seiner kleinen Schwäche nicht womöglich noch demotivieren.
»Das nächste Mal sollten wir das Jagen gemeinsam mit einem anderen Schüler üben, Habichtpfote vielleicht, wenn du Lust darauf hättest?«, schlug Beerenjäger nach kurzem Überlegen vor. »Ihn dabei zu beobachten und zu analysieren, was dir besonders positiv als auch negativ auffällt, wird dir helfen, deine eigene Haltung und dein Anschleichen zu verbessern.«

Der Krieger bemühte sich darum, sich sein Besorgnis über den fehlenden Beutegeruch nicht anmerken zu lassen - seine Emotionen spiegelten sich auf seinem Gesicht in der Regel immer wieder, doch er wollte - wie so oft - Eulenpfote nicht mit möglichen negativen Stimmungen belasten.
»Ich kann auch keine weiteren Gerüche wahrnehmen«, gab er ihr recht, nachdem er ein weiteres Mal die Luft geprüft hatte, um sicherzugehen. »In der Dunkelheit und im Nebel macht es auch wenig Sinn. Ich würde vorschlagen-« Er schenkte ihr erneut ein Lächeln, dieses Mal ein wenig zurückhaltener als zuvor. »Wir machen auf dem Heimweg einen kleinen Umweg entlang der Grenze zum DonnerClan. Als ich dir damals das Territorium gezeigt habe, haben wir das schließlich ausgelassen - etwas, was noch dringend nachgeholt werden muss.«
Soweit er sich erinnern konnte, war auch keine Patrouille dorthin gesandt worden - in ihrer Abwesenheit war es jedoch gut möglich, dass Brombeerstern oder Wildfeuer in der Zwischenzeit eine rausgeschickt hatte -, doch sicher war sicher, nicht wahr?
Der Kater gab ihr mit einem Schwanzschnippen ein Zeichen, ihr zu folgen, ehe er zu der Lichtung aufbrach, die die Grenze zum Clan Toxinsterns bildete.

tbc » Grenzen, Lichtung
Erwähnt » Funkenwut, Rotfels, Käfergift, Elsterpfote, Habichtpfote, Brombeerstern, Wipfelfrost, Wildfeuer
Angesprochen » Eulenpfote
SteckbriefWolkenClan Krieger15 Monde016






~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~

Nach oben Nach unten
https://euphiexx.carrd.co/
Katsuki
Moderator
Katsuki

Avatar von : juliethlovera at fiverr
Anzahl der Beiträge : 1386
Anmeldedatum : 08.09.16
Alter : 21

Dein Krieger
Charaktere:
Clans:
Ränge:

Grasebene - Seite 35 Empty
BeitragThema: Re: Grasebene   Grasebene - Seite 35 EmptySo 31 Jan 2021, 16:42


Eulenpfote
I'll focus on working
just as hard as he does.
WoC | Schülerin | #009


Auch, wenn es in ihrem Alter quasi unmöglich war, nahm sie sich vor ihr Jagdfertigkeiten so schnell so weit auszuprägen wie möglich, immerhin konnte der Clan in der Blattleere so viel Frischbeute brauchen wie irgend möglich. Und da konnte sie sich nicht erlaubten irgendein Beutetier entwischen zu lassen. Demnach nahm sie jeden Ratschlag auf wie ein Moosball, welcher sich immer weiter mit Wasser vollzog bis er ganz schwer wurde. Dabei bestärkte sie das Lob, welches sie von dem größeren Krieger bekam nur noch, weswegen sie sich noch mehr anstrengte, um so schnell wie möglich so viel zu lernen, wie in ihren Kopf hineinpassen wollte.

Über das Ziel hinaus! Das war schon immer ihre Motivation gewesen. Sie gab sich nicht damit zufrieden “das Beste” zu geben und “bis an ihre Grenzen” gegangen zu sein. Eulenpfote wollte immer darüber hinaus, weiter und immer weiter! Ohne ausnahme. Das war vielleicht der Grund, wieso sie und Beerenjäger so gut zusammenpassen. Denn der dunkle Kater hatte genau dieselbe EInstellung was seine Fähigkeiten betraf. Und das bewunderte sie an ihm wirklich. Vielleicht war das auch der Grund wieso sie sich zwischen Käfergift, Beerenjäger und Rotfels so wohl fühlte. Selbst Funkenwut hatte eine ähnliche herangehensweise und so verband sie die Entschlossenheit, welche in ihnen allen brannte wie ein verheerender Buschbrand. Innerlich waren sie alle gleich.

Ohne das sie es merkte, schlich sich ein dankbares Lächeln auf ihre weichen Züge, während ihr Blick ins Leere zu gehen schien. Sie hatte tatsächlich Katzen um sich herum, denen sie bedingungslos vertrauen konnte. Und es gab nichts, wofür sie dem SternenClan dankbarer sein konnte. Die ruhige Stimme ihres Mentors holte sie dann doch wieder aus ihren Gedanken heraus und freudig funkelten die braunen Augen der Schülerin, während sie ausschweifend nickte. “Rofels freut sich sicher darüber mal einen Ausflug zu machen, bei dem er nicht verprügelt wird.” Schelmisch schmunzelnd bebte ihr gesamter kleiner Körper einen Moment unter dem Schnurren, welches sich aus ihrer Kehle stahl. Abgesehen davon, war sie schon eine Weile nicht mehr mit ihrem Bruder unterwegs gewesen, als wäre ein gemeinsames Training bestimmt eine guter Grund, um mit Habichtpfote das Lager zu verlassen.

Kurz nahm Eulenpfote eine seltsame Schwingung von dem größeren Kater wahr, doch hielt sie nicht lange genug, um Eulenpfote direkt zu verraten was in ihrem Mentoren vorging. Er wirkte einen Moment abgelenkt, doch vielleicht lag das nur daran, dass er nun ebenfalls die Umgebung nach weiterer Beute prüfte. Das wirklich nichts mehr in der Umgebung zu holen war stimmte die Schülerin nachdenklich. Sie hatte bisher noch keine Blattleere miterlebt und konnte sich nicht vorstellen wie schlimm sie wirklich war. Aber solche Probleme ein einfaches Beutestück zu finden hatte die Braune noch nie gehabt. Aber das Gefühl der Unsicherheit blieb nicht lang, da Beerenjäger wohl intuitiv sofort wusste, wie er seine Schülerin wieder von den Jagdproblemen ablenken konnte. Ein Ausflug an die DonnerClan-Grenze klang interessant. Und so kam das Lächeln zurück, welches für einige Herzschläge von ihrem Gesicht verschwunden war, bevor sie den Vogel aufnahm, welchen sie zuvor verborgen hatte und mit federnden Schritten hinter Beerenjäger herlief.

“Sag mal Beerenjäger.” Da der Vogel ziemlich mager war, fiel es ihr auch nicht so schwer trotz des Gewichtes in ihrem Maul mit dem Älteren zu sprechen. “Hattest du schon viel Kontakt zum DonnerClan? Wie sind die so?” Da Eulenpfote auch nicht auf die letzte Versammlung gedurft hatte kannte sie die anderen Clans entweder gar nicht oder nur deren Geruch, was natürlich ihre Neugierde nur noch mehr anheizte.

Dabei wusste sie gar nicht, ob ihr Mentor bisher bei einer großen Versammlung gewesen war. Bei der letzten war er mit Funkenwut und Rotfels im Lager zurückgeblieben, das war kurz nach dem Kampf gegen die Hunde gewesen. Daran und an die gedrückte Stimmung, die ihr wie ein Stein im Magen gelegen hatte nach Blasspfotes tot konnte sie sich noch viel zu genau erinnern. Und daran, wie verdammt impulsiv der cremefarbene Bruder Beerenjägers in dieser Zeit gewesen war. Sie hätte sich aufgrund eines blöd gewählten Spruchs beinahe seine Krallen eingefangen, dabei war er ihr gegenüber eigentlich immer ziemlich ruhig. Vielleicht interessierte er sich aber auch einfach überhaupt nicht für sie.

Aber eigentlich konnte Eulenpfote sich nicht vorstellen, dass ihr Mentor noch nie mit den anderen Clans in Kontakt getreten war - solange es sich bei der Katze nicht um ein weibliches Wesen handelte konnte er wirklich kontaktfreudig sein.  Mit - vor Interesse funkelnden Augen blickte sie zu Beerenjäger auf und stolperte dabei beinahe über einen Ast, welcher von er dünnen Schneeschicht gut verborgen worden war. Sie sollte vielleicht doch mehr auf den Boden vor ihren Pfoten achten. Kurz schwankte sie, bevor sie wieder zu dem Schwarzen aufholen konnte, wobei sie nun in einem entspannten Tempo neben ihm her lief.

Erwähnt: Beerenjäger, Funkenwut, Käfergift, Rotfels, Habichtpfote, Blasspfote (id)
Angesprochen: Beerenjäger
Sonstiges: Tbc. Grenze/Lichtung
Plus Ultra!





~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~

Even If There's Nothing Left Of Me



I Will Win The Way I Want To!

postingplan|wanted|relations|toyhouse
Nach oben Nach unten
Nikita
2. Anführer
Nikita

Avatar von : Thunder ♡
Anzahl der Beiträge : 270
Anmeldedatum : 18.09.16
Alter : 20

Dein Krieger
Charaktere:
Clans:
Ränge:

Grasebene - Seite 35 Empty
BeitragThema: Re: Grasebene   Grasebene - Seite 35 EmptyDi 09 Feb 2021, 19:15



† KRALLENTANZ

„IT'S TIME TO GET THE CHAINS OUT, IS YOUR TONGUE TIED UP?"

POST 12
cf. >> WolkenClan - Lager


Ihre Wahl fiel auf die Grasebene. Mehr unterbewusst, denn es war der erste Weg, der sich ihr erschloss. Die Jagd würde eine Herausforderung werden unter den gegebenen Bedingungen. Gut. Das Training von Ahornpfote war weit genug fortgeschritten, dass der Jüngeren eine gewisse Herausforderung nicht schaden würde und wäre Krallentanz sich nicht sicher, dass sie diese bestehen würde, dann würde sie sie auch nicht stellen. Auch, wenn die Kriegerin eigentlich mit ihrer Schülerin sprechen wollte und sie deshalb mit aus dem Lager genommen hatte, war das Training nicht nur ein vorgeschobener Vorwand. Die Rote war alt genug, um bald selbst im Kriegerbau einzuziehen. Insbesondere, nachdem sie sich derartig beim Kampf gegen die Hunde geschlagen hatte - wenn auch zum Ende hin etwas übermäßig emotional. Was ihr aber auch nicht zu verübeln war, schließlich hatte sie erst ihren Vater und anschließend eine Freundin sterben sehen. Manchmal schossen Krallentanz noch die Bilder durch den Kopf, wie Ahornpfote auf den bereits toten Hundekörper einschlug, wie Brombeersterns Körper leblos am Boden ruhte und Blasspfotes zerfetzte Leiche nur unweit von ihnen entfernt lag. Jedes Mal, wenn sie daran dachte, zog ein Zucken durch ihre linke Gesichtshälfte.
Es war eine Schande, dass sie früher keine Zeit gefunden hatte, um mit der Jüngeren zu sprechen. Sie wusste, dass Ahornpfote gemeinsam mit Kummerpfote die tote Schülerin begraben hatte und sie konnte auch erahnen, wie schlecht es um ihr Befinden stand. Zwar wusste sie es nicht, doch das würde sie bestenfalls im Laufe der nächsten Stunden heraus finden.

Während des Weges war Krallentanz von der Roten überholt worden, machte sich aber nicht die Mühe, dies wieder umzukehren. Es bot ihr bessere Möglichkeiten, die Kätzin zu beobachten. Sie machte keinen Hehl daraus, dass ein Training nicht der einzige Anlass dieses Ausflugs war und es störte sie nicht, dass das vielleicht offensichtlich war. Dennoch zählte erst einmal der Clan und die Jagd. Es war Blattleere, eine Mischung aus Schnee und Matsch bedeckte den Boden und der Wind war eisig kalt. Immerhin lichtete sich der Nebel etwas, verschwand hoffentlich bald komplett und machte das Laufen immerhin etwas einfacher und ungefährlicher. Ahornpfote prüfte die Luft, Krallentanz tat es ihr gleich. Auch sie nahm die Gerüche von Beerenjäger und Eulenpfote war, wischte sie aber aus ihrem Aufmerksamkeitsradius heraus. Wer noch hier war, war unwichtig. So lange er zu ihrem Clan gehörte, verstand sich.
Im ersten Moment erreichte sie kein Beutegeruch, sodass die Kriegerin sich zu Ahornpfote wandte und mit dem Schweif schnipste. "Wie ich sehe, geht es dir körperlich gut. Ich bin länger ausgefallen als erwartet - ich entschuldige mich dafür." Ihre Stimmlage war weitestgehend neutral, doch zum Ende hin zuckte ein ehrliches Lächeln über ihre Mundwinkel, was die Entschuldigung untermauerte. Es war nicht so geplant gewesen, doch am Ende war das Risiko zu groß gewesen, langfristige Probleme mit der Kralle zu bekommen, hätte sie zu früh zu viel gemacht. Sie zuckte mit den Ohren. "Immerhin haben wir uns wieder erholt." Etwas unwirsch sprach sie die Worte. Es gefiel ihr nicht, wie schwach ihr Clan auf der letzten Versammlung gewirkt haben musste und es wunderte sie beinahe, dass es keinen Angriff zur Folge gehabt hatte. Umso besser, denn wenn die Blattleere ähnlich schwer wurde wie die Letzte, konnte der WolkenClan alle Energieressourcen brauchen, die sie bis jetzt wieder angespart hatten.

Kurz hielt die hochbeinige Kriegerin inne, dachte einen Moment nach, bevor sie von der Seite zu Ahornpfote sah. "Erst jagen wir. Dann unterhalten wir uns." Auch diesmal, wie schon im Lager, duldete ihr Ton keine Widerworte. Oder zumindest keine unbegründeten Widerworte. Ihre Schülerin sollte wissen, dass sie mit Sorgen und Ängsten immer auf offene Ohren stoßen würde, doch Krallentanz konnte sich denken, dass Ahornpfote eher zu dem Typ Katze gehörte, der ein solches Gespräch so lange wie möglich heraus zögerte. Und mit leeren Pfoten wollte ihre Mentorin nicht zurück ins Lager kommen. Auffordernd lag ihr Blick auf der Jüngeren: "Sieh, ob du eine Fährte findest. Ich helfe dir, falls notwendig." Diesmal war es unterschwellige Belustigung in ihrer Stimme. Es war mehr als unwahrscheinlich, dass eine Ahornpfote Hilfe brauchen würde.
WolkenClan Kriegerin

††† | Gesprochen | Erwähnt | Gedachtes | †††


Angesprochen » Ahornpfote, Brombeerstern, Blasspfote, Kummerpfote, Beerenjäger, Eulenpfote
Erwähnt » Ahornpfote
Sonstiges » Markierung folgt!

Code by Rey

~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~

Grasebene - Seite 35 IDquYxi


»
This is no place for cowards.
«




Nach oben Nach unten
Fearne
Admin
Fearne

Avatar von : Waldpfote o3o
Anzahl der Beiträge : 4329
Anmeldedatum : 20.06.16
Alter : 19
Ort : Viterra

Dein Krieger
Charaktere:
Clans:
Ränge:

Grasebene - Seite 35 Empty
BeitragThema: Re: Grasebene   Grasebene - Seite 35 EmptySo 21 Feb 2021, 00:22



Ahornpfote
WolkenClan Schülerin


Das ihre Mentorin sie eingeholt hatte, war nicht auszublenden, insbesondere als diese über die physischen Zustände der beiden sprach. Ahornpfote drehte Krallentanz leicht den Kopf zu, sodass diese nur ihr Profil von hinten sehen konnte, doch das die Schülerin warnend ihre Augen zu Schlitzen geschlossen hatte, war nicht zu übersehen. Sie schätzte die Sorge ihrer Mentorin und war erfreut darüber, dass es dieser wieder besser ging und obwohl sie wusste, warum sie hier waren, wollte die rote Schülerin jagen und nicht gezwungen sein, von ihrer schwerwiegendsten Niederlage zu sprechen. Schon der Gedanke daran, widerte sie an.
Auf die Anweisung der Kriegerin nickte die ältere Schülerin knapp. Auch sie teilte die Belustigung, ihre Ohren und Schnurrhaare zuckten und deuteten auf dieses Gefühl hin. Ahornpfote hatte das Gefühl, dass sie dafür da war, dem Clan zu helfen und nicht umgekehrt. Tatsächlich wusste die Schülerin nicht einmal, ob sie Hilfe wollte. Zunehmend wusste sie gar nichts mehr.
Ihre Schnauze öffnete sich wieder leicht und flink ließ sie sich in die geübte Kauer sinken, um über die Grasebene zu schleichen. Es dämmerte bereits, was bedeutete, dass gewiss baldig mehr Nager zu finden sein würden. Zwar musste die Schülerin einige Schwanzlängen für eine Spur schleichen, doch als sie dann ihre Ohren spitzte, hörte sie einige Quiekser von Mäusen in ihrer Nähe. Prüfend atmete sie ein und schmeckte die Luft ab, fand die Spur und folgte ihr konzentriert. Je näher sie einem naheliegenden Strauch kam, desto lauter wurde das Quieken, dennoch war sie sich sicher, dass die Mäuse nicht bei dem Strauch, sondern dem dahinter liegenden Baum waren. Kurz blieb sie stehen und drehte ihrer Mentorin den Kopf zu, suchte das Einverständnis dieser. Sie hatte lediglich die Fährte suchen sollen, doch warum sollte sie so kurz vor der Beute Halt machen? Lieber wollte sie diese fangen, richtig?
Ahornpfote wartete auf ein Zeichen und schlich dann um das Gebüsch herum. Der Duft der Maus wurde nun kräftiger, weshalb sie sich zügeln musste, um weiterhin konzentriert zu bleiben. Schließlich konnte sie das Wurzelgebilde erkennen, unter dem etwas Laub lag. Eine Maus scharrte darunter im Boden und suchte vermutlich nach Nahrung. Ein Vogel wäre zwar schöner, doch es wurde immer dunkler und Mäuse fand man nun einmal nachts eher als Vögel.
Immer und immer näher trat die Schülerin an das Beutetier heran, ihr Pelz prickelte vor Aufregung und freudiger Erregung. Einige Herzschläge verharrte sie, lokalisierte den Nager unter den Blättern und sprang, Krallen voraus, auf die Stelle. Die Maus quiekte einen Moment panisch, doch die Krallen der Schülerin erwischten sie und das Quieken verstummte. Zufrieden mit sich selbst lächelte die Schülerin kurz, zog dann die Krallen ein und holte die Maus unter dem Laub hervor. Stolz durchflutete ihren Körper und mit gerecktem Kinn und erhobenem Schweif trat sie hinter dem Gebüsch hervor, auf ihre Mentorin zu.
Vorsichtig legte sie die Maus vor deren Pfoten ab und sah sich auf der Grasebene um. Ihre Ohren zuckten erneut, bereits auf der Suche nach der nächsten Fährte.
"Wollen wir zusammen etwas erbeuten? Ich würde es gerne ausprobieren, erklärte Ahornpfote schließlich. Die Jagd in Gruppen oder mit Partnern musste trainiert werden, also wollte sie sich die Möglichkeit nicht nehmen. Doch tief in ihrem Inneren wusste sie, dass sie einfach nur so viel Jagen wollte, wie möglich, statt über ihre Probleme zu sprechen.
Post 084
Code by Rey

~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~

Because the world doesn't revolve around you...





...or does it.


Nach oben Nach unten
https://www.fanfiktion.de/u/Gracesme
Gesponserte Inhalte




Grasebene - Seite 35 Empty
BeitragThema: Re: Grasebene   Grasebene - Seite 35 Empty

Nach oben Nach unten
 
Grasebene
Nach oben 
Seite 35 von 35Gehe zu Seite : Zurück  1 ... 19 ... 33, 34, 35

Befugnisse in diesem ForumSie können in diesem Forum nicht antworten
Warrior Cats - das RPG :: Spielbereich des Haupt RPGs :: WolkenClan Territorium-
Gehe zu: