Warrior Cats - das RPG
Warrior Cats - die Welt der Katzen.
Tritt dem DonnerClan, WindClan, FlussClan, SchattenClan, WolkenClan oder dem BlutClan bei und führe ein Leben als Krieger!

Warrior Cats - das RPG

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Hierarchie
DonnerClan
Anführer: Toxinstern
2.Anführer: Farnsee
Heiler: Eichenblatt

FlussClan
Anführer: Jubelstern
2.Anführer: Hirschfänger
Heiler: Kauzflug

WindClan
Anführer: Dunkelstern
2.Anführer: Sturmjäger
Heiler: Milanschrei

SchattenClan
Anführer: Mohnstern
2.Anführer: Gewitterbrand
Heiler: Engelsflügel
Heilerschüler: Abendpfote

WolkenClan
Anführer: Brombeerstern
2.Anführer: Wildfeuer
Heiler: Tränenherz
Heilerschüler: Regenpfote

BlutClan
Anführer: Djinn
2.Anführer: //
"Heiler": Emerald
"Heilerschüler": Lotta

Das RPG
Jahreszeit:
Blattfall

Tageszeit:
Sonnenhoch

Tageskenntnis:
Obwohl es noch warm ist, hat der Wind über Nacht stark zugenommen und auch wenn es noch genügend Beute gibt, machen der Sturm und der warme Regen die Jagd besonders für jüngere und unerfahrene Katzen schwerer. Wald und Wiese sind nass und der Wind weht einem ins Gesicht. Trotzdem ist es noch nicht zu kalt und unangenehm, auch wenn es immer wieder blitzt und donnert.


DonnerClan Territorium:
Obwohl die Bäume ein wenig vor Regen und Wind schützen, ist es der Waldboden nass und es riecht nach Regen. Die Äste beigen sich im Wind und das Wasser tropft von den nassen Blättern nach unten. Im Schutz der Bäume ist immerhin die Jagd leichter, auch wenn das nasse Laub ganz schön rutschig werden kann.


FlussClan Territorium:
Durch den Regen ist der Boden aufgeweicht und auch der Fluss steigt wieder an. Von der Trockenheit der letzten Monde ist nichts mehr zu sehen. Fische sind in der stärkeren Strömung schwerer zu fangen, aber trotzdem gibt es noch mehr als genug.


WindClan Territorium
Der Wind fegt den warmen Regen über das Moorland hinweg und weicht den Boden auf. Die wenigen Büsche bieten wenig Schutz und der aufgeweichte Boden erschwert unerfahrenen Katzen die Jagd. Blitze sind über dem offenen Land gut zu sehen.


SchattenClan Territorium:
Auch hier regnet es und Frösche gibt es noch einige. Auch sonst ist die Beute nicht zu selten, auch wenn die Jagd durch den Sturm ein wenig erschwert wird. Der Clan kann also noch einigermaßen leicht versorgt werden, zumal es im Nadelwald einiges an Beute gibt.


WolkenClan Territorium:
Die Vögel haben sich in den Schutz der Baumkronen zurückgezogen, was die Jagd etwas erschwert. Die nasse und damit teilweise rutschige Rinde der Bäume macht das Klettern für unerfahrene Katzen schwierig.


Baumgeviert:
Die vier mächtigen Eichen zeigen sich vom Sturm unbeeindruckt, auch wenn der Wind an ihren Blättern reißt. Die Luft ist feucht vom Regen, aber es gibt auch noch einiges an Beute, die sich blicken lässt, sobald keine Katze mehr in der Nähe ist.


BlutClan Territorium:
Im Spätsommergewitter gehen die Zweibeiner mit ihren Hunden lieber kurze Runden und so ist es ein wenig sicherer. Nur Streuner und fremde Katzen sind noch eine Gefahr, da die Zweibeiner möglichst zuhause bleiben. Der Wasserstand des Stroms ist höher als normal und vor den Monstern auf den Donnerwegen sollte man sich in Acht nehmen!


Streuner Territorien
Auch hier weht einem der Sturm die warmen Regentropfen ins Gesicht und es riecht nach Wald. Beute gibt es besonders im Unterholz noch genug, auch wenn sie sich seltener ins offene nach draußen wagt. Abenteuerlustige Hauskätzchen gibt es bei diesem Wetter eher weniger, aber Streuner sind durchaus anzutreffen.


Zweibeinerort
Die meisten Hauskätzchen warten das Gewitter in den Nestern ihrer Zweibeiner ab, oder setzen maximal eine Pfote in den Garten, wenn es ihnen drinnen zu stickig wird. Aber lange bleibt bei diesem Wetter kaum eine Hauskatze draußen sitzen, schließlich gibt es Angenehmeres!



 

 Kleines Waldstück

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Kanon
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BeitragThema: Re: Kleines Waldstück   Kleines Waldstück - Seite 28 EmptySo 12 Jul 2020, 01:31



✁Mohnfrost
Don't forget I'm always nice and genuine.

cf: WolkenClan Territorium, Das Territorium
Verzweifelt legte sie einen Zahn zu, um den Anschluss nicht zu verlieren; sie spürte, wie ihr Atem schwerer ging - an dem heutigen Tag war sie vermutlich schneller und länger gerannt, als sie es in ihrem ganzen Leben getan hatte. Von Baum zu Baum sprangen die Katzen und obgleich das Springen einer der Dinge war, von denen sie behaupten konnte, sie perfektioniert zu haben, befürchtete Mohnfrost bei jedem Sprung, dass sie es nicht bis zum anderen Ende des Asts schaffen würde. Dass sie jämmerlich abstürzen würde. Die bisherigen Geschehnisse hatten ihrem Selbstbewusstsein und den Glauben in ihre eigenen Fähigkeiten stark erschüttert.
Die Kriegerin wagte es nicht, auch nur einen Laut von sich zu geben, während sie den führenden Katzen folgte. Immer wieder glitt ihr Blick zu der Schülerin, die trotz ihres jungen Alters eine Präsenz und Haltung besaß, für die Mohnfrost sie nur bewundern konnte. Es war nicht zu übersehen, dass in Ahornpfote das Blut ihres Anführers floss - sie würde es weit im Leben schaffen, da war sich Mohnfrost sicher.
Als die Lichtung ins Sichtfeld trat, waren es nicht Brombeersterns und Blasspfotes Körper, welche die Aufmerksamkeit Mohnfrost auf sich zogen, nein, fast schon instinktiv fixierten ihre Augen die monströsen Lebewesen und sie hatte das Gefühl, als würde ihr Herz zerbersten. Zwei an der Zahl waren es - einer von ihnen unverkennbar der, deren Aufmerksamkeit sie hätte auf sich ziehen müssen.
Es ist meine Schuld, dass sie gestorben sind. Mit einem... nur mit einem Hund wäre die Patrouille klargekommen. Es wäre nie dazugekommen, dass jemand sein Leben lassen müsste. Am liebsten hätte Mohnfrost gewimmert, doch sie wusste, dass dies nicht der rechte Zeitpunkt war, um sich weiterhin in Selbstmitleid und Vorwürfen zu suhlen. Es benötigte all ihren Mut, um nicht mit eingeklemmten Schweif davonzulaufen, als sie die beiden Hunde musterte, die ihren Blick gefangen hielten und sie davon abhielten, ihrer verstorbenen Clankameradin und ihrem Anführer auch nur für einen Augenbllick anzuschauen.
»WolkenClan, greif an!«
Es war Ahornpfotes Ruf, der sie aus der Starre riss, der sie an ihre Verantwortung erinnerte, die schwerer denn je auf ihren Schultern lastete. Es blieb keine Zeit zum Zögern.
Während die Schülerin und Krallentanz sich bereits auf den braunen Hund stürzten, sprang Mohnfrost mit einem Kampfesschrei und  vor Zorn gesträubtem Fell auf die schwarzweiße Hündin herab, um sie von der Seite aus mit voller Wucht umzustürzen. Mit wild funkelten Augen schlug sie immer wieder mit ausgefahrenen Krallen auf das Unding ein, in der Hoffnung, tiefe Kratzwunden zu hinterlassen. Sie hatten genug Verluste erlitten; sie würde nicht mitansehen, wie auch Erlenherz ein Opfer des Kampfes wurde.

Im Kampf mit Mia
Soll am linken Hinterbein gepackt und dort schwerer verletzt werden.

WoC Kriegerin | 20 Monde | 023

Angesprochen: xxx
Erwähnt: Krallentanz, Ahornpfote, Erlenherz, Brombeerstern, Blasspfote

Code by Rey

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always wins in the end. «

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Athenodora
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BeitragThema: Re: Kleines Waldstück   Kleines Waldstück - Seite 28 EmptySo 12 Jul 2020, 14:54

#005

BORKENFROST
WOLKENCLAN | KRIEGER | 26 MONDE


lätter rauschten, Äste knackten leise und obwohl die Geräusche, die die Patrouille verursachte in seinen Ohren wahnsinnig laut klangen, waren sie doch eigentlich wahnsinnig leise. Die Baumwipfel waren ihr Element. Das Element des WolkenClans.
Borkenfrost musste nicht hinter sich schauen, um zu wissen, dass Krallentanz ihm folgte. Er hörte auch noch weitere Schritte und konnte einen Moment lang das rotgetigerte Fell von Mohnfrost erkennen. Kuckucksfeder musste also auch nicht weit sein. Sie alle waren dem verzweifelten Hilferuf von Ahornpfote gefolgt und bewegten sich nun wie Flughörnchen von Ast zu Ast. Solange, bis sie angekommen waren. Dabei musste er nicht mal nach unten sehen, um zu erkennen, dass er angekommen war. Der massive Geruch nach Blut, der vom Boden aus zu ihm aufstieg und ihm gehörig auf den Magen schlug, war Hinweis genug.
Als er seinen mintgrünen Blick dann doch durch die Blätter hindurch nach unten richtete, bot sich ihm ein furchtbares Bild des Grauens. Brombeerstern, mit seiner sehr auffälligen Fellzeichnung lag ein Stück weit abseits und blutete aus diversen Wunden. Er wirkte bewusstlos, aber ob er tot war konnte er von hier oben aus nicht erkennen. Der Boden unter ihm war blutgetränkt, aber noch immer war das nicht die Hauptquelle dieses Gestanks nach Blut und Tod. Von seiner Position auf dem Baum aus konnte er nicht viel mehr sehen, als die beiden Hunde, die sich mit Erlenherz herumschlugen, aber er konnte eine große Blutlache erahnen. Und da sich von dort aus nichts bewegte, musste man wohl mit dem Schlimmsten rechnen.
Borkenfrost unterdrückte das Knurren, das in seiner Kehle aufstieg. Konzentration! Sie waren nun alle hier und warteten darauf, dass der Befehl zum Angriff gegeben wurde. Seltsamerweise lag sein Blick dabei nicht auf Krallentanz, die seine Patrouille angeführt hatte, sondern auf der Schülerin, die nicht nur die Tochter des Anführers war, sondern auch heute, in dieser hitzigen und furchtbar schwierigen Situation Mut bewiesen hatte. Großen Mut und unbeschreibliche Tapferkeit. Es musste der rot Getigerten schwer gefallen sein den kühlen Kopf zu bewahren, während ihr Vater zu verbluten schien und eine weitere Clan- und Baukameradin sterben musste – ein weiter Clankamerad in der Zange der beiden Hunde – nur eine Frage der Zeit, bis seine Fähigkeiten oder seine Kräfte nachlassen würden…
Am liebsten würde der Schiefergraue nun seinen Schweif über die Flanke der Schülerin streifen lassen. Einfach nur, um sie wissen zu lassen, dass sie alle wussten, was sie für den Clan getan hatte, dass sie wussten, wie mutig sie war und was es sie gekostet hatte. Aber für derartige Sentimentalitäten gab es hier keinen Platz und das schienen auch die Anderen so zu sehen, denn plötzlich war es besagte Schülerin, die ihre Clankameraden zum Angriff aufforderte. Und auf eine ganz natürliche Art und Weise – ohne sie in Frage zu stellen oder zu zögern – sprang die Kampfpatrouille von ihrer Position auf dem Baum hinab und verteilte sich auf die Gegner. Sie funktionierten wie eine einzige Einheit eines Ganzen, sie wussten instinktiv, was die anderen zu tun vorhatten. Krallentanz und Ahornpfote warfen sich auf den großen braunen Hund. Mohnfrost steuerte ihre Pfoten auf die große, schwarz-weiße Hündin zu. Und ihr folgte Borkenfrost. Wobei er sich zwischen den beiden Hunden befand und im Zweifelsfall umschwenken konnte um den beiden Kätzinnen beizustehen. Doch für den Anfang stürzte er sich mit gefletschten Zähnen, wütend angelegten Ohren und weit ausgefahrenen Krallen auf die Flanke der Hündin, wobei er weniger auf die Seite zielte, sondern mehr auf jenen empfindlichen Bereich, in dem der Bauch begann – einer der empfindlichsten Orte am Körper eines Tieres. Diese Köter würden dafür leiden, was sie seinem Clan angetan hatten. Was sie Blasspfote und Brombeerstern angetan hatten. Denn von seiner jetzigen Position aus konnte er den Körper der hellpelzigen Schülerin deutlich erkennen. Oder besser gesagt, dem was dieser Mistköter von ihr übriggelassen hatte. Abstoßende, widerliche Flohpelze! Sollten sie doch dorthin verschwinden, wo sie hergekommen waren. Das hier war IHR Wald, und er würde es immer bleiben. Selbst wenn er dafür sein Leben geben musste.

cf: Territorium | Im Kampf mit Mia



~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~

Asantisquana Matschbanana!
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BeitragThema: Re: Kleines Waldstück   Kleines Waldstück - Seite 28 EmptySo 12 Jul 2020, 22:52



Cerberos
Hund «
Malinois «
männlich «
45 cm «
» Charakter des
StoryTeams
» Gespielt von
Flauschkralle

Ein weiteres Mal spürte Cerberos das Leben gemeinsam mit dem Blut seines Gegners - seines Opfers - dessen Körper verlassen, hörte, wie dessen Herz langsamer und langsamer schlug, nur um irgendwann vollständig seinen Dienst einzustellen. Die Schmerzensschreie leiser, schwächer werden und schließlich komplett verklingen, wenn auch in seinen Ohren jedenfalls noch eine Zeit nachhallen. Ein weiterer Gegner geschlagen, ein weiteres Opfer besiegt, eine weitere Beute erlegt. Zwei erledigt, zwei noch zu erledigen. Oder einer, der Zweite hockte ja auf irgendeinem Baum, in der Hoffnung, so seinem unausweichlichen Schicksal entgehen zu können.

Langsam richtete Cerberos sich auf, nun über und über mit Blut, Fell, Hautfetzen seiner Beute besudelt. Suchte sein nächstes Ziel in dem Kätzchen, das Mia gerade noch beschäftigte. Das in Schock verfiel, als es Cerberos' Beute erblickte, wahrscheinlich realisierte, dass es mit ihm selbst nicht anders enden würde. Der Hund wollte gerade zum todbringenden Sprung ansetzen, der Kleine war einfach ein viel zu leichtes Opfer, als er wieder einmal Katzenjaulen aus den Baumkronen hörte. Über ihm. Direkt über ihm. Wie viele von den Viechern waren denn noch da oben? Spürte gleich darauf wieder Gewicht auf seinen Schultern und Krallen, die schmerzhaft in seine Haut eindrangen. Parallel Krallen, die sich in seinen Bauch und seine Beine bohrten. Überrumpelt, das war er. Einen Herzschlag, so lange dauerte es, bis er sich überhaupt rühren konnte, halbwegs verstanden hatte, in welcher Situation er gerade war. Dann jedoch wetzte er vorwärts, um das Kätzchen auf seinem Rücken so loszuwerden, auf den Rücken rollen konnte er sich nicht - so würde er nur noch mehr Angriffsfläche bieten. Spürte dabei die Zähne seines Gegners schmerzhaft in seinen Nacken eindringen, was dem Hund ein leises Japsen entlockte. Außerdem käme er so aus der Reichweite der anderen Katze, kurzfristig jedenfalls. Nach ein paar Sprüngen, ein paar Hundelängen wälzte er sich dann doch einmal über den Rücken, in der Hoffnung, sein Gegner sei nicht schnell genug gefolgt.

Einen Gegenschlag, einen Angriff seinerseits, dazu kam es diesmal nicht, war Cerberos doch zu beschäftigt mit der Verteidigung. Überrumpelt von dem plötzlichen Angriff, von den vielen Katzen, wo eigentlich nur eine hätte sein sollen. Ein wenig erschöpft von der Verfolgung, von den bisherigen Kämpfen.

Reden | Denken | Handeln | Katzen




Mia
Hund «
Border Collie «
weiblich «
45 cm «
» Charakter des
StoryTeams
» Gespielt von
Flauschkralle

Das, was Cerberos mit dem zweiten Kätzchen anstellte, wollte Mia gar nicht mitansehen. Cerberos tötete nicht nur, er zerfleischte geradezu. Es gab keinen schnellen, gewissermaßen erlösenden Genickbiss für seinen viel zu kleinen Gegner, es gab nur Biss um Biss um Biss, bis die kleine Katze nicht mehr wirklich als solche zu erkennen war. Und genau dieses Verhalten, das war der Grund, weshalb Cerberos die Kontrolle hatte, warum sie ihm gehorchte, warum sie ihn fürchtete. Grausamkeit. Absolute Grausamkeit. Einen kurzen Moment hielt die Hündin inne, besah sich das, was Cerberos von dem Kätzchen übrig gelassen hatte, auch wenn alles in ihr danach schrie, wegzusehen. Ihr Gegner tat es genauso, wandte ihr gar den Rücken zu und Mia ließ es für den Moment geschehen, nutzte es nicht direkt zu ihrem Vorteil aus. War selbst zu entsetzt, zu erschüttert von diesem Anblick, um sich auf einen Angriff konzentrieren zu können.
Ein Jaulen. Katzen, die aus den Bäumen sprangen. Wie beim ersten Angriff. Cerberus attackierten. Wie beim ersten Angriff. Dann landete eine Katze neben Mia, stieß gegen sie, schlug nach ihr. Eine zweite Katze attackierte ihre Flanke, ihren Bauch. Nach diesem Angreifer trat die Hündin, als sie sich dem anderen, dem ersten Angreifer zuwandte, nach einem von dessen Beinen schnappte, vorher mit einer Pfote nach diesem schlug. Angst breitete sich im Kopf der Hündin aus, waren es mittlerweile ganze fünf Gegner, gegen welche sie beide antraten, fünf Gegner, nachdem Cerberos schon zwei von ihnen getötet hatte. Fünf Gegner, die nun wussten, mit wem sie es zu tun hatten. Fünf Gegner, die trotzdem nicht zurückwichen, sich gar noch entschlossener in den Kampf warfen. Fünf Gegner, die Rache wollten, zumindest wäre es das, was Mia in deren Position denken würde.

Reden | Denken | Handeln | Katzen

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Mashiro
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BeitragThema: Re: Kleines Waldstück   Kleines Waldstück - Seite 28 EmptyMo 13 Jul 2020, 16:59


Erlenherz

Take a chance, take your shoes off, dance in the rain.


#018
Das schnelle, unregelmäßige Pulsieren seines eigenen Herzschlags war das einzige, das Erlenherz noch hörte. Er könnte schwören, es wurde immer lauter und lauter, bis er alle anderen Geräusche in seiner Umgebung ausgeblendet hatte. Den Blick stur nach vorne gerichtet, beobachtete er den großen Hund, der auch schon Brombeerstern und Blasspfote getötet hatte, wie er sich aufrichtete und in seine Richtung setzte. Würde es nun enden? Dies war der letzte Gedanke, der noch durch seinen Kopf ging. Angsterfüllt stieß er einen Schrei aus und zuckte zusammen, wartete nur mehr auf die spitzen Zähne, die sich in seinen Körper bohren würden. Doch sie kamen nicht.
Stattdessen drang plötzlich eine bekannte Stimme an sein Ohr, riss ihn aus seiner Trance und ließ seine Sinne wieder klar werden. 'WolkenClan, greift an!' Der kleine Tigerkater glaubte, er traute seinen Augen nicht, als zuerst Ahornpfote und dann seine anderen Clangefährten sich von den Bäumen fallen ließen und die kleine Lichtung stürmten. Rettung, sie war hier. Sie war wirklich gekommen. Am Liebsten wäre er aufgesprungen, um lauthals seinen Dank auszusprechen, aber jetzt war der falsche Zeitpunkt. Und noch hatten sie nicht gewonnen. Er musste sich wieder aufrappeln, wieder kämpfen. Die Patrouille hatte sich bereits auf die beiden Gegner gestürtzt und griff sie voller Entschlossenheit an. Erlenherz beneidete sie für ihren Mut und ihre Stärke. Keiner von ihnen würde sich vermutlich so anstellen wie er und sich am Liebsten in einem Fuchsbau verkriechen wollen. Mit einem tiefen Atemzug holte er Luft, um sich wieder zu sammeln, und schüttelte sich, um all die Panik und negativen Emotionen loszuwerden. Seine Knie schlotterten immer noch, als er sich wieder in den Kampf stürzte, doch sein Kampfgeist kehrte, wenn auch sehr langsam, wieder zurück. Noch einmal warf er einen flüchtigen Blick auf Blasspfotes Körper zurück, wusste jedoch irgendwo, tief im Inneren verdrängt, dass es nichts mehr gab, das er hätte tun können. Dann machte er sich auf zu den anderen, um ein letztes Mal alles zu geben. Unangenehmer Schmerz durchfuhr auf ein Neues seinen Körper, als er in die Richtung des braunen Hundes gehumpelt war, bevor sich dieser noch weiter entfernen konnte, hielt ihn jedoch nicht von seinem Vorhaben ab. Es gab nicht, das ihn jetzt noch aufhalten konnte. Kurz blickte er zu Ahornpfote und zu Krallentanz, die sich schon beide mit ihm im Kampf befanden, es geschafft hatten, den Gegner kurz zum Fall zu bringen, und ein Ausdruck unbeschreiblicher Trauer lag in seinen haselfarbenen Augen. Er stand tief in ihrer Schuld, ohne ihre Hilfe hätte er nicht die geringste Chance gehabt. Daraufhin kreiste er einmal um das große, stinkende Tier und warf sich anschließend mit einem lauten Zischen und seiner ganzen Kraft auf es. Er hatte die Krallen weit ausgefahren, zielte direkt auf dessen Hals, ließ seinen Emotionen freien Lauf. Dieses Ungetüm würde dafür bezahlen, was es ihnen angetan hatte. Es war ihm egal, wie waghalsig er jetzt agieren würde. Nie wieder würde er zögern. Niemals.

Im Kampf mit:
Cerberos
Sonstiges:
Er soll noch weiter schwer verletzt werden.



~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~

you're my favourite worst nightmare


Kleines Waldstück - Seite 28 Beeren10
- thx Stein
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Fluffenhancer
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BeitragThema: Re: Kleines Waldstück   Kleines Waldstück - Seite 28 EmptyMo 13 Jul 2020, 19:23

[Out: Morgen Abend endet der Spaß! Ab 21 Uhr am 14. müssen alle die Szene beenden und nach Hause gehen! Aber das schaffen wir ganz sicher!]


Ahornpfote


And I think it's gonna be a long long time
'Till touch down brings me round again to find

WolkenClan Schülerin Post 63

I'm not the man they think I am at home

Ahornpfotes Krallen schmerzten. Strenggenommen schmerzten ihre Pfoten, da sie wund waren, doch die überstrapazierten Krallen machten den Schmerz an ihren Ballen wieder wett. Die Muskeln des Hundes waren straff und die Schülerin wusste nicht, wie lange sie diese noch greifen konnte, ohne runter zufallen oder ihre Krallen zu verlieren. Am liebsten hätte sie einige der empfindlichen Fasern zerrissen, doch so scharf waren ihre Krallen nun einmal nicht. So musste die rote Katze einfach hoffen, dass der ausgeübte Schmerz ausreichte, um dieses Monster zu Boden zu zwingen. Gelüste machten sich in der Schülerin breit, Rachegelüste, die so intensiv durch ihren Körper wallten, dass sie glaubte, daran zu zerspringen. Nie hatte sie so viel Rage gespürt. Vielleicht war das eine Lüge. Sie fühlte sich manchmal immer noch leer, wenn sie die Erinnerungen an ihre verstorbenen Geschwister und ihre Mutter hervorholte. Vielleicht hatte sie damals ähnliche Gelüste empfunden, gewollt, den Verantwortlichen zu finden.

Ahornpfotes Zähne schmerzten, je tiefer sie sich in den Nacken des Hundes verbiss. Brombeerstern ist immer noch nicht wach.
Der Gedanke kam unkontrolliert und eine neue Welle der Angst und Sorge rollte über die Schülerin hinweg. Voller Wucht buckelte sie auf dem Tier, um Schwung zu holen und ihre Krallen tiefer in die Schultern des Hundes zu bohren. Was, wenn ihr Vater auch nicht mehr aufstehen würde, weil dieses Wesen ihn niedergestreckt hatte? Sie hatte keinen Platz in ihrem Herzen für weitere Verluste, was würde sie ohne ihre Familie tun! Pure Wut verschleierte ihren Blick, als sie immer und immer wieder Schwung holte um mehr Kraft in ihren Angriff zu legen und immer tiefer in das Fleisch des Hundes vorzudringen. Das Krallentanz zur Hilfe geeilt war und auch der Rest der Patrouille ihrem Schlachtruf gefolgt war, wusste die Schülerin nicht, so abgelenkt war sie. Ansonsten hätte sie Stolz gefüllt, vermutlich sogar der triefende Gedanke der Arroganz.

Die Angst des Tieres bemerkte Ahornpfote zuerst nicht, zu sehr war sie mit ihren eigenen Gefühlen beschäftigt, hin und her gerissen zwischen Vernunft und Übel, Rache und Erbarmen, der Stärke einer Anführerin und der Schwäche einer Tochter, die ihrem Vater beim Sterben zugesehen hatte. Als er jedoch stark zu buckeln begann um sie abzuwerfen, riss sie verwirrt die Augen auf und sah für eine kurze Weile die Lichtung an sich vorbeifliegen. Es wunderte sie, dass er sich nicht einfach wälzte, um sie abzuwerfen. Wäre das nicht einfacher? Doch er schien zu verängstigt, um für auch nur einen Herzschlag seine Verteidigung fallen zu lassen. Als sie jedoch die Neigung seiner Bewegung spürte, wie er sich wälzen wollte, lockerte sie ihre Krallen und sprang mit einem mächtigen WolkenClan Sprung von seinem Rücken. Gerade rechtzeitig, denn da lag das Monster bereits, wälzte sich verzweifelt. Kurz sah die rote Schülerin auf ihre sonst so weißen Pfoten, die nun von Blut bedeckt waren. Es dämmerte ihr erst jetzt, dass dieses Monster tatsächlich Angst haben konnte, wie jedes Beutestück, dass sie gesehen hatte, bevor es erlegt wurde, wie jede Katze vor einem Kampf oder vor dem Tode. Doch es war der Schülerin egal, wie viel Angst dieser Hund hatte.

Ein Knurren wallte aus der Kehle der Schülerin. Das war kein Lebewesen, es verdiente nicht das recht auf eine normale Strafe und sein Leben, seine Strafe war bereits besiegelt gewesen, sein Tod!, als er das WolkenClan Territorium zum ersten Mal betreten hatte. Mit peitschendem Schweif steuerte die rote Kätzin auf den Hund zu, fuhr ihre schmerzenden Krallen so weit aus wie sie konnte und beobachtete, wie Erlenherz auf den Hals des Hundes zusprang. Zufrieden knurrte sie laut auf, beschleunigte und warf sich auf den entblößten Bauch des Hundes. Das weiche Fell war so anders als die muskulösen Schultern des Wesens, doch sie machte sich daraus wenig. Der einzige Gedanke, der sie beinahe Schnurren ließ, war, dass er genauso einfach zu verwunden war, wie Katzen, wenn jemand mit seinen Krallen an deren Bauch ging. Ob seine Zweibeiner ebenfalls diese Schwäche hatten? Doch wer konnte schon sagen, wo bei denen der Bauch war, vier Beine hatten sie keine.

Wild fauchend holte die Schülerin aus und rammte ihre Krallen mit aller Wucht in den Bauch des mörderischen Tiers. Sie wollte ihm wehtun, wie er vermutlich jedem auf der Lichtung weh getan hatte. Von ihrer Patrouille war sie die einzige, die keine Wunde trug, auch wenn ein Kratzer ihr wenig antun würde. Da jedoch die Katzen, die seinetwegen Schmerzen empfunden hatten, nicht mehr lebten, musste sie die Nachricht übermitteln. Erneut fauchte die Schülerin und zerrte am Bauch des Hundes, wollte ihn winseln hören, würde nicht loslassen. Sie wollte doch nur, dass ihr Vater wieder aufstand! Verzweifelt wurde ihr Fauchen lauter und schriller, sie hob ihre Pfote immer wieder an und schlug erneut mit voller Wucht auf die Wunde, die sie erzielen wollte, zerrte daran. Warum stand er nicht auf?!

Oh no no no I'm a rocket man
Rocket man burning out his fuse up here alone

»Gesprochen« | Handeln | Andere

Code by Rey | Song by Elton John [Rocket Man] | Image Klick!




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I don't even pray to the god that you pray to
But if there's a mirror, I'm folding my hands too
'Cause I know the pretty girl in the reflection
Is gonna be the god of all the gods with no question

Cops pullin' up like I'm givin' drugs out, nah, nah
I'm a popstar, not a doctor

Song lyrics 1 by TJ_beastboy Song, Song lyrics 2 by DJ Khaled Song



Zuletzt von Fluffenhancer am Mo 21 Sep 2020, 21:56 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Elias
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BeitragThema: Re: Kleines Waldstück   Kleines Waldstück - Seite 28 EmptyMo 13 Jul 2020, 23:46



† KRALLENTANZ

„IT'S TIME TO GET THE CHAINS OUT, IS YOUR TONGUE TIED UP?"

POST 8
Schon zuvor war der Geruch nach Blut eindringlich und nicht zu ignorieren gewesen, doch nun, wo offensichtlich auch Ahornpfote dem Hund gut zusetzte, drängte er sich noch stärker in ihre eigenen Sinne. Hinter sich hörte sie die Landung der restlichen Patrouille, die offensichtlich Erlenherz zur Hilfe eilte und angefeuert davon schoss eine weitere Dosis Adrenalin durch ihre Venen. Krallentanz legte noch mehr Kraft in ihre Schläge, holte das aus sich heraus, was sie bisher noch verborgen hatte. Die Krallen säbelten das Fell vom Bauch des Tieres, ließen ihn bluten - nicht stark genug, um ihn schwer zu verletzen, doch hoffentlich genug, damit Ahornpfote in seinem Nacken etwas mehr erreichen konnte. Was auch zu funktionieren schien, denn plötzlich war der Bauch des Hundes (Cerberos) weiter entfernt als zuvor und sie sah den Körper über sich buckeln und springen, um die Schülerin auf seinem Rücken abzuwerfen.
Etwas überrascht stolperte die Kriegerin zur Seite, machte dann einen Satz nach hinten, um den langen Beinen des Tieres auszuweichen, ohne von ihrem wilden Umherschlagen getroffen zu werden. Diese Herzschläge, in denen der Braune mit Ahornpfote beschäftigt war, nutzte Krallentanz, um sich einen Überblick über die Situation zu verschaffen. Erlenherz kämpfte gemeinsam mit Mohnfrost und Borkenfrost gegen die bunte Hündin (Mia), Kuckucksfeder konnte sie auf die Schnelle nirgendwo entdecken. Sie zog einige schnelle Atemzüge in ihre Lungen, suchte ihre Kraft und ihre Konzentration, wissend, dass sie und ihre Patrouille die letzte Chance waren, um diesen Kampf zu wenden. Brombeerstern schien noch immer nicht erwacht zu sein, sein Körper lag reglos am Boden, als würde er darauf warten, dass der SternenClan ihm den Geist des Lebens zurück gab. Noch nie hatte die Kriegerin einen Anführer gesehen, welcher gerade ein Leben verlor, und sie wünschte sich insgeheim, dies auch nicht noch einmal miterleben zu müssen. Nicht auf diese Art zumindest.

Die Zeit, die sie in Gedanken verbrachte, kam ihr länger vor, als es eigentlich war. In Wirklichkeit vergingen nur einige Herzschläge, bevor sie die Muskeln fest anspannte und den Blick wieder auf den Hund richtete, welcher sich gerade über den Rücken rollte, um Ahornpfote loszuwerden. Zugegebenermaßen hatte sie sich schon kurzzeitig gewundert, wieso er dies nicht schon früher getan hatte - doch sicherlich hatte dieses Biest kein Training genossen, wie es bei den Clangefährten der Fall war. Beinahe panisch wälzte er sich auf dem Rücken, schien nicht zu merken, dass die rote Schülerin sich mit einem kräftigen Sprung in die Luft gehoben hatte, um sich selbst zu schützen. Es folgte kein Angriff, kein beißen, nichts, was die Katzen hätte verletzten können - stattdessen wirkte es beinahe, als wäre er verzweifelt von der Situation und suchte nach einem Ausweg, weitere Verletzungen zu vermeiden. So ein großes Tier und doch so ängstlich. Spöttisch schnaubte sie aus, legte das Gewicht auf die Hinterbeine und sprang vor. Überbrückte die Distanz, die sie von dem Hund trennte. Krallentanz fuhr die Krallen wieder aus, die ihr ihren Namen gegeben hatten. Denen sie im Laufe ihres Lebens unglaublich viel Training gewidmet hatte, um ihre ganz persönliche Schwäche auszugleichen, die sie schon seit dem Schüleralter begleitete. Die Läufe des Tieres, die in die Luft gestreckt waren, wären ein guter Angriffspunkt gewesen, um sich darin fest zu beißen, doch vermutlich könnte sie nicht einmal seine Haut mit ihren Zähnen durchdringen. Frust breitete sich bei dem Gedanken in ihrer Brust aus, doch anstatt sich von ihm unterkriegen zu lassen, nutzte sie es, um noch mehr Kraft aus sich heraus zu holen. Gemeinsam mit dem Spott, den sie für Cerberos empfand, der Hohn, den sie ihm am Liebsten zuteil werden lassen würde. Stattdessen kanalisierte sie all das in eine Wut, die sie so schon lange nicht mehr gespürt hatte und sie sie von innen heraus befeuerte, alles für diesen Kampf zu riskieren, was sie irgendwo in sich trug. Ebenso, wie es auch ihre Gefährten taten.

Aus dem Augenwinkel sah sie den leuchtenden Pelz ihrer Schülerin, die gezielt auf den entblößten Bauch des Hundes (Cerberos) sprang, ihre Krallen tief in diesen Schlug und mit einem wilden Knurren begann, ihm an dieser empfindlichen Stelle Schmerzen zuzufügen. Stolz flammte in ihr auf, darüber, wie mutig und entschlossen diese junge Kätzin war und sicher würde es eine Möglichkeit geben, ihr genau dies zu sagen. Ihr zu sagen, dass sie sich damit einen Respekt bei ihrer Mentorin erarbeitet hatte, den Krallentanz nur selten jemandem zuteil werden ließ. Doch dies würde warten müssen, denn auch die Kriegerin suchte mit den Augen ihr Ziel und sprang gezielt auf den Kopf des Hundes zu. Nah heran an seine Zähne, doch ebenso nah an seine Augen, die Schnauze und die Kehle - jene Punkte, an denen sie ihn tödlich verletzen könnte. Eisige Ruhe durchfuhr ihre Glieder, ließ sie für diesen Moment vergessen, dass sie sich in eine Lebensgefahr begab, je näher sie den geifernden Kiefern des Hundes kam. Doch es war ihre Aufgabe, ihre Bestimmung, für den Clan, diesen Kampf gemeinsam mit ihren Gefährten zu gewinnen. Selbst, wenn es der Letzte wäre - es war ihr egal, zumindest jetzt, als ihre Krallen mit geballter Kraft über die Schnauze des Hundes fuhren. Hinab an seinen Lefzen, an seinen Wangen, blutige Spuren hinterlassend. Zufriedenheit erfüllte sie und ein wildes Knurren entkam ihrer Kehle, angefacht von den anderen Katzen im Kampf, die ebenfalls ihren Gefühlen verbal Luft machten. Krallentanz schlitterte herum, stand nun gegenüber dem Kopf des braunen Hundes (Cerberos), stieß ein Fauchen aus und schoss nach vorne, die Krallen ausgefahren und gezielt auf die Augen des Tieres gerichtet. Nicht mehr nur mit der Intention ihn zu verletzen. Die Wunden sollten tödlich sein.

Im Kampf mit Cerberos.
WolkenClan Kriegerin

††† | Gesprochen | Erwähnt | Gedachtes | †††


Angesprochen » --
Erwähnt » Mohnfrost, Borkenfrost, Kuckucksfeder, Ahornpfote, Brombeerstern
Sonstiges » Krallentanz darf leicht verletzt werden. Er könnte sie mit den Zähnen streifen oder ihre Kralle sich verhaken, sodass sie ausreißt.

Code by Rey

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BeitragThema: Re: Kleines Waldstück   Kleines Waldstück - Seite 28 EmptyDi 14 Jul 2020, 00:53


.:Brombeerstern:.

WolkenClan | Anführer | männlich

War zuvor noch alles um ihn herum dunkel gewesen, so wurde es nun wieder hell und er befand sich auf einer von Sternenlicht erhellten Lichtung. Er wusste sofort wo er war. Dies war der SternenClan und er war hier, da er im Kampf ein Leben verloren hatte.
Tiefe Sorge - er weigerte sich, dieses Gefühl Angst zu nennen - krallte sich in sein Herz. War nun alles verloren? Er hatte seine Clankameraden zurückgelassen.... Wie wird der Kampf nun ohne ihn weiter verlaufen? Würden sie es schaffen Verstärkung zu holen?
Brombeerstern ließ sich geschlagen auf den Boden fallen und lag noch immer so, als sich eine SternenClan Katze ihm näherte.
Zwei weiße Pfoten tauchten in seinem Blickfeld auf. Der Schock traf ihn wie ein Blitz und sein Kopf schnellte nach oben, doch es waren nicht Ahornpfotes weiße Pfoten, wie er zunächst angenommen hatte, sondern die von Flammensturm. Er blickte sie schweigend an, noch immer zu geschockt um etwas sagen zu können.
Seine ehemalige Gefährten sah ruhig zu ihm hinab. Ihr Blick verriet nicht, was sie dachte, doch ihr Schweigen war Vorwurf genug.
Langsam richtete Brombeerstern sich auf, senkte seinen Kopf jedoch in Verzweiflung. Er hatte versagt… Sein Plan war nicht aufgegangen. Zwei Hunde hatten angegriffen anstatt einem… Und er hatte es nicht mal bemerkt bis es zu spät war.
“Du weißt, warum du hier bist.”, miaute Flammensturm. Ihre Stimme war sanft, aber bestimmt. Es war natürlich keine Frage. Es war nicht das erste Leben, dass Brombeerstern verloren hatte. Der Kate nickte, den Kopf immer noch gesenkt.
Als eine kühle Nasenspitze seine Stirn berührte, weiteten sich seine Augen überrascht.
“Du wusstest immer, was es bedeutet, ein Anführer zu sein.”, miaute Flammensturm. “Du wusstest immer, dass es keine leichte Aufgaben sein würde... Und auch wenn jeder Rückschlag wirkt wie das Ende, so gibt es doch immer einen Weg aus dem Dunkel. Du musst ihn nur finden.”
Sie sah Brombeerstern in die Augen, ihr Blick war klar. “Ich bin stolz auf dich.”
Sprachlos sah der Anführer zurück.
“Es wird nicht mehr lange dauern, bis die tödlichen Wunden geheilt sind”, fuhr Flammensturm fort. “Doch ich muss dir noch etwas sagen: Richte deinen Blick nicht auf die Vergangenheit, sondern sieh in die Zukunft.” Ein fröhliches Funkeln war in den Augen seiner ehemaligen Gefährtin zu erkennen, so als wüsste sie etwas, dass er noch nicht sehen konnte. Ein leichtes Lächeln zupfte nun auch an seinen Mundwinkeln. Er hatte sie vermisst.
Die rote Kätzin trat zurück und hinter ihr konnte er nun weitere Katzen ausmachen. Es waren viele seiner ehemaligen Clankameraden, ganz hinten meinte er das Fell von Distelflamme ausmachen zu können. Doch bevor er Flammensturm darauf ansprechen konnte, traten zwei andere Katzen neben sie. Es waren Wurzeljunges und Dornenpfote.
Ohne es sich bewusst zu sein, war er schon auf sie zugetreten und berührte ihre Nasen mit seiner.
"Es ist nun Zeit für dich, zurückzukehren.", miaute Flammensturm leise.
Brombeerstern sah seine kleine Familie traurig an. Er würde gerne noch mehr Zeit mit ihnen verbringen.
Doch die Katzen, die er zurückgelassen hatte, brauchten ihn viel dringender.
Seine Schuldgefühle würde er nie abschütteln können. Es war die Last, die er als Anführer zu tragen hatte.
Die von Sternen beschienene Lichtung verblasste langsam, bis es um ihn herum dunkel wurde. Dann öffnete er langsam seine Augen.

Die Geräusche des Kampfes drangen langsam an sein Ohr. Er schüttelte seinen Kopf, versuchte das Dröhnen loszuwerden. Dann wurde alles auf einmal wieder klar. Er richtete sich langsam auf, seine Beine waren noch immer etwas zittrig und er hatte noch immer Schmerzen, doch der SternenClan hatte dafür gesorgt, dass keine seiner Verletzungen ihn mehr das Leben kosten würden.
Er blickte auf. Der Kampf war immer noch im Gange, doch jetzt konnte er auch Krallentanz und Borkenfrost unter den Kämpfern erkennen. Die andere Patrouille war zu ihnen gestoßen!
Sein Blick suchte schnell die Umgebung ab, da war Erlenherz, zwar verletzt, aber noch am Leben. Sein Blick suchte weiter und fiel auf Ahornpfote. Sein erleichtertes Seufzen blieb jedoch in seiner Kehle stecken, als seine Augen auf den leblosen Körper von Blasspfote fielen.
Brombeerstern atmete stockend aus und schloss für einen Moment die Augen. Blasspfote… Möge der SternenClan deine Pfade erleuchten...
Er öffnete er die Augen wieder und sein brennender Blick wanderte nun zu dem Hund, der ihm eines seiner Leben geraubt hatte und womöglich aus das von Blasspfote. Sie würden ihre Rache bekommen.
Er zeigte seine Zähne und trat näher an das Kampfgeschehen heran.
Krallentanz, Erlenherz und Ahornpfote hatten den braunen Hund zu Boden gerungen und attackierten dessen Bauch und Kehle. Borkenfrost und Mohnfrost hielten den Schwarz-weißen in Schach.
So gern er sich auch auf den Braunen gestürzt hätte, so würden Borkenfrost und Mohnfrost seine Hilfe im Moment eher benötigen.
“Lasst nicht nach!”, rief er den Kriegern zu und stürmte nun auf den anderen Hund zu, um ihn zu rammen.


Erwähnt: Krallentanz, Borkenfrost, Erlenherz, Mohnfrost, Ahornpfote
Angesprochen: Alle
Ort: Kleines Waldstück
Im Kampf mit Mia


(c) by Moony




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BeitragThema: Re: Kleines Waldstück   Kleines Waldstück - Seite 28 EmptyDi 14 Jul 2020, 02:03



Cerberos
Hund «
Malinois «
männlich «
45 cm «
» Charakter des
StoryTeams
» Gespielt von
Flauschkralle

Das Wälzen, der Versuch, die Katze auf seinem Rücken loszuwerden, die Technik, die sich in der Vergangenheit als sichere Sache herausgestellt hatte, leitete eine ganze Reihe von sehr unvorteilhaften Situationen für Cerberos ein. Er hatte sich zu viel Zeit genommen, vielleicht lag es auch an der langsam aufsteigenden Panik, dass er sich nun hin- und herwandte, anstatt wieder aufzuspringen, zu attackieren. Angriff war die beste Verteidigung, doch in diesem Moment konnte er einfach nicht anders reagieren. Den ersten Angriff in dieser Position konnte er halbwegs gut verhindern, empfing er den Kater mit offenem Maul, spürte dessen Rumpf zwischen seinem kräftigem Kiefer. Die Krallen an seiner Kehle spürte er, schmerzhaft schnitten sie in seine Haut ein, doch der Triumph, einen weiteren Gegner zwischen die Zähne bekommen zu haben, übertünchte diesen Schmerz. Dieser Triumph währte jedoch nicht lang.

Krallen bohrten sich tief in seinen Bauch, tiefer und kräftiger als jeder Angriff bisher. Höllischer Schmerz zuckte durch seinen Körper, durch die Überraschung noch verstärkt. Veranlasste ihn, sein Maul wieder zu öffnen, laut aufzujaulen, anstatt seine eigentliche Beute festzuhalten, schleuderte besagte Beute, den Kater, dabei ein Stück weg - nicht weit, vielleicht eine Hundelänge. Er versuchte, die Katze mit den Krallen in seinem Bauch irgendwie mit seinen Pfoten zu erwischen, und sei es nur, um sie wegzuschieben, doch der Schmerz und die Panik ließen seine Tritte unkontrolliert und recht schwach werden, zumal er seine Gegnerin noch immer nicht sehen konnte, was ihm das Zielen nahezu unmöglich machte.
Den nächsten Schlag der dritten Katze sah er kommen - ironischerweise. Als wäre die Zeit verlangsamt worden, sah er die Pfote direkt auf sein Gesicht zusteuern, auf seine Augen, um es genau zu nehmen - und konnte sich doch nicht rühren. Nur zusehen, wie die Pfote - die Krallen - immer näher kamen, aber nichts tun, um diesen Schlag und das, was ihm folgen sollte, irgendwie abzuwenden. Erneut jaulte der Hund auf, als die Krallen ihr Ziel trafen, als der Schmerz ihn überrollte, heftiger als jemals zuvor. Schmerz, der nicht auszuhalten war, der ihn dazu zwang, zu zucken, sich zu winden, damit für weitere höllische Schmerzen sorgend. Er sah dabei zu, wie sein Blickfeld sich langsam färbte wie sein Blut, wie es an Schärfe verlor... er sah es, und gleichzeitig doch nicht, vom Schmerz davon abgehalten, klare Gedanken zu fassen, irgendetwas wahrzunehmen, das nicht dieser Schmerz war, der seinen gesamten Körper durchflutete, sein Gesicht und seinen Bauchraum zum Zentrum hatte. Sein anfängliches schmerzerfülltes Jaulen war mittlerweile ein langanhaltendes, undefinierbares Geräusch des absoluten Leidens geworden, ein ganz und gar nicht stiller Zeuge seines Schmerzes. In seiner Nase stach der metallische Geruch von Blut, seinem eigenen Blut, überlagerte alles andere. All dies bemerkte Cerberos nicht, zumindest nicht bewusst, war er doch in seinem Leiden gefangen, nahm nichts anderes mehr wahr. Bemerkte deshalb auch nicht, wie nacheinander beide Augen ihren Dienst einstellten. Bemerkte nicht, wie die Blutlache, die sich um seinen Körper herum bildete, langsam wuchs.

Wild schlug, hieb, biss Cerberos um sich, in der Hoffnung, so irgendwie die Verursacher seiner Schmerzen zu treffen, seine Schmerzen auf diesem Weg zu lindern. Schmerzlinderung, egal auf welchem Weg, egal was er tun musste, Cerberos würde es tun. Alles, so lange diese Qual endete. Er merkte nicht, dass seine Hiebe, Tritte, Bisse  kraftloser wurden, ungerichteter, schwächer. Er merkte nicht, wie sein Herz unaufhörlich weiterschlug, Blut aus seinem Körper strömen ließ, aber auch diese Schläge schwächer wurden. Langsamer. Er merkte nicht, wie die Lache seines eigenen Blutes nach und nach sein restliches Fell benetzte, einfärbte, sich mit dem Blut seiner Opfer mischte. Merkte nicht, wie der Schmerz langsam nachließ, zu viel davon war immer noch zu spüren, als sein Körper langsam schwächer wurde durch den Blutverlust, die Wunden, die er sich zugezogen hatte... langsam aber sicher aufgab.

Irgendwann waren die Schmerzen nicht mehr spürbar, ebbten schlicht ab. Der Herzschlag Cerberos' verlangsamte sich weiter und seine Bewegungen stellten sich allmählich ein, wurden zu nicht mehr als einem gelegentlichen unkontrollierten Zucken. Der Atem des Hundes ging stockend, röchelnd. Atem zu holen schmerzte zwar nicht mehr, fiel ihm aber trotzdem zunehmend schwer. Der Jäger wurde zum Gejagten, vom Gejagten zur Beute, zum Opfer eben jener, die er vorhin noch gejagt hatte. Mit einem letzten Atemzug erlosch das Leben in Cerberos, der letzte Herzschlag ertönte in seinen Ohren, und nur in seinen Ohren, wie ein Donnerschlag. Der Hund lag still auf dem rot gefärbten Grund, erschlaffte mit teilweise unnatürlich verdrehten Gliedern und geöffnetem Maul, über und über mit Blut beschmiert, von dem der Großteil mittlerweile sein eigenes war.

Ableben von Cerberos



Reden | Denken | Handeln | Katzen




Mia
Hund «
Border Collie «
weiblich «
45 cm «
» Charakter des
StoryTeams
» Gespielt von
Flauschkralle

Schlag um Schlag traf die Hündin, hinterließ blutige Kratzer und Striemen, riss die ein oder andere Wunde. Mit jedem dieser Schläge wuchs ihre Angst vor diesen Kampfkatzen, die so anders agierten als die aus dem Lagerplatz der Aufrechtgeher. Die koordiniert angriffen, nicht einfach flohen oder dumme Geräusche von sich gaben, die trotz Verlusten auf ihrer Seite ebenso entschlossen - wenn nicht entschlossener - weiterkämpften, anstatt die Rute einzuziehen und zu verschwinden.
Sie sah, wie Cerberos fiel, von drei der Katzen attackiert wurde, dieses Mal jedoch wesentlich schlechter davonkam als vorhin noch. Die Situation für ihren Rudelführer immer aussichtsloser wurde und sie es doch nicht übers Herz bringen konnte, einzugreifen, die Aufmerksamkeit von weiteren Katzen auf sich zu ziehen. Dann jedoch passierte etwas, das Mias Angst sprunghaft nach oben trieb. Der Kater, den Cerberos eben noch vor ihren Augen getötet hatte, stand wieder auf. Und sie kannte Cerberos, sie wusste, dass er keine halben Sachen machte, dass diese Katze nicht auf irgendeine Weise doch überlebt haben könnte, weil der Malinois sein Werk nicht beendet hatte. In diesem Moment sah sie im Kampf um Cerberos Blut spritzen, viel Blut. Ihre Aufmerksamkeit lag längst nicht mehr auf ihrem eigenen Kampf, sodass sie einige schmerzhafte Hiebe mehr einsteckte. Die Angst vor den Katzen wurde immer größer, während die vor Cerberos immer weiter abnahm. Es stand nicht gut um ihren Rudelanführer, das wusste sie. Sie konnte ihm jetzt zur Hilfe kommen, die Katzen von ihm runterzerren. Sich selbst in Gefahr bringen, um ihm zu helfen. Doch das tat sie nicht. Sie war Cerberos aus Angst, nicht aus Überzeugung gefolgt und ihre Angst hielt sie nun nicht mehr in seinen Reihen.

Mit gewaltigen Sätzen rannte die Hündin los, weg von diesen Katzen. Sicherlich würden sie sie nicht verfolgen, sobald sie eine gewisse Strecke hinter sich gebracht hatte. Sie nicht mehr angreifen, sich stattdessen auf ihre Verletzungen oder Cerberos konzentrieren, ihm den Todesstoß geben. Es war ihr egal, besser war es Cerberos, der dort im Wald starb, als sie oder gar sie beide.

Flucht von Mia in Richtung des Zweibeinerortes



Reden | Denken | Handeln | Katzen

[Out:] Hiermit ist der Kampf beendet, die Patrouille hat die Hunde erfolgreich vertrieben, beziehungsweise getötet. Man möge den beiden Patrouillen für ihre Kampfkraft und ihre Entschlossenheit gratulieren, allerdings wird die frohe Botschaft getrübt. Brombeerstern wurde ein Leben genommen und Blasspfote ist nun zum SternenClan gewandert, wobei ihre sterblichen Überreste alles andere als vorzeigbar sind. Außerdem liegt nun ein großer Hundeleichnam mitten im Territorium, der vergraben werden will, bevor er noch anfängt, weitere Gegner anzulocken. Nun, tapfere Krieger, ihr seht, die Schlacht ist zwar geschlagen, aber es steht euch noch einiges bevor! Jedenfalls könnt ihr euch recht sicher sein, dass diese beiden Hunde keinen Schaden mehr anrichten werden.

[Einen herzlichen Glückwunsch außerdem für das vorzeitige Beenden des Kampfes (und zeitgleich die erste Beendigung eines der drei Kämpfe), obwohl dieser  Kampf die meisten gespielten Charaktere umfasste.]

~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~

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BeitragThema: Re: Kleines Waldstück   Kleines Waldstück - Seite 28 EmptyDi 14 Jul 2020, 13:16

#006

BORKENFROST
WOLKENCLAN | KRIEGER | 26 MONDE


lötzlich war alles vorbei. Im einen Moment waren er und Mohnfrost noch dabei die schwarzweiße Hütehündin zu bearbeiten und dann war sie plötzlich weg und seine Pfoten griffen ins Leere.
Er hatte spüren können, wie der Schwarzweiße sich gewehrt hatte, auch, wenn die Gegenwehr eher dürftig wirkte und weniger wie ein Angriff als mehr eine Verteidigung zu sein schien. Allein die Geräusche, die von dem anderen Kampf vernehmbar gewesen waren, hatten nach deutlich mehr geklungen, als ihm wirklich lieb war. Die Leiche der jungen Schülerin, die ihr Leben im Kampf gegen den Braunen gelassen hatte, war der beste Beweis dafür. Aber dennoch war der Kampf anspruchsvoll gewesen. Borkenfrost hatte durchaus den ein oder anderen Tritt abbekommen. Seine Flanke wies einen oberflächlichen Kratzer auf, seine Pfote hatte eine Kralle verloren – oder waren es zwei? – und auch von seinem Hals abwärts war eine kleine Wunde zu sehen, die aber kaum je wirklich geblutet hatte.
Irgendwann hatte er eine Stimme vernommen, deren Klang sein Herz erleichterte. Brombeerstern!”, hatte er irgendwann leise gerufen. Ein Ausdruck seiner Erleichterung darüber, dass sein Anführer wohlauf war. Mehr oder weniger jedenfalls. Die Wunden an seinem Körper sahen noch immer ziemlich verheerend aus und er zweifelte nicht eine müde Sekunde daran, dass eine weitere tiefe Wunde fatal für den Anführer des WolkenClans sein konnte. Umso mehr stürzte sich der Schiefergraue in den Kampf und verstärkte seine Gegenwehr und auch seinen Angriff. Es war so, als hätte Brombeersterns magische Wiederauferstehung der Patrouille neue Kraft gegeben. Denn plötzlich war der Hund weg! Er hatte einen Blick auf die andere Kampfgruppe geworfen, sein Blick war glasig geworden und dann hatte der Schwarzweiße seine Beine in die Pfoten genommen und war davon gesprintet. Borkenfrost war sich sicher, dass er seinen Gegner hätte einholen können, wenn er es darauf angelegt hätte. Aber er hatte die Angst in den Augen seines Gegners gesehen. Eine Angst, die so tief ging, dass er nicht daran glaubte, dass ihr Gegner zurückkommen würde. Zumal er, wie er jetzt erkannte, als er seinen Blick auf die andere Kampfgruppe richtete, allein war. Der Braune war gefallen. Er lag am Boden, übersät mit zahlreichen Wunden, aus denen Blut quoll, das bereits zu gerinnen begann. Die Flanke lag still und bewegte sich nicht mehr. Alle Muskeln lagen still da und auch der Blick des Hundes begann bereits abzustumpfen. Er hatte diese Welt verlassen und das war gut so. Eigentlich war ihr Plan nur gewesen, diese Wesen zu vertreiben. Auf der anderen Seite hatten sie auch nicht damit gerechnet, dass sie selbst eine Seele zum SternenClan entsenden mussten. Von daher…
“Blut für Blut. Ihr habt Blasspfote gerächt und unserem Clan Ehre gemacht.“, sagte er in die Richtung der anderen Kampfgruppe, bestehend aus Krallentanz, Ahornpfote und Erlenherz, die alle ziemlich mitgenommen und erschöpft wirkten. Aber er konnte auch den Siegesfunken in ihren Augen erkennen, und den hatten sie sich alle verdient. Er nickte den anderen Kämpfern respektvoll zu und wandte sich dann an Mohnfrost, die gemeinsam mit ihm den Schwarzweißen vertrieben hatte. Er nickte auch ihr aus einem tiefen Respekt heraus zu und sagte: “Sehr gut gemacht, Mohnfrost
Sie hatten es geschafft. Die Hunde waren fort. Nun blieb nur zu hoffen, dass die anderen Gruppen ähnlichen Erfolg zu verzeichnen hatten und dass, im Gegensatz zu ihnen, keine andere Seele das Leben verlassen hatte. Zumindest hoffte er das zutiefst. Denn als er sich den sterblichen Überresten der Cremefarbenen Schülerin näherte, deren Fell nichts mehr von dem unschuldigen Cremton hatte und viel mehr an einen einzigen Haufen rohes Fleisch erinnerte, ereilte ihn tiefes Mitgefühl. Borkenfrost beugte sich herab und legte seine Nase in einem Akt des Respekts und Abschieds an die Wange der Toten und flüsterte: “Auch du hast gut gekämpft, Blasspfote. Der Clan ist sicher stolz auf dich.“
Und als er seinen Kopf wieder erhob und einen letzten Blick auf die Tote warf, fügte er hinzu: “Möge der SternenClan deinen Weg erleuchten.“, und entfernte sich vom Körper der Toten. Dieser Kampfausgang hatte etwas von bittersüßer Harmonie. Sie hatten gewonnen und den Braunen sogar in den Tod geschickt. Aber sie hatten dafür selbst einen Tod zu verzeichnen. Zwei, streng genommen, wenn man bedachte, dass auch Brombeerstern ein Leben hatte lassen müssen. Auch, wenn die Anführer der Clans deutlich mehr Leben hatten, war ein Verlust eines solchen nie eine schöne Sache. Denn irgendwann waren auch diese aufgebraucht. Und an diesen Moment wollte Borkenfrost noch gar nicht denken. Er mochte den Gedanken daran, seinen Anführer zu verlieren, nicht besonders gern und hoffte inständig, dass es noch eine Weile dauern würde, bis es soweit sein würde, dass sie sich von ihm verabschieden würden müssen.
Das setzte aber voraus, dass sie dafür sorgten, dass seine Wunden endlich versorgt werden würden.
Also wandte er sich an die Anderen, setzte sich ordentlich hin und ließ den Blick schweifen während er sagte: “Die Leiche muss vergraben werden und Brombeerstern und die Schwerverletzten müssen dringend zu Tränenherz und Regenpfote.“
Er ließ seinen mintgrünen Blick zu den sterblichen Überresten der Schülerin wandern und fügte seufzend hinzu: “Außerdem sollte der Clan sich wohl von Blasspfote verabschieden dürfen.“
Es war Brombeersterns Aufgabe hier die Pläne aufzustellen und Borkenfrost wollte auf keinen Fall anmaßend wirken, sondern einfach seine Hilfe anbieten. Also fügte er – deutlich zögernder dieses Mal – hinzu: “Ich biete mich an hierzubleiben und die Hundeleiche zu vergraben. Meine Wunden sind nicht tief und daher nicht dringend. Ich komme später nach und lasse mich von den Heilern untersuchen, sobald die dringenden Fälle begutachtet wurden. Vielleicht…solltet ihr zurückgehen.“
Noch einmal ließ er seinen Blick von Blasspfotes Überresten zu denen des Hundes wandern und sah dann jeden einzelnen Teilnehmer des Kampfes an, bis er seine mintgrünen Augen ruhig auf Brombeerstern legte. Immerhin war es seine Meinung die hier am meisten zählte. Und dieser würde sich Borkenfrost beugen.




~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~

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BeitragThema: Re: Kleines Waldstück   Kleines Waldstück - Seite 28 EmptyDi 14 Jul 2020, 14:32



Ahornpfote


And I think it's gonna be a long long time
'Till touch down brings me round again to find

WolkenClan Schülerin Post 64

I'm not the man they think I am at home

[Out: Blasspfote hatte zwar grau, schwarz und silbernes Fell, aber ich lass das mal stehen, so wirklich erkennen wird man es wohl eh nicht mehr (aber weil du cremefarben geschrieben hast x3)]

Die drei Katzen schienen wie die Wahnsinnigen zu kämpfen, auch wenn Ahornpfote keine Zeit für Bewunderung erübrigen konnte. Nicht einmal ob sie den Blick von dem verwundeten Bauch, aus dem bei jedem Schlag ein weiterer Schwall Blut herausströmte und ihre Pfoten bedeckte. Ihr weißer Pelz war nun vollständig verschwunden, doch über den Gedanken, endlich zu sehen wie sie aussähe, wenn ihr gesamter Pelz von Anfang an rot wäre, konnte sie jetzt nicht lachen oder gar nachdenken. Alles verklebte und wenn sie genau drüber nachgedacht hätte, wäre ihr aufgefallen, wie widerlich all das hier war. Sie war auch zu sehr damit beschäftigt, auf den Bauch des Tieres einzuschlagen und ihre Krallen zu zerren, statt zu beobachten, wie der Hund Erlenherz biss, wie der Hund von Krallentanz am Gesicht angegriffen wurde und wie dieses Monster litt. Keine Zeit für etwas anderes als diesen einzigen Gedanken. Wieso steht er nicht auf?

Wohlgemerkt, die rote Schülerin meinte nicht den Hund, der immer weiter in Qualen versank und bald in seine letzten Atemzüge rutschte. Ihre Gedanken rasten stattdessen vor Angst, dass ihr Vater nie wieder aufstehen würde. Es war vermutlich eine irrationale Angst, doch sobald sich der Trubel gelegt hatte, würde sie ihn nach seinen Leben fragen. Andere Katzen hatten nicht das Privileg zu wissen, dass ihre Väter durch neun Leben ein längeres Leben hatten, doch sie musste einfach wissen, wie viel Zeit ihr mit dem Kater noch blieb. Ob er nah dran war, alle diese Leben zu verlieren, oder ob der SternenClan ihr die Hoffnung schenkte, noch einige Blattwechsel an seiner Seite im Clan zu sein. Sie musste es einfach wissen.

Ahornpfotes Gesicht verzerrte sich mit jedem Schlag zu einer Maske der Angst und Trauer. Ihr wildes Kreischen wurde leiser, zu einem unkontrollierten Wimmern, während sie nun mehr und mehr unkonzentriert auf das sterbende Tier einschlug. Sie sollte aufhören, dass wusste sie, doch das konnte sie nicht. Es war grausam von ihr, sie sollte besser sein als dieses Monster, doch sein Blut klebte bereits auf ihrem gesamten Körper und nichts würde dies ändern. Erst als sie die Stimme ihres Vaters hörte, verstummte die Schülerin abrupt und ließ ihre Krallen in den Körper des Hundes sinken, dessen Todeskämpfe bereits begonnen hatten. Langsam und zitternd drehte sie sich zu dem Anführer um, der den anderen Hund Angriff und Befehle durch die Luft jaulte. Ihre gelben Augen zuckten seinen Bewegungen nach, während sie selbst bewegungslos war. Sie konnte in diesem Moment nicht beschreiben, warum. Ahornpfote hätte erleichtert sein sollen, dass ihr Vater wieder aufgewacht war. Sie hätte sich freuen sollen, dass diese Kampf bald endet. Doch in ihrer Brust machte sich nur eine Leere breit, die daher rührte, dass sie sich vor seinem Urteil fürchtete. Sie liebte ihren Vater und somit würde Urteil von seiner Seite aus nur noch mehr wehtun. War er einverstanden mit dem, was sie getan hatte? Würde er sie verurteilen, wenn er hörte, dass sie zu langsam gewesen war, um Blasspfote zu retten? Oder wenn er sie anschauen würde, vom Blut des Hundes besudelt, dessen Bauch sie in unkontrollierter Rage aufgerissen hatte, ohne vernünftig über die Geschehnisse nachzudenken? Was würde er sagen, wenn er ihre Motive erfuhr?

Plötzlicher Schmerz riss Ahornpfote aus ihren Gedanken und mit zusammengebissenen Zähnen presste die Schülerin qualvoll die Luft hinaus. Dieser blöde Hund hatte doch tatsächlich mit seinen Krallen ihre Schulter gestreift! Mit schmerzerfülltem Blick betrachtete sie den Kratzer an ihrer rechten Schulter, aus dem das Blut dünn heraus floss. Nun, zumindest war er nicht tief und würde heilen. Der Boden unter ihren Pfoten bäumte sich noch einmal auf und schließlich stand sie auf dem Bauch eines toten Hundes, auf den sie nun verachtungsvoll hinabblickte. Es war, als wäre sie zuvor noch in Trance gewesen, denn nun erblickte sie erst das Werk der Patrouille. Die Augenhöhlen des Hundes bluteten, sein Hals, die klaffende Wunde an seinem Bauch, an der sie gezogen und gezerrt hatte... Schnell sprang die vollkommen rote Katze von dem Tier herunter. Was sollten sie denn nun mit einem solchen Monster tun?! Wie tief müssten sie sein Loch graben, um ihn vor Aasfressern und neuen Feinden für den WolkenClan zu verstecken, wie tief, damit keine junge Katze ihn je sehen würde? Würde jemals wieder eine Katze an diesem Ort herumlaufen, ohne ständig darüber nachzudenken, dass sie über einen toten Hund lief?

Erlenherz und Krallentanz hatten dieses Monster erlegt und den WolkenClan gerettet. Ahornpfote sprach sich das so ein, weil sie es musste. Nein, die Schülerin wäre stolz gewesen, behaupten zu können, ihrem Clan einen solchen Dienst erwiesen zu haben. Doch sie weigerte sich zu glauben, nein, sich einzugestehen, dass sie ihre Clangefährtin hatte sterben lassen und das sie ein anderes Tier auf solch eine grausame Weise umgebracht hatte. Außerdem war sie nur eine Schülerin. Wer würde ihr glauben, dass sie die Patrouille geholt hatte? Oder dass sie dieses Monster getötet hatte? Es war doch bekannt, dass sie stolz auf ihre Familie war, gewiss würde jemand ihre Worte auf ihren zu großen Stolz schieben. Durch diese Dinge musste sie nicht gehen.

Borkenfrosts Stimme hallte über die Lichtung hinweg. Der andere Hund war nun ebenfalls verschwunden, Ahornpfote bezweifelte, dass der WolkenClan ihn je wiedersehen würde. Der Rest des Rudels würde auch nicht kommen, nicht, nachdem die Katzen ihren Anführer getötet hatten. Mit stumpfen Ausdruck richtete sie ihren Blick auf den Kater, der das Wort erhoben hatte. Was er sagte, war ihr egal. Blut für Blut, was eine widerliche Aussage. Außerdem war das nicht ihr Motiv gewesen, auch wenn sie sich wünschte, sie hätte es für ihre tote Baugefährtin getan. Sie hatte nicht einmal das Ziel gehabt... oder doch? Die Schülerin war verwirrt und hin und her gerissen.
Nachdenklich beobachtete die Schülerin, wie der Krieger sich von Blasspfote verabschiedete, dann begann, die anstehenden Aufgaben aufzuzählen. Eigentlich hätte Ahornpfote sich darüber aufgeregt und ihm ins Gesicht gefaucht, dass er nicht Anführer war, besonders, weil er so oder so nur hier war, weil sie ihn geholt und angeführt hatte. Doch dafür war sie zu abgelenkt von der toten Schülerin. Das einzige was sie von der einst hübschen Katze erkennen konnte, war Blut. Eine riesige Lache Blut und sie war so rot wie Ahornpfotes Pelz es war. Ohne auf die Worte des Kriegers zu hören, trottete sie mit zusammengekniffenen Augen über die Lichtung hinweg, immer näher auf die Leiche der Schülerin zu. Mit jedem Schritt wurde ihr Herzschlag lauter und kurz wollte sie zurückschrecken, als ihre Pfoten sich in das Blut der Toten stellten. Ahornpfote musste wahnsinnig aussehen, ihr roter Pelz verklebt von Hundeblut und nun mischte sich das Blut der Schülerin an ihre Pfoten. Doch vermutlich war es dagewesen, seitdem die Schülerin gestorben und Ahornpfote zu langsam gewesen sein.

Das Geräusch ihrer Pfoten im Blut unter ihr erschreckte die rote Kätzin, doch sie erstarrte so richtig, als sie über den Überresten der einst silbernen Katze stand. Überreste, denn das hier war keine Katze mehr. Dieses Monster hatte sie zerfetzt, ihren Körper entstellt und selbst wenn sie überlebt hätte, wäre sie voller Narben gewesen. Ein heftiges Zittern packte Ahornpfotes Körpers, deren Augen sich unkontrolliert weiter öffneten und Panik wallte in ihr auf, als all die Emotionen in sie strömten, die sie während des Kampfes hatte vergessen können. Sie hatte das hier zugelassen, diesen furchtbaren Angriff, den sie nicht vergessen würde.

Ihre Glieder arbeiteten von selbst, als die Schülerin über die Tote sprangen und sie von der Lichtung sauste. Nicht weit, nein, nur einige Bäume in den Wald, wo sie sich hinter einem Busch versteckte. Ihr zitternder Körper führte dazu, dass ein unkontrolliertes Wimmern aus ihrer Kehle drang, bis sich die Schülerin schließlich übergab. Das hier war alles ihre Schuld gewesen! Schmerz schoss durch ihren Körper und ihre Schulter, als sie so gekrümmt hinter dem Busch stand. Diesen Anblick würde sie nie wieder vergessen können, noch ihre Schuld an allem, was passiert war.

Oh no no no I'm a rocket man
Rocket man burning out his fuse up here alone

»Gesprochen« | Handeln | Andere

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~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~


I don't even pray to the god that you pray to
But if there's a mirror, I'm folding my hands too
'Cause I know the pretty girl in the reflection
Is gonna be the god of all the gods with no question

Cops pullin' up like I'm givin' drugs out, nah, nah
I'm a popstar, not a doctor

Song lyrics 1 by TJ_beastboy Song, Song lyrics 2 by DJ Khaled Song



Zuletzt von Fluffenhancer am Mo 21 Sep 2020, 21:54 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Kleines Waldstück   Kleines Waldstück - Seite 28 EmptyDi 14 Jul 2020, 19:45



✁Mohnfrost
Don't forget I'm always nice and genuine.

Sie hörte das Blut in ihren Ohren rauschen, spürte den immensen Zorn, der sich in ihr aufgestaut und nur darauf gewartet hatte, über sie hineinzubrechen, während sie unablässig auf die räudige Hündin einschlug. Tief im Inneren hatte ihr Instinkt ihr zugeflüstert, dass der Gegner, den sich Ahornpfote und Krallentanz angenommen hatten, die eigentliche Bedrohung darstellte, die es zu eliminieren galt. Mohnfrost hatte die Mordlust und Blutrünstigkeit gespürt, die von ihm ausging, und sich, ohne zu zögern, dem "schwächeren" Hund zugewandt - später würde sie gewiss sagen, dass sie es nur getan hatte, um die anderen zu decken, was auch teilweise der Wahrheit entsprach, und nicht, weil sie den Mut nicht gefunden hatte, sich dem eigentlichen Monster zu stellen.
Die rote Kätzin war froh, Borkenfrost an ihrer Seite zu haben, und mit größerer Zuversicht war sie im Inbegriff, dem schwarzweißen Ungeheuer in den Nacken zu beißen, als sie ihr eigenes Können überschätzte. Ihr Gegenüber schien keine Schwierigkeiten damit zu haben, sich ihre Unerfahrenheit im Kampf zu Nutze zu machen, und ehe Mohnfrost sich versah, schnappte das Biest nach ihrem linken Bein. Ein schriller Schrei des Schmerzes entkam ihrer Kehle, als sie spürte, wie ihre Fänge sich in ihren Oberschenkel bohrten, und Panik und Furcht wallten in ihr auf, die ihr den Atem nahmen.
Verzweiflung spiegelten sich in den Augen der Kätzin wieder, als sie sich darum bemühte , sich mit wilden Bewegungen loszureißen und vergeblich mit den Krallen vergeblich dem Gesicht der Hündinschlug, in der Hoffnung, ihr das Augenlicht nehmen zu können, während der Schmerz in ihrem Bein ihr zunehmend den Verstand raubte und die Kraft aus ihren Schlägen nahm.
Just in dem Moment, als sie im Inbegriff war, das Bewusstsein vollends zu verlieren, sah sie eine braungetigerte Gestalt zu ihrer Unterstützung eilen. Wie im Nebel drangen seine Worte zu ihr durch und nur langsam realisierte sie, dass es Brombeerstern war, der aus dem SternenClan zu ihnen zurückgekehrt war. Dumpf fiel Mohnfrost zu Boden, als die Hündin von ihr abließ und verängstigt um ihr eigenes Leben – was ein lächerlicher Witz von Kriegerin sie doch war – robbte Mohnfrost von den Kämpfenden weg, sich selbst versichernd, dass sie nur einige Momente benötigen würde, um wieder zu Sinnen zu kommen und ihren Clangefährten erneut zu helfen. Dazu sollte es jedoch nicht mehr kommen.
Völlig fokussiert in ihrem eigenen Kampf hatte Mohnfrost nicht realisiert, dass die anderen siegreich hervorgingen. Erst als der Körper des braunen Hundes inmitten seiner eigenen Blutlache erschlaffte, blickte sie das erste Mal in die Richtung von Ahornpfote und co. Unbeirrt – oder gar geblendet von ihren eigenen Gefühlen? – schlug die Schülerin weiter auf das Wesen ein, das unübersehbar tot war, bis auch schließlich sie zurück zu Vernunft kam.
Erleichterung, wie die Kätzin sie noch nie gefühlt hatte, durchströmte Mohnfrosts Körper, als auch die Hündin beim Anblick ihres verstorbenen Partners Reißaus nahm.
Es war vorbei. Der Albtraum war tatsächlich vorbei.
Am Rande ihres eigenen Bewusstseins wanderten ihre Augen von einer Katze zu anderen; sie sah und hörte, wie Borkenfrost das Wort ergriff – selbst Mohnfrost wurde gepriesen, was sie jedoch nur mit einem bitteren Nicken zur Kenntnis nehmen konnte. Noch immer vom Schmerz gepeinigt, zwang sie sich dazu, sich aufzurichten, wie es ihres Erachtens nach für eine Kriegerin gehörte, und als ihr Blick auf die geschundene Leiche Blasspfotes fiel, war es fast schon Scham, den sie spürte, weil sie sich von ihrer Verletzung kleinkriegen ließ. Am liebsten hätte sich Mohnfrost beim Anblick der verstorbenen Schülerin übergeben – es war ein horrendes Bild, das sie abgab, und ein Tod, der nicht hätte grausamer sein können -, doch sie brachte genug Respekt vor der Toten zusammen, um sich wenigstens dafür zusammenzureißen.
Traurig und doch mit einem Funken Bewunderung funkelten ihre Augen, als sie sah, wie Ahornpfote auf Blasspfotes Leichnam zutrat. Etwas, was Mohnfrost selbst, nie im Leben zustande gebracht hätte. An diesem heutigen Tag war Ahornpfote, einerlei, wie jung sie doch war, mehr wie eine Kriegerin vorgekommen als viele andere Katzen, die sie kannte. Sich miteingeschlossen. Daran änderte sich auch nichts, als sie sich stürmisch von der Gruppe entfernte, ohne auch nur ein weiteres Wort zu verschwenden. Wäre Mohnfrost in einem besseren Zustand gewesen – womöglich wäre sie ihr aus Sorge gefolgt, doch davon einmal abgesehen spürte sie ein seltsames Gefühl von Zuversicht, dass die kleine Schülerin unversehens zu ihnen zurückkehren würde. Der Kampf, die Tode hatten psychische Wunden hinterlassen, die Ahornpfote vermutlich bisher noch nie gekannt hatte.
Am Rande hatte Mohnfrost mitbekommen, dass Borkenfrost den Vorschlag unterbreitet hatte, dass der Rest, insbesondere die Verwundeten, zurückkehren sollten. Während er selbst sich um den Leichnam des Monsters kümmern würde, doch die Entscheidung lag nicht bei ihm.
Mohnfrost war ein Jammerlappen von Kriegerin gewesen an diesem heutigen Tag, doch immerhin war sie eine Kriegerin des WolkenClans. Sie würde bis ans Ende bleiben und nur den Anweisungen von ihm folgen. Stumm wandte die rote Kätzin ihren Kopf zu Brombeerstern und wartete darauf, dass ihr Anführer seine Stimme erheben würde.


WoC Kriegerin | 20 Monde | 024

Angesprochen: xxx
Erwähnt: Krallentanz, Ahornpfote, Erlenherz, Brombeerstern, Blasspfote

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[Out: Dankeschön an alle für das Play! <3 Hat mich sehr gefreut, dass wir unseren Kampf noch ausspielen konnten.]

~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~

||► relations
Beerenjäger von Stein, thx <3:
 
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BeitragThema: Re: Kleines Waldstück   Kleines Waldstück - Seite 28 EmptyMi 15 Jul 2020, 11:57


Erlenherz

Take a chance, take your shoes off, dance in the rain.


#019
Getrieben von seiner Entschlossenheit, seiner Wut, und nicht zuletzt auch seiner Angst hatte Erlenherz sich auf den Gegner geworfen, schlug so fest auf ihn ein, wie er nur konnte. Das Adrenalin rauschte durch seinen Körper, ließ ihn nicht aufhören. Er hatte es geschafft, mit seinen Krallen bis zur Kehle des Biests vorzudringen, wo sie am empfindlichen Fleisch zerrten und tiefe Schnitte hinterließen. Dickflüssiges Blut quoll aus der Wunde hervor, stach ihm in die Nase, vermischte sich mit seinem eigenen. Bevor er seinen Angriff jedoch weiter fortsetzen konnte, spürte er auf einmal einen unbeschreiblichen Schmerz, als er nach oben gezogen wurde und seine Krallen sich verfingen. Der Hund hatte nach ihm geschnappt, schloss sein Maul um den kleinen, gebrechlichen Körper des Kriegers. Ihm blieb keine Zeit, sich zu wehren oder wegzulaufen, er konnte nur in seiner Verzweiflung jaulen, während sich die spitzen Zähne weiter in seine Flanken gruben. Wie wild strampelten seine Beine durch die Luft, versuchten, etwas zu fassen zu bekommen, doch griffen ins Leere. Die Panik flammte weiter in ihm auf, vernebelte - zusammen mit dem Schmerz - all seine Sinne. Allmählich wurden die Tritte weniger, bis seine Beine schließlich erschlafften. Erlenherz bekam gar nicht richtig mit, wie Krallentanz und Ahornpfote dem Hund, der um sein Leben winselte, weiter zusetzen, sodass dieser sein Maul wieder etwas öffnete. Schwindel stieg in ihm hoch, als er geschüttelt und danach durch die Luft geschleudert wurde. Nur unmittelbar neben der Szene krachte sein Körper auf den Boden. Schmerzerfüllt krampfte sich sein Körper beim Aufprall zusammen und er rang kurz nach Luft, als es sich so anfühlte, als würden seine Lungen kollabieren.
Unter großer Anstrengung versuchte er sich aufzurichten, wollte in seinem lädierten Zustand weg von dem Hund, dem er immer noch gefährlich nah war. Nach einigen Versuchen schaffte er es, sich kurz auf die Beine zu hieven, nur um danach wieder einige Schwanzlängen entfernt zusammenzubrechen. Ich muss doch..., schoss es ihm durch den Kopf, doch er schaffte es nicht, diesen Gedanken laut auszusprechen. Würden es die anderen ohne ihn schaffen? Aus seiner Position konnte er den braunen Hund ausmachen, dessen Bewegungen langsam schwächer wurden. Immer weiter wurde dann jedoch seine Sicht getrübt, drehte sich, bis er es nicht mehr aushielt, und die Augen schloss und die Schwärze ihn umhüllte. Er wollte nicht mehr, wollte weg hier. Angst. Übelkeit. Schmerz. Vorsichtig drehte er sich zur Seite, spürte wie einzelne jede Faser seines Körpers weh tat und das Blut weiter aus seinen Wunden drang. Die Kampfgeräusche um ihn herum verklangen nach und nach, wurden immer leiser und verstummten schließlich. Dumpf konnte er dann nach einiger Zeit die Stimme von Borkenfrost ausmachen, doch sie klang weit entfernt und er verstand nur einige Wörter. Immer noch atmete der Kater schwer, war zu schwach, sich aufzurichten, aber die Ruhe, die nun eingekehrt war, beruhigte ihn ein wenig. Hatten sie es geschafft? Er wartete, bis etwas passierte, doch das einzige, was sich ihm näherte, war die Dunkelheit, die ihn schließlich ganz einnahm und ihm das Bewusstsein raubte.

Erwähnt:
Ahornpfote, Krallentanz, Borkenfrost
Angesprochen:
//



~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~

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BeitragThema: Re: Kleines Waldstück   Kleines Waldstück - Seite 28 EmptyMi 15 Jul 2020, 19:19

[OUT: Achtung, der Beitrag wurde editiert. Statt Krallentanz soll bitte Borkenfrost zur Grenze.]


.:Brombeerstern:.

WolkenClan | Anführer | männlich

Brombeerstern sah dem fliehenden Hund nach. Der Kampf war vorüber, die Hunde waren vertrieben, doch zu welchem Preis?
Er sah an sich herab und begutachtete kurz seine Verletzungen. 
Außer an der Kehle hatte er noch Verletzungen an den Schultern und sein zerfetztes Ohr brannte noch immer. Doch jetzt musste er sich erstmal um etwas anderes kümmern.
Der Kater drehte sich um und ging zu den anderen, die sich bei Blasspfotes Leiche versammelt hatten. Seine Ohren zuckten und legten sich kurz an, als er den Körper nun aus der Nähe betrachtete. Er war vollkommen zerfetzt.
Sein Blick war so fixiert auf Blasspfote, dass er erst wieder auf blickte, als Ahornpfote plötzlich aufsprang und in ein naheliegendes Gebüsch rannte.
Brombeerstern sah ihr erschrocken nach und wollte ihr folgen, doch zuerst musste er einige Dinge klären.
Er merkte nun auch, dass Borkenfrost etwas gesagt hatte, während er nachgedacht hatte. Der Kater sah den Krieger kurz an, dann wanderte sein Blick zu dem toten Hund. 
Es war seltsam, dieses wilde Monster jetzt so leblos zu sehen… Er erinnerte sich plötzlich an die Zähne an seiner Kehle und schaute weg.
"Wir sollten den Hund vergraben, damit er keine Aasfresser anlockt.", miaute er. Er sah zu den anderen Kriegern. "Da Borkenfrost sich schon für diese Aufgabe angeboten hat, kann einer von euch ihm dabei helfen?", fragte er.
Dann sah er zu Blasspfote und schluckte. 
"Wir müssen Blasspfote mit ins Lager nehmen. Der Clan muss Gelegenheit haben sich von ihr zu verabschieden.", miaute er.
Er schwieg für einige Herzschläge bevor er weitersprach.
"Was ist passiert nachdem ich… bewusstlos geworden bin?", fragte er zögernd und sah erst Krallentanz und die anderen an, dann zu Erlenherz...
"Erlenherz...? Der Krieger war zusammengebrochen und antwortete nicht.
Brombeestern biss die Zähne zusammen. Sie waren zu wenige Krieger hier, alle hatten Verletzungen, zu viel musste auf einmal erledigt werden.
"Borkenfrost, lauf bitte zur Grenze und hol Wildfeuer und ihre Krieger. Der Kampf müsste dort mittlerweile auch vorbei sein und sie können dir mit dem Hund helfen. Wo ist Kuckucksfeder?
Er sah sich um, konnte die Kriegerin aber nicht sehen. Doch darum konnte er sich jetzt keinen Kopf machen.
"Mohnfrost und Krallentanz, könnt ihr Erlenherz ins Lager transportieren? Ich... Ich werde Blasspfote tragen."
Er sah zu der Stelle an der Ahornpfote saß. Die Kriegerinnen würden wahrscheinlich die Hilfe der Schülerin benötigen... Seine Miene war besorgt. Es war ihr erster Kampf gewesen und es musste sehr schwer für sie gewesen sein.
Langsam näherte er sich der rot-weißen Schülerin.
"Ahornpfote? Wie geht es dir?"

Erwähnt: Kuckucksfeder, Erlenherz, Wildfeuer
Angesprochen: Krallentanz, Borkenfrost, Ahornpfote, Mohnfrost
Ort: Kleines Waldstück


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BeitragThema: Re: Kleines Waldstück   Kleines Waldstück - Seite 28 EmptySo 19 Jul 2020, 01:48



† KRALLENTANZ

„IT'S TIME TO GET THE CHAINS OUT, IS YOUR TONGUE TIED UP?"

POST 9
Schlag, Schlag, ausweichen. Es war mehr ein mechanischer, erlernter Ablauf, als dass sie sich wirklich auf die Schläge konzentrierte. Stattdessen waren ihre Gedanken ebenso durcheinander, wie gleichermaßen nicht vorhanden. Ihre Sinne waren geschärft, bis aufs Äußerste, sie nahm alles um sich herum wahr, doch gleichzeitig auch nicht. Nicht bewusst zumindest. Zwar registrierte sie, dass Ahornpfote noch immer auf dem Bauch des Hundes stand, ihm eine Wunde in den Bauch fetzte, die tiefer und tiefer wurde und ebenso war ihr klar, dass sie dem Hund (Cerberos) seine Augen mittlerweile so weit zerstört hatte, dass er nichts mehr sehen konnte. Heulend verklangen die Schreie des Hundes zwischen den Bäumen, doch Krallentanz weigerte sich zu verstehen, dass es sie selbst und Ahornpfote waren, die dafür verantwortlich waren. Für das Leiden dieses Tieres, was nichts anderes verdient hatte. Dafür, dass es ihre Clangefährtin getötet hatte. Ebenso wie ihren Anführer. Dafür, wie viel Leid er über diese Patrouille gebracht hatte und seine Gefährten über all die anderen Patrouillen, die ebenfalls kämpfen mussten. Er hatte es verdient. Jeden einzelnen Schmerzensschrei. Doch Krallentanz konnte und wollte sich diese Grausamkeit nicht eingestehen, die sie dem Gesicht des Braunen antat. So lange, bis er aufhörte sich zu wehren. Aufhörte, zu atmen und sein Körper unter ihren Krallen erschlaffte. Es brauchte einige Herzschläge, bis die Kriegerin diesen Umstand registrierte, aufhören konnte, auf seine Schnauze und seine Augen einzuschlagen. Schwer atmend trat sie einen halben Schritt zurück, sah auf den Körper, sah, wie ihre eigene Schülerin noch immer auf die klaffende Wunde einschlug. "Ahornpfote..." Die Stimme der Mentorin war leise, kratzend und doch war es nicht sie, weshalb die Rote letztendlich aus ihren Gedanken gerissen wurde. Erst in diesem Moment bemerkte auch Krallentanz die Anwesenheit von Brombeerstern, der zwischen den Kämpfenden stand und erleichtert wich der Atem aus ihrer Brust. Sie neigte den Kopf zu ihrem Anführer, den sie durchaus als solchen schätzte, und sah dann zurück zu Ahornpfote, welche gerade vom toten Körper des Hundes sprang. Aus ihrer Schulter quoll Blut, was sie nun auch zu bemerken schien, doch Krallentanz kommentierte es nicht, noch nicht.

Borkenfrost war derjenige, der als Erstes innerhalb der Gruppe die Stimme erhob. Auch, wenn sie eben noch Seite an Seite gekämpft hatten, konnte Krallentanz nicht anders, als bei den Worten des Kriegers ein spöttisches Schnauben abzugeben. Blut für Blut. Das waren nicht die Werte, die sie ihrer Schülerin vermitteln wollte, doch sie schwieg, zu sehr abgelenkt von zu vielen Faktoren, die in diesem Moment wichtiger waren. Mit jedem Satz wurden seine Worte beinahe befehlerisch, und das, während sein Anführer ihm gegenüber stand. Krallentanz schüttelte leicht den Kopf, während sie den Kater ansah. "Vielleicht sollten wir Brombeerstern diese Entscheidungen überlassen, Borkenfrost." Deutlich lag die spöttische Betonung auf den Nachsilben der beiden Kater, bevor sie sich abwandte und stattdessen zum Körper von Blasspfote sah, vor welchem Ahornpfote stand. Die weißen Pfoten der Schülerin waren rot vor Blut. Ihrem Blut, dem des Hundes, dem von Blasspfote. Sie mahlte die Kiefer aufeinander, als Ahornpfote plötzlich über die tote Schülerin hinweg sprang und einige Fuchslängen in das Gebüsch hinein rannte. Zwar war die Realität nicht immer schön, doch in diesem Moment wünschte sich Krallentanz, dass sie diesen Moment ihrer Schülerin hätte ersparen können.
Noch bevor jemand weiteres etwas sagen konnte, setzte die Kriegerin ihrem Schützling nach, schob sich hinter ihr durch das Gebüsch und sah gerade noch, wie die rote Schülerin sich erbrach. Schweren Herzens trat sie auf die Jüngere zu, hielt etwas Abstand, doch legte ihr vorsichtig den Schweif an die Flanke. "Es..." Sie brach ab. Ihr fehlten selten die Worte, doch in diesem Moment fiel ihr nichts ein, was sie hätte sagen können. Zumindest nichts, was es besser gemacht hätte. Nichts, was wirklich helfen würde. "Mein Ohr steht dir immer offen, Ahornpfote. Egal wann, egal weshalb. Erinnere dich daran." Mehr als das sagte sie nicht. Hinter sich hörte Krallentanz das Rascheln des Gebüschs, sah den dunklen Pelz von Brombeerstern, der nach seiner Tochter sah. Die Hellere trat einen Schritt zurück, nickte dem Vater ihrer Schülerin zu und suchte sich ihren Weg zurück auf die Lichtung, wo noch immer der tote Körper des Hundes lag. In manchen Momenten war es besser, der Familie den Vortritt zu lassen. Dies war einer dieser Momente.

Auf dem Weg zurück zu der Gruppe trat sie unweigerlich der Leiche von Blasspfote entgegen und kontrolliert atmete die Kriegerin aus, bevor sie an die wahrlich entstellte Schülerin heran trat. Von dem silber-grauen Fell war nur noch wenig übrig. Stattdessen war dort Blut, welches langsam dunkel vertrocknete und aus den einst schönen Augen war bereits das Lebenslicht gewichen. "Mögen deine Pfoten dich zum SternenClan leiten, kleinere Kriegerin." Ihre Stimme war leise, so leise, dass niemand der Anderen sie hören konnte. Normalerweise würde sie die Nase an die Stirn einer toten Clangefährtin legen, und erst weigerte sich alles in ihr dagegen, eben dies zu tun. Doch Blasspfote war für ihren Clan gestorben und es war ein Zeichen der Anerkennung, die Krallentanz ihr erweisen wollte. Die Luft anhaltend beugte sie sich hinab, legte für zwei Herzschläge die Nase an die blutverkrustete Stirn der Toten, bevor sie zurück trat. Die Erde unter ihren Füßen war beinahe matschig vor Blut und zwar beeindruckte sie nicht vieles, doch diese gesamte Szenerie war eine Ausnahmesituation, in der auch sie mit sich zu kämpfen hatte. Krallentanz sah hinüber zu Mohnfrost, dann zu dem Körper von Erlenherz, der am Boden lag, aber immerhin atmete und nur ohnmächtig schien. Am Rande hatte sie mitbekommen, was Brombeerstern für Befehle gegeben hatte, auch, wenn sie nicht direkt dort gewesen war. Ein krampfhaftes Lächeln richtete die Kriegerin zu ihrer Clangefährtin - und gewissermaßen Freundin - die entgegen aller Erwartungen in den Kampf gefolgt war. Nun würden sie gemeinsam den Krieger ins Lager tragen und Krallentanz konnte nicht anders, als zumindest ein wenig Bewunderung zu empfinden, dass die andere Kätzin über ihren Schatten gesprungen war. Offensichtlich ließ diese Situation sie alles über den Haufen werfen, was sie ansonsten getan, gedacht oder gesagt hätte; doch für den Moment war es ihr auch egal.

Erst jetzt, als das Adrenalin aus ihrem Körper wich und Mohnfrost sie ansah, bemerkte Krallentanz, dass auch sie selbst Verletzungen aufwies. Über ihren Hals zog sich ein Kratzer, offensichtlich hatte der Hund (Cerberos) sie mit seiner seiner Krallen erwischt, als er im Todeskampf um sich geschlagen hatte, doch sie hatte es nicht bemerkt. Beim Auftreten fiel ihr auch jetzt die Tatsache auf, dass an ihrer linken Vorderpfote eine Kralle blutete und offensichtlich zum Teil fehlte - sie war sich sicher, dass sie sie im Gesicht des Hundes finden könnte, wenn sie danach suchen würde. Bitteres Schnauben entfuhr ihr, als sie einen Schulterblick zum Gebüsch warf, in dem Brombeerstern und Ahornpfote verschwunden waren. Erst dann blickte sie auf Erlenherz, forderte Mohnfrost mit einem Wink ihres Schwanzes auf, ihr zu helfen hievte den Kater über ihren Rücken, um ihn so ins Lager zu tragen - Mohnfrost an ihrer Seite, damit er nicht hinab fiel. In diesem Moment waren ihr die eigenen langen Beine durchaus lieb, auch, wenn sie wieder einmal ihren schwachen Kiefer verfluchte, mit dem sie den Kater einfach hätte im Nackenfell packen können, wenn er normal ausgeprägt wäre. Doch das war er eben nicht. Heute war alles anders. Immerhin war diese Tatsache noch so wie immer.

tbc. WolkenClan-Lager
WolkenClan Kriegerin

††† | Gesprochen | Erwähnt | Gedachtes | †††


Angesprochen » Borkenfrost, Brombeerstern, Ahornpfote [id Mohnfrost]
Erwähnt » Mohnfrost, Borkenfrost, Ahornpfote, Brombeerstern, Erlenherz, Cerberos
Sonstiges » Kratzverletzung an der rechten Halsseite & ausgerissene Kralle links. Ich ziehe Mohnfrost mit ins Lager.

Code by Rey


[Out: Ich danke euch für die wunderbare Szene & den Kampf, der unglaublich viel Spaß gemacht hat beim Schreiben! <3]

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BeitragThema: Re: Kleines Waldstück   Kleines Waldstück - Seite 28 EmptyDi 21 Jul 2020, 21:05



Ahornpfote


And I think it's gonna be a long long time
'Till touch down brings me round again to find

WolkenClan Schülerin Post 65

I'm not the man they think I am at home

Ahornpfotes Kehle schmerzte, brannte förmlich, nachdem sich ihr Körper noch einige Male zitternd zusammengezogen hatte. Wasser, dachte die rote Schülerin wimmernd, aus mehreren Gründen. Sie wollte das Brennen in ihrem Hals loswerden, wollte ihre Pfoten kühlen, wollte das Blut von all den verschiedenen Katzen und des Hundes loswerden, ohne es schmecken zu müssen. Gekrümmt stand die junge Kätzin hinter dem Strauch, die Augen geschlossen, kämpfte gegen das unkontrollierbare Wimmern an. Das Bild des zerrissenen Körpers wollte ihren Verstand nicht mehr verlassen, egal wo sie hinschaute, dort war die tote Schülerin. Alles meine Schuld, meine allein!

Gequält sah die Schülerin auf, als Krallentanz zu ihr stieß und sanfte Worte sprach, vermutlich um sie zu beruhigen. Es gab nichts, was Ahornpfote hätte antworten können, während sie das vertraute Gesicht ihrer Mentorin musterte und schließlich auf ihren von Blut benetzten Pfoten blickte. Alles im Kampf war ihr natürlich vorgekommen, wie sie die andere Patrouille geholt hatte, wie sie diese in den Kampf geführt und verhindert hatte, das noch eine Katze starb, wie sie den Hund übel zugerichtet hatte... doch jetzt setzten ihr diese Ereignisse übel zu und sie wünschte sich, sie könnte sich an ihre Mutter kuscheln und ihr alles erzählen, während diese ihr schnurrend die Ohren putzte, doch das ging nicht, weil ihre Mutter sterben musste, als sie noch ein Junges war. Oder eine junge Schülerin. Ahornpfote wusste es nicht mehr genau, wusste nur, dass sie nicht mehr da war, so wie Blasspfote nicht mehr da war und wie viele andere Katzen nicht mehr da waren, dabei war sie doch noch gar nicht so alt...

Brombeersterns Geruch erfüllte die Luft um sie herum, doch Ahornpfote blickte nicht zu ihm auf, nur auf den Schaden, den sie wieder angerichtet hatte. Wenigstens hatte ein leichter Nieselregen eingesetzt, der ihr das Gemüt ein wenig abkühlte, dennoch schmerzte noch immer so viel... Das Wimmern hatte aufgehört, das Zittern klang ebenfalls ab und sie fühlte sich langsam ruhiger, doch es war eine eher unangenehme Ruhe, als wartete sie darauf, dass ihre Gefühle erneut Besitz von ihr ergriffen.
»Ich hätte nicht wegrennen sollen«, erklärte die Schülerin ihrem Vater mit bitterem Ton, wich der eigentlichen Frage aus. »Das war nicht respektvoll von mir.«
Interessierte sich Ahornpfote wirklich so sehr für Respekt? Normalerweise verlangte sie Respekt, gab jedoch wenig auf andere Katzen und deren Bedürfnisse. Doch sie hatte das Gefühl, sich vor ihrem Vater für irgendetwas rechtfertigen zu müssen und es war nun einmal schlecht, dass sie vor ihrer toten Gefährtin weg lief um sich in einem Busch zu übergeben. Sie sollte besser als all dass hier sein, doch das ging nicht mehr.

»Ich helfe, den Hund zu begraben«, entschied sie nach einer kurzen Pause und richtete ihren Blick auf seine Brust, seinem Blick ausweichend. Ihr Herz schlug ihr bis in den Hals, fürchtete sich davor, einen anderen Befehl zu hören.
»Mein Kratzer ist nicht allzu tief und so kann ich eh nicht ins Lager. Außerdem habe ich noch etwas Kraft und kann ja schon einmal anfangen zu graben, bevor ich kurz zum Fluss gehe um das Blut los zu werden. In Ordnung?«
Doch Ahornpfote wartete nicht mehr auf die Antwort ihres Vaters, sondern drängte sich an seinen breiten Schultern vorbei und floh wieder auf die Lichtung, den Blick dabei von der toten Schülerin abweichend. Sie musste vergessen, dass sie diesen Anblick je überstehen musste. Die Lichtung war bis auf Borkenfrost und die Toten verlassen, also war da auch keiner, der sie störte. Schnell huschte sie an die Seite des Monsters, dessen Blut sie an ihren Pfoten hatte und begann neben seiner Flanke zu graben. Ihre Pfoten brannten sogleich, als sie anfing eine Linie zu graben, die in ihren Augen lang genug war, um mehr als seinen Körper darzustellen. Zumindest die Maße, wie weit sie graben mussten, wollte sie schon einmal darstellen, bevor die Patrouille mit den helfenden Pfoten kam. Dann würde sie sich zumindest nicht nutzlos fühlen, auch wenn sie viel lieber selbst zusammen gesackt wäre um bis zum nächsten Morgen Sonnenhoch zu schlafen. Wenn nicht sogar länger.

Oh no no no I'm a rocket man
Rocket man burning out his fuse up here alone

»Gesprochen« | Handeln | Andere

Code by Rey | Song by Elton John [Rocket Man] | Image Klick!




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I don't even pray to the god that you pray to
But if there's a mirror, I'm folding my hands too
'Cause I know the pretty girl in the reflection
Is gonna be the god of all the gods with no question

Cops pullin' up like I'm givin' drugs out, nah, nah
I'm a popstar, not a doctor

Song lyrics 1 by TJ_beastboy Song, Song lyrics 2 by DJ Khaled Song



Zuletzt von Fluffenhancer am Mo 21 Sep 2020, 21:53 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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