Warrior Cats - das RPG
Warrior Cats - die Welt der Katzen.
Tritt dem DonnerClan, WindClan, FlussClan, SchattenClan, WolkenClan oder dem BlutClan bei und führe ein Leben als Krieger!

Warrior Cats - das RPG

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Hierarchie
DonnerClan
Anführer: Toxinstern
2.Anführer: Farnsee
Heiler: Eichenblatt

FlussClan
Anführer: Jubelstern
2.Anführer: Hirschfänger
Heiler: Kauzflug

WindClan
Anführer: Dunkelstern
2.Anführer: Sturmjäger
Heiler: Milanschrei

SchattenClan
Anführer: Mohnstern
2.Anführer: Gewitterbrand
Heiler: Engelsflügel
Heilerschüler: Abendpfote

WolkenClan
Anführer: Brombeerstern
2.Anführer: Wildfeuer
Heiler: Tränenherz
Heilerschüler: Regenpfote

BlutClan
Anführer: Djinn
2.Anführer: //
"Heiler": Emerald
"Heilerschüler": Lotta

Das RPG
Jahreszeit:
Blattfall

Tageszeit:
Sonnenhoch

Tageskenntnis:
Obwohl es noch warm ist, hat der Wind über Nacht stark zugenommen und auch wenn es noch genügend Beute gibt, machen der Sturm und der warme Regen die Jagd besonders für jüngere und unerfahrene Katzen schwerer. Wald und Wiese sind nass und der Wind weht einem ins Gesicht. Trotzdem ist es noch nicht zu kalt und unangenehm, auch wenn es immer wieder blitzt und donnert.


DonnerClan Territorium:
Obwohl die Bäume ein wenig vor Regen und Wind schützen, ist es der Waldboden nass und es riecht nach Regen. Die Äste beigen sich im Wind und das Wasser tropft von den nassen Blättern nach unten. Im Schutz der Bäume ist immerhin die Jagd leichter, auch wenn das nasse Laub ganz schön rutschig werden kann.


FlussClan Territorium:
Durch den Regen ist der Boden aufgeweicht und auch der Fluss steigt wieder an. Von der Trockenheit der letzten Monde ist nichts mehr zu sehen. Fische sind in der stärkeren Strömung schwerer zu fangen, aber trotzdem gibt es noch mehr als genug.


WindClan Territorium
Der Wind fegt den warmen Regen über das Moorland hinweg und weicht den Boden auf. Die wenigen Büsche bieten wenig Schutz und der aufgeweichte Boden erschwert unerfahrenen Katzen die Jagd. Blitze sind über dem offenen Land gut zu sehen.


SchattenClan Territorium:
Auch hier regnet es und Frösche gibt es noch einige. Auch sonst ist die Beute nicht zu selten, auch wenn die Jagd durch den Sturm ein wenig erschwert wird. Der Clan kann also noch einigermaßen leicht versorgt werden, zumal es im Nadelwald einiges an Beute gibt.


WolkenClan Territorium:
Die Vögel haben sich in den Schutz der Baumkronen zurückgezogen, was die Jagd etwas erschwert. Die nasse und damit teilweise rutschige Rinde der Bäume macht das Klettern für unerfahrene Katzen schwierig.


Baumgeviert:
Die vier mächtigen Eichen zeigen sich vom Sturm unbeeindruckt, auch wenn der Wind an ihren Blättern reißt. Die Luft ist feucht vom Regen, aber es gibt auch noch einiges an Beute, die sich blicken lässt, sobald keine Katze mehr in der Nähe ist.


BlutClan Territorium:
Im Spätsommergewitter gehen die Zweibeiner mit ihren Hunden lieber kurze Runden und so ist es ein wenig sicherer. Nur Streuner und fremde Katzen sind noch eine Gefahr, da die Zweibeiner möglichst zuhause bleiben. Der Wasserstand des Stroms ist höher als normal und vor den Monstern auf den Donnerwegen sollte man sich in Acht nehmen!


Streuner Territorien
Auch hier weht einem der Sturm die warmen Regentropfen ins Gesicht und es riecht nach Wald. Beute gibt es besonders im Unterholz noch genug, auch wenn sie sich seltener ins offene nach draußen wagt. Abenteuerlustige Hauskätzchen gibt es bei diesem Wetter eher weniger, aber Streuner sind durchaus anzutreffen.


Zweibeinerort
Die meisten Hauskätzchen warten das Gewitter in den Nestern ihrer Zweibeiner ab, oder setzen maximal eine Pfote in den Garten, wenn es ihnen drinnen zu stickig wird. Aber lange bleibt bei diesem Wetter kaum eine Hauskatze draußen sitzen, schließlich gibt es Angenehmeres!



 

 Kleines Waldstück

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Stein
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BeitragThema: Re: Kleines Waldstück   Kleines Waldstück - Seite 29 EmptyDo 23 Jul 2020, 17:10


.:Brombeerstern:.

WolkenClan | Anführer | männlich

Als Ahornpfote nichts sagte, sagte der kater auch nichts und wartete schweigend, bis die Schülerin dann doch das Wort ergriff.
"Ich hätte nicht wegrennen sollen. Das war respektlos von mir.", sagte sie.
Er atmete langsam aus und suchte nach den richtigen Worten, die er jedoch nicht zu finden schien.  Wann immer er zum Clan sprach, flogen sie ihm zu, doch gerade jetzt, wo es ihm persönlich sehr wichtig erschien, fehlte ihm diese Eingebung.
So kam er nicht dazu, etwas zu erwidern, bevor die Schülerin weitersprach. Sie wollte dabei helfen, den Hund zu begraben. Doch sie wartete nicht auf seine Antwort und lief an ihm vorbei, um sich an die Arbeit zu machen.
"In Ordnung.", seufzte er leise, nun natürlich zu spät, als dass seine Tochter es noch hätte hören können.
Wie konnte er ihr helfen? Entgegen ihrer anfänglichen Reaktion schien sie nun relativ ruhig und gefasst, aber etwas sagte ihm, dass sie nicht so ruhig sein sollte...
Er kehrte zu den anderen zurück und sah, dass Krallentanz und Mohnfrost schon mit Erlenherz aufgebrochen waren.
Sein Blick wanderte hinüber zu Ahornpfote und er seufzte erneut. Dann trat er vor Blasspfotes Körper.
Er stand einen Moment so da, ließ die Schuldgefühle in sich aufwallen, dann riss er sich zusammen und lud den Körper vorsichtig auf seine Schultern.
Schließlich machte er sich, einen vorsichtigen Schritt nach dem anderen, auf den Weg ins Lager.

Erwähnt: Krallentanz, Mohnfrost, Ahornpfote
Angesprochen: -
Ort: Kleines Waldstück -> WoC Lager


(c) by Moony




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BeitragThema: Re: Kleines Waldstück   Kleines Waldstück - Seite 29 EmptySa 25 Jul 2020, 15:07

#007

BORKENFROST
WOLKENCLAN | KRIEGER | 26 MONDE


orkenfrost konnte die Blicke spüren. Die Blicke seiner Clankameraden, die ihn zweifelnd ansahen. War er zu weit gegangen?
Natürlich war er nicht der Anführer. Er war nichts – ein Krieger, mehr nicht. Aber er hatte nur seine Hilfe anbieten wollen und das Wort ergriffen, da er das Gefühl gehabt hatte, dass es irgendwer tun musste.
Von daher war er ganz froh, als Brombeerstern – der wirkliche Anführer seines Clans! – das Wort ergriff. Er tadelte ihn nicht und schien zumindest ähnlicher Meinung zu sein wie er selbst. Abgesehen von der Tatsache, dass der übel zugerichtete Anführer ihm nicht zuzutrauen schien, dass er sich allein um diesen Auftrag kümmern konnte, sorgte er zumindest dafür, dass wieder Leben in die Umstehenden kam. Ahornpfote hatte Reißaus genommen. Der Schiefergraue konnte es ihr nicht verübeln. Dieser Kampf war blutig und brutal gewesen. Und in einem Moment der größten Not und Anspannung hatte sie ihrem Instinkt vertraut und war davongesprintet, um die Patrouille zu holen. Das musste ihre Nerven bis zum Zerreißen angespannt haben. Vor allem, wenn man bedachte, dass sie kurz zuvor wohl hatte mitansehen müssen, wie Blasspfote und Brombeerstern getötet wurden. Ihre Leistung war bewundernswert, aber es war nicht besonders schwer sich vorzustellen, wie man sich fühlen musste, wenn urplötzlich all dieser Druck von einem verschwand.
Borkenfrost nickte dem Anführer respektvoll zu und wartete noch einen Moment, bis die Krieger nach und nach ihren zugeteilten Aufgaben nachgingen. Brombeerstern folgte seiner Tochter. Krallentanz und Mohnfrost begaben sich zu Erlenherz, um ihn ins Lager zurück zu geleiten.
Er warf einen letzten Blick auf die beiden Toten, ehe er an die beiden Kätzinnen gewandt sagte: “Vielleicht finde ich Kuckucksfeder unterwegs.“
Er sagte nicht, was er sich dazu dachte, sagte nicht, dass er befürchtete, dass die Kätzin längst zurück ins Lager gegangen war – weil ihr die Sache doch zu brenzlig geworden war? Oder weil ihre Erschöpfung doch zu groß geworden war? Immerhin hatte er sie vorher gerade frisch von einer Patrouille oder ähnlichem abgefangen. So oder so, beide Szenarien gefielen ihm nicht. Aber die Möglichkeit bestand auch, dass sich die Kätzin verlaufen hatte, oder dass sie sich verletzt hatte und Hilfe brauchte. Deshalb würde er die Augen offen halten. Einfach nur zur Sicherheit.

tbc: Zweibeinernester




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BeitragThema: Re: Kleines Waldstück   Kleines Waldstück - Seite 29 EmptySo 26 Jul 2020, 22:26


Tränenherz

Vertretung


Geduldig hatte Tränenherz den beiden Schüler nachgeschaut, wie sie im Unterholz nach den aufgetragenen Kräutern suchten, bevor sie sich abgewandt hatte, um selbst derselben Aufgabe nachzugehen. Auch wenn sie wusste, dass sie alleine am besten arbeitete, so war sie über jede helfende Pfote dankbar und hatte sich daran erfreut, wie vor allem Dunstpfote mit großer Wissbegierde an die Sache herangeganen war. Nach einer Weile war die Heilerin schließlich auf die Lichtung des kleinen Waldstücks - die Stelle, an der sie angekommen waren - zurückgekehrt. Zu ihren Pfoten lagen einige Spinnweben, Brennesseln und eine kleine Kerbelpflanze, die sie gefunden hatte. Nach der harten Blattleere konnten sie froh sein, schon ausreichend Pflanzen vorgefunden zu haben, wenn auch diese noch nicht im Überfluss wucherten. Besonders jetzt war es wichtig, ihren Vorrat aufzustocken, um für den Hundeangriff gewappnet zu sein. Realistisch betrachtet würde es sicher Verletze geben, aber Tränenherz hatte zum SternenClan gebetet, dass sich diese in Grenzen halten würden. Der Clan durfte jetzt keine großen Verluste erleiden. Er darf es nicht, sprach sie entschlossen in ihren Gedanken zu sich selbst aus.
Behutsam legte sie ihre Ausbeute bei den restlichen Kräutern ab, biss dann nachdenklich die Zähne zusammen und hob den Kopf, Ausschau haltend nach ihrem Schüler. »Regenpfote!? Und Dunstpfote!«, erhob die ältere Kätzin laut ihre Stimme, damit sie gehört wurde. Sie ließ den beiden kurz Zeit, um sich hier bei ihr einzufinden, wollte jedoch auch nicht noch weiter trödeln. Vor Sonnenuntergang sollten sie wieder im Lager sein. »Kommt, es wird schon spät. Wir brechen jetzt zurück ins Lager auf!«, erklärte sie, »Nehmt alle Kräuter und alles, das ihr gefunden habt, und achtet darauf, nichts zu vergessen. Und seid bitte vorsichtig, wenn ihr die jungen Pflanzen nehmt, damit ihr auch nichts zerdrückt.« Mit einem strengen Blick aus ihren bernsteinfarbenen Augen bedachte die Schildpattfarbene sie, ehe sie sich nach unten beugte. Mit großer Vorsicht scharrte sie alles mit den Vorderpfoten zusammen und nahm es dann zwischen die Kiefer. Der intensive Geschmack der Kräuter, den viele Katzen vermutlich als unangenehm empfinden würden, sie jedoch gewöhnt war, wenn man nicht sogar schon davon sprechen mochte, dass er etwas Heimatliches, Vertrautes in ihr auslöste, machte sich sofort in ihrem Mund breit. Sie zog kurz die Luft durch ihre Nase ein und machte sich dann zum Aufbruch bereit. Ein Schnippen ihrer Schweifspitze galt den Schülern, als Zeichen, ihr zu folgen. Ja, sie sollten sich beeilen. Ob die Kampfpatrouillen zu diesem Zeitpunkt noch kämpften oder bereits zurück waren? Und, was viel wichtiger war, würden sie siegreich sein? Diese Gedanken spukten in ihrem Kopf herum, während sie langsam loslief, und hatten jene an die Prophezeihung, die sie so beunruhigt hatten, vollständig verdrängt. Irgendwo, tiefer im Wald, hatte sie Schreie und Hundegebell vernehmen können. Tränenherz spannte ihre Muskeln an und lief schneller, den Heimweg fest im Visier.

----------> WolkenClan-Lager

Erwähnt:
Regenpfote, Dunstpfote, Brombeerstern
Angesprochen:
Regenpfote, Dunstpfote







Erlenherz

Take a chance, take your shoes off, dance in the rain.


#020
Gedämpft drangen Geräusche und Stimmen an sein Ohr, doch richtig zuordnen konnte Erlenherz sie nicht. Zu weit weg schienen sie, zu leise und unverständlich. Die Kraft, sich aufzurichten und sich nach ihnen umzusehen, fehlte ihm, also ließ er sich weiterhin von einer wohligen Welle forttragen, als würde er gerade in den Schlaf fallen. Er spürte, wie sein Körper angehoben wurde, als Krallentanz und Mohnfrost ihn ins Lager zurück halfen. Wäre er bei vollem Bewusstein gewesen, hätte er vermutlich kurz aufgejault, als seine offenen Wunden an ihrem Fell scheuerten. Aber es ließ alles teilnahmslos über sich ergehen und sich zurück tragen ohne sich zu rühren.

----------> WolkenClan-Lager

Erwähnt:
Krallentanz, Mohnfrost
Angesprochen:
//
Sonstiges:
Mini-Post weil yeah x3



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BeitragThema: Re: Kleines Waldstück   Kleines Waldstück - Seite 29 EmptyMo 27 Jul 2020, 06:37

Dunstpfote

„I haven´t got time to waste waiting for someone who can´t keep up with me. Life's all about fun and adventure. If you can´t enjoy life, that's not my fault but yours alone.“

Schülerin | WolkenClan

Ich hatte noch einige Stängel sammeln können, ehe Tränenherz meine und Regenpfotes Arbeit unterbrach. Zugegeben Kräutersammeln war nichts, was ich mein ganzes Leben lang hätte tun können, wie der Heilerschüler, aber es auszuprobieren war spannend gewesen und dazu hatte ich etwas mit dem grauen Kater unternehmen können. In seiner Gegenwart war es meistens auch nicht langweilig und das war schon einmal etwas. Immer noch konnte ich es kaum fassen, dass Echopfote der Bruder des Heilerschülers war, schließlich war der rot-getigerte Kater der größte Langweiler unter den WolkenClan-Schülern. Mich wunderte es nicht, wenn ausgewachsene Katzen manchmal ein wenig steif waren ... und all die Konventionen ... aber ein Schüler? Das musste echt nicht sein. Aber Regenpfote war wirklich anders und so schenkte ich dem Schüler noch ein kurzes Lächeln, ehe ich meine Kräuter betont vorsichtig auf einen Haufen schob. Hätte Tränenherz uns nicht darauf hingewiesen, hätte ich mit meinen sonst so schnellen Bewegungen vermutlich einige Stängel geknickt und unbrauchbar gemacht, aber es einmal langsamer auszuprobieren, schadete bestimmt nicht, zumal es Zeit war, die ich noch außerhalb des Lagers verbringen konnte und noch besser mit Regenpfote. An Staubpfote dachte ich in diesem Moment überhaupt nicht - aus den Augen aus dem Sinn - beeilte mich aber der Heilerin neben ihrem Schüler zu folgen. Mit einem Mal überkam mich wieder das Kribbeln der Erwartung beim Gedanken daran ins Lager zurückzukehren. Bald würden wir sehen, ob die gesammelten Kräuter reichten und das war noch einmal spannend für sich. Es war nicht unbedingt, dass mir die einzelnen Katzen so viel bedeuteten, aber keine Katze wollte verletzt werden und es war eine Art Kampf hinter den Kulissen des Clans. Nicht unbedingt mein Kampf - ich bevorzugte es, mich mit Zähnen und Krallen direkt in den Kampf zu werfen und den Adrenalinkick zu spüren - aber Regenpfotes und irgendwie doch einer dessen Luft ich in diesem Moment gerade gerne schnupperte, solange ich wusste, dass ich am Ende des Tages doch wieder im Schülerbau einschlafen und meine bevorzugte Art zu kämpfen jederzeit wiederaufnehmen konnte.


---> WolkenClan-Lager [WolkenClan-Territorium]

Angesprochen: Nonverbale Kommunikation mit Regenpfote
Standort: Bei Tränenherz und Regenpfote im Waldstück
Sonstiges: Kräutersammeln mit Tränenherz und Regenpfote; Tbc.: WolkenClan-Lager

Reden | Denken | Handeln | Katzen
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And I´m not gonna change, so you better give up!
(c)Schmetterlingspfote&Finsterkralle

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BeitragThema: Re: Kleines Waldstück   Kleines Waldstück - Seite 29 EmptyDi 28 Jul 2020, 18:05

#009

BORKENFROST
WOLKENCLAN | KRIEGER | 26 MONDE


lutgeruch erfüllte mehr und mehr die Luft, je näher sich die kleine Katzengruppe dem Kampfort näherte. Wenn er diesen Geruch nicht schon zuvor in der Nase gehabt hätte, dann wäre er innerlich vermutlich zurückgeschreckt. Blut und Tod.
Seine Nackenhaare stellten sich trotzdem auf, als er den Blick über die Katzen wandern ließ, die mit ihm hierhergekommen waren.
Jetzt, da die meisten seiner Kampfkameraden den Kampfplatz verlassen hatten, war es auf gespenstische Weise sehr still geworden.
In der Ferne hörte man Vögel schreien. Aber da war noch ein Geräusch, das viel zu unregelmäßig an sein Ohr klang, um irgendwie in die Szenerie zu passen.
Aber so sehr er sich auch umsah, desto lauter wurde das Geräusch, und als sie endlich am Ort des Geschehens ankamen, erkannte er Brombeersterns Tochter Ahornpfote, die bereits voller Tatendrang dabei war ihre Pfoten wund zu graben, während sie versuchte, ein Loch zu graben, das tief genug für die Leiche des Hundes war. Sie musste schon eine ganze Weile dabei sein, und hatte offenbar angefangen, während er aufgebrochen war, um Wildfeuer und ihre Patrouille zu holen. Und an genau diese wandte er sich nun. Er nickte in die Richtung der Schülerin und sagte leise: “Wir sollten ihr helfen.“ und lenkte seine Schritte auf die Szenerie zu. Doch während die anderen weiter auf die Schülerin zugingen, und sofort anfingen ihr mit dem Loch zu helfen, wurde seine Aufmerksamkeit von etwas anderem abgelenkt. Oder besser jemand anderem. Denn hinter einem Busch kauerte Kuckucksfeder und sah völlig schockiert drein.
“Da bist du ja!“, sagte Borkenfrost und sah die Kriegerin zweifelnd an, die noch immer starr auf die Stelle starrte, an der die Leiche des Hundes wie ein Mahnmal in dieser Szenerie lag. Offenbar war sie vollkommen schockiert und hatte dem Kampf deshalb nicht beiwohnen können. Anders konnte sich der Schiefergraue die Situation nicht erklären. Aber er musste sie offenbar noch immer zurück in die Realität holen. Kuckucksfeder!“, sprach er sie jetzt direkt an und offensichtlich brach das den Bann, denn plötzlich sah sie ihn an und in ihrem Blick lagen all die Angst und all die Emotionen, die sie offenbar empfinden musste bei dem Anblick. Hier war sie keine Hilfe, das erkannte Borkenfrost auch ohne, dass die Kriegerin ihm das bestätigen musste. Er strich ihr beruhigend mit dem Schweif über die Flanke und riet ihr, dass sie zurück ins Lager gehen sollte. Ein Rat, dem sie nur zu gern folgte.
Einen Moment sah er ihr noch nach, dann wandte er sich an die anderen und begann ebenfalls zu graben. Sie waren relativ ruhig während der Arbeit und er wollte nicht derjenige sein, der die Stille durchbrach. Aber letztlich blieb ihm wohl nichts anderes übrig. Denn irgendwann war das Loch mehr als tief genug. Er blickte zu Wildfeuer, als ob er sich eine Erlaubnis holen wollte und ging dann auf die Leiche des Mörderhundes zu, um ihn im kalten Nackenfell zu packen und unsanft an die Kante des gegrabenen Lochs zu ziehen. Er selbst wollte nicht hineinfallen, deshalb schob er die Leiche mit einem unsanften Stoß seines Kopfes über die Kante, bis ein dumpfer Knall ihnen symbolisierte, dass sie damit beginnen konnten, das Loch wieder zuzuschaufeln.
Das war tatsächlich der schwierigere Teil. Einerseits kostete es nicht halb so viel Energie, wie die Schaufelei zuvor, aber sie mussten darauf achten, dass sie die Erde auch wieder fest genug traten, damit nicht der nächstbeste Aasjäger die lockere Erde einfach wieder aufwühlte. Dann wäre die Arbeit hier völlig umsonst gewesen und der nächste Jäger stünde auf ihrem Plan.
Aber letztlich war auch das geschafft, und als sie alle vor der Stelle standen, an der nur noch der kleine, festgetrampelte Erdhaufen an das erinnerte, was hier vor kurzer Zeit noch geschehen war, war die Stille eher bedrückend.
“Zeit zurück zu gehen.“, sagte er und seufzte tief, bevor er sich abwandte und zurück ins Lager ging. Brombeerstern und die anderen waren schon längst wieder im Lager und wenn er so gen Silbervlies sah, stand die große Versammlung unmittelbar bevor. Je schneller sie also zurückkamen, desto besser. Auch, wenn er sich so erschöpft fühlte, dass er daran zweifelte, ob er sich überhaupt fit genug für die Versammlung fühlte, aber die anderen konnten da schließlich auch nicht meckern. Er wollte damit gar nicht erst anfangen.

cf: Zweibeinergrenze | tbc: Lager des WolkenClans




Out: Sorry wenn das jetzt etwas "schnell" ging, aber die GV kommt immer näher, ich hoffe ihr habt Verständnis ;)

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BeitragThema: Re: Kleines Waldstück   Kleines Waldstück - Seite 29 EmptyMi 29 Jul 2020, 14:12

Rindenstreif | Krieger | WolkenClan

Er war den anderen gefolgt ohne etwas zu sagen, zu tief war er in Gedanken versunken. Er Blickte erst auf, als sie am Ort des Kampfes angelangten.
Die Leiche des Hundes war nicht zu übersehen, blutig, wahrscheinlich sowohl von eigenen Wunden als auch von denen von Rindenstreifs Clankameraden... Dieser Hund war wesentlich größer als der,gegen den sie an der Grenze gekämpft hatten und auf einmal fühlte er sich so, als hätte er gar nichts erreicht. Das Adrenalin durch den gewonnenen kampf war längst verflogen. Den Kampf, der hier stattgefunden haben musste, konnte er unmöglich mit dem an der Grenze vergleichen.
Da er nicht weiter darüber nachdenken wollte,trabte er geschwind zu Ahornpfote hinüber um ihr bei der Arbeit zu helfen. Immerhin konnte er sich so nützlich machen... und je schneller sie hier fertig waren, desto s schneller waren sie wieder im Lager.
Während der Arbeit dachte er mehr als einmal an Mohnfrost. Sie hatte hier gekämpft - war sie schwer verletzt worden? Ich hoffe nicht.
Er konnte sie zwar nicht ausstehen, doch er wünschte natürlich niemandem den Tod...
Als sie fertig waren sah er kurz zu Borkenfrost, der ausprach was auch er selber gerade gedacht hatte.
Er zögerte nicht lange und folgte dem Krieger. Er wollte nichts lieber, als sich in sein Nest zu legen und für eine Weile alles zu vergessen.

Erwähnt: Ahornpfote, Mohnfrost, Borkenfrost
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Ort: WoC ZB Grenze -> Kleines Waldstück -> WoC Lager

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BeitragThema: Re: Kleines Waldstück   Kleines Waldstück - Seite 29 EmptyMo 03 Aug 2020, 23:00



Ahornpfote


And I think it's gonna be a long long time
'Till touch down brings me round again to find

WolkenClan Schülerin Post 66

I'm not the man they think I am at home

Nur am Rande bemerkte die rote Schülerin, wie ihr Vater auf die Lichtung trat und sie kurz beobachtete, bevor er sich Blasspfote zuwandte und nach einer Weile verschwand. Mit angelegten Ohren schaufelte Ahornpfote weiter, zerrte an der Erde und spürte, wie der Nieselregen ihren Pelz unangenehm benetzte. Es war vielleicht Blattgrüne, dennoch fror sie ein wenig und das Blut verklebte nur noch mehr in ihrem Pelz und ihrer Haut, statt von den wenigen Tropfen abgewaschen zu werden. Sie hörte auch, wie schließlich Borkenfrost aufbrach, um die andere Patrouille zu holen, damit sie den Hund endgültig begraben konnten. Zwar strengte sich die Schülerin bis an ihre Grenzen an, spürte jeden Muskel, alles schmerzte und ekelte sie an, doch ihre Bemühungen waren nichts im Gegensatz zu den vielen Pfoten, die gemeinsam mehr erreichen würden. Wenigstens das macht das Clanleben angenehm. Der Clan und seine Mitglieder halten zusammen, egal was in der Vergangenheit lag. Loyalität, Respekt, Liebe ist das, was uns ausmacht und von Streunern trennt.

Und trotzdem habe ich heute einen Hund niedergestreckt, meldete sich das Grauen aus ihrer Brust, beinahe hätte dieser Gedanke verursacht, dass sie erneut erbrach. Ihre Pfoten waren der Bewegungen müde und so hielt sie einen Moment inne. Die Lichtung war verlassen, keiner war hier, um sie zu sehen. So richtete sie ihren Blick auf das braune Monster, die Blutlache war nicht weiter angestiegen und seine Wunden lagen freier, besser zur Betrachtung. Die Augen des Hundes waren noch blutig, zerkratzt dank ihrer starken Mentorin, dann war da die Wunde an der Kehle, die den Hund getötet haben musste. Den aufgerissenen Bauch? Das war ihr verschulden, richtig, das Blut war daraus besonders stark geflossen, doch das war unmöglich der Grund, warum er gestorben war. Sie war nicht beteiligt gewesen. Sie hatte Blasspfote auf dem Gewissen...

Natürlich wusste ein Teil der roten Kätzin, dass sie einen sehr großen und sehr wichtigen Teil zum Ableben des Hundes beigetragen hatte, doch sie sah sie nicht als Mörderin. Vor kurzem war sie nur eine freche Schülerin gewesen, die trotz ihres Blutes im Clan nicht so angesehen war, wie sie es gerne hätte. Nun war sie jemand, der einen Hund getötet hatte und so konnte sie nicht vor Brombeerstern treten, denn es war undenkbar, dass ihr Vater stolz auf diese Leistung war. Sie hätte schließlich nicht dabei sein sollen, doch sie hatte sich nicht zurückhalten können, hatte Laufen müssen, hatte ihrem Clan dienen müssen, weil sie es sich in den Kopf gesetzt hatte.

Pfotenschritte ließen sie aus den Gedanken aufschrecken und müde kämpfte Ahornpfote wieder mit der Erde, in der Hoffnung, dass niemand ihr Starren bemerkt hatte. Borkenfrost kam auf die Lichtung, die Kätzin machte sich jedoch nicht die Mühe, aufzublicken und die Patrouille zu begrüßen. Stattdessen spürte sie nur, wie weiterhin Erde sich mit dem Blut in ihrem Pelz vermischte. Sie musste fürchterlich aussehen, jedes Junges würde vor ihr fliehen. Was der Krieger sagte, bemerkte die Kätzin gar nicht, beobachtete jedoch, wie die anderen zu graben begannen. Sie trat nur zurück und blickte in den immer dunkler werdenden Wald, in dem sie sich nicht allzu gut auskannte, in dem sie nur gerannt war, während die anderen den Hund in das Loch hievten.

Mit den anderen zusammen schob sie Erde in das Loch und über den Hund, trampelte dann so lange auf der lockeren Erde, bis sie fest war und den Leichnam bedeckte, sodass dessen Gestank nicht an die Oberfläche drang. Die Luft stank trotzdem unglaublich.
»Ich komme gleich ins Lager nach«, miaute Ahornpfote der Patrouille hinterher, als diese sich auf den Weg machte und wandte sich ab, um zum Fluss zu tappen. Zwar war sie keine FlussClan Katze, doch er würde wohl still genug liegen, als das sie kurz darin schwimmen konnte, um das Blut abzuwaschen.

»Tbc.: Breiter Strom [Grenze WoC x FC]

Oh no no no I'm a rocket man
Rocket man burning out his fuse up here alone

»Gesprochen« | Handeln | Andere

Code by Rey | Song by Elton John [Rocket Man] | Image Klick!




~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~


I don't even pray to the god that you pray to
But if there's a mirror, I'm folding my hands too
'Cause I know the pretty girl in the reflection
Is gonna be the god of all the gods with no question

Cops pullin' up like I'm givin' drugs out, nah, nah
I'm a popstar, not a doctor

Song lyrics 1 by TJ_beastboy Song, Song lyrics 2 by DJ Khaled Song



Zuletzt von Fluffenhancer am Mo 21 Sep 2020, 21:50 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Kleines Waldstück   Kleines Waldstück - Seite 29 EmptyMi 05 Aug 2020, 21:20


Wildfeuer













weiblich ❂ wolkenclan 

Angesprochen
❂ - ❂ - ❂ -
Erwähnt
❂ Ahornpfote ❂ Borkenfrost ❂ Die Hunde ❂ Brombeerstern ❂ -
Ort
WolkenClangrenze - Zweibeinerort -> kleines Waldstück -> Baumgeviert


Wildfeuer war so schnell gerannt, wie sie ihre Pfoten trugen. Als sie ankamen, war Ahornpfote schon fleißig dabei und sofort halfen sie mit. Danke Ahornpfote. Sagte Wildfeuer etwas sanfter. Sie hatte gemerkt, wie sehr sie das alles mitgenommen hatte. Hoffentlich würde sich der Clan schnell davon erholen. Dieser Verlust war für einige im Clan sicherlich sehr schwer zu verkraften und Wildfeuer konnte die Trauer von allen wirklich nur zu gut verstehen.
Es dauerte nicht lange, da war der Hund bereits vergraben und alle Dinge geklärt. Ich danke euch. Ruht euch aus. Respektvoll nickte sie ihnen zu und verabschiedete sich. Sicherlich sind sie schon zu der Großen Versammlung aufgebrochen. Ich werde ihnen folgen. Gab sie nur knapp bekannt. Sie hatten doch etwas länger gebraucht, als sie sich erhofft hatte, doch das machte Wildfeuer nichts. Sie hätte zwar gern vor der Versammlung noch einmal mit Brombeerstern gesprochen, doch das musste wohl einfach noch warten. Sie nickte den anderen zu und machte sich dann auf den Weg.

-> Baumgeviert


@Leto

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BeitragThema: Re: Kleines Waldstück   Kleines Waldstück - Seite 29 EmptySo 16 Aug 2020, 20:54

Wipfelfrost
#016

WoC | Krieger
↫ WolkenClan Lager [WolkenClan Territorium]

Nachtvögel stimmten zur selben Zeit ihren Gesang an und das saftig grüne Laub der Bäume raschelte unruhig im Wind dieser bedeutsamen, ersten Vollmondnacht der Blattgrüne. Für jene, die heute an der Großen Versammlung teilnahmen, war diese lauwarme Sommernacht, ebenso bedeutsam, wie für die zwei WolkenClan-Krieger, Wipfelfrost und Tautropfen. Noch ahnten sie nicht, wie sehr dieser Spaziergang ihr Leben in der Zukunft verändern würde. In der Ferne hörte man den lauten Schrei einer Eule, das Knacken alter Zweige, sobald sich ein Tier im Wald bewegte, und ab und zu jenes leise, fremde Knarren und Surren, das der Wind, sobald er stärker wehte, aus der Richtung der Grenze zu ihnen blies, dort, wo die Zweibeiner lebten. In dieser Nacht jedoch, hatte sich der Wind gedreht und die Geräusche in eine andere Richtung gelenkt, sodass sie nichts davon hörten. Eine warme Sommerbrise streichelte Wipfelfrosts Pelz. Die Luft duftete schwer nach feuchter Erde und Gras. Die monströsen Bäume, die auf WolkenClan Territorium wuchsen, waren so dicht gewachsen, dass man kaum mehr hindurchschauen konnte und nur vereinzelnd Mondlicht zu den beiden Katzen hindurchdrang. Sie versanken in der Dunkelheit dieses Ortes und mussten sich verschärft auf ihre Augen verlassen, die Glücklicherweise auch in beinah völliger Schwärze noch gut genug funktionierten, um sie dort hinauszulotsen. Nur wenige Minuten später, sahen sie bereits die Lichtung, die sich hell vor ihnen ausstreckte. Im Sternenlicht und im Licht des Vollmondes, funkelten der Rasen und die Blätter silbrig. Wipfelfrost durchbrach das Unterholz und betrat mit Tautropfen die Schneise. Über seine Schulter hinweg sah er, wie die Augen der Kätzin im Licht der Sterne funkelten, während die seinen wie zwei grelle Monde leuchteten. »Es ist eine Ewigkeit her, dass ich Beute in einer Vollmondnacht gemacht habe. Was meinst du, werde wir heute Nacht noch jagen?« Sobald die Katzen der Großen Versammlung heimkehrten, würden sich einige bestimmt über frische Beute freuen. Er lief mit ihr die Lichtung ab und sah zum Himmelszelt empor. So viele Sterne schienen in dieser Nacht, dass er sie niemals zählen könnte. Der Wald um sie herum, schien die beiden einzukesseln; die dichte Blätterdecke ließ nur wenige Blicke ins Innere zu und es war, als gäbe es um sie herum nichts als Dunkelheit und Finsternis. Die Grashalme bogen sich leicht unter seinen breiten Pfoten. Noch immer musste er an Blasspfotes Leichnam im Lager denken. Der Clan hatte kaum ausreichend Zeit gefunden, um in angemessener Art und Weise zu trauern und sich von ihr zu verabschieden, bevor Brombeerstern mit seinen Katzen erneut das Lager verlassen hatte, um an der heutigen Großen Versammlung teilzunehmen. Natürlich starben ständig Katzen in jedem der fünf Clans, darunter auch Junge und Schüler und normalerweise war es auch nichts, worüber der silbern getigerte Kater so lange danach noch grübelte, aber diesmal war es anders für ihn und er vermutete, dass es an dem Gespräch mit Lichtstreif lag, weswegen Wipfelfrost nun nicht mehr davon loskam. Vielleicht weil dessen Erzählung, von dem Verlust seiner Gefährtin, ihn für die Gefühle seiner Clankameraden sensibilisiert hatte. Die Reaktion des Schülers Kummerpfote, hatte ihn fertig gemacht und solche Gefühle kannte der Kater, bis zu diesem Moment, nicht. Selbst den Tod seines ehemaligen Schülers Beerenjäger, hätte er in diesem Moment besser verkraftet. Wipfelfrost schloss die Augen. In diesem Moment fühlte er sich innerlich verloren. Ein ihm bisher unbekannter Impuls kroch in ihm hoch. Zugern hätte er sich jetzt an den Pelz der Kriegerin gedrückt, von dem er ahnte, dass er unglaublich weich sein würde, um Trost zu suchen. Doch diesen Impuls schluckte der Kater eiskalt hinunter. Vielleicht war seine Unterhaltung mit Lichtstreif doch ein Fehler gewesen. Seither fühlte er sich bloß schlecht. Alleine die Hirngespinste, die den Tod von Beerenjäger in seinem Kopf durchspielten, sprachen von der seelischen Misere, in der sich der großgewachsene Kater befand. »Ich hoffe, es war in Ordnung, dich so spät aus dem Lager zu locken«, murmelte er abwesend.

Angesprochen: Tautropfen
Erwähnt: Tautropfen, Blasspfote, Brombeerstern, Lichtstreif, Kummerpfote,
Beerenjäger
Letzte Position: Auf der Lichtung
Letzte Handlung: Unterhält sich mit Tautropfen


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BeitragThema: Re: Kleines Waldstück   Kleines Waldstück - Seite 29 EmptySo 16 Aug 2020, 21:38

Kleines Waldstück - Seite 29 Latest?cb=20191006022049&path-prefix=de
Tautropfen
cf: Wolkenclan-Lager

Die zierliche Kätzen war Wipfelfrost aus dem Lager und zu dem kleinen Waldstück gefolgt. Aufgeregt nahm sie die Geräusche der Nacht in sich auf und ließ hin und wieder ihre Krallen gespannt ausfahren. Sie hatte viel zu lange in dem Lager gesessen und das Gefühl nun vor Energie und Tatendrang halb zu platzen. Wann sie das letzte mal nachts jagen war, wusste sie nicht mehr genau und sie fragte sich, warum sie es nicht öfter tat. Das vertraute kleine Waldstück schien im Mondschein anders zu sein. Fast schon lebendiger. Sie hörte so viel mehr als tagsüber, was mitunter an den nachtaktiven Tieren lag.

Der Schrei der Eule ließ ihr Fell kribbeln und sie schaute sich aufgeregt um, während sie sich fragte, was dieser nächtliche Ausflug wohl noch für sie bringen würde. Dass dieser weitaus mehr als nur ein spannender Spaziergang war, konnte die junge Kriegerin natürlich nicht ahnen. Sie genoss einfach nur die ungewohnten Geräusche der Nacht, die tiefen Schatten unter den Bäumen, die verborgen hielten was sich in ihnen befand. Das alles schien so spannend, so aufregend und versprach noch sehr spaßig zu werden.

Langsam folgte sie Wipfelfrost auf die Lichtung und antwortete ihm während sie näher kam um sich neben ihn zu stellen: "Ich denke so viel wie wir schaffen. Ein paar Vögel, vielleicht ein Eichhörnchen oder eine Maus. Hoffentlich von allem etwas, dann haben wir mehr Abwechslung beim Jagen und der Clan am Morgen einen vollen Magen". Ihre Augen blitzten dabei amüsiert bei der Vorfreude auf die Jagd auf.

Anschließend lief sie ihm weiter nach, als er nun die Lichtung abschritt, auch wenn es ihr dann doch ein wenig zu langweilig wurde. Sie hatte einfach zu lange warten müssen und zudem konnte es kein spannender und spaßiger Ausflug werden, wenn er schlecht gelaunt war. Darum meinte sie mit einem frechen Blick: "Warum schaust du nicht erst mal, ob du mich fangen kannst?". Sie wusste nicht was den hell gestreiften so beschäftigte, aber wenn er etwas anderes zu tun hatte, würde sich seine Laune wohl sicher noch bessern. Zumindest hoffte sie das. Immerhin wollte sie Spaß haben und eine spannende Jagd mit ihm erleben. Ihn dabei nebenher etwas aufzumuntern war wohl sicherlich auch nicht falsch, dachte sie sich. Außerdem wäre ein schneller Sprint durch den vom Mondlicht erhellten Wald auch etwas, was sie noch nie vorher gemacht hatte und wie immer reizte dieser Gedanke sie.

Interagiert mit: Wipfelfrost
Erwähnt: /


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*~Sternenklang ~ Folge dem Klang der Sterne~*

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BeitragThema: Re: Kleines Waldstück   Kleines Waldstück - Seite 29 EmptyMo 24 Aug 2020, 21:58

Wipfelfrost
#017

WoC | Krieger
Der nächtliche Ausflug hatte in ihm neue Energien freigesetzt - sein Herz wummerte in einem beständigen Takt. Er überholte sie mit geschmeidigen Schritten und hielt den Atem ruhig und regelmäßig, obwohl sein Körper vor Energie überlief. Die Stille umgab sie wie ein dichtmaschiges Tuch und er flüsterte in sie hinein: »Der Mond scheint wirklich schön heute Nacht.« Seine Stimme klang gebrochen und rau, ganz anders als die Stimme eines ehrwürdigen Kriegers. Ein leises Knurren entstieg seiner Kehle. Er mochte die grauweiße Kätzin zwar, aber das hier war doch einfach lächerlich. Aus einem Impuls heraus öffnete Wipfelfrost den Mund, während er darüber nachdachte, ob er ihr von seiner Unsicherheit erzählen sollte. Er kannte keine Unsicherheit, wenn er alleine durch das Territorium streifte oder gegen einen feindlichen Krieger kämpfte, doch diese Kriegerin konnte ihn augenblicklich entwaffnen und solchen Schwächen durfte er keinen Raum geben, wenn er weiterhin nach wahrer Stärke streben wollte. Mit ihr über sein Problem zu reden, wäre ein wichtiger erster Schritt gewesen, um diese Angelegenheit aus der Welt zu schaffen, doch leider kam die Kriegerin ihm zuvor - entwaffnete ihn praktisch erneut, noch bevor er handeln konnte. »Ich soll dich fangen?«, entgegnete er perplex. Taten sowas nicht nur Junge und junge Schüler? Immerhin waren sie beide schon seit einigen Monden Krieger. Lange schien sie nicht auf eine Antwort zu warten. Tautropfen drehte sich blitzschnell herum und sprang mit einem kräftigen Satz in die entgegengesetzte Richtung, bevor sie durch das dichtmaschige Zweiggeflecht flitzte und aus seinem Sichtfeld verschwand. Wipfelfrost blieb starr und stumm wie eine Baum auf seinem Platz, ohne das auch nur eines der Schnurrhaare zuckte. Sollte er die Kätzin wirklich... jagen? Solche Spielereien widersprachen seinem ernsthaften Wesen eigentlich zutiefst und doch zog er es in einer Ecke seines Herzens in Erwägung. Vermutlich sollte er sich auch schnell entscheiden, denn sonst wäre die Kätzin über alle Berge und er würde sie nie einholen. Nicht, dass er überhaupt eine Chance gegen die schnellfüßige Kriegerin gehabt hätte - waren seine Muskeln ihm beim Sprinten doch eher ein Hindernis -, doch er sollte es wenigstens versuchen, auch ihr zuliebe. Also duckte er sich - sammelte Kraft in seinen starken Hinterbeinen - und sprang ihr mit einem energischen Satz hinterher. Leise wehte der Wind durch die Blätter des Waldes. Der ihm bekannte Geruch von Tautropfen vermischte sich mit den Düften der Umgebung; mit dem nassen Gras, dem Moos, sowie dem Geruch von feuchter Rinde. Zugegebenerweise, der silbrige Kater hatte zuerst damit zu kämpfen gehabt, ihrem Geruch zu folgen, ohne sich von anderen Fährten ablenken zu lassen, doch irgendwann sagte sein Instinkt ihm, dass sie ganz in seiner Nähe war. Hatte er ihren hellen Pelz gerade zwischen einigen Blättern und Zweigen erspäht? Wipfelfrost duckte sich erneut und verschwand im hohen, dunklen Gras. Sie wollte, dass er sie fing, doch irgendwie ähnelte das Ganze nun doch eher einem Versteckspiel. Doch würde sie ihn entdecken, bevor er sie fing, würde sie bestimmt weglaufen. Sollte er also versuchen, sie lieber nicht zu fangen, damit sie weglaufen konnte, wie sie es wollte? Er kniff die Auge zusamen und setzte zum Sprung an. Nein, er würde sie nicht schonen. Wenn die Kätzin auf einen Sprint aus war, würde sie ihm erst ausweichen müssen, immerhin musste er auch seine eigenen Stärken nutzen. Dennoch wollte er ihr auch eine faire Chance lassen. Mit eingefahrenen Krallen sprang er aus dem Gebüsch auf sie zu. Normalerweise hätte er sich vorher näher an sie herangepirscht und aufgrund seiner Größe wäre es ihr schwer gefallen, an ihm vorbei zu springen, sie hätte sich also vorher anders platzierten müssen, um entweder seitlich oder nach hinten auszuweichen, was sie zu viel Zeit gekostet hätte. Durch den größeren Abstand wollte er ihr diese Zeit geben. Im Flug wartete er gespannt darauf, wie sie reagieren würde, ob sie es schaffen würde ihm auszuweichen oder ob er sie gleich auf den Waldboden heften würde.

Angesprochen: Tautropfen
Erwähnt: Tautropfen
Letzte Position: Zwischen dichtem Gebüschen
Letzte Handlung: Spielt "Aufspüren und Fangen" mit Tautropfen


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