Warrior Cats - das RPG
Warrior Cats - die Welt der Katzen.
Tritt dem DonnerClan, WindClan, FlussClan, SchattenClan, WolkenClan oder dem BlutClan bei und führe ein Leben als Krieger!

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Hierarchie
DonnerClan
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2.Anführer: Farnsee
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2.Anführer: Hirschfänger
Heiler: Kauzflug

WindClan
Anführer: Dunkelstern
2.Anführer: Sturmjäger
Heiler: Milanschrei

SchattenClan
Anführer: Mohnstern
2.Anführer: Gewitterbrand
Heiler: Engelsflügel
Heilerschüler: Abendpfote

WolkenClan
Anführer: Brombeerstern
2.Anführer: Wildfeuer
Heiler: Tränenherz
Heilerschüler: Regenpfote

BlutClan
Anführer: Djinn
2.Anführer: //
"Heiler": Emerald
"Heilerschüler": Lotta

Das RPG
Jahreszeit:
Blattfall

Tageszeit:
Sonnenhoch

Tageskenntnis:
Die vom Regen noch feuchte Luft ist abgekühlt. Auch wenn die Beute nach dem Sturm wieder vermehrt im Freien zu finden ist, erschweren die kalten Sturmböen und der aufgeweichte Boden die Jagd besonders für unerfahrene Katzen. Wald und Wiese sind feucht und der dichte Nebel macht es den Katzen zusätzlich schwer.


DonnerClan Territorium:
Der Waldboden ist nass und die feuchte Luft riecht nach Regen. Der Nebel hüllt den Wald in eine dichte Decke und die Äste biegen sich im Wind. Dennoch ist die Jagd im Schutz der Bäume leichter, auch wenn der Nebel die Sicht verdeckt und das nasse Laub nach wie vor ganz schön rutschig sein kann.


FlussClan Territorium:
Durch den Regen ist der Boden aufgeweicht und das Wasser im Fluss steht höher als sonst. Der Nebel bedeckt die Weiden und erschweren die Jagd auf Landbeute. Fische sind in der stärkeren Strömung ebenfalls schwerer zu fangen, aber es gibt noch genügend für alle.


WindClan Territorium
Der kalte Wind fegt über das Moorland und der Nebel ist hier noch dichter als unten im Tal. Die Jagd wird durch die schlechte Sicht erschwert und der aufgeweichte Boden erschwert unerfahrenen Katzen die Jagd.


SchattenClan Territorium:
Auch hier ist es feucht und nebelig. Die Reptilien und Frösche ziehen bereits langsam zurück, um die Winterstarre anzutreten. Zusätzlich wird die Jagd durch Sturm und Nebel erschwert, wobei es im Nadelwald einfacher ist, etwas zu fangen.


WolkenClan Territorium:
Der Nebel erschwert die Sicht und die Vögel sind bei starkem Wind schwerer zu fangen. Die feuchte und teilweise noch nasse Rinde der Bäume erschwert das Klettern und macht es für unerfahrene Katzen schwierig.


Baumgeviert:
Die vier mächtigen Eichen zeigen sich vom Wind unbeeindruckt, auch wenn der Sturm an ihren Blättern zerrt. Die Luft ist noch feucht, aber es gibt noch einiges an Beute, die sich im Schutz des Unterholzes verbirgt und auf die Lichtung kommt, wenn keine Katze in der Nähe ist.


BlutClan Territorium:
Auch hier ist es nebelig und die Zweibeiner gehen mit ihren Hunden lieber kurze Runden, jetzt wo es kalt wird. Damit werden die Straßen ein klein wenig sicherer, aber Monster, fremde Katzen oder streunende Hunde sind noch eine Gefahr. Der Wasserstand des Stroms ist höher als normal und die Jagd wird immer unangenehmer.


Streuner Territorien
Auch hier ist es nebelig und windig und riecht nach Wald. Beute gibt es besonders im Unterholz noch genug, auch wenn Nebel und Sturm die Jagd erschweren. Abenteuerlustige Hauskätzchen gibt es bei diesem Wetter eher weniger, aber Streuner sind durchaus noch anzutreffen.


Zweibeinerort
Mit zunehmend kälterem Wetter bleiben die meisten Hauskätzchen in den Nestern ihrer Zweibeiner, oder setzen maximal eine Pfote in den Garten. Es gibt aber auch einige wenige neugierige Kätzchen, die durch den Nebel nach draußen gelockt werden. Trotzdem … bei dem Wetter gibt es Angenehmeres, als draußen rumzulaufen!



 

 Mooskuhle

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BeitragThema: Re: Mooskuhle   Mooskuhle - Seite 24 EmptyMo 28 Sep 2020, 18:35


Beerenjäger
WolkenClan Krieger | 15 Monde | #005

Als hätte der SternenClan einen Schalter umgelegt, waren mit dem Morgen dunkle Wolken über den Wald aufgezogen und ehe sie sich versahen, fielen bereits die ersten Regentropfen auf sie herab.  Schnell war Beerenjäger klargeworden, dass dies auf langer Hinsicht den Kampf zwischen den Dreien erschweren würde - die Nässe würde den Boden unter ihnen aufwühlen und in einer Masse aus schmierigen Schlamm verwandeln, indem es sich als schwieriges Unterfangen erweisen würde, sich zu bewegen.
Ein Handicap für sie alle, der das Ganze nur interessanter machen und eine Erfahrung darstellen würde, von der er sich gut vorstellen kann, dass sie im Laufe seines Kriegerlebens noch von Relevanz werden könnte.

Es überraschte Beerenjäger nicht, dass Funkenwut - wendig und geschickt, wie der beige Kater war - den initialen Angriff von Rotfels fast schon mühelos auswich. Er selbst war zu vertieft darin gewesen, den roten Kater zu überwältigen, der zwar durch seinen Angriff zu taumeln begann, sich jedoch geschickt wieder auffing. Ein gravierender Fehler, wenn man bedachte, wer die dritte Katze im Bunde war.
Aus dem Augenwinkel nahm er die Gestalt seines Bruders wahr - ohne lange zu fackeln, hatte er sich wieder in das Geschehen gestürzt -, sah die geschärften Krallen, die Funkenwut schamlos ausgefahren hatte, und wusste, dass ihm selbst keine Zeit bleiben würde, auszuweichen. Doch... Angriff war bekanntlich die beste Verteidigung, nicht wahr?

Beerenjäger verlagerte sein Gewicht auf die Seite, auf die er sich neigte, um nicht auf den vollen Geschmack der Krallen kommen zu müssen, die aufgrunddessen nur an seienr Flanke entlangfuhr. Durch das Adrenalin, das indessen durch seine Adern pulsierte, spürte den stechenden Schmerz kaum, stattdessen fixierte er seinen Gegner mit einem kampfeslustigen Blick.
»So war das nicht vereinbart, Funkenwut.« Ein tiefes Knurren war in seiner Kehle aufgewallt, doch Beerenjäger sah dies gewiss nicht als Grund an, den Kampf wegen einer solchen "Kleinigkeit" zu beenden. Es wäre auch zu viel des Guten gewesen, zu erwarten, dass Funkenwut sich in irgendeiner Weise zurückhalten würde. Dafür war er der aggressive Krieger nicht gemacht.
Beerenjäger selbst hatte jedoch  nicht vor, ihm einen leichten Treffer zu gönnen. Er nutzte sein verlagertes Gewicht, um seinen Bruder, der ihm gefährlich nahegekommen war, mit voller Wucht in die Seite zu rammen und ihn zu Boden zu stürzen. Viel weiter kam der junge Kater jedoch nicht, denn auch Rotfels schien ihm keine Verschnaufspause gönnen zu wollen. Bevor er in der Lage war, auch nur einen einzigen weiteren Angriff zu tätigen, sah er, wie der rote Kater sich ihm wieder näherte, was ihn unmittelbar dazu zwang, mit einem Sprung nach hinten auszuweichen.

Der Boden war mittlerweise aufgeweicht, weshalb er weiter nach hinten schlitterte, als angenommen, und  beinahe sogar das Gewicht verlor. Im besten Falle würde Rotfels sein Ziel wechseln und statt seiner Funkenwut taxieren, doch Beerenjäger wollte es nicht darauf ankommen lassen. Im Augenblick sah er seinen Bruder, der mit vollem Ernst an die Sache heranging, wortwörtlich als Gefahr an, weshalb er es nicht zulassen wollte, dass dieser aus der Defensive gelockt werden würde.

»Rotfels, ich glaube, Funkenwut braucht eine eigene Lektion«, rief er dem roten Kater zu, in der Hoffnung, ihn dadurch animieren zu können, sich seinem Bruder geballten Kräften entgegenzustellen. Beerenjäger war gewiss kein Freund von unfairen Kämpfen, doch es war schließlich Funkenwut der meinte, eine Pfote über die Grenze hatte setzen zu müssen.
Mit Anlauf warf er sich auf den beigen Kater, um ihn mit einem gewaltigen Pfotenschlag gegen das Gesicht zu schlagen und schließlich am Boden mit ihm zu rangeln. Er wollte ihm keine Gelegenheit zu lassen, wieder einen festen Stand zu gewinnen.

Erwähnt: xxx
Angesprochen: Funkenwut, Rotfels






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BeitragThema: Re: Mooskuhle   Mooskuhle - Seite 24 EmptyDi 29 Sep 2020, 22:48


Funkenwut
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WoC | Krieger | #005


Die ganze Situation begann dem cremefarbenen zu unterhalten. Sein Ausweichmanöver hatte sein Ziel nicht verfehlt. Rotfels hätte wirklich damit rechnen können, dass der Kater mit den orangen Augen sich von so etwas nicht treffen lassen würde. Kurz beobachtete er den Schlagabtausch zwischen den beiden Dumpfbacken, während er sich seinerseits wieder bereit machte, um anzugreifen. Zwar taumelte der Kater mit dem roten Fell einen Moment, war jedoch viel zu wendig um einfach wie ein Baum umzufallen. Zum Glück, denn mit weniger würde Funkenwut sich ganz sicher nicht abgeben. Er trainierte nur mit den beiden Mäusehirnen, weil sie ganz passable Kämpfer waren und nicht sofort schreiend die Flucht ergriffen, sobald er seine Krallen herausholte.

Der Krieger war schnell, das wusste er. Und zu seinem Leidwesen war auch Beerenjäger nicht der langsamste Kater des Clans. Und obwohl Funkenwut eher damit gerechnet hätte, dass der dunkle Krieger reißaus nehmen würde, ging er in eine Angriffsposition, welche dafür sorgte, dass die ausgefahrenen Krallen nur mit einem leichten Druck über seine Flanke zogen. Innerlich musste der Kater zugeben. Der Idiot hatte es geschafft den Schaden am eigenen Körper zu minimieren und dabei auch noch den Angriff zu priorisieren. Verdammtes Erbsenhirn.

Trotzdem funkelten seine Augen spöttisch, als der Geruch von Beerenjägers Blut kurz die Luft um sie herum verpestete. Genugtuung durchflutete den großen Krieger, er fauchte auf, als Beerenjäger sich tatsächlich traute ihn dunkel anzuknurren und während er sich bereit machte, um dem kleineren die Pfoten um die Ohren zu hauen, setzte dieser an, ihn mit einem kräftigen Stoß von den Beinen zu holen. Durch den nassen Boden rutschte er ein ganzes Stück zur Seite, die Krallen fest in die matschige Erde geschlagen, kurz drohte er sogar Bekanntschaft mit dem Boden zu machen, jedoch riss er die Krallen aus der Erde, richtete sich auf, und verlagerte sein Gewicht nach hinten um dem Gewicht seines Bruders einen Ausgleich zu schaffen.

So leicht würde er es dem Zwerg nicht machen. Wieder hatten dieser und die rote Grinsebacke es aufeinander abgesehen, jedoch hielt dieser Kampf nicht lange, denn Beerenjäger schien gefallen an dem Gedanken zu finden eine Allianz mit dem Feind zu gründen, um Funkenwut zu überwältigen.

„Zwei gegen einen, huh? Kommt ruhig!“

Seine Worte wurden von einem bedrohlichen Knurren begleitet, während er den kleinsten von ihnen schon auf sich zuspringen sah. Flink machte er einen Schritt nach hinten, wodurch die Pfote, welche sein Gesicht anvisiert hatte, ihn um eine Schnurrhaaresbreite verfehlte.

Jedoch schaffte der Möchtegern-Krieger es, durch den Angriff sein Gleichgewicht zu durchbrechen. Gemeinsam kugelten sie auf dem nassen Grund, die Feuchtigkeit durchweichte seinen hellen Pelz sofort und befleckte ihn mit dunkler, aufgeweichter Erde. Fauchend stieß er mit den Hinterläufen gegen den Bauch seines Bruders, zumindest versuchte er das, um sie herumzudrehen und die obere Position einzunehmen.

Dabei versuchte er den kleineren auf den Boden zu pinnen und gleichzeitig das rote Ungetüm im Blick zu behalten, welches sich diese Chance niemals entgehen lassen würde. Immerhin lag es nahe, dass Funkenwut sich nun nur auf den einen Kater konzentrieren würde. Jedoch war er viel zu schlau dafür, um den Kater mit den verdammt spitzen Zähnen...

Ja mit denen hatte Funkenwut schon genug Bekanntschaft gemacht

… einfach ohne Kontrolle gewähren zu lassen.

Erwähnt: Beerenjäger, Rotfels
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BeitragThema: Re: Mooskuhle   Mooskuhle - Seite 24 EmptyMi 07 Okt 2020, 20:42


.:Rotfels:.

WolkenClan | Krieger | männlich

Rotfels hielt inne, als sein Angriff auf Beerenjäger misslang und wandte seine Aufmerksamkeit zu Funkenwut, der momentan die größere Gefahr darstellte.
Beerenjger schlug in diesem Moment sogar vor, sich gegen den beigen zu verbünden. Rotfels spielte kurz mit dem Gedanken und kam dann zu dem Schluss, dass im Grunde nichts dagegen sprach, Funkenwut eine Lektion zu erteilen. Immerhin hatte dieser die Regeln gebrochen, die sie zuvor festgelegt hatten und hatte den Vorteil, weil er mit Krallen kämpfte. Es wäre also nur fair, wenn Beerenjäger und er sich ihren eigenen Vorteil schafften.
“Kannst du haben!”, antwortete er auf die provokanten Worte Funkenwuts.
Anstatt gleich loszuspringen, wartete er jedoch erstmal ab und tatsächlich starte nun der Beerenjäger einen Angriff, den der Rote ansonsten behindert hätte. Der Angriff rang Funkenwut zu Boden und dieser rangelte nun mit seinem Bruder auf dem schlammigen Grund.
Rotfels kauerte sich auf den Boden und sein Blick verfolgte aufmerksam das Geschehen, abwartend, ob sich eine Lücke für ihn öffnen würde. Da! Er sprang vor und schnappte nach einer von Funkenwuts Vorderpfoten. Vielleicht gab das Beerenjäger etwas Zeit, seinen Stand zu verbessern.


Erwähnt: Beerenjäger
Angesprochen: Funkenwut
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BeitragThema: Re: Mooskuhle   Mooskuhle - Seite 24 EmptyDo 08 Okt 2020, 19:10


Beerenjäger
WolkenClan Krieger | 15 Monde | #006

Dass sein initialer Schlag ihn nicht treffen würde, verwunderte ihn keineswegs; es war schließlich Funkenwut, mit dem er es zu tun hatte - der Kater, dem er, seit sie jung waren, neben Brombeerstern vermutlich am meisten Respekt und Bewunderung entgegenbrachte. Bereits damals in der Kinderstube war sein Bruder laut und wild und stark gewesen und war trotz seiner aggressiven Natur alles dargestellt zu einem seiner größten Vorbilder geworden. Dass dies nicht auf Gegenseitigkeit beruhte, war ihm nur allzu sehr bewusst, doch er ließ sich keineswegs davon unterkriegen.
Er wusste, dass er sich die Anerkennung Funkenwuts erkämpfen musste - und dass es noch ein langer Weg bis dahin sein würde.

»Du hast es nicht anders gewollt, Funkenwut.« Ein Erfolgsgefühl durchströmte seinen Körper, als der beige Kater aus dem Gleichgewicht gebracht wurde, und sich die Gelegenheit ergab, sich auf ihn zu stürzen. Fauchend rangelten sie durch den Schlamm, während Beerenjäger sich darum bemühte, einige Schläge zu landen - vergeblich. Stattdessen schaffte Funkenwut es rasch, die Oberhand zu gewinnen und ihn gegen den matschigen Boden zu drücken.
Wild zappelte Beerenjäger unter seinen Pfoten, versuchte sich, aus ihnen herauszuwinden, als zu seiner Erleichterung Rotfels ihn rettete, indem dieser nach den Vorderpfoten ihres nun gemeinsamen Gegners schnappte. Flink nutzte der schwarzweiße Kater den Augenblick und entglitt sich aus den Fängen Funkenwuts.
»Danke dir«, schaffte er es gerade noch so zu keuchen, als er sich aufrappelte. Unangenehm klebte sein schlamm- (womöglich auch blut-?)verdrecktes Fell an seinem Körper, während es über ihnen donnerte und blitzte; das Unwetter schien fern davon zu sein, in baldiger Zeit ein Ende zu finden, und der heftige Regen machte es ihm schwer, klare Sicht zu behalten.
Dennoch würde er sich nicht geschlagen geben - während Funkenwut noch mit Rotfels beschäftigt sein würde, nahm Beerenjäger die Gelegenheit wahr, sich ihm erneut zu nähern und ihm mit einen heftigen Kopfstoß in die Seite zu verpassen. Zeitgleich versuchte er, ihm mit einem tiefen Pfotenschlag die Hinterpfoten wegzuschlagen, sodass Funkenwut umstürzen und der rote Kater sowie er selbst gemeinsam leichtes Spiel mit ihm haben würden.
Dabei verlor er auf dem matschigen Untergrund selbst das Gleichgewicht und kippte mit dem Gesicht voran in den Schlamm.

Erwähnt: Brombeerstern
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BeitragThema: Re: Mooskuhle   Mooskuhle - Seite 24 EmptyFr 09 Okt 2020, 23:39


Funkenwut
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WoC | Krieger | #006


Das Wetter war schrecklich. Der Regen durchweichte den, von Moos überzogenen Boden, machte den Untergrund matschig und weich. Irgendwo einen festen Stand, oder gar einen ordentlichen Halt zu finden war quasi unmöglich. Über ihnen blitzte es unheilverkündend, während er gebieterisch auf den dunklen Kater unter sich starrte, sein Blick durchbohrte ihn beinahe. Sein volles Gewicht auf seinem Wurfgefährten verteilend presste er ihn mit dem Rücken in den Dreck, knurrte herausfordernd und spannte sich an, um den Siegbringenden Schlag zu setzen.

Dabei es war nur dem unsicheren Untergrund zu verdanken, dass der cremefarbene Kater das rotpelzige Ungetüm nicht kommen sah. Er war so darauf konzentriert nicht wegzurutschen, dass er einen Moment unaufmerksam wurde – dabei hatte er sich zuvor sogar mit halbem Bewusstsein auf die Grinsebacke fokussiert. Erst, als die Stacheln – die wohl mal Fellartig sein wollten – in sein Sichtfeld traten, konnte er reagieren. Aber da war es bereits zu spät.

Schnell hatte sein bescheuerter Bruder sich aus seinem Griff gewunden wie ein Fisch, ein tiefes Knurren vibrierte dabei in Funkenwuts Kehle, bevor er sich mit einem mächtigen Sprung auf Rotfels warf, um ihn ebenfalls in den schlammigen Untergrund einzuarbeiten. Den Schmerz, welcher dabei durch die getroffene Vorderpfote zog, verdrängte er vollkommen. Dieses Mal rollte er einen Moment mit dem Roten über das durchweichte Moos, sein heller Pelz war vollkommen mit braunen Streifen und Flecken überzogen, während er sich für einen Moment nur auf den Kater vor sich konzentrierte.

Ein Fehler, wie Funkenwut schnell feststellen durfte. Etwas traf ihn an der Seite, ließ ihn eine Schwanzlänge durch den Schlamm rutschen, bevor er, durch einen Stoß gegen seine Hinterläufe schwer zur Seite fiel. Dabei wirbelte er – natürlich vollkommen bewusst – den Schlamm vor sich auf, warf ihn fast in die Luft und deutlich in Richtung der beiden idiotischen Mäusehirn-Krieger. In einer flüssigen Bewegung nutzte er den Schwung seines Sturzes, war innerhalb von einigen Herzschlägen wieder auf den Pfoten und fauchte aggressiv.

Bevor er sich jedoch auf einen der beiden Kater stürzen konnte, hatte es das Erbsenhirn den Boden unter den Füßen weggezogen. Zumindest rutschte er augenscheinlich aus, landete mit dem Gesicht im Dreck und blieb dort für einige Sekundenbruchteile liegen.

Dies entlockte Funkenwut lediglich ein herablassendes Schnauben. Hinter ihnen blitzte es, die Kuhle wurde für einen Moment in ein helles Licht getaucht und sein Blick fand den von Rotfels, welchen er angriffslustig anfunkelte. Dabei zierte ein schiefes Grinsen seine kantigen Züge, Adrenalin schoss in Sturzbächen durch seine Adern und endlich fühlte er sich mal wieder richtig lebendig.

Jeder Herzschlag hallte deutlich in seinem gesamten Körper wieder, das Blut rauschte aufgeregt in seinen Ohren, jeder seiner Sinne war bis aufs äußerste Geschärft. Er war in absoluter Höchstform und kurz überkam ihm das Gefühl, nichts könne ihm irgendetwas anhaben.

Dieser Moment hielt nur weniger Herzschläge, bevor Funkenwut sein Gewicht auf die Hinterbeine legte. „Ich hab es nicht anders gewollt, huh?“ Kurz wurde sein Grinsen noch etwas breiter, bevor er alle Kraft, die er besaß in seine Sprunggelenke legte und in einem Mordstempo auf die Dumpfbacke zuschoss, mit dem Ziel ihn auf ein neues umzuwerfen.



Erwähnt: Beerenjäger, Rotfels
Angesprochen: Beerenjäger, Rotfels
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BeitragThema: Re: Mooskuhle   Mooskuhle - Seite 24 EmptyMo 19 Okt 2020, 23:10


.:Rotfels:.

WolkenClan | Krieger | männlich

Sein Ablenkungsmanöver hatte hervorragend funktioniert und gab Beerenjäger die Gelegenheit, sich zu befreien. Er nickte dem Schwarzen zu, als dieser sich bei ihm bedankte.
Nun hatte er jedoch die Ungeteilte Aufmerksamkeit seines übellaunigen Freundes. Er grinste Funkenwut herausfordernd an, wurde jedoch schon im nächsten Moment von den Pfoten gestoßen und landete im Schlamm, wobei dessen Krallen Rotfels Schultern streiften und unangenehme Kratzer hinterließen.
Nach einem kurzen Gerangel, musste Funkenwut sich jedoch wieder auf Beerenjäger konzentrieren, der nun seinerseits Rot zur Hilfe kam. In dieser Hinsicht war ihre Allianz wirklich keine schlechte Idee gewesen. Dass der beige Stachelkopf sich dennoch so gut hielt, war allerdings ein Beweis für seine Kampfkraft.
Die Sicht wurde immer schlechter und der rutschige Boden bildete nochmal eine eigene Herausforderung. Schlamm spritzte in alle Richtungen, wobei einige Rotfels sogar mitten im Gesicht trafen.
Beerenjäger hatte es dabei jedoch Schlimmer getroffen, denn dessen Gesicht machte gerade Bekanntschaft mit dem Boden.
Ist er okay?, fragte er sich kurz, aber letztendlich waren sie hier in einer Kampfsituation. Solange der andere Krieger am Ende wieder aufstand, sollte er sich nicht allzuviele Sorgen machen.
Stattdessen sollte er lieber Funkenwut ablenken, bis Beerenjäger wieder auf den Beinen war. Für einen kurzen Moment trafen sich ihre Blicke und er blickte den anderen Kater ebenso herausfordernd an.
Mal sehen, was du jetzt vorhast…
Der große Krieger schien sein Gewicht nach hinten zu verlagern. Ein Sprungangriff? Wollte er Beerenjäger angreifen oder ihn? So oder so musste Rotfels ihm zuvorkommen.
Ohne besonders auf ausgefeilte Technik zu setzen - dazu war keine Zeit - sprang er stattdessen nach vorn, Hinterpfoten mehr oder weniger fest auf dem Boden, Vorderpfoten nach vorne ausgestreckt, bereit Funkenwuts Angriff abzulenken.


Erwähnt: Funkenwut, Beerenjäger
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BeitragThema: Re: Mooskuhle   Mooskuhle - Seite 24 EmptySa 24 Okt 2020, 18:45


Beerenjäger
WolkenClan Krieger | 15 Monde | #007

Sein Fauxpas versetzte seinem Adrenalinrausch einen ordentlichen Dämpfer und er spürte, wie das Blut vor Scham in sein Gesicht schoss; das unwohle Gefühl wurde durch das Schnauben Funkenwuts, dem das natürlich keinesfalls entgangen war, nur verstärkt. Der Schlamm, der unangenehm in seinem Fell klebte, schränkte ihm darüber hinaus auch in seinem Sichtfeld ein und er ergriff die kurze Zeitspanne, die ihm gewährt war, als Rotfels und Funkenwut wieder aufeinandertrafen, um mit den Pfoten das Gröbste aus seinem Gesicht zu wischen. Wohlwissend, dass er weiterhin mehr als nur lachhaft aussehen musste. Der rechte Zeitpunkt, sich um sein Äußeres Sorgen zu machen, war dies jedoch keineswegs.

Bei dem Gedanken, sich wieder in das  - wenn auch nicht sonderlich ernste - Getümmel  zu werfen, spürte Beerenjäger ein aufgeregtes Kribbeln in den Pfoten und er musste sich zusammenreißen, die Krallen eingezogen zu lassen, die darauf drängten, Revenge an Funkenwut zu nehmen. Er würde sich jedoch nicht auf das Niveau seines Bruders begeben, dem er gemeinsam mit Rotfels einge Lektion erteilen wollte.
Der schwarzweiße Kater atmete tief ein, um seine Konzentration wieder zu erlangen, denn wenn er ehrlich mit sich war, bemerkte er, wie die Müdigkeit immer mehr an seinen Kräften zerrten. Das Gewitter war indessen an ihnen vorbeigezogen und statt seiner hatte sich mit dem Einbruch des nächsten Tages ein dichter Nebel ausgebreitet. Sie waren bereits viel zu lange dabei, sich einander zu beweisen, und der Krieger wusste nur zu gut, dass er es nicht mehr allzu lange durchhalten würde.

»Funkenwut!«, rief Beerenjäger laut aus durch den Nebel hindurch, um die Aufmerksamkeit des beigen Katers auf sich zu lenken. Er baute darauf, dass Rotfels derjenige sein würde, der seinen Bruder letzten Endes überrumpeln würde. Wenn er es schaffen würde, Funkenwut erfolgreich abzulenken und seinem roten Freund die Vorlage zu bieten, die er benötigte, um ihn zu überwältigen, dann sollte der Sieg gewiss sein, oder etwa nicht?
»Unterschätz mich nicht«, fügte er mit einem Knurren hinzu, ehe er mit Anlauf in die Richtung seines Bruders stürmte, um ihn mit einem Pfotenschlag gegen das Gesicht zu schlagen. »Auch wenn das hier nur Training ist, werde ich gegen dich gewinnen. Gewinnen und eines Tages der beste Krieger des WolkenClans werden.«
Es war sein Ziel, ihn in irgendeiner Weise zu provozieren, und ihn somit von Rotfels wegzuführen, und er wusste nur zu gut, dass er allein die Vorstellung, dass Beerenjäger ihn übertrümpfen könnte, für unsinnig hielt.
Ihm war klar, dass sein Schlag nicht die Kraft aufweisen würde, die er normalerweise in seine Pfoten legte, doch er hoffte, dass es genug sein würde, ihn kurz aus der Fassung zu bringen.

Erwähnt: Rotfels
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BeitragThema: Re: Mooskuhle   Mooskuhle - Seite 24 EmptySo 25 Okt 2020, 16:59


Funkenwut
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WoC | Krieger | #007


Rotfels war – das musste Funkenwut anerkennen – ein guter Kämpfer. Er war stark, mutig und hatte eine ganze Menge Kraft, welche unter den dichten unordentlichen Fellstacheln verborgen lag. Doch auch der cremefarbene war stark, würde es – wenn er es darauf anläge – spielend leicht mit den erfahrensten Kriegern aufnehmen, da war er sich komplett sicher. Und doch.

Unter anderen Umständen wäre ihr Kampf eventuell sogar ebenbürtig verlaufen.

Unter anderen Umständen hätte der Krieger kaum eine reelle Chance gegen seinen missratenen Bruder und Kotpelz gemeinsam gehabt – auch wenn er das niemals offen zugeben würde.

Doch Funkenwut war nicht blöd. Auch, wenn er oft arrogant und ungesund von sich selbst überzeugt wirkte, stachelte er sich selbst durch seine selbstverherrlichenden Aussagen doch nur noch weiter an, verlangte sich mehr und mehr ab, bis er irgendwann zur stärksten Katze dieses Clans… nein, des verdammten Waldes werden würde! Er gab nicht auf halbem Weg auf, trainierte seinen Körper und seinen Verstand schonungslos.

Und das war der Punkt, an dem er und sein unmittelbarer Gegner sich unterschieden. Denn entgegen dem Angriff des Rotpelzigen war der von Funkenwut selbst bis ins kleinste Detail durchdacht. Jeder Schritt auf dem feuchten Untergrund genau ausgerichtet, sein ganzer Körper bis zur Schwanzspitze angespannt. Er überließ nichts dem Zufall, keine seiner Bewegungen war unkontrolliert oder auch nur eine Schnurrhaarbreite daneben.

Alles in allem.

Der Krieger wusste genau was er tat, während sein Kindheitsfreund sich schier Taktiklos in den Kampf warf, versuchte, den auf ihn zufliegenden Körper mit den Vorderpfoten abzuwehren.

Jedoch war es gar nicht Funkenwuts Plan gewesen stumpf von vorne anzugreifen. Kurz bevor er in die Reichweite des Roten kam, schlug er seine Krallen in die Erde, nutzte den rutschigen Untergrund für seine Zwecke aus, um einen Halbbogen um den muskelbepackten Krieger zu schlagen. Schmerz zuckte seine Pfoten hinauf, seine gesamte Beinmuskulatur streikte für einen Moment, jedoch biss der cremefarbene Krieger angespannt die Zähne zusammen, verdrängte den Schmerz und stemmte seine Hinterläufe kräftig entgegen der Richtung, in die er zu rutschen drohte.

Ein tiefes Knurren polterte in der Kehle des, mit Schlamm und Moos bedeckten Kriegers, während der Regen um sie herum langsam aufzuhören schien. Stattdessen legte sich eine penetrante Nebeldecke über die Kuhle, verklärte seine Sicht und fraß sich kühl und klamm in denen dichten Pelz. Davon ließ sich Funkenwut jedoch nicht beeindrucken. Er hatte sein Ziel erfasst, seine Augen waren zu Schlitzen verengt, während er präzise – noch während er um den minimal kleineren Krieger herum schlitterte – lossprang.

Dreck spritzte, sein Körper erhob sich in die Luft und mit einem Fauchen visierte er den hinteren Teil des roten Kriegers an, um ihn mit gesammelter Kraft umzuwerfen. Dabei kugelten sie über den unebenen Boden, kleine Steine und Äste verfingen sich in dem Unfall, welcher sein Pelz mittlerweile darstellte.

„Also dafür, dass du es mir zeigen wolltest, liegst du ganz schön tief im Dreck Kotpelz.“

Beinahe Lautlos wisperte der Krieger dem roten Krieger diese Worte zu, während er versuchte seinen Kopf und die Schultern unter sich mit den Pfoten im Schlamm zu fixieren. Dabei stieß seine Schnauze gegen das empfindliche Ohr des anderen, sein keuchender Atem streifte die feinen Haare, welche im Inneren der Ohrmuschel zu finden waren, bevor Funkenwut ruckartig von der Dumpfbacke abließ.

Beinahe stoßweise quoll der Atem Funkenwuts aus seiner Kehle, jeder Muskel pochte unangenehm und langsam aber sicher kam auch der größte von ihnen an seine Grenzen. Doch es war noch nicht vorbei.

Lediglich das Zucken seiner cremefarbenen Ohren symbolisierte, dass Funkenwut die Worte seines mäusehirnigen Bruders wirklich wahrnahm, jedoch erreichte ihn jedes Wort härter als irgendein Schlag es könnte. Langsam drehte der Krieger den Kopf, sah aus dem Augenwinkel wie der schlammbefleckte dunkle Körper sich durch den Nebel auf ihn zu bewegte und sprang mit einem einzigen Satz aus der Reichweite des kleineren.

Dabei ächzte er lautlos auf. Lange hielt er das wirklich nicht mehr durch. Aber auch der schwarze Krieger schien nicht mehr im Vollbesitz seiner Kräfte zu sein, da sein Tempo sich signifikant von dem Unterschied, was er am Anfang des Kampfes an den Tag gelegt hatte.

Irgendwann, während seines Schlagabtauschs mit Rofels musste der Kater die Krallen eingezogen haben, denn auch jetzt schlug er nur mit den Pfoten zu, zielte jedoch ebenfalls auf den Kopf seines Bruders.

Um sich einen Moment sammeln zu können schnaubte Funkenwut amüsiert, grinste herablassend und fletschte angriffslustig die Zähne. „Der größte Krieger des Waldes also, huh?“ Durch die nahende Erschöpfung klang der cremefarbene Kater nicht mehr halb so laut wie man es wohl von ihm gewohnt war. Viel mehr lag nun eine stille schärfe in den gezischten Worten, während das Orange seiner Augen wütend blitzte.

„Dafür siehst du aber ganz schön klein aus, Erbsenhirn.“ Während Funkenwut versuchte seinen Atem wieder unter Kontrolle zu kriegen starrte er zu dem kleineren herab, schnalzte mit der Zunge und wich dem Schlag der Pfote seines Gegners mit einem Schritt nach hinten weitestgehend aus. Dabei hatte er sich ein wenig verschätzt, sodass die festen Ballen Beerenjägers seine Nase streiften. Ein unwilliges Knurren verließ die Kehle des Cremefarbenen, während er die Distanz zwischen ihnen mit einem Schritt wieder minimierte.

Das war der Moment, an dem es sich entscheiden würde. An dem sich zeigen würde ob Funkenwut sein Maul zu weit aufgerissen hatte, oder ob er sein Versprechen hielt. Immer noch nicht ganz wiederhergestellt sprang er vor, holte mit der rechten Tatze weit aus und nutzte zeitgleich sein Körpergewicht sowie die Wucht seines Sprunges um den kleineren von den Beinen zu holen und den Kampf ein für alle Mal zu beenden.
Erwähnt: Beerenjäger, Rotfels
Angesprochen: Beerenjäger, Rotfels
Sonstiges://
His will is beyond reach





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