Warrior Cats - das RPG
Warrior Cats - die Welt der Katzen.
Tritt dem DonnerClan, WindClan, FlussClan, SchattenClan, WolkenClan oder dem BlutClan bei und führe ein Leben als Krieger!
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Warrior Cats - das RPG

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Hierarchie
DonnerClan
Anführer: Toxinstern
2.Anführer: Honignase
Heilerschüler: Enzianpfote

FlussClan
Anführer: Jubelstern
2.Anführer: Hirschfänger
Heiler: Kauzflug

WindClan
Anführer: Sturmstern
2.Anführer: Rostkralle
Heiler: Milanschrei

SchattenClan
Anführer: Mohnstern
2.Anführer: Gewitterbrand
Heiler: Abendhimmel

WolkenClan
Anführer: Brombeerstern
2.Anführer: Wildfeuer
Heiler: Tränenherz
Heilerschüler: Regenpfote

BlutClan
Anführer: Djinn
2.Anführer: //
"Heiler": Emerald
"Heilerschüler": Lotta

Das RPG
Jahreszeit:
Blattleere

Tageszeit:
Sonnenaufgang [22.01.]

Tageskenntnis:
Die Temperaturen fallen und es geht ein kalter Wind. Die ersten Schneeflocken fallen vom Himmel, aber außer auf dem Moor bleibt kaum etwas davon liegen. Während Wald und Wiesen unter einer dichten Nebelschicht ruhen, fegt der Wind heftig über die höher gelegenen Gebiete hinweg. Auch die Beute hat sich zurückgezogen und der gefrorene Boden erschwert die Jagd besonders für unerfahrene Katzen.


DonnerClan Territorium:
Der Waldboden ist nass und teils gefroren, aber der Schnee bleibt nur an wenigen Stellen liegen. Der Nebel hüllt den Wald in eine dichte Decke und nur ab und an verirren sich einzelne Schneeflocken zwischen den Ästen zum Waldboden nach unten. Die Jagd ist hier ein wenig einfacher, als auf offenem Gelände, auch wenn der Boden an manchen Stellen ganz schön rutschig sein kann.


FlussClan Territorium:
Der Boden ist an mehreren Stellen gefroren und auf dem Fluss beginnt sich eine Eisschicht zu bilden. Das Wasser darunter ist nach wie vor noch von den inzwischen abgeschlossenen Arbeiten der Zweibeiner verdreckt und Beute ist nur schwer zu fangen. Dass der Nebel die Weiden bedeckt, erschwert außerdem die Jagd auf Landbeute zusätzlich.


WindClan Territorium:
Auf dem Hochmoor reißt der kalte Wind die Nebelfelder auf und sorgt für tiefere Temperaturen. Hier bleibt zusätzlich zum gefrorenen Boden auch noch etwas Schnee liegen, was den Boden noch rutschiger macht und die Jagd zusätzlich erschwert.


SchattenClan Territorium:
Auch hier ist der Boden gefroren und besonders die südlichen Gebiete des Territoriums in Nebel gehüllt. Frösche und Reptilien gibt es hier keine mehr und die Jagd auf andere Beute wird vom Nebel sowie dem rutschigen Boden erschwert. Die Jagd ist im Nadelwald jedoch einfacher, als auf dem offenen Gelände im Norden des Territoriums, wo Schnee liegen bleibt und der Wind stärker ist.


WolkenClan Territorium:
Der Nebel erschwert die Sicht und Vögel sind um einiges schwerer zu fangen. Die feuchte und teilweise nasse Rinde der Bäume macht das Klettern schwer und die Jagd ist für unerfahrene Katzen besonders schwierig. Der Schnee bleibt hier aber nur an vereinzelten Stellen liegen.


Baumgeviert:
Die vier mächtigen Eichen zeigen sich von Wind, Schnee und Nebel unbeeindruckt. Der Sturm zerrt an den verbleibenden Blättern, aber unten ist die Senke von Nebel bedeckt. Im Schutz des Unterholzes hat sich etwas Beute zurückgezogen, aber auch hier kommt sie nur selten ins Freie.


BlutClan Territorium:
Auch hier ist es kalt und nebelig. Die Zweibeiner und ihre Hunde gehen lieber kurze Runden und verbringen die meiste Zeit drinnen, was die Straßen ein wenig sicherer macht. Dennoch stellen Monster, fremde Katzen und streunende Hunde wie immer eine Gefahr dar. Am Rand des Schwarzstroms bilden sich dünne Eisschichten, aber richtig zugefroren ist der Strom nicht.


Streuner Territorien:
Auch hier ist es nebelig und windig. Leichter Schnee fällt vom Himmel, bleibt aber nur an einigen offenen Stellen liegen. Bewaldete Gebiete sind ein wenig besser von Schnee und Wind geschützt, aber die Jagd auf die wenige Beute wird durch die Wetterbedingungen zusätzlich erschwert. Abenteuerlustige Hauskätzchen sind bei diesem Wetter eher selten, aber Streuner sind durchaus anzutreffen.


Zweibeinerort:
Mit zunehmend unangenehmerem Wetter bleiben die meisten Hauskätzchen lieber in den Nestern ihrer Zweibeiner, wo sie sich aufs warme Kissen kuscheln und aus dem Napf fressen können. Nur wenige abenteuerlustige Hauskätzchen wagen sich bei diesem Wetter überhaupt noch in den Garten … oder darüber hinaus.

 

 Territorium

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Goldene Löwin
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BeitragThema: Re: Territorium   Territorium - Seite 51 EmptyMi 19 Mai 2021, 14:17


»Lichtbrecher«


»Ohne zu zögern antwortete die sandfarbene Schülerin dem Tigerkater, was dieser mit einem anerkennenden Nicken wertschätzte. Tatsächlich war die Antwort für eine Schülerin mit Sandpfotes Erkentnissstand, beziehungsweise dem eben dringend nötigem Trainingsstand, ziemlich exakt gewesen. Andere Mentoren hätten vielleicht mit einem aufmunternden Augenzwinkern oder beeindrucktem nicken geantwortet, doch die grünen Augen des großen Katers blieben emotionslos und abschätzend. Es war nicht so als ob er die kleine Schülerin nicht wertschätzte oder sich nicht über ihre Erfolge freute, aber irgendwie hatte er noch keine wirkliche Verbindung zu ihr aufgebaut. Einen Moment starrte er völlig abwesend auf die Kätzin herab und grübelte vor sich hin, wie er zu der Kätzin stehen sollte. Er sollte sie einschätzen können, sich für sie freuen und sie ermutigen weiterzumachen. Er erinnerte sich noch genau daran wie verzweifelt er immer versucht hatte seinen Mentor zu beeindrucken. Der Tag an dem Lichtbrecher seine eigene Kriegerprüfung ablegte war ihm noch bis heute ins Gedächtnis eingebrannt. Fast schon ängstlich hatte er in die blassblauen Augen seines Mentors gesehen und fühlte sein Herz aufgeregt schneller schlagen als das gewohnte, kühle blau von einem Funken Stolz durchbrochen wurde. Es war wie eine Schicht Eis, die vom warmen Sonnenschein aufgebrochen wurde und auch Lichtbrechers Herz wurde an diesem Tag von Sonnenschein erfüllt. Selten hatte es seitdem weitere Momente gegeben, in denen er so glücklich war wie an diesem Tage. Blinzelnd sah er auf die Schülerin vor sich. Er wollte es ihr nicht so schwer machen, sie sollte nicht völlig verzweifelt durch ihr Training springen, immer bedacht darauf die Allerbeste sein zu müssen. Wieso fiel es ihm nur so schwer sich ihr irgendwie anzunehmen? Er sah sie vor sich und spürte nur seine eigene Zurückhaltung. War er ein schlechter Mentor? “Ja“, überrascht bemerkte der Kater selbst wie belegt sich seine Stimme anhörte und er räusperte sich eilig, “Kaninchen ist ein gutes Stichwort. Wie würdest du es fangen?“ Zeit, dachte der Kater und sah in die grüngelben Augen der Schülerin. Sicherlich, brauchen wir einfach nur etwas Zeit, um uns gegenseitig besser einschätzen zu können. Selten hatte Lichtbrecher solch schlechte Tage, andenen er sich selbst verunsicherte doch heute zählte anscheinend doch zu ebendiesen Tagen.«


Erwähnt: Sandpfote
Angesprochen: Sandpfote
Sonstiges: Overthinkt sein Mentor-Schüler Verhältnis ein bischchen, trainiert Sandpfotes Jagdfähigkeiten -#05-


~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~


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BeitragThema: Re: Territorium   Territorium - Seite 51 EmptyDi 01 Jun 2021, 12:32

Sandpfote | Schülerin | weiblich

Ihr Mentor schien ihr ein wenig abwesend zu sein, während sie die Antwort gab und schließlich auf seine wartete. Anscheinend führte er einen inneren Monolog, was die Schülerin ein wenig belustigte. Aufmerksam sah sie sich um, ihr Blick landete aber schnell wieder auf Lichtbrecher der mit belegter Stimme bestätigte, dass sie richtig lag. Sie fragte sich ein wenig gekränkt wieso er so niedergeschlagen klang, aber als er weiter redete, war seine Stimme wieder normal. Bei seiner Frage überlegte die sandfarbene Schülern ein wenig länger. Dadurch das sie noch keine wirklichen Trainingseinheiten gehabt hatte, war sie sich nicht ganz sicher aber grundsätzlich verlief die Jagd auf Kaninchen als Hetzjagd über kurze Strecken. “Ich würde versuchen mich so nah wie möglich an das Kaninchen heranzuschleichen und es dann bei einer kurzen Hetzjagd erlegen.“ Wenn das Kaninchen sich versteckte wurde das natürlich schwieriger und man musste warten bis es sich aus seinem Versteck heraus traute, aber das war ja eigentlich selbsterklärend. Erneut sog die Kätzin die Luft ein und roch immer noch klar den appetitlichen Geruch des Kaninchens.

Erwähnt: Lichtbrecher
Angesprochen: Lichtbrecher
Standort: Territorium, bei Lichtbrecher
Sonstiges: Bemerkt Lichtbrechers komisches Verhalten, beantwortet dann nach kurzer Zeit des Nachdenkens seine Frage.

~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~

Heilerliste für den Schatten Clan, falls ihr irgendwas von Abendhimmel braucht
----> Heilerliste

Grundsätzlich könnt ihr meine Charas einfach immer anschreiben, gebt mir dann nur durch eine PN Bescheid!
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BeitragThema: Re: Territorium   Territorium - Seite 51 EmptySa 05 Jun 2021, 23:54


»Lichtbrecher«


»Die Schülerin antwortete nicht sofort auf seine Frage, wie sie es zuvor getan hatte. Stattdessen überlegte sie. Keine Ewigkeit natürlich, nein, eine angemessene Zeit, um zu zeigen, dass sie sich konzentrierte und tatsächlich nachdachten. Sie gab also nicht nur hohle Worte wieder. Die sandfarbene Schülerin antwortete und mit einem kommentarlosem Nicken wurde ihre Antwort zur Kenntnis genommen. Die Schülerin wollte das Kaninchen also mit einer Hetzjagd erwischen. Tatsächlich gab es im WindClan Territorium auch selten gute Versteckmöglichkeit und so war man häufig auf eine Hetzjagd angewiesen. “Ja, besonders Kaninchen hören sehr gut, das musst du bedenken“, belehrte der große Kater die kleinere Kätzin, während er sich elegant erhob. “Zusätzlich sind sie auch sehr schnell“, fuhr er fort und sah die Schülerin mit funkelnden Augen an, “meinst du du bist schnell genug, um ein Kaninchen zu fangen?“ Die letzten Worte sprach er mit einem schelmischen Unterton aus und stieß die junge Kätzin leicht in die Seite. Lichtbrecher war keinesfalls ein ernster Kater, der keinerlei Späße verstand oder machte. Nein, er hatte durchaus seine lustigen Seiten und konnte Situationen auflockern. Gerade jetzt fühlte er sich viel zu angespannt in der Situation, es war als würde eine schwere Decke über ihm liegen und seine Stimmung nach unten drücken. Doch, er war immernoch Herr der Situation und seiner Gefühle, keinesfalls würde er sich einfach nur diesen Gefühlsduseleien hingeben. “Versuch es!“, aufmunternd sah er die Schülerin an und gab ihr das Startsignal, um ihre Jagdkünste zu erproben. Vielleicht würde er ja äußerst positiv überrascht werden...«


Erwähnt: Sandpfote
Angesprochen: Sandpfote
Sonstiges: Macht einen Witz, weil ihm die Situation zu ernst ist- Gibt Sandpfote das Zeichen ihre Jagdkünste zu demonstrieren -#06-


~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~


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BeitragThema: Re: Territorium   Territorium - Seite 51 EmptySo 25 Jul 2021, 18:22


WindClan Kriegerin


„IN THE COLD LIGHT OF DAY WE'RE A FLAME IN THE WIND. NOT THE FIRE THAT WE'VE BEGUN.“
☾ Jadefeuer


cf. WindClan - Lager

Ohne noch einmal zurück zu sehen, nahm Jadefeuer etwas mehr Tempo auf. Der Weg hinauf ins Territorium war nicht weit, doch weit genug, um ein wenig den Wind im Fell zu genießen und sich der Freiheit des Rennens hinzugeben. Die Bewegung scheuchte die Müdigkeit ein wenig aus ihren Knochen und klärte ihr den Kopf, wischte die Gedanken an Äschenlicht und die Jungen hinfort und sorgte dafür, dass sie sich auf die anstehende Jagd konzentrieren konnte. Mittlerweile war der Mond hoch oben am Himmel stehend und spendete ihnen etwas Licht - glücklicherweise aber waren die Temperaturen etwas gefallen und es war nicht mehr so drückend schwül, wie es zumeist tagsüber war. Beim Laufen betrachtete Jadefeuer den Mond. Bald stand die Große Versammlung an. Ob sie wohl diesmal ihre Clankameraden begleiten durfte? Andererseits war es ihr dort meistens ohnehin zu voll und anstrengend und stattdessen ein wenig Zeit im Lager zu verbringen war auch nicht unbedingt schlecht.

Ihr Lauftempo ging in ein lockeres Traben über, als sich das Moorland in seiner Fläche vor ihnen erstreckte. Zum ersten Mal sah sie zurück, ob Geierschrei und Eisauge mit ihrem Tempo hatten mithalten können und lächelte entschuldigend. "Ich habe es genossen, mal wieder rennen zu können", erklärte sie sich freundlich, insbesondere gegenüber dem Krieger, da sie dessen Reaktion nicht unbedingt einschätzen konnte. Prüfend hob sie die Nase in die Luft und zog sie ein, schmeckte nach den Gerüchen, die es hier gab. Zufrieden erhaschte sie eine deutliche Duftspur von Kaninchen und zuckte aufgeregt mit dem Schweif. Zwar hatte sie gerade gefressen, doch in Jadefeuers Augen gab es keine bessere Beute als Kaninchen, sodass nur der Geruch allein sie schon erfreute.
Ohne viel weitere Worte ließ sie sich in eine Kauer fallen und versuchte, den Ursprung des Geruchs ein wenig mehr einzugrenzen. Er war lediglich wenige Schwanzlängen von ihr entfernt und als sie ihren Blick etwas schärfte, erkannte sie den dunklen Pelz im Licht des Mondes. Geübt schlich sie näher, wartete einen guten Moment ab und schoss mit hoher Geschwindigkeit nach vorn. Jadefeuer spürte das Fell an ihren Krallen, doch bekam kein Fleisch zu packen und folgte dem Tier, welches panisch die Flucht ergriff. Haken schlagend setzte sie ihm nach und zum Glück der Patrouille steuerte es geradewegs in Richtung von Geierschrei und Eisauge.


Tl;dr » Rennt zum Territorium, genießt das Gefühl, entschuldigt sich für ihren Vorsprung und beginnt dann zu jagen. Treibt das Kaninchen in Richtung der anderen beiden Krieger.

Angesprochen » Geierschrei, Eisauge
Erwähnt » Geierschrei, Eisauge, Äschenlicht
Sonstiges » --


☽☽☽ | Gesprochen | Erwähnt | Gedachtes | ☾☾☾

Post 14

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BeitragThema: Re: Territorium   Territorium - Seite 51 EmptyMo 26 Jul 2021, 17:09







Geierschrei

WindClan Krieger


cf.: WiC-Lager

Der Kater war schnell, sein dünner Körper gab wenig Windwiderstand und außerdem trieb ihn die unterschwellige Wut an, die er gegenüber dieser impulsiven Kätzin empfand. Einfach vorauszupreschen..
"Okay..", miaute er also bemüht ruhig, als sie ankamen, "dann schlage ich vor wir-"
Zack, da war Jadefeuer auch schon losgeschossen. Das gibt's doch nicht!, fauchte er in Gedanken und zischte zornig.
Er peitschte mit dem Schwanz durch die Luft und rannte los. "Du bleibst hier!", rief er noch Eisauge zu, die hoffentlich einfach vernünftig genug war, sich nicht wie eine Schülerin zu benehmen und genau wie ihre Tochter einfach drauf los zu trampeln.
Der Kater schlug einen Haken, als das Kaninchen vor ihm abbog und sprintete ihm hinter her. Seine Krallen wühlten Grasfetzen auf und sein Schwanz peitschte wild durch die Luft, als er dem Tier mit einem Haken nach dem anderen den Weg abschnitt.
In der Schwärze der Nacht war er gut getarnt mit seinem überwiegend schwarzen Pelz, wohingegen dass hellbraune Karnickel im fahlen Mondlicht beinahe leuchtete. Es konnte ihn fast nur hören und immer erst im letzten Moment ausweichen, wenn er sich vor es bewegte. Zu fassen bekam er es allerdings noch nicht.
Das Kaninchen drohte mit dem nächsten Sprung die Richtung zur Clangrenze einzuschlagen, also steckte der Kater all seine Kraft in einen starken Sprint und warf sich vor die Beute. Seine Krallen verfehlten nur um eine Haaresbreite den Kopf des Tieres, welches panisch umkehrte und geradewegs auf die Stelle zuschoss, an der Eisauge gewartet hatte, wenn in der älteren Kriegerin auch nur ein Fünkchen Intelligenz und Gehorsam steckte.
Geierschrei holte die Hinterbeine sogleich wieder unter seinen Körper, um sich kräftig abzustoßen und dem weißen Schwanzpuschel dieses schmackhaften Beutestücks hinterherzusetzen. Wenn er den Fang ganz alleine bewerkstelligen würde, könnte diese vorlaute Jadefeuer einpacken und sich ansehen, wie man's richtig machte.
Der schmale Kater schoss also zurück über's Moor und war schon beinahe bereit, in den nächsten zwei Zügen zu springen als plötzlich-
"AHH!"
Der Kater kreischte laut auf, als seine Pfote in einer Vertiefung hängen blieb und er mit voller Wucht aus dem Lauf geschleudert wurde. Er hörte nur ein leises Knacksen, dann schlug er auf dem harten Moorgras auf und überschlug sich, bevor er die Krallen in die Erde schlug und bremsend zum Liegen kam.
Er fauchte laut und rappelte sich übel fluchend auf. Der Schmerz in seiner Pfote war für einen Moment überwältigend und er schmeckte Blut im Maul. Unschön spuckte er aus und knurrte. Er musste sich beim Aufprall auf die Zunge gebissen haben.
Eine Weile wanderte er nur auf der Stelle hin und her, auf drei Beinen humpelnd und peitschte mit dem Schwanz. Ihm war der Zorn und der Schmerz ins Gesicht geschrieben, auch wenn letzteres ihn weniger störte in diesem Moment.
Dieser Fang wäre seiner gewesen. Er wäre die Jagd anders angegangen, wäre vermutlich aus einem anderen Winkel losgelaufen. Dann hätte dieses blöde Vieh ihn auch nicht so schnell bemerkt und wäre erst gar nicht so weit gelaufen.
"Was sollte das?", keifte er und seine Augen sprühten Funken. "War das ein Alleingang, oder was? Ich hab dich gefragt, ob du mit mir jagen willst, also solltest du dich vielleicht auch verdammt noch mal mit den Katzen absprechen, statt einfach wie eine Schülerin übers Moor zu preschen!"
Seine Lefzen waren zu einem wütenden Fauchen zurückgezogen und er lief immer noch humpelnd auf und ab, auch wenn er den Blick auf Jadefeuer geheftet hatte.
Es interessierte ihn nicht mal, ob Eisauge das Kaninchen wenigstens erwischt hatte oder ob sie die Jagd endgültig den Bach hatte runtergehen lassen.
Er spürte nur, dass seine Pfote pochte und es ihm bis in die Schläfe zog.
Endlich blickte er also nach unten und sah, dass dort, wo er lief, bereits das Gras rot gefärbt war. Aus seiner Pfote troff Blut, als ob es ihm den Zeh abgerissen hätte und es schien kein Ende zu nehmen.
Er fauchte tief und betrachtete die Verletzung näher. Das Adrenalin in seinen Adern hemmte den Schmerz, vermutlich lang genug, auf dass er nach Hause gehen und sich in den Bau schlafen legen könnte. Bloß weg von diesen ganzen unfähigen Katzen.
Seine Pfote zitterte, als er mit zusammengebissenen Zähnen die Krallen ausfuhr und.. bemerkte, dass eine fehlte.
"Verdammt", knurrte er. Er hatte sich eine Kralle ausgerissen. Er grollte. Der Schmerz war ihm im Moment gleich und sogar seine Wut gegenüber seinen Begleiterinnen verflog, als er daran dachte, dass er jetzt eine Kralle weniger hatte, um jemandem eine über zu ziehen.
Kochend vor Zorn über diese ganze verflixte Nacht wirbelte er herum und begann Richtung Lager zu humpeln, in einem erstaunlichen Tempo dafür, dass er mehr oder minder nur auf drei Beinen lief. Immer wieder hob er die verletzte Pfote, um das Blut wegzulecken, doch er hinterließ wohl oder übel eine Spur und es schien sich auch nicht ändern zu wollen, bis er das Lager erreichte.
Was die anderen machten, war ihm gleich. Sollten sie doch bloß wegbleiben. Das hier war eine bescheuerte Idee gewesen. Wie kam Sturmjäger auch darauf, einen Jäger wie ihn loszuschicken mit diesen zwei..-
Er schnaufte frustriert. Seine Beine schmerzten vom Humpeln, seine verletzte Pfote begann bereits taub zu werden und zu schwellen und er hatte einfach keinen Bock mehr auf die ganze Welt.

---> tbc.: WiC-Lager


Angesprochen: Jadefeuer, Eisauge
Erwähnt: Jadefeuer, Eisauge, Sturmjäger
Zusammenfassung: Ist genervt, weil Jadefeuer ohne jede Absprache einfach loslegt weil er es natürlich auch immer so anders macht und jagt dann dem Kaninchen hinterher. Scheucht es von der Grenze fort und treibt es Richtung Eisauge. Will den Fang alleine machen und bleibt im vollen Sprint in einem Loch hängen. Reißt sich eine Kralle aus und beschimpft Jadefeuer, um seinen Frust rauszulassen. Stapft dann nach Hause und für ihn ist die Nacht gelaufen

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200x200dem3avj-d02e99f2-6e9d-41b5-9d19-95940dc71714


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BeitragThema: Re: Territorium   Territorium - Seite 51 EmptySo 01 Aug 2021, 09:00


Eisauge

"When I grew up, I expirienced hurt. So I decided to become cold as ice in order not to be hurt again and to be able to protect them from harm. So I kept going and fought for them. Just to realize… that no one of them noticed ice also can break."

WindClan | Kriegerin

---> WindClan-Lager [WindClan-Territorium]


Kaum hatten wir unser Tempo verlangsamt, war es Jadefeuer auch schon gelungen, eine Spur aufzunehmen und dieser zu folgen. Das jedoch sehr zu Geierschreis Missfallen. Der Kater schien es gewohnt zu sein, die Führung zu übernehmen. Und wenn er ein 'Nein' zu verstehen schien, so schlug es sich doch merklich auf seine Laune, oder war es der Fakt, dass meine Tochter die Führung übernommen hatte? Eines meiner Ohren zuckte leicht und ich erwiderte den Blick des Kriegers kühl, als dieser mir im  Davonlaufen den Befehl gab, hier zu warten. Nun, es machte durchaus Sinn ein Kaninchen einzukesseln, aber immerhin zeigte diese Jagd zwei Dinge:
Erstens Geierschrei besaß nicht unbedingt die besten Führungsqualitäten.
Und Zweitens zeigte Jadefeuer sich zumindest an ihm nicht interessiert. Ich ging inzwischen davon aus, dass Geierschrei noch leichter den Bach hinunterging als die zu einem anderen Kater. Schließlich schien ihn das Verhalten meiner Tochter sichtlich in seinem Ego zu kränken. Vielleicht auch mein eigenes, aber das war ausnahmsweise einmal nicht mein Problem. Ich interessierte mich mehr für das Wohlergehen meiner Jungen als für einen Krieger, der sich aufführte, wie ein zu groß geratenes Junges oder ein gekränkter Jungkater im Schülerbau, nach der ersten Liebe.
Diese Gedanken gingen mir durch den Kopf, als ich mich kurz streckte, sprungbereit machte und dann mit den eisblauen Augen des Moorland absuchte. Geierschrei würde das Kaninchen schließlich zu mir treiben, wenn er schon der Meinung gewesen war, dass ich hier warten müsste. Oder zumindest wenn er nicht zu überzeugt von sich selbst war und versuchte, es alleine zu erlegen, während ich hier wartete.

Ein lauter Schrei ließ mich aufhorchen.
War das nicht der Krieger gewesen?
Im nächsten Moment aber kam auch schon ein Kaninchen zwischen den Hügeln hindurch, wenn auch ein wenig abseits des Weges, den es wohl genommen hätte, wäre ein Krieger direkt hinter ihm gewesen. Instinktiv preschte ich los, um dem Tier den Weg abzuschneiden. Die Strecke war etwas länger als es gewöhnlich der Fall gewesen wäre, wenn ein Krieger bis zum Ende den Treiber gemacht hätte, aber auch nicht unmöglich zu schaffen. Was mit Geierschrei passiert war, war erst einmal zweitrangig, aber schon als ich die Höhe des Kaninchens erreichte fragte ich mich, ob meine Tochter denn bei ihm gewesen war. Sie hatte nicht geschrien oder gerufen, also war ihr doch hoffentlich nichts passiert? Ich setzte zum letzten Sprung an und im nächsten Moment spürte ich, wie sich meine Krallen in das Kaninchen bohrten. Ich packte mit den Zähnen nach seinem Nacken und der Schwung beförderte mich mit der Beute noch ein Stück über das Moorland, bevor der Geschmack von Blut Mund und Nase fühlte und ich sein Leben beendete.
Erst als das Tier tot war, ließ ich von ihm ab und blickte zurück. Dann packte ich meine Beute am Nacken und lief zurück in die Richtung, wo ich mich von meiner Tochter und dem Krieger getrennt hatte, nur um zu sehen, wie Geierschrei wütend zurück ins Lager stapfte. Eines meiner Ohren zuckte leicht, aber um ehrlich zu sein, hatte ich nicht sonderlich Empathie für den Kater übrig, auch wenn mit einer seiner Vorderpfoten etwas nicht zu stimmen schien. Nun, Milanschrei würde sich darum kümmern und der Krieger war nicht unbedingt der beste unter meinen Clankameraden. Also hob ich den Kopf, um mich nach Jadefeuer umzusehen, der ich einen fragenden Blick zuwarf.


Angesprochen: Jadefeuer, Nonverbale Kommunikation mit Geierschrei
Standort: Dort wo sie sich getrennt haben
Sonstiges: Befolgt schweigend Geierschreis Befehl, jagt dann das Kaninchen, das er verpasst. Sie erwischt es und kehrt zum Treffpunkt zurück, um zurück in Richtung Lager stapfen zu sehen. Also, wartet sie auf ihre Tochter.

Reden | Denken | Handeln | Katzen
(c)Schmetterlingspfote&Finsterkralle


~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~

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Athenodora
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Athenodora


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BeitragThema: Re: Territorium   Territorium - Seite 51 EmptySo 05 Dez 2021, 23:03




Sturmstern

WindClan | Anführer | 40 Monde
#071

cf: Lager des WindClans

Mit einem Ohr lauschte der Anführer auf die tapsigen Schritte, die ihm folgten und die unbestreitbar zu den Schülern gehörten, die ihm folgten. Er wusste, dass Rostkralle ihm mit einem kurzen Maß an Abstand folgte und ebenfalls Schüler hinter sich hatte. Unter anderem sollte auch seine eigene Schülerin, Kronenpfote sich seinem Stellvertreter angeschlossen haben. Wie sie sich wohl schlagen würde?
Beim SternenClan…allein der Gedanke daran, dass er die Braune am Ende dieses Tages vielleicht – vermutlich…höchstwahrscheinlich…möglicherweise? – aus seiner Obhut in die Freiheit des Kriegerdaseins entlassen würde, bereitete ihm irgendwie Unbehagen. Und zu seinem Erschrecken musste er feststellen, dass er mehr die Tatsache war, dass sie nicht mehr so viel Zeit mit ihm verbringen würde, die ihm auf den Magen schlug, als der Fakt, dass er das Streunerkätzchen zu einer seiner eigenen Kriegerinnen machte. Ob er sich darum Sorgen machen sollte? Oder gehörte das zu dem Zauber, der mit dem Empfang der 9 Anführerleben einherging? Sturmstern wusste es nicht, aber gerade in diesem Moment versuchte er mit aller Macht sämtliche Gedanken an seine Schülerin zu unterdrücken. Allein schon deshalb, weil es den Katzen gegenüber nicht fair war, die unter seinem wachsamen Auge ihre Kriegerprüfung ablegen würden. Immerhin hatte er Kronenpfotes Schicksal nicht umsonst in Rostkralles Pfoten gelegt. Er war sich sicher, dass der rotpelzige Krieger eine gute Entscheidung im Sinne des Clans treffen würde. Ja…das würde er. Daran musste Sturmstern einfach glauben, damit er seinen Kopf leeren und sich auf die anstehende Prüfung konzentrieren konnte.
Und das war auch allerhöchste Zeit, denn in der Ferne hörte er, wie sich die zweite Gruppe trappelnder Pfoten allmählich entfernten. Seine Gruppe war bereits weit in das weitläufige Territorium des WindClans vorangeschritten. Die Gerüche der Beutetiere um ihn herum wurden immer stärker. Denn auch, wenn die Blattleere nahte und sich dieser üppige Geruch bald schon deutlich verringern würde, war jetzt gerade eine gute Zeit für die Jagd. Zumindest wenn er nach den verschiedenen Gerüchen ging, die in der Luft hingen.
Sturmstern hielt inne und wartete darauf, dass die jungen Katzen die letzten Abstände zu ihm aufschlossen und sich um ihn versammelten. Er hatte in seiner Ansprache im Lager keine Details über die Prüfung verlauten lassen, daher musste er seine Schützlinge einweisen, damit sie wussten was sie zu tun hatten.
“Okay, hört mir genau zu, denn ich erkläre das nur ein einziges Mal.“, sagte der Getigerte und sah dabei von Schwarzpfote, zu Distelpfote, Staubpfote und Nerzpfote, bevor er weitersprach: “Heute ist ein wichtiger Tag für euch. Wenn ihr euch gut anstellt, dann werdet ihr heute Abend noch in den Kriegerbau ziehen dürfen und als Krieger den neuen Tag beginnen. Bevor ich euch aber guten Gewissens unseren Ahnen als Krieger empfehlen kann, möchte ich sehen, was ihr in eurer Schülerzeit gelernt habt. Immerhin werdet ihr vermutlich sehr bald selbst zukünftige Krieger und Kriegerinnen ausbilden.“
Er räusperte sich und drehte den Kopf so, dass er das Moor in seiner Umgebung besser im Blick hatte. “Der erste Teil eurer Prüfung ist eine Jagdprüfung. Ich schreibe euch nicht vor war ihr jagen sollt, das dürft ihr ganz allein entscheiden. Auch, ob ihr allein oder gemeinsam jagen wollt, liegt in eurem Ermessen. Aber…denkt daran…Ich werde euch beobachten und auch Dinge wie Teamfähigkeit, Reaktionsvermögen und strategisches Denken in die Bewertung mit einbeziehen. Falls ihr noch Fragen habt, solltet ihr sie jetzt stellen, denn wenn die Prüfung erst mal begonnen hat, dann werdet ihr mich nur noch in euren Schatten sehen können. Also?“
Er hielt inne und sah einmal mehr umher, bevor er sagte: “Falls keine Fragen mehr sind…Viel Glück.“ und darauf wartete, dass sich die Schüler im Umfeld zerstreuten, oder eben doch noch mit einer Frage herausrückten.

Erwähnt: Rostkralle, Kronenpfote und die Schüler der anderen Patrouille
Angesprochen: Distelpfote, Schwarzpfote, Staubpfote, Nerzpfote

Zusammenfassung: Kommt im Territorium an und gibt Anweisungen zur Jagdprüfung.

Info: Noch einmal zur Erinnerung: Ab hier müsst ihr keine Rücksicht mehr auf Sturmstern nehmen und könnt euch frei durch die Umgebung posten. Eine feste Postingreihenfolge gibt es nicht, es sei denn ihr möchtet zusammenarbeiten; dann sprecht euch aber bitte ab. Das gleiche gilt für Rostkralles Gruppe (die an einer anderen Stelle im Territorium ist und Sturmsterns Gruppe daher nicht in die Quere kommen sollte) sobald dieser seiner Gruppe das Startsignal gibt. Rain und ich posten Beobachtungen aber vermutlich erst gegen Ende hin. ♥

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BeitragThema: Re: Territorium   Territorium - Seite 51 EmptyMo 06 Dez 2021, 08:57

Rostkralle

WindClan 2. Anführer

PostNr.: 047
irgendwo im Territorium, weit entfernt von Sturmstern und den anderen


cf.: WindClan Lager
Rostkralle war Sturmstern und seinen zugeteilten Schülern eine Weile schweigend in die Weiten des Territoriums gefolgt. Er wollte genug Distanz zum Lager hinter sich bringen und ihr Anführer schien die gleichen Gedanken diesbezüglich zu haben. Nachdem er dem getigerten Kater also schon länger gefolgt war, schlug er schließlich eine andere Richtung an und gab den ihm zugeteilten Schülern mit einem Kopfnicken ein Zeichen, dass sie ihm folgen sollten. Sie mussten die Gruppen so gut wie möglich trennen, sodass sie sich während der Jagd nicht in die Quere kamen oder gar die Beute der jeweiligen anderen Schüler verscheuchten.

Er war also eine Zeit lang genau von den anderen WindClan Katzen weggelaufen und konnte schon lange kein Geräusch außer ihre eigenen Pfotenschritte vernehmen. Langsam drosselte er also sein Tempo und drehte sich zu Kronenpfote, Dachspfote und Elsterpfote um. Kurz musterte er die vor ihm stehenden Schüler und gab ihnen kurz Zeit nach dem Lauf zu dieser Stelle durchzuatmen. Dann begann er mit der Erklärung ihrer Aufgabe. “Willkommen zu eurer Kriegerprüfung und gutes Gelingen, auf das ihr heute Abend dann schon im Kriegerbau euer Nest errichten dürft.“, miaue er und hielt kurz inne ehe er fortfuhr “Wie ihr wisst besteht eure Prüfung aus zwei Teilen, ihr müsst mir beweisen, dass ihr bereit seid dem Clan mit all euren Fähigkeiten zu dienen. Zu Beginn werdet ihr Jagen, es ist egal ob ihr alleine oder im Team an das ganze herangehen wollt. Bedenkt ebenfalls das ihr nicht in die Richtung nach Beute sucht, in der sich Sturmstern mit euren Baukollegen befindet. Ich selbst werde mich im Hintergrund halten und ihr werdet mich erst wieder zu Gesicht bekommen, wenn ich den Jagdteil für beendet erkläre. Vergesst nicht euer gesamtes gelerntes Wissen einzusetzen. Gutes Gelingen!“, miaute er und trat demonstrativ zur Seite, um den drei Schülern somit den Weg ins weitere Territorium freizugeben. Er hoffte sie würden alle so gut abschneiden, dass er Sturmstern mitteilen konnte, dass sie alle bereit waren, um ihren Kriegernamen zu erhalten.

Tldr.: Entfernt sich von Sturmstern und seiner Patouille, erklärt den Schülern die Aufgabe und wünscht ihnen gutes Gelingen für die Prüfung.
Info:[von nun an liegt es an euch Schüler-Playern, Rostkralles Post kommt erst am Ende des Jagdteils. Viel Spaß!]

Erwähnt: Sturmstern, Kronenpfote, Elsterpfote, Dachspfote
Angesprochen: Kronenpfote, Dachspfote, Elsterpfote
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BeitragThema: Re: Territorium   Territorium - Seite 51 EmptyMo 06 Dez 2021, 11:26




Kronenpfote

There is no Clan in the forest so true or so brave...
WindClan | SchülerinPost #058

Cf.: WindClan Lager [WiC Territorium]

Mit weiten Sätzen lief Kronenpfote in Rostkralles Nähe mit der Patrouille mit. Ihr Herz pochte noch immer stark in ihrer Brust, angetrieben von der Nervosität, die sie im Lager gepackt hatte. Als sich ihre Gruppe von Sturmsterns Gruppe trennte, warf sie dem Tigerkater und ihren Geschwistern einen kurzen Blick zu, fokussierte sich jedoch schnell wieder auf den Zweiten Anführer.
Sie liefen eine ganze Weile und als sie ankamen, war Kronenpfote etwas verwundert, warum sie inne hielten. Ruhig atmend - sie war eine WindClan Schülerin, sie fiel nicht nach einem kurzen Lauf um - erwiderte die braune Schülerin den Blick des Zweiten Anführers. Langsam beruhigte sich ihr Herzschlag, schließlich hatte sie die Jagd gut trainiert und auch vor einem Kampf fürchtete sie sich nicht.
Rostkralle erhob die Stimme, sodass die Schülerin ihre Ohren aufmerksam spitzte. Die Aufgabe war simpel, doch da es sich hierbei um Elsterpfote und Dachspfote handelte, sie also nicht gezwungen war, mit ihnen zusammen zu jagen...
Beinahe hätte Kronenpfote sich abgewandt, doch sie hatte das Gefühl, dass es klug wäre, wenn sie bewiesen, dass sie auch als Gruppe jagen konnten. Tief atmete sie also ein und hob ihren Schweif so, dass sie den anderen beiden Schülern signalisierte, dass sie warten sollten.
"Wollen wir zusammen jagen?", fragte Kronenpfote an Elsterpfote gewandt, auch wenn sie vermutete, dass die Schülerin noch immer eine große Abneigung gegen sie hegte. "Wie wäre es mit Hetzjagden? Erst treibst du mir ein Kaninchen in die Pfoten, dann ich dir?"
Abwartend betrachtete die braune Schülerin ihre Baugefährten. Ob diese es schaffen würden, ihre Abneigung für einen Augenblick zu ignorieren?

[Out: Wir skippen Dachspfote, right? Hab' mit Krone zumindest Dachs ein wenig ignoriert.]
the Clan of heroes, the Clan of compassion, the Clan of destiny.

Standort: Erst im Anführerbau, dann in der Mitte des Lagerplatzes, dann auf dem Weg ins Territorium.
Zusammenfassung: Kriegt sich zusammen gerissen und ist nun bereit, ihre ganze Energie in die Prüfung zu stecken. Fragt Elsterpfote und Dachspfote, ob sie gemeinsam Jagen wollen, um die Hetzjagd anzuwenden.

Reden | Denken | Handeln

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Distelpfote
WiC SchülerinPost 31

Muss an Eulenjunges denken und fühlt sich schlecht. Entscheidet sich dazu, die Jagdprüfung alleine abzulegen und wünscht den anderen viel Erfolg.

Cf.: WindClan Lager [WiC Territorium]

Distelpfotes Sätze waren unsicher. Gerade so konnte sie mit der gesamten Gruppe mithalten, spürte jedoch, wie ihre Sprünge kürzer wurden, als sie nur noch Sturmstern folgte und mit drei anderen Schülern unterwegs war. Die Prüfung selbst machte ihr nicht so zu schaffen, wie der Gedanke, dass Eulenjunges vielleicht alleine im Heilerbau lag. Ob die kleine Kätzin sehr enttäuscht darüber war? Die Schülerin wurde zumindest von Schuld geplagt und hoffte, dass Milanschrei ihr keine Probleme deswegen machen würde.
Als die Gruppe zum Stehen kam, zitterte Distelpfote leicht, richtete ihren Blick so konzentriert wie möglich auf Sturmstern, der sogleich die Aufgabe erklärte.
Immerhin werdet ihr vermutlich sehr bald selbst zukünftige Krieger und Kriegerinnen ausbilden.
Die Schülerin atmete tief durch. Ob der Anführer gesehen hatte, wie gut sie mit Eulenjunges und Tropfenjunges umging? Vielleicht ließ er sie ja Eulenjunges Mentorin werden. Wenn dem so war, wollte Distelpfote ihren Anführer auf keinen Fall enttäuschen, weshalb sie so entschlossen wie möglich nickte.
Die Jagdaufgabe klang simpel, auch wenn die gemusterte Schülerin gerne Hundeschweif bei sich hätte. Als sie die Möglichkeit hatten, zu beginnen, drehte sich die Kätzin zu Nerzpfote, Staubpfote und Schwarzpfote.

Ich würde gerne alleine jagen, erklärte sie ihnen recht leise, lächelte dabei allerdings. Ihr Blick huschte zu Sturmstern, dann wieder zurück zu den dreien. Viel Erfolg euch!
Mit diesen Worten wandte sich Distelpfote ab und lief ins Territorium hinaus. Bereit und zuversichtlich, die Worte, die sie an die anderen gerichtet hatte, zu Herzen nehmend.
Fallen leaves, adorn my night.

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BeitragThema: Re: Territorium   Territorium - Seite 51 EmptyMo 06 Dez 2021, 21:25




o Nerzpfote o

WindClan | Schüler | weiblich | #57


WC Lager -> Territorium
Endlich ist es soweit. Deine Kriegerzeremonie ist nicht mehr fern… Nur noch diese Prüfung… Du schaffst das!
Sie wollte auf keinen Fall die einzige sein, die am Ende im Schülerbau zurückblieb, denn bereits jetzt fühlte sie sich mehr den erwachsenen Katzen des Clans zugehörig. Sie blieb bei Sturmstern stehen und blickte ihn aufmerksam an, während er die Aufgaben erklärte.
Zuerst also die Jagdprüfung… Nun, Nerzpfote war eine gute Jägerin, in der Hinsicht fühlte sie sich vorbereitet. Doch während sie noch am überlegen war, ob sie alleine oder im Team jagen wollte, da setzte sich Distelpfote bereits ab, um alleine zu jagen.
“Dank, viel Erfolg!”, rief sie ihrer Baukamradin nach und sah dann prüfend zu Staubpfote und Schwarzpfote. Natürlich würde sie gerne mit Staubpfote im Team jagen und sie hatten schon zu dritt Beute gejagt, aber… war das nicht die perfekte Gelegenheit für Staubpfote, mehr Zeit mit Schwarzpfote zu verbringen und herauszufinden, was er wirklich dachte? Als Staubpfotes beste Freundin sah es Nerzpfote als ihre Aufgabe, sie in allem zu unterstützen, was sie vorhatte, auch wenn sie ein wenig Eifersucht verspürte.
“Wollt ihr zusammen jagen?”, fragte sie also mit einem aufmunternden Lächeln in Staubpfotes Richtung. “Ich denke, ich werde es auch erstmal alleine probieren. Viel Erfolg!”
Sie zwinkerte den beiden freundlich zu und trabte dann in eine andere Richtung als Distelpfote, wo sie erst einmal einen Moment stehen blieb um sich eine Strategie zurechtzulegen. Sie jagte wesentlich lieber im Team, aber vielleicht war es gar nicht so schlecht, ihr Können alleine zu zeigen.


Erwähnt: Sturmstern
Angesprochen: Distelpfote, Staubpfote, Schwarzpfote
Ort: WC Lager -> Territorium


Zusammenfassung: Hört die Aufgabe und beschließt allein zu jagen, damit Staub- und Schwarzpfote zu zweit jagen können.

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BeitragThema: Re: Territorium   Territorium - Seite 51 EmptyDi 07 Dez 2021, 18:31

Elsterpfote

Schülerin | WindClan



---> WindClan-Lager [WindClan-Territorium]


Keinen Moment lang hatte ich daran gezweifelt, dass ich die Prüfung bestehen würde, als ich Sturmsterns Erklärung gelauscht hatte, jedoch gab es natürlich eine Katze, die mit ihrer Anwesenheit das Niveau der ganzen Prüfung drückte und mir die Laune vermieste. Um genau zu sein waren Kronenpfotes Geschwister auch nicht viel besser als die braune Kätzin, aber dass die Schülerin tatsächlich noch die Dreistheit hatte, mich zu fragen, ob ich mit ihr gemeinsam jagen wollten, ließ mich mit den Augen rollen. Sie erwartete doch nicht etwa, dass sie sich während der gesamten Prüfung an mich hängen konnte oder doch? Eines meiner Ohren zuckte leicht, während ich mein Gegenüber musterte. Andererseits wenn ich und Dachspfote sogar mit der anderen Schülerin die Prüfung schaffen konnten, wäre das mit Sicherheit ein Beweis meines Könnens. Und ich hatte es zwar nicht nötig, mich weiter zu beweisen, allerdings war das nun einmal die Tradition des Clans - eine die eine Katze wie Kronenpfote bestimmt nicht wertschätzen konnte. Kurz flog mein Blick in Dachspfotes Richtung, ehe ich mich wieder der Streunerschülerin zuwandte. Eine Hetzjagd war auch tatsächlich keine schlechte Idee, auch wenn ich es hasste, dass sie von meinem Gegenüber gekommen war. Aber ... auch solche Katzen hatten wohl manchmal Glück oder einen halbwegs intelligenten Gedanken ...
Von mir aus, miaute ich dann, nicht ohne Kronenpfote mit einem Blick zu verstehen zu geben, dass ich sie immer noch nicht mehr mochte als vorher. Aber erwarte nicht, dass ich dich durch die Prüfung schleife, verstanden?
Mit diesen Worten deutete ich ihr und meinem Bruder mitzukommen. Ich würde schon passende Beute für uns finden.


reden | denken | handeln | Katzen
Sonstiges:
Cf: WindClan-Lager
Beginn der Kriegerprüfung: Jagdteil. Einigt sich auf Hetzjagd mit Kronenpfote, Interagiert mit Kronenpfote und Dachspfote (letzteres nonverbal)


Staubpfote

Schülerin | WindClan



---> WindClan-Lager [WindClan-Territorium]#


Schweigend hatte ich Sturmsterns Worten gelauscht und dabei versucht, nicht zu oft zu Schwarzpfote zu sehen. Aber es war schwer, meine Augen von dem Kater zu nehmen und es war schwierig an dem Hauch von Hoffnung festzuhalten, den Nerzpfote mir mit ihren Worten gegeben hatte. Ich versuchte sie nicht zu vergessen, aber gleichzeitig war ich immer noch unruhig wegen der Prüfung. War ich überhaupt bereit anzutreten? Was wenn ich Jadefeuer oder meine Mutter enttäuschte? Oder gar eine schlechte Figur vor Schwarzpfote machte? Dann wäre meine letzte Hoffnung auf und davon wie ich fürchtete. Schließlich hatte Kronenpfote um einiges mehr vorzuweisen ...
Ich erwiderte Nerzpfotes Lächeln etwas unsicher und wandte mich dann also meinem Ziehbruder zu. Meine Freundin erinnerte mich daran, nicht gleich aufzugeben, weshalb ich also mit kribbelnden Pfoten auf den Kater zutrabte. Ähm, begann ich. Willst du jagen?
Wie mäusehirnig, natürlich will er jagen, unterbrach ich mich selbst. Es ist unsere Kriegerprüfung!
Also ... Ich meine gemeinsam?


reden | denken | handeln | Katzen
Sonstiges:
Cf: WindClan-Lager
Beginn der Kriegerprüfung: Jagdteil; Interaktion mit Schwarzpfote

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BeitragThema: Re: Territorium   Territorium - Seite 51 EmptyDi 07 Dez 2021, 22:23


Dachspfote
WindClan-Schüler
#034

c.f.: WindClan-Lager

Dachspfotes Schweif zuckte ein wenig vor Aufregung, während er Rostkralles Erläuterungen zuhörte. Natürlich war er nicht aufgeregt, weil er Angst hatte, zu versagen oder sonst etwas der gleichen. Wie sollte er überhaupt an der Kriegerprüfung scheitern können, immerhin war dies der Moment, auf den sein bisheriges Leben hingesteuert hatte - im Gegensatz zu manch anderer anwesenden Katze.

Und, sobald der zweite Anführer sie in ihre Prüfung oder zumindest deren ersten Teil entlassen hatte, schien Kronenpfote die Intelligenz, die sie eben noch gezeigt hatte, zu verlieren. Hatte sie sich auf dem Hinweg doch noch schön weit von ihnen entfernt gehalten, suchte sie nun offensichtlich die Gesellschaft, erdreistete sich gar, eine gemeinsame Jagd vorzuschlagen. Seine Schwester schien keinen Deut mehr von dieser Idee begeistert zu sein als er selbst, doch bevor er einschreiten und das 'nette Angebot' 'dankend ablehnen' konnte, ließ ihn ein Gedanke inne halten. Sie wurden beobachtet, vom Stellvertreter. Der Sturmstern sicherlich von ihrer Leistung berichten würde, der... wiederum der Mentor von Kronenpfote war. Und immerhin schien er sie für fähig genug für diese Prüfung zu halten. Wäre das also ein Affront gegenüber dem Anführer?  Zumal sein Plan - jedenfalls bevor er von dieser Möchtegern-Clankatze durchkreuzt worden war - gewesen wäre, eine gemeinsame Jagd durchzuführen, nur eben gemeinsam mit seiner Schwester. Nur mit seiner Schwester, wohlgemerkt. Würde er nun allein jagen, okay, aber danach mit Elsterpfote zusammen aufzubrechen... nun, dass das vielleicht nicht so gut ankommen würde, konnte er selbst sehen. Und, wenn es um so etwas wie seinen Kriegernamen (!) ging, dann musste - und konnte - er wohl auch diese Situation überstehen.

Als Elsterpfote kurz zu ihm hinüberblickte, nickte er also kaum merklich. Letztendlich wollte er nicht ohne sie entscheiden und, nun, wenn sie von sich aus eine Zweierjagd vorschlagen würde, gern, aber er selbst würde es sicherlich nicht tun. Mama wäre bestimmt mit seinem Gedankengang ziemlich zufrieden, auch wenn es hieß, zumindest kurzfristig mit einem der Streuner zu kooperieren.
Somit bestätigte seine Schwester auch gleich die gemeinsame Jagd, während Dachspfote sich die Freiheit herausnahm, sich schon einmal ein wenig auf Suche nach Kaninchen zu begeben, anstatt sich auf ein großartiges Gespräch einzulassen. Gut, das Wetter war nicht unbedingt ideal zur Jagd, aber das würde doch wohl sicher berücksichtigt werden, oder? "Nun, da Kronenpfote den Vorschlag gemacht hat, darf sie auch zuerst rennen, oder, Elsterpfote?" Gut, zugegeben, so wirklich großes Interesse daran, irgendwelche Kaninchen zu hetzen, hatte er generell nicht, weil es einfach nicht seine Spezialität war - aber erst recht nicht, wenn die Beute dann noch für jemanden zählte, den er nicht einmal mochte. Also, erst einmal sichergehen, dass Elsterpfote und er etwas vorzeigen konnten, dann kam die Streunerin. Aber zumindest heute musste die Abneigung ja nicht ganz so offen zur Schau gestellt werden. "Und bei dem Wind sollten wir gut auf unsere Position achten, sonst kommen wir gar nicht erst in die Nähe von irgendwelcher Beute, um die dann zu hetzen - oder zumindest keiner, die ich heute gern mit ins Lager bringen würde." Er konnte sich vorstellen, dass das keine weltbewegende Entdeckung war, aber ein paar Strategieäußerungen konnten seiner Beurteilung bestimmt nicht schaden. "Wollen wir dann?", kam noch von Dachspfote, bevor er sich in Bewegung setzte, sich für den Moment eher auf Augen und Ohren verlassend. So nah an ihrem kleinen Versammlungsort würde sich kein halbwegs lebenswilliges Kaninchen herumtreiben, als das ihm seine Nase allzu viel nutzen würde, um genauere Spuren wahrzunehmen.


TL;DR: Dachspfote ist wenig begeistert, stimmt der Hetzjagd allerdings zu und gibt die Richtung vor.
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BeitragThema: Re: Territorium   Territorium - Seite 51 EmptyMi 08 Dez 2021, 16:42




Kronenpfote

There is no Clan in the forest so true or so brave...
WindClan | SchülerinPost #059

Kronenpfote musste ein zufriedenes Lächeln zurückhalten, als sie die Gesichter von Elsterpfote und Dachspfote sah. Es war ihnen deutlich anzusehen, dass diese Idee nicht in ihrem Sinne stand, doch sie mussten sich ihr beugen, wenn sie bei Rostkralle gut ankommen wollten. Die braune Schülerin hatte bis jetzt nicht nach Macht gestrebt und hatte sich in ihrer Position immer wohler gefühlt, doch zu sehen, was ein so simpler Vorschlag mit zwei Katzen tun konnte... es könnte ihnen ihre Kriegernamen kosten, wenn sie ablehnten und ihren eigenen Clangefährten ausgrenzten.
Als Elsterpfote endlich antwortete, warf Kronenpfote ihr nur einen kurzen desinteressierten Blick zu. Ob der Zweite Anführer das Gespräch der drei Schüler genau mithörte? Ihm würde in dem Fall doch kaum gefallen, wie die Schülerin mit Kronenpfote sprach, oder etwa doch?
Die braune Schülerin drehte sich zu Dachspfote, als dieser seiner Schwester vorschlug, Kronenpfote als erste laufen zu lassen. Diese zuckte nur mit einem Ohr, schließlich war dies nichts, womit sie nicht fertig werden konnte. Dann könnte sie schon einmal ein wenig Strategie beweisen. Geduldig hörte sie dem Kater zu und setzte sich ebenfalls in Bewegung, um nach einem geeigneteren Ort zu suchen. Sie wollte Dachspfote und Elsterpfote sinnvoll platzieren, denn der Kater hatte recht, wenn er auf den Wind aufmerksam machte.

"Gut", sagte Kronenpfote also so locker wie möglich und lächelte die beiden freundlich an. Mit der Schwanzspitze deutete sie auf eine Stelle mit Sträuchern, am Fuße eines Hügels. "Ihr solltet euch dahinten platzieren. Die Sträucher helfen euch beim tarnen und der Wind wird durch den Hügel geblockt. Ich gehe dann mal ein Kaninchen suchen, also seid bereit, es zu fangen."
Noch immer lächelte die Schülerin freundlich und wartete darauf, dass die beiden sich auf den Weg machten. Sie wollte nicht zu früh loslaufen, denn sie konnte nicht riskieren, dass die beiden noch nicht einmal in der Nähe des Strauches waren, wenn sie mit dem Kaninchen angerannt kam. Das würde nur riskieren, dass die Beute die weiteren Jäger sah und vollständig verschwand.
Nachdem die braune Schülerin einige Augenblicke lang gewartet hatte, wandte sie sich in eine andere Richtung und versuchte, gegen den Wind unterwegs zu sein. Sie entfernte sich ein ganzes Stück von der Stelle, zu der sie Elsterpfote und Dachspfote geschickt hatte, und somit auch von der Stelle, wo sie Rostkralle hingebracht hatte. Die Katzengerüche wurden also immer schaler, je tiefer sie in das Territorium lief und sie hatte nicht zu befürchten, dass die Kaninchen und Hasen hier schon verschwunden waren.
Kronenpfote fand einen Strauch, hinter den sie sich hockte. Lange musste sie nicht warten, bis ein Kaninchen aus seinem Bau kam, einige Längen lang hoppelte und dann begann, zu grasen. Die Schülerin spannte sich an, gab dem Tier einen Moment, um sich in Sicherheit zu wägen und schlich dann vor seinen Bau, um ihm den Fluchtweg abzuschneiden. Mit einem lauten Fauchen versetzte sie es in Bewegung, obwohl sie es auch ohne die Hetzjagd hätte fangen können, so war es nur fair, den ursprünglichen Plan durch zu ziehen.
Das Kaninchen raste los und Kronenpfote schoss ihm hinterher, trieb es in die Richtung des Hügels, den sie zu beginn gewählt hatte. Immer wieder musste sie dem flinken Tier den Weg abschneiden und auf den richtigen Weg treiben und während sie dies tat, empfand sie eine gewisse Leichtigkeit. Ihre Atmung regulierte sie so, wie sie es gelernt hatte, ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und blieb konzentriert am Kaninchen dran.

Endlich kam der Strauch in Sicht und Kronenpfote hetzte das Tier, das nun immer erschöpfter war, in dessen Richtung. Etwas drosselte sie ihr Tempo, damit sie nicht in Dachspfote oder Elsterpfote hineinlief. Wer auch immer sich dieses Kaninchen schnappen würde.
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Standort: Im Territorium irgendwo <':
Zusammenfassung: Hetzjagd eins, Kronenpfote ist an der Reihe. Wer es wohl fängt?

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BeitragThema: Re: Territorium   Territorium - Seite 51 EmptyDo 09 Dez 2021, 20:15

Elsterpfote

Schülerin | WindClan



Erneut rollte ich mich den Augen, schenkte Kronenpfote dann aber doch ein bestätigendes Nicken. Glaubte die Streunerschülerin, dass sie nicht in der Lage war, selbst nachzudenken und strategische Tipps von einer Katze wie ihr nötig hatte? Weder ich noch mein Bruder hatten das notwendig und die andere Schülerin wollte sich damit doch bestimmt nur besser darstellen und über ihre geringeren Fähigkeiten hinwegtäuschen, indem sie theoretisches Wissen äußerte. Nicht dass ich darauf hereinfallen würde, schließlich war es mehr als offensichtlich, dass die andere Schülerin wie ihre Geschwister nicht im Clan geboren worden war. Aber es gab Katzen bei denen das wohl wirkte. Immerhin hatte es Hundeschweif auch irgendwie geschafft, Dunkelstern zu täuschen. Wie auch immer die alte Kätzin das angestellt hatte.
Komm, wir beeilen uns, miaute ich mit einem selbstsicheren Blick an Dachspfote gewandt, ohne auf die Streunerschülerin und ihre übertriebene Freundlichkeit - wohl auch ein Trick um sie kooperativer wirken zu lassen - weiter einzugehen. Wir sollten uns anstrengend. Eines meiner Ohren zuckte in Kronenpfotes Richtung als wir uns abwandte und zur von der Streunerkätzin angegebenen Stelle hinübertrabten. Schließlich werden wir ganz schön etwas auszugleichen haben.

Am Fuß des Hügels angekommen, suchte ich mir eine gute Position im Gebüsch und wartete darauf, dass auch mein Bruder sich auf seinen Platz begab. Nicht dass ich jemals an meinen Jagdfertigkeiten gezweifelt hätte, aber seit meiner letzten Jagd mit Moorschatten hatte ich noch weniger Befürchtungen, dass ich meine Beute verlieren könnte. Mit Dachspfote gemeinsam konnte ich bestimmt auch Kronenpfotes angeborene Unfähigkeit ausgleichen - Zumindest wenn die Kätzin es schaffte, das Kaninchen bis hierher zu treiben.
Aufmerksam blieben meine Augen auf das Moorland gerichtet, während ich fast schon etwas ungeduldig wartete. Das war meine Kriegerprüfung und jetzt musste ich die vermutlich unfähigste und dümmste Katze im Clan mitschleifen. Ja, sogar mein Fang war ein Stück weit davon abhängig, dass sie nicht über ihre eigenen Pfoten stolperte. Aber das würde sie doch wohl noch schaffen, oder nicht? Mein angespannter Körper kribbelte ein wenig bei diesem Gedanken, aber immerhin würde Kronenpfote auch mir und Dachspfote für ihren Fang und ihre Performance danken müssen.
Das war zumindest ein schwacher Trost.
Dann endlich bewegte sich etwas im hohen Gras und im nächsten Moment erblickte ich auch schon das Kaninchen, das von Kronenpfote getrieben auf uns zugejagt kam. Also hatte die Streunerschülerin immerhin das geschafft ... Irgendetwas musste ja sogar sie zuwege bringen. Geduldig wartete ich auf den richtigen Moment und darauf, dass das Kaninchen mir nahe genug war, bevor ich mit mit einem großen Sprung nach vorne katapultierte. Mit einem weiteren Sprung war ich auf selber Höhe, um ihm den Weg abzuschneiden und kaum einen Herzschlag später grub ich bereits die Zähne in den Nacken des Tieres. Der Geschmack von Blut auf der Zunge bestätigte mir, dass ich fest genug zugebissen hatte, schon bevor ich das Leben meiner Beute endgültig beendete. Erst als ich sicher war, dass sie am Ende war, ließ ich das Kaninchen los. Für einen Moment stand ich stolz über der Beute, ehe ich sie wieder zum Strauch zurücktrug und etwas Erde darüber scharrte.

Dann bin als nächstes ich dran, miaute ich mit einem selbstsicheren Grinsen an Dachspfote gewandt. Ich treibe dir ein Kaninchen zu, dann kann nichts schief gehen. Mit einem kurzen Schnippen meines Ohres, bedeutete ich meinem Bruder, dass er sich auf Position begeben konnte, ehe noch einen Moment abwartete und dann einen kurzen Blick in Kronenpfotes Richtung warf. Schau zu und vielleicht fängst du dann auch noch etwas, schienen meine blauen Augen zu sagen, bevor ich mich endgültig davonmachte, um mich nach einem Kaninchen umzusehen.
Es dauerte auch nicht wirklich lange, ehe ich meine Beute erblickte und begann, mich langsam um das Tier herumzuschleichen, sodass ich es leicht in Dachspfote Richtung treiben konnte. Es fiel mir nicht schwer die richtige Vorgehensweise auszuwählen und das Kaninchen aufzuscheuchen. Außerdem sollte es mein Bruder nicht schwerer haben als notwendig. Ich setzte mich also in Bewegung und stürmte dem aufgeschreckten Kaninchen hinterher. Es versuchte mir zu entkommen, aber ich blieb beharrlich, obwohl ich mir mit Ausdauerlauf meist ein wenig schwerer tat als mit dem Rest der Jagd. Aber das ich die Fähigkeit dennoch einigermaßen trainiert hatte, zeigte wohl, dass ich über ein gewisses Können verfügte und das würde niemand abstreiten können. Die einzige Katze, die sich - meiner Meinung nach - Sorgen um ihre Kriegerzeremonie machen musste, war Kronenpfote. Und bei der war das kein Wunder mit ihren Wurzeln.
Entschlossen trieb ich das Kaninchen auf Dachspfote zu.


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Sonstiges: Kriegerprüfung: Jagdteil; Interaktion mit Kronenpfote und Dachspfote

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BeitragThema: Re: Territorium   Territorium - Seite 51 EmptySo 12 Dez 2021, 16:40


Dachspfote
WindClan-Schüler
#035

Kronenpfote wirkte eindeutig zu zufrieden und... selbstsicher? in dieser Situation, wie Dachspfote befand und auch seiner Schwester schien das merkwürdige Gehabe der Streunerin nicht zu gefallen. Immerhin hatte sie ohne weiteres zugestimmt, als erstes zu laufen, was die Situation für Elsterpfote und ihn eindeutig erleichterte. Früher oder später musste selbst ein Streunerkätzchen in der Lage sein, ein Kaninchen zumindest halbwegs in ihre Richtung zu scheuchen, also hatten sie beiden schon einmal ein Beutetier für sich. Dann konnte man sich sicherlich untereinander eines zuspielen, ohne, dass Kronenpfote ihre Pfoten dazwischenbekam und dann, nun, bekam sie eben, was so übrig blieb im Territorium. Und, selbst wenn sie sich für Rostkralle tatsächlich anstrengen mussten, so würde er doch gleich viel entspannter sein, wenn seine Schwester und er beide versorgt waren.
Abgesehen von diesem taktischen Vorteil war er auch einfach froh, zumindest fürs Erste ein wenig Abstand zwischen sich und die Streunerin zu bringen und so lief er auch, ohne sich irgendeinen Unmut anmerken zu lassen, in Richtung der Stelle, selbst wenn Kronenpfote diese bestimmt hatte und keine echte WindClan-Katze.

Als sie seiner Meinung nach außer Hörweite waren, nahm er sich auch die Freiheit, auf Elsterpfotes Kommentar, einzugehen, jedoch nicht ohne sich einmal unauffällig umzusehen, ob der Stellvertreter sie nicht rein zufällig von hinter dem nächsten Busch beobachtete und - wichtiger noch - belauschte. "Wir haben einander, das sollte kein allzu großes Problem darstellen. Wer die Beute fängt, rennt als nächstes und treibt sie zum Anderen?" Anschließend trat er noch ein wenig dichter an seine Schwester heran, um seine Lautstärke zur Sicherheit noch etwas weiter senken zu können, bis seine Stimme kaum mehr als ein Raunen war. "Denk daran, Rostkralle hat sicherlich ein Auge und ein Ohr auf uns - nicht jeder in diesem Clan kann oder will die Wahrheit über diese Streuner sehen. Was ist, wenn Dunkelfeder zu sehr abgefärbt hat und unser werter Anführer auf die Idee kommt, wir wären zu hart mit seiner armen kleinen Schülerin? Einen Tag noch, Elsterpfote, den Kriegernamen kann er uns wohl kaum wieder wegnehmen." Abschließend stupste er sie noch leicht in die Schulter, während sie fast an ihrem Zielort angekommen waren. Für Außenstehende hatte das Ganze sicherlich nur wie eine kurze Taktikbesprechung gewirkt, oder?

Sobald seine Schwester in Position gegangen war, machte auch er sich auf die Suche nach dem wohl vorteilhaftesten Plätzchen, welches verfügbar war. Er musste halbwegs getarnt sein, aber ohne seine eigene Sicht einzuschränken, durfte nicht zu nah an Elsterpfote sein - sonst würden sie sich nur gegenseitig behindern - aber auch nicht zu weit entfernt, sonst ließen sie zu viele Lücken für die Beute.
Und, nun, dann hieß es warten und Dachspfote wollte sich gar nicht ausmalen, wie viele Versuche so eine Streunerkatze wohl brauchte, bis sie ein Kaninchen aufspüren konnte, ohne es gleich über alle Berge zu schicken - und es dann auch noch erfolgreich in ihre Richtung zu treiben. Vielleicht hätten sie doch einfach zu zweit jagen sollen, unabhängig von möglichen Konsequenzen - vermutlich wären sie fast schon zurück bei Rostkralle. Und vielleicht sah auch ihr Stellvertreter mehr von der Wahrheit als er ihm gerade, aus Sicherheitsgründen, zutrauen wollte, also hätte es vielleicht gar keine Konsequenzen gegeben.

Irgendwann kam die Streunerin - samt vor ihr fliehendem Kaninchen - in Sicht und er konnte sehen, dass sich Elsterpfote genau wie er selbst sprungbereit machte, nur um sich direkt schon wieder etwas zu entspannen. Seine Schwester war wesentlich näher am Weg des Kaninchens dran und ihr würde er sicherlich nicht versuchen, den Fang streitig zu machen. So blieb für ihn nur der Fall, dass sie die Beute aus welchem Grund auch immer verpasste - und er kannte seine Schwester und wusste, wie unwahrscheinlich dieser Fall eben war. Dann baumelte der schlaffe Körper auch schon zwischen Elsterpfotes Zähnen, bevor er gleich hier vergraben wurde. Gut, keine Zeit verlieren, immerhin ging es nun um seine Beute und dann hatten zumindest sie beide den Kriegernamen schon fast sicher. "Wie wir es geübt haben", stimmte er also zu, nur um sich gleich wieder in Position zu begeben - ein kleines Stück zur Seite, um Kronenpfote, dem frisch verscharrten Fang und einer ganzen Menge Katzengeruch, den der Wind so schnell noch nicht zerstreut haben konnte, auszuweichen. Ein Nicken in Richtung von Elsterpfote folgte und dann war sie auch schon verschwunden. Sicherlich würde es nicht lang dauern, bis sie wieder auftauchte und so ließ Dachspfote seinen Blick aufmerksam über das Gelände vor ihm streifen.

Und da war die Bewegung, nach der er Ausschau gehalten hatte, ein Kaninchen, welches durch das Jagdtalent seiner liebsten Schwester praktisch direkt auf seine Pfoten zusteuerte. Vermutlich würde es ihm direkt ins Maul laufen, würde er sich einfach hinlegen, aber heute würde er kein Risiko eingehen. Der Kater drückte sich tief in den Boden, höchst angespannt und auf den perfekten Sprungmoment wartend. Dann war genau dieser da, Dachspfote schoss nur so nach vorn und rammte seine seitlich mit der Pfote, sodass es aus seinem Lauf auf die Seite geworfen wurde. Bevor es sich aufrappeln konnte - oder wahrscheinlich auch nur wusste, was ihm gerade passiert war - schloss sich dann der Kiefer des Schülers um den Hals seiner Beute und in wenigen Herzschlägen war alles erreicht, was ihm bei dieser Prüfung wichtig gewesen war. Elsterpfote hatte ihre Beute, er hatte seine - selbst wenn er nun mit der Hatz dran war - zugegeben, keine seiner Spezialitäten - ging es doch nicht mehr wirklich um etwas wichtiges, wartete doch nur noch Kronenpfote auf einen Fang. Da konnte er vergleichsweise entspannt herangehen. "Gute Arbeit", grinste er Elsterpfote noch zu, während er seinen eigenen Fang unweit von ihrem vergrub.

"Kronenpfote, da hinüber, wenn ich bitten darf" Kurz schnippte sein Schweif in Richtung eines Gebüsches, sein Ton - genau wie ihrer eben - ausgesprochen freundlich. "Pass auf, dass es nicht entwischt, ich will nicht umsonst gerannt sein", wandte er sich noch an Elsterpfote, auch hier einen freundlichen, scherzhaften Ton an den Tag legend. Seine Schwester würde schon verstehen, dass seine Sorge durchaus ernstgemeint war, aber ein Rostkralle musste das nun einmal nicht erfahren, wenn es nach ihm ging.

So war es also an Dachspfote, in der Gegend Ausschau nach Kaninchen zu haben. Tatsächlich schien der stellenweise noch vorhandene Nebel an diesem Tag eher Vorteil als Nachteil zu sein. So verringerte es zwar seine Sicht, jedoch ebenso die der Kaninchen, von denen zumindest ein paar die bereits stattgefundenen Jagden nicht bemerkt zu haben schienen. So hatte er nach relativ kurzer Zeit ein grasendes Kaninchen vor der Nase, das keine Ahnung hatte, dass er überhaupt existierte. Kein Wunder, dass selbst Kronenpfote nach relativ kurzer Zeit Erfolg gehabt hatte... selbst ein blindes Kaninchen findet mal einen Grashalm, wenn es von ihnen vollständig umgeben ist.
Still atmete er noch einmal durch, sich mental auf die bevorstehende Hatz vorbereitend. Der Sprint war nie seine Stärke gewesen - leider - und so waren gerade die ersten Herzschläge, in denen das Kaninchen noch die volle Energie hatte, die unangenehmsten für ihn. Immerhin war es eine gewisse Entfernung, die er zurückgelegt hatte, also würde auch seine Ausdauer heute ein wenig gefordert sein - trotzdem war Hetzjagd seine absolut am wenigsten präferierte Jagdmethode.

Noch ein Atemzug, dann preschte er los, scheuchte das Kaninchen vor sich her, so wie er es in den letzten Monden immer und immer wieder hatte tun müssen. Und, selbst wenn es hier nur um Kronenpfotes Beute ging, so wurde seine Jagd sicherlich beobachtet und so gab er sich ordentlich Mühe, das Kaninchen bloß nicht entwischen zu lassen, auch wenn es meinte, unbedingt Haken schlagen zu müssen. Aber nun, es der Streunerin direkt in die Pfoten zu treiben, dass musste auch nicht unbedingt sein - ein wenig Arbeit durfte sie wohl auch noch in dieses Unterfangen stecken und, wenn sie scheiterte - was bei ihrer Herkunft kein Wunder wäre - gab es ja immer noch ihn und Elsterpfote, um den Fang zu garantieren.

TL;DR: Kriegerprüfung, Jagdeinheit: Dachspfote erinnert Elsterpfote daran, dass sie beobachtet werden und wartet mit auf das von Kronenpfote gehetzte Kaninchen. Fängt anschließend das Kaninchen, welches von Elsterpfote gehetzt wird und zieht dann los, um ein Kaninchen zu Kronenpfote zu hetzen.
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