Warrior Cats - das RPG
Warrior Cats - die Welt der Katzen.
Tritt dem DonnerClan, WindClan, FlussClan, SchattenClan, WolkenClan oder dem BlutClan bei und führe ein Leben als Krieger!
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Hierarchie
DonnerClan
Anführer: Toxinstern
2.Anführer: Honignase
Heiler: Eichenblatt
Heilerschüler: Enzianpfote

FlussClan
Anführer: Jubelstern
2.Anführer: Hirschfänger
Heiler: Kauzflug

WindClan
Anführer: Sturmstern
2.Anführer: Rostkralle
Heiler: Milanschrei

SchattenClan
Anführer: Mohnstern
2.Anführer: Gewitterbrand
Heiler: Abendhimmel

WolkenClan
Anführer: Brombeerstern
2.Anführer: Wildfeuer
Heiler: Tränenherz
Heilerschüler: Regenpfote

BlutClan
Anführer: Djinn
2.Anführer: //
"Heiler": Emerald
"Heilerschüler": Lotta

Das RPG
Jahreszeit:
Blattgrüne

Tageszeit:
Mondhoch

Tageskenntnis:
Bis auf einige kleine Wölkchen ist der Himmel strahlend blau. Es ist so richtig heiß und die Sonne brennt vom Himmel. Bäume, Sträucher und Wiesen sind grün, aber wo es weniger Wasser gibt, mischen sich vermehrt einige vertrocknete Pflänzchen darunter. Beute gibt es aber dennoch genügend und die meisten Katzen sollten kaum Probleme haben, ihre hungrigen Mägen zu füllen oder ihre Jungen zu versorgen. Nur im Fluss gibt es keine Fische und auch die Landbeute im Territorium des FlussClans hat sich zurückgezogen.


DonnerClan Territorium:
Die Bäume halten hier einen Teil der Sonnenstrahlen ab und sorgen für etwas Schatten. Das Unterholz ist dich genug, um sich bei der Jagd leicht darin verbergen zu können, jedoch können trockene Zweige für unerfahrene Katzen eine Schwierigkeit darstellen. Beute gibt es jedenfalls genug und eine geduldige Katze wird früher oder später eine zweite Chance bekommen.


FlussClan Territorium:
Der Wasserspiegel des Flusses steht niedriger als sonst und die Sonne hat das Wasser aufgewärmt, auch wenn die Arbeiten der Zweibeiner flussaufwärts weiterhin den Fluss verdrecken. Die Fische haben sich inzwischen vollständig zurückgezogen und nach Süden geschwommen. Auch die Landbeute ist verschwunden.


WindClan Territorium:
Aufgrund der fehlenden Deckung und der höheren Lage geht hier zumindest ein leichter Wind und es ist ein klein wenig kühler als in den Territorien der anderen Clans. Der Wind bietet zumindest eine kleine Abkühlung, auch wenn die meisten Katzen sich bei der Hitze wohl trotzdem nur ungern mehr als nötig in der Sonne aufhalten. Kaninchen gibt es nach wie vor genügend.


SchattenClan Territorium:
Auch im Territorium des SchattenClans ist es warm und grün geworden. Reptilien und Frösche gibt es genügend. In den bewaldeten Gebieten ist bietet der Wald kühlenden Schatten. Auch hier wimmelt es von Beute und ein Jäger kann sich auf ein nettes Festessen freuen.


WolkenClan Territorium:
Die Bäume hier tragen grüne Blätter, aber besonders weiter entfernt vom Fluss finden sich immer wieder auch trockene Sträucher. Im Schatten der Bäume ist das Unterholz grüner und überall ist das Zwitschern der Vögel zu hören. Ein erfahrener Jäger sollte kaum Probleme haben, Beute zu finden und zum Clan zurückzubringen.


Baumgeviert:
Die vier mächtigen Eichen tragen grüne Blätter und spenden kühlenden Schatten für jede Katze, die sich in der Senke ausruhen möchte. Wenn das Baumgeviert verlassen ist, wimmelt es hier von Beute und in den Baumkronen zwitschern die Vögel.


BlutClan Territorium:
Auch hier ist es heiß und trocken, aufgrund der Steinbauten der Zweibeiner vielleicht sogar noch heißer. Zweibeiner und Hunde sind damit aber auch häufiger im Park und auf ihren Spaziergängen anzutreffen. Sie stellen wie ihre Monster eine Gefahr für die Katzen dar und machen die Futtersuche schwieriger. Wasser ist ebenfalls schwieriger zu finden, solange man nicht zum Strom läuft, wo der Wasserspiegel etwas niedriger ist als sonst.


Streuner Territorien:
Auch hier ist es heiß geworden. In bewaldeten Gebieten bieten die Blätterdächer der Bäume einen kühlenden Schatten, während sich wohl kaum eine Katze gerne länger als nötig auf den offenen Flächen aufhalten möchte. Beute gibt es genügend und ab und zu ist auch mal ein abenteuerlustiges Hauskätzchen anzutreffen, das sich noch nicht im Schatten zusammengerollt hat.


Zweibeinerort:
Sonne und Wärme locken Hauskätzchen immer wieder in die Gärten ihrer Hausleute, auch wenn sich die meisten wohl lieber faul im Schatten zusammenrollen, um zu dösen, anstatt einen Schritt über den Gartenzaun hinaus zu machen. Aber hin und wieder entscheiden sie sich für einen kleinen Spaziergang.


 

 Territorium

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Goldene Löwin
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BeitragThema: Re: Territorium   Territorium - Seite 51 EmptyMi 19 Mai 2021, 14:17


»Lichtbrecher«


»Ohne zu zögern antwortete die sandfarbene Schülerin dem Tigerkater, was dieser mit einem anerkennenden Nicken wertschätzte. Tatsächlich war die Antwort für eine Schülerin mit Sandpfotes Erkentnissstand, beziehungsweise dem eben dringend nötigem Trainingsstand, ziemlich exakt gewesen. Andere Mentoren hätten vielleicht mit einem aufmunternden Augenzwinkern oder beeindrucktem nicken geantwortet, doch die grünen Augen des großen Katers blieben emotionslos und abschätzend. Es war nicht so als ob er die kleine Schülerin nicht wertschätzte oder sich nicht über ihre Erfolge freute, aber irgendwie hatte er noch keine wirkliche Verbindung zu ihr aufgebaut. Einen Moment starrte er völlig abwesend auf die Kätzin herab und grübelte vor sich hin, wie er zu der Kätzin stehen sollte. Er sollte sie einschätzen können, sich für sie freuen und sie ermutigen weiterzumachen. Er erinnerte sich noch genau daran wie verzweifelt er immer versucht hatte seinen Mentor zu beeindrucken. Der Tag an dem Lichtbrecher seine eigene Kriegerprüfung ablegte war ihm noch bis heute ins Gedächtnis eingebrannt. Fast schon ängstlich hatte er in die blassblauen Augen seines Mentors gesehen und fühlte sein Herz aufgeregt schneller schlagen als das gewohnte, kühle blau von einem Funken Stolz durchbrochen wurde. Es war wie eine Schicht Eis, die vom warmen Sonnenschein aufgebrochen wurde und auch Lichtbrechers Herz wurde an diesem Tag von Sonnenschein erfüllt. Selten hatte es seitdem weitere Momente gegeben, in denen er so glücklich war wie an diesem Tage. Blinzelnd sah er auf die Schülerin vor sich. Er wollte es ihr nicht so schwer machen, sie sollte nicht völlig verzweifelt durch ihr Training springen, immer bedacht darauf die Allerbeste sein zu müssen. Wieso fiel es ihm nur so schwer sich ihr irgendwie anzunehmen? Er sah sie vor sich und spürte nur seine eigene Zurückhaltung. War er ein schlechter Mentor? “Ja“, überrascht bemerkte der Kater selbst wie belegt sich seine Stimme anhörte und er räusperte sich eilig, “Kaninchen ist ein gutes Stichwort. Wie würdest du es fangen?“ Zeit, dachte der Kater und sah in die grüngelben Augen der Schülerin. Sicherlich, brauchen wir einfach nur etwas Zeit, um uns gegenseitig besser einschätzen zu können. Selten hatte Lichtbrecher solch schlechte Tage, andenen er sich selbst verunsicherte doch heute zählte anscheinend doch zu ebendiesen Tagen.«


Erwähnt: Sandpfote
Angesprochen: Sandpfote
Sonstiges: Overthinkt sein Mentor-Schüler Verhältnis ein bischchen, trainiert Sandpfotes Jagdfähigkeiten -#05-


~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~


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BeitragThema: Re: Territorium   Territorium - Seite 51 EmptyDi 01 Jun 2021, 12:32

Sandpfote | Schülerin | weiblich

Ihr Mentor schien ihr ein wenig abwesend zu sein, während sie die Antwort gab und schließlich auf seine wartete. Anscheinend führte er einen inneren Monolog, was die Schülerin ein wenig belustigte. Aufmerksam sah sie sich um, ihr Blick landete aber schnell wieder auf Lichtbrecher der mit belegter Stimme bestätigte, dass sie richtig lag. Sie fragte sich ein wenig gekränkt wieso er so niedergeschlagen klang, aber als er weiter redete, war seine Stimme wieder normal. Bei seiner Frage überlegte die sandfarbene Schülern ein wenig länger. Dadurch das sie noch keine wirklichen Trainingseinheiten gehabt hatte, war sie sich nicht ganz sicher aber grundsätzlich verlief die Jagd auf Kaninchen als Hetzjagd über kurze Strecken. “Ich würde versuchen mich so nah wie möglich an das Kaninchen heranzuschleichen und es dann bei einer kurzen Hetzjagd erlegen.“ Wenn das Kaninchen sich versteckte wurde das natürlich schwieriger und man musste warten bis es sich aus seinem Versteck heraus traute, aber das war ja eigentlich selbsterklärend. Erneut sog die Kätzin die Luft ein und roch immer noch klar den appetitlichen Geruch des Kaninchens.

Erwähnt: Lichtbrecher
Angesprochen: Lichtbrecher
Standort: Territorium, bei Lichtbrecher
Sonstiges: Bemerkt Lichtbrechers komisches Verhalten, beantwortet dann nach kurzer Zeit des Nachdenkens seine Frage.

~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~

Werde in naher Zukunft erneut versuchen Finster davon zu überzeugen mich im Discord Server als BOT einzurichten! ^^

Heilerliste für den Schatten Clan, falls ihr irgendwas von Abendhimmel braucht
----> Heilerliste

Grundsätzlich könnt ihr meine Charas einfach immer anschreiben, gebt mir dann nur durch eine PN Bescheid!
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BeitragThema: Re: Territorium   Territorium - Seite 51 EmptySa 05 Jun 2021, 23:54


»Lichtbrecher«


»Die Schülerin antwortete nicht sofort auf seine Frage, wie sie es zuvor getan hatte. Stattdessen überlegte sie. Keine Ewigkeit natürlich, nein, eine angemessene Zeit, um zu zeigen, dass sie sich konzentrierte und tatsächlich nachdachten. Sie gab also nicht nur hohle Worte wieder. Die sandfarbene Schülerin antwortete und mit einem kommentarlosem Nicken wurde ihre Antwort zur Kenntnis genommen. Die Schülerin wollte das Kaninchen also mit einer Hetzjagd erwischen. Tatsächlich gab es im WindClan Territorium auch selten gute Versteckmöglichkeit und so war man häufig auf eine Hetzjagd angewiesen. “Ja, besonders Kaninchen hören sehr gut, das musst du bedenken“, belehrte der große Kater die kleinere Kätzin, während er sich elegant erhob. “Zusätzlich sind sie auch sehr schnell“, fuhr er fort und sah die Schülerin mit funkelnden Augen an, “meinst du du bist schnell genug, um ein Kaninchen zu fangen?“ Die letzten Worte sprach er mit einem schelmischen Unterton aus und stieß die junge Kätzin leicht in die Seite. Lichtbrecher war keinesfalls ein ernster Kater, der keinerlei Späße verstand oder machte. Nein, er hatte durchaus seine lustigen Seiten und konnte Situationen auflockern. Gerade jetzt fühlte er sich viel zu angespannt in der Situation, es war als würde eine schwere Decke über ihm liegen und seine Stimmung nach unten drücken. Doch, er war immernoch Herr der Situation und seiner Gefühle, keinesfalls würde er sich einfach nur diesen Gefühlsduseleien hingeben. “Versuch es!“, aufmunternd sah er die Schülerin an und gab ihr das Startsignal, um ihre Jagdkünste zu erproben. Vielleicht würde er ja äußerst positiv überrascht werden...«


Erwähnt: Sandpfote
Angesprochen: Sandpfote
Sonstiges: Macht einen Witz, weil ihm die Situation zu ernst ist- Gibt Sandpfote das Zeichen ihre Jagdkünste zu demonstrieren -#06-


~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~


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BeitragThema: Re: Territorium   Territorium - Seite 51 EmptySo 25 Jul 2021, 18:22


WindClan Kriegerin


„IN THE COLD LIGHT OF DAY WE'RE A FLAME IN THE WIND. NOT THE FIRE THAT WE'VE BEGUN.“
☾ Jadefeuer


cf. WindClan - Lager

Ohne noch einmal zurück zu sehen, nahm Jadefeuer etwas mehr Tempo auf. Der Weg hinauf ins Territorium war nicht weit, doch weit genug, um ein wenig den Wind im Fell zu genießen und sich der Freiheit des Rennens hinzugeben. Die Bewegung scheuchte die Müdigkeit ein wenig aus ihren Knochen und klärte ihr den Kopf, wischte die Gedanken an Äschenlicht und die Jungen hinfort und sorgte dafür, dass sie sich auf die anstehende Jagd konzentrieren konnte. Mittlerweile war der Mond hoch oben am Himmel stehend und spendete ihnen etwas Licht - glücklicherweise aber waren die Temperaturen etwas gefallen und es war nicht mehr so drückend schwül, wie es zumeist tagsüber war. Beim Laufen betrachtete Jadefeuer den Mond. Bald stand die Große Versammlung an. Ob sie wohl diesmal ihre Clankameraden begleiten durfte? Andererseits war es ihr dort meistens ohnehin zu voll und anstrengend und stattdessen ein wenig Zeit im Lager zu verbringen war auch nicht unbedingt schlecht.

Ihr Lauftempo ging in ein lockeres Traben über, als sich das Moorland in seiner Fläche vor ihnen erstreckte. Zum ersten Mal sah sie zurück, ob Geierschrei und Eisauge mit ihrem Tempo hatten mithalten können und lächelte entschuldigend. "Ich habe es genossen, mal wieder rennen zu können", erklärte sie sich freundlich, insbesondere gegenüber dem Krieger, da sie dessen Reaktion nicht unbedingt einschätzen konnte. Prüfend hob sie die Nase in die Luft und zog sie ein, schmeckte nach den Gerüchen, die es hier gab. Zufrieden erhaschte sie eine deutliche Duftspur von Kaninchen und zuckte aufgeregt mit dem Schweif. Zwar hatte sie gerade gefressen, doch in Jadefeuers Augen gab es keine bessere Beute als Kaninchen, sodass nur der Geruch allein sie schon erfreute.
Ohne viel weitere Worte ließ sie sich in eine Kauer fallen und versuchte, den Ursprung des Geruchs ein wenig mehr einzugrenzen. Er war lediglich wenige Schwanzlängen von ihr entfernt und als sie ihren Blick etwas schärfte, erkannte sie den dunklen Pelz im Licht des Mondes. Geübt schlich sie näher, wartete einen guten Moment ab und schoss mit hoher Geschwindigkeit nach vorn. Jadefeuer spürte das Fell an ihren Krallen, doch bekam kein Fleisch zu packen und folgte dem Tier, welches panisch die Flucht ergriff. Haken schlagend setzte sie ihm nach und zum Glück der Patrouille steuerte es geradewegs in Richtung von Geierschrei und Eisauge.


Tl;dr » Rennt zum Territorium, genießt das Gefühl, entschuldigt sich für ihren Vorsprung und beginnt dann zu jagen. Treibt das Kaninchen in Richtung der anderen beiden Krieger.

Angesprochen » Geierschrei, Eisauge
Erwähnt » Geierschrei, Eisauge, Äschenlicht
Sonstiges » --


☽☽☽ | Gesprochen | Erwähnt | Gedachtes | ☾☾☾

Post 14

Code by Fearne




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TOYHOUSE | RELATIONS | TO-DO
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Frostblatt

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BeitragThema: Re: Territorium   Territorium - Seite 51 EmptyMo 26 Jul 2021, 17:09







Geierschrei

WindClan Krieger


cf.: WiC-Lager

Der Kater war schnell, sein dünner Körper gab wenig Windwiderstand und außerdem trieb ihn die unterschwellige Wut an, die er gegenüber dieser impulsiven Kätzin empfand. Einfach vorauszupreschen..
"Okay..", miaute er also bemüht ruhig, als sie ankamen, "dann schlage ich vor wir-"
Zack, da war Jadefeuer auch schon losgeschossen. Das gibt's doch nicht!, fauchte er in Gedanken und zischte zornig.
Er peitschte mit dem Schwanz durch die Luft und rannte los. "Du bleibst hier!", rief er noch Eisauge zu, die hoffentlich einfach vernünftig genug war, sich nicht wie eine Schülerin zu benehmen und genau wie ihre Tochter einfach drauf los zu trampeln.
Der Kater schlug einen Haken, als das Kaninchen vor ihm abbog und sprintete ihm hinter her. Seine Krallen wühlten Grasfetzen auf und sein Schwanz peitschte wild durch die Luft, als er dem Tier mit einem Haken nach dem anderen den Weg abschnitt.
In der Schwärze der Nacht war er gut getarnt mit seinem überwiegend schwarzen Pelz, wohingegen dass hellbraune Karnickel im fahlen Mondlicht beinahe leuchtete. Es konnte ihn fast nur hören und immer erst im letzten Moment ausweichen, wenn er sich vor es bewegte. Zu fassen bekam er es allerdings noch nicht.
Das Kaninchen drohte mit dem nächsten Sprung die Richtung zur Clangrenze einzuschlagen, also steckte der Kater all seine Kraft in einen starken Sprint und warf sich vor die Beute. Seine Krallen verfehlten nur um eine Haaresbreite den Kopf des Tieres, welches panisch umkehrte und geradewegs auf die Stelle zuschoss, an der Eisauge gewartet hatte, wenn in der älteren Kriegerin auch nur ein Fünkchen Intelligenz und Gehorsam steckte.
Geierschrei holte die Hinterbeine sogleich wieder unter seinen Körper, um sich kräftig abzustoßen und dem weißen Schwanzpuschel dieses schmackhaften Beutestücks hinterherzusetzen. Wenn er den Fang ganz alleine bewerkstelligen würde, könnte diese vorlaute Jadefeuer einpacken und sich ansehen, wie man's richtig machte.
Der schmale Kater schoss also zurück über's Moor und war schon beinahe bereit, in den nächsten zwei Zügen zu springen als plötzlich-
"AHH!"
Der Kater kreischte laut auf, als seine Pfote in einer Vertiefung hängen blieb und er mit voller Wucht aus dem Lauf geschleudert wurde. Er hörte nur ein leises Knacksen, dann schlug er auf dem harten Moorgras auf und überschlug sich, bevor er die Krallen in die Erde schlug und bremsend zum Liegen kam.
Er fauchte laut und rappelte sich übel fluchend auf. Der Schmerz in seiner Pfote war für einen Moment überwältigend und er schmeckte Blut im Maul. Unschön spuckte er aus und knurrte. Er musste sich beim Aufprall auf die Zunge gebissen haben.
Eine Weile wanderte er nur auf der Stelle hin und her, auf drei Beinen humpelnd und peitschte mit dem Schwanz. Ihm war der Zorn und der Schmerz ins Gesicht geschrieben, auch wenn letzteres ihn weniger störte in diesem Moment.
Dieser Fang wäre seiner gewesen. Er wäre die Jagd anders angegangen, wäre vermutlich aus einem anderen Winkel losgelaufen. Dann hätte dieses blöde Vieh ihn auch nicht so schnell bemerkt und wäre erst gar nicht so weit gelaufen.
"Was sollte das?", keifte er und seine Augen sprühten Funken. "War das ein Alleingang, oder was? Ich hab dich gefragt, ob du mit mir jagen willst, also solltest du dich vielleicht auch verdammt noch mal mit den Katzen absprechen, statt einfach wie eine Schülerin übers Moor zu preschen!"
Seine Lefzen waren zu einem wütenden Fauchen zurückgezogen und er lief immer noch humpelnd auf und ab, auch wenn er den Blick auf Jadefeuer geheftet hatte.
Es interessierte ihn nicht mal, ob Eisauge das Kaninchen wenigstens erwischt hatte oder ob sie die Jagd endgültig den Bach hatte runtergehen lassen.
Er spürte nur, dass seine Pfote pochte und es ihm bis in die Schläfe zog.
Endlich blickte er also nach unten und sah, dass dort, wo er lief, bereits das Gras rot gefärbt war. Aus seiner Pfote troff Blut, als ob es ihm den Zeh abgerissen hätte und es schien kein Ende zu nehmen.
Er fauchte tief und betrachtete die Verletzung näher. Das Adrenalin in seinen Adern hemmte den Schmerz, vermutlich lang genug, auf dass er nach Hause gehen und sich in den Bau schlafen legen könnte. Bloß weg von diesen ganzen unfähigen Katzen.
Seine Pfote zitterte, als er mit zusammengebissenen Zähnen die Krallen ausfuhr und.. bemerkte, dass eine fehlte.
"Verdammt", knurrte er. Er hatte sich eine Kralle ausgerissen. Er grollte. Der Schmerz war ihm im Moment gleich und sogar seine Wut gegenüber seinen Begleiterinnen verflog, als er daran dachte, dass er jetzt eine Kralle weniger hatte, um jemandem eine über zu ziehen.
Kochend vor Zorn über diese ganze verflixte Nacht wirbelte er herum und begann Richtung Lager zu humpeln, in einem erstaunlichen Tempo dafür, dass er mehr oder minder nur auf drei Beinen lief. Immer wieder hob er die verletzte Pfote, um das Blut wegzulecken, doch er hinterließ wohl oder übel eine Spur und es schien sich auch nicht ändern zu wollen, bis er das Lager erreichte.
Was die anderen machten, war ihm gleich. Sollten sie doch bloß wegbleiben. Das hier war eine bescheuerte Idee gewesen. Wie kam Sturmjäger auch darauf, einen Jäger wie ihn loszuschicken mit diesen zwei..-
Er schnaufte frustriert. Seine Beine schmerzten vom Humpeln, seine verletzte Pfote begann bereits taub zu werden und zu schwellen und er hatte einfach keinen Bock mehr auf die ganze Welt.

---> tbc.: WiC-Lager


Angesprochen: Jadefeuer, Eisauge
Erwähnt: Jadefeuer, Eisauge, Sturmjäger
Zusammenfassung: Ist genervt, weil Jadefeuer ohne jede Absprache einfach loslegt weil er es natürlich auch immer so anders macht und jagt dann dem Kaninchen hinterher. Scheucht es von der Grenze fort und treibt es Richtung Eisauge. Will den Fang alleine machen und bleibt im vollen Sprint in einem Loch hängen. Reißt sich eine Kralle aus und beschimpft Jadefeuer, um seinen Frust rauszulassen. Stapft dann nach Hause und für ihn ist die Nacht gelaufen

Code by Esme

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200x200dem3avj-d02e99f2-6e9d-41b5-9d19-95940dc71714


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BeitragThema: Re: Territorium   Territorium - Seite 51 EmptySo 01 Aug 2021, 09:00


Eisauge

"When I grew up, I expirienced hurt. So I decided to become cold as ice in order not to be hurt again and to be able to protect them from harm. So I kept going and fought for them. Just to realize… that no one of them noticed ice also can break."

WindClan | Kriegerin

---> WindClan-Lager [WindClan-Territorium]


Kaum hatten wir unser Tempo verlangsamt, war es Jadefeuer auch schon gelungen, eine Spur aufzunehmen und dieser zu folgen. Das jedoch sehr zu Geierschreis Missfallen. Der Kater schien es gewohnt zu sein, die Führung zu übernehmen. Und wenn er ein 'Nein' zu verstehen schien, so schlug es sich doch merklich auf seine Laune, oder war es der Fakt, dass meine Tochter die Führung übernommen hatte? Eines meiner Ohren zuckte leicht und ich erwiderte den Blick des Kriegers kühl, als dieser mir im  Davonlaufen den Befehl gab, hier zu warten. Nun, es machte durchaus Sinn ein Kaninchen einzukesseln, aber immerhin zeigte diese Jagd zwei Dinge:
Erstens Geierschrei besaß nicht unbedingt die besten Führungsqualitäten.
Und Zweitens zeigte Jadefeuer sich zumindest an ihm nicht interessiert. Ich ging inzwischen davon aus, dass Geierschrei noch leichter den Bach hinunterging als die zu einem anderen Kater. Schließlich schien ihn das Verhalten meiner Tochter sichtlich in seinem Ego zu kränken. Vielleicht auch mein eigenes, aber das war ausnahmsweise einmal nicht mein Problem. Ich interessierte mich mehr für das Wohlergehen meiner Jungen als für einen Krieger, der sich aufführte, wie ein zu groß geratenes Junges oder ein gekränkter Jungkater im Schülerbau, nach der ersten Liebe.
Diese Gedanken gingen mir durch den Kopf, als ich mich kurz streckte, sprungbereit machte und dann mit den eisblauen Augen des Moorland absuchte. Geierschrei würde das Kaninchen schließlich zu mir treiben, wenn er schon der Meinung gewesen war, dass ich hier warten müsste. Oder zumindest wenn er nicht zu überzeugt von sich selbst war und versuchte, es alleine zu erlegen, während ich hier wartete.

Ein lauter Schrei ließ mich aufhorchen.
War das nicht der Krieger gewesen?
Im nächsten Moment aber kam auch schon ein Kaninchen zwischen den Hügeln hindurch, wenn auch ein wenig abseits des Weges, den es wohl genommen hätte, wäre ein Krieger direkt hinter ihm gewesen. Instinktiv preschte ich los, um dem Tier den Weg abzuschneiden. Die Strecke war etwas länger als es gewöhnlich der Fall gewesen wäre, wenn ein Krieger bis zum Ende den Treiber gemacht hätte, aber auch nicht unmöglich zu schaffen. Was mit Geierschrei passiert war, war erst einmal zweitrangig, aber schon als ich die Höhe des Kaninchens erreichte fragte ich mich, ob meine Tochter denn bei ihm gewesen war. Sie hatte nicht geschrien oder gerufen, also war ihr doch hoffentlich nichts passiert? Ich setzte zum letzten Sprung an und im nächsten Moment spürte ich, wie sich meine Krallen in das Kaninchen bohrten. Ich packte mit den Zähnen nach seinem Nacken und der Schwung beförderte mich mit der Beute noch ein Stück über das Moorland, bevor der Geschmack von Blut Mund und Nase fühlte und ich sein Leben beendete.
Erst als das Tier tot war, ließ ich von ihm ab und blickte zurück. Dann packte ich meine Beute am Nacken und lief zurück in die Richtung, wo ich mich von meiner Tochter und dem Krieger getrennt hatte, nur um zu sehen, wie Geierschrei wütend zurück ins Lager stapfte. Eines meiner Ohren zuckte leicht, aber um ehrlich zu sein, hatte ich nicht sonderlich Empathie für den Kater übrig, auch wenn mit einer seiner Vorderpfoten etwas nicht zu stimmen schien. Nun, Milanschrei würde sich darum kümmern und der Krieger war nicht unbedingt der beste unter meinen Clankameraden. Also hob ich den Kopf, um mich nach Jadefeuer umzusehen, der ich einen fragenden Blick zuwarf.


Angesprochen: Jadefeuer, Nonverbale Kommunikation mit Geierschrei
Standort: Dort wo sie sich getrennt haben
Sonstiges: Befolgt schweigend Geierschreis Befehl, jagt dann das Kaninchen, das er verpasst. Sie erwischt es und kehrt zum Treffpunkt zurück, um zurück in Richtung Lager stapfen zu sehen. Also, wartet sie auf ihre Tochter.

Reden | Denken | Handeln | Katzen
(c)Schmetterlingspfote&Finsterkralle


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