Warrior Cats - das RPG
Warrior Cats - die Welt der Katzen.
Tritt dem DonnerClan, WindClan, FlussClan, SchattenClan, WolkenClan oder dem BlutClan bei und führe ein Leben als Krieger!
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Hierarchie
DonnerClan
Anführer: Toxinstern
2.Anführer: Farnsee
Heiler: Eichenblatt
Heilerschüler: Enzianpfote

FlussClan
Anführer: Jubelstern
2.Anführer: Hirschfänger
Heiler: Kauzflug

WindClan
Anführer: Dunkelstern
2.Anführer: Sturmjäger
Heiler: Milanschrei

SchattenClan
Anführer: Mohnstern
2.Anführer: Gewitterbrand
Heiler: Abendhimmel

WolkenClan
Anführer: Brombeerstern
2.Anführer: Wildfeuer
Heiler: Tränenherz
Heilerschüler: Regenpfote

BlutClan
Anführer: Djinn
2.Anführer: //
"Heiler": Emerald
"Heilerschüler": Lotta

Das RPG
Jahreszeit:
Blattfrische

Tageszeit:
Sonnenuntergang

Tageskenntnis:
Die Wolkendecke ist aufgerissen und die Sonne kommt immer mehr hervor. Auch wenn weiterhin ein kühler Wind geht, ist es insgesamt wärmer geworden und die Beute wagt sich immer mehr ins Freie, was den Katzen ein größeres Jagdglück beschert. Auch die Luft wird langsam trockener und das Unterholz immer grüner.


DonnerClan Territorium:
Die Bäume halten hier einen Großteil des Windes ab und sorgen so dafür, dass es angenehm warm wird. Das Unterholz ist inzwischen schon richtig grün geworden und bietet den Jägern einen Vorteil auf der Jagd nach der sich nun wieder vermehrenden Beute. Der Boden ist inzwischen ebenfalls trockener geworden und sorgt für gute Jagdbedingungen.


FlussClan Territorium:
Der Wasserstand im Fluss hat sich wieder normalisiert und seine Temperatur wird langsam ein wenig angenehmer. Fische gibt es genügend, nur Wasser nahe der Weide haben sie sich aufgrund der Zweibeiner zurückgezogen. Auch die Lufttemperatur steigt, wenn es auch auf offenen Flächen ein wenig windiger ist.


WindClan Territorium:
Aufgrund der fehlenden Deckung ist es hier von allen Clanterritorien am kühlsten und der Wind ist am stärksten zu spüren. Trotzdem wird es auch hier langsam wärmer und die Ginsterbüsche werden grün. Die Kaninchen kommen immer mehr ins freie und die Jagd wird auch wieder einfacher.


SchattenClan Territorium:
Auf den offenen Flächen ist es hier ein wenig windiger, aber insgesamt ist es wärmer und grüner geworden. Auf warmen und steinigen Flächen tauchen inzwischen auch schon die ersten Reptilien wieder auf und auch die Landbeute wagt sich immer mehr ins Freie.


WolkenClan Territorium:
Die Wolkendecke ist aufgerissen und die Bäume werden wieder grün. Auch wenn es auf den freien Flächen und in den Baumwipfeln windig ist, ist die Temperatur langsam wieder angenehm für eine Katze und die Beute wird wieder häufiger. Das Vogelgezwitscher ist inzwischen schon so gut wie ständig zu hören und ein guter Jäger dürfte kein Problem haben, seine Beute zu finden.


Baumgeviert:
Die vier mächtigen Eichen tragen frische Blätter. Unten in der Senke ist die Temperatur inzwischen ganz angenehm und immer wieder wagt sich auch hier die Beute ins Freie. So manch eine Clankatze könnte versucht sein, auf neutralem Gebiet zu jagen.


BlutClan Territorium:
Auch hier wird es langsam wärmer und trockener. Zweibeiner und ihre Hunde kommen immer mehr nach draußen und stellen damit auch eine größere Gefahr für die hier lebenden Katzen dar. Die Futtersuche wird dadurch allgemein ein wenig schwieriger, aber immerhin ist jetzt auch mehr Beute zu finden. Der Wasserstand im Strom hat sich inzwischen wieder normalisiert, auch wenn die Strömung nach wie vor stark ist.


Streuner Territorien:
Der Wind sorgt auf offenen Flächen noch für kühlere Temperaturen aber langsam ist es wärmer geworden. Das Unterholz ist inzwischen wieder dichter und grün und die Beute ist inzwischen endgültig zurückgekehrt. Streuner wagen wieder weitere Streifzüge und auch abenteuerlustige Hauskätzchen wagen sich wieder weiter von ihren Gärten fort.


Zweibeinerort:
Mit Sonne und Wärme kommen auch die Hauskätzchen wieder vermehrt nach draußen in die Gärten ihrer Hausleute oder darüber hinaus. So manche neugierige Katze setzt vielleicht ihre Pfoten auf die andere Seite des Zaunes, um zu sehen, was dahinterliegt oder auch nur einen kurzen Spaziergang zu unternehmen.


 

 Die Hochfelsen und der Mondstein

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Izuku
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BeitragThema: Re: Die Hochfelsen und der Mondstein   Die Hochfelsen und der Mondstein - Seite 27 EmptyMo 21 Dez 2020, 18:03




Eichenblatt

Sie wusste, dass es töricht war, ihrem Schüler, der zum ersten Mal in seinem Leben ihren Ahnen entgegentreten musste, keine Beachtung zu schenken, doch es fiel ihr schwer, ihren Blick von den Katzen abzuwenden, deren Leben sie im Laufe der vielen unzähligen Blattwechsel nicht hatte retten können. Die ihr durch die Pfoten geglitten waren wie ein Fisch, der zurück in die Strömung des Flusses kehren wollte.
Stumm war Enzianpfote an ihrer Seite gewesen - nicht, dass sie etwas anderes erwartet hätte -, doch seine Schweigsamkeit half ihr nicht gerade dabei, sich wieder auf das Wesentliche zu konzentrieren... nun, wo der Kater, an dem sie ihr eigenes, dummes Herz verloren hatte, sich vor ihren Augen befand. Nur wenige Schwanzlängen trennten sie voneinander und doch fühlte er sich ferner an denn je. Es war die Distanz, die von der Verantwortung einer Heilerin, die auf ihren Schultern lastete, die Distanz, die davon herrührte, dass er nun ein Teil des SternenClans - ein Teil ihrer Ahnen - war und mit den vielen Kätzinnen, die er in seinem langen Leben geliebt hatte, nun wieder vereint war.
Ja, Eichenblatt war letztlich nur eine von vielen gewesen.
Und vermutlich diejenige, die es am meisten zu bereuen galt.

Dennoch - oder gerade deswegen? - blieb Eichenblatt standhaft, ihren bernsteinfarbenen Blick auf die geisterhaften Gestalten vor ihr gerichtet; weder Kummer noch Zorn noch Freude spiegelte sich in ihren Augen wieder. Es war zu früh - viel zu früh -, um Enzianpfote in ihre schandhafte Vergangenheit einzuweihen; er würde es erfahren, wenn es eines Tages - und beim SternenClan, sie hoffte, dass dieser Tag noch in weiter Ferne liegen würde - an der Zeit für ihn war, sich den Ahnen anzuschließen.
Während Donnerstern seine Ansprache hielt, löste sich zu ihrer Überraschung Echoklang aus der Reihe, um sie Nase an Nase zu begrüßen.
»Oh, du weißt nicht, wie du mir fehlst«, murmelte sie leise, ehe sie verächtlich schnaubte und ihre verstorbene Mentorin teils traurig, teils neckend anfunkelte. »Aber das brauch ich dir alles nicht mehr zu sagen. Dass du mir hier gut auf Efeupfote aufpasst, ja?«
An Echoklang vorbei blickte sie zu der kleineren Gestalt, als ihre Mentorin zu Enzianpfote weiterlief, schenkte Efeupfote ein müdes Lächeln, wusste jedoch, dass Worte der Reue und der Entschuldigung nicht angebracht waren. Was geschehen war, war geschehen.

Dann wandte sie sich ihrem ehemaligen Anführer zu und nickte langsam, ehe sie die Worte wiederholte, die sie in den Nächten heimsuchten, »Sie werden kommen und sie werden siegen, wappnet euch. Doch hütet euch vor Euresgleichen, denn sie werden es sein, die bekanntes Blut beschwören werden.«
Ein Seufzen entschlüpfte ihrer Kehle, als sie endete. Ein Blick an den Ahnen, die sie willkommen geheißen hatten, vorbei signalisiert ihr schon zugenüge, dass sie nicht mehr als dies erfahren würden.

Die rotbraune Kätzin spürte den Blick Donnersterns; wie Feuer brannte er auf ihrer Haut und schwer schluckte sie den Kloß in ihrem Hals hinunter, bevor sie diesen emotionslos erwiderte. Die Zeit, die sie miteinander hatte verbringen dürfen, die Zeit, in der sie ihn all die Blattwechsel als seine Heilerin und Clangefährtin hatte beobachten können, hatte sie gelehrt, seine eigene Körpersprache in gewisser Weise zu deuten. Und so beschlich sie auch in diesem Moment das Gefühl, dass er versuchte, ein Gespräch mit ihr aufzusuchen - eine Vorstellung, bei der sie am liebsten aus ihrem Traum erwacht und über alle Berge geflohen wäre.
Sie wollte keine Zeit mit ihm alleine verbringen - auch wenn es fragwürdig war, inwiefern sie im SternenClan tatsächlich alleine waren. Sie wollte nicht mit ihm sprechen, denn allein seine Stimme zu hören, ließ ihr Herz schmerzen. Sie wollte ihn nicht sehen, denn sie wusste, dass etwas in ihrem Inneren sich nicht zurückhalten wollen würde.
Und dennoch gab sie nach, denn ihr war klar, dass es das Vernünftigste war, dass sie in diesem Augenblick hatte tun können; zumal auch ihr nicht entgangen war, dass der verstorbene Flammenpfote das Verlangen hatte, ein Wort mit Enzianpfote auszutauschen.

»Lass uns die beiden in Ruhe lassen, ehe die Nacht - unser Traum - vorbei ist«, miaute Eichenblatt, sich um eine gefasste Stimme bemühend, während sie bereits begann, über das weiche Gras zu schreiten, ohne sich zu vergewissern, ob Donnerstern direkt hinter ihr war.
Die alte Heilerin spürte, wie ihr Herz gegen ihre Brust schlug, und verdammte sich für die beklemmenge Enge. So viel Zeit war vergangen; sie sollte über all dem stehen, was geschehen war - und doch war ihr Herz zu schwach, um es wahrhaben zu wollen.
»Du sahst so aus, als wolltest du mir etwas sagen«, fuhr sie fort, um zu verhindern, dass eine bedrückende Stille einkehrte. Sie hätte nicht gewusst, wie sie die Situation hätte handhaben sollen, wenn sie begonnen hätten, sich anzuschweigen.

Beim SternenClan ✩ DonnerClan Heilerin ✩ 255

Erwähnt » Efeupfote, Enzianpfote
Angesprochen » Echoklang, Donnerstern


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BeitragThema: Re: Die Hochfelsen und der Mondstein   Die Hochfelsen und der Mondstein - Seite 27 EmptyDi 22 Dez 2020, 23:08

Regenpfote
WolkenClan Heilerschüler
I'm high and drunk on ego, can't see straight. So I just feel my way around and I'm touching and I'm grabbing everything I can't be havin'.
Respektvoll nickte Regenpfote sowohl Enzianpfote als auch Abendhimmel zu. Er hatte Abendhimmel zu Beginn seiner Ausbildung ebenfalls als junge Heilerschülerin kennengelernt und nun zu sehen, wie sie ihren vollständigen Heilernamen erhielt füllte ihn mehr mit Neid als mit Stolz. Dass sie eine fähige Heilerin war, das bezweifelte er keineswegs, aber auf einmal haderte er sehr damit, seine Freude irgendwie auszudrücken und in Worte zu fassen.
»Herzlichen Glückwunsch«, miaute er schließlich an beide gewandt, wobei seine eigene leise Stimme zwischen denen der anderen etwas unterging. Gleichzeitig war sein Blick nach oben gewandert, zu dem Spalt, durch den das helle Mondlicht zu ihnen drang. Der halbe Mond hatte sich nun vollständig dahinter geschoben und es war an der Zeit, ihre Träume mit dem SternenClan zu teilen. Der junge Kater spürte, wie seine Pfoten leicht zu kribbeln begannen, als er daran dachte, was seine Ahnen ihm heute mitteilen würden und kam leicht ins Grübeln, während er sich seinen Platz vor dem Mondstein suchte und sich langsam niederließ.
Wie auch die anderen Heiler schloss er seine Augen und streckte die Schnauze nach vorne, um den kalten Stein zu berühren. Mondlicht strömte durch seinen Körper, alles um ihn wurde leicht und er glitt in einen Traum.

Als Regenpfote seine Augen wieder aufschlug, fand er sich auf einer kleinen Waldlichtung wieder. Eine leichte Brise wehte durch sein graues Fell und unter den Pfoten kitzelte ihn das frische Gras. Wie eine zweite Heimat hieß ihn das SternenClan Territorium Willkommen, empfing ihn mit offnen Pfoten und ein Gefühl der Vertrautheit, der Sicherheit breitete sich in ihm aus. Mit der Leichtigkeit einer Feder im Wind erhob er sich schließlich und setze über die hell beschienene Lichtung. Sternenstaub füllte seine Lungen. Alles um ihn herum schien ruhig und friedlich und in der Ferne konnte er die majestätischen Gestalten von einigen seiner Kriegerahnen erkennen. Plötzlich erhob sich eine der Katzen und kam direkt auf ihn zu, den Schweif hoch erhoben. Sterne hingen in ihrem silbernen Pelz, so hell wie ein Feuer loderten ihre Augen und als sie dann vor ihm stand, erkannte er sie.
»Willkommen, Regenpfote«, begrüßte sie ihn mit freundlicher Stimme und blickte zu ihm hoch. Sie war etwas kleiner als er, aber hatte eine stolze Haltung angenommen, die sie größer wirken ließ. Die schrecklichen Wunden an ihrem Körper, mit denen er sie zum letzten Mal gesehen hatte, waren allesamt verschwunden.
»Blasspfote, ich- «, setzte er an, war mit einem mal etwas perplex von ihrem Anblick, doch die kleine SternenClan Kätzin unterbrach ihn sogleich und ließ ihn gar nicht weitersprechen.
»Es gab nichts, das ihr für mich noch hättet tun können. Dies war mein Schicksal«, miaute sie, ganz so, als hätte sie seine Gedanken gelesen. Es fühlte sich ein klein wenig so an, als würde ihm eine Last von den Schultern fallen. Blasspfote wirkte glücklich und unbeschwert und umkreiste ihn langsam während sie sprach. »Richte Kummerpfote doch bitte meinen Gruß aus, ich werde ab jetzt über ihn wachen.«
Er nickte zustimmend, nahm sich vor, ihre Worte nicht zu vergessen, und für einen Augenblick blickten sich die Schüler schweigend an. Sie waren alleine an diesem Ort, keine andere Katze aus dem SternenClan gesellte sich in dieser Nacht näher zu ihnen. Auch wenn er Regenlied gerne getroffen hätte, so war er trotzdem froh mit Blasspfote zu sprechen. Hatte sie noch eine Prophezeihung für ihn? Neugierig legte er den Kopf zur Seite. Es fühlte sich nicht so an, als ob ihn etwas schlechtes erwarten würde und im Großen und Ganzen schien der Traum positiv. Dennoch.
»Wir alle müssen in unserem Leben Entscheidungen treffen«, hob die Kätzin plötzlich an und hatte einen etwas ernsteren Ton angeschlagen, »Aber ich vertraue auf deine Entscheidungen, Regenpfote. Lern zu wissen, was dir wirklich wichtig ist, dann wirst du deinen Weg finden.«
Sanft lächelte sie und strich ihm mit der Schwanzspitze über die Flanke, bevor sie sich kurz darauf umdrehte und verschwand. Verwirrt blickte der graue Kater ihr hinterher. Wieso lief sie schon weg?
»Warte!«, rief er laut aus, wollte, dass sie ihm näher erklärte, was sie meinte oder zumindest hier blieb. Er hatte nicht mal die Zeit, etwas zu fragen oder sich von ihr zu verabschieden. Doch bevor er weiter darüber nachdenken konnte, begann die Umgebung vor seinen Augen schon zu verschwinden und langsam holte ihn die Dunkelheit wieder ein.

Erwähnt: Enzianpfote, Abendhimmel, Blasspfote, Kummerpfote, Regenlied
Angesprochen: Blasspfote (†)
006

Code by Nesselgift



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Die Hochfelsen und der Mondstein - Seite 27 32821958_yIgZtHJa26NKoAw
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Katsuki
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BeitragThema: Re: Die Hochfelsen und der Mondstein   Die Hochfelsen und der Mondstein - Seite 27 EmptyMi 23 Dez 2020, 02:43





Enzianpfote

Heilerschüler|DonnerClan|#31

Eine intensive Aufregung pulsierte durch den klein geratenen Leib des Heilerschülers, welcher mit großen Augen zu dem eindrucksvollen Kater aufsah, welcher respekteinflößend und schlichtweg riesig vor ihm stand. Es fiel ihm wirklich schwer dem Blick standzuhalten und nicht eingeschüchtert wegzusehen. Wieder stellte sein gesamter Pelz sich elektrisiert auf, automatisch verlagerte sich das Gewicht Enzianpfotes nach unten und plötzlich berührte sein Brustfell das feuchte Gras unter seinen Pfoten, ohne dass er das wirklich beabsichtigt hatte.

Einen Seitenblick zu Eichenblatt riskierend, spürte er wie eine Welle einer Emotion von ihr Ausging, die er nicht zuzuordnen wusste. Ihr Körper war stolz aufgerichtet und kurz huschte so etwas wie Ehrfurcht durch den Geist des jungen Schülers, doch schallte er sich im nächsten Moment einen Mäusehirnigen Idioten. Eichenblatt lebte so viele Monde mehr als er in diesem Wald, hatte dem Clan länger als Heilerin gedient als er sich vorzustellen in der Lage war und hatte sich sicher schon unzählige Male mit den Katzen des SternenClans die Zunge gegeben. Also war es doch ganz natürlich, dass die Heilerin sich nicht mehr so Einschüchtern ließ wie er selbst. Oder sie war in der Lage das deutlich geschickter zu Verbergen als er selbst.

Erst als der orangerote Kater direkt vor ihnen stand und zum ersten Mal das Wort an sie richtete, stellten sich die Ohren des Schülers automatisch auf. Sein Körper fuhr hoch, sein Blick glitt wie von selbst den breiten Körper des ehemaligen Anführers hinauf zu den hellen bernsteinfarbenen Irden, welche genau in dem Moment von Eichenblatt zu ihm wanderten.

Auch von dem SternenClan Kater ging irgendetwas aus, doch konnte der junge Kater die Gefühle und Emotionen, die ihn erreichten nicht in bekanntes einordnen. Vielleicht bildete er sich das auch einfach ein. Schnell wurde seine Aufmerksamkeit wieder vom tiefen Ton der Stimme Donnersterns angezogen. Mit jedem Wort, welches die Kehle des Katers verließ, entspannte sich der aufgedrehte Körper Enzianpfotes.

Mit jedem Wort wurde sein Blick ruhiger, fiel es ihm leichter das Gesicht nicht abwenden zu wollen. Und mit jedem Wort fühlte sein Geist sich stärker, entschlossener an. Kühl und Frisch strömte die Luft des Himmels in seine Lungen, erfüllte seinen Körper, klärte seine Sinne und mit einem seichten Lächeln auf den Lippen hob der Schüler schließlich den Kopf. Es war ihm schon ein paarmal passiert, es war ihm in der kurzen Vergangenheit seines Lebens bereits aufgefallen, aber grade in Situationen, die emotional anspruchsvoll waren, blieb er erstaunlich ruhig. Als würde ab irgendeinem Punkt einfach all seine Aufregung von ihm abfallen. Respektvoll neigte Enzianpfote den Kopf, holte tief Luft und ließ nun seine eigene Stimme über den Platz hallen. „Ich werde mein Möglichstes tun, um im Sinne des SternenClans zu handeln.“ Für einen Moment hatte der junge Kater das Gefühl, seine eigenen Worte würden tief in seiner Brust widerhallen, bevor er sich zu seiner vollen (lol) Größe aufrichte und seinen blauen Blick über den Halbkreis aus Katzen wandern ließ, die sie umringt hatten.

Stehen blieben seine Augen auf seiner Mentorin und einer grauen SternenClan Katze, welcher er mit den Namen Echoklang verband. Das war also die Katze, von der Eichenblatt gelernt hatte, als sie so alt gewesen war wie er in diesem Moment. Er kam nicht drum herum die hübsche Graue zu bewundern und einen einzigen Moment fragte er sich, wie es wohl war so viel Wissen erlangt zu haben wie sie. Wie es wohl war ein Teil des SternenClans zu sein. Schnell wurde der Gedanke jedoch verworfen, als Echoklang ihm entgegentrat und kurz ihre Nase gegen die seine drückte. Dabei strömte ein Geruch auf Enzianpfote ein, den er nicht zu beschreiben wusste. Klar und rein und irgendwie wie der Wald, aber auch weit und voll wie nach einem Regenschauer. Wie alles und doch nichts. Einen kurzen Moment von seinen eigenen Gedanken abgelenkt fuhr der gemusterte Körper herum, als seine Mentorin anfing die Worte zu wiederholen, die der SternenClan ihr anscheinend schon einmal mitgeteilt hatte.

»Sie werden kommen und sie werden siegen, wappnet euch. Doch hütet euch vor Euresgleichen, denn sie werden es sein, die bekanntes Blut beschwören werden.«

Schwer schluckte der junge Schüler, ein heftiger Schauder überrannte ihn, bevor er unbewusst die Ohren anlegte. Was hatte das zu bedeuten? Was wollte der SternenClan ihnen damit sagen? Jedes Wort blieb ihm im Halse stecken, jede Windung in seinem Gehirn arbeitete auf hochtouren, was dazu führte, dass die Spitze seiner Zunge zwischen seinen Lippen hervorschaute. Auf ein Ergebnis kam er jedoch nicht. Wie auch? Er war nunmal nicht mit der Allwissenheit einer SternenClan Katze gesegnet. Vielleicht sollte er Eichenblatt danach fragen, sobald sie den Traum wieder verlassen hatten.

Irgendwo rechts von ihm blitzte etwas Rötliches auf, überrascht schwang der gemusterte Kopf herum und ein junger Kater, nicht viel älter als er selbst schaute ihn aus funkelnden blauen Augen an. Interessiert legte Enzianpfote den Kopf schief, zwinkerte mehrfach und versuchte herauszufinden, ob er den Kater vor sich kannte. „Ich bin Flammenpfote.“ Fing er an, seine Stimme war weich und melodisch, ein ganzes Stück höher als seine eigene. „Der Bruder von Rosenträne und Graupelz. Ich wurde bei der Vertreibung des DonnerClans verletzt und starb kurz darauf.“ Einen kurzen Moment huschte ein gequälter Ausdruck über das weiche Gesicht des roten Katers. Darauf wusste Enzianpfote nichts zu erwidern, viel mehr blickte er seinen Gegenüber unverwandt an, zwinkerte träge und fragte sich innerlich, was genau diese junge Katze nun von ihm wollte. Hatte er ihm etwas für den Clan mitzugeben? Wollte er ihm einen Tipp geben? Lag ihm etwas auf dem Herzen?

„Du fragst dich sicher, warum ich mit dir sprechen möchte, oder?“ Anscheinend brauchte Flammenpfote keine Worte um zu verstehen, was den Heilerschüler beschäftigte. Er lächelte ihn wissend an, setzte sich und wickelte seinen Schweif ordentlich um seine Vorderpfoten. „Nunja. Einmal möchte ich dir natürlich meinen Glückwunsch aussprechen. Du wirst ganz sicher ein hervorragender Heilerschüler. Aber meine eigentlich Intention… ist vielleicht ein wenig Egoistisch. Doch kann ich diese Möglichkeit nicht einfach so verstreichen lassen!“ Entschlossenheit flammte in den hellblauen Augen des Katers auf, die Sterne in seinem Pelz funkelten mit denen am Himmel um die Wette, während Enzianpfote lediglich ungelenk nickte.

„Magst du Rosenträne und Graupelz etwas von mir ausrichten?“


Eine kurze Pause folgte, bevor der gemusterte erneut nickte. Das schien Flammenpfote zu reichen, er lächelte schief, blickte an Enzianpfote vorbei und schien für einen Moment etwas in sich zusammenzusinken. „Richte den beiden bitte aus… dass Flammentänzer ein wundervoller Name gewesen wäre, ja?“ Eine bleischwere Melancholie erfasste den jungen Schüler zeitgleich mit den Worten, die so viel mehr waren als ein kleiner Gruß an die lebendigen Geschwister. Es war das Versprechen über sie zu wachen, bei ihnen zu sein, auch wenn sie ihn nicht sehen konnten. Schwer schluckte der gemusterte Kater, welcher das Gefühl des Verlustes so gar nicht kannte, und doch rissen ihn die Emotionen des Größeren vollkommen mit. Viel mehr, als er von sich selbst erwartet hätte. „Ich sage es ihnen.“ War die atemlose Antwort, bevor Flammenpfote sich mit einem Nicken von ihm verabschiedete. Kurz blickten sie sich noch an, bevor sie sich voneinander abwandten und Enzianpfote dazu überging die Gestalten des ehemaligen Anführers des DonnerClans und seiner Heilerin, seiner Mentorin aufmerksam zu mustern, wobei er jedoch genug Abstand hielt, um sie bei ihrem Gespräch weder zu belauschen, noch zu unterbrechen.


» Erwähnt: Eichenblatt, Donnerstern, Flammenpfote, Echoklang, Rosenträne, Graupelz
» Angesprochen: Flammenpfote, Donnerstern
» Ort: Moosstein


»Sprechen« | Denken | Katzen

Know the water's sweet but blood is thicker

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BeitragThema: Re: Die Hochfelsen und der Mondstein   Die Hochfelsen und der Mondstein - Seite 27 EmptySa 26 Dez 2020, 17:32


Donnerstern


ehem. DC Anführer | SternenClan | Nur für Traum

Donnerstern wusste, dass seine geliebte Eichenblatt einen ähnlichen Weg gewählt hatte, spätestens als ihr Blick auf seinen traf, wurde ihm dies bewusst. Vor Enzianpfote hatte er es auch nicht zeigen wollten, denn es war nicht die Zeit und wie würde er über seine Mentorin denken, wenn er wüsste, was sie getan hatte? Was, wenn er seine eigene Vergangenheit erfuhr, wie würde er dann über sie denken? Donnerstern konnte ihre innige Beziehung nicht ins Schwanken bringen, indem er seine wahren Gefühle offen zeigte, er musste sich gedulden. Das sie kein Wort an ihn wandte, schmerzte ihn trotzdem. Sein Blick richtete sich auf den schildpattfarbenen Schüler und es erleichterte ihn, dass dieser wieder normal stand. Das hier war der SternenClan... sie alle waren hier gleich. Dennoch schien er gut erzogen, was als Heiler sehr hilfreich sein konnte. Eichenblatt würde ihm noch ein wenig Scharfzüngigkeit anvertrauen und dann wäre er auch schon perfekt.

Erleichterung durchströmte den Anführer, als die Heilerin endlich nachgab und unauffällig vorschlug, dass sie Enzianpfote und Flammenpfote alleine ließen. Sofort folgte der Anführer, wollte keine Zeit mit der Heilerin verlieren. Sein Herzschlag hatte sich bereits erhöht und es fiel ihm schwer, nicht zu rennen. Der SternenClan wusste alles, er schämte sich vor diesem nicht. Doch vor dem Schüler mussten sie aufpassen.
Schließlich tappte der große Kater neben der älteren Kätzin her. Ob es sie störte, dass er wieder jung aussah? Denn sie war noch immer die schönste Kätzin der Clans in seinen Augen und nur gerade so konnte er verhindern, seinen Schweif gegen ihren zu schnippen.
Sie fuhr das Gespräch fort, auch wenn sie nicht sonderlich begeistert schien. Doch sie war hier und gewährte ihm die Zeit, nach der er sich hier im SternenClan gesehnt hatte. Das letzte Mal, dass er sie aktiv angesprochen hatte, war, als er seinen Sohn abgeholt hatte, um ihn zu sich zu den Ahnen zu bringen. Kurz ließ er seinen Blick über die Wiesen des SternenClans schweifen und erblickte Meisensang und eben diesen Sohn, der verspielt wie immer umher tapste und umher rollte. Als er seinen Vater entdeckte schien er sogar abzuwägen, rüberzulaufen.

"Ich weiß, dass das alles schwer für dich ist. Auch mit mir zu reden, meine ich...", hob der orange Kater endlich an und legte seinen Blick auf die Kätzin, schenkte ihr ein liebevolles Lächeln. Er hatte all seine andere Gefährtinnen hier, doch sie alle wussten, dass ihnen sein Herz nicht gehörte. Dennoch war er in Frieden mit ihnen, wartete jedoch auf die Ankunft der Heilerin. "Doch das machst du gut. Du kannst stolz auf dich sein, meine Liebe. Halte noch ein wenig durch, in Ordnung? Nur noch ein bisschen. Ich weiß, dass du das schaffen kannst, schließlich bist du so unglaublich stark und hast wunderbare Freunde an deiner Seite."

Bedrückt blieb Donnerstern schließlich stehen und seufzte leise. Seine Schwanzspitze schnippte kurz durch die Luft.
"Ich vermisse dich. Sehr sogar. Doch ich würde mir niemals wünschen, dass du stirbst um dich endlich dem SternenClan anzuschließen. Ich möchte so gerne, dass du deine Monde noch genießen kannst... und dann werde ich hier auf dich warten, mit Dornenjunges... und mit Feuerpfote."
Ob sie wusste, wer dieser war? Denn er hatte seinen Sohn aus dem FlussClan kennengelernt und bemühte sich häufig um Gespräche mit diesem, auch wenn dieser stur war und seine Familie im FlussClan suchte. Doch er würde verzeihen. Irgendwann.
Voller Liebe und Kummer blickte der ehemalige Anführer des DonnerClans zu der hübschen Kätzin hinab, es kribbelte ihn in den Pfoten, sie irgendwie zu berühren. Doch Enzianpfote würde dies bestimmt bemerken...



~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~

Because the world doesn't revolve around you...


Spoiler:
 

...or does it.


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BeitragThema: Re: Die Hochfelsen und der Mondstein   Die Hochfelsen und der Mondstein - Seite 27 EmptySo 27 Dez 2020, 17:57




Eichenblatt

Sie verdammte ihr verräterisches Herz dafür, dass es sich nach dem Kater sehnte, der nicht ihrer war - der nie ihrer hätte sein dürfen. Der nicht einmal mehr ein Teil der sterblichen Welt war und somit, obgleich es ihr ermöglicht war, ihn zu den Halbmonden zu sehen, ferner war denn je.
Doch gerade um Enzianpfotes willen sah sie es als ihre Verantwortung an, ihre Gefühle abzukapseln und eine Fassade um sie herum aufzubauen, um sich vom Anblick der Katze, die sie noch nach all der langen Zeit in ihrem Träumen verfolgte, nicht erschüttern zu lassen. Gefühlslos war der Blick, der sich in ihren bernsteinfarbenen Augen wiederspiegelte, als sie sich einige Schwanzlängen von ihrem eigenen Schüler und dem verstorbenen Flammenpfote niederließ und den buschigen Schweif ordentlich über ihre Pfoten legte, um gegebenenfalls zu vertuschen, wenn diese zu zittern beginnen würden. Hier in dieser Nacht war sie Eichenblatt, die Heilerin des DonnerClans, die einige Worte mit ihrem ehemaligen Anführer austauschten - und so würde sie sich auch verhalten.

Ihre Augen wanderten über den jungen Körper, den Donnerstern nach seinem Ableben wiedererlangt hatte, welches ihr den Unterschied zu ihrem eigenen nur wieder deutlich bewusst machte. Nicht, dass man sie unbedingt daran erinnern musstse, wie viele Monde sie bereits im Wald umherwandelte. Und wenn sie ehrlich war, gab es Tage, an denen ihr zynisches Ich zum Vorschein kam - an dem sie sich dachte, dass das Alter ruhig kommen könnte, damit sie sich endlich von dieser Welt verabschieden konnte. Auch wenn sie nicht wusste, ob sie im SternenClan tatsächlich glücklich werden würde.
Vehement hatte Eichenblatt es vermieden, ihren Blick über ihre anderen Ahnen schweifen zu lassen; sie wusste, dass es viele Katzen unter ihnen gab, deren Tod sie nicht hatte verhindern können, und doch hatte sie nie ein Problem gehabt, sich diesen im SternenClan zu stellen. Doch in dieser Nacht gab es eine bestimtme Kätzin, deren Anblick sie vermutlich nicht ertragen hätte.

Sie hatte vorgehabt, seinen Worten in Ruhe zu lauschen, gefasst, erwachsen, stolz - doch ihre Miene entglitt ihr, als sie hörte, was er ihr zu sagen hatte, und entgeistert blickte sie ihn an. Ihre Gedanken fingen an, sich zu überschlagen, und sie hasste sich für all die Emotionen, die in ihr aufkamen, sie in einer Form verunsicherten, dass es sie fast schon zornig machte, weil sie nicht wusste, wie sie mit all den Gefühlen umgehen sollte.
»Donnerstern«, begann die Kätzin zu sprechen - langsam, leise, sodass ihre Stimme kaum mehr als ein Hauchen war. Es fiel ihr schwer, ihn in der Nähe von Enzianpfote nicht anzuzischen, ihre Wut und ihre Trauer zu unterdrücken. »Nenne mich nicht meine Liebe - du hast hier Kätzinnen bei dir, die dich lieben - die dich geliebt haben, mit denen du Junge hattest, denen du ein Vater hattest sein können. Es ist nicht fair ihnen gegenüber - zumal es nie hätte geschehen sollen.«
So sehr sie ihn liebte, so sehr bereute sie es auch, was geschehen war. Insbesondere, als sie gesehen hatte, wie schnell er weitergezogen war. Schmerzhaft zog sich ihr Herz zusammen und doch bemühte sie sich darum, ihren Tonfall nicht entgleiten zu lassen, ihre Lautstärke im Griff zu haben, um Enzianpfote nicht den Anschein zu geben, dass etwas nicht stimmen könnte.
»Es... es ist grausam, dass du das ansprichst«, flüsterte sie und schloss die Augen, um ihn nicht sehen zu lassen, welcher Schmerz sich in ihnen wiederspiegelte. »Dornenjunges ist nicht meiner - und ich bin mir nicht einmal sicher, ob ich wissen will, wer Feuerpfote ist.« Der Name sagte ihr nichts und sie zwang sich dazu, jegliche Theorien aus ihrem Kopf zu verbannen. Es war, als würden tückische Stimmen ihr Flausen in den Kopf setzen wollen, doch sie wollte nicht darüber nachdenken.
Tief atmete Eichenblatt ein, ehe sie die Augen wieder öffnete. »Meisensang, Dornenjunges und du - ihr habt endlich die Chance, die Familie zu sein, die ihr im DonnerClan nicht hattet sein können.« Sie schaffte es nicht, ihm zu sagen, dass sie sich für ihn freute, dass sie ihnen alle Glück wünschte. Sie schaffte es nicht, ihn so offen anzulügen. Doch dies war ihre Art und Weise, ihm signalisieren zu wollen, dass es sich nicht lohnte, sie zu vermissen.

»Enzianpfote scheint sein Gespräch beendet zu haben. Ich möchte ihn nicht länger alleinlassen«, miaute sie schließlich und respektvoll neigte sie den Kopf vor ihm, ehe sie zurück zu ihrem Schüler trottete.
Ihre Kehle war trocken, ihr Herz schwer, doch dennoch zwang sie sich zu einem gemütlichen Brummen, während sie ihn anstupste und ihm ein kleines Lächeln schenkte, bevor Dunkelheit sich über sie legte und sie zurück zum Mondstein brachte, vor dem ihr sterblicher Körper lag.

Beim SternenClan ✩ DonnerClan Heilerin ✩ 256

Erwähnt » Enzianpfote, Meisensang, Dornenjunges, Feuerpfote
Angesprochen » Donnerstern


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BeitragThema: Re: Die Hochfelsen und der Mondstein   Die Hochfelsen und der Mondstein - Seite 27 EmptySo 27 Dez 2020, 19:34

[OUT: Reminder, am 1. Januar wird diese Szene beendet und eure Heiler werden nach dem Sprung nur im Lager gepostet werden, nicht mehr hier! Erledigt, was offen ist.]


Donnerstern


ehem. DC Anführer | SternenClan | Nur für Traum (Beendet)

Aufgeregt schlug das Herz des ehemaligen Anführers und erwartungsvoll blickte er auf seine Geliebte hinab. Er hatte es vermisst, seinen Namen von ihr zu hören, zu hören, wie angenehm er ihr über die Lippen ging. Seine Ohren spitzten sich und nur mit Mühe konnte er die Hoffnung und die Aufregung verbergen, da sie sich so viel Zeit beim Sprechen ließ.
Ihre Worte selbst ließen ihn jedoch erstarren. Für einen Augenblick senkten sich seine Schultern niedergeschlagen, doch schneller wandelte sich seine Haltung in Empörung. Andere Kätzinnen also, so dachte sie also von alledem. Sie hatte immer gewusst, dass er vor ihr Gefährtinnen gehabt hatte und es war zu Lebzeiten in Ordnung gewesen, warum spielte sie sich nun so auf? Warum hielt sie ihm vor, Junge im SternenClan zu haben, wenn er zu Lebzeiten einige seiner Junge nicht gekannt hatte? Seine damals lebenden, während seine vorigen tot gewesen und die anderen noch nicht geboren waren? Sie hatte ihm doch die Möglichkeit weggenommen!

Das sie nicht verstand, warum er Dornenjunges erwähnt hatte, tat nicht so sehr weh, dass sie sich scheinbar nicht mal für ihren eigenen Sohn interessierte. Nur mit Mühe konnte er verhindern, dass sich sein Pelz aufstellte, doch die Liebe war aus seinen Augen entwichen und sein Blick war von Wut erhellt. All ihre Worte entsetzten ihn, bereiteten ihm Schmerzen zu. Warum war sie plötzlich so egoistisch? Er hatte zurückstecken können, hatte ihr mit seinen Worten sagen wollen, dass sie nicht alleine oder ungeliebt war, dass sie noch eine Weile unter den Clans leben würde, bevor sie Frieden fand. Das sie ihn nicht während der Ruhe im SternenClan wollte, hatte Donnerstern nun auch verstanden.
Der große Kater biss die Zähne zusammen, um nicht noch eine Bemerkung über seine Beziehung zu machen, denn er hatte gedacht, dass seine Todesnacht deutlich genug gewesen war. Doch dieser Kampf war bereits verloren und er hatte keine Laune, sich noch weiter zu streiten. Mit welchem Ziel würde er streiten? Sie hatte sich entschieden, er konnte sie nicht überreden! Er konnte nur für eine Weile verbittert im SternenClan sitzen und dann ihrem Rat folgen.

Sein Schweif peitschte wütend durch die Luft und einige Schritte folgte er der Heilerin, trat jedoch zu den SternenClan Katzen. Der orange Kater kochte und das sollte jeder spüren. Am Ende seiner Zeit als Anführer hatte er ruhiger und geduldiger gehandelt, doch er war so lange hier im SternenClan und war so sehnsüchtig gewesen nach Eichenblatts Nähe, dass ihre Worte ihn aus seiner Bahn geworfen hatten, weshalb er sich kaum zusammenreißen konnte.
"Auf Wiedersehen, Enzianpfote", miaute der Kater noch, bemühte sich um einen ruhigen Ton, doch ein Knurren lag in seiner Stimme, das nicht zu überhören war. "Eine schöne Zeit als Schüler."
Geradeso konnte sich der verletzte Kater davon abhalten, noch ein Kommentar über dessen Mentorin zu machen. Stattdessen schnippte er aufgebracht mit dem Schweif und spürte, wie der Traum sich auflöste. Die Zeit des Besuches war vorbei und seiner Meinung nach könnte Besuch auch eine ganze Weile fernbleiben, damit er nicht wieder mit einer lebenden Katze sprechen musste. Auch wenn er sich selber wünschte, am Leben zu sein... doch andererseits gab es scheinbar niemanden, für den sich das "am Leben sein" lohnte. Richtig?

- Beendet -



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BeitragThema: Re: Die Hochfelsen und der Mondstein   Die Hochfelsen und der Mondstein - Seite 27 EmptySo 27 Dez 2020, 21:40





Enzianpfote

Heilerschüler|DonnerClan|#32

Während der bunt gemusterte Kater ruhig auf dem Rasen saß, den buschigen Schweif ordentlich um die Pfoten gewickelt und die schemenhaften Gestalten ihrer Ahnen musternd, dachte der junge Schüler über die Worte des roten Katers nach. Warum sagte er ihm das, warum richtete er sich mit seinem Anliegen nicht an Eichenblatt? Er hatte doch bisher kaum Kontakt zu seinem Clankameraden gehabt, wäre es jetzt nicht komisch, wenn er einfach so auftauchte und Rosenträne sowie Graupelz von dieser Begegnung berichtete? Durfte er den beiden überhaupt von den Dingen berichten, die er im Beisein des SternenClans erfahren hatte? Gab es da nicht irgendwelche Regelungen?

In seine Gedanken vertieft zuckte der Kater mit den blauen Augen zusammen, als leise die Stimmen von Donnerstern und seiner Mentorin zu ihm herübergetragen wurden. Zu leise, um sie zu verstehen, doch laut genug für den Kater, um zu merken, dass irgendetwas nicht stimmte. Die Stimmung schien langsam umzuschwenken, doch konnte er nicht bestimmen in welche Richtung. Irgendetwas an den Körperhaltungen der beiden irritierte den Schüler, sorgte dafür, dass seine Augen sich zu Schlitzen verengten und er versuchte genauer hinzusehen. Doch fehlte ihm die Erfahrung sowie das wissen über zwischenkätzische Interaktionen, um das Verhalten der beiden älteren irgendwie zuordnen zu können. So merkte er nur, dass irgendetwas ganz und gar nicht in Ordnung war, wobei ihm natürlich der gesamte Hintergrund fehlte.

Ob etwas zwischen den beiden Vorgefallen war? Sollte er Eichenblatt danach fragen? Oder wäre das zu viel? Ging es ihn überhaupt etwas an? Wahrscheinlich nicht, aber eine gewissen Neugier hatte sich im Körper des bunten Schülers breit gemacht. Vielleicht ja irgendwann später. Bevor er weiter darüber nachdenken konnte, kam die rot Getigerte bereits wieder auf Enzianpfote zu und stupste ihn kurz an. Mit einem seichten Lächeln stupste er zurück, verharrte für einen Moment im weichen Pelz der Heilerin mit seiner Nase, bevor er über seine Schulter schaute, wo Donnersterns orangegelbe Augen ihn einen Moment fixierten. Auch, wenn die Worte vielleicht nett gemeint waren, ihn motivieren sollten, doch der Klang der dunklen Stimme jagte dem jungen Kater einen unangenehmen Schauder über den Rücken. Sofort stellte sein Fell sich auf, seine Augen weiteten sich überrascht und ganz automatisch spannte jeder Muskel in seinem Körper sich an. Er hatte Respekt vor dem ehemaligen Anführer und er wollte nicht, dass dieser wütend auf ihn war, auch wenn er eigentlich nichts getan hatte. Aber das Knurren in seiner Stimme war das einzige, was überdeutlich bei ihm ankam.

Trotzdem bemühte er sich darum ruhig zu bleiben, verlagerte unsicher sein Gewicht und nickte dem riesigen Kater steif zu, bevor die Umgebung schon begann sich um ihn herum aufzulösen. Dies sorgte dafür, dass der Schüler aus dem Schlaf schreckte, auf einmal auf den Pfoten stand und ein paar Augenblicke brauchte, um zu verstehen wo genau er war. Zitternd vor Kälte und deutlich eingeschüchtert von der Begegnung mit dem ehemaligen DonnerClan Anführer legte er sich wieder neben die – noch nicht erwachte Heilerin seines Clans und schmiegte sich an sie, um seine verwirrten Nerven zu beruhigen. Wo er in seinem Traum noch ruhig gewesen war, brachen all die neuen Informationen gewissermaßen über ihm zusammen, was dafür sorgte, dass sein Körper noch heftiger Zitterte als zuvor. Die Wärme, die Eichenblatt ausstrahlte brachte ihn jedoch schnell wieder zurück auf den Boden der Tatsachen, auch wenn er immer noch Bebte. Das würde sich aber wohl nicht mehr legen, solange sie noch im inneren dieser Höhle waren.


» Erwähnt: Eichenblatt, Donnerstern, Flammenpfote, Echoklang, Rosenträne, Graupelz
» Angesprochen: //
» Ort: Moosstein


»Sprechen« | Denken | Katzen

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BeitragThema: Re: Die Hochfelsen und der Mondstein   Die Hochfelsen und der Mondstein - Seite 27 EmptyMi 30 Dez 2020, 18:37

Abendhimmel | Heilerschülerin | Schatten Clan | weiblich

Die Glückwünsche der anderen Heilerkatzen hatte ich erfreut zur Kenntnis genommen. Doch da sich nun alle um den Mondstein herum versammelten und ihre Plätze einnahmen, ebbte meine Freude ein wenig ab, aus Aufregung vor dem was ich gleich in meinem Traum sehen würde. Ich legte mich neben meine Mentorin, schloss die Augen und drückte meine Schnauze fest an den eiskalten Mondstein. Die Kälte durchfuhr meinen ganzen Körper und langsam fiel ich in den Schlaf, um mich von meinen Träumen leiten zu lassen.

Blinzelnd öffnete ich die Augen und schaute mich um. Ich befand mich auf einer großen Wiese, auf der viele verschiedene Arten von Wildblumen wuchsen und einige, mir bekannte, Kräuter. Ich stellte fest, dass ich allein war und erhob mich. Anscheinend würde ich heute keinen Traum mit Engelsflügel teilen, vermutlich war ihr etwas anderes vorbestimmt gewesen. Erneut sah ich mich um, konnte jedoch niemanden entdecken. Zufrieden und in einer guten Stimmung trottete ich zu einer naheliegenden Blume und schnupperte an dieser. Ihr Geruch war süßlich und ich genoss das Gefühl des saftigen Gras unter meinen Pfoten. Schließlich waren die Territorien der Clans immer noch in der Kälte der Blattleere gefangen. Auf der Suche, wieso ich denn nun an diesem Ort gelandet war, sah ich mich, nun bereits zum dritten Mal, um. In der Ferne erkannte ich eine Gestalt, die schnell auf mich zu kam und irgendwie vertraut wirkte. Im näherkommen erkannte ich, dass es mein verstorbene Freundin Blatttau war. Ich miaute erfreut auf, seit ihrem Tod hatte ich sie nämlich noch nicht wieder gesehen und ich hatte sie so vermisst und immer gehofft sie in meinen Träumen wieder zu sehen. Heute war es besonders passend, denn ich hatte meinen Namen erhalten und war nun endlich eine vollwertige Heilerin. Ich lief Blatttau die letzten Schritte entgegen und berührte sie Nase an Nase. „Hallo Blatttau. Ich freue mich ja so dich wieder zu sehen. Wie geht es dir?“ Ich schnurrte laut, zutiefst erfreut meine gute Freundin wiederzusehen, die leider viel zu früh zum Sternen Clan ging. Ihr schien es jedoch blendend zu gehen, was mich wiederum etwas fröhlicher stimmte. „Ich freue mich auch dich zu sehen Abendhimmel. Mir geht es gut und ich freue mich so für dich, dass du nun endlich deinen vollständigen Namen bekommen hast. Er steht dir gut und du hast lange und hart dafür gearbeitet. Du kannst wirklich stolz auf dich sein. Ich bin es auf jeden Fall!“ Blatttaus Worte wärmten mein Herz und ich schnurrte noch ein wenig lauter vor Dankbarkeit und Zuneigung. Blatttau war wirklich eine großartige Freundin, sie schaffte es immer, dass man sich geliebt und wichtig fühlte. In einem plötzlichen Anflug von Interesse fragte ich die weiß-braun getigerte Kätzin: „Wie geht es Distelherz und den toten Jungen? Sind sie sicher hier im Sternen Clan angekommen? Geht es ihnen gut?“ Die Kätzin vor mir nickte mit einem Lächeln. „Ja, es geht ihnen sehr gut. Die Kleinen sind sehr aktiv und wollen ständig spielen. Sie sind so süß und ganz schön frech, aber es macht echt Spaß mit ihnen Zeit zu verbringen. Distelherz wacht über Flammentänzerin und ihre lebenden Jungen und kümmert sich um Flammentänzerin‘s Junge bis sie zum Sternen Clan gerufen wird. Diese Aussage beruhigte mich und ich nickte zustimmend mit Kopf.
Als ich auf den Boden blickte, sah ich das dieser schon begann sich aufzulösen und so wandte ich mich schnell an Blatttau: „Es war so schön dich wiederzusehen, ich hoffe das ich die in Zukunft öfter antreffen werde. Bis zum nächsten Mal, machs gut!“ Ich hörte noch wie meine Freundin sich freundlich verabschiedete, bevor sich der Traum endgültig aufzulösen begann und ich langsam zurück in die Realität zurückzukehren.


Erwähnt: anderen Heilerkatzen, Engelsflügel, Blatttau (fiktive Katze), Distelherz, Flammentänzerin, die verstorbenen und die lebenden Jungen
Angesprochen: Blatttau (vom Sternen Clan, im Traum)
Standort: Sternen Clan Territorium, Mondstein, mental beim Sternen Clan
Sonstiges: teilt ihre Träume mit dem Sternen Clan, beginnt aufzuwachen

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Werde in naher Zukunft erneut versuchen Finster davon zu überzeugen mich im Discord Server als BOT einzurichten! ^^

Heilerliste für den Schatten Clan, falls ihr irgendwas von Abendhimmel braucht
----> Heilerliste

Grundsätzlich könnt ihr meine Charas einfach immer anschreiben, gebt mir dann nur durch eine PN Bescheid!
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BeitragThema: Re: Die Hochfelsen und der Mondstein   Die Hochfelsen und der Mondstein - Seite 27 EmptyMi 30 Dez 2020, 22:30




Engelsflügel


SchattenClan Heilerin

Angesprochen » Alle Heiler
Erwähnt  » Alle Heiler, Distelherz (id.)
Standort  » Auf dem Weg in ihr eigenes Lager zurück
But still, they keep on provoking me...
Vertretung
Als Engelsflügel die Augen aufschlug, erkannte sie, dass das Mondlicht langsam verblasste und der Schein des Mondsteins ebenfalls verging. Liebevoll warf sie einen Blick auf die kleine Öffnung über ihren Köpfen und richtete diesen dann wieder auf den Mondstein, an den sie sanft ihre rechte Vorderpfote legte. Der Stein fühlte sich kalt an ihren Ballen an, dennoch wurde ihr warm und sie fühlte sich gut.
»Danke«, flüsterte die alte Katze an den Stein hinan, um sich für all die Blattwechsel zu bedanken, in denen sie gedient hatte. Doch auch um zu danken, dass dies nun das Ende dieser Zeit war und sie diese Pflichten hinter sich lassen würde. Ihre Ahnen hatten ihr Leben begleitet und auch wenn sich dies wie eine Trennung anfühlte, so würden sie immer bei ihr sein und sie würde nicht allzu lange ohne die SternenClan Krieger leben. Eines Tages würde sie selbst zu ihnen gehören.

Langsam trat die Heilerin von dem Stein fort und spürte ein Zittern durch ihre alten Beine gehen. Nichts wünschte sie sich mehr als im Lager in ihr Nest zu fallen, nachdem der Boden in der Höhle so hart gewesen war. Wie lange das Nest im Heilerbau wohl noch ihres sein würde? Engelsflügel würde wohl selbst als Älteste nicht ausziehen wollen.
Etwas abseits ließ sie sich nieder und begann ihren Pelz zu waschen und ihre Muskeln zu wärmen. Bald mussten sie und Abendhimmel aufbrechen, doch noch war ihre Schülerin nicht erwacht. Die Kätzin konnte noch nicht erahnen, was sie nach dem Erwachen erwarten würde, denn es war ihr gewiss nicht in den Sinn gekommen, dass Engelsflügel jemals wirklich den Rang aufgeben würde. Bei dem Gedanken umspielte ein Lächeln die Lippen der Heilerin, die sich ein Gähnen verkneifen musste.

Nach und nach erwachten Heiler, das bemerkte die alte Katze. Insbesondere die Regung des DonnerClan Heilerschülers fiel ihr auf, war er noch so klein und aufgeregt, ein Junges das vielleicht verunsichert war von dem, was es gesehen hatte? Nur zu gerne hätte die Heilerin erfahren, was er erlebt hatte, doch sie würde nie einen anderen Heiler fragen, was in seinem Traum geschehen war. Dieses Ereignis gehörte nur einem Heiler und den Ahnen, die ihn aufgesucht hatten. Weiterhin schwieg die alte Heilerin und wartete darauf, dass auch die anderen Heilerkatzen nach und nach erwachten.

Schließlich erhob sie sich und trat wieder näher, versuchte die Aufmerksamkeit aller auf sich zu richten, während das Licht des Mondsteins endgültig erlosch und zeigte, dass die Zeit des Träumens beendet war. Mit einem letzten Blick in die Richtung ihrer Schülerin, räusperte sich die Kätzin und reckte stolz den Kopf.
»In meinem Traum ist mir die Königin begegnet, die im Lager in der Nacht der Großen Versammlung verstorben ist«, begann sie mit krächzendem Unterton, der von ihrem Alter sprach. Ihr Schweif reckte sich in die Höhe, während sie die nächsten Worte formulierte. »Sie brachte mir eine Entscheidung vom SternenClan... nein, eine Antwort auf eine Frage. Ein Einverständnis.«
Die Heilerin pausierte kurz um ihre alten - und neuen wie Enzianpfote - Freunde ernst zu betrachten.
»Wie ihr wisst, zähle ich zu den älteren Katzen unter den Clans und nun ist meine Schülerin eine vollwertige Heilerin. Meine Zeit endet hier, meine Gefährten. Der SternenClan ist einverstanden damit, dass ich meinen Rang nun niederlege und mich als Älteste zur Ruhe setze, bis ich mich unseren Ahnen eines Tages selbst anschließe.«

Trauer erfüllte ihren Blick und doch glitzerte weiterhin Stolz durch ihre Augen hervor.
»Es war mir eine Ehre, mit euch gedient zu haben. Ich werde unsere Treffen vermissen, euch auf der Großen Versammlung vermissen, zu der mich meine alten Knochen nicht mehr tragen werden. Doch solltet ihr etwas brauchen, dann könnt ihr immer zu mir kommen - denn bis zum Ende meines Lebens werde ich kranken Katzen helfen wollen und den Gesetzen der Heiler nicht absagen. Und nun lebt wohl, meine Freunde. Viel Erfolg bei euren zukünftigen Herausforderungen. Möge der SternenClan stets euren Pfad erleuchten.«
Mit steifen Bewegungen trat die alte Kätzin vor und presste ihre Nase sanft jeder Heilerkatze auf den Kopf, um ihnen einen letzten Abschied zu widmen. Bei Regenpfote verharrte sie einen Augenblick länger.
»Richte meine Grüße an Tränenherz aus«, flüsterte sie ihm ins Ohr. »Auch sie werde ich vermissen.«

Als die Heilerin bei allen anderen anwesenden Heilern gewesen war, trat sie an den Tunnel, der sie hinauf zum Ahnentor führen würde. Bevor sie diesen betrat, warf sie einen letzten Blick über die Schulter um voller Trauer und Ehrfurcht ein letztes Mal den Heilern zu zunicken und den Mondstein zu betrachten. Diesen Anblick würde sie vermissen und für immer in ihr Herz schließen. Endlich zwang sie sich, ihre Pfoten in den Tunnel zu setzen und zügig dem neuen Tag entgegen zu treten. Diese Zeit war vorbei. Nun musste sie ins Lager zurückkehren.
Egal, wie schwer ihr das fiel.

»To be continued: SchattenClan Lager [SC Territorium]
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BeitragThema: Re: Die Hochfelsen und der Mondstein   Die Hochfelsen und der Mondstein - Seite 27 EmptyDo 31 Dez 2020, 17:44




Eichenblatt

Mit jedem Atemzug hatte die rotbraune Kätzin das Gefühl, als würden sich Tausend Stiche durch ihr Herz bohren. Das Gespräch mit Donnerstern - oh, beim SternenClan, wieso war sie auch so mäusehirnig gewesen, sich darauf einzulassen - hatte sie mehr mitgenommen, als sie es vor Enzianpfote zeigen durfte. Eichenblatt wusste, dass sie harsch gewesen war - harsch, unnachgiebig... ungerecht? Dennoch kam sie nicht ohnehin, immer und immer wieder an ihre verstorbene Schwester zu denken, der in Donnersterns letzten Moment an seiner Seite gelegen hatte. Sie erinnerte sich an den Blick, den er ihr zugeworfen hatte, doch all dies hatte die Situation im Nachhinein betrachtet nur qualvoller gemacht.
Ja, die Heilerin des DonnerClans liebte ihren ehemaligen Anführer, doch welches Recht hatte sie schon, nach ihrem Ableben bei ihm sein zu dürfen, wenn sie gegen die Gesetze verstoßen hatte?

Eichenblatt vermied es, den SternenClan Kater auch nur eines Blickes zu würdigen - sie war sich bewusst, dass die Reue sie übermannen würde, sobald sie auch nur den ersten Gedanken an das stattgefundene Gespräch verschwendete - und hätte am liebsten auch ihre Ohren vor seiner Stimme verschlossen, als er zu ihrem Schüler sprach.
Sie fragte Enzianpfote nicht nach dem Anliegen Flammenpfotes - es war nicht an ihr, ihn dazu zu drängen, ihr etwas zu erzählen, wenn es nicht gerade den Clan und dessen Wohl betraf und obgleich er doch so jung war, traute sie ihm durchaus zu, dass er sich an sise wenden würde, wenn dem der Fall gewesen wäre.

Kalt war die Luft, die sie einsog und die sie realisieren ließ, dass sie nicht mehr gemeinsam mit ihren Ahnen im Silbervlies verweilte. Träge öffnete die alte Kätzin die Augen und bemerkte das Zittern, das von dem Körper, welcher sich an ihrer Seite befand, ausging. Mit langsamen Strichen ließ Eichenblatt ihre Zunge über Enzianpfotes Leib fahren, »Deine erste Nacht am Mondstein und Treffen mit deinen Ahnen- alles überwältigend dafür, dass es dein erster Tag als Heilerschüler ist, hm?«, miaute sie leise.
Aus dem Augenwinkel bemerkte sie, wie die anderen Heiler und Heilerschüler ebenfalls langsam erwachten. Engelsflügel war die Erste, die sich vollends aufrichtete und das Wort erhob, was Eichenblatt dazu veranlasste, mit einem Ächzen ihr Haupt zu erheben und der SchattenClan Kätzin zu lauschen.
Überrascht zuckten ihre Ohren, als sie den Anfang vernahm. Ein Einverständnis?
Sie spürte, wie ihre Kehle trocken wurde - es war ein seltsames Gefühl, Engelsflügels Rücktritt als Heilerin mitzuerleben; ein Rücktritt, der nicht durch Tod erzwungen worden war. Gewiss war sie der Meinung, dass die alte Kätzin, zu der sie ein gutes Verhältnis gepflegt hatte, es durchaus verdient hatte - und dennoch kam sie nicht ohnehin, einen Funken Neid zu verspüren. Ruhe war etwas... was sie sich in ihren Lebtagen nicht mehr vorstellen können würde.

»Du hast dem SchattenClan gute Dienste geleistet«, wandte Eichenblatt sich mit fester Stimme an die Kätzin, als sie die Sprache wiedergefunden hatte. »Dein Clan kann sich glücklich schätzen, eine solch kompetente Katze als Heilerin zu haben - und ich bin überzeugt, dass Abendhimmel deinen Platz in gebürtiger Weise übernehmen wird.« Sie schenkte der neuen Heilerin des SchattenClans ein bestärkendes Lächeln.
»Leb wohl, Engelsflügel«, verabschiedete die Rotbraune sich und neigte den Kopf vor ihr, alle negativen Gefühle, die in diesem Moment fehl am Platz waren, ignorierend. Dies war Engelsflügels Augenblick. »Habt eine gute Heimreise.«
Eichenblatt ließ ihren Blick über die anderen Heiler schweifen, denn ihre Worte waren nicht nur den SchattenClan gewidmet.
»Wir sollten ebenfalls aufbrechen«, miaute sie schließlich an Enzianpfote gewandt, nachdem sie sich kurz geschüttelt hatte, um vollends wach zu werden. »Im Gegensatz zur Hinreise müssen wir uns wenigstens nicht beeilen. Wenn du also eine Pause einlegen möchtest, gib mir einfach ein Zeichen.«
Liebevoll strich sie mit dem Schweif über seinen Rücken, ehe sie in den langen Tunnel hinaus ins Freie schlüfpte, wo der Mond bereits dabei war, hinter dem Horizont zu verschwinden und der baldigen Dämmerung Platz zu machen.

tbc: DonnerClan Territorium, Das Lager

Am Mondstein ✩ DonnerClan Heilerin ✩ 257

Erwähnt » Donnerstern, Flammenpfote
Angesprochen » Engelsflügel, Enzianpfote, restliche Heiler


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BeitragThema: Re: Die Hochfelsen und der Mondstein   Die Hochfelsen und der Mondstein - Seite 27 EmptyDo 31 Dez 2020, 18:08





Enzianpfote

Heilerschüler|DonnerClan|#33

Die Eindrücke, deren Zeuge Enzianpfote in dieser Nacht geworden war, würde er wohl bis an sein Lebensende nicht mehr vergessen. Er fühlte sich bis auf die Grundfesten erschüttert und gleichermaßen bestärkt in der Entscheidung des SternenClans genau ihn zum Heilerschüler erkoren zu haben. Er war jung. Er war verdammt jung und doch pulsierte in seinem Inneren so etwas wie Stolz. Er war Stolz darauf diesen Weg beschreiten zu dürfen, auch wenn er sich noch nicht ausmalen konnte was genau es überhaupt bedeutete in die Pfotenspuren einer Heilerkatze zu treten. Welche Herausforderungen und Bürden noch auf ihn zukommen würden in den nächsten Blattwechseln, welche Katzen er retten und welche er verlieren würde. Das alles waren Dinge, die in seinem Kopf noch keinerlei Bedeutung gefunden haben. Es war für den jungen Heilerschüler einfach noch nicht von Belang darüber nachzudenken. Die Zeit würde sicher früh genug kommen.

Sein Kopf war seltsam leer, als der Leib neben ihm langsam erwachte. Kurz schoss ihm wieder das Bild des ehemaligen Anführers in den Kopf, wie er die Heilerin angesehen hatte. War das vertrauen? Stolz? Hatte Eisenkralle ihn schon einmal so angeschaut? Würde Toxinstern ihn einmal so ansehen? Oder gar Farnsee? Irgendetwas an diesem Blickwechsel hatte etwas tief in dem Schüler berührt – natürlich bevor die gesamte Stimmung irgendwie gekippt war. Er konnte es nicht zuordnen, aber es ging über alles hinaus, was er bisher in seinem Leben kennengelernt hatte. Dabei hatte er gar nicht gemerkt, wie er aufgrund der Anspannung, der Kälte unter und um ihn herum und der schieren Überforderung angefangen hatte zu Zittern. Stärker noch als zuvor. Plötzlich strich eine warme Zunge über seinen Körper, was ein seichtes Schnurren aus der Brust des Schülers schlüpfen ließ. Mit steifen Gliedern setzte er sich auf, sah noch wie das Licht des Mondsteines erlosch, bevor er sich nahe an seiner Mentorin hielt.

Doch war diese Nacht noch nicht vorbei. Verblüfft versuchte er den Körper Engelsflügels in der Dunkelheit auszumachen, welche doch tatsächlich ihren Rücktritt ankündigte. Dabei schoss ein frostiger Schauder durch seinen gemusterten Körper. Die Heilerin des SchattenClans wirkte wirklich nett. Und es war ein seltsames Gefühl sie vielleicht zum letzten Mal gesehen zu haben. Kurz und ein wenig unsicher trat er an die beiden SchattenClan Heiler heran, lächelte milde und stupste sie, in einem Akt der Intuition für einen winzigen Moment mit seiner Nase an. In Ermangelung passender Worte neigte Enzianpfote daraufhin respektvoll den Kopf, hoffte darauf, dass die anderen Heilerkatzen dies erkennen würden, bevor er wie ein Schatten hinter Eichenblatt aus der Höhle des Mondsteins glitt. Der Rückweg kam ihm nicht halb so gruselig vor wie der Weg hinein, da er ja jetzt wusste was ihn erwarten würde. Kaum wich der kühlen und feuchten Höhlenluft ein frischer Windzug atmete der bunte Kater tief durch. Bald würde es sicherlich anfangen zu Dämmern. Jetzt erhob auch er endlich seine Stimme, war es ihm in inneren des Tunnels irgendwie falsch vorgekommen.

„Das war unglaublich, Eichenblatt.“

Ein wenig zurückhaltend trabte er neben der Roten her, blieb immer in direkter Nähe zu ihr und schaute mit funkelnden Irden zu ihr hinauf. „Ich hab mit Flammenpfote gesprochen. Und er bat mich Rosenträne und Graupelz etwas auszurichten... Darf ich das überhaupt?“ Er kannte die Regeln nicht, wusste nicht wie viel die Clankatzen über ihr Verhältnis zum SternenClan erfahren durften und wollte sich so lieber auf der sicheren Seite wiegen, anstatt direkt zu Beginn einen solch dramatischen Fehler zu machen. Jetzt, wo sie wieder auf dem Weg nach Hause waren, merkte der junge Kater wie erschöpft er eigentlich war. Er würde sicher einige Pausen brauchen. Doch um nichts in der Welt wollte er diese Erfahrung missen. Es war sicher ein großer Schritt, um der Kater zu werden, den der SternenClan in ihm sah. Er freute sich trotzdem schon darauf bald sein neues Nest zu beziehen.


» Erwähnt: Eichenblatt, Donnerstern, Flammenpfote, Rosenträne, Graupelz, Engelsflügel, Abendhimmel, Eisenkralle, Farnsee, Toxinstern
» Angesprochen: Eichenblatt
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Zuletzt von Katsuki am Sa 02 Jan 2021, 21:52 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Die Hochfelsen und der Mondstein   Die Hochfelsen und der Mondstein - Seite 27 EmptyDo 31 Dez 2020, 21:24

Regenpfote
WolkenClan Heilerschüler
I'm high and drunk on ego, can't see straight. So I just feel my way around and I'm touching and I'm grabbing everything I can't be havin'.
Wo eben noch Dunkelheit herrschte, war jetzt das Licht, welches ihn empfing, auch wenn die Höhle nicht mehr ganz so hell erleuchtet war wie bei ihrer Ankuft. Der Mondstein tauchte vor den Augen des jungen Heilerkaters auf, als er diese wieder aufschlug, und neben ihm seine Gefährten. Langsam zog er die Schnauze zurück, seine Augen ruhten noch eine Weile auf dem kalten Stein, während er in Gedanken seinen Traum verarbeitete. War es eine Prophezeiung gewesen, die Blasspfote ihm mitgegeben hatte? Er versuchte, versteckte Bedeutung in ihren Worten oder dem Geschehen um ihn zu finden, konnte es allerdings nicht. Zu Herzen nehmen würde er sich ihre Worte trotzdem.
Entscheidungen. Ich troffe ohnehin immer die richtigen Entscheidungen. Dass jeder Fehler machte, dessen war er sich bewusst, aber er war immer noch der Meinung, dass er selbst besser wusste, was richtig war. Besser als alle anderen.
In der Zwischenzeit waren auch die anderen Heiler wieder aufgewacht und als die krächzende Stimme von Engelsflügel von der Seite an Regenpfotes Ohren drang, erhob auch er sich. Ausgiebig streckte er seine Glieder, die durch das Sitzen ganz steif und kalt waren, und er spitze gleichzeitig seine Ohren. Die Nachricht über den Rücktritt der alten SchattenClan Heilerin kam plötzlich, doch sie überraschte nicht, und sie stimmte ihn melancholischer, als er es zugeben wollte. Engelsflügel verband er mit dem Heiler sein, schließlich war sie schon hier seit er Heilerschüler war. Es fühlte sich zugegen etwas schwer und seltsam an, sich eine Zukunft ohne sie vorzustellen.
Für einen kurzen Augenblick schloss er seine Augen, als er seine Stirn an die Kätzin drückte, dann öffnete er sie und blickte in ihre Hellen. »Das werde ich«, versicherte er ihr mit ernster Stimme und nickte, »Möge der SternenClan dich auf deinem restlichen Lebensweg begleiten.«
Mit schnellen Schritten trat nun auch er in den Tunnel und machte sich auf den Weg nach draußen. Obwohl es dieselbe Strecke war, kam ihm der Rückweg immer viel kürzer vor und schon bald hatte er den Ausgang erreicht, wo er sich wieder auf sein Augenlicht verlassen konnte. Kalte, feuchte Luft und die anbrechende Morgendämmerung empfingen ihn und sein Nackenfell stellte sich etwas auf, als der grau gefleckte Kater an der Seite der anderen Heiler ins Freie trat. Angemessen verabschiedete er sich auch von ihnen und schnippte zum Abschied noch einmal mit der Schweifspitze, ehe er geschwind zu Nachtwind trabte, der sich etwas abseits in der Nähe eines großen Steins einen Unterschlupf gesucht hatte.
»Ich hoffe, du musstest nicht zu lange warten«, miaute er zu ihm und schüttelte sich einmal, »Lass uns nach Hause aufbrechen.«
Regenpfote wartete kurz auf den Krieger, um dann mit ihm gemeinsam loszulaufen, dieses mal etwas näher zusammen.

----------> WolkenClan Lager
Erwähnt: Engelsflügel, Eichenblatt, Blasspfote, Nachtwind
Angesprochen: Engelsflügel, Nachtwind
007

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Zuletzt von Nezuko am Fr 01 Jan 2021, 13:33 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Die Hochfelsen und der Mondstein   Die Hochfelsen und der Mondstein - Seite 27 EmptyFr 01 Jan 2021, 11:46

[OUT: Das aktuelle Play ist beendet, da die Zeit mit über einem Monat überschritten wurde. Alle Heiler werden ab jetzt nur noch in ihren Lagern gepostet! Vielen Dank.
Again.]

~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~

Because the world doesn't revolve around you...


Spoiler:
 

...or does it.


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