Warrior Cats - das RPG
Warrior Cats - die Welt der Katzen.
Tritt dem DonnerClan, WindClan, FlussClan, SchattenClan, WolkenClan oder dem BlutClan bei und führe ein Leben als Krieger!
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Hierarchie
DonnerClan
Anführer: Toxinstern
2.Anführer: Honignase
Heilerschüler: Enzianpfote

FlussClan
Anführer: Jubelstern
2.Anführer: Hirschfänger
Heiler: Kauzflug

WindClan
Anführer: Sturmstern
2.Anführer: Rostkralle
Heiler: Milanschrei

SchattenClan
Anführer: Mohnstern
2.Anführer: Gewitterbrand
Heiler: Abendhimmel

WolkenClan
Anführer: Brombeerstern
2.Anführer: Ahornblatt
Heiler: Tränenherz
Heilerschüler: Regenpfote

BlutClan
Anführer: Djinn
2.Anführer: //
"Heiler": Emerald
"Heilerschüler": Lotta

Das RPG
Jahreszeit:
Blattleere

Tageszeit:
Morgendämmerung [20.05.]

Tageskenntnis:
Auch wenn der Schneesturm sich gelegt hat, ist es immer noch kalt und windig. Nach wie vor liegt eine Schneeschicht über Baumkronen und Hügeln. Die Beute hat sich zurückgezogen. Wald und Wiesen scheinen zu ruhen. Manchmal wird der Schnee durch einen Windstoß verweht, aber alles in allem wirkt es ruhig. Die Jagd ist für alle Clans zu einer Herausforderung geworden.


DonnerClan Territorium:
Die Äste ächzen unter dem Gewicht des Schnees und der Waldboden ist von einer weißen Schicht bedeckt. An manchen Stellen ist der Schnee gefroren und die meisten Bäche sind mit Eis bedeckt. Die Beute kommt nur wenig nach draußen, aber immerhin ist sie jetzt leichter aufzuspüren als im vorangegangenen Schneesturm.


FlussClan Territorium:
Der Boden ist weitgehend mit Schnee bedeckt und der Fluss gefroren. Einer Kriegerkatze sollte es jedoch möglich sein, das Eis an den schwächeren Stellen zu durchbrechen, um den einen oder anderen Fisch zu fangen. Auch die Landbeute kehrt langsam zurück, auch wenn sie nicht sonderlich einfach zu fangen ist.


WindClan Territorium:
Auf dem Hochmoor wirbelt der eisige Wind den Schnee immer wieder auf und sorgt für kältere Temperaturen. Unter dem Schnee hat sich außerdem eine Eisschicht gebildet, die die Jagd auch Kaninchen besonders für unerfahrene Katzen zusätzlich erschwert.


SchattenClan Territorium:
Auch hier ist der Boden gefroren und von einer Schneeschicht bedeckt. Die Jagd beschränkt sich in der Blattleere auf Vögel und kleinere Säugetiere, die es ihren Jäger*innen aber gar nicht so einfach machen. Im Nadelwald ist es windgeschützter als auf den offenen Flächen des Territoriums und auch ein wenig einfacher an Beute zu kommen.


WolkenClan Territorium:
Mit Nachlassen des Schneefalls wird die Jagd auf Vögel zumindest ein klein wenig einfacher. Die gefiederte Beute hält sich weiterhin vor allem im Schutz der Bäume und häufig in Bodennähe auf. Die nasse Rinde der Bäume macht das Klettern und die Jagd in den Baumwipfeln für unerfahrene Katzen besonders schwierig.


Baumgeviert:
Die Äste der vier mächtigen Eichen sind von Schnee bedeckt. Von Wind und Wetter zeigen sich diese jedoch unbeeindruckt. In der Senke und auf dem Großfelsen liegt Schnee. Vereinzelte Beutetiere haben sich in den Schutz des Unterholzes zurückgezogen, kommen aber nur selten ins Freie.


BlutClan Territorium:
Auch hier ist es nach wie vor kalt und nass. Während an ruhigeren Plätzen Schnee liegt, ist dieser auf den Straßen rasch zu einer Art schmutzigem Schneematsch geworden. Zweibeiner und Hunde gehen allerdings eher kürzere Runden, was das Leben von Katzen auf den Straßen ein klein wenig sicherer macht. Dennoch stellen Monster, fremde Katzen und streunende Hunde wie immer eine Gefahr dar. Auf dem Schwarzstrom hat sich eine dicke Eisschicht gebildet.


Streuner Territorien:
Eine weiße Schneeschicht bedeckt das Land und auf offenem Gelände sorgt der kalte Wind nach wie vor für eisige Temperaturen. Immerhin hat sich der Schneesturm gelegt und bewaldete Gebiete sind ein wenig besser vor Wind geschützt. Die Jagd auf verbleibende Beute ist dennoch schwierig. Abenteuerlustige Hauskatzen sind bei diesem Wetter selten, aber Streuner sind durchaus immer wieder anzutreffen.


Zweibeinerort:
Bei unangenehmen und kaltem Wetter bleiben die meisten Hauskätzchen lieber in den Nestern ihrer Zweibeiner. Dort können sie sich in ein Kissenkuscheln, neben dem Ofen liegen und täglich Futter aus ihrem Napf fressen. Kaum ein Hauskätzchen wagt sich bei diesem Wetter in den Garten und noch weniger darüber hinaus.

 

 Moorwege und Sumpf

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Lily
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BeitragThema: Re: Moorwege und Sumpf   Moorwege und Sumpf - Seite 30 EmptyDo 24 März 2022, 22:02

Holunderbeere
Kriegerin • WindClan • 19 Monde • #003




cf.: WindClan-Lager

Holunderbeere war dem strahlend orangen-goldenen Kater namens Kornfeuer aus dem Lager gefolgt, nachdem er sie eingeladen hatte, mit ihm jagen zu gehen, da die beiden zusammen eingeteilt wurden. Die Kätzin freute sich über Beschäftigung, gerade nachdem das Gespräch mit ihrem Cousin Äschenlicht - zu dem sich auch der Kater Pinienfuß gesellt hatte - sehr abrupt geendet hatte. Sie hätte gern etwas mehr Zeit mit ihm gehabt... Vor allem unter vier Augen. Sie war nämlich wirklich an seinem Wohlergehen interessiert. Wie dem auch sei, bisher hatten die beiden Katzen - sie und Kornfeuer - noch nicht viel miteinander zu tun gehabt aber die bunte Kätzin erwischte sich immer wieder dabei, seine schmale, langbeinige Statur zu mustern, während er sich vor ihr über das Gelände schlängelte und sich zu wundern, was wohl seine tiefsten Geheimnisse waren. Sie war ja schon recht athletisch – typisch für den WindClan – gebaut, doch der ältere Kater übertraf ihre eigenen 'klassischen' Eigenschaften noch einmal enorm. Sie musterte, Schnurrhaare zuckend, seinen großen, ungewöhnlichen Ohren, die sie als äußerst reizend wahrnahm. Sie passten zu dem schlanken Kater und waren fast schon niedlich. Sie fragte sich kurz, ob er Geräusche dadurch anders wahrnahm, als sie. Dann schüttelte sie jedoch den Kopf und stapfte weiter durch die eiskalte Schneedecke, die das gesamte Moor bedeckte. „Schönes Wetter, huh?“, miaute sie sarkastisch und schnurrte etwas amüsiert. Ihr war kälter, als sie zugeben würde. Sie fragte sich, wie es möglich sein sollte, während dieses Wetters auch nur ein winziges Beutetier zu erlegen. Ihren langen Schweif hielt sie grazil über der Schicht aus kalten Kristallen und auch nur sehr widerwillig setzte sie einen Pfote vor die andere.

Ihr Jagdpartner hingegen schien äußerst gut gelaunt, was ihn auf Holunderbeere besonders sympathisch wirken ließ, denn wenn sie eins nicht mochte, dann Miesepeter. Das Leben war ja eh schon zu kurz für solch Melodramatik. Das Gelände wurde immer sumpfiger und deswegen hielt der goldenen  Kater auch inne und die Kriegerin wäre fast von hinten in ihn hineingerutscht. Ihre Schwanzspitze zuckte etwas nervös und ein Schmunzeln erschien auf ihrem schmalen Gesicht, als sie die fröhliche Stimme des Katers erklingen hörte. Die aufgehende Sonne ließ die Oberfläche des frisch gefallenen Schnees glänzen. Holunderbeere lauschte Kornfeuer und trabte dann an seiner Seite. Er gab zu, dass er nicht er Beste darin war, die Kaninchen aufzuspüren, dafür sei er jedoch gut darin, diese dann zu fangen. Seine Schwanzspitze zuckte entschuldigend. Die gesprenkelte Kätzin nickte und warf dem Kater einen zuversichtlichen Blick aus ihren blattgrünen Augen zu. „Das glaube ich dir sofort. Es sieht aus, als könntest du über das Moor fliegen, wenn es sein muss.“, miaute sie und musterte seine endlos langen, gemusterten Beine. Sie meinte es als Kompliment und konzentrierte sich nun auf das Gebiet, welches sich vor ihren Augen erstreckte. „Keine Sorge, ich spiele gern den Späher.“ Sie selbst war sehr zufrieden mit ihrer eigenen hervorragenden Schnelligkeit beim Jagen, weswegen sie schon jetzt wusste, dass die beiden sicher etwas fangen würden, um die Mäuler im Lager zu stopfen, solange sie etwas fänden.

Die junge Kätzin spitzte ihre Ohren und öffnete ihr Maul leicht, um die Düfte des Moors aufzusaugen. Sie spähte über das Gelände, hielt Ausschau nach der kleinsten Bewegung. Der Wind blies ihr um die Wangen und drückte ihr das lange Fell gegen den schlanken Körper. Eine ganze Weile suchten sie die Moorwege ab, bis Holunderbeere ihre Ohren plötzlich zur Seite drehte. Ein paar Fuchslängen von ihnen entfernt sah sie einen alten, hohlen Baumstamm. Aus diesem nahm sie einige vielversprechende Geräusche wahr. Kleine Pfötchen mit stumpfen Krallen strichen über die ausgetrocknete Rinde des Stamms. Sie warf Kornfeuer einen schnellen Blick zu, ihre Augen verrieten, was sie entdeckte hatte. Der Geruch war nicht eindeutig, da der Wind schlecht stand, doch die Kätzin war sehr zuversichtlich. Sie ließ sich in ein Kauern fallen und machte einen großen Bogen um den Stamm, um die eine Seite zu versperren und das Tier somit in die Fänge ihres Partners zu scheuchen. Ihre grünen Augen glänzten und Adrenalin durchströmte ihre Glieder. Kauernd schlich sie über den Schnee, bedacht darauf, keine falsche Bewegung zu machen. Ihre Schwanzspitze signalisierte dem Kater, dass er sich der anderen Seite der Röhre nähern sollte. Sie würde das Beutetier so in die Enge treiben und selbst wenn es schaffen würde, an einem der Krieger vorbei zu huschen, gäbe es noch immer die Option, ihm zu zweit hinterher zu jagen.
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Erwähnt: Äschenlicht, Pinienfuß, Kornfeuer
Angesprochen: Kornfeuer
Ort: An altem Baumstamm
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tldr.: Durchstreift das Gelände an Kornfeuers Seite und entdeckt etwas in einem hohlen Baumstamm.

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Moorwege und Sumpf - Seite 30 7e8874432-schneeflocke-lh
Schneeflocke by @Stein (thanks ♥)


Zuletzt von Lily am Sa 02 Apr 2022, 15:55 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Moorwege und Sumpf   Moorwege und Sumpf - Seite 30 EmptySo 27 März 2022, 22:16


Sperlingsfeder
» Don't pay attention to me please. I'm not really good at anything.. «

Die Wärme, die sich bei seiner Erwiderung in ihr ausbreite, ließen sie wohlig seufzen. Es fühlte sich alles noch wie ein nebelverhangener Traum an, doch konnte sie nicht verneinen, dass sie endlich das wiedergefunden hatte, das sie zu verloren geglaubt hatte: Geborgenheit.
Zeit und Wetter zogen an ihr vorbei, während sie an Rostkralles Seite gekuschelt im Schutze des Gebüschs lag, und es waren seine Worte der Vernunft, die sie am frühen Morgen wieder in den Alltag zurückbrachten.
»Mhm«, war ihre erste verschlafene Reaktion, sich darum bemühend, die Müdigkeit aus den trägen Lidern zu blinzeln. Fast wäre ihr ein Murren entglitten, als sie bemerkte, wie ihre Wärmequelle neben ihr sich aufzurichten begann, doch sie hatte sich noch im letzten Moment zusammenreißen können. Sperlingsfeder verstand, dass auf Rostkralles Schultern eine große Verantwortung lastete - und sie ihrerseits ihren Teil dazu beitragen sollte, ihn so gut es ging in allem zu unterstützen. So nervös der Gedanke sie auch machte.
Liebevoll fuhr sie mit dem Schweif über seine Flanke, nachdem sie sich ebenfalls auf alle vier Pfoten gestemmt hatte. »Guten Morgen«, miaute sie zaghaft, jedoch dafür nicht minder liebevoll. Die Vorstellung, eine Gefährtenschaft eingegangen zu sein, machte ihr irgendwo Angst, fühlte sich unwirklich an, doch dies hielt sie nicht davon ab, sie wertzuschätzen und froh darüber zu sein, dass jemanden wie ihr ein solches Glück widerfahren war.
»Dann wollen wir einmal.« Die Kriegerin passte sich an seine Geschwindigkeit an, als sie den Weg zurück in das Lager antraten.

Tbc » WindClan Territorium, Das Lager
Erwähnt » xxx
Angesprochen » Rostkralle
Tldr » Kehrt am nächsten Morgen ins Lager zurück.
SteckbriefWindClan Kriegerin45 Monde083





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BeitragThema: Re: Moorwege und Sumpf   Moorwege und Sumpf - Seite 30 EmptyMi 06 Apr 2022, 20:37





WindClan       Krieger
Kornfeuer
"but who am I to   judge that?"



Der Kater erkannte, dass Holunderbeere das Wetter wohl nicht sehr gefiel und er zuckte belustigt mit den Schnurrhaaren. Wer konnte ihr das verübeln, bei dem Wind spürte er seine Ohren schon lang nicht mehr. Aber sie schien ganz entspannt zu sein und so war er es auch, auch wenn das nichts ungewöhnliches für ihn war. Er folgte ihrem Blick übers Moor, konnte jedoch in weiter Entfernung nicht viel deutliches erkennen. Er musterte deshalb ihr Gesicht und bewunderte ihre Konzentration bei der Suche. Ihre Sinne konnte er förmlich arbeiten sehen und als ihre Ohren etwas aufschnappten, drehten sich seine im selben Moment in die Richtung des Baumstammes. Sie stand ihm in nichts nach. Er nickte, als sie sich hinkauerte und losschlich. Er selbst begann, mit seinen langen Beinen schnell und lautlos die Strecke zu überbrücken und sich ans andere Ende zu schleichen. Sie mussten gleichzeitig hineinschauen, denn er konnte nicht beurteilen, in welche Richtung die Beute gewandt war. Wenn einer zuerst hineinlugte, könnte es entkommen. Der Wind heulte in dem hohlen Stamm und für eine kurze Zeit faszinierte ihn das Geräusch. Er merkte sich, dieses Phänomen ein andermal erneut aufzusuchen. Er blickte ein letztes Mal zu seiner Partnerin, dann hob er den Schweif und schnippte als Zeichen mit der Spitze. Er schob seinen Kopf nach vorne und erblickte einen weißen Schwanzpuschel, der ans andere Ende zu der Kätzin stob. Völlig verdattert jedoch bemerkte er auch ein ihm zugewandtes Kaninchen, welches in Panik verfiel und zwischen Kornfeuers langen Beinen hindurch stob. Er wirbelte herum und jagte hinterher, während er verdutzt rief: "Es sind zwei!" Seine Überraschung wandelte sich schnell in Vorfreude, denn zwei Kaninchen, mögen sie noch so klein sein, waren besser als eins. Der Schnee hatte eine tückische Schicht gebildet, die keinen Aufschluss über Löcher oder Eisschichten gab, die sich am Boden befinden könnten. Doch Kornfeuer hatte das Glück auf seiner Seite, denn außer einem kurzen Rutscher während eines Hakens hatte er guten Halt und kam der Beute näher. Er legte sich ins Zeug, um es alleine zu erreichen, denn er wusste nicht, ob Holunderbeere mehr Glück gehabt hatte als er und das zweite Kaninchen bereits tot oder ebenfalls noch auf der Flucht war. Als die Beute einen weiteren Haken schlug, stieß sich der Kater zu einem riskanten Sprung in seine Richtung ab. Würde er es verfehlen, wäre er nicht mehr in der Lage, danach schnell genug wieder auf die Pfoten zu kommen. Aber den Proportionen einer Giraffe sei Dank verhakte sich seine Kralle in der Flanke des Tieres, wo sie zupackte und es zu Boden drückte. So schnell er konnte versetzte der Krieger ihm den Gnadenstoß und biss ihm das Genick durch. Er nahm sich einen kurzen Moment, um zu Atem zu kommen und seinen Herzschlag zu beruhigen, dann nahm er den leblosen Körper auf und kehrte zum Baumstamm zurück. Als er die Kriegerin entdeckte, miaute er: "Der Wind muss die Geräusche vermischt haben. Ich hatte keien Ahnung, dass es zwei waren." Er konnte jedoch auf die Entfernung nicht erkennen, ob sie ebenfalls ein Beutestück trug oder nicht. Er trabte eilig näher heran. "Das war knapper als ich dachte", miaute er verlegen und schnippte mit der Schwanzspitze. Das Adrenalin versetzte ihn in ganz ungewohnte Aufregung und seine Pfoten waren noch etwas zittrig von der Raserei über die gefrorene Schneedecke.

Erwähnt: Holunderbeere
Angesprochen: Holunderbeere

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BeitragThema: Re: Moorwege und Sumpf   Moorwege und Sumpf - Seite 30 EmptyDo 07 Apr 2022, 17:13

Holunderbeere
Kriegerin • WindClan • 19 Monde • #004




cf.: WindClan-Lager

Kornfeuer hatte ihr Signal aufgeschnappt und sofort verarbeitet. Der schlanke Kater bewegte sich augenblicklich auf die andere Seite des hohlen Baumstamms zu. Seine langen Beine flogen elegant über die tiefe Schneedecke und Holunderbeere bewunderte, wie schnell er die Strecke hinter sich legte, ohne auch nur einen Laut zu kreieren. Er schien ein geschickter Jäger zu sein. Ihre Krallen spannten sich bereits beim Gedanken daran an, sich in das Fleisch ihrer Beute zu bohren, denn sie war sich sicher, dass das Tier ihnen so nicht entkommen konnte. Zumindest nicht, wenn sie beide vollkommen bei der Sache waren. So richtete sie selbst ihre Aufmerksamkeit wieder auf die Aufgabe, die bevorstand. Sie senkte ihren Kopf tiefer und schlich näher und näher, bis sie etwas seitlich vor dem einen Ende des Stamms Halt machte. Ihre Schnurrhaare zitterten und sie hielt ihren Schweif über dem gefrorenen Boden, das leichte Zucken ihrer Schwanzspitze verriet ihre Anspannung. Der Wind heulte laut im hölzernen Hohlkörper auf und Holunderbeeres gesprenkelter Pelz drückte sich im Wind gegen ihre Flanke. Ihre Muskeln waren angespannt und brannten unter ihrem dichten Fell, ihr grüner Blick war auf das Loch fixiert. Aus dem Augenwinkel sah sie dann endlich Kornfeuers Zeichen und sprang vor die Öffnung und lugte hinein.

Sofort sah sie ein Hinterteil und einen kleinen Kopf mit langen Löffeln. Zwei Kaninchen?! Es gab kaum Zeit, sich zu freuen, denn erst schlüpfte das eine durch die Beine von Kornfeuer hindurch und dann schnellte das andere an ihr vorbei und stieß dabei ein lautes Quieken aus. Ihr lief das Wasser im Mund zusammen, als ihr der Duft des Beutetiers in die Nase stieg, als es an ihr vorbeiraste, doch sie durfte keine Zeit verlieren. Sie hörte noch den Ruf ihres Partners und wirbelte dann in einem Satz herum und schoss hinter dem Kaninchen hinterher. Schnee wirbelte auf und es fiel ihr schwer, nicht ins Rutschen zu geraten. Zu ihrem großen Glück ging es dem Beutetier jedoch allem Anschein nach ähnlich, da es, als es versuchte, eindrucksvolle Haken zu schlagen, stattdessen ins Schleudern geriet. Die Distanz zwischen ihr und dem Tier wurde dadurch geringer und ihre muskulösen Glieder katapultierten sie in kräftigen Schüben voran. Sie schmeckte den Angstgeruch des Kaninchens in der Luft und ihr Herz raste. Ihr Atmen kam nur stoßweise und plötzlich tätigte das Tier einen gewagten Sprung nach vorne. Sie sah es durch die Luft fliegen und Angst machte sich in ihr breit, dass sie es nun nicht mehr einholen würde. Dann jedoch landeten die Beine wieder auf dem Boden und Holunderbeere vernahm ein klirrendes Knackgeräusch. Sie legte sofort eine Vollbremsung ein und wäre fast über den kleinen Fellball gefallen, der in einem Loch, welches von Eis bedeckt war, stecken geblieben war.

Das Tier zappelte, um sich zu befreien, doch die Kätzin schnappte sofort zu und versetzte ihm einen tödlichen Biss in den Nacken. Innerlich machte sie Luftsprünge, doch in Realität ließ sie sich kurz prustend auf die Seite fallen und kam erst langsam wieder zu Kräften. Nach ein paar tiefen Atemzügen, die ihren Körper erzittern ließen, rappelte sie sich auf und schüttelte sich die Schneeflocken aus dem Pelz. Eine rote Blutlache sickerte um den Körper des Kaninchens herum in die weiße Schneedecke und sie nahm den Körper schnell mit ihren Zähnen auf. Sie sah sich um und entdeckte Kornfeuers Silhouette in der Ferne. Der Kater bewegte sich bereits auf den Baumstamm, der ihnen als Startpunkt gedient hatte, zu, doch sie konnte noch nicht erkennen, ob er erfolgreich gewesen war. Energiegeladen trabte sie in seine Richtung, das Gefühl des Triumphs durchströmte ihre Adern und ließ sie nun doch ein paar wahre Luftsprünge machen. Ihr Schweif war hoch erhoben und sie hörte die Worte des Katers über das Moorland hallen. Er bewegte sich nun auf sie zu und schon bald erkannte Holunderbeere, dass er ebenfalls ein Kaninchen im Schlepptau hatte. Als sie bei ihm ankam, ließ sie ihre Beute fallen und stieß einen lauten Freudenschrei aus. „Woohoo! Ich wusste doch, wir sind ein gutes Team!“ Sie sah den Kater mit glühenden Augen an, als er zugab, dass seine Jagd eine knappe Angelegenheit gewesen sei. Die Kätzin schnippte mit ihrem Schweif und schnaubte belustigt. „Bitte verrate niemandem, dass ich mein Kaninchen nur bekommen habe, weil es im Eis eingebrochen ist.“, schnurrte sie sarkastisch und man könnte meinen, sie wäre fast schon etwas verlegen gewesen. Sie zwinkerte Kornfeuer spielerisch zu und streckte ihre Brust heraus. „Alles nur pures Talent, natürlich.“, witzelte sie und spürte ihren Magen plötzlich grummeln. Auch sie hatte Hunger, wollte jedoch nicht das erste Stück Beute, welches sie gefangen hatte, selbst verspeisen. Sie beschloss sich dazu, noch ein wenig weiter ihr Glück zu versuchen, selbst wenn das Wetter nicht unangenehmer hätte sein können. Sie erwartete nicht von dem goldenen Kater, dass er mitkommen wollen würde, schließlich hatten die beiden sich definitiv eine Pause verdient und brachten mehr Beute mit, als für die Jahreszeit üblich war. „Ich würde gern noch etwas weiter an einer anderen Stelle mein Glück versuchen.“, miaute sie und blickte verträumt über die verschneiten Moorwege. Ihre Pfoten kribbelten noch immer und sie hatte das Gefühl, sie müsse sich noch etwas allein die Beine vertreten. Ihre Gedanken drifteten kurz ab, doch dann schüttelte sie sich und sah in Kornfeuers blaue Augen. Sie stupste das noch warme Kaninchen in die Richtung des Kriegers und legte dann ihren Kopf zur Seite. „Ich wäre dir sehr dankbar, wenn du das Kaninchen mitnehmen könntest. Ich kann es nur schlecht vergraben und wer weiß, welch gefräßiges Wesen es zu dieser Jahreszeit aufspüren und klauen könnte.“ Sie überlegte sich, dass sie das Kaninchen gern an die Älteste Adlerstreif – ihre Tante und ehemalige Mentorin – übergeben würde. Wenn Kornfeuer ihrer Bitte zustimmen würde, würde er diesen Wunsch bestimmt auch für sie erfüllen.
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Erwähnt: Kornfeuer, Adlerstreif
Angesprochen: Kornfeuer
Ort: In der Nähe des alten Baumstamms
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tldr.: Jagt erfolgreich einem von zwei Kaninchen hinterher und beschließt, ihre Jagd alleine fortzusetzen. Bittet Kornfeuer darum, ihr Beutestück mit ins Lager zu nehmen.
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BeitragThema: Re: Moorwege und Sumpf   Moorwege und Sumpf - Seite 30 EmptyDo 07 Apr 2022, 18:05





WindClan       Krieger
Kornfeuer
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Der Kater schnippt erfreut mit den großen Ohren, als er sah, dass die Kätzin ebenfalls erfolgreich gejagt hatte. Die Beute würde dem Clan ein paar volle Bäuche bescheren. Er kicherte belustigt, als Holunderbeere das Eis erwähnte. "Nun, das ist doch eine kreative Art, ein Kaninchen zu fangen", zwinkerte er. Er stellte die Ohren auf, als sie erwähnte, noch weitergehen zu wollen. Für einen kurzen Moment regte sich Besorgnis für seine Clankameradin, schließlich verließ man das Lager selten allein, schon gar nicht bei diesem Wetter. Doch sie war eine Kriegerin und kannte das Territorium. Er schenkte dem Universum etwas mehr Vertrauen und nickte. "Geh nur, aber brich du nicht auch ein", miaute er und nahm die beiden Tiere auf. Dank seiner langen Beine schleiften sie kaum auf dem Boden. "Ich richte natürlich nur unsere Erfolge aus", schnurrte er, hob zum Abschied die Schweifspitze und pflügte seine großen Pfoten langsam durch den Schnee Richtung Lager. Die Sonne kroch hinter den Wolken höher und er freute sich auf ein potentielles Mittagsschläfchen zurück in seinem Nest.

tbc: WiC-Lager

Erwähnt: Holunderbeere
Angesprochen: Holundereere

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BeitragThema: Re: Moorwege und Sumpf   Moorwege und Sumpf - Seite 30 EmptySo 10 Apr 2022, 13:09

Holunderbeere
Kriegerin • WindClan • 19 Monde • #005




Die blattgrünen Augen der Kätzin richteten sich wieder auf Kornfeuer, der kurz etwas besorgt drein schaute, als Holunderbeere erläuterte, sie wolle ihre Jagd noch etwas fortsetzen. Verständlich – schließlich war das Wetter grausam und auch nicht ungefährlich. Dafür würden sich wahrscheinlich jedoch weniger andere Wesen, wie Dachse, Füchse oder Hunde herumtreiben, die die Kätzin nicht alleine abwehren könnte. Sie war bereit, ihre Entscheidung sinnvoll zu begründen, doch der Kater stimmte letztendlich einfach zu, bat sie aber um Vorsicht, um nicht ebenfalls im Eis einzubrechen. Die Kriegerin schnippte mit ihrer Schwanzspitze um anzudeuten, dass sie seine Warnung wahrgenommen hatte und neigte dann dankbar ihren Kopf. „Danke Kornfeuer!“, miaute sie und sah, wie der Krieger die beiden Kaninchen aufnahm und sich langsam durch den Schnee stapfend auf den Weg in Richtung des WindClan-Lagers machte. Sie sah ihm etwas nach, während der Wind ihr um die Ohre pfiff und erinnerte sich im letzten Moment noch an ihren vorherigen Gedanken. „Gib mein Kaninchen Adlerstreif, falls du sie siehst!“, rief sie dem orangenen Kater hinterher und hoffte, dass er sie noch hören konnte. Dann drehte sie sich um und machte sich auf den Weg zur SchattenClan-Grenze.

Sie versuchte so gut wie möglich, sich über der Schneedecke fortzubewegen, brach jedoch immer wieder mit ihren Pfoten durch die Oberfläche und versank in den kühlen Flocken. Ihre Ohren zuckten gereizt und sie sog immer wieder die Luft um sie herum ein, um nach potenzieller Beute Ausschau zu halten. Sie schienen jedoch zuvor einen absoluten Glücksgriff gemacht zu haben, denn Holunderbeere erkannte kein weiteres Zeichen von Leben um sie herum. Sie schnaubte laut und setzte ihre Reise fort - fast schon wünschte sie sich nun, Kornfeuer hätte versucht, sie zu überzeugen, mit ins Lager zu kommen und sich auszuruhen. Immer wieder schüttelte sie sich neu gefallenen Schnee aus ihrem Pelz, weswegen sie sich nur langsam fortbewegte. Die Kälte zerrte an ihren Gliedern und ihre Ballen fühlten sich allmählich taub an.

tbc.: Donnerweg 2
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Erwähnt: Kornfeuer, Adlerstreif
Angesprochen: Kornfeuer
Ort: Auf dem Weg zur Grenze
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tldr.: Bedankt sich bei Kornfeuer und macht sich auf den weg zur Grenze zum SchattenClan.

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Moorwege und Sumpf - Seite 30 7e8874432-schneeflocke-lh
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