Warrior Cats - das RPG
Warrior Cats - die Welt der Katzen.
Tritt dem DonnerClan, WindClan, FlussClan, SchattenClan, WolkenClan oder dem BlutClan bei und führe ein Leben als Krieger!
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Hierarchie
DonnerClan
Anführer: Toxinstern
2.Anführer: Honignase
Heilerschüler: Enzianpfote

FlussClan
Anführer: Jubelstern
2.Anführer: Hirschfänger
Heiler: Kauzflug

WindClan
Anführer: Sturmstern
2.Anführer: Rostkralle
Heiler: Milanschrei

SchattenClan
Anführer: Mohnstern
2.Anführer: Gewitterbrand
Heiler: Abendhimmel

WolkenClan
Anführer: Brombeerstern
2.Anführer: Ahornblatt
Heiler: Tränenherz
Heilerschüler: Regenpfote

BlutClan
Anführer: Djinn
2.Anführer: //
"Heiler": Emerald
"Heilerschüler": Lotta

Das RPG
Jahreszeit:
Blattleere

Tageszeit:
Monduntergang [18.05.]

Tageskenntnis:
Auch wenn der Schneesturm sich gelegt hat, ist es immer noch kalt und windig. Nach wie vor liegt eine Schneeschicht über Baumkronen und Hügeln. Die Beute hat sich zurückgezogen. Wald und Wiesen scheinen zu ruhen. Manchmal wird der Schnee durch einen Windstoß verweht, aber alles in allem wirkt es ruhig. Die Jagd ist für alle Clans zu einer Herausforderung geworden.


DonnerClan Territorium:
Die Äste ächzen unter dem Gewicht des Schnees und der Waldboden ist von einer weißen Schicht bedeckt. An manchen Stellen ist der Schnee gefroren und die meisten Bäche sind mit Eis bedeckt. Die Beute kommt nur wenig nach draußen, aber immerhin ist sie jetzt leichter aufzuspüren als im vorangegangenen Schneesturm.


FlussClan Territorium:
Der Boden ist weitgehend mit Schnee bedeckt und der Fluss gefroren. Einer Kriegerkatze sollte es jedoch möglich sein, das Eis an den schwächeren Stellen zu durchbrechen, um den einen oder anderen Fisch zu fangen. Auch die Landbeute kehrt langsam zurück, auch wenn sie nicht sonderlich einfach zu fangen ist.


WindClan Territorium:
Auf dem Hochmoor wirbelt der eisige Wind den Schnee immer wieder auf und sorgt für kältere Temperaturen. Unter dem Schnee hat sich außerdem eine Eisschicht gebildet, die die Jagd auch Kaninchen besonders für unerfahrene Katzen zusätzlich erschwert.


SchattenClan Territorium:
Auch hier ist der Boden gefroren und von einer Schneeschicht bedeckt. Die Jagd beschränkt sich in der Blattleere auf Vögel und kleinere Säugetiere, die es ihren Jäger*innen aber gar nicht so einfach machen. Im Nadelwald ist es windgeschützter als auf den offenen Flächen des Territoriums und auch ein wenig einfacher an Beute zu kommen.


WolkenClan Territorium:
Mit Nachlassen des Schneefalls wird die Jagd auf Vögel zumindest ein klein wenig einfacher. Die gefiederte Beute hält sich weiterhin vor allem im Schutz der Bäume und häufig in Bodennähe auf. Die nasse Rinde der Bäume macht das Klettern und die Jagd in den Baumwipfeln für unerfahrene Katzen besonders schwierig.


Baumgeviert:
Die Äste der vier mächtigen Eichen sind von Schnee bedeckt. Von Wind und Wetter zeigen sich diese jedoch unbeeindruckt. In der Senke und auf dem Großfelsen liegt Schnee. Vereinzelte Beutetiere haben sich in den Schutz des Unterholzes zurückgezogen, kommen aber nur selten ins Freie.


BlutClan Territorium:
Auch hier ist es nach wie vor kalt und nass. Während an ruhigeren Plätzen Schnee liegt, ist dieser auf den Straßen rasch zu einer Art schmutzigem Schneematsch geworden. Zweibeiner und Hunde gehen allerdings eher kürzere Runden, was das Leben von Katzen auf den Straßen ein klein wenig sicherer macht. Dennoch stellen Monster, fremde Katzen und streunende Hunde wie immer eine Gefahr dar. Auf dem Schwarzstrom hat sich eine dicke Eisschicht gebildet.


Streuner Territorien:
Eine weiße Schneeschicht bedeckt das Land und auf offenem Gelände sorgt der kalte Wind nach wie vor für eisige Temperaturen. Immerhin hat sich der Schneesturm gelegt und bewaldete Gebiete sind ein wenig besser vor Wind geschützt. Die Jagd auf verbleibende Beute ist dennoch schwierig. Abenteuerlustige Hauskatzen sind bei diesem Wetter selten, aber Streuner sind durchaus immer wieder anzutreffen.


Zweibeinerort:
Bei unangenehmen und kaltem Wetter bleiben die meisten Hauskätzchen lieber in den Nestern ihrer Zweibeiner. Dort können sie sich in ein Kissenkuscheln, neben dem Ofen liegen und täglich Futter aus ihrem Napf fressen. Kaum ein Hauskätzchen wagt sich bei diesem Wetter in den Garten und noch weniger darüber hinaus.

 

 Altes Zweibeinerviertel

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BeitragThema: Re: Altes Zweibeinerviertel   Altes Zweibeinerviertel - Seite 2 EmptyMi 18 März 2015, 17:56

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BeitragThema: Re: Altes Zweibeinerviertel   Altes Zweibeinerviertel - Seite 2 EmptyFr 10 Apr 2015, 19:50

Altes Zweibeinerviertel - Seite 2 Coolte26
Padfoot sah mit offenem Mund den drei Katzen hinterher.
Wenig später sah er dort eine hübsche, braune Kätzin stehen, die anscheinend genauso verwirrt war wie er. Er ging auf sie zu und miaute: "Hallo. Hast du auch die anderen drei Katzen gesehen? weißt du warscheinlich was sie gemacht haben?" Ich zuckte freundlich mit dem Schwanz und blinzelte sie neugierig an.

Erwähnt: Scar (Indirekt), Worrie (indirekt), Moon (indirekt), Minerva (indirekt)
Angesprochen: Minerva (indirekt)


Altes Zweibeinerviertel - Seite 2 Coolte27
Minerva zuckte zusammen und wirbelte überrascht herum, als er einen roten Kater neben ihr sah. "Ich, ähm... Was... Welche drei Katzen?", fragte ich und zitterte dabei. Ich hatte große Angst vor dem Kater, da ich ihn nicht kannte. Mit unruhigen Schritten und aufgerissenen Augen schlich ich rückwarts davon. Ich darf nicht mit fremden sprechen... ich darf nicht mit fremden sprechen...

Erwähnt: Padfoot (indirekt)
Angesprochen: Padfoot

---------------> Große Scheune


Altes Zweibeinerviertel - Seite 2 Coolte28
"Nein! Warte!" Der junge Kater riss die Augen auf und ging der Kätzin hinterher. "Ich will dir nichts böses tun! Ich bin ganz lieb! bitte vertrau mir!", rief Padfoot und rannte nun fast, doch er wusste, dass er die Kätzin damit vielleicht noch mehr erschrecken würde. "Bleib stehen! Bitte!" Vertraut mir heutzutage niemand mehr?!

Erwähnt: Minerva (indirekt)
Angesprochen: Minerva

----------------> Große Scheune
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BeitragThema: Re: Altes Zweibeinerviertel   Altes Zweibeinerviertel - Seite 2 EmptySa 23 Jul 2016, 18:45

Geri

<-- Kleines Waldstück

Geri achtet darauf nicht zu humpeln, obwohl er bei dieser Hitze jeden Herzschlag wie einen leichten stich ins Bein empfindet. Vorsichtig schleicht er durch das Viertel voller grauer Häuser. An einigen bröckelt der Putz und die meisten Fenster sind zerstört. Die Gärten, an denen er entlang kommt, sind zugewuchert von Büschen und Dornenranken. Die Zäune sind marode und löchrig. Es riecht nach vielen Katzen doch sehen tut er keine. Mit Gewalt versucht er nicht an seine Schwester zu denken sondern behält alles im Auge, achtet auf jedes Geräusch, versucht jeden Geruch zu erfassen.

Ein paar Stunden dauert seine Wanderung. Viele Orte eignen sich perfekt für ein Nest, doch der Geruch der Katzen schreckt ihn ab. Erst als es langsam dunkel wird, wendet er sich dem Rand dieses Gebietes zu. Bevor er das Viertel verlässt legt er jedoch noch eine kurze Pause ein, die er sich mit einer Maus versüßt.

Als die Nacht hereinbricht wird es nur unmerklich kühler. Aber zumindest brennt die Sonne nicht mehr so auf den Pelz. Nun macht sich Geri auf in nördliche Richtung. Das Gebiet wird immer schmutziger und die Gerüche, die aus der Ferne zu ihm dringen sind frisch und von vielen Katzen. Er wendet sich nach nord-westen, bis er an einen Wasserlauf kommt.

--> Flachland am Schwarzstrom(Blutclan)

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Lächel, du kannst sie nicht alle töten. - Challenge accepted.
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BeitragThema: Re: Altes Zweibeinerviertel   Altes Zweibeinerviertel - Seite 2 EmptyMo 05 März 2018, 20:49

 
Bastet


Streunerin

Ich war schon länger nicht hier. Mein Blick schweifte durch die Gegend. Dieser Ort schien mir fremd zu sein, doch trotzdem erweckte er Erinnerungen in mir. Als Junges war ich manchmal mit meiner Familie hier gewesen, bevor man mich von ihnen weggenommen hatte. Doch ich wusste wo sie lebten und ich besuchte sie manchmal, also war die ganze Sache nicht so tragisch. 

Auf leichten Pfoten lief ich durch das Zweibeinerviertel, ohne wirklich auf meine Umgebung zu achten. Der Schnee hatte schon angefangen zu schmelzen und nun lief ich durch die fielen Pfützen. Kurz hielt ich an um die Tropfen aus meinem Pelz zu schüttelt. Auch wenn es nun langsam wieder wärmer wurde war mir ziemlich kalt. Vielleicht sollte ich etwas jagen, dann wird mir bestimmt wärmer. 

Aufmerksam prüfte ich die Luft nach irgendwelchen Anzeichen von Beute und tatsächlich, von etwas weiter weg wehte mir der Geruch von Eichhörnchen entgegen. Aufgeregt spitze ich die Ohren und näherte mich fast lautlos der Beute, bis ich das matt braune Fell einige Schwanzlängen vor mir sah. Instinktiv ließ ich mich in ein Jagdkauern fallen und schlich näher, ein Schritt nach dem anderen, bevor ich sprang. Schon bohrte ich meine Spitzen Krallen in das hilflose Tier und es erschlaffte unter meinen Pfoten.

Mein Herz schlug schneller in meiner Brust und langsam wurde mir etwas wärmer, während ich die Beute in mein Maul nahm und mich nach einem bequemeren Plätzchen umschaute. Ich entdeckte eine alte Holzbank. Mit schneller Schritten lief ich zu ihr und sprang hoch. Die Beute baumelte in meinem Maul hin und hoch, bis ich mich hingesetzt hatte und sie vor meinen Pfoten fallen ließ. 



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BeitragThema: Re: Altes Zweibeinerviertel   Altes Zweibeinerviertel - Seite 2 EmptyMo 05 März 2018, 21:28



Belly - Streuner




Bisher immer nur im Wald rumgestreunt, hatte ich mich jetzt auch mal in den alten Zweibeinerort getraut, aber mir gefiel der Geruch hier nicht. Man merkt, dass die Zweibeiner hier mal gelebt haben, Morgen bin ich hier wieder weg dachte ich, während ich meine Nase rümpfte und weiter durch den Matsch stelzte. Im nächsten Moment stieg mir noch ein Geruch in die Nase, eine andere Katze, dann sah ich sie auch, sie pirschte sich gerade an ein Eichhörnchen an. Ein Wunder, dass sie eins gefunden hat, bei dem Wetter. Sie stellt sich geschickt an und achtet auf alles, ich bin beeindruckt. Als sie ihre Beute dann erlegt hatte, ging sie zu einer Holzbank und sprang drauf, um es sich dort bequem zu machen. Soll ich ihr Gesellschaft leisten? Schaden kann es ja nicht und so gefährlich sah sie wirklich nicht aus. Mit diesem Gedanken lief ich auch schon los, meine Tatzen platschten in jeder Pfütze und als ich bei ihr angekommen war, rief ich auch schon "Hallo, Gesellschaft gefällig?" Bei dem Krach, den ich veranstaltet hab, muss sie mich ja gehört haben, also kann ich sie auch eigentlich nicht erschreckt haben.


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Zuletzt von Saint am Mo 05 März 2018, 22:10 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Altes Zweibeinerviertel   Altes Zweibeinerviertel - Seite 2 EmptyMo 05 März 2018, 22:07

 
Bastet


Streunerin

Ich wollte gerade in die magere Beute beißen, als die Stille von dem Geräusch einer anderen Katze gebrochen wurde.  Leicht überrascht wandte ich den Kopf. Na so was, ich habe nicht erwartet eine andere Katze hier anzutreffen. Kurz musterte ich den Kater, welcher durch die Pfützen zu meiner Bank lief. 

"Hallo, Gesellschaft gefällig?" Schon hatte ich meine Beute komplett vergessen und schaute den Fremden neugierig an. Er scheint nicht gefährlich zu sein, sonst hätte er mich vermutlich nicht so freundlich begrüßt. Schon interessant, die meisten Streuner die ich treffe sind nicht so nett wie dieser. 

"Hey. Du siehst ja witzig aus! Eine Katze mit einer Musterung wie die, die du hast, habe ich noch nie gesehen." Interessiert schaute ich ihn an. "Wie heißt du? Ich heiße Bastet! Bist du oft hier? Ich war früher immer mit meiner Familie hier und bin jetzt erst seit langer Zeit wieder hier hergekommen, keine Ahnung, wieso. Vielleicht wollte ich einfach sehen ob sich was verändert hat? Wer weiß. Jedenfalls gefällt es mir hier, ist angenehm ruhig, nicht? Obwohl es vermutlich schöner in der Blattgrüne ist. Dann werde ich auf jeden Fall nochmal hier her kommen!" Einen Herzschlag lang schwieg ich, bevor ich endlich auf seine Frage antwortete. "Und ja, du kannst mir gerne Gesellschaft leisten."

Gut gelaunt grinste ich ihn an und wartete auf eine Antwort. 



Angesprochen: Belly 
Erwähnt: Belly
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BeitragThema: Re: Altes Zweibeinerviertel   Altes Zweibeinerviertel - Seite 2 EmptyMo 05 März 2018, 22:27



Belly - Streuner




Die Katze wandte mir ihren Kopf zu und erst jetzt fiel mir ihr auffälliges Fell auf. Als sie dann schien, als hätte sie begriffen, dass sie gerade jemand angesprochen hat, musste ich schmunzeln. Und da fing sie auch schon an zu reden, sie fragte mich aus, von meiner Fellfarbe, über so einige Sachen, bis zum Grund, warum ich denn eigentlich hier wäre. Ich reagierte erst einmal überrascht, ich hätte nicht erwartet, dass sie jedem Streuner direkt so offen gegenüber ist, ich hätte meine Begrüßung auch einfach spielen können und sie jetzt angreifen können, sie wäre komplett ungeschützt. Aber ich bin ja kein böser Streuner und so sprang ich hoch zu ihr auf die Bank und machte es mir bequem, bevor ich auf ihre Fragen einging. "Also erstmal, ich heiße Belly und für meine Musterung kann ich nicht viel, aber dein Fell sieht man auch nicht hinter jeder Ecke. Zu deiner zweiten Frage, nein, ich bin zum ersten und wahrscheinlich auch letzten mal hier, ich kann den abgestandenen Zweibeinergeruch einfach nicht leiden. Für Heute bleib ich hier, aber Morgen bin ich wieder weg. Was ist denn jetzt mit deiner Familie? Bist du abgehauen? Oder ist ihnen was passiert?" Ich machte eine kurze Pause, nur um direkt weiter zu reden, "Naja, die Ruhe hab ich im Wald auch und das ohne den nervigen Geruch. Ich komme auch eigentlich aus dem Flussclan, ich bin die ganzen Zweibeiner nicht gewöhnt, deswegen bleib ich auch lieber in der Natur."


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Zuletzt von Saint am Di 06 März 2018, 17:00 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Altes Zweibeinerviertel   Altes Zweibeinerviertel - Seite 2 EmptyMo 05 März 2018, 22:40

 
Bastet


Streunerin

Ich lächelte erfreut als er hoch zu mir Sprang. Gesellschaft war mir immer lieber als Einsamkeit. Er scheint wirklich freundlich zu sein! Vielleicht freunden wir uns ja an. Freunde sind immer schön. Interessiert hörte ich ihm zu als er auf meine Fragen antwortete.

"Also erstmal, ich heiße Belly und für meine Musterung kann ich nicht viel, aber dein Fell sieht man auch nicht hinter jeder Ecke." Belly? Was für ein witziger Name. Aber er hat recht, mein Fell sieht man wirklich nicht immer. Doch das seine sieht komischer aus, finde ich. Aber irgendwie hübsch und kreativ. 

"Zu deiner zweiten Frage, nein, ich bin zum ersten und wahrscheinlich auch letzten mal hier, ich kann den abgestandenen Zweibeinergeruch einfach nicht leiden. Für Heute bleib ich hier, aber Morgen bin ich wieder weg. Was ist denn jetzt mit deiner Familie? Bist du abgehauen? Oder ist ihnen was passiert? Naja, die Ruhe hab ich im Wald auch und das ohne den nervigen Geruch. Ich komme auch eigentlich aus dem Flussclan, ich bin die ganzen Zweibeiner nicht gewöhnt, deswegen bleib ich auch lieber in der Natur."

Seine erste Frage zu meiner Familie hatte ich schon vergessen, als er zu ende gesprochen hatte. "Flussclan? Du kommst aus einem der verschiedenen Clans? Das ist ja wirklich interessant! Die heißen doch alle irgendwie komisch, ne? Hattest du auch einen anderen Namen, oder war dein Name schon immer Belly? Mein Name war schon immer Bastet."

ich schlang den Schweif um die Pfoten und musterte ihn erneut. Meine Neugierige war auf jeden Fall geweckt. Dieser ungewöhnlich freundliche Kater mit dem komischen Fell war das Interessanteste was mir seit Wochen passiert war, weshalb ich nicht anders konnte als ihn mit Fragen zu überschütten. 

"Ich bin angeblich eine sehr edle Art von Katze, das sagte meine Mama jedenfalls immer, doch eigentlich ist mir das egal. Ich lebe viel lieber im Wald als in so einem Zweibeinernest." Nachdenklich legte ich den Kopfschief und dachte über meine Familie nach. Ob sie mich vermissen? Nächstes mal wenn ich Mama treffe werde ich ihr von Belly erzählen, sowas interessiert sie bestimmt auch. Meine Geschwister fänden ihn wahrscheinlich auch interessant. Wenn ich nur wüsste so sie alle leben.



Angesprochen: Belly 
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BeitragThema: Re: Altes Zweibeinerviertel   Altes Zweibeinerviertel - Seite 2 EmptyDi 06 März 2018, 17:33



Belly - Streuner




Bastet, immer wieder wiederholte ich den Namen in meinem Kopf, an irgend etwas erinnerte er mich, ich weiß nur nicht mehr, an was genau, vielleicht bildete ich es mir auch nur ein, ihn schon mal gehört zu haben, wer weiß das schon? Als ich mich dann doch wieder auf meine Gesprächspartnerin konzentrieren konnte, fiel mir ein, dass sie mich etwas gefragt hatte, sie wollte etwas von meinem Clanleben wissen. "Ich behandle das Thema zwar mit einer gewissen Scheu, aber ein paar kurze Worte kann ich wohl doch dazu sagen. Ich wurde im Flussclan geboren, als Zackenjunges. Die ersten 6 Monde im Clan waren wahrscheinlich das Langweiligste, was mir je passiert ist, einem wird alles verboten, als Junges muss man immer nur im Lager bleiben und schön brav sein. Mit 6 Monden wurde ich dann also zum Schüler ernannt und endlich durfte ich das Lager verlassen, was sich aber auch nicht als viel spannender herausstellte, also lies ich auch noch meine Ausbildung über mich ergehen und wartete sehnsüchtig auf den Zeitpunkt, an dem ich endlich als Krieger vor dem Clan stehen würde. Mit knappen 13 Monden war es dann auch so weit, ich wurde zum Krieger, Zackenkralle hieß ich dann, ich war stolz, nur leider musste ich feststellen, dass ich das Clanleben immer noch nicht wirklich leiden konnte. Als wir dann neulich auch noch den Donnerclan vertrieben, wurde es mir zu viel, ich bin abgehauen und hab geschworen, nie wieder zurück zu kehren. Mir hat das Clanleben einfach nicht gelegen, genauso wenig, wie ich das verdammte Gesetz verstehen konnte, oder kann. Da ich das Clanleben einfach nicht mag und damit die Namen zusammenhängen, hab ich mich auch gleich umbenannt. Und jetzt steh ich hier vor dir, mit einem neuen Namen und einer neuen Identität." Nach diesem ewigen Monolog meinerseits, verschnaufte ich kurz und kam wieder zu Atem, nur um gleich weiter über ihre nächsten Worte nachzudenken. Sie redet von ihrer Familie, was ist geschehen, wurde sie von ihnen getrennt? Sie redet von ihnen, als wären sie tot, was wohl passiert ist? Immer wieder stellte ich mir diese Frage, bis ich nach kurzem Zögern zu Bastet meinte, "Ist deine Familie tot, oder warum redest du von ihnen, als wären sie es?" Mit schief gelegtem Kopf wartete ich also auf eine Antwort und genoss den leichten Wind, der durch mein Fell strich.


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Zuletzt von Saint am Mi 04 Apr 2018, 13:50 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Altes Zweibeinerviertel   Altes Zweibeinerviertel - Seite 2 EmptyMi 07 März 2018, 21:07

 
Bastet


Streunerin

"Ich behandle das Thema zwar mit einer gewissen Scheu, aber ein paar kurze Worte kann ich wohl doch dazu sagen." Mit aufmerksam gespitzten Ohren hörte ich dem Kater zu. ich war nicht daran gewöhnt mich so lange auf eine Sache zu konzentrieren, normalerweise wurde ich sofort abgelenkt wenn jemand zu lange sprach. Doch die Worte von Belly faszinierten mich auf eine mir komplett unbekannte Weise.

Seine Gesichte war wirklich interessant. Ich konnte mir ein leben in so einem Clan gar nicht vorstellen, dafür war ich wohl immer schon zu einzelgängerisch. Wie es wohl sein muss jeden Morgen von anderen Katzen umgeben aufzuwachen und sie jeden Tag zu sehen. Soweit ich weiß kämpfen diese Katzen viel. Es muss bestimmt schrecklich sein auf das Resultat von einem Kampf zu warten, ohne zu wissen wer überlebt hat und wer noch draußen im Wald liegt. 

Ich blinzelte mehrmals und konzentrierte mich wieder auf den Kater vor mir, der nun mich etwas fragte. "Ist deine Familie tot, oder warum redest du von ihnen, als wären sie es?" Auch ich legte den Kopf schief, jedoch überrascht. Meine Familie tot? Ich grinste leicht und schüttelte den Kopf. 

"Nein nein, keine Sorge, sie sind nicht tot. Ich wurde als Hauskätzchen geboren und wurde nur wenige Monate nach meiner Geburt von meiner Familie weggebracht, zu einem neuen Nest. Ich weiß genau wo meine Mutter und meine alten Hausleute leben. Meine Geschwister..." Ich verstummte einen Moment und dachte nach. Irgendwie würde ich sie schon gerne wieder sehen. Wie es ihnen wohl geht? Leben sie noch? Haben sie vielleicht Junge? Denken sie überhaupt an mich? Einen Moment lang schaute ich traurig in die Ferne, bevor sich mein Gesicht plötzlich wieder aufhellte. "Meinen Geschwistern geht es bestimmt auch gut, ich könnte ja meine Mutter fragen, ob sie weiß wo sie sind. Glaubst du, dass ist eine gute Idee?"

Doch nur wenige Herzschläge später, ohne wirklich auf eine Antwort zu warten, senkte ich den Kopf und blickte die Beute überrascht an. "Oh, die habe ich ja schon komplett vergessen. Hast du gesehen wie ich sie gefangen habe? Guter Fang, oder? Vor allem für diese Zeit." Ich beugte mich hinab und stupste das Eichhörnchen etwas in seine Richtung. "Willst du vielleicht etwas davon haben?"



Angesprochen: Belly 
Erwähnt: Belly
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BeitragThema: Re: Altes Zweibeinerviertel   Altes Zweibeinerviertel - Seite 2 EmptyMi 04 Apr 2018, 14:34



Belly - Streuner




Desto länger Bastet erzählte, umso mehr fragte ich mich, wie es wohl wäre, als Hauskätzchen zu leben, in einem Zweibeinernest mit genug Beute zu jeder Zeit und nie in der Gefahr zu leben, plötzlich angegriffen zu werden. Doch dann fiel mir der Geruch der Zweibeiner wieder ein, ich mochte es schon nicht, wenn ich so kurze Zeit in einem alten Zweibeinerort war, wie soll ich dann den ekelerregenden Geruch der Zweibeiner aushalten, wenn sie ständig in meiner Nähe wären? Plötzlich wurde mir bewusst, wie wichtig Bastet ihre Familie zu sein schien. Mir war meine Familie nie wichtig, sie haben sich auch dementsprechend wenig um mich gekümmert. "Um auf deine Frage zu antworten, für mich erschien es noch nie als eine gute Möglichkeit, in die Nähe der Zweibeiner zu gehen, egal aus welchem Grund, aber es ist einfach gegen meine Natur." Sowie Bastet über ihren Fang prahlte, musste ich schmunzeln. Als sie mich dann fragte, ob ich denn etwas von der Beute ab haben wollte, fiel mir erst der wahre Grund wieder ein, warum ich hier her gekommen war, ich wollte jagen, weil ich hungrig war. Also meinte ich zu ihr "Ja, gerne, ich bin sowieso eigentlich nur hergekommen, um zu jagen." Also legte ich eine Tatze auf die Beute, zog sie ein Stück zu mir und nahm einen Bissen davon.


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BeitragThema: Re: Altes Zweibeinerviertel   Altes Zweibeinerviertel - Seite 2 EmptySo 22 Apr 2018, 12:23

 
Bastet


Streunerin

"Ja, gerne, ich bin sowieso eigentlich nur hergekommen, um zu jagen." Schweigend schaute ich zu wie er eine Pfote auf meine Beute lag und sie zu sich zog, damit er wenige Herzschläge später hinein beißen könnte. Mein Schweigen dauerte nicht an, zu aufgeregt war ich.

"Ja ja, Zweibeiner sind schon laut und so. Aber manchmal haben sie gutes Fressen. Meine Zweibeiner haben immer extra Essen für mich gemacht, ich weiß noch, dass andere Hauskätzchen nur so eine Weiche Paste bekommen haben. Die sah aus wie Fuchs Kacke, aber in verschiedenen Farbtönen immer. "

Kurz legte ich nachdenklich den Kopf schief. Rede ich zu viel? Nein, eigentlich nicht. Wenn er nichts sagt muss ich ja was sagen, immerhin will ich ja ein Gespräch mit ihm führen. Ich rede gerne mit anderen. ich sollte öfter mit anderen sprechen, das macht ja so viel Spaß!

"Wo lebt du eigentlich? Ich lebe nirgendwo, ich gehe einfach von einem Ort zum anderen und schlafe dort wo ich am Abend bin. Huch, der Mond geht ja schon auf! Das habe ich ja gar nicht bemerkt. Hast du das bemerkt? Ich nämlich nicht. Wo wirst du denn jetzt schlafen? Vermutlich werde ich einfach hier irgendwo schlafen. Die beute darfst du gerne haben, eigentlich bin ich schon satt. heute Morgen habe ich nämlich eine Taube gefangen. Toll oder?"



Angesprochen: Belly 
Erwähnt: Belly
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BeitragThema: Re: Altes Zweibeinerviertel   Altes Zweibeinerviertel - Seite 2 EmptyDi 09 März 2021, 22:16

Selina
Streunerin    #001

Ich wachte auf und war im ersten Moment verwirrt, da ich mit meinen Gedanken noch bei meinem Traum geblieben bin. Nur langsam kam ich zu mir und sah mich in dem verfallen Zimmer um. Was war das nur für ein Traum? Oder war es keiner und meine Erinnerung ist wieder ein Stück zurückgekehrt?, fragte ich mich und setzte mich auf. Während ich mein Fell glatt leckte, überlegte ich, wenn meine bisherigen Erinnerungen richtig sind, dann bin ich eine geborenen BlutClan-Katze. Ich sollte zum BlutClan gehen, vielleicht kehrt dann alles wieder zurück. Und selbst wenn es nur ein Traum war und meine Erinnerungen mich getäuscht haben sollten, sollte ich mir überlegen, ob ich mich nicht dem Clan anschließen sollte. Denn immerhin sind, nach den Gerüchten, dort viele, die so ähnlich ticken wie ich. Das wird ein Spaß, dachte ich kalt und musste dabei gedanklich grinsen. Ich stand auf und streckte mich noch kurz, bevor ich zu mir sagte, ,,dann mal los zum BlutClan.", und machte mich auf dem Weg zum BlutClan-Territorium.

---> Schwarzstrom (Fluss)



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Frostblatt
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BeitragThema: Re: Altes Zweibeinerviertel   Altes Zweibeinerviertel - Seite 2 EmptyFr 02 Jul 2021, 15:05






Ivy


Hauskätzchen | weiblich | 5 Monde


Kling... kling... kling...
Das helle Läuten des Glöckchens am Halsband der Kätzin erklang mit jedem Sprung, den sie von einem verfallenen Zaun zum nächsten machte. Ihre Pfoten kannten den Weg, ihre Nase hatte sich an den schalen, staubigen Geruch dieses Ortes gewöhnt und ihre Ohren verrieten ihr jede Neuheit, die es hier geben könnte.
Doch es gab nichts neues. Mal wieder. Die Kätzin seufzte und setzte sich auf einen alten Müllcontainer. Ihre kalten blassen Augen suchten die Umgebung ab, wenn auch ohne große Hoffnung, etwas zu entdecken.
Grimmig murrte sie vor sich hin und begann, ihren wild gemusterten grau-braunen Pelz zu pflegen. Jedoch verlor sie schon sehr bald die Lust daran und spuckte genervt Fellsträhnen aus. Die Fellpflege lag ihr schon immer ein wenig fern, doch ihr sich erst vom Jungenflausch zum Erwachsenenfell wandelnder Pelz sah so oder so ungepflegt aus. Da hatte keine Bürste und keine Fellwäsche der Zweibeiner geholfen. Bei dem Gedanken an die Aufrechtgeher stöhnte sie genervt auf. Sie war erst etwa einen Mond in ihrem neuen Zuhause, doch sie hasste es bereits nach Tag eins. Sie hatten junge Zweibeiner. Sie hasste junge Zweibeiner. Sie grabschten nach ihr und zogen ihr an den Schnurrhaaren. Und wenn Ivy sie anfauchte, dann fingen sie dröhnend laut an zu kreischen, zu heulen und zu sabbern.
Sie schüttelte sich geekelt. Ihre Zweibeiner hatten allerdings auch andere Tiere. Saftige Fische etwa, von denen Ivy schon mal einen erwischt hatte. Auch wenn sie sich dafür die Pfoten in der seltsamen durchsichtigen Kiste nass machen musste, aber da war sie nicht zimperlich. Allerdings hatten die Zweibeiner sie vor ihrer Mahlzeit erwischt und verscheucht. Der Fisch lebte also, sehr zu Ivys Groll.
Aber den Hamster im Zimmer eines kleinen Zweibeiners, den hatte sie erst vor ein paar Tagen entdeckt. Und sie fand ihn höchst schmackhaft, so fett wie der war. Doch die Gitterstäbe um seine Kiste waren eng und das Zimmer fast nie verlassen..
Ivy fauchte halbherzig, denn die Gedanken an ihr Zuhause nervten sie. Dieses Nest war nicht ihr Zuhause. Ihre Heimat war die Straße. Die Wildnis der verlassenen Häuser, in denen es nicht nach süßlichen Decken und säuerlichem Essen der Zweibeiner roch.
Die Straße machte einem nichts vor. Sie war unbarmherzig und nackt, aber sie war ehrlich. Und das bevorzugte Ivy. Wann immer sie konnte war sie draußen, doch wenn sie zulange wegblieb, sperrten die Zweibeiner sie einige Tage ein, vermutlich spürten sie, dass sie am liebsten weglaufen wollte.
Aber so ganz allein auf der Straße zu leben, traute sie sich nicht.. Der Wunsch nach Freiheit drängte sie, aber die nagende Unsicherheit war stärker. Sie wollte nicht allein sein. Sie wollte nicht, dass sie selber entscheiden musste. Was, wenn sie einen Fehler machte? Fehler konnten einen einiges kosten. Im schlimmsten Fall das Leben. Dieses Risiko war ihr zu groß. Ivy wollte nicht auf Grund ihrer eigenen falschen Entscheidungen sterben, diese Vorstellung ängstigte sie. Sie wusste dennoch um ihre schwankenden Gefühle. Manchmal trieb sie die Langeweile heraus und auch zu der ein oder anderen riskanten Aktion. Doch Langeweile konnte Ivy noch weniger ausstehen, als die Angst vor Fehlern. Denn dann kamen Gedanken, die sie nicht haben wollte. Erinnerungen, die sie nicht mochte. Wut, die sie nicht zügeln konnte, wenn sie kein Ventil fand.
Aber sie schüttelte die Gedanken ab. Die Kätzin war noch so jung und dennoch dachte sie schon so viel über ihr Leben und ihren Tod nach. Ihr raues Aufwachsen hatte seinen Teil dazu beigetragen.
Ein Rascheln riss sie endgültig in die Realität zurück.
Sie sprang vom Container, das Glöckchen klingelte verräterisch, und lugte um die Ecke, die Ohren gespitzt.
Sie erspähte den zotteligen Schweif eines kleinen Hundes und da er ihr den Hintern zugewandt hatte, hatte er sie wohl nicht bemerkt. Er wühlte in einer Tüte neben einer Mülltonne und scheinbar hatte er etwas schmackhaftes gefunden, das junge Zweibeiner hier letzte Nacht zurück gelassen haben mussten.
Ivy juckte es in den Krallen. Sie nervte sich selbst so sehr, dass sie Ablenkung vertragen könnte. Und dieser kleine Köter wäre perfekt dafür. In ihrer Nachbarschaft gab es viele solcher kleinen Schoßhündchen. Verzogene, lästige Kläffer und einige von ihnen hatten schon Ivys Krallen verspürt.
Aber dieser hier war ein Streuner, kein Haushündchen. Er kämpfte aus einem anderen Grund, als die anderen. Er kämpfte um sein Futter, sein Leben.
Die Kätzin haderte mit sich. Der Hund war nur wenig größer als sie, aber sie wusste, dass es das nicht zu unterschätzen galt. Was das Kämpfen angeht, hatte sie schon viel gelernt.
Der Schalter legte sich bei ihr um, als der Hund sein gefundenes Fressen hinter der Tonne hervorzerrte. Ein Stück verkohltes Fleisch, der Geruch des Rauchs und des Feuers, dass die Zweibeiner gestern hier gemacht haben mussten, hing noch daran.
Ivy wollte es. Um jeden Preis. Sie hasste das trockene Zeug, was ihre Hausleute ihr gaben. Und das nasse, schleimige war kein Stück besser. Aber das da. Das wollte sie.
Unvermittelt stieß sie sich mit den Hinterbeinen ab und sprang dem Köter auf den Rücken. Ihr Glöckchen bimmelte laut, als das Vieh sich jaulend herumwarf und sich schüttelte. Doch Ivys Krallen waren scharf. Ihre Zähne schlossen sich um eines der filzigen Schlappohren und sie presste die Kiefer erbarmungslos zusammen.
Doch sie bemerkte kurz darauf, dass dieser Hund wirklich anders kämpfte, als die anderen.
Tief knurrend warf er den Kopf herum und seine Zähne schnappten gefährlich nah an Ivys Gesicht vorbei.
Sie ließ los und sprang ab, in seinem verfilzten Pelz drang sie eh nicht bis auf die Haut durch. Doch der Hund war ebenfalls schnell und sie konnte gerade noch zur Seite rollen, als er ihr nach sprang. Auf dem Rücken liegend fauchte sie und ließ ihre Krallen heftig über seine Nase fahren. Blut rann an der Schnauze des Köters herab und er jaulte schrill auf.
Ivy nutzte ihre Chance, sprang auf und schlug weiter auf ihn ein, bis er kehrt machte und mit eingezogenem Schwanz davon rannte.
Schwer atmend blickte Ivy ihm nach. In ihren Augen brannte Zufriedenheit, doch auch Wut. Das war zu einfach. Dieser Hund hätte weiter kämpfen sollen.
Sie schnippte enttäuscht mit den Ohren, als plötzlich Blut auf den Boden tropfte. Sie fuhr mit ihrer Pfote über jenes Ohr und bemerkte, dass ein tiefer Kratzer darin prangte. Die Zähne hatten sie doch erwischt. Verwirrt zischte die Kätzin. Erst einige Herzschläge später bemerkte sie den Schmerz, der ihr jetzt feurig über die Kopfhälfte zog. Vielleicht nicht nur ein Kratzer, sondern eher ein ganzer Riss. Ivy spürte das Adrenalin des Blutrauschs förmlich abflachen. Mit jedem Herzschlag wurde es weniger, dafür wurde der Schmerz schlimmer.
Wie auch immer. Ivy würde sich einfach mit dem Stück Fleisch ablenken. Sie kauerte sich also an Ort und Stelle hin und biss in das säuerlich schwarze Stück. Auch wenn nur das Innere nicht verbrannt war, stellte es sie dennoch zufrieden. Sie hatte es sich erkämpft, ihre Muskeln hatten arbeiten können und zumindest für den Moment hatte sie Ruhe vor ihren eigenen Gedanken. Und vor dem erdrückenden Unbehagen des Allein-Seins.
Alle paar Bisschen schaute sie wachsam auf und hob den Blick, doch ihr Hunger war so groß, dass sie hastig weiterschlang.


Angesprochen: -
Erwähnt: -
Standort: Neben einer Mülltonne an einer Gebäudeecke
Zusammenfassung: Denkt an das Hauskatzenleben, dass sie hasst, versucht sich von den Gedanken ans Allein-Sein abzulenken und nimmt schließlich einen riskanten Kampf mit einem kleinen Hund auf, um ihm ein Stück Fleisch zu stehlen, welches sie hastig frisst. Wird während des Kampfes am Ohr verletzt, was sie allerdings erst nach ihrem Blutrausch bemerkt

Code by Mufasa

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BeitragThema: Re: Altes Zweibeinerviertel   Altes Zweibeinerviertel - Seite 2 EmptySa 03 Jul 2021, 11:47

Slyder

„Platzhalter für etwas Geniales oder so.“
Wächter | BlutClan


---> BlutClan-Lager [BlutClan-Territorium]


Mein Weg hatte mich ein ganzes Stück über das eigentliche Territorium des BlutClans hinausgeführt, aber auch wenn es mich bereits einiges an Energie gekostet hatte, die Strecke zurückzulegen, war sie es wohl wert gewesen. Das schmerzerfüllte Jaulen der räudigen Streuner, die es gewagt hatten, sich mir und dem BlutClan zu widersetzen war Musik in meinen Ohren gewesen und ich konnte nicht leugnen, dass ich meinen Spaß gehabt hatte. Trotzdem hoffte ich noch etwas anderes zu finden ... etwas was ich dem BlutClan mitbringen konnte, so ähnlich wie ich ihm neulich meine Gefangene mitgebracht hatte, mit der Loki so viel Zeit verbrachte. Nur diesmal etwas Nützlicheres.
Eine Bewegung ein Stück von mir entfernt, ließ mich den Blick wenden und ich spannte die Muskeln an. Es roch nach Müll, Hund, Zweibeinern und auch ein wenig nach Katze. Nichts womit ich nicht umgehen konnte. Meine Augen verengten sich leicht, als ein Bimmeln an meine Ohren drang. Es war also nur eine Hauskatze, nichts Nützliches, nichts womit ich mir schwer tun würde. Nur was machte eine Hauskatze außerhalb ihres Gartens? Dachte sie, dass sie auf dieser Welt bestehen konnte? Oder war sie vielleicht gar keine Hauskatze mehr? In jedem Fall würde sie dem BlutClan den Respekt zollen, der ihr gebührte. Oder aber sie würde sterben.
Langsam näherte ich mich und meine Augen verengten sich zu Schlitzen, als ich bemerkte, dass sie die Fremde sich gerade an ein Hündchen anschlich. Es kam selten vor, dass eine Hauskatze, sich mit einem Hund anlegte und sie schien zumindest ein klein wenig Mut zu besitzen, wenn sie sich trotz des verräterischen Bimmelns auf das Tier warf. Das war wohl wirklich keine gewöhnliche Hauskatze und so beobachtete ich mit einem Funkeln in meinen bernsteinfarbenen Augen den Kampf, der sich nun vor mir entfaltete. Meine Muskeln waren angespannt, aber ich dachte keinen Moment daran, der Fremden zur Hilfe zu eilen. Wenn sie eine Katze war, die dem BlutClan von Nutzen sein konnte, würde sie das Biest alleine besiegen, schließlich war es alles andere als ein Riese von Hund. Sollte sie sich zu sehr verletzen oder gar sterben, würde ihr nur bleiben, sich dem BlutClan zu unterwerfen oder zu sterben.
Das war alles.
Mit diesem kalten Interesse beobachtete ich, wie der Hund sich schließlich zurückzog und die Fremde - eine noch recht junge Kätzin - sich ihrem Preis widmete. Es war wohl ein Stück Fleisch um das sie gekämpft hatten und so nahm ich an, dass es sich tatsächlich nicht um eine reine Hauskatze handeln konnte. Vielleicht war sie von ihren Zweibeinern auf die Straße gejagt worden oder ein Halbstreuner. In jedem Fall kämpfte sie zumindest verbissener als so manche andere Katze, selbst wenn der Geruch ihres Bluts vom Wind zu mir hinübergetragen wurde.
Ich leckte mir also einmal über die Schulter, bevor ich mich wieder in Bewegung setzt und auf die junge Kätzin zutrabte, wo ich mich aufbaute und sie erst einmal mit einem Funkeln in meinen bernsteinfarbenen Augen musterte. Wenn ihre Zweibeiner sie nicht gut behandelten, konnte ich sie vielleicht leichter davon überzeugen, sich dem BlutClan anzuschließen. Ob sie dort überlebte, war dann eine andere Sache, aber zumindest besaß sie ein gewisses Potenzial. Und dann könnte sie vielleicht auch nicht nur dem Clan sondern auch für mich selbst von Nutzen sein.
Was macht eine Hauskatze wie du hier draußen?, begrüßte ich sie dann mit einer Frage. Weißt du nicht, dass die Straßen der Herrschaft des BlutClans unterstehen?



Angesprochen: Ivy
Standort: In der Nähe von Ivy ---> direkt bei Ivy
Sonstiges: Cf: BlutClan-Lager
Beobachtet den Kamf zwischen Ivy und dem Hund. Danach tritt er an sie heran und begrüßt sie.

Reden | Denken | Handeln | Katzen
(c)Schmetterlingspfote&Finsterkralle


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