Warrior Cats - das RPG
Warrior Cats - die Welt der Katzen.
Tritt dem DonnerClan, WindClan, FlussClan, SchattenClan, WolkenClan oder dem BlutClan bei und führe ein Leben als Krieger!

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Hierarchie
DonnerClan
Anführer: Donnerstern
2.Anführer: Seerose
Heiler: Eichenblatt
Heilerschüler: //

FlussClan
Anführer: Jubelstern
2.Anführer:Hirschfänger
Heiler: Meeresblick
Heilerschüler: Kauzpfote

WindClan
Anführer: Dunkelstern
2.Anführer: Herbstblatt
Heiler: Krähenfrost
Heilerschüler: Milanpfote

SchattenClan
Anführer: Mohnstern
2.Anführer: Glutschatten
Heiler: Engelsflügel
Heilerschüler: //

WolkenClan
Anführer: Brombeerstern
2.Anführer: Wildfeuer
Heiler: Tränenherz
Heilerschüler: //

BlutClan
Anführer: Djinn
2.Anführer: Anubis
"Heiler": Emerald
"Heilerschüler": Lotta

Das RPG
Jahreszeit: Blattfall

Tageszeit: Mondaufgang

Tageskenntnis: Langsam wird das Wetter wieder etwas kühler. Es ist ziemlich windig und die Blätter haben angefangen von den Bäumen zu fallen. Noch gibt es überall reichlich Beute und auch Kräuter sind genügend zu finden. Eine erfahrene Katze weiß jedoch, dass der Blattfall nun begonnen hat und das nicht mehr lange so bleiben wird.

DonnerClan-Territorium:
Im durch die Bäume windgeschützten DonnerClan Territorium ist es ein wenig wärmer, als auf offener Fläche. Die ersten Blätter fallen schon von den Bäumen, aber es gibt noch genügend Beute, um den Clan zu ernähren.

FlussClan-Territorium:
Nach der warmen Blattgrüne ist der Fluss noch etwas seichter. Dennoch gibt es hier genügend Fische, um den einen Clan zu ernähren und auch an Land gibt es noch einiges zu fangen. Hier bekommt man den kühlen Wind richtig zu spüren.


WindClan-Territorium:
Der Blattfall hat dem Moorland seinen heftigen und kalten Wind zurückgebracht und so ist es nun um einiges kühler geworden. Kaninchen gibt es zwar momentan noch genug, jedoch würden sich die meisten Katzen wohl lieber an windgeschützten Orten aufhalten.


SchattenClan-Territorium:
Auch im Territorium des SchattenClans ist es langsam kühler geworden. Eidechsen und Schlangen werden langsam seltener. Dafür gibt es nach wie vor genügend kleinere Nagetiere oder Vögel zu fangen.


WolkenClan-Territorium:
Auch hier sorgt der kühle Wind für ein rasches Sinken der Temperatur und die ersten Blätter fallen bereits von den Bäumen. Vögel sind noch genug unterwegs, aber die Jagd auf sie wird durch den heftigen Wind erschwert.


Baumgeviert:
Am Baumgeviert ist man vor dem unangenehmen Wind geschützt. Auch die vier massiven Eichen verlieren langsam ihre ersten Blätter.


BlutClan-Territorium:
Zwischen den grauen Zweibeinernestern ist man zwar vor dem unangenehmen Wind geschützt, aber auch hier wird es langsam kühler. Es sind immer noch viele Zweibeiner unterwegs und Beute ist im Zweibeinerort momentan etwas schwerer zu finden.


Streuner-Territorien:
Auch hier halt der Blattfall bereits Einzug gehalten. Zwar gibt es noch genügend Beute und zwischen den Bäumen ist man vor dem unangenehmen Wind geschützt, doch verfärben sich auch hier schon die ersten Blätter und fallen langsam zu Boden.


Zweibeinerort:
Jetzt wo das Wetter wieder kühler wird, werden die meisten Hauskätzchen ihre Zeit wohl lieber mit in den Nestern ihrer Zweibeiner verbringen. Jedoch ist es gut möglich, dass das eine oder andere Hauskätzchen trotz des Windes einen Schritt in den Garten setzt oder sich auf den Weg macht, die Umgebung zu erkunden, solange es noch nicht zu kalt ist.



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 Gärten im Norden des Territoriums

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BeitragThema: Re: Gärten im Norden des Territoriums   Do 17 Nov 2016, 12:02


Lotta


BlutClan | Heilerschülerin
#36

DAS ist Katzenminze?!, rief ich schockiert. Das konnte ich nicht glauben. Diese ungeheuer gut riechende Pflanze sollte ein Heilkraut sein? Wenn das der Fall war beneidete ich die kranken Katzen, die von dieser Pflanze würden essen dürfen. Ich war mir sicher, dass es nirgendwo sonst so ein lecker riechendes Kraut gab. Mir lief wieder das Wasser im Maul zusammen. "Konzentrier dich!", ermahnte mich Emerald mit scharfer Stimme. Entschuldigung, murmelte ich und schenkte den stark riechenden Pflanzen mit den lila Blüten noch einen letzten sehnsuchtsvollen Blick, bevor ich meiner Ausbildnerin zum Brombeerstrauch folgte. Sie wies mich an, ein paar gesunde Blätter abzubeißen. Nachdem ich einen kleinen Haufen neben mir liegen hatte - ich hatte sie sehr vorsichtig gepflückt, um mich nicht zu stechen - fragte ich Emerald etwas, das mich schon seit längerem beschäftigte - genauer gesagt seit dem Kampf: Emerald, begann ich, Kannst du dich noch an diese schwarze Katze erinnert, die die Katzen aus dem Wald im Kampf angeführt hat? Ich habe gesehen wie sie getötet wurde - ich glaub von Violence aber ich bin mir nicht sicher - aber dann ist sie wieder aufgestanden. Und als Djinn sie noch einmal getötet hat ist sie dann tot geblieben. Warum ist sie noch einmal aufgestanden? Hast du das gesehen? Und was hatte der SternenClan damit zu tun? Wer sind die? Djinn hat laut verkündet, diese Anführerin wäre jetzt in den Pfoten des SternenClans, aber die einzigen Pfoten, die ich gesehen habe waren seine. Ich hoffte wirklich, dass meine Ausbildnerin, die sonst auch alles wusste auch darauf eine Antwort haben würde.

Erwähnt: Emerald, Djinn, Schattenstern
Angesprochen: Emerald
Standort: in einem Zweibeinergarten vor einem Brombeerstrauch bei Emerald

Reden | Denken | Handeln | Katzen

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Many that live deserve death.
And some that die deserve life.
Can you give it to them?
Then do not be too eager to deal out death in judgement.

- Gandalf
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BeitragThema: Re: Gärten im Norden des Territoriums   Do 17 Nov 2016, 20:38


Emerald

„There is nothing like choice or freedom in life and sooner or later you´ll realize that. Whether you´re stronger or weaker than the others is destiny and it´s the strong who make the desicions for the weak. You can´t change destiny and neither can I!“

BlutClan | Heilerin

Meine Auszubildende entschuldigte sich und war dann für einen Augenblick dankenswerter Weise ruhig, während sie die Brombeerblätter vorsichtig von den Stengeln abtrennte und auf einen Haufen neben sich legte. Ich machte einen Schritt nach vorne und schob die Brombeerblätter mit den Vorderpfoten vorsichtig auf ein größeres Blatt, das ich vorher gepflückt hatte, damit wir sie als Bündel tragen würden können.
Leider währte das Schweigen nur von kurzer Dauer, denn noch als ich die Brombeerblätter in das größere Blatt wickelte, begann Lotta wieder Fragen zu stellen, als würde ihre Anwesenheit mich nicht schon genug daran erinnern, dass ich gegen Djinn verloren hatte und der Anführer des BlutClans nun über mein Leben verfügte, wie er wollte.
Und dann stellte meine Auszubildende noch so unmögliche und sinnlose Fragen. Natürlich konnte ich mich an die schwarze Kätzin erinnern, die die Waldkatzen in unser Lager geführt hatte und auch hatte ich noch klar vor Augen, wie Djinn sie getötet hatte. Aber das eine Katze starb und wieder aufstand, konnte Lotta sich nur eingebildet haben. Bestimmt hatte Violence nur von der Kätzin abgelassen, weil sie sie für tot gehalten hatte, aber in Wahrheit war die Kätzin noch am Leben gewesen und war noch einmal auf die Beine gekommen. Es war unmöglich, dass eine tote Katze wieder aufstand und einfach weiterkämpfte. Lotta hatte sich das alles bestimmt eingebildet. Sie hätte lieber kämpfen sollen, anstatt den Kampf zu beobachten, dachte ich etwas verärgert. Und wenn sie schon nicht kämpft, sollte sie sich wenigstens konzentrieren und nicht irgendwelche Katzen für tot halten, die dann wieder aufstehen. Die Naivität meiner Auszubildenden ärgerte mich, doch blieb ich nach außen hin kühl und emotionslos. Wie kann man sich nur so etwas einbilden?, fragte ich mich. Wozu hat diese Kätzin überhaupt zwei Augen im Kopf? Irgendwie schien mir die Lotta etwas vor Augen zu führen, was ich nicht sehen wollte und meine Schweifspitze zuckte leicht. Das hast du dir eingebildet, wies ich die Auszubildende kühl ab. Eine Katze, die einmal tot ist steht nicht wieder auf. Das ist unmöglich. Plötzlich überkam mich eine Welle von Angst, dass Lotta sich noch weiter in Djinns Angelegenheiten einmischen würde und der Anführer das als Anlass nehmen würde mich zu bestrafen und noch mehr zu quälen. Immerhin schien er mein Leiden zu genießen und nur darum hatte er mich am Leben gelassen. Weil gewusst hatte, dass der Tod für mich einfacher sein würde als das Leben in Schande, das ich jetzt leben musste, wo ich jeden Tag mit seinem Sieg und meiner Niederlage konfrontiert wurde. Wer weiß, was Djinn einfällt, wenn er wieder einen Grund bekommt sich mit mir zu befassen, ging es mir durch den Kopf und die Welle von Angst überkam mich erneut und auch wenn ich es nach außen hin nicht zeigte, erschien es mir, als könnte der Anführer jeden Augenblick vom Zaun in den Garten springen und mir seinen Entschluss verkünden, der mir noch weiter vor Augen führen würde, dass er stärker war als ich und mich von daher unter Kontrolle hatte. Was Djinn tut oder sagt, geht dich überhaupt nichts an, miaute ich plötzlich etwas scharf. Du solltest dich auf deine Aufgaben konzentrieren und nicht darauf, was andere Katzen sagen oder meinen.
Ohne weiter auf die Fragen meiner Auszubildenden einzugehen, schob ich ihr das Bündel mit Brombeerblättern hin, während ich selbst das Mutterkraut hochnahm. Wir werden jetzt die Katzenminze holen, erklärte ich meiner Auszubildenden. Meine grünen Augen waren nahezu emotionslos und auch sonst zeigte ich kaum eine Regung. Wir werden sie brauchen, wenn der Winter kommt.


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BeitragThema: Re: Gärten im Norden des Territoriums   Di 29 Nov 2016, 19:25


Lotta


BlutClan | Heilerschülerin
#37

Emerald meinte, ich hätte mir das nur eingebildet. Wahrscheinlich hatte sie Recht. Schließlich hatte ich noch nie zuvor mitbekommen, dass eine tote Katze wieder lebendig geworden war. Ich nickte ernst. Du hast Recht, miaute ich. Ich habe es mir bestimmt nur eingebildet. Plötzlich änderte sich der Ton der Heilerin und sie biss mir verbal fast den Kopf ab, als sie sagte, was Djinn sagte oder tat gehe mich nichts an. Überrascht wich ich zurück. Meine Ausbildnerin war echt schlecht gelaunt in letzter Zeit. Hing es vielleicht wirklich damit zusammen, dass sie ihre Aufgabe nicht mochte? Wortlos nahm ich die Brombeerblätter, die Emerald mir zu schob. Dann ging ich zu der Katzenminze, die wir noch einsammeln mussten. Der Geruch war immer noch enorm stark, aber ich bemühte mich, ihn auszublenden. Momentan kreisten andere Gedanken und Fragen durch meinen Kopf. Ich legte die Brombeerblätter ab und wandte mich an Emerald. Emerald, begann ich, Warum bist du immer so schlecht gelaunt? Magst du es nicht, kranken Katzen zu helfen? Ich konnte es mir gar nicht vorstellen, anderen Katzen nicht helfen zu wollen. Es war die schönste Aufgabe, die ich mir vorstellen konnte! Deswegen bist du doch Heilerin, oder? Weil du anderen Katzen helfen willst? Wäre ich nicht die Auszubildende der Heilerkatze, hätte ich Firnen nie kennen gelernt und das wäre schade gewesen. Nur an den hübschen, tapferen Kater zu denken, hatte eine ähnliche Wirkung auf mein Gehirn wie die Katzenminze. Aber vielleicht kannte Emerald das nicht. Mir wurde bewusst, wie wenig ich eigentlich über meine Mentorin wusste. Hattest du einmal einen Gefährten? Oder Junge?, fragte ich also neugierig.

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BeitragThema: Re: Gärten im Norden des Territoriums   Mi 30 Nov 2016, 17:15


Emerald

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BlutClan | Heilerin

Die Tatsache, dass meine Auszubildende zugab sich geirrt haben zu müssen und bei solchen Dingen jetzt hoffentlich lieber selbst logisch nachdachte, anstatt mir mit fragen auf die Nerven zu gehen, ließ zu, dass sich die Muskeln unter meinem schwarzen Pelz für einen kurzen Augenblick etwas entspannten, als ich mich umwandte und zu den Flecken Katzenminze an der dem BlutClan Territorium abgewandten Seite des Zaunes zulief. Natürlich konnte ich mich nie vollständig entspannen, weil ich immerzu daran denken musste, dass ich bald ins BlutClan Lager zurückgehen musste, wo Djinn sich wer weiß was ausdenken würde, um mir mein Leben weiter zur Qual zu machen, als ob er nicht genau wüsste, dass mein Leben jetzt bereits alles anderes nur nicht lebenswert war. Darum hatte er mich ja auch zur Heilerin gemacht. Um mich weiter zu demütigen und zu quälen. Dabei hätte ich Anführerin des BlutClan werden können, aber der andere Kater hatte mich besiegt. Ich war schwächer gewesen als er und hatte nich gewinnen können. Aber anstatt mich durch einen Tötungsbiss zu erlösen, hatte er mich am Leben gelassen, um mir ein Leben in Schwäche, Schande und Demütigung zu erhalten und mich zu quälen.
Langsam begann ich die Katzenminze einzusammeln - eine Aufgabe, die ich Lotta gerade nich überlassen wollte, weil sie offenbar noch nicht die Beherrschung besaß, sich beim starken und eindringlichen Duft des Krautes zu kozentrieren. Schau gut zu und konzentrier dich, ermahnte ich meine Auszubildende streng, als ich ihr vormachte, wie man die Katzenminze nahe bei der Erde abbiss und die die Pflänzchen dann auf ein Bündel zusammenlegte.

Emerald?, drang die Stimme meiner Auszubildenden erneut an meine Ohren, als ich schließlich ein ansehnliches Häufchen neben mir zusammengebracht hatte. Warum bist du immer so schlecht gelaunt? Magst du es nicht, kranken Katzen zu helfen? Sofort spannten sich meine Muskeln wieder etwas an, als ich wieder an Djinn denken musste und daran, dass der Anführer Lotta nur zu meiner Auszubildenden gemacht hatte, um mich weiter zu demütigen und mich immerzu an meine Schwäche und Schande zu erinnern, als ob ich durch meinen Posten nicht schon genug davon hätte. Und die jüngere Kätzin erfüllte diesen Job hervorragend, weshalb ich in meinem Inneren auch keine Gefühle der Zuneigung und Liebe für sie finden konnte, sofern ich überhaupt in der Lage war noch so etwas zu fühlen. Nein, da waren nur Abneigung, Wut und Hass.
Auf Lottas Frage hin hob ich meinen Blick vor dem Bündel Katzenminze vor meinen Pfoten und als ich meine Auszubildende mit meinen smaragdgrünen Augen fixierte, tauchte für einen Augenblick ein wütendes Funkeln darin auf, bevor sie wieder kühl wurden. Du solltest deine Nase weniger in die Angelegenheiten anderer Katzen stecken, sondern dich lieber auf deine Arbeit konzentrieren, knurrte ich die jüngere Kätzin verärgert an. Mein mittellanges Fell hatte sich leicht gesträubt, als die Ausdruckslosigkeit in meinen Augen für einen Moment mit Wut ersetzt worden war, jedoch legte ich es jetzt wieder an. Hör mir einmal gut zu, miaute ich dann mit scharfer aber auch ernster Stimme an Lotta gewandt. Einer Katze zu helfen, die sich nicht selbst helfen kann, ist eine Schande. Es gibt keinen Grund das zu tun, außer aber du bist selbst zu schwach, um dein Schicksal zu bestimmen. Ich machte eine kurze Pause und musterte Lotta für einen Augenblick lang. Es war wohl kaum möglich, dass die junge Kätzin verstand, was ich ihr das sagte, schließlich hatte sie es bis jetzt noch nicht verstanden, aber das hieß, dass sie bald am eigenen Leib erfahren würde, was es bedeutete schwach oder stark zu sein, was es bedeutete einer Katze zu helfen, die selbst schwach war. Sie würde am eigenen Leib erfahren müssen, was es bedeutete, wenn man nicht selbst über sein eigenes Leben bestimmen konnte und was es eigentlich hieß einer anderen Katze zu helfen. Denn sie würde meine Worte nicht verstehen, aber so würde sie eines Tages selbst erfahren was sie bedeuteten und sie schließlich begreifen. Wer stark ist, braucht keine Hilfe, fügte ich dann noch hinzu. Und anderen zu helfen, ist eine einzige große Schwäche.

Hattest du einmal einen Gefährten? Oder Junge?
Lottas nächste Frage hatte mich endgültig aus dem Konzept gebracht, denn sie führte mich mit meinen Gedanken noch tiefer zurück in die Vergangenheit, noch bevor ich gegen Djinn verloren hatte und die ich am liebsten ganz weit weg aus den tiefen meines Inneren verbannt hätte, um nie wieder daran denken zu müssen. Ja und von dort aus führten mich meine Gedanken noch viel weiter zurück in eine Vergangenheit, die ich mit meinen Geschwistern und meiner Mutter geteilt hatte - eine Vergangenheit, die ich lange unter Verschluss hielt und die ich einer Katze nicht zeigen wollte. Denn die Tatsache, dass ich diese Erinnerungen in meinem Inneren bewahrt hatte und irgendwie wohl doch etwas dafür fühlte - auch wenn ich nicht genau ausdrücken hätte können, was es eigentlich war - erschien mir eine einzige weitere Schwäche zu sein, die eine stärkere Katze wie Djinn bestimmt auszunutzen wusste, wenn er davon auch nur eine Kleinigkeit erfuhr.
Habe ich dir nicht gesagt, dass du deine Nase nicht in die Sachen anderer Katzen stecken sollst?, herrschte ich meine Auszubildende scharf an. Doch plötzlich sah ich vor meinem Inneren auch noch einmal das Bild von Lotta und Firnen die zusammen bei einem Nest im Heilerbau saßen und sich unterhielten, mit ener solchen Resonanz zwischen den Beiden, dass es in meinem Inneren etwas aufgewühlt hatte, das ich nur schwer verstecken hatte können. Und auch jetzt fühlte ich wieder, wie sich in meinem Inneren etwas rührte - etwas, das nach Aufmerksamkeit schrie und nicht so leicht ruhig zu bekommen war. Ja, es wurde immer mehr aufgewühlt, je mehr ich an das dachte, was Lotta und Firnen zu teilen schienen und noch mehr je mehr es mir bewusst wurde, warum meine Auszubildende die Frage stellte.
Ich hob meine linke Vorderpfote und im nächsten Augenblick spürte ich, wie meine ausgefahrenen Krallen über die Wange meiner Auszubildenden kratzten. Im nächsten Augenblick wurde meine Wut auch schon wieder in mein Inneres zurückgedrängt und der übliche ausdruckslose Blick trat wieder in meine Augen, als mein Fell sich wieder glatt legte und ich kurz die Kratzer auf Lottas Wange musterte. Es würden wohl keine Narben zurückbleiben, aber er würde leicht bluten und ganz bestimmt brennen. Ohne ein weiteres Wort packte ich das Bündel mit Mutterkraut fester und nahm auch noch die Katzenminze auf, bevor ich ich meiner Auszubildenden einen ausdruckslosen Blick zuwarf.
Komm, forderte ich sie mit einer seltsam ruhigen und ausdrucksleeren Stimme auf. Und lass dir von mir einen Rat geben. Eines meiner Ohren zuckte leicht und ich wandte meinen Blick dem Zaun zu, über den ich aus dem Garten springen würde. Halte dich von dem Firnen fern, fügte ich dann noch hinzu, bevor ich mich in Bewegung setzte und über den Gartenzaun hinweg auf den harten Zweibeinerweg auf der anderen Seite sprang. Dann setzte ich mich erneut in Bewegung und lief mit meinen beiden Kräuterbündeln im Maul die Zweibeinergasse hinunter zurück in Richtung Lager.

--> Lager des BlutClans [BlutClan Territorium]


Angesprochen: Lotta
Standort: Im Garten --> springt dann über den Zaun und läuft in Richtung BC-Lager
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BeitragThema: Re: Gärten im Norden des Territoriums   Mi 30 Nov 2016, 19:48


Lotta


BlutClan | Heilerschülerin
#38

Ich hatte beobachtet, wie meine Ausbildnerin die Katzenminze einsammelte. Es war mir immer noch ein Rätsel wie sie es geschafft hatte, die Stängel abzubeißen, ohne sie gierig zu verschlingen. Schon allein der Duft dieser Pflanze reichte dazu aus, dass mir das Wasser im Mund zusammenlief. Sobald ich wieder angefangen hatte, Fragen zu stellen, war Emerald wieder grantig geworden, auch wenn sie es eher auf eine kühle Art gezeigt hatte. Mir war aber nicht entgangen, wie sie unter ihrem Fell ihre Muskeln angespannt hatte. "Du solltest deine Nase weniger in die Angelegenheiten anderer Katzen stecken, sondern dich lieber auf deine Arbeit konzentrieren", hatte sie geknurrt. Ich hatte dann erstaunt die Augen aufgerissen. Meine Frage war doch berechtigt gewesen. Schließlich war meine Ausbildnerin auch nur eine Katze und ich machte mir Sorgen um sie. "Hör mir einmal gut zu", hatte sie dann mit scharfer Stimme miaut. "Einer Katze zu helfen, die sich nicht selbst helfen kann, ist eine Schande. Es gibt keinen Grund das zu tun, außer aber du bist selbst zu schwach, um dein Schicksal zu bestimmen. Wer stark ist, braucht keine Hilfe. Und anderen zu helfen, ist eine einzige große Schwäche." Nun diese Aussagen schienen zu beschreiben, was Emerald an ihrer Aufgabe als Heilerin des BlutClans auszusetzen hatte, aber meine eigentliche Frage, warum sie dann Heilerin war, war dadurch nicht beantwortet worden. Zumindest hatte ich zu dem Zeitpunkt die Antwort in ihren Antworten nicht gefunden. Ich wusste nur, dass ich dem gar nicht zustimmen konnte. Ich fand es vor allem stark, anderen Katzen helfen zu können, die sich nicht selber helfen konnten. Ohne uns Heilerkatzen wären selbst Töter machtlos. Nun reagierte Emerald auf meine zweite Frage. Zunächst schien meine Frage sie zu überraschen und kurz schien sie geistig abwesend zu sein. Zeigte die Katzenminze vielleicht doch eine Wirkung auf sie? In ihren grünen Augen spiegelten sich verschiedene Emotionen, die ich allerdings nicht deuten konnte. Dann antwortete sie in einem scharfen Ton: "Habe ich dir nicht gesagt, dass du deine Nase nicht in die Sachen anderer Katzen stecken sollst?" In anderen Worten: Sie wollte nicht darüber reden. Das verstand ich nicht ganz. Es war eine einfache Ja/Nein-Frage gewesen, bei der keine der Antworten irgendwie richtig oder falsch gewesen wäre. Wieder nahmen ihre Augen diesen seltsamen Ausdruck an, den ich nicht deuten konnte. Plötzlich, ohne Vorwarnung, schoss Emeralds Pfote vor und bevor ich realisieren konnte was geschah, spürte ich auch schon ihre Krallen auf meiner rechten Wange. Wo sie mich getroffen hatte, spürte ich einen stechenden Schmerz, aber er war auszuhalten. Dem Gefühl nach war die Wunde nicht tief und würde auch keine Narbe hinterlassen. Trotzdem zuckte ich automatisch zurück und starrte meine Ausbildnerin entgeistert an, deren Augen inzwischen wieder ihren gewohnt kühlen Ausdruck eingenommen hatten. Scheinbar seelenruhig nahm sie die Katzenminze und das Mutterkraut und forderte mich auf, mitzukommen. "Und lass dir von mir einen Rat geben", sagte sie noch bevor sie über den Zaun sprang. "Halte dich von dem Firnen fern." Nun war ich verwirrt. Ich wollte Emerald gerade fragen, was sie damit meinte, aber da war sie schon weg. Langsam folgte ich ihr. Warum soll ich mich von Firnen fernhalten?, fragte ich mich. Weil er verletzt ist? Aber seine Wunde ist nicht entzündet, also gibt es da nichts, wodurch ich mich anstecken könnte. Was konnte denn an so einem tapferen, schönen, starken Kater, der einen Kampf gegen eine Ratte verloren hatte, schlecht sein? Ich hatte wirklich keine Ahnung, was mir Emerald damit hatte sagen wollen.

-->BlutClan Lager

Erwähnt: Emerald, Firnen
Angesprochen: -
Standort: bei/folgt Emerald

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