Warrior Cats - das RPG
Warrior Cats - die Welt der Katzen.
Tritt dem DonnerClan, WindClan, FlussClan, SchattenClan, WolkenClan oder dem BlutClan bei und führe ein Leben als Krieger!
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Hierarchie
DonnerClan
Anführer: Honigstern
2.Anführer: Sonnenflamme
Heilerschüler: Enzianpfote

FlussClan
Anführer: Hirschstern
2.Anführer: Rußpelz
Heiler: Kauzflug

WindClan
Anführer: Sturmstern
2.Anführer: Rostkralle
Heiler: Milanschrei

SchattenClan
Anführer: Mohnstern
2.Anführer: Gewitterbrand
Heiler: Abendhimmel

WolkenClan
Anführer: Ahornstern
2.Anführer: Dunstwirbel
Heiler: Tränenherz
Heilerschüler: Regenwolke

Das RPG
Jahreszeit:
Blattfrische

Tageszeit:
Sonnenuntergang [26.11.]

Tageskenntnis:
Die grauen Wolken haben sich inzwischen zu einer Decke gefestigt, die nur noch wenige Lücken aufweist. Der durch den Wind bereits angekündigte Sturm ist nun losgebrochen. Auch wenn der Wald langsam sprießt und in bunten Farben erblüht, rüttelt der Wind an Ästen und Sträuchern und der Regen nässt den Waldboden. Das losbrechende Gewitter könnte Patrouillen und sonstige Ausflüge beeinträchtigen. Wer seine Beute jetzt noch erwischt, ist vermutliich kein Anfänger mehr.


DonnerClan Territorium:
Von der Sonne ist auf dem Territorium des DonnerClans beinahe nichts mehr zu sehen. Der starke Wind peitscht die Tropfen gegen die Bäume und Felsen des Waldes, ein Regenguss der vermutlich mehrere Stunden anhalten wird. Auch wenn Bäume und Unterholz zumindest einen Teil des Windes abhalten, ist es nass und der Wasserstand in den Bächen sowie im Fluss steigt. Teilweise muss mit Überschwemmungen gerechnet werden und eine erfahrene Katze hält sich von den Landstrichen nahe der FlussClan-Grenze fern.


FlussClan Territorium:
Die Bäche und Flüsse treten aufgrund des Regens an manchen Stellen über die Ufer und die Strömung ist gefährlich geworden. Zwar ist das ein gutes Zeichen für Fische und der Fluss verspricht nach abflachen des Sturms eine Menge Beute, aber FlussClan-Katzen sollten mit dem Fischen vielleicht ein wenig warten, bis das Gewitter ein wenig nachgelassen hat. Am Ufer und anderen weniger bewachsenen Stellen geht weiterhin ein kalter Wind.


WindClan Territorium:
Über dem Hochmoor scheint der Regen weniger stark zu sein als im Wald, aber der Wind weht dafür umso heftiger. Katzen sind beraten in Senken oder zwischen den Hügeln zu bleiben und auf flachem Boden so viel Halt wie möglich zu suchen. Der Regen flutet jedoch auch das eine oder andere Kaninchenloch, sodass bei Abflauen des Sturms eine höhere Anzahl der Tiere an der Oberfläche zu erwischen sein wird.


SchattenClan Territorium:
Mehr oder weniger windgeschützt bleibt der mit Nadelbäumen bewaldete Teil des Territoriums einigermaßen geschützt. Aber auch hier gelangt Regen hinunter auf den Boden und es ist nass. Vögel, Nagetiere und Reptilien haben sich zurückgezogen, aber im sumpfigen Gebiet ist vielleicht der eine oder andere wasser-liebende Frosch zu finden. Immerhin wird der Regen dem Wachstum der Pflanzen gut tun.


WolkenClan Territorium:
Auch hier ist das Wasser im Fluss gestiegen, jedoch sind die Ufer des WolkenClans aufgrund seiner steilen Böschungen am sichersten. Auch hier stürmt und gewittert es, dieser Teil des Territoriums liegt aber nicht im Zentrum des Sturms. Unerfahrene Katzen sollten aber lieber vorsichtig sein und sich trotzdem nicht zu hoch in die Baumkronen wagen, bis der Sturm abflaut. Die Jagd sollte eher in Bodennähe stattfinden, zumal die Vögel ohnehin kaum zu finden sind.


Baumgeviert:
Als hätte er bis aufs Ende der großen Versammlung gewartet, ist der Sturm nun auch hier losgebrochen. Die Senke ist von großen Pfützen bedeckt und die Äste der mächtigen Eichen ächzen im Wind. Eine Katze sollte sich in Acht nehmen, denn der eine oder andere Ast könnte in die Senke hinunterkrachen.


Ehem. BlutClan Territorium:
Aufgrund des Sturms ist in den Gassen des Zweibeinerorts kaum jemand unterwegs. Viele der Zweibeiner warten lieber ab, ob der Sturm sich bei Sonnenuntergang schon wieder verzogen hat. Nässe und Sturm sind unangenehm, jedoch verbreitet der Sturm auch die Gerüche von Essensresten weiter, was einige Beutetiere anlockt. Am besten aushalten lässt sich der Sturm in den windgeschützten engen Gassen. Allerdings tritt auch der Schwarzstrom jeden Augenblick über die Ufer und die Strömung ist so stark, dass selbst ein größerer Hund darin ertrinken könnte.


Streuner Territorien:
Auf offener Fläche und in den Waldgebieten ist das Wetter grausam – Der Sturm wühlt Boden und Gewässer auf und außer den Wesen, die sich am Rand des Zweibeinerorts nach Müll umsehen müssen und einigermaßen leicht zu fangen sind, hat sich inzwischen sämtliche Beute verkrochen. Zwischen den Bäumen ist es windgeschützter. Aber auch hier ist es nass und nicht unbedingt angenehm.


Zweibeinerorte:
Bei diesem Sturm wagt sich kein Hauskätzchen mehr vor die Tür, wenn es nicht unbedingt muss – es sei denn es möchte patschnass und dreckig werden. Zwar ist der Wind in den Gärten nicht so stark, doch da fallende Äste auch Zäune zerstören könnten, ist es besser im Haus zu bleiben.

 

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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   WindClan-Lager - Seite 48 EmptyDo 17 Nov 2022, 16:42




Milanschrei

WindClan | Heiler | Steckbrief | #084


Es war etwas schwierig, noch alles zusammen zu bekommen. Schließlich hatte der Heiler jedoch Ringelblume und Löwenzahn aufgetrieben. Die entzündungshemmenden Wirkungen der Pflanzen würde sowohl Hasenpfotes Schmerz lindern als auch den Wunden beim Heilen helfen. Vorsichtig zerkaute er die Blätter und verarbeitete sie so zu einer leicht süßlich riechenden Paste, die er auf ein Blatt verteilte. Dann rollte er es zu einem Bündel zusammen und kehrte zu Hasenpfote zurück. “Scher hut”, murmelte er mit vollem Maul und ließ das Blatt auf den Boden sinken. Mit sanften Pfoten machte er sich daran, die Paste auf die verschiedenen Stellen zu lecken und sie dort noch leicht ein zu massieren. Er arbeitete geschickt, aber schnell und effizient - schließlich hatte er es bereits hunderte Male gemacht. Trotzdem bemühte er sich darum, Hasenpfote nicht weh zu tun und der jungen Kätzin ein Gefühl von Ruhe zu vermitteln. Nichts war anstrengender als panische Patienten, die ihn nicht vernünftig arbeiten ließen. Und dafür hatte er nun tatsächlich keinen Nerv mehr.
Mit konzentriertem Blick betrachtete Milanschrei noch einmal sein Werk und stellte sicher, dass die Paste alle Stellen in Hasenpfotes Pelz bedeckten, an denen Kratzer zu finden waren. Entschieden schüttelte er den Kopf und schmunzelte leicht. Schüler. “Nein, ich denke nicht, deiner Ernennung sollte das nicht im Wege stehen. Zur Sicherheit sollte ich mir das morgen einmal anschauen, um zu sehen ob die Schwellung bereits runtergegangen ist. Aber…” Er bedachte sie mit einem ernsten Ausdruck in seinen Augen. “Ich verordne dir einen Tag Nestruhe. Du solltest nicht rausgehen und eventuell wieder Dreck in die Wunden schmieren.” Sollte er ihren Mentor gleich noch mit informieren? Milanschrei entschied sich dagegen. Hasenpfote war alt und hoffentlich vernünftig genug, Schmutzstreif Bescheid zu geben und seiner Anweisung Folge zu leisten. “Du musst aber nicht unbedingt bleiben. Wenn du willst steht dir hier im Heilerbau ein Nest zur Verfügung, aber es spricht nichts dagegen, dass du im Schülerbau schläfst solange du noch einmal vorbei kommst.” Er lächelte kurz, schnippte mit den Ohren und überließ Hasenpfote die Entscheidung, was sie gern tun wollte. Mittlerweile musste Sturmstern bereits von der Versammlung zurück sein und es stand in seiner Pflicht, seinen Anführer zu informieren, was sich zugetragen hatte. Gleichzeitig juckte es ihn in den Pfoten, zu erfahren, wie es in den anderen Clans lief - wie es Enzianpfote ging - und ob der FlussClan mittlerweile seine Krise überstanden hatte. Es gab noch so viele offene Fragen, dessen Antworten er nicht kannte. Doch würde er die Schülerin nicht hetzen: der Heilerbau stand ihr offen, so lange sie ihn eben benötigte. Er selbst würde hoffentlich bald die Möglichkeit finden, wirklich Schlaf zu suchen. Vielleicht nachdem er nach Sperlingfeders und Flickensturms Jungen gesehen hatte. Er musste schauen, ob es ihnen gut ging und alles beim Rechten war.

reden | denken | Katzen
Erwähnt: Hasenpfote, Schmutzstreif, Sturmstern, Flickensturm, Sperlingsfeder
Angesprochen: Hasenpfote
Ort: WiC-Lager
Sonstiges: --

Zusammenfassung: Behandelt Hase mit einer Paste und gibt ihr die Wahl, im HB zu bleiben oder nicht.

”I truly try to do my best as a healer and a warrior but sometimes it just feels to much to handle.”



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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   WindClan-Lager - Seite 48 EmptyFr 18 Nov 2022, 10:16





Amselflügel

WindClan | Kriegerin |#001



Verschlafen öffnete die junge Kätzin die Augen, streckte sich und gähnte herzhaft mit einem lauten Stöhnen. Ihr Blick war an die Decke des Baus gerichtet. Wie immer hatte sie auf dem Rücken liegend geschlafen und vermutlich geschnarcht, aber bisher hatte sich darüber noch niemand beschwert und selbst wenn, dass würde sie nicht interessieren. Sie zuckte mit den Schultern, ließ sich zur Seite rollen und erhob sich auf die Pfoten. Ihr Pelz war voller Moos und so schüttelte sie sich erst einmal kräftig, sodass das Moos überall hinflog und vermutlich den ein oder anderen Krieger traf. Doch das interessierte die selbsternannte Königin des WindClans ebenfalls nicht. Sie trabte anmutig und elegant hinaus auf die Lichtung, setzte sich und begann ihr Fell ausgiebig zu putzen. Der strömende Regen machte es nicht gerade leicht. Als sie fertig war sah sie sich auf der Lichtung um und entdeckte ihre Freundin Splitterfost die mit Moorschatten zusammen saß. Amselflügel lächelte, verdrehte jedoch auch gleichzeitig die Augen. Sie freute sich für ihre Freundin, allerdings war diese Beziehung ihrer Meinung nach zum Scheitern verurteilt. Konnte man es überhaupt eine Beziehung nennen? Amselflügel war sich da nicht so sicher. Jedoch würde sie diese Gedanken für sich behalten und wenn ihre Freundin ein Problem hatte, ihr Ratschläge geben und nichts weiter. Es war das Leben von Splitterfrost und nicht das ihre. Amselflügel hatte bereits mit ihrem Leben alle Pfoten voll zu tun. Jetzt blieb ihr Blick an Fetzohr hängen. Ein knurren bahnte sich aus ihrer Kehle, also wandte sie schnell den Blick ab und atmete tief durch. Dieser Kater hatte ihre Familie zerstört und nun flirtete er ungeniert mit der nächsten Kätzin. Am liebsten wäre Amselflügel auf Eisauge zugegangen und hätte sie gewarnt, aber dann wüsste jeder von der Schande ihrer Familie und dem Geheimnis ihrer Mutter. Das konnte sie nicht zulassen. Nur ihre Mutter und Amselflügel wussten davon und das sollte auch so bleiben. Sie seufzte, richtete sich jedoch gleich wieder auf und stolzierte zum Frischebeutehaufen, nahm sich etwas und verzog sich an den Lagerrand, auf ein Trockenes Plätzchen. Ihr Blick glitt zu Sturmstern der samt Fuchsjunges und GV-Patrouille das Lager betrat. Sie rollte mit den Augen und begann kommentarlos ihre Beute zu verspeisen.
Denken | Sprechen | Handeln | Katzen

Erwähnt: Splitterfrost, Moorschatten, Fetzohr, Eisauge, Sturmstern, Fuchsjunges, in. GV-Patrouille
Angesprochen: xxx
Ort: Kriegerbau-Lagerlichtung am Rand
Zusammenfassung:Wacht auf, putzt sich, beobachte die Katzen auf der Lichtung und nimmt sich Frischebeute.



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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   WindClan-Lager - Seite 48 EmptyFr 18 Nov 2022, 13:05

Efeufrost
Krieger/22/M

Der Kater hatte wild geträumt und unruhig geschlafen. Zeuge davon ist Moos, welches an seinen ausgefahrenen Krallen hängt. Genervt schüttelt er seine Pfoten und sieht sich im Kriegerbau um. Irgendwer hatte in der letzten Nacht laut geschnarcht und seinen Schlaf gestört. Aber der oder die Schnarcherkatze muss schon aufgestanden sein, denn es ist sehr still im Bau. Abgesehen von dem prasselnden Regen, und dem Lärm von Katzen, die schon auf waren. Efeufrost streckt seine Glieder, gähnt ausgiebig und leckt sich dann kurz über sein Schulterfell, um sein buntes Fell zu richten. Dann tritt er nach draußen, den Kopf tief gehalten, da er noch äußerst müde ist. Und was vertreibt Müdigkeit am besten? Einen schönen, saftigen Happen. Hungrig allein von dem Gedanken schnuppert er in der feuchten Luft. Sofort strömen die ihm die scharfen und süßen Gerüche der Kräuter in die Nase, aber auch von Frischbeute. Vom Regen unbeeindruckt stapft er los zum Frischbeutehaufen und nimmt sich etwas. Regentropfen fallen schwer auf sein Fell und Efeufrost zuckt genervt mit seinem Ohr. Da das Lager in einer Senke lag, waren sie eigentlich gut geschützt vor Gefahren und stückweit auch dem Wetter, aber dennoch gab es kaum mehr trockene Flecke. Der junge Kater ließ seinen Blick über die anderen Katzen schweifen, bis sein Blick an Amselflügel hängen bleibt, welche es sich am Lagerrand genehm gemacht hatte. Mit der Beute im Maul läuft er auf sie zu, miaut begrüßend und legt seine Beute ab, bevor er sich neben sie setzt. Schreckliches Wetter, nicht? Wenigstens war es hier trocken. Sofort beginnt Efeufrost, sein Aussehen zu richten, bevor er einen Bissen nimmt.

Sprechen/Katzen/Handlung

——————————————————————————————-——————

Erwähnt: xxx
Angesprochen: Amselflügel
Ort: Kriegerbau -> Lagerrand
Zusammenfassung: Wacht auf, schnappt sich Frischbeute, putzt sich und spricht Amselflügel auf‘s Wetter an.






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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   WindClan-Lager - Seite 48 EmptySa 19 Nov 2022, 16:47


Fuchsjunges

WindClan » Junges « #17

Cf.: Wanderweg [Archiv soon™

Fuchsjunges hatte den restlichen Weg über seine Energie gespart. Es war ein weiter Weg gewesen, sein erster Ausflug diesen Ausmaßes, und so langsam spürte er, wie die Erschöpfung an seinen Gliedern zerrte. Wenigstens bestrafte Sturmstern ihn nicht damit, besonders schnell laufen zu wollen. Stattdessen bewegten sie sich ruhig durch das Territorium, zwar so, dass Fuchsjunges sich bemühen musste, doch gewiss nicht so, wie Sturmstern eigentlich konnte.
Das Lager kam schließlich in Sicht und Fuchsjunges atmete leise auf. Er hatte seinen Ausflug genossen und musste immerzu an Kamillenpfotes nette Augen denken. Warum genau konnten Katzen über die Grenze hinweg keine Freundschaften aufbauen? Fuchsjunges wollte nicht glauben, dass Kamillenpfote dem WindClan je schaden könnte. Wortlos schlüpfte das Junge ins Lager und steuerte, so wie Sturmstern, auf die Kinderstube zu. Da der Anführer vor dieser stehen blieb, hielt Fuchsjunges ebenfalls inne.
»Versprochen«, lächelte Fuchsjunges stolz zu Sturmstern hinauf. Sein Anführer war ein guter Kater und hatte offensichtlich Verständnis für seinen Drang, das Territorium zu sehen. Wenn dieser Kater glaubte, dass er ein guter Krieger werden würde, dann würde er das sicherlich auch.
Die Kinderstube roch nach viel Milch und neuen Katzen. Augenblicklich bemerkte das Junge nach dem Eintreten, dass zwei neue Königinnen im Bau lagen: Sperlingsfeder und Flickensturm. An beiden Kätzinnen lagen je zwei Jungen. Schade nur, dass sie noch nicht alt genug waren, um zu spielen. Dennoch betrachtete er sie eindringlich und schenkte den Königinnen ein breites Lächeln.
Sturmstern rief schließlich Dunkelfeder zu sich. Mit wenig Scham betrachtete Fuchsjunges seine Mutter und schenkte auch ihr dieses Lächeln, während der Anführer sie über seinen Ausflug informierte. Schülerzeremonie? Sofort war der Kater hellhörig. Oh ja, als Schüler konnte er sich sehen. Das war deutlich spannender, als weitere Monde darauf zu warten, ins Territorium zu kommen und er würde nicht ausreißen müssen. Ob er Kamillenpfote treffen konnte, sobald er ein Schüler war?
Zu den Worten seiner Mutter hatte Fuchsjunges nichts zu sagen. Sie schlief doch eh immer nur in der Kinderstube und wenn Steinfall keine Zeit hatte, wollte er eben nicht warten müssen. Er war nun alt genug, eigene Entscheidungen zu treffen! Das schien Dunkelfeder zumindest zu akzeptieren.
Mama will unseretwegen Kriegerin bleiben? Mich stört doch nicht, ob sie im Kriegerbau ist oder im Ältestenbau!
Seine Schwanzspitze zuckte, doch er äußerte sich nicht, sondern tappte ins Nest, um sich zu Lilienjunges zu setzen. Seinen Bruder stieß er liebevoll an, dann ließ sich Fuchsjugnes nieder und putzte seinen Pelz. Sobald sie Schüler waren, würde er seinem Bruder von diesem Ausflug erzählen. Weit vom Lager entfernt, denn Fuchsjunges glaubte nicht, dass Sturmstern oder Dunkelfeder erfreut über seine Freundschaft wären.

Kommt mit Sturmstern ins Lager und verspricht dem, dass er nicht mehr einfach ausreißt. Sagt nicht viel in der Kinderstube und putzt sich dann bei Lilienjunges im Nest das Fell. « Zusammenfassung

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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   WindClan-Lager - Seite 48 EmptySa 19 Nov 2022, 22:01





Amselflügel

WindClan | Kriegerin |#002



Die junge Kätzin hatte ihre Frischbeute zwischen den Pfoten, hielt sie damit fest und biss grade ein Stück ab, als sie den Kopf hob und Efeufrost auf sie zukam. Sie ignorierte ihn zunächst, da er sich vermutlich nur ein Stück Frischebeute holen wollte. Als sie den Bissen hinunter geschluckt hatte, sprach sie der Kater an und setzte sich neben sie. Amselflügel war nicht besonders scharf darauf sich zu unterhalten, dennoch schenkte sie ihm ein gezwungenes Lächeln, ehe sie noch ein bissen ihrer Beute nahm. Sie kaute langsam darauf herum, ehe sie auf seine Frage hin nickte. "Ja das stimmt." murmelte sie und schluckte, dass nächste Stück hinunter. Hatte er nichts Besseres zu tun, als mit ihr zu reden? Sie war versucht zu seufzten oder zu gehen, allerdings kamen ihr wieder die Sprüche der anderen in den Sinn. Sie war sowieso schon eine Außenseiterin und irgendwie freute sie sich auch darüber, dass jemand mit ihr sprach. Ihr Schweif zuckte, während sie sich bemühte ruhig liegen zu bleiben. "Hast du gut geschlafen?" Sie bemühte sich ein normales Gespräch zu führen und nicht so angespannt zu wirken, was leichter gesagt war, als getan. Irgendwie hatte sie immer im Hinterkopf, dass gleich etwas passieren könnte, womit sie nicht gerechnet hatte. Amselflügel zuckte mit den Ohren und räusperte sich, während sie das letzte Stück ihrer Beute nahm und darauf herum kaute. Sie richtete sich auf, soweit das möglich war und ringelte den Schweif um ihren Körper.
Denken | Sprechen | Handeln | Katzen

Erwähnt: Efeufrost
Angesprochen: Efeufrost
Ort: WiC-Lagerlichtung am Rand
Zusammenfassung:Liegt am Rand und unterhält sich mit Efeufrost.



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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   WindClan-Lager - Seite 48 EmptyMo 21 Nov 2022, 16:49






Efeufrost

WindClan | Krieger |#001



Efeufrost nimmt einen großen Happen während sie antwortet. Währenddessen beobachtet er die dicken Tropfen, die vom grauen Himmel fallen. Vermutlich wird der Regen noch länger anhalten. Das stimmt ihn ein bisschen missmutig und der Kater wirft Amselflügel ebenfalls einen Blick zu. Die Kätzin sieht ein bisschen angespannt aus. Vermutlich mochte sie das Regenwetter auch nicht - was sie ja eigentlich schon bestätigt hatte. Auf ihre Frage antwortet der junge Kater ehrlich; Nicht wirklich. Irgendjemand hat ganz furchtbar geschnarcht. Danach sieht er die Kriegerin forschend an, sah sie müde aus? Und nahm einen weiteren großen Happen.
Denken | Sprechen | Handeln | Katzen

Erwähnt: Amselflügel
Angesprochen: Amselflügel
Ort: WiClan Lagerrand
Zusammenfassung: Unterhält sich mit Amselflügel



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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   WindClan-Lager - Seite 48 EmptyMi 23 Nov 2022, 14:45



Schmutzstreif

WindClan » Krieger « #92

Schmutzstreifs wachsamer Blick war auf Nerzfeder gerichtet, während sie sich von dem Kaninchen etwas nahm. Ihre Fellzeichnung erinnerte ihn entfernt an Dawn, doch Nerzfeder war nicht ansatzweise wie die Hauskatze, der sein Herz gehörte. Sie war nicht so rein wie Dawn es war.
»Ein Falke?«, fragte Schmutzstreif irritiert und neigte den Kopf zur Seite. Hatte Hasenpfote den Falken erwähnt? War sie verletzt gewesen? Der Krieger erinnerte sich kaum mehr an die letzte Einheit mit ihr, auch wenn sie erst gestern gewesen war. Er glaubte nicht, dass er Wunden an ihr gesehen hatte. Auch bezweifelte der rotbraune Krieger, dass sie ihm etwas erzählt hatte. »Hat sie nicht, nein.«
Schmutzstreif nahm einen Bissen vom Kaninchen. Vermutlich sollte er besorgt sein um seine Schülerin, sollte Wut über das Geschehnis empfinden. Doch er wollte einfach nicht glauben, dass es passiert war. Er erinnerte sich nicht daran, an Hasenpfote Kratzer gesehen zu haben. Es war ihr doch gut ergangen?
Einige Momente lang schwieg der Kater und schluckte seine Beute herunter. Irgendetwas kam ihm an der ganzen Situation komisch vor. Langsam wandte sich der Kater seiner Baugefährtin zu, nur um zu bemerken, was für Blicke sie ihm zuwarf. Als sich wenig später ihre Pelze verhakten, wurde seine Sicht etwas klarer. Wurde ihm etwas Glück geschenkt?
»Ihr habt den Falken erlegt, ja?«, fragte er nun in einem deutlich konzentrierteren Ton und neigte den Kopf so, dass er sie von der Seite aus bedachte. Kurz glitt sein Blick über ihren Körper, dann blieb er wieder an ihren Augen hängen. »Da kann ich wohl froh sein, dass eine Kätzin wie du meine Schülerin beschützt hat.«
Kurz glitt seine Schwanzspitze über ihren Rücken, während seine Schnauze etwas näher an ihr Gesicht glitt. Was auch immer sie vor hatte, er konnte das auch. Die Frage nach dem Warum wollte er vorerst jedoch nicht klären, denn dafür war sein Herz für diesen Augenblick zu sehr darin gefangen, den Moment zu genießen und sich von seinem Leiden abzulenken.

Wundert sich, ob etwas im Lager los ist, das er nicht wahrnimmt. Wird von Nerzfeder angesprochen und lässt sich auf das Gespräch ein. « Zusammenfassung

Code by Anakin | Bild von Mars


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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   WindClan-Lager - Seite 48 EmptyMi 23 Nov 2022, 20:17





Wurzelfrost

WindClan | Ältester | Steckbrief | #006



Baumgeviert -> WindClanLager

Wurzelfrost hatte etwas länger zurück vom Baumgeviert gebraucht. Seine Müden Knochen hatten gestreikt und er hatte sich mehrmals ausruhen müssen um es zurück ins Lager zu schaffen.
Deshalb hatte er eigentlich vorgehabt sich gleich in den Ältestenbau zurück zu ziehen. Dort wartete allerdings eine weniger schöne Überraschung auf ihn. Er konnte den Geruch von Tod bereits am Eingang des Baus riechen. Kronentanz kauerte neben ihrer toten Mutter und dem toten Gepardenfell. Ihm wurde übel. Darauf war er nicht gefasst gewesen. Die beiden Katzen waren erst vor kurzem in den Ältestenbau gezogen …
Am Liebsten hätte er jetzt ein paar tröstende Worte an die junge Kriegerin gerichtet, aber ihm fiel beim besten Willen nicht ein, was man jemandem erzählte, der gerade seine Mutter verloren hatte. So stolperte er rückwärts aus dem Bau und sackte in sich zusammen. Das war zu viel gewesen. Der Regen durchtränkte seinen Pelz und ein kalter Wind durchfegte das Lager. Verzweifelt suchte er Morgenrötes Blick. Man könnte meinen, er hätte sich nach all den Jungen, die er verloren hatte, eine harte Schale zugelegt, aber dem war nicht so.


Angesprochen:
Morgenröte idr.
Erwähnt:
Morgenröte | Hundeschweif | Gepardenfell | Kronentanz
Zusammenfassung:
kommt zurück von der GV und ist schockiert von Gepardenfell und Hundeschweifs Tod

~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~


Wenn ihr einen meiner Charaktere angesprochen oder auf meine Katzen reagiert habt, gebt mir bitte kurz per PN oder Discord bescheid, damit ich zeitnah darauf antworten kann.


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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   WindClan-Lager - Seite 48 EmptyDo 24 Nov 2022, 00:13




o Hasenpfote o

WindClan | Schüler | weiblich | #49


Die Schülerin drehte den Kopf, konnte die Vorgänge jedoch nicht erkennen, weswegen sie aufgab und gegen die Bauwand schaute. Hasenpfote hatte befürchtet, dass die Behandlung weh tun würde, aber Milanschrei war erstaunlich sanft und die Paste ließ das unangenehme Jucken sofort abklingen.
Sehr zu ihrer Erleichterung war der Heiler nicht der Meinung, dass die Verletzung ihre Kreigerzeremonie verzögern würde, doch es stand ihr ein Tag Nestruhe bevor…
“In Ordnung…”, murmelte sie.
Schmutzstreif wird vermutlich nicht mal auffallen, dass ich nicht zum Training erscheine. Was solls, ich bin ja sowieso bald Kriegerin.
Sie merkte auf, als er ihr die Wahl ließ, ob sie im Heilerbau bleiben oder in den Schülerbau gehen wollte. Normalerweise hätte sie den Schülerbau sofort dem viel zu intensiv nach Kräutern riechenden Bau vorgezogen. Aber dann würde sie sich wohl oder übel mit Tornadopfotes und ihrem Streit auseinandersetzen müssen. Und das konnte sie noch nicht… Nicht, solange sie sich noch keine passende Entschuldigung überlegt hatte.
“Ich bleibe hier, danke”, miaute sie schnell und rollte sich in dem Nest zusammen, in dem sie sich gerade befand - zuckte jedoch zusammen, als die Wunden auf ihren Schultern etwas zu stark gedehnt wurden. So wie es aussah, musste sie erstmal in ausgestreckter Form liegen.
Bereits jetzt vermisste sie Tornadopfote unendlich und es überraschte sie. Ihr bester Freund war immer für sie da gewesen und jetzt fühlte es sich auf einmal so an, als wären sie so weit entfernt.


Erwähnt: Schmutzstreif, Tornadopfote
Angesprochen: Milanschrei
Ort: Heilerbau


Zusammenfassung: Wird behandelt und beschließt im Heilerbau zu bleiben.

Code by Moony, angepasst Anakin,
pic by deviantart.com/WanderingSwordman



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"In the end they'll judge me anyway, so whatever." - Suga
-> Charakter Relations

pic by deviantart.com/storielle
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   WindClan-Lager - Seite 48 EmptyDo 24 Nov 2022, 13:39





Amselflügel

WindClan | Kriegerin |#003



Die Kriegerin vermied den Augenkontakt zu Efeufrost und ließ den Blick noch einmal über die Lagerlichtung schweifen. Sie ignorierte Fetzohr und konzentrierte sich auf die anderen anwesenden auf der Lichtung. Gerade stolperte Wurzelfrost aus dem Ältestenbau und wirkte niedergeschlagen. War etwas passiert? Amselflügel legte den Kopf schief und stand aus Reflex auf. Sollte sie zu dem Ältesten gehen? Sie schüttelte den Kopf, setzte sich wieder. Es ging sie nichts an, obwohl er zu ihrer Familie gehörte. Die Kriegerin wusste jedoch nicht wie er verwandtschaftlich zu ihr stand. Außer eben das Wurzelfrost auch der ehemalige Mentor von Waldgeist war. Irgendwie war der ältere Kater schon immer Teil ihres Lebens. Bei den Gedanken an Waldgeist, zog sich ihr Herz zusammen und sie bekam kaum noch Luft. Amselflügel atmete tief durch und lauschte den Worten von Efeufrost. Ihre Ohren wurden ganz warm, als er das Schnarchen ansprach. "Ok, das ist natürlich unschön." Jetzt kam ihr wieder der Gedanke zu Wurzelfrost zu gehen, dass schien ihr jetzt verlockender, als weiter mit Efeufrost über ihr Schnarchen zu sprechen. "Vielleicht sollten wir mal nach Wurzelfrost schauen. Ich glaube ihm geht es nicht so gut." Ihre unbeirrte Miene zeigte keinerlei Emotionen. Was für sie jedoch irgendwie normal war. Emotionen waren etwas was sie noch nie aktiv verstand. Natürlich hatte sie Emotionen wie Wut, jedoch verstand sie nicht was mit ihrem Körper passierte. Sie ließ ihren Gefühlen nur wenig Spielraum. Amselflügel stand erneut auf und trabte in die Richtung des Ältesten. "Wurzelfrost." sprach sie den Ältesten an und neigte respektvoll den Kopf. "Ist etwas passiert?" fragte sie und versuchte ihre Stimme so sanft wie möglich klingen zu lassen, wobei sie nicht wusste weshalb man das tat. Jedoch hatte sie sich diese Gesten von anderen abgeschaut und einfach übernommen. Vielleicht gab es anderen Sicherheit oder Zuversicht. Sie wusste es nicht. Amselflügel setzte sich und schaute nur kurz zu Efeufrost, ehe sie sich wieder dem Ältesten zuwandte.
Denken | Sprechen | Handeln | Katzen

Erwähnt: Efeufrost, Wurzelfrost, Waldgeist
Angesprochen: Efeufrost, Wurzelfrost
Ort: WiC-Lager am Rand.
Zusammenfassung:Unterhält sich mit Efeufrost und geht zu Wurzelfrost.



Steckbrief | Wanted | Toyhouse

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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   WindClan-Lager - Seite 48 EmptyFr 25 Nov 2022, 19:34


Eisauge

"When I grew up, I expirienced hurt. So I decided to become cold as ice in order not to be hurt again and to be able to protect them from harm. So I kept going and fought for them. Just to realize… that no one of them noticed ice also can break."

WindClan | Kriegerin

Mein rechtes Ohr zuckte leicht, als Fetzohr anmerkte, dass es wohl nicht mehr lange dauern würde, ehe Sturmstern Fuchsjunges zum Schüler ernennen würde. In dieser Sache hatte der Krieger sicherlich Recht, schließlich war der junge Kater bereits ein ganzes Stück gewachsen. Blieb nur zu hoffen, dass sein*e zukünftige*r Mentor*in ihn besser im Auge behielt, als seine Mutter. Für einen kurzen Moment flog mein Blick erneut zur Kinderstube, wo Dunkelfeder sich jetzt wohl wieder um ihren ganzen Wurf kümmerte, ehe ich den Kopf hob, um mich wieder Katzen zuzuwenden.
Bestimmt, miaute ich. Es wird Zeit, dass er mit seinem Training beginnt. Immerhin soll er sich ja auch nicht den ganzen Tag langweilen. Und außerdem würde er dann eine einzelne Katze haben, die den größten Teil der Zeit ein Auge auf ihn hatte und sich darum kümmerte, dass er trainierte und dann abends erschöpft ins Bett fiel. Und Jungkatzen brauchten eine Menge Aufmerksamkeit und ich kannte den Preis, der zu zahlen war, wenn eine Katze sich nicht bemühte, diese auch zu geben.
Für einen kurzen Moment zögerte ich, als ich Adlerstreif erblickte, die gerade im Bau der Ältesten verschwand, dann aber sogleich wieder nach draußen kam. Jedoch konnte mit der älteren Kätzin nicht alles in Ordnung sein, wenn sie sich bei diesem Wetter und im strömenden Regen so kurz nach der Ankunft wieder nach draußen begab. Ich verabschiedete mich also von Fetzohr und trabte zu der Kätzin hinüber.
Guten Tag, Adlerstreif, begrüßte ich die Älteste mit. Mit einem Mal war auch mein Blick etwas offener und sanfter geworden. Ist alles in Ordnung bei dir? Meine Schweifspitze zuckte leicht, fast ein wenig nervös, schließlich war ich es nicht gewohnt, für die ältere Kätzin da zu sein, wollte sie aber auch nicht einfach sprichwörtlich im Regen stehen lassen. Möchtest du dich an den Lagerrand setzen?, schlug ich dann vor, wobei ich mit der Nase an den Rand des Lagers deutete, wo die Ginsterbüsche uns ein wenig vor Regen und Wind schützen würden. Es war besser, wenn wir uns irgendwo an den Rand zurückzogen oder vielleicht auch unter die Büsche, anstatt hier in Kälte und Nässe herumzustehen. Nicht dass sich eine von uns am Ende noch erkältete.

Angesprochen: Fetzohr, Adlerstreif
Standort: Lichtung
Sonstiges: Antwortete Fetzohr und verabschiedet sich dann von ihm, als sie Adlerstreif bemerkt. Sie geht zu Adlerstreif und begrüßt diese, schlägt ihr dann aber vor, sich in den Schutz der Ginsterbüsche zurückzuziehen.

Reden | Denken | Handeln | Katzen
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   WindClan-Lager - Seite 48 EmptyFr 25 Nov 2022, 20:29



Sperlingsfeder

You are my life, my love, my everything


Ruhig hob sich die Flanke von Sperlingsfeder, sie schlief nicht direkt sondern war mehr weggedöst während sie auf die Rückkehr ihres Gefährten wartete. Das dieser auch gerade dabei die Kinderstube zu betreten bekam sie erst so richtig mit als sie seine Stimme hörte - Sperlingsfeder hob ihren Kopf und blinzelte ein wenig müde, lächelte dann erleichtert als sie erkannte das es wirklich Rostkralle war und nicht nur eine Einbildung. "Hallo Rostkralle." Schüchtern aber liebevoll lehnte sie sich gegen ihn und stupste ihn mit der Nase an, dann legte sie sich ein wenig anders hin um ihm den Blick auf ihre gemeinsamen Jungen zu gewähren. "Ja, ja das war sie wirklich. Wir sind nun Tante und Onkel. Wenn ich es richtig mitbekommen habe, dann sind es Ringeljunges und Mohnjunges." Mit leuchtenden Augen aber gesenkter Stimme lächelte die braune Königin warm, ihr Blick veränderte sich jedoch und sie sah ihn nun mit Sorge an. Bevor sie jedoch noch etwas sagen konnte, kam Sturmstern herein und im Schlepptau hatte er dein kleinen Fuchsjunges - ein amüsiertes Funkeln konnte die Königin sich nicht verkneifen doch sie selbst... sie würde wohl sterben wenn eines ihrer Zwei Goldschätze verschwinden würde. Als Sturmstern Flickensturm und sie selbst ansprach zog sie den Kopf ein wenig ein, lächelte unsicher und bedankte sich zögerlich, war erleichtert das der Kater schlussendlich weg war. Die Schinpfe Dunkelfeders lies sie außenvor, sie wollte sich nicht einmischen. "Ist... ist etwas passiert? Wieso seit ihr erst jetzt zurück...?" Sie scannte Rostkralle ab, hatte er sich etwas getan? War es zu kämpfen gekommen?


WindClan Königin|| #017 || Steckbrief










Jägerseele

Just jokin', right?


cf: Kleiner Donnerweg [SC x WiC Grenze]

Jägerseele betrat das Lager gelassen, mit großen weiten Schritten. Fast schon forsch aber mit einem Grinsen durchsuchte er gezielt das Lager nach seiner Schülerin - Raupenpfote musste doch hier sein, sie würde wohl kaum mit einem anderen Krieger mitgehen wenn Sturmstern oder Rostkralle nicht meinten sie müssen sie dort einteilen. Schnaubend zeigte er kurz die Zähne als er den Kater sah der sich Anführer schimpfte. Er hatte jetzt jedoch besseres zu tun als sich mit ihm zu streiten, auch wenn er wirklich Lust drauf hatte. Immerhin sollte aus seiner Schülerin ja mal etwas werden. Er erblickte die Rot-Schwarze Kätzin nun auch und augenblicklich verdunkelte sich sein Blick, Falkenjäger war bei ihr. Nicht das er was gegen den Kater hatte, er interessierte Jägerseele nicht, dennoch gefiel es ihm irgendwie nicht. Es war anders als bei der hübschen Distelnase, da wurde er fast schon eifersüchtig wenn man es so nennen wollte, bei Raupenpfote mochte er es einfach nicht wenn andere Krieger bei ihr waren denn immerhin war er, Jägerseele, ihr Mentor. Das sich beide noch unterhielten beachtete er wie sonst auch nicht sondern trat sogleich zu der Schülerin. "Raupenpfote. Wir gehen trainieren - jagen. Distelnase und Elsterblick warten bereits auf uns, los gehts." Ein kurzer, dunkler Blick samt passendem Grinsen lag auf Falkenjäger ehe er sich abwandte und mit gewohnter, schleichender Gelassenheit das Lager auch gleich wieder verließ.

tbc: Heideland mit Bach


WindClan Krieger || #007 || Steckbrief







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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   WindClan-Lager - Seite 48 EmptySa 26 Nov 2022, 17:08




Sturmstern

WindClan | Anführer | 45 Monde
#093

Es war schon irgendwie erschreckend zu sehen, wie alt seine ehemalige Mentorin und die letzte Anführerin des WindClans geworden war. Ihr Fell war hier und da von vielen, kleinen, weißen Haaren durchsetzt und auch den Glanz hatte es an manchen Stellen schon etwas eingebüßt. Es schmerzte Sturmstern zusehen zu müssen, wie die Zeit so sehr an seiner guten Freundin zehrte, aber er wusste doch, dass es der ultimative Lauf der Dinge war. Die Zeit war etwas, das er nicht aufzuhalten vermochte. Nicht einmal in seiner Position als Anführer des Clans war ihm diese Macht gegeben. Tatsächlich zweifelte er sogar daran, dass die Ahnen diese Macht besaßen, auch wenn man ihnen viele Fähigkeiten nachsagte. Die Zeit…war etwas…das sich nicht aufhielten ließ. Wie der Lauf der Sonne, die täglich ihre Runden drehte und sich mit dem Mond über das Silbervlies jagte.
Aber er konnte nichts dagegen tun, außer der Hier und Jetzt zu genießen, so gut es ging. Dementsprechend konnte er auch die Bitte der Königin nur allzu gut nachvollziehen, noch eine Weile Kriegerin sein zu können. Er wusste zwar nicht wie viele Monde ihr Körper den Lasten des Kriegerdaseins noch gewachsen sein würde, aber solange ihre Pfoten sie über das Moor trugen, würde er ihren Wunsch nur zu gern respektieren. “Natürlich, Dunkelfeder. Der Clan kann sich glücklich schätzen, dich zu haben. Und ich bin mir sicher, dass Fuchsjunges, Lilienjunges und Honigjunges stolz auf dich sind. Nicht wahr?“, sagte Sturmstern mit einer seltenen Wärme in der Stimme, als er seine ehemalige Mentorin anlächelte. Dunkelfeder hatte ihm viel beigebracht, während seiner Ausbildung zum Krieger und noch viel mehr, während ihrer gemeinsamen Zeit als Anführerin und Stellvertreter des Clans. Ohne ihre Führung, wäre der WindClan sicher nicht dort, wo er heute war. Und er selbst erst recht nicht. Und irgendwie hoffte er einfach, dass ihre Jungen zu schätzen wussten, was für eine großartige Persönlichkeit ihre Mutter war.
“Ich möchte euch nicht länger vom Schlafen abhalten.“, flüsterte der Anführer leise, bevor er ein letztes Mal in die Richtung von Dunkelfeder und Rostkralle nickte und dann aus der Kinderstube trat. Es war mittlerweile sehr spät geworden und der Mond stand längst hoch am Himmel. Zeit also, sich ein wenig schlafen zu legen. Immerhin würde der Morgen schon viel zu früh seine Aufmerksamkeit fordern. Denn mit jedem neuen Morgen kamen neue Aufgaben. Und mit jeder neuen Aufgabe kam eine neue Verantwortung. Der Plan für den nächsten Tag? In erster Linie stand wohl die Clanversammlung an, in der er den Katzen seines Clans von den erschütternden und erschreckenden Nachrichten der anderen Clans berichtete. Und – wie er Dunkelfeder eben noch gesagt hatte – er dachte darüber nach, die Jungen der ehemaligen Anführerin auf ihren Weg als künftige Krieger zu entsenden. Dafür musste er sich noch geeignete Mentoren aus der Menge seiner Krieger und Kriegerinnen erwählen. Doch das war eine Aufgabe für den morgigen Tag. Fürs erste ließ er sich in seinem Nest im Anführerbau nieder und schloss die Augen für einen eher unruhigen Schlaf.

Zeitsprung zum Morgen

Seit die ersten Sonnenstrahlen durch den Ginster gefallen waren, hatte sich der Kater so lange hin und her gewälzt, bis er es schließlich nicht mehr ausgehalten hatte und sich schließlich dem neuen Tag ergeben hatte. Es mochten vielleicht ein oder zwei Stunden gewesen sein, die er wirklich im Tiefschlaf verbracht hatte, aber es musste nun einmal genügen. Auch wenn ihm sein Körper deutlich sagte, dass weitere zwei oder drei Stunden wirklich schön wären, wäre Sturmstern nicht der Kater, der er nun einmal war, wenn er sich davon unterkriegen lassen würde. Außerdem würde es sicher nicht schaden, wenn er den Tag schon jetzt begann, statt bis Sonnenhoch zu warten. Immerhin gab es viel zu tun. Die Wahl der Mentoren für die neuen Schüler war da nur ein wirklicher Punkt auf der To-Do-Liste in seinem Kopf. Für den abenteuerlustigen Fuchsjunges hatte er sich bereits jemand passenden zurecht gelegt. Und auch das Ziehjunge, das Dunkelfeder vor einigen Monden aufgenommen hatte, war kein allzu schwerer Kandidat gewesen. Nur für Lilienjunges hatte es ein wenig Kopfzerbrechen gebraucht, bis er jemand passenden auserkoren hatte. Und eigentlich war das mehr eine Sache gewesen, die ihm sein Instinkt eingeflüstert hatte, als der Getigerte aus dem Anführerbau hinaus und auf die Lagermitte zugesteuert hatte. Auch wenn die Wahl des Mentoren sicher bei einigen anderen Kriegern und Kriegerinnen nicht unbedingt auf Verständnis stoßen würde – immerhin warteten einige schon deutlich länger darauf, selbst in die Rolle eines Mentoren schlüpfen zu können – so wählte Sturmstern die Mentoren seiner zukünftigen Krieger und Kriegerinnen durchaus mit Bedacht. Ihm ging es bei weitem nicht nur darum, dass die jungen Schösslinge einfach „unter den Hut“ kamen, sondern viel mehr darum, dass Mentor und Schüler ein Band miteinander knüpfen konnten. Und das funktionierte eben nicht immer mit jedem. Zwar gab es auch keinerlei Garantie dafür, dass sich sein Gefühl als wahr herausstellte und die Paare so gut harmonierten, wie er sich das in seinem Kopf ausmalte, aber der Getigerte bildete sich doch ein, dass er mittlerweile ein Auge für solche Dinge hatte. Dementsprechend war er mit der Wahl, die er getroffen hatte, eigentlich recht zufrieden. Auch wenn er sich noch nicht so sicher war, ob die Auserwählten seine Meinung auch teilten. Aber das war ein Problem, mit dem er sich später noch befassen konnte. Ein Problem, mit dem er sich später befassen musste.

Denn noch bevor er die Lagermitte und die Versammlungsmulde erreicht hatte, wurde seine Aufmerksamkeit von etwas ganz anderem in Beschlag genommen. Dem fernen Klang eines leisen Schluchzens. Woher das Geräusch kam?
Sturmsterns Blick huschte von den Katzen, die sich allmählich versammelten – vermutlich weil sie ahnten, dass er sie nur alsbald zusammenrufen würde, um von der Versammlung zu erzählen – zu der Richtung aus der er das leise Geräusch wahrgenommen hatte. Auch wenn er sich jetzt gar nicht mehr so sicher war, ob es nicht doch nur Einbildung gewesen war, folgte er seinem Instinkt und ließ zu, dass seine Pfoten ihn dorthin brachten, wo das Geräusch seinen Ursprung zu haben schien. Und kaum einen Herzschlag später war er auch froh darum. Denn das Bild, das sich ihm bot, war mehr als nur herzzerreißend. Als er den Kopf in den Ältestenbau schob, um dort nach dem Rechten zu sehen, fand er Kronentanz’ zusammengesunkene Gestalt, die ihr Gesicht tief im Fell ihrer Mutter begraben hatte. Es verwunderte ihn einen Moment lang, dass die Älteste so gar keine Reaktion zu zeigen schien, doch als sich seine Augen einen Moment später an die Dunkelheit im Bau gewöhnt hatten, bemerkte der Anführer, dass weder Hundeschweif noch Gepardenfell irgendeine Regung von sich gaben. Nicht einmal ihre Flanken hoben sich, wie man es von schlafenden Katzen erwarten würde. Was…im Grunde nur einen einzigen Schluss zuließ. Die beiden Ältesten hatten sich zu ihrer letzten Jagd aufgemacht und würden von nun an vom Sternenvlies aus über sie alle wachen.
Sein Blick glitt nach oben und wurde einen Moment lang traurig, bevor er sich wieder seiner ehemaligen Schülerin zuwandte und versuchte seine eigenen Emotionen herunterzuschlucken und sich auf die Gegenwart zu konzentrieren. Seine Beziehung zu Hundeschweif mochte Zeit ihres Lebens nicht immer die Beste gewesen sein, aber für Kronentanz war sie eine wichtige Katze gewesen. Das wusste Sturmstern. Und auch, wenn er in der Zeit ihrer Ausbildung vielleicht nicht immer gut zu ihr gewesen war und sich die meiste Zeit eigentlich eher gewünscht hatte, dass man ihn von dieser Last befreite, musste er doch zugeben, dass die braune Kätzin ihm…ans Herz gewachsen war. Also war es wohl nur kaum verwunderlich, dass eben jenes ihm ganz schwer in der Brust wurde. Und es war vermutlich ähnlich wenig schwer nachzuvollziehen, dass sich die Pfoten des Getigerten wie von selbst zu seiner ehemaligen Schülerin bewegten, um ihr sanft und tröstend mit dem Schweif über die Flanke zu streichen. “Dein Verlust tut mir leid, Kronentanz. Hundeschweif und Gepardenfell haben dem Clan lange gedient. Ich hoffe sie finden ihren Frieden beim SternenClan.“, miaute er leise und sah besorgt zu der jungen Kätzin, die völlig aufgelöst zu sein schien. Er mochte nicht gut mit Worten sein, aber…er hatte zumindest versucht sein Mitgefühl auszudrücken. Dabei hätte er es belassen können. Und angesichts seines Termindrucks, der ihm wie ein scharfer Ast immer und immer wieder in die Seite zu stechen schien, hätte er vielleicht genau das auch tun sollen. Aber…er stand trotzdem hier. Er stand hier…und sah die Braune aus traurigen Augen an, strich ihr immer wieder beruhigend über die Flanke und zeigte ihr so auf seine stille und wortlose Weise, dass er für sie da war und ihren Schmerz mit ihr trug. Wenn sie sich jetzt an seine Schulter anlehnen wollte, so würde er sie nicht aufhalten. Nur Worte fand er nicht. Ob ihr das genügen würde? Er wusste es nicht. Er wusste nur, dass alles warten konnte, nur Kronentanz und ihre Trauer nicht. Wie lange er hier sitzen würde? Wusste er nicht, aber für den Moment war Zeitgefühl auch nicht wichtig.

Zeitsprung zu Sonnenhoch

Wie viel Zeit vergangen war, konnte Sturmstern nicht sagen, doch er spürte in seinen Knochen, dass die Sonne wohl längst hoch am Himmel stand. Damit hatte er den Clan sehr viel länger warten lassen, als es ihm eigentlich lieb gewesen war. Aber manchmal gab es einfach diese Momente, in denen man einfach wusste, dass es wichtigere Dinge zu erledigen gab. Und dieser Moment, hier im Ältestenbau, die sich wie eine Totenwache angefühlt hatte, war genau einer solcher Momente gewesen. Er bereute nichts. Und doch wusste er, dass er seine Pflichten nicht mehr länger aufschieben konnte. Also löste sich der Anführer von der braunen Kätzin und strich ihr ein letztes Mal sanft über die Flanke. “Es tut mir leid, dass ich dich jetzt verlassen muss, Kronentanz. Der Clan wartet auf die Informationen der Großen Versammlung. Aber…wenn du möchtest…kann ich dir später Gesellschaft leisten, wenn wir Hundeschweif und Gepardenfell begraben…Ich bin mir sicher, dass wir im Moor einen netten Platz finden, an dem wir die beiden zur Ruhe betten können…“
Im Normalfall würde er wohl im Anschluss an die Clanversammlung irgendjemanden damit beauftragen die beiden Ältesten zu begraben, doch das hier fühlte sich…persönlich an. Es war zwar nicht so, als ob ihn irgendein besonderes Band mit den Toten verbunden hätte, aber er bot dies auch eher für die junge Kriegerin an. Immerhin wusste er darum, dass sie ein enges Band mit ihrer Mutter verbunden hatte. Und vielleicht war es auch für ihn eine Art und Weise der ehemaligen Zweiten Anführerin zu danken. Dafür, dass sie dem Clan treu gewesen war – mehr oder weniger jedenfalls – und auch…dafür, dass sie Kronentanz hierher gebracht hatte. Ein seltsamer Gedanke, von dem Sturmstern auch noch nicht so ganz wusste, wie er ihn einordnen sollte, aber…der Gedanke war da.
Und dieser Gedanke verließ ihn auch nicht, als er sich ein letztes Mal im Eingang des Ältestenbaus umdrehte und einen langen Blick auf die trauernde Jungkriegerin warf und das Bedürfnis unterdrücken musste, all seinen Verpflichtungen zum Trotz zu ihr zurückzukehren, um diesen Schmerz mit ihr gemeinsam zu tragen. Doch…dafür blieb keine Zeit.

Stattdessen trabte er im hellen Sonnenlicht zur Lagermitte, wo sich der Clan gleich um ihn herum versammeln würde. Dort ließ er sich nieder und warf einen Blick in die Runde, traf auf gespannte Gesichter und vertraute Mienen, die ihn ansahen. Seine Familie. Sein Clan. Die Katzen, für die er lebte und im Zweifelsfall auch sterben würde. Jedes Mal, wenn Sturmstern hier stand und sich dieser Tatsache bewusst wurde, schwoll seine Brust an vor Stolz. So auch dieses Mal, während er diesen Moment auf sich wirken ließ. Es waren nur ein paar Herzschläge, doch die gaben ihm Kraft.
Und so erhob der Anführer seine Stimme laut und rief:
“Alle Katzen, die alt genug sind, um ihre eigene Beute zu erlegen, mögen sich hier zu einer Clanversammlung zusammenfinden!“
Es waren Worte, die sich anfühlten, als wären sie so alt wie die Zeit selbst und doch kannte ihre Bedeutung jedes Junge in den Clans. Immerhin hatten ihre Gründer ihnen diese Worte mit ins Nest gelegt, so wie sie die Pfotenstapfen für ihr Leben als ehrenwerte Krieger und Kriegerinnen der Clan geebnet hatten.
Der Getigerte saß da, sah auf die Kuhle hinunter, in der sich nach und nach die Katzen versammelten und…wartete. Er wartete so lange, bis auch die letzten Schlafmützen aus ihren Nestern gekrochen waren und allmählich Ruhe einkehrte, bevor er seine Stimme wieder erhob und zu seinen Clanmitgliedern sprach: “Katzen des WindClans, Ich weiß, es ist spät und ihr alle habt geduldig auf die Neuigkeiten der Großen Versammlung gewartet. Ich hätte euch gern früher von den Geschehnissen erzählt, aber es ist so unglaublich vieles in der Zwischenzeit passiert, dass die Zeit regelrecht davongelaufen ist. Genaueres erzähle ich euch später, doch fürs Erste möchte ich euch nicht länger auf die Folter spannen.
Vielleicht haben euch die Rückkehrer schon das ein oder andere berichtet. Immerhin ist vieles Spannendes passiert in den Clans. So vieles, das ich an dieser Stelle betonen möchte, wie glücklich wie uns schätzen können, dass es dem WindClan gut geht. Wir wachsen und gedeihen und erfreuen uns des blühenden Lebens! Dieses Glück scheint nicht allen Clans vergönnt zu sein.
Wer zum nächsten Vollmond mit mir zum Baumgeviert reist, wird feststellen, dass sich in den Clanstrukturen vieles geändert hat. Hirschfänger beispielsweise hat am Mondstein seine neun Leben entgegen genommen, nachdem Jubelstern im Kampf gegen den BlutClan gefallen ist. Sein Zweiter Anführer ist Rußpelz.
Der DonnerClan betrauert gleich zwei verheerende Verluste. Neben Toxinstern, der bei dem Versuch seinen Schüler zu retten, im Fluss ertrank, betrauert der Clan auch den Verlust seiner Heilerin Eichenblatt. Da Enzianspfotes Ausbildung noch nicht beendet ist, wurde Milanschrei für eine Weile zum DonnerClan gerufen, um Akuthilfe zu leisten. Sein Fehlen hier im Lager dürfte dem ein oder anderen sicher aufgefallen sein. Da er jedoch hier benötigt wird, haben sich Donner- und SchattenClan darauf geeinigt, dass Engelsflügel aus dem Ältestenbau des SchattenClans für den Rest seiner Ausbildungszeit zum DonnerClan zieht.
Und auch der WolkenClan war unter neuer Führung am Baumgeviert. Dem Beispiel Dunkelfeders folgend, hat auch Brombeerpelz sich dazu entschieden, zu seinem Kriegerleben zurückzukehren und hat die Führung des Clans fortan in Ahornsterns Pfoten gelegt. Und nachdem Wildfeuer ihr Leben im Kampf gegen wilde Hunde lassen musste…hat die neue Anführerin des WolkenClans Dunstwirbel mit dem Amt ihrer Stellvertreterin betraut. Ob sich diese Wahl als klug herausstellt, wird die Zukunft zeigen, aber ich wünsche ihnen viel Glück. Von Herzen.
Das waren die interessantesten Neuigkeiten. Natürlich wissen wir alle, dass die Blattleere hart war und so ist es kaum verwunderlich, dass die Clans einige Verluste erleiden mussten. Doch genauso wie die Blattleere von Verlusten gekennzeichnet ist, steht die Blattfrische nicht umsonst für neues Leben, neue Schüler, Jungen und Krieger.
Der FlussClan betrauert Hibiskusblüte und Flammenpfote, die ihre ewige Reise zum SternenClan angetreten sind, genauso wie der SchattenClan Habichtjunges und Kometensturm schmerzlichst vermisst.
Dafür wurden die Baue der Clans mit vielen neuen Leben gefüllt. Allen voran der DonnerClan, der nun Silberbiss, Kieseljäger, Primelnase, Veilchenwind, Schneeflocke, Haselsturm und Lavendelfrost in seinen Reihen als vollwertige Krieger begrüßt, sowie Löwenpfote, Birkenpfote, Buntpfote, Regenpfote und Flockenpfote im Schülerbau und Farnsees Junge Borken-, Moos- und Rotjunges in der Kinderstube.
Der WolkenClan hat Echohauch, Flammenherz, Sonnentatze, Kräuterhauch, Jasminwind und Wirbelwolke in ihre Reihen aufgenommen. Außerdem wurden Ahornsterns Junge Blassjunges, Eibenjunges und Spatzenjunges zu Schülern ernannt und haben damit in der Kinderstube Platz gemacht für Blitzjunges von Käfergift, Blattjunges und Hummeljunges von Maislicht und Nesseljunges und Wolfsjunges von Muschelsee. Und weil es noch nicht genug neue Namen waren…hat auch der SchattenClan neue Krieger, Schüler und Junge vorgestellt. Pythonherz und Vipernbiss erhielten ihre Kriegernamen, Azur- und Wieselpfote haben ihre Ausbildung zu Kriegern begonnen und Bärenfleck ist mit ihren Jungen Rabenjunges, Mottenjunges, Fichtenjunges und Fliederjunges in die Kinderstube eingezogen.“

Sturmstern hielt inne und gab seinem Clan einen Moment lang Zeit, um das Gehörte zu verarbeiten und all die vielen Namen zu sortieren, die er ihnen eben gegeben hatte. Es würde ihn nicht wundern, wenn die Hälfte der neuen Clanmitglieder durch irgendeinen kopfinternen Sicherheitsfilter gerutscht wären und in den nächsten zwei Minuten längst vergessen waren. Würde ihm vermutlich ganz genauso gehen, wenn er zu den Glückseligen gehören würde, denen solche Informationen eher egal sein konnten. Er selbst hatte während der Versammlung schon mit der Fülle an Namen zu kämpfen gehabt und wusste auch jetzt nicht, ob er nicht die Hälfte davon durcheinander geworfen hätte. Er hoffte natürlich, dass er niemanden vergessen hatte und alle Namen richtig wiedergegeben hatte…aber sicher konnte er sich nicht sein. Zum Glück waren derlei Informationen ja auch eher irrelevant im Vergleich zu dem, was er zuvor berichtet hatte.
Und trotzdem konnte er seinen Clan noch nicht entlassen. Also wartete er ab, bis seine Kameraden sich wieder auf ihn konzentrierten und die Gespräche abgeklungen waren, bevor er einmal mehr die Stimme erhob, um zum erfreulicheren Teil der Versammlung überzugehen: “Ich weiß, dass das sehr viele Namen waren, allerdings habe ich noch ein paar mehr für euch. Wenigstens sind diese neuen Namen ein Grund zur Freude. Doch bevor wir selbst den Ahnen die Namen unserer Neuankömmlinge entgegenrufen, muss ich euch die traurige Kunde bringen, dass Gepardenfell und Hundeschweif in der letzten Nacht verstorben sind. Sie haben dem Clan lange ehrenvoll gedient und waren geschätzte Mitglieder unserer großen WindClan-Familie. Wer also…Abschied nehmen möchte, der möge dies tun. Im Anschluss an die Versammlung werden Kronentanz und ich ihre sterblichen Überreste inmitten unseres Territoriums zu ewiger Ruhe betten.“
Ein weiterer Moment der Stille kehrte ein, doch dieses Mal blieb das Getuschel unter den Katzen aus. Stattdessen blickte Sturmstern in betroffene Gesichter. Eine solche Nachricht war nie schön und sicher nicht angenehm zu hören. Umso besser war es, dass er ihnen die Trauer aus der Miene vertreiben konnte. Denn wie er zuvor schon sagte, stand die Blattleere oft in Verbindung mit Verlusten, doch so wie sie die Blattleere hinter sich gelassen hatten, mussten sie auch die Trauer hinter sich lassen. Manche konnten das schneller und manche würden noch viele Tage und Nächte brauchen, um ihren Weg zurück ins Leben zu finden.
“Jetzt aber zu den schönen Dingen! Es wird Zeit, dass einige unserer Schüler aus dem Schülerbau ausziehen. Hasenpfote, Tornadopfote und Dahlienpfote, bitte kommt zu mir.”, rief der Anführer die Namen der angehenden Krieger und Kriegerinnen zu sich. Dann suchten seine Augen in der Menge nach den Gesichtern der Mentoren der Schüler und sah sie fragend an. Schmutzstreif, Steinfall und Wolfslied, sind eure Schüler eurer Meinung nach bereit ihren Kriegernamen in Empfang zu nehmen?“, fragte er in die Runde und erntete von allen genannten Katzen ein zustimmendes Nicken, bevor er sich wieder den drei Schülern zuwandte. “Dann rufe ich hiermit unsere Kriegerahnen an, auf diese Schüler herabzusehen. Sie haben hart trainiert, um eure ehrbaren Gesetze und die Werte eines Kriegers zu erlernen. Hart genug, dass ich, Sturmstern, sie euch hiermit als Krieger und Kriegerinnen des WindClans empfehle. Hasenpfote, versprichst du, die Gesetze der Clans zu ehren und den WindClan und seine Katzen mit all deiner Kraft zu beschützen, auch wenn es dich dein Leben kosten sollte?“
Er wartete ab, bis die Kätzin ihre Zustimmung gegeben hatte und fuhr dann fort: “Dann gebe ich dir hiermit, mit dem Segen des SternenClans, deinen Kriegernamen. Hasenpfote, von diesem Tag an wirst du Hasenohr heißen. Der Clan ehrt deinen Mut und heißt dich als vollwertiges Mitglied des Clans willkommen.“
Sein eigener Blick glitt kurz zum Himmel, während die Krieger und Kriegerinnen laut den Namen der neuen Kriegerin riefen und hoffte, dass Falkensturz auf ihre Ziehtochter herabsah und stolz war. Denn nach ihr kamen auch die letzten Jungen der Langzeitkönigin, die sie hier im Schutze des Clans zurückgelassen haben. Tornadopfote, von diesem Tag an wirst du Tornadojäger heißen. Wir ehren deinen unerschütterlichen Ehrgeiz und heißen dich in unseren Reihen als vollwertiger Krieger willkommen!“, folgte er der Zeremonie und ernannte den nächsten neuen Krieger aus diesem Wurf. Der Clan rief laut den Namen des neuen Kriegers und wartete dann gespannt auf den letzten Krieger aus der Reihe der genannten Katzen. Dahlienpfote, der Clan ehrt deine Stärke und heißt dich unter den Kriegern als vollwertiges Mitglied willkommen. Von heute an wirst du den Namen Dahlienherz tragen.“
Es fühlte sich so an als würde diese Versammlung schier kein Ende nehmen wollen. Er war tief von Stolz erfüllt, aber er spürte auch, wie eine tiefgreifende Müdigkeit nach ihm griff. Und doch wollte er jetzt nicht mitten in seiner Agenda unterbrechen. Stattdessen gab Sturmstern dem Clan also alle Zeit der Welt, um die neuen Mitglieder im Kriegerbau zu begrüßen, bevor er mit dem nächsten Punkt auf der Liste fortfuhr:
“Es gibt noch weitere Gründe zur Freude. Der WindClan ist mit wahrem Glück gesegnet. Während wir bei der Großen Versammlung waren, haben uns Sperlingsfeder und Flickensturm neue Jungen geschenkt. Wir begrüßen also Nelkenjunges und Kreidejunges, sowie Mohnjunges und Ringeljunges im Clan!”
Er gab dem Clan Zeit, um die Namen laut empor zu rufen, sodass nicht nur die Jungen in der Kinderstube ihre neuen Namen hörten, sondern auch die Ahnen im SternenClan! Dass seine eigene Stimme dabei eine der lautesten war, die die Neuankömmlinge im Clan willkommen hießen, war für ihn eine Selbstverständlichkeit. Immerhin war er als Anführer nicht nur die Spitze dieses Clans, sondern hatte in gewisser Weise auch eine Art Vaterrolle inne. Zumindest fühlte er sich so.
“Und nachdem es jetzt etwas voller in der Kinderstube wird…haben Dunkelfeder und ich beschlossen, dass es Zeit für ihre Junge wird, einen Schritt in Richtung Kriegerleben zu machen. Immerhin kann es der ein oder andere ja schon gar nicht mehr abwarten…“, sagte er und konnte nur knapp ein Schmunzeln unterdrücken. Natürlich wusste der Getigerte, dass er eigentlich sehr viel strenger mit Fuchsjunges hätte sein sollen. Immerhin hätte die ganze Sache sehr viel gefährlicher enden können. Vor allem wenn man bedachte, wie weit der Kleine sich ins Territorium vorgewagt hatte. Aber es war zum Glück nichts geschehen. Und irgendwie…erinnerte Fuchsjunges ihn sehr an sich selbst. Damals hatte er es auch kaum erwarten können das Nest seiner Mutter endlich verlassen und in die großen Pfotenstapfen der stolzen Krieger des WindClans treten zu können. Wie groß diese Pfotenstapfen wirklich sein sollten, wusste er damals noch nicht, aber jeden Schritt den er gemacht hatte, hatte er mit stolz erhobenem Haupt gemacht. Genauso wie Fuchsjunges es getan hatte.
Fuchsjunges, Lilienjunges und Honigjunges, bitte kommt zu mir.”, rief er die Söhne seiner ehemaligen Mentorin und deren Ziehtochter zu sich. Es dauerte einen Moment, bis die kurzen Stummelbeinchen der kleinen Flauschbälle aus der Kinderstube heraus und zu ihm in die Versammlungsmulde gekommen waren, doch letztlich stand er drei jungen Katzen gegenüber, die ihn mit großen Augen ansahen. Nicht überall fand er die gleiche Begeisterung, wie sie in Fuchsjunges‘ Gesicht stand, doch davon ließ sich Sturmstern nicht aufhalten.
Er sah ihnen der Reihe nach in die Augen, nickte zustimmend und suchte dann die Menge der versammelten Katzen ab, bis er die Gesichter gefunden hatte, nach denen er gesucht hatte.
“Heute ist der Tag gekommen, an dem es für euch Zeit wird, den Weg eines Kriegers zu beschreiten. Ihr seid nun sechs Monde alt und damit reif genug, um eure Schülerausbildung zu beginnen. Fuchsjunges, bitte tritt vor.”
Sturmstern beugte den Kopf hinab, um mit dem kleinen Abenteurer einigermaßen auf Augenhöhe zu sein. “Von diesem Tag an, bis zu dem Tag, an dem du dir deinen Kriegernamen verdient hast, wirst du Fuchspfote heißen. Ich bitte den SternenClan auf dich herabzusehen und deinen Weg zu erleuchten, bis du in deinem Herzen die Vernunft und Weisheit eines Kriegers findest.“, er erhob den Blick und suchte in der Menge das Gesicht desjenigen Katers, den er zum Mentor des kleinen Abenteurers erkoren hatte, Fetzohr, bitte tritt vor. Es wird Zeit, dass du einen eigenen Schüler unter deine Pfoten nimmst. Ich vertraue deiner Erfahrung und deinen Fähigkeiten und bin davon überzeugt, dass du deine Fähigkeiten an Fuchspfote weitergeben wirst.“
Sturmstern gab den beiden Katzen einen Moment Zeit, um sich kennenzulernen, während der Clan laut den Namen des neuen Schülers rief, bevor er sich dem Bruder des Katers zuwandte.
Lilienpfote, auch für dich ist es Zeit deinen Weg zu gehen. Ich bitte den SternenClan auf diesen jungen Kater herabzusehen und seine Pfoten zu lenken, bis der Tag kommt, an dem er sich seinen Kriegernamen verdient hat. Bis dieser Tag jedoch kommt, wirst du unter dem Namen Lilienpfote bekannt sein. Mögest du in deinen Pfoten den Mut und die Stärke eines Kriegers finden.“, sagte er zu dem Kater, in dessen Blick noch immer mehr Zweifel als echte Freude standen und suchte dann in der Menge nach dem Kater, den er ihm zur Seite stellen würde. Geierschrei, bitte komm zu mir.“, rief er den Krieger, der erst vor Kurzem noch den Verlust seiner Schülerin zu beklagen hatte und sicher ziemlich überrascht sein würde, dass er ihm genug vertraute, um ihm mit Lilienpfote einen zweiten Versuch zu schenken. “Ich weiß, dass die jüngste Vergangenheit sicher keine leichte Zeit für dich war und hoffe, dass Wildpfote aus dem SternenClan zu uns herabsieht und meine Wahl billigt. Du hast dir die Pfoten wund gescheuert beim Versuch deine Schülerin in den Schneemassen zu finden und hast bewiesen, dass dein Herz so groß ist, wie dein Körper stark. Und ich bin mir sicher, dass es genau das ist, was Lilienpfote braucht, um ein guter und ehrbarer Krieger zu werden. Also betraue ich dich mit seiner Ausbildung und der Aufgabe, ihn auf seinem Weg zu begleiten.“
Erneut gab er dem Mentor und seinem Schüler die Zeit, um sich zu finden, während er mit den Clankameraden laut den neuen Namen rief, um Wildpfote und den Ahnen am Silbervlies die neuen Schüler zu päsentieren. Er war sich sicher, dass nicht jeder seiner Krieger mit der Wahl der Mentoren zufrieden sein würde, aber da der Getigerte darauf vertraute, dass seine Ahnen seine Pfoten leiteten, vertraute er auch auf die Richtigkeit seiner Wahl.
Genauso wie es mit dem nächsten Namen war, den er zum Silbervlies emporrufen würde.
“Honigjunges, bitte komm zu mir.“, rief er die Ziehtochter der ehemaligen Anführerin, “Dein Weg zur Kriegerin beginnt an diesem Tag. Bis du dir deinen Namen verdient hast, wirst du den Namen Honigpfote tragen. Mögen unsere Ahnen auf dich herabsehen und dein Herz mit Tatendrang und Neugier füllen.“
Ein letztes Mal hob Sturmstern den Kopf und suchte den Blick eines weiteren Kriegers, der von diesem Tage an eine wichtige Aufgabe übertragen bekam. Falkenjäger, du bist alt genug, um deinen ersten Schüler auszubilden. Amselkralle hat einen guten und ehrbaren Krieger aus dir gemacht und der SternenClan ehrt deine Ausdauer und deine Geduld. Ich bin mir sicher, dass du Honigpfote ein guter Mentor sein wirst.“
Ein letztes Mal rief der Clan laut den Namen, während sich Mentor und Schülerin begrüßten. Währenddessen spürte Sturmstern, wie eine Last von seinen Schultern fiel, kaum dass er seine Pflichten erledigt hatte. “Damit beende ich diese Clanversammlung und hoffe, dass ich Keinem Kopfschmerzen bereitet habe. Wer sich von den Toten verabschieden möchte, möge das jetzt tun.“, sagte er und seufzte leise als er sich an die Trauer seiner ehemaligen Schülerin erinnerte, die fast mit Pfoten greifbar gewesen war. Hoffentlich ging er die Dinge nicht zu schnell an. Aber wenn dem so war, dann würde er sich die Vorwürfe der Braunen später mit aller Geduld anhören. Bis dahin nahm er sich einen Moment Zeit, um tief durchzuatmen und seinen Kopf auszuruhen, während so manche Pfoten ihren Weg zum Ältestenbau fanden, um sich von den Verstorbenen zu verabschieden.

Erwähnt: eine ganze Menge Katzen…
Angesprochen: Dunkelfeder, Fuchsjunges, die neuen Königinnen, Kronentanz, den Clan, Steinfall, Schmutzstreif, Wolfslied, Hasen[pfote]ohr, Tornado[pfote]jäger, Dahlien[pfote]herz, Fuchs[junges]pfote + Fetzohr, Lilien[junges]pfote + Geierschrei, Honig[junges]pfote + Falkenjäger

Zusammenfassung: Beendet das Gespräch mit Dunkelfeder | Findet Kronentanz und die Verstorbenen im Ältestenbau und leistet Kronentanz Gesellschaft | Hält die Clanversammlung ab, berichtet von der GV und ernennt Krieger und Schüler

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Zuletzt von Athenodora am Sa 26 Nov 2022, 23:04 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   WindClan-Lager - Seite 48 EmptySa 26 Nov 2022, 20:54



Fuchspfote

WindClan » Junges « #18

Fuchsjunges sah während der Zungenstriche auf, um Sturmstern hinterher zu blicken, als dieser sich von Dunkelfeder verabschiedete und den Bau verließ. Er hatte wirklich den besten Anführer aller Clans, konnte sich nicht vorstellen, dass andere Anführer so ruhig blieben und sich für ihre Jungen einsetzten. Insbesondere wenn der rotbraune Kater an die Begegnung mit Kamillenpfote zurückdachte. Die Schülerin war vielleicht nicht sonderlich groß, doch das war doch kein Grund, eine Katze nicht zu ernennen! Was dachte sich der DonnerClan bei dieser Entscheidung.
Fuchsjunges hielt sich ein Schnauben zurück, da er sich nicht vor seiner Familie erklären wollte. Sie würden unmöglich verstehen, worüber er sprach, wenn er sich über Kamillenpfotes Situation aufregen würde. Tropfenpfote war auch klein und hatte kürzere Beine, doch Sturmstern würde seine Schülerin ganz sicher so ernennen, wie er andere auch ernannte.
Ob er Kamillenpfote wiedersehen könnte? Fuchsjunges' Ohren zuckten bei dem Gedanken. Welche WindClan Katze könnte schon von sich behaupten, Freunde im DonnerClan zu haben?
Müde gähnte Fuchsjunges und mit dieser Handlung verschwanden die Gedanken zu Kamillenpfote wieder. Stattdessen sah er seine Mutter abwartend an, denn das würde wohl das letzte Mal sein, dass sie im gleichen Nest schlafen würden. Es sei denn, er würde als Schüler Albträume haben. Doch wovon denn? Das Kriegerleben war nicht beunruhigend, egal wie groß die Gefahr war. Das Kriegerleben war noble, voller Mut und großen Entscheidungen! Davor musste keine Katze Angst haben. Zumindest würde Fuchsjunges sich nicht fürchten.
»Tut mir leid, dass du Angst hattest«, murmelte Fuchsjunges schließlich müde, nachdem sein Gesicht ins Moos gefallen war. Wenig später ließ sein Schnarchen erkennen, dass er eingeschlafen war.

Zeitsprung | siehe Sturmsterns Post

Alle Katzen, die alt genug sind, um ihre eigene Beute zu erlegen, mögen sich hier zu einer Clanversammlung zusammenfinden!
Fuchsjunges fuhr aus dem Schlaf hoch. Sturmsterns Rufen! Es war soweit! Aufgeregt rappelte sich der rotbraune Kater auf und wäre beinahe aus der Kinderstube gestürzt. Doch bevor das geschehen konnte, besann sich der baldige Schüler eines Besseren und drehte sich stattdessen grinsend zu Dunkelfeder, Lilienjunges und Honigjunges.
»Es ist soweit!«, zischte Fuchsjunges aufgeregt und warf Flickensturm und Sperlingsfeder kurze Blicke zu. Er würde deren Junge wohl erst später kennenlernen. Ob er sie mit seinen hektischen Bewegungen geweckt hatte? »Kommt schnell!«
Ohne noch länger zu warten, drehte sich Fuchsjunges um und verließ mit vor Aufregung gesträubtem Pelz die Kinderstube. Direkt neben deren Eingang ließ er sich mit gespitzten Ohren nieder und spürte, wie seine Pfoten juckten. Gerne wäre er direkt vorgerannt, doch sie würden warten müssen, bis Sturmstern sie direkt aufrief. Solange wäre Dunkelfeder wohl dankbar, wenn er nicht erneut davonlief.

Zunächst sprach der Anführer über die Große Versammlung. Es erstaunte Fuchsjunges, dass gleich so viele Clans ihre Anführer auf irgendeine Art verloren hatten. Was würden sie nur tun, wenn Sturmstern auch sterben würde? Rostkralle würde kein schlechter Anführer werden, da war sich Fuchsjunges sicher, doch ihm wäre lieber, wenn es noch lange nicht so sein würde. Doch Toxinstern war auch gestorben. Vielleicht bedeutete das, dass Kamillenpfote bald einen Kriegernamen tragen würde. Würde sie sich dann noch für einen Schüler interessieren? Oder würden ihr eher Freundschaften mit anderen Kriegern gefallen? Schließlich war er deutlich jünger und sie waren ganz verschieden.
Fuchsjunges schüttelte sich, dann hörte er wieder aufmerksam zu. Zumindest wollte er das tun, doch Sturmstern listete plötzlich unglaublich viele Namen auf, die er sich unmöglich merken konnte. Schneeflocke, Flammenherz, Hummeljunges und viele, viele mehr. Würde er eines Tages jeden Namen aus anderen Clans kennen?
Die Nachricht über Hundeschweifs und Gepardenfells Tod nahm Fuchsjunges ein wenig mit, doch er hatte sie kaum besuchen können, weshalb seine Erinnerung an die beiden nicht sonderlich frisch waren. Doch Hundeschweif war die Mutter von Staubfall, Schwarzohr und Kronentanz gewesen. Bestimmt trauerten die drei und Fuchsjunges wollte sich gar nicht vorstellen, wie sich das anfühlen musste. Dementsprechend warf er Dunkelfeder einen kurzen Blick zu, konzentrierte sich dann jedoch auf die Kriegerzeremonien.
Hasenpfote, Tornadopfote und Dahlienpfote zogen aus dem Schülerbau und machten drei Nester frei, die Fuchsjunges mit seinen Geschwistern einnehmen könnte. Bewundernd beobachtete das Junge die drei. In einigen Monden würde auch er auf diese Weise vor Sturmstern stehen. Wie er dann heißen würde? Fuchskralle? Fuchssturm? Wie war Sturmsterns Kriegername wohl gewesen?
Im Gegensatz zu anderen Katzen, kam Fuchsjunges nicht in den Sinn, dass er für die drei neuen Krieger jubeln sollte. Stattdessen überlegte er, ob ihm die Namen Fuchsohr, Fuchsjäger oder Fuchsherz gefallen würden. Doch besonders der letzte Name verunsicherte ihn, schließlich bezeichneten sich Katzen als Fuchsherzen, wenn sie stritten. Sein Kriegername sollte also auf keinen Fall Fuchsherz werden!

Endlich war Fuchsjunges an der Reihe. Sofort verzogen sich seine Lefzen zu dem breitesten Lächeln, dass nur möglich war. Er würde nun zum Schüler des besten Clans der Territorien werden. Wen hatte sich Sturmstern für ihn wohl ausgesucht? Fuchsjunges setzte sich sogleich in Bewegung, denn er wollte seinen Anführer nicht warten lassen. Er musste erfahren, wie es als Schüler vorangehen würde, wohin sein Leben ihn führen würde. Würde er vielleicht eines Tages als Berater von Sturmstern dienen? Fuchskralle, sein Zweiter Anführer? Was wäre dann mit Rostkralle?
Aufgeregt trat Fuchsjunges in die Versammlungskuhle. Es war nicht das erste Mal, dass er hier war, doch zum ersten Mal fand zu dem Zeitpunkt auch eine Versammlung statt. Vorher war er nicht alt genug gewesen, um sich direkt an einer zu beteiligen, weshalb er die Kuhle nur beim Spielen betreten durfte. Es fühlte sich besonders an, die Versammlungskuhle nun zu betreten.
Von seinen Geschwistern war er auch der erste, der seinen Namen erhielt. Dementsprechend reckte Fuchsjunges das Kinn und strahlte zu Sturmstern hinauf. Seine Schwanzspitze zitterte aufgeregt, während sein Nackenfell aufrecht dastand.
Fuchspfote.
So hieß er nun. Fuchspfote aus dem WindClan, ein talentierter Schüler, der sicherlich bald ein großer Krieger seines Clans sein würde. Daran glaubte der rotbraune zumindest fest.
Fetzohr!
Aufgeregt sah sich Fuchspfote nach dem schildpattfarbenen Kater um. Dieser gehörte zu den erfahrensten Kriegern im Kriegerbau, so sah er auch aus. Diverse Narben zierten den Körper seines neuen Mentoren. Oh ja, von diesem Krieger würde Fuchspfote gewiss eine Menge lernen können.
Als sein Mentor bei ihm war, reckte der junge Schüler seine Nase für den Nasengruß und spitzte die Ohren für die Jubelrufe, die an ihn gerichtet waren. Er war nun Schüler, ganz offiziell vom Clan begrüßt. Schnell machte der rotbraune Kater Platz, damit auch Lilienjunges und Honigjunges ihre Ernennungen haben konnten.
Lilienpfote wurde Geierschreis Schüler und Honigpfote die Schülerin von Falkenjäger. Für beide jubelte Fuchspfote, winkte ihnen erfreut zu. Als schließlich die Jubelrufe abebbten, wandte sich der Schüler wieder seinem Mentoren zu und schenkte ihm das siegessichere Grinsen, dass sein Gesicht wie so oft zierte.
»Beginnen wir gleich mit dem Training?«

Schläft und hat einen Zeitsprung. Nimmt dann von der Kinderstube aus an der Versammlung teil. Wird schlussendlich zum Schüler, Fuchspfote, von Fetzohr ernannt und will direkt mit dem Training beginnen.« Zusammenfassung

Code by Anakin | Bild von MoonDoodles7


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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   WindClan-Lager - Seite 48 EmptyMo 28 Nov 2022, 15:09




Raupenpfote

WindClan | Heilerschülerin | (Steckbrief) | #004


Die Schülerin schnurrte bei Falkenjägers Bemerkung. Tante Raupenpfote.. das klingt ulkig.., dachte sie und wäre Jägerseele nicht gewesen, hätte sie den Gedanken womöglich weitergesponnen. Doch ihr Mentor machte bestimmt wie immer auf sich aufmerksam und holte sie zum Training ab. Ihr entging nicht, dass er sich Falkenjäger gegenüber eher abweisend verhielt, aber daran hatte sich die kleine Kätzin bereits gewöhnt. Der junge Krieger hatte ein dickes Fell - sowohl im wörtlichen als auch übertragenen Sinn - und wusste schon damit umzugehen. Es fiel ihr zwar schwer, ihm von der Seite zu weichen, allerdings hatte sie schon seit Sonnenaufgang auf ihr Training hingefiebert, damit sie ihrer lang ersehnten Ernennung endlich näher kam. Nur noch wenige Monde. Nur noch ein bisschen harte Arbeit, dann würde sie vor Sturmstern stehen und ihren Namen erhalten. Nur noch ein bisschen.
Komme sofort, miaute sie also sogleich und erhob sich, auch wenn sich ihre Höhe nur wenig veränderte. Ihre Beine machten eben nicht viel aus.. Jagen.., murmelte sie leise und warf Falkenjäger einen Seitenblick zu, das mag ich ja besonders gern.. Wenn Jägerseele mich in die Tunnel der Kaninchen schicken würde, anstatt dass ich ihnen auf offenem Feld hinterherstolpere, hätte ich vielleicht mehr Glück.. Sie lächelte scherzend, auch wenn da was Wahres dran war. Sie hatte eben nicht solche Stelzen wie manch andere des Clans und machte demnach auch nicht viel Strecke auf dem Moor. Aber da würde sie schon drumherum arbeiten. Bevor ihre Ernennung an ihrem fehlenden Jagderfolg scheiterte, würde sie sich eben eine eigene Strategie überlegen.
Doch bevor sie einen Schritt tun konnte, sprang besagter Anführer auf den Felsen und berief eine Versammlung ein. Glück gehabt!, wisperte sie und ließ sich wieder auf ihren Fleck plumpsen, denn diese Neuigkeiten wollte sie unter keinen Umständen verpassen und ihr Mentor würde das verstehen.. hoffte sie doch.
Sie spitzte gespannt die runden Öhrchen und schon bald schwirrte ihr völlig der Kopf von den ganzen neuen Namen. Du liebe Zeit.., murmelte sie, gefühlt hat es fast alle Clans einmal umgekrempelt..
Sie miaute sehr bedauernd, als Sturmstern zwei Tote verkündete. Wie traurig, wisperte sie und zuckte mit der Schwanzspitze.. Ein Stimmchen in ihr sagte ihr, dass die Katzen jedoch alt und es nur eine Frage der Zeit gewesen war, bis sie sich dem SternenClan anschließen würden. Sie wagte es sich jedoch nicht, das so auszusprechen. Es war ihr ja auch nicht egal, dass die beiden Ältesten verstorben waren, doch manchmal sah Raupenpfote gewisse Dinge etwas sachlicher als ihre Mitkatzen und hatte früh gelernt, manche Gedanken für sich zu behalten.
Und dann stand ihr Nackenfell zu Berge, denn der Anführer rief zu Ernennungen auf.
Könnte... könnte es vielleicht sein.. Oh bitte, SternenClan, ich bemühe mich doch so sehr!, bettelte sie in Gedanken, doch ihr Name fiel nicht und man konnte ihr ihre Enttäuschung für einen kurzen Augenblick ansehen. Doch sie fasste sich schnell und jubelte die neuen Kriegernamen im Chor der anderen.
Hasenohr! Tornadojäger! Dahlienherz!
Als der Chor verebbte, schien Sturmstern ein weiteres Mal tief Luft zu holen und Raupenpfote fragte sich, ob ein Anführer wohl ein Leben verlieren könnte, weil er sich bei einer Rede übernahm..
Na bitte, du hast Recht gehabt, flüsterte sie zu Falkenjäger, als wie erwartet noch der Ausbüchser Fuchsjunges und seine Geschwister zu Schülern ernannt wurden. Hui, damit wird's bestimmt wieder chaotisch, murmelte sie und zuckte verlegen mit einem Ohr, die sind bestimmt total aufgedreht wenn sie nachts eigentlich schlafen sollen..
Na ja, was soll's, dachte sie, vielleicht hat Jägerseele ja Mitleid mit mir und lässt mich bisschen früher in den Kriegerbau umziehen.. Sie schmunzelte bei dem Gedanken.
'Falkenjäger!'
Überrascht hob Raupenpfote den Kopf und blickte sich um. Oh!, rief sie aus und sprang auf die Pfoten. Oh, Falkenjäger, das ist ja toll!, maunzte sie und strahlte zu dem Kater auf. Ja, natürlich war er eine gute Wahl. Er war der perfekte Mentor, auch wenn er noch jung war. Aber.. dann hat er bestimmt keine Zeit mehr, so hier mit mir zu frühstücken, dachte sie für einen Moment, schüttelte den Gedanken aber ab. Egal, das ist wichtig für ihn. Dann kann niemand sein Können mehr anzweifeln.
Ich freue mich für dich, miaute sie von Herzem und stupste ihn in die Schulter, los, geh sie begrüßen. Ich gehe jetzt Jägerseele hinterher bevor er mir die Ohren langzieht. Du musst mir dann alles erzählen!, rief sie noch und als die Versammlung beendet war, winkte sie mit dem puscheligen Schweif und verschwand im Ginstertunnel.

reden | denken | Katzen
Erwähnt: Falkenjäger, Jägerseele, die Katzen der Versammlung
Angesprochen: Falkenjäger, Jägerseele
Ort: neben dem Schülerbau -> tbc.: Heideland mit Bach
Sonstiges: //

Zusammenfassung: reagiert erst auf ihren Mentor, dann auf die Versammlung. Ist enttäuscht, dass sie nicht ernannt wird, freut sich aber sehr für Falkenjäger und geht dann schnell Jägerseele hinterher









Geierschrei

WindClan | Krieger

Der Kater hatte die Augen leicht geschlossen und verfolgte das Clangeschene mit eher mildem Interesse. Die Tage waren grau für ihn, auch wenn die Sonne schien und das Moor zu grünen und zu blühen begann. Er hatte das Gefühl, im Moment keinen Sinn zu haben.
Umso dankbarer war er, dass endlich mal was passierte, als Sturmstern auf den Felsen sprang und eine Versammlung einberief. Dass Geierschrei nicht auf der Großen Versammlung dabei gewesen war, hatte ihn ziemlich gefuchst, insbesondere als er sich zwischen den Katzen einreihte und hörte, wie viel er verpasst hatte. Er knurrte missmutig, als er realisierte, dass sich alles sehr schnell änderte. Die Clans, die Blattwechsel, das Leben der anderen.. Sein eigenes schien still zu stehen.
Er konnte nicht in die Jubelrufe der anderen einstimmen, dafür fehlte ihm die Lust.
Erst als die neuen Schüler ernannt wurden, richtete er seine Aufmerksamkeit wieder auf das Geschehen. Wie die jungen Katzen so da vorne standen, etwas verloren, aber der Pelz sichtlich am kribbeln.. Es war noch nicht lange her, dass er das schon mal gesehen hatte.
Und als sein eigener Name ebenfalls noch einmal fiel, hatte er das Gefühl, eine Erinnerung erneut zu durchleben.
Er blinzelte etwas verwirrt und zog die Stirn kraus, als Sturmstern das Wort an ihn richtete. Wildpfotes Name stach. Das Erwähnen seines Versagens noch mehr.
Die kleine, gemeine Stimme in seinem Kopf wunderte sich, dass der Anführer ihm immer noch vertraute. Genug, um einen weiteren Schüler in die Obhut seiner offensichtlich unverantwortlichen Pfoten zu geben.
Wie er will, knurrte er innerlich und fühlte sich fremd, als er sich auf die Pfoten hob und durch die Reihen zwängte, bis er vor dem kleinen Kater stand. Seine giftgrünen Augen blinzelten nachdenklich, die Augenbrauen waren tief zusammen gezogen. Das sollte sein neuer Schützling werden? Du meine Güte.. Wenn der mal nicht verloren ging, wenn er nur zum Schmutzplatz wollte.
Er seufzte leise, doch senkte er die Nase zum Gruß und nickte einmal streng.
"Lilienpfote", miaute er trocken und es fiel ihm sichtlich schwer, die fest zu einem Strich zusammen gespressten Lippen auseinander zu bekommen, "ich.. bin gespannt auf unsere Zusammenarbeit."
Er blickte zum Himmel und sah, dass die Sonne sich bereits auf dem Weg zu ihrem Nest am Horizont machte.
"Ich fürchte, für ein Training ist es jetzt zu spät. Außerdem ist das Wetter.. sagen wir bescheiden für einen Ausflug. Du wirst wohl deinen ersten Abend als Schüler damit verbringen, dir ein Nest im Schülerbau einzurichten und dich für morgen zu stärken. Ich breche gerne früh auf", schloss er wenig begeistert und zuckte mit der Schweifspitze, bevor er sich umdrehte und an seinen Platz zurückkehrte, bis die Versammlung beendet war.
Es hatte ihn erschöpft, das alles. Sollte das eine zweite Chance sein? Dieser Schüler? Geierschrei hatte seine Zweifel, doch jetzt gerade nicht die Energie, daran zu denken.
Er zog sich in den Kriegerbau zurück und rollte sich fest zusammen, um bis zum frühen Morgen zu schlafen.

Erwähnt: Sturmstern, Lilienpfote
Angesprochen: Lilienpfote

Zusammenfassung:
verfolgt mit gemischten Gefühlen die Versammlung, ist irritiert, dass Sturmstern ihn ein weiteres Mal einen Schüler anvertraut und begrüßt jenen. Hat Zweifel, was er mit Lilienpfote anstellen soll und beschließt das Training erst bei Tagesanbruch zu starten. Geht solange schlafen

"Reden" | Denken | Andere

by  Katsuki












Roggenblüte

WindClan-Kriegerin


'Alles in Ordnung?'
Die Kätzin schrak hoch und konnte die Stimme, die sie soeben vernommen hatte, kurz nicht von Realität oder Tagtraum unterscheiden. Doch als sie tatsächlich Milchnase, Milchnase!!!!!, vor sich stehen sah, wusste sie kurz nicht, wie man den Mund schloss.
"Ich? Eh.. klar! Klar alles.. in Ordnung", stammelte sie, denn sie hatte keine Ahnung, warum der Kater sie das fragte. Nun ja, ja, sie hatte vermutlich ziemlich grimmig ausgesehen, aber.. war er denn nicht viel zu beschäftigt, um sie anzusprechen? Er war schließlich Mentor und..
"Was eh.. und was ist so bei dir los? Du ehm.. na ja, du bist bestimmt total eingespannt mit Trainung und so, oder? Wie eh.. wie läufts denn so?", plapperte sie nervös und ihre Stimme zitterte ein klein bisschen, wofür sie sich gern mit dem Schweif geschlagen hatte. Wenn sie jedoch daran zurück dachte, das der so anrichten konnte, wenn er außer Kontrolle geriet.. Oh SternenClan, warum dachte sie jetzt daran??
Sie versuchte die aufkommende Röte bei der höchst peinlichen Erinnerung mit einem Lächeln zu überspielen, doch ihre Krallen zupften insgeheim höchst nervös am Moos unter sich.
Dass Sturmstern derweil vermutlich die längste Rede seiner 9 Leben hielt, nahm sie nur als Hintergrundgeräusch war. Wie sollte sie auch bei sowas zuhören wenn da vor ihr dieses markante Wangenfell..- Verdammt, Roggenblüte, konzentrier dich!
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»if u gonna hit it, hit it 'till it breaks«

Erwähnt: Milchnase
Angesprochen: Milchnase
Sonstiges: //
Zusammenfassung: ist völlig auf Milchnase fixiert und fällt vor Aufregung und Scham fast auseinander

"Reden" | Denken | Andere

by  Katsuki


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