Warrior Cats - das RPG
Warrior Cats - die Welt der Katzen.
Tritt dem DonnerClan, WindClan, FlussClan, SchattenClan, WolkenClan oder dem BlutClan bei und führe ein Leben als Krieger!
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Hierarchie
DonnerClan
Anführer: Toxinstern
2.Anführer: Farnsee
Heiler: Eichenblatt
Heilerschüler: Enzianpfote

FlussClan
Anführer: Jubelstern
2.Anführer: Hirschfänger
Heiler: Kauzflug

WindClan
Anführer: Dunkelstern
2.Anführer: Sturmjäger
Heiler: Milanschrei

SchattenClan
Anführer: Mohnstern
2.Anführer: Gewitterbrand
Heiler: Abendhimmel

WolkenClan
Anführer: Brombeerstern
2.Anführer: Wildfeuer
Heiler: Tränenherz
Heilerschüler: Regenpfote

BlutClan
Anführer: Djinn
2.Anführer: //
"Heiler": Emerald
"Heilerschüler": Lotta

Das RPG
Jahreszeit:
Blattfrische

Tageszeit:
Sonnenuntergang

Tageskenntnis:
Die Wolkendecke ist aufgerissen und die Sonne kommt immer mehr hervor. Auch wenn weiterhin ein kühler Wind geht, ist es insgesamt wärmer geworden und die Beute wagt sich immer mehr ins Freie, was den Katzen ein größeres Jagdglück beschert. Auch die Luft wird langsam trockener und das Unterholz immer grüner.


DonnerClan Territorium:
Die Bäume halten hier einen Großteil des Windes ab und sorgen so dafür, dass es angenehm warm wird. Das Unterholz ist inzwischen schon richtig grün geworden und bietet den Jägern einen Vorteil auf der Jagd nach der sich nun wieder vermehrenden Beute. Der Boden ist inzwischen ebenfalls trockener geworden und sorgt für gute Jagdbedingungen.


FlussClan Territorium:
Der Wasserstand im Fluss hat sich wieder normalisiert und seine Temperatur wird langsam ein wenig angenehmer. Fische gibt es genügend, nur Wasser nahe der Weide haben sie sich aufgrund der Zweibeiner zurückgezogen. Auch die Lufttemperatur steigt, wenn es auch auf offenen Flächen ein wenig windiger ist.


WindClan Territorium:
Aufgrund der fehlenden Deckung ist es hier von allen Clanterritorien am kühlsten und der Wind ist am stärksten zu spüren. Trotzdem wird es auch hier langsam wärmer und die Ginsterbüsche werden grün. Die Kaninchen kommen immer mehr ins freie und die Jagd wird auch wieder einfacher.


SchattenClan Territorium:
Auf den offenen Flächen ist es hier ein wenig windiger, aber insgesamt ist es wärmer und grüner geworden. Auf warmen und steinigen Flächen tauchen inzwischen auch schon die ersten Reptilien wieder auf und auch die Landbeute wagt sich immer mehr ins Freie.


WolkenClan Territorium:
Die Wolkendecke ist aufgerissen und die Bäume werden wieder grün. Auch wenn es auf den freien Flächen und in den Baumwipfeln windig ist, ist die Temperatur langsam wieder angenehm für eine Katze und die Beute wird wieder häufiger. Das Vogelgezwitscher ist inzwischen schon so gut wie ständig zu hören und ein guter Jäger dürfte kein Problem haben, seine Beute zu finden.


Baumgeviert:
Die vier mächtigen Eichen tragen frische Blätter. Unten in der Senke ist die Temperatur inzwischen ganz angenehm und immer wieder wagt sich auch hier die Beute ins Freie. So manch eine Clankatze könnte versucht sein, auf neutralem Gebiet zu jagen.


BlutClan Territorium:
Auch hier wird es langsam wärmer und trockener. Zweibeiner und ihre Hunde kommen immer mehr nach draußen und stellen damit auch eine größere Gefahr für die hier lebenden Katzen dar. Die Futtersuche wird dadurch allgemein ein wenig schwieriger, aber immerhin ist jetzt auch mehr Beute zu finden. Der Wasserstand im Strom hat sich inzwischen wieder normalisiert, auch wenn die Strömung nach wie vor stark ist.


Streuner Territorien:
Der Wind sorgt auf offenen Flächen noch für kühlere Temperaturen aber langsam ist es wärmer geworden. Das Unterholz ist inzwischen wieder dichter und grün und die Beute ist inzwischen endgültig zurückgekehrt. Streuner wagen wieder weitere Streifzüge und auch abenteuerlustige Hauskätzchen wagen sich wieder weiter von ihren Gärten fort.


Zweibeinerort:
Mit Sonne und Wärme kommen auch die Hauskätzchen wieder vermehrt nach draußen in die Gärten ihrer Hausleute oder darüber hinaus. So manche neugierige Katze setzt vielleicht ihre Pfoten auf die andere Seite des Zaunes, um zu sehen, was dahinterliegt oder auch nur einen kurzen Spaziergang zu unternehmen.


 

 Zuhause von

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BeitragThema: Re: Zuhause von   Zuhause von - Seite 2 EmptyDi 16 Jan 2018, 18:44

 
Jasper


Hauskater

"Ich entschuldige mich. Ich hatte nicht vor hier so einen großen Aufruhr zu veranstalten." ich löste meinen Blick von der Treppe und wandte mich wieder an die Fremde. "Deine Freundin verhält sich für gewöhnlich nicht so, oder?" Wortlos schaute ich zu wie sie sich hinsetze. "Nein. Normalerweise nicht." Meinte ich kurz angebunden. Langsam stand ich auf. "Ich nehme mal an, du hast Hunger? Wenn Murmel recht hat und du hier bleiben sollst wird dort vermutlich eine Futterschale für dich in der Küche stehen. Wenn nicht, kannst du ja was von ihrem Futter fressen." Ohne ein weiteres Wort stolzierte ich hinüber zur Treppe. "Am besten folgst du mir einfach, sonst könntest du dich ja verirren." Fügte ich noch hinzu. Der arrogante Unterton in meiner Stimme war nur schwer zu überhören. Dies ist echt der beste Weg einen wunderbaren Tag zu ruinieren. Schlechte gelaunt lief ich die Treppe hinunter in die Küche, wo meine drei Hausleute standen. Der Geruch der fremden Zweibeinerin lag noch immer in der Luft, trotzdem konnte ich sie nirgendwo sehen. Vermutlich ist sie schon weg und wir haben die Tür einfach nicht gehört wegen all dem Geplapper dieser Kätzin. Schlecht gelaunt lief ich zu der jüngsten Zweibeinerin und rieb mich laut maunzend an ihre Beine, ich der Hoffnung das sie mich streicheln wurde. Doch sie schien mich nicht einmal zu bemerken und blickte nur wie gebannt hinüber zur Treppe die hinter mir lag, weshalb ich nicht wusste ob Coraline dort nun stand oder nicht. Eifersucht loderte in mir. Ach, so wird es wohl von nun an sein. Warum auch mich streicheln wenn sie diese neue Katze haben? Ein kaum hörbares Knurren ertönte aus meiner Kehle während ich mich umdrehte um zu sehen ob dort wirklich diese Streunerin stand. 



Angesprochen:  Coraline
Erwähnt: Murmel, Coraline
Sonstiges: Post 6
Du kannst gerne schreiben wie die Zweibeiner noch so auf Jasper reagieren, ob sie ihn einfach stehen lassen oder so, wenn du willst und es in deinen Post passt. 


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BeitragThema: Re: Zuhause von   Zuhause von - Seite 2 EmptySo 21 Jan 2018, 22:04


Coraline


Dass dieser Kater mir gegenüber nicht besonders friedlich gesonnen war war von Anfang an kein großes Geheimnis gewesen, aber irgendwie hatte ich doch erwartet, dass er jetzt, wo seine Freundin völlig irritiert weggelaufen war, etwas offener mir gegenüber sein würde. Aber nein, ich schien in seinen Augen eine ungeheure Gefahr zu sein. Wovor hat er Angst?, dachte ich etwas gereizt. Dass ich ihm den importierten Lachs nachts wegfresse?
>>Am besten folgst du mir einfach, sonst könntest du dich ja verirren.<< Mit diesen Worten stolzierte er die Treppe hinunter und ließ mich oben so alleine stehen wie eine Katze nur alleine stehen konnte. Wie plötzlich hat sich mein Leben doch geändert?, dachte ich und sofort war mir klar warum. Weil ich jetzt Zeit hatte zu denken. Dies war jetzt der erste Moment nach Tagen in dem ich Ruhe hatte und mich fassen, mich sammeln konnte. Ich saß nicht in irgendeiner Transportbox oder zwischen zwei Heuballen hungrig und durstig, war nicht völlig verschreckt. Diese ganze Situation... ich war zum ersten Mal wieder Herr meiner Taten. Und es tat gut.
Wortlos folgte ich dem Hauskater die Treppen hinunter in die Küche nur um ihn bei einem der Zweibeiner anzutreffen. Er schmiegte sich eben um die Beine der kleinsten Zweibeinerin, doch ohne eine Reaktion ihrerseits. Stattdessen starrte sie zur Treppe, zu mir.
Du könntest dort jetzt hingehen, sagte ich mir. Und sagte mir auch mein Magen, der knurrte wie ein Donnerweg. Aber immer noch war ich etwas skeptisch diesen Zweibeinern gegenüber. Was, wenn sie mich wieder in eine Box stecken und weiterreichen würden?
Und mit einem Mal starrte der Kater in meine Richtung und sein Blick traf mich wie ein Blitzschlag. Wieso sieht er mich so an? Was hat er denn? Und im selben Moment in dem ich mir diese Frage stellte verriet mir sein Blick auch die Antwort.
Er war eifersüchtig.
Da traf ich meine Entscheidung. Ich blieb auf der untersten Treppe sitzen, sah in seine Richtung, ihm allerdings klar in die Augen zu sehen hätte ich nicht geschafft. Ich wollte nur testen.
Und mein Test funktionierte. Nach einigen Sekunden Stille regte sich der junge Zweibeiner und ging leicht gebückt und ganz langsam auf mich zu. Sie machte dabei komische Geräusche, wie die einer Maus. Das hatte ich schon öfters bei Zweibeiner beobachtet, die einen bloß streicheln wollten.
Etwas theatralisch also ließ ich mich von der letzten Stufe gleiten an der Wand entlang und auf den Zweibeiner zu. Dieser setzte sich auf den Boden als ich in Reichweite war und hielt ganz vorsichtig seine Hand zu mir. Ich schnupperte einmal daran, sie roch ganz klar nach den anderen zwei Hauskatzen hier, aber es war durchaus eine Hand mit der man etwas anfangen konnte. Als sie nun langsam anfing mich am Kopf zu streicheln blinzelte ich kurz zu dem Hauskater hinüber.
Hast du davor also Angst? Gibt es nicht genug Hände für uns zwei?, dachte ich etwas amüsiert.


Erwähnt: Jasper
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BeitragThema: Re: Zuhause von   Zuhause von - Seite 2 EmptyDi 23 Jan 2018, 21:07

 
Jasper


Hauskater

Meine Augen funkelten wütend, während ich die Fremde anschaute, wie sie dort auf meiner Treppe saß, vor meinen Zweibeinern. Diese räudige Streunerin... Auch schaute sie in meine Richtung, jedoch blickte sie mir nicht in die Augen. Erneut maunzte ich kläglich zu meiner Zweibeinerin, doch diese regte sich nicht. Na gut, könnte schlimmer sein. Wenigstens geht sie nicht zu ihr... Doch da geschah es. Leicht gebückt lief meine Lieblingszweibeinerin auf die Streunerin zu. Aus ihrem Maul kamen komische Geräusche, die selben Geräusche die sie immer machte, wenn sie nach mir rief. Nein nein nein. Wie kannst du nur so illoyal sein? Fassungslos starrte ich die Zweibeinerin an. Heiße Wut durchströmte meinen Körper, als Coraline dann auch noch auf sie zu ging. Hau ab. Geh weg. Lass meine Hausleute in Ruhe sonst zerfetze ich dich, du Vieh. Meine Zweibeinerin streckte die komische, felllose Pfote aus begann den Kopf der anderen Kätzin zu streicheln. Ein unbekannter Hass hatte mich erfüllt und meine Gedanken vergiftet, während ich Coraline dort sah. Mein Atem ging unregelmässig und ein tiefes Knurren kam aus meiner Kehle. Ich wollte die Kätzin schon anfauchen, ihr sagen, ich würde sie zur Strecke bringen, doch da spürte ich zwei Zweibeinerhände an meinen Flanken und der Boden unter meinen Pfoten verschwand. Erschrocken drehte ich den Kopf, nur um in das Gesicht des ältesten Zweibeiners zu starren. Er hielt mich an seine Brust gedrückt und redete auf mich ein. Die dritte Zweibeinerin, die nur an der Seite gestanden hatte, stieß einen kehligen Laut aus. Lacht sie? Wegen mir? Der männliche Zweibeiner, der mich mit einer Pfote hielt, begann mit der anderen Pfote mir mit regelmässigen Bewegungen über das seidige Fell zu streicheln. Rennt doch auch zu Coraline, ihr Verräter! Wollte ich ihnen entgegen jaulen, doch die weibliche Zweibeinerin, die gelacht hatte, streckte mir nur ihr glänzendes Gesicht entgegen. Niemals würde ich sie kratzen oder anfauchen, nein, immerhin war sie ja zuständig für mein Futter. Ihre roten Lippen fanden meinen Kopf und ein leises Schnurren ertönte meinerseits. Gut, mich lieben sie immer noch mehr... hoffe ich. Wenn nicht, werde ich diese Fremde los werden müssen. 




Angesprochen:  Coraline
Erwähnt: Murmel, Coraline
Sonstiges: Post 7


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BeitragThema: Re: Zuhause von   Zuhause von - Seite 2 EmptySa 27 Jan 2018, 14:58


Coraline


Ich hatte den eifersüchtigen Kater während meiner Luxusmassage kein einziges Mal angeblickt. Verrate dich nicht, Coraline, flüsterte mir meine Stimme zu. Und sie hatte Recht, das hier war reinste Unterhaltung.
Ich miaute den jungen Zweibeiner an, wenn sie anfing Anstalten zu machen aufzuhören. Sie wollten schließlich mich haben, also konnte ich mich auch genauso gut dafür entschädigen lassen. Doch nach ein paar Minuten erhaschte ich dann doch einen Blick zu meinem zukünftigen Mitbewohner als ich ein leises Knurren vernahm nur ihm hoch oben in den nackten Pfoten des großen Zweibeiners zu erblicken. Der streichelte ihn, offensichtlich ein Versuch ihn zu beruhigen, ein recht kläglich wenn ich seine Mimik beobachtete. Doch dann gesellte sich auch die andere Zweibeinerin zu ihnen und sie drückte ihm mit ihren Lippen einen dicken Schmatzer auf den Kopf bis er zu schnurren anfing.
Na bitte, dachte ich schnurrend, während die Hand er jungen Zweibeinerin weiter über meinen Rücken fuhr. Erkennst du jetzt, dass drei Zweibeiner für drei Katzen völlig ausreichen?
Als ich schließlich die Hand der jungen Zweibeinerin wieder nicht mehr spürte drehte ich mich erneut zu ihr um sie anzumiauen, aber da hatte sie sich schon mit dem Rücken zu mir gedreht und eine Schüssel vom Boden genommen, die neben zwei anderen stand. Sie stellte mir die Schüssel vor die Nase und begann damit mich wieder zu streicheln.
Ich schnupperte ein wenig perplex an dem Futter, befand es für gut genug und aß genüsslich davon.
Ich hoffe doch sehr, dass das nicht sein Futter war, kam es mir in den Sinn. Die Stimmung ist doch gerade so friedlich.
Dann fiel mir etwas ein. Ich drehte mich zu dem Kater und den anderen Zweibeinern und rief zu ihm hinauf, Wenn du möchtest können wir uns das hier teilen. Ich habe mehr als genug!
Ich hatte nicht mehr als genug, keine Hauskatze hat mehr als genug wenn es um Futter ging, aber es sollte ein definitives Friedensangebot sein.


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BeitragThema: Re: Zuhause von   Zuhause von - Seite 2 EmptySa 27 Jan 2018, 15:28

 
Jasper


Hauskater

Laut schnurrend und zufrieden blickte ich die Zweibeinerin an, bis ein Maunzen meine Aufmerksamkeit wieder auf die Fremde lenkte. Die jüngste Zweibeibeinerin streichelte sie nicht mehr. Endlich, warum auch sie streicheln. Die hat wahrscheinlich Flöhe und alles. Hoffentlich stecken meine Hausleute die mal unters Wasser, um all den Dreck weg zu kriegen. Doch nein, anstatt wurde Coraline eine schale mit Futter vor die Nase gestellt. Naja, wenigstens ist es nicht meine Schale... aber dies ist das eindeutige Zeichen, dass Coraline bei uns bleiben soll. Na super. Schon hatte mein Schnurren wieder aufgehört, als ich mir vorstellte wie es sein musste mit einer früheren Streunerin zu leben. Bestimmt zerstört sie all meine Spielzeuge und nimmt mir all die guten Schlafplätze weg. ich muss mit Murmel darüber reden, bestimmt kann ich sie überzeugen. "Wenn du möchtest können wir uns das hier teilen." Die Stimme riss mich aus meinen Gedanken. "Ich habe mehr als genug!" Hat dieser Flohpelz mir gerade mein eigenes Futter angeboten? Wütend strampelte ich um mich, bis der Zweibeiner mich endlich sanft auf dem Küchenboden absetze. "Ob ich davon was abhaben möchte? Nein danke." Meinte ich kühl. Dieses Futter fresse ich bestimmt nicht nachdem die da dran war. "Coraline, komm doch mal mit, ich zeige dir mal den Garten. Bestimmt musst du dich erstmal daran gewönnen wieder in einem richtigem Zuhause zu schlafen." Den giftigen Unterton konnte ich weglassen, trotzdem meinte ich es ernst. Ich hatte nicht vor sie draußen umzubringen oder so, nein, meinen Pelz würde ich mir nicht dreckig machen. Wen ich Glück habe gefällt es ihr gut draußen, dann muss ich sie nicht so oft drinnen sehen. Vielleicht haut sie auch wieder von alleine ab wenn sie sieht wie es draußen ist. Mit neuer Hoffnung lief ich an der Kätzin vorbei zu der Küchentür wo sich die Katzenklappe befand. Kurz warf ich Coraline noch einen auffordernden Blick zu, bevor ich durch die Katzenklappe hinaus in den Garten verschwand. 



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BeitragThema: Re: Zuhause von   Zuhause von - Seite 2 EmptySo 28 Jan 2018, 21:20


Coraline


Bei meinen Worten konnte ich mir Sekunden später auch ruhig selbst eine Ohrfeige verpassen. Ich Mäusehirn!, fluchte ich innerlich als Jasper wild strampelnd seinen Zweibeiner dazubrachte ihn hinunterzulassen. Trampel nur weiter auf seinem verletzten Stolz herum, Coraline.
>>Ob ich davon was haben möchte?<<, fragte er kühl. >>Nein, danke.<< Die Verachtung in seiner Stimme war nur schwer zu überhören. Außerdem glaubte ich eine gewisse Form des angewidert seins in seinen Worten zu hören. Was denkt er denn von mir? Dass ich aus dem letzten Loch gekrochen komme?
>>Coraline, komm doch mal mit, ich zeig dir mal den Garten. Bestimmt musst du dich erst einmal daran gewöhnen wieder in einem richtigen Zuhause zu schlafen.<<, warf er selbstgefällig und mit einem Unterton in den Raum, der mir das Fell am Schweif aufstellte, bevor er durch die Katzenklappe hinaus verschwand.
Also wie bitte?, dachte ich empört. Hält mich dieser Hund etwa für ein dummes Kätzchen? Ich riss mein Maul auf um etwas zu sagen, doch schloss ich es sogleich wieder. Nein, so würdest du mich nicht loskriegen. Er konnte machen was er wollte irgendwie würde ich jetzt ein Teil seines Lebens sein und wenn er das nicht akzeptieren wollte, dann musste er einfach das Haus verlassen.
Denn ich war eine Katze, die wusste was sie wollte und zurzeit wollte ich nicht in den Garten hinaus. Ich wollte fertig essen.
Also setzte ich mich wieder gemütlich vor meine Schüssel und aß langsamer weiter als vorher, schnurrend, als die junge Zweibeinerin wieder anfing mich zu streicheln. Dieser räudige Kater wollte das ich ihm folgte? Fein! Aber zuerst kamen die höheren Prioritäten meines Tagesplanes.
Als ich nach einigen Minuten den letzten Bracket verzehrt hatte stand ich langsam auf, reckte und streckte mich genüsslich, zwinkerte meiner neuen Masseurin abdankend zu und begab mich in Richtung Katzenklappe.
Dort angekommen fiel mir unglücklicherweise auf, dass meine Pfoten ja völlig dreckig geworden waren von dem erdigen Boden und der ganzen Hektik. Nein, so kann ich mich meinem neuen Gastgeber natürlich nicht zeigen! Und so begann ich mit äußerster Sorgfalt und Hingabe mit meiner rauen Zunge über das weiche helle Fell meiner Pfoten zu fahren. Eine... nach... der... anderen.
Jetzt fühle ich mich sauber genug um diesem gastfreundlichen Kater dankend vor die Augen zu treten!, dachte ich sarkastisch und stolzierte mit einem Elan und einem Stolz aus der Katzenklappe der sogar diesem Spatzenhirn auffallen musste.
Ich bin bereit für die exklusive Tour durch dein Territorium, schnurrte ich schließlich mit einem Augenblinzeln und einer honigsüßen Stimme.
Pass auf, dass dir der Zucker nicht aus der Kehle trieft, tadelte ich mich zynisch.


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BeitragThema: Re: Zuhause von   Zuhause von - Seite 2 EmptyMo 05 Feb 2018, 20:30

 
Jasper


Hauskater

Als die Kätzin nach einigen Moment nicht auftauchte, war mir klar was passiert war. Dann soll diese Streunerin doch da drin sitzen und mein Futter fressen, soll sie träge werden und nicht mehr durch die Katzenklappe passen. Wieder knurrte ich zu mir selber, ein ungewohntes Gefühl für mich. Sonst war ich immerhin immer gut gelaunt. Sonst habe ich ja auch alles was ich brauche. Meine Zweibeiner, meine beste Freundin, genug Futter und genug Platzt. Ich sehnte mich nach meinem früheren Leben. Dabei ist sie erst seit Heute bei uns. Bitter und schlecht gelaunt warf ich der Katzenklappe einen Blick zu. Wenn sie nicht gleich auftaucht, gehe ich da rein und zerfetze ihr die Ohren. Oder lieber nicht, bestimmt schlägt sie zurück und dann entzündet sich die Wunde wegen ihren dreckigen, vermutlich noch nie geputzten Krallen. In dem Moment klapperte es hinter mir und ich drehte dem Kopf. Die Streunerin trat mit Stolz und Elan aus der Katzenklappe. "ich bin bereit für die exklusive Tour durch dein Territorium." Dies machte mich nur noch wütender und an liebsten hätte ich sie über die Nase gekratzt. Doch ich konnte mich zurück halten un meinte nur kühl: "Schön, dass du auch noch kommst. ich dachte du bist da drin gestorben.So viel Glück habe ich natürlich nicht. Diesmal schaffte ich es ein knurren zu unterdrücken. Ohne ein weiteres Wort erhob ich mich auf die Pfoten und lief los, in die Richtung wo der Teich sonst blubberte. Dieser war jedoch zu dieser Zeit gefroren, weshalb ich ihm nur einen kurzen Blick zuwarf auf dem Weg zum Blumenbeet. Auch dieses schien eher still und tot zu sein. "Her wachsen normalerweise Blume, doch die darfst du nicht zerfetzen. Dann werden meine Hausleute sauer." In schnippte mit dem Schweif in die Richtung wo das Lagerfeuer lag. "Hier erzeugen meine Hausleute wenn es wärmer ist ein Feuer. Dann essen sie auch hier draußen und ich kriege manchmal ein paar Stücke vom Essen." Meine Tour beendete ich an meinem Lieblingsbaum, eine große Birke. In nur wenigen Herzschlägen kletterte ich den Baum hoch und ließ mich auf einem der tieferen Äste nieder, von wo aus ich auf die Kätzin wartete. 




Angesprochen:  Coraline
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BeitragThema: Re: Zuhause von   Zuhause von - Seite 2 EmptyDo 08 Feb 2018, 13:09


Coraline


Dass dieser Kater eine hohe Menge an Disziplin benötigte um mir nicht an die Kehle zu springen konnte ich nach meiner Bemerkung sofort ausmachen. Das musste ich ihm hoch anrechnen.
>>Schön, dass du auch noch kommst. Ich dachte du bst da drin gestorben.<< Wenn nicht schon Schnee gelegen wäre, hätte der Eisesklang in seiner Stimme definitiv seinen Beitrag getan. Es war nicht zu überhören, dass er sich seinen Tag mit einem Eindringling wie mir nicht vorgestellt hat.
Ich gab zuerst gar keinen Laut von mir, lies mir keine Regung anmerken, dann legte ich den Kopf zur Seite, zwinkerte freundlich mit den Augen und lächelte mit einer honigsüßen Stimme antwortend, Wie aufmerksam von dir, dass du dir Sorgen um mich gemacht hast. Aber mir geht es gut, danke sehr.
Ich wusste nicht einmal, ob er das noch gehört hatte, denn kurz nach seinem kalten Kommentar war er bereits losgezogen und ich folgte ihm mit flinken Pfotenschritten hinterher bis wir an einem Blumenbeet ankamen.
>>Hier wachsen normalerweise Blumen doch die darfst du nicht zerfetzen. Dann werden meine Hausleute sauer.<< Ich nickte. Nicht für ihn, sondern für mich. Das ist eigentlich wirklich hiflreiche Information, stellte eine Stimme in meinem Kopf nach kurzer Begutachtung der Sachlage fest. Ich lies ein "Danke" aber bleiben. Außerdem war er schnell schon weiter zu einem Platz gelaufen, der wie eine Feuerstelle aussah.
>>Hier erzeugen meine Hausleute wenn es wärmer ist ein Feuer. Dann essen sie auch hier draußen und ich kriege manchmal ein paar Stücke vom Essen.<< Ach, nur DU bekommst etwas ab?, miaute die Stimme in meinem Kopf selbstgefällig. Dann sollte ich mich doch bei Zeiten auch dazugesellen. Dieser gastfreundliche Kater wird lernen müssen, was richtige Manieren vor einer Lady sind.
Als er in Richtung einer riesigen Birke lief und sich mit einem Satz auf sie setzte schien er damit zu signalisieren, dass meine Einweisung hiermit vorbei war. Ich rannte ihm diesmal nicht gleich hinterher, sondern lies mir viel Zeit. Diesmal nicht um ihn zu provozieren, sondern weil ich den Garten wirklich noch ein Weilchen im Gehen betrachten wollte. Das Grundstück war wirklich groß und schien sehr gut gepflegt zu sein. Vielleicht ist das hier ja wirklich nicht das schlimmste was dir hätte passieren können, Coraline. Hier kann man sich schließlich doch recht gut eingewöhnen. Natürlich mit der Voraussetzung, dass der Frieden zwischen allen Mitbewohnern hier gegeben ist.
Als ich schließlich bei der mächtigen Birke angekommen war begutachtete ich sie genau. Es war ein gesunder Baum, sehr standhaft, sehr fest. Die Rinde würde nicht sofort abfallen, wenn man die Krallen hineinschlagen würde. Also setzte ich kurz zum Sprung an und hüpfte dann auf den Baum. Nur einmal musste ich mich ein wenig festkrallen und noch einmal abspringen bis ich schlussendlich auf dem Ast angekommen an dem auch mein freundlicher Gastgeber zum Sitzen gekommen war.
Ich balancierte geschickt zu ihm, meine ausgeprägter Gleichgewichtssinn war eine Fähigkeit auf die ich sehr stolz war, und kam mit einem kleinen Sicherheitsabstand neben ihm auch zur Ruhe.
Von hier aus konnte man den Garten gut überblicken, das musste man ihm lassen.
Nach einer Weile der Stille fragte ich schließlich, Wie heißt du eigentlich?
Wahrscheinlich antwortet er jetzt mit "Karl, der Zerstörer" oder "Der mächtige Wächter dieser Birke", dachte ich etwas belustigt. Aber ich wollte ihn jetzt nicht provozieren.
Wenn wir hier in Frieden leben wollen muss einer seine Freundlichkeit bewahren.


Erwähnt: Jasper
Angesprochen: Jasper
Standort: Auf der Birke/ OFF: Das ist jetzt der zweite Beitrag, der erste wurde wegen Internetproblemen nicht abgeschickt und ist dann verloren gegangen ;-;  *Resignation*. Ich hoffe, er ist nicht zu ungenau geraten und übrigens: Falls der erste Satz an Jasper ihn in seiner Rolle für dich nicht ins richtige Licht rückt kann ich ihn auch wieder editieren :3

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BeitragThema: Re: Zuhause von   Zuhause von - Seite 2 EmptyMi 14 Feb 2018, 18:06

 
Jasper


Hauskater

Ich hatte den Kopf weg von der mir noch immer fremden Kätzin gedreht, doch ich merkte, dass sie sich Zeit ließ. Bestimmt will sie mich wieder ärgern, diese widerliche Streunerin. Noch diesmal schaffte ich es ein Knurren zu unterdrücken. Meinen kühlem Blick hatte ich auf die benachbarten Zweibeinernester gerichtet. Soll sie doch machen was sie will. Sobald ich Murmel überzeugt habe, wird sie sich nicht mehr hier blicken lassen, Dafür werden wir schon sorgen. Immerhin, ich bin Murmel doch wichtiger als diese Coraline. Oder? 
Als die Kätzin dann den Baum hoch kletterte, drehte ich ihr endlich wieder den Kopf zu. Ohne ein Wort zu sagen beobachtete ich sie, bis sie sich neben mir niedergelassen hatte. Die darauf folgende Stille störte mich nicht, ich nutze sie um langsam wieder den Blick abzuwenden. 
"Wie heißt du eigentlich?" Einen Moment lang sagte ich nichts und überlegte nur. Vielleicht sollte ich einfach nichts sagen, halt um sie zu ärgern. Aber ich will ja nicht kindisch sein. Bin ich vielleicht zu... unfair zu ihr? Sonst bin ich ja nicht so. Diese plötzliche Eifersucht meinerseits überrascht mich. Sonst bin ich ja ganz freundlich, ja, fast schon liebevoll. Auch würde ich Murmel mit meinem Leben verteidigen. Da kann ich doch keine böse Katze sein, oder? 
"Mein Name lautet Jasper." Wieder Stille meinerseits. Das war doch nett, oder? Ihr meinen Namen zu sagen. Aber ich kann jetzt nicht einfach eins auf super freundlich machen. Meinen Stolz habe ich ja noch. Deshalb warf ich ihr einen fast schon arroganten Blick zu, bevor ich weiter sprach. "Ich wurde in diesem Nest geboren und habe auch vor darin zu sterben." Kapier es doch endlich. Du kannst nichts machen. Willst du Murmel und deinen Hausleuten wirklich so weh tun und diese Kätzin loswerden? Sei doch mal etwas weniger egoistisch und schließ einfach Frieden mit dieser Fremden. Nein, nenn sie nicht mehr so. Sie heißt Coraline. 
"Coraline, hör mal..." Ich suchte nach den richtigen Worten. "Ich hasse dich nicht. Also, ich versuche dich nicht zu hassen. Aber ich bin mir sicher, du kannst verstehen warum ich nicht so froh über dein Dasein bin. Am besten machen wir es einfacher für uns beide und versuchen mit einander klar zu kommen, ja?" Ich verengte leicht die Augen währen dich auf ihre Antwort wartete. Wenn sie jetzt nein sagt, werfe ich sie runter von dem Baum. Aber auf der anderen Seite vom Zaun. 



Angesprochen:  Coraline
Erwähnt: Coraline l Murmel
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BeitragThema: Re: Zuhause von   Zuhause von - Seite 2 EmptyFr 16 Feb 2018, 17:13


Murmel

 
Ich ging langsam auf den hohen Zaun, der meinen Garten und mein Zweibeinernest von der Straße trennte, zu. Ich konnte nicht sagen ob ich erleichtert war wieder da zu sein, oder angst davor hatte, dass Jasper an meinem Verhalten sehen konnte, dass etwas nicht Stimmte. Wir lebten jetzt schon seit einigen Jahren gemeinsam mit unseren Zweibeinern in dem Nest. Er kannte mich besser als jeder andere und ich ihn auch. Bevor ich auf den Zaun sprang ließ ich meinen Gesichtsausdruck normal werden mit einem leicht befriedigten lächeln, dass ich immer anhatte nachdem ich jagen gewesen war. Für mich fühlte es sich jedoch an, als würde ich eine Grimasse schneiden. Dann leckte ich mir mein leicht gesträubtes Fell glatt und sprang elegant auf den Zaun. Die Maus, die ich zwischen meinen Zähnen hielt, baumelte leicht bei dem Aufprall.

Mein Blick schweifte über den ruhigen Garten. Ich schien sehr lange weg gewesen zu sein, da die Sonne schon wieder unterging, hinter dem Haus. Jasper schien mich aber nicht all zu sehr vermisst zu haben. Ich sah ihn Seelenruhig neben Coraline auf einem Baum sitzen. Dieser sagte gerade etwas, doch war ich zu weit weg um es zu hören. Leicht amüsiert zuckten meine Schnurrhaare, wenn ich daran dachte wie Jasper sie am Morgen verhalten, aber dass er jetzt so neben ihr saß schien mir fast unglaublich. Kopfschüttelnd sprang ich vom Zaun hinunter und ging auf die zwei zu. Als ich ein paar Schwanzlängen von ihnen entfernt war hielt ich an. Ich wollte jetzt nicht bei ihnen bleiben müssen, ich wollte mich einfach nur hinlegen und vergessen was geschehen war. Also begrüßte ich beide kurz und wandte mich ab. Die Maus die ich grundsätzlich für Coraline gejagt hatte würde ich selbst essen, da ich annahm, dass meine Hausleute ihr schon etwas gegeben hatten. Langsam trappte ich zur Klappe und sprang hindurch. Mit einem kurzen Abstecher in die Küche bestätigte sich meine Vermutung. Es standen drei Schüsseln dort, meine war noch voll, ihre war fast leer. Lustlos ging ich darauf zu und schnupperte an dem hochwertigen Futter, doch ich drehte mich weg und erklomm die Stiegen. Als ich am Dachboden angelangte rollte ich mich auf dem alten, verstaubten Sofa zusammen und kuschelte mich an die weiche Lehne.
 
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Angesprochen: Coraline | Jasper
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BeitragThema: Re: Zuhause von   Zuhause von - Seite 2 EmptySo 25 Feb 2018, 17:10


Coraline


Mit einem Augenzwinkern schien es finster geworden zu sein. Die Sonne hatte sich im Firmament niedergebettet und eine dunkle Decke über uns alle gezogen, was nicht bedeutete, dass es eine warme Decke war.
Jetzt wo die letzte wärmende Quelle der kaltherzigen Natur ihr Ende für den heutigen Tag gefunden hatte fing es an eisig zu werden und mich schüttelte der Frost als der eisige Wind durch mein weiches Fell fuhr und es mir zersauste. Ich hatte vielleicht kein allzu kurzes Fell, doch war es nicht besonders dicht und schützend so wie der Pelz so manch anderer Katzen. Innerlich seufzte ich ein wenig als mich die Müdigkeit übermannte. Ob der gute Hausherr so nett wäre und mir erlaubt mir in seinem Reich ein geeignetes Schlafplätzchen zu suchen?, dachte ich bereits etwas resigniert als ich nach Momenten der Stille immer noch kein einziges Wort von ihm gekriegt hatte.
Vergiss es, Coraline. Es gibt einfach Katzen, die andere Katzen nicht bei sich haben wollen. Hör auf zu versuchen diesem Kater-...
>>Mein Name lautet Jasper.<<
Etwas perplex schoss mein Blick zur Seite auf das Wesen, das mich von Anfang an verachtet hatte, mir aber plötzlich und unerwartet eine Antwort gab, die weder zynisch noch feindselig war.
Sein arroganter Blick direkt danach hielt mich von einem freundlichen Zwinkern ab. >>Ich wurde in diesem Nest geboren und habe auch darin zu sterben.<<
Na wow! Die Stimme in meinen Gedanken rollte die Augen und warf sich kapitulierend auf den Boden. Oh, grundgütiger, Jasper! Ich werde nie zulassen, dass du in diesem Haus stirbst. Denn vorher habe ich dich vertriiieeeben! Theatralisch fletschte sie dabei die Zähne und knurrte. Mit einem Kopfschütteln beendete ich meine Fantasien. Wieso sagt er mir denn solche Sachen?
>>Coraline, hör mal... Ich hasse dich nicht. Also, ich versuche dich nicht zu hassen.<< Bist du dir da ganz sicher? >>Aber ich bin mir sicher, du kannst verstehen warum ich nicht so froh über dein Dasein bin.<< Weil du ein Geizhals bist? >>Am besten machen wir es einfacher für uns beide und versuchen miteinander klarzukommen, ja?<< Achso! Das ist ja etwas völlig neues für mich! Das ist eine Option, die ich noch gar nicht bedacht hatte!
Am liebsten hätte ich ihm bei diesen Worten ein respektloses Schweifschnippen verpasst und wäre gegangen, aber das bisschen Vernunft, das mein Zynismus noch nicht eingenommen hatte hielt mich davon ab und legte mir friedlichere Worte auf die Zunge.
Jasper ist ein toller Name, miaute ich, seine Worte danach erst einmal ignorierend. Ich verstehe, dass das dein Heim ist und ich hatte nie vor dir irgendetwas wegzunehmen.
Bevor ich weitersprechen konnte kam Murmel zu uns und begrüßte uns abwesend um sofort ins Haus zu verschwinden. Ich nickte ihr ebenfalls begrüßend zu, doch irgendwie schien sie eben nicht sehr empfänglich für Sozialitäten zu sein. Also wandte ich meine Gedanken wieder von ihr ab und überlegte was ich eben sagen wollte.
Wie auch immer. Wir müssen nicht miteinander sprechen. Ich werde mir hier bestimmt auch andere Freunde in der Nachbarschaft finden, aber zumindest für den Nestfrieden... begraben wir das Kriegsbeil.
Ich hoffte, die Sache hatte sich damit gegessen und ich könnte endlich schlafen gehen. Die Müdigkeit übermannte mich immer mehr und ich war etwas besorgt eventuell bald vom Ast zu rutschen.


Erwähnt: Jasper, Murmel
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BeitragThema: Re: Zuhause von   Zuhause von - Seite 2 EmptyMo 05 März 2018, 22:32

 
Jasper


Hauskater

"Jasper ist ein toller Name." Ich legte den Kopf leicht schief. Okay, danke? Soll ich sagen, dass Coraline auch ein schöner Name ist? Ja, am besten mache ich das. Ich will ja etwas freundlicher zu ihr sein. Gerade als ich die Worte aussprechen wollte, sprach die Kätzin mich erneut an. "Ich verstehe, dass das dein Heim ist und ich hatte nie vor dir irgendetwas wegzunehmen." Ich nickte nur leicht. Ich hätte nicht so unfreundlich zu ihr sein sollen. Was kann ich schon gegen ihr Dasein anrichten? Nichts halt. Am besten versuche ich mit ihr klar zu kommen. 

Erst als die Kätzin nach unten schaute und nickte bemerkte ich die Anwesenheit meiner Freundin. Murmel! Warum hat Coraline sie bemerkt und ich nicht? Ach, ist doch egal. Dagegen kann ich natürlich auch nichts machen. Coraline hat bestimmt keinen besseren Geruchsinn als ich. Hoffentlich. Überrascht schaute ich sie an und wartete auf eine Erklärung. "Murmel!" Rief ich. Sie wird mir doch wohl sagen, was das vorhin war, oder? Doch die Kätzin hatte schon wieder unser Zuhause betreten. Wahrscheinlich hat sie mich einfach nur nicht gehört. Ich unterdrückte ein Seuftzen und wandte mich wieder an Coraline.

"Wie auch immer. Wir müssen nicht miteinander sprechen. Ich werde mir hier bestimmt auch andere Freunde in der Nachbarschaft finden, aber zumindest für den Nestfrieden... begraben wir das Kriegsbeil." Einen Moment lang sagte ich nichts und wiederholte ihre Worte nur in meinen Gedanken. Wir müssen nicht miteinander sprechen. Ja, so ist es vermutlich am besten. Vielleicht freunden wir uns auch mit der Zeit an. Ich nickte langsam. "Ja so, ist es vermutlich am besten für uns beide und für Murmel."

Erneut schaute ich hinüber zu dem Nest, in de Murmel sich nun befand. "Also, ich bin ein wenig müde, du bestimmt auch... Coraline." Es kam mir falsch vor sie noch Streunerin oder Fremde zu nennen. "Am besten gehen wir nach drinnen und schlafen ein wenig. Wenn du willst zeige ich dir einen schönen Ort zum schlafen. Dort finden wir vermutlich auch Murmel. Normalerweise schlafen wir beide immer ganz oben im Nest, da ist bestimmt auf ein Platzt für dich. Folg mir am besten einfach, ich zeige dir welchen Ort ich meine.

Ohne ein weiteres Wort wandte ich mich von der Kätzin ab und kletterte die Birke hinab, bis ich wieder sicher auf der Wiese stand. Ich bin viel zu müde um noch irgendwas zu sagen. Außerdem möchte ich noch kurz mit Murmel reden bevor ich noch vor Coraline einschlafe. Ohne ein weiteres Wort lief hinüber zu der Katzenklappe und betrat das Nest. Drinnen war es dunkel und komplett still. Das Einzige licht fiel durch die Fenster in das Nest hinein. Vermutlich schlafen meine Hausleute schon. Immerhin geht die Sonne ja gleich schon wieder auf. Ich sollte eigentlich auch schlafen. Lautlos sprang ich die Treppe und durchquerte den Flur hinüber zu der Leiter. Ob Murmel da oben schläft? Am besten schaue ich mal nach. 

Auf leisen Pfoten kletterte ich die Leiter hinauf. Bitte sei da, Murmel. Bitte! Leise prüfte ich die Luft und schaute mich nach dem Pelz meiner besten Freundin um. Da ist sie ja. Okay, gut, keinen Grund zu Sorge, Jasper. Murmel ist da, sie ist nicht wieder weg. Vorsichtig lief ich hinüber zu der Couch auf der Murmel saß. "Murmel?" Ich sprang hoch zu meiner Freundin. Sollte ich sie aufwecken und sie fragen,was mit ihr los ist? Schweigend musterte ich sie. Sie sieht so unschuldig und friedlich aus. Sie zu wecken währe echt unfair von mir. 

Also schwieg ich weiter und ließ mich neben ihr auf die Couch fallen. Leise rollte ich mich neben ihr zusammen, sodass sich unsere Pelze berührten, ich sie aber nicht stören sollte. "Gute nacht Murmel." Flüsterte ich und schloss die Augen. 



Angesprochen:  Coraline l Murmel
Erwähnt: Coraline l Murmel
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BeitragThema: Re: Zuhause von   Zuhause von - Seite 2 EmptyMi 21 März 2018, 08:44


Murmel

 
Da! Ein rascheln unter dem toten, braunen Laub. Ein Schwanz blitzte kurz auf und verschwand so schnell, als wäre er nie da gewesen. Sie hockte sich in Jagtkauer und pirschte sich geschickt an den Wühler an. Eine Pfote vor die andere, leise wie der Wind der gegen sie blies und ihren Geruch vor der Maus versteckte. Der Wühler kletterte tollpatschig aus dem Laub und sah fast putzig dabei aus wenn Murmel es nicht als Beute betrachten würde. Es zuckte mit seinen kleinen Schnurrhaaren und drehte den Kopf in die Richtung der Jägerin. Dann erstarrte es als es die Katze entdeckte, seine schwarzen Augen blitzten ängstlich, doch sie starrte fixiert weiter und achtete auf jede kleinste Bewegung. Ihre Blicke trafen sich und die gefleckte Katze jaulte erschrocken auf. Sie hätte schwören können, dass die Augen der Maus einen Moment lang eine pure Türkise Farbe hatten. Eine die sie schonmal irgendwo gesehen hatte. Plötzlich spürte sie einen Anflug von Hass und Abscheu zugleich, aber auch Verlegenheit. Sie blinzelte kurz. Die Maus war zwar was sie sah, aber sie wusste dass es eine andere Bedeutung für sie hatte... Genervt zischte sie und stürzte sich auf die Beute-

Ich schreckte aus meinem Schlaf. Das zischen verklang noch in meiner Kehle. Weswegen hatte ich gezischt? Ich versuchte mich an die schwindenden Traumfetzen zu klammern, jedoch gelang es mir nicht. Ich schüttelte mir den Kopf um ihn frei zu bekommen und um mein Fell für die Reinigung zu zerzausen, meine glitzernde Halskette bewegte sich angenehm mit. Ein herzhaftes gähnen entfuhr mir, doch als ich mich streckte stießen meine Hinterpfoten gegen etwas. Ich erstarrte und rollte mich gleich wieder eng ein. Ich war nicht mehr alleine. Leicht hob ich meinen Kopf an um über meinen Körper hinweg zu blicken und sah den weißen Pelz meines Freundes. Jasper schien sich noch am gestrigen Abend unauffällig zu mir hinzu gelegt zu haben.

So leise und langsam wie ich konnte rappelte ich mich auf. Jasper wollte ich nicht aufwecken, zum einen schlief er friedlich und das wäre ziemlich unfair von mir und zum anderen wusste ich, dass er bemerkt hatte dass mich irgendwas bedrückte und ich wollte nicht dass ich ihm davon erzählen musste. Als ich von dem Sofa herunter gesprungen war führten mich meine Pfoten zum himmlischen Duft des Dosenfutters in der Küche. Auf dem Weg rieb ich mich kurz an die Beine des Mädchens in der Hoffnung auf ein Leckerli (sie gab mir keines) und ging in die Küche. Dort setzte ich mich zu meiner Schüssel und aß die hälfte. Ich entschied mich die andere später zu essen und schnupperte noch kurz an den zwei anderen Schüsseln, um zu vergewissern dass dort nichts besseres drinnen war. Auf ein mal wurde mir bewusste, dass ich meine neue Mitbewohnerin vergessen hatte. Coraline hatte ich am Weg herunter nirgendwo gesehen, ob sie weggelaufen ist? Vielleicht war sie im Garten. Ich ging zum Fenster um dort durch zu schauen, da ich keine lust hatte raus zu gehen und sah die Katze friedlich auf dem Ast des Baums liegen. Ob ich sie begrüßen sollte? Nein erst wenn sie hinein kam. Ich legte mich auf das Fensterbrett und ließ mich von dem Mädchen streicheln.

 
Erwähnt: Coraline | Jasper
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Ort (-swechsel) : Zuhause von Murmel und Jasper auf dem Fensterbrett


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BeitragThema: Re: Zuhause von   Zuhause von - Seite 2 EmptyMi 21 März 2018, 17:02


Coraline


[Zeitsprung]

>>Ohhhhhh, armes Katzi-Tatzi-Coraline!<<, schnurrte Elisa, hämisch wie sie nun einmal war. Ihr dunkler Schweif verdeckte für einen kurzen Moment meine Augen während sie an mir voran zog, beinahe schon um mich tänzelte. Ich wusste nicht, ob ich wütend auf sie sein sollte, so wie immer wenn sie mich geschwisterlich hänselte, oder ob ich heulen sollte vor Glück sie endlich wieder zu sehen.
>>Vermisst du uns, Cora?<< Ihre Stimme war hoch und laut, als ob sie sich mit einem Jungen unterhalten würde. Das hatte sie oft gemacht um mich zu ärgern. >>Kannst du nicht alleine in dieser großen weiten Welt überleben?<<
Ich schlug mit meiner Pfote nach ihr, nur spielerisch um sie nicht zu verletzen. Doch erschrak ich, als sie einfach durch ihren Kopf durchfuhr und ihre Schnauze für kurze Zeit wie Nebelschwaden verschwimmen ließ. >>Natürlich<<, miaute ich mit einem Anflug von Belustigung und einem Hauch von Trauer in meiner heiseren Stimme. >>Wie könnte ich nur ohne dich in dieser großen weiten Welt überleben?<<
Elisa zuckte mit den Schultern, während sie sich vor mich hinsetzte und ihren Kopf schief legte. >>Ich weiß es nicht<<, sagte sie schließlich, ihre Augen fixierend und scharf wie eh und je. >>Sag du es mir.<<
Mit diesem Satz bäumte sie sich plötzlich auf und stieß mich mit einem heftigen Schlag nach hinten.
Wo nichts war.

Ich stieß einen empörten Schrei aus als ich in letzter Sekunde meine Krallen in den Ast schlug und mich mühselig wieder hinauf hievte. Schwer atmend sah ich mich um in der Hoffnung meinen Sinn für die Realität wieder zu gewinnen und mich zu erinnern wo ich war.
Mäusehirn, fluchte ich schließlich innerlich. Ich bin auf der Birke eingeschlafen.
Als ich mich erholt hatte schüttelte ich mich kurz und putzte mein zerzaustes Fell wieder in die richtigen Richtungen. So war ich auch noch nie aufgewacht.
Es war warm durch die Sonne, die auf die Baumkronen schien und den Schnee langsam schmelzen ließ, aber nichtsdestotrotz war der Wind kühl und unbarmherzig, vor allem hier oben in den Ästen.
Ich muss hier erst einmal hinunter, dachte ich sofort und balancierte zum großen Stamm und ein wenig mehr Hilfsfläche zu haben.
Mit einem Satz, der nicht einmal die Hilfe des großen Stammes benötigt hatte, verließ ich meinen Hochsitz für heute und tappste in Richtung Haus. Elisa wäre stolz auf mich gewesen. Meine Schnurrhaare zuckten bei dem Gedanken an sie. Oder sie hätte mich ausgelacht. Ich dachte ein wenig nach. Ja, sie hätte mich definitiv ausgelacht.
Als ich durch die Katzenklappe kam sah ich mich kurz um und erblickte den jungen Zweibeiner in der Küche. Sie schien sich gerade selbst Futter zu machen. Vielleicht können wir ja verhandeln, dachte ich entschlossen und schlich in die Küche von wo aus ich mich vor ihre Beine setzte und mit einem schwungvollen Blick nach oben sah während mein Schweif sich um ihren Fuß gelegt hatte.
Ich wusste, dass das Zweibeinerfutter manchmal besser war als der Fraß, den wir vorgesetzt bekamen.


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BeitragThema: Re: Zuhause von   Zuhause von - Seite 2 EmptySo 20 Mai 2018, 14:49

Murphy
"Everything that can go wrong, ultimately will go wrong."
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Langeweile.

Wenn er keine Langeweile hätte, würde sich der helle Kater vermutlich niemals freiwillig einem Zweibeinerort nähern. Doch nun, da er draußen unterwegs war, und seit Tagen nichts spannendes mehr erlebt hatte, sehnte er sich nach einigen der leichten Aspekte des Hauskatzen-daseins. Es war schwer zu jagen. Zwar schien ihm das Fährtenlesen zu liegen, und auch beim Anschleichen hatte er mit seinen leisen Pfoten kein Problem, doch es war ungewohnt so selten anderen Katzen über den Weg zu laufen, und auch wenn die Beute langsam häufiger wurde, war es sehr viel einfacher gewesen einfach einen Napf mit Futter zu haben.

Da er recht müde war, von den schlaflosen Nächten die ihn plagten, dank der Albträume die ihn ab und an zu verfolgen schienen, hatte er nicht die Kraft und nicht die Motivation um etwas zum Fressen zu fangen. Er saß auf einer kleinen Mauer bei einem Zweibeinernest und sah hinab. Hineingehen würde er niemals- nie wieder würde er in die Nähe eines Zweibeiners gehen, solange ihm sein Leben lieb war. Doch hier schienen Katzen zu leben. Es gefiel ihm nicht, dass hier scheinbar mehrere lebten, da es seinen Aufenthalt sicher strapazieren würde, wenn er sich mit mehr als einem weiteren Wesen abgeben musste, doch da dieses Nest relativ friedlich schien, erhoffte er sich Gnade. Vielleicht konnte er sich einschleimen, und den Anwohnern ein wenig Futter stehlen? Nur genug, um seine Kräfte zu stärken und selbst zu jagen, natürlich.

Er hatte beobachtet wie eine Kätzin von draußen in das Nest geschlüpft war. Würde sie wieder heraus kommen? Er blieb sitzen und wartete ab. Seine Schwanzspitze zuckte mit Ungeduld, doch er zwang sich noch ein wenig abzuwarten. Bald. Bald war alles wieder gut.


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