Warrior Cats - das RPG
Warrior Cats - die Welt der Katzen.
Tritt dem DonnerClan, WindClan, FlussClan, SchattenClan, WolkenClan oder dem BlutClan bei und führe ein Leben als Krieger!
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Hierarchie
DonnerClan
Anführer: Toxinstern
2.Anführer: Farnsee
Heiler: Eichenblatt
Heilerschüler: Enzianpfote

FlussClan
Anführer: Jubelstern
2.Anführer: Hirschfänger
Heiler: Kauzflug

WindClan
Anführer: Dunkelstern
2.Anführer: Sturmjäger
Heiler: Milanschrei

SchattenClan
Anführer: Mohnstern
2.Anführer: Gewitterbrand
Heiler: Engelsflügel
Heilerschüler: Abendhimmel

WolkenClan
Anführer: Brombeerstern
2.Anführer: Wildfeuer
Heiler: Tränenherz
Heilerschüler: Regenpfote

BlutClan
Anführer: Djinn
2.Anführer: //
"Heiler": Emerald
"Heilerschüler": Lotta

Das RPG
Jahreszeit:
Blattleere

Tageszeit:
Mondhoch

Tageskenntnis:
Die Luft ist feucht und es geht ein kalter Wind. Etwas Schnee fällt vom Himmel, der aber außer am Moor kaum liegen bleibt. Während Wald und Wiese weiterhin in einen dichten Nebel gehüllt sind, fegt der Wind über die höher gelegenen Gebiete hinweg. Aufgrund der Kälte ist auch die Beute selten geworden und der aufgeweichte Boden erschwert die Jagd besonders für junge und unerfahrene Katzen.


DonnerClan Territorium:
Der Waldboden ist nass, aber der Schnee ist unter den Bäumen nicht liegen geblieben. Der Nebel hüllt den Wald in eine dichte Decke und ab und zu verirren sich Schneeflocken zwischen den Ästen nach unten. Trotz der wenigen Beute ist die Jagd hier zwischen den Bäumen einfacher, auch wenn das nasse Laub ganz schön rutschig sein kann.


FlussClan Territorium:
Durch den Regen ist der Boden aufgeweicht und das Wasser im Fluss steht höher als sonst. Der Nebel bedeckt die Weiden und erschwert die Jagd auf Landbeute. Fische sind in der stärkeren Strömung ebenfalls schwerer zu fangen, aber es gibt noch genügend für alle.


WindClan Territorium
Der kalte Wind fegt über das Moorland und reißt die Nebelfelder auf. Die Jagd wird durch die schlechte Sicht zusätzlich erschwert und hier bleibt sogar etwas Schnee liegen, was den Boden noch rutschiger macht.


SchattenClan Territorium:
Auch hier ist es feucht und besonders im südlichen Teil des Territoriums nebelig. Frösche und Reptilien gibt es keine mehr und die Jagd auf andere Beute wird vom Nebel erschwert, auch wenn sie im Nadelwald einfacher ist als auf offenem Gelände im Norden des Territoriums, wo Schnee liegen bleibt und der Wind stärker ist.


WolkenClan Territorium:
Der Nebel verdeckt die Sicht und Vögel sind schwerer zu fangen. Die feuchte und teilweise nasse Rinde der Bäume macht das Klettern schwer und die Jagd ist für unerfahrene Katzen schwierig, auch wenn der Schnee hier nur an wenigen Stellen liegen bleibt.


Baumgeviert:
Die vier mächtigen Eichen zeigen sich von Wind und Nebel unbeeindruckt. Der Sturm zerrt an ihren Blättern, aber unten ist die Senke von Nebel bedeckt. Im Schutz des Unterholzes hat sich etwas Beute zurückgezogen, aber auch hier kommt sie nur selten ins Freie.


BlutClan Territorium:
Auch hier ist es kalt und nebelig. Die Zweibeiner gehen mit ihren Hunden lieber kurze Runden und verbringen die meiste Zeit drinnen. Damit sind auch die Straßen ein wenig sicherer, auch wenn Monster, fremde Katzen und streunende Hunde wie in jeder anderen Zeit eine Gefahr darstellen. Das Wasser im Strom ist nicht gefroren und Beute ist immer schwerer zu finden.


Streuner Territorien
Auch hier ist es nebelig und windig. Leichter Schnee fällt vom Himmel, bleibt aber nur an einigen wenigen Stellen liegen. Bewaldete Gebiete sind ein wenig besser von Schnee und Wind geschützt, aber die Jagd auf die wenige Beute wird durch die Wetterbedingungen zusätzlich erschwert. Abenteuerlustige Hauskätzchen gibt es bei diesem Wetter eher weniger, aber Streuner sind durchaus anzutreffen.


Zweibeinerort
Mit zunehmend unangenehmerem Wetter bleiben die meisten Hauskätzchen lieber in den Nestern ihrer Zweibeiner, wo sie sich aufs warme Kissen kuscheln und aus dem Napf fressen können. Nur wenige abenteuerlustige Hauskätzchen wagen sich bei diesem Wetter überhaupt noch in den Garten … oder darüber hinaus.



 

 WolkenClan-Lager

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Stein
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BeitragThema: Re: WolkenClan-Lager   WolkenClan-Lager - Seite 30 EmptyMi 06 Jan 2021, 19:51


.:Rindenstreif:.

WolkenClan | Krieger | männlich
Rindenstreif seufzte leicht und wandte seinen Blick von der aufgehenden Sonne ab, die in diesem kalten wetter nicht wirklich seinen Pelz zu wärmen vermochte, und sah stattdessen zu seiner Schwester hinüber. Sie würden wohl doch nicht zu einem Nachtspaziergang kommen, aber er hatte diese Zweisamkeit dennoch genossen… Vor allem weil das letzte Mal eine Ewigkeit her zu sein schien.
Als wir noch Jungen waren?
“Erinnerst du dich daran, wie wir als Jungen oft versucht haben, die Nacht über wach zu bleiben und den Sonnenaufgang zu beobachten?”, fragte er Abenddunst leise. “Ich bin jedes mal eingeschlafen…”
Er schnaubte bei der Erinnerung daran, denn es hatte ihn jedesmal zutiefst geärgert. Trotzdem war es immer lustig gewesen, sich mit Abenddunst Möglichkeiten zu überlegen, wie sie länger wach bleiben konnten.
Der Krieger räusperte sich und sah auf seine Pfoten. Er merkte, dass sich die Atmosphäre zwischen ihnen für ihn immer noch recht seltsam anfühlte. Vielleicht würde es besser werden. Hoffentlich würde es besser werden.
Er dachte an Flammenpfote, die wohl eine der Wenigen war, die ihn akzeptierte und vielleicht sogar zu ihm auf schaute. Dagegen hatte Mohnfrost eindeutig irgendein Problem mit ihm. Er wollte zu gerne auf den Grund dieser Abneigung vorstoßen… Wie lange würde es dauern, durch die so offensichtlich aufgesetzte Fassade der hübschen Kriegerin zu berchen? Hm.
“Wie wäre es, wenn wir mit unseren Schülern zusammen trainieren gehen?”, fragte er Abenddunst schließlich, als ihm Nordpfote ins Auge fiel, der gerade mit seiner Schwester vor dem Schülerbau sprach. Vielleicht konnte ein wenig Training sie beide auf andere Gedanken bringen.
Flammenpfote würde sicherlich auch irgendwo im Lager sein - wenn sie sich nicht schon wieder selbstständig gemacht hatte...

Erwähnt: Nordpfote, Dunstpfote, Flammenpfote, Mohnfrost
Angesprochen: Abenddunst
Ort: WoC Lager


(c) by Moony





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BeitragThema: Re: WolkenClan-Lager   WolkenClan-Lager - Seite 30 EmptyDo 07 Jan 2021, 13:27




Schwanensee

Wolkenclan | Kriegerin




Erwähnte Katzen: Käfergift
Angesprochene Katzen: Käfergift



Schwanensee hielt kurz inne, als Käfergift meinte, dass es bei diesem Wetter im Bau besonders gemütlich war. Sie sah die Kriegerin an und nickte zögernd. Wenn sie so darüber nachdachte hatte sie recht. Hitze war noch nie Schwanensees Favorit gewesen, aber bei der Kälte hatte der Kriegerbau eine angenehme Temperatur erreicht. Ja du hast Recht. sagte sie kurz. Nicht jeder hatte so ein langes Fell wie sie und steckten die Kälte einfach so gut weg. Allerdings mag ich den Winter lieber als den Sommer. Gerade im Schnee kann ich mich viel besser tarnen. plauderte sie dann einfach aus dem Nähkästchen, während sie sich dann weiter putzte. Sie hatte einfach schon angenommen, dass Käfergift verstehen würde, dass sie den Winter nur wegen dem Wetter mag und nicht, weil dort Beuteknappheit und mehr Krankheiten herrschten. So schlau schätzte sie die Kriegerin dann doch ein. Klar, Schwanensee war nicht gerade als fleißigste Kriegerin bekannt, doch sie war ihrem Clan immer loyal gewesen und wenn es sein müsste, würde sie ihn auch mit dem Leben verteidigen. Doch so lange es noch genug andere gab, die jagden.... dann brauchte sie ihre Pfoten halt nicht schmutzig machen, das war doch praktisch!




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BeitragThema: Re: WolkenClan-Lager   WolkenClan-Lager - Seite 30 EmptyDo 07 Jan 2021, 22:54


Eulenpfote
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WoC | Schülerin | #001


Am frühen Abend war die junge Schülerin beinahe sofort eingeschlafen. Der Tag war anstrengend gewesen, auch wenn ihr lieber Mentor nicht der Meinung gewesen war sich blicken lassen zu müssen. Eine Überraschung war es ehrlich gesagt nicht, anders kannte die  Braune den zerstreuten Kater gar nicht. Da jedoch die ganze Sippe zeitgleich von der Bildfläche verschwunden war, hatte die 8 Monde alte Kätzin bereits die Vorahnung, dass die Idioten sich mal wieder zu einem Training hatten hinreißen lassen. Nicht, dass das sonderlich häufig vorkam. Nur so alle zwei Tage.

Also hatte sie den vergangenen Tag damit verbracht Käfergift zu nerven und mit ihr durch das Territorium zu stromern. So war sie natürlich entsprechend erschöpft gewesen, immerhin hatte die cremefarbene Kriegerin erstaunlich viel Energie in ihrem Körper. Eulenpfote war ebenfalls durchaus auf der agilen Seite des Lebens anzutreffen, doch an die Kätzin mit den Bernsteinaugen kam sie wirklich nicht heran. Alles in allem, sie hatte ziemlich lange Geschlafen und aufgewacht war Eulenpfote eigentlich nur, weil irgendetwas in ihrem Nest unbequem in ihre Flanke gestochen hatte. Nun, wo sie jedoch schon einmal wach war, konnte sie auch genauso gut aufstehen. Gähnend streckte ihr kleiner brauner Körper sich, ihre Brust rutschte dabei über den kalten Boden des Schülerbaus.

Es war wirklich verdammt kalt geworden. Brummend leckte Eulenpfote sich ein paarmal über das Brustfell, glättete die widerspenstigen Stellen und mit steifen Gliedern verschlug es sie auf den Lagerplatz des WolkenClans. Kurz ließ sie ihren Blick schweifen, ihre braunen Irden wanderten über die verschiedensten Katzen, wobei sie an der hellen Gestalt Käfergifts hängen blieb. In der Dämmerung schimmerte ihr Fell beinahe ein wenig rosa. Irritiert blickte die junge Schülerin auf, als auf einmal eine dicke weiße Flocke auf ihrer Nase landete. Schielend versuchte sie diese mit ihrem Blick zu fixieren, doch war der weiße Fleck schneller wieder verschwunden als er aufgetaucht war. Reflexartig musste sie Niesen, zog dabei die Nase kraus und schüttelte ihren gesamten kompakten braunen Leib.

Natürlich wusste Eulenpfote worum es sich handelte, sprach doch jeder von der Blattleere und über Schneefälle, doch hatte die Schülerin selbst die kalten Flocke noch nie zu Gesicht bekommen. Interessiert lag ihr Kopf ein wenig auf der Seite, während sie wartend die Zunge zwischen ihren Lippen hervorkommen ließ. Es dauerte nur wenige Sekunden, bevor sich eine Schneeflocke auf dieser ablegte und ein kühles Gefühl durch ihren Körper wandern ließ. Freudig nahm Eulenpfote ihre Bewegungen wieder auf, hüpfte mehr als das sie ging und sprang mit einem gewaltigen Satz Käfergift auf den Rücken. Dabei miaute sie vergnügt, presste ihren Kopf in den warmen Nacken der cremefarbenen Kriegerin und schnurrte deutlich. „Guten Morgen Käfergift!“ Rief die Braune fröhlich, legte ihren Kopf zwischen den Ohren der Kriegerin ab und musterte Schwanensee, welche wohl gerade ein Gespräch mit ihrer Verbündeten gehalten hatte.

„Sag mal, ist der Faulpelz schon wieder im Lager, vielleicht lässt er sich ja heute mal dazu herab, mit mir trainieren zu gehen?“
Murrte die Schülerin gespielt düster, lachte danach jedoch gelöst und wartete entspannt auf eine Antwort.

Erwähnt: Beerenjäger, Käfergift, Schwanensee, Funknwut, Rotfels (id)
Angesprochen: Käfergift
Sonstiges: Lager
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Zuletzt von Katsuki am So 24 Jan 2021, 02:06 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: WolkenClan-Lager   WolkenClan-Lager - Seite 30 EmptyFr 08 Jan 2021, 14:42

Regenpfote
I'm high and drunk on ego, can't see straight. So I just feel my way around and I'm touching and I'm grabbing everything I can't be havin'.
---------->  Hochfelsen und Mondstein

Bis Regenpfote wieder im Lager war, stand die Sonne bereits an ihrem höchsten Punkt. Zumindest vermutete er dies, denn sehen konnte er die Sonne hinter der dichten Nebeldecke und dem trüben Himmelsschleier nicht. Auf dem Rückweg hatte es auch auf einmal zu schneien begonnen, was ihre Reise nicht unbedingt vereinfachte. Der Heilerschüler hatte das grau gemusterte Fell gegen die eisige Kälte, die ihm unter den Pelz kroch, erneut aufgestellt, den Schweif aufgeplustert und den Kopf leicht gesenkt. Schneeflocken verfingen sich in seinem Pelz und kitzelten seine Nase. Als schließlich die Brombeerhecke des Lagerwalls in sein Sichtfeld geriet, beschleunigte er seine Schritte immer mehr, erleichtert darüber, endlich angekommen zu sein.
»Nein, das war alles«, murmelte er an Nachtwind gewandt und blickte zu dem jungen Krieger hoch. »Danke für deine Begleitung.« Auch wenn er definitiv der Meinung war, diese nicht nötig gehabt zu haben, so wollte er ihm gegenüber nicht unhöflich sein. Der Kater neigte seinen Kopf und schritt dann weiter auf die Lichtung, die Umgebung musternd. Krieger brachen zu ihren Pflichten auf und vor dem Schülerbau konnte er Dunstpfote sehen, die sich gerade mit zu Nordpfote unterhalten schien. Über was sie wohl redeten. Seine Aufmerksamkeit blieb jedoch nicht lange an der Schülerin hängen, denn etwas abseits konnte er auch Echopfote sitzen sehen. Als er an seinem Bruder vorbeilief, blieb er kurz stehen und hoffte, dessen Beachtung gewonnen zu haben. Da er allerdings nicht wirklich in der Stimmung zu reden war, war es nur ein kurzes Schnippen mit den Ohren in seine Richtung, das als eine Art Begrüßung fungieren sollte, bevor er seinen Weg in den Heilerbau auch schon wieder fortsetzte. Hoffentlich konnte er sich nun etwas ausruhen. Reden konnten sie später vielleicht auch noch.
Seine Mentorin hatte vor dem Heilerbau Platz genommen und langsam kam Regenpfote neben ihr zum Stehen. Erst jetzt merkte er, wie seine rosa Ballen von der Reise schmerzten. »Hallo Tränenherz.« Sie hatte ihn sicher schon erwartet. »Wie geht es den Verletzen? Gibt es noch etwas zu tun?« Seine ersten Worten galten gleich ihren Patienten, um sie sich Tränenherz in seiner Abwesenheit bis jetzt alleine gekümmert hatte, auch wenn ein klein wenig Erschöpfung in seiner Stimme mitschwang. Er blickte ins Innere des Baus und sah sich um. Es war etwas ruhiger und leerer geworden, wie er feststellte.

Erwähnt: Nachtwind, Dunstpfote, Nordpfote, Echopfote, Tränenherz
Angesprochen: Nachtwind, Tränenherz
008

Code by Nesselgift



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BeitragThema: Re: WolkenClan-Lager   WolkenClan-Lager - Seite 30 EmptyFr 08 Jan 2021, 17:30


Käfergift

#003 / unterhält sich mit schwanensee & eulenpfote

Wirklich effektiv gegen ihre Langeweile war das Gespräch mit Schwanensee auch nicht sonderlich, stellte Käfergift frustriert fest. Über das Wetter könnte sie sich auch mit den Würmern unterhalten. Mit halbem Ohr schenkte sie den Worten der schneeweißen Kriegerin Gehör, während sie regelmäßig ihre Fellpflege unterbrach und mit ihren Augen weiter das Lager abzusuchen. Ihr bernsteinfarbener Blick hüpfte von der einen Katze zur nächsten bis sie das Lager der Länge nach durch hatte, nur um dann wieder von vorne zu beginnen. Es war absolut unfair vom SternenClan sie so leiden zu lassen! Etwas Aufregung war wirklich nicht zu viel verlangt.

“Hmm”, summte sie nachdenklich und blickte auf ihr eigenes, cremefarbenes Fell hinab, “ich kann mich nie wirklich gut tarnen. Aber das muss ich auch nicht! Ich bin so blitzschnell, dass meine Gegner mich gar nicht erst kommen sehen!”
Demonstrativ sprang sie auf die Pfoten und deutete einen Satz in Richtung der Kriegerin an, ihr Schweif aufgeregt peitschend. Ein spielerisches Knurren entsprang ihrer Kehle, Langeweile und kalte Glieder augenblicklich vergessen. In Momenten wie diesen vermisste sie ihre Schülerzeit noch mehr als sonst. Mit Funkenwut, Beerenjäger und Rotfels als ihre Baugefährten war es wirklich niemals langweilig gewesen. Irgendetwas war immer los. Beinahe sehnsüchtig blickte sie zum Lagereingang, stellte sich vor dass Funkenwut im nächsten Herzschlag hereinstürmen würde mit seiner aufbrausenden Art, wild um sich brüllen würde und sie somit von ihrem Leid befreien würde.
Ihre ersehnte Rettung kam allerdings nicht in Gestalt des stacheligen Kriegers, sondern einer aufgedrehten Schülerin, die plötzlich auf ihrem Rücken landete. Nicht, dass es ihr wirklich etwas ausmachte. Die braune Kätzin war so klein und leicht, es fühlte sich an als würde eine Maus auf Käfergifts Rücken sitzen. Eulenpfote!”, rief Käfergift und ein begeistertes Schnurren ließ ihren ganzen Körper leicht vibrieren, so sehr freute sie sich. Wer brauchte schon dumme Kater, die einen immer wieder im Lager vergaßen. Bereits am vorherigen Tag war die junge Schülerin Beerenjägers ihre Rettung gewesen. Da dieser in seinem Trainingswahn seine Verpflichtungen wieder einmal komplett vergessen hatte, hatte Käfergift seine Schülerin unter ihre Pfoten bekommen und hatte ihr ihre liebsten Plätze im ganzen Territorium gezeigt. Und das waren eine Menge.
Die cremefarbene Kriegerin ließ ihren Oberkörper auf ihre Vorderpfoten plumpsen und genoss die Wärme, die von Eulenpfotes kleiner Gestalt in ihr Rückenfell sickerte. Ihre Ohren zuckten als der Atem der Schülerin ihre Tasthaare kitzelten. “Wenn du Beerenjäger meinst, der schnarcht noch den ganzen Kriegerbau zusammen. Aber du kannst ihn ruhig wecken gehen, er wird eh mit Hummeln im Hintern rumrennen, wenn er merkt, dass er bis Sonnenhoch geschlafen hat.” Käfergift kicherte bei dem Gedanken an das schockierte Gesicht des Katers. Plötzlich kam ihr ein boch besserer Gedanke. “Warte! Sag ihm, er hat einen ganzen Tag verschlafen!” Seine Reaktion darauf würde ganz bestimmt etwas Aufregung ins Lager bringen.

Erwähnt: Schwanensee, Beerenjäger, Funkenwut, Rotfels, Eulenpfote
Angesprochen: Eulenpfote



~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~



die drei idioten vom dienst <3


› oops, my bad! ‹
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Zuletzt von Lyka am Sa 09 Jan 2021, 19:28 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: WolkenClan-Lager   WolkenClan-Lager - Seite 30 EmptyFr 08 Jan 2021, 18:20


Eulenpfote
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WoC | Schülerin | #002


Zu ihrer Freude schien die cremefarbene tatsächlich auf eine solche Unterbrechung ihres Alltags gewartete zu haben. Zumindest freute Käfergift sich sichtlich über ihre Anwesenheit. Das Schnurren steckte Eulenpfote direkt an, sie bearbeitete mit ihren kleinen Pfoten die Schultermuskulatur der größeren und machte es sich weiter auf ihrem Rücken bequem. Da sie weder besonders groß noch besonders schwer war, schien es der Kriegerin nichts auszumachen, dass sie so als Liegegelegenheit missbraucht wurde. Dabei musterte sie Schwanensee aus aufmerksamen braunen Augen, pustete ihrer Freundin gegen das rechte Ohr und riss ihr kleines Maul auf um herzhaft zu gähnen.

Entspannt wie sie war kuschelte sie sich an Käfergift, spürte wie immer mehr kühle Flocken sich auf ihrem Körper ablegten und kurz darauf in Form von hartnäckigen Tropfen tiefer in ihr Fell hinein sanken. Wirklich gewöhnt hatte die kleine Schülerin sich noch nicht an diese eisigen Temperaturen, immerhin war die Blattleere doch erstaunlich schnell angebrochen, doch hatte Eulenpfote die ausgehende Gefahr noch gar nicht erkannt. Natürlich hatten ihre Eltern und auch die Ältesten ihr erzählt wie schlimm die Blattleere sein konnte, doch fehlte ihr in dieser Form einfach die Erfahrung. Außerdem sah Schnee doch irgendwie ganz schön aus.

„Natürlich meine ich Beerenjäger.“ Amüsiert schnurrend stupste die Kätzin ihrer Freundin mit der Pfote gegen die Schulter, bevor sie sich langsam aufrappelte. Mit einer flüssigen Bewegung ließ sie sich vom Rücken Käfergifts gleiten und schüttelte sich die Tropfen aus dem Pelz, kaum hatte sie wieder alle vier Pfoten auf der Erde. „Ich meine, es ist nichts neues, dass er mich hier vergisst. Ich habe manchmal das Gefühl, dass sein gesamter Horizont auf Funkenwut beschränkt ist.“ Grinsend streckte ihr kurzer Leib sich noch einmal, bevor sie ihren Blick zum Kriegerbau ziehen ließ. Sie mochte Beerenjäger gerne. Wirklich.

Manchmal vielleicht ein wenig zu gern. Aber er verhielt sich ihr gegenüber einfach wie ein Junges. Okay, auch Käfergift gegenüber hatte der schwarze Kater nicht das größte Selbstbewusstsein, aber irgendwo tief in ihr hoffte Eulenpfote, dass ihr Mentor sich irgendwann an ihre Anwesenheit gewöhnen würde. Vielleicht nahm er sie ja mal bei einem Kampftraining mit Rotfels und Funkenwut mit. Sie hatte die drei bisher nur einmal kämpfen sehen und das war wirklich eine Nummer für sich gewesen. Ganz anders als alles, was sie in ihrer Schülerzeit bis zu diesem Zeitpunkt so kennengelernt hatte. Die drei nahmen sich untereinander nicht zurück und irgendwie bewunderte Eulenpfote Beerenjäger für seine Stärke. Wenn er nicht so ein nervöses Fellbündel wäre, kaum war er mit ihr allein.

Funkenwut und Rotfels sind noch nicht zurück, oder?“ Eher nebensächlich erkundigte die kleinere sich nach dem Idioten-Duo, zuckte amüsiert mit den Ohren, während ihr Schweif freudig auf und ab wippte. Ohne auf die Antwort zu warten sprang sie einmal eindrucksvoll in die Luft, schlug mit ihren Pfoten nach einer besonders großen Schneeflocke und schloss diese zwischen ihren Ballen ein. Doch kaum kam sie mit den Hinterläufen auf dem Boden auf, war der Schnee bereits geschmolzen. „Ich geh den Flohpelz dann mal aus dem Nest jagen. Ich meine, er kann ja nicht den ganzen Tag verschlagen, nicht?“ Verschwörerisch zwinkerte sie Käfergift zu, rieb ihre Wange einen Moment an der cremefarbenen Schulter, bevor sie sich entgültig abwandte.

„Lass uns gemeinsam essen, wenn du noch im Lager bist, wenn Beerenjäger und ich zurückkommen!“ Es war keine Frage, viel mehr eine klare Aufforderung, doch funkelte in ihren Augen die Freude, Käfergift wusste genau, dass Eulenpfote manchmal direkter war, als beabsichtigt. So war sie nun mal. Mit fliegenden Pfoten sprang die energiegeladene Schülerin auf den Kriegerbau zu und steckte unverhohlen den Kopf hinein. „Ey Beerenjäger! Wach auf! Du hast den ganzen Tag verschlafen!“ Rief sie, ohne Rücksicht auf die schlafenden Katzen zu nehmen und stupste ihrem Mentoren mit der rechten Pfote in die Seite. Von ihm ging ein schaler Geruch von Schlamm und Blut aus. Also waren sie wirklich trainieren gewesen. Beleidigt bließ Eulenpfote die Wangen auf und wartete auf eine Reaktion ihres wundervollen Mentors.

Erwähnt: Beerenjäger, Funkenwut, Rotfels, Käfergift, Schwanensee,
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BeitragThema: Re: WolkenClan-Lager   WolkenClan-Lager - Seite 30 EmptyFr 08 Jan 2021, 21:58

Nebelherz
Krieger | männlich | Vertretung  

Nach einer morgendlichen Fellwäsche und nachdem er sich ausgiebig gestreckt hatte, trat Nebelherz aus dem Kriegerbau ins Lager hinaus. Es war der ein klassischer, trüber Morgen des Blattfalls, obwohl es heute wahrscheinlich besonders ungemütlich war.
Der Krieger gähnte und trabte zum Schülerbau, denn es war Zeit für eine weitere Trainingsstunde mit seinem Schüler. Sein Schüler war aber gar nicht dort.
Mit gerunzelter Stirn sah er sich um und endeckte den jungen Kater am Rand des Lagers.
Der Krieger trottete zu ihm hinüber und suchte sich eine einigermaßen trockene Stelle, auf der er sich niederlassen konnte. Es gab jedoch keine, weswegen er mit dem kalten, nassen Boden vorlieb nehmen musste.
Nicht gerade eine Situation, die die Laune besserte oder einen zu neuen Taten motivierte, doch Nebelherz war trotzdem guter Dinge.
“Guten Morgen, Echopfote, du bist ja schon wach”, miaute er.
Er wollte Echopfote heute ein paar Techniken fürs Klettern zeigen - auch wenn heute vielleicht nicht das beste Wetter dafür war.
Wir müssen vorsichtig sein, nahm er sich vor.
“Komm, wir sollten nicht länger hier in der Kälte sitzen. Ich wollte heute mit dir trainieren gehen - diesmal nur wir zwei.”, fuhr er fort und lächelte leicht. So würde es wahrscheinlich einfacher für sie beide sein, als wenn sie sich zusätzlich noch mit noch weiteren Katzen auseinandersetzen mussten.
Er stand auf, seine Schweifspitze zuckte auffordernd, während er sich dem Lagerausgang zuwandte. “Wir gehen zum Waldstück.”, erklärte er ihr Ziel und ging voran.

Erwähnt: -
Angesprochen: Echopfote
Ort: WoC Lager | Kriegerbau -> Rand des Lagers -> Kleines Waldstück

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BeitragThema: Re: WolkenClan-Lager   WolkenClan-Lager - Seite 30 EmptyFr 08 Jan 2021, 22:04




Kuckucksfeder
Die Aufrichtige«


» angesprochen: Tränenherz, Erlenherz
» erwähnt: Regenpfote, (Flügelschlag)

Noch immer nagte ihr schlechtes Gewissen an Kuckucksfeder. Sie hatte bei dem Kampf gegen die Hunde nicht nur nicht geholfen, nein sie war wahrscheinlich auch noch ein Hindernis gewesen. Und jemand, auf den die anderen noch zusätzlich hatten Acht geben müssen. Was nun Katzen wie Erlenherz fast das Leben gekostet hätte. Um den Rest ihrer damaligen Patrouille war es besser bestellt, aber das entschuldigte trotzdem nichts. Schon seit sie ihren Schock ausgeschlafen hatte umschlich sie den Eingang des Heilerbaus wie ein Fuchs ein Entennest aber nun waren die meisten Helfer endlich weg und Kuckucksfeder konnte es sich vielleicht erlauben sich blicken zu lassen. Denn gerade bei Erlenherz musste sie sich entschuldigen.
Schnell schnappte sie sich eine Elster vom Frischbeutehaufen und steuerte auf den dunklen Bau zu. Tränenherz kam ihr leider - oder glücklicherweise? - gerade entgegen. "Ein biffen Ftärkung für die Verwundeten,  jeff da fie verarfet find." nuschelte sie bittend durch ein Maul voller flaumiger Federn, neigte den Kopf und trat an der Heilerin vorbei. Wenn sie sie nicht hier haben wollte, würde sie eben wieder gehen müssen, aber wie sie Tränenherz kannte, war sie eine gutmütige Kätzin, die erkannte, wenn ein Clangefährte nur Gutes im Sinn hatte. Außerdem gesellte sich in dem Moment Regenpfote zu ihnen und würde seine Mentorin hoffentlich für einen Moment beschäftigen.

Und da war er auch schon. Erlenherz, aber nicht wie an dem Tag, an dem Kuckucksfeder mit ihm und Flügelschlag bei Sonnenuntergang gejagt hatte, stark und voller Energie, sondern eingewickelt in Umschläge, mit Pasten beschmiert und in Spinnenweben gehüllt. Unter all dem wirkte er auf Kuckucksfeder schmächtig, fast wie ein kränkelnder Ältester, doch seine Flanken hoben und senkten sich regelmäßig und füllten den jungen Körper mit Leben. Vorsichtig, als könnte sie sonst die Wände einstürzen lassen, legte die Kätzin ihr Mitbringsel ab. "Erlenherz? Guten Morgen... bist du wach?" hauchte sie sanft, über den Rücken des Katers hinweg, sie traute sich nicht näher zu treten, nicht ohne eine freundliche Antwort von ihm.



Code by Mufasa



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Katsuki
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BeitragThema: Re: WolkenClan-Lager   WolkenClan-Lager - Seite 30 EmptySa 09 Jan 2021, 00:18


Funkenwut
Never asking for someone's help,
or to get some respect
WoC | Krieger | #011


cf Mooskuhle

Nur wenige Augenblicke nachdem sie die Mooskuhle verlassen hatten, fokussierten seine Sinne sich augenblicklich auf die Jagd. Für einen Moment geriet die Wut, welche in seinem inneren wütete in den Hintergrund, machte einer ausgeglichenen Ruhe Platz. Auch, wenn er seine Meinung Laubfell gegenüber nicht geändert hatte und dieser ihn irgendwann sicher mal kennenlernen würde, wenn er sich weiterhin trauen würde seinem Blick auszuweichen und zu stottern wie ein Feigling.

Seine Augen gingen für einen Augenblick zu und mit flüssigen Bewegungen manövrierte der riesige cremefarbene Kater sich durch das Territorium, während jeder seiner Sinne nur darauf ausgelegt waren Beute zu finden und zu erlegen. Selbst der immer gut gelaunte Idiot, welcher bis zu diesem Zeitpunkt noch bei ihm gewesen war geriet in den Hintergrund.

Nur leider war die Blattleere mittlerweile schon bei ihnen angekommen, der Schnee irritierte seine Sinne und so dauerte es bedeutend länger als sonst, bis der junge Krieger die Fährte eines Eichhörnchens aufnahm. Dieser verdammte Schnee. Sofort änderte Funkenwut seine Richtung, bewegte sich geschmeidig auf das Beutetier zu, welches sich auf einem niedrigen Ast befand und wohl drauf und dran war höher in den Baum hinein zu klettern.

Doch nicht mit Funkenwut.

Der Kater machte einen gewaltigen Satz, katapultierte sich präzise in die Luft und landete schneller direkt vor seiner Beute, als diese zu reagieren in der Lage gewesen wäre. Mit den Krallen seiner Hinterläufe hielt er sich auf dem Ast, während er sofort zum Angriff ansetzte und das Eichhörnchen mit einem Biss tötete.

Einen weiteren Sprung später fand er sich auf dem Boden wieder, hielt kurz nach Rotfels ausschau, bevor er sich langsam auf den Weg ins Lager zurück machte. Auf dem Weg schaffte er es noch mehr oder weniger elegant eine Wühlmaus zu erbeuten, welche kleiner war als alles was er gerne mit ins Lager zurückgenommen hätte. Aber er war niemand der Beute verschwenden würde. Angekommen blickte er sich einen Moment um, sein orangener Blick wanderte bedächtig langsam über die verschiedenen Katzen, während in Funkenwuts inneren die altbekannte Wut wieder aufzukochen begann.

Die gesamte Körperhaltung angespannt, mit gestrafften Schultern begab er sich zum Frischbeutehaufen, legte die Maus ab und bedachte den kleiner werdenden Hügel mit zusammengekniffenen Augen. Mit schnippenden Schweif und der Beute im Maul begab er sich nach einigen Herzschlägen ganz intuitiv in die Richtung in der er Käfergift ausmachen konnte. Nicht, dass er die Kriegerin sonderlich gut leiden konnte, doch hatte er sich gewissermaßen an ihre Anwesenheit gewöhnt. Es musste wohl ähnlich sein wie bei der Grinsebacke. Außerdem würde er sie sowieso nicht loswerden, dass hatte er schon in ihrer Schülerzeit gemerkt.

Ohne der anderen cremefarbenen ernsthaft Aufmerksamkeit zu geben setzte er sich in die Nähe von ihr und Schwanensee, wickelte seinen Schweif ordentlich um seine Pfoten und begann den ersten Bissen aus der – noch – warmen Beute zu nehmen. Dabei blickte er zwischendurch zum Eingang, erwartete eigentlich schon, dass der rote Pelz seines Anhängsels durch den Eingang huschte und leckte sich über die Lippen. Er würde in den nächsten Tagen öfter Jagen gehen, auch wenn die Kälte, die mittlerweile in ihrem Territorium herrschte ihn innerlich fluchen ließ. Er hasste was was kalt war, Schnee war sein größter Feind – er konnte ihn weniger leiden als Beerenjäger – und im Normalfall bekam keine Katze ihn freiwillig aus dem Bau, sobald dieses weiße Zeug den Boden auch nur ansatzweise bedeckte. Doch hatte er in der letzten Blattleere gemerkt, dass er besser war als das. Immerhin war er ein Krieger. Es gab keine Entschuldigungen, keine Rechtfertigungen sich von einer kleinen Abneigung von seinen Pflichten als Clan-Krieger abzuwenden.

Erwähnt: Beerenjäger, Rotfels, Laubfell, Käfergift
Angesprochen:
Sonstiges: cf Mooskuhle
His will is beyond reach





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BeitragThema: Re: WolkenClan-Lager   WolkenClan-Lager - Seite 30 EmptySa 09 Jan 2021, 01:43


Beerenjäger
WolkenClan Krieger | 15 Monde | #011

Tief wie ein Stein hatte Beerenjäger die Nacht durchgeschlafen; der Trainingskampf mit seinem Bruder sowie Rotfels hatte deutlich seinen Tribut gezollt und obgleich er es als essenziell ansah, jede Möglichkeit zu nutzen, seine Kampffähigkeiten zu verbessern, hatte ihm im Nachhinein doch ein schlechtes Gewissen geplagt, weil er befürchtete, dass er zu erschöpft sein würde, um seinen anderen und genauso wichtigen Verantwortungen für den Clan nachzugehen. Die Gedanken hatten ihn jedoch nicht lange heimgesucht, statt ihnen war der traumlose Schlaf gekommen... der um einiges länger andauerte, als es ihm lieb war.
Beerenjäger hatte es sich eigentlich bereits früh in seinem Leben angewöhnt, zum Morgengrauen - wenn nicht sogar bereits davor - aufzuwachen und sich seinen Pflichten zu widmen oder wenigstens seine Fähigkeiten auszubauen. Nicht häufig hatte es sich ergeben, dass er dem nicht hatte nachkommen können, doch genau dieser Fall traf an diesem schneereichen Blattleeretag ein. Und beim SternenClan war ihm das unangenehm.

Als er Eulenpfotes Stimme vernahm, gefolgt von ihrem Stupser, schreckte er unwillkürlich wie vom Blitz getroffen auf und warf gehetzte Blicke durch den Kriegerbau. Von seinen weit aufgerissenen Augen und gesträubten Fell bishin zum bis in die Schweifspitze angespannten Körper - alles in ihm schrie nach Panik und Orientierungslosigkeit und erst nach einigen Wimpernschlägen begann es, in seinem Kopf zu rattern. Allmählich gewöhnte der Krieger sich an das spärliche Licht im Bau - sein Verstand sagte ihm, dass die Sonne bereits hoch am Himmel stand, doch er tippte auf einen wolkenverhangenen oder nebligen Tag - und langsam wanderten seine Augen zu der kleinen Gestalt seiner Schülerin.
Schlagartig schoss ihm das Blut in den Kopf und er spürte, wie sich der Scham in sein Gesicht einbrannte, während er immer wieder den Mund öffnete, um zum Reden anzusetzen, es jedoch nicht schaffte, ein Wort herauszubringen.
Als Beerenjäger nach gefühlt mehreren Blattwechseln endlich zu seiner Stimme zurückfand, waren seine Worte jedoch auch nicht viel mehr als ein unbeholfenes Stottern, »Ich- eh... Eulenpfote, du sollst nicht hier reinkommen. Guten... guten Morgen und danke, dass du mich geweckt hast, es tut mir so unglaublich leid, dass ich noch geschlafen habe. La-lass uns am besten rausgehen, okay?« Wild peitschte sein Schweif hinter ihm und ebenso nervös zuckten seine Ohren. Vehement vermied er es, ihr direkt in die Augen zu schauen, weshalb sein Blick irritiert mit jedem Wort eine andere Stelle ihres Körpers fixierte.
Rasch hatte der Krieger sich vorbeugen wollen, um sie in RIchtung Ausgang zu schieben - dass sie entrüstet sein könnte, fiel ihm in diesem Moment gar nicht auf (wenn es um zwischenkatzliche Dinge ging, konnte er wirklich blind sein) -, zuckte jedoch im letzten Augenblick zusammen, weil er sie nicht unangemessen hatte berühren wollen. Stattdessen huschte er an ihr vorbei und wäre beinahe mit dem Gesicht voraus in den Wall gelaufen, wäre er nicht im letzten Augenblick noch scharf abgebogen.

Kalte Luft füllten seine Lungen, als Beerenjäger ins Freie trat, und nervös trat er von einer Pfote auf die andere, während er auf seine Schülerin wartete. Er war froh, dass nicht allzu viele mehr im Kriegerbau geschlafen hatten, doch zurselben Zeit war er sich sicher, dass es dem Clan nicht unbemerkt geblieben war, dass Eulenpfote ihn hatte wecken müssen.
Ein Ausdruck tiefer Reue und Betroffenheit spiegelte sich auf seinem Gesicht wider, als der Kater bereits zu einem weiteren Redeschwall ansetzte, weil er nicht wusste, wie er sonst mit seiner Peinlichkeit umgehen sollte.
»Es tut mir leid, wahnsinnig leid, dass ich verschlafen habe. Und gestern kamen wir bereits nicht zum Trainieren - das holen wir heute alles nach, das verspreche ich! Bei diesem Nebel wird es vermutlich schwer werden, Beute zu finden, auch wenn wir das gleichzeitig als Chance nutzen können, deine Jagdfähigkeiten auch unter schlechten Bedingungen zu fördern. Gerade jetzt, wenn die Blattleere eintritt, kann der Clan jede Beute gebrauchen... und gerade die Ältesten werden uns dafür sehr dankbar sein. Nicht, dass ich es auf Dankbarkeit abziele natürlich.« Je länger er sprach, desto mehr glichen seine Worte einem nachdenklichen Murmeln, dass man sich nicht mehr sicher sein konnte, ob er tatsächlich mit Eulenpfote oder nicht doch nur mit sich selbst sprach.

Aus dem Augenwinkel sah er die Gestalt seines Bruders, der sich zu Käfergift sowie Schwanensee gesellt hatte, und unwillkürlich erinnerte er sich an die Niederlage. Gepaart mit seinem ungeschickten, nicht-kriegerischen Verhalten, das er an den Tag legte, spürte er erneut den Scham. Alles war einfach nur so unangenehm.

Erwähnt: Funkenwut, Käfergift, Schwanensee
Angesprochen: Eulenpfote






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BeitragThema: Re: WolkenClan-Lager   WolkenClan-Lager - Seite 30 EmptySa 09 Jan 2021, 16:44




Schwanensee

Wolkenclan | Kriegerin




Erwähnte Katzen: Käfergift, Eulenpfote, Beerenjäger, Funkenwut
Angesprochene Katzen: Käfergift



Schwanensee war das Gespräch mit Käfergift schon nach kurzer Zeit eher unangenehm gewesen. Nachdem Käfergift von sich behauptete, dass sie so unglaublich schnell sei, konnte Schwanensee nicht anders, als mit den Augen zu rollen. Warum waren alle hier immer so voll mit Motivation?
Bevor sie überhaupt antworten konnte, wurden sie von Eulenpfote unterbrochen, die einfach auf Käfergift draufsprang. Sofort ging Schwanensee einen Schritt zurück. Sie wollte auf keinen Fall, dass ihr weißes sauberes Fell nun wieder von rumfliegendem Dreck beschmutzt werden würde. Etwas abweisend, sah sie die beiden an, aber verklemmte sich eine spitze Bemerkung. Eher konzentrierte sie sich wieder auf ihre Fellpflege. Auch wenn ihr Fell bereits sauber war, putzte sie einfach noch gründlicher weiter.
Nach kurzer Zeit ging Eulenpfote in den Kriegerbau und weckte Beerenjäger auf, der nur ein paar Augenblicke später noch ein wenig verschlafen aus dem Bau kam. Ein bisschen musste Schwanensee schmunzeln. Bin ich froh, dass ich keinen Schüler habe. Kam es aus ihrem Mund. Ihre Worte waren nicht unbedingt böse gemeint, doch man merkte, dass sie sie wirklich ernst meinte. So ein junges Ding war einfach nur zu wild und nervig für sie.
In der kurzen Zeit hatte sich auch Funkenwut mehr oder weniger zu ihnen gesellt. Für einen Moment sah sie Käfergift an. Irgendwie musste sie wohl viele Freunde haben, dass sie nun auf einmal so eine große Gruppe waren. Für einen kurzen Augenblick sah sie etwas traurig aus, denn plötzlich fühlte sie sich doch sehr einsam. Niemand wollte mit ihr etwas zu tun haben, aber das konnte sie auch niemandem verübeln. Sie war halt anders. Anstrengender und sicherlich nicht einfach zu verstehen. Ob sie wohl jemals jemanden finden würde, der sie auch verstehen würde?




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BeitragThema: Re: WolkenClan-Lager   WolkenClan-Lager - Seite 30 EmptySa 09 Jan 2021, 18:05

Dunstpfote

„I haven´t got time to waste waiting for someone who can´t keep up with me. Life's all about fun and adventure. If you can´t enjoy life, that's not my fault but yours alone.“

Schülerin | WolkenClan

Wichtig mochten sie ja sein, die Schülerpflichten, da hatte mein Bruder bestimmt nicht Unrecht, aber langweilig waren sie trotzdem ... Außerdem klang er schon fast wie ein Krieger, der über die Wichtigkeit der Schülerpflichten lamentierte. Naja, nein, solange er mir keinen unnötigen Vortrag hielt, der jeder Katze den Spaß verdarb, war das schon okay.
Wichtig schon aber halt immer dasselbe, meinte ich deshalb nur. Ich will mal was Neues machen! So wie mit Regenpfote, fügte ich in Gedanken hinzu. Das hat Spaß gemacht. Meine Schnurrhaare bebten leicht, als ich an den grauen Heilerschüler dachte. Dann aber wandte ich mich wieder der Realität zu und der Frage, die Nordpfote mir gestellt hatte. Ich habe neulich mit Echopfote trainieren müssen, stellte ich dann fest. Furchtbar wenn du mich fragst, aber wenigstens hat Nebelherz mich mitgenommen.

Angesprochen: Nordpfote
Standort: Bei Nordpfote vor dem Schülerbau
Sonstiges: Unterhält sich mit Nordpfote

Reden | Denken | Handeln | Katzen
I don´t wanna be told to grow up
And I´m not gonna change, so you better give up!
(c)Schmetterlingspfote&Finsterkralle


Echopfote
„It´s a fact that we are different. But that doesn´t mean that we have nothing to give. We aren´t useless, but we have a very important task to fulfill. We are not useless but necessary, because we take care of the things that are important to us in our own unique way.“
WolkenClan | Schüler

Ich war eine Weile einfach geblieben, wo ich war und hatte das Treiben im Lager beobachtet, ehe Nebelherz aus dem Bau der Krieger trat. Der Kater streckte sich und lief dann zum Bau der Schüler, wohl entweder um mich zu holen, oder um Dunstpfote aufzufordern, sich uns anzuschließen. Schon der Gedanke an die zweite Option sorgte für einen leicht sauren Geschmack auf meiner Zunge, da ich mich an unser letztes gemeinsames Training erinnerte. Es war nicht nur anstrengend gewesen, sondern die andere Schülerin schien auch keinerlei Notwendigkeit zum Nachdenken zu begreifen, sondern jagte einfach nur, von einer Sache zur nächsten, ohne sich um irgendetwas anderes als sich selbst zu kümmern.
Zu meiner Erleichterung kam mein Mentor dann aber ohne die andere Schülerin zu mir und ich begrüßte den Krieger mit einem respektvollen Nicken. Hm, machte ich kurz, als er mich begrüßte und nickte dann langsam, als er mir erklärte, dass wir diesmal zu zweit zum Training aufbrechen würden. Scheinbar wollte er zum kleinen Waldstück gehen. Viel zu sagen, gab es dazu nicht, weshalb ich mich einfach aufrappelte, um dem Kater zu folgen. Ohne Dunstpfote war das Training gewiss um einiges entspannender und angenehmer und ehrlich gesagt freute ich mich sogar ein wenig darauf.


---> Kleines Waldstück [WolkenClan-Territorium]

Angesprochen: Nebelherz
Standort: Am Rand des Lagers --> verlässt das Lager mit Nebelherz
Sonstiges: Tbc.: Kleines Waldstück

Reden | Denken | Handeln | Katzen
(c)Schmetterlingspfote&Finsterkralle

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BeitragThema: Re: WolkenClan-Lager   WolkenClan-Lager - Seite 30 EmptySa 09 Jan 2021, 19:22


Eulenpfote
I gave up giving up
I'm ready to go
WoC | Schülerin | #003


Die Braune war noch nicht sonderlich alt. Dazu noch hatte sie ihr ganzes Leben damit verbracht die Krieger des WolkenClans zu mustern, ihnen bei ihren täglichen Aufgaben zuzusehen und sich zu wünschen so zu sein wie sie. Eulenpfote war schon immer ziemlich klein gewesen, oft wurde sie von ihrem Gegenüber unterschätzt und manchmal wünschte sie sich so groß und taktisch stark zu sein wie die Krieger. Der WolkenClan hatte einige herausragende Krieger vorzuweisen. Damit sprach sie nicht nur von den Mäusehirnen mit denen sie einen Großteil ihrer Freizeit verbrachte. Auch die älteren Krieger hatten durchaus etwas zu bieten. Doch Beerenjäger war der Schülerin ziemlich früh aufgefallen. Und das lag nicht an der seltsamen Konstellation aus dem schwarzen Krieger, seinen Brüdern, Rotfels und Käfergift. Nein, viel mehr lag es an der Leidenschaft die ihr Mentor bei allem was er tat an den Tag legte. War es jetzt eine Jagt, ein Kampf oder gar das Transportieren von Nestmaterial. Er war immer und überall vollkommen bei der Sache. Das bewunderte Eulenpfote an dem Älteren.

Nur irgendwie schien der ganze Wurf von Eisblüte und Flammenbart ein Problem mit sozialer Interaktion zu haben. Sie hatte das Drama um die Familie Beerenjägers nur aus Erzählungen mitbekommen, immerhin war sie zu diesem Zeitpunkt noch in der Kinderstube gewesen. Aber anscheinend war das familiäre Verhältnis zwischen den Brüdern schwierig. Deswegen fand Eulenpfote es wirklich seltsam, dass der schwarze Kater manchmal wie eine Klette am Pelz seines größeren Bruders zu hängen schien, wo Funkenwut doch oft genug ziemlich deutlich zeigte, dass dieser von Beerenjäger genervt war. Kurz überlegte die Schülerin, wie sie selbst zu Habichtpfote stand und legte dabei den Kopf leicht schief. Sie verstand sich deutlich besser mit ihrem Bruder, als Beerenjäger es mit seinem Tat.

Aus ihren Gedanken gerissen wurde die Braune, als ihr Mentor aufgrund ihrer Worte aus dem Schlaf fuhr. Dabei fiel es ihr schwer nicht laut zu lachen. Ein bisschen Rücksicht nahm sie dann doch noch auf die anderen Krieger. Zwar wies der Schwarze sie direkt darauf hin, dass sie im Bau der Krieger nichts zu suchen hatte, doch hatte das Eulenpfote noch nie wirklich interessiert. Viel mehr testete sie gerne die Grenzen der Regeln aus, ohne diese zu überschreiten natürlich. Amüsiert musterten ihre braunen Augen, wie der Krieger total neben der Spur versuchte sich normal mit ihr zu unterhalten. Doch fing er direkt wieder an zu stottern. Dabei konnte sie sich ein Seufzen nicht verkneifen. Wieso dieser Kater nicht in der Lage war mit Katzen des weiblichen Geschlechts zu sprechen wie mit jedem anderen auch war ihr ein Rätsel. Aber das würde sie auch noch lösen. Irgendwann. Mit zuckenden Mundwinkeln merkte wie der Kater mit sich selber focht. Er schaute ihr nicht direkt in die Augen, kam ihr auch nicht zu nahe, sondern stoppte einige Schnurrhaarlängen vor ihr abrupt und raste dann einfach an ihr vorbei. Den Kopf schüttelnd folgte sie ihm, schob sich aus dem Bau und platzierte sich mit ruhiger Mimik direkt neben ihm. Ein bisschen näher als es vielleicht angebracht gewesen wäre, aber wie sollte sein Verhalten sich verbessern, wenn er nicht mit Herausforderungen konfrontiert wurde?

Den folgenden Wortschwall kannte Eulenpfote bereits von dem Grünäugigen, weswegen sie geduldig abwartete. Ganz am Anfang hatte sie seine Murmelattacken Gruselig gefunden, doch man gewöhnte sich ziemlich schnell daran, wenn man diese fast jeden Tag mitbekam. Beerenjäger.“ Fing die Braune dann doch an zu sprechen, da die Worte des Katers nicht abzubrechen schienen. Doch er reagierte gar nicht auf sie. Ob sie nun mit ihr sprach, oder in einen Monolog verfallen war konnte selbst die Schülerin nicht so genau deuten. „Hallo?!“ Versuchte sie es nochmal, bevor sie ihn einfach fest mit der Pfote anstieß. Wer nicht hören wollte musste eben fühlen. „Du machst den Jungen angst, wenn du so weitermachst.“ Ein leises Kichern kam dabei aus ihrer Kehle, bevor sie sich auf alle vier Pfoten stellte und feierlich nickte. „Aber ja! Jagen klingt gut!“ Begeisterung schlich sich auf ihr rundes Gesicht, während sie ihren Mentoren anstrahlte und mit einem ungeduldig zuckenden Schweif wartete sie darauf, dass Beerenjäger ihren Aufbruch ankündigen würde. Es gab nichts besseres als den schwarzen Krieger – der sozial ein totaler Reinfall war – in seinem Element zu erleben. Er wurde dabei sprichwörtlich zu einer anderen Katze und das war unglaublich spannend anzusehen.

Erwähnt: Beerenjäger, Funkenwut, Rotfels, Käfergift, Habichtpfote, Flammenart/Eisblüte (id)
Angesprochen:  Beerenjäger
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Zuletzt von Katsuki am So 17 Jan 2021, 01:40 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: WolkenClan-Lager   WolkenClan-Lager - Seite 30 EmptySa 09 Jan 2021, 19:47



Ahornpfote
WolkenClan Schülerin


Die rote Schülerin schlug die Augen auf, als die Sonne hoch am Himmel stand. Nicht, dass etwas zu sehen war, denn bereits am trüben Licht erkannte Ahornpfote, dass es draußen nebelig war. Auch die Kälte drang unter die Farnbüschel. Oh ja, die Blattleere war gekommen. Wundervoll. War der Kampf mit den Hunden schon so lange her? Ihre Pfoten schmerzten zumindest nicht mehr und ihre Schulter war bis auf einen kleinen Kratzer fast vollständig verheilt. Nur in ihrem Herzen schmerzten die Ereignisse noch und ihr Kopf wurde geplagt durch die Erinnerungen. Seufzend rollte sich die Kätzin auf ihren Bauch und stemmte die Vorderpfoten in den Boden, um sich aufzusetzen. Mit langen Strichen begann sie, ihren Pelz zu reinigen und zu glätten, bis dieser wieder sauber glänzte. Ihre Ballen putzte sie behutsamer, doch auch diese waren fast vollständig in Ordnung. Ahornpfote würde also einfach nur aufpassen müssen.
Mit schnippender Schwanzspitze schob sich die rote Schülerin schließlich aus dem Bau und ließ ihren bernsteinfarbenen Blick für einige Herzschläge über das Treiben im Lager gleiten. Sie entdeckte einige Katzen, unter anderem Tränenherz, welche sie jedoch gleich wieder ignorierte. Ahornpfote brauchte die Heilerin nicht mehr, ihre Wunden waren geheilt und was wollte die Heilerin sonst noch von ihr. So ließ sie ihren Blick weiter schweifen, bis er an der Gruppe von Käfergift und wer nicht noch alles hängen blieb. Ihre Schwanzspitze zuckte erneut durch die Luft. Als Tochter des Anführers nahm sie das Clanleben stets anders wahr und analysierte es mehr als sie musste, doch so recht entscheiden konnte sie nicht, ob sie die Gruppe mochte und akzeptierte. Für einen Augenblick bohrte sie ihren Blick in alle anwesenden, wandte ihn dann jedoch ab und tappte weiter auf den Lagerplatz hinaus. Auf Frischbeute verzichtete sie für den Moment.
Einige Herzschläge lang legte sie ihren Blick auf den Heilerbau und wägte ab, ob sie Hurrikanpfote besuchen wollte, doch da Tränenherz und Regenpfote vor dem Bau saßen, empfand sie kein Interesse daran, sich diesem zu nähern. Stattdessen suchte sie ihre Umgebung nach Krallentanz und Brombeerstern ab, fand jedoch nur Wildfeuer. Vielleicht wusste die Zweite Anführerin ja, wo die beiden steckten.
"Sei gegrüßt", rief die rote Schülerin, als sie näher an die schildpattfarbene Kätzin heran trat und blieb vor dieser stehen. Blinzelnd blickte sie an dieser herab, wägte ab, ob sie sich einfach setzen sollte, entschied sich allerdings dagegen. Wer wusste schon, ob sie nicht gleich wieder aufbrechen würde. "Kannst du mir sagen, wo Krallentanz und Brombeerstern sind?"
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BeitragThema: Re: WolkenClan-Lager   WolkenClan-Lager - Seite 30 EmptySa 09 Jan 2021, 23:26


Käfergift

#004 / unterhält sich mit schwanensee & funkenwut

Entspannt gähnte Käfergift als die Braune ihre Schultern massierte, die kleinen Pfoten perfekt für die steifen Muskeln. Unwillkürlich sickerte auch die Müdigkeit zurück in ihre Glieder und die Cremefarbene kniff missfallen die Augen zusammen. Es war gerade einmal Sonnenhoch und sie hatte noch gar nichts interessantes heute erlebt, warum also wurde ihr verräterischer Körper jetzt schon müde? Sie war fast schon erleichtert als Eulenpfote von ihrem Rücken herunter rutschte und die daraufhin folgende Kälte einen Schock durch ihren Körper jagte, der sie wieder ein wenig aufrechter sitzen ließ.
"Was denkst du wie ich mich damals gefühlt habe als ich den Schülerbau mit ihnen teilen musste. Funkenpfote dies, Funkenpfote jenes." Käfergift verdrehte die Augen, verstand sie doch die Obsession des Schwarzen mit seinem aufbrausenden Bruder nicht wirklich. So besonders war Funkenwut nun auch wieder nicht. Natürlich war er talentiert, aber das war Käfergift auch - aber das schien Beerenjäger nicht wirklich zu interessieren. Typisch Kater. "Glaub mir, mittlerweile ist es schon um einiges besser." Sie schüttelte den Kopf, streckte ihre Glieder und fuhr die Krallen einige Male ein und aus. "Ich hab die Mäusehirne seit Sonnenuntergang nicht mehr gesehen, vielleicht schon länger. Wenn sie nicht bald zurück sind, mache ich mich auf die Suche nach ihnen. Wer weiß was die schon wieder angestellt haben." Dass sich einer der drei bisher noch nicht ernsthaft verletzt hatte, war wirklich ein Wunder und Segen des SternenClans.  
Sie gähnte erneut und schlug spielerisch nach den kurzen Hinterläufen der Schülerin als diese sich von ihr abwandte und zum Kriegerbau hinüber hüpfte. "Fang mir was leckeres. Eine Wühlmaus oder so." Erst als Eulenpfote im Kriegerbau verschwunden war, fiel Käfergift wieder ein, dass sie sich ja eigentlich mit Schwanensee unterhalten hatte bevor sie unterbrochen wurden. Etwas verlegen wandte sie ihre Aufmerksamkeit der weißen Kriegerin zu, nur um im nächsten Moment die Nase zu rümpfen als sie deren Gesichtsausdruck sah.
"Ich mag Eulenpfote", sagte sie demonstrativ und sah Schwanensee mit einem herausfordernden Funkeln in den Augen an nur darauf wartend, dass sie auch nur ein falsches Wort von sich gab. "Ich wünschte sie wäre meine Schülerin. Wir würden so viel Spaß zusammen haben." Amüsiert beobachtete sie, wie Beerenjäger praktisch aus dem Kriegerbau geschleift wurde, dann riss sie den Kopf zum Schülerbau hinüber. Wo trieb sich eigentlich ihr Schüler herum? Ich könnte nachschauen, ob er da ist und dann könnten wir zusammen mit Beerenjäger und Eulenpfote trainieren- Doch im nächsten Moment wurde dieser Gedankengang unterbrochen als Funkenwut sich neben ihr niederließ.
"Funkenwut!", miaute Käfergift begeistert und sprang auf, Krähenpfote schon wieder ganz vergessen. Sie presste die Schnauze kurz in das wirre Fell des Kriegers und leckte ihm schnell zur Begrüßung über die Wange - an die Ohren kam sie auf die Schnelle nicht heran - und wich dann eine Schwanzlänge zurück. Von ihrer sicheren Position außerhalb der Reichweite seiner Pfoten spähte sie auf seine Frischbeute herab. "Ooh, was isst du da?"

Erwähnt: Schwanensee, Beerenjäger, Funkenwut, Rotfels, Eulenpfote
Angesprochen: Eulenpfote, Schwanensee, Funkenwut



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die drei idioten vom dienst <3


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