Warrior Cats - das RPG
Warrior Cats - die Welt der Katzen.
Tritt dem DonnerClan, WindClan, FlussClan, SchattenClan, WolkenClan oder dem BlutClan bei und führe ein Leben als Krieger!
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Hierarchie
DonnerClan
Anführer: Toxinstern
2.Anführer: Honignase
Heilerschüler: Enzianpfote

FlussClan
Anführer: Jubelstern
2.Anführer: Hirschfänger
Heiler: Kauzflug

WindClan
Anführer: Sturmstern
2.Anführer: Rostkralle
Heiler: Milanschrei

SchattenClan
Anführer: Mohnstern
2.Anführer: Gewitterbrand
Heiler: Abendhimmel

WolkenClan
Anführer: Brombeerstern
2.Anführer: Wildfeuer
Heiler: Tränenherz
Heilerschüler: Regenpfote

BlutClan
Anführer: Djinn
2.Anführer: //
"Heiler": Emerald
"Heilerschüler": Lotta

Das RPG
Jahreszeit:
Blattleere

Tageszeit:
Sonnenaufgang [22.01.]

Tageskenntnis:
Die Temperaturen fallen und es geht ein kalter Wind. Die ersten Schneeflocken fallen vom Himmel, aber außer auf dem Moor bleibt kaum etwas davon liegen. Während Wald und Wiesen unter einer dichten Nebelschicht ruhen, fegt der Wind heftig über die höher gelegenen Gebiete hinweg. Auch die Beute hat sich zurückgezogen und der gefrorene Boden erschwert die Jagd besonders für unerfahrene Katzen.


DonnerClan Territorium:
Der Waldboden ist nass und teils gefroren, aber der Schnee bleibt nur an wenigen Stellen liegen. Der Nebel hüllt den Wald in eine dichte Decke und nur ab und an verirren sich einzelne Schneeflocken zwischen den Ästen zum Waldboden nach unten. Die Jagd ist hier ein wenig einfacher, als auf offenem Gelände, auch wenn der Boden an manchen Stellen ganz schön rutschig sein kann.


FlussClan Territorium:
Der Boden ist an mehreren Stellen gefroren und auf dem Fluss beginnt sich eine Eisschicht zu bilden. Das Wasser darunter ist nach wie vor noch von den inzwischen abgeschlossenen Arbeiten der Zweibeiner verdreckt und Beute ist nur schwer zu fangen. Dass der Nebel die Weiden bedeckt, erschwert außerdem die Jagd auf Landbeute zusätzlich.


WindClan Territorium:
Auf dem Hochmoor reißt der kalte Wind die Nebelfelder auf und sorgt für tiefere Temperaturen. Hier bleibt zusätzlich zum gefrorenen Boden auch noch etwas Schnee liegen, was den Boden noch rutschiger macht und die Jagd zusätzlich erschwert.


SchattenClan Territorium:
Auch hier ist der Boden gefroren und besonders die südlichen Gebiete des Territoriums in Nebel gehüllt. Frösche und Reptilien gibt es hier keine mehr und die Jagd auf andere Beute wird vom Nebel sowie dem rutschigen Boden erschwert. Die Jagd ist im Nadelwald jedoch einfacher, als auf dem offenen Gelände im Norden des Territoriums, wo Schnee liegen bleibt und der Wind stärker ist.


WolkenClan Territorium:
Der Nebel erschwert die Sicht und Vögel sind um einiges schwerer zu fangen. Die feuchte und teilweise nasse Rinde der Bäume macht das Klettern schwer und die Jagd ist für unerfahrene Katzen besonders schwierig. Der Schnee bleibt hier aber nur an vereinzelten Stellen liegen.


Baumgeviert:
Die vier mächtigen Eichen zeigen sich von Wind, Schnee und Nebel unbeeindruckt. Der Sturm zerrt an den verbleibenden Blättern, aber unten ist die Senke von Nebel bedeckt. Im Schutz des Unterholzes hat sich etwas Beute zurückgezogen, aber auch hier kommt sie nur selten ins Freie.


BlutClan Territorium:
Auch hier ist es kalt und nebelig. Die Zweibeiner und ihre Hunde gehen lieber kurze Runden und verbringen die meiste Zeit drinnen, was die Straßen ein wenig sicherer macht. Dennoch stellen Monster, fremde Katzen und streunende Hunde wie immer eine Gefahr dar. Am Rand des Schwarzstroms bilden sich dünne Eisschichten, aber richtig zugefroren ist der Strom nicht.


Streuner Territorien:
Auch hier ist es nebelig und windig. Leichter Schnee fällt vom Himmel, bleibt aber nur an einigen offenen Stellen liegen. Bewaldete Gebiete sind ein wenig besser von Schnee und Wind geschützt, aber die Jagd auf die wenige Beute wird durch die Wetterbedingungen zusätzlich erschwert. Abenteuerlustige Hauskätzchen sind bei diesem Wetter eher selten, aber Streuner sind durchaus anzutreffen.


Zweibeinerort:
Mit zunehmend unangenehmerem Wetter bleiben die meisten Hauskätzchen lieber in den Nestern ihrer Zweibeiner, wo sie sich aufs warme Kissen kuscheln und aus dem Napf fressen können. Nur wenige abenteuerlustige Hauskätzchen wagen sich bei diesem Wetter überhaupt noch in den Garten … oder darüber hinaus.

 

 WolkenClan-Lager

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BeitragThema: Re: WolkenClan-Lager   WolkenClan-Lager - Seite 64 EmptyMo 06 Dez 2021, 16:06



Tränenherz
WolkenClan Heilerin #034
Freundlich blinzelte die Heilerin als Ahornblatt erzählte wie stolz sie auf ihre Jungen war. Es war offensichtlich, dass die junge Kätzin etwas perplex darüber war, dass sie hier so plötzlich vor ihr stand um sich mit ihr zu unterhalten, doch Tränenherz ließ sich davon nicht beirren. Ahornblatt blickte die alte Kätzin fragend an, was diese mit einem ebenso fragenden Blick erwiderte. Sie spürte, dass für Ahornblatt die Wogen noch lange nicht so geglättet waren wie sie angenommen hatte. "Ich habe so das Gefühl, da ist etwas worüber du reden möchtest. Keine Sorge ich werde dir zuhören.", sagte sie mit ruhiger Stimme. Tränenherz war sich nicht sicher, wie die temperamentvolle Kätzin auf so ein Angebot reagieren würde, umso mehr freute es sie, als diese zu reden begann.
Die Heilerin sprach kein Wort, während Ahornblatt ihr Leid klagte. Tränenherz Blick war zwar auf das Lager unter ihnen gerichtet, doch sie nahm jedes ihrer Worte aufmerksam auf. Wie sie sich gefühlt hatte, als Blasspfote gestorben war, als Hurrikanjäger verwundet gewesen war, als sie Tränenherz, die Heilerin des WolkenClans, die ihre Schützlinge in einer so schwerer Zeit eigentlich unterstützen sollte, schlafend vorgefunden hatte.
Tränenherz schwieg eine Weile, nachdem Ahornblatt geendet hatte. Sie erinnerte sich an das Chaos das damals im Heilerbau geherrscht hatte als sie aufgewacht war und konnte die Wut, die Ahornblatt damals auf sie gehabt hatte, beinahe spüren. Sie hatte versagt und sich bis heute nicht dafür entschuldigt. Sie hatte gehofft dass dies die Art von Streit war, die man lösen konnte, indem man einfach so tat als wäre nichts geschehen und wieder normal miteinander sprach, doch dies war nicht der Fall. Tränenherz schämte sich ein wenig dafür davon ausgegangen zu sein, denn in ihrem Alter sollte sie eigentlich wissen, dass dies nie die richtige Lösung war. Doch sie hatte es gehofft. Auch, weil dies bedeutet hätte, dass sie sich nicht entschuldigen müsste, eine Sache, die Tränenherz auch jetzt noch schwer fiel. Die rot-weiße Kätzin hingegen, hatte bereits Reife bewiesen, denn sie hatte sich bereits entschuldigt, an dem Tag, an dem Tränenherz ihre Schwangerschaft festgestellt hatte. Doch damals war die Heilerin noch viel zu gekränkt und vor allem zu stolz gewesen um ihre eigenen Fehler überhaupt zu sehen.
"Es war richtig gewesen mich zu wecken.", begann sie, "So ungern ich dies auch zugeben möchte." Sie hielt einen Moment inne. "Es war falsch gewesen in so einer ernsten Situation zu schlafen und im Nachhinein bin ich wirklich froh darüber, dass du mich geweckt hast. Du musst wissen, dass es keine Absicht war, doch es war nicht in Ordnung gewesen dich daraufhin so zurechtzuweisen. Auch ich mache Fehler. Das tut mir Leid." Tränenherz bemühte sich der roten Kätzin in die Augen zu blicken während sie sprach. Wenn sie sich schon entschuldigen musste, dann wollte sie es auch richtig machen. "Blasspfotes Tod und all das muss wirklich schmerzhaft für dich gewesen sein. Auch wenn es auf dich vielleicht nicht so wirken mag, auch für mich ist es schwer, wenn ich Katzen meines Clans nicht beschützen kann. Und das als Heilerin. Dieser Rang ist auch der Grund, warum ich diese Trauer manchmal ausblenden muss. Um Ruhe zu bewahren und den Clan weiterhin unterstützen zu können. Und manchmal… bleibt die Empathie dann eben auf der Strecke." Wieder hielt Tränenherz inne. "Ich hätte sehen sollen, wie sehr dich das ganze… Blasspfote, Hurrikanjäger… mitgenommen hat." Tränenherz wandte ihren Blick wieder dem Lager unter ihnen zu. "Es freut mich sehr, dass du das mit mir geteilt hast. Ich weiß, es ist nicht besonders angemessen jetzt über mich zu sprechen… dennoch möchte ich es tun, damit du weißt, dass ich durchaus verstehe wie es dir damals ergangen sein muss, nachdem deine Freundin gestorben ist. Auch ich habe vor einigen Blattwechseln eine Katze verloren die mir sehr wichtig war. Meine Mentorin Regenlied. Regenpfotes Mutter. Ich bin damals durch eine sehr schwere Zeit gegangen. Genau aus diesem Grund hätte ich eigentlich wissen sollen wie du dich gefühlt hast, schließlich habe ich mich damals nicht anders verhalten als du. Zudem habe ich viele Dinge getan und gesagt, die ich mir als Heilerin eigentlich nicht leisten konnte und auf die ich nicht gerade stolz bin. Aber solche Erfahrungen machen einen stärker und ich bin mir sicher, dass auch du seit diesem schweren Tag stärker geworden bist." Die Heilerin beobachtete weiter das Lager. Jetzt fiel es ihr doch nicht mehr so leicht Ahornblatt anzublicken. Es war seltsam sich so tiefgründig mit ihr zu unterhalten. Mit einer Kätzin, mit der sie sonst eher selten sprach. Vor allem den Tod ihrer Mentorin anzusprechen war etwas, was Tränenherz viele Jahre gemieden hatte. Sie schämte sich zutiefst dafür, wie sie sich damals verhalten hatte, doch es fühlte sich gut an dies einmal laut auszusprechen.
Tränenherz versuchte ihre Gedanken wieder auf die Kätzin neben ihr zu lenken, für die es noch so viel schwerer gewesen sein musste sich ihr gegenüber zu öffnen. "Blasspfote muss sehr glücklich darüber sein, dass du eines deiner Jungen nach ihr benannt hast.", miaute sie.

RedenDenkenAndere
Erwähnt: Hurrikanjäger, Regenpfote, Blasspfote (†), Regenlied (†)
Angesprochen: Ahornblatt
Zusammenfassung: Spricht ziemlich deep mit Ahornblatt und versucht sich zu entschuldigen.
(c)by Waldpfote



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BeitragThema: Re: WolkenClan-Lager   WolkenClan-Lager - Seite 64 EmptyMi 08 Dez 2021, 00:09




o Elsterpfote o

WolkenClan | Schüler | männlich | #27


Als Sonnenpfote tröstend den Schweif um ihn legte, zuckte er einen Moment überrascht mit den Ohren Ohren, da er die plötzliche Nähe nicht erwartet hatte, doch es war nicht unangenehm - vor allem im Vergleich zu Krähenpfotes Behandlung, der sich meistens einfach auf Elsterpfote draufsetzte.
Nun erwähnte sein Mitschüler jedoch die FlussClan Katzen, was Elsterpfote erstarren ließ. Wie konnte Sonnenpfote davon wissen? Doch andererseits musste Brombeerstern es in seiner Ankündigung erwähnt haben - ja so musste es sein.
Er entspannte er sich sichtlich und blickte aufmerksam zu Sonnenpfote.
“Ich hoffe es”, miaute er zögerlich. Er hoffte, dass es nur an der speziellen Situation gelegen hatte, dass Brombeerstern so wütend geworden war. Denn es fühlte sich schrecklich für Elsterpfote an, zu wissen, dass jemand ihn nicht mochte.
“Du hast recht, das wäre sehr untypisch”, murmelte er dann, obwohl er Brombeerstern natürlich nicht so gut kannte, wie es diese Aussage vermuten ließ. Aber es entsprach einfach nicht seinem Bild des Anführers, lange wütend zu sein.
Gruselig war es trotzdem.

Nachdem Sonnenpfotes Nackenfell gerichtet war, lehnte sich Elsterpfote wieder zurück und musterte den roten Kater.
“Gerne”, miaute er und grinste weiterhin. “Das ist das mindeste, nachdem du dir Zeit für mich genommen hast, obwohl es gerade bestimmt angenehmere Zeitgenossen gibt.”
Er leckte sich lässig über ein Pfote und fuhr dann mit ihr energisch über sein eigenes Fell. Es war teilweise noch voller Moosfetzen, von der spielerischen Prügelei, die er sich mit Krähenpfote gegeben hatte.
Sein Mitschüler sprach jedoch weiter, fragte nach Elsterpfotes Strafe und bot gleich darauf seine Hilfe an, was die Augen des schwarzweißen einen Moment aufleuchten ließen.
“Wirklich? Ich nehme dich beim Wort!”, lachte er und deutete mit einer Pfote zum Ältestenbau. “Ich muss mich um die Ältesten kümmern. Ich hätte nichts gegen etwas Gesellschaft einzuwenden… Du hast natürlich was gut bei mir.”
Es war nicht so, dass er die Ältesten nicht mochte, aber ganz ehrlich, wer hatte schon Spaß daran schmutzige Nester auszuwechseln oder die Ältesten nach Zecken abzusuchen? Außerdem waren sie immer so langsam und schienen für alles Ewigkeiten zu brauchen, was ihn oft langweilte.
Der Schüler ließ seine Pfote zu Boden sinken und sah etwas zerknirscht auf sie hinab.
“Wo wir dabei sind, ich sollte mich wohl jetzt mal an die Arbeit machen…”
Er warf einen verstohlenen Blick zu Sonnenpfote und fragte sich, ob dieser sein Angebot wirklich wahr machen würde. Dann schob er noch einen theatralischen Seufzer nach und trottete in die Richtung des Ältestenbaus.
Funkenwut hatte sich tatsächlich noch nicht blicken lassen und auch Brombeerstern hatte mitlerweile das Lager verlassen. Wenn ihm jemand helfen konnte, dann wahrscheinlich jetzt.


Erwähnt: Brombeerstern, Krähenpfote, Funkenwut
Angesprochen: Sonnenpfote
Ort: WoC Schülerbau -> auf dem Weg zum Ältestenbau


Zusammenfassung: Lässt sich von Sonnenpfote trösten und nimmt die Hilfe an.

Code by Moony, angepasst Esme,
pic by deviantart.com/WanderingSwordman

~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~

"In the end they'll judge me anyway, so whatever." - Suga
Danke an Ara <3

pic by deviantart.com/llllittlebeeuwulll
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BeitragThema: Re: WolkenClan-Lager   WolkenClan-Lager - Seite 64 EmptyMi 08 Dez 2021, 18:36



Ahornblatt

Look, one day, you’re going to have to open up and understand that some cats really do want to help you, and that they can be trusted.

WolkenClan Kriegerin #127

Es folgte ein Schweigen. Obwohl dieses Schweigen Ahornblatt wahnsinnig machte, atmete sie dagegen an und starrte einfach nur auf das Lager herab, ein Lager, dass nicht ahnen konnte, was für Schmerzen sie gerade empfand. Schmerzen, die längst der Vergangenheit angehören sollten. Ihr gelber Blick huschte zum Heilerbau, aus dem sie geworfen worden war, obwohl sie bei Hurrikanpfote hatte sein müssen, um zu heilen. Einige Schwanzlängen vom Heilerbau eine Stelle, über die ihre Clangefährten schritten, ohne sich daran zu erinnern, dass Blasspfotes Körper dort gelegen hatte.
Im WolkenClan Lager herrschte Normalität. Selbst mit der Nachricht, dass FlussClan Katzen auf dem Territorium gesichtet worden waren, schien das Leben weiter zu fließen, denn dieses Ereignis war nur ein Hindernis für einen Augenblick. Morgen könnte all das schon hinter dem Clan liegen. Oder es könnte schlimmer sein. Was passieren würde, lag in den Pfoten ihrer Ahnen und dieses Gedanke schauderte Ahornblatt.

Als Tränenherz zu sprechen begann, zuckte Ahornblatt so sehr zusammen, dass sie die Krallen tief in die Rinde unter ihren weißen Pfoten graben musste. In ihren Gedanken hatte sie beinahe vergessen, dass die Heilerin noch da war, und mit vernebeltem Blick drehte sie ihr Gesicht wieder in die Richtung der schildpattfarbenen Kätzin. Einige Momente lang blinzelte sie nur, unfähig zu verstehen, dass die Heilerin drauf und dran war, ihr zuzustimmen und sich ebenfalls zu entschuldigen für das, was damals geschehen war.
Doch als die rote Tigerkätzin das realisierte, konnte sie nicht anders, als Tränenherz fast erstaunt anzublicken und schweigend zu lauschen. Als die Worte tatsächlich gesprochen waren, huschte ein flüchtiger Ausdruck der Dankbarkeit über Ahornblatts Gesicht. Doch Tränenherz war noch lange nicht fertig, sodass an Stelle der Dankbarkeit ein konzentrierter Ausdruck auftauchte, der auch bestehen blieb.
Was auch immer die Heilerin dazu antrieb, sich Ahornblatt auf ähnliche Weise zu öffnen, die Kriegerin wollte es nicht ablehnen. Von Regenlied hatte sie schon einmal gehört und augenblicklich suchte sie auf dem Lagerplatz nach Regenpfote. Soweit sie wusste, hatte der Heilerschüler seine Mutter nie kennengelernt. Allerdings hatten die Heilerkatzen eine Verbindung zu den Ahnen, die Ahornblatt niemals verstehen würde. Vielleicht sah er seine Mutter ja in seinen Träumen.
Es trat wieder Schweigen zwischen die beiden Kätzinnen ein, welches erneut von der Heilerin gebrochen wurde, die Blasspfote wieder ansprach. Die Kriegerin hob den Blick, um den Sonnenuntergang zu betrachten und nickte leicht. Bald würden die Sterne den Himmel erhellen und Blasspfote würde die Möglichkeit haben, den Kater, der ihren Namen nun trug, zu beobachten.
"Das ist sie", miaute Ahornblatt zuversichtlich. Sie mochte zwar nicht die Verbindung zum SternenClan haben, die Tränenherz hatte, doch tief in ihrem Herzen konnte sie spüren, dass Blasspfote auf Ahornblatts Familie aufpasste. "Ich bin mir sicher, dass sie über meine drei Kleinen wacht. Vielleicht sogar über alle Jungkatzen im Clan, damit sie nicht ihr Schicksal erleben müssen."
Langsam drehte sich Ahornblatt zu der Heilerin, blinzelte einen Augenblick lang, dann legte sie ihre Schwanzspitze auf die schmalen Schultern der "Ältesten".
"Und Regenlied lenkt deine Pfoten gewiss auch. Sie ist bestimmt stolz auf die Heilerin, die du geworden bist, und stolz, dass du ihren Sohn ebenfalls auf diesem Pfad hilfst."
Einige Herzschläge lang suchte Ahornblatt nur den Blick der Heilerin, schien etwas in deren Augen zu suchen.
"Danke, Tränenherz. Es hat zwar einige Monde gedauert, aber ich denke, dass ich diesen Schmerz jetzt vielleicht loslassen kann. Und du hast Recht damit, wenn du sagst, dass ich seit diesem Tag stärker geworden bin. Ich habe schließlich Junge geboren und ziehe sie auf. Ich glaube nicht, dass ich das gekonnt hätte, wenn ich nicht das nötige Durchhaltevermögen hätte."
Ein amüsiertes Schnurren löste sich aus ihrer Kehle und sie zog die Schwanzspitze von Tränenherz' Schulter, ließ ihren Schweif wieder baumeln. Einige Momente lang verweilte ihr Blick noch auf der schildpattfarbenen Kätzin, dann sah sie zum Sonnenuntergang, der sich durch den Nebel und die grauen Wolken nur hin und wieder zeigte.
"Brombeerstern und Wildfeuer müssten bald zurück sein. Meinst du, es wird einen Konflikt mit dem FlussClan geben?"
Ahornblatt wusste, dass Konflikte kein leichtes Thema waren, doch leichter als das emotionale Trauma, dass auf ihnen beiden lastete. Es hatte gut getan, sich auf eine Art und Weise zu öffnen, doch es war wieder an der Zeit, das Leben weiterverlaufen zu lassen. So wie der Clan es tat. Auch wenn Ahornblatt gewiss nie vergessen könnte, wie sie sich damals - und heute ab und zu - gefühlt hatte.
I trust cats.

Angesprochen: Tränenherz
Erwähnt: Tränenherz, Blasspfote (†), Brombeerstern, Wildfeuer, Regenlied (†), Regenpfote | Indirekt: Clankatzen auf dem Lagerplatz, ihre Junge
Zusammenfassung: Tauscht sich nach langer Zeit endlich mit Tränenherz aus und kann damit beginnen, zu heilen. Lenkt allerdings das Thema schlussendlich auf die Situation mit dem FlussClan, da sie nicht zu sehr auf das Trauma-Gespräch drängt und alles gesagt hat, was sie zu sagen hatte.






Sonnenpfote
WoC SchülerPost 45

Ist bereit, sich an die Strafarbeiten von Elsterpfote zu machen. Der Post ist aber hauptsächlich, dass er Moos dafür sammelt. <':

"Ein unangenehmer Zeitgenosse warst du bis jetzt noch nicht", nuschelte Sonnenpfote für sich selbst, denn Elsterpfote hatte das Gespräch bereits in eine andere Richtung gelenkt. Es ging nun um die Strafe, die der andere Schüler verrichten musste. Interessiert verfolgte der goldene Schüler mit seinem Blick die Bewegung und sah zum Ältestenbau hinüber. Er musste nicht einmal den Gedanken formulieren, um genau zu wissen, was die Strafe war. Insbesondere da Elsterpfote diese gerade erklärte.
"Ach, das ist doch ganz erbaulich. So viele Älteste sind es schließlich nicht, also sind wir zu zweit in Kürze damit fertig."
Sonnenpfote ließ sich keineswegs beirren und lächelte Elsterpfote an, auch wenn dieser offenbar unsicher darüber schien, ob sein Gegenüber das Angebot ernst gemeint hatte. Somit zwinkerte der größere Kater nur leicht, als er die Worte des Katers vernahm. Ganz bestimmt würde er Elsterpfote nun nicht im Stich lassen, also erhob er sich ebenfalls und folgte dem schwarzweißen Kater in die Richtung des Ältestenbaus, hielt ihn allerdings davon ab, hinein zu gehen.
"Wie wäre es, wenn du bei Regenpfote die Mäusegalle holst, während ich draußen etwas Moos sammle? Ich helfe dir zwar gerne, aber diese Aufgabe überlass ich dir."
Ein tieferes Schnurren drang aus Sonnenpfotes Kehle, zeigte die Belustigung, die er über diese Entscheidung empfand. Zwar warf er Elsterpfote einen schuldbewussten Blick zu, doch dieser wurde schnell vom belustigten Funkeln in Sonnenpfotes Augen wett gemacht. Ohne noch ein weiteres Wort abzuwarten, wandte sich der goldene Kater ab und lief auf den Lagerrand zu, um dort zu den großen Bäumen zu schlüpfen, an deren Wurzeln Moos wuchs.
Elsterpfote kommt bestimmt mit Regenpfote zurecht. Der Heilerschüler würde sich bestimmt wundern, wenn ich dort auftauche, obwohl es Elsterpfotes Aufgabe ist, oder?
Zielstrebig begann Sonnenpfote schließlich, mit seinen Krallen Moos von den Wurzeln zu schneiden. Er hatte schon häufiger älteren Schülern dabei zugehört, wie diese sich über das Nestwechseln beklagten und wusste somit, dass Älteste es nicht gut hießen, wenn in ihren Nestern Wurzeln oder anderer Dreck war. Dementsprechend vorsichtig arbeitete der goldene Kater, malte sich aus, wie groß die drei Bewohner des Ältestenbaus waren und wie viel Moos sie wohl brauchen würden. Doch Dachskralle, der besonders alt war, würde gewiss dankbar darüber sein, wenn er ein extra weiches Nest hatte.
Als Sonnenpfote eine große Menge Moos vor sich hatte, die er zusammenpresste, um sie besser tragen zu können, spähte er kurz über den Lagerplatz. Erneut war der Schüler auf der Suche nach Mohnfrost, die er noch immer nicht sehen könnte. Ob sie damit einverstanden war, dass er einem anderen Schüler bei der Verrichtung von Strafarbeiten half? Schließlich hatte Elsterpfote diese Aufgabe alleine bekommen, was bedeutete, dass Mohnfrost Sonnenpfotes Hilfsbereitschaft missbilligen könnte.
Vielleicht war es also besser, wenn die Kriegerin ihn nicht dabei sah.
Seit wann misstraue ich ihr so? Der Gedanke erschreckte Sonnenpfote, weshalb er sich vornahm, sie einfach später zu fragen, was sie von einer solchen Situation halten würde.
Mit dem Moos unterm Kinn und in der Schnauze lief Sonnenpfote zurück zum Ältestenbau, vor dem er die Kugeln fallen ließ. Geduldig sah sich der Schüler nach Elsterpfote um, denn er wollte erst nach ihm in den Bau eintreten. Er war schließlich nur dessen Helfer, weshalb er sein Auftauchen den Ältesten nicht erklären wollte.
Fallen leaves, adorn my night.

~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~

With you by my side, though our mouths stay silent
my heart is at peace.
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BeitragThema: Re: WolkenClan-Lager   WolkenClan-Lager - Seite 64 EmptyDo 09 Dez 2021, 21:33

Dunstwirbel

„I haven´t got time to waste waiting for someone who can´t keep up with me. Life's all about fun and adventure. If you can´t enjoy life, that's not my fault but yours alone.“

Kriegerin | WolkenClan

Mit ungeduldig zuckender Schweifspitze aber ruhig hatte ich zugehört, wie Brombeerstern eine Clanversammlung einberufen hatte. Mir war eigentlich nicht unbedingt nach Sitzen, aber das Ahornblatts Junge ernannt werden sollten, erweckte dann doch meine Aufmerksamkeit. Die meisten Kätzinnen, die lange Zeit in der Kinderstube verbrachten, hatten eine gewisse langweilige Ausstrahlung auf mich, aber die Tochter des Anführers war da ein wenig anders und ich hoffte, dass ihre Jungen ebenfalls großartige Krieger werden würden. Naja, zumindest wenn sie anständige Mentor*innen bekamen und nicht eine Katze wie Laubfell. Andererseits hatte Staubwolf es ja auch irgendwie geschafft, zu einem anständigen Kater zu werden, obwohl sein Mentor da wohl eher ein Nachteil als ein Vorteil gewesen war. Vielleicht waren Ahornblatt Junge ja genauso und es machte keinen Unterschied, wem sie zugeteilt wurden, auch wenn Brombeerstern bestimmt nicht wollte, dass die Jungen seiner Tochter von Versager*innen ausgebildet wurden.
Dass ich Blasspfote ausbilden sollte, verschaffte mir ein angenehmes Kribbeln in den Pfoten und mein Blick fand sogleich den jungen Kater, der sich in der Nähe seiner Mutter aufhielt. Nun, ab dem heutigen Tag, würde Ahornblatt wieder mehr Pfoten für ihre Kriegerpflichten frei haben und ich würde ein wenig Abwechslung mit ihrem Sohn haben. So wie seine Mutter von ihren Jungen gesprochen hatte, war Blasspfote vermutlich kein zu langweiliger Schüler und den Rest würde er bestimmt noch lernen. Eibenpfote hingegen hatte weniger Glück, denn ihr Mentor sollte wohl Laubfell sein. Blieb nur zu hoffen, dass die junge Schülerin den unfähigen Krieger ein wenig auf Trab hielt. Dann war die Situation zumindest zur Unterhaltung gut.

Für einen Moment rief ich gemeinsam mit den anderen Katzen die Namen der neuen Schüler und gerade als ich mich aufrappelte, um zu meinem Schüler hinüberzutrotten, holte Brombeersterns erneute Ankündigung meine Aufmerksamkeit zurück. Was? FlussClan jagte auf unserem Territorium? Augenblicklich spannten meine Muskeln sich ein wenig an und meine Schnurrhaare bebten leicht vor Aufregung. Wenn der FlussClan die Grenze überschritten hatte, konnte das nur heißen, dass wir unser Territorium verteidigen mussten und dazu war ich mehr als bereit. Es war nur eine Frage der Zeit, bis die Patrouillen aufeinanderstießen und vielleicht würde ich diesmal die Möglichkeit haben, im Kampf dabei zu sein. Die Vorstellung der Kampfsituation allein, führte dazu, dass ich mich ein wenig lebendiger fühlte, als ich meinen Weg hinüber zu meinem neuen Schüler fortsetzte.
Hallo, Blasspfote, begrüßte ich den jungen Kater mit einem Grinsen. Bereit fürs Schülerleben? Meine Schweifspitze zuckte leicht hin und her, als ich den Kater kurz musterte und mich dann neben ihm niederließ. Ich würde bestimmt bald sehen, was für eine Art von Katze mein neuer Schüler war.

Angesprochen: Blasspfote
Standort: Auf der Lichtung ---> bei Blasspfote
Sonstiges: Verfolgt die Clanversammlung und wird zu Blasspfotes Mentorin ernannt. Sie geht daher zu Blasspfote, um mit ihm zu sprechen.

Reden | Denken | Handeln | Katzen
I don´t wanna be told to grow up
And I´m not gonna change, so you better give up!
(c)Schmetterlingspfote&Finsterkralle


Echopfote
„It´s a fact that we are different. But that doesn´t mean that we have nothing to give. We aren´t useless, but we have a very important task to fulfill. We are not useless but necessary, because we take care of the things that are important to us in our own unique way.“
WolkenClan | Schüler

Brombeersterens Ankündigung zu den FlussClan-Katzen hatte mich ein wenig verunsichert. Besonders wenn ich beobachtete, wie eine Katze wie Dunstwirbel damit umging. Die ganze Körpersprache der Kriegerin zeigte, dass sie sich einen Zusammenstoß mit dem befeindeten Clan beinahe herbeiwünschte und erinnerte mich an all die Dinge, die ich an ihr und ihrem oft rücksichtslosen Verhalten nicht mochte.
Ein leichter Schauer lief über meinen Rücken hinunter, als ich den Blick abwandte und mich erhob. Im Gegensatz zu Katzen konnte ich keine Vorfreude auf einen möglichen Zusammenstoß mit dem befeindeten Clan empfinden. Viel mehr löste die Vorstellung in mir eine gewisse Unsicherheit aus. Obwohl ich nun jederzeit zum Krieger ernannt werden könnte, fühlte ich mich noch nicht bereit für einen Kampf und immer wieder flogen meine Gedanken zurück zu dem Kampf gegen den BlutClan, den ich im Gebüsch am Lagerrand verbracht hatte. Die schwarze Kätzin mit den leeren grünen Augen, Funkelfeder, ... Mein rot getigertes Fell sträubte sich leicht.
Dann fiel mein Blick auf Nebelherz und ich trappte langsam zu dem älteren Kater hinüber. Seine Anwesenheit hatte irgendwie eine beruhigende Wirkung auf mich besonders in einer unsicheren Situation.
Hallo.
Ich begrüßte den Kater mit einem respektvollen Nicken. Ob er mir noch ein paar Tipps geben konnte, bevor ich am Ende wirklich einmal ernsthaft kämpfen musste?

Angesprochen: Nonverbale Interaktion mit Nebelherz
Standort: Lichtung ---> bei Nebelherz
Sonstiges: Reagiert auf die Clanversammlung und geht dann zu Nebelherz

Reden | Denken | Handeln | Katzen
(c)Schmetterlingspfote&Finsterkralle


Laubfell

"What's the worth of fighting to be yourself, if it means ending up all alone?"

WolkenClan | Krieger


Die Tatsache, dass der FlussClan offensichtlich auf unserem Territorium gejagt hatte und es eventuell zu einem Zusammenstoß kommen könnte, beunruhigte mich etwas, jedoch nicht ganz so sehr wie die Tatsache, dass Brombeerstern mir erneut einen Schüler zugeteilt hatte. Oder genauer gesagt eine Schülerin. Egal was Kristallfeder sagte, wirklich gut war ich als Mentor wohl nie gewesen und was wenn Eibenpfote genauso schlimm war wie Staubwolf?
Sieht so aus, als müsste ich weg, seufzte ich also an Kristallfeder gewandt, wobei ich versuchte, meine Niedergeschlagenheit mit einem Lächeln zu kaschieren. Wir reden später, in Ordnung?
Ich schenkte der Kätzin noch einen entschuldigenden Blick - hoffentlich nahm sie es mir nicht übel, dass ich sie jetzt verließ - und erhob mich schließlich, um zu meiner neuen Schülerin hinüber zu trotten. Am liebsten wäre ich nie angekommen, aber zwischen der Stelle, wo ich mit Katzen gesessen hatte und den frisch ernannten Schülern waren es nur ein paar Schwanzlängen und die waren weit schneller überquert, als es mir lieb war, sodass ich schließlich vor meiner neuen Schülerin stand.
Äh, hallo, Eibenpfote, begrüßte ich sie mit ihrem neuen Namen. Am liebsten hätte ich mich sofort dafür geohrfeigt. Wollte ich vor meiner Schülerin auch noch eine schlechte Figur machen? Das war doch mehr als peinlich ... Sieht so aus, als würdest du in nächster Zeit mit mir trainieren.
Wenn ich versuchte, mir nichts anmerken zu lassen, würde die ganze Sache vielleicht ein wenig besser laufen als mit Staubwolf ...


Angesprochen: Kristallfeder, Blasspfote
Standort: Lagerplatz bei Kristallfeder ---> Lagerplatz bei Eibenpfote
Sonstiges: Reagiert auf die Clanversammlung und darauf, dass er zu Eibenpfotes Mentor ernannt wurde. Daraufhin verabschiedet er sich von Kristallfeder und geht zu Eibenpfote.

Reden| Denken | Handeln | Katzen
(c)Schmetterlingspfote&Finsterkralle

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BeitragThema: Re: WolkenClan-Lager   WolkenClan-Lager - Seite 64 EmptyFr 10 Dez 2021, 17:15




o Eibenpfote o

WolkenClan | Schüler | weiblich | #12


Eibenpfote konnte kaum stillhalten so, so freudig war sie über ihren neuen Rang als Schüler und die Vorstellung, so viel Neues zu sehen und das Territorium erkunden zu können und Jagen zu lernen und Kämpfen zu lernen und…
Deswegen verzog sie ihr Gesicht auch nur für einen Moment zu einem Schmollmund, als Blasspfote ihre durchaus berechtigte Frage abwimmelte und stattdessen verküdnete, dass er wissen wollte, was Brombeerstern und Wildfeuer am Fluss finden würden.
Zumindest Glockenpfote schien ihre Frage wertzuschätzen und wollte die Nester auch nebeneinander bauen. Zufrieden über diese Entwicklung hopste Eibenpfote auf und ab. Sie war sich sicher, dass Blasspfote später auch nachgeben würde und sein Nest bei seinen Schwestern bauen würde.
Glockenpfotes nächster Kommentar hatte sie jedoch auch beschäftigt und ihr Gesicht verzog sich erneut, diesmal, weil Eibenpfote angestrengt nachdachte, um sich an den Charakter der Krieger zu erinnern, die ihnen zugeteilt worden waren. Doch es half nichts! Sie hatte mit noch keinem von ihnen ein Wort gewechselt!
“Brombeerstern würde uns ganz sicher nur großartige Mentoren geben, die alle die besten Krieger des WolkenClans sind”, miaute sie dann zuversichtlich und in einer Lautstärke, dass sie drei Krieger, die sich den Schülern nun näherten, es sicherlich gehört haben mussten.
Eibenpfote hatte die Kriegerin gar nicht bemerkt, die zu ihnen gekommen war und sie nun freundlich anzublicken. Die junge Schülerin musterte sie aufmerksam, doch da sie sich speziell an Glockenpfote wandte, musste es ihre Mentorin Nussbeere sein.
Doch bevor Eibenpfote überhaupt eifersüchtig werden konnte, dass ihre Schwester bereits jetzt zum Training gehen durfte, traten zwei weitere Krieger zu ihnen. Die zweite Kätzin musste Dunstwirbel sein und wandte sich sogleich an Balsspfote.
Mit leuchtenden Augen drehte sich Eibenpfote schließlich zu Laubfell und strahlte ihn an.
“Hallo!”, rief sie erfreut und hopste wieder wie ein Flummi hin und her - sie hatte kurz still gehalten, während sie Glockenpfote geantwortet hatte.
“Gehen wir gleich trainieren? Bittebittebitte!!”, rief sie aufgeregt und zeigte ihre Zähnchen in einem weiten Grinsen.
“Ich will ganz viel lernen damit ich gegen den BlutClan kämpfen kann!” Sie wollte schließlich ein Held werden. Und ein Held wurde man, indem man mit bösen Katzen kämpfte!


Erwähnt: Blasspfote, Nussbeere, Dunstwirbel, Brombeerstern, Wildfeuer
Angesprochen: Glockenpfote, die Mentoren (ind), Laubfell
Ort: WoC Lager


Zusammenfassung: Ist Aufgeregt über alles, reagiert dann auf die Ankunft der Mentoren. Möchte sofort zum Training aufbrechen.

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o Nebelherz o

WolkenClan | Krieger | männlich | #28


Nebelherz Wäsche wurde unterbrochen von Brombeersterns Ankündigung, die er mit Interesse verfolgte. Er ernannte seine Enkel zu Schülern und seine Ziehtochter Dunstwirbel erhielt sogar Blasspfote als Schüler. Der Krieger lächelte leicht und rief die Namen der Frischgebackenen Schüler mit dem Clan.
Doch die zweite Ankündigung ließ ihn erstarren und voller Sorge die Stirn runzeln. Würde der FlussClan wirklich so weit gehen? Abwesend starrte der Kater ins Leere und verblieb so, bis Echopfote ihn ansprach.
“Hallo, Echopfote”, miaute er schließlich, wobei seine Mienen noch angespannt war, wegen den Gedanken über den FlussClan. Doch sie wurde etwas weicher als er fragte: “Hast du dich gut ausgeruht?”
Da seine Patrouille nicht aufgetaucht war, konnte er sich nun genauso gut mit Echopfote beschäftigen. Nebelherz wusste, dass er praktisch schon bereit für seinen Kriegernamen war, er musste nur noch Brombeerstern darüber informieren. Jetzt war womöglich die letzte Gelegenheit für ein ausgiebiges Training.
“Komm Echopfote, wie gehen ein wenig nach draußen”, miaute er und gab mit seinem Schweif das Signal, ihm zu folgen.
“Wie wärs mit etwas Kampftraining? Wer weiß, wenn der Flussclan bald vor unserem Lagereingang steht, können wir beide wohl etwas Auffrischung gebrauchen.”
WoC Lager -> Grasebene


Erwähnt: Brombeerstern, die neuernannten Schüler
Angesprochen: Echopfote
Ort: WoC Lager -> Grasebene


Zusammenfassung: Reagiert auf die Versammlung und begrüßt dann Echopfote. Geht voran aus dem Lager zum Training.

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o Elsterpfote o

WolkenClan | Schüler | männlich | #28


Elsterpfote lächelte erfreut, als er merkte, dass Sonennpfote es wirklich ernst meinte und ihm helfen würde. Dann würde diese Aufgabe wirklich nicht lange dauern und sicher mehr Spaß machen, als sich alleine darum zu kümmern.
Er blieb jedoch stehen, als Sonennpfote ihn auf die Mäusegalle hinwies.
“Ach ja…”, miaute er mit leicht verzogenem Gesicht. Er hatte ganz vergessen, dass er sie erst noch holen musste. Er warf einen funkelnden Blick zurück zu Sonennpfote, als er dessen Schnurren hörte. Der Schüler konnte jedoch keinen schneidenden Kommentar abgeben, wie er es Krähenpfote gegenüber vielleicht getan hätte, als er in dessen belustigtes Gesicht sah. Er seufzte. Diese Aufgabe konnte er seinem Helfer nun wirklich nicht zumuten. Er war dankbar genug, überhaupt Hilfe zu erhalten.
“Okay, bin gleich wieder da”, miaute er also und schüttelte den Kopf über sich selbst, während er zum Heilerbau hinüber trabte, vor dem Regenpfote saß.
“Hey, Regenpfote”, begrüßte er den älteren Schüler. “Ich bräuchte etwas… Mäusegalle für die Ältesten.”
Er sah einen Moment über die Schulter und entdeckte Sonnenpfote, der am Lagerand das Moos von einigen Bäumen schnitt. Wilklich, Elsterpfote war ziemlich beeindruckt, denn er selbst hätte sich bestimmt nicht von sich aus als Helfer für die Strafe eines anderen gemeldet. Aber sein Baukamerad schien das ganz ohne einen Hintergedanken angeboten zu haben.
Ich frage mich, ob er sich oft ausnutzen lässt, dachte Elsterpfote während er zurück zu Regenpfote schaute und geduldig wartete, bis der Heilerschüler ihm aushalf.
In diesem Fall hatte er natürlich vor, sich an sein Wort zu halten und Sonnenpfote irgendwann den Gefallen zu erwidern, aber ob jeder zu jeder Gelegenheit so sein würde? Zu seiner eigenen Schande konnte auch Elsterpfote nicht ausschließen, dass er nicht immer aufrichtig handeln würde. Sein Fehler mit den FlussClan Katzen hielt es ihm deutlich vor Augen.
Nun, er würde zumindest Sonnenpfote nicht ausnutzen wollen. Er erschien ihm viel zu wertvoll als ehrlicher Freund, als dass er ihn zum Feind haben wollte, über etwas so simples wie ein paar unerwiderte Gefallen.


Erwähnt: Krähenpfote
Angesprochen: Sonnenpfote, Regenpfote
Ort: WoC Lager | v.d. Schülerbau -> Beim Heilerbau


Zusammenfassung: Fragt Regenpfote nach Mäusegalle und denkt über Sonnenpfote nach.

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BeitragThema: Re: WolkenClan-Lager   WolkenClan-Lager - Seite 64 EmptyDi 14 Dez 2021, 20:03


Käfergift
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#041 / steckbrief / wolkenclan kriegerin

Nachdem Käfergift die beiden Schüler zu Brombeerstern geschleppt hatte, um ihm Elsterpfotes Beobachtung mitzuteilen und der Versammlung beigewohnt hatte, hatte sie sich in den Kriegerbau verzogen, um endlich etwas Schlaf nachzuholen. Sie war wirklich schon viel zu lange auf den Pfoten gewesen, selbst für sie - und sie hatte nun wirklich eine Unmenge an Energie. Nur wenige Herzschläge nachdem sie sich in ihrem Nest eingerollt hatte, wurde ihr Atem auch schon ruhiger und schnell war sie in einen tiefen Schlaf gesunken, den sie anscheinend wirklich gebracht hatte.
Vermutlich hätte sie sogar noch länger geschlafen, wäre da nicht die extreme Leere, die sich in ihrem Magen breit gemacht hatte. Dabei hatte Käfergift doch gerade erst gegessen. Müde hob sie ihren Kopf und legte diesen auf dem Rand des Nests ab, spähte aus dem Kriegerbau hinaus. Es konnte nicht lange nach Einbruch der Nacht sein und während des Blattfalls waren die Tage ohnehin kürzer, also dürfte ihre letzte Mahlzeit nun wirklich noch nicht lange zurück liegen. Und trotzdem war da das penetrante Knurren ihres Magens, das es schwierig machte, wieder in den Schlaf zurück zu gleiten.
Mit einem Seufzen erhob die cremefarbene Kriegerin sich aus ihrem Nest und begann, ihr Fell zu putzen. So sehr sie auch der Hunger plagte, sie hatte die Fellpflege nun wirklich lange genug vernachlässigt und das konnte nicht weiter angehen. Systematisch fuhr sie mit ihrer Zunge über das flauschige Fell und zupfte die Moosfetzen und jegliche andere Überbleibsel heraus. Während sie dabei war, einen ihrer Hinterläufe zu putzen, knurrte ihr Magen erneut und Käfergift zuckte fast schon genervt mit den Ohren. Das Hungergefühl wurde langsam tatsächlich unerträglich. Die Zungenbewegungen der Kriegerin wurden etwas flüchtiger, ungeduldiger, bis sie schließlich weitestgehend zufrieden mit ihrer Arbeit war und sich vollständig aus dem Nest erhob.

Sie schielte auf die Lagerlichtung hinaus wobei ihr Blick direkt zum Frischbeutehaufen hinüber glitt. Eigentlich sollte sie erst selbst etwas jagen, bevor sie sich ein weiteres Stück Beute nehmen durfte, doch bezweifelte Käfergift, dass sie sich in ihrem Zustand wirklich konzentrieren könnte. Außerdem würde das Knurren ihres Magens vermutlich die ganze Beute im Wald auf sie aufmerksam machen.
So selbstverständlich wie nur möglich trabte die Kriegerin also zum Frischbeutehaufen hinüber und starrte diesen einige Herzschläge lang an. Obwohl sie wirklich hungrig war, sah nichts von dem, was dort war, wirklich appetitlich aus. Käfergift rümpfte unzufrieden die Nase und fuhr die Krallen vor Frustration in die Erde. Sie wollte doch nur etwas essen!  


Erwähnt: Brombeerstern, Elsterpfote, Krähenpfote (id)
Angesprochen: -

TL;DR
Wacht auf, ist hungrig, findet aber nichts so wirklich appetitlich, ist frustriert. Starrt den Frischbeutehaufen an als wäre es ihr Erzfeind.




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BeitragThema: Re: WolkenClan-Lager   WolkenClan-Lager - Seite 64 EmptyMi 15 Dez 2021, 14:39




o Brombeerstern o

WolkenClan | Anführer | männlich | #523


Breiter Strom -> WoC Lager
Für den Moment hatte er seine Schulter vergessen, doch als sie fast beim Lager waren, bemerkte er zunehmend, wie sehr sie ihn behinderte. Doch er ließ sich nicht davon aufhalten und betrat schließlich das Lager.
Er wandte sich zu Wildfeuer und nickte ihr vielsagend zu. Sie würden mehr Patrouillen an der FlussClan Grenze brauchen, aber er sprach es nicht laut aus, denn sie wusste was sie tat.
Stattdessen sah der Kater sich einen Moment nach Ahornblatt um und fand sie auf einem Ast neben Tränenherz. Diese Baum hatte seit jeher neben seinem Felsen gestanden, doch Brombeerstern hatte stets den Felsen benutzt, da er ihn bequemer fand. Doch er war auf jeden fall eine gute Wahl als Aussichtspunkt über das Lager.
Er sprang auf den Versammlungsfelsen und zuckte leicht zusammen, als sich seine Schulter wieder versteifte. Er ignorierte den Schmerz.

"Alle Katzen, die alt genug sind, um eigene Beute zu machen, mögen sich hier zu einer Clanversammlung einfinden.”

“Wildfeuer und ich waren am Fluss und wir haben tatsächlich Beweise für die Anwesenheit des FlussClans auf unserem Territorium gefunden und auch Hinweise auf eine erfolgreiche Jagd. Ich habe beschlossen, das Gespräch mit Jubelstern zu suchen um diesen Vorfall ein für allemal zu klären. Ich werde sofort aufbrechen - bleibt wachsam, bis ich wieder zurück bin.”
Wildfeuer würde die Angelegenheiten hier im Lager zu regeln wissen, weswegen er nun kurz den Blick von Ahornblatt suchte und ihr aufmunternd zunickte.
Dann kletterte er vom Felsen und steuerte geradewegs auf Rotfels zu. Der Kater stand bereits am Lagerausgang und war genau die Art Krieger, die er für sein Vorhaben brauchte. Mit ihren kräftigen und großen Gestalten würden er und Brombeerstern einschüchternd genug sein, doch da sie nur zu zweit waren, würde ihr Auftreten nicht wie eine Provokation wirken.
“Rotfels, würdest du mich bitte zum FlussClan begleiten?”, fragte der Anführer höflich und lächelte die beiden Krieger an. Nach einem kurzen Blick zur Seite stimmte der rote Kater zu und folgte Brombeerstern aus dem Lager.
WoC Lager -> Breiter Strom


Erwähnt: Ahornblatt, Tränenherz, Jubelstern
Angesprochen: Wildfeuer (nonverbal), Den Clan, Rotfels
Ort: Breiter Strom -> WoC Lager -> Breiter Strom


Zusammenfassung: Kommt im Lager an udn verkündet dem Clan, dass er mit Jubelstern sprechen würde. Geht dann mit Rotfels zurück zur Grenze.

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Rotfels
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BeitragThema: Re: WolkenClan-Lager   WolkenClan-Lager - Seite 64 EmptyMi 15 Dez 2021, 14:47




Himmelblick

WolkenClan Krieger


(cf.: Baumgeviert)

ZEITSPRUNG

Der Kater glitt ins Lager und fühlte sich fremd. Er war mit einem mulmigen Gefühl von der Großen Versammlung nach Hause gekommen. So mulmig, dass er das Lager seitdem nicht betreten hatte. Er hatte draußen geschlafen, in einem Baum, dessen Gabelung ihn gegen die Nacht geschützt hatte. Das erste Mal seit seiner Geburt, dass er nicht in einem Bau geschlafen hatte, nicht bei seinem Clan. Und ganz ehrlich.. er fühlte sich seltsam gut dabei. Die Versammlung hatte ihn förmlich erdrückt. So viele Katzen auf einem Haufen, die ganzen Prahlereien, die ganzen Streitereien, die ganze aufgesetzte Höflichkeit. Er seufzte. Noch nie hatte sich das richtig angefühlt. Aber da draußen.. alleine unterm Sternenfließ.. das hatte sich richtig angefühlt. Friedlich.
Er schnippte mit dem Ohr, als ein Tautropfen darauf landete, als er sich durch das Gestrüpp am Lagerrand schob. Hier tummelten sich Katzen, Junge jaulten, Schüler rauften und Älteste zankten. Er seufzte erneut. Sollte er das nicht eigentlich mögen..?
Sein Magen knurrte. Er hatte seit der Versammlung nichts mehr gefressen. Er hatte es nicht gewagt, sich etwas im Territorium zu erjagen, ohne es zu teilen. Aber jetzt überkam es ihn irgendwie.
Er steuerte geradewegs auf den Haufen zu, nahm sich eine Amsel und ließ sich augenblicklich nieder. Ein ganzes Maulvoll biss er ab und schmatzte genüsslich, als er den Kopf wandte und dabei Käfergift entdeckte.
"Oh!", japste er und verschluckte sich promt an einer Daune, die nach etwas Geröchel und Gehuste wieder aus seiner Kehle geschossen kam.
Sich verlegen die Lefzen leckend patschte er mit der Pfote drauf, um sie unauffällig im Staub zu verscharren, als wäre sie dort nie aufgeklatscht.
"Ehem.. Du eh.. du bist ja auch da..", stammelte er und zuckte nervös mit dem Schweif, "ich eh.. ich hab dich gar nicht gesehen, tut mir leid.."
Unter seinem hellen Fell wurde er rot. "Also ich meine nicht äh- nicht dass du leicht zu übersehen wärst äh nein, also im Gegenteil, du bist sehr auffällig meine ich aber im guten Sinne also..!-"
Seine Ohren verwandelten sich in glühende Anzeigetafeln, die schrien "Peinlich!" und er wollte weinen. Vor der Sache mit Rußfink hatte das besser funktioniert.. Aber Bussardfang schien sein Ego verschreckt zu haben und seitdem fand er es nicht wieder. Deswegen stotterte er jetzt wie ein Schüler herum und wäre am liebsten wie die ausgekotzte Daune im Staub versunken.
"Willst du.. willst du was?", miaute er also resigniert und schob die Amsel in ihre Richtung.
In dem Moment schallte Brombeersterns Ruf durch das Lager und mit einem "Wuah", weil es ihn so erschreckte, zuckte Himmelblick zusammen.
Sollte er sich über die Unterbrechung jetzt freuen oder eher nicht?
Er lauschte dem Bericht des Vergehens mit gemischten Gefühlen. Allen anderen Katzen sträubten sich die Pelze, er hörte unruhiges Geknurre und Krallenwetzen. Aber er selbst..? Es ließ ihn seltsam kalt. Hatten sie nicht genügend Vögel hier im Wald? Waren die Eichhörchen im Halbschlaf nicht leicht aus ihren Asthöhlen zu fischen?
Er blickte unsicher zu der Kätzin neben sich. Sie war für ihr Temperament bekannt, sicher würde die Nachricht sie verärgern.
Und wieder mal fühlte sich Himmelblick wie ein Außenseiter, der nicht auf die richtige Weise dachte.

Erwähnt | Denken | "Reden"


Erwähnt: Käfergift, Bussardfang, Rußfink, Brombeerstern
Angesprochen: Käfergift






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BeitragThema: Re: WolkenClan-Lager   WolkenClan-Lager - Seite 64 EmptyDo 16 Dez 2021, 02:07


Käfergift
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#042 / steckbrief / wolkenclan kriegerin

Käfergifts stille Auseinandersetzung mit dem Frischbeutehaufen wurde unterbrochen, als Himmelblick ihre Aufmerksamkeit auf sich zog. Es dauerte einen Herzschlag bis sie ihren Blick wirklich von der Sammlung an Beute losgelöst hatte, doch dann sah sie zu dem Kater hinüber, legte neugierig den Kopf schief. Es war süß, dass es wohl ihre Anwesenheit war, die ihn dazu gebracht hatte, sich an seiner Beute zu verschlucken.
Ein freudiges Schnurren drang aus ihrer Kehle, ihr Hunger zumindest für den Moment vergessen, als sie zu ihrem Clangefährten hinüber tappte. “Geht’s wieder?”, fragte sie als sein Hustenanfall scheinbar vorüber war, lehnte sich nah zu ihm heran und berührte kurz sein Ohr mit ihrer Nasenspitze.
Mit einem Schmunzeln ließ sie sich neben Himmelblick nieder, schien dabei überhaupt keine Hemmungen zu haben, sich dicht an den Körper des Katers zu pressen. Irgendwie war ihr gerade nach Nähe und ganz offensichtlich war er jemand, der ihre Gesellschaft zu schätzen wusste. Im Gegensatz zu gewissen anderen Katern.
Ihre Augen huschten zu der Amsel, die er zu ihr hinüber schob und fast wie auf Kommando, ließ ihr Magen erneut ein Knurren hören. Fast schon gierig betrachtete sie den Vogel einen Moment lang. Vielleicht hatte sie einfach nicht alleine essen wollen, denn plötzlich schien nichts appetitlicher als dieses Stück Beute direkt vor ihrer Nase. “Du bist wirklich so zuvorkommend, Himmelblick”, schnurrte sie und rieb ihre Wange kurz gegen seinen Hals bevor sie sich förmlich auf die Frischbeute stürzte.
Sie war so sehr damit beschäftigt, dass sie im ersten Moment gar nicht bemerkte, wie Brombeerstern den Clan zusammenrief, ließ sich stattdessen den Geschmack der Beute mit einem zufriedenen Gesichtsausdruck auf der Zunge zergehen. Erst der Ausruf des Katers neben ihr riss sie aus ihrer Trance und langsam blinzelnd hob sie den Kopf, sah ihn einen Herzschlag lang einfach nur verwirrt an. Dann drangen die Worte des Anführers an ihre Ohren und hastig schluckte Käfergift ihren Bissen hinunter, wandte ihre Aufmerksamkeit dem getigerten Kater zu, während dieser zum Clan sprach.
Der FlussClan hatte also tatsächlich die Grenze übertreten und sich an ihrer Beute zu schaffen gemacht, genau wie Elsterpfote es gesagt hatte. Aufgebracht peitschte sie mit dem Schweif. Diese Fischfresser wussten doch bestimmt noch nicht einmal zu schätzen, was für köstliche Beute sie ihnen da gestohlen hatten! Schützend legte sie eine Pfote über die halb gegessene Amsel, ganz so als befürchtete sie, dass jeden Moment ein FlussClan-Krieger ins Lager stürmen und ihr diese nehmen könnte.


Erwähnt: Himmelblick, Brombeerstern, Elsterpfote
Angesprochen: Himmelblick

TL;DR
Ist sehr anhänglich und freut sich über die Aufmerksamkeit, die Himmelblick ihr schenkt. Ist tbh mehr auf die Beute konzentriert als auf das, was Brombeerstern dem Clan mitteilt.




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BeitragThema: Re: WolkenClan-Lager   WolkenClan-Lager - Seite 64 EmptyDo 16 Dez 2021, 15:47




Himmelblick

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Der Kater - der immer noch halb darauf bedacht war, wieder normal zu atmen - war völlig unvorbereitet auf ehm.. na ja, Käfergift und ihre.. Anhänglichkeit.
"Oh eh", stammelte er, als sie sich so ganz ungehemmt an ihn schmiegte. Ihm stellten sich die Haare zu Berge und er machte sich ganz steif, die Augen groß geradeaus gerichtet (ohne zu merken, dass er dabei Brombeerstern anstarrte, als würde ihm gerade ein zweiter Kopf wachsen).
Du liebe Zeit, hatte er seinen Charme vielleicht doch wieder gefunden? War seine Glückssträhne zurück und nun würde sein Leben wieder in die richtigen Bahnen rutschen?
"Eh, ja, ich glaub, es geht wieder", stotterte er dann schnell, um sich nicht in einen Stein zu verwandeln. "Ich eh, also ich mag Eichhörnchen eigentlich am liebsten weil eh, die haben keine Federn und so.. Aber das weißt du ja, du bist ja eine Kriegerin, also ich meine du kennst ja Eichhörnchen also.. ja."
Nein, seine Glückssträhne war nicht zurück. Im Gegenteil, nicht nur sein Liebesleben war aus der Reihe gerutscht sondern scheinbar auch sein Hirn.
Verlegen leckte er sich das Brustfell, als die urplötzlich nach der Amsel langte und dabei ihren Kopf an seinen Hals drängte. Seine Zunge streifte ihre Stirn und vor Schreck spuckte er ihre Haare aus und hustete.
"Oh!", rief er erschrocken aus und hustete gleich noch ein bisschen weiter, "eh.. entschuldige, das eh.. war wohl doch noch eine Feder.. ehm.. *räusper* ja.. tückisch diese Federn.." Mittlerweile hatte er das Gefühl, seine Ohren würden vor Schamesröte gerade verpulvern und er wünschte sich, ein Maulwurf zu sein und sich vergraben zu können denn er hatte gerade seinem Schwarm über den Kopf geleckt und sie dann ANGESPUCKT.
Er atmete tief durch. Ruhig, Himmelblick, halb so schlimm.. iss einfach weiter..
Aber als er auf die Amsel blickte, lag da ihre Pfote und hatte das zarte Fleisch in eisernem Griff.
Allgemein konnte er ihre Wut über diese FlussClan-Beute-Sache da körperlich spüren, denn ihr peitschender Schweif klapste immer wieder gegen seine Schenkel und ihm wurde noch merklich heißer im Gesicht.
Würde er sich trauen, ihr in ihrer plötzlichen Anspannung die Amsel zu entwenden oder hätte er danach eine Zehe weniger?
Zögerlich und mit so wenig Bewegung wie möglich hob er die Pfote und näherte sich.. und kniff. Er zog sie hastig zurück und blickte in den Himmel, mal zur Seite, dann auf den Boden..
Lass es schön beiläufig wirken, Junge.. komm schooon ich hab Hunger!, dachte er verzweifelt und nahm einen nächsten Anlauf. Gleich würde er an einem Flügel ziehen können und daaann..
Ihr Schweif traf ihn plötzlich erneut, diesmal in seiner Angst ganz unvorbereitet, und er kreischte erschrocken auf. Er zuckte und wäre beinahe aufgesprungen, bevor er sich fasste und sein Herz wieder runterschluckte, welches ihm in der Kehle hing. "Eh.. oh.. ein eh.. eine Wespe!", miaute er schnell zur Ablenkung, während er sich gerade gerne selber eine Zehe abgeschnitten hätte. Klar, eine Wespe in der Blattleere, du Knallkopf..
Er war völlig durch. Da der SternenClan scheinbar keine Gnade mit ihm hatte und ihn in diesem Augenblick einfach durch einen Blitzschlag oder von ihm aus auch mit einem großen, dramatischen Tarar und Mondschein zu sich holen wollte, griff er nun doch nach der Amsel und nahm einen Bissen, damit er nicht noch einmal aus dem Nichts schreien konnte.
Er wollte weinen, aber irgendwie fehlte ihm die Energie dazu, deswegen blieb er einfach still und guckte verzweifelt drein.


Erwähnt | Denken | "Reden"


Erwähnt: Käfergift
Angesprochen: Käfergift


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BeitragThema: Re: WolkenClan-Lager   WolkenClan-Lager - Seite 64 EmptySo 19 Dez 2021, 15:10


Tränenherz

HEILERIN || WOLKENCLAN || STECKBRIEF || #035
Zwar schwieg die Heilerin, nahm aber jedes von Ahornblatts Worten aufmerksam auf. Ob Regenlied das wirklich so sah? Eigentlich war Tränenherz mittlerweile so weit, dass sie in ihre eigenen Fähigkeiten vertraute, doch beim Gedanken an ihre alte Mentorin fühlte sie sich immer wieder aufs Neue wie eine unreife und unerfahrene Schülerin. Dankbar für ihre Worte blinzelte Tränenherz Ahornblatt an. Es hatte gut getan mir der jungen Kriegern zu sprechen und die Missverständnisse zwischen ihnen aus dem Weg zu räumen. Die rot-weiße Kätzin wechselte daraufhin das Thema und Tränenherz konnte es ihr nicht verübeln. Bei dem Gedanken an einen möglichen Konflikt zwischen Fluss- und WolkenClan fühlte sich die Kätzin auf einmal ganz alt. "Ich denke…", doch weiter kam sie nicht, denn in diesem Moment kamen Brombeerstern und Wildfeuer bereits zurück. Keine Sekunde später berief der Anführer eine Versammlung ein und Tränenherz hatte keine Chance mehr vom Baum herunterzuklettern. Stattdessen lauschte sie vom Baum aus was er zu sagen hatte. Brombeerstern erklärte, dass der FlussClan wohl tatsächlich Beute gestohlen hatte und er vor hatte Jubelstern zu konfrontieren. Besorgt zuckten die Ohren der alten Kätzin. Sie beobachtete wie Brombeerstern und Rotfels nach der Versammlung aus dem Lager marschierten und wandte sich wieder Ahornblatt zu. "Naja…", sagte sie um auf ihre Frage zurückzukommen. "Der FlussClan wird seine Gründe haben warum er Beute stiehlt, daher glaube ich auch nicht, dass er sich so einfach vertreiben lassen wird. Wenn das der Fall ist… könnte es wohl zu einem Konflikt kommen." Betrübt blickte die alte Kätzin wieder aufs Lager hinab. "Aber ich vertraue darauf, dass dein Vater sein bestes geben wird die Sache friedlich zu lösen." Doch wenn ihm das nicht gelang… war Tränenherz für einen Kampf ausreichend vorbereitet? Zwar hatte sie heute morgen erst ihre Vorräte aufgestockt, doch nicht mit dem Wissen, dass es Spannungen zwischen ihrem und einem anderen Clan geben würde. "Ich denke es wird Zeit für mich zum Heilerbau zurückzukehren.", miaute sie daher. Es wäre sicherlich besser sich noch einmal einen letzten Überblick über ihre Vorräte zu verschaffen. "Es hat mich gefreut mit dir gesprochen zu haben, Ahornblatt.", fügte sie warm hinzu.

ERWÄHNT: Brombeerstern, Wildfeuer, Rotfels, Jubelstern, Regenlied (†)
ANGESPROCHEN: Ahornblatt
ORT: Baum
HANDLUNG: Unterhält sich immernoch mit Ahornblatt und freut sich das alles geklärt zu haben. Beobachtet die Versammlung und ist in Sorge. Verabschiedet sich von Ahornblatt.

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BeitragThema: Re: WolkenClan-Lager   WolkenClan-Lager - Seite 64 EmptyDi 21 Dez 2021, 21:38


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#043 / steckbrief / wolkenclan kriegerin

Auch wenn ihr Himmelblicks Anspannung und Nervosität nicht entging, genoss Käfergift doch die Nähe und Aufmerksamkeit, die sie durch den Kater bekam. Wenn sie nicht gerade damit beschäftigt war, ihre Amsel mit festem Griff zu beschützen.
Erst als der Krieger neben ihr mit einem Schrei aufsprang, bemerkte sie, wie sehr sie die Beute für sich beansprucht hatte. Kurz sah sie den Kater einfach nur verwirrt an, legte den Kopf leicht zur Seite, dann folgte sie seinem Blick. “Oh, upsi”, miaute sie entschuldigend, jedoch weiterhin bemüht unbefangen.
Fast schon beschämt senkte sie den Kopf und schob verlegen den Vogel zu ihm hinüber. Sie hob eine ihrer Pfoten und begann, diese mit der Zunge zu benetzen, um sich anschließend damit über die Schnauze zu fahren und die Reste der Beute abzuwaschen. Dabei glitt ihr Blick immer wieder zu dem Kater neben sich und ihre Gedanken kreisten. Natürlich mochte sie es, wenn sie mit ihrer bloßen Anwesenheit jemanden ganz wuschig machen konnte, doch war ihr Himmelblick mittlerweile fast schon etwas zu nervös. Doch wollte sie jetzt auch nicht einfach weggehen. Nicht nur, dass Rotfels gerade mit Brombeerstern zum FlussClan aufgebrochen war - eigentlich hätte sie gerne etwas Zeit mit ihrem Bruder verbracht, merkte sie mit einem plötzlichen sehnsüchtigen Stich in ihrer Brust - auch ihre sonstige Gesellschaft war nirgendwo zu sehen. Sie sah zum Schülerbau hinüber, doch Krähenpfote schien noch nicht wieder wach zu sein und ohnehin fühlten sich ihre Glieder bei dem Gedanken an Training mit einem Mal sehr viel schwerer an. Außerdem war Himmelblick so schön warm, was sie sehr begrüßte, da nun bereits die ersten Schneeflocken vom Himmel herab rieselten.
Käfergift legte ihre Pfoten ordentlich vor sich auf dem Boden ab und bettete dann den Kopf darauf, beobachtete Himmelblick dabei, wie er die Reste der Beute verschlang.
“Du isst also am liebsten Eichhörnchen, hm?”, fragte sie, um nicht weiter gierig auf den Vogel zwischen seinen Zähnen zu starren. Die Bissen, die sie selbst davon gegessen hatte, lagen auf einmal schwer in ihrem Magen. Der Gedanke, an das ganze Fell, das an einem Eichhörnchen hing, ließ ihren Magen rumoren. Ihr Bauch fühlte sich mit einem Mal viel zu voll an und unauffällig rutschte Käfergift ein wenig umher, um eine bequemere Position zu finden. Was war nur mit ihr los? Normalerweise hatte sie doch nichts gegen Eichhörnchen.
Sie wusste, dass sie schon immer ein wenig sprunghaft gewesen war, doch war es selbst für sie neu, dass ihre Stimmung so plötzlich schwankte, ihre Gedanken noch zerstreuter als gewöhnlich waren. Die Amsel rutschte wieder ein Stückchen höher in ihrer Speiseröhre als sie die ganzen merkwürdigen Ereignisse in ihrem Kopf auflistete und hastig schluckte sie, um sie nicht wieder vor Himmelblicks Pfoten loszuwerden. Nein, das konnte nicht sein- oder?

“Hey”, miaute sie und sprang schnell auf (zumindest hätte sie das gerne, es brauchte tatsächlich etwas mehr Schwung als erwartet), stieß dem Kater neben sich mit der Schnauze gegen die Wange. Ihr Herz pochte heftig in ihrer Brust und sie bemühte sich, ihre rasenden Gedanken wieder etwas zu beruhigen. “Wie wär’s mit einem kleinen Ausflug? Ich könnte dir ein Eichhörnchen fangen, da du so lieb warst, deine Frischbeute mit mir zu teilen.”


Erwähnt: Himmelblick, Brombeerstern, Rotfels, Krähenpfote
Angesprochen: Himmelblick

TL;DR
Kommt zu einer Realisation und beschließt dann ganz fix, diese einfach zu ignorieren.




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BeitragThema: Re: WolkenClan-Lager   WolkenClan-Lager - Seite 64 EmptyMi 22 Dez 2021, 19:49




Himmelblick

WolkenClan Krieger


Der Kater schluckte den daunigen Rest des Vogels herunter, auch wenn ihm das bei all der Anspannung viel schwerer fiel, als erwartet, und versuchte, die verschluckten Federkiele nicht wieder hochzuwürgen.
"Ein.. Ausflug?", stammelte er verdutzt und blickte zu ihr hoch. Seine Wange pochte, dort, wo ihre weiche Schnauze sie berührt hatte. Was ist denn mit der los? War ich all die Zeit unsichtbar oder wieso ist die aus einmal so angefixt?
Der Kater konnte sein Glück kaum fassen und vor Ungläubigkeit ganz benommen rappelte er sich auf die dünnen Beine. "Ja also.. eh, gerne! Die eh.. also der Wald, der sieht im Morgenlicht bestimmt ganz wunderbar aus", überlegte er. Eine romantische Aura wäre damit schon mal gegeben. Außer dass
mir vielleicht die Pfoten festfrieren oder so.

Er trug hob die Knochen des verzehrten Vogels auf und schnippte mit dem Schwanz. "Bin sofort wieder da", nuschelte er durch die Reste und eilte schnell zum Schmutzplatz, um sie daneben zu vergraben. Er wollte schließlich ordentlich und sauber erscheinen und seinen Dreck nicht überall liegen lassen! Bevor er zurück eilte, wusch er sich hastig das Gesicht und den Schweif, während er sich zu sammeln versuchte. Wenn sie schon so loslegte.. dann musste er jetzt nachziehen. Ein zweisamer Spaziergang im Territorium wäre die perfekte Gelegenheit.
Er schüttelte sich und trabte zügig zurück ins Lager, um Käfergift nicht warten zu lassen.
"Also", maunzte er und lächelte, "lass mich einen schönen Platz aussuchen. Ich kenne die schönsten im Territorium.." Da, so sollte es doch sein. Er hatte seinen Mut wieder! Er würde diesen Sonnenaufgang nutzen und sein Charme würde unwiderstehlich sein!
Was könnte denn jetzt noch schief gehen?
Mit dem Schweif ganz leicht an ihrer Schulter trabte er wie beflügelt durch den Lagerausgang und konnte sein Glück kaum fassen.

tbc.: Kleines Waldstück


Erwähnt | Denken | "Reden"


Erwähnt: -
Angesprochen: Käfergift






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BeitragThema: Re: WolkenClan-Lager   WolkenClan-Lager - Seite 64 EmptySo 26 Dez 2021, 16:31



Maislicht
WoC KriegerinPost 79

Kommt ins Lager. Legt ihre Beute ab und schafft dann Fuchsjäger vor den Heilerbau, da sie möchte, dass er untersucht und ggf. Entlassen wird.

Cf.: Territorium [WoC Territorium]

Mit ihrer Beute im Maul kam Maislicht vor dem Lager an. Langsam war sie gelaufen, um Fuchsjäger nicht zurück zu lassen, und auch jetzt wartete sie, damit er sicher das Lager betrat. Wie die Situation um seinen Schweif stand, war ihr noch immer unklar und vielleicht würde er für immer Probleme damit haben. Wie sollte er je wieder in den Bäumen jagen? Würde sie für ihn ihre Jagden auf dem Boden verbringen? Es waren Fragen, die sie tatsächlich beschäftigten, da sie gelernt hatte, dass der WolkenClan die meiste Zeit in den Bäumen verbrachte. Es war ein Teil von ihr. So gerne wie sie diesen Teil für ihren Gefährten aufgeben wollte, wusste sie auch, dass sie das Gefühl vermissen würde.
Erst einmal auf das Jetzt konzentrieren. Wenn alles gut verläuft, wirst du bald mit Jungen in der Kinderstube liegen und sowieso nicht in den Bäumen jagen, hm?
Leise schob sich die gefleckte Kätzin auf den Lagerplatz und nickte Fuchsjäger kurz zu, um zu signalisieren, dass er warten sollte. Mit zügigen Schritten lief Maislicht zum Frischbeutehaufen, auf den sie den Vogel legte, dann drehte sie sich zum Heilerbau um. Elsterpfote stand vor diesem und sprach bereits mit Regenpfote. Tränenherz konnte sie im ersten Augenblick nicht entdecken, doch sie war sich sicher, dass die Heilerin ihr Auge bereits auf den Kater geworfen hatte.
Zügig überquerte Maislicht erneut den Lagerplatz, um sich neben Fuchsjäger zu begeben.
Lass uns noch zu Regenpfote und Tränenherz gehen. Sie wollen bestimmt noch einmal schauen, dass mit dir alles in Ordnung ist.
Maislicht trat einen Schritt vor, hielt allerdings wieder inne, um dem Krieger einen strengen Blick zu zuwerfen.
Und ich will ja wohl meinen, dass alles in Ordnung ist. Denn wenn alles klappt, brauchen in den kommenden Monden unsere Junge ihren Vater.
Zufrieden mit sich selbst tappte Maislicht los, erneut langsamer, damit Fuchsjäger nicht ins straucheln kam. Vor dem Heilerbau blieb sie stehen, hielt jedoch Abstand zu Elsterpfote und Regenpfote, um die beiden nicht zu stören. Kurz spähte sie in den Heilerbau, in dem Tränenherz nicht zu sehen war, dann ließ sie sich nieder. Bestimmt würde Regenpfote sich um sie kümmern, wenn er mit Elsterpfote fertig war. Sofern Tränenherz davor nicht wieder auftauchte.
The world looks glorious in the snow. Pure white, like the light of the moon.

~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~

With you by my side, though our mouths stay silent
my heart is at peace.


Zuletzt von Raiden Shogun am Di 11 Jan 2022, 19:02 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: WolkenClan-Lager   WolkenClan-Lager - Seite 64 EmptyDi 28 Dez 2021, 20:29


Käfergift
» be always searching for new sensations. be afraid of nothing. «

#044 / steckbrief / wolkenclan kriegerin

Käfergift hoffte inständig, dass der cremefarbene Kater ihren Vorschlag annehmen würde. Das Lager war ihr im Moment einfach viel zu klein, kam ihr viel zu erdrückend vor. Sie musste raus, etwas frische Luft schnappen, dann würde es ihr bestimmt wieder besser gehen.
Einen Herzschlag machte sich Panik in ihrer Brust breit, als Himmelblick ihr nicht direkt zustimmte, eher verwirrt als erfreut wirkte. Wen könnte sie noch fragen? Irgendjemand, der mit ihr gehen würde, damit sie nicht mit ihren eigenen Gedanken allein sein musste-
“Oh, perfekt!” Fast schon erleichtert atmete Käfergift auf und schenkte dem Kater ein ehrliches dankbares Lächeln. Sie blickte zum Himmel hinauf, sah dann zum Lagerausgang hinüber. Obwohl man durch den Nebel, der sich über den Wald gelegt hatte, nicht wirklich viel erkennen konnte, nickte sie zustimmend. “Da hast du bestimmt recht!”
Während Himmelblick die Reste seiner Frischbeute zum Schmutzplatz brachte, nutzte Käfergift die Gelegenheit, sich wieder etwas zu beruhigen. Sie atmete einige Male tief durch, konzentrierte sich darauf, wie die kalte Luft durch ihren Körper strömte. Die cremefarbene Kätzin war nicht dumm, hatte natürlich die Veränderungen an sich selbst mitbekommen, doch wollte sie diese (noch) nicht wahrhaben. Sie hatte Zeit. Noch gab es keinen Grund, sich deswegen unnötig Sorgen zu machen. Solange niemand weiteres davon erfuhr, würde sie auch weiterhin einfach das tun können, was sie immer tat, würde niemand sie davon abhalten können.
Ihr bernsteinfarbener Blick glitt zu dem Schweif des Katers, der sich sanft an ihre Schulter gelegt hatte und sie zwang sich zu einem Schnurren. “Die schönsten Plätze im Territorium, hm? Ich kenne auch einige ganz gute.” Ihre Augen blitzten herausfordernd auf und sie trat näher an Himmelblick heran, sodass ihre Schnauze direkt neben seinem Ohr war. “Wie wäre es mit einem kleinen Wettrennen? Wer auch immer schneller ist, darf den Ort auswählen?”
Noch bevor der Krieger ihr eine richtige Antwort geben konnte, machte Käfergift einen leichten Schritt zurück, grinste ihn frech an und stürmte dann voraus ins Territorium des WolkenClans. Der kalte Wind peitschte gegen ihr Gesicht und sie spürte, wie es ihr schwerer fiel, ihr gewöhnliches Tempo zu erreichen. Sie legte die Ohren an und mit einem entschlossenen Gesichtsausdruck zwang sie sich dazu, noch etwas mehr Kraft in ihre Pfotenschritte zu legen.

tbc: Kleines Waldstück (Territorium des WolkenClans)


Erwähnt: Himmelblick
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