Warrior Cats - das RPG
Warrior Cats - die Welt der Katzen.
Tritt dem DonnerClan, WindClan, FlussClan, SchattenClan, WolkenClan oder dem BlutClan bei und führe ein Leben als Krieger!
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Warrior Cats - das RPG

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Hierarchie
DonnerClan
Anführer: Toxinstern
2.Anführer: Honignase
Heiler: Eichenblatt
Heilerschüler: Enzianpfote

FlussClan
Anführer: Jubelstern
2.Anführer: Hirschfänger
Heiler: Kauzflug

WindClan
Anführer: Sturmstern
2.Anführer: Rostkralle
Heiler: Milanschrei

SchattenClan
Anführer: Mohnstern
2.Anführer: Gewitterbrand
Heiler: Abendhimmel

WolkenClan
Anführer: Brombeerstern
2.Anführer: Wildfeuer
Heiler: Tränenherz
Heilerschüler: Regenpfote

BlutClan
Anführer: Djinn
2.Anführer: //
"Heiler": Emerald
"Heilerschüler": Lotta

Das RPG
Jahreszeit:
Blattfall

Tageszeit:
Sonnenhoch

Tageskenntnis:
Die Blätter haben begonnen von den Bäumen zu fallen und besonders nach Sonnenaufgang ist der Wald in Nebel gehüllt. Die Luft ist dadurch feuchter und kühler geworden. Auch sind am Himmel jetzt vermehrt wieder graue Wolken zu sehen. Regentropfen fallen aber nur vereinzelt und die Beute hat sich noch nicht ganz zurückgezogen.


DonnerClan Territorium:
Langsam wird es hier kühler. Nebel und Wolken sorgen für weniger Sonne und feuchte Luft. Immerhin schützen die Bäume vor zusätzlicher Kälte durch den Wind und es gibt noch genug Beute, die ein erfahrener Jäger erlegen kann.


FlussClan Territorium:
Der Wasserstand des Flusses hat sich wieder normalisiert, aber das Wasser kühlt langsam ab. Das Wasser selbst ist jedoch immer noch von den Arbeiten der Zweibeiner flussaufwärts verdreckt und Fische sind keine mehr zu finden. Die sind alle nach Süden geschwommen und um noch einen zu finden, müsste eine Katze ganz schön Glück haben.


WindClan Territorium:
Hier ist der kalte Wind am heftigsten, aber dafür bekommen die WindClan-Katzen im Hochland etwas mehr von der Sonne mit als die übrigen Clans. Hier bricht die Nebeldecke häufiger auf, um die Sonnenstrahlen durchzulassen, auch wenn es trotzdem kühl und windig bleibt. Die Kaninchen werden weniger, aber alles in allem gibt es noch genug Beute.


SchattenClan Territorium:
Auch das Territorium des SchattenClans ist in Nebel gehüllt. Die Luft ist hier durch den Sumpf noch ein wenig feuchter und Eidechsen sowie Schlangen sind inzwischen verschwunden. Die Frösche ziehen sich ebenfalls zurück, aber ansonsten gibt es noch genügend Beute, um den Clan zu versorgen.


WolkenClan Territorium:
Der Nebel hat auch das Territorium des WolkenClans erreicht und die Vögel werden langsam ruhiger. Dennoch gibt es genügend Beute, um den Clan zu versorgen, auch wenn eine Katze beim Jagen vielleicht ein wenig besser aufpassen sollte. In den Baumwipfeln hat ein guter Kletterer auch eine besser Chance mit etwas Glück vielleicht doch ein paar Sonnenstrahlen mehr abzubekommen, wann immer der Nebel aufreißt.


Baumgeviert:
Auch die vier mächtigen Eichen verlieren langsam ihre Blätter und die Senke ist in Nebel gehüllt und wenn gerade keine Katze hier ist, scheint geradezu die Zeit still zu stehen. Nur manchmal wagt sich doch noch ein Beutetier ins Freie.


BlutClan Territorium:
Auch hier ist es nebelig und die Luft ist feucht geworden. Immerhin schützen die Wände des Lagers gut vor Kälte und Feuchtigkeit und auch manchmal unangenehme Clangenossen bieten einen gewissen Schutz vor Hunden und anderen Gefahren. Monster stellen nach wie vor eine Gefahr für die Katzen dar und die Futtersuche wird langsam wieder schwieriger.


Streuner Territorien:
Auch hier ist der Blattfall angekommen. Die Bäume verlieren ihre Blätter und der Nebel umhüllt große Flächen. Die Luft ist feucht und an höhergelegenen Stellen geht ein kalter Wind. Die Beute zieht sich langsam zurück, aber besonders eine erfahrene und gesunde Katze sollte keine Probleme haben, sich zu versorgen.


Zweibeinerort:
Nebel, Kälte und feuchte Luft verleiten Hauskatzen wieder vermehrt dazu, sich in die Nester ihrer Zweibeiner zurückzuziehen, oder zumindest im eigenen Garten zu bleiben. Vielleicht wagt sich die eine oder andere sehr neugierige Katze aber immer noch nach draußen und setzt sogar eine Pfote über ihren Garten hinaus.

 

 DonnerClan Lager

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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 33 EmptyMi 10 Nov 2021, 17:14


Buchenfrost
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#027 / steckbrief / donnerclan krieger

cf: Hochkiefern (Territorium des DonnerClans)

Kurz bevor er den Ginstertunnel erreichte, der in das Innere des Lagers führte, hielt Buchenfrost inne. Er legte das Eichhörnchen vorsichtig zwischen seinen Pfoten ab und nahm sich einige Herzschläge lang Zeit, um sein Fell vom gröbsten Schmutz zu befreien. Das kühle Wetter war angenehm, aber musste es dann auch gleich so nass und matschig sein? Mit einem Rümpfen der Nase zupfte er sich ein nasses Blatt aus dem Pelz, schmatzte einige Male, um den Geschmack wieder von seiner Zunge zu bekommen.
Als er zufrieden mit seiner Erscheinung war - attraktiv zerzaust, wie er es in Gedanken nannte - packte er die Beute wieder zwischen seinen Zähnen und schob sich durch das Gebüsch in das Lager des DonnerClans.
Buchenfrost ließ seinen Blick suchend über die Lichtung schweifen, sein Schweif gemächlich hin und her zuckend. Seine Miene hellte sich etwas auf und er stellte seine Ohren auf als er Rosenträne erkannte. Sie schien sich bereits eine Maus vom Frischbeutehaufen gegriffen zu haben, doch sicherlich würde sie ein von ihm erlegtes Eichhörnchen dieser vorziehen.
Er straffte seine Schultern, reckte die Nase etwas in die Höhe und tappte dann mit selbstsicher zu der hellen Kätzin hinüber, trat so dicht an sie heran, dass sich ihre Pelze streiften. Seine Augen blitzen auf und verrieten so, dass er ihr sein typisches Grinsen schenkte, auch wenn dieses im Moment durch die Beute in seinem Maul verdeckt wurde. Einen Herzschlag lang suchte er einfach nur stumm ihren Blick, ließ dann seinen Blick über ihren Körper wandern bevor er sich schließlich abwandte und das Eichhörnchen vor ihre Pfoten fallen ließ.
“Ich dachte, das könnten wir uns vielleicht teilen?” Sein Blick blieb an der Maus zwischen ihren Zähnen hängen. “Es sei denn, du hast bereits jemand anderen im Sinn, mit dem du gemeinsam essen möchtest”, miaute er so beiläufig wie möglich, zuckte dabei gelassen mit dem Schweif - natürlich nicht, ohne mit diesem dabei zufällig die Flanke der Kätzin zu streifen. Er bezweifelte, dass sie tatsächlich vorhatte, die Maus mit jemand anderem zu essen, aber selbst wenn … Buchenfrost war definitiv die bessere Gesellschaft und Rosenträne wirkte vernünftig und schlau genug, um ebenfalls zu diesem Schluss zu kommen.


Erwähnt: Rosenträne
Angesprochen: Rosenträne

TL;DR
Kommt ins Lager zurück und flirtet mit Rosenträne; bietet ihr an, das Eichhörnchen zu teilen, das er erlegt hat.




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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 33 EmptyMi 10 Nov 2021, 18:13





Enzianpfote

Heilerschüler|DonnerClan|#67

Enzianpfote war bewusst, dass es vielleicht gar nicht schlecht gewesen wäre sich mit jemanden Beute zu teilen. Doch war da tief in ihm ein Gefühl, welches ihn anwies nicht zu lange wegzubleiben, seine Ausbildung nicht zu verzögern und so viel Wissen in sich aufzunehmen wie möglich. War fast wie ein Zwang, der noch tiefer saß als seine Instinkte. Das war wahrscheinlich auch der Grund, wieso er lediglich mit seinem Schweif schnippte und seiner Mentorin einen zweifelnden Blick zuwarf. Sie kannte ihn mittlerweile sicherlich ganz gut und so war es doch bestimmt keine Überraschung für sie, dass er sich lieber mit Kräutern als mit anderen Katzen beschäftigte.

Auch war ihm bewusst, das Eichenblatt selbst nur gewisse Anwesenheiten wirklich schätzen konnte. Zuerst hatte es ihn verwirrt wie kühl die Heilerin sich verhalten konnte, doch mittlerweile verstand er sie. Zumindest so ein bisschen. Er selbst hatte keinerlei Probleme mit seinen Mitkatzen – auch, wenn er sie manchmal nicht so recht verstehen wollte. Doch in der roten Kätzin verbargen sich Emotionen, die er zwar wahrnehmen, doch nicht im Entferntesten zu benennen wusste. Sie waren wild, ungezügelt und schauten immer nur zu einem kleinen Bruchteil heraus. Zu wenig, um es wahrzunehmen, wenn man nicht wirklich darauf achtete. Doch für Enzianpfote zu viel, um es ignorieren zu können. Schnell fand er sich an der Seite seiner Mentorin wieder, strich mit seiner Flanke an ihrem Pelz entlang und ließ ein leises beruhigendes Schnurren hören. Er war zwar nur ein kleiner Schüler, noch nicht im Entferntesten Fähig ein Heiler zu sein. Doch hatte er in den letzten Monden herausgefunden, dass seine Anwesenheit Eichenblatt nicht zu nerven oder zu provozieren schien. Vielleicht – wenn er es richtig erkannte – schien sie ihn sogar ganz gern zu haben.

Als das Thema dann wieder in Richtung Binsenflut schwenkte konnte Enzianpfote sich nicht davon abhalten leise zu lachen. Er stellte es sich fast schon amüsant vor. Seine Mentorin, wie sie ihn am Ohr bis ins FlussClan-Territorium schleppte, damit er mit irgendjemandem sprach. Wahrscheinlich würde die gemusterte Kriegerin das nicht so super finden, doch der Gedanke allein belustigte ihn tatsächlich sehr. Abgesehen davon, dass sie in solch einem Fall definitiv nicht mit ihm sprechen würde. Viel Zeit, um sich die Szenerie noch weiter vorzustellen hatte der Schüler jedoch nicht, denn schnell wandten sie sich den Kräutern zu. Die tatsächlich schon bessere Tage gesehen hatten. Die, die nun vor ihm lagen kannte er bereits ganz gut, doch schien einiges zu fehlen.

Ernst nickte er Eichenblatt zu, schnell in seinem Element und die wohlbekannte Ruhe überkam seinen Körper. Wie immer, sobald er sich mit seiner Aufgabe als Heiler befasste. Automatisch setzte er der Heilerin hinterher, folgte ihren Schritten, ohne sie zu hinterfragen und ließ seinen Blick ein letztes mal durch das Lager wandern, bevor er der Roten aus dem Lager heraus ins Territorium folgte.  

tbc. Territorium


» Erwähnt: Eichenblatt, Binsenflut
» Angesprochen: //
» Ort: Heilerbau - Territorium
» tldr: Hört Eichenblatt zu, lacht und folgt ihr ins Terri.


»Sprechen« | Denken | Katzen

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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 33 EmptyMi 10 Nov 2021, 21:29



Lavendel
pfote


Schülerin von niemandem | DonnerClan
Post #
"Rise above the storm and you will find the sunshine."


Die Katzen schüttelte auf Silberpfote Angebot hin den Kopf und lehnte das Angebot die Beute zu teilen dankend ab. Ihr war gerade nicht nach Essen. Nicht nach dieser Nacht. Zur Zeit hatte sie das Gefühl, dass die ganze Welt ihr versuchte das Leben schwer zu machen. Nicht nur das Drama mit ihrer Mutter belastete ihr Herz, sondern auch ihr Mentor war in der letzten Nacht gestorben. Wer ihr neuer Mentor sein sollte konnte sie nicht mal erahnen, doch sie konnte zur Zeit reichlich wenig Katzen um sich herum wirklich gut leiden und sie hatte Angst einen Mentor zu bekommen, mit dem sie sich nicht verstehen würde.
Sie ah Veilchenpfote an und zuckte mit den Schultern. "Geht schon. Ich kann es ja nicht ändern." Ihr Blick sowie ihre Stimme waren kalt wie Eis. Doch während sie ihre Schwester ansah weichte die älter tiefer Trauer und Wärme floss in ihren bernsteinfarbenen Blick. Sie seufzte. "Naja...ziemlich beschissen. Danke der Nachfrage."
Als Federpfote noch zur Gruppe hinzu stieß wurde es Lavendelpfote zu voll. Nicht, dass sie ihre Baugefährten nicht mochte. Sie konnte sie alle sehr gut leiden. Aber sie wollte gerade einfach etwas alleine sein.
Die Schülerin beugte sich vor und leckte ihre Schwester über die Stirn. "Ich vertrete mir ein wenig die Beine. Wir sprechen uns später." Mit diesen Worten und einem freundlichen Nicken an die anderen beiden Schüler wandte sie sich ab und durchquerte die Lichtung in Richtung Lagerausgang, um der Enge des Lagers zu entfliegen.
In Gedanken versunken stolperte sie über etwas weiches und wirbelte mit gesträubtem Fell herum.
"Bein SternenClan, pass doch...", sie legte den Pelz wieder an, als sie bemerkte, dass sie über einen jungen schlafenden Krieger gestolpert war und es zu hundert Prozent ihre Schuld gewesen war. Sie hatte Glutfänger nicht nur geweckt sondern fürchtete ihm wehgetan zu haben. "Ähm...t'schuldige..."


©Kristina Angerer

~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~

Falls ich irgendwann mal vergessen sollte mit einer meiner Charaktere zu posten oder nicht gesehen habe, dass ihr einen meiner Charaktere angesprochen habt, schreibt mit bitte eine kurze private Nachricht! ^^

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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 33 EmptyDo 11 Nov 2021, 17:55



But a thing isn’t beautiful because it lasts.
Farnsee

Kriegerin | 245 | DonnerClan


Nachdenklich lauschte Farnsee Malvenpfotes Worten, doch obwohl die Schülerin ihre Worte weise wählte und in Ruhe sprach, konnte die Kriegerin nicht verhindern, dass ihr Nackenfell zu kribbeln begann. Natürlich konnte eine junge Schülerin, deren Träume noch existierten und denen sie nachjagen konnte, nicht verstehen, wie sich eine Katze fühlte, deren Träume zerstört worden waren. Ehrlich gesagt gab es keine Katze, die im Clan annähernd zu dem Punkt gekommen war, den Farnsee erreicht hatte. Zwar wünschte Farnsee der Schülerin, dass sie ihre Träume erleben könnte, dass sie ihre Ziele erreichte, doch sie wünschte sich auch, dass sie lernte, andere Situationen zu akzeptieren.
Farnsee wusste, dass die Kätzin vor ihr Respekt vor ihr hatte. Malvenpfote zeigte auch eine Art der "Akzeptanz", doch sie hatte selbst gesagt, dass sie nicht für alles Verständnis hatte. Eines Tages würde sie dieses Verständnis erlernen, sie würde lernen, sich in andere Katzen hineinzuversetzen.
»Es gibt einen Unterschied zwischen "sein können" und "sein wollen", Malvenpfote«, murmelte die Kriegerin, eher zu sich selbst. Sie hätte eine Anführerin sein können, doch sie hatte das nie gewollt. Sie hätte eine Kriegerin sein wollen, aber hatte dies erst jetzt sein können... nachdem ihr diese Möglichkeit geraubt worden war. Die Worte der Schülerin waren somit wenig Trost für die zutiefst erschöpfte Kriegerin.

»Immer wieder gern«, antwortete Farnsee so sanft wie es ihr möglich war und blickte der jungen Kätzin nach. Tief in ihrem Inneren wünschte die Kriegerin jedoch, dass keine Katze mehr wegen dieses Themas zu ihr käme, dass sie sich nicht noch einmal rechtfertigen musste. Sie konnte nicht mehr darüber reden.
Es war ein Schnurren, dass sie aus ihren Gedanken riss. Der Duft von Farbenjäger lullte sie ein, sodass sie den Kopf - den sie zuvor unwissentlich gesenkt hatte - hob. Für einige Augenblicke lösten sich die Zweifel in ihrer Brust auf, ihre orangen Augen begannen zu funkeln und sie erwiderte das Schnurren. Mit ihrer Schnauze voraus schmiegte sich die Kriegerin an ihren Gefährten und begrüßte ihn leise.
Dann folgte jedoch das Seufzen, dass sie wieder in ihre Gedanken trieb. Es war so einfach, sie in den alten Schmerz zurückzustoßen und Farnsee wusste nicht, wie sie sich dagegen wehren sollte. In ihren Gedanken verloren, strich sie mit ihrem Schweif über die Flanke des Kriegers.
»Gut geschlafen?«, fragte sie schließlich leise, blickte jedoch nicht auf. Vielleicht sollte sie sich die Beine vertreten, vielleicht würde dies ihre Laune aufbessern. »Hast du noch etwas vor, oder wollen wir ein wenig spazieren gehen?«
Reden | Handeln | Denken | Andere
I Can't Control Their Fear, Only My Own.
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Rosenträne
DC KriegerinPost 87

Träumt von Buchenfrost, in den sie ganz heftig verliebt ist. Als dieser zu ihr kommt, um Beute zu teilen, ist sie hibbelig und kann sich kaum konzentrieren. Deshalb lenkt sie das Gespräch auf die Jagd und die anstehende Blattleere.

Rosenträne wusste nicht, wie lange sie so da lag und an der Maus knabberte. Viel hatte sie nicht davon gehabt, denn ihre Gedanken waren dafür zu aufregend geworden und das Flattern in ihrem Bauch hatte der cremefarbenen Kriegerin fast komplett den Hunger verschlagen. Vor ihrem Inneren Auge sah sie Buchenfrost, weshalb sie besonders selig lächelte, während ihre Zähne auf einem der Schenkel ihrer Maus lagen. Was würde sie nur dafür geben, mehr Zeit mit dem attraktiven Kater zu verbringen, der ihr doch das Herz gestohlen hatte? Nur für einen kurzen Augenblick sah sie ihren Vater vor ihrem geistigen Auge, den großen Krieger, der sich in ihre Mutter verliebt hatte. Hatten die beiden genauso empfunden, wie Rosenträne nun empfand? Oder sogar noch intensiver? Wenn sie noch intensiver für Buchenfrost empfinden würde, würde sie ersticken, so glaubte sie zumindest.
Etwas streifte ihren Pelz und riss sie aus ihren Gedanken. Vielmehr war es allerdings ein jemand und nicht ein etwas, doch dies erkannte sie erst, als ihr Kopf bereits in die Höhe schnellte, um denjenigen anzustarren. Für einen Moment glaubte Rosenträne, tatsächlich zu ersticken, denn es verschlug ihr den Atem, Buchenfrost vor sich zu sehen, der sie doch tatsächlich ansah. Das Funkeln seiner dunklen Bernsteinaugen ließen ihr Herz höher schlagen und ihre Lippen verzogen sich in nur wenigen Herzschlägen zu einem breiten Lächeln.
"Buchenfrost", hauchte Rosenträne und presste sogleich die Lippen zusammen. Sie hatte Selbstbewusst klingen wollen, nicht wie eine aufgeregte Schülerin. Seine Blicke nahm die cremefarbene Kätzin deutlich wahr, die eine Mischung aus Aufregung und Unbehagen empfand. Bestimmt sah sie einfach nur müde aus.
Ihre blauen Augen fielen auf das Eichhörnchen und leicht nickte sie. Für einige Augenblicke blieb ihre Antwort jedoch in ihrer Kehle stecken, da sie seine Berührung spürte und sich nicht auf mehr als eine Sache gleichzeitig konzentrieren konnte. Blinzelnd sah Rosenträne vom Eichhörnchen hoch zu seinem Gesicht. "Natürlich können wir es uns teilen."
Ich würde keine Gesellschaft deiner vorziehen.
Unsicher blickte sie auf das Eichhörnchen und dann wieder auf zu Buchenfrost. Da die Gefühle in ihr verrückt spielten, konnte sie sich noch nicht dazu zwingen, einen Happen zu nehmen. Um jedoch nicht desinteressiert zu wirken, rutschte sie in eine bequemere Position, ohne dabei das Gesicht des hübschen Kriegers aus den Augen zu verlieren.
Ihre Schwanzspitze strich leicht über sein Rücken.
Eine zaghafte Berührung.
Ein Versuch.
"Wie war die Jagd?", fragte sie schließlich mit all dem Selbstbewusstsein und all der Konzentration, die sie aufbringen konnte. Rosenträne konnte die Nässe des Territoriums in seinem Pelz riechen. Den kleinen Schmutz, den er nicht entfernt hatte, bemerkte Rosenträne gar nicht erst. "Meinst du, in der kommenden Blattleere wird es genug für uns alle geben?"
Fallen leaves, adorn my night.

~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~


...The Winter Shogun approaches...
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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 33 EmptyFr 12 Nov 2021, 15:06

Regenjunges

DonnerClan Junges

PostNr.: 008
in der Nähe des Hochfelsens

Regenjunges hatte seinen Bruder nicht aus den Augen gelassen, es war dem grau getigerten Kater auch nicht entgangen, dass er mit seiner Entscheidung, nicht sofort zu Kämpfen nicht zufrieden war. Er zuckte kurz mit seinen Ohren und konzentrierte sich dann wieder auf die Bewegungen seines Bruders. Er wusste, dass sein Bruder vor Energie schier zu platzen schien, aus diesem Grund war ihm klar, dass er sicher bald schon auf ihn losspringen würde und das er selbst nicht den ersten Angriff starten musste. Regenjunges war nicht scharf auf ihren Kampf, aber er wusste, dass sein Bruder, wenn sie nun in ihrem Spiel kämpfen würden, überglücklich sein würde und das zählte für den kleinen Kater.

Genau das, was sich Regenjunges vorher ausgemalt hatte, passierte schließlich auch, Flockenjunges stürzte sich auf ihn und Regenjunges konnte nicht anders als mit einem amüsierten Schnurren zur Seite zu springen. Er wollte nicht sofort zu einem Gegenangriff starten, denn das war gar nicht seine Art. Er beobachtete seinen Bruder wieder einige Herzschläge, ehe er immer näher an ihn heranrückte, während er in wieder umkreiste. “Man hat dir schon viel zu früh angesehen was du vorhast bei deiner Ungeduld.“, miaute er fröhlich und sprang dann auf seinen Bruder zu. As er Nahe genug war um die Distanz zwischen sich und Flockenjunges zu überwinden drückte er sich ab und flog auf seinen Wurfgefährten zu. Eigentlich wollte er auf seinem Rücken landen, doch bei seinem nicht vorhandenen Kampftalent könnte es auch einfach sein, dass er seinen Bruder verfehlte.

Tldr.:Spielt mit Flockenjunges, ist nicht der talentierteste Kämpfer.

Erwähnt: Flockenjunges
Angesprochen: Flockenjunges
©G2 Euphie




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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 33 EmptySo 14 Nov 2021, 20:39


Buchenfrost
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#028 / steckbrief / donnerclan krieger

Ein selbstzufriedenes Grinsen breitete sich auf dem Gesicht des goldenen Katers aus. Genau deswegen mochte er Rosenträne. Sie machte kein Geheimnis daraus, wie sie empfand - tat nicht so, als würde sie sich überhaupt nicht für ihn interessieren sondern zeigte ihr Interesse ganz deutlich und offensichtlich. Es war erfrischend. Eine angenehme Abwechslung zu den anderen Kätzinnen, die versuchten, ihm Desinteresse vorzugaukeln. Natürlich genoss Buchenfrost auch die Jagd, die Aufregung, die mit der Herausforderung kam, eine Kätzin für sich zu gewinnen, aber es war auch schön, wenn er einfach mal ganz genau wusste, wo er stand.
Mit einem leisen Brummen ließ er sich neben der cremefarbenen Kätzin nieder und suchte dann wieder ihren Blick. “Wenn ich mich recht erinnere, meintest du doch, das wäre deine liebste Beute, nicht wahr?” Er legte den Kopf schief und hob fragend die Augenbrauen. Wenn sie ihm so offensichtlich ihr Interesse zeigte, dann war er es ihr auch schuldig, ihr ein wenig entgegen zu kommen. Das war einfach nur fair.
Buchenfrost streckte die Pfoten vor sich aus und gähnte, lehnte sich dabei ganz unauffällig gegen Rosentränes Flanke. “Die Jagd war gut. Viel Beute”, berichtete er, gähnte dann direkt erneut - eigentlich hatte er kein Interesse daran, über so etwas belangloses zu sprechen. Das war fast schon so schlimm, wie eine Unterhaltung über das Wetter. “Allerdings hätte ich gegen etwas Gesellschaft auch nichts auszusetzen gehabt”, fügte er also hinzu und schenkte Rosenträne einen vielsagenden Blick, lehnte sich noch etwas dichter zu ihr hinüber, sodass seine Nase nur ganz knapp an ihrer Wange entlang strich.
“Vielleicht kannst du mich das nächste Mal ja begleiten”, raunte er ihr ins Ohr. Dann zog er seinen Kopf zurück, ganz so als wäre nichts gewesen, und nahm einen Bissen von dem Eichhörnchen - schließlich hatte er heute noch nichts gegessen und so langsam meldete sich sein Magen. Wobei das unterschwellige Kribbeln, das eingesetzt hatte, als Rosenträne mit ihrem Schweif an seinem Rücken entlang strich, nicht ganz verschwinden wollte.


Erwähnt: Rosenträne
Angesprochen: Rosenträne

TL;DR
Flirtet heftig mit Rosenträne. Vielleicht entwickelt er auch ein klein bisschen Gefühle für sie. Ganz vielleicht.




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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 33 EmptyMo 15 Nov 2021, 09:18



✽ Federpfote ✽


Post 28 | DonnerClan | Schülerin | Steckbrief


Für einen Moment hatte Federpfote beinahe schüchtern bei ihren Baugefährten gestanden, bis Silberpfote ihr einen Platz an seiner Seite anbot. Verlegen senkte sie den Blick während sie sich zu dem Kater setzte und dem Gespräch der anderen Schülerinnen für einen Moment lauschte. Sie bemerkte gar nicht wirklich wie nervös ihr Freund war, stattdessen lauschte sie den beiden Schwestern.
Das Lavendelpfote ihren Mentor verloren hatte tat ihr unglaublich leid, doch irgendwie wusste auch sie keine tröstenden Worte um der jungen Kätzin zu helfen, weshalb sie einfach schweigend verblieb und beobachtete, wie sich die Schülerin schließlich von ihnen entfernte. Mit einem kurzen Nicken verabschiedete Federpfote sie und folgte ihr noch einen Moment mit ihrem Blick, bevor sie diesen auf die zwei Schüler neben sich legte. „Was für eine schwierige Zeit aktuell…“ Miaute sie leise, und atmete beinahe gequält aus. Auch wenn sich keiner dieser Schicksalsschläge direkt auf sie bezog, merkte sie die angespannte und erdrückende Stimmung unter den Katzen. Auch wenn sie recht emphatisch war und es ihr im Normalfall leicht fiel, sich um andere zu sorgen, so war es doch bei all diesen schweren Tagen auch für sie nicht einfach den guten Willen zu behalten.
Kurz räusperte sie sich, bevor sie unsicher ein neues Thema anschlug. „Und, was steht bei euch beiden heute noch auf dem Programm, geht ihr trainieren?“ Da es bereits Sonnenuntergang war, war dies vielleicht nicht so realistisch, doch irgendwie wollte Federpfote das Gespräch mit den beiden aufrechterhalten.


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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 33 EmptyDi 16 Nov 2021, 21:46



Rosenträne
DC KriegerinPost 88

Fasst sich wieder, ist allerdings immer noch aufgeregt und weiß nicht so recht, worüber sie reden könnten.

Das Herz der jungen Kriegerin begann wie wild zu flattern, als sie Buchenfrosts Frage über die Beute vernahm. Es schmeichelte Rosenträne sehr, dass der Krieger sich daran erinnerte, dass er ihr so zeigte, dass das Interesse nicht nur einseitig war. Somit nickte sie leicht, konnte ein kleines Schnurren nicht rechtzeitig verschlucken und betrachtete dann noch einige Herzschläge lang sein Gesicht.
"Genau richtig", schmunzelte die cremefarbene Kätzin. "Eichhörnchen schmecken am besten."
Mit aufmerksamen Blick verfolgte die Kriegerin die Bewegungen Buchenfrosts. Während der Kater gähnte, kam sie nicht darum herum, die Bewegungen seiner Muskeln zu verfolgen und mit ihrer Schwanzspitze leicht an ihrer eigenen Flanke entlang zu streichen, um sich nicht ganz in dem Anblick zu verlieren.
"Auf eine Jagd würde ich immer mit kommen, wenn du nett darum fragst", antwortete Rosenträne, nachdem sie seinen Ausführungen zugehört und sich aus ihrer Beobachtungs-Starre gelöst hatte. "Wie könnte ich denn auch nein sagen, wo du doch immer so lieb zu mir bist, hmm?"
Mit jedem verstreichenden Moment sammelte Rosenträne mehr und mehr ihre Kraft und ihre Gefasstheit. Zwar konnte sie den Körper des Katers dicht an ihrem spüren - ein schönes Gefühl, musste Rosenträne zugeben (oder eher wollte es) -, doch da das Gespräch entspannt lief, schaffte sie es, ihre Gedanken zu ordnen und relativ kluge Antwort und Aussagen einzubringen.
Ihr Atem stockte nur für den Moment, in dem seine Nase über ihre Wange strich und sie blinzelte eine Weile, während sein Duft ihre Gedanken wie Nebel umhüllte.
Ihre Zähne fanden nun ebenfalls das Eichhörnchen, welches sie ihm nach ihrem Bissen wieder zuschob. Oh, worüber konnten sie zum Einbruch der Dunkelheit nur sprechen? Welche Thematik war angemessen, was würde sein Interesse fördern?
"Ich wünschte, wir könnten die Sterne sehen."
Wieso war ihr das eingefallen? Ihre blauen Augen glitten durch den Nebel, auf der Suche nach den Sternen, die durch Wolken verdeckt waren.
"Der Mond ist noch nicht so weit zurück geschritten, wären die Wolken nicht fort, würde er unser Territorium noch erhellen."
Schweigend konzentrierte sich Rosenträne wieder auf die Beute, während sie eine unangenehme Hitze spürte, die ihr zeigte, wie unangenehm es ihr war, dass sie ein solch unsinniges Thema gewählt hatte. Doch vielleicht hatte er etwas dazu beitragen? Oder gar etwas ganz anderes, klügeres, das er ansprechen wollte?
Fallen leaves, adorn my night.

~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~


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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 33 EmptyMi 17 Nov 2021, 12:13



Toxinstern

DonnerClan Anführer #284

All the wisdom to lead...




Die Blattfallsonne hatte sich bereits wieder bei ihnen verabschiedet und einem abnehmenden Mond Platz gemacht, während eine unangenehme Kälte dem Anführer unter den schwarzen Pelz kroch. Tüpfelherz begrüßte ihn mit einer respektvollen Geste und Toxinstern erwiderte sie mit einem kurzen Nicken seines mächtigen Schädels. Er wollte dieses Gespräch schnell hinter sich bringen, denn der Tod seines Freundes war etwas, über das er ungern sprach, besonders ungern mit Clankameraden die er nur oberflächlich kannte.
Behutsam machte er einen Schritt rückwärts, um ein wenig Abstand zu Tüpfelherz Vater zu gewinnen und setzte sich schließlich, bevor er die Kriegerin forsch beobachtete. Um die Gedanken an Bernsteinkralle ein wenig zu verschieben, dachte er stattdessen an Tüpfelherz und Lavendelpfote, um die es nun eigentlich gehen sollte: Die eine war bereits eine hervorragende Kriegerin und die andere würde sicherlich ebenso eine werden und noch dazu hatte der verstorbene Krieger einen großen Teil zu ihrer Ausbildung beigetragen und so seine Spuren hinterlassen.

"Es geht um Lavendelpfote." miaute der Anführer, an Tüpfelherz gewandt und blickte sie aus ernsten gelben Augen direkt an.
"Wie du weißt, wandelt Bernsteinkralle nun auf den Pfaden des SternenClans. Da er ihr Mentor war, braucht es jemand neuen, um ihre Ausbildung zu beenden. Ich habe an dich gedacht - von nun an sollst du Lavendelpfotes Mentorin sein."
Keine Frage, keine Aufforderung. Toxinstern war sich sicher, dass diese neue Aufgabe eine gute war - hoffentlich würde Tüpfelherz das ebenso sehen.
"Am besten gehst du gleich zu ihr, sie wird sich bestimmt freuen." beendete er schließlich, nachdem er die Schülerin gemeinsam mit ihrer Schwester und seinem eigenen Schüler, sowie Federpfote unweit von ihnen entdeckt hatte. Dann erhob sich auf die großen Pranken und nickte zum Abschied ein weiteres Mal, auch in Dunkelfuß Richtung.
"Danke Tüpfelherz."

Als er sich nun umwandte, steuerte er geradewegs auf die kleine Gruppe Schüler ganz in der Nähe zu und machte vor ihnen Halt, während er amüsiert jeden einzelnen von ihnen mit einem strengen Blick bedachte und schließlich bei Silberpfote endete. Während seine Gesichtszüge ein wenig weicher wurden, hob er die Stimme.
"Guten Abend alle zusammen. Silberpfote, morgen früh wollen wir trainieren gehen, vielleicht solltest du dich heute Nacht nochmal ein wenig ausruhen." Den Blick auf Donnersterns Tochter gerichtet fuhr er fort: "Möchtest du uns begleiten Federpfote?"
Es wäre sicherlich von Nutzen, eine weitere Schülerin dabei zu haben bei Silberpfotes erstem richtigen Kampftraining. Und es würde die beiden Freunde sicherlich freuen, wenn sie zusammen rausgehen konnten - Toxinstern erinnerte sich noch sehr gut daran, dass die Ausflüge mit Bernsteinkralle immer die schönsten waren...



...all the courage that you need...

Angesprochen: Tüpfelherz, Silberpfote, Federpfote
Erwähnt: Donnerstern, Dunkelfuß, Lavendelpfote

...you will find when you see:


Katzen || Sprechen || Denken
We are one family.




~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~




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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 33 EmptyDo 18 Nov 2021, 02:17

#021

ORCHIDEENMOND
DONNERCLAN | KRIEGERIN | 41 MONDE


igentlich war Orchideenmond eine recht gesellige Kätzin, die sich an der Gesellschaft ihrer Clankameraden erfreute. Aber gerade in diesem Moment war sie doch ziemlich überfordert mit all dem was hier am Frischbeutehaufen vor sich ging.
Es war zwar auf der einen Seite schön zu sehen, dass der – zum Glück noch recht passabel gefüllte – Beutehaufen zu einem zentralen Versammlungsplatz geworden war, vor allem wenn man bedachte, dass es nicht mehr lange dauern würde, bis der einzige Grund hierher zu kommen der war, bedrückt und verzweifelt in die gähnende Leere zu schauen. Aber auf der anderen Seite fanden hier so viele Gespräche gleichzeitig statt, dass die kleine Kätzin gar nicht wusste wohin sie zuerst sehen sollte.
Auf der einen Seite waren da Farnsee und Malvenpfote, die sich – lautstark – darüber unterhielten warum die ehemalige Zweite Anführerin ihren Rang aufgegeben hatte – ein Gespräch vor dem sich Orchideenmond schnell abwandte, weil sie der Meinung war, dass es sie nicht wirklich etwas anging – und auch Rosenträne und Buchenfrost zwischen denen die Funken nur regelrecht zu fliegen schienen – ebenfalls ein Gespräch, aus dem sie sich raushielt – und auf der anderen Seite war die einzige, die wirklich übrig geblieben war, Wisperwind.
Und dann war da auch noch Feuerfunke, dessen Geruch und Präsenz sie schon von weitem spüren konnte. Er hatte sich Zeit gelassen, um hinter ihr zurück ins Lager zu kommen. Oder hatte sie ihn einfach nur aus den Augen verloren, weil sie sich von ihrem eigenen Ehrgeiz hatte überflügeln lassen?
Wie gerne wäre sie jetzt einfach zu ihrem besten Freund hinübergegangen, um das zu beenden, was sie auf der Jagdpatrouille begonnen hatten, doch sie wusste, dass sie ihren Pflichten als Kriegerin nachkommen und an dieser Patrouille teilnehmen musste. So sehr ihr das auch missfiel und so sehr ihr Herz ihr auch Anderes zuflüsterte…hieran führte kein Weg vorbei.
Ihr blieb nur der tröstliche Gedanke daran, dass eine Grenzpatrouille keine große Sache war. Wenn also die Mitglieder ihrer Patrouille sich endlich versammeln würden, dann konnten sie bald aufbrechen. Und wenn sie bald aufbrachen, dann konnten sie auch schon bald wieder zurückkommen. Und wenn sie bald wieder zurückkamen…dann konnte sie vielleicht doch noch einmal mit Feuerfunke
Ihre Gedanken wurden abgelenkt, als sie Wisperwinds Reaktion auf ihren Jagdvorschlag vernahm – den sie…in ihrer wunderbaren Tagesplanung schon wieder völlig verdrängt hatte – und sie so zwang wieder in die Realität zurückzukehren.
“Dann…sollten wir das tun. Später…nach der Patrou….“ – Orchideenmond kam gar nicht dazu ihren Satz zu beenden, weil ihr auffiel, dass die Aufmerksamkeit ihrer Baugefährtin der eines Eichhörnchens gleichkam und längst nicht mehr bei ihr war. Stattdessen starrte die Kätzin den Anführer des DonnerClans an. Und die Art und Weise wie sie Toxinstern anstarrte gab ihr ein Gefühl von Gefühlsfeuerwerk, das in ihr das Bedürfnis weckte den Blick abzuwenden. Nicht, weil sie die Situation unangenehm fand, sondern viel mehr, weil sie das Gefühl hatte, dass sie den beiden Katzen Privatsphäre gönnen sollte. Aber…verflucht nochmal! Sie war umzingelt von Katzen aus deren Privatleben sie sich heraushalten sollte! Wohin sollte sie ihre Aufmerksamkeit nur wenden?
Die Kriegerin ließ ihren waldgrünen Blick umherschweifen im verzweifelten Versuch einen Grund zu finden, um sich abwenden zu können, als sie an Klippenstolz hängen blieb. Das war das letzte Patrouillenmitglied, auf das sie gewartet hatten! Das heißt sie konnten endlich los!
Klippenstolz!“, rief sie laut, um die Aufmerksamkeit des Katers auf sich zu ziehen. Dass sie damit trotz all ihrer Bemühungen die privaten Momente ihrer Patrouillenmitglieder störte, verdrängte sie in diesem Moment. Denn es war kalt. Und spät. Und sie wollte nichts mehr, als sich mit ihrem besten Freund in den Kriegerbau zurückzuziehen und zu kusch…reden! Ja genau. Reden. Da weitermachen, wo sie aufgehört hatten. Oder so…
“Wir sollen gemeinsam die Grenze zum WolkenClan kontrollieren.“, rief sie also Klippenstolz zu und wandte den Kopf dann in Richtung der anderen Katzen, die mit ihr gemeinsam auf diese Patrouille gehen sollten. “Dann sind wir alle, oder? Wollen wir losgehen?“, sagte sie und setzte ein fröhliches Lächeln auf, bevor sich Orchideenmond auf die Beine erhob, einen Moment lang ihre steifen Glieder streckte und dann mit aufgestelltem Schweif in Richtung Lagerausgang trabte.
Raus aus dem Lager. Einmal an der Grenze auf und ab laufen. Zurück ins Lager. Ganz einfache Sache. Ihr Nest lag also quasi schon direkt um die Ecke! Nur einen kleinen Pfotensprung entfernt!

Angesprochen: Mitglieder der Patrouille
Zusammenfassung: Versucht sich bestmöglichst aus allen privaten Angelegenheiten herauszuhalten; entdeckt Klippenstolz und ruft die Patrouillenmitglieder zusammen und geht los
tbc: Grenze WoC & DC




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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 33 EmptyDo 18 Nov 2021, 17:40




Tüpfelherz
DC KriegerinPost 40

Erfährt, dass sie Lavendelpfotes Training übernehmen wird. Geht sich dieser als offizielle Mentorin vorstellen und gewährt ihr etwas Zeit, um zu trauern.

Toxinstern war ein vielbeschäftigter Kater, der seinen Gefühlen selten Raum zum Ausdruck ließ. Das hatte Tüpfelherz in den Blattwechseln, seitdem er der Zweite Anführer des Clans geworden war, häufig beobachten können. Es hatte die schildpattfarbene Kriegerin jedoch nicht gestört, da sie sich keine tiefergehende Bindung zu dem Anführer brauchte, um ihrem Clan zu dienen - auch wenn sie durchaus die Freundschaft mit Donnerstern genossen hatte.
Doch bei diesem Thema wurde ihr schnell bewusst, dass es den Kater doch erwischt hatte. Sie hatte in ihrer Zeit als jungen Kriegerin beobachten können, dass der neue Schüler des Clans eine Freundschaft zu Bernsteinkralle aufgebaut hatte, die über die Blattwechsel hinweg bestanden hatte. Den Verlust eines Freundes konnte sich Tüpfelherz kaum vorstellen.
Somit neigte die erfahrene Kätzin lediglich den Kopf, als Toxinstern erklärte, was er nun von ihr brauchte. Ihr grüner Blick flog über den Lagerplatz hinweg zu der gemusterten Schülerin, die sich nun in Glutfängers Nähe aufhielt.
"Natürlich, Toxinstern", antwortete die kleine Kätzin ruhig und blickte ihm kurz nach, nur um Farnsees Tochter dann erneut anzusehen. Sie hatte sie schon einmal zum Training rausgenommen, also waren sie einander zumindest nicht fremd. Dennoch konnte sie sich nur ausmalen, was in der jüngeren Kätzin vorging, die doch aus dem Schülerbau her doch als die rebellische Tochter Farnsees galt.
Mit einem Schwanzschnippen - und einem liebevollen Blick - verabschiedete sich Tüpfelherz von Dunkelfuß. Die Nacht war wieder angebrochen und sie könnte den Rest der Dunkelheit zum Schlafen nutzen.
Dennoch lief die Kriegerin erst zu der Schülerin, die nun ihre Schülerin war, und tippte sanft mit ihrer Schwanzspitze gegen deren Schulter, um sie nicht total zu erschrecken.
"Lavendelpfote", begrüßte Tüpfelherz mit sanfter Stimme die gemusterte Kätzin. Ihre Schwanzspitze zog sie beim Reden wieder zu sich. "Ich möchte dir ausrichten, dass ich dein Training ab jetzt voll übernehmen werde. Allerdings gewähre ich dir noch einen Tag, um deinen Mentoren so zu verabschieden, wie du es brauchst. Bernsteinkralle war ein großartiger Krieger und ich verstehe, wenn du nicht sofort wieder beim Training einsteigen kannst."
Sanft blinzelte die kleine Kriegerin, die doch eine gewisse Freundschaft zu Lavendelpfote aufgebaut hatte. Ob diese auch immer noch so empfand? Oder wollte sie auch von Tüpfelherz nichts mehr wissen?
"Ruh' dich aus", war ihr Abschied an die Schülerin und Glutfänger erhielt von Tüpfelherz nur ein kurzes Nicken. Weiter wollte sie die beiden nun auch nicht mehr stören und sich stattdessen selbst zur Ruhe legen. Am besten wäre es, wenn sie am nächsten Morgen auf eine Jagdpatrouille ginge, damit sie dem Clan für die anstehende Blattleere helfen könnte. Danach könnte sie Lavendelpfote wieder in das Clanleben einbinden.
Mit diesem Gedanken schob sich die Kriegerin in den Kriegerbau und legte sich wenig später in ihr Nest, in dem sie friedlich Schlaf fand.
Fallen leaves, adorn my night.



Silberpfote
DC SchülerPost 58

Ist ein verliebtes Wrack, ohne das zu wissen / erkennen. Freut sich darüber, dass Toxinstern ihn UND Federpfote mit zum Training nehmen wird, weshalb er schnell in sein Nest verschwindet, wo ihn seine Emotionen zum Schlaf zwingen.

Da Veilchenpfote sich mit ihrer Schwester unterhalten wollte, betrachtete der silberschwarze Schüler stattdessen seine Federpfote. Nein, nicht seine Federpfote, sie gehörte ihm schließlich nicht, er meinte beste Freundin Federpfote. Seine beste Freundin. Richtig?
Bevor er richtig dazu kam, überhaupt einen Satz an Federpfote zu richten, fiel ihm die Unruhe auf, die Lavendelpfote mitgebracht hatte. Silberpfote hatte sich zuvor mit Veilchenpfote unterhalten, sodass er gewusst hatte, dass die Situation mit Farnsee nicht einfach gewesen war. Der Verlust von Bernsteinkralle machte es für Lavendelpfote also - verständlicherweise - noch schwerer und Silberpfote zog kurz den Kopf ein, um nicht an Verluste denken zu müssen.
Als die Kätzin fort war, erhob Federpfote die Stimme und fast schon schüchtern betrachtete der Schüler sie von der Seite. Die helle Schülerin lenkte das Gespräch ohne weiteres auf das Training, dass wohl noch bevorstehen würde und somit blickte der junge Kater zu Toxinstern, der in der Nähe des Hochsteins mit Tüpfelherz sprach.
"Ich weiß noch nicht genau..."
Ratlos sah er zu Veilchenpfote, die ebenfalls noch keine Anweisungen erhalten hatte.
"Dabei sind wir besonders früh aufgestanden."
Der Schüler begann, seine Beute zu kauen, während sein Schweif nachdenklich hin und her schnippte. Dass er dabei sowohl Veilchenpfote, als auch Federpfote jeweils damit erwischte, bekam er gar nicht mit.
So richtig etwas wahrnehmen tat er erst wieder, als Toxinstern bei ihnen auftauchte. Seine Ohren zuckten, seine Augen begannen zu leuchten, als er hörte, was sein Mentor zu sagen hatte. Das Silberpfotes Körper sich fast sofort zu Federpfote umwandte, war ebenfalls ein Zeichen seiner Aufregung.
"Natürlich möchte sie mitkommen! Ich wollte dich das sowieso schon vor unserer Patrouille letztens fragen, also können wir das ja jetzt nachholen, richtig, Federpfote?"
Silberpfotes Worte überschlugen sich beinahe, doch dies bemerkte der junge Kater gar nicht. Seine Augen flogen nur kurz von Federpfotes Gesicht weg, als er Toxinstern einen leuchtenden Blick schenkte.
"Bis morgen dann, Toxinstern!"
Fast schon widerwillig drehte sich Silberpfote zu Veilchenpfote, nickte ihr zum Abschied zu, schob den Rest seiner Beute zu Federpfote und erhob sich. Seine Nase berührte wenig später für einen Herzschlag ihr Ohr - welches wohlgemerkt sehr weich war.
"Bleib nicht zu lange auf, Federpfote, sonst sind wir morgen nicht zum Training zu gebrauchen."
Mit schnellen Schritten verschwand Silberpfote in den Farnen, die den Schülerbau bildeten, und kuschelte sich in sein Nest. Sein Herz pochte schneller als gewohnt, seine Gedanken waren nun nur noch beim Training. Was ihn trieb, konnte er nicht sagen, doch er war seinem Mentoren durchaus dankbar darüber, dass dieser ihm diese Ablenkungsmöglichkeit schaffte. Er wusste nicht, wie lange er wohl brauchte, um zu akzeptieren, dass seine Mutter nicht mehr bei ihm war, doch er wusste, dass ihm die Zeit mit Federpfote gut tun würde.
Durch die Aufregung glaubte der Schüler, dass er lange brauchen würde, um einzuschlafen. Doch die Emotionen des vergangenen Tages lasteten noch schwer auf ihm und somit fiel er schon nach einer kurzen Weile in den Schlaf.
Fallen leaves, adorn my night.

~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~


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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 33 EmptyDo 18 Nov 2021, 18:55




o Veilchenpfote o

DonnerClan | Schüler | weiblich | #6 | auf Probe


Die Kälte in Lavendelpfotes Stimme ließ Veilchenpfote ein wenig zusammenzucken. Doch sie erkannte, dass Lavendelpfote es nicht böse meinte. Stattdessen wollte die Schülerin sich tröstend an ihre Schwester kuscheln, doch in diesem Moment hatte die andere bereits den Rückzug angetreten und verschob so das Gespräch nach hinten.
"Bis später…"
Enttäuscht und mit leicht nach hinten geklappten Ohren schaute Veilchenpfote der Kätzin nach. Hatte sie vielleicht doch etwas falsches gesagt?
Wahrscheinlich möchte sie jetzt lieber alleine sein, stellte sie fest. Jeder verarbeitete seine Probleme schließlich anders und während Veilchenpfote dabei lieber die Nähe anderer suchte, wollte Lavendelpfote eventuell erst selbst damit fertig werden. Trotzdem nahm die Schülerin sich vor, bei Gelegenheit noch einmal das Gespräch mit ihrer Schwester zu suchen.
Sie blickte hinab auf ihr Stück Beute und nahm dann lustlos ein paar Bissen.
"Ich fürchte, mein Mentor hat mich heute auch versetzt", miaute sie zu Federpfote und Silberpfote, nahm diese Tatsache jedoch nicht allzu persönlich. Ein Tag Pause hatte ihr tatsächlich ganz gut getan.
Irritiert rückte sie jedoch ein Stückchen weg, als Silberpfotes Schweif sie im Gesicht traf.
Passend zum Thema Mentoren trat nun Toxinstern zu ihnen und Veilchenpfote blickte etwas ehrfürchtig zu ihm auf.
Es ging um Silberpfotes nächstes Training, zu dem auch Federpfoe eingeladen wurde. Veilchenpfote war nun schon wieder enttäuscht. Es war nicht so, dass sei eine besonders enge Bindung zu Silberpfote hatte und deshalb mit ihm trainieren wollte, aber sie hatte sich darauf gefreut, einmal an einem Training mit dem Anführer teilzunehmen, wie ihr Mitschüler es zuvor angedeutet hatte.
Dann eben nicht, dachte sie resigniert und schwieg, bis die Sache geklärt war. Die Kätzin nickte aber Silberpfote zum Abschied freundlich zu. “Gute Nacht.”
Sie hatte ja ihren eigenen Mentor, der sie bestimmt am nächsten Morgen zum Training mitnehmen würde, auf dass sie sich bereits freute. Mit einigen weiteren Bissen, hatte sie ihre Beute verdrückt und machte sich bereit, die Rest zum Schmutzplatz zu bringen
“Ich werde auch schlafen gehen”, sagte sie zu Federpfote. “Falls wir uns morgen früh nicht mehr sehen: Viel Spaß.”
Sie lächelte ihre Mitschülerin sanft an und brachte dann die Reste der beute weg, bevor sie sich im Schülerbau in ihrem Nest zusammen rollte. In dieser Nacht hoffentlich mit einem erholsameren Schlaf als in der zuvor.


Erwähnt: Toxinstern
Angesprochen: Lavendelpfote, Silberpfote, Federpfote
Ort: DC Lager | vor dem Schülerbau -> Schülerbau | Veilchenpfotes Nest


Zusammenfassung: Ist enttäuscht als Levendel weggeht und dann wieder enttäuscht, dass sie nicht mit zum Training eingeladen wird, lässt es sich aber nicht anmerken. Geht dann schlafen.

Code by Moony, angepasst Esme

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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 33 EmptyDo 18 Nov 2021, 20:15


F
rostglut

DonnerClan | Krieger | #039

”I try to be the best I can be, really.”

Stumm hatte der junge Krieger neben Wisperwind und Orchideenmond gestanden. Er hatte sich davon abgehalten, nicht nervös mit dem Schweif zu schlagen. Auf seinen Schultern lag eine gewisse Angespanntheit, die mit dem Wissen, dass dies seine erste richtige Patrouille war, einherging. Sein Blick suchte kurz nach seiner ehemaligen Mentorin, doch die relative Unruhe im Lager machte es für ihn schwer, sie auszumachen. Frostglut legte die Ohren etwas an, unsicher über seine jetzige Position. Das Krieger-Sein war nicht etwas, was er sich in den letzten Monden dringlich gewünscht hatte. Eher war ihm seine Zeremonie wie ein Verlust vorgekommen. Je länger er also mit den beiden Kätzinnen dort saß, desto unruhiger wurde er. Frostglut blinzelte langsam und hielt ein Gähnen zurück. Wenigstens hatte er kurz die Augen schließen können. Erleichtert atmete er auf als Orchideenmond endlich Klippenstolz erspähte und sie schließlich aus dem Lager führte. Seine Pfoten fühlten sich kalt an, steif und nur langsam kam wirklich Bewegung in sie. Frostglut folgte der älteren Kriegerin eher langsam, aber dankbar für die Gelegenheit aus der Hektik des Lagers zu fliehen. Draußen würde er mehr Abstand suchen können. Mit sanften Schritten verließ er also das Lager und trat hinaus ins Territorium - seinem Fluchtort.
Bereits wenige Schwanzlängen vom Lagerwall fühlte er, wie sich das dauerhafte Gewicht auf seiner Brust ein wenig hob und seine Körperhaltung selbstsicherer wurde. Er ließ seine Schritte länger werden und streckte ein wenig seine Muskeln. "Meinst du, es wird lange dauern?", fragte Frostglut Orchideenmond nachdem er sich den Mut dazu zusammengesammelt hatte. Seine Stimme klang etwas rau, nachdem er so lange nicht mehr mit anderen Katzen gesprochen hatte und sein Hals kratzte etwas. Dennoch wollte er die Gelegenheit nutzen, um herauszufinden, wie lange die Patrouille dauern würde, schließlich wusste er dann, wann er wieder ins Lager zurückkehren musste.

Erwähnt: Wisperwind, Orchideenmond, Klippenstolz, id. Tulpenfluss
Angesprochen: Orchideenmond
Standort: DC-Lager -> Lichtung (Grenze WoC/DC)
Sonstiges: --
Zusammenfassung: Folgt Orchideenmond aus dem Lager und spricht kurz mit ihr.

”But how can that be enough
if it feels like I’m always failing?”


reden | denken | handeln | Katzen | Lineart






~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~

Even though I always know the morning will come
I want to stay in your sky like a star
- Still with you




Relations | Posting-Liste | Schreibshop (Closed) | Toyhouse



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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 33 EmptyDo 18 Nov 2021, 22:37


"Durch deine Augen schaue ich..."
Wisperwind

"...wie durch die Nacht ins All."

DonnerClan | Kriegerin | #062 | *Toyhouse*

Unter anderen Umständen hätte Wisperwind sich wahrscheinlich schlecht gefühlt, weil allein die Anwesenheit des dunklen Anführers ihre Gedanken soweit einnahm, dass die Anwesenheit Orchideenmonds vollkommen in den Hintergrund geriet. Sie war für gewöhnlich niemand, der so unaufmerksam war. Trotzdem konnte sie sich nicht helfen. Schnell und heftig schlug ihr das Herz in der Brust, während es ihr noch immer in den Pfoten juckte die Distanz zwischen sich und Toxinstern zu reduzieren. Doch noch wichtiger war es ihr, ihn nicht bei seinen täglichen Aufgaben zu unterbrechen und sie selbst hatte als Kriegerin ebenfalls eine Menge zu tun. Blinzelnd wandte die grau gemusterte Kätzin sich ab, schaute zu ihren Patrouillenkameraden und lächelte ihnen vorsichtig zu. Entschuldigend zuckte Wisperwind mit den Ohren, setzte sich nun richtig auf und schüttelte ihre kalt gewordenen Glieder durch.

Trotzdem zuckte sie sichtbar zusammen, als Orchideenmond spontan nach Klippenstolz rief und mit gesträubtem Pelz blinzelte sie ihre Clangefährtin irritiert an. Natürlich war ihr bewusst, dass Klippenstolz sie begleiten würde und doch hatte sie nicht mit solch einer herausbrechenden Lautstärke auf Seite der ebenfalls ziemlich kleinen DonnerClan-Kriegerin gerechnet. Schmunzelnd schüttelte die grau gemusterte den Kopf. Es gab keinen Grund, wieso sie so schreckhaft sein musste. Es war immerhin ihr Clan, sie war mit diesen Katzen aufgewachsen und sie waren mit ihr aufgewachsen. Sie kannte die meisten ihrer Mitkatzen seitdem sie in die Kinderstube gepurzelt waren, niemand würde ihr ihre Emotionen übel nehmen. So straffte die Älteste im Bunde ihre Schultern, schnippte mit dem Schweif und nickte. „Klingt gut, geht schonmal vor, ich hole gleich zu euch auf.“ Miaute sie mit einem warmen Unterton in der Stimme, lächelte sanft und strich kurz an der Flanke von Klippenstolz vorbei, um ihren Freund zu begrüßen. Dann fasste sie sich ein Herz.

Wo sie zuvor noch ganz klar dagegen gewesen war Toxinstern von seinen Aufgaben abzulenken sah sie nun die perfekte Gelegenheit, um ihn für ein paar Augenblicke für sich zu beanspruchen. Denn langsam schien die Situation um ihn herum sich aufzulösen. Zumindest konnte sie erkennen, wie der dunkle Leib Silberpfotes im Schülerbau verschwand und auch Tüpfelherz machte sich nach einem kurzen Gespräch mit Lavendelpfote auf den Weg zu ihrem Nest.  So schlich Wisperwind näher heran, nickte den verbliebenen Katzen zu und stupste mit der Nase ruhig gegen die starke Schulter des schwarzen Katers. „Toxinstern?“ Miaute sie leise, musste dabei ein leises seufzen zurückhalten, als sie vom Geruch des Anführers eingeschlossen wurde. „Ich will gar nicht stören… aber hast du vielleicht später einen kurzen Augenblick Zeit für mich? Nach der Patrouille zur WolkenClan-Grenze natürlich. Es gibt da etwas, worüber ich gerne mit dir sprechen würde.“ Dabei hob die Kriegerin mutig den Blick, versuchte den gelben Irden ihres Gesprächspartners zu begegnen, während sich ein intensives Kribbeln ausgehend von ihrer Magengrube in der Grauen ausbreitete.

Es fiel ihr schwer sich wieder abzuwenden, doch waren da einige Katzen, die auf sie warteten. Flüchtig streckte sie ihren Körper, strich nur einen Augenblick mit ihrer eigenen Nase über die Toxinsterns, bevor sie sich auf zügig herumdrehte und auf schnellen Pfoten aus dem Lager heraus verschwand. Dabei zog sie an Rosenträne und Buchenfrost vorbei, winkte beiden mit dem Schweif zu, bevor sie der Fährte der anderen folgte und schnell zu ihnen aufschloss. Gerade noch konnte sie hören, wie Frostglut Orchideenmond fragte, wie lange die Patrouille wohl dauern würde. Ohne darüber nachzudenken schaltete sie sich ein und genoss das Gefühl des kalten Windes in ihrem dichten Pelz. „Für Gewöhnlich dauern solche Patrouillen nicht besonders lang. Wir befinden uns sowieso schon nahe an der Grenze und um diese Zeit wird sicherlich nicht viel Interessantes zu finden sein." Darauf machte die Kriegerin einen Augenblick Pause. „Es ist deine erste Patrouille als Krieger, oder?“ Fragte Wisperwind anschließend ruhig, nahm sich einen Moment Zeit, um Frostglut freundlich anzublinzeln. „Es wird sicherlich nicht allzu lange dauern. Ich gehe mal davon aus, dass jeder von uns sich nach seinem Nest sehnt.“ Damit stieß sie den dunklen Kater einmal flüchtig an, bevor sie das Tempo etwas anzog und zwischen den Bäumen hindurchschoss.

tbc. Lichtung - Grenze DC/WoC

"Kiss me under the light of a thousand stars"

Erwähnt: Klippenstolz, Toxinstern, Orchideenmond, Buchenfrost, Rosenträne, Frostglut, die Schüler
Angesprochen: Orchideenmond, Frostglut, Toxinstern
Ort: Lagerplatz, bei den Schülern und Toxinstern -> DC - WoC Grenze

Tldr: Ist abgelenkt, denk über Toxinstern nach und beschließt kurz mit ihm zu sprechen. Fragt ihn, ob er Zeit für sie hat und folgt dann den anderen. Spricht ein wenig mit Frostglut und denkt nicht mehr an die Vergangenheit.

(c) by Moony







Enzianpfote

Heilerschüler|DonnerClan|#70

cf. Zweibeinerzaun - Grenze

Enzianpfotes Schicksal war es irgendwann der Heiler des DonnerClans zu werden. Dem war er sich mehr als bewusst. Und mit Eichenblatt hatte er eine Mentorin an der Pfote, der er bedingungslos vertrauen konnte. Seine Auffassungsgabe und seine Empathie waren wohl seine zwei größten Stärken. Es fiel ihm nahezu spielend leicht die Emotionen von anderen Katzen zu erkennen und einzuordnen. Dazu war er mit einem ordentlichen Schuss Intuition gesegnet worden, wodurch sein Bauchgefühl ausgeprägter war, als wahrscheinlich gut für ihn war. Dementsprechend war er sich dem Zustand seiner Mentorin bewusst. Er merkte, wie schwerfällig sie sich bewegte und, dass das Alter seine Spuren hinterlassen hatte. Nur ließ er alle Gedanken, die auf die Konsequenzen Eichenblatts Alters schlossen, nicht zu. Vielleicht war er egoistisch. Vielleicht naiv. Aber der Gedanke allein, dass die Heilerin vielleicht nicht bis zum Ende seine Ausbildung bei ihm sein könnte machte ihm zu viel Angst.

So genoss er die Nähe, die er zu der roten Kätzin spürte und ließ alles andere einen Augenblick unwichtig werden. Außerdem ließ Eichenblatt ihm gar nicht die Zeit viel über seine eigene Gefühlswelt nachzudenken. Sie achtete stets darauf, dass er genug zutun hatte und das Wissen, dass sie froh darüber war ihn an ihrer Seite zu wissen löste ein warmes Gefühl tief in seiner Brust aus. Er könnte nicht glücklicher sein seine Position im Clan gefunden zu haben. Er war niemand der schnell sentimental wurde – irgendwie lebte er schon sein Leben lang ziemlich nüchtern in den Tag hinein und zerbrach sich selten den Kopf über Dinge, die er eh nicht ändern konnte. Den Verlauf der Zeit zum Beispiel. Denn egal, wie sehr er es sich innerlich gewünscht hatte, der kurze – fast schon familiäre Moment den er sich mit seiner Mentorin geteilt hatte ging schnell vorbei.

Weit war Enzianpfote noch nicht gekommen, als irgendetwas ihn dazu brachte anzuhalten und einen Blick über die Schulter zu werfen. So erkannte er gerade noch, wie Eichenblatt begann zu straucheln und sofort waren die Kräuter in seinem Maul vergessen. Unbeachtet landeten sie auf dem Boden, während er an die Seite der älteren Kätzin trat und mit ruhig blauen Augen versuchte ihren Blick einzufangen. Er spürte eine gewisse Unruhe, die von ihr ausging und strich sanft an ihrer Flanke entlang. Sorgsam atmete er durch Mund und Nase, beobachtete den Körper der Heilerin ganz genau, bevor er entschloss, dass er ihr, bis sie im Lager angekommen waren nicht wirklich helfen konnte. Daher ließ er sich auch von ihren Worten nicht abschrecken, obwohl sie deutlich härter waren, als er es – zumindest, wenn sie mit ihm sprach – gewohnt war.

Wie selbstverständlich nahm er seine Kräuter wieder auf, verließ die Seite Eichenblatts jedoch nicht mehr, bis sie gemeinsam das Lager betreten hatten. Dabei ignorierte er unbewusst alle anderen Katzen auf dem Lagerplatz, denn es gab wichtigeres. Vorsichtig legte er die Pflanzen vor dem Felsspalt ab und drehte sich anschließend zu seiner Mentorin herum. Ernst und ruhig blickte er sie an, trat einen Schritt zur Seite, um Platz zu machen, bevor er sich noch einmal die Mühe machte den Körper der Heilerin nach Verletzungen abzusuchen. „Hast du Schmerzen?“ Fragte er, fast schon routiniert und setzte sich. Er wollte Eichenblatt nicht das Gefühl geben, er würde sie zu sanft anpacken, sie auf ihr Alter reduzieren, also behandelte er sie wie jede andere Katze auch, wenn sie den Heilerbau betrat. Doch eigentlich wollte er nur, dass es der roten Kätzin gut ging. Er wollte helfen. Dafür war er schließlich Heilerschüler geworden.


» Erwähnt: Eichenblatt
» Angesprochen: Eichenblatt
» Ort: Territorium - Zweibeinerzaun - Lager
» tldr: Versucht ein guter Heilerschüler zu sein und macht sich Gedanken um Eichenblatt. Will ihr helfen und versucht sie nicht in eine Opferrolle zu schieben.


»Sprechen« | Denken | Katzen

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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 33 EmptyFr 19 Nov 2021, 03:10

cw: (anbahnender) tod



Eichenblatt

cf: Grenze, Zweibeinerzaun
Auf den letzten Schwanzlängen ins Gras zu beißen, wäre schon armselig. Ärger und Frustration hatten rasch Besitz von der Kätzin genommen, hatten die erschreckende Panik verdrängt, die mit ihrem Beinahe-Sturz in ihr aufgewallt war - wenn auch nicht vollständig. Noch immer spürte sie, wie die kalten Krallen der Angst nach ihr greifen wollten, und am liebsten hätte sie geflucht und gejault, um ihren Gefühlen Ausdruck zu verleihen. So lange, so unglaublich lange war es das, nach dem du dich gesehnt hast. Und jetzt ziehst du den Schweif ein? Jetzt möchtest du dich an dein Leben klammern wie ein Junges, das die Zitze seiner Mutter nicht loslassen möchte?
Eichenblatt verdammte sich und den schwachen Moment, in dem sie sich nun wiederfand. Ja, beim verfluchten SternenClan, sie wollte bei Enzianpfote bleiben, doch sie spürte, wie die Kraft aus ihren alten Körper wich. Bereits in den letzten Tagen hatte sie mit rasch einsetzender Erschöpfung zu kämpfen gehabt, doch nun, wo das Wetter sich zum Schlechteren wandte, so fiel es ihr schwer - gar unmöglich -, sich den Veränderungen anzupassen.

Ihr Blick, auch wenn die Welt in ihren Augen nur noch aus Umrissen und Farben bestand, glitt zu dem kleinen Kater, der zu ihrer Seite geeilt war. Wie armselig war ihr Zustand, dass sie ihn nicht einmal mehr verbergen konnte? Am liebsten hätte sie ihn angefaucht - sie wollte sein Mitleid nicht, doch noch viel weniger wollte sie ihm Sorgen bereiten.
Obgleich Enzianpfote nichts sagte - oder womöglich gerade, weil er es nicht tat? -, spürte die alte Kätzin die Ruhe, die er ausstrahlte, und erlaubte sich, sich von seinen Berührungen besänftigen zu lassen. Ja, er würde sich gut um den Clan kümmern, da konnte sie unbesorgt sein.
Auch sie blieb stumm, während sie gemeinsam den Heimweg antraten; Eichenblatt konnte nicht sagen, woher sie die Kraft noch fand, um durch die Nacht zu wandern, doch immer wenn sie in die Richtung ihres Schülers schaute, dachte sie sich, Für ihn möchte ich es nach Hause schaffen.

Ihr war nicht klar, wie lange sie am Ende wirklich benötigten, doch kaum hatte ihre Ballen den durchgetretenen Boden ihres Lagers berührt, entschlüpfte ihr ein krächzendes, "Danke."
Um sie herum fand trotz der Späte der gewöhnliche Trubel statt, Katzen kamen und gingen, sprachen miteinander, gaben sich die Zunge, schliefen, ißen. Lebten.
Und für so viele Blattwechsel war es ihre Aufgabe gewesen, sie am Leben zu erhalten. Eichenblatt hatte sich über ihre Clangefährten geärgert - unzählige Male und in einem solchen Ausmaß, dass sie sie manchmal am liebsten in den Fluss geworfen hätte -, doch irgendwo hatte sie diese Mäusehirne allesamt doch gern.
Während sie sich von ihrem Schüler in den Bau geleiten ließ, war sie nicht darum herumgekommen, einen verstohlenen Blick auf den Anführerbau zu werfen. Lange Zeit nun gehörte er bereits Toxinstern und die rote Kätzin hatte ihn zu respektieren und wertzuschätzen gelernt. Doch für einen einzigen Herzschlag bildete sie sich ein, den orangebraunen Körper Donnersterns hinausschlüpfen zu sehen.

Es war Enzianpfotes Stimme gewesen, der sie zu den Lebenden zurückholte - ohne es wirklich zu realisieren, hatte sie das Bündel, das sie selbst getragen hatte, achtlos auf den Boden des Heilerbaus fallengelassen. Sie konnte sich glücklich schätzen, dass sie diese nach all dem Aufwand, den sie getätigt hatten, nicht einfach im Wald getan hatte.
Leise hatte Eichenblatt in sich hineingelacht, was jedoch rasch in ein leichtes Husten geendet hatte, und mit amüsiert zu Schlitzen verengten Augen starrte sie den Jüngeren an. "Spielt sich hier jemand als Heiler auf? Ich muss dich enttäuschen, noch bin ich da", spottete sie mit rauer Stimme und schüttelte sich als Zeichen dafür, dass er ihren Körper in Ruhe lassen sollte. Es war die Mühe nicht wert.
Die Vertrautheit des Heilerbaus halfen ihr dabei, zu einer inneren Ruhe zu finden, die sie selbst nicht von sich erwartet hätte. Langsam schlürfte sie an Enzianpfote vorbei, um sich durch den Felsspalt zu drängen, hinter dem sich ihr Nest befand.
"Du bist mir am ehesten eine Hilfe, wenn du mir die Pfote reichst und die Kräuter für mich in den Vorrat einsortierst", rief sie ihm zu, ehe sie im Spalt verschwand und sich plump in das Gemisch aus Zweigen und Blättern und Moos fallenließ. "Wenn du was falsch machst, weis ich dich schon darauf hin", brummte sie, ihren Kopf auf ihre Pfoten bettend, während sie darauf wartete, dass Enzianpfote sich ans Werk machte.

Tldr » Kehrt zurück ins Lager und begibt sich sogleich in den Heilerbau, während sie über das Leben und ihren Clan nachdenkt. Weist Enzianpfotes Hilfe ab und "bittet" ihn stattdessen darum, die gesammelten Kräuter einzusortieren.
Heilerbau ✩ DonnerClan Heilerin ✩ 308

Erwähnt » Donnerstern, Toxinstern
Angesprochen » Enzianpfote


Code by Rey


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