Warrior Cats - das RPG
Warrior Cats - die Welt der Katzen.
Tritt dem DonnerClan, WindClan, FlussClan, SchattenClan, WolkenClan oder dem BlutClan bei und führe ein Leben als Krieger!
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Warrior Cats - das RPG

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Hierarchie
DonnerClan
Anführer: Toxinstern
2.Anführer: Honignase
Heilerschüler: Enzianpfote

FlussClan
Anführer: Jubelstern
2.Anführer: Hirschfänger
Heiler: Kauzflug

WindClan
Anführer: Sturmstern
2.Anführer: Rostkralle
Heiler: Milanschrei

SchattenClan
Anführer: Mohnstern
2.Anführer: Gewitterbrand
Heiler: Abendhimmel

WolkenClan
Anführer: Brombeerstern
2.Anführer: Wildfeuer
Heiler: Tränenherz
Heilerschüler: Regenpfote

BlutClan
Anführer: Djinn
2.Anführer: //
"Heiler": Emerald
"Heilerschüler": Lotta

Das RPG
Jahreszeit:
Blattleere

Tageszeit:
Sonnenaufgang [22.01.]

Tageskenntnis:
Die Temperaturen fallen und es geht ein kalter Wind. Die ersten Schneeflocken fallen vom Himmel, aber außer auf dem Moor bleibt kaum etwas davon liegen. Während Wald und Wiesen unter einer dichten Nebelschicht ruhen, fegt der Wind heftig über die höher gelegenen Gebiete hinweg. Auch die Beute hat sich zurückgezogen und der gefrorene Boden erschwert die Jagd besonders für unerfahrene Katzen.


DonnerClan Territorium:
Der Waldboden ist nass und teils gefroren, aber der Schnee bleibt nur an wenigen Stellen liegen. Der Nebel hüllt den Wald in eine dichte Decke und nur ab und an verirren sich einzelne Schneeflocken zwischen den Ästen zum Waldboden nach unten. Die Jagd ist hier ein wenig einfacher, als auf offenem Gelände, auch wenn der Boden an manchen Stellen ganz schön rutschig sein kann.


FlussClan Territorium:
Der Boden ist an mehreren Stellen gefroren und auf dem Fluss beginnt sich eine Eisschicht zu bilden. Das Wasser darunter ist nach wie vor noch von den inzwischen abgeschlossenen Arbeiten der Zweibeiner verdreckt und Beute ist nur schwer zu fangen. Dass der Nebel die Weiden bedeckt, erschwert außerdem die Jagd auf Landbeute zusätzlich.


WindClan Territorium:
Auf dem Hochmoor reißt der kalte Wind die Nebelfelder auf und sorgt für tiefere Temperaturen. Hier bleibt zusätzlich zum gefrorenen Boden auch noch etwas Schnee liegen, was den Boden noch rutschiger macht und die Jagd zusätzlich erschwert.


SchattenClan Territorium:
Auch hier ist der Boden gefroren und besonders die südlichen Gebiete des Territoriums in Nebel gehüllt. Frösche und Reptilien gibt es hier keine mehr und die Jagd auf andere Beute wird vom Nebel sowie dem rutschigen Boden erschwert. Die Jagd ist im Nadelwald jedoch einfacher, als auf dem offenen Gelände im Norden des Territoriums, wo Schnee liegen bleibt und der Wind stärker ist.


WolkenClan Territorium:
Der Nebel erschwert die Sicht und Vögel sind um einiges schwerer zu fangen. Die feuchte und teilweise nasse Rinde der Bäume macht das Klettern schwer und die Jagd ist für unerfahrene Katzen besonders schwierig. Der Schnee bleibt hier aber nur an vereinzelten Stellen liegen.


Baumgeviert:
Die vier mächtigen Eichen zeigen sich von Wind, Schnee und Nebel unbeeindruckt. Der Sturm zerrt an den verbleibenden Blättern, aber unten ist die Senke von Nebel bedeckt. Im Schutz des Unterholzes hat sich etwas Beute zurückgezogen, aber auch hier kommt sie nur selten ins Freie.


BlutClan Territorium:
Auch hier ist es kalt und nebelig. Die Zweibeiner und ihre Hunde gehen lieber kurze Runden und verbringen die meiste Zeit drinnen, was die Straßen ein wenig sicherer macht. Dennoch stellen Monster, fremde Katzen und streunende Hunde wie immer eine Gefahr dar. Am Rand des Schwarzstroms bilden sich dünne Eisschichten, aber richtig zugefroren ist der Strom nicht.


Streuner Territorien:
Auch hier ist es nebelig und windig. Leichter Schnee fällt vom Himmel, bleibt aber nur an einigen offenen Stellen liegen. Bewaldete Gebiete sind ein wenig besser von Schnee und Wind geschützt, aber die Jagd auf die wenige Beute wird durch die Wetterbedingungen zusätzlich erschwert. Abenteuerlustige Hauskätzchen sind bei diesem Wetter eher selten, aber Streuner sind durchaus anzutreffen.


Zweibeinerort:
Mit zunehmend unangenehmerem Wetter bleiben die meisten Hauskätzchen lieber in den Nestern ihrer Zweibeiner, wo sie sich aufs warme Kissen kuscheln und aus dem Napf fressen können. Nur wenige abenteuerlustige Hauskätzchen wagen sich bei diesem Wetter überhaupt noch in den Garten … oder darüber hinaus.

 

 DonnerClan Lager

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Sonnenflamme
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Sonnenflamme


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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 35 EmptyMo 06 Dez 2021, 00:39





Sonnenflamme


Steckbrief - DonnerClan - Kriegerin - #014

Auf meine Aussage, dass ich bei der Großen Versammlung war, fragte mich der Krieger, was denn spannendes passiert wäre. ,,Nun, da gibt es einiges", meinte ich und fing dann an zu erzählen, ,,fangen wir beim WindClan an. Dort gab es einen Wechsel in der Führerschaft, denn die Anführerin ist zurückgetreten, um sich um ihre kommenden Jungen zu kümmern. Der jetzige Anführer ist Sturmstern und dieser hat während der Versammlung seinen Zweiten Anführer bestimmt, dieser ist Rostkralle. Der WolkenClan hat davon gesprochen, dass es keine Anzeichen mehr von Hunden gibt und die Gefahr deswegen gebannt sei. Der FlussClan sprach von den Zweibeiner in ihren Territorium und dass einige Krieger eine Bekanntschaft mit ihnen gehabt hatten, aber alle entkommen konnten und dass sie keine Probleme bei der Jagd gehabt hätten. Ansonsten wurden in allen Clans nur davon berichtet, ob es neue Würfe gab, ob jemand gestorben ist und wie es mit der Beute läuft", schloss ich schließlich und bemerkte, dass der Kater sich einmal im Lager umgesehen hatte, ehe er wieder zu mir sah. Auf meine Frage mit dem Anschließen an die Jagdpatrouille, meinte er "gerne" und wirkte dabei als würde er sich freuen. Dann sprach er noch, dass er es gemein fände, dass ich Eingeteilt worden war, obwohl ich bei der Großen Versammlung gewesen war und er nicht. ,,So etwas erwartet man von einem Krieger. Das er seinen Pflichten nachkommt, egal wie viel er geschlafen hatte", meinte ich wahrheitsgemäß und blickte ebenfalls einmal durchs Lager, ehe ich meine Aufmerksamkeit wieder auf Kieseljäger richtete. So bekam ich mit, wie er vorschlug, dass wir zur Großen Platane gehen können, aber auch offen wäre, wenn ich woanders hin wollte. ,,Nein, die Große Platane klingt gut", antwortete ich und stand schließlich auf, genau wie er es tat. Als er dann vor mich sprang, fing ich an belustigt zu schnurren und lief dann an ihm vorbei zum Lagerausgang. Von dort aus schlug ich den Weg zur Großen Platane ein und lief weiter, meine Ohren dabei immer wieder nach hinten gerichtet, um zu hören, ob Kieseljäger mir folgte.

---> Große Platane

Reden - Denken - Handeln

Erwähnt: Sturmstern, Rostkralle, WolkenClan, FlussClan, die Große Versammlung, Kieseljäger & die eigene Patrouille
Angesprochen: Kieseljäger
Ort: neben dem Kriegerbau -> Lagerausgang -> Große Platane


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Moony
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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 35 EmptyMo 06 Dez 2021, 12:48

.:Kieseljäger:.

"Go easy on yourself. Whatever you do today let it be enough."
DonnerClan || Krieger || #003

Der junge Kater lauschte der gleichaltrigen Kriegerin beiläufig, während er die Katzen im Lage beobachtete. Das übliche also. Nur die Sache mit Sturmstern interessierte ihn. Der WindClan hatte nun also einen neuen Anführer. Ob das gut ging, würde sich noch zeigen. Jedoch verstand Kieseljäger keineswegs warum jemand so einen wichtigen Posten für seine Jungen aufgeben sollte. Schließlich war Anführer eines Clans zu sein die größte Ehre, die einen der SternenClan zukommen lassen kann. Er beschloss jedoch, kein Kommentar dazu abzulassen und nickte nur um Sonnenflamme zu signalisieren, dass er verstanden hatte.
Die Kriegerin erinnerte sie an die Pflichten eines Kriegers, als er beisteuerte, dass er es gemein fände das gerade sie auf eine Patrouille musste. Diese Belehrung hatte schon fast etwas ermahnendes, so kam es Kieseljäger vor, weshalb er etwas beschämt die Ohren anlegte. "Du hast ja Recht. Aber tu nicht so als wärst du meine Mentorin. Wir sind schließlich beide Krieger", miaute er ihr hinterher, als sie aufstand um sich auf den Weg zum Lagerausgang zu machen. Er hatte sich nur Sorgen um Sonnenflamme gemacht, da sie ein wenig müde ausgesehen hatte. Schließlich mussten die Katzen einen Clans doch aufeinander Acht geben. Doch wenn sie es als ihre unerschütterliche Pflicht sah, kein Anzeichen von Erschöpfung zu zeigen, sollte sie das ruhig tun.
Einen kurzen Moment schaute er der rotbraunen Kriegerin nur hinterher, ehe er ihr hinterherlief und sie hinter dem Lagerausgang geradewegs überholte und somit die Führung übernahm. Dabei schaute er etwas mürrisch drein. Er war auch ein Krieger, der seine Pflichten ernst nahm und wollte nicht, dass Sonnenflamme daran zweifelte. Deswegen musste er auf der heutigen Jagdpatrouille besonders viel Beute erjagen, um seiner Baugefährtin zu beweisen, dass er es nicht so gemeint hatte und es sich ausgeruht einfach besser jagen ließ als müde.

--> Große Platane

Erwähnt: Sonnenflamme, Sturmstern
Angesprochen: Sonnenflamme


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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 35 EmptyMo 06 Dez 2021, 13:30



Silberpfote
DC SchülerPost 59

Hat etwas verschlafen. Rennt mit dieser Realisation aus dem Schülerbau und reißt beinahe Federpfote zu Boden. Folgt dann Toxinstern zum Training.

Der schwarze Kater brauchte am längsten, um aus dem Schülerbau zu kommen. Seine Trauer um Rußfeder hatte ihn in dieser Nacht tatsächlich ins Nest gezwungen und da er überaus emotional schlafen gegangen war, hatten diese Emotionen ihn in einen sehr tiefen Schlaf befördert, aus dem Silberpfote nur schwer zu befreien war. Als der junge Kater dies endlich schaffte, erkannte er, dass die Sonne schon hoch über dem Lager stand und ein Blick über die anderen Nester verriet ihm, dass Federpfote bereits verschwunden war.
Bin ich zu spät dran? Sind sie schon losgegangen?
Ohne an sich herabzublicken, schoss Silberpfote auf den Lagerplatz, wo er beinahe in Federpfote hineinrannte. Sofort bremste der Schüler ab und ruderte zurück, damit er sie nicht zu Boden riss. Sein sonst normaler Herzschlag schoss vor peinlicher Berührung in die Höhe.
Tut mir leid, nuschelte der Schüler an seine Freundin gewandt und sah zum Lagerausgang, wo er gerade Toxinsterns Schwanzspitze verschwinden sah. Verlegen sah er zu seiner Freundin rüber. Da hab' ich wohl nochmal Glück gehabt.
Silberpfote sortierte seine Beine und drehte sich in die Richtung des Ausgangs. Mit seiner Schwanzspitze schnippte er im Vorbeigehen über Federpfotes rechtes Ohr und schnurrte amüsiert.
Komm, lass uns gehen, er wartet nicht gern.
Damit nahm Silberpfote wieder an Tempo an, schlüpfte aus dem Lager und folgte Toxinstern auf den Weg durch die Schlucht, der zur Sandkuhle führte.

Tbc.: Sandkuhle [DC Territorium]
Fallen leaves, adorn my night.

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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 35 EmptyMi 08 Dez 2021, 15:20





Enzianpfote

Heilerschüler|DonnerClan|#72

Etwas stimmte nicht. Ein riesiger Knoten lag dem Schüler im Magen, während er den Körper seiner Mentorin beobachtete. Der Geruch der frisch gesammelten Kräuter lag in der Luft, die Kälte des Blattfalls lag ihm noch in den Knochen, doch kam sie kaum bis zu ihnen heran. Er machte sich Gedanken, er machte sich Sorgen, doch dachte er noch nicht im Traum daran, dass er bereits jetzt um das Leben seiner Mentorin zu bangen hatte. Zumindest in diesem Augenblick noch nicht. Vielleicht wusste er es bereits, irgendwo tief in seinem Unterbewusstsein, doch ließ er den Gedanken nicht zu. Er machte ihm zu viel Angst, ließ seinen Körper beben und sein Herz überfordert flattern. Kurz schüttelte er den Kopf. Ihr Ausflug war einfach ein wenig zu lang gewesen, Eichenblatt war sicherlich einfach nur erschöpft und nach einer Nacht mit genug Schlaf würde alles bestimmt wieder so sein wie zuvor. Er kannte Eichenblatt mittlerweile ganz gut und ihm war mehr als bewusst, dass sie niemand war, der gerne Ratschläge von anderen Annahm. Oder sich generell etwas sagen ließ. Trotzdem schien er mit seinen Worten irgendetwas zu erreichen. Er war sich bewusst, dass es wahrscheinlich verlorene Liebesmüh war zu versuchen die sture DonnerClan-Heilerin dazu zu bringen ihn wirklich ernst zu nehmen, doch registrierte er sehr wohl, wie sich an der Art und Weise wie sie ihn ansah etwas änderte.

Ein sanftes Schmunzeln legte sich auf seine Züge. Es gab Momente in seinem Leben in denen er durchaus Dankbar für seine gute Katzenkenntniss und seine Empathie war. So merkte er nämlich ziemlich schnell, dass seine Worte nicht an Eichenblatt abprallten, dass seine Worte ihr nicht egal waren. Er ließ es sich nach Außen nicht anmerken, doch die Wellen der Zuneigung die er von seiner Mentorin empfing erwärmten sein Herz auf einer Ebene, die er sonst nur von seiner Mutter gekannt hatte. Er fühlte sich wohl. Die Kräuter waren einsortiert, die Atmosphäre zwischen ihnen wieder deutlich entspannter und in dem Wissen, dass er dieses Mal nicht gegen einen Wall aus Brombeersträuchern geredet hatte, ließ er sich schließlich neben dem rot gemusterten Körper auf dem Boden des Felsspaltes nieder und drückte seine Nase in das weiche Fell. Entspannt atmete er den Geruch seiner Mentorin ein, schloss nun seinerseits ebenfalls die Augen und ließ seine Gedanken ein wenig wandern. Ganz subtil erkannte er etwas, was ihm die Nackenhaare zu Berge stehen ließ und auch, wenn er es in diesem Augenblick nur nebensächlich wahrnahm. Enzianpfote würde wahrscheinlich niemals in seinem Leben den Geruch des anbahnenden Todes vergessen.

All seine Sinne waren auf die eine Katze fixiert, die ihm in den letzten Monden einen Einblick auf die Arbeit eines Heilers gegeben hatte, ihm Zeit und Herzblut widmete und so wollte er wenigstens eine Kleinigkeit zurückgeben. Es fiel ihm nicht schwer die Schwingungen wahrzunehmen, die Eichenblatt zu überkommen schienen. Fast schon etwas zu leicht, da er es von der Heilerin gewohnt war, dass sie ihre Emotionen effektiver vor ihm verbarg. Von einer gewissen Ruhe, zu Frust und anschließend meinte er sogar eine gewisse Hilflosigkeit spüren zu können. Davon irritiert legte der gemusterte Heilerschüler die Stirn in tiefe Falten, schüttelte jedoch den Kopf und machte sich daran in ruhigen und langen Zügen den Pelz seiner Mentorin zu putzen. Dabei stieg ein kaum hörbares Schnurren in seiner Kehle auf, welches er nicht zu Kontrollieren in der Lage war. Schließlich spürte er eine Wut, die ihn dazu bewegte seine Augen zu öffnen und die Gestalt Eichenblatts zu mustern. Und da überkam es ihn wie eine Welle eiskalten Wassers. Eichenblatt starb. Egal wie sehr er versucht hatte es zu verdrängen, wie weit er diesen Gedanken in sein Unterbewusstsein gezwängt hatte, um es anschließend dort festzuhalten und nicht an die Oberfläche kommen zu lassen. Es war offensichtlich.

Und er war sich sicher, dass seine Mentorin es genauso gut wusste wie er. „Es ist okay.“ Hörte er sich selbst sagen, obwohl das nicht dem Entsprach was in seinen Gedanken passierte. „Ich komme zurecht.“ Flüsterte er nahe an ihrem Ohr, leckte über das zerzauste Fell an ihrem Hals und schmiegte seinen kleinen Körper an den deutlich größeren der Heilerin, um ihr das Gefühl zu geben, dass sie nicht allein war. Die Gedanken des Heilerschülers überschlugen sich, ihm wurde schlecht und schwindelig, doch biss er die Zähne zusammen und zwang sich dazu seinen Körper entspannen zu lassen. Sein Atem schlug heiß in die Halsbeuge der rot gemusterten Kätzin, während sein Schweif sich fürsorglich um einen Teil ihres Leibes schlang. „Der SternenClan kann froh sein, so eine starke Katze wie dich in ihren Reihen zu wissen.“ Ganz der angehende Heiler der er war klang seine Stimme ruhig und tief, als würde er ein nervöses Junges beruhigen und nicht seine sterbende Mentorin.

Und so blieb er an ihrer Seite, flüsterte leise irgendwelche Nichtigkeiten, um nicht der Stille zu verfallen, welche sie irgendwann unweigerlich einholen würde. Denn auch, wenn er es im Nachhinein nicht zugab. Er hörte jeden einzelnen Herzschlag seiner Mentorin ganz genau, spürte wie ihr Körper sich an- und entspannte und schließlich auch die ruhe, welche Eichenblatt überkam, bevor ihr letzter Herzschlag verklang.

„Möge der SternenClan deinen Weg erleuchten Eichenblatt...“


» Erwähnt: Eichenblatt
» Angesprochen: Eichenblatt
» Ort: Heilerbau
» tldr: ...


»Sprechen« | Denken | Katzen

und trotzdem hättest du für mich nicht "richtiger" sein können

~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~


if all you ever do
is look down on people
you won’t be able to recognize your own weaknesses



Zuletzt von Comet am Fr 10 Dez 2021, 23:29 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 35 EmptyFr 10 Dez 2021, 17:07



But a thing isn’t beautiful because it lasts.
Farnsee

Kriegerin | 246 | DonnerClan


Die gemusterte Kriegerin hatte den Tag ohne viel Stress bewältigt und sich damit begnügt, ihre Zeit mit Farbenjäger im Lager zu verbringen. Gerne würde Farnsee ihren Gefährten auf einen Spaziergang mit hinaus nehmen, doch darauf würde sie getrost warten. Für den jetzigen Moment genoss sie die Zweisamkeit mit ihm, auch wenn ihr durchaus bewusst war, dass sie nicht wirklich alleine waren.
Dennoch hatte die Kriegerin nicht vollkommen entspannt sein können. In ihrem Kopf hatten die vergangenen Ereignisse sich immer wieder hervorgekämpft, sodass sie ab und zu an Malvenpfote zurückdenken musste. Auch Lavendelpfote kam ihr immerzu in den Sinn. Da Farnsee den Tag eigentlich nutzen wollte, um mit ihrem Gefährten über Junge zu sprechen, tat es ihr besonders weh, wenn sie an die Gespräche zurückdachte.
Hin und wieder hatte Farnsee also den Heilerbau angesehen. Nicht, weil sie in diesen Momenten bei Enzianpfote sein und ihm alles erzählen wollte - was durchaus tief in ihrem Herzen ein Wunsch der Kriegerin war -, sondern weil sie sich kaum vorstellen konnte, wie groß die Enttäuschung von Eichenblatt über ihr Verhalten war. Die rotbraune Kätzin und die gemusterte Kriegerin hatten schon lange miteinander zutun gehabt und ihre Beziehung hatte einen komplizierten Anfang gefunden. Sie hatten es endlich geschafft, so etwas wie Freunde zu sein, als Farnsee all das hingeworfen hatte, um ihren Rang abzulegen.

»Ich sollte mich ihr erklären«, miaute Farnsee plötzlich. Es war bereits abends geworden und den Tag über hatte sie versucht, nicht mehr daran zu denken, sich bei einer anderen Katze rechtfertigen zu müssen. Doch das musste sie. Sie musste Eichenblatt sagen, warum sie so entschieden hatte. Leicht drehte die Kriegerin ihren Kopf zu Farbenjäger, seufzte und vergrub ihre Schnauze dann für einige Momente in sein Schulterfell. »Ich kann es nicht länger aufschieben, ich muss es bei ihr wieder gut machen. Das hätte ich vor meinem Rücktritt tun müssen, es wird also höchste Zeit.«
Langsam löste sich die erfahrene Kriegerin von Farbenjäger, stieß mit ihrer Nase zum Abschied gegen seine Wange.
»Geh' dich ausruhen«, brummte sie noch, dann wandte sie sich ab und setzte ihre Pfoten auf den Pfad zum Heilerbau.

Leise schob sich Farnsee in den Farntunnel, der zur Heilerlichtung führte, und blieb auf halben Wege stehen, um sich in die Farnwedel zu beugen. Sie brauchte eine Weile, bis sie ein altes Stück Holz entdeckte, in dem nur noch leicht ihre Bissspuren zu sehen waren. Das Wetter und die vielen Monde hatten dem Holzstück nicht gut getan, also wandte die gemusterte Kätzin ihren Blick ab.
Farnsee räusperte sich leise, als sie sich auf die Heilerlichtung schob. Lange Schatten lagen über diese, da die Sonne schon tief stand. Auf den ersten Blick konnte sie niemanden entdecken, was unter anderem zu Erleichterung führte, da sie sich keine Sorge um die Ruhe von Patienten machen musste. Mit schweifendem Blick setzte sie an:
»Eichenblatt? Bist du hier? Ich bin gekommen, um mit dir...«
Farnsee entdeckte eine Gestalt im Heilerbau kauern.
»...zu reden...«
Misstrauisch schob sie sich vorsichtig näher. Die Umrisse der Gestalt waren kaum zu erkennen, da der Heilerbau selbst kaum Sonnenlicht abbekam, selbst in der Blattgrüne lag er recht dunkel da. Doch Farnsee erkannte den Geruch ihres Sohnes, gemischt mit dem von der Heilerin. Und etwas anderem.
Zögerlich stellte sich Farnsee vor den Felsen mit dem Spalt und spähte hinein.
»Enzianpfote? Was...«
Farnsee verstummte, da mit geöffneter Schnauze der allzu bekannte Gestank ihre Sinne für einige Herzschläge lahmlegte. Überrascht hielt die Kriegerin in ihrer Bewegung inne, blinzelte und neigte sich dann vorsichtig so, dass sie an dem Heilerschüler vorbeischauen konnte.
Als hätte sie jemand geschlagen, zuckte Farnsee zurück und verzog das Gesicht in dem stechenden Schmerz, der sie plötzlich packte. Überfordert hielt sie die Augen geschlossen, während sie ihr Gesicht in die Richtung des Bodens richtete. Eichenblatts Körper war die Ursache für den Gestank, denn genau das war, was von der Heilerin übrig war. Die Kätzin selbst musste sich an diesem Tage von ihrem Clan verabschiedet haben und Farnsee vermutete von der Intensität des Todesgeruchs her, dass sie zum Sonnenaufgang schon verstorben war.
Schuld krallte sich in Farnsees Herz, dennoch kämpfte sie gegen ihre eigene Trauer an und wandte sich wieder dem Anblick zu. Ihr oranger Blick legte sich auf Enzianpfote, der den Tod so noch nicht kennengelernt hatte. Er mochte den Pfad eines Heilerschülers eingeschlagen haben, dennoch war er jung, hatte noch keinen Verlust hinnehmen müssen. Das der Clan nun auf ihn vertraute... ein Zustand, den Farnsee so nicht hinnehmen wollte.
Er ist stärker, als ich es bin, aber unmöglich stark genug, um so jung als einziger Heiler des Clans zu agieren!
Vorsichtig setzte sich Farnsee in den Eingang des Heilerbaus und bemühte sich um so viel Ruhe, wie sie nur ausstrahlen konnte. Ihr Sohn brauchte sie nun, auch wenn er nicht wusste, wer er für sie war.
»Eichenblatt war sehr stolz auf dich«, hob die Kriegerin endlich mit leiser Stimme an. »Jeder konnte sehen, wie glücklich du sie gemacht hast. Sie hatte es nicht einfach, weißt du? Aber dank dir konnte sie die letzten Monde ihres Lebens so genießen, wie sie es vorher nicht konnte.«
Unbeholfen verzog Farnsee das Gesicht und bedachte ihren Sohn liebevoll, auch wenn sie ihren eigenen Schmerz und die Trauer nicht aus ihrem Blick verstecken konnte. Was sollte sie groß sagen?
»Es tut mir leid«, flüsterte sie, reckte dann den Kopf um erst Enzianpfote mit der Nase gegen die Schulter zu stoßen und dann mit ihrer Zunge über Eichenblatts Stirn zu fahren. Ihre Schnauze ließ sie dort einige Augenblicke verweilen, versuchte den vertrauten Duft ihrer alten Freundin noch aufzufangen. Dort murmelte sie, so als könne die Heilerin sie noch hören: »Es tut mir wirklich leid. Unsere Ahnen können sich glücklich schätzen, eine Kätzin wie dich bei sich aufzunehmen. Ich hoffe, dass du dort den Frieden findest, den du verdient hast.«
Farnsee blieb noch in dieser Position, weil es sich richtig anfühlte, sich von der Heilerin gebührend zu verabschieden. Ob Enzianpfote sie danach noch brauchte?
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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 35 EmptySa 11 Dez 2021, 23:57




Glutfänger

DonnerClan Krieger


Der Kater war ja so schön am dösen. Hach, wie war es schön, mit einem schimmernden, weich gepflegten Pelz gegen diese kalte Brise geschützt zu sein, als warme, ruhig atmende Kugel zusammen gerollt von niemandem gestört zu werden..
"Au!"
Na ja, fast.
Stöhnend richtete sich der flammenfarbende Fellknäul auf und blickte dabei entrüstet auf die Kätzin, die seine süßen Träume - er hatte von sich selbst geträumt, das waren immer die besten - gestört hatte.
"Sag mal, hast du Steine an den Pfoten? Die könntest du ruhig mal etwas höher heben..", brummelte er und schnaufte. Er leckte die verwuschelte Stelle in seinem Pelz glatt.
Eigentlich wollte er es dabei schon belassen, doch nach dem halbherzigen "Tschuldige", das sie herausraunte, bewegte sie sich nicht von der Stelle.
Argwöhnisch schaute er sie an, dann zog er die Augenbrauen nach oben. "Na, was für ein Floh ist dir denn heute übers Ohr gelaufen?", maunzte er und blinzelte langsam.
"Du siehst genau so beschi**en aus, wie dein Tag vermutlich war", stellte er unverblümt fest.
"Du hast Glück, ich hab heut ein offenes Ohr", teilte er mit und putzte seine Schulter, "kommt nicht oft vor, musst du wissen, ist also was ganz besonderes."
Als sie schwieg und scheinbar nicht zu wissen schien, wie man redete, half er ihr auf die Sprünge.
"Na also los, sag schon. Was ist der Grund für so ein Gesicht? Du darfst mir dein Herz ausschütten, diene Sorgen mitteilen, dir die Seele vom Leib reden und so, dieses Gedöns halt..", murmelte er in seinen Pelz und fuchtelte bekräftigend mit dem Schwanz.
"Ich hör auch zu, versprochen."



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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 35 EmptyDi 14 Dez 2021, 01:15





Enzianpfote

Heilerschüler|DonnerClan|#73

Es wäre gelogen zu behaupten der junge Schüler hätte das Geschehene verarbeitet. Sein Blick lag starr auf dem Körper seiner Mentorin, während sein innerstes zum SternenClan betete, dass sie doch einfach wieder aufstehen sollte. Ihn nicht alleinlassen sollte. Aber nichts dergleichen geschah. Sie lag still und ruhig, während innerhalb weniger Augenblicke für jeden, abgesehen des Heilerschülers fast ein ganzer Tag verging. Irgendwann hatte Enzianpfote sein Zeitgefühl vollständig verloren, zumindest war die Sonne mittlerweile offensichtlich untergegangen, als der bunt gemusterte Kater langsam den Kopf schüttelte und versuchte sich daran zu erinnern, was es zu tun gab, sobald eine Katze starb. Liegen bleiben konnte Eichenblatt hier nämlich definitiv nicht.

Suchend blickte der Schüler sich um, versuchte sich irgendwie zu erinnern, doch schien in seinem Kopf ein riesiges schwarzes Loch zu herrschen, welches jede brauchbare Information in sich aufgenommen hatte. Er würde sich wohl oder übel Hilfe suchen müssen. Unruhig scharrte er mit den Pfoten, während es in seinen Gedanken raste. Wen sollte er zuerst ansprechen? Toxinstern? Honignase? Waren die überhaupt im Lager? Die Zeit, dich weiter Gedanken darum zu machen hatte er jedoch nicht, denn ein Rascheln im Eingang des Baus ließ ihn innehalten. Nach Außen hin reagierte er nicht, er bleib unschlüssig stehen, den Blick noch immer auf den Körper seiner Mentorin gerichtet, als Farnsee zu ihm in die Felsspalte trat. Ihre Stimme hätte ihn unter normalen Umständen erreicht, doch bemerkte er in diesem Fall ihre Präsenz, bevor er überhaupt bemerkte, dass die ehemalige Stellvertreterin sprach.

In einer flüssigen Bewegung fuhr der Heilerschüler herum, blinzelte Farnsee einige Herzschläge an und legte vorsichtig den Kopf schief. Die Emotionen, die von der gemusterten Kriegerin ausging, waren intensiv und ein kaum vernehmbares Zittern suchte sich einen Weg durch seinen Körper. Er war ruhig, seine Gedanken klärten sich und fixierten sich auf das Einzige, was in der Lage war ihn von der Gegenwart abzulenken. Ganz genau musterte er jede von Farnsees Bewegungen, trat selbst einen halben Schritt zurück, um nicht im Weg zu stehen und begann bereits damit die Beute und die unangerührten Mohnsamen wieder wegzuräumen. Seine Bewegungen waren wie immer – es ließ sich kein wirklicher Unterschied feststellen. Denn es ging ihm auch nicht wirklich anders als sonst. Er war überfordert und sicher, dass er noch nicht einmal ansatzweise begriffen hatte, was es hieß Eichenblatt verloren zu haben. Aber sie war beim SternenClan und kaum eine Katze war diesem so nahe wie er selbst. Er würde sie wiedersehen. Da war er sich sicher.

Ohne seine Mimik wirklich zu verändert hörte er Farnsee zu, nickte vorsichtig und lächelte dann leicht. „Ich weiß.“ Sagte er ebenso ruhig wie die Kriegerin sich zu geben versuchte. Lediglich die leichte Überforderung – eine Unbeholfenheit die subtil unter der Oberfläche brodelte, zeige Enzianpfote, dass diese Situation für sie selbst auch nicht einfach war. „Warum sollte es dir leidtun?“ Miaute er dann, warf einen Blick auf Eichenblatts Körper und lehnte sich einen Augenblick der kurzen Berührung hin, bevor er sich setzte und seinen Schweif ordentlich um die Pfoten wickelte. Er meinte noch zu wissen, dass Farnsee und Eichenblatt sich nahegestanden hatten, also stand der Kätzin die Trauer doch noch etwas mehr zu als ihm selbst. „Wie standest du zu Eichenblatt?“ Seine eigene Stimme war ruhig, ein wenig leiser als zuvor und mit einem sanften Unterton, während er an die Seite der gemusterten Kriegerin trat und seine Nase nun seinerseits sachte gegen ihre Schulter stieß. In der Vergangenheit hatte er gute Erfahrungen damit gemacht trauernden oder emotional gestressten Katzen Körperkontakt anzubieten, als gleich nach Baldrian oder Thymian zu greifen.


» Erwähnt: Eichenblatt, Farnsee
» Angesprochen: Farnsee
» Ort: Heilerbau
» tldr: Spricht mit Farnsee


»Sprechen« | Denken | Katzen

und trotzdem hättest du für mich nicht "richtiger" sein können

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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 35 EmptySo 19 Dez 2021, 17:18



But a thing isn’t beautiful because it lasts.
Farnsee

Kriegerin | 247 | DonnerClan


Eichenblatts Fell an ihrer Schnauze war so ungewohnt kalt. Mit jedem vergehenden Herzschlag wurde der Duft der Heilerin abgelöst, ersetzt durch einen schaurigen Gestank, den Farnsee viel zu oft an ihrer Schnauze gehabt hatte.
Kümmert euch gut um sie, bat die ehemalige Zweite Anführerin ihre Ahnen, während sie ihre Augen zusammenkniff, um den Körper vor sich nicht betrachten zu müssen. Bitte. Sie braucht jemanden bei sich, der hartnäckig genug ist, um sich zu kümmern.
Farnsee wäre in ein längeres Gebet übergegangen, wäre da nicht Enzianpfote gewesen, der sie so plötzlich aus ihren Gedanken riss. Seine Fragen drangen nur langsam zu ihr durch, sodass sie zunächst blinzelnd aufblickte, sich dann langsam löste und sein Gesicht genauer betrachtete.
Beinahe hätte sich Bedauern auf ihr Gesicht gelegt, als sie seines musterte. Aus ihm wurde immer mehr ein ausgewachsener Kater, auch wenn er durchaus noch ein paar Monde hinter sich legen müsste, um seine Schwestern zu erreichen und erwachsen zu werden. Es würde noch einige Monde dauern, bis er das geschafft hatte, auch wenn er gerne so tat. Farnsee wusste einfach, dass er tief in seinem Herzen einfach nur ein junger Kater war und sie wollte ihn mit seiner Last nicht alleine lassen. Doch würde sie eine andere Wahl haben?
»Eichenblatt... wir hatten einen schweren Start. Einst hat sie nicht sehen können, wie sehr mich das Leben im Clan verletzte, doch... nun, wir fanden zueinander. Wir wurden offener und ehrlicher und ich kann mich glücklich schätzen, sie als meine Freundin bezeichnen zu dürfen. Sie hat einen tiefen Respekt in mir inne.«
Farnsee seufzte, wandte den Blick von ihrem Sohn ab und betrachtete den ruhig daliegenden Körper.
»Ich bin heute hier her gekommen, um mit ihr einige Dinge zu besprechen. Wir haben am Ende nicht alles... ich habe ihr am Ende nicht alles erklären können. Jetzt muss ich hoffen, dass sie all das, was ich ihr sagen wollte, trotzdem weiß und es tut mir leid, dass ich nicht früher hergekommen bin, um ihr diese Dinge selbst zu sagen.«
Die Kriegerin war zu sehr damit beschäftigt gewesen, ihre verlorene Freundin zu betrachten, dass sie gar nicht bemerkt hatte, wie ihr der Kater näher gekommen war. Als Enzianpfotes Nase sich gegen ihre Schulter legte, spannte sich Farnsee durch die ungewohnte Berührung an, doch lockerte ihre Muskeln schnell wieder, da sie ihn nicht abschrecken wollte. Vorsichtig betrachtete sie ihn wieder, atmete zittrig ein und aus, nur um dann - ganz vorsichtig, ganz leicht - ihren Schweif um ihn zu legen. Ohne ihn an sich zu ziehen, auch wenn sie das gerne tun wollte.
Und für einen Augenblick erlaubte sie sich sogar, ihre Schnauze auf seine Stirn zu legen. Ein gequälter Laut entwich ihr jedoch aus ihrer tiefsten Kehle, angestaut durch den Stress, die Überforderung, die Trauer und das, was sie grundsätzlich mit sich herumtrug.
»Deine Mutter ist bestimmt sehr stolz auf dich«, flüsterte Farnsee leise, ihre Stimme zitterte weiterhin und ein klagender Ton schlich sich in die Stimme, die sie doch ruhig halten wollte. »Du bist ein guter Kater, Enzianpfote, der Clan kann froh sein, dich zu haben.«
Ihre Worte hatte sie immer leiser gesprochen, sodass sich ihre Stimme zum Ende hin beinahe verlor. Widerwillig löste sich die Kriegerin von ihm, ließ ihn los und blickte aus dem Heilerbau über die Heilerlichtung hinweg, die so still da lag. Der Mond sickerte auf die Lichtung, während der Niesel die Farnwedel benetzte.
»Gibt es etwas, dass ich tun kann, um dir zu helfen? Mit Toxinstern und Honignase sprechen, während du dich noch ein wenig von Eichenblatt verabschiedest?«
So gerne wie Farnsee ihrem Sohn doch helfen wollte, sie schaffte es einfach nicht, noch länger neben ihm zu sitzen, während sein Duft ihre Sinne benebelte. Wie lange würde sie das noch aushalten, ohne aus ihrer Lüge zu brechen? Sie hatte gerade eben schon viel riskiert und fürchtete, dass sie zu viel sagen könnte, wenn sie tatsächlich bliebe.
Und mit der Beerdigung von Toten kannte sie sich - leider - zu gut aus.
Reden | Handeln | Denken | Andere
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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 35 EmptySo 19 Dez 2021, 21:36


KIESELJÄGER

donnerclan
krieger
#010
cf: DonnerClan-Territorium, Große Platane
Das Licht des Mondes schmückte die Lichtung des DonnerClans mit einem wohligen, hellen Leuchten. Nur wenige Katzen waren außerhalb ihrer Baue unterwegs, die meisten schliefen oder unterhielten sich leise in und vor den Bauen. Kurz schaute der junge Krieger nach hinten, um zu prüfen, ob Sonnenflamme ihn gefolgt war. Ihm ging ihr angstvoller Blick und die Besorgnis in der Stimme nicht aus den Kopf. Habe ich wirklich so viel Mist gebaut?
Er seufzte leise und ging Richtung Frischbeutehaufen, um seine ergatterte Wühlmaus darauf fallen zu lassen. Sie war ein kleiner Happen, nicht genug um eine Königin und ihre Jungen zu sättigen doch ausreichend, um einen Krieger erneut Kraft für die Jagd zu geben. Für einen Moment stand der Kater nachdenklich nach und betrachtete die leeren Augen der erbeuteten Tiere. Erneut fragte er sich, wovor Sonnenflamme eigentlich Angst hatte. Das er endete wie die Wühlmaus zwischen seinen Krallen? Er war eine Katze und dazu noch eine vom DonnerClan, dem stärksten Clan des Waldes. Als ob ihm so ein dämlicher Unfall passieren würde. Und doch fuchste es ihn, die Tatsache, dass die hübsche rotbraune Kriegerin nicht in seine Fähigkeiten vertraute.
"Wann soll denn die Patrouille stattfinden, von der du geredet hast?", miaute er hinter sich, in der Erwartung, Sonnenflamme würde dort stehen und ihn hören. Nebenbei suchte er mit den Augen die Katzen auf der Lichtung ab in der Hoffnung, den hell schimmernden weißen Pelz sein Schwester ausmachen zu können. Er hatte schon ewig nicht mehr mit Schneeflocke gesprochen und gerade jetzt hatte er das Bedürfnis, ihr von dem Vorfall mit Sonnenflamme zu erzählen. Schließlich war sie eine Kätzin und Kätzinnen konnten sich gegenseitig vermutlich besser verstehen als ein Kater sie. Vielleicht würde er bis zur Patrouille noch Zeit haben mit ihr zu sprechen.
"Du?", fragte er an Sonnenflamme gewandt, während er sich ausgiebig streckte um seine Glieder etwas zu dehnen "Denkst du ich habe noch etwas Zeit mit Schneeflocke zu reden? Vielleicht kann sie ja sogar auch mitkommen wenn sie möchte." Er warf einen schnellen Blick zum Kriegerbau, aus welchen man das leise Schnaufen von schlafenden Katzen wahrnehmen konnte. "Sofern sie wach ist", fügte er nach dieser Erkenntnis noch hinzu, und warf der Kriegerin einen fragenden Blick zu.

Erwähnt » Sonnenflamme, Schneeflocke
Angesprochen » Sonnenflamme
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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 35 EmptyMo 20 Dez 2021, 00:27





Sonnenflamme


Steckbrief - DonnerClan - Kriegerin - #021

<--- Große Platane

Neben dem jungen Krieger kam ich nach einer Weile beim Lager an, weswegen ich mein Tempo noch ein wenig verlangsamte und somit dem Kater den vortritt gab, beim Durchqueren des Tunnel-Eingangs. Nach ihm ging ich durch und folgte ihm dann weiter zum Frischbeutehaufen, wo er auch seine Beute ablegte. Ich trat neben ihn und legte auch mein Eichhörnchen ab. Danach wollte ich mich abwenden und zum Rande des Lagers gehen, als mir auffiel das Kieseljäger scheinbar in Gedanken versunken war. Ich wollte auch schon fragen, was ihn beschäftigt als er mir eine Frage stellte. Er wollte wissen, wann die Patrouille stattfindet, von der ich gesprochen hatte. ,,Beim nächsten Sonnenaufgang sollten sich alle Mitglieder versammeln, um dann gemeinsam auf die Jagd zu gehen", gab ich ihm sofort die Antwort darauf und beobachtete ihn anschließend. Ihn schien etwas zu beschäftigen, aber scheinbar wollte er nicht darüber reden, zumindest nicht mit mir, denn er fragte, ob er noch genügend Zeit hätte mit seiner Schwester zu reden, sofern diese wach wäre. ,,Ich weiß nicht", antwortete ich wahrheitsgemäß, bevor ich noch anmerkte, ,,es kommt darauf an wann Knospenfrost und Glutfänger erscheinen und zum Lagerausgang gehen, denn das sind die beiden anderen der Patrouille, welche dann von Knospenfrost angeführt wird." Währenddessen sah ich ihn freundlich an und wartete auf seine nächsten Worte.

Reden - Denken - Handeln

Erwähnt: Kieseljäger, Schneeflocke, Glutfänger & Knospenfrost
Angesprochen: Kieseljäger
Ort: Große Platane -> Lagereingang -> Frischbeutehaufen


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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 35 EmptyMo 20 Dez 2021, 18:59

Schneeflocke
Kriegerin • DonnerClan • 14 Monde • #001

Schneeflocke war bereits in ihrem Nest aus Moos zusammengerollt, die kleine rosa Nase unter dem weichen Schweif versteckt und die schweren Augenlider geschlossen. Um sie herum erklangen seichte Atemzüge der Katzen, die bereits tief und fest schlummerten und eine wohlige Wärme, die normalerweise immer dafür sorgte, dass die weiße Kätzin in den Schlaf sank, lag wie eine Decke über dem Kriegerbau. Doch heute konnte Schneeflocke nicht so einfach in ihre Träume versinken, wie normalerweise, egal wie sehr sie sich danach sehnte. Ein einzelnes Haar kitzelte ihr an der empfindlichen Haut ihrer Nase und sie hob ihren Kopf langsam, Nase rümpfend, bevor sie ansetzte zu einem kleinen Nieser. Leicht schüttelnd kam sie wieder zur Ruhe und leckte sich ein paar Mal über die gereizte Stelle, während sie sich besorgt umsah, um zu erkennen, ob sie jemanden mit dem Geräusch geweckt hatte. Ihre zweifarbige Augen blinzelten etwas orientierungslos in der Dunkelheit umher, doch alles lag noch immer absolut still.

Da sie nun allmählich akzeptieren musste, dass sie wohl oder übel noch nicht schlafen konnte, erhob sie sich auf ihre erschöpften Glieder. Sie war heute fast den ganzen Tag alleine jagen gewesen und hatte, gerade für die Jahreszeit, in der sie sich befanden, viel Beute für ihren Clan ins Lager gebracht und trotzdem erlaubte ihr Körper ihr nicht, die wohlverdiente Ruhe zu genießen und Kräfte für den nächsten Tag zu sammeln. Sie streckte ihre Vorderbeine vorsichtig aus und lehnte ihren schlanken Körper zurück, streckend, bis ihre Läufe zitterten. Dabei fuhr sie ihre Krallen in die weiche Erde unter sich und öffnete ihren Mund zu einem Gähnen, welches auch ihre Schnurrhaare zum Beben brachte. Sie schüttelte sich das Moos aus dem weißen Pelz und tapste nun vorsichtig an den schlafenden Körpern vorbei und sah dabei von einer Seite zur anderen, um nicht aus Versehen jemandem auf seinen Schweif zu treten.

Als sie durch die Öffnung zum Kriegerbau schlüpfte, wurde sie vom Mondschein begrüßt, welcher die Lichtung des Lagers in ein angenehmes, schimmerndes Licht tauchte. Kühle, feuchte Luft kam ihr entgegen und vertrieb schnell die vorherige Wärme aus ihrer Schlafkuhle, welche noch immer an ihr haftete. Ihre Augen musste sich für einen Moment lang daran an die neue Helligkeit gewöhnen, da es es im Bau der Krieger im Vergleich düster gewesen war, doch dann sah sich auf der Lichtung um und suchte die wenigen, einzelnen Körper ihrer Clanmitglieder ab, die sich noch nicht schlafen gelegt hatten. Als ihr Blick zum Frischbeutehaufen schwenkte, erkannte sie sofort den schwarz-weißen Pelz ihres Bruder Kieseljäger, der sich gerade mit Sonnenflamme unterhielt. Der Anblick der beiden löste ein Gefühl der Wärme in ihr aus und sie leckte sich kurz etwas nervös über das plüschige Fell an ihrer Brust, bevor sie sich in ein paar hastigen Schritte auf zu den beiden machte. Ihr Schweif stieg in die Höhe und sie konnte ihre Freude darüber, ihren Bruder in dieser schlaflosen Nacht  noch einmal sprechen zu können, nicht verbergen. Als sie den Kriegern näher kam, schwappte deren Duft und die Gerüche des Waldes über sie, als ob die beiden gerade erst im Lager angekommen waren. Sie schnupperte intensiver und bemerkte, dass neue, frischere Beute auf dem bekannten Haufen lag und schloss daraus, dass die beiden wohl gerade fertig geworden waren mit dem Jagen. Fast angekommen, begann sie zu den beiden zu sprechen, ihr Blick dabei war liebevoll. „Eine erfolgreiche nächtliche Jagd, wie es aussieht...“, ihre unterschiedlich gefärbten Augen glitzerten im Mondlicht, als ihr Blick zwischen den beiden hin und her schwenkte. Sie machte ein paar Schritte auf ihren Bruder zu und berührte seine Nase zu ihrer, sah in seine grün-gelben Augen, bevor sie sich entfernte, um über Sonnenflammes Flanke mit ihrem Kopf zu streichen und sich neben ihre Freundin zu setzen.

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Erwähnt: Kieseljäger, Sonnenflamme
Angesprochen: Kieseljäger, Sonnenflamme


Zuletzt von Lily am Di 21 Dez 2021, 13:11 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 35 EmptyMo 20 Dez 2021, 22:15


KIESELJÄGER

donnerclan
krieger
#011
Der eisige Wind, der Kieseljäger um die Wangen strick, veranlasste den Kater dazu, seinen Pelz aufzuplustern. Sonnenflamme war ihm gefolgt und reagierte schnell mit freundlicher Stimme auf seine Frage. Schon bei Sonnenaufgang sollte die Patrouille aufbrechen zu Jagd, was Kieseljäger einerseits echt freute und andererseits etwas mürrisch werden ließ. Sein Versuch die Große Platane zu erklimmen hatte seine Tribute gefordert, weshalb er die Müdigkeit deutlich durch seine Muskeln kriechen spürte. Doch die Euphorie darüber, wieder etwas Zeit im Territorium zusammen mit seinen Clankameraden zu verbringen, siegte für gewöhnlich. Der Gedanke daran, im Schein der aufgehenden Sonne durch den bunten Laubwald des DonnerClan Territoriums zu streifen, erfüllte sein kleines Herz mit Wärme. Trotzdem sorgte er sich immer noch um Sonnenflammes Gefühle. Sie hatte eine schwere Vergangenheit gehabt, von den anderen Schülern abgelehnt und in wenigen Monden von allen verlassen, die ihr wichtig waren. Allein schon der Gedanke an ihren verängstigten, traurigen Blick hinterließ im Innern des jungen Kriegers ein mulmiges Gefühl. Er wollte nicht, dass sie sich wegen ihm sorgen musste.

Sonnenflamme meinte, dass sie nicht sicher war ob es noch möglich sein würde, mit Schneeflocke zu sprechen. Auch Kieseljäger bemerkte nach einem Blick gen Himmel, dass die silberne Mondscheibe sich langsam hinter den Baumwipfeln verkroch und der düsteren Blattleerenacht die Überhand ließ. Mit enttäuscht funkelnden Augen bohrte der Kater die Krallen in den Erdboden und stieß einen stummen Seufzer aus. "Na gut, muss auch nicht unbedingt sein", miaute er und ließ sich auf den Hintern plumpsen. Müde blinzelnd machte der schwarzweiße Kater sich daran, den Pelz an seiner Brust zu glätten. Lediglich ein weißes Flimmern am Eingang des Kriegerbaus vermochte es, ihn abzulenken. Schneeflocke schien wie gerufen auf der Lichtung aufzutauchen und legte wie eh und je einen phänomenalen Auftritt hin, da ihr Pelz angestrahlt vom verbliebenen Mondlicht wie Schnee glitzerte. Erfreut beobachtete er, wie sie direkt auf ihn und Sonnenflamme zusteuerte und ihn Nase an Nase begrüßte.
"Guten Morgen", miaute er ihr freundlich zu und verfolgte, wie sie Sonnenflamme ebenfalls begrüßte und sich neben der rotbraunen Kriegerin fallen ließ. Für einen Moment verwunderte Kieseljäger dieser Anblick. Er hatte nicht gewusst, dass die beiden Kriegerinnen so eng vertraut miteinander waren doch vielleicht hatte er auch einfach nie darauf geachtet. "Seit wann seid ihr so gut befreundet. Habe ich was verpasst?", fragte er schließlich mit einem belustigten Lächeln und führte seinen Waschgang an den Pfoten fort.
Erwähnt » Schneeflocke, Sonnenflamme
Angesprochen » Schneeflocke, Sonnenflamme
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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 35 EmptyMo 20 Dez 2021, 23:41





Sonnenflamme


Steckbrief - DonnerClan - Kriegerin - #022

Nach meinen letzten Worten sah der Kater zum Himmel hinauf und meinte, dass es auch nicht unbedingt sein muss. Ich sah ebenfalls kurz hinauf und konnte sehen, wie der Mond langsam verschwand, während die schwarze Nacht gleichzeitig etwas heller wird. Bals ist Sonnenaufgang, kein Wunder also dass er enttäuscht ist, dachte ich und blickte dann wieder zu dem jungen Krieger. So sah ich noch, wie er sich auf seine Hinterpfoten fallen ließ und anschließend anfing seinen Pelz zu lecken. Ich stand noch, unschlüssig, was ich als nächstes tun soll. Ich könnte mir am Rande des Lagers einen warmen Platz suchen und mich etwas hinlegen, denn für den Kriegerbau ist es schon zu spät. Zum einen will keine Wecken und zum anderen, wenn ich mich in mein Nest lege, werde ich vielleicht verschlafen und das möchte ich auf keinen Fall riskieren. Ich möchte ungern die Gespräche, die ein verschlafen auslösen würde, und die Meinung, dass ich nicht gut genug für den Clan bin, hören, dachte ich etwas niedergeschlagen und während ich dabei so durchs Lager sah, fiel mir ein weißer Pelz auf, der gerade aus dem Kriegerbau auftauchte. Nach nur einem kurzen Augenblick erkannte ich meine Freundin und Schwester von Kieseljäger, die mit schnellen Schritten auf uns zu kam. Als sie schließlich bei uns ankam, sagte sie, dass wir, wie es scheint, eine erfolgreiche Jagd hatten. Ich nickte zur Bestätigung und beobachtete sie dabei, wie sie zuerst ihren Bruder mit der Nase begrüßte und dann mich, indem sie freundschaftlich mit ihrem Kopf über meine Flanke fuhr, ehe sie sich neben mich hinsetzte. Wie auch der Kater vor mir, begrüßte ich die Kätzin mit einem freundlichen und warmen, ,,guten Morgen", und leckte ihr sanft und in liebevoller Freundschaft über eines ihrer Ohren. Anschließend folgte ich denn beiden und setzte mich ebenfalls hin, während ich die Frage meines Freundes hörte. ,,Es ist kein Wunder, dass wir uns gut verstehen, immerhin haben wir einiges gemeinsam", sagte ich in einem warmen Ton und mit einem Lächeln.

Reden - Denken - Handeln

Erwähnt: Schneeflocke, Kieseljäger & Clan-Mitglieder
Angesprochen: Kieseljäger & Schneeflocke
Ort: beim Frischbeutehaufen


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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 35 EmptyDi 21 Dez 2021, 13:10

Schneeflocke
Kriegerin • DonnerClan • 14 Monde • #002

Schneeflocke blinzelte zufrieden und ihre weißen Schnurrhaare zuckten etwas, als die beiden ihr einen schönen Morgen wünschten. Ihr war noch gar nicht in den Sinn gekommen, dass aktuell eher Morgen als Abend war und der nächste Tag schon bald anbrechen würde, mit all seinen neuen Herausforderungen, aber auch den altbekannten Routinen. Sie ließ ihren Kopf in den Nacken fallen, um den monderleuchteten Himmel für ein paar Momente lang zu betrachten. Das Silbervlies schien über den Köpfen der Clankatzen und übermittelte ihr ein unbeschreibliches Gefühl von Sicherheit und Zweck. In ihrer Kehle stieg ein beruhigendes Schnurren auf, als Sonnenflamme ihr über eines ihrer Ohren leckte und damit ihre Zuneigung ausdrückte. In der letzten Zeit verstanden sich die beiden besser als je zuvor, vielleicht auch, weil sie ihrem Bruder Kieseljäger kürzlich immer näher kam, worüber sich die weiße Kriegerin sehr freute. Der schwarz-weiße Kater schien über die plötzliche Verbindung zwischen den beiden etwas verwundert, kam der Wandel auch etwas plötzlich, wie sie selbst zugeben musste. Schneeflocke war jedoch sehr glücklich darüber, in der rotbraunen Kätzin eine Vertraute gefunden zu haben und diese verteidigte auch sofort die Sympathie zwischen den beiden.

Die schneeweiße Kätzin verzog amüsiert ihr feines Gesicht und schnurrte nun etwas lauter, während die Wärme, die von Sonnenflammes Pelz ausstrahlte, sie ummantelte. „Manchmal habe ich das Gefühl, du lebst total in deiner eigenen Welt...“, murmelte Schneeflocke etwas nachdenklich an Kieseljäger gerichtet und trotzdem leuchteten ihre Augen verständnisvoll. Ihrem Bruder konnte sie eh nichts übel nehmen, viel zu vertraut war er ihr dafür. Sie beobachtete den Kater dabei, wie er sich wusch, verfolgte für ein paar Augenblicke lang jede seiner eleganten Bewegungen. Es hatte eine beruhigende Wirkung auf sie, wie, als ob sie wieder zusammen in der Kinderstube waren und sich gegenseitig die Zunge gaben. Fast schon ohne es mitzubekommen, begann sie ebenfalls sich das Fell an den weißen Pfoten glatt zu lecken und strich sich dann damit flüchtig über ihre Stirn. Sie hielt inne, um den beiden ihr Problem zu offenbaren.

Sie atmete die kühle Luft tief in ihre Lungen, bevor sie ansetzte, ihr Schnurren mittlerweile in ihrer Kehle verklungen. „Ich kann nicht mehr schlafen, ich komme einfach nicht zur Ruhe.“, gab sie etwas betrübt zu und ihr Blick wanderte etwas verlegen zu Kieseljägers glänzenden grünen Augen, da sie hoffte, dass er vielleicht eine Lösung im parat hielt. Sie wühlte etwas nervös mit eine ihrer Vorderpfoten im sandigen Boden unter ihr und verschmutze sie damit wieder, denn es war ihr etwas unangenehm, die beiden damit zu belasten. Sie wünschte sich sogar kurz, dass sie es nicht getan hätte, doch nun war es zu spät. Sie fuhr ihre kleinen, spitzen Krallen in den Untergrund. „Ach, so schlimm ist es nicht… vielleicht muss ich mir einfach etwas die Beine vertreten!“, miaute die Kätzin zuversichtlicher, obwohl ihre Augen ihre Unsicherheit noch immer preisgaben.

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Erwähnt: Kieseljäger, Sonnenflamme
Angesprochen: Kieseljäger, Sonnenflamme
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BeitragThema: Re: DonnerClan Lager   DonnerClan Lager - Seite 35 EmptyDi 21 Dez 2021, 22:55



Lavendel
pfote


Schülerin von niemandem | DonnerClan
Post #
"Rise above the storm and you will find the sunshine."


Der Krieger blaffte Lavendelpfote unfreundlich an und sie zuckte kurz überrascht zurück. Sie hatte sich doch entschuldigt, wieso regte sich Glutfänger so auf? Sie kannte ihm natürlich vom sehen her, da sie schließlich in einem Clan lebten. Doch sie hatte noch nie ein wort mit ihm gewechselt und hätte sich dies ganz gerne auch erspart.
Doch bevor sie dem unfreundlichen Kater antworten konnte, zog Tüpfelherz ihre Aufmerksamkeit auf sich. Sie sollte nun ihre neue mentorin sein. Leicht irritiert und mit aufgesetztem Lächeln nickte sie der Kriegerin zu. Als diese sich abwandte sah Lavendelpfote der Kater vor sich wieder an und ihr Blick verhärtete sich.
"Und du klingst wohl genauso erbärmlich wie dein Tag war. Gibt keinen Grund so unfreundlich zu sein." Sie peitschte mit dem Schweif. "Ich war gerade auf dem Weg nach draußen um alleine über meinen grauenvollen Tag zu revidieren und nicht um ihn mit einem so respektlosen Fellhaufen wie dir zu teilen. Vielen Dank." Sie würde dem ihr komplett framden Kater nicht erzählen wie sauer sie auf ihre Mutter war. Auch nicht, dass sie Tüpfelherz ungerne als Mentorin hatte, da die Kriegerin sie richtig fordern würde. Lavendelpfote zuckte mit den Ohren. Sie würde nur Katzen von ihren Problemen erzählen, denen sie vertraute.
Andererseits konnte sie sich nicht vorstellen, dass Glutfänger irgendwelche Freunde hatte, so wie er sich aufspielte. Er würde bestimmt nichts weiter erzählen.
"Ich habe einfach keine Lust mehr auf mein bescheuertes Leben in diesem bescheuerten Clan", platzte sie plötzlich heraus.


©Kristina Angerer




Birken
junges


Junges von Taubenschatten| DonnerClan
Post #3
"Doupt kills more dreams than failure ever will."


Die weiße Kätzin öffnete die Augen und knurrte enttäuscht. Immer wachte sie zum schlechtesten Zeitpunkt auf. Entweder gingen gerade alle schlafen oder schliefen immer noch. Doch Birkenjunges war ausgeschlafen und rappelte sich auf. Sie schüttelte sich den Schlaf aus dem Pelz und schlich leise, um niemanden aufzuwecken, aus der Kinderstube.
Gierig sog sie dich frostige Luft ein. Sie wollte endlich Schülerin sein, im Wald laufen, jagen und trainieren. Sie war es leid ständig in der müffelnden, stickigen Kinderstube zu hocken.
In Gedanken versunken begann sie sich den Pelz zu putzen. Das konnte sie schon alleine. Sie konnte eigentlich alles schon alleine. Auch fraß sie inzwischen lieber Fleisch als die Milch ihrer Mutter, auch wenn diese immernoch sehr gut schmeckte.
Gelassen fuhr sie sich mit der rauen Runge über die Schultern
(Kann gerne angesprochen werden)


©Kristina Angerer




Farben
jäger


Krieger | DonnerClan
Post #
"It's not the pain. It's who it came from."


"Spazieren klingt gut, aber ich muss ich jetzt mit Schieferpfote raus. Ich habe ihn jetzt einige Tage schon faulenzen lassen." Er leckte Farnsee liebevoll über die Ohren. Vielleicht würden sie beide später die Zeit finden um spazieren zu gehen? Er nickte ihr aufmunternd zu, bevor sie sich abwandte und zum Heilerbau trabte. Einige Augenblicke sah er ihr verliebt nach. Dann riss er seinen Blick los und bewegte sich selber in Richtung Schülerbau.
"Schieferpfote!", rief er hinein, so laut, dass er es definitiv nicht überhören konnte. "Training! Beeil dich, ich warte am Lagerausgang." Daraufhin wandte er sich ab und setzte sich in die Nähe des Lagerausgangs. Heute würden sie Kämpfen trainieren.
Er musste bei dem Gedanken an seinen Schüler automatisch an dessen Vater denken. Eisenkralle war der Kater, den er abgrundtief verachtete. Bisher war es Farbenjägers Sinn des Lebens gewesen, seinem Bruder zu schaden. Doch jetzt hatte er einen neuen Sinn des Lebens gefunden. Sein Blick blieb am Heilerbau hängen, in dem Farnsee verschwunden war. Oder? Immer noch kochte brennende Wut in ihm auf, wenn er an Eisenkralle und seine dämliche Gefährtin dachte.
Farbenjäger schüttelte den Kopf und konzentrierte sich aufs Atmen, um diese Gedanken los zu werden.


©Kristina Angerer

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Warrior Cats - das RPG :: Spielbereich des Haupt RPGs :: DonnerClan Territorium-
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