Warrior Cats - das RPG
Warrior Cats - die Welt der Katzen.
Tritt dem DonnerClan, WindClan, FlussClan, SchattenClan, WolkenClan oder dem BlutClan bei und führe ein Leben als Krieger!
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Hierarchie
DonnerClan
Anführer: Toxinstern
2.Anführer: Honignase
Heiler: Eichenblatt
Heilerschüler: Enzianpfote

FlussClan
Anführer: Jubelstern
2.Anführer: Hirschfänger
Heiler: Kauzflug

WindClan
Anführer: Sturmstern
2.Anführer: Rostkralle
Heiler: Milanschrei

SchattenClan
Anführer: Mohnstern
2.Anführer: Gewitterbrand
Heiler: Abendhimmel

WolkenClan
Anführer: Brombeerstern
2.Anführer: Wildfeuer
Heiler: Tränenherz
Heilerschüler: Regenpfote

BlutClan
Anführer: Djinn
2.Anführer: //
"Heiler": Emerald
"Heilerschüler": Lotta

Das RPG
Jahreszeit:
Blattfall

Tageszeit:
Sonnenhoch

Tageskenntnis:
Die Blätter haben begonnen von den Bäumen zu fallen und besonders nach Sonnenaufgang ist der Wald in Nebel gehüllt. Die Luft ist dadurch feuchter und kühler geworden. Auch sind am Himmel jetzt vermehrt wieder graue Wolken zu sehen. Regentropfen fallen aber nur vereinzelt und die Beute hat sich noch nicht ganz zurückgezogen.


DonnerClan Territorium:
Langsam wird es hier kühler. Nebel und Wolken sorgen für weniger Sonne und feuchte Luft. Immerhin schützen die Bäume vor zusätzlicher Kälte durch den Wind und es gibt noch genug Beute, die ein erfahrener Jäger erlegen kann.


FlussClan Territorium:
Der Wasserstand des Flusses hat sich wieder normalisiert, aber das Wasser kühlt langsam ab. Das Wasser selbst ist jedoch immer noch von den Arbeiten der Zweibeiner flussaufwärts verdreckt und Fische sind keine mehr zu finden. Die sind alle nach Süden geschwommen und um noch einen zu finden, müsste eine Katze ganz schön Glück haben.


WindClan Territorium:
Hier ist der kalte Wind am heftigsten, aber dafür bekommen die WindClan-Katzen im Hochland etwas mehr von der Sonne mit als die übrigen Clans. Hier bricht die Nebeldecke häufiger auf, um die Sonnenstrahlen durchzulassen, auch wenn es trotzdem kühl und windig bleibt. Die Kaninchen werden weniger, aber alles in allem gibt es noch genug Beute.


SchattenClan Territorium:
Auch das Territorium des SchattenClans ist in Nebel gehüllt. Die Luft ist hier durch den Sumpf noch ein wenig feuchter und Eidechsen sowie Schlangen sind inzwischen verschwunden. Die Frösche ziehen sich ebenfalls zurück, aber ansonsten gibt es noch genügend Beute, um den Clan zu versorgen.


WolkenClan Territorium:
Der Nebel hat auch das Territorium des WolkenClans erreicht und die Vögel werden langsam ruhiger. Dennoch gibt es genügend Beute, um den Clan zu versorgen, auch wenn eine Katze beim Jagen vielleicht ein wenig besser aufpassen sollte. In den Baumwipfeln hat ein guter Kletterer auch eine besser Chance mit etwas Glück vielleicht doch ein paar Sonnenstrahlen mehr abzubekommen, wann immer der Nebel aufreißt.


Baumgeviert:
Auch die vier mächtigen Eichen verlieren langsam ihre Blätter und die Senke ist in Nebel gehüllt und wenn gerade keine Katze hier ist, scheint geradezu die Zeit still zu stehen. Nur manchmal wagt sich doch noch ein Beutetier ins Freie.


BlutClan Territorium:
Auch hier ist es nebelig und die Luft ist feucht geworden. Immerhin schützen die Wände des Lagers gut vor Kälte und Feuchtigkeit und auch manchmal unangenehme Clangenossen bieten einen gewissen Schutz vor Hunden und anderen Gefahren. Monster stellen nach wie vor eine Gefahr für die Katzen dar und die Futtersuche wird langsam wieder schwieriger.


Streuner Territorien:
Auch hier ist der Blattfall angekommen. Die Bäume verlieren ihre Blätter und der Nebel umhüllt große Flächen. Die Luft ist feucht und an höhergelegenen Stellen geht ein kalter Wind. Die Beute zieht sich langsam zurück, aber besonders eine erfahrene und gesunde Katze sollte keine Probleme haben, sich zu versorgen.


Zweibeinerort:
Nebel, Kälte und feuchte Luft verleiten Hauskatzen wieder vermehrt dazu, sich in die Nester ihrer Zweibeiner zurückzuziehen, oder zumindest im eigenen Garten zu bleiben. Vielleicht wagt sich die eine oder andere sehr neugierige Katze aber immer noch nach draußen und setzt sogar eine Pfote über ihren Garten hinaus.

 

 WindClan-Lager

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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   WindClan-Lager - Seite 20 EmptyFr 05 Nov 2021, 22:47


Eulenjunges
» Are you going to hurt me too? «

Obwohl sie eigentlich lange geschlafen hatte und ihr Hunger gestillt war - sogar ihr Lieblingsessen hatte man mit ihr geteilt! -, fühlte das Junge sich merkwürdig schwach und müde. Sie konnte nicht ganz erklären, was es war, doch sie fühlte sich warm und kalt zugleich an, und auch ihre Nase kribbelte merkwürdig, dass sie sich immer wieder zum Schniefen gezwungen war. Ob Distelpfote mit denselben Problemen zu kämpfen hatte? Eulenjunges traute sich gar nicht, die Ältere danach zu fragen, denn im Vergleich zu ihr zeigte sie keine Anzeichen, die daraufhin deuten würden. Womöglich war es einfach eine Begleiterscheinung dieser sogenannten Blattleere, an der sich richtige Clan-Katzen bereits gewöhnt hatten.
»Können wir die Blattleere nicht überspringen? Es ist doch viel schöner, wenn alles grün ist«, murmelte die Kleine undeutlich, während sie ihre Schnauze in das Fell der Schülerin vergrub. Mit aller Kraft bemühte sie sich darum, ihr eigenes Unwohlsein zu ignorieren, während sie Distelpfote mit gespitzten Ohren anhörte.
»Stimmt, die anderen Clans haben schließlich auch kein Mapa und keine Distelpfote und kein Geierschrei«, meinte sie mit einem angedeuteten Lächeln. Am liebsten hätte sie sich an ihrer Seite zusammengerollt und hätte noch einmal ein kleines Schläfchen gehalten, doch sie konnte es Äschenlicht nicht antun, noch einmal nicht an seiner Seite zu schlafen. Sie hatte sich schon weit aus dem Lager gelehnt, weil sie die Nacht mit  einem anderen Kater verbracht hatte.
Warm funkelten ihre Augen, als sie ihren Kopf ein wenig zur Seite wandte, um Distelpfote anschauen zu können. »Du bist niemals gemein, nicht wahr? Du bist eine ganz Lie-« Jäh unterbrach ein Hüsteln ihren Satz und unglücklich verzog sie das Gesicht, als sie den leichten Schmerz in ihrer Kehle spürte, der bestehen blieb. Umso weniger hatte sie irgendwelche Einwände zu erheben, als Distelpfote von einem “wärmeren Bau” sprach, auch wenn ihre Aussage sie in einen etwas wirren Zustand zurückließ, da sie nicht ganz verstand, auf was sie hinaus wollte. Dennoch ließ sie die Kätzin - einer der wenigen, zu denen sie wirklich Vertrauen gefasst hatte, weil sie sie und ihre Geschwister so liebevoll willkommengeheißen hatte - gewähren und fand sich nur kurz darauf vor dem Heilerbau wieder.
Sie traute sich gar nicht, zu fragen, was sie hier taten, und auch wenn ihr ihre letzte Begegnung positiv in Erinnerung geblieben war, empfand sie eine gewisse Ehrfurcht vor Milanschrei.
Dementsprechend zog das Junge den Kopf ein wenig ein, als der alte - viel älter als Distelpfote! - Kater zu ihnen Bau trat, und blickte ihn nur mit kugelrunden Augen an. Ursprünglich hatte sie vorgehabt, keinen Laut von sich zu geben und Distelpfote alles klären zu lassen, doch ihr Körper verriet sie, indem er sie abermals zum Husten brachte.
»Hallo Milanschrei«, begrüßte Eulenjunges ihn schließlich und schüchtern zuckte sie mit den Ohren, ehe sie fast schon hilfesuchend zu der Schülerin sah, die von dem Heiler ihres Clans mit einem Auftrag weggeschickt wurde. Merklich entspannte sie sich jedoch, als er das Nestmaterial über sie legte, in welches sie sich instinktiv mit einem leisen Schnurren hineinkuschelte.
Fragend hatte die Kätzin Milanschrei hinterhergeschaut, als er für einen Herzschlag aus ihrem Sichtfeld verschwand und wenig später mit Pflanzen wiederkam, die sie noch nie gesehen hatte. Wäre es irgendjemand anderes gewesen, hätte sie ihre Skepsis gehabt, doch hier sprach sie schließlich mit der Katze, die Geierschrei vor dem Tod bewahrt hatte! Und so nickte sie nur und nahm die Kräuter zu sich, die ganz und gar nicht so gut schmeckten wie das Kaninchen, das Distelpfote mit ihr geteilt hatte. Eulenjunges konnte nicht anders, als ein unzufriedenes Maunzen von sich zu geben, wollte sich aber nicht weiter beschweren - hatte tatsächlich gar nicht viel mehr die Kraft dazu. Es war, als spinnte ihr ganzer Körper. Eine unschöne Vorahnung nahm von ihr Besitz, als sie einen Niesanfall überstand, und mit zitternder Stimme fragte sie ihn, »Bin ich krank? Ich mag nicht krank sein. Wenn ich krank bin, wird sich Mapa nur um mich sorgen - und das möchte ich nicht.« Die Vorstellung, in Äschenlicht negative Gefühle auszurufen, erschreckte sie mehr als der Gedanke, dass es ihr nicht gut ging - schließlich war ihr Mapa das Wichtigste in ihrem Leben und er sollte niemals Kummer erfahren müssen.


Erwähnt » Äschenlicht, Geierschrei, ihre Geschwister
Angesprochen » Distelpfote, Milanschrei
Tldr » Unterhält sich weiter mit Distelpfote und lässt sich zu Milanschrei bringen, wo sie die Kräuter, die er ihr verabreicht, zu sich nimmt. Leidet weiter unter ihrer Erkältung und sorgt sich darum, dass sie Äschenlicht Kummer bereiten könnte.

SteckbriefWindClan Junges5 Monde023





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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   WindClan-Lager - Seite 20 EmptyDi 09 Nov 2021, 18:31


Tropfenjunges
» i’m all right now. i think i can look forward to living my life. «

#010 / steckbrief / windclan junges

Vorsichtig spähte Tropfenjunges über den Rand des Nests, nur um dann schnell wieder den Kopf einzuziehen, die Ohren flach angelegt. Schon seit einer ganzen Weile hatte sie die anderen Jungen beim Spielen beobachtet, doch traute sie sich nicht, sich ebenfalls dazu zu gesellen. Obwohl es nach einer ganzen Menge Spaß aussah. Aber ohne ihre beiden Geschwister wollte sie nicht mitmachen und Eulenjunges war bereits seit einer ganzen Weile verschwunden - Tropfenjunges war sich nicht sicher, ob sie in der letzten Nacht überhaupt bei ihnen im Nest geschlafen hatte.
Ein Teil von ihr wollte hinausgehen und nach ihrer Schwester suchen, aber gleichzeitig hatte sie nach ihrem ersten Abenteuer außerhalb der Kinderstube auch erst einmal genug Aufregung für ihr ganzes Leben gehabt. Viel lieber wollte sie hier in der warmen Kinderstube bleiben - besonders da es irgendwie kälter geworden war und die Luft anders roch - und mit ihrem Mapa und ihren Geschwistern kuscheln. Nur konnte sie das auch nicht, wenn Eulenjunges fehlte, denn dann waren sie ja nicht komplett.
Erneut schob Tropfenjunges ihren Kopf langsam über den Nestrand und sah zu den anderen Jungen, die gemeinsam miteinander spielten. Ob einer von ihnen wusste, wo Eulenjunges war? Sie atmete tief durch, rümpfte dabei leicht die Nase als sie die Nässe in der Luft bemerkte, und setzte dann eine ihrer kleinen Pfoten auf den Nestrand. Sie konnte das!
Mit zitternden Pfötchen mühte die kleine Kätzin sich aus dem weichen Nest, purzelte dabei die letzte Mäuselänge mehr oder weniger und landete mit einem leisen dumpfen Geräusch auf dem Boden. Schnell rappelte sie sich wieder auf, zog dann den Kopf etwas ein, um so klein wie nur möglich zu erscheinen, und tappte zu der Traube an spielenden Jungen hinüber.
“Ähm”, flüsterte sie zaghaft, so leise, dass vermutlich niemand sie gehört hatte. Es war so, als hingen die Worte in ihrer Kehle fest - als wüssten sie, dass Tropfenjunges sie eigentlich gar nicht aussprechen wollte. Aber sie musste es tun, wenn sie herausfinden wollte, wo Eulenjunges war. Sie schluckte schwer und zwang sich dazu, die Stimme etwas anzuheben als sie das nächste mal sprach. “Ähm”, begann sie erneut, brachte die Worte so schnell hervor, wie sie nur konnte, “habt ihr- ich meine wisst ihr, wo Eulenjunges ist?”
Dabei vermied sie es, die anderen Jungen tatsächlich in die Augen zu sehen, konzentrierte sich stattdessen ganz besonders auf ihre einen Pfoten und wie diese sich vom Untergrund der Kinderstube abhoben.


Erwähnt: Eulenjunges, Schemenjunges (id), Äschenlicht (id)
Angesprochen: Eigentlich alle in der Kinderstube

TL;DR
Möchte eigentlich gerne bei den anderen Jungen mitspielen, traut sich aber nicht. Überwindet sich dann aber doch etwas, um wenigstens zu fragen, ob sie wissen, wo Eulenjunges ist.




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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   WindClan-Lager - Seite 20 EmptyMi 10 Nov 2021, 20:18






WindClan | Krieger | #015 | *Toyhouse*
Die Wahrscheinlichkeit genau jetzt, genau in dieser Situation auf Igelbiss zu treffen war eigentlich verschwindend gering. Wahrscheinlich war er wirklich in eine Patrouille eingeteilt worden und würde vor Einbruch der Nacht nicht zurückkommen. Gut für ihn, denn Milchnase wusste kaum etwas besser, als den Fakt, dass der dunkle Krieger spielend leicht in der Lage war nahezu jede seiner Masken problemlos zu durchschauen. Manchmal war es wirklich anstrengend einen besten Freund zu haben der einen besser kannte als irgendjemand sonst. Dabei verzog der Krieger einen Augenblick das Gesicht. Natürlich würde er diese Freundschaft nicht eintauschen. Auf keinen Fall. Aber sein allgemeiner Zustand ließ ihn ein wenig schneller zynisch werden als sonst.

Mit den Gedanken bereits wieder vollkommen bei seinem Nest, bemerkte er gar nicht, wie ein gewisser dunkelbrauner Krieger sich von den Nestern in Richtung des Schmutzplatzes bewegte. Seine Augen waren noch immer auf die Beute gerichtet und so zuckte er sichtlich zusammen, als der Krieger beinahe etwas zu nahe an ihm vorbeistrich. Dabei belastete er seine Hinterläufe, schnappte erschrocken nach Luft und biss anschließend die Zähne zusammen, als ein kurzer scharfer Schmerz sein Bein heraufraste. „Beim SternenClan, pass doch auf wo du hinrennst.“ Rief Milchnase – der aufgrund seiner eigenen Unaufmerksamkeit noch immer mit großen Augen zu Igelbiss schaute. Dabei zeichnete sich kurz eine gewisse Panik in seinem Blick ab, bevor sein Ausdruck sich blitzschnell wieder glättete.

So viel zu „keine Aufmerksamkeit erregen“. Großartig Milchnase. Wirklich. Wenn Igelbiss dir jetzt eine reinhaut, hast du es wirklich verdient du Mäusehirn.

Um die Situation irgendwie wieder in Griff zu kriegen verzog der braune Krieger seine Lippen zu einem breiten Grinsen. „Warum denn so unaufmerksam Igelchen~?“ Schnurrte er ein wenig übertrieben und legte dabei den Kopf schief, wie er es als Schüler immer gemacht hatte, sobald er begann seinen besten Freund zu provozieren. „Du hast doch nicht etwa an eine süße Kätzin gedacht, oder? Wer geistert in deinem hübschen Köpfchen umher, huh?“ Wenn Katen ausdrucksstarke Augenbrauen besitzen würden, hätte Milchnase nun anzüglich mit seinen Gewackelt, während in seinem Inneren noch immer ein Sturm der Überforderung tobte. „Ist es Mottenlicht? Oder Indigonebel? Vielleicht ja Granatglut. Ohh oder ist es Roggenblüte? Es ist Roggenblüte oder? Ich kann für euch bestimmt eine Kleinigkeit organisieren, wenn du das möchtest!“

Um von sich selbst abzulenken lehnte er sich etwas vor, verlagerte sein Gewicht dabei auf das schmerzfreie Bein und grinste seinem besten Freund offen ins Gesicht. Es half immer sich mit Igelbiss zu beschäftigen, wenn er sich nicht mit sich selbst beschäftigen wollte. Und so vergaß er wenigstens selbst einen Augenblick, wie dumm er sich eigentlich verhielt. Trotzdem seufzte Milchnase theatralisch. „Hach, die erste große Liebe. Sie werden so schnell erwachsen.“ Dabei ignorierte der Krieger vollkommen, dass er einen Mond jünger war als Igelbiss. Das war auch gar nicht wichtig. Es war für Milchnase nie wichtig gewesen – auch, wenn der Kleinere diesen Fakt ganz gerne hervorbrachte, wenn er von ihrem Größenunterschied ablenken wollte. Doch egal, wie sehr er versuchte es zu verbergen, wie schnell er in seine Rolle zurückgefunden hatte. Noch immer klopfte ihm das Herz schnell in der Brust, als hätte es spontan beschlossen seine Rippen durchbrechen zu wollen. Die Beute zu seinen Pfoten hatte er vollkommen vergessen.

"you’d best never forget this worthless pride of mine"
Erwähnt: Igelbiss, Roggenblüte, Indigonebel, Granatglut
Angesprochen: Igelbiss

Tldr: Erschreckt sich und provoziert Igelbiss, um von seinen eigenen Problemchen abzulenken.




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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   WindClan-Lager - Seite 20 EmptySo 14 Nov 2021, 19:30


Igelbiss
» here there's too many stupid people and they have control. «

#016 / steckbrief / windclan krieger

Ah. Da war seine Nervensäge ja. Mit einem drohenden Geräusch wandte Igelbiss sich zu Milchnase um und legte dann den Kopf leicht schief. “Wie wär’s, wenn du einfach nicht im Weg stehst?”, entgegnete er, hielt dann einen Herzschlag lang inne. Irgendetwas war … anders. Milchnase schien nervös, fast schon schuldbewusst - ganz so, als hätte er irgendetwas ausgefressen. Der Krieger zog die Augenbrauen zusammen und musterte seinen Freund mit einem forschenden Blick. Verhielt er sich einfach nur mal wieder wie ein aufgescheuchtes Kaninchen, weil er genau wusste, dass Igelbiss seinen Ausflug nach der Großen Versammlung nicht guthieß?
Er verengte seinen Augen und fixierte den anderen Kater mit einem intensiven Blick. In den meisten Fällen brauchte es nicht mehr als einfach nur ein vorwurfsvoller Blick und Milchnase würde schon damit herausplatzen, was er dieses Mal ausgefressen hatte.
Doch gelang es Milchnase heute, dieser Taktik auszuweichen. Igelbiss’ Augen weiteten sich überrascht bei den nächsten Worten seines Freundes und nahm einen Schritt zurück, sträubte dabei fast schon instinktiv sein Nackenfell. “Was?”, fauchte er, schüttelte dann energisch den Kopf. “Ich hab überhaupt nicht an Mottenlicht oder Indigonebel oder Roggenblüte gedacht. Ich hab überlegt, wo du Idiot dich schon wieder rumtreibst, weil du immer noch nicht geschlafen hast!”
Bei diesen Worten machte er wieder einen Schritt nach vorne, baute sich soweit es seine Größe erlaubte vor Milchnase auf - warum musste er nur kleiner als sein bester Freund sein?? - und sah ihn dann mit erwartungsvoller Miene an. Sein Pelz prickelte unangenehm, als würden die Worte des Anderen noch immer in diesem hängen. Warum kam Milchnase auf den Gedanken, dass er irgendetwas mit Roggenblüte am Laufen haben könnte? Oder irgendeiner anderen Kätzin? Das war nun wirklich das Letzte, was Igelbiss durch den Kopf ging. Aber manchmal tat er Dinge, die andere falsch interpretierten und dass es sich hier um genau so einen Fall handelte, ließ ihn irgendwie unruhig werden.
“Ach. Mach doch was du willst”, meinte er dann mit einem Schnauben und wandte sich von Milchnase ab. Es war sein Problem, wenn er nicht vernünftig auf sich achtete und er selbst hatte andere Probleme.
Igelbiss warf seinem Freund einen letzten genervten Blick zu bevor er aus dem Lager preschte, der Drang nach Abstand in ihm wachsend.

tbc: Donnerweg 2 (WindClan-SchattenClan Grenze)


Erwähnt: Milchnase, Indigonebel, Mottenlicht, Roggenblüte
Angesprochen: Milchnase

TL;DR
Ist genervt von Milchnase und verpieselt sich.




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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   WindClan-Lager - Seite 20 EmptySo 14 Nov 2021, 20:05






WindClan | Krieger | #016 | *Toyhouse*
Milchnase wusste das er übertrieb, das er ein wenig über das Ziel hinausschoss. Doch er war erschöpft und seine Muskeln fühlten sich wund und überlastet an, selbst die Schmerzen in seinem Knie waren präsenter als er es von sich selbst erwartet hätte. Jedoch war es nicht nur das. Sein Blick flackerte, während er seinen besten Freund ansah, das Braun nicht ganz so scheinend wie sonst. Ihm war mehr als bewusst, dass Igelbiss klar war, dass er die Nacht nicht im Lager verbracht hatte und auf eine Antwort – eine Beichte oder sonst etwas wartete. Und nichts hätte Milchnase lieber getan, doch hielt sein Stolz ihn davon ab. Wie so oft stand ihm das einzige im Weg, was ihn so sorglos aufrecht gehen ließ. So gab er dem dunklen Krieger keine Chance ihn weiter so finster anzublicken. Innerhalb weniger Worte hatte er ihn aus dem Konzept gebracht. Unter anderen Umständen hätte er die ganze Situation vielleicht sogar witzig gefunden. Natürlich waren ihm die Namen von den WindClan-Kätzinnen nur unbedacht über die Lippen gekommen, doch zu sehen, wie Igelbiss sich so vehement verteidigte hätte ihn wenigstens höchst amüsiert zurücklassen müssen.

So blinzelte er den Älteren jedoch nur an, denn diese aus Panik entstandene Taktik schien tatsächlich besser anzuschlagen als erwartet, sonst wäre Igelbiss sicherlich aufgefallen, dass während des Gesprächs irgendetwas in Milchnase gekippt war. Und das erste Mal, seit eine Ewigkeit wünschte er sich, dass sein Plan nicht so erfolgreich aufgegangen wäre. Anstatt die Fronten zu klären und das Gespräch zu suchen, welches er sich innerlich so sehr ersehnte setzte er jedoch noch einen obendrauf. Automatisch grinste er seinen Freund schief an, ließ sich von seiner Präsenz nicht beeindrucken und legte eine Pfote an das dunkle Kinn. „Ach, das muss dir doch nicht peinlich sein Igelchen~.“ Ein leises Schnurren mischte sich in die samtige Stimme des braunen Katers, der diese unscheinbare Berührung weiterführte, seine Ballen über die markanten Kieferknochen des anderen Kriegers wandern ließ, bis zu seiner Schulter, wo er seine Pfote wieder auf den ebenen Untergrund setzte.

„Ich hab überlegt, wo du Idiot dich schon wieder rumtreibst, weil du immer noch nicht geschlafen hast!”

Mit großen Augen hielt der braune Krieger inne, senkte den Blick und wich damit dem abwartenden Blick aus den dunkelgrünen Augen erfolgreich aus. Ihm lagen die richtigen Worte auf der Zunge, sie mussten nur noch ausgesprochen werden. Aber bis zu diesem Punkt kam er gar nicht, denn da hatte Igelbiss sich bereits mit einem Schnauben von ihm abgewandt.

„Ach, Mach doch was du willst“


Unter normalen Umständen hätte es ihn nicht wirklich interessiert, wenn Igelbiss sich mal genervt von ihm wegdrehte. Das passierte einfach, er kannte das bereits. Doch in diesem Moment stach es tief in seiner Brust. Normalerweise wäre er ihm einfach hinterhergelaufen, wäre gegen seine Schulter gestoßen und hätte die Wogen wieder geglättet. Doch bewegte sich sein Körper keine Mäuselänge und das lag nicht in den Schmerzen in seinem Bein. Milchnase bemerkte gar nicht mehr, wie der dunkle Kater sich noch einmal nach ihm umsah, bevor er das Lager verließ. Sein Blick war starr ins Nichts gerichtet, während es sich in seinen Gedanken drehte. Hatte er es übertrieben? War es zu viel gewesen? Oder lag ihnen beiden die Begegnung bei der Versammlung einfach noch zu tief in den Knochen. Der Knoten in seiner Brust wanderte weiter hoch, blockierte seine Atmung. Ein leichtes Zittern begann sich in seinem Körper auszubreiten, während er getroffen den Kopf abwandte und in den dunkler werdenden Himmel schaute. Er würde später mit Igelbiss reden, ihm alles erklären. Aber vielleicht… vielleicht waren sie an einem Punkt, an dem sie einfach etwas Abstand brauchten. Nicht einmal gesondert voneinander, sondern einfach von allem.

Einen Augenblick lang dachte Milchnase noch darüber nach, ob es schlau wäre seinem besten Freund zu folgen, doch entschied er sich dagegen. Mithalten könnte er mit ihm in diesem Zustand sowieso nicht. Das es trotzdem vielleicht schlauer gewesen wäre, wenn er anders entschieden hätte konnte er zu diesem Zeitpunkt natürlich noch nicht wissen.

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Erwähnt: Igelbiss,
Angesprochen: Igelbiss

Tldr: just milk-depression



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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   WindClan-Lager - Seite 20 EmptySo 14 Nov 2021, 20:23




Dunkelfeder

Wer kämpft, kann verlieren, wer nicht kämpft, hat schon verloren.

Die schwarze war nun also in die Kinderstube gezogen, sie hatte ihren Rang aufgegeben um diese kleinen Geschöpfe zu gebären und dann dem SternenClan zu dienen. Tief in ihrem inneren wusste sie bereits jetzt dass der Tot ihr bereits näher war als ihr jedoch lieb war. Hier in der Kinderstube war es laut und voll, nicht dass sie neue Leben nicht genoss, nein die ehemalige Anführerin war einen so vollen Bau nur nicht gewohnt, sie hatte bisher immer ihre Ruhe im Anführerbau gehabt und nun lag sie hier mit den Königinnen und jungen zusammen in einem Bau. Sie hoffte die Entscheidung das Sturmstern Anführer wurde war richtig, Rostkralle an seiner Seite war sicherlich gut doch beiden Katern konnte man nur vor den Kopf schauen.

Dunkelfeder seufzte, sie würde sich sicherlich noch an die neuen Umstände gewöhnen und sie konnte ihre kleinen wachsen sehen.
Ihre Ohren zuckten, eine ihr bekannte Stimme sprach in den Bau hinein. Die Königin rappelte sich auf und hievte ihren Körper auf, ihr praller Bauch war deutlich zu erkennen und die Rundung war sehr deutlich vorhanden. Sie verließ das Nest und trat aus der Kinderstube heraus. "Steinfall, du kommst mich besuchen?" Freudig rieb sie ihren Kopf an der Schulter des Katers. "Wie geht es dir und wie läuft die Beute? Wie macht sich das Training mit Tornadopfote, meinst du er wird bald Krieger?" Ihre Augen glänzten leicht vor Freude doch ein plötzlicher Schmerz durchzog ihren Leib, sie wusste aus der Vergangenheit was das zu bedeuten hatte. "Steinfall, die Junge. Deine Geschwister sie wollen geboren werden." Dunkelfeder brach ab, sie biss fest die Zähne aufeinander und hielt den Atem an.







81 Monde

Königin

WindClan

#192


- Ehemalige Anführerin
- schwarze Katze mit weißen Pfoten
- Bernsteinfarbene Augen
- Stimme!
- Theme!
- Link zum Aussehen!
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Erwähnt » Sturmstern, Rostkralle, Steinfall, Königinnen und Junge
Angesprochen » Steinfall
Zusammenfassung:
 
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Relations Toyhouse Deviantart

»Bitte schreibt mir eine PN, wenn ihr auf einen meiner Charaktere reagiert habt, oder diesen angeschrieben habt.«


Zuletzt von Salbeiduft am Mo 15 Nov 2021, 20:08 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   WindClan-Lager - Seite 20 EmptyMo 15 Nov 2021, 13:06



Distelpfote
WiC SchülerinPost 29

Holt, auf Milanschreis Anweisung hin, Wasser für Eulenjunges und spricht ihr dann gut zu, in der Hoffnung, dass sie unbesorgt ist.

Milanschreis Unmut war Distelpfote keineswegs fremd, dennoch konnte sie nicht vermeiden, ihre Lippen kurz härter aufeinander zu pressen. Ihr war durchaus bewusst, dass in der vorigen Nacht die Große Versammlung stattgefunden hatte - sie war ebenfalls dort gewesen -, doch es verärgerte sie etwas, dass der erfahrene Heiler erst seinem Unmut Raum ließ, bevor er feststellte, dass ein Junges krank war. Eines, um das sich die Schülerin zusätzlich tief sorgte, weshalb die erste Reaktion für die jüngere Kätzin so unsagbar unfair war.
"Ich bin gleich wieder zurück, Eulenjunges", schnurrte sie dem Jungen zu, welches nun von Milanschrei versorgt wurde. Distelpfote wollte auch gar nicht zögern, sondern schob sich mit ihrem eigenen kleinen Auftrag aus dem Heilerbau und lief zu der Stelle im Lager, wo sie frisches Wasser, sowie ein bisschen Moos gab. Dieses wollte und presste sie zusammen, sog damit dann das Wasser auf und lief zum Heilerbau zurück.
Milanschrei ermutigte Eulenjunges derweil dazu, Kräuter - die Distelpfote unmöglich benennen konnte - zu fressen. Leise tappte die gefleckte Kätzin an die Seite der beiden, legte das Wasser in die Nähe von Eulenjunges' Schnauze und lächelte aufmunternd. Bei ihren Worten zog sich ihr Herz ein wenig zusammen.
"Sei unbesorgt, mit Milanschrei an deiner Seite wirst du ganz schnell wieder gesund und Äschenlicht wird sich überhaupt keine Sorgen um dich machen müssen."
Gerne hätte sie der Kleinen noch versichert, dass er sie besuchen würde, doch sie wollte nicht riskieren, dass Eulenjunges enttäuscht war, wenn das nicht passierte. Stattdessen blinzelte Distelpfote nur und hoffte, dass sie das Junge hatte beruhigen können. So gerne wie sie sich gerade um das Junge gelegt hätte, so unangenehm war es ihr doch, zwischen Milanschrei und Eulenjunges zu treten und dem Heiler wohlmöglich im Wege zu sein. Somit blieb ihr nichts anderes übrig, als unschlüssig neben dem Nest zu stehen und zu warten.
Fallen leaves, adorn my night.

~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~


...The Winter Shogun approaches...
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   WindClan-Lager - Seite 20 EmptyDi 16 Nov 2021, 20:59




o Steinfall o

WindClan | Krieger | männlich | #77


Steinfall hatte sich vor der Kinderstube niedergelassen, den Schweif um seine Pfoten gerollt, und unruhig gewartet, bis Dunkelfeder den Bau verlassen und sich zu ihm gesellt hatte.
Der Kater bemerkte, wie fortgeschritten die Schwangerschaft seiner Mutter bereits sein musste, als er die Rundung ihres Bauchs betrachtete und er lächelte sanft. Er hätte nicht geglaubt, noch einmal Geschwisterchen zu haben, doch nun, wo sie auf dem Weg war, war er neugierig auf sie und gespannt darauf, sie kennenzulernen. Auch wenn er ihren Vater nicht wirklich leiden konnte… So war er doch froh, dass seine Mutter einen neuen Fokus im Leben hatte.
Er schnurrte und legte einen Moment sein Kinn auf ihrem Kopf ab bevor er leicht den Kopf hin und her wiegte. Die Frage nach der Beute rief ihm wieder ins Gedächtnis, dass er bei seinem letzten Jagdausflug gar nichts gefangen hatte, außer eine Vergiftung durch ein Schneeglöckchen… ein Gedanke, der ihn peinlich berührt mit den Ohren zucken ließ.
“In der Blattgrüne gab es bereits so viele Kaninchen, ich kann mir gut vorstellen, dass wir diese Blattleere außerordentlich gut über die Runden kommen”, meinte er nach einem weiteren Moment des überlegens.
Die Frage zu Tornadopfote konnte er allerdings gar nicht mehr beantworten, denn er wurde von der schwarzen Kätzin unterbrochen, die nun verkündete, dass seine Geschwister auf dem Weg waren.
Steinfall erstarrte für einige Herzschläge, während sein Gehirn die Information verarbeitete, bevor er geschockt auf die Pfoten sprang und einige weitere Herzschläge panisch umher schaute, in der Hoffnung dass irgendjemand aus dem Nichts auf poppte, der wusste, was nun zu tun war.
“Oh...”, machte er etwas hilflos, riss sich dann jedoch zusammen. Seine Mutter machte das nicht zum ersten mal durch und wusste was sie tat. Es gab keinen Grund zur Panik.
“Äh, dann… werde ich Milanschrei Bescheid geben”, miaute er leicht überfordert, schob jedoch Dunkelfeder sanft in Richtung der Kinderstube.
Dann drehte er sich um und hastete in die Richtung des Heilerbaus, von dem er sich eigentlich für die nächsten Tage hatte fernhalten wollen, um dem Heiler nicht noch mehr auf die Nerven zu gehen. Aber was getan werden musste, musste getan werden. Er bemerkte dabei kaum, dass es ihm schon wesentlich besser ging als am Vortag, denn er hatte in diesem Moment vorrangig andere Gedanken, aber es war der Grund, warum er nicht mehr wie eine Schnecke über den Lagerplatz kroch.
Als er den Bau betrat, bemerkte er, dass der Heiler gerade mit einem Patienten beschäftigt war. Ein Junges, Steinfall meinte es wäre Eulenjunges, aber er zu seiner eigenen Schande war er nicht oft genug bei der Kinderstube gewesen, um die Identität mit absoluter Sicherheit festzustellen. Es war zumindest nicht Fliederjunges, seine Nichte. Es war jedoch besorgniserregend genug, dass ein Junges krank war. Hoffentlich ging es der Kleinen bald besser. Er bemerkte auch Distelpfote, die neben dem Nest stand.
Steinall war jedoch nicht ohne Grund hergekommen, weswegen er sich leise räusperte.
“Entschuldigt die Störung”, begann er, wobei er es tunlichst vermied, in Milanschreis Augen zu schauen. Nachdem er sich nicht mehr halb im Delirium befand und eine Nacht darüber geschlafen hatte, war ihm die ganze Sache unglaublich peinlich.
“Bei Dunkelfeder haben die Wehen eingesetzt.”
Damit hatte er alles gesagt und zog sich respektvoll wieder aus dem Bau zurück. Unruhig ging er zurück in Richtung der Kinderstube, blieb aber in einiger Entfernung davon stehen, da er wohl kaum eine Hilfe und viel eher ein Hindernis sein würde, wenn er vor dem Eingang herum lungerte.
Er wünschte sich Flickensturm herbei. Der Kater wusste, dass er sich stets zu viele Sorgen um alles machte, doch die Kätzin konnte diese oft mit einem passenden Kommentar abmildern. Sollte er sie wecken?


Erwähnt: Tornadopfote, Eulenjunges, Fliederjunges, Schlammstürmer (ind), seine ungeborenen Geschwister (ind), Flickensturm
Angesprochen: Dunkelfeder, Milanschrei, Distelpfote (ind)
Ort: vor der Kinderstube ->Heilerbau ->in der Nähe der Kinderstube


Zusammenfassung: Spricht mit Dunkelfeder. Ist dann überfordert, als ihre Wehen einsezten, geht aber zum Heilerbau, um Milanschrei Bescheid zu sagen.

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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   WindClan-Lager - Seite 20 EmptyMi 17 Nov 2021, 17:00

#069

STURMSTERN
WINDCLAN | ANFÜHRER | 40 MONDE


eduld war zwar eigentlich bekanntermaßen nicht unbedingt Stumsterns größte Stärke, aber dennoch wartete der Kater ab, bis Rostkralle die Patrouillen für den Tag entsandte, bevor er ihm ein Zeichen gab ihm zu folgen. Nicht, dass er Geheimnisse vor seinen Clankameraden zu haben pflegte, aber er wollte Sperlingsfeder nicht stören bei ihrem Vorhaben. Eigentlich hätte er auch Rostkralle nicht gestört – immerhin hatte der vermutlich alle Pfoten voll damit zu tun sich in seinen neuen Rang einzuleben und die Dinge der vergangenen Nacht für sich zu sortieren.
Allerdings wollte er mit dem Plan, den er seit geraumer Weile in seinem Kopf hatte, auch nicht viel länger warten. Eigentlich hatte er die ganze Sache mit Dunkelfeder besprechen wollen, als diese noch Anführerin und er ihr Stellvertreter gewesen war. Aber dann waren all diese kopfschmerzerregenden Dinge passiert und sein Plan war irgendwie in Vergessenheit geraten.
Jetzt musste er sich eben umorganisieren. Und statt die Prüfung für die Schüler des Clans mit seiner ehemaligen Mentorin durchzuführen, würde er eben jenes nun mit seinem neuen Stellvertreter tun.
Aber dazu musste er Rostkralle erst einmal in seine Gedanken einweihen.
Doch gerade, als der Kater seine Stimme erheben wollte, um die Dinge in seinem Kopf in Worte zu fassen, spürte er die Präsenz eines anderen Wesens an seiner Seite. Er blickte die Kätzin an, die peinlich berührt zwischen ihnen stand und dann Rostkralle zu seiner Ernennung gratulierte.
"Kronenpfote...was machst du denn hier?", sagte der Kater verwirrt und zog die Stirn in Falten, während er die Dunkelbraune ansah. Er hatte keine Ahnung woher sie kam, oder wo sie gewesen war. Aber daran würde er sich gewöhnen müssen, wenn sein Plan zur Tat umgesetzt und Kronenpfote zur Kriegerin ernannt werden würde. Er würde sich daran gewöhnen müssen, dass die Kätzin ein eigenes Leben entwickeln und sich von ihm distanzieren würde. Warum sollte sie auch nicht? Er war ein furchtbarer Krieger und ein noch furchtbarerer Mentor gewesen. Warum also sollte sich die Bald-Kriegerin in irgendeiner Art und Weise noch an ihn klammern?
Wobei die eigentliche Frage doch eher war...warum dachte er überhaupt so sehr darüber nach? Und warum in SternenClans Namen fühlte er sich so unwohl bei dem Gedanken daran, dass die Kätzin ein Leben ohne ihn führen würde?
Er schüttelte den Kopf und sah zwischen Kronenpfote und Rostkralle und dem gut duftenden Kaninchen hin und her. Er hatte tatsächlich Hunger, auch wenn er das bisher nicht realisiert hatte. "Danke für das Kaninchen, Kronenpfote. Du...also...".
Warum stotterte er heute nur so herum? "Ich denke es wäre...nett, wenn du dich um neues Nestmaterial kümmern würdest. Ja...ich hatte bisher noch keine Zeit dafür. Ich würde dir helfen, aber ich habe wichtige Dinge mit Rostkralle zu besprechen...also..."
Sturmstern ließ den Kommentar in der Luft hängen, während er darauf wartete, dass seine Schülerin den sprichwörtlichen Wink mit dem Zaunpfahl verstand, und sich entfernte, bevor er sich wieder seinem Stellvertreter zuwandte, um dort anzuknüpfen, wo er aufgehört hatte.
“Wo waren wir? Achja...Es ist viel passiert in den letzten Tagen. Dunkelsterns Rücktritt, die Große Versammlung, deine Ernennung…bei all dem ist in meinen Augen das alltägliche Clanleben ein wenig eingeschlafen. Vor allem das Thema Schülerausbildung beschäftigt mich schon seit einer geraumen Weile. Seit dem Kampf zwischen Donner-, Fluss- und SchattenClan im letzten Blattwechsel hat der ein oder andere Schüler ziemlich gelitten, was die Ausbildung anging. Dem ein oder anderen mussten wir neue Mentoren zuteilen, weil es sich einfach nicht anders regeln ließ…aber…“
Sturmstern hielt kurz inne und räusperte sich, bevor er – den Boden mit seinen nervösen Pfoten massierend – weitersprach. Seiner Stimme war anzuhören, dass er die nächsten Worte nur mit Widerwillen sagte, auch wenn eine Stimme tief in seinem Inneren ihm sagte, dass es das Richtige war.
“Ich denke, dass einige der Schüler und Schülerinnen bereit sind in den Kriegerbau umzuziehen. Dem Clan wird es gut tun. Die Blattleere steht quasi um die nächste Ecke bereit und je mehr Krieger wir haben, desto mehr fleißige Pfoten werden wir haben, um den Clan zu versorgen. Einige der Schüler sind schon ziemlich lang im Schülerbau…und auch, wenn ich weiß, dass es einst meine Worte waren…dass die Streunerjungen, die Hundeschweif angeschleppt hat, niemals echte WindClan-Krieger werden können…denke ich…“
Noch einmal räusperte sich der Anführer des WindClans und ermahnte sich zur Räson. Er hatte diese Entscheidung getroffen, also musste er gefälligst auch dazu stehen!
“Ich denke einfach es wird Zeit. Kronenpfote hat mir in den vergangenen Monden immer wieder gezeigt, dass sie es ernst meint. Und in mancherlei Hinsicht ist sie zu einer hingebungsvolleren WindClanerin geworden, als so manch im Clan geborener…“, dass er bei den letzten Worten an den verräterischen Anführer des DonnerClans dachte, der seinen Geburtsclan mit allem trat, was er hatte, sagte er zwar nicht laut, doch das leise unterschwellige Knurren in seiner Stimme konnte ein Hinweis darauf sein. Ob Rostkralle den jedoch zu entziffern wusste, konnte der Getigerte beim besten Willen nicht sagen. Aber im Grunde interessierte es ihn auch nur peripher. Seine Gedanken waren längst zurück zu Kronenpfote, ihren Geschwistern und den anderen älteren Schülern zurückgekehrt.
“Da ich mir allerdings absolut sicher sein möchte, habe ich mir überlegt, dass wir die Schüler auf Herz und Nieren prüfen sollten. Ein guter Krieger sollte sowohl im Kampf als auch in der Jagd gewisse Fähigkeiten besitzen. Und ich denke, von dem was ich in den letzten Monden beobachten konnte, sind Kronenpfote, Schwarzpfote, Staubpfote, sowie auch Dachspfote, Elsterpfote, Distelpfote und auch Nerzpfote bereit für diese Prüfung. Was sagst du, Rostkralle? Würdest du mir dabei helfen diese Prüfung zu vollziehen? Ich möchte damit so schnell wie möglich beginnen. Denn die Kinderstube wird bald noch voller und auch die Jungen von Streifenherz, Weißmond und vor allem die Nachwuchs-Streunerbrut von Äschenlicht kommen allmählich ins Schüleralter…“
Einmal mehr unterdrückte der Anführer ein tiefes Brummen und musste sich daran erinnern, dass er es sich als Anführer des Clans nicht mehr erlauben konnte, einfach so über seinen Clan zu urteilen. Nicht einmal über die kleinen verfluchten…unschuldigen…Streunerjungen, die seine Krieger am laufenden Band anzuschleppen schienen. Er würde das in Zukunft zu unterdrücken wissen, aber für diese Jungen…sollte er lernen Gnade walten zu lassen. Zumindest bemühte er sich nach bestem Gewissen. Das musste der SternenClan doch anerkennen, oder nicht?
Er musste seinen Blick nicht zum hell erleuchteten Silbervlies wenden, um Falkensturz’ urteilenden Blick in seinem Nacken zu spüren…Dieses Gefühl unter ständiger Beobachtung zu stehen würde er wohl nie ganz loswerden. Den aufkommenden Frust unterdrückend zog er Kronenpfotes Geschenk zu sich heran und nahm einen hungrigen Bissen von dem Kaninchen, bevor er es seinem Stellvertreter zuschob. Er wusste nicht, ob Rostkralle schon gegessen hatte, aber anbieten wollte er es dem Rostroten trotz allem. Immerhin war das Kaninchen wirklich gut. Zu gut, um es allein zu genießen und der beste Beweis dafür, dass sein Gefühl, dass die Schüler bereit waren, richtig gewesen war.

Angesprochen: Rostkralle & Kronenpfote
Zusammenfassung: Antwortet Kronenpfote & bespricht mit Rostkralle die anstehende Schülerprüfung
Sonstiges: Sorry, dass ich so lange auf mich habe warten lassen >.> Ich gebe mein bestes, dass das jetzt alles zügig von statten gehen kann… ._. ♥



~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~

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Zuletzt von Athenodora am Do 18 Nov 2021, 00:22 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   WindClan-Lager - Seite 20 EmptyMi 17 Nov 2021, 23:25


M
ilanschrei

WindClan | Heiler | #035

”I truly try to do my best as a healer and a warrior…”

Der Kater war noch damit beschäftigt, Eulenjunges’ Kreislauf ein wenig zu verbessern. “Mach dir keine Gedanken, du bist bald wieder ganz fit”, murmelte er leise und es huschte sogar ein ehrlich gemeintes Lächeln über seine Züge. Er war nicht unbedingt besorgt darum, dass das Junge an dieser Erkältung sterben könnte, doch er wollte ihr zumindest so sehr helfen, dass sie es so bequem wie möglich durch ihre erste Krankheit schaffte. Ihm war Distelpfotes aufgebrachter Blick nicht entgangen, doch er glaubte kaum, dass sie wirklich nachvollziehen konnte, was er als Heiler für den Clan täglich leistete. Da konnte er es sich schließlich erlauben, seiner Laune etwas Luft zu verschaffen. Zumindest an den Tagen, an denen er wirklich etwas fühlte und nicht die Apathie durch seinen Körper strömte. Also beachtete er die Schülerin nicht weiter, selbst als sie wieder zurück in den Bau kam, und ermunterte stattdessen Eulenjunges mit sanften Worten, auch etwas von dem Wasser zu trinken. Es schien tatsächlich fast so, als würde Distelpfote etwas länger bleiben wollen und wirklich stören würde ihn das wohl nicht, also trat er zur Seite und widmete sich anderen Dingen.
Allerdings kam er gar nicht erst dazu, seinen Kräuterbestand aufzunehmen - wofür es wirklich Zeit wurde, schließlich stand die Blattleere vorm Lagereingang - und wurde stattdessen von Steinfall unterbrochen. Ihm wäre es wirklich lieber gewesen, nicht schon wieder so schnell von dem grauen Krieger besucht zu werden, aber wenigstens besaß er den Anstand, auch so auszusehen, als ob er ebenfalls nicht im Heilerbau sein wollte. Milanschrei merkte, wie Steinfall seinem forschenden Blick auswich. War ihm etwa immer noch übel? Eigentlich sollte seine Vergiftung sich bereits verflüchtigt haben. Die erbrachte Nachricht überraschte ihn jedoch. Er hatte ganz vergessen, in welchem Zustand er Dunkelfeder vor der Großen Versammlung zurückgelassen hatte und er nickte kurz, plötzlich ernst. Der Heiler war froh, dass er ihr den Borretsch bereits gegeben hatte. Auf der Suche nach Himbeerblättern konnte er jedoch keine mehr finden. “Mist”, fluchte er leise, zerrte dann zumindest einen etwas dickeren Stock aus dem hintersten Teil seines Baus und verließ sein Heim.
Die Kälte biss ihm bereits in seinen Pelz, der Wind harsch, aber er bewegte sich ohne Unterbrechung auf die Kinderstube zu. Dort nickte er Steinfall einmal zu, eine kleine Geste des Danks und verschwand dann in dem wesentlich wärmeren Bau. Es war schummrig, ziemlich dunkel, aber er fand seinen Weg zu Dunkelfeder. “Wie geht es dir?”, fragte er ohne eine weitere verbale Begrüßung nachdem er den Stock neben ihr abgelegt hatte und ließ seine Schnauze allerdings kurz auf ihrem Kopf ruhen. Seine alte Freundin hatte diese Situation bereits hinter sich gebracht, also war er nicht zu besorgt darum, dass sie in Panik verfallen könnte. Mit seinem Körper schützte er die Königin von den Blick der anderen Jungen. “Am besten schaut ihr eine Weile weg”, sagte er mit brummiger Stimme. Dann konzentrierte er seinen ganzen Fokus auf die werdende Mutter, leckte ihr einmal beruhigend über das Fell und sprach ihr einige aufmunternde Worte zu. “Wenn du das hier geschafft hast kannst du dich ganz darauf konzentrieren, endlich nur noch Mutter zu sein.” Milanschrei wusste, wie viel sie für diesen Wurf bereits aufgegeben hatte und wie sehr ihr diese Jungen am Herzen lagen. Selbst für ihn war dies ein spannender Augenblick - ein neuer Abschnitt im Leben der Kätzin, die ihn immer an ihre Seite geholt und wie Familie behandelt hatte. Der Kätzin, die in ihm mehr sah als jemand, der nur Wunden und Krankheiten heilen konnte sondern ein Bote des SternenClans, vor allem aber auch ein normaler Kater war. Seine Wertschätzung für Dunkelfeder konnte selbst nicht von den unfreundlichen Worten der anderen Anführer auf der Großen Versammlung gemindert werden und er sah vor sich immer noch eine willensstarke Kätzin, die ihr Leben immer dem Clan gewidmet hatte. Er schluckte. “Wenn es zu schlimm wird, nimm dir ruhig den Stock. Ich kann dir auch noch etwas Wasser holen, sobald es vorbei ist.” Zu viel mehr kam er jedoch nicht, denn er sah, wie sich Dunkelfeders Körper krümmte. Er hatte sich nie vorstellen wollen oder gar können, wie schmerzhaft die Geburt von Jungen für die Königinnen war und auch jetzt war er sich nicht sicher, ob er es jemals nachempfinden könnte. Also sprach er in ruhigem Ton mit ihr, half ihrem Körper hier und dort, damit sie sich nicht zu sehr verkrampfte und bedeutete ihr, tief mit ihm durchzuatmen.

- Zeitsprung // Geburt von Fuchsjunges und Lilienjunges -

Milanschrei blieb schon fast selbst der Atem weg, so konzentriert war er gewesen. Geburten waren für ihn wohl neben Kämpfen immer die stressigste Angelegenheit. Jedes Mal aufs Neue wurde er völlig davon eingenommen, wie neue Junge das Licht der Welt erblickten und für ihn war es sowohl eine tiefe Freude, als auch schmerzhaft zugleich. Er wusste schon, warum er sich lieber fern hielt, denn als er die frisch geborenen Jungen so betrachtete, konnte er nur die Zähne zusammen beissen. Sein Blick schwankte hinauf zu Dunkelfeders Gesicht. “Herzlichen Glückwunsch”, sagte er zu der ehemaligen Anführerin. “Du hast zwei gesunde Junge zur Welt gebracht.” Er stieß mit seiner Nase noch einmal gegen ihr Ohr. “Soll ich dir jetzt etwas Wasser holen gehen? Dann hast du einen Moment für dich.” Bestimmt wollte sie etwas Zeit damit verbringen, sich zu erholen und er wollte dem nicht im Weg stehen. Vor allem nicht jetzt, wo das atmen schwerer wurde und er das Bedürfnis emfpand, sich weit von der Kinderstube zu entfernen. Dennoch würde er niemals diese Emotionen über seine Pflicht stellen und wenn sie lieber seine Gesellschaft wollte, würde er auch das für sie tun.

Erwähnt: Eulenjunges, Distelpfote, Dunkelfeder, Steinfall, Fuchsjunges, Lilienjunges, die Anwesenden in der Kinderstube
Angesprochen: Eulenjunges, Dunkelfeder, die Anwesenden in der Kinderstube
Standort: WiC-Heilerbau -> Kinderstube
Sonstiges: Hier sei nochmal kurz vermerkt, dass die Jungen bitte erst nach Dunkelfeders nächstem Post gepostet werden sollen, vielen Dank! @Athenodora @RaidenShogun
Zusammenfassung: --

”But sometimes it just feels to much to handle.”


reden | denken | handeln | Katzen | Art






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I want to stay in your sky like a star
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   WindClan-Lager - Seite 20 EmptySa 20 Nov 2021, 15:39



Schmutzstreif
WiC KriegerPost 74

Ist gedanklich weit von der Clanrealität entfernt. Verabschiedet Hasenpfote und verlässt dann das Lager, um zu seiner geheimen Geliebten aufzubrechen.

Cf.: Leere Kaninchenhöhlen [WiC Territorium]

Das Territorium lag recht still da, auch wenn der Wind hart um Schmutzstreifs Körper schlug. Ihm kam nicht einmal der Gedanke, dass das Territorium ihm nur deshalb so still vorkam, weil er den Wind nicht wahrnahm und noch zu sehr darunter litt, dass er kürzlich seine Mutter verabschiedet hatte. Die Stille war in seinem Inneren verankert und - wie so oft - dieses Innere brach aus ihm hinaus, zeigte sich in seinem Verhalten, wie den harten Bewegungen und dem fast schon zornigen Ausdruck, der sich in sein Gesicht gegraben hatte.
Die Leeren Kaninchenhöhlen waren nicht sonderlich weit vom Lager entfernt, insbesondere dann nicht, wenn man noch vorhatte, so weit zu laufen, wie der rotbraune Kater es in dieser Nacht tun wollte. Obwohl er nicht vorhatte, im Lager zu bleiben, schob er sich dennoch in dieses und wartete auf der anderen Seite des Ginsters auf Hasenpfote. Für Indigonebel und Dahlienpfote hatte er keine Zeit mehr übrig, dafür überschlugen sich seine Gedanken neuerdings zu sehr.
Den Umbruch, der in seinem Clan stattgefunden hatte, konnte Schmutzstreif ebenfalls nicht ausmachen. Die Autorität des neuen Anführers und die Präsenz eines neuen Zweiten Anführers, erreichten nicht seine Aufmerksamkeit. Auch konnte er sich nicht auf die Kinderstube konzentrieren, in der die Mutter der Mutter seines Jungen und ehemalige Anführerin - das "ehemalig" war ihm nicht bekannt - gerade Junge gebar.

Seine Schwanzspitze zuckte stattdessen immer wieder, das einzige Zeichen seiner Ungeduld. Mit den Gedanken war Schmutzstreif weit vom WindClan entfernt, in der Nähe eines kuscheligen Hauses mit einer liebenswürdigen Hauskatze, die er - man konnte es kaum glauben - tatsächlich liebte und verehrte. Sein Bild über Kätzinnen war kein Gutes und er fand in diesen eher seinen Zorn oder seine Freude, als das er sie wirklich wahrnahm. Doch dieses Hauskätzchen riss ihn für die wenigen Momente, die er mit diesem verbrachte, aus seinen Gedanken.
Und mit ihr könnte er über seine Mutter sprechen.
"Geh dich ausruhen", wies Schmutzstreif Hasenpfote mit brummender Stimme an. "Wir werden dein Training aufnehmen, sobald der neue Tag vergangen ist und die Sonne zum zweiten Mal aufgeht. Mach in der Zeit keinen Unsinn."
Ernst betrachtete Schmutzstreif die Kätzin und nickte dann knapp. Vielleicht sogar als Zeichen des Lobes.
"Gute Nacht."
Der Krieger wartete noch, bis sie außer Reichweite war, dann drehte er sich zum Lagerausgang. Was ging es andere Katzen an, weshalb er das Lager verließ. Das sollte ihn keineswegs daran hindern.
Mit grimmiger Miene schob er sich also wieder vom Lagerplatz und lief mit weiten Sätzen in das Territorium, um weit vom Lager entfernt den Haken zu schlagen, der ihn zu seiner Dawn führen würde.

Tbc.: Haus am "See" [Eure Zweibeinernester / Zweibeinerorte]
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Kronenpfote

There is no Clan in the forest so true or so brave...
WindClan | SchülerinPost #056

Die Verwirrung, die in Sturmsterns Stimme schwang, als er Kronenpfote bemerkte, war der dunklen Schülerin deutlich lieber, als möglicher Tadel. Blinzelnd betrachtete Kronenpfote das Gesicht ihres Mentoren, auf der Suche nach Verärgerung oder einer anderweitig negativen Emotion, die dazu führte, dass er sie anblaffte. Ihre Suche blieb vergebens und für einige Momente wusste sie nicht, wie sie damit umgehen sollte. Schlussendlich entschied sie sich dazu, Sturmstern weiterhin anzublinzeln, auch wenn sich eine gewisse Wärme in ihren gelben Blick schlich.
Eine Wärme, die sich in ihrer Brust breit machte, als der Anführer sich sogar für das Kaninchen bedankte.
Warum ist er denn so nervös?
Das Stottern war Kronenpfote natürlich nicht entgangen, auch wenn sie nicht vorhatte, ihn je darauf anzusprechen.
Geduldig wartete sie auf seine Antwort zu dem Nestmaterial und konnte gerade so verhindern, dass ihr Gesicht sich zu einer überraschten-fragenden Miene verzog. Warum würde er ihr dabei helfen wollen? Es musste wohl einfach eine dahingesagte Redewendung sein. Möglicherweise fiel es ihm auch einfach nur schwer, Befehle zu verteilen. Dabei war Kronenpfote überzeugt gewesen, dass der Tigerkater nichts lieber tun würde.

"Aber natürlich", antwortete die Schülerin schließlich gelassen und unterdrückte ein belustigtes Schnurren. Sie hatte nicht vor, dem Gespräch noch länger beizuwohnen. Ihr war der Gedanke, dass Sturmstern sich mit Rostkralle über "Anführerdinge" unterhielt überaus unangenehm.
Mit einem leichten Nicken verabschiedete sie sich von den beiden Katern und nahm ihr Nestmaterial wieder auf. Mit fast schon federnden Schritten lief sie zum Anführerbau - auch wenn sie auf dem Weg dorthin nach Schwarzpfote Ausschau hielt - und schob sich wenig später in diesen hinein.
Kronenpfote konnte sich nicht daran erinnern, jemals in diesem Bau gewesen zu sein. Es roch frisch nach Sturmstern, doch den Geruch von Dunkelfeder konnte die braune Kätzin noch immer wahrnehmen. Insbesondere als sie das trockene Nest mit den Zähnen packte und vor den Bau schob.
Ihm ist bestimmt einfach nicht aufgefallen, wie alt sein Nest in diesem Bau wirklich ist.
Konzentriert entfernte die Schülerin Reste von Dunkelfeders Nest, um diese vor dem Bau abzulegen, und begann dann, ein neues und eigenes Nest für Sturmstern zu weben. Dabei ließ sie sich nur die Zeit, die sie wirklich erübrigen konnte, um ein gutes und angenehmes Nest zu machen, denn sie wollte nicht, dass ihre Pfoten ausrutschten. Noch weniger wollte sie den Anführerbau belagern, denn mit jedem vergehenden Herzschlag kam ihr dieser kleiner und kleiner vor. Als würde sie jemand dafür tadeln, dass sie überhaupt in einen solch wichtigen Bau getreten war.
Sturmstern weiß, dass ich hier bin. Es ist schon in Ordnung.
the Clan of heroes, the Clan of compassion, the Clan of destiny.

Standort: Im Anführerbau.
Zusammenfassung: Verabschiedet sich wieder von Sturmstern und Rostkralle, um im Anführerbau ein ganz  neues Nest für Sturmstern zu bauen und das alte von Dunkelfeder zu entsorgen.

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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   WindClan-Lager - Seite 20 EmptySa 20 Nov 2021, 21:51




Dunkelfeder

Wer kämpft, kann verlieren, wer nicht kämpft, hat schon verloren.

Schwer atmend hatte sich Dunkelfeder zurück in ihr Nest gezogen während ihr Sohn Steinfall zum WindClan Heiler Milaschrei eilte, es war nicht die erste Geburt der Königin und vielleicht hätte sie die kleinen auch still und heimlich alleine gebären können, doch sie war alt und ihr Freund Milanschrei würde ihr Sicherheit und Geborgenheit geben.

Als der Heiler auch schon die Kinderstube betrat, fiel der Königin ein Stein vom Herzen. "Milanschrei, die Jungen.." krächzte sie Leise. Und dann ging auch schon alles viel zu schnell, sie hatte gar keine Zeit mehr darüber nachzudenken den Stock aufzunehmen und mit ihrem Kiefer zu bearbeiten.

Zwei kleine Junge wurden geboren, beide wunderschöne Geschöpfe, liebevoll liebkoste sie die Köpfchen der kleinen. "Danke Milanschrei, gerne hätte ich etwas Wasser." Antwortete sie auf dessen Frage. "Doch bevor du gehst, sind sie wirklich gesund? Hat der SternenClan sie auch nicht bestraft nur weil ihr meine Position für die kleinen Opferte?" Besorgt schaute sie den Heiler an und dann auf die kleinen Junge, das eine Rötlich und das andere Schwarz weiß.







81 Monde

Königin

WindClan

#193


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- schwarze Katze mit weißen Pfoten
- Bernsteinfarbene Augen
- Stimme!
- Theme!
- Link zum Aussehen!
- Link zur Playlist!


Erwähnt » Steinfall, Milanschrei, ihre Junge
Angesprochen » Milanschrei
Zusammenfassung:
 
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WindClan-Lager - Seite 20 42011320_WZ5bKEEbnTDdznK
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   WindClan-Lager - Seite 20 EmptySo 21 Nov 2021, 00:18


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WindClan | Heiler | #036

”I truly try to do my best as a healer and a warrior…”

Schwermütig, aber ehrlich lächelte der Heiler Dunkelfeder zu und schnüffelte dann ausgiebig an den Jungen. Alles schien normal zu sein - der leichte Geruch von Blut hing noch an ihnen, doch sie atmeten und ihre Herzschläge flatterten schnell, waren aber regelmäßig. “Es ist alles in Ordnung”, schnurrte er leise. “Sobald sie anfangen zu trinken kannst du ganz unbesorgt sein.” Ihre Sorge war verständlich - doch der SternenClan hatte ihr seinen Segen für den Rücktritt gegeben, es sogar vorhergesagt. Sie würde sich nicht fürchten müssen, dass es okay war. Dennoch horchte er einmal tief in sich hinein, horchte auf die Stimmen des SternenClans oder ein ungutes Gefühl. Doch da war nichts außer seine eigene Erschöpfung und der leise Wunsch, er könne das Selbe tun wie sie. Er berührte die zwei Jungen mit seiner Nase am Kopf und murmelte: “Sie sind hier willkommen, Dunkelfeder.” Einen Moment verweilte er noch bei der Königin, leckte ihr dann ein wenig über das Fell und zog sich schließlich mit einem freundlichen Blinzeln in den Augen aus der Kinderstube zurück. Vor dem Bau holte er erst einmal tief Luft, bevor er sich an Steinfall wandelte. “Gratulation, du hast zwei kleine Brüder bekommen.” Er schnippte mit der Schweifspitze an die Flanke des Kriegers. “Aber ich glaube, sie braucht noch einen Moment.” Es würde ihn nicht wundern, wenn Steinfall die neuen Junge direkt in der Familie begrüßen wollen würde, doch das hatte noch eine Weile Zeit. Zumindest bis die ehemalige Anführerin sich mit dieser neuen Realität abgefunden hatte.
Milanschrei strich also an dem grauen Krieger vorbei, hin zu der kleinen Quelle, welcher kurz außerhalb des Lagers lag. Er tränkte etwas Moos und seine Gedanken schweiften ab, als er in die glucksenden Wogen des Baches schaute. Erst jetzt sickerte es wirklich in sein Bewusstsein, dass Dunkelfeder ihren Rang abgelegt hatte, um Mutter zu werden. Der Heiler unterdrückte ein Fluchen. Viele der Regeln des SternenClan waren erst gemacht worden, nachdem er das Amt übernommen hatte und die Ungerechtigkeit der Situation bohrte sich in ihn. Er hatte sich gewünscht, später einmal eine Familie zu haben, doch dann war alles ganz anders gekommen. Manchmal dachte er, dass es mittlerweile nicht mehr so weh tun sollte, doch gerade jetzt, wo eine seiner besten Freunde einfach ihren Rang niedergelegt hatte, um das zu bekommen, was er sich immer für sich erhofft hatte führte ihm den Verlust erneut vor Augen. Es war nicht fair. Und dennoch… Milanschreis Arbeit, sein Lebenswerk, seine Leidenschaft - er hatte ebenfalls immer schon Heiler werden wollen. Bereits als Junges war er Krähenfrost gefolgt, hatte ihm helfen wollen. Er schloss die Augen, lauschte dem Wind. Es hatte keinen Zweck. Er würde keine Familie gründen können und auch niemals Vater sein. Er war sich sicher, dass der SternenClan Wege finden würde, ihm es zu untersagen, wenn er es versuchen würde. Sie hatten ja scheinbar alles unter Kontrolle. Leere schwemmte über ihn hinweg und für einige Herzschläge starrte er nur vor sich hin; bis er schließlich aus der Starre erwachte, blinzelnd, nervös. Er sollte so nicht denken. Also strich Milanschrei, der Heiler des WindClans seine Zweifel von sich, hob das mittlerweile völlig durchtränkte Moos auf und kehrte mit vorsichtigen Schritten ins Lager zurück.
Eine Pfote vor die andere setzend spürte er, wie das nasse Bündel immer wieder gegen seine Brust schlug und wie sein Schweif die Ginsterpflanzen streifte. Alle Berührungen fühlten sich fremd an, als hätte er einen Teil seines Geistes an der Quelle gelassen. Er zwängt sich wieder in die Kinderstube, setzte seine übliche ruhige Miene auf und legte Dunkelfeder das Moos vor die Pfoten. “Hier, bitte”, sagte er und fing damit an, noch einmal ihren Körper zu untersuchen, bevor er wieder zurück trat. “Ich muss sagen, ich bin ein bisschen erstaunt, dass alles so gut geklappt hat.” Ein amüsierter, wenn auch leicht hohl klingender Ton schlich sich in seine Stimme. “Nichts für ungut, aber nach mehreren Würfen ist es in deinem Alter schon erstaunlich, dass nichts weiter passiert ist.” Milanschrei legte den Kopf schief und besah sich den neuesten Zuwachs des Clans. “Sie werden bestimmt ganz wundervolle Krieger.” Für eine Weile verharrte der Heiler noch bei der Familie, bevor er sich von dem Anblick losriss. “Ich lass euch drei Mal allein, ja? Morgen bei Sonnenuntergang komme ich nochmal bei euch vorbei, in Ordnung? Falls etwas wisst, weißt du ja, wo du mich finden kannst.” Wo ich immer bleiben werde. “Ruh dich etwas aus.” Noch ein letztes Mal lächelte er sie zuversichtlich an - die neue Königin im Clan, bevor er sich umwandte und die Kinderstube erneut verließ.
Der Mond neigte sich bereits dem Horizont zu und wenn es nach ihm ginge wäre er lieber direkt wieder in sein Nest gewandert, doch dazu blieb keine Zeit. Er hatte noch so viel zu tun, bevor die Blattleere über sie hereinbrechen würde und besonders im WindClan-Territorium wurden Kräuter wirklich rar. Also kehrte er zumindest in seinen Bau zurück, zerrte den Großteil seines Vorrats aus dem Versteck und begann, die Blätter, Blüten und Wurzeln zu zählen.

Erwähnt: Dunkelfeder, Steinfall, Krähenfrost (verst.), id. Lilienjunges, Fuchsjunges
Angesprochen: Dunkelfeder, Steinfall
Standort: WiC-Kinderstube -> Lageraußenseite -> Kinderstube -> Heilerbau
Sonstiges: @Salbeiduft - ich habs leider jetzt etwas schnell abgehandelt das ganze, aber er kommt dann später nochmal und die beiden können sich noch ein bisschen unterhalten ♥
Zusammenfassung: Versichert Dunkelfeder die Gesundheit ihrer Jungen, holt etwas Wasser. Existenzkrise. Geht zurück, gibt ihr das Wasser, bevor er sich wieder in seinen Bau zurückzieht, um sich auf die Blattleere vorzubereiten.

”But sometimes it just feels to much to handle.”


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Even though I always know the morning will come
I want to stay in your sky like a star
- Still with you




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Zuletzt von Denki am Mi 24 Nov 2021, 20:56 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   WindClan-Lager - Seite 20 EmptySo 21 Nov 2021, 16:56

Entenjunges

Die verdrehte Welt war auf einmal wieder normal und die Pfoten des kleinen Katers berührten den Boden der Kinderstube wieder. Puh! Alles wieder normal. Oder? Sein aufgeregter Blick sprang zwischen den anderen Jungen um ihn herum, aber alles wirkte wie immer. Sie alle waren so nett - die nettesten Katzen, die er neben seiner Mama kennengelernt hatte! - und es machte Spaß, mit ihnen zu spielen. Mit einem lauten Kichern stieß er den Moosball wieder von sich und beobachtete, wie er langsam davon kullerte, während er sich selbst einmal schüttelte.
Liebevoll hatte seine Schwester sich dann an ihn gekuschelt und nach seinem Wohlergehen erkundigt. Er formte seine Lippen zu einem stolzen: "Ne." Unter großer Anstrengung hatte er die Laute hervorgepresst und schüttelte dann den Kopf. Natürlich hatte er sich nicht weh getan, er war schließlich schon ganz groß und stark! Wie groß er wohl noch werden würde? Etwa so groß wie Mama oder noch größer? Dann könnte er sie beschützen!
Während seine Gedanken schon wieder ihrem kleinen Spiel abgedriftet waren, hatte Fliederjunges sich aif einmal an ihn gewandt.
"I bin Wildjunges", verkündete Entenjunges, nachdem er sich zu erinnern versuchte, wie man sie immer nannte, "Wer bis du?"

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despite the overwhelming odds, tomorrow came.

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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   WindClan-Lager - Seite 20 EmptyDi 23 Nov 2021, 19:12


Flickensturm
» no, i don't wanna sit still, look pretty. «

#037 / steckbrief / windclan kriegerin

Mit den fahlen Strahlen der aufgehenden Sonne erwachte auch Flickensturm. Sie räkelte sich ausgiebig in ihrem Nest, wagte es kaum, ihre Schnauze weiter als eine Haaresbreite hinaus zu strecken. Bereits jetzt konnte sie den kühlen Wind spüren, der über das Territorium fegte. Und dabei waren die Nester der Krieger doch weitestgehend geschützt, obwohl sie sich im Freien befanden.
Die Kriegerin plusterte ihr bunt geschecktes Fell auf und erhob sich dann, streckte dabei noch einmal ausgiebig ihre Glieder. Sie hatte gut geschlafen und fühlte sich ein wenig gesammelter als noch am Abend zuvor, wenngleich ihr die Situation mit Steinfall noch immer durch den Kopf ging. Doch sie hatte einen Entschluss gefasst und an diesen würde sie sich auch halten.

Vor dem Kriegerbau widmete sie sich erst einmal ihrer Fellpflege, zupfte sich die Fetzen ihres Nestmaterials aus dem Pelz. Rostkralle hatte sie für eine Patrouille eingeteilt und natürlich hatte sie nicht vor, die Anweisungen des neuen Zweiten Anführers zu ignorieren. Sie wollte, dass auch er erkannte, dass sie eine hervorragende Kriegerin war - die hoffentlich in Zukunft einen Schüler verdient hatte. Die Jungen, die sich momentan in der Kinderstube befanden, sollten doch langsam alt genug sein, um zu Schülern ernannt zu werden. Besonders die Streunerjungen, die Äschenlicht aufgelesen hatte, waren nun schon mehrere Monde ein Teil des Clans und Flickensturm war so erpicht darauf, endlich einen Schüler ausbilden zu können, dass sie sich sogar über eines von ihnen freuen würde.
Bevor sie weiter in Überlegungen versank, welches der Streunerjungen sie gerne als Schüler hätte, schüttelte die Kriegerin den Kopf. Erst einmal sollte sie sich der Aufgabe widmen, die ihr zugeteilt worden war, wenn sie wirklich beweisen wollte, dass sie bereit war, Mentorin zu werden.
Nur wen sollte sie mit auf ihre Patrouille nehmen? Sie könnte natürlich zwei Fliegen mit einer Pfote fangen und die Gelegenheit direkt dazu nutzen, um Sperlingsfeder und Steinfall einander näher zu bringen, so wie sie es gestern beschlossen hatte. Suchend sah sie sich auf der Lichtung um, konnte allerdings weder ihre Schwester noch ihren besten Freund entdecken - brauchten die beiden womöglich gar nicht ihre Unterstützung und hatten sich bereits von alleine zu zweit auf den Weg gemacht?   


Erwähnt: Steinfall, Sperlingsfeder, Rostkralle, Äschenlicht
Angesprochen: -

TL;DR
Wacht auf und sieht sich nach Sperlingsfeder und Steinfall um, weil sie die beiden mit auf Patrouille nehmen möchte, um sie zu verkuppeln.




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