Warrior Cats - das RPG
Warrior Cats - die Welt der Katzen.
Tritt dem DonnerClan, WindClan, FlussClan, SchattenClan, WolkenClan oder dem BlutClan bei und führe ein Leben als Krieger!
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Hierarchie
DonnerClan
Anführer: Toxinstern
2.Anführer: Honignase
Heilerschüler: Enzianpfote

FlussClan
Anführer: Jubelstern
2.Anführer: Hirschfänger
Heiler: Kauzflug

WindClan
Anführer: Sturmstern
2.Anführer: Rostkralle
Heiler: Milanschrei

SchattenClan
Anführer: Mohnstern
2.Anführer: Gewitterbrand
Heiler: Abendhimmel

WolkenClan
Anführer: Brombeerstern
2.Anführer: Wildfeuer
Heiler: Tränenherz
Heilerschüler: Regenpfote

BlutClan
Anführer: Djinn
2.Anführer: //
"Heiler": Emerald
"Heilerschüler": Lotta

Das RPG
Jahreszeit:
Blattleere

Tageszeit:
Sonnenaufgang [22.01.]

Tageskenntnis:
Die Temperaturen fallen und es geht ein kalter Wind. Die ersten Schneeflocken fallen vom Himmel, aber außer auf dem Moor bleibt kaum etwas davon liegen. Während Wald und Wiesen unter einer dichten Nebelschicht ruhen, fegt der Wind heftig über die höher gelegenen Gebiete hinweg. Auch die Beute hat sich zurückgezogen und der gefrorene Boden erschwert die Jagd besonders für unerfahrene Katzen.


DonnerClan Territorium:
Der Waldboden ist nass und teils gefroren, aber der Schnee bleibt nur an wenigen Stellen liegen. Der Nebel hüllt den Wald in eine dichte Decke und nur ab und an verirren sich einzelne Schneeflocken zwischen den Ästen zum Waldboden nach unten. Die Jagd ist hier ein wenig einfacher, als auf offenem Gelände, auch wenn der Boden an manchen Stellen ganz schön rutschig sein kann.


FlussClan Territorium:
Der Boden ist an mehreren Stellen gefroren und auf dem Fluss beginnt sich eine Eisschicht zu bilden. Das Wasser darunter ist nach wie vor noch von den inzwischen abgeschlossenen Arbeiten der Zweibeiner verdreckt und Beute ist nur schwer zu fangen. Dass der Nebel die Weiden bedeckt, erschwert außerdem die Jagd auf Landbeute zusätzlich.


WindClan Territorium:
Auf dem Hochmoor reißt der kalte Wind die Nebelfelder auf und sorgt für tiefere Temperaturen. Hier bleibt zusätzlich zum gefrorenen Boden auch noch etwas Schnee liegen, was den Boden noch rutschiger macht und die Jagd zusätzlich erschwert.


SchattenClan Territorium:
Auch hier ist der Boden gefroren und besonders die südlichen Gebiete des Territoriums in Nebel gehüllt. Frösche und Reptilien gibt es hier keine mehr und die Jagd auf andere Beute wird vom Nebel sowie dem rutschigen Boden erschwert. Die Jagd ist im Nadelwald jedoch einfacher, als auf dem offenen Gelände im Norden des Territoriums, wo Schnee liegen bleibt und der Wind stärker ist.


WolkenClan Territorium:
Der Nebel erschwert die Sicht und Vögel sind um einiges schwerer zu fangen. Die feuchte und teilweise nasse Rinde der Bäume macht das Klettern schwer und die Jagd ist für unerfahrene Katzen besonders schwierig. Der Schnee bleibt hier aber nur an vereinzelten Stellen liegen.


Baumgeviert:
Die vier mächtigen Eichen zeigen sich von Wind, Schnee und Nebel unbeeindruckt. Der Sturm zerrt an den verbleibenden Blättern, aber unten ist die Senke von Nebel bedeckt. Im Schutz des Unterholzes hat sich etwas Beute zurückgezogen, aber auch hier kommt sie nur selten ins Freie.


BlutClan Territorium:
Auch hier ist es kalt und nebelig. Die Zweibeiner und ihre Hunde gehen lieber kurze Runden und verbringen die meiste Zeit drinnen, was die Straßen ein wenig sicherer macht. Dennoch stellen Monster, fremde Katzen und streunende Hunde wie immer eine Gefahr dar. Am Rand des Schwarzstroms bilden sich dünne Eisschichten, aber richtig zugefroren ist der Strom nicht.


Streuner Territorien:
Auch hier ist es nebelig und windig. Leichter Schnee fällt vom Himmel, bleibt aber nur an einigen offenen Stellen liegen. Bewaldete Gebiete sind ein wenig besser von Schnee und Wind geschützt, aber die Jagd auf die wenige Beute wird durch die Wetterbedingungen zusätzlich erschwert. Abenteuerlustige Hauskätzchen sind bei diesem Wetter eher selten, aber Streuner sind durchaus anzutreffen.


Zweibeinerort:
Mit zunehmend unangenehmerem Wetter bleiben die meisten Hauskätzchen lieber in den Nestern ihrer Zweibeiner, wo sie sich aufs warme Kissen kuscheln und aus dem Napf fressen können. Nur wenige abenteuerlustige Hauskätzchen wagen sich bei diesem Wetter überhaupt noch in den Garten … oder darüber hinaus.

 

 WindClan-Lager

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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   WindClan-Lager - Seite 23 EmptyDi 14 Dez 2021, 19:51





WindClan       Krieger
Kornfeuer
"but who am I to   judge that?"



Den Kater erweckte es wie aus einem Koma. Von draußen drangen laute Stimmen an ihn heran. "Oh du liebe Zeit..", murmelte er und raffte sich auf. Es brauchte mehr Koordination, seine unnormal langen Gliedmaßen zu sortieren, als er im Halbschlaf gerade aufbringen konnte. Er gab sich einen Moment und blinzelte langsam. Und dann noch einmal. Und noch einmal.
Er hob eine große Pfote und leckte ein paar Mal über die Ballen, bevor er sich damit die Fledermausohren wischte.
Langsam kam er zu sich. Nach der Großen Versammlung war er fix und alle gewesen, doch jetzt war es Zeit, wieder ins Clanleben einzusteigen oder was auch immer da draußen gerade im Gange war. Er erhob sich und schob seinen dünnen Körper durch den Eingang. Ein heller, kalter Mond blendete ihn durch eine schleierhafte Wolkendecke und er kniff die blauen Augen zusammen. Na was sollte es schon, auf seine schielenden Augen konnte er sich eh nicht ganz so oft verlassen, auf seine Ohren hingegen schon. Und was die da hörten klang nach Streit.
Er erblickte Igelbiss und Milchnase, ganz offensichtlich in einer heftigen aber scheinbar wohl doch produktiven Diskussion verstrickt. Er nickte wissend und lief etwas an ihnen entfernt vorbei.
"Das macht ihr gut, gut so. Lasst es ruhig raus", säuselte er leise und lächelte aufmunternd, bevor er sich abwandte. Bei manchen Dingen sollte man sich nicht einmischen und er kannte schließlich auch Milchnases Temperament. Dem musste man manchmal einfach seinen Lauf lassen.
"Jaja.. die Jugend. So impulsiv heutzutage."
Er senkte den Kopf und ließ die beiden Streithähne hinter sich. Er hatte schon seit Monden keinen Streit mehr gehabt. Nur andere mit ihm, aber das war etwas anderes. Etwas gänzlich anderes!
Nachdem er eilig hinaus geschlüpft war und den Schmutzplatz aufgesucht hatte, dränte es ihn nach einer Aufgabe, vorzugsweise aber einer, bei der er es ruhig angehen lassen konnte. Sein Blick fiel auf den Frischbeutehaufen, der demnächst mal wieder gefüllt werden konnte. Vorher jedoch gab es noch einige wirklich sehr appetitlich aussehende Stücke, die es nach einem hungrigen Bauch verlangte.
Er seufzte. Er war noch nicht an der Reihe.
Ein Schnarchen drang an seine Ohren, welches es sogar durch die Stimmen der beiden Kater auf der Lichtung schaffte. Er wandte sich zum Ältestenbau. Ah ja.. was könnte eine gemütlichere Aufgabe sein, als einem Ältesten den Pelz zu putzen, während man eine Abenteuergeschichte zu hören bekam, statt dem Herzensbruch, der hier gerade auf der Lichtung stattfand?
Mit aufgestelltem, dürren Schwanz nahm er einen Kiebitz von Haufen auf und trug ihn herüber zu der Mulde, welche durch jetzt schon karges Gestrüpp vom Wind abgeschirmt war.
Wie er schon vermutet hatte, stammten die Schlafgeräusche von Adlerstreif, die sich zu einer Kugel zusammen gerollt hatte und gleichmäßig atmete.
"Nana, Adlerstreif", miaute er und ließ den Kiebitz vor ihrem Gesicht fallen, "du hast den ganzen Tag verschlafen, soll die Nacht etwa auch noch folgen?"
Er ließ sich neben ihr nieder und schlug die Pfoten unter. "Ich hab dir was ganz köstliches mitgebracht. Muss frisch mit der Abendpatrouille reingekommen sein, ist noch nicht gefroren!", maunzte er weiter und nickte dabei eifrig.

Erwähnt: Alderstreif, Milchnase, Igelbiss
Angesprochen: Adlerstreif, mehr oder minder auch Milch und Igel
Zusammenfassung: wacht auf und möchte sich eine entspannte Aufgabe suchen. Gibt gesäuselte Ratschläge, die keiner braucht oder will, meint's aber natürlich nur gut. Denkt, Adlerstreif zu wecken wäre eine gute Idee..

"Reden" | Denken | Katzen

by  Katsuki



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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   WindClan-Lager - Seite 23 EmptyDi 14 Dez 2021, 21:30


Äschenlicht
WindClan-König in
#052

Kaum hatte er die relative Ruhe des Heilerbaus betreten und sich halb in, halb neben dem Nest seines kranken Jungen niedergelassen - er wollte gleichzeitig Nähe vermitteln und Wärme spenden, ihr dabei aber ihren Freiraum lassen und einen besseren Kompromiss hatte er nun nicht gefunden - folgte ihm eine weitere Katze in den Bau, oder zumindest dessen Eingang. Geierschrei. Zugegeben, viel hatte Äschenlicht nie mit dem älteren Krieger zu tun gehabt, was unter anderem auch darauf zurückzuführen war, dass er es nie darauf angelegt hatte. Was er so von dem Kater gehört und gesehen hatte... nun, Äschenlicht hatte kein Potenzial für eine freundschaftliche Beziehung in irgendeiner Art gesehen und die Konfrontation deshalb gemieden, um es mal so auszudrücken.
Von solchen Interaktionen hatte er in seinem Leben doch genug Erfahrungen gesammelt, wie er mittlerweile befand, da mussten es nun wirklich nicht noch mehr werden. Allerdings, wo Äschenlicht normalerweise eher auf Abstand gegangen wäre, soweit möglich, ging es hier nicht nur um sein Wohlbefinden, sondern auch um das von Eulenjunges - und er würde seiner Tochter in diesem Zustand so schnell nicht von der Seite weichen, da müsste schon etwas mehr passieren als ein Auftritt von Geierschrei. Zumal der Krieger... irgendwie nicht ganz so wirkte, wie sonst, auch wenn sich Äschenlicht nicht wirklich einen Reim darauf machen konnte, wieso. Da fehlte einfach eine gewisse... Überheblichkeit? Diesen Gedanken würde er zwar niemals laut aussprechen, aber ein bisschen erinnerte ihn der sonst so... großspurige Kater an ein Häufchen Elend. Oder so.

So konnte er eine gewisse Verwirrtheit nicht aus seinem Blick verbannen, als er also den Kater beobachtete, der im Eingang des Heilerbaus stand, als wäre er auf der Stelle festgewachsen. Wobei sich die Verwirrung langsam mit Irritiertheit mischte, denn der Kater murmelte etwas, was möglicherweise der Name Äschenlichts Tochter gewesen sein könnte. Zumindest hatte es nicht vollkommen abwegig geklungen und die Art, wie Geierschrei geradezu auf ihr Nest starrte, verfestigte diese Theorie. Die Tatsache, dass der weitestgehend fremde Krieger dabei definitiv nicht besser aussah, beruhigte Äschenlicht nicht gerade, dazu erinnerte ihn die hörbare Atmung des anderen zu sehr an seine eigene, wenn er Panik bekam. Und er konnte sich nur schwer vorstellen, warum bloß der Anblick seines armen, unschuldigen Junges bei einem Krieger - vor allem bei diesem Krieger - Panik auslösen sollte, aber geheuer war ihm diese Situation nicht.

Er drückte sich mit den Vorderpfoten hoch, um in eine etwas aufrechtere Position zu kommen - ungeachtet der Tatsache, dass er nicht wusste, inwiefern ihm das nun weiterhelfen sollte. Er schluckte kurz, bevor er dann doch die Stimme erhob. "Geierschrei? Milanschrei ist nicht im Lager." Vielleicht war das einfach der Grund, weshalb der Kater hier war? Vielleicht war er auch in irgendeiner Weise angeschlagen und benötigte den Rat des Heilers? Vielleicht hatte er einfach versucht, abzuschätzen, ob er und Eulenjunges vielleicht etwas ähnliches hatten? Möglich wäre es. Die Atmung des Kriegers und der starre Blick, der seine Tochter geradezu durchbohrt hatte, ließen anderes vermuten. "Ist alles gut bei dir? Kann man dir... eh, helfen?" Ein kleiner Teil in Äschenlicht war ziemlich stolz auf sich selbst und seinen Fortschritt war. Von Ausweichen zu direkter Konfrontation, was eine Steigerung. Ein anderer, weitaus größerer Teil von ihm allerdings überlegte, ob diese Äußerung gerade wohl sein Todesurteil gewesen war.

TL;DR: Sitzt im Heilerbau bei Eulenjunges am Nest, sieht Geierschrei eintreten und panisch werden. Findet die Situation verwirrend und suspekt, spricht Geierschrei dann aber trotzdem an.
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Raiden Shogun
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   WindClan-Lager - Seite 23 EmptyDi 14 Dez 2021, 21:51




WINDCLAN

Fuchsjunges

JUNGES


First Post
Alles was zur Geburt dieses rotbraunen Jungen geführt hatte, war mit Stress verbunden gewesen. Insbesondere für seine Mutter. Die Ausmaße davon würde der kleine Kater für eine ganze Weile nicht nachvollziehen können, vielleicht würde er auch nie über alles stolpern und alles wissen. Vielleicht erfuhr er nur das, was fast unmittelbar vor seiner Geburt stattgefunden hatte. Vielleicht würde ihn auch einfach nie jemand mit dem Rücktritt seiner Mutter und ihren Gründen konfrontieren. Wobei letzteres doch sehr unwahrscheinlich scheint.

Doch nun war, der zukünftig als Fuchsjunges bekannte, kleine Kater erst einmal lebendig und, seitdem er seinen ersten Atemzug genommen hatte, auch sehr quengelig. Er hatte getrunken, geschlafen, wieder getrunken, doch er hatte schnell seine Stimme ausgetestet. Insbesondere dann, wenn er auf der Suche nach etwas zu futtern war und für einige Momente nur auf das dichte Fell seiner Mutter gestoßen war.
Das rotbraune Bündel konnte sich nicht ausmalen, in welchen Umständen er sich gerade befand. Konnte nicht wissen, dass es in der Nacht war und die anderen Bewohner der Kinderstube möglicherweise Schlaf suchten. Auch konnte er nicht ahnen, das es überhaupt weitere Bewohner gab, auch wenn er - neben dem sehr intensiven Geruch der Milch, die er so als Nahrung liebte - sie riechen konnte. Nur wie sollte das Junge sagen, dass die Gerüche, die er da wahrnahm, zu Katzen gehörten. Katzen, wie er einmal werden könnte. Genauso groß zumindest.
Der kleine Kater konnte auch gar nicht wissen, dass neben ihm noch ein kleiner Kater lag. Er roch ihn, nicht so sehr wie er den Pelz seiner Mutter roch, doch er tat es. Doch erst wenn er irgendwann die Augen öffnen könnte, würde er zur Seite blicken und dort ein anderes Bündel erspähen. Eines, das genau wie er noch keinen Namen trug. Wenn er nur wüsste, dass sein Bruder und er in diesem Augenblick die einzigen Junge in allen fünf Clans waren, die ihren Namen noch nicht hatten, weil sie zu frisch geboren waren. Ob er stolz darauf wäre (sobald er verstand, was das war)?
Ein bisschen fiepte und maunzte das rotbraune Kätzchen noch vor sich hin, ruderte am Bauch seiner Mutter herum. Doch endlich fand er wieder die Quelle seiner Nahrung, trank so viel, wie er nur konnte, und wurde endlich wieder leiser und schläfriger. Sein Maunzen und Fiepen wurde abgelöst von einem Schlaf, in dem er ab und an gluckste, doch für diesen Moment ließ er die anderen Mitglieder der Kinderstube schlafen.


Zusammenfassung: Erster Post nach seiner Geburt. Ist ein namenloser Haufen Fell, der laut kreischt und die Kinderstube kurz terrorisiert. Schläft allerdings wieder ein.

REDEN || DENKEN || HANDELN || ANDERE KATZEN

(c) Moony


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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   WindClan-Lager - Seite 23 EmptyMi 15 Dez 2021, 11:42






Roggenblüte

WindClan-Kriegerin


Die Kätzin hatte wirre Träume gehabt, mal ganz wunderbar mitanzuschauen, mal beängstigend und aufwühlend. Sie schreckte aus einem solchen hoch und war erleichtert, das fahle Mondlicht in die Kuhle scheinen zu sehen. Sie musste den ganzen Tag nach der Versammlung verschlafen haben und so knurrte eifrig ihr Magen.
Essen, oh ja, das klang gut. Was gab es besseres als etwas saftiges zu Essen.
Und ein gewisses schimmerndes Wangenfell an das sie öfters in letzter Zeit dachte.. Hach ja..
Moment.
Ihre Ohren stellten sich auf, als sie laute Rufe von draußen hörte. Das war doch Igelbiss.. und auch Milchnase. Sie schob sich sofort aus dem Bau und wurde von einem Schwall von bissigen Worten und Geknurre empfangen. Sie blinzelte verschreckt. Die beiden trugen einen heftigen Streit mitten im Lager aus und die Kätzin war nicht darauf vorbereitet, ihren Schwarm so wütend zu sehen. Und sein stacheliges Gegenüber schon gar nicht. Igelbiss war doch normalerweise immer so ruhig und jetzt standen sich die beiden gegenüber, als ob sie sich gegenseitig am liebsten eine reinhauen würden.
Roggenblüte hatte Milchnase erst vor kurzem wütend erlebt, sehr wütend, nämlich diesem Großkotz von SchattenClan-Kater gegenüber. Aber das hier war was anderes. Das war viel zu emotional aufgeladen und sie konnte die verletzenden Worte beinahe selber spüren.
Sie beschloss, sich nicht einzumischen. Diese Seite der beiden Kater verschreckte sie und plötzlich war sie gar nicht mehr so verträumt und tollpatschig wie sonst. Sie legte die Ohren an und begab sich an den Rand des Lagers, um die beiden nicht zu irritieren.
Sie entdeckte Splitterfrost, die nicht weit entfernt war und setzte sich zögerlich neben sie.
"Hallo", murmelte sie schüchtern. Sie knetete einen Moment unschlüssig den Boden. Sie hatte noch nicht viele Worte mit der Kätzin gewechselt, aber alleine auf der Lichtung sitzen und so tun, als würde sie nichts von all dem mitkriegen, während sie etwas Beute fraß, war keine Option.
"Ehm.. du.. du weißt nicht zufällig, was.. was da los ist?", stammelte sie krächzend und leckte sich schnell das Brustfell, um es beiläufiger wirken zu lassen.
Aber in Wahrheit brannte die Neugier ihr in den Krallen. Und die Sorge. Das hörte sich nicht nach einer Diskussion an, die man einfach über Nacht vergaß. Und sie hatte Angst, dass Milchnase jemanden sehr verletzen könnte. Oder dass Igelbiss ihn verletzte.
Zumal das ihren ganzen Plan ruinieren würde! Sie wollte sich doch mit Igelbiss anfreunden, um zu üben und mehr über seinen Freund zu erfahren und jetzt.. schien Milchnase das letzte Thema zu sein, über was er in den nächsten Monden gerne reden wollte.
Was für ein Dilemma.
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Erwähnt: Splitterfrost, Milchnase, Igelbiss
Angesprochen: Splitterfrost
Zusammenfassung: wacht auf und ist ganz erschreckt, dass ihr Schwarm in einen Streit verwickelt ist. Gesellt sich zu Splitterfrost, um den Grund zu erfahren. Sieht zudem insgeheim ihre Felle davonschwimmen, Igelbiss über Milchnase auszufragen

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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   WindClan-Lager - Seite 23 EmptyMi 15 Dez 2021, 23:01






WindClan | Krieger | #019 | *Toyhouse*
War es das was Igelbiss gewollt hatte? Sie beide. In solch einer Situation? Das Blut des braunen Kriegers kochte, jeder Atemzug brannte in der Kehle und seine Augen waren fest und ohne Angst auf das Gesicht seines besten Freundes gerichtet. Er wusste selbst gut genug, um seine Angewohnheit unnötig verletzend zu werden, wenn ihn etwas auf einer emotionalen Ebene traf. Mit einer gewissen Genugtuung beobachtete er den dunklen Kater dabei, wie er etwas zurückwich, wie jedes seiner Worte genau dort traf, wo er sie hatte ansetzen wollen – während es in seinem Inneren verzweifelt aufschrie. Er wollte nicht so mit Igelbiss umgehen, sie waren Freunde, seit er denken konnte. Es gab keine Katze, die ihm wichtiger war als er. Und doch brannte in ihm das Verlangen all diese Dinge zu tun, zu sagen, obwohl er sie ohne Zweifel im Nachhinein bereuen würde. Denn nichts an Igelbiss war wirklich mittelmäßig. Und trotzdem konnte er nichts an dieser verheerenden Wut ändern, die durch seinen Körper strömte wie flüssiges Feuer.

Komplett selbstverständlich zog Milchnase nach, setzte einen Schritt nach vorn und biss die Zähne zusammen, als er sein verletztes Bein belastete. Doch gab es kaum etwas, was ihm gerade egaler sein könnte. Dazu blendete er den Rest des Clans aus, blendete aus wo sie sich befanden, und, dass er eigentlich eine ganz andere Aufgabe hatte als hier auf dem Lagerplatz zu stehen und die einzige Freundschaft zu zerstören, auf die er in seinem Leben bisher immer hatte setzen können. Die Worte aus Igelbiss Maul waren hart, hart genug, um ihn einen Augenblick die Augen schließen zu lassen, doch erwiderte er den intensiven Blick ernst und ohne eine Spur der Angst. Er würde nicht zugeben, dass jedes Wort ihn mitten ins Herz traf, dass jedes Wort ihm ein kleines Stück den Boden unter den Pfoten raubte und ihn damit näher an seinen ganz eigenen Abgrund – seine eigene persönliche Hölle schob. Die anfängliche angespannte Ruhe, die der dunkle Krieger ausstrahlte, übertrug sich auf Milchnase, welcher lediglich abschätzig mit der Zunge schnalzte.

Hart und heftig schlug ihm das Herz in der Brust, während sein Herz versuchte die spärlichen Reste der Mauern zu beschützen, die er in einigen besonders dunklen Nächten errichtet hatte. Mit einem hämischen Lächeln auf den Lippen trat er wieder näher heran, straffte die Schultern, hob den Kopf, sodass er so groß aussah wie irgendwie möglich, bevor er seine Schnauze senkte und ein tiefes Knurren direkt am Ohr von Igelbiss aus seiner Kehle presste. „Es ist nicht so, dass ich besagte Kätzinnen zu irgendetwas zwingen würde.“ Schnurrte er fast schon, ein scharfer verächtlicher Ton schlich sich in seine Stimme. „Und versuch dir gar nicht erst einzureden, deine ach so tolle "Heldentat" würde etwas daran ändern, dass du nichts anderes kannst als wütend zu werden, sobald du mit deinen eigenen Emotionen nichtmehr klarkommst.“ Abrupt wandte Milchnase sich ab, entfernte sich ein Stück und knurrte bedrohlich. „Du bist ein beschissener Feigling, Igelbiss. Und du kannst nichts anderes als deine eigene Unsicherheit auf mich abzuwälzen. Immer und immer wieder!“ Unvorbereitet wurde die Stimme des braunen Kriegers laut, kratzte in seiner eigenen Kehle und hallte für einen Augenblick fast schon unheimlich auf dem Lagerplatz wider. Der Mond stand hoch am Himmel, warf zwischen den Wolken hindurch ein kaltes Licht auf sie und fest musste Milchnase die Zähne zusammenbeißen, um nicht überwältigt von körperlichen und seelischen Schmerzen aufzujaulen.

"you’d best never forget this worthless pride of mine"
Erwähnt: Igelbiss,
Angesprochen: Igelbiss

Tldr: Angy boi.




~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~


if all you ever do
is look down on people
you won’t be able to recognize your own weaknesses

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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   WindClan-Lager - Seite 23 EmptyDo 16 Dez 2021, 14:12




o Adlerstreif o

WindClan | Älteste | weiblich | #1


Friedlich lag Adlerstreif in ihrem Nest zusammengerollt und tat das, was sie am liebsten tat: Schlafen!
Eine Betätigung, der sie wortwörtlich nie müde wurde und der sie, seitdem sie den Ältesten beigetreten war, auch nach herzenslust nachgehen konnte. Umso grantiger wurde sie, wenn man sie bei ihrem Hobby störte, also war es kein Wunder, dass ihre blauen Augen sich kalt auf den ungebetenen Besucher richteten, nachdem seine Stimme sie aus ihrem Schlummer riss.
"Sag mal, du mäusehirniges Langohr, hast du etwa keinen Respekt mehr vor der älteren Generation??", miaute sie entrüstet, als sie seine Worte hörte. Den ganzen Tag verschlafen? Was er nicht sagte! Was ging ihn das an wie sie ihre Zeit verbrachte?!
"Nach dem Gekreische da draußen bin ich gerade wieder eingeschlafen und dann kommst du daher und denkst du wüsstest alles besser…"
Der Rest der Worte ging in einem unverständlichen Gegrummel unter, während sie die Beute ohne ein Wort des Dankes zu sich heran zog. Schließlich stand sie ihr zu, so sagte es das neue Gesetz. Die Älteste knabberte lustlos daran und spuckte ein paar Federn aus, denn obwohl sie nicht im Traum daran dachte, den Kiebitz zu verschmähen, hatte sie in den letzten Monden nicht wirklich viel Appetit gehabt. Vor allem nicht auf Federvieh! Ihre absolute Hassbeute...
Schließlich richtete sie den Blick streng auf Kornfeuer. 
"Was ist da draußen überhaupt los?!", schimpfte sie weiter. "Die Jugend heutzutage hat keinen Respekt mehr, keinen Respekt mehr…"


Erwähnt: -
Angesprochen: Kornfeuer
Ort: WC Ältestenbau


Zusammenfassung: Ist verstimmt darüber, geweckt worden zu sein und den Vogel essen zu müssen. Regt sich über die Lautstärke auf

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~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~

"In the end they'll judge me anyway, so whatever." - Suga
Danke an Ara <3

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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   WindClan-Lager - Seite 23 EmptyFr 17 Dez 2021, 01:51


Eulenjunges
» Are you going to hurt me too? «

Sie hatte sich zu einem kleinen Fellball zusammengerollt und den Schweif über ihr Gesicht gelegt - wenn sie Distelpfote nicht sah, dann konnte die Schülerin schließlich auch nicht sehen, dass es ihr nicht gut ging, nicht wahr? Auch wenn es sie für einen Augenblick ein wenig traurig stimmte, dass sie nicht mit Bestimmtheit sagen konnte, dass sie ihre Ausbildung übernehmen würde, so freute es sie sehr, dass die Kätzin anscheinend nichts dagegen hätte.
Gerne hätte sie das Gespräch mit ihr fortgesetzt, doch sie spürte, wie die Erkältung immer weiter an ihren Kräften zerrte, dass sie sich damit zufriedengab, die Anwesenheit Distelpfotes zu genießen, während sie in einen seichten Halbschlaf fiel. Nur am Rande ihres Bewusstseins hatte sie Sturmsterns Stimme sowie das kurze Entfernen Distelpfotes wahrgenommen - erst als die Schülerin zurückkehrte, blickte das Junge fragend zu ihr auf, um sie anzuschauen und die vielen Worte zu verstehen, die ihren Kopf zum Brummen brachte.
»Aaaaalles«, wiederholte Eulenjunges leise, bevor sie zu hüsteln begann. Energisch schüttelte sie sich jedoch, als könnte sie damit ihren kränklichen Zustand einem Ende bereiten, und blinzelte Distelpfote mit großen Augen an. »Du wirst das ganz, ganz toll machen! Viel Glück, zukünftige Kriegerin!« Sie konnte sich nicht wirklich vorstellen, was man bei einer Kriegerprüfung machen würde, doch es klang überaus wichtig und so wollte sie nicht so egoistisch sein, einen Aufstand zu machen, obgleich sie nun allein sein würde. Sie wollte ihr auch nicht gestehen, dass sie Streifenherz gar nicht bei sich haben wollte - die Königin war ihr noch so fremd im Vergleich zu Distelpfote, obwohl sie im selben Bau schliefen! - und sich eher nach ihrem Mapa sehnte.

Als hätte man ihre Wünsche erhört, streckte er doch tatsächlich nur wenige Momente später seinen rotbraunen Kopf in den Heilerbau, kaum dass sie ihren Kopf wieder gesenkt und zwischen ihren Pfoten vergraben hatte. Wunder gab es doch noch! Erfreut zuckten ihre Ohren, doch sie sah sich nicht zu einer schnellen Reaktion imstande. Träge schenkte sie ihm ein nervöses Lächeln, wagte es jedoch nicht, ihm in die Augen zu schauen. »Distelpfote und Milanschrei sagen, ich sei krank. Bist du mir böse deswegen?« Eulenjunges hoffte wirklich, ihn nicht verärgert zu haben - schließlich war sie auch ganz lange weggeblieben; eine gute Tochter tat das nicht, oder?
Auch wenn sie sich vor seiner Antwort fürchtete, kuschelte sich ihr Körper wie von selbst an ihn, als er sich neben ihr niederließ. Eulenjunges vergrub ihr Gesicht in das Fell, nur um dann enttäuscht zu quieken, weil sie seinen Geruch durch ihre verstopfte Nase kaum aufnehmen konnte.
Geierschrei bemerkte sie erst, als ihr Mapa das Wort an ihn wandte, und bei der Nennung des Namen des Kriegers hüpfte ihr kleines Herz. So viele liebe Katzen, die sie heute besuchten! Sie hatte das doch gar nicht verdient, nachdem sie es gewagt hatte, krank zu werden.
»Oh, Geierschrei«, miaute sie schüchtern; ihre heisere Stimme ließ sie noch leiser sprechen als üblich. »Ich freu mich, dass du noch lebst.«


Erwähnt » Geierschrei, Milanschrei, Tropfenjunges, Schemenjunges
Angesprochen » Distelpfote
Tldr » Wünscht Distelpfote viel Glück und freut sich sehr, dass Äschenlicht sie besuchen kommt, auch wenn sie Angst hat, dass er mit ihr schimpfen wird. Ist auch glücklich über Geierschreis Anwesenheit - und der Tatsache, dass er nicht gestorben ist.

SteckbriefWindClan Junges5 Monde025







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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   WindClan-Lager - Seite 23 EmptySo 19 Dez 2021, 14:21



Splitterfrost
✻ WindClan | Kriegerin | Steckbrief | #027 ✻

Baumgeviert ---> WindClan-Lager

[Zeitprung]

Erschrocken schnellte der grau-weiße Kopf der Kätzin nach oben, auf der Suche nach dem lauten Fauchen welches sie geweckt hatte. Werden wir angegriffen?! Mit rasendem Puls sprang sie auf alle Viere und stellte daraufhin fest, dass es sich bei den Störenfrieden wohl nur Milchnase und Igelbiss handelte, die laut miteinander zofften. Mit einer Mischung aus Verärgerung und Sorge legte Splitterfrost die Ohren an. Offenbar hatte sie sich nicht gerade den besten Platz ausgesucht um versehentlich ein Nickerchen zu halten. Zwar hatte sie ein ganzes Stück weiter weg von den beiden vor sich hingedöst, doch das Gefauche der beiden Kater drang bis zu ihr vor. Hastig wanderte Splitterfrosts Blick zwischen ihnen hin und her, völlig planlos um was es hier überhaupt ging. Erschrocken warf sie den Kopf herum als eine weitere Stimme an ihr Ohr drang. Roggenblüte hatte sich zu ihr gesetzt und war offenbar genauso verdutzt wie sie selbst. "N-nein…", antwortete Splitterfrost auf die Frage, ob sie wüsste was da vorne vor sich ging. "Kater.", miaute sie nun etwas mürrisch und setzte sich wieder, während sich ihr Puls so langsam wieder beruhigte. "Wer versteht schon was in deren Köpfen so vor sich geht." Auch wenn sie versuchte sich ihren Schock nicht anmerken zu lassen, beobachtete sie wie versteinert das Gekeife der beiden Krieger. "Sollten… wir vielleicht dazwischengehen?", fragte sie leise und für ihre Verhältnisse ziemlich unsicher. Sie hoffte Roggenblüte würde mit nein antworten, denn sie hatte wirklich keine Lust sich von den beiden Katern die Ohren zerfetzen zu lassen. Sie wusste doch ohnehin nicht um was es ging. Es war besser sich nicht einzumischen.

✻ Zusammenfassung ✻

Wacht wegen dem Streit auf, nachdem sie aus Versehen auf der Lichtung eingeschlafen ist. Wird von Roggenblüte angesprochen und ist genauso planlos wie sie.

Angesprochen: Roggenblüte
Erwähnt: Milchnase, Igelbiss

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Zuletzt von Waldlicht am Do 30 Dez 2021, 18:39 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   WindClan-Lager - Seite 23 EmptySo 19 Dez 2021, 21:54


Igelbiss
» here there's too many stupid people and they have control. «

#026 / steckbrief / windclan krieger

Eine gewisse Zufriedenheit ging durch Igelbiss als er sah, dass seine Worte Milchnase getroffen hatten. Nach dem, was sein sogenannter Freund gesagt hatte, anscheinend endlich mal seine tatsächlichen Gefühle dem Krieger gegenüber offenbart hatte, hatte Igelbiss nicht mehr das Bedürfnis, sich irgendwie zurückzunehmen. Es war eine kindische Reaktion; eine, wegen der er abfällig den Kopf schütteln würde, wenn er sie bei anderen beobachtete. Und doch gab es ihm Augenblick nichts, was Igelbiss lieber tun wollte, als Milchnase genau so sehr zu verletzen, wie er es getan hatte.
Ein Teil von ihm hatte gehofft, dass Milchnase es nun gut sein lassen würde, ihn endlich nicht weiter nerven würde - er wollte sich doch einfach nur in sein Nest legen, seine Wunden lecken und niemanden mehr sehen. Am besten einen ganzen Blattwechsel lang. Doch anscheinend hatte der gefleckte Kater keinerlei Interesse daran, sich als erster aus der Auseinandersetzung zurückzuziehen. Und ganz bestimmt würde Igelbiss ihn auch nicht gewinnen lassen. Er hatte keine Lust mehr, in seinem Schatten zu stehen, sich von dem schieren Talent des anderen Katers übertreffen zu lassen.
Der Kampf mit dem SchattenClan-Kater hatte ihm gezeigt, dass er Milchnase nicht brauchte, um etwas zu bewirken. Er allein hatte sich durchgesetzt, hatte es geschafft, den Respekt seines Gegners zu erlangen. Niemand hatte ihm dabei geholfen; er war durch niemand anderen beeinflusst worden als sich selbst. Kein Milchnase, der mit seiner charmanten Art irgendwelche Katzen für sich gewann. Igelbiss hatte sich immer geärgert, dass er nicht so gut reden konnte, wie sein Freund, dass es ihm schwer fiel, andere Katzen für sich zu gewinnen. Doch vielleicht war es auch einfach nur das Problem gewesen, dass er sich immer in Milchnases Schatten befand, weil der Kater einfach nichts anderes konnte, als sich in den Mittelpunkt zu drängen. Vielleicht war er ohne Milchnase einfach besser aufgehoben.
Der Gedanke jagte einen scharfen Stich durch Igelbiss’ Brust. Solange er denken konnte, waren er und Milchnase immer beieinander gewesen. So sehr der Jüngere ihn auch manchmal nervte - konnte er ohne ihn überhaupt ein richtiger Krieger sein? Er war solch eine Konstante in seinem Leben geworden, dass Igelbiss sich nur schwer vorstellen konnte, sich wirklich von ihm abzukapseln.
Aber genau das war das Problem, nicht wahr? Dass sich alles um Milchnase drehte, er niemals wirklich nur Igelbiss sein konnte. Der braune Kater bohrte seine Krallen in die Erde. Hart; sodass es weh tat. Wobei er den Schmerz gar nicht mehr wirklich als solchen registrierte. Sein gesamter Körper fühlte sich mittlerweile einfach nur wund an, einfach nur noch ein übergreifender Schmerz, dessen Ursprung er nicht einmal mehr bestimmen konnte.

Erst durch Kornfeuers Worte registrierte er, dass sie sich hier mitten im Lager befanden, vor den Augen aller ihrer Clankameraden. Und ganz offensichtlich hatten einige von ihnen auch Interesse an seiner Auseinandersetzung mit Milchnase. Sein Nackenfell prickelte unangenehm. Mit einem Mal fühlte er sich viel zu beobachtet. Unruhig huschten Igelbiss’ grüne Augen zu den Katzen, die sie beobachteten, widerstand dem Drang, in seiner Statur zu schrumpfen. Er würde keinen Rückzieher machen.
Plötzlich spürte er, wie Milchnases Schnauze seine Wange streifte und zuckte leicht zusammen, spannte die Muskeln, um bloß keine weitere Reaktion zu zeigen. Still stand er da, selbst als der andere Kater sich wieder entfernte, ihm den Rücken zuwandte. Er schluckte, legte die Ohren flach an den Schädel an.
Im Gegensatz zu Milchnase war seine Stimme erstaunlich ruhig und leise als er sprach, ganz und gar nicht so, wie sie normalerweise war, wenn er sich aufregte. “Keiner zwingt dich dazu, an mir zu kleben, wie eine Klette. Ich brauche dich ganz bestimmt nicht. Also bitte, tu das, was du so gerne willst, und lass mich einfach in Ruhe. Dann musst du dich auch nicht mehr so tun, als würde dich meine Mittelmäßigkeit nicht stören”, knurrte er, ignorierte dabei, wie das Blut laut in seinen Ohren rauschte und wie seine Brust sich schmerzhaft zusammenzog.   


Erwähnt: Milchnase, Schiefersturm (id), Kornfeuer
Angesprochen: Milchnase

TL;DR
So, uh, yeah.




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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   WindClan-Lager - Seite 23 EmptyMo 20 Dez 2021, 19:34



Geierschrei

WindClan | Krieger

Der Kater rang innerlich um Fassung und seine äußere bröckelte auch außerordentlich. Eulenjunges sah so unglaublich schwach aus und das so kurz vor der Blattleere. Was, wenn sie sich nicht genügend erholte?
Wenn sie sich überhaupt erholte.
Er schluckte, denn sein Hals fühlte sich so zugeschnürt an, wie wenn ein Gegner ihm im Kampf die Kehle zudrückte.
Äschenlichts Worte brachten ihn völlig aus der Fassung. Er hatte den Kater, den er noch nie für besonders auffällig gehalten hatte, ganz vergessen, obwohl er genau neben der kleinen Kätzin saß.
"M-Milanschrei?!", fauchte er entrüstet und zog die Lefzen zurück. "Warum sollte ich von dem etwas wollen?"
Weil du in seinem Bau stehst, du Idiot..
Er schnaubte und versuchte schnell, sich wieder zusammenzureißen. Die Kleine hörte schließlich mit.
Er zögerte, während er sich eine Ausrede überlegte.
"Nein also ich meine.. ich wollte ihm nur sagen, meine Verletzung ist geheilt. Ich brauche also nichts mehr von ihm", presste er schließlich hervor.
Eulenjunges' piepsige Stimme ließ seine Ohren zucken.
'Ich freue mich, dass du noch lebst.'
Er biss die Zähne zusammen und atmete tief durch. Ja, sicher.. und welchen Preis musstest du dafür zahlen, du sturköpfige, kleine-
Er schloss kurz die Augen. Die Kleine hatte entweder zu viel Ehrgeiz oder einen übermäßig ausgeprägten Beschützerinstinkt (sagt der Richtige...), dass sie meinte, ihn nach einer Krallenverletzung vor dem Tode bewahren zu müssen, indem sie die Nacht draußen bei ihm verbrachte, während er von Mohnsamen ausgeknockt nichts dagegen tun konnte.
Seine Kiefer knirschten. Hatte dieser.. dieser Mapa es ihr denn nicht besser beigebracht? Hatte er denn gar nicht bemerkt, dass sein Junges über Nacht gefehlt hatte?
Da Geierschrei sich schlecht seine eigene Schuld eingestehen konnte, war es für ihn ein leichtes, sie bei dem scheinbar überforderten Kater zu suchen.
Dennoch. Das Gefühl am nächsten Morgen, als er bemerkt hatte, dass Eulenjunges bei ihm gewesen war, wollte er nicht vergessen. Und nicht mit Vorwürfen vergiften. Es war schön gewesen. Es hatte sich echt angefühlt.
"Ja ich.. ich bin auch froh, nicht.. gestorben zu sein. Aber ehm.. du siehst gar nicht so gut aus..", murmelte er und ihm stieg eine ungewohnte Röte in die Ohren. Wenn dieser blöde Kater nur nicht hier säße, dann könnte er sich ganz ungezwungen mit ihr unterhalten. Dann könnte er der sein, der neben ihr lag und sie unterhalten, während sie wieder gesünder wurde. Aber so fühlte er sich zur Schau gestellt und beobachtet und das nur, weil er wie von Sinnen ohne jeden weiteren Gedanken diesen Bau betreten hatte, den er ansonsten mied wie einen Krähenhort. Er empfand augenblicklich den Impuls, sie im Nackenfell zu packen und hier raus zu holen.
Doch das durfte er nicht. Denn er konnte ihr nicht helfen und so war er doch wieder auf diesen verhassten Kräuterpamper und seine Mischen angewiesen.
"Ich eh.. Ich kann euch etwas Beute bringen, wenn ihr wollt. Oder Wasser", brachte er schließlich mit rauer Stimme hervor. Das war vermutlich das netteste, was er je außerhalb der Kinderstube gesagt hatte und vor allem zu einem Kater, aber die Situation hier war schließlich.. eine andere.

Erwähnt: Eulenjunges, Äschenlicht, Milanschrei
Angesprochen: Eulenjunges, Äschenlicht
Standort: Am Eingang des Heilerbaus

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Roggenblüte

WindClan-Kriegerin


Die Kätzin musste fast schon blöd aussehen, wie sie immer wieder so von ihrem Brustfell hochschielte, um zu den Beiden streitenden zu blicken.
Splitterfrost hatte nicht die erhofften Informationen gehabt und versuchte nun, das Wortgefecht als eine Katersache abzutun. Bei jedem anderen hätte Roggenblüte ihr wohl zugestimmt, aber hierbei war jemand involviert, der ihr sehr wichtig war.. und der gerade dabei war, jemand anderen so sehr zu verletzen, dass er nicht damit davonkommen konnte, ohne selbst Schaden zu nehmen.
"Es hört sich aber wirklich ernst an..", miaute sie unsicher und ihre dunklen, grünen Augen leuchteten sorgenvoll.
Moment. Was war das gewesen?
Ihre Ohren stellten sich auf. Was hatte Igelbiss da über Kätzinnen gesagt?
Verunsichert blickte sie Milchnase an und seine Antwort, die sie nur hören konnte, weil sie nah genug dransaß, ließ sie zusammenzucken.
Wie viele.. wie viele Kätzinnen liefen ihm denn hinterher?
Sie stoppte ihre vorgespielte Fellpflege und erstarrte. Sie vergaß Splitterfrost neben sich ganz und legte verletzt die Ohren an. War sie etwa.. nur eine Vergnügung gewesen? Hatte er sich nur einen Spaß daraus gemacht, sich offensichtlich von ihr anschmachten zu lassen? Hatte er nur mit ihr gespielt, damit er sein Ego aufbessern konnte?
"Nein..", hauchte sie und schüttelte unmerklich den Kopf. Das hier war ein Streit, da sagte man Dinge, die so gar nicht stimmten. Das hier war nur ein von Katern ausgetragener Kampf um ihr Selbstbewusstsein, Milchnase war ein ehrlicher Kater. Er war besser als das. Er musste es sein.
Aber Igelbiss war auch ehrlich.
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Erwähnt: Igelbiss, Milchnase, Splitterfrost
Angesprochen: Splitterfrost
Sonstiges: kinda hurt too, dabei hört sie nur zu :'D

"Reden" | Denken | Andere

by  Katsuki









WindClan       Krieger
Kornfeuer
"but who am I to   judge that?"



"Nana, Adlerstreif, wo sind denn deine Manieren hin, hm?", schnurrte der Gefleckte laut und zuckte belustigt mit dem Schweif. Die Ältesten hatten immer so ein Temperament.
"Du musst essen, meine Liebe, Speck für die Blattleere anfressen. Das müsstest du bei all deiner Erfahrung doch wissen", schmunzelte er weiter und zwinkerte mit einem türkisen Schielauge.
Ermutigend nickte er ihr zu, als sie schließlich zögerlich zu essen begann.
"Milchnase und Igelbiss haben Streit", seufzte er dann und plötzlich verschwand seine eben noch so optimistische Art, als er dem Streit kurz beigewohnt hatte.
"Es klingt stellenweise ziemlich unschön.. Es scheint ihnen ernst zu sein." Seine Stimme klang sachlich und seine Ohren zuckten bei jedem neuen Ausruf, der von draußen hereinklang.
"Niemand im Lager kann gerade schlafen, also murr nicht, weil ich dich geweckt habe." Er sah sie neckisch an und zog den Kiebitz sanft zu sich. Er nahm einen Bissen von dem zarten Fleisch und rupfte danach einige Federn aus, um die glatte Haut für die Älteste freizumachen, bevor er den Vogel wieder zu ihr schob.
"Damit polstere ich später dein Nest", versprach er und häufte die Daunen zu einem kleinen Klumpfen neben sich zusammen.
"Die beiden sind beste Freunde", fuhr er also mit dem eigentlichen Thema fort, während er ruhig und geduldig in das fahle Mondlicht blickte, was durch den teils von Ranken verdeckten Eingang schien.
"Sie könnten sich wieder einkriegen und die Wunden heilen lassen, die sie heute verursachen. Aber ich fürchte.. diese Wunden werden tief sein", seufzte er. "Ich habe das Gefühl, dass sich da schon eine Menge aufgestaut hatte.. Aber was weiß ich schon von Streits, Wunden und Freundschaften", gluckste er dann wieder etwas weniger betrübt und zwinkerte die alte, vernarbte Kätzin an, "nicht wahr?"

Erwähnt: Milchnase, Igelbiss, Adlerstreif
Angesprochen: Adlerstreif

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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   WindClan-Lager - Seite 23 EmptySo 26 Dez 2021, 19:57




o Adlerstreif o

WindClan | Älteste | weiblich | #2


"Meine Manieren? Meine Manieren?!", schnaufte sie und schüttelte den Kopf. "Ich bin nicht in den Kriegerbau gepoltert um dich aus dem Schlaf zu reißen…"
Adlerstreif würdigte Kornfeuer keines weiteren Kommentars, als er sie weiter aufzog und hörte sich stattdessen den Grund für die Lautstärke im Lager an.
So so, zwei der Krieger hatten sich also überworfen. Die jungen Krieger hatten wahrlich kein Verantwortungsbewusstsein mehr. Früher war man noch anständigerweise aus dem Lager gegangen um die eigenen Probleme zu klären, vor allem wenn man diese Streits mitten in der Nacht austrug! Dass sie früher selbst auch lautstark im Lager mit ihrem Mentor diskutiert hatte, sah sie dabei als vollkommen irrelevante Situation.
Zum Glück war die Kätzin noch keine Älteste gewesen, als diese beiden Kandidaten Schüler waren, denn Adlerstreif bezweifelte stark ihre Kompetenz, sich um irgendwen kümmern zu können.
Als Kornfeuer ihr den Kiebitz wieder zuschob, rümpfte sie die Nase und schüttelte den Kopf. Sie würde ganz sicher keinen weiteren Bissen von diesem schrecklichen Federvieh hinunter würgen. Wenn er so Hunger hatte, solle Kornfeuer die Beute doch selber essen.
"Speck für die Blattleere" hatte er gesagt, das sie nicht lachte! Ein anständiger WindClan Krieger würde einen Vogel gerade mal in Betracht ziehen wenn er am verhungern war. Ein Kaninchen oder ihretwegen eine Maus, waren diesem jederzeit vorzuziehen.
"Nein Danke, ich brauche keine Federn in meinem Nest", murrte sie.

Derweil sprach Kornfeuer weiter über die beiden Krieger auf dem Lagerplatz.
Adlerstreif grummelte weiter vor sich hin, was größtenteils so klang wie "keinen Respekt" oder "keine Manieren", äußerte sich jedoch zunächst nicht, bis Kornfeuer fertig damit war, die Situation um Milchnase und Igelbiss zu erklären und sie wieder direkt ansprach.
Sie schnaufte, blieb jedoch eine ganze Weile still, während sie ein wenig tiefer in alten Erinnerungen schwelgte.
"Beste Freunde hin oder her, wenn sie nicht früher miteinander sprechen, dann müssen sie es eben auf die harte Tour lernen", brummte sie erstaunlich einsichtig. "Und du solltest besser daraus lernen, wenn du nicht so enden willst wie sie."
Sie richtete ihren kalten, abschätzigen Blick auf den roten Kater und dann auf den Ausgang zum Lager. Die machte keinen Hehl daraus, was sie von so unverantwortlichen Kriegern wie seinem Bruder und dessen Kumpane hielt.
“Meiner Erfahrung nach bringt es überhaupt nichts, alles in sich hineinzufressen. Am Ende wird man nur selber unglücklich”, führte die alte Kätzin weiter aus. Adlerstreif hatte viel im Leben in sich hineingefressen, was wahrscheinlich der Grund für ihre Griesgrämigkeit war - das würde sie jedoch niemals vor irgendjemandem zugeben.
“Also ist es vielleicht ganz gut, wenn sie sich jetzt aussprechen, bevor sie gar nichts mehr retten können”, murmelte sie, “obwohl ich mir wünschen würde, dass sie dazu woanders hingehen, hmpf.”


Erwähnt: Milchnase, Igelbiss
Angesprochen: Kornfeuer
Ort: WC Ältestenbau


Zusammenfassung: Mault Kornfeuer voll und gibt dann ihren Senf zu Milchnases und Igelbiss' Situation.

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Zuletzt von Steinachten am So 26 Dez 2021, 21:06 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   WindClan-Lager - Seite 23 EmptySo 26 Dez 2021, 20:58


Wildjunges
» Am I doing well? Am I a good girl? «

Zeitsprung seit dem letzten Play
Müde hatte sich das graue Kätzchen an den Bauch ihrer Mutter gekuschelt, nachdem sie den anderen Jungen, mit denen sie gespielt hatte, schüchtern zum Abschied zugewunken hatte. Sie hoffte, dass sie einen halbwegs guten Eindruck hinterlassen hatte, auch wenn sie nun selbst ein wenig verwirrt darüber war, ob sie wirklich Wildjunges war, nachdem ihr Bruder sich vorgestellt hatte. Zwar hatte ihre Mutter ihn korrigiert und ihn Entenjunges bezeichnet, aber man konnte ja nie wissen, oder?
Besonders lange hatte es nicht gedauert, bis sie in den Schlaf gefallen war, und es war die Stimme der Schülerin Distelpfote sowie der darauffolgende Aufbruchs Äschenlichts, welche sie aufgeweckt hatte. Verschlafen blinzelte Wildjunges sich die Müdigkeit aus den Augen, ehe sie ein wenig von Streifenherz wegrutschte, um sie nicht zu stören, falls ihre Mama noch ein wenig weiterschlafen wollte.
Im Schutze des dichten Brombeergebüschs drang kaum Licht hinein und so entschied das Junge sich dazu, sich auf eigenen Pfoten ins Freie zu wagen, in der Hoffnung, dass sie dort der strahlenden und freundlichen Sonne begegnen würde. Vorsichtig glitt sie aus ihrem warmen Nest und warf immer wieder einen unsicheren Blick auf ihre Familie - zum einen, weil sie niemanden wecken wollte, zum anderen aber auch, weil sie sich eigentlich wünschte, dass jemand sie begleitete. Doch sie wollte nicht aus reinem Egoismus andere dazu bringen, etwas zu tun, auf was sie möglicherweise keine Lust haben könnten.
Tief atmete Wildjunges ein, um sich Mut einzuflößen, ehe sie auf leisen Pfoten zum Ausgang tappte und neugierig das Näschen heraussteckte - nur um einen Augenblick später den Kopf wieder japsend reinzustecken, als ein kleines, weißes und vor allem kaltes Etwas auf ihr landete. Was ist das?

Erwähnt » Die anderen Junge, Streifenherz, Entenjunges
Angesprochen » xxx
Tldr » Wacht auf und beschließt, allein nach draußen zu gehen. Erschreckt sich vor dem leichten Schneefall.
SteckbriefWindClan Junges3 Monde013




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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   WindClan-Lager - Seite 23 EmptyMo 27 Dez 2021, 23:20


Äschenlicht
WindClan-König in
#053

Nun, so schnell, wie Eulenjunges ihn entdeckt hatte, hatte sie wohl nicht geschlafen, also konnte er die Sorge, sie womöglich aufzuwecken, hinter sich lassen. Nicht, dass ihm das sonderlich weiterhalf, denn gesund wirkte sein armes Junges so ganz und gar nicht, dafür wirkte die kleine Kätzin einfach zu... erschöpft? Ungeachtet der Tatsache, dass es wohl nicht zu schlimm sein konnte, sonst hätte Milanschrei sicher nicht das Lager verlassen, begann Äschenlichts Kopf, mal wieder zu arbeiten. Wo hatte seine Tochter sich nur etwas - was es nun war - eingefangen? War das normal für Junge? Sicher nicht, immerhin ging es der gesamten restlichen Kinderstube gut. Also... musste er sich selbst wohl die Schuld zuweisen. Hätte er nur besser Acht gegeben, Eulenjunges mehr im Blick gehabt, dann wäre ihm doch sicherlich etwas aufgefallen. Oder? War sie zu lang draußen in der Kälte gewesen? Er hätte darauf achten müssen! Oder hatte sie etwas falsches gegessen? Warum hatte er das nicht mitbekommen?  Bei Streifenherz oder Weißmond schien immer alles so flüssig zu laufen, also wusste er, dass es an ihm lag. Warum war er nur so unfähig?!

Eulenjunges' leise Worte zogen ihn jedoch aus seinen Gedanken und er konnte einen ungläubigen Blick seiner Tochter gegenüber nicht verhindern. "Oh, Eulenjunges, nein. Ich könnte dir nie böse sein, und schon gar nicht, weil du krank bist. Das ist ja nicht deine Schuld!" Um seinen Worten Nachdruck zu verleihen, legte er seinen Schweif um ihren kleinen Körper und seine Nase kurz auf ihre Stirn. Es ist meine Schuld, nicht deine.

Nun, nicht nur er hatte den Krieger im Baueingang entdeckt sondern auch seine Tochter - und Äschenlicht hatte mehr und mehr das Gefühl, ordentlich etwas verpasst zu haben. Was hatte Eulenjunges ausgerechnet mit Geierschrei zu tun, der, nun, einer der Clangefährten war, die Äschenlicht als 'seltsam' betiteln würde. Dessen bloße Reaktion auf die Erwähnung vom Heiler war einer der Gründe dafür. Wobei gerade er wohl niemanden für soziale Unbeholfenheit verurteilen sollte, das war selbst für seine Verhältnisse... nun, seltsam eben.

Dazu noch dieser Gesprächsverlauf. Was war hier nur vorgegangen und wieso hatte er absolut keine Ahnung davon, was hier vorgegangen war? Hatte er seine Tochter so sehr vernachlässigt, dass er nicht einmal mehr wusste, was sie den Tag über so unternahm? Wie unaufmerksam kann man eigentlich sein, Äschenlicht?!
Immerhin bot dann Geierschrei an, ihnen etwas Beute zu holen - und sah dabei genau so unbeholfen aus, wie Äschenlicht selbst so häufig fühlte - und abgesehen davon, dass Eulenjunges eine kleine Stärkung sicherlich gut tun würde, hatte er auch ganz egoistisch gesprochen nichts gegen das kurzzeitige Verschwinden des weitestgehend fremden Kriegers. Vielleicht gab ihm das auch die Gelegenheit, herauszufinden, was überhaupt vorgefallen war - zwar könnte er sich gar vorstellen, Geierschrei selbst zu konfrontieren, immerhin ging es hier um die Gesundheit seiner Tochter, aber Eulenjunges konnte ihn sicher auch aufklären und bei ihr musste er nicht um seinen Pelz fürchten.
"Das wäre sehr freundlich von dir, danke, Geierschrei."
Zeitgleich bedachte er den Krieger mit einem dankbaren Blick und einem Nicken - den Kater auf einer so ungewöhnlich freundlichen Basis zu sprechen wollte er sicherlich nicht durch Undankbarkeit zerstören, zumal Eulenjunges ihn irgendwie zu mögen schien.
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   WindClan-Lager - Seite 23 EmptyDi 28 Dez 2021, 19:19






WindClan | Krieger | #020 | *Toyhouse*

Er war nie einer dieser Katzen gewesen, die besonders schnell wütend wurden. Er tat die meisten Dinge einfach mit einem Schweifschnippen ab und verbannte sie weit in sein Unterbewusstsein. Die meisten Probleme machte er mit sich selbst aus. Für ihn war nach Außen getragene Wut lediglich eine Schwäche, die bewies, dass man nicht in der Lage war mit starken Emotionen umzugehen. Und nun stand er hier, den Rücken zu dem Krieger gewandt, der ihm sein gesamtes Leben bereits am wichtigsten gewesen war und schrie ihn an. Ließ eine Wut an ihm aus, die er von sich selbst gar nicht kannte. Die er noch nie an einer anderen Katze ausgelassen hatte. Nicht so unkontrolliert… nicht so… schmerzhaft. Natürlich war er in der Lage Wut zu spüren – auch auf andere. Aber normalerweise nutzte er diese Emotion und ließ sie nicht einfach so ungezügelt heraus. Jedes Wort brannte heftig in seiner Brust, jede Erwiderung ließ sein Herz aufjaulen, als würde jemand seine Krallen durch seine Brust ziehen.

Er konnte das nicht. Er konnte sich nicht so mit Igelbiss streiten – er wollte es nicht. Aber er konnte nicht anders. Seine Emotionen sprudelten über, kappten die Verbindung zum rationalen Teil seines Hirns und so sprach er all die Dinge aus, die er nicht meinte. Natürlich nicht. Aber er sprach die Dinge aus, von denen er wusste, dass sie seinen besten Freund verletzen würden. Von denen er wusste was für einen verheerenden Schaden sie hinterlassen würden. Seine Wut war wie ein Waldbrand, der sich erst durch seinen und dann durch den Körper von Igelbiss fraß und nichts als alte, verkohlte Erde übriglassen würde. Aber es war nicht genug. Er spürte ganz deutlich, dass der dunkle Kater vor ihm müde war, dass er keine Energie mehr für all das hatte. Aber er war nicht in der Lage jetzt aufzuhören. Er hatte sich und seine Worte nicht mehr unter Kontrolle – wenn er so etwas wie Kontrolle überhaupt jemals gehabt hatte.

Kurz war er überrascht wie leise die Stimme des anderen war. Jedoch nur so lange, bis die Bedeutung seiner Worte zu ihm durchdrang. Seine Glieder zitterten, als er auf der Stelle herumfuhr und den kleineren anfunkelte. „Und jetzt willst du dich auch noch verpissen huh?“ Fauchte er aufgebracht, das Fell an seinem Nacken stand weit von seinem Körper ab und offen zeigte sich Schmerz in seinen braunen Augen, während er das Pochen seines Hinterlaufes gar nicht mehr wirklich zu spüren schien. Da war so viel anderes, was diese physische Art des Schmerzes überlagerte. „So wichtig ist dir unsere Freundschaft also, huh?“ Irgendwie wirkte es, als hätten sie spontan die Rollen vertauscht. Normalerweise war er derjenige der leise stritt und nicht so herumbrüllte, wie Igelbiss es sonst tat. Flammend starrte er den Kleineren an, biss die Zähne zusammen und schluckte den heftigen Schmerz herunter, der sich in seinem Herzen breitgemacht hatte sich langsam, aber sicher seinen gesamten Körper beherrschte.

„Warum aber auch für etwas kämpfen, wenn man einfach wieder so tun kann, als wäre es einem scheißegal. Ich wusste ja, dass ich dir auf die Nerven gehe, aber das du uns so schnell von der nächsten Klippe wirfst. Großartig.“ Mit bebender Brust spie Milchnase ihm die Worte angepisst entgegen, während seine Krallen sich fest in den harten Boden gruben. „Aber gut zu wissen, dann weiß ich ja wo ich bei dir stehe.“ Einen Moment ließ Milchnase zu, dass man ihm den Schmerz und die Müdigkeit wirklich ansah, bevor er kühl den Blick aus den dunklen grünen Augen erwiderte, nicht in der Lage den ersten Schritt raus aus dieser Auseinandersetzung zu machen.

"you’d best never forget this worthless pride of mine"
Erwähnt: Igelbiss,
Angesprochen: Igelbiss

Tldr: toxic boi.




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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   WindClan-Lager - Seite 23 EmptyDo 30 Dez 2021, 04:13


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”I truly try to do my best as a healer and a warrior…”

<-- Ausschaufelsen
Milanschreis Puls pochte schneller und diesmal lag es nicht daran, dass er die Kätzin an seiner Seite zu lange angeschaut hatte. Sein Atem ging stoßweise, kleine Wölkchen bildeten sich vor seinem Gesicht in der Luft. Die Blattleere scheint wirklich noch sehr kalt zu werden, dachte er und warf Sperlingsfeder einen kurzen Blick zu, bevor er sich kurz schüttelte. Wirklich reden konnten sie nicht mehr, schließlich hatten sie beide das Maul voll, aber trotzdem brachte er ein leise genuscheltes "Gleich da" heraus. Milanschrei fühlte sich so, als könnte er nach länger Zeit wieder richtig atmen, so als hätte lange Zeit ein großer Stein auf seine Lungen gedrückt. Zwar war es nicht einfach gewesen, aber trotzdem füllte in diesem Moment Hoffnung seinen Körper. Dass es vielleicht etwas besser und leichter werden würde. Also betrat er beschwingter das Lager, als er es verlassen hatte.
Was ihn dort erwartete, passte ihm allerdings gar nicht. Spannung lag in der Luft, einige Katzen schienen auf etwas zu warten, jedoch waren die Reaktionen unterschiedlich. Irritiert folgte er ihren Blicken und konnte mitten im Lager die Gestalten von Milchnase und Igelbiss entdecken. Sie schienen aufgebracht, ihre Pelze gesträubt und die Zähne gebleckt. Ein Windhauch wehte den Geruch von Blut zu ihm herüber. Was zum…? Er warf Sperlingsfeder einen schnellen, leicht entschuldigenden Blick zu, bevor er die aufgewickelten Spinnweben auf den Boden legte. Pflichten zuerst, dann alles andere. “Könntest du den Huflattich und die Spinnweben bitte schon mal zu meinem Bau bringen? Du kannst sie einfach vorne hinlegen, ich kümmere mich gleich darum. Anscheinend erfordert hier etwas anderes meine Aufmerksamkeit.” Wenn er nicht wüsste, dass Sturmstern und Rostkralle gerade mit der Prüfung beschäftigt waren, hätte er sich dem ganzen wohl nicht gewidmet. Normalerweise war er niemand, der seinen Patienten hinterher lief. Doch er war gerade “der Ranghöchste” im Lager und er verfluchte sich dafür.
Der Heiler wandte sich von Sperlingsfeder ab und sprang mit zwei großen Sprüngen - die ihn mehr Kraft kosteten als er zugeben wollte - auf die zwei wohl streitenden Kater zu. Weggeblasen war die ansatzweise gute Laune, die er bis eben noch gehabt hatte und er blaffte Milchnase und Igelbiss an. “Was beim SternenClan ist denn hier los?” Selbst für einen ungeübteren Blick waren die Wunden des stacheligen Katers eindeutig von einem Kampf und Milanschrei betete, dass die beiden sich nicht so sehr gefetzt haben, dass sie sich tatsächlich gegenseitig verletzt hatten. Allerdings war die Alternative auch nicht viel besser, denn das würde bedeuten, Igelbiss hätte sich mit jemandem aus einem anderen Clan geprügelt. Er schnupperte kurz in der Luft und ja, da war es. SchattenClan-Geruch. Hoffentlich nur von einem Gang an die Grenze. Fuchsdung! Für einen kurzen Moment wog Milanschrei ab, ob es sich lohnen würde, die Kater beide zum Fluss zu zerren um sie einmal ganz fest reinzutunken. Vielleicht würde es ihnen einmal gründlich den Kopf waschen. Offensichtlich fehlte ihnen derzeit das Hirn, um ihre Taten richtig zu bedenken. Milanschrei knurrte und fixierte Milchnase mit einem durchdringenden Blick. Irgendetwas stimmte bei ihm ganz und gar nicht und das gefiel dem Heiler auch ganz und gar nicht. Kaum waren mal alle weg, schon benahmen sich die Krieger des Clans wie raufende Schüler. Als gäbe es nichts besseres zu tun. Es war fast schon lächerlich wie viele Streitigkeiten es innerhalb des Lagers geben konnte, wo sie sich doch eigentlich alle verstehen sollten. Aber da gab es ja auch noch so welche wie Geierschrei, die an jeder Ecke Unruhe stiften mussten. Nun... Er hatte wirklich wenig Lust, sich die Sache zu kümmern und er redete sich ein, dass es ihn nicht interessierte, warum die zwei sich so verhielten. So wie er sie kannte ging es um irgendetwas, was sich hochgeschaukelt hatte und dann eskaliert war, aber das hier schien ernster. Manchmal kam es ihm fast komisch vor, dass die zwei so viel Zeit miteinander verbrachten, wenn sie doch scheinbar so unterschiedlich waren. Er dachte an den Streit zurück, den die Krieger mit einem der SchattenClan-Deppen auf der Großen Versammlung hatten, aber sicher konnte der Heiler sich nicht sein, dass es wirklich etwas damit zu tun hatte. Erstmal musste er diese Situation hier auflösen. “Wisst ihr was? Das könnt ihr mir in alle Ruhe im Heilerbau erzählen.” Seine Stimme wurde tiefer, für seine Verhältnisse fast schon bedrohlich. “Jetzt!” Er würde keine Widerrede dulden - schließlich wirkte die Wunde an Igelbiss’ Schulter auf den ersten Blick tatsächlich ziemlich tief und er musste sich dringend um das eingerissene Ohr kümmern. Was mit Milchnase war würde er später herausfinden. Mit ernster Miene und festen Schritten stapfte Milanschrei auf seinen Bau zu, drehte sich dann nochmal um und warf den zwei Kriegern einen auffordernden Blick zu. “Wirds bald?” Er hatte wirklich Besseres zu tun, als jetzt noch groß auf sie zu warten. Schließlich war auch Eulenjunges noch im Heilerbau und die neuen Sachen mussten einsortiert und haltbar gemacht werden. Dennoch spürte Milanschrei, wie Mitgefühl sich seinen Weg in sein Bewusstsein bahnte. Milchnase und Igelbiss sahen wirklich nicht gut aus und auch wenn sie oft diskutierten, kam es selten zu einem richtig heftigen Streit. Das hier schien jedoch ernster, tiefgehender. Nicht etwas, in das er sich einmischen sollte, aber er konnte zumindest die sichtbaren Wunden nicht unbehandelt lassen. Nicht in der Blattleere und nicht, wenn es sich wirklich um eine Rauferei mit einem SchattenClan-Krieger handelte. Er musste was in Erfahrung bringen und wenn nötig Sturmstern davon berichten. Der Heiler verkniff sich ein Seufzen. Eine Nacht mehr ohne Schlaf und es versprach, kein besonders angenehmer Tag zu werden.


Erwähnt: Sperlingsfeder, Milchnase, Igelbiss, Rostkralle, Sturmstern, Eulenjunges
Angesprochen: Sperlingsfeder, Milchnase, Igelbiss
Standort: Ausschaufelsen -> WiC-Lager
Sonstiges: Sagt mir Bescheid, falls etwas daran nicht in Ordnung ist!
Zusammenfassung: Kommt ins Lager und unterbricht den Streit von Milch und Igel. Beordert sie zum Heilerbau.

”But sometimes it just feels to much to handle.”


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