Warrior Cats - das RPG
Warrior Cats - die Welt der Katzen.
Tritt dem DonnerClan, WindClan, FlussClan, SchattenClan, WolkenClan oder dem BlutClan bei und führe ein Leben als Krieger!
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Hierarchie
DonnerClan
Anführer: Toxinstern
2.Anführer: Farnsee
Heiler: Eichenblatt
Heilerschüler: Enzianpfote

FlussClan
Anführer: Jubelstern
2.Anführer: Hirschfänger
Heiler: Kauzflug

WindClan
Anführer: Dunkelstern
2.Anführer: Sturmjäger
Heiler: Milanschrei

SchattenClan
Anführer: Mohnstern
2.Anführer: Gewitterbrand
Heiler: Abendhimmel

WolkenClan
Anführer: Brombeerstern
2.Anführer: Wildfeuer
Heiler: Tränenherz
Heilerschüler: Regenpfote

BlutClan
Anführer: Djinn
2.Anführer: //
"Heiler": Emerald
"Heilerschüler": Lotta

Das RPG
Jahreszeit:
Blattfrische

Tageszeit:
Mondhoch

Tageskenntnis:
Die Wolkendecke ist aufgerissen und die Sonne kommt immer mehr hervor. Auch wenn weiterhin ein kühler Wind geht, ist es insgesamt wärmer geworden und die Beute wagt sich immer mehr ins Freie, was den Katzen ein größeres Jagdglück beschert. Auch die Luft wird langsam trockener und das Unterholz immer grüner.


DonnerClan Territorium:
Die Bäume halten hier einen Großteil des Windes ab und sorgen so dafür, dass es angenehm warm wird. Das Unterholz ist inzwischen schon richtig grün geworden und bietet den Jägern einen Vorteil auf der Jagd nach der sich nun wieder vermehrenden Beute. Der Boden ist inzwischen ebenfalls trockener geworden und sorgt für gute Jagdbedingungen.


FlussClan Territorium:
Der Wasserstand im Fluss hat sich wieder normalisiert und seine Temperatur wird langsam ein wenig angenehmer. Fische gibt es genügend, nur Wasser nahe der Weide haben sie sich aufgrund der Zweibeiner zurückgezogen. Auch die Lufttemperatur steigt, wenn es auch auf offenen Flächen ein wenig windiger ist.


WindClan Territorium:
Aufgrund der fehlenden Deckung ist es hier von allen Clanterritorien am kühlsten und der Wind ist am stärksten zu spüren. Trotzdem wird es auch hier langsam wärmer und die Ginsterbüsche werden grün. Die Kaninchen kommen immer mehr ins freie und die Jagd wird auch wieder einfacher.


SchattenClan Territorium:
Auf den offenen Flächen ist es hier ein wenig windiger, aber insgesamt ist es wärmer und grüner geworden. Auf warmen und steinigen Flächen tauchen inzwischen auch schon die ersten Reptilien wieder auf und auch die Landbeute wagt sich immer mehr ins Freie.


WolkenClan Territorium:
Die Wolkendecke ist aufgerissen und die Bäume werden wieder grün. Auch wenn es auf den freien Flächen und in den Baumwipfeln windig ist, ist die Temperatur langsam wieder angenehm für eine Katze und die Beute wird wieder häufiger. Das Vogelgezwitscher ist inzwischen schon so gut wie ständig zu hören und ein guter Jäger dürfte kein Problem haben, seine Beute zu finden.


Baumgeviert:
Die vier mächtigen Eichen tragen frische Blätter. Unten in der Senke ist die Temperatur inzwischen ganz angenehm und immer wieder wagt sich auch hier die Beute ins Freie. So manch eine Clankatze könnte versucht sein, auf neutralem Gebiet zu jagen.


BlutClan Territorium:
Auch hier wird es langsam wärmer und trockener. Zweibeiner und ihre Hunde kommen immer mehr nach draußen und stellen damit auch eine größere Gefahr für die hier lebenden Katzen dar. Die Futtersuche wird dadurch allgemein ein wenig schwieriger, aber immerhin ist jetzt auch mehr Beute zu finden. Der Wasserstand im Strom hat sich inzwischen wieder normalisiert, auch wenn die Strömung nach wie vor stark ist.


Streuner Territorien:
Der Wind sorgt auf offenen Flächen noch für kühlere Temperaturen aber langsam ist es wärmer geworden. Das Unterholz ist inzwischen wieder dichter und grün und die Beute ist inzwischen endgültig zurückgekehrt. Streuner wagen wieder weitere Streifzüge und auch abenteuerlustige Hauskätzchen wagen sich wieder weiter von ihren Gärten fort.


Zweibeinerort:
Mit Sonne und Wärme kommen auch die Hauskätzchen wieder vermehrt nach draußen in die Gärten ihrer Hausleute oder darüber hinaus. So manche neugierige Katze setzt vielleicht ihre Pfoten auf die andere Seite des Zaunes, um zu sehen, was dahinterliegt oder auch nur einen kurzen Spaziergang zu unternehmen.


 

 Verlassenes Zweibeinernest

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BeitragThema: Re: Verlassenes Zweibeinernest   Verlassenes Zweibeinernest - Seite 60 EmptyDi 30 Jul 2019, 08:06

Suki

Streuner | Kätzin



In Ordnung, miaute ich an den Kater auf dem Baum gewandt. Wenn du es dir anders überlegen, oder doch Hilfe brauchen solltest, kannst du jederzeit zu mir kommen.
Ich wollte ihn fragen, wie es dem DonnerClan ergangen war, doch gerade als ich das Maul öffnen wollte, wurde ich von einem weiteren Neuankömmling angerempelt und machte einen Sprung nach hinten. Kurz schüttelte ich mich, ohne mir jedoch die Mühe zu machen, dem Fremden zu erklären, dass er es gewesen war, der mich angerempelt hatte. Das würde wohl nichts bringen und außerdem wandte er sich schon dem Kater oben auf dem Baum zu, um diesen zu provozieren. Dieser stieg auch sofort darauf ein und so zog ich mich ein paar Schritte zurück. Der angeschlagene Kater sollte besser keinen Kampf ausfechten, aber davon wollten sie offenbar beide nichts wissen, so wie sie sich provzierten.
Streithähne.

reden | denken | handeln | Katzen
Sonstiges:


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BeitragThema: Re: Verlassenes Zweibeinernest   Verlassenes Zweibeinernest - Seite 60 EmptyMo 22 März 2021, 17:31



✁Dawn
And in return, I will love you forever.

cf: Streuner Territorium, Waldmitte

[ Kleiner Zeitsprung seit Dawns letztem Post. ]

Sie hatte das Mahl, das ihre geliebten Hausleute ihr gegeben hatten, in kürzester Zeit vertilgt, hatte sich an ihre Besitzer geschmiegt, um ihnen zu zeigen, dass das Kätzchen sie weiterhin liebte, auch wenn sie immer mehr und mehr Zeit im Freien verbrachte - im Freien, dort, wo sie hoffte, erneut auf ihre große Liebe zu treffen.
So war Dawn auch heute zum Einbruch der Nacht hinausgeschlichen - soweit man es als schleichen bezeichnen konnte, denn dafür war sie entgegen ihres eigenen Glaubens zu trampelig - und hatte begonnen, wie so oft in den letzten Nächten, planlos umherzustreunen. Sie wusste, dass Schmutzstreif eigene Verpflichtungen hatte und dass er zu ihr zurückkehren würde, wenn das Schicksal ihnen positiv gestimmt war, doch zurselben Zeit ertrug sie die Rastlosigkeit in ihrem Herzen nicht, dass es sie immer wieder hinaustrieb.
Kalt war der Wind, der durch ihr Fell wehte, doch das Hauskätzchen sehnte sich mehr nach der Wärme des Katers als das ihres eigenen Körbchen, weshalb sie sich davon nicht irritieren ließ. Gerne wäre sie unter dem Schein des Mondes gewandelt, doch Wolken verdeckten den Himmel, ließen die Umgebung trister wirken. Nicht, dass sie sich davon stören ließ, denn selbst dies vermochte sie zu romantisieren.
Während Dawn folglich nun durch die Gegend trottete, malte sie sich aus, von wilden, verranzten Katzen bedrängt zu werden... nur um schließlich Schmutzstreifs heroische Gestalt vor ihrem inneren Auge zu sehen, wie er sich vor sie warf, um sie zu beschützen.  Und im Zuge dessen blendete sie die wahre Realität vollständig aus - und damit eingeschlossen die Tatsache, dass sie inzwischen in einem verlassenen Zweibeinernest umherirrte.

Hauskätzchen | 15 Monde | 032

Angesprochen: xxx
Erwähnt: Schmutzstreif (who else...)

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BeitragThema: Re: Verlassenes Zweibeinernest   Verlassenes Zweibeinernest - Seite 60 EmptyMo 22 März 2021, 20:33

Suki

Streuner | Kätzin



[Zeitsprung]


Es war bereits dunkel geworden, als ich mir die letzten Reste meiner Maus von den Lippen leckte und mich daran machte, die Reste unter einem in der Nähe des verfallenen Zweibeinernests wachsenden Baums zu vergraben. Für einen kurzen Moment flog mein Blick zum Himmel nach oben, ehe ich mich auf den Weg zurück zum Zweibeinernest machte. Ich hatte heute nicht alle Kräuter gefunden, die ich mir erhofft hätte, aber es war bereits wärmer geworden und die Blattfrische würde den Wald bald erreichen.
Mit schnellen Schritte schlüpfte ich zurück in das Nest, nur um im nächsten Moment dem Geruch einer fremden Katze gewahr zu werden. Für einen Herzschlag lang spannten sich meine Muskeln an, bevor ich bemerkte, dass es sich wohl um eine Hauskatze handelte. Jedenfalls roch die junge Kätzin nach Zweibeinern, auch wenn mich das etwas überraschte. Schließlich blieben die Hauskatzen bei diesem Wetter doch meist noch eher drinnen und ich begegnete maximal dem einen oder anderen Streuner, bis es wieder wärmer wurde. Langsam trat ich weiter nach drinnen, um nachzusehen, wer sich in mein Zuhause begeben hatte. Die schwarzweiße Kätzin schien sich von ihrer Umgebung jedoch nicht beirren zu lassen und hatte wohl noch nicht einmal meinen Geruch wirklich wahrgenommen, weshalb ich dennoch vorsichtig an sie herantrat.
Guten Abend, begrüßte ich sie. Hast du dich verlaufen? Ich konnte mir nicht wirklich vorstellen, was eine Hauskatze um diese Zeit noch heraußen machte und warum sie mehr oder weniger in meinen Bau gelaufen war, aber ich hatte nicht vor, sie einfach anzugreifen, wie eine andere Katze es vielleicht getan hätte. Immerhin hatte ich mit etwas Glück geschafft, meinen eigenen Magen zu füllen und mein Gegenüber erschien mir zumindest erst einmal nicht gefährlich.


reden | denken | handeln | Katzen
Sonstiges: Vergräbt die Reste ihrer Maus, geht zurück ins verlassene Zweibeinernest und bemerkt Dawn.

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BeitragThema: Re: Verlassenes Zweibeinernest   Verlassenes Zweibeinernest - Seite 60 EmptyMo 22 März 2021, 23:49



✁Dawn
And in return, I will love you forever.

Mit jedem Schritt spürte sie die Trägheit, die sie bereits seit einiger Zeit begleitete, und auch wenn es noch nur vage war, konnte sie nie das träumerische Lächeln unterdrücken, das sich auf ihr Gesicht schlich, jedes Mal, wenn ihr Blick ihren Körper hinabwandte und sie die leichte, angedeutete Rundung bemerkte. Gar jemand wie Dawn konnte erahnen, welche Veränderung sie durchlebte, und sie blickte dem Ganzen mit einer solchen Vorfreude entgegen, dass sie das Gefühl hatte, ihr Herz würde vor Glück zerbersten, weil es all die Emotionen nicht mehr halten können würde.
Tief in ihren Gedanken versunken, die sich um ihre bezaubernde Zukunft drehten, bemerkte sie die die hellgrau-getigerte Kätzin erst, als diese sie ansprach. Japsend war Dawn, wie vom Blitz getroffen, zum Stillstand gekommen und hatte ihren Gegenüber angeschaut, als erwartete sie, dass - wie in ihren Vorstellungen - sie nun attackiert werden würde. Zu ihrem Glück - oder doch eher Unglück, denn dies bedeutete, dass man sie nicht zu retten brauchen würde - schien die Fremde keine bösartigen Intentionen zu haben. Jedenfalls keine, die das Hauskätzchen bemerkte (etwas, was jedoch nicht unbedingt viel zu bedeuten hatte).
»Sei gegrüßt!«, miaute sie mit einem warmen Unterton in der Stimme. »Dawn ist mein Name, wenn es mir gewährt ist, mich vorzustellen. Dawn, das Hauskätzchen - aber huch, danach hast du gar nicht gefragt, nicht wahr? Mein Fehler, mein Fehler.« Kurz schüttelte sich über ihren Irrtum. »Verlaufen habe ich nicht. Man könnte meinen, ich sei auf der Suche. Ja, der Begriff "Suche" trifft es womöglich am besten.«
Obgleich es sich bei ihrem Gegenüber nicht um Schmutzstreif handelte, war sie doch froh, auf Gesellschaft gestoßen zu sein, und erfreut funkelte Dawn sie an,  während sie in ihrer bemüht hochgestochenen Art fortfuhr, »Sei es mir gestattet, mich nach deinem Namen zu erkundigen? Auch würde ich gerne fragen, ob es sich hierbei um Heim deiner Hausleute handelt? Falls ich mir unerlaubterweise Eintritt verschaffen habe, so entschuldige ich mich vielmals.« Ignorant für jedwede mögliche Gefahr blinzelte sie die Streunerin freundlich an und legte den Kopf schief, um ihre eigene Harmlosigkeit zu unterstreichen.

Hauskätzchen | 15 Monde | 033

Angesprochen: Suki
Erwähnt: Schmutzstreif (who else...)
Tldr: Denkt an ihre Trächtigkeit, bevor sie von Suki angesprochen wird, sich selbst vorstellt und die Streunerin ihrerseits nach ihrem Namen sowie ihrem Zuhause fragt.

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BeitragThema: Re: Verlassenes Zweibeinernest   Verlassenes Zweibeinernest - Seite 60 EmptyDi 23 März 2021, 08:21

Suki

Streuner | Kätzin



Bei meinem Gegenüber schien es sich tatsächlich um eine streunende Hauskatze zu handeln, auch wenn das um diese Zeit ungewöhnlich war. Aber manchmal begegnete man Ausnahmen zur Regel und die Kätzin, die sich Dawn nannte, schien eine solche zu sein. Sie bestätigte auch sogleich meine Annahme, dass sie tatsächlich mit Zweibeinern lebte und meine Schnurrhaare zuckten etwas amüsiert bei ihren Worten. Vielleicht wäre es ein Fehler gewesen, mich jetzt schon zum Schlafen zusammenzurollen, denn die Kätzin schien wahrlich etwas ungewöhnlich zu sein. Verlaufen hatte sie sich scheinbar nicht oder noch nicht, aber jedenfalls wirkte sie auch jetzt nicht angriffslustig und stellte somit vermutlich keine Gefahr dar. Viel mehr meinte sie, sie würde nach etwas suchen ... oder vielleicht nach jemandem? ´
Über ihre Frage, ob das hier das Nest meiner Hausleute war musste ich aber doch ein wenig lachen, denn wäre die junge Kätzin an das Leben in der Wildnis angepasst gewesen, hätte sie vermutlich viele Anzeichen bemerkt, dass dieses Nest lange verlassen war und ich keine Hauskatze war. Und ganz ehrlich, obgleich ich den Lebensweg anderer Katzen respektierte, hätte ich genauso wenig mit Hausleuten leben können, wie ich eine Clankatze sein konnte. Meine Freiheit war mir dafür zu wichtig und auch wenn das Leben als Streuner manchmal schwer war, konnte ich so zumindest meist unnötigem Blutvergießen genauso aus dem Weg gehen, wie ungewollten Streichelattacken durch Zweibeinerhände.
Mein Name ist Suiki, beantwortete ich nach kurzem Abschweifen in meine Gedanken dann ihre Frage. Dawn schien froh zu sein, jemanden getroffen zu haben, also wollte ich mich gerne ein wenig mit ihr unterhalten, auch wenn ihre Art zu sprechen nicht unbedingt gewöhnlich war. Hier leben schon lange keine Zweibeiner mehr, erklärte ich ihr geduldig. Darum habe ich hier drinnen meinen Bau, aber es ist auch noch Platz für einige andere Katzen, wenn das nötig sein sollte. Für einen kurzen Moment flogen meine Gedanken zurück zu den Tagen, als ich den DonnerClan hier beherbergt hatte. Ja, es war ziemlich voll gewesen und wären ihr Anführer mir feindlich gesinnt gewesen, hätten sie mich leicht für eine Weile von hier vertreiben und auf meine Hilfe bei der Behandlung der Verletzten verzichten können. Das wäre vielleicht nicht klug gewesen, aber bei der Feindlichkeit mancher Clankatzen gegenüber Streunern, war das durchaus vorstellbar. Jetzt aber waren die ehemals von Zweibeinern bewohnten Räume wieder leer und genau genommen war ich auch froh, wieder einmal mit einer anderen Katze zu reden. Ja, immer wieder kam Streuner vorbei, aber bis in das verlassene Zweibeinernest hinein hatten sich seither die wenigsten Katzen gewagt. Da war ich mehr als gewillt, die Entschuldigung meines Gegenübers anzunehmen. Immerhin war sie nicht direkt in den Raum gelaufen, in dem ich meine Kräuter aufbewahrte und einen Schlafplatz hergerichtet hatte. Wonach suchst du denn hier draußen?, fragte ich die Kätzin dann doch. Ein interessiertes Funkeln blitzte in meinen Augen auf, als ich das fragte. Es war ungewöhnlich für eine Hauskatze, um diese Zeit hier herumzulaufen und wenn ich die Möglichkeit hatte zu erfahren, was sie so weit von ihrem Zweibeinernest entfernt machte, dann wollte ich sie nutzen.
Zumindest wenn Dawn mir genaueres verraten wollte.


reden | denken | handeln | Katzen
Sonstiges: Redet mit Dawn

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BeitragThema: Re: Verlassenes Zweibeinernest   Verlassenes Zweibeinernest - Seite 60 EmptyDo 25 März 2021, 20:15



✁Dawn
And in return, I will love you forever.

Gespannt auf die Antwort der anderen Kätzin blickte Dawn sie mit großen Augen an, als gäbe es nichts Faszinierenderes auf der Welt. Sie war schon immer jemand gewesen, der sich leicht für etwas begeistern konnte und alles und jeden für höchst aufregend deklarierte. Dass man sich über sie und ihre Eigenheiten amüsieren könnte, kam ihr dabei gar nicht in den Sinn - verblendet und in ihrer eigenen, rosaroten Welt lebend wie sie war, würde das Hauskätzchen es vermutlich nicht einmal wahrnehmen, wenn man sich lautstark über sie auslassen würde.
»Suki«, wiederholte Dawn langsam und ließ sich den Namen auf der Zunge vergehen, bevor sich wieder ein Strahlen auf ihr Gesicht schlich. »Was für ein schöner, ein absolut schöner Name. Freut mich ungemein, deine Bekanntschaft machen zu können, Suki!«
Freudig zuckten ihre Schnurrhaare und geduldig lauschte sie der Erwiderung, welche die Streunerin veräußerte. Bevor sie auf einen gewissen Kater gestoßen war, hätte sie es nicht für möglich gehalten, dass eine Katze ein Leben ohne Hausleute - oder Zweibeiner, wie Suki sie genannt hatte - verbringen wollen würde, doch auch dieses Weltbild hatte Schmutzstreif auf den Kopf gestellt.
»Platz für andere Katzen? Könntest du von einem Clan sprechen?« Unwillkürlich schlug ihr Herz schneller, als wolle es jeden Augenblick aus ihrer Brust springen. Könnte es sein, dass sie an diesem Ort den WindClan gefunden hatte? Aber nein, nein, Schmutzstreifs Zuhause befand sich in der Richtung des Waldes - und dennoch kam sie nicht ohnehin die unbegründete Hoffnung zu spüren. »Handelt es sich bei dir um eine Clankatze? Stammst du aus dem WindClan?«
In ihren Blick spiegelte sich für einen Moment ein flehender Ausdruck wieder, als wollte sie ihr signalisieren, dass Suki ihr die Antwort geben würde, die sie sich so sehr wünschte.
Die Frage Sukis ließ Dawn zaghaft werden; so redselig sie doch sonst immer war, ließ etwas in ihrem Inneren doch ein wenig Vorsicht walten, wenn es um Schmutzstreif ging, denn das Letzte, was sie wollte, war es, ihn zu verärgern. »Ich bin auf der Suche nach einem Kater«, miaute sie schließlich nach einem längeren Zögern. »Auch wenn ich nicht nach ihm suchen sollte. Er hat mir sein Versprechen gegeben, dass er zu mir zurückkehren wird.« Ein kleines, liebevolles Lächeln schlich sich auf ihr Gesicht.

Hauskätzchen | 15 Monde | 034

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BeitragThema: Re: Verlassenes Zweibeinernest   Verlassenes Zweibeinernest - Seite 60 EmptySo 28 März 2021, 11:16

Suki

Streuner | Kätzin



Je länger ich mich mit Dawn unterhielt, umso ungewöhnlicher schien mir die Hauskatze zu sein. Nicht nur war ihre Art zu sprechen für mich ungewohnt und zum Teil amüsant - das war wohl Gewohnheit - sondern wusste sogar von den Clans, etwas was ich von einer Hauskatze und dann noch von einer, die doch eine gewisse Naivität mitzubringen schien, nicht unbedingt erwartet hätte. Noch mehr schien sie sogar begeistert von dem Gedanken, dass sie auf einen Clan getroffen sein könnte, oder es sich bei mir um eine Clankatze handelte. Das war noch ein klein wenig unerwarteter, schließlich waren die Clans Hauskatzen normalerweise nicht unbedingt freundlich gesinnt. Ihre Hoffnung musste ich jedoch enttäuschen, weshalb ich den Kopf schüttelte.
Nein, ich bin eine streunende Katze und lebe normalerweise alleine hier, erklärte ich ihr. Aber ich kenne die Clans und manche Clankatzen. Eines meiner Ohren zuckte leicht. Allerdings besonders aus dem DonnerClan, fügte ich dann hinzu. Der WindClan wohnt noch weiter weg und ich hatte noch nicht so viel Kontakt mit den WindClan-Katzen. Die meisten Clankatzen interessieren sich nicht so sehr für Streuner wie mich, weißt du? Für einen kurzen Moment flogen meine Gedanken zurück zum DonnerClan, der es inzwischen wohl  geschafft hatte, sein altes Territorium zurückerobern. Soweit ich wusste, hatten sie sich Hilfe vom WindClan geholt, um das zu erreichen und hätten sie keinen Erfolg gehabt, wären wohl zumindest die Überlebenden des Kampfes hierher zurückgekommen. Nach wie vor verstand ich nicht ganz, was sie Clankatzen dazu trieb, ständig Krieg gegeneinander zu führen und warum sie unbedingt zurückgehen hatten müssen, wenn ein anderer Ort ihnen alles hätte geben können, was sie benötigten. Aber ich fühlte mich auch nicht in der Position einer anderen Katze ihre Entscheidungen abzusprechen, weshalb ich dabei blieb es nicht zu verstehen. Noch nicht einmal Eichenblatt hätte mir das erklären können, aber vielleicht hätte ich in ihrer Situation auch keine großartig andere Entscheidung getroffen.
Manche Dinge konnte ich nicht beantworten.
Ein Kater also. Ich musste Schnurren als Dawns Worte mich wieder aus meinen Gedanken an die Clans holten. Ob es sich wohl um einen Clankater handelte? Das wäre genauso überraschend, wie es das Interesse der Hauskätzin an den Clans erklären würde, schließlich hielten Clankatzen sich normalerweise von Hauskatzen fern und gingen keine tieferen Beziehungen mit ihnen ein. Aber ich wollte meiner Gesprächspartnerin nicht zu nahe treten, weshalb ich ihr nur ein kurzes Nicken schenkte. Wer auch immer es war, offensichtlich lag ihr viel an dem Kater und ich kannte ihn schließlich noch nicht einmal. Aber du suchst ihn trotzdem?, fragte ich sie stattdessen mit einem freundlichen Lächeln. Ist er denn schon lange fort?


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Sonstiges: Unterhält sich mit Dawn (das ist am Ende eigentlich auch eine seltsame Frage aber whatever lol)

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Zuletzt von Finsterkralle am Fr 02 Apr 2021, 16:29 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Verlassenes Zweibeinernest   Verlassenes Zweibeinernest - Seite 60 EmptyDi 30 März 2021, 15:30



✁Dawn
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Mit Augen, so groß und rund wie die Futterschale, die ihre Hausleute ihr jeden Tag gefüllt vor die Pfoten stellte, hatte sie Suki angeschaut, als könnte die Kätzin ihr mit einem Wort all ihre Träume erfüllen. Umso intensiver traf die Enttäuschung sie, als die Getigerte ihre Frage verneinte, und schwer musste sie schlucken. Auch wenn sie ihr Bestes gab, sich nicht zu sehr davon beeinflussen zu lassen, standen die negativen Gefühle ihr auf dem Gesicht geschrieben. »Ein Streuner, ein Streuner«, murmelte Dawn fast schon geistesabwesend, bis sie sich selbst dazu zwang, sich zusammenzureißen. Sie konnte sich von so einer Kleinigkeit nicht so hinunterreißen lassen - durfte nicht! Schließlich war es nicht einmal ihr recht, aktiv nach ihrem Geliebten zu suchen, obgleich sie felsenfest davon überzeugt war, dass er sich an ihrem Anblick erfreuen würde.
»Ich habe von euch diverse Geschichten gehört, euch Streunern«, miaute sie schließlich, zu ihrer guten Stimmung und gesunder Neugier zurückfindend. »Doch erzähl mir doch, liebe Suki, wieso fristest du ein Dasein als Streuner? Ich bin mir gewiss, dass es unzählige Hausleute gibt, die sich darum reißen würden, für dich zu sorgen.« Noch härter als die Enttäuschung, die sie zuvor erlitten hatte, nahm der Gedanke sie mit, dass ihr Gegenüber ihr Leben in Einsamkeit verbrachte. Auch wenn Suki nichts von alldem gesagt hatte, sah Dawn vor ihrem inneren Auge bereits, wie die Kätzin alleine, traurig und verloren in einer tristen Landschaft umherwanderte. »Fühlst du dich nicht einsam? Oh, ich würde mich einsam fühlen, unsagbar einsam, das sage ich dir.« In einem heftigen Ausbruch von Mitgefühl war das Hauskätzchen näher herangetreten, hatte für einen Moment sogar vergessen, dass sie eigentlich nach dem mysteriösen DonnerClan fragen wollte.
»Und ja, ein Kater! Der wundervollste Kater, den es geben kann, Suki - ich glaube, auch du würdest ihn lieben, wenn du ihn kennen würdest«, platzte Dawn leidenschaftlich aus sich heraus, denn sie freute sich immer, über Schmutzstreif reden zu können. »Und jeder Tag, an dem er fort ist, ist ein Tag zu viel, auch wenn man vermutlich noch nicht von "lange" sprechen kann, wenn man es nach gewöhnlichen Maßstäben zu beurteilen vermag.« Ein langer Seufzer folgte. »Ich werde meine Suche für den Moment beenden, denn schließlich habe ich eine neue, wunderbare Katze getroffen: Dich! Und da möchte ich lieber über dich sprechen.«

Hauskätzchen | 15 Monde | 035

Angesprochen: Suki
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Tldr: Ist enttäuscht darüber, dass Suki nicht dem WindClan angehört, möchte trotzdem mehr über die Streunerin erfahren.

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BeitragThema: Re: Verlassenes Zweibeinernest   Verlassenes Zweibeinernest - Seite 60 EmptyDo 01 Apr 2021, 23:41

Suki

Streuner | Kätzin



Ich konnte mir nicht wirklich helfen, aber die Art der Hauskätzin belustigte mich, auch wenn es mir Leid tat, ihre Hoffnungen enttäuscht zu haben. Das aber ließ sie mich auch so gut wie gleich wieder vergessen, denn so schnell die Enttäuschung auf ihrem Gesicht aufgetaucht war, so schnell schien sie auch wieder der Neugier zu weichen oder zumindest von ihr ergänzt zu werden. Das Leben als Streuner schien sie sich noch viel schwerer vorstellen zu können, als das Leben einer Clankatze - wobei ich zugegeben nicht genau sagen konnte, wie viel sie eigentlich vom Clanleben wusste. Meine Schnurrhaare zuckten leicht, als sie anmerkte, dass ich gewiss bei einem Zweibeiner unterkommen könnte, der sich gerne um mich sorgte. Ja, bestimmt, aber dann begrabscht werden, wenn man vielleicht nicht wollte von größeren Lebewesen, die einen wie Eigentum behandelten? Ich konnte ja verstehen, dass manche Katzen die Sicherheit eines Zweibeinernests vorzogen, aber für meinen Teil war ich lieber frei und uneingeschränkt durch Clanbanden oder "Hausleute" wie Dawn es nannte. Ob ich deswegen einsam war? Darüber hatte ich eigentlich noch nicht nachgedacht, aber jedenfalls war ich frei mit jeder Katze zu sprechen, mit der ich sprechen wollte, hinzugehen wohin ich wollte. Das war etwas, was ich weder von Clankatzen noch Hauskatzen auf diese Art und Weise zu behaupten können glaubte, wobei es natürlich auch unter Hauskatzen wohl die eine oder andere gab, die manchmal ein Stück von ihrem Zuhause wegstreunte, wie mein Gegenüber mir so schön vor Augen führte. Ich als Streuner hatte meist Ruhe, wenn ich sie brauchte und traf hin und wieder andere Katzen, auch wenn nicht alle einfach fast in mein Nest hineinliefen, ohne überhaupt zu bemerken, dass sie das Gebiet einer anderen Katze betreten hatten. Das aber konnte ich Dawn nicht vorhalten, wie eine andere Katze es vielleicht getan hätte. Schließlich war sie nicht in der Wildnis aufgewachsen und war offensichtlich in Gedanken gewesen. Der Kater an den sie gedacht hatte, musste ihr offensichtlich viel bedeuten und diesmal musste ich lachen, als sie davon sprach, dass ich ihn auch lieben würde.
Wenn du meinst, miaute ich mit einem belustigten Schnurren. Aber da ich ihn nicht kenne, können wir das nicht wissen. Natürlich ging ich nicht davon aus, dass ich ihrem Kater sofort verfallen gewesen wäre, wäre das doch ziemlich ungewöhnlich gewesen. Dennoch beschloss ich nicht weiter nach dem Kater zu fragen, sondern stattdessen die Frage zu beantworten. Ich jage, sammle Kräuter, manchmal klettere ich hier draußen auf Bäume, zählte ich auf. Eigentlich ein ganz gewöhnliches Leben, wenn du mich fragst. Eines meiner Ohren zuckte leicht, als ich das sagte. Was für mich ein ganz normaler Tag war, musste für Dawn wohl trotzdem etwas Unbekanntes sein. Ich habe mir nie gewünscht bei Zweibeinern zu wohnen, fuhr ich dann fort. Und ich habe es auch nie vermisst. Aber ich treffe ja auch andere Katzen, darum bin ich nicht wirklich einsam. Ich überlegte einen Moment. So wie dich. Und ich habe ja auch ein paar Freunde, deren Wege meinen immer wieder einmal kreuzen.

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Sonstiges: Unterhält sich mit Dawn

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BeitragThema: Re: Verlassenes Zweibeinernest   Verlassenes Zweibeinernest - Seite 60 EmptySa 03 Apr 2021, 23:07



✁Dawn
And in return, I will love you forever.

Sie genoss die Anwesenheit der Streunerin ungemein, denn so gerne sie ihre freie Zeit damit verbracht, umherzuwandern und nach Schmutzstreif Ausschau zu halten, so musste sie sich doch auch eingestehen, dass sie sich immer rasch einsam fühlte und sich nach den Streicheleinheiten ihrer Hausleute sehnte. Darüber hinaus freute es sie, dass Suki ihr in ihrem Gerede zuhörte - sie selbst war jemand, der eine gute Zuhörerin sein konnte, wenn man es von ihr verlangte, doch so selten konnte sie wirklich frei aus der Seele heraussprechen, wie sie es in diesem Moment tat. Dawn empfand es als schade, dass ihr Gegenüber allem Anschein nicht mehr über ihre große Liebe hören wollte, hatte jedoch auf der anderen Seite auch ein starkes Interesse daran, mehr über das Leben zu erfahren, dass die Kätzin führte.
»Jagen und klettern... welch begabte Katze du doch bist, Suki!«, entschlüpfte es Dawns Kehle und reine Bewunderung ließ sich aus ihrer Stimme heraushören. »Dass du dich auf die Jagd begibst, bedeutet, dass du bereits von Frischbeute gekostet hast? Wundervolle, köstliche Frischbeute wie sie zum Beispiel Mäuse sind?« Fast schon ehrfürchtig war das Wort "Maus" aus ihrem Mund gekommen. Seit Schmutzstreif in ihrer gemeinsamen Nacht für sie gejagt und sie mit Nahrung versorgt hatte, schlich die Erinnerung an das saftige Fleisch manchmal in ihre Träume.
Ein wenig irritiert legte sie dann jedoch den Kopf schief. »Und mit Verlaub - aus welchen Gründen gibst du dich denn dem Sammeln von Kräutern hin? Ich habe selbst einmal von den Pflanzen vor meiner Haustür probiert, doch die meisten waren nicht besonders schmackhaft.« Kurz schüttelte sie sich. »Ganz und gar nicht schmackhaft!«
Es fiel Dawn schwer, das von Suki bevorzugte Leben nachvollziehen zu können, doch dies bedeutete keinesfalls, dass sie es nicht akzeptierte oder gar respektierte. »Haben sich hier in der Nähe viele Streuner niedergelassen?« Der Gedanke daran, dass sie eventuell weitere Katzen in dieser Nacht begegnen können würde, stimmte sie aufgeregt. Neue Katzen setzte sie unwillkürlich mit neuen Freunden gleich. »Und falls eines fernen Tages der Zeitpunkt kommen wird, an dem die Einsamkeit dich doch heimsuchen sollte - fühl dich frei, jederzeit zu mir zu kommen. Es wird mir eine Freude sein, dich willkommen heißen zu dürfen. Eine ganz große Freude!«


Hauskätzchen | 15 Monde | 036

Angesprochen: Suki
Erwähnt: Schmutzstreif (who else...)
Tldr: Ist enttäuscht darüber, dass Suki nicht dem WindClan angehört, möchte trotzdem mehr über die Streunerin erfahren.

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BeitragThema: Re: Verlassenes Zweibeinernest   Verlassenes Zweibeinernest - Seite 60 EmptyMo 05 Apr 2021, 11:52

Suki

Streuner | Kätzin



Dawn schien das Leben von Streunern und Clankatzen gleichermaßen zu bewundern. Sie war eine junge Hauskatze, die zwar über ihren Garten hinausstreunte und dabei offensichtlich einiges von anderen Katzen erfuhr, aber niemand hatte ihr beigebracht zu jagen und vermutlich wäre sie auch nicht auf die Idee gekommen, auf einen der höheren Bäume zu klettern, um von dort aus das Land zu überblicken. Ich hingegen hatte bereits als Junges gelernt, wie man jagte und seitdem ich mich von meinen Geschwistern und meiner Mutter getrennt hatte, versorgte ich mich selbst. Mich an meine Beute anzuschleichen war so natürlich wie atmen. Dawn hingegen lebte in einer anderen Welt, aber ich war nicht die Art von Katze, die ihr das Übel genommen hätte, auch wenn ich ihr Leben nicht hätte leben können.
Natürlich habe ich schon Frischbeute gekostet, erklärte ich meinem Gegenüber nach einem kurzen amüsierten Schnurren. Sie war jung, aber ich musste zugeben durchaus wissbegierig im Gegensatz zu anderen Hauskatzen, die sich vielleicht nie mit einem Streuner unterhalten hätten. Ich jage für mich selbst, fügte ich dann hinzu. Mich füttert schließlich niemand. Es ist nicht immer leicht etwas zu fangen, besonders wenn es kalt wird, aber normalerweise kann ich mich ganz gut versorgen. Eines meiner Ohren zuckte leicht, als mein Gegenüber mich dann nach den Kräutern fragte. Natürlich ... das musste für eine Hauskatze noch schwerer zu verstehen sein, schließlich sorgten ihre Hausleute auch für ihr gesundheitliches Wohl und sogar die meisten Streuner hatten wenig Ahnung von Kräutern. Kräuter können gegen unterschiedliche Krankheiten helfen, erklärte ich jedoch geduldig. Es gibt zum Beispiel Kräuter die Fieber senken oder welche die die Heilung beschleunigen, wenn eine Katze sich verletzt. Für einen Moment flogen meine Gedanken wieder zu Eichenblatt, die sich wohl in diesem Augenblick um ihre Clankameraden kümmerte und meine Schweifspitze zuckte leicht, bevor ich mich wieder an Dawn wandte. Ohne Hausleute zu leben bedeutet auch, dass Katzen sich um sich selbst kümmern müssen, wenn sie krank sind oder sich verletzt haben. Und da ist es gut, etwas über Kräuter zu wissen. Meine Schnurrhaare zuckten. Medizin ist selten schmackhaft, fügte ich dann hinzu. Da ist es wohl auch egal, ob sie von Zweibeinern hergestellt wurde, oder ob es sich um Kräuter handelt.
Aber auch Dawn nächste Frage wollte ich nicht übergehen, weshalb ich kurz den Kopf schief legte und nachdachte. Während der kalten Zeit sind die meisten an andere Orte gezogen, sagte ich dann. Aber vermutlich kommen einige wieder zurück, jetzt wo es wärmer wird. Als die Kätzin mich in ihren Garten einlud, musste ich mir ein Lachen verkneifen. Ich kam nicht darum umhin, dass es sich um ein freundliches Angebot handelte, zumal es in ihrem Garten vielleicht einige Kräuter gab, die draußen im Wald nicht so häufig wuchsen. Andererseits musste man vorsichtig sein, wenn man eine Pfote in einen unbekannten Garten setzte. Wer wusste, wie Dawns Zweibeiner mit fremden Katzen umgingen, besonders wenn diese kein Halsband trugen und nicht sonst wie als Eigentum eines anderen ihrer Art ausgewiesen waren? Vielleicht komme ich ja einmal vorbei, miaute ich also höflich. Ist er denn groß dein Garten?


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BeitragThema: Re: Verlassenes Zweibeinernest   Verlassenes Zweibeinernest - Seite 60 EmptyDi 06 Apr 2021, 22:51



✁Dawn
And in return, I will love you forever.

Schmutzstreif einmal ausgenommen, hatte Dawn für gewöhnlich keinen Kontakt mit in der Wildnis lebenden Katzen - tatsächlich beschränkte sich ihr Freundeskreis auf Ihresgleichens; nicht, dass es in irgendeiner Weise etwas Schlechtes war, sie liebte all ihre zwei Freunde - nun, mit Suki drei Freunde - von ganzem Herzen und würde nichts an ihnen ändern wollen.
Dementsprechend erreichte jedoch die Verehrung, die Dawn ihrem Gegenüber entgegenbrachte, eine ganz neue Ebene, als diese ihr über das Leben erzählte, das sie pflegte - es war ein Leben, das sie sich für sich selbst in ihren wildesten Träumen nicht vorstellen könnte, und doch ging von diesem eine solch verlockende Anziehung aus, dass ihre Pfoten zu kribbeln begann.
»Doch, liebe Suki, wirst du dem Ganzen niemals leid? Von deinen Schilderungen her hört sich das nach einem harten, einem sehr harten Leben an.« Tiefste Sorge spiegelte sich in ihren blauen Augen wieder, denn so aufregend Sukis Alltag klang, so erschreckend war es doch zurselben Zeit. Kurz schüttelte sie sich, denn zur selben Zeit wollte sie nicht wirken, als wäre es keine großartige Leistung, die die Streunerin zutage legte. »Aber wie dem auch sei: Ich bewundere dich von ganzem Herzen für deinen Lebensstil und ich hoffe, dass er dich glücklich macht.«
Ihre Gedanken flogen zu ihrem Garten und an jenen Tag zurück, an dem sie aus reiner Neugier heraus in einen der grünen Blätter gebissen hatte. Keine zwei Herzschläge hatte sie die Pflanze in ihrem Mund gehabt und sogleich wieder in weitem Bogen ausspucken müssen, weil ihr der Geschmack nicht behagt hatte.
»Zwar bin ich nicht in der Lage, mir auszumalen, dass sie tatsächlich so wirksam, so nützlich sein können, so vertraue ich auf deine Worte«, miaute Dawn in einer Mischung aus Freundlichkeit und Nachdenklichkeit. »Würde es dir missfallen, mir möglicherweise das eine oder andere zu lehren? Ich bin mir gewiss, dass das Wissen mir von größtem Nutzen sein könnte.« Das Hauskätzchen entsann sich an jene Nacht, als ihr Herzenskater mental und physisch erschöpft zu ihr gekommen war - ob sie ihm mit Kräutern hätte helfen können?
»Mein Garten ist größer als mein eigenes Nest«, schnurrte Dawn auf Sukis Frage hin und sie konnte den Stolz in ihrer Stimme nicht völlig verbergen. »Umrundet von so viel Grün, wie du hier im tiefen Zweibeinerort vermutlich nicht zu Gesicht bekommen könntest - und ein See, ein wunderschöner, blauer See, in dem du dich an den heißen, sonnigen Tagen erfrischen kannst, ist ebenfalls im Besitz meiner geliebten Hausleute.«

Hauskätzchen | 15 Monde | 037

Angesprochen: Suki
Erwähnt: Schmutzstreif
Tldr: Bewundert Suki für ihr Leben, ist jedoch gleichzeitig um ihr Wohl besorgt. Fragt sie schließlich, ob sie ihr das Wissen um Kräuter weitergeben könnte, und erzählt von ihrem eigenen Zweibeinernest am See.

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BeitragThema: Re: Verlassenes Zweibeinernest   Verlassenes Zweibeinernest - Seite 60 EmptyMi 07 Apr 2021, 18:02

Suki

Streuner | Kätzin



Für einen kurzen Moment flog mein Blick an Dawn vorbei zum Ausgang meines Zweibeinernestes. Ob ich meines Lebens jemals leid war? Natürlich gab es Zeiten, die angenehmer waren und Zeiten die sich schwieriger anfühlten. In kalten Zeiten gab es manchmal weniger Beute und ich musste hungrig schlafen gehen. Wenn ich auf eine mir feindlich gesonnene Katze traf, musste ich mich gegen sie zur Wehr setzen, sofern ich mich nicht verstecken wollte. Es gab keine Zweibeiner oder keine Clankameraden, die mir halfen, nur Freunde, die ich um Hilfe bitten konnte, wenn sie in der Nähe waren und die mich ab und an um Hilfe baten. Dafür gab es aber auch keine Katze, die mir vorschreiben konnte, was ich tat und die meiste Zeit war ich von niemandem abhängig. Bislang hatte ich alle schwierigen Zeiten überstanden und irgendwie hatten die positiven Dinge überwogen, sodass ich nie entschieden hatte, bei Hausleuten Zuflucht zu suchen oder mich einem Clan anzuschließen. Es ist bestimmt manchmal hart, antwortete ich Dawn nach einer Weile. Aber dafür bin ich meist ziemlich unabhängig von anderen. Meine Schweifspitze zuckte leicht. Zum Beispiel kann mir niemand verbieten, mit dir zu reden. Oder wo anders hinzugehen, wenn ich möchte, ohne irgendwohin zurückgehen zu müssen. Meine Schnurrhaare zuckten. Natürlich war ich nicht davor gefeit andere Katzen zu vermissen, aber am Ende konnte ich auch immer zurückkommen. Hausleute konnten wegziehen und Dawn mitnehmen, dann würde sie vielleicht auch ihre große Liebe nie wiedersehen, sofern sie sich nicht entschied, sie zu verlassen. Ein Clan konnte Regeln aufstellen, mit wem sich eine Katze treffen oder welche Freundschaften man eingehen durfte. Ich hingegen konnte gehen, wohin ich wollte.
Niemand hielt mich zurück.
Wenn du möchtest, bringe ich dir gerne die eine oder andere Sache bei, meinte ich dann, als Dawn mich fragte, ob ich ihr vielleicht etwas über Heilkräuter beibringen konnte. Für eine junge Hauskatze war sie ganz schön neugierig und ich hatte nichts dagegen, etwas von meinem Wissen zu teilen, auch wenn ich mir nicht sicher war, ob die Kätzin das in ihrem Leben mit ihren Hausleuten brauchte. Aber wer wusste schon, wo ihr Weg sie vielleicht eines Tages hinführte? Mir würde es jedenfalls nicht schaden, wenn ich ihr etwas beibrachte. Sollte es sie doch nicht interessieren, würde sie das vermutlich früh genug merken.
Ich kam nicht dazu weiter darüber nachzudenken, schließlich hatte Dawn bereits begonnen ihren Garten zu beschreiben. Er schien ganz schön groß zu sein, weshalb ich vermutete, dass er am Rand des Zweibeinerorts liegen musste. Sogar Wasser schien es dort zu geben, auch wenn ich mir nicht ganz sicher war, ob die Hauskatze da vielleicht eher einen größeren Teich als einen See meinte. Genau konnte ich das natürlich nicht sagen. Vielleicht hatten ihre Zweibeiner wirklich einen sehr großen Garten, nur hatte ich selbst eher selten große Gärten gesehen. Ich hielt mich ja - außer wenn ich irgendwelche Kräuter benötigte, die hauptsächlich in Zweibeinergärten zu finden waren - lieber vom Zweibeinerort fern. Kling nach einem großen Garten, miaute ich dann aber an Dawn gewandt. Und deine Hausleute lassen sich immer draußen herumlaufen? Ich hatte nämlich gehört, dass es auch Hauskatzen gab, die ihre Nester nur selten verlassen durften. Aber dass die junge Kätzin vor mir stand, beantwortete die Frage doch eigentlich schon ein Stück weit, oder nicht?

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BeitragThema: Re: Verlassenes Zweibeinernest   Verlassenes Zweibeinernest - Seite 60 EmptyDo 08 Apr 2021, 23:57



✁Dawn
And in return, I will love you forever.

Dawn versah ihren Gegenüber mit einem Blick, den man jemanden schenken könnte, dem gerade aus dem Nichts Flügel gewachsen waren - und nur, weil sie für einen kurzen Augenblick verstummt war. Ja, Suki war in ihren Augen nicht nur ein Objekt der Bewunderung, sondern auch der schieren Faszination, und sie war froh, eine neue, gute Freundin - etwas geringeres als "gute Freundin" würde sie in diesem Fall schon gar nicht mehr durchgehen lassen! - wie sie gefunden zu haben.
»ist das, was die Katzen als "Freiheit" betiteln würden - also das harte und unabhängige Leben, das du führst?«, fragte Dawn und ein Schaudern lief ihren Rücken hinunter. Freiheit - es war ein Wort, von dem sie in manchen Nächten träumte, und von dem sie jedoch voller Bestimmtheit wusste, dass sie diese in der Form, die Suki ihr dargelegt hatte, niemals erlangen würde. »Definitiv geht dadurch auch einher, dass du eine Vielzahl, nein, nein, nein, eine unendliche Zahl an abenteuerlichen Geschichten mit dir herumtragen musst, nicht wahr?« Von einem Herzschlag auf den anderen hatte die Streunerin in ihren Augen den Status einer weisen Kätzin
Ihre blauen Äuglein strahlten förmlich auf, als wolle sie der Sonne Konkurrenz machen, als Suki auf ihre Bitte einging. »Oh, das wäre schön, unglaublich schön! Du kannst dir nicht ausmalen, wie viel es mir bedeutet, dass du gewillt bist, dein Wissen mit mir zu teilen. Aufgeregt zuckten ihre Schnurrhaare bei der Vorstellung, eines Tages die perfekte Kätzin für ihre Liebsten zu werden - eine Kätzin, die allen nicht nur Liebe schenken, sondern diese auch auf einer nützlichen Art und Weise helfen konnte, wenn sie einmal erkranken sollten.
»Und absolut. Ich gestehe, Suki, ich bin selbst erst vor einiger Zeit hierhergezogen. Zuvor habe ich mein Dasein in einer sehr kleinen Behausung fristen müssen, weshalb ich die Größe nun nur noch mehr wertzuschätzen weiß«, miaute Dawn in einem schwärmerischen Ton. »Einst waren meine Hausleute auch wesentlich strikter als sie es heutzutage sind. Ich denke, dass sie mir inzwischen vollends ihr Vertrauen schenken - und was wäre ich für eine schreckliche, absolut schreckliche Katze, wenn ich sie enttäuschen und nicht wieder heimkehren würde.«
Theatralisch seufzte sie bei dem Gedanken, bevor sie jedoch unbeschwert, als hätte sie nichts dergleichen von sich gegeben, fortfuhr, »Würde es dir gefallen, den Garten einmal zu sehen? Es wäre mir eine Ehre, dich dorthin führen zu dürfen!«


Hauskätzchen | 15 Monde | 038

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Tldr: Unterhält sich mit Suki und freut sich darüber, dass die Streunerin bereit ist, ihr Kräuterwissen mit ihr zu teilen. Bietet ihr schließlich an, ihr ihr Zuhause zu zeigen..

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BeitragThema: Re: Verlassenes Zweibeinernest   Verlassenes Zweibeinernest - Seite 60 EmptyGestern um 18:13

Suki

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Eines meiner Ohren zuckte leicht, als Dawn mich danach fragte, ob das denn Freiheit wäre. Bestimmt, ich hätte es so gesehen, aber war das Leben nicht komplexer als das? War die Frage nach Freiheit nicht komplizierter? Vermutlich gab es unterschiedliche Arten "frei" zu sein und nicht nur, hingehen zu können, wo man wollte, wie ich es sah. Mir aber genügte diese Beschreibung, weshalb ich der Hauskatze ein Nicken schenkte.
Ich für meinen Teil würde es so sehen, miaute ich dann. Manche andere Katze hat sich vielleicht auch schon andere Gedanken zu Freiheit gemacht. Meine Schweifspitze zuckte leicht. Aber für mich ist es das wohl. Ob ich tatsächlich eine Vielzahl an abenteuerlichen Geschichten zu erzählen hatte, wusste ich erst nicht genau, aber auf die eine oder andere Weise schien Dawn dann doch Recht zu haben. Ich hatte gewiss einiges zu erzählen und für die Hauskatze waren vielleicht auch schon einige mittelgewöhnliche Geschehnisse ein spannendes Erlebnis, selbst wenn sie wohl schon weiter als andere Hauskatzen über ihren Garten hinauskam. Die Worte mit denen sie ihre Hausleute bedachte, ließen mich schmunzeln. Kaum je wäre ich auf die Idee gekommen mit diesen Worten von Zweibeinern zu sprechen, jedoch nahm ich an, dass meine Gesprächspartnerin ein anderes Verhältnis zu ihnen hatte und wenn sie sich am Vertrauen ihrer Hausleute freute, so wollte ich mich daran nicht stören. Solange diese mir nicht auf den Pelz rückten zumindest.
Ich bin sicher, ihr habt eine wunderschöne neue Behausung gefunden, meinte ich dann. Bestimmt war es sowohl für Dawn als auch für ihre Hausleute schöner ein größeres Gebiet zu haben oder nicht? Und wenn die Hauskatze das Glück hatte, durch die Gegend streunen zu dürfen und gerne zu ihren Hausleuten zurückkehrte, wer war ich, um darüber zu urteilen, obgleich ich mir ihr Leben nicht vorstellen konnte und genau wie das Leben im Clan als Einschränkung meiner persönlichen Freiheit angesehen hätte? Deinen Garten würde ich mir gerne einmal ansehen, fügte ich dann noch hinzu. Es konnte schließlich nicht schaden auch einmal vorbeizuschauen und zu sehen, ob es dort irgendwelche nennenswerten Kräuter gab. Dawn schien nett zu sein und auch wenn ich ihren Zweibeinern nicht auf dieselbe Weise Vertrauen schenken würde wie einer anderen Katze, konnte ich mich bestimmt aus dem Staub machen, wenn diese auftauchten. Denkst du, deine Zweibeiner haben etwas dagegen, wenn ich eine Pfote hineinsetze?, fragte ich dann trotzdem. Hattet ihr denn schon früher schon Besuch von anderen Katzen? Ich nahm zwar an, dass Dawn nicht davon ausging, dass ihre Zweibeiner jemandem schaden würden, jedoch könnte es ja sein, dass sie schon erlebt hatte, wie ihre Hausleute mit Fremden umgingen.

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