Warrior Cats - das RPG
Warrior Cats - die Welt der Katzen.
Tritt dem DonnerClan, WindClan, FlussClan, SchattenClan, WolkenClan oder dem BlutClan bei und führe ein Leben als Krieger!
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Warrior Cats - das RPG

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Hierarchie
DonnerClan
Anführer: Honigstern
2.Anführer: Sonnenflamme
Heilerschüler: Enzianpfote

FlussClan
Anführer: Hirschfänger
2.Anführer: Rußpelz
Heiler: Kauzflug

WindClan
Anführer: Sturmstern
2.Anführer: Rostkralle
Heiler: Milanschrei

SchattenClan
Anführer: Mohnstern
2.Anführer: Gewitterbrand
Heiler: Abendhimmel

WolkenClan
Anführer: Ahornstern
2.Anführer: Dunstwirbel
Heiler: Tränenherz
Heilerschüler: Regenwolke

BlutClan
Anführer: Djinn
2.Anführer: -
"Heiler": Emerald
"Heilerschüler": Lotta

Das RPG
Jahreszeit:
Blattfrische

Tageszeit:
Monduntergang [18.08.]

Tageskenntnis:
Kräftige Sonnenstrahlen scheinen vom wolkenfreien Himmel hinab und lassen so langsam auch die letzten Schneeflecken schmelzen, schaffen eine gute Abhilfe gegen die kräftigen Windböen, die regelmäßig über die Territorien pusten. Dafür ist der Boden an vielen Stellen matschig und so einige größere und kleinere Pfützen haben sich gebildet. An vielen Stellen sprießen Frühblüher aus der Erde. Auch die Bäume und Sträucher öffnen ihre Knospen, werden immer grüner und dichter bewachsen.


DonnerClan Territorium:
Der Wald blüht wieder auf! Noch sind die Baumkronen nicht so bewachsen, sodass die Sonne ordentlich durch diese hindurch scheinen kann und so den feuchten Waldboden langsam trocknen lässt. Das Unterholz schützt vor dem kräftigen Wind und so einige Beutetiere sind hier unterwegs. Besonders die Vögel kann man wieder zwitschern hören. Die Bäche stehen etwas höher und haben eine recht starke Strömung, die auch eine ausgewachsene Katze mitreißen könnte.


FlussClan Territorium:
Abgesehen von einigen kleineren Schollen ist das Eis auf dem Fluss nun vollkommen geschmolzen. Auch hier steht das Wasser etwas höher, doch nicht so hoch, dass es Grund zur Beunruhigung bieten würde. Tatsächlich scheint dadurch so langsam auch der letzte Schmutz der Zweibeiner wieder weggewaschen zu werden und immer mal wieder kann die Schuppen von kleineren Fischen zwischen den Fluten aufblitzen sehen. Besonders am Ufer ist der Boden feucht und matschig und in den ungeschützten Teilen des Territoriums weht der Wind ordentlich.


WindClan Territorium:
Noch immer ist der Boden hier matschig und rutschig, erschwert die Jagd besonders für unerfahrene Katzen. Ebenso bietet das kahle Hochmoor kaum Schutz vor dem starken Wind, der trotz der Sonnenstrahlen doch noch recht frisch ist. Zwischen den Pfützen und kleinen Rinnsalen, die durch das Schmelzwasser entstanden sind, sprießen allerdings immer mehr Pflanzen aus der Erde und locken die Kaninchen aus ihren Bauen.


SchattenClan Territorium:
Im dichten Nadelwald ist eher weniger von den Sonnenstrahlen zu erkennen, aber dennoch kann man die veränderten Temperaturen spüren und der Wind ist um einiges schwächer. Dennoch sollte man bei der Jagd vorsichtig sein, denn hin und wieder werden die hohen Bäume von starken Windstößen erfasst und wanken bedrohlich. Langsam erwachen die Echsen, Schlangen und Frösche aus der Kältestarre und auch die Nager finden nun wieder mehr Nahrung. Wenn man gut mit dem matschigen Untergrund umzugehen weiß, sollte sich also einiges an Beute für den Clan finden.


WolkenClan Territorium:
Auch hier sind die Bäume wieder dichter bewachsen und trotz der noch immer leicht feuchten Rinde ist das Klettern so um einiges einfacher geworden. Zwar weht auch hier ein kräftiger Wind, doch kehren immer mehr Vögel zurück und so sollte die Jagd nicht allzu schwer fallen. Ebenso stehen die Gewässer auch hier etwas höher und der Boden ist feucht, trocknet allerdings relativ schnell durch die warmen Sonnenstrahlen. Einzig in den etwas dichteren Teilen des Waldes ist der Untergrund noch immer ziemlich rutschig.


Baumgeviert:
In der Senke selbst hat sich durch das Schmelzwasser eine große Pfütze gebildet, die an ihrem tiefsten Punkt einer ausgewachsenen Katze ungefähr bis zum Bauch reicht. Die Eichen wanken leicht im Wind hin und her, die Sträucher blühen nun wirklich auf, und immer wieder kann man kleine Beutetiere am Rand der Lichtung entlang huschen sehen.


BlutClan Territorium:
Immer häufiger trifft man hier auf Zweibeiner und ihre Hunde, die die Sonnenstrahlen genießen wollen, wie es scheint. Allerdings bringen sie bei ihren Ausflügen auch immer häufiger etwas Beute mit, wovon sie oftmals Reste zurücklassen. Auf den Straßen haben sich Pfützen gebildet und neben ihnen laufen kleine Rinnsale. Ebenso steht auch der Schwarzstrom etwas höher und fließt schneller als gewöhnlich.


Streuner Territorien:
Hier ist es besonders auf dem offenen Gelände ordentlich matschig. Viele Pfützen zieren den Untergrund, sodass man wohl kaum trockene Pfoten behalten kann. Der Wind weht auch hier kräftig, in den bewaldeten Teilen, die immer grüner werden, ist es allerdings etwas geschützter und selbst hier scheinen die Sonnenstrahlen durch die Baumkronen hindurch. Auch die Beute zeigt sich immer häufiger und länger, scheint ebenfalls von den warmen Temperaturen hervorgelockt zu werden.


Zweibeinerort:
Die Zweibeiner verbringen immer mehr Zeit in ihren Gärten und auch die Hauskätzchen werden von den Sonnenstrahlen immer häufiger aus ihren Nestern gelockt. Natürlich ist auch der Boden hier matschig und von Pfützen bedeckt, wodurch diejenigen, die sich das Fell nicht schmutzig machen wollen, vermutlich immer noch vor längeren Ausflügen zurückschrecken.

 

 Breiter Strom

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Leah
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BeitragThema: Re: Breiter Strom   Breiter Strom - Seite 21 EmptySa Jun 25, 2022 11:06 pm


TW: Beschreibung von Wunden und Blut.






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Es gibt das Leben und den Tod.
Das Leben ist ein immerwährender Kampf,
der Tod ein Sieg für die Ewigkeit.


Der Tod ist nicht das Ende.

Ganz genau spürte Hibiskusblüte den argwöhnischen Blick aus den hellen Augen ihres Gegenübers. Sie hatte einen guten Moment abgepasst, ihr kleiner Angriff war tatsächlich erfolgreich gewesen – was allerdings nichts darüber aussagte, wie sie sich im weiteren Kampf behaupten würde. Um genau zu sein, war die ehemalige FlussClan-Kriegerin sich nicht einmal wirklich im Klaren, wieso sie sich überhaupt zwischen zwei kämpfende Katzen geschmissen hatte wie ein naives Junges. Nur leider war sie in dem Augenblick losgestürmt, ohne einen weiteren Gedanken daran zu verschwenden. Jetzt blieb ihr keine andere Wahl, als ihren Krieger zu stehen und irgendwie aus dieser misslichen Situation zu entkommen, ohne ihren fein ausgearbeiteten Plan vollkommen gegen den nächsten Baum rennen zu lassen. Wenn man wegrennen und das Weite suchen nun als fein ausgearbeiteten Plan bezeichnen wollte.

Doch im Endeffekt war Hibiskusblüte genauso klar, dass es ihrerseits keine andere Reaktion hätte geben können. Sie wäre nicht in der Lage gewesen Echoherz einfach seinem Schicksal zu überlassen – ihn womöglich sterben zu sehen. Nicht einmal unbedingt seinetwegen. Er hatte deutlich gezeigt, dass ihm egal war, was mit ihr geschah. Sie war nicht dumm und naiv genug, um irgendetwas in ihre familiären Bande hineinzuinterpretieren. Womöglich wäre ihm nicht einmal im Traum eingefallen etwas ähnliches für sie zu tun, wo er ihr schon bei ihrer Verbannung so in den Rücken gefallen war. Es ging dabei ganz sicher nicht um Echoherz oder irgendeine Verantwortung, die sie ihm gegenüber spürte. Es war viel simpler. Sie selbst hatte keine Möglichkeit mehr in den FlussClan zurückzukehren, keine Chance auf Bienenwolke aufzupassen, auf sie zu achten Es ging dabei nur um sie. Und darum, dass sie glücklich war. Und Echoherz schien sie auf irgendeine Art und Weise glücklich zu machen, was wiederum für Hibiskusblüte bedeutete, dass er in dieser Nacht nicht sterben durfte. Jedoch hatte auch die ehemalige Kriegerin selbst nicht darüber nachgedacht, was diese Tat nun für sie im Umkehrschluss bedeuten würde. Denn ihr Gegner würde sich sicherlich nicht durch ein paar Kratzern und ihrem gesträubten Pelz in die Flucht schlagen lassen.

Nicht die Vergänglichkeit.

Auch ihre gefauchten Worte zeigten keinerlei Wirkung – zumindest dachte sie das. Er nahm sie nicht für voll, das merkte sie sofort. Viel mehr machte er sich darüber lustig, dass jemand wie sie… jemanden wie Echoherz zu beschützen versuchte. Und obwohl sie offensichtlich auf einen Angriff vorbereitet war, traf sie das folgende effektiv und unvorbereitet. Sie hatte es nicht einmal geschafft ihre wütende Bemerkung zuendezuführen, als ein kräftiger Leib gegen ihren Stieß und sie von den Pfoten riss. Nach Luft schnappend versuchte Hibiskusblüte sich aus dem starken Griff zu reißen, strampelte und schlug mit allen Mitteln um sich, doch war sie viel zu schwach. Außerdem nagte auch an ihr der Hunger, sie hatte viel Gewicht verloren und demnach auch Muskeln, welche ihr in dieser Situation sicherlich von Vorteil gewesen wären. Sie hatte keine Chance. Eine unangenehme Gänsehaut breitete sich über ihre Wirbelsäule aus, als die raue Stimme auf einmal viel zu nahe an ihren Ohren klang, näher, als sie erwartet hätte und näher als vermutlich gut für sie war.

Sie fand sich Auge in Auge mit ihrem Gegner wieder, blinzelte ihn perplex an und noch bevor sie in der Lage war vollkommen zu verarbeiten was überhaupt geschah, spürte sie, wie sich Zähne in die empfindliche Haut an ihrem Hals gruben. Jaulend bäumte sie sich auf, versuchte ein letztes Mal dem tödlichen Griff des BlutClan-Katers zu entkommen, doch fehlte ihr einfach die Kraft. Schmerz schoss ihr vom Hals abwärts durch den Leib, blendete alles andere vollkommen aus und augenblicklich begann die Wahrnehmung Hibiskusblütes sich zu drehen. Sofort tränkte Blut ihr helles Fell, klebte heiß und feucht an ihrer Haut und bedeckte den schneebedeckten Boden innerhalb kürzester Zeit in einer beängstigenden Menge. Alles was sie zuvor gehört hatte verkam zu einem weiten Rauschen. Der Geruch nach Blut und Tod war überwältigend, der schwere metallische Geschmack benetzte ihre Lippen und lief in einem feinen Rinnsal ihren Mundwinkel herab.

Da lichtete sich das Gewicht auf ihrer Brust, ein leiser gurgelnder Laut entkam der verbannten Kriegerin, während es in ihrem Kopf immer schwerer wurde klare Gedanken zu fassen. Verständnislos blickte sie dem verschwommenen Körper nach, welcher ihnen langsam und gemächlich den Rücken zudrehte und schließlich aus ihrem dunkler werdenden Sichtfeld verschwand.  

Erwähnt: Echoherz, Bienenwolke, Hades
Angesprochen: //

TL;DR: Kampf mit Hades. Wird schwer verletzt.

"He's got you mesmerised while I die"

flower



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if we must part forever
give me but one kind word
while my heart’s breaking

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BeitragThema: Re: Breiter Strom   Breiter Strom - Seite 21 EmptySa Jun 25, 2022 11:33 pm



Ginsterschatten
FlussClan Krieger #073

Im Kampf mit: Selina [Sonnenflamme]

Dass er besser bei der Sache bleiben sollte, hätte er sich wohl früher denken sollen, denn im nächsten Augenblick wurde er erneut von den Pfoten geworfen. "Mäusedreck!", zischte er als er auf den schneebedeckten Boden prallte. Er wollte seinen Fehler wiedergutmachen, sich schnell wieder aufrappeln, doch das war nicht möglich, denn seine Gegnerin nagelte ihn am Boden fest. Wütend fletschte er die Zähne als sie sich über ihn beugte und ihm ernsthaft eine Morddrohung ins Ohr knurrte. "Runter von mir, BlutClan-Abschaum!", keifte er zurück, panisch, weil er es, geschwächt wie er war, nicht schaffte sich aus ihrem Griff zu befreien. Dieses Mal würde er sich wohl nicht retten können. Darauf vorbereitet was jetzt kommen würde, schloss der Krieger widerwillig die Augen, denn er würde es der Kätzin sicherlich nicht gönnen seinen gläsernen Blick zu beobachten, währen er starb. Ginsterschatten machte sich auf einen Schlag gefasst doch… es geschah nichts? Stattdessen wurde das Gewicht der Kätzin mit einem Ruck von seinem Körper genommen. Verdutzt öffnete Ginsterschatten seine Augenlider wieder, auf der Suche nach der blutrünstigen Kätzin, doch seine Sicht war verschwommen. Was hatte sie davon abgehalten ihn zu töten? Mit aller Kraft versuchte er sich halbwegs auf die Pfoten zu hieven, hatte das Gefühl, dass seine Beine jeden Moment unter seinem Gewicht zusammenbrechen würden. Er musste flüchten. Jetzt. Aber ich kann doch nicht einfach so abhauen! Er konnte nicht zulassen, dass diese verrückte Kätzin noch mehr Schaden anrichtete als ohnehin schon. Endlich wurde sein Blick wieder klar und er erkannte ein braunen Kater der sich schützend zwischen ihn und der BlutClan-Kätzin aufgebaut hatte. Wer ist das? Der Kater roch nicht nach BlutClan, schon eher nach WaldClan, aber Ginsterschatten ging davon aus, dass es sich um einen Streuner handelte. Was hatte er hier zu suchen? Aber das war jetzt ohnehin egal. Er hatte ihn vor der BlutClan-Kätzin gerettet und mehr brauchte Ginsterschatten gerade nicht zu wissen.
Eine laute Stimme ertönte. Jemand rief zum Rückzug auf. Es schien aber keine FlussClan-Katze zu sein. Hatten sie etwa… gewonnen? Scheinbar schon, denn die graue BlutClan-Kätzin ließ ein wütendes Fauchen hören, bis sie kurz darauf mit den anderen BlutClan-Katzen in den Büschen verschwand. "Was…?", verwirrt startete Ginsterschatten einen erneuten Versuch auf die Pfoten zu kommen. Wie hatten sie gewinnen können? Scheinbar hatte er seinen eigenen Clan unterschätzt. Der FlussClan war sogar während einer Hungersnot ein harter Gegner. Erleichtert und perplex von der Situation ließ der verwundete Krieger ein staubiges Lachen hören. Im nächsten Moment stand sein Retter wieder vor ihm und bot seine Hilfe an. "Nein… geht schon… danke.", antwortete Ginsterschatten brüchig aber stolz, denn für heute hatte er eindeutig schon genug Hilfe entgegengenommen. Um dem Kater zu beweisen, dass er sich um sich selbst kümmern konnte, rappelte er sich schließlich vollständig auf alle seine vier Pfoten auf.

Von ihrem Sieg beflügelt, ließ er seinen Blick über den Kampfplatz gleiten, bis er an einem dunklen, leblosen Fellbündel hängenblieb und sein Lächeln abrupt erstarb. Mit einem Schlag war sein Kopf wie leergefegt. Ginsterschatten hörte sein Herz rasen während er sich auf unsicheren, wackeligen Schritten ganz langsam näherte. Er nahm nichts um sich herum wahr, nicht einmal Hirschfänger registrierte er. "Va… ter?", fragte er, seine Stimme voller Unglaube. Keine Antwort. Ginsterschatten wartete darauf zu sehen, wie sich die blutüberströmte Flanke des grauen Katers hob und senkte, oder wie er sich wieder aufrappelte, wie schon zuvor. Aber da war nichts. Ginsterschatten traute sich kaum näher zu treten, fürchtete sich vor dem was nun kommen würde. Er machte noch ein paar wacklige Schritte bis er genau vor dem dunklen Fellbündel stand und schließlich dessen Gesicht erblickte. Spatzenpelz war tot.
Langsam senkte Ginsterschatten den Kopf und vergrub seine Schnauze für einen Moment im blutgetränkten Pelz seines Vaters. "Du… Mäusehirn.", hauchte er, während er zu verarbeiten versuchte, was hier eigentlich gerade passierte. Spatzenpelz soll also tot sein? Einfach so?! Ginsterschatten spürte wie er vor Schmerz unwillkürlich die Zähne zusammenbiss. Wieso war er überhaupt traurig? Sein Vater hatte ihn schließlich gehasst! Niemals hätte Spatzenpelz so reagiert, wäre sein Sohn heute derjenige gewesen der starb.
Zögerlicher hob Ginsterschatten den Kopf wieder und ging ein paar Schritte zurück bis er sich in etwas Entfernung zum Leichnam seines Vaters schwerfällig auf die Pfoten fallen ließ. Er hatte das Gefühl nicht atmen zu können, senkte seinen Blick zu Boden und schloss die Augen. Niemand sollte sehen wie traurig er war. Traurig über den Tod eines Verräters. Einem Kater, der seinem Sohn wohl nie ein Vater gewesen war. Nicht seit Sandblütes Tod. So verharrte Ginsterschatten auf dem schneebedeckten Boden, wagte es nicht irgendwen oder irgendetwas anderes anzublicken als seine eigenen Pfoten. "Wo sollen wir ihn begraben?", fragte er beinahe lautlos, nicht sicher, ob er diese Worte gerade an irgendjemanden oder nur sich selbst richtete. Ob das überhaupt jemanden interessieren würde? Spatzenpelz hatte schließlich Jubelstern getötet. Vermutlich würde es niemanden stören, wenn die Leiche seines Vaters hier am Fluss einfach so verrottete. Doch. Eine Katze gab es auf jeden Fall. Egal wie wenig ihn sein Vater gewertschätzt hatte, Ginsterschatten würde ihn nicht auf diese Weise zurücklassen. Nicht alleine.

RedenDenkenAndere
Erwähnt: Spatzenpelz (†), Hirschfänger, Jubelstern (†), Sandblüte (†)
Angesprochen: Selina, Pumafang, sich selbst?
Zusammenfassung: Wird wieder von Selina attackiert, aber schließlich von Pumafang gerettet. Freut sich im ersten Moment, als sich der BlutClan zurückzieht, findet dann aber Spatzenpelz' Leiche vor.
(c)by Waldpfote



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Breiter Strom - Seite 21 Tr-ni-und-Ahorn-geschenkt-von-Esme-zugeschnitten
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BeitragThema: Re: Breiter Strom   Breiter Strom - Seite 21 EmptySa Jun 25, 2022 11:34 pm


Echoherz

FlussClan » Krieger « #156


Kampfgegner: Hades [Qiqi]

Fuchsdreck, Fuchsdreck, Fuchsdreck!
Echoherz kämpfte gegen seine aufkommende Panik an, als der BlutClan Kater sich gegen ihn warf. Er hatte keine Chance gegen den Kater, nicht in seiner Verfassung. Hätte er diesem Kater vor einigen Monden, vor dem Hungern, gegenübergestanden, dann hätte er nicht einmal "BlutClan" sagen können, schon hätte er verloren. Doch nun rutschten die Pfoten des FlussClan Kriegers über den Schnee am Ufer, immer näher heran an das Eis, dass leicht zerbrechlich aussah, wenn ein Kater seiner Größe darauf krachte.
Ein kalter Schauer glitt sein Rückgrat hinab, als die Frage des Fremden ihn erreichte. Das war doch krank! Blut sammelte sich im Schnee, seines, während der Fremde seinen Namen wollte, um zu wissen, wen er da tötete. Doch diese Genugtuung würde er dem schwarzweißen Kater nicht geben. Seinen Namen nahm er lieber mit ins Grab, als das ein ekelhafter Kater sich nach seinem Tod daran ergötzte.

Plötzlich war das Gewicht des Katers nicht mehr da, um ihn noch näher an den Fluss zu bringen. Echoherz war bereits gefährlich nah am Uferrand, konnte den Übergang von Boden zu Nichts bereits an seinen hinteren Ballen spüren. Dennoch griff der Fremde ihn nicht an.
Zwischen ihm und dem BlutClan Kater stand eine weißgraue Kätzin stand vor ihm, die ihm so vertraut war, wie kaum eine Katze seines Clans. Das Knurren, dass Hibiskusblüte von sich gab, ließ sein Nackenfell kribbeln.
»Hibiskus...«
Der Kater konnte ihren Namen nicht einmal zu Ende sagen, denn das hässliche Lachen des Fremden schnitt ihm das Wort ab. Mit großen Augen und erhöhtem Herzschlag, musste er feststellen, dass der BlutClan Kater sich auf die ehemalige Kriegerin warf und sie unter sich begrub.
»Nein! Hibiskusblüte, nein!«
Das Jaulen der Kätzin ließ ihn zusammenfahren und nur unter Grauen konnte er beobachten, wie der BlutClan Kater seine Zähne tödlich in ihrem Hals vergrub und wenig später verschwand, nachdem sein Anführer seinen Clan zurückrief.
Ohne zu zögern schlitterte Echoherz an die Seite seiner Verwandten.

Die Wunde war schlimm und er wusste, dass es keine Rettung für sie geben würde. Er wusste, dass es teilweise seine Schuld war, dass sie nun hier war. Dass er nichts mehr tun konnte, um es wieder gut zu machen.
»Hibiskusblüte, bitte nicht«, keuchte er und beugte sich über ihr Gesicht, versuchte ihren Blick aufzufangen. Schmerz brannte an seinen eigenen Wunden, doch er verdrängte ihn, so gut wie er konnte.
Echoherz spürte langsam, wie die Realisation zu ihm durchsickerte. Er war ein grausamer Kater geworden, nachdem er all die Monde lang für andere eingestanden hatte, und sich dann bei der Verbannung einmal für sein eigenes Wohl entschieden. Das war ein Fehler gewesen. Nicht nur, weil er Bienenwolke ein schlechter Gefährte geworden war, einer, der sie ganz für sich beanspruchte, sondern auch, weil er Hibiskusblüte von sich gestoßen hatte, als sie ihn am meisten brauchte.
Und nun würde sie sterben.
»Es tut mir so leid, SternenClan, bitte...«
Hilflos versuchte er, das Blut aus ihrem Fell zu lecken, doch das führte nur dazu, dass sich seine eigene Schnauze blutrot färbte. Ein Wimmern entkam dem großen Krieger, der seine Erschöpfung plötzlich doppelt so sehr spürte.
»Du hast das nicht verdient, es...«
Mehr brachte der Kater nicht hervor. Es tat ihm wirklich leid, auch wenn er nicht wusste, ob es sie überhaupt interessierte. Doch bevor Hibiskusblüte starb, wollte Echoherz es wenigstens gesagt haben. Schließlich war es wichtig, sich seine Schwächen und Fehler einzugestehen, und sein Fehler hatte seiner Clangefährtin das Leben gekostet.

Ist fast auf dem Eis, als Hibiskusblüte ihn rettet. Muss voller Grauen beobachten, wie [Hades] sie tödlich verletzt. Kauert verzweifelt neben ihr, versteht, was er alles falsch gemacht hat, und entschuldigt sich bei der sterbenden Kätzin. « Zusammenfassung

Code by Moony | Bild von NightyStorm

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BeitragThema: Re: Breiter Strom   Breiter Strom - Seite 21 EmptySo Jun 26, 2022 8:57 am

Gewitter
„There is no good or bad in this world. There are only the strong and the weak. The weak die and only the strongest survive. And I´ll be one of those who survive, I promise.“
Normale BlutClan-Katze | BlutClan


Der Tod seiner Anführerin hatte etwas mit meinem Gegner gemacht. Er kämpfte jetzt anders und im nächsten Moment wurde ich von seinem Körper umgeworfen, ehe ich in der Lage war auszuweichen.  Ich landete unsanft, nutzte den Moment aber, um mich an dem Kater festzukrallen. Wenn er glaubte, dass er mich so einfach am Boden festnageln würde können, lag er falsch, denn ich hörte nicht auf, zu kämpfen. Sich nicht bewegen zu können, würde das Ende sein und Androxous hatte mir beigebracht, nicht aufzugeben. Mein Ausbildner hatte mir beigebracht, die brennenden Schmerzen zu ignorieren weiterzukämpfen und mein Gegner war keine Ausnahme.
Eine neue Welle an Schmerz ging durch meinen Körper, als wir für einen Moment zu einem Stopp kamen und ich stieß ein atemloses Fauchen aus. Der Kater hatte mich am Rücken erwischt, aber ich würde mich hüten, zuzulassen, dass er mich wirklich in den Griff bekam. Schließlich hatte ich noch Hundeschweif, Dark und meinen Schwestern meine Meinung zu sagen und ich musste mich dem BlutClan beweisen. Seine Worte trafen bei mir jedoch nur auf ein weiteres Zischen. Er sprach davon, was wir angerichtet hatten? Heuchler!, schoss es mir durch den Kopf und am liebsten hätte ich ihm das so ins Gesicht geschleudert, aber Djinns Rufe ließen mich Innehalten.
Was war passiert?
Mein Herz pochte schneller und ich versetzte meinem Gegner einen Stoß mit den Krallen des Hinterbeins, ehe ich mich unter ihm hervorschlängelte. Du redest davon, was wir angerichtet haben?, schleuderte ich ihm noch entgegen, ehe ich mich daran machte, den anderen BlutClan-Katzen über den Fluss zurück in Richtung Stadt zu folgen. Mach doch die Augen auf.
Nicht dass ich davon ausgegangen wäre, bei ihm damit auf Verständnis zu stoßen, aber meine kupferfarbenen Augen funkelten noch einmal. Das letzte Mal, dass ich geschaut hatte, war es eine FlussClan-Katze gewesen, die wesentlich daran beteiligt gewesen waren, dass dieser Kampf zustande gekommen war. Einige von ihnen schien uns auch wieder verraten zu haben. Ein Umstand der mich nicht wunderte. Aber wenn die Waldkatzen sogar für diesen Umstand blind blieben, konnte ich wohl kaum erwarten, dass die den Verrat meiner Familie verstanden oder was sie in meinem Leben angerichtet hatten. Ich aber würde kämpfen und beim nächsten Mal, wenn ich einer Waldkatze begegnete, würde der Kampf anders ausgehen.


---> BlutClan-Lager [BlutClan-Territorium]


Angesprochen: Haselfrost
Standort: Bei Haselfrost ein Stück vom Fluss entfernt --> flieht dann über den Fluss in Richtung Stadt
Sonstiges: Kämpft gegen Haselfrost und macht sich frei, als der BlutClan sich zurückzieht. Sie antwortet ihm noch und flieht dann.
Tbc: BlutClan-Lager

Reden | Denken | Handeln | Katzen
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BeitragThema: Re: Breiter Strom   Breiter Strom - Seite 21 EmptyMo Jun 27, 2022 10:14 am


TW: Tod von Hibiskusblüte






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Wolken, ziehn Gedanken gleich
Zergehen sorglos mit dem Wind
Zeigen uns dort am Himmelsreich
Wie endlich wir doch alle sind


Der Tod ist nur die Wende.

...

»Mann, wir müssen einen fantastischen Anblick abgeben. Waschechte FlussClan Kriegerinnen sind wir, jawohl. Wenn uns jetzt ein feindlicher Krieger begegnen würde, würde er den Schwanz einziehen und vor Angst davonstürmen.«


Die Wärme der Blattgrüne hatte es der frisch ernannten Kriegerin immer einfach gemacht. Nie verschwendete sie ihre Gedanken an das, was noch kommen würde, war das Jetzt doch viel spannender und interessanter. Sie hatte nichts zu verlieren und vor allem auch nichts zu bereuen Es ging ihr gut und das wolle sie in vollen Zügen auskosten. Immer. Das Leben war schön. Es war einfach. Und sie war uneingeschränkt glücklich. Mehr als das, jede Faser ihres Körpers sprühte förmlich vor Leben und Energie. Denn sie hatte die beste Katze des Waldes an ihrer Seite.



Nicht nur einmal in ihrem Leben hatte Hibiskusblüte sich gefragt, wie sie irgendwann einmal sterben würde. Ob sie vom Alter davongetragen wurde oder doch heldenhaft in einem Kampf für ihren Clan das Zeitliche segnete. Vielleicht sogar aufgrund einer Krankheit. Niemals hätte sie jedoch erwartet, dass sie an dem Moment, an dem sie ihr Leben aushauchte, kein Mitglied des FlussClans mehr sein würde. Armselig wie ein verstoßenes Junges lag sie am Ufer des gefrorenen Flusses, das Atmen fiel ihr schwer, während die Umgebung sich stetig um sie zu drehen schien. Der Schmerz, der zuvor noch hart und stechend gewesen war, verkam langsam, aber sicher zu einem heißen Brennen, während es zuerst ihre Pfoten waren, die sich taub und unbeweglich anfühlten.

»Ich weiß was du meinst. Wir sind Jung, wieso also schon von Junge und das ewige Glück 'träumen', wenn wir noch unzählige Abenteuer vor uns haben?«


»Aber du sagst mir Bescheid, wenn es da jemanden gibt, den du magst, ja? Mit irgendetwas muss ich dich dann ja aufziehen können.«

Hatte Hibiskusblüte es zu diesem Zeitpunkt bereits gewusst? War sie sich der Tragweite ihrer eigenen Emotionen gegenüber Bienenwolke bereits im Klaren gewesen? War ihr wirklich und wahrhaftig bewusst gewesen, dass es nicht normal war, wenn das eigene Herz einem vor Aufregung und Nervosität aus der Brust sprang? Hatte sie zu diesem Augenblick schon verstanden, was Liebe eigentlich bedeutete? Vermutlich nicht, denn dann hätte ich sicherlich anders gehandelt, es nicht einfach nur abgetan. Immerhin hatte sie ja alle Zeit des Waldes. Keinen Druck, nichts, was sie dazu antrieb, es eilig mit der persönlichen Entwicklung zu nehmen. Oder auch nur an die Möglichkeit einer romantischen Partnerschaft nachzudenken. Wieso auch? Immerhin war sie doch gerade erst zur Kriegerin ernannt worden. Sie war jung und hatte viel Zeit. Wieso sollte sie etwas riskieren?


Das Husten, welches sich mühsam auf ihrer Kehle presste, klang kraftlos und leise, verging vollkommen im Lärm der letzten andauernden Kämpfe und träge blinzelnd richtete sich der Blick der verbannten Kriegerin auf den gefrorenen Fluss. Ein Windzug streifte ihren zusammengefallenen Körper, und auch wenn ihr Bewusstsein sich irgendwo in den Wolken befand, spürte sie doch, dass eine annähernde Wärme sich in das eisige kalt des Windes mischte. Sicherlich würde es nicht mehr lange dauern, bis die Blattfrische anbrach.»Hibiskusblüte, bitte nicht« Irritiert kniff die Angesprochene ihre Augen zusammen, versuchte irgendwie den Kopf zu drehen, doch reagierte ihr Körper nicht. Kein Muskel wollte sich rühren lassen und so stieß sie lediglich leise die Luft aus, die sich in ihren Lungen gesammelt hatte. Es wunderte sie, dass Echoherz so panisch klang. Dass seine Stimme so voller Sorge und Angst ihren Namen sagte, wo er doch zuvor deutlich gemacht hatte, was er von ihr hielt. Von dem, was sie getan hatte. Von dem, was sie fühlte.

...

»Du weißt, dass das allein DEINE Schuld ist.«

...

»Alles wird gut. Und wenn ich dich dafür in den Fluss schmeißen muss, damit wir schauen, wer nach der grässlichen Blattleere noch der bessere Schwimmer ist«


Wurde wirklich alles wieder gut? Lag die Schuld nicht tatsächlich vollkommen bei ihr und ihrer Leichtgläubigkeit? Das war vermutlich der Augenblick gewesen, an dem sie sich selbst emotional ins Verderben gestürzt hatte. An dem sie angefangen hatte, die Leichtigkeit zu verlieren, die eigentlich ihr ständiger Begleiter gewesen war, selbst nach dem Tod ihrer Eltern. Und es war wohl auch der Augenblick, an dem sie wirklich verstanden hatte, dass das Leben eben nicht nur Glück und Sonnenschein war. Das es ebenso lichte wie dunkle Momente gab. Und das sie, wenn sie nicht aufmerksam und sorgfältig war, ihr eigenes und das Leben ihrer Kameraden in Gefahr bringen konnte. Der Anfang der Gewissheit, dass nichts für immer blieb und die Angst davor, noch mehr zu verlieren. Beziehungsweise die Angst vor dem Schmerz, die sie überkam, wann immer sie eine Katze verlor. Und wie schmerzhaft die Gewissheit sein konnte, ein Leben lang untätig neben der Katze hergelebt zu haben, die man mehr liebte als sich selbst.



Hibiskusblüte hatte bereits viele Katzen in ihrem Leben verloren. Familie, Freunde… ihren ehemaligen Schüler Wespenpfote. Und jeder dieser Verluste hatte ihr ein bisschen Freude und ein bisschen dieser sprudelnden Lebensenergie geraubt, bis nichts mehr davon übrig geblieben war. Ob es Echoherz auch so ergangen war? Ob er sich nur so verhielt, weil er ein bisschen zu viel verloren hatte? Schmerzlich wurde der verbannten Kätzin bewusst, dass sie genauso wenig Verständnis für ihn gehabt hatte wie er für sie. Und dass sie selbst vielleicht gar nicht unbedingt unschuldig war, diese Ablehnung vielleicht sogar verdient hatte. Denn nun schien er jede ihrer Auseinandersetzungen vollkommen auszublenden. Sie spürte seine Nähe, während ihr Bewusstsein ein weiteres Mal versuchte, sich gegen die Dunkelheit aufzulehnen, die sich stetig in ihrem Sichtfeld ausbreitete. „Ich will nicht…“ Versuchte sie zu sagen, doch entkam ihrer Kehle nicht mehr als ein Hauch. Ob sie überhaupt gehört werden würde, war unklar. Sie würde sterben. Und das machte ihr eine panische Angst. „Ich... Echoherz… ich habe Angst.“ Miaute sie schwach, blinzelte langsam und spürte, wie der Druck auf ihrer Brust immer überwältigender zu werden schien. Sie wollte nicht sterben, sie hatte zu viel falsch gemacht, zu viele Katzen verletzt, um jetzt einfach so gehen zu können. Würde der SternenClan sie überhaupt aufnehmen? Wachte dieser überhaupt noch über sie?



Beginn der Ewigkeit

...

»Ich möchte nicht, dass du gehst. Du bist mir wichtig. Vielleicht können wir noch einmal zu Jubelstern gehen.«

...

»Dein Platz zum Leben ist hier!«

Wenn ihre Achtlosigkeit bisher ihre größte Schwäche gewesen war, was war es nun? Ihre Liebe? An dem Moment, an dem sie wissentlich entschieden hatte, sich gegen die Gesetze ihres Clans zu stemmen, um der Liebe ihres Lebens nicht beim Hungern zuschauen zu müssen, hatte sie augenscheinlich in Jubelsterns Augen einen unverzeihlichen Fehler begangen. Gern hätte Hibiskusblüte behauptet, aus einem Gemeinschaftsgefühl heraus Beute gestohlen zu haben, aber das wäre gelogen gewesen. Denn egal, wie hilfsbereit die Kriegerin sonst immer gewesen war, der Verlust hatte sie verändert. Sie verbittert und nun war sie drauf und dran, ihr Zuhause für immer verlassen zu müssen. Bereute sie es? Nein, sie bereute es nicht. Doch nur der SternenClan wusste nun, welche Wege sie sich damit selbst zerstört hatte. Trotzdem zerriss es sie, wie viel Verzweiflung von ihrer besten Freundin ausging, wie viel Verständnis sie ihr entgegengebracht hatte, die Worte und Taten Hibiskusblütes vollkommen ausblendend.


Mittlerweile war sie froh darum, dass Bienenwolke noch erfahren hatte, wie sehr sie von Hibiskusblüte geliebt wurde. Denn das war etwas, was die verbannte Kätzin nur ungern mit ins Grab genommen hätte. Und nun blieb ihr die Gewissheit, dass sie ein einziges Mal in ihrem Leben nicht feige gewesen war. Obwohl ganz sicher, dass ihre beste Freundin die schiere Tragweite ihrer Worte verstanden hatte, war sie sich nicht. Doch das war nicht wichtig, sie ging mir dem Wissen, alles Relevante gesagt zu haben. Auch wenn sie natürlich gern noch mehr gesagt hätte. Undeutlich brummend ließ Hibiskusblüte unter Schmerzen ihren Kopf in Richtung Echoherz rollen. Es glich einem Wunder des SternenClans, dass sie dazu überhaupt noch in der Lage war. Immer noch saß die Angst tief, die Ungewissheit, was nun mit ihr geschehen würde, ließ sie kaum vernehmbar winseln. Doch strahlte der andere Krieger eine Wärme aus, die ihr eine Idee von innerer Ruhe schenkte. Sie war nicht allein, egal, wie einsam sie sich in den letzten Monden gefühlt hatte.

Obwohl sie sich vollkommen sicher war, die Augen geöffnet zu haben, war das Bild vor diesen lediglich undeutlich. Der schwarze Rand, der sich schon zuvor bemerkbar gemacht hatte, nahm nun fast ihr gesamtes Blickfeld ein und eiskalt überkam sie die Gewissheit, dass ihr die Zeit wie Sand durch die Krallen rann. „Es ist okay.“ Hörte sie sich selbst wispern, nicht genau wissend, woher diese Worte überhaupt kamen. War es okay?Jetzt, wo der pochende Schmerz langsam, aber sicher einer sich leicht anfühlenden Taubheit wich, fiel es Hibiskusblüte leichter zu akzeptieren. Wenn sich sterben so anfühlte… war es doch irgendwie ganz in Ordnung. Nur entfernt nahm die grau gemusterte Kätzin wahr, wie Echoherz versuchte, ihren Pelz zu reinigen, etwas für sie zu tun, es ihr leichter zu machen. Und das war der Augenblick, an dem Hibiskusblüte sich vollkommen sicher war, am Ende das Richtige getan zu haben. Vielleicht wäre es angebracht gewesen, noch etwas direkt an den Krieger zu richten, irgendetwas, um ihm die kommende Zeit zu erleichtern, doch fehlte ihr die Zeit und der Atem.

Kraftlos drehte ihr Kopf sich abermals zur Seite, bis sie in den leicht bewölkten Himmel schauen konnte. Die dunklen Ränder erschwerten es ihr wirklich etwas zu erkennen, doch wäre sie nicht in der Lage gewesen die ersten Herzschläge der Morgendämmerung zu verpassen. Das kräftige Rot der aufgehenden Sonne erstreckte sich über den Himmel, setzte den Horizont in Brand und versprach ihnen bedeutungsschwanger den Beginn der nahenden Blattfrische. Der Kampf hatte ein Ende.

Es war vorbei.

„Pass auf sie auf.“ Ein letztes Mal bäumten die Kräfte in Hibiskusblüte sich auf, protestierten gegen das, was unweigerlich geschehen würde, doch war da keine Angst mehr. Es gab nichts, wovor sie sich jetzt noch fürchten müsste. Während die Atemzüge der gemusterten Kätzin immer flacher und flacher wurden, war sie der festen Überzeugung, das Gesicht ihres Vaters zwischen den Wolken erkennen zu können, bis ihr letzter Herzschlag im Licht der aufgehenden Sonne verklang.

Wollt ihr mich sehn,
So schließt die Augen.
Wollt ihr mich hörn,
So lauscht dem Wind.
Wollt ihr mich sehn,
Schaut in die Sterne.
Wollt ihr mich hörn,
Kommt an den Fluss.

"He's got you mesmerised while I die"

flower



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if we must part forever
give me but one kind word
while my heart’s breaking

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BeitragThema: Re: Breiter Strom   Breiter Strom - Seite 21 EmptyMo Jun 27, 2022 7:28 pm




o Boris o

BlutClan | Normales Mitglied | männlich | #28


Boris war unglaublich wütend. Auf diesen räudigen Clan-Kater, auf Selina, auf Djinn… auf sich selbst.
In diesem Moment wollte er nichts anderes, als seine Zähne in den Nacken seines Gegners zu schlagen und die Sache zu beenden. Fliehen? Niemals! Aufgeben? Niemals!
Er kämpfte noch eine Weile, bis er spürte, wie der Kater seinen Griff lockerte, ihm zu keifte, er solle verschwinden und leben. Boris hatte für einen Moment das Bedürfnis, die Schwäche zu nutzen und erneut anzugreifen, doch nur für einen Moment.
Der Kater hielt keuchend Inne und starrte den Anderen an. Er wollte ihn laufen lassen? Warum? Boris hätte ihn getötet, wenn sich die Gelegenheit ergeben hätte.
Der FlussClan Kater erinnerte ihn in diesem Moment zu sehr an Bamboo, mit seinem gefleckten Pelz. Bamboo… Er hätte sich für den Kater entscheiden sollen, statt für seinen Clan. Was hatte sein "Clan" ihm je gegeben? Nichts. Was hatte Djinn ihm je gegeben? Nichts.
Doch vielleicht… War es noch nicht zu spät?
Noch nicht zu spät, eine andere Entscheidung zu treffen?
Boris riss sich los machte einen Satz, um etwas Abstand zu seinem Gegner zu gewinnen. Er schwankte, als ihm kurz schwarz vor Augen wurde. Einen letzten Blick warf er zu dem Clan Kater, fletschte einen Moment die Zähne, drehte sich dann um und humpelte auf zittrigen Beinen davon.
-> Kanal


Erwähnt: Rußpelz (ind), Selina, Djinn, Bamboo
Angesprochen: -
Ort: Breiter Strom -> Kanal


Zusammenfassung: Reißt sich aus Rußpelz' Griff los und flieht.

Code by Moony, angepasst Esme,
pic by deviantart.com/WanderingSwordman





o Ulmenpfote o

FlussClan | Schüler | weiblich | #38


Ulmenpfote kauerte sich unter den Strauch und blickte zurück zu den Kämpfenden. Auf einmal spürte sie, was das Junge neben ihr gegen sie taumelte und sich an an sie presste.
Die Schülerin atmete überrascht ein, rollte dann aber schützend ihren Schweif um das getigerte Kätzchen. Auch sie konnte die Nähe gerade sehr gut gebrauchen.
"Esme…", murmelte sie und grübelte über den Namen nach. Er fühlte sich so einsilbig an… War das ein typischer BlutClan Name? Wenn das stimmte, war es kein Wunder, dass sie Ulmenpfotes Namen komisch fand.
Diese hatte sich mittlerweile etwas beruhigt und obwohl sie ihre Ohren noch immer flach an den Kopf gepresst hatte, schaffte sie es zumindest, ihre Krallen einzufahren und ihr Fell etwas anzulegen. Tatsächlich half ihr die Anwesenheit von Esme dabei.
So verharrte die schildpatt Kätzin eine Weile, bis der graue Pelz von Jubelstern ihre Aufmerksamkeit erregte. Warum lag sie so still? Ulmenpfotes Mund klappte auf und sie beugte sich etwas nach vorne, ihr Nackenfell wieder gesträubt. Sie war doch nicht…?
In diesem Moment hörte sie, wie eine der BlutClan Katzen zum Rückzug rief.
Stockend atmete sie ein, denn sie wusste nicht, ob sie erleichtert sein sollte, dass es vorbei war, oder schockiert über was sie gesehen hatte.
Als Esmes leise Stimme an ihr Ohr drang, sah sie hinunter zu dem Jungen.
"Ich…", begann sie und schluckte. "Ich glaube schon."
Langsam schob sie sich aus dem Gebüsch hervor, wartete auf Esme und sah dann zu Hirschfänger, der in der Menge stand. Was würde als nächstes geschehen? War Jubelstern wirklich tot? Und Esme? Würde sie weggeschickt werden? Ihre Schweifspitze rollte sich unwillkürlich um die Schultern des Kätzchen.


Erwähnt: Jubelstern, Djinn (ind), Hirschfänger
Angesprochen: Esme
Ort: Breiter Strom | Gebüsch -> Ufer


Zusammenfassung: Versteckt sich mit Esme und wartet den Kampf ab. Kommt dann hervor und wartet auf weitere Anweisungen von Hirschfänger.

Code by Moony, angepasst Esme
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~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~

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BeitragThema: Re: Breiter Strom   Breiter Strom - Seite 21 EmptyMo Jun 27, 2022 9:07 pm

Goldmeer
#006 || weit weg vom Kampfgeschehen auf der WoC Seite der Grenze

Die Kätzin war eine ganze Weile dem breiten Strom gefolgt, war immer wieder hin und zurück gegangen und hatte nachgedacht über alles und jeden, war jedoch zu keinem sonderlich befriedigenden Schluss gekommen. Ihr Herzschlag und Puls hatten sich mittlerweile beruhigt und somit wurden auch ihre Gedanken klarer, waberten jedoch irgendwo weiter um Wildfeuer, Ahornblatt und Brombeerstern. Sie würde sich daran gewöhnen müssen das die Tochter des Anführers irgendwann seinen Posten übernehmen würde und sie bemühte sich es positiv zu sehen und nicht als Bevorzugung weil sie nun einmal sein eigen Fleisch und Blut war - Brombeerstern war klug, aber sie konnte es ihm auch nicht absprechen oder gar übel nehmen wenn er sich von der familiären Beziehung beeinflussen ließ. Wer würde nicht auch gerne seine eigenen Jungen auf einem solchen Posten sehen? Seufzend beschloss sie schließlich das es Zeit war ins Lager zurück zu kehren - sie hatte es auch geschafft etwas zu fangen, eine Spitzmaus und ein Eichhörnchen, beide waren sogar nicht schlecht genährt, man merkte das die Blattleere langsam aber sicher dem Ende entgegen sah und Goldmeer war wirklich froh darüber, die Kälte war anstrengend und sie freute sich über die ersten warmen Sonnenstrahlen der Blattfrische.

tbc: WolkenClan Lager

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BeitragThema: Re: Breiter Strom   Breiter Strom - Seite 21 EmptyMi Jun 29, 2022 10:55 am


Echoherz

FlussClan » Krieger « #157


Die letzten Momente von Hibiskusblütes Leben schmerzten den Krieger, wie kaum ein anderer Verlust ihn geschmerzt hatte. Ihr Tod war grausam, doch noch schlimmer erging es dem Krieger, als er den Worten seiner ehemaligen Clangefährtin zuhörte. Ein kalter Schauer glitt über seinen Rücken hinweg, als er von ihrer Angst hörte, insbesondere da er nicht wusste, was er tun sollte. Echoherz war diese Situation vollkommen hilflos ausgeliefert worden, zu stur, um wirklich loszulassen.
Pass auf sie auf.
Der große Kater bebte, während er an Hibiskusblütes Seite kauerte und ein trauervolles Jaulen zurückhielt. Erst als die Kriegerin still dalag, erlaubte sich der Kater, seine Gefühle frei herauszulassen.

Nachdem das Jaulen des Katers verklungen war, blickte er geradezu wimmernd auf Hibiskusblüte herab und spürte, wie seine Hilflosigkeit langsam wich. Stattdessen löste ihr Anblick in ihm heiße Wut aus, denn am liebsten würde er den BlutClan Katzen folgen, die die Grenze räumten und verschwanden. Doch er würde sterben, wenn er einen Racheversuch ausüben würde, dass wusste der Krieger genau. Hibiskusblütes Opfer wäre umsonst, sollte er es versuchen.
Doch es gab zumindest Katzen, die er zur Rede stellen konnte. Wütend funkelten seine Augen über den blutigen Platz, auf der Suche nach Jubelstern und Spatzenpelz. Diese Mäusehirne hatten sich vor einiger Zeit zu sehr von ihren Emotionen leiten lassen und nun waren gute Katzen gestorben!

Echoherz Wut verpuffte allerdings, als sein Blick zunächst auf dem leblosen Körper seiner Anführerin hängen blieb und wenig später auch den stillen Körper Spatzenpelz' fand.
»Was ist aus dem FlussClan geworden?«, wisperte er leise zu sich selbst, überrascht und mit neuer Trauer. Sein Clan hatte seine Anführerin verloren. Nach der Verbannung hatte sich das Lager bereits unvertraut angefühlt, doch nun war die einzige Konstante auch noch fort.
Der Krieger richtete sich auf Hirschfänger, der angespannt über Spatzenpelz' Körper gestanden hatte. Was würde er nun tun? Was würde er ihnen nun sagen?

Erschöpft drehte sich der Krieger zurück zu Hibiskusblüte und begann, erschöpft das Blut von ihrer Brust zu waschen. Zwar sickerte ab und an neues Blut nach, doch davon ließ er sich nicht stören. Sie war als FlussClan Katze geboren und in einer Tat, die jeder FlussClan Katze gleichstand, gestorben. Echoherz würde sie ins Lager bringen und dort würde sie eine Totenwache bekommen, wie es ihr zustand. Wenn er darum kämpfen musste, würde er das auch tun!
Müde glitt seine Zunge über das Fell der Kätzin, bis ihm Bienenwolke in die Sinne kam. Kurz hielt er inne, fuhr dann aber entschlossener fort. Seiner Gefährtin konnte er ihre Beste Freundin nicht voller Blut bringen... doch konnte er wirklich auf Bienenwolke aufpassen? War er der richtige Kater für sie? Nach allem, was in den letzten Monden geschehen war?

Verabschiedet Hibiskusblüte. Ist wütend auf sehr viele, doch die Wut verpufft, als er Jubelsterns Körper sieht. Weiß nicht, was aus dem FC werden soll. Kümmert sich dann um Hibiskusblütes Körper. « Zusammenfassung

Code by Moony | Bild von NightyStorm

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BeitragThema: Re: Breiter Strom   Breiter Strom - Seite 21 EmptyDo Jun 30, 2022 12:19 am


Blasspfote
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#028 / steckbrief / wolkenclan schüler

Sehr zufrieden mit sich selbst zuckte Blasspfote mit den Schnurrhaaren und sah zu Dunstwirbel. Es gefiel ihm, dass seine Mutter seine Mentorin von der Stellung im Clan nun überragte und somit gegen ihre Entscheidungen vorgehen konnte. Vielleicht sollte er sich selbst auch das Ziel setzen, einmal in ihren Pfotenspuren zu treten. Allerdings würde das eine ganze Menge Arbeit mit sich bringen und Blasspfote war sich nicht sicher, ob es das wirklich wert war. Kurz schielte er zu Eibenpfote, die irgendetwas vor sich hin plapperte, das er nicht verstand. Wenn er sie davon überzeugte, einmal Zweite Anführerin werden zu wollen, würde er sich selbst nicht mit den lästigen Pflichten herumschlagen und wäre trotzdem weiterhin nah genug an dem Rang dran, um vielleicht selbst etwas Einfluss wirken zu können.
Nachdenklich folgte er den anderen, verzog leicht das Gesicht, als Eibenpfote genau die Stellen markierte, die bereits markiert worden waren, sagte allerdings nichts. Stattdessen setzte auch er einige (halbherzige) Markierungen und sah dann erwartungsvoll zu Ahornblatt und Dunstwirbel, wartete nur darauf, dass einer von ihnen das Zeichen zum Aufbruch gab.

“Es macht sicherlich eine ganze Menge Spaß, Zweite Anführerin zu sein”, raunte er Eibenpfote zu, als er auf dem Rückweg an ihre Seite glitt, und nickte in Richtung ihrer Mutter. “Bestimmt erlebt man dabei ganz viele Abenteuer, schließlich darf man jedes Mal mit auf die Große Versammlung!”
Der Gedanke, jeden einzelnen Mond mitten in der Nacht auf einer Lichtung sitzen zu müssen und sich das Gerede von anderen Katzen anhören zu müssen, ließ Blasspfote das Nackenfell sträuben, doch war er sich sicher, dass genau so etwas seine Schwester absolut begeistern würde.

tbc: Lager / WolkenClan-Territorium


Erwähnt: Ahornblatt, Eibenpfote, Dunstwirbel
Angesprochen: Eibenpfote

TL;DR
Freut sich, dass er doch nicht weiter trainieren muss und versucht Eibenpfote dafür zu begeistern, Zweite Anführerin werden zu wollen.




~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~




we are here to fight by your side, your majesty. and so we shall, now and always.


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BeitragThema: Re: Breiter Strom   Breiter Strom - Seite 21 EmptyDo Jun 30, 2022 9:13 am

[Out: Der Kampf ist beendet, vielen Dank für eure vielen Posts! Gestorben sind: Jubelstern, Hibiskusblüte und Spatzenpelz; Pantherfeuer ist ohnmächtig. Zurück zum FC kommen die lebenden Katzen beider FC Patrouillen, sowie Esme und Pumafang. Bitte zudem die Leichen mit ins Lager nehmen, sofern dort nichts anderes abgeklärt wurde. Zudem könnt ihr eure verletzten Katzen gerne in der *Heilerliste* zur Behandlung melden. ]

~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~

» Can you feel the Love tonight? «

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BeitragThema: Re: Breiter Strom   Breiter Strom - Seite 21 EmptyDo Jun 30, 2022 11:22 am





Rußpelz

FlussClan | Krieger | Steckbrief | #009



Rußpelz starrte in die Augen des fremden Katers. Er rechnete fast damit, das dieser sein Zögern ausnutze und ihm gleich die Kehle zerreißen würde. Er war bereit ihn zu töten, wenn er auch nur eine Falsche Bewegung machte. Aber das tat er nicht. Er riss sich los und brauchte einige Schwanzlängen Abstand zwischen sie beide. Rußpelz erwiderte das knurren seines Gegners, war jedoch froh als dieser zwischen den Bäumen verschwand. Er hatte sein Leben gewählt. Der silberschwarze Kater sah sich nach seinem Neffen um. Ein Fremder Kater hatte ihm scheinbar geholfen, die kleine aber tödliche Kätzin los zu werden. Aber er sah alles andere als glücklich aus. Rußpelz folgte seinem Blick. Er erkannte den Körper seines älteren Bruder sofort, der dort drüben leblos im Schnee lag. Es fühlte sich unwirklich an. Für einen Moment war es so, als wäre er vor einem Mond noch ein junger Schüler gewesen und hätte seinem Bruder stolz seine neusten Kampftricks vorgeführt. Als hätte er ihm erst gestern stolz davon berichtet, dass er Vater werden würde. Nur Ginsterschattens Gestalt zeigte ihm wie viel Zeit seit jeher vergangen war.
Sein ehemaliger Mentor Hirschfänger stand nur wenige Schwanzlängen von ihm entfernt und dahinter lag ein weiterer lebloser Körper. Jubelstern? War seine Anführerin tot? Leichte Panik durchströmte Rußpelzs Körper und er begann allmählich zu verstehen was hier vorgefallen sein musste. Oh Spatzenpelz was hast du nur angerichtet. Es dauerte einige Momente ehe seine Pfoten ihm wieder gehorchten und ihn zu seiner Familie trugen.
Spatzenpelz richtete seine letzten Worte an seinen Sohn und Rußpelz wurde schlecht. Ob von dem vielem Blut oder der Tatsache das seine Anführerin tot war oder sein Bruder gerade seine Letzen Worte sprach, vermochte er nicht zu sagen. Vielleicht war es alles auf einmal.
Er stellte sich neben Hirschfänger und legte seinem ehemaligen Mentor seinen Schweif auf den Rücken. Jubelstern und Hirschfänger waren sich sehr nahe gestanden, das wusste er.
Er ließ seinen Blick über das Ufer gleiten. Der Schnee der an einigen Stellen bereits zu schmelzen begann war Blut rot gefärbt. Verletzte Katzen überall. Einige hatten bereits die Flucht ergriffen oder waren zurück ins Lager gekehrt. Es waren weniger als bei seiner Ankunft. Der Kater der Ginsterschatten geholfen hatte, war immer noch hier und Rußpelz meinte ihn von früher zu kennen. Vielleicht von einer großen Versammlung? Gehörte er zu einem der anderen Clans? Eine BlutClanKatze schien er jedenfalls nicht zu sein.


Angesprochen:
idr. Boris | idr. Hirschfänger
Erwähnt:
Boris idr. | Spatzenpelz | Ginsterschatten | Hirschfänger | Selina | Pumafang | Jubelstern
Verletzungen:
Tiefe Kratzwunde an der Schulter und weitere kleinere Verletzungen
Zusammenfassung:
Kampfende mit Boris. Entdeckt dann Spatzenpelz und Jubelsterns Leichen. Legt Hirschfänger seinen Schweif auf den Rücken

~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~


Wenn ihr einen meiner Charaktere angesprochen oder auf meine Katzen reagiert habt, gebt mir bitte kurz per PN oder Discord bescheid, damit ich zeitnah darauf antworten kann.

Tolle Bilder:
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BeitragThema: Re: Breiter Strom   Breiter Strom - Seite 21 EmptyDo Jun 30, 2022 11:50 am


Esme

BlutClan » Auszubildende « #21


Als Ulmenpfote sich unter dem Gebüsch hervorschob, folgte das Junge nur zögerlich. Zwar empfand sie der Kätzin ein tiefes Vertrauen gegenüber, dennoch konnte sie immer noch die Schreie hören, die schon längst verklungen waren. Mit kugelrunden Augen sah sich das Kätzchen in alle Richtungen um und drängte sich dann an einen von Ulmenpfotes Hinterläufen.
Waren das... Leichen? Esme war sich sicher, schon welche im Lager gesehen zu haben, wenn Djinn seine Machtdemonstrationen zeigte, doch in diesem Fall konnte das kleine Kätzchen tatsächlich auch Trauernde unter den Fremden ausmachen. Als würden die Leichen nicht zu Angst führen, sondern tatsächlich zu Verlust.
Da Ulmenpfote schützend ihre Schwanzspitze um sie legte, drängte sich das Junge enger an die Schildpattfarbene. Wer war dieser braune Kater, den sie anblickte? Esme traute sich gar nicht erst zu fragen, sondern wünschte sich einfach, für einige Momente vor neugierigen Blicken geschützt zu sein.
Das Junge fuhr allerdings zusammen, als ein Jaulen sie erreichte. Mit großen Augen starrte die silbergraue Kätzin zum Fluss, an dem ein großer Kater neben einer grauweißen Katze kauerte. Wenn Esme es richtig sah, war auch diese verstorben.
Doch was jetzt? Wohin sollte sie gehen? In den BlutClan konnte sie nicht zurückkehren, dort würde sie mit Krallen begrüßt werden. Ihr Herz pochte heftig und schnell vor Anstrengung, Angst und Müdigkeit. Am liebsten würde sie einfach nur schlafen, genau hier, und wenn sie aufwachte, würde sie keine Sorgen mehr haben. Allerdings war die Angst deutlich zu stark zu spüren, hinderte sie daran, genau dieser Idee zu folgen.
Zittrig löste sich das silbergraue Junge und schob sich zwischen Ulmenpfotes Vorderpfoten. Mit großen Augen blickte sie zu dieser hoch, auch wenn sie nur deren Kinn erkennen konnte, und stieß dann kurz gegen das rechte Vorderbein der Kätzin. Ohne etwas zu sagen, starrte Esme einfach nur zu der Kätzin hoch. Sie fürchtete, was als nächstes passieren würde, wagte es aber auch nicht, irgendetwas deutliches auszusprechen. Sie konnte schließlich nichts verlangen, nur sehen, wo sie landete.

Folgt Ulmenpfote und schaut sich um. Ist beunruhigt von all den Toten und sucht Schutz bei der Schülerin. Weiß nicht, was aus ihr werden wird, weshalb sie sich zwischen deren Vorderbeine stellt und nonverbal nach Antworten sucht. « Zusammenfassung

Code by Moony | Art by Zuncik

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BeitragThema: Re: Breiter Strom   Breiter Strom - Seite 21 EmptyFr Jul 01, 2022 8:41 pm


Hirschfänger


FlussClan꧂Zweiter Anführer꧁Post #073

Hirschfänger wusste nicht was er erwartet hatte. Dass der Schmerz, der ihn ergriffen hatte, einfach verschwinden würde? Dass die Wut ihn verlassen würde und er sich in der Lage sah, die Entscheidungen zu treffen, die er treffen musste? Diese hier war einfach gewesen. Es hatte keinen einzigen Zweifel mehr gegeben, dass Spatzenpelz zu unberechenbar geworden war.
Aber nun? Ein einziger, halb erstickter Laut verließ seine Kehle. Mit einem Mal wünschte er sich wieder zurück an die Seite von Jubelstern. Der Drang, sich einfach neben ihrem Körper zusammen zu kauern, wurde für einige Herzschläge lang so übermächtig, dass er seine Krallen in den Boden bohren musste, um nicht auf der Stelle kehrt zu machen. Nicht jetzt. Nicht so. Er würde es bereuen Jubelstern hätte nicht gewollt, dass er ihretwegen der Realität entschwand. Er würde es nicht wollen, wenn er klar denken könnte. Das hier war nicht der Ort dazu. Nicht jetzt. Es war zu spät.

Plötzlich spürte er, wie sich ein Schweif auf seinen Rücken legte. In seiner Verwunderung hielt er inne. Lange genug, um zu registrieren, dass es Rußpelz war, der an ihn und Spatzenpelz herangetreten war. Als er merkte, wie es ihn im nächsten Moment wieder zu überwältigen drohte, rief er sich die Situation nach der Verbannung vor Augen. Auch in der Situation hatte er sich überwältigt gefühlt. Aber immerhin war er so klug gewesen, das zu erkennen. Er wusste doch, dass es ihm half, Abstand von so einer Situation zu gewinnen! Wieso tat er das dann also nicht? Wieso konnte er sich nicht einen Moment nehmen, um sich zu sammeln? Der Kampf war vorbei, der BlutClan zog sich zurück und er würde niemandem helfen können, wenn er sich nicht selbst unter Kontrolle hatte.
Hatte er sich nicht etwas ähnliches gesagt, als er nach der Verbannung aufgebrochen war, um zu jagen? Doch. Und er hatte richtig gelegen. War das nicht der Grund, wieso er es so hasste aus einem Impuls heraus zu handeln? Hirschfänger schloss die Augen und atmete tief durch. Ein erstes Mal, dann ein zweites und noch einmal.

Als er wieder die Augen aufschlug, blinzelte er. “Danke Rußpelz, murmelte er. Sein ehemaliger Schüler musste erkannt haben, wie es um ihn stand. Der Blick des Katers wanderte über das Schlachtfeld. Der Boden war rot gefärbt vor Blut, kaum eine Katze schien unbeschadet davon gekommen zu sein. Pantherfeuer lag auf der Seite im Schnee und ein Stück von ihnen entfernt kauerte Echoherz neben einem Körper mit hellem Pelz. Hibiskusblüte? Waren sie beide gestorben, genau wie Jubelstern?
Sein Blick blieb an einem Kater hängen, der ihm gänzlich unbekannt war. Und was tat er hier? Jeder Streuner wäre doch bei der Aussicht eines Kampfes sofort weggelaufen, wenn er mit ihm nichts zu tun hatte. Und was ein Streuner bei einem Kampf gegen den BlutClan zu suchen hatte, wollte ihm einfach nicht in den Kopf.
“Du weißt nicht zufällig, was dieser Kater da drüben hier zu macht”, fragte Hirschfänger leise, den Blick fest auf den Unbekannten gerichtet.

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BeitragThema: Re: Breiter Strom   Breiter Strom - Seite 21 EmptyMo Jul 04, 2022 12:42 pm





Rußpelz

FlussClan | Krieger | Steckbrief | #010



Hirschfänger schien sich wieder etwas gesammelt zu haben und bedankte sich bei ihm. Rußpelz nickte seinem einstigen Mentor zu. Er konnte sich kaum vorstellen, welche Last nun auf einmal auf die Schultern des Katers niedergegangen waren. Seine Gefährtin war tot und die Verantwortung für den gesamten Clan lag nun in seinen Pfoten. Es kam ihm selbst etwas unwirklich vor. Jubelstern war die einzige Anführerin, an welche er sich erinnerte. Sie hatte ihn zu Hirschfängers Schüler gemacht und ihm später seinen Kriegernamen gegeben. Sie war immer da. Und nun. Sein eigener Bruder hatte sie getötet. Und sein Mentor seinen Bruder. Nicht das er es Hirschfänger übel nahm. Nein! Er hatte getan, was er tun musste um den FlussClan zu beschützen.
Hirschfänger riss ihn aus seinen Gedanken. Der Kater dort drüben? Rußpelz folgte seinem Blick. Der Kater der Ginsterschatten geholfen hat. “Er hat Ginsterschatten im Kampf gegen eine BlutClanKatze geholfen. Ihm das Leben gerettet”, erklärte er dem braunen Kater neben sich, “Ich glaub ich habe ihn schon einmal auf einer großen Versammlung gesehen! Aus welchem Clan er ist, oder wie er heißt weiß ich allerdings nicht.”. Es war ihm immer noch nicht klar, warum der Fremde ihnen geholfen hatte, aber er war ihm dankbar dafür. Andernfalls würde wohl auch Ginsterschatten nicht mehr unter ihnen weilen.



Angesprochen:
idr. Boris | idr. Hirschfänger
Erwähnt:
Boris idr. | Spatzenpelz | Ginsterschatten | Hirschfänger | Selina | Pumafang | Jubelstern
Verletzungen:
Tiefe Kratzwunde an der Schulter und weitere kleinere Verletzungen
Zusammenfassung:
Redet mit Hirschfänger

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Wenn ihr einen meiner Charaktere angesprochen oder auf meine Katzen reagiert habt, gebt mir bitte kurz per PN oder Discord bescheid, damit ich zeitnah darauf antworten kann.

Tolle Bilder:
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Leah
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Leah


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BeitragThema: Re: Breiter Strom   Breiter Strom - Seite 21 EmptySa Jul 09, 2022 12:35 pm





FlussClan | Krieger | #049 | *Toyhouse*
Als Pantherfeuer das nächste Mal die Augen aufschlug war es um ihn herum ruhig. Heftig pochten die Wunden, die der Anführer des BlutClans ihm zugefügt hatte, während er blinzelnd versuchte seine Sicht zu klären. Wie lange hatte er auf dem dreckigen Boden gelegen? Sein dunkler Pelz war vollkommen durchweicht – wobei er nicht genau einschätzen konnte, ob der schmelzende Schnee oder doch das ganze Blut daran schuld war. Alles in allem: Er fühlte sich schrecklich. Mit einem leisen seufzen versuchte er sich aufzurichten, zischte durch zusammengebissene Zähne und kniff die Augen zusammen. Binsenflut würde ihn umbringen, wenn sie ihn so sah. Kurz dachte er sogar darüber nach ein spontanes Bad im Fluss zu nehmen, um seinen Körper runterzukühlen und den ganzen Mist aus seinem Fell zu waschen, doch fiel ihm rechtzeitig ein, dass sie immer noch nicht genau wussten, was die Zweibeiner mit dem Wasser angestellt hatten. Abgesehen davon, dass er vermutlich zu schwach war, um in seinem Zustand mit solch einer großen Temperaturschwankung umzugehen.

Irritiert schüttelte Pantherfeuer den Kopf, versuchte irgendwie seinen Körper zu strecken und etwas Leben in seine Gliedmaßen zu bringen. Im selben Zuge begann er langsam sich umzuschauen und was er sah, ließ sein Herz einen erschrockenen Hüpfer machen. So viel Blut. Er erkannte Leiber, die am Boden lagen und all das kam ihm vor wie ein verzerrter Traum. Etwas, was nicht echt kein konnte. Auf den zweiten Blick erkannte auch, um welche Körper es sich handelte und sein erste impulsive Reaktion war es, den spärlichen Rest an Mageninhalt in den nächstliegenden Busch zu versenken. Ihm war schwindelig und schlecht, Angst schnürte ihm die Kehle zu, während er hilflos auf Hirschfänger und Rußpelz zu stolperte, die sich über irgendetwas zu unterhalten schienen.

„Was… was machen wie jetzt?“ Hauchte er nur, versuchte auf allen vier Pfoten stehenzubleiben, während das Triumpfgefühl, welches ihn überkommen hatte, als der BlutClan-Anführer sich zurückgezogen hatte vollkommen verschwunden war.

"Remember. We are blood. Never stop flowing. Keep moving."
Erwähnt: Binsenflut, Djinn, alle Katzen, die noch am Ort sind
Angesprochen: Hirschfänger, Rußpelz (id.)
Sontiges: Gegner Djinn, hat tiefe Krallenverletzungen an der Schulter bis zur Flanke

Tldr: Erwacht wieder, versucht sich zu orientieren und registriert was alles geschehen ist. Fragt Hirschfänger, was sie nun tun werden.




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if we must part forever
give me but one kind word
while my heart’s breaking

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