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Streuner & Hauskätzchen
Das RPG
Jahreszeit:
Blattleere

Tageszeit:
Sonnenhoch [22. Juni 2024]

Tageskenntnis:
Kalt ist es in den Territorien der Clans geworden. Die Beute hat sich fast vollständig unter die Erde oder in die Bäume zurückgezogen, sodass die Territorien ruhig daliegen. Die Blattleere ist so richtig in den Territorien angekommen, und vor Schnee kann sich keine Katze mehr verbergen. Vom östlichen Zweibeinerort schleichen sich langsam die dunklen Wolken heran, die sich über den Territorien des WolkenClans und DonnerClans geöffnet haben: es schneit. Dicke Flocken legen sich über den Wald, färben ihn weiß, und machen es unangenehm für alle Waldbewohner. Zweibeiner und ihre Hunde sieht man hier kaum, während der Schnee so dicht fällt. Hauskatzen lassen sich gar nicht erst blicken.

Beim WindClan und FlussClan sieht das noch anders aus. Zwar scheint die Sonne nicht und die Winde sind kalt, doch von den dicken Flocken sind diese Clans vorerst verschont. Hin und wieder schneit es ein wenig, doch es ist bei weitem nicht genug Schnee, um die Territorien darin zu begraben. Der Fluss ist nun allerdings gefroren – das Eis ist allerdings nicht dick genug, um eine Katze zu tragen!

Besonders betroffen:
DonnerClan und WolkenClan: starker Schneefall
FlussClan: Eisschicht auf dem Fluss

Territoriums-
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 Zweibeinerbrücke und Pfad

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BeitragThema: Re: Zweibeinerbrücke und Pfad   Zweibeinerbrücke und Pfad - Seite 2 EmptySo 21 Jan 2024, 17:09



.:Wildpfote:.

flussclan
schüler
#029
Tröstend berührte die bunte Kätzin die Kriegerin an der Schulter. Flüsterwinds Verlust schien ihr besonders nahe zu gehen, es würde lange dauern, bis sie diesen Kater, Eichenherz, vollständig verdrängen konnte. Ganz leicht würde das nicht sein, doch die Zeit heilte bekanntlich alle Wunden und so wünschte auch Wildpfote sich, dass es ihrer Clangefährtin bald besser ging. "Ich weiß nicht viel über Beziehungen", setzte die kleine Katze an "Doch vielleicht kann man diesen Verlust auch als Chance betrachten, das eigene Leben neu auszugestalten. Wenn er schon immer so gefühlt hat, war er sowieso nie der Richtige und deshalb hat es auch etwas Gutes, dass sich alles noch aufgelöst hat bevor du deine Wünsche und Vorstellungen in die Tat umgesetzt hast."
Ihr Schweifspitze zuckte leicht. Wildpfote war noch nie verliebt gewesen. Höchstens hatte sie hin und wieder etwas geschwärmt, doch an diesen kindlichen Spielereien war nie etwas dran gewesen. Jetzt, wo sie mit Flüsterwind über solcherlei Themen sprach, fragte sie sich dennoch, wann für sie die Zeit kommen würde ähnlich zu fühlen wie es die ältere Kriegerin tat. Sie hoffte, sich niemals mit Trennungen auseinandersetzten zu müssen, Enttäuschungen und schmerzenden Verlusten.

Seufzend wandte die bunte Schülerin ihren Blick zu den Moosbündeln zu ihren Pfoten. Die Sonne war bereits untergegangen und nun erfüllte dichte Dunkelheit das umliegende Territorium. "Vielleicht sollten wir zurückgehen", schlug Wildpfote vor und stupste ihre Begleitung aufmunternd an. Sie hatten genug Trübsal geblasen, nun war es an der Zeit, wieder etwas für den Clan zu tun und das gesammelte Material entsprechend einzusetzen um die Baue für die Blattleere abzudichten. Wildpfote dachte da speziell an die Kinderstube und die ganzen Neuzugänge dort. Vor allem Wasserjunges war munter wie kein anderes Junges. Man sah sie überall, nur nicht in der Kinderstube. Sie würde sich noch einen gewaltigen Schnupfen einfangen, wenn sie bei der Kälte weiterhin so gedankenlos herumsprang, doch Wildpfote war damals nicht anders gewesen, weshalb sie es der Kleinen wohl kaum verübeln konnte.
Sie packte eines der Bündel, die Flüsterwind geformt hatte und schenkte ihr durch den Moosball hindurch ein fröhliches Lächeln, ehe sie sich Richtung Lager in Bewegung setzte.

tbc: FlussClan Lager


Erwähnt » Flüsterwind, Eichenherz, Wasserjunges
Angesprochen » Flüsterwind


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BeitragThema: Re: Zweibeinerbrücke und Pfad   Zweibeinerbrücke und Pfad - Seite 2 EmptyDi 30 Jan 2024, 18:54

Flüsterwind

Kiegerin | FlussClan



Es würde wohl noch eine ganze Weile dauern, bis der Verlust aufhörte, so weh zu tun. Dennoch entlockten Wildpfotes Worte mir ein leichtes Lächeln. Immerhin konnte ich wohl kaum behaupten, dass sie Unrecht hatte. Natürlich wünschte ich mir, dass Eichenherz mein Vertrauen und meine Zuneigung wert gewesen wäre. Ich hatte davon geträumt, dass wir unser Leben über längere Zeit teilten und gemeinsam in die Zukunft blickten, was auch immer da noch kommen mochte. Aber die Handlungen und das Verhalten des Katers hatten das verunmöglicht und ihm hatte auch nichts daran gelegen, sich auszusprechen und es noch einmal von Neuem zu versuchen. Wenn irgendetwas an der ganzen Sache gut sein konnte, hatte Wildpfote wohl Recht. Besser jetzt als später, wenn ich noch mehr Zeit miteinander verbracht und mehr von unserer Zukunft zusammen gebaut hatten.
Da hast du wohl Recht, miaute ich und mein rechtes Ohr zuckte leicht bei diesen Worten. Am Ende weiß ich jetzt immerhin, woran ich bei ihm bin. Ich schüttelte mich leicht, als könnte ich den Schmerz damit ein wenig loswerden, bevor ich noch hinzufügte: Für meine Träume und Hoffnungen gibt es bestimmt eine bessere Katze. Vielleicht finde ich sie ja, wenn wir uns ein wenig erholt haben. Für einen Augenblick verlor ich mich wieder in meinen Gedanken. Es stimmte wohl, aber manchmal war es schwer zu glauben. Trotzdem wollte ich die Hoffnung nicht verlieren, auch wenn es weh tat und vielleicht hatte das alles noch einen anderen Wert. Ich wusste bislang gar nicht, wie sehr ich mir das eigentlich wünsche, miaute ich dann. Aber dann nicht mit einer Katze wie Eichenherz, schätze ich.
Auch wenn der Kater mein Vertrauen nicht wert gewesen war, war all das vielleicht auch kein Fehler gewesen. Ich war immer vorsichtig gewesen, wenn es darum ging, anderen wirklich zu vertrauen und ich hatte nicht vor, in Zukunft fahrlässig damit zu sein ... aber vielleicht lernte man aus solchen Situationen auch etwas über sich selbst und ich wünschte mir eine Zukunft mit einer andere Katze an meiner Seite. Vielleicht nicht gleich, vielleicht nicht in den nächsten Blattwechseln. Ich wollte mir Zeit nehmen, um Eichenherz zu trauern und ihn gehen zu lassen. In den letzten Monden mit ihm hatte ich zum ersten Mal so einen starken Wunsch nach einer Beziehung verspürt und wenn er nicht der Richtige war, würde sich in Zukunft vielleicht etwas Besseres ergeben.
Ja, lass uns zurückgehen, stimmte ich Wildpfote zu, bevor ich mich hinunterbeugte, um das Moos aufzuheben. Es ist schon ziemlich kalt geworden und es kann nicht schaden, die Baue abzudichten, bevor es noch windiger wird. Mit einem kurzen Nicken zu der jüngeren Kätzin setzte ich mich in Bewegung. Normalerweise sprach ich mit Limettenhauch, wenn es mir schlecht ging. Schon allein weil es mir nicht immer leicht fiel, mit anderen Katzen so frei über meine Gefühle zu sprechen. Aber ich wusste auch, dass es mir in solchen Situationen gut tat, meine Gedanken und Gefühle mit anderen zu teilen und Wildpfote hatte sich als gute Gesprächspartnerin erwiesen.
Um ehrlich zu sein, war ich der Schülerin sogar ein wenig dankbar.


---> FlussClan-Lager [FlussClan-Territorium]


reden | denken | handeln | Katzen
Sonstiges: Redet mit Wildpfote, nimmt dann ihre Moosbündel und macht sich mit der Schülerin auf den Weg zurück in Richtung Lager.
Tbc: FlussClan-Lager

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BeitragThema: Re: Zweibeinerbrücke und Pfad   Zweibeinerbrücke und Pfad - Seite 2 EmptySa 24 Feb 2024, 14:46



.:Pflaumenblüte:.

flussclan
kriegerin
#009
cf: Fluss und Landstück (FCxDC Grenze)

Mit schnellen Sprüngen hetzte die bunte Kriegerin am Flussufer entlang. Das Rauschen de Flusses spornte sie an, genau wie das knistern des gefrorenen Grases zu ihren Pfoten. Jeder Schritt fühlte sich leichtfüßig und schnell an. Immer wieder wanderte ihr grüner Blick über den Fluss hinweg und blieb am Abendglut hängen, der wie ein roter Blitz zwischen den Bäumen hindurchfegte. Ein wenig beneidete Pflaumenblüte ihn für diesen Anblick - es sah spannend und anmutig aus, wie er den Baumstämmen auswich, über Sträucher hinwegsetzte während sie nur die offene Wiese hatte, wo ihr einziges Hindernis der lange Schilf und der aufgeweichte Boden waren.
Sie hatte mit einem ansehnlichen Sprint gestartet und für eine ganze Weile sah es so aus, als würde sie gewinnen. Doch ihre Kraft schwand schnell. Jeder Schritt war plötzlich anstrengend und fordernd, ihr Atem schnell und hastig. Sie hatte noch nie die beste Ausdauer gehabt, doch dieses Rennen musste sie einfach gewinnen! Für ihr eigenes Ego und um vor Abendglut zu prahlen. Also versuchte sie es sich zusammenzureißen, legte nochmals einen Sprint hin, um wieder aufzuholen und kam dann letztendlich schlitternd an der Brücke zum stehen.

Abendglut war haarscharf schneller gewesen als sie und Pflaumenblüte machte kein Geheimnis aus ihrer Enttäuschung. Sie holte einmal tief Luft und versuchte ihren schweren Atem wieder unter Kontrolle zu bringen, ehe sie auf die Brücke trat und schmollend zu dem roten Krieger hinüberblickte. Er war also der Schnellere? So einfach wollte sie das nicht auf sich sitzen lassen, doch vorerst konnte man wohl nichts dagegen tun. Stattdessen trabte sie auf ihn zu, blieb nahe der Grenze stehen und beäugte ihn kritisch von oben bis unten. Ihn so nahe zu sehen erschien ihr ungewohnt und es wurmte sie etwas, dass er so viel größer war als sie. Kein Wunder, dass er mit diesen Beinen schneller gewesen war, schon ein bisschen unfair...
Pflaumenblüte war allerdings keine schlechte Verliererin. Jedenfalls manchmal nicht. Deshalb verzog sich ihr Gesicht schnell zu einem Grinsen. "Du bist gelaufen wie eine WindClan Katze!", miaute sie aufgeregt "Gut gemacht! Aber fast hätte ich gewonnen." Sie warf ihm einen schnippischen Blick zu, ehe sie ihre Aufmerksamkeit auf die Umgebung hinter ihm lenkte. Der Wald.
Ohne den Fluss zwischen ihnen, wirkte dieses Gebiet so nahe. Nur ein Schritt würde sie davon trennen, das Unterholz zu erkunden, doch etwas in ihrem Innern hielt sie zurück. Etwa die Furcht davor, Abendglut würde sie verpetzen? Oder ihr schlechtes Gewissen? Sie schüttelte diese Gedanken ab und musterte stattdessen wieder den großen Krieger. "Du hast echt was auf den Kasten, aber beim nächsten mal mach ich dich zur Schnecke", drohte sie spielerisch und ging vor ihm in eine Kauerstellung. Wie gern sie doch mit ihm gerangelt hätte. Wenigstens ein kleiner Kampf, wie die Schüler, die ihre Kräfte erprobten, doch alles was sie von sich gab war ein aufgeregtes Knurren.


Erwähnt » Abendglut
Angesprochen » Abendglut


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BeitragThema: Re: Zweibeinerbrücke und Pfad   Zweibeinerbrücke und Pfad - Seite 2 EmptyMi 28 Feb 2024, 14:36




Abendglut
DonnerClan - Post 8 - Krieger
Cf.: Fluss und Landstück [DC x FC Grenze]«

Die ersten Schwanzlängen war Abendglut parallel zu Pflaumenblüte am Fluss entlanggerannt, doch schon bald war dieser Weg nicht mehr möglich gewesen. Stattdessen hatte er einen Bogen schlagen müssen, in den Wald hinein, damit er zwischen den Bäumen lief und gar nicht erst riskierte, in den Fluss zu fallen. Dabei war der Anblick von Pflaumenblüte auf der anderen Seite gerade so erfreulich gewesen! Zu sehen, wie ihr Pelz auf der anderen Seite entlangwehte, um sich mit ihm zu messen, war eine ganz besondere Gegebenheit. Nie gab es Wettläufe. Die Clans taten sowas nicht, insbesondere nicht in der frischen Blattleere. Sie sollten die Beute nicht vertreiben, richtig?
Doch warum machte ihm das hier mehr Spaß als darüber nachzudenken, wie wichtig Beute für den Clan war? Vermutlich weil er keine Sorgen haben wollte in diesem Moment. Die Sorgen würden bald kommen. Bald schon musste er sich mehr in seine Pflichten knien, mehr für den Clan tun, ein guter Krieger sein, um das Überleben der DonnerClan-Katzen zu sichern.

Ausdauer. Davon hatte Abendglut viel. Konzentriert atmete er, während er über kleine Hindernisse setzte, zwischen den Bäumen hin und her schlängelte, und darauf achtete, nicht an einer Ranke hängen zu bleiben. Der Weg war weiter, als er geglaubt hatte, doch so waren die Grenzen der Clans nun einmal. Als die Brücke endlich in Sicht kam, preschte der rote Kater aus dem Unterholz hervor und setzte auf die Grenze des FlussClans zu.
Nur für den Hauch eines Moments legten sich Zweifel über sein Herz. Er sollte die Grenze nicht missachten. Das war nicht richtig. Und doch war es ein leichtes, als seine Pfoten auf der anderen Seite landeten und er schlitternd an der Brücke zum Stehen kam. Zischend tippelte Abendglut auf der Stelle herum. Seine Ballen dankten ihm weder für den Wettlauf, noch für den harten Stopp für den er sich entschieden hatte.

Lächelnd blickte der Krieger über die Brücke zu Pflaumenblüte. Warum trübte ihre Enttäuschung seine Freude an dem Sieg? Der Krieger blieb auf seiner Seite des Ufers und betrat die Brücke nicht, auch wenn er nichts mehr wollte, als das. Der kleine Grenzübertritt reichte allerdings für heute und Abendglut konnte nur hoffen, dass er unbemerkt blieb.
»Na, lahme Schnecke?«, brummte der rote Kater als die Kätzin über die Brücke trat. Warum zog es ihn über diese, warum wollte er dort ebenfalls stehen? Seine Lippen zuckten zu einem leichten Grinsen. Sie schien eine Kätzin zu sein, mit der jeder Tag ein Abenteuer sein konnte. Selbst wenn sie nur im Lager sitzen würden.
Das wird nie passieren, meldete sich eine Stimme in seinem Inneren, die ihn an Morgenfrost erinnerte. Sein Bruder würde wahrscheinlich eine Standpauke zurechtlegen, wenn er mit solchen Ideen ankäme. Darüber hinaus lebte Pflaumenblüte einfach nicht im DonnerClan und daran würde sich nichts ändern. So wie er nie in den FlussClan ziehen würde.
Ein belustigtes Schnurren entwich dem Krieger, je näher sie kam. Über den Fluss hinweg hatte Abendglut vergessen, dass sie immer kleiner als er gewesen war. Sie war keine kleine Katze, sie hatte lediglich Pech, dass er so groß war. Tief in seinem Herzen gefiel ihm diese Tatsache. Warum?

»Wie eine WindClan-Katze?«, antwortete Abendglut mit gespieltem Entsetzen und blickte Pflaumenblüte mit übertriebener Miene beleidigt an. »Ich bin eine DonnerClan-Katze. Mit mir könnte keine WindClan-Katze im Wald mithalten.«
Dass das nicht stimmte, wusste der rote Krieger durchaus. Er war nicht gut im Sprint und wenn eine WindClan-Katze sich wirklich darum bemühte, dem Unterholz auszuweichen, würde ihm seine Ausdauer kein Vorteil mehr sein. Doch das musste er der schildpattfarbenen Katze nicht sagen. Diesen Triumph wollte er ihr nicht genehmigen.
Seine Schnurrhaare zuckten leicht.
»Wir finden sicherlich noch etwas, worin du besser bist, als ich.«
Herausfordernd blinzelte er in ihre Richtung, sagte dann allerdings nichts mehr dazu. Pflaumenblüte war eh abgelenkt.

Für einige Momente schwiegen sie beide. Doch während die gemusterte Kriegerin den Wald hinter ihm betrachtete, lagen seine grünen Augen nur auf ihr. Ihre spannende Aura war so dicht neben ihr noch viel stärker. Wie sollte er sich davon nur wieder lösen und im Lager verschwinden, als wäre nie etwas gewesen? Abendgluts Ohren zuckten, während sein Blick über ihr Gesicht huschte. War sie so neugierig wie er, während sie da in den Wald blickte. Wollte sie auch mehr erleben?
»Oh, das kannst du gerne versuchen«, schnurrte Abendglut erheitert, als Pflaumenblüte sich losriss und ihm verkündete, dass nächstes Mal er der Verlierer sein würde. »Aber ich denke, meine Chancen stehen ganz gut hier. Nicht wahr, lahme Schnecke?«
Auch wenn die Worte scharf klingen könnten, waren sie seitens des Kriegers als Herausforderung eingestuft. Warum er "lahme Schnecke" so betonte, konnte er selbst nicht sagen. Es macht ihm einfach Spaß.
Als sich die Kätzin ihm gegenüber hinkauerte und ihn spielerisch anknurrte, sank er automatisch in seine eigene Kauer. Dabei schlug sein Herz auf ganz seltsame Weise. Der Gedanke, jemals hier wegzugehen und ins Lager zurückzukehren, schien ihm vollkommen unmöglich. Warum sollte er zurückkehren, wenn sie hier war?
Knurrend wartete Abendglut darauf, dass Pflaumenblüte etwas tat. Sein Schwanz schlug hin und her, seine Vorderpfoten zuckten hier und da. Was auch immer sie vorhatte, seine Neugierde war vollkommen geweckt.

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BeitragThema: Re: Zweibeinerbrücke und Pfad   Zweibeinerbrücke und Pfad - Seite 2 EmptySa 02 März 2024, 21:33



.:Pflaumenblüte:.

flussclan
kriegerin
#010
Glücklicher, aber im Kern immer noch leicht beleidigt, musterte Pflaumenblüte den roten Krieger ausgiebig. Lahme Schnecke - eigentlich hatte sie ihn so nennen wollen! Doch sie gönnte ihn diesen Triumph und ließ zu Antwort nur ein missmutiges Schnauben hören. Mit etwas mehr Aufwärmung wäre er mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit gegen sie abgeschmiert, auch wenn das eher ein Wunschdenken war als eine Tatsache. Sie musste zugeben, dass er schnell war. FlussClan Katzen saßen den meiste Zeit des Tages nur herum und es gab wenig Gelegenheiten, Ausdauer oder Sprint besser zu trainieren. Sein Leben wirkte in ihren Augen so unfassbar viel aufregender und sie würde alles dafür geben, auch nur einen Tag mit ihm im DonnerClan leben zu dürfen. Doch sonderlich realistisch war diese Vorstellung nicht. Die Grenzen waren klar gesteckt. Beide Katzen hatten ihre Familien, ihr Zuhause. Warum gefiel ihr dieser Gedanken nicht?
Abendglut verlor sich ein wenig in seinen Neckereien. In den grünen Augen der Kriegerin keimte ein herausforderndes Funkeln auf, während sie seinen Worten mit einem beleidigten Blick folgte. Etwas, worin sie besser war als er? Da gab es so einige Dinge. Hatte Abendglut etwa vergessen, was ihren Clan von dem seinigen unterschied? Sie wollte sich gar nicht vorstellen, wie sich der gestreifte Krieger im Fluss anstellen würde. Innerhalb weniger Augenblicke würde er ohne Hilfestellung sicher auf den Grund sinken, ähnlich wie ein Stein, den man von der Uferkante stieß. Doch einen Kommentar dazu ließ sie nicht hören. Noch nicht.
Stattdessen zuckten ihren Ohren, provoziert dadurch, dass er nochmal die Beleidigung betonte die sie ihm auch noch zu Beginn ihres Rennens vorgelegt hatte. Alles was er gerade sagte war mehr als nur Absicht und nur darauf ausgerichtet, sie zu provozieren, was, wie Pflaumenblüte schwermütig zugeben musste, auch bestens funktionierte.

Gewurmt verharrte sie in ihrer Kauerstellung. Ihr Schweif zuckte hin und her, während sie den großen Krieger mit funkelnden Augen fixierte. Jedoch lag keine Boshaftigkeit darin. Viel eher eine verspielte Feindseligkeit, ähnlich wie bei rangelnden Geschwistern. "Du hast ein ganz schön großes Mundwerk für eine Landratte!", miaute sie herausfordernd "Eine WindClan-Katze hätte sicherlich bessere Manieren als du."
Sie lächelte leicht, zeigte ein wenig ihre spitzen Zähnchen. Die Anspannung in ihrem Körper stieg und damit auch die Aufregung. Ihr Herz machte einige Sätze, denn die ganze Situation stimmte sie zutiefst euphorisch. Sie konnte es kaum erwarten, Dunkelfeuer von Abendglut zu erzählen, dem DonnerClan Kater, der tausendmal interessanter war als er. Natürlich mussten Tatsachen nicht immer auch so ausgesprochen werden, doch es ging ums Prinzip.
"Das war einmal lahme Schnecke zu viel", knurrte sie schließlich, ehe sie sich, alle Grenzen ignorierend, vom Boden abstieß und sich auf den roten Krieger stürzte. Ihre Krallen waren eingefahren, als sie ihn umstieß und gemeinsam mit ihm über den Boden rollte. Es dauerte einen kurzen Moment, ehe sie die Kontrolle gewann und die Pfoten gegen seine Schultern drückte. Mit einen triumphierenden Grinsen schaute sie auf den Roten herab, blickte in seine grünen Augen, die vor Begeisterung strahlten. Fühlte er genau wie sie?
Sie verstießen gegen das Gesetz der Krieger. Sie spielten an der Grenze miteinander, wie Junge, die zum ersten mal die Kinderstube verlassen durften. Und ihn störte das nicht?
Buntgesicht würde sie umbringen, wenn sie hiervon erfuhr.
Sie öffnete das Maul zu einem Kichern, während sie sich anblickten. "Ich habe gewonnen, Mäusehirn", miaute sie mit einem Schmunzeln und ließ etwas locker, nicht darauf achtend, dass er vielleicht einen Racheakt starten könnte.


Erwähnt » Abendglut, Dunkelfeuer, Buntgesicht
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BeitragThema: Re: Zweibeinerbrücke und Pfad   Zweibeinerbrücke und Pfad - Seite 2 EmptyDo 07 März 2024, 16:47




Abendglut
DonnerClan - Post 9 - Krieger
Seine Provokationen funktionierten ganz wunderbar. Zufrieden beobachtete Abendglut, wie Pflaumenblütes Blick immer stärker funkelte. Darin fand er keine wahre Wut, sondern etwas verspieltes, feindseliges, dass ihm nicht negativ aufstieß. Sie befanden sich noch immer in einer guten Situation und der rote Kater kam nicht drumherum, Erleichterung zu empfinden. Noch fühlte sie sich von ihm nicht gestört. Das war gut, er hatte nicht übertrieben.
»Vielleicht«, grinste Abendglut die FlussClan-Kriegerin an. Ihre Worte störten ihn keineswegs. »Dennoch bist du hier mit mir und nicht bei einer WindClan-Katze. Vielleicht solltest du über deine Gesellschaft nachdenken.«
Es war ein Scherz und doch hatten seine eigenen Worte einen bitteren Nachgeschmack. Sie kannten sich noch nicht lange, dennoch wollte er wohl hoffen, dass die Kätzin nicht entschied, tatsächlich eine nettere Gesellschaft zu suchen.

Die Ohren des Roten spitzten sich, als er bemerkte, wie Pflaumenblütes Körper an Anspannung gewann. Er selbst veränderte seine Haltung ein wenig, um sich besser verteidigen zu können, doch wirklich befürchtete er hier nichts. Abendglut vertraute der Kätzin, auch wenn er sie eigentlich als seinen Feind sehen sollte. Doch sie würde ihm nicht wehtun, und er würde keine Kralle an ihren Pelz legen. So viel stand fest.
»Bist du dir sicher? Ich könnt's noch öfter sa-«
Der Satz würde wohl nie beendet werden. Die Worte des Kriegers wurden verschluckt, als Pflaumenblüte sich auf Abendglut stürzte und ihn zu Fall brachte. Überrascht spürte er, wie sein Körper zum Rollen gebracht wurde, und instinktiv wickelte er seine Beine um die Kriegerin. Gemeinsam rollte er für ein paar Schwanzlängen, ihren Pelz in seinem Gesicht, sein Kopf etwas verwirrt von dem, was geschah.
Schließlich blieben sie liegen. Abendglut lag unter der Kriegerin, blickte zu ihr hinauf und spürte ihre Pfoten an seinen Schultern. Als ihr Blick auf seinen traf, verschwand die Überraschung und ein Funkeln legte sich stattdessen auf den grünen Untergrund. Das Gefühl, dass durch ihn pulsierte, konnte er kaum beschreiben. Abendglut wusste nur, dass das hier richtig war.
Pflaumenblüte beeindruckte ihn.

Sie waren nun vollständig auf DonnerClan-Grund. Die Grenze war einige Schwanzlängen entfernt. Und doch war es dem Krieger egal. An jedem anderen Tag würde er die fremde Katze von seinem Territorium verjagen. An jedem anderen Tag würde sein Clan über ihm stehen.
Doch nicht heute. Nicht hier. Nicht mit ihr.
Ein leichtes Lächeln schlich sich auf die Züge des Katers, während er Pflaumenblütes Gesicht musterte. Ihre grünen Augen leuchteten, wie er noch nie Augen leuchten gesehen hatte. Im DonnerClan gab es so etwas nicht. Im DonnerClan waren alle Augen für ihn stumpf.
Ihre Worte rissen ihn aus seinen Gedanken und kurz zuckte sein Mundwinkel. Der Griff der Katze hatte sich etwas gelockert, weshalb seine Pfoten sich an ihre Schultern legten, während seine Hinterläufe Druck auf ihre ausübten. Wenig später stand er über ihr und hielt sie sanft am Boden.
»Bist du dir da sicher?«, fragte Abendglut die Kätzin sanft. Schelmisch lächelnd blickte der Krieger sie an. »Wer ist hier wirklich das Mäusehirn?«

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BeitragThema: Re: Zweibeinerbrücke und Pfad   Zweibeinerbrücke und Pfad - Seite 2 EmptySo 10 März 2024, 20:48



.:Pflaumenblüte:.

flussclan
kriegerin
#011
Für einen Moment verlor Pflaumenblüte sich im Anblick des Katers. Trotz ihres Angriffs hatte er dieses verschmitzte Grinsen und seine Augen... seine Augen strahlten. Nun war sie sich absolut sicher, dass er wie sie war, wie sie dachte und wie sie empfand. Er war kein Langweiler. Kein generischer Nebencharakter. Er war die Katze, die sie sich schon immer in ihrem Leben gewünscht hatte und umso frustrierender war es, dass sie nicht einem Clan angehörten. Sie konnte sich kaum ausmalen wie viele weitere Abenteuer und spannende Augenblicke sie noch erleben könnte, wäre Abendglut nur immer bei ihr. Sie würden jeden Tag so wie heute herumtoben und wenn sie erschöpft waren, auf den Sonnenfelsen dösen und dem Rauschen des Flusses lauschen.
Nochmals schmunzelte sie verwegen, fast peinlich berührt von ihren eigenen, wirren Gedanken. Es war nun einmal nicht möglich und sie hatten ihren Spaß gehabt, oder etwa nicht? Trotzdem wollte Pflaumenblüte nicht gehen. Sie verharrte, doch nicht allzu lange, denn es dauerte keine zwei Sekunden da riss der rote Krieger sie von den Pfoten. Die Schildpattfarbene stieß ein verärgertes Fauchen aus und schlug mit den Krallen um sich, nur um im nächsten Moment unbeweglich unter Abendgluts Pranken zu liegen. Schmollend schaute sie zu Seite und nicht in sein Gesicht, denn ihre Niederlage wollte sie sich nicht eingestehen.
Trotzdem murrte sie: "Warum kannst du mich denn nicht einfach mal gewinnen lassen?"
Er war größer als sie, stärker. Pflaumenblüte konnte es nicht leugnen und dennoch träumte sie davon, ihn zu übertrumpfen und irgendwann würde sie es schaffen, ganz sicher. Kurz schaute sie auf, traf nochmal seinen Blick. Aus irgendeinem Grund fühlte Pflaumenblüte sich plötzlich unwohl, doch nicht auf eine schlechte Weise. Scham breitete sich unter ihrem Pelz aus und sie wandte sich schnell aus seinem Griff, nur um dann mit etwas Abstand vor ihm auf den Pfoten zu landen. Ihr Schweif zuckte, ihr herausforderndes Grinsen war nicht verklungen.

"Ich würde mir gut überlegen, wen du hier Mäusehirn nennst. Ich bin die einzige, die dich retten kann, wenn du in den Fluss fällst", miaute sie neckisch "Jede andere FlussClan Katze würde dich treiben lassen. Aber ich besitze noch etwas Anstand und Güte, weißt du?" Sie schnurrte verspielt. "Außerdem habe ich sowieso locker gelassen, weil ich schon längst gewonnen habe! Aus diesem Grund erkläre ich deinen Sieg für ungültig."
Das sie zuvor sich noch mehr oder weniger ihre Niederlage eingestanden hatte, ignorierte sie. Doch auf einen weiteren Kampf wollte sie es auch nicht ansetzen. Ihre Schweifspitze hörte auf zu Zucken und stattdessen blickte sie nun eher neugierig drein. Sie befand sich auf DonnerClan Grund.
Wegen der Rangelei hatte sie es gar nicht bemerkt, doch nun fielen ihr die verschlungenen Sträucher um sie herum auf. Es waren nicht viele und bestimmt gar kein Vergleich gegenüber dem Unterholz, was man im Innern des Waldes fand, doch es reichte aus, um Pflaumenblüte Lust auf mehr zu geben. Aufgeregt schnupperte sie an einigen Brombeerranken, spitzte die Ohren, in der Hoffnung ein Rascheln im Gebüsch zu hören. "Das ist so aufregend", miaute sie mit gedrosselter Stimme "Ich habe noch nie die Grenzen ohne Erlaubnis übertreten. Ich hätte nicht gedacht, dass es sich so anfühlt."
Adrenalin, gemischt mit einer gewissen Spannung. Sie waren nicht weit vom FlussClan Territorium entfernt. In wenigen Schritten wäre sie wieder an der Zweibeinerbrücke und dennoch... wenn sie doch nur noch etwas weiter vordringen könnte.
Pflaumenblüte fühlte sich nicht so, als würde sie etwas Falsches tun. Ganz im Gegenteil. Es wirkte fast natürlich für sie, die Grenzen einfach zu ignorieren und sie wusste, dass sie es nach diesem großen Schritt nun öfter tun würde.


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BeitragThema: Re: Zweibeinerbrücke und Pfad   Zweibeinerbrücke und Pfad - Seite 2 EmptySo 14 Apr 2024, 22:21




Abendglut
DonnerClan - Post 10 - Krieger
Pflaumenblütes Schmollen ließ Abendglut noch ein wenig schelmischer Grinsen. Es war schon süß, wenn sie schmollte, doch das würde ihr auch nicht helfen. Schließlich hatte er gewonn...
Was?
Was war sie?
Abendglut stutzte so sehr, dass er gar nicht richtig aufpasste. Er bemerkte nicht, was sich auf dem Gesicht der schildpattfarbenen Kätzin vor sich ging, während sie sich dazu entschied, unter ihm hervor zu kommen. Viel eher sah er ein Gestrüpp an, als wäre es wahnsinnig geworden.
Dabei war er derjenige, der wahnsinnig geworden war. Sie war nicht süß. Sie war Pflaumenblüte. Sie...
Als sie wieder zu Wort kam, blickte der rote Krieger verwirrt auf. Warum stand sie vor ihm? Wie war sie dorthin gekommen? Der Krieger hörte kaum auf zu blinzeln, während er zwischen seine Pfoten blickte, und dann zu ihr. Wie war er so sehr in Gedanken gewesen, dass er nicht bemerkt hatte, wie sie ihm entflohen war?

Abendglut fing sich, so gut wie er konnte, und spitzte die Ohren, um den Worten der FlussClan-Katze zu lauschen. Seine Muskeln waren angespannt, bereit, einen Angriff ihrerseits abzuwehren.
»Dann sollten wir einen anderen Wettkampf veranstalten, wenn du diesen gewonnen hast«, antwortete der Krieger schlicht, während er den letzten Funken seiner Verwirrung verwarf. Das schelmische Funkeln kehrte zurück. »Oder kriege ich keine Chancen mehr, gegen dich anzutreten, oh große Pflaumenblüte?«
Neckend senkte er die Brust über den Boden, um sich vor der schildpattfarbenen Kätzin zu verneigen. Sowas würde er natürlich nie wirklich tun, es sah schließlich albern aus. Und für welche Anführer würde sich irgendwer überhaupt verneigen? Ein knappes Nicken musste reichen.
Dass er bereits gewonnen hatte, behielt Abendglut für den Moment für sich. So wie er sie beobachtete, war der rote Kater sich sicher, dass Pflaumenblüte es bereits wusste. Den Sieg wollte er ihr deshalb geben. Sie machte sich gut und es war alles im Spaß. Was zählte, war, dass sie mit guten Erinnerungen aus diesem Abenteuer ging.

Als sich ihre Haltung änderte, lockerte Abendglut seine Muskeln. Er konnte die Neugierde im Gesicht der FlussClan-Katze gleich entdecken, und ließ ebenfalls den Blick schweifen. Das DonnerClan-Territorium lag düster vor ihnen, voller Unterholz, voller fremder Gefahren. Er selbst kannte jedes Blatt und ließ sich von den Brombeerranken, den Dornen und den Sträuchern nicht stören. Doch wenn er über den Fluss blickte, sah er dort nur Gras. Pflaumenblüte konnte diese Menge an Gestrüpp sicherlich kaum einschätzen, kaum verstehen.
»Und wie fühlt sich das für dich an?«, fragte der rote Krieger leise, aber voller Neugierde. Langsam trat er näher, hielt jedoch ein wenig Abstand zu ihr, damit sie auf ihre Art und Weise das DonnerClan-Territorium bewundern konnte.
Pflaumenblütes Faszination packte ihn förmlich, sodass auch er in den Wald blickte. Aufregung kribbelte in seinen Pfoten, während er so hineinblickte, bis er seinen Blick endlich wieder auf den schildpattfarbenen Pelz der Kätzin legte.
»Ich... Ich kann es dir sicherlich Mal zeigen. Wenn du möchtest.«
Was tat er denn da? Was sagte er? Abendgluts Verstand schrie ihn an, doch sein Herz lockerte seine Zunge und ließ ihn sogar freundlich lächeln. Zu gern wollte der rote Kater Pflaumenblüte jetzt sofort mitnehmen, ihr all die schönen Ecken des Territoriums zeigen. Er durfte nicht, doch der Krieger wollte es. Er wollte all ihre Fragen beantworten, all ihren Wissensdurst stillen, und ihr ein paar großartige Abenteuer bescheren. Allerdings behielt Abendglut diese letzten Gedanken für sich. Es war ein einfaches Angebot und er wollte die Kriegerin keineswegs abschrecken.

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BeitragThema: Re: Zweibeinerbrücke und Pfad   Zweibeinerbrücke und Pfad - Seite 2 EmptySo 05 Mai 2024, 11:05



.:Pflaumenblüte:.

flussclan
kriegerin
#012
Pflaumenblüte war hin und weg von dem Wald, der sich vor ihr erstreckte. Jeder Grashalm, jeder Ast, jeder Geruch, der ihr um die Nase schwebte, war neu. Die großen grünen Augen leuchteten vor Aufregung und Begeisterung, als sie auf einen Baumstumpf zulief, an dem dicke Baumpilze wuchsen. Sie konnte sich nicht erinnern, diese öfter als vielleicht einmal im FlussClan Territorium gesehen zu haben... Das sie selbst die Blattleere überdauerten, war faszinierend. Vorsicht schlug sie mit der Pfote nach dem Pilz, doch er war zu hart, um ihn abzubrechen.
Als Abendglut sie etwas fragte, drehte sie den Kopf schlagartig zu ihm herum. Fast hätte sie vergessen, dass er hier war, doch sein Anblick lockte ein breites Grinsen aus der schildpattfarbenen Kätzin hervor. Schnurrend sprang sie zu ihm und zuckte anschließend freudig mit den Ohren. "Es fühlt sich atemberaubend an! Dein Territorium... Es ist wie eine ganz neue Welt!"
Ihre Schweifspitze zuckte aufgeregt, während ihre Pfoten voller Tatendrang kribbelten. Würde es auffallen, wenn sie etwas weiter vordrang? Sie wollte all die Orte kennenlernen, von denen man bis jetzt im FlussClan nur Gerüchte kannte. Die Schlangenfelsen. Die Hochkiefern. Waren sie wirklich so hoch gewachsen, wie Pflaumenblüte es sich vorstellte?
Als sie in dem Moment Abendglut näher betrachtete, konnte sie ihr Glück kaum fassen. Er war ihr Schlüssen zu all diesen Fragen. Der Schlüssel zu einem echten Abenteuer und sie würde alles dafür geben, ihn so oft wie möglich wiederzusehen. Somit war es absehbar, dass ihre Augen zu strahlen begannen, als der rote Krieger ihr sein Angebot unterbreitete.
"Das würdest du wirklich?!", miaute sie aufgeregt im hohen Tonfall "Das würde mich so unglaublich freuen, Abendglut!" Dankbar stieß sie sanft ihren Kopf gegen seine Wange und ließ ein Schnurren durch ihre Kehle rollen. Abendglut bei sich zu haben fühlte sich an, als wäre sie zusammen mit einem Clangefährten unterwegs... nein, mit einem Freund. Einen echten Freund.
"Können wir gleich anfangen? Ich will die Hochkiefern sehen! Ich habe noch nie eine Kiefer gesehen", miaute sie "Pieken die Nadeln wirklich an den Ballen?" Die bunte Kriegerin wusste, dass es zu spät wäre jetzt noch aufzubrechen. Doch das wollte sie nicht wahrhaben. Ginge es nach ihr, musste dieser Ausflug niemals enden. Er würde beim DonnerClan beginnen, den FlussClan umfassen und sie würden erst eine Pause machen, wenn sie durch alle Territorien bis zum Mondstein gelaufen waren... Hätten sie nur die Zeit und Kraft dazu.

Ihre Aufregung stockte, als sie über den Fluss hinweg zwei Silhouetten an der Schlucht ausmachte. Schnell duckte sie sich zwischen ein paar Grasbüscheln und deutete mit der Schweifspitze in die Richtung, um Abendglut zu signalisieren, dass man sie sehen konnte. Sie erkannte nicht um welche ihrer Clangefährten es sich handelte, doch das war vorerst irrelevant. Viel mehr mussten sie sich verstecken, sollten die Beiden sich entscheiden zur Brücke hinunterzulaufen.


Erwähnt » Abendglut, Plätscherbach & Starenlied (id)
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BeitragThema: Re: Zweibeinerbrücke und Pfad   Zweibeinerbrücke und Pfad - Seite 2 EmptyFr 21 Jun 2024, 16:38




Abendglut
DonnerClan - Post 11 - Krieger
Abendglut beobachtete Pflaumenblüte so leise und still, dass er sich kaum mehr zu bewegen schien. Der rote Kater pulsierte vor Tatendrang, doch die schildpattfarbene Kätzin so zu sehen, ließ ihn inne halten, ganz so, als würde der Moment enden, wenn er sich auch nur ein kleines Bisschen bewegen würde. Er traute sich kaum, die Luft richtig einzuatmen, zu sehr fürchtete er darum, diesen Augenblick zwischen ihnen zu zerbrechen.
Es war faszinierend, Pflaumenblüte zu beobachten. Ihre Bewegungen, ihre Impulse - die Pilze zu schlagen war einer davon - ließen ihn aufhorchen, und Abendglut konnte nicht anders, als sie zu bewundern. In was für eine Situation hatte er sich bloß gebracht? Er kam sich töricht vor, wie er hier so bei ihr stand, und sie auf seinem Territorium gewähren ließ. Eine andere FlussClan-Katze hätte seine Krallen bereits gespürt, doch er konnte sich nicht vorstellen, je auch nur eine Krallenspitze gegen Pflaumenblüte zu erheben.

Abendglut konnte bei ihren Worten nur nicken. Wenn er so auf das FlussClan-Land blickte, empfand er ähnlich, denn es unterschied sich so drastisch von seiner Heimat, dass es beinahe beängstigend war. Das WindClan-Territorium war gewiss auch anders, doch er konnte es von seinem Wald aus kaum sehen. Der SchattenClan hatte einst ein ebenso dunkles Territorium gehabt, und die Bäume im WolkenClan waren ihm nicht fremd.
Bei den Blicken der FlussClan-Katze wurde dem roten Kater urplötzlich heiß. Sehr heiß. Von den Ohrenspitzen bis in die Pfotenzehen. Er konnte nicht einmal ein Wort sprechen, während er ihrem Blick standhielt, ihre so wunderbar grünen Augen.
Wunderbar?
Abendglut schluckte.
Mama, bist du stolz auf deinen Sohn, der eine FlussClan-Kriegerin "wunderbar" findet?

»A-aber natürlich«, stammelte der rote Kater mit breitem Lächeln. Die plötzliche Berührung an seiner Wange hatte ihn etwas aus dem Konzept gebracht, doch der DonnerClan-Kater schüttelte sich, und blickte stolz zu der schildpattfarbenen Kätzin herab.
Ihr Enthusiasmus milderte die Hitze in seinem Körper zu einem warmen Glühen herab. Genau diese Wärme lag auch in seinem Blick, als Abendglut Pflaumenblüte betrachtete.
»Finden wir's heraus«, grinste er auf ihre Frage hin. Könnte er ihr einfach sagen, dass Kiefernnadeln nicht allzu sehr piksten, wenn man im Wald lebte? Klar. Doch wo war die Freude dabei? »Ich kenne so einige Nadelbäume, die dich sicherlich interessieren würden.«
Doch er musste nicht einmal aussprechen, dass es zu spät war, um jetzt aufzubrechen, denn er spürte, dass Pflaumenblüte dies bereits wusste. Er musste sich lösen, doch Abendglut fiel plötzlich kein einziges Wort mehr ein, seine Zunge war verknotet.

Pflaumenblütes Blick wanderte allerdings an ihm vorbei, sodass sich Abendglut von ihr losreißen und in die Richtung des FlussClan-Territoriums blicken musste. Sein Herz sank bis auf die Pfoten, als er die beiden Katzen sah, die sich ihren Weg in ihre Richtung bahnten. Es war gefährlich, wenn sie noch länger hier blieben. Der Schnee machte sie auffällig, besonders ihn mit seinem roten Fell, und je länger sie hier standen, desto intensiver wurden ihre Gerüche.
Sanft stieß er mit seiner Schulter gegen die Flanke der Kätzin, nachdem sie sich versteckt hatten.
»Wir sollten zu unseren Clans zurückkehren«, hob Abendglut nervös an. Doch die Nervosität rührte nicht daher, dass sie vielleicht entdeckt werden würden, sondern daher, dass ihre Nähe ihn plötzlich sehr beeinflusste. »Aber wenn du wirklich mehr vom DonnerClan sehen willst, triff mich in drei Sonnenaufgängen bei den Sonnenfelsen.«
Zwinkernd rappelte sich der rote Kater auf und lächelte ihr zum Abschied zu.
»Wir sehen uns, lahme Schnecke.«
Schelmisch grinsend wandte sich Abendglut ab und tauchte tiefer in sein eigenes Territorium ein. Es war kein langer Weg zum Lager, dennoch ließ er sich Zeit. Schließlich gab es viel, worüber er nachdenken konnte.

»Tbc.: DonnerClan-Lager [DC-Territorium]

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