Warrior Cats - das RPG
Warrior Cats - die Welt der Katzen.
Tritt dem DonnerClan, WindClan, FlussClan, SchattenClan, WolkenClan oder dem BlutClan bei und führe ein Leben als Krieger!
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DonnerClan
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2.Anführer: Sonnenflamme
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2.Anführer: Rußpelz
Heiler: Kauzflug

WindClan
Anführer: Sturmstern
2.Anführer: Rostkralle
Heiler: Milanschrei

SchattenClan
Anführer: Mohnstern
2.Anführer: Gewitterbrand
Heiler: Abendhimmel

WolkenClan
Anführer: Ahornstern
2.Anführer: Dunstwirbel
Heiler: Tränenherz
Heilerschüler: Regenwolke

Das RPG
Jahreszeit:
Blattfrische

Tageszeit:
Sonnenuntergang [26.11.]

Tageskenntnis:
Die grauen Wolken haben sich inzwischen zu einer Decke gefestigt, die nur noch wenige Lücken aufweist. Der durch den Wind bereits angekündigte Sturm ist nun losgebrochen. Auch wenn der Wald langsam sprießt und in bunten Farben erblüht, rüttelt der Wind an Ästen und Sträuchern und der Regen nässt den Waldboden. Das losbrechende Gewitter könnte Patrouillen und sonstige Ausflüge beeinträchtigen. Wer seine Beute jetzt noch erwischt, ist vermutliich kein Anfänger mehr.


DonnerClan Territorium:
Von der Sonne ist auf dem Territorium des DonnerClans beinahe nichts mehr zu sehen. Der starke Wind peitscht die Tropfen gegen die Bäume und Felsen des Waldes, ein Regenguss der vermutlich mehrere Stunden anhalten wird. Auch wenn Bäume und Unterholz zumindest einen Teil des Windes abhalten, ist es nass und der Wasserstand in den Bächen sowie im Fluss steigt. Teilweise muss mit Überschwemmungen gerechnet werden und eine erfahrene Katze hält sich von den Landstrichen nahe der FlussClan-Grenze fern.


FlussClan Territorium:
Die Bäche und Flüsse treten aufgrund des Regens an manchen Stellen über die Ufer und die Strömung ist gefährlich geworden. Zwar ist das ein gutes Zeichen für Fische und der Fluss verspricht nach abflachen des Sturms eine Menge Beute, aber FlussClan-Katzen sollten mit dem Fischen vielleicht ein wenig warten, bis das Gewitter ein wenig nachgelassen hat. Am Ufer und anderen weniger bewachsenen Stellen geht weiterhin ein kalter Wind.


WindClan Territorium:
Über dem Hochmoor scheint der Regen weniger stark zu sein als im Wald, aber der Wind weht dafür umso heftiger. Katzen sind beraten in Senken oder zwischen den Hügeln zu bleiben und auf flachem Boden so viel Halt wie möglich zu suchen. Der Regen flutet jedoch auch das eine oder andere Kaninchenloch, sodass bei Abflauen des Sturms eine höhere Anzahl der Tiere an der Oberfläche zu erwischen sein wird.


SchattenClan Territorium:
Mehr oder weniger windgeschützt bleibt der mit Nadelbäumen bewaldete Teil des Territoriums einigermaßen geschützt. Aber auch hier gelangt Regen hinunter auf den Boden und es ist nass. Vögel, Nagetiere und Reptilien haben sich zurückgezogen, aber im sumpfigen Gebiet ist vielleicht der eine oder andere wasser-liebende Frosch zu finden. Immerhin wird der Regen dem Wachstum der Pflanzen gut tun.


WolkenClan Territorium:
Auch hier ist das Wasser im Fluss gestiegen, jedoch sind die Ufer des WolkenClans aufgrund seiner steilen Böschungen am sichersten. Auch hier stürmt und gewittert es, dieser Teil des Territoriums liegt aber nicht im Zentrum des Sturms. Unerfahrene Katzen sollten aber lieber vorsichtig sein und sich trotzdem nicht zu hoch in die Baumkronen wagen, bis der Sturm abflaut. Die Jagd sollte eher in Bodennähe stattfinden, zumal die Vögel ohnehin kaum zu finden sind.


Baumgeviert:
Als hätte er bis aufs Ende der großen Versammlung gewartet, ist der Sturm nun auch hier losgebrochen. Die Senke ist von großen Pfützen bedeckt und die Äste der mächtigen Eichen ächzen im Wind. Eine Katze sollte sich in Acht nehmen, denn der eine oder andere Ast könnte in die Senke hinunterkrachen.


Ehem. BlutClan Territorium:
Aufgrund des Sturms ist in den Gassen des Zweibeinerorts kaum jemand unterwegs. Viele der Zweibeiner warten lieber ab, ob der Sturm sich bei Sonnenuntergang schon wieder verzogen hat. Nässe und Sturm sind unangenehm, jedoch verbreitet der Sturm auch die Gerüche von Essensresten weiter, was einige Beutetiere anlockt. Am besten aushalten lässt sich der Sturm in den windgeschützten engen Gassen. Allerdings tritt auch der Schwarzstrom jeden Augenblick über die Ufer und die Strömung ist so stark, dass selbst ein größerer Hund darin ertrinken könnte.


Streuner Territorien:
Auf offener Fläche und in den Waldgebieten ist das Wetter grausam – Der Sturm wühlt Boden und Gewässer auf und außer den Wesen, die sich am Rand des Zweibeinerorts nach Müll umsehen müssen und einigermaßen leicht zu fangen sind, hat sich inzwischen sämtliche Beute verkrochen. Zwischen den Bäumen ist es windgeschützter. Aber auch hier ist es nass und nicht unbedingt angenehm.


Zweibeinerorte:
Bei diesem Sturm wagt sich kein Hauskätzchen mehr vor die Tür, wenn es nicht unbedingt muss – es sei denn es möchte patschnass und dreckig werden. Zwar ist der Wind in den Gärten nicht so stark, doch da fallende Äste auch Zäune zerstören könnten, ist es besser im Haus zu bleiben.

 

 Moorwege

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BeitragThema: Re: Moorwege   Moorwege - Seite 30 EmptyDo 24 März 2022, 22:02

Holunderbeere
Kriegerin • WindClan • 19 Monde • #003




cf.: WindClan-Lager

Holunderbeere war dem strahlend orangen-goldenen Kater namens Kornfeuer aus dem Lager gefolgt, nachdem er sie eingeladen hatte, mit ihm jagen zu gehen, da die beiden zusammen eingeteilt wurden. Die Kätzin freute sich über Beschäftigung, gerade nachdem das Gespräch mit ihrem Cousin Äschenlicht - zu dem sich auch der Kater Pinienfuß gesellt hatte - sehr abrupt geendet hatte. Sie hätte gern etwas mehr Zeit mit ihm gehabt... Vor allem unter vier Augen. Sie war nämlich wirklich an seinem Wohlergehen interessiert. Wie dem auch sei, bisher hatten die beiden Katzen - sie und Kornfeuer - noch nicht viel miteinander zu tun gehabt aber die bunte Kätzin erwischte sich immer wieder dabei, seine schmale, langbeinige Statur zu mustern, während er sich vor ihr über das Gelände schlängelte und sich zu wundern, was wohl seine tiefsten Geheimnisse waren. Sie war ja schon recht athletisch – typisch für den WindClan – gebaut, doch der ältere Kater übertraf ihre eigenen 'klassischen' Eigenschaften noch einmal enorm. Sie musterte, Schnurrhaare zuckend, seinen großen, ungewöhnlichen Ohren, die sie als äußerst reizend wahrnahm. Sie passten zu dem schlanken Kater und waren fast schon niedlich. Sie fragte sich kurz, ob er Geräusche dadurch anders wahrnahm, als sie. Dann schüttelte sie jedoch den Kopf und stapfte weiter durch die eiskalte Schneedecke, die das gesamte Moor bedeckte. „Schönes Wetter, huh?“, miaute sie sarkastisch und schnurrte etwas amüsiert. Ihr war kälter, als sie zugeben würde. Sie fragte sich, wie es möglich sein sollte, während dieses Wetters auch nur ein winziges Beutetier zu erlegen. Ihren langen Schweif hielt sie grazil über der Schicht aus kalten Kristallen und auch nur sehr widerwillig setzte sie einen Pfote vor die andere.

Ihr Jagdpartner hingegen schien äußerst gut gelaunt, was ihn auf Holunderbeere besonders sympathisch wirken ließ, denn wenn sie eins nicht mochte, dann Miesepeter. Das Leben war ja eh schon zu kurz für solch Melodramatik. Das Gelände wurde immer sumpfiger und deswegen hielt der goldenen  Kater auch inne und die Kriegerin wäre fast von hinten in ihn hineingerutscht. Ihre Schwanzspitze zuckte etwas nervös und ein Schmunzeln erschien auf ihrem schmalen Gesicht, als sie die fröhliche Stimme des Katers erklingen hörte. Die aufgehende Sonne ließ die Oberfläche des frisch gefallenen Schnees glänzen. Holunderbeere lauschte Kornfeuer und trabte dann an seiner Seite. Er gab zu, dass er nicht er Beste darin war, die Kaninchen aufzuspüren, dafür sei er jedoch gut darin, diese dann zu fangen. Seine Schwanzspitze zuckte entschuldigend. Die gesprenkelte Kätzin nickte und warf dem Kater einen zuversichtlichen Blick aus ihren blattgrünen Augen zu. „Das glaube ich dir sofort. Es sieht aus, als könntest du über das Moor fliegen, wenn es sein muss.“, miaute sie und musterte seine endlos langen, gemusterten Beine. Sie meinte es als Kompliment und konzentrierte sich nun auf das Gebiet, welches sich vor ihren Augen erstreckte. „Keine Sorge, ich spiele gern den Späher.“ Sie selbst war sehr zufrieden mit ihrer eigenen hervorragenden Schnelligkeit beim Jagen, weswegen sie schon jetzt wusste, dass die beiden sicher etwas fangen würden, um die Mäuler im Lager zu stopfen, solange sie etwas fänden.

Die junge Kätzin spitzte ihre Ohren und öffnete ihr Maul leicht, um die Düfte des Moors aufzusaugen. Sie spähte über das Gelände, hielt Ausschau nach der kleinsten Bewegung. Der Wind blies ihr um die Wangen und drückte ihr das lange Fell gegen den schlanken Körper. Eine ganze Weile suchten sie die Moorwege ab, bis Holunderbeere ihre Ohren plötzlich zur Seite drehte. Ein paar Fuchslängen von ihnen entfernt sah sie einen alten, hohlen Baumstamm. Aus diesem nahm sie einige vielversprechende Geräusche wahr. Kleine Pfötchen mit stumpfen Krallen strichen über die ausgetrocknete Rinde des Stamms. Sie warf Kornfeuer einen schnellen Blick zu, ihre Augen verrieten, was sie entdeckte hatte. Der Geruch war nicht eindeutig, da der Wind schlecht stand, doch die Kätzin war sehr zuversichtlich. Sie ließ sich in ein Kauern fallen und machte einen großen Bogen um den Stamm, um die eine Seite zu versperren und das Tier somit in die Fänge ihres Partners zu scheuchen. Ihre grünen Augen glänzten und Adrenalin durchströmte ihre Glieder. Kauernd schlich sie über den Schnee, bedacht darauf, keine falsche Bewegung zu machen. Ihre Schwanzspitze signalisierte dem Kater, dass er sich der anderen Seite der Röhre nähern sollte. Sie würde das Beutetier so in die Enge treiben und selbst wenn es schaffen würde, an einem der Krieger vorbei zu huschen, gäbe es noch immer die Option, ihm zu zweit hinterher zu jagen.
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Erwähnt: Äschenlicht, Pinienfuß, Kornfeuer
Angesprochen: Kornfeuer
Ort: An altem Baumstamm
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tldr.: Durchstreift das Gelände an Kornfeuers Seite und entdeckt etwas in einem hohlen Baumstamm.

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Zuletzt von Lily am Sa 02 Apr 2022, 15:55 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Moorwege   Moorwege - Seite 30 EmptySo 27 März 2022, 22:16


Sperlingsfeder
» Don't pay attention to me please. I'm not really good at anything.. «

Die Wärme, die sich bei seiner Erwiderung in ihr ausbreite, ließen sie wohlig seufzen. Es fühlte sich alles noch wie ein nebelverhangener Traum an, doch konnte sie nicht verneinen, dass sie endlich das wiedergefunden hatte, das sie zu verloren geglaubt hatte: Geborgenheit.
Zeit und Wetter zogen an ihr vorbei, während sie an Rostkralles Seite gekuschelt im Schutze des Gebüschs lag, und es waren seine Worte der Vernunft, die sie am frühen Morgen wieder in den Alltag zurückbrachten.
»Mhm«, war ihre erste verschlafene Reaktion, sich darum bemühend, die Müdigkeit aus den trägen Lidern zu blinzeln. Fast wäre ihr ein Murren entglitten, als sie bemerkte, wie ihre Wärmequelle neben ihr sich aufzurichten begann, doch sie hatte sich noch im letzten Moment zusammenreißen können. Sperlingsfeder verstand, dass auf Rostkralles Schultern eine große Verantwortung lastete - und sie ihrerseits ihren Teil dazu beitragen sollte, ihn so gut es ging in allem zu unterstützen. So nervös der Gedanke sie auch machte.
Liebevoll fuhr sie mit dem Schweif über seine Flanke, nachdem sie sich ebenfalls auf alle vier Pfoten gestemmt hatte. »Guten Morgen«, miaute sie zaghaft, jedoch dafür nicht minder liebevoll. Die Vorstellung, eine Gefährtenschaft eingegangen zu sein, machte ihr irgendwo Angst, fühlte sich unwirklich an, doch dies hielt sie nicht davon ab, sie wertzuschätzen und froh darüber zu sein, dass jemanden wie ihr ein solches Glück widerfahren war.
»Dann wollen wir einmal.« Die Kriegerin passte sich an seine Geschwindigkeit an, als sie den Weg zurück in das Lager antraten.

Tbc » WindClan Territorium, Das Lager
Erwähnt » xxx
Angesprochen » Rostkralle
Tldr » Kehrt am nächsten Morgen ins Lager zurück.
SteckbriefWindClan Kriegerin45 Monde083





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It actually doesn't matter what I do. What matters are the people I work with. When I'm with you, even simple things like watching the scenery or kicking a small jar about make me happy.



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BeitragThema: Re: Moorwege   Moorwege - Seite 30 EmptyMi 06 Apr 2022, 20:37





WindClan       Krieger
Kornfeuer
"but who am I to   judge that?"



Der Kater erkannte, dass Holunderbeere das Wetter wohl nicht sehr gefiel und er zuckte belustigt mit den Schnurrhaaren. Wer konnte ihr das verübeln, bei dem Wind spürte er seine Ohren schon lang nicht mehr. Aber sie schien ganz entspannt zu sein und so war er es auch, auch wenn das nichts ungewöhnliches für ihn war. Er folgte ihrem Blick übers Moor, konnte jedoch in weiter Entfernung nicht viel deutliches erkennen. Er musterte deshalb ihr Gesicht und bewunderte ihre Konzentration bei der Suche. Ihre Sinne konnte er förmlich arbeiten sehen und als ihre Ohren etwas aufschnappten, drehten sich seine im selben Moment in die Richtung des Baumstammes. Sie stand ihm in nichts nach. Er nickte, als sie sich hinkauerte und losschlich. Er selbst begann, mit seinen langen Beinen schnell und lautlos die Strecke zu überbrücken und sich ans andere Ende zu schleichen. Sie mussten gleichzeitig hineinschauen, denn er konnte nicht beurteilen, in welche Richtung die Beute gewandt war. Wenn einer zuerst hineinlugte, könnte es entkommen. Der Wind heulte in dem hohlen Stamm und für eine kurze Zeit faszinierte ihn das Geräusch. Er merkte sich, dieses Phänomen ein andermal erneut aufzusuchen. Er blickte ein letztes Mal zu seiner Partnerin, dann hob er den Schweif und schnippte als Zeichen mit der Spitze. Er schob seinen Kopf nach vorne und erblickte einen weißen Schwanzpuschel, der ans andere Ende zu der Kätzin stob. Völlig verdattert jedoch bemerkte er auch ein ihm zugewandtes Kaninchen, welches in Panik verfiel und zwischen Kornfeuers langen Beinen hindurch stob. Er wirbelte herum und jagte hinterher, während er verdutzt rief: "Es sind zwei!" Seine Überraschung wandelte sich schnell in Vorfreude, denn zwei Kaninchen, mögen sie noch so klein sein, waren besser als eins. Der Schnee hatte eine tückische Schicht gebildet, die keinen Aufschluss über Löcher oder Eisschichten gab, die sich am Boden befinden könnten. Doch Kornfeuer hatte das Glück auf seiner Seite, denn außer einem kurzen Rutscher während eines Hakens hatte er guten Halt und kam der Beute näher. Er legte sich ins Zeug, um es alleine zu erreichen, denn er wusste nicht, ob Holunderbeere mehr Glück gehabt hatte als er und das zweite Kaninchen bereits tot oder ebenfalls noch auf der Flucht war. Als die Beute einen weiteren Haken schlug, stieß sich der Kater zu einem riskanten Sprung in seine Richtung ab. Würde er es verfehlen, wäre er nicht mehr in der Lage, danach schnell genug wieder auf die Pfoten zu kommen. Aber den Proportionen einer Giraffe sei Dank verhakte sich seine Kralle in der Flanke des Tieres, wo sie zupackte und es zu Boden drückte. So schnell er konnte versetzte der Krieger ihm den Gnadenstoß und biss ihm das Genick durch. Er nahm sich einen kurzen Moment, um zu Atem zu kommen und seinen Herzschlag zu beruhigen, dann nahm er den leblosen Körper auf und kehrte zum Baumstamm zurück. Als er die Kriegerin entdeckte, miaute er: "Der Wind muss die Geräusche vermischt haben. Ich hatte keien Ahnung, dass es zwei waren." Er konnte jedoch auf die Entfernung nicht erkennen, ob sie ebenfalls ein Beutestück trug oder nicht. Er trabte eilig näher heran. "Das war knapper als ich dachte", miaute er verlegen und schnippte mit der Schwanzspitze. Das Adrenalin versetzte ihn in ganz ungewohnte Aufregung und seine Pfoten waren noch etwas zittrig von der Raserei über die gefrorene Schneedecke.

Erwähnt: Holunderbeere
Angesprochen: Holunderbeere

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BeitragThema: Re: Moorwege   Moorwege - Seite 30 EmptyDo 07 Apr 2022, 17:13

Holunderbeere
Kriegerin • WindClan • 19 Monde • #004




cf.: WindClan-Lager

Kornfeuer hatte ihr Signal aufgeschnappt und sofort verarbeitet. Der schlanke Kater bewegte sich augenblicklich auf die andere Seite des hohlen Baumstamms zu. Seine langen Beine flogen elegant über die tiefe Schneedecke und Holunderbeere bewunderte, wie schnell er die Strecke hinter sich legte, ohne auch nur einen Laut zu kreieren. Er schien ein geschickter Jäger zu sein. Ihre Krallen spannten sich bereits beim Gedanken daran an, sich in das Fleisch ihrer Beute zu bohren, denn sie war sich sicher, dass das Tier ihnen so nicht entkommen konnte. Zumindest nicht, wenn sie beide vollkommen bei der Sache waren. So richtete sie selbst ihre Aufmerksamkeit wieder auf die Aufgabe, die bevorstand. Sie senkte ihren Kopf tiefer und schlich näher und näher, bis sie etwas seitlich vor dem einen Ende des Stamms Halt machte. Ihre Schnurrhaare zitterten und sie hielt ihren Schweif über dem gefrorenen Boden, das leichte Zucken ihrer Schwanzspitze verriet ihre Anspannung. Der Wind heulte laut im hölzernen Hohlkörper auf und Holunderbeeres gesprenkelter Pelz drückte sich im Wind gegen ihre Flanke. Ihre Muskeln waren angespannt und brannten unter ihrem dichten Fell, ihr grüner Blick war auf das Loch fixiert. Aus dem Augenwinkel sah sie dann endlich Kornfeuers Zeichen und sprang vor die Öffnung und lugte hinein.

Sofort sah sie ein Hinterteil und einen kleinen Kopf mit langen Löffeln. Zwei Kaninchen?! Es gab kaum Zeit, sich zu freuen, denn erst schlüpfte das eine durch die Beine von Kornfeuer hindurch und dann schnellte das andere an ihr vorbei und stieß dabei ein lautes Quieken aus. Ihr lief das Wasser im Mund zusammen, als ihr der Duft des Beutetiers in die Nase stieg, als es an ihr vorbeiraste, doch sie durfte keine Zeit verlieren. Sie hörte noch den Ruf ihres Partners und wirbelte dann in einem Satz herum und schoss hinter dem Kaninchen hinterher. Schnee wirbelte auf und es fiel ihr schwer, nicht ins Rutschen zu geraten. Zu ihrem großen Glück ging es dem Beutetier jedoch allem Anschein nach ähnlich, da es, als es versuchte, eindrucksvolle Haken zu schlagen, stattdessen ins Schleudern geriet. Die Distanz zwischen ihr und dem Tier wurde dadurch geringer und ihre muskulösen Glieder katapultierten sie in kräftigen Schüben voran. Sie schmeckte den Angstgeruch des Kaninchens in der Luft und ihr Herz raste. Ihr Atmen kam nur stoßweise und plötzlich tätigte das Tier einen gewagten Sprung nach vorne. Sie sah es durch die Luft fliegen und Angst machte sich in ihr breit, dass sie es nun nicht mehr einholen würde. Dann jedoch landeten die Beine wieder auf dem Boden und Holunderbeere vernahm ein klirrendes Knackgeräusch. Sie legte sofort eine Vollbremsung ein und wäre fast über den kleinen Fellball gefallen, der in einem Loch, welches von Eis bedeckt war, stecken geblieben war.

Das Tier zappelte, um sich zu befreien, doch die Kätzin schnappte sofort zu und versetzte ihm einen tödlichen Biss in den Nacken. Innerlich machte sie Luftsprünge, doch in Realität ließ sie sich kurz prustend auf die Seite fallen und kam erst langsam wieder zu Kräften. Nach ein paar tiefen Atemzügen, die ihren Körper erzittern ließen, rappelte sie sich auf und schüttelte sich die Schneeflocken aus dem Pelz. Eine rote Blutlache sickerte um den Körper des Kaninchens herum in die weiße Schneedecke und sie nahm den Körper schnell mit ihren Zähnen auf. Sie sah sich um und entdeckte Kornfeuers Silhouette in der Ferne. Der Kater bewegte sich bereits auf den Baumstamm, der ihnen als Startpunkt gedient hatte, zu, doch sie konnte noch nicht erkennen, ob er erfolgreich gewesen war. Energiegeladen trabte sie in seine Richtung, das Gefühl des Triumphs durchströmte ihre Adern und ließ sie nun doch ein paar wahre Luftsprünge machen. Ihr Schweif war hoch erhoben und sie hörte die Worte des Katers über das Moorland hallen. Er bewegte sich nun auf sie zu und schon bald erkannte Holunderbeere, dass er ebenfalls ein Kaninchen im Schlepptau hatte. Als sie bei ihm ankam, ließ sie ihre Beute fallen und stieß einen lauten Freudenschrei aus. „Woohoo! Ich wusste doch, wir sind ein gutes Team!“ Sie sah den Kater mit glühenden Augen an, als er zugab, dass seine Jagd eine knappe Angelegenheit gewesen sei. Die Kätzin schnippte mit ihrem Schweif und schnaubte belustigt. „Bitte verrate niemandem, dass ich mein Kaninchen nur bekommen habe, weil es im Eis eingebrochen ist.“, schnurrte sie sarkastisch und man könnte meinen, sie wäre fast schon etwas verlegen gewesen. Sie zwinkerte Kornfeuer spielerisch zu und streckte ihre Brust heraus. „Alles nur pures Talent, natürlich.“, witzelte sie und spürte ihren Magen plötzlich grummeln. Auch sie hatte Hunger, wollte jedoch nicht das erste Stück Beute, welches sie gefangen hatte, selbst verspeisen. Sie beschloss sich dazu, noch ein wenig weiter ihr Glück zu versuchen, selbst wenn das Wetter nicht unangenehmer hätte sein können. Sie erwartete nicht von dem goldenen Kater, dass er mitkommen wollen würde, schließlich hatten die beiden sich definitiv eine Pause verdient und brachten mehr Beute mit, als für die Jahreszeit üblich war. „Ich würde gern noch etwas weiter an einer anderen Stelle mein Glück versuchen.“, miaute sie und blickte verträumt über die verschneiten Moorwege. Ihre Pfoten kribbelten noch immer und sie hatte das Gefühl, sie müsse sich noch etwas allein die Beine vertreten. Ihre Gedanken drifteten kurz ab, doch dann schüttelte sie sich und sah in Kornfeuers blaue Augen. Sie stupste das noch warme Kaninchen in die Richtung des Kriegers und legte dann ihren Kopf zur Seite. „Ich wäre dir sehr dankbar, wenn du das Kaninchen mitnehmen könntest. Ich kann es nur schlecht vergraben und wer weiß, welch gefräßiges Wesen es zu dieser Jahreszeit aufspüren und klauen könnte.“ Sie überlegte sich, dass sie das Kaninchen gern an die Älteste Adlerstreif – ihre Tante und ehemalige Mentorin – übergeben würde. Wenn Kornfeuer ihrer Bitte zustimmen würde, würde er diesen Wunsch bestimmt auch für sie erfüllen.
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Erwähnt: Kornfeuer, Adlerstreif
Angesprochen: Kornfeuer
Ort: In der Nähe des alten Baumstamms
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tldr.: Jagt erfolgreich einem von zwei Kaninchen hinterher und beschließt, ihre Jagd alleine fortzusetzen. Bittet Kornfeuer darum, ihr Beutestück mit ins Lager zu nehmen.
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BeitragThema: Re: Moorwege   Moorwege - Seite 30 EmptyDo 07 Apr 2022, 18:05





WindClan       Krieger
Kornfeuer
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Der Kater schnippt erfreut mit den großen Ohren, als er sah, dass die Kätzin ebenfalls erfolgreich gejagt hatte. Die Beute würde dem Clan ein paar volle Bäuche bescheren. Er kicherte belustigt, als Holunderbeere das Eis erwähnte. "Nun, das ist doch eine kreative Art, ein Kaninchen zu fangen", zwinkerte er. Er stellte die Ohren auf, als sie erwähnte, noch weitergehen zu wollen. Für einen kurzen Moment regte sich Besorgnis für seine Clankameradin, schließlich verließ man das Lager selten allein, schon gar nicht bei diesem Wetter. Doch sie war eine Kriegerin und kannte das Territorium. Er schenkte dem Universum etwas mehr Vertrauen und nickte. "Geh nur, aber brich du nicht auch ein", miaute er und nahm die beiden Tiere auf. Dank seiner langen Beine schleiften sie kaum auf dem Boden. "Ich richte natürlich nur unsere Erfolge aus", schnurrte er, hob zum Abschied die Schweifspitze und pflügte seine großen Pfoten langsam durch den Schnee Richtung Lager. Die Sonne kroch hinter den Wolken höher und er freute sich auf ein potentielles Mittagsschläfchen zurück in seinem Nest.

tbc: WiC-Lager

Erwähnt: Holunderbeere
Angesprochen: Holundereere

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BeitragThema: Re: Moorwege   Moorwege - Seite 30 EmptySo 10 Apr 2022, 13:09

Holunderbeere
Kriegerin • WindClan • 19 Monde • #005




Die blattgrünen Augen der Kätzin richteten sich wieder auf Kornfeuer, der kurz etwas besorgt drein schaute, als Holunderbeere erläuterte, sie wolle ihre Jagd noch etwas fortsetzen. Verständlich – schließlich war das Wetter grausam und auch nicht ungefährlich. Dafür würden sich wahrscheinlich jedoch weniger andere Wesen, wie Dachse, Füchse oder Hunde herumtreiben, die die Kätzin nicht alleine abwehren könnte. Sie war bereit, ihre Entscheidung sinnvoll zu begründen, doch der Kater stimmte letztendlich einfach zu, bat sie aber um Vorsicht, um nicht ebenfalls im Eis einzubrechen. Die Kriegerin schnippte mit ihrer Schwanzspitze um anzudeuten, dass sie seine Warnung wahrgenommen hatte und neigte dann dankbar ihren Kopf. „Danke Kornfeuer!“, miaute sie und sah, wie der Krieger die beiden Kaninchen aufnahm und sich langsam durch den Schnee stapfend auf den Weg in Richtung des WindClan-Lagers machte. Sie sah ihm etwas nach, während der Wind ihr um die Ohre pfiff und erinnerte sich im letzten Moment noch an ihren vorherigen Gedanken. „Gib mein Kaninchen Adlerstreif, falls du sie siehst!“, rief sie dem orangenen Kater hinterher und hoffte, dass er sie noch hören konnte. Dann drehte sie sich um und machte sich auf den Weg zur SchattenClan-Grenze.

Sie versuchte so gut wie möglich, sich über der Schneedecke fortzubewegen, brach jedoch immer wieder mit ihren Pfoten durch die Oberfläche und versank in den kühlen Flocken. Ihre Ohren zuckten gereizt und sie sog immer wieder die Luft um sie herum ein, um nach potenzieller Beute Ausschau zu halten. Sie schienen jedoch zuvor einen absoluten Glücksgriff gemacht zu haben, denn Holunderbeere erkannte kein weiteres Zeichen von Leben um sie herum. Sie schnaubte laut und setzte ihre Reise fort - fast schon wünschte sie sich nun, Kornfeuer hätte versucht, sie zu überzeugen, mit ins Lager zu kommen und sich auszuruhen. Immer wieder schüttelte sie sich neu gefallenen Schnee aus ihrem Pelz, weswegen sie sich nur langsam fortbewegte. Die Kälte zerrte an ihren Gliedern und ihre Ballen fühlten sich allmählich taub an.

tbc.: Donnerweg 2
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Erwähnt: Kornfeuer, Adlerstreif
Angesprochen: Kornfeuer
Ort: Auf dem Weg zur Grenze
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tldr.: Bedankt sich bei Kornfeuer und macht sich auf den weg zur Grenze zum SchattenClan.

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BeitragThema: Re: Moorwege   Moorwege - Seite 30 EmptyDo 02 Jun 2022, 14:07


Distelnase

WindClan » Kriegerin « #45


Wasserfall [WiC x FC Grenze] «

Distelnase hatte ein lockeres Tempo gewählt, um die Moorwege zu erreichen. Ihre Energie für die Kaninchenjagd wollte sie sich aufsparen, bis sie tatsächlich eines jagen musste. Ihre Gedanken flogen immer wieder zu dem Gebilde am Fluss, welches sich so beunruhigend über diesen wölbte. Wenn sie es richtig einschätzte, berührte es die Stelle, die alle drei Territorien schnitt. Besonders für den FlussClan würde es einfach sein, das Gebilde zu nutzen, um auf WindClan oder DonnerClan Territorium zu gelangen, ohne sich den Pelz komplett nass zu machen.
Vielleicht werden sie es für den Weg zur Großen Versammlung nutzen. Dann frieren sie bei den kühleren Versammlungen zumindest nicht.
Am Rande der Moorwege blieb Distelnase stehen und wartete auf Moorschatten. Sie würde es auch schaffen, alleine etwas zu erlegen, aber in der Blattleere sollten sie es nicht darauf ankommen lassen.
»Ich treibe ein Kaninchen zu dir, wenn ich eins finden sollte. Ob uns das dann reicht, können wir noch entscheiden, wenn nicht, darfst du auch gerne ein zweites hetzen gehen.«
Distelnase bemühte sich um einen lockeren Ton, hatte aber das unangenehme Gefühl, wie eine Mentorin zu klingen. Mit unruhig zuckenden Ohren nickte sie dem Kater zu, kauerte sich über den Schnee und schoss davon.
Geübt huschte die Kriegerin durch diesen Teil des Territoriums, die Ohren gespitzt, die Augen geöffnet, Gerüche mit ihrer Schnauze auffangend. Schließlich konnte sie eine schwache Spur wahrnehmen, der sie leise folgte. Tatsächlich kauerte ein Kaninchen drei Schwanzlängen von ihr entfernt und wenn sie sich nicht irrte, war sie auf der Seite, wo dessen Bau war. Es mümmelte an ein paar Gräsern, die unter dem Schnee hervorsprossen.
Dann mal los.
Eine Schwanzlänge schlich die Kriegerin, dann schoss sie vor und hörte, wie das Kaninchen bei dem Lärm panisch kreischte. Es wirbelte herum, wollte scheinbar in seinen Bau, doch es rannte direkt wieder in die andere Richtung, als es Distelnase sah.
Damit begann die Hetzjagd. Geschickt trieb Distelnase das Kaninchen durch die Moorwege, parallel zu ihrem Weg hier her, damit sie woanders nicht die nächsten Beutetiere aufhetzte. Als Moorschattens Position in Sicht kam, trieb Distelnase noch konzentrierter, und drosselte ihr Tempo erst, als sie sicher war, dass der Krieger freie Bahn hatte.

Kommt von ihrer Grenzpatrouille am Wasserfall und denkt über den FC nach. Schlägt eine Hetzjagd vor und lässt Moorschatten stehen. Treibt schließlich ein Kaninchen zu ihm. « Zusammenfassung

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BeitragThema: Re: Moorwege   Moorwege - Seite 30 EmptySa 25 Jun 2022, 23:01






Moorschatten

WindClan | Krieger | Steckbrief | #034


Wasserfall → Moorwege und Sumpf

Moorschatten folgte Distelnase mit einigen Schwanzlängen Abstand. Inzwischen war die Nacht hereingebrochen und nur noch das Mondlicht erhellte das Territorium um sie herum. Der schwarze Kater liebte die Nacht, auch wenn er normalerweise bevorzugte alleine unterwegs zu sein. Aber Distelnase schien mit ihren eigenen Gedanken beschäftigt zu sein. So musste er immerhin kein oberflächliches Gespräch führen, bei dem sich in der Regel alle Parteien nicht ganz wohl fühlten.
Schließlich blieb Distelnase am Rande der Moorwege stehen und beschrieb ihren Plan für die Jagd. Es klang nach einer guten Strategie. Simpel, aber Treibjagten waren meist effektiver als allein hinter einem der flinken Tiere her zu jagen.
“Klingt gut!”, maute er und nickte. Seine Stimme war bei dem Gedanken an die bevorstehende Jagd ganz ruhig geworden.
Moorschatten folgte seiner Clankameradin ein Stück, bis sie die Spur eines Kaninchens aufgenommen hatten. Dann untersuchte er die Umgebung mit seinen Augen nach einem geeigneten Versteckt. Als er eine zufriedenstellende Stelle entdeckt hatte, machte er Distelnase mit einem Schwanzzucken darauf aufmerksam. Danach schlich er sich lese davon und ging hinter ein paar Moorgräsern in Deckung. Wenn er die Gerüche richtig interpretiert hatte, dann würde es Distelnase so möglich sein die Beute auf sie zuzutreiben ohne das es ihn zuvor riechen konnte, der Wind ihm aber frühzeitig bescheid gab.
Eine Ganze Weile verstrich, aber Moorschatten bewegte sich keine Kralle weit. Erst als der Wind ihm den Geruch von Distelnase und der Beute in die Nase trieb, spannte er seine Muskeln an, bereit sich auf die Beute zu stürzen.
Erst kurz bevor das Kaninchen seine Position erreichte stürzte sich Moorschatten, der in der Dunkelheit mehr wie ein Schatten wirken musste, auf die Beute und packte es am Nackenfell. Es quiekte erschrocken auf und schlug wild um sich. Einem Hauskätzchen hätte es vermutlich den Pelz zerkratzt, aber Moorschatten war ein geübter Jäger und wusste wie er regieren musste. Er drückte die Hinterläufe des Kaninchens zu Boden und tötete es dann mit einem weiteren kräftigen Biss in den Nacken. Er ließ erst los, als die Beute aufgehört hatte zu zucken. Dann setzte er sich für einen Moment. Still dankte er dem Kaninchen für sein Opfer, damit sein Clan in dieser Blattleere überleben konnte und bat den SternenClan darum, dass sein Geist Frieden in einer warmen Kaninchenhöhle finden mochte.
Schließlich blickte er zu Distelnase auf. “Gute Jagd!”, miaute er. Es war sicherlich nicht leicht gewesen, das Kaninchen über den teilweise rutschigen Boden zu verfolgen. Sie war eine gute Jägerin. Seine Gedanken schweiften zu seiner letzten Jagd mit Splitterfrost. Die Kätzin war keine sonderlich talentierte Jägerin, aber für ihren Clan gab sie alles. Vielleicht würde er es morgen schaffen, dass sie ihm zuhörte. Wie hatte er nur so eine dumme Fellkugel sein können.
Er schüttelte sich. Schließlich war er zum jagen hier und nicht um über Splitterfrost nachzudenken.
“Wollen wir versuche noch eines zu fangen?”.  Moorschatten wartete auf eine Antwort, dann brach er die gefrorene Erde etwas auf und bedeckte das Kaninchen damit, sodass es keine Beutediebe anlocken würde. Als er damit fertig war, bewegte er sich leise, fast lautlos durch das Territourium und witterte immer wieder, bis er schließlich fündig wurde. Ein eher mageres Kaninchen wühlte im Schnee nach essbarem. Moorschatten glitt in eine Kauerhaltung und schlich sich dann um das Kaninchen herum, sodass es nicht zurück in seinen Bau laufen konnte. Dann stürmte er auf die Beute zu und machte absichtlich trommelnde Schritte auf dem Boden. Das Kaninchen sah panisch auf und ergriff die Flucht. Ja genau dorthin wollt er es haben. Moorschatten trieb das Kaninchen über das Moor. Immer weiter und weiter auf Distelnase zu.


Angesprochen:
Distelnase
Erwähnt:
Distelnase | Splitterfrost
Zusammenfassung:
ist mit Distelnase auf der Jagd

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BeitragThema: Re: Moorwege   Moorwege - Seite 30 EmptySo 26 Jun 2022, 12:04


Distelnase

WindClan » Kriegerin « #46


Erfreut schnurrte sie kurz, als Moorschatten das Kaninchen erlegte und verscharrte. Ein weiteres zu fangen war eine gute Idee, der sie schnell zustimmte.
Nun war Distelnase dabei, in einem Versteck zu kauern. Die Morgendämmerung setzte bereits ein und die Kriegerin stellte fest, dass die Luft sich anders anfühlte, anders schmeckte. Es konnte nicht mehr lange dauern, bis die Blattfrische in die Territorien kam.
Es verging eine ganze Weile, bis Moorschatten mit seinem Kaninchen auftauchte. Geübt sprang die Kriegerin aus ihrem Versteck, als es nah genug war, packte es an den Schultern und brach ihm schnell das Genick. Zwei Kaninchen erlegt, wunderbar!
»Das war richtig gut! Aber lass uns jetzt ins Lager gehen, Rostkralle wartet bestimmt auf unseren Bericht.«
Damit packte sie das Kaninchen, das sie erlegt hatte, und wartete, bis der schwarze Krieger das andere ausgegraben hatte. Schnellen Schrittes machte sie sich auf den Weg zum Lager und spürte dabei, wie anders sich der Boden anfühlte. Wie lange es dauern würde, bis der Schnee weg war?

»WindClan Lager [WiC Territorium]

Freut sich über die erfolgreiche Jagd. Fängt Moorschattens Kaninchen. Geht dann zum Lager. « Zusammenfassung

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BeitragThema: Re: Moorwege   Moorwege - Seite 30 EmptyDo 07 Jul 2022, 14:07






Moorschatten

WindClan | Krieger | Steckbrief | #035


Moorschatten miaute triumphierend, als Distelnase das Kaninchen erledigt hatte. Zwei Beutetiere, eine erfolgreiche Jagd für die Blattleere. Er nickte auf die Aussage der Kriegerin und holte die Beute, die er vorhin unter der Erde verscharrt hatte. Es war eine lange Patrouille gewesen und er hatte nichts dagegen sich etwas geschützt vor dem kalten Wind auszuruhen. Vielleicht würde er später noch einmal allein los ziehen, aber für den Moment reichte es. Sie mussten Rostkralle noch von dem Zweibeiner Gebilde berichten. Moorschatten hoffte das Distelnase die Berichterstattung übernehmen würde. Er hasste das. Als er bei der vergrabenen Beute angekommen war, befreite er es von der frostigen Erde und trug es zurück zu Distelnase und kehrte dann gemeinsam mit ihr ins Lager zurück.

Moorwege und Sumpf → WindClanLager


Angesprochen:
Distelnase
Erwähnt:
Distelnase | Splitterfrost
Zusammenfassung:
war jagen mit Distelnase und kehrt nun ins Lager zurück

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BeitragThema: Re: Moorwege   Moorwege - Seite 30 EmptySa 03 Sep 2022, 10:56

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cf.: WindClan-Lager

Zügig trabte Holunderbeere über das Gelände, fühlte sich plötzlich völlig in ihrem Element, als sie spürte, wie der Wind nun stärker über das Territorium peitschte, als noch im Lager, welches sich praktischerweise leicht im Boden absenkte und somit mehr Schutz bot. Endlos viele Gerüche schlichen sich nun in ihre dunkle Nase und die ersten Anzeichen auf lebende Beute ließen ihr das Wasser im Maul zusammenlaufen. Obwohl Maulwurfbart zuvor noch sehr gesprächig gewesen war, schien der Kater nun wie ausgewechselt und konzentrierte sich auf deren gemeinsamen Auftrag. Der Weg zum Ziel, den die Kätzin selbstbewusst anführte, lief demnach relativ ruhig ab - vielleicht sogar etwas zu ruhig für Holunderbeeres Geschmack. Die gesprenkelte Kriegerin hatte lange genug Zeit, um sich viel zu viele unnötige Gedanken durch den Kopf gehen zu lassen und infolgedessen völlig unkonzentriert am selben Ort anzukommen, an dem sie bereits vor einigen Tagen mit Kornfeuer zusammen zwei Kaninchen erlegt hatte. Es war beeindruckend, wie schnell die Wetterlage sich verändert hatte, denn zuvor war dasselbe Gebiet völlig verschneit gewesen - nun gab es lediglich ein paar Überbleibsel vom weißen Schnee. Fast wie von allein hatten ihre Pfoten sie an diesen Ort geführt, höchstwahrscheinlich in der Hoffnung darauf, erneut so viel Erfolg zu haben, wie mit Kornfeuer. Sie verlangsamte nun ihre Schritte, während ihr ihr mittellanges Fell vom Wind gegen den Strich geweht wurde. Sie kniff die Augen leicht zusammen, ließ ihren grünen Blick über das Gelände gleiten, um sich ein Bild zu machen und nach potenziellen Jagdmöglichkeiten Ausschau zu halten. Die Kriegerin sog die Luft ein und ihre Nase zuckte, als die den Duft eines Kaninchens bemerkte. Es überraschte sie, dass sie Beute so schnell aufspüren konnte, doch anscheinend dachten sich die anderen Tierchen, die auf dem WindClan-Territorium befanden, ebenfalls, dass heute ein guter Tag wäre, um sich die Beine zu vertreten. Leider würde deren Ausflug jedoch nicht lange andauern, wenn Holunderebeere erst einmal die Fährte aufgenommen hatte.

Sie suchte den Augenkontakt zu Maulwurfbart, um zu sehen, ob er denselben Duft bereits wahrgenommen hatte und als sie auf die bernsteinfarbenen Augen des Kater traf, nickte sie kurz bestätigend in die Richtung, aus der der Geruch kam, nur, um auf Nummer Sicher zu gehen. Um das Tier nicht aufzuschrecken, unterdrückte sie bereits den Drang nach verbaler Konversation zwischen ihnen und hoffte, dass der Krieger sich daran anpassen konnte, um deren Chancen zu maximieren. Holunderbeere drehte ihren Kopf wieder in die Richtung, aus der sie nun das leise Geräusch von kleinen Pfoten hörte, dessen Krallen über den Boden strichen. Ihren grünen Augen wurden weit und sie ließ sich in eine leicht kauernde Haltung fallen, bevor sich damit begann, in die Richtung eines kargen Busches zu kriechen, der die Quelle des verdächtigen, raschelnden Geräusches zu sein schien. Sofort waren ihre Muskeln angespannt, bereit, bei der kleinsten Bewegung loszusprinten, doch sie zwang sich zur Geduld und wartete auf den Einsatz von Maulwurfbart, damit sie sich von zwei unterschiedlichen Seiten nähern konnten, um dem Kaninchen den Weg abzuschneiden.

Erwähnt
Maulwurfbart, Kornfeuer
Angesprochen
Niemanden
Ort
Auf dem Gelände

tl;dr
Leitet den Weg. Bemerkt bei Ankunft sofort einen auffälligen Duft und dann ein Geräusch. Macht sich bereit und wartet auf Maulwurfbart.


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BeitragThema: Re: Moorwege   Moorwege - Seite 30 EmptyMo 05 Sep 2022, 23:00


Maulwurfbart

WindClan » Krieger « #6


Cf.: WindClan Lager [WiC Territorium]«

Maulwurfbart schwieg, so wie Holunderbeere auch, während des Laufens. Lieber sparte sich der Krieger seine Luft und genoss die Bewegung seiner Muskeln, während er Sprung für Sprung über das Moor lief und sich ihrem eigentlichen Ziel näherte. Die Moorwege würden eine Menge Kaninchen führen, zumindest hatten sie das in den Monden seines Lebens immer getan und er hatte das Gefühl, dass sie ihn nun auch nicht enttäuschen würden.
Mit zwei Schwanzlängen Abstand blieb der Krieger schließlich in Holunderbeeres Nähe stehen und prüfte die Luft. Es waren ganz sicher Kaninchen vorbei gekommen, so wie es stets der Fall war. Doch ein Geruch war frischer als die anderen und ließ ihn in seine Kauer fallen. Ganz in ihrer Nähe war das Beutetier und seine Konzentration würde ihm jetzt nicht zu kurz kommen.
Die Kriegerin hatte es auch bemerkt und nachdem sie sich ein kurzes Signal gegeben hatten, schlich Maulwurfbart los, um den Strauch zu umrunden. Kurz kam ihm die Erzählung über das Kaninchen aus seiner Schülerzeit in den Kopf und ein Lächeln umspielte für wenige Herzschläge seine Lippen. Dann kauerte er allerdings höchst konzentriert auf der Position und wartete darauf, dass Holunderbeere bereit aussah.
Wenig später setzte er vor und holte mit der Pfote unter den Strauch aus. Zu seiner Freude kam das Kaninchen panisch hervorgeschossen. Maulwurfbart vermutete, dass dessen Bau direkt an dem Strauch gewesen war, denn nun hoppelte es geradezu ziellos von ihm weg. Schnell sprintete er hinterher, um es in Holunderbeeres Richtung zu treiben, dann kam er kontrolliert zum Halt und wartete darauf, dass die Kätzin reagierte.

Mit einem kurzen Nicken signalisierte der braune Kater seiner Begleitung, dass er bereit für die nächste Beute war. Während er darauf wartete, dass die Kriegerin sich näherte, prüfte er die Luft mit geöffneter Schnauze und ließ die Umgebung auf sich wirken. Es waren einige Spuren von frischen Kaninchen zu riechen, deshalb kauerte er sich wieder hin und schlich mit einer Fährte mit, in der Hoffnung, dass Holunderbeere diese ebenfalls wählte.
Wenig später erblickte er das Kaninchen, dass in der Nähe seines Baus mümmelte. Gespannt beobachtete der Kater dieses und ließ den Wind über sich streichen, um die perfekte Position zu finden. Dann warf er seiner Begleitung einen Blick zu und wartete darauf, dass sie mit dem Treiben beginnen würden. Noch ein paar Kaninchen, dann würde es dem Clan gut gehen.

Jagt mit Holunderbeere. « Zusammenfassung

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Kronentanz

WindClan » Kriegerin « #85


Cf.: Wasserfall [WiC x FC Grenze]«

[Out: Eulenpfote wird in diesem und kommenden Posts von mir mitgezogen. Dies ist mit dem Team, Athenodora und Yae Miko abgesprochen worden.]

Der Weg zu den Moorwegen war glücklicherweise nicht so weit und Eulenpfote musste nicht so sehr hetzen. Dennoch würde es der Schülerin gut tun, wenn sie das gemeinsame Training wieder regelmäßiger gestalteten. Die Schülerin brauchte eine erhöhte Ausdauer, wenn sie eines Tages auf einer Hetzjagd mithalten wollte. Kronentanz überlegte während des Weges, ob sie noch irgendeine Übung machen könnte, um an der Ausdauer der Kätzin zu arbeiten. Wenn sie täglich viel liefen, würde sich das schon von selbst regeln.
Als sie sich den Moorwegen näherten, drosselte Kronentanz das Tempo und bedeutete Eulenpfote, besonders leise zu bleiben. Der Wind trug die Gerüche von Maulwurfbart und Holunderbeere zu ihr und sie wollte den beiden nicht die Beute nehmen.
»Die Moorwege sind ein beliebtes Jagdgebiet«, erklärte Kronentanz mit leiser Stimme und blieb schließlich stehen, damit sie sich in Ruhe unterhalten konnten. »Die Patrouillen jagen gerne hier, doch ab und an muss jedem Jagdgebiet Zeit gegeben werden, damit es sich erholt. Ansonsten erwartet die Beute immer einen Angriff und ist viel schwerer zu fangen.«
Aufmerksam beobachtete die braune Kriegerin ihre Schülerin dabei, wie sie sich umsah. Eulenpfote wagt einige Schritte umher und schließlich zeigte Kronentanz ihr, wie sie am besten nach Beute spürte.
»Benutze immer die Schnauze, damit du mehr Gerüche auffängst. Mit der Zeit wird es dir leicht fallen, alle möglichen Gerüche zu unterscheiden. Du wirst sogar sagen können, wie alt eine Spur ungefähr ist.«
Kronentanz ließ die Kätzin etwas herumproieren.
»Auch sonst lässt es sich gut auf den Wiesen des Territoriums jagen, oder gar bei den Leeren Kaninchenhöhlen. Die Tiere verbreiten sich schnell und somit haben wir viele Monde viel Auswahl.«
Gerne hätte sie noch schnell ein Kaninchen mitgenommen, doch sie wollte Eulenpfote noch eine Grenze zeigen und das Kaninchen rumzuschleppen stand nicht auf ihrem Plan. Nachdem Eulenpfote noch ein paar Gerüche versucht hatte zu unterscheiden, schnippte Kronentanz mit der Schwanzspitze.
»Ich will dir noch eine Außengrenze zeigen, die ist für die Jagd besonders wichtig. Manchmal sind wir so auf die Beute fokussiert, dass wir vergessen, dass wir in Gefahr sein könnten. Also los, und renn nicht voraus.«
Damit setzte sich die Kriegerin in Bewegung und betete zum SternenClan, dass sie es noch vor dem vollständigen Untergang der Sonne schaffen würden.

»Tbc.: Donnerweg 2 [WiC x SC Grenze]

Erklärt Eulenpfote ein wenig was über die WiC Jagdgebiete und übt mit ihr das Trennen von Gerüchen. Will ihr dann noch den Donnerweg zeigen. « Zusammenfassung

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BeitragThema: Re: Moorwege   Moorwege - Seite 30 EmptyDo 08 Sep 2022, 10:59

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Erleichtert stellte Holunderbeere anhand eines raschen Seitenblicks fest, dass auch Maulwurfbart die Fährte des angezielten Kaninchens wahrgenommen hatte. Ähnlich wie die Kriegerin auch, hatte sich der Kater bereits in eine kauernde Haltung fallen lassen, als er damit begann, auf das Zeichen der Kätzin hin auf den raschelnden Busch zuzusteuern. Holunderbeere beobachtete für ein paar Augenblicke lang, wie der Kater voranschlich, bevor sie sich selber vorsichtig in Bewegung setzte und den Strauch auf der gegenüberliegenden Seite ansteuerte, um dem Tier, sollte es versuchen zu fliehen, den Weg abzuschneiden. Ihre glatten Muskeln spielten unter ihrem fleckigen Pelz, während sie versuchte, die Strecke so lautlos wie möglich zu überbrücken und ihr Gewicht immer wieder neu zu balancieren – den langen Schweif hielt sie gekonnt eine Mauseschwanzlänge über dem Boden, um das Kaninchen nicht vorzeitig über die Anwesenheit der Krieger zu alarmieren. Der blassbraune Kater hielt vor ihr für einen Moment lang inne, war nun in der richtigen Position, um das Tier, welches sich zwischen den Blätter versteckte und die Katzen noch immer nicht bemerkt zu haben schien, aufzuscheuchen. Er intensivierte seine duckende Haltung und Holunderbeeres Ohren zuckten angespannt, als sie sich dem Busch weiter näherte. Als sie nach ein paar Herzschlägen endlich nah genug war, gab sie dem älteren Krieger, ohne ihren Blick von dem Punkt zu lösen, von dem sie vermutete, dass das Kaninchen dort gleich auftauchen würde, mit einem Nicken das Signal, dass sie bereit war.

Maulwurfbart zögerte nicht lange und machte einen Satz nach vorne, um mit seiner Pfote mutig in den Busch zu tauchen. Sofort sprang das desorientierte Tier aus den Blättern hervor und hoppelte einen Moment lang völlig verwirrt in der Gegend umher. Holunderbeeres Krallen gruben sich in den Untergrund, ihr Puls war erhöht, während sie sich bereit machte, das hilflose Fellbündel zu packen, sobald es sich auch nur Ansatzweise in ihre Nähe wagen würde. Der braune Kater sprang dem Tier sofort hinterher, um es in ihre Richtung zu scheuchen – sein Sprint war beeindruckend und als das Kaninchen endlich den richtigen Pfad einschlug, kam er kontrolliert zum Halt.
Die Kätzin hatte nicht viel Zeit, um zu reagieren – viel Zeit brauchte sie jedoch auch gar nicht, denn das Kaninchen bemerkte erst viel zu spät, dass es geradewegs zwischen ihre Pfoten schlitterte. Holunderbeere bäumte sich auf und ließ ihre vorderen Läufe auf das Tier einprasseln. Ihre Krallen durchbohrten den weichen Pelz und das Kaninchen stieß einen panischen Schrei aus, während es versuchte, sich aus den Fängen der Kriegerin zu befreien. Vergeblich, denn die Kätzin nagelte das Vieh gegen den Boden, duckte sich dann und verpasste ihm einen tödlichen Biss in den Nacken.

Das blutende Kaninchen baumelte aus ihrem Maul, als sie sich nach Maulwurfbart umsah. Der Duft der frisch erlegten Beute, welche sich direkt vor ihrer Nase befand, ließ ihr das Wasser im Maul zusammenlaufen, doch sie musste sich zusammenreißen, denn noch waren sie nicht fertig. Die Sonne ging nun bereits am Horizont unter und warf orangenes Licht über das Moor, es würde nicht mehr lange dauern, bis der Clan zur Großen Versammlung aufbrechen würde. Die Temperaturen wurden kühler und Holunderbeere plusterte ihr buntes Fell etwas auf, um warm zu bleiben. Die Jagd des ersten Kaninchens hatte nicht viel Energie von ihr gefordert, schließlich hatte der braune Kater ihr eine perfekte Vorlage gegeben - doch als sie ihren Kopf herumwarf, erkannte sie, wie der Krieger etwas abseits bereits einer weiteren Fährte zu folgen schien. Vielleicht würde sie jetzt die Chance bekommen, etwas mehr ihre Beine zu verwenden. Sie trabte ein paar Schritte in die Richtung des Katers, bevor sie das Tier, welches zwischen ihren Zähnen hing, auf dem Boden ablegte und sich erneut in eine kauernde Haltung fallen ließ, während sie ihr Maul öffnete, um den Duft des Kaninchens aufzuspüren, welches Maulwurfbart anvisierte. Fast sofort erkannte sie den frischen Geruch und beobachtete das Tier konzentriert, welches ihr den Rücken zukehrte. Sie schlich unter Anspannung voran, spürte, wie ihr Herz in ihrer Brust schneller schlug, als sie nun die ersten Schritte wagte. Da es dieses Mal keinen Sichtschutz durch eine Busch gab, war es nicht so leicht, dem Tier die Fluchtmöglichkeiten abzuschneiden, doch Holunderbeere hatte bereits eine andere Idee, weswegen sie, stets bedachte darauf, dass der Wind ihr entgegenwehte, vorankroch, bis sie nah genug war, um einen Sprung zu wagen. Sie wackelte kurz konzentriert mit ihrem Hinterteil, bevor sie einen kräftigen Satz in die Luft machte und direkt vor der schnauze des Kaninchens landete, welchem sie mit ihrer Pfote einen ordentlichen Satz erteilte, sodass es direkt in Maulwurfbarts Richtung schlitterte.

Erwähnt
Maulwurfbart
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Auf dem Gelände

tl;dr
Erlegt das erste Kaninchen mit Leichtigkeit. Folgt der Fährte des zweiten Kaninchens und springt ihm vor die Pfoten, um es in die entgegengesetzte Richtung zu hetzen.


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BeitragThema: Re: Moorwege   Moorwege - Seite 30 EmptySa 10 Sep 2022, 12:51


Maulwurfbart

WindClan » Krieger « #7


Maulwurfbart atmete angespannt, während sein Blick sich in den rundlichen Körper der Beute bohrte. Holunderbeere machte sich bereit, das konnte er aus Erfahrung heraus sagen. Während sie dies tat, balancierte er sich immer wieder auf einen anderen Schwerpunkt, suchte nach einer guten Gewichtsverlagerung, die es ihm ermöglichen würde, schnell zu zu schlagen. Wenn der Krieger doch nur wusste, wohin er sich lehnen sollte, wohin die Beute rennen würde...
Wenig später machte Holunderbeere den Sprung und das panisch strampelnde Tier wurde in seine Richtung befördert. Das Kaninchen hatte keine Chance, sich noch zu fangen und loszurennen, denn Maulwurfbarts Pfoten landeten schnell auf dessen Schultern und er drückte es mit den Krallen hinab, packte es wenig später und brach ihm das Genick. Zufrieden blickte er auf, lächelte Holunderbeere entgegen und sah sich dann um.
Dabei fiel ihm auf, wie spät es schon war. Unschlüssig starrte er zum Sonnenuntergang, bemerkte, wie dunkel es eigentlich schon war. Bald würde die Große Versammlung stattfinden, nicht wahr? Er war schon auf vielen gewesen, doch es war immer wieder besonders, wenn eine stattfand.
Mit dem Kaninchen im Maul lief er zu einem Gestrüpp und legte es daneben ab. Kurz hielt er inne, noch immer unsicher, ob sie nun heimkehren sollten. Ein Stück Beute konnte schließlich nicht genügen, zumindest nicht pro Jäger. Seine Schwanzspitze zuckte kurz, dann hob er die Schnauze und prüfte die Luft. Zu seiner Freude mischte sich der schwache Geruch von Maus unter die vielen Kaninchenspuren. Zwar wäre es Maulwurfbart lieber, noch ein Kaninchen zu erlegen, doch das würde zeitintensiv sein und sie konnten froh sein, wenn sie tatsächlich noch eine Maus fanden.
Deshalb schlich der Kater noch einmal über die Fläche. Es war die Euphorie der ersten Beute, die ihn dazu antrieb, noch nicht aufzuhören und dem Clan noch mehr Nahrung zu bringen, trotz der sich anbahnenden Großen Versammlung. Allerdings war er auch ein WindClan Krieger und es kostete ihm nicht viel Zeit, sich über das Territorium zu bewegen.
Die Maus kauerte neben einem großen Spalt im Boden. Eher gesagt war es ein Eingang zu einem Kaninchenbau und Maulwurfbart vermutete, dass die Maus diesen nutzte, um sich in den Tunneln einen eigenen, sicheren Bau zu graben. Die Dunkelheit der anstehenden Nacht kam dem Krieger zugute, der geübt und konzentriert auf die Maus zu schlich und wenig später vorsprang, seine Zähne um das Tier legte, um es geübt zu schütteln. Die kurzen Schreie der Maus verstummten augenblicklich.
Zügig machte sich Maulwurfbart mit der Maus zu seinem Kaninchen und suchte dann mit beiden Beutetieren Holunderbeere. Als er sie fand nickte er und wartete auf ihr Signal zum Aufbruch. Schließlich wollte er sie nicht übergehen, egal wie eilig er es hatte. Maulwurfbart war sich nicht einmal sicher, ob er zur Großen Versammlung mitgehen würde, doch es würde ihn freuen und wenn Sturmstern sich für ihn entschied, wollte er diesen nicht hängen lassen!
Seine Zähne lagen sicher um der Maus und dem Kaninchen als er sich in Bewegung setzte, um zum Lager zurück zu laufen. Sollte er die Beute noch verteilen? Nein, in der Blattfrische traute sich jeder Mal aus dem Bau und er war sich sicher, dass diejenigen, die im Lager blieben, sich auch vorbildlich um alle kümmern würden.

»Tbc.: WindClan Lager [WiC Territorium]

Jagt mit Holunderbeere. Nach dem erfolgreichen Erbeuten eines Kaninchens und einer Maus, kehrt Maulwurfbart ins Lager zurück. « Zusammenfassung

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