Warrior Cats - das RPG
Warrior Cats - die Welt der Katzen.
Tritt dem DonnerClan, WindClan, FlussClan, SchattenClan, WolkenClan oder dem BlutClan bei und führe ein Leben als Krieger!

Warrior Cats - das RPG

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Hierarchie
DonnerClan
Anführer: Toxinstern
2.Anführer: Farnsee
Heiler: Eichenblatt

FlussClan
Anführer: Jubelstern
2.Anführer: Hirschfänger
Heiler: Kauzflug

WindClan
Anführer: Dunkelstern
2.Anführer: Sturmjäger
Heiler: Milanschrei

SchattenClan
Anführer: Mohnstern
2.Anführer: Gewitterbrand
Heiler: Engelsflügel
Heilerschüler: Abendpfote

WolkenClan
Anführer: Brombeerstern
2.Anführer: Wildfeuer
Heiler: Tränenherz
Heilerschüler: Regenpfote

BlutClan
Anführer: Djinn
2.Anführer: //
"Heiler": Emerald
"Heilerschüler": Lotta

Das RPG
Jahreszeit:
Blattfall

Tageszeit:
Sonnenhoch

Tageskenntnis:
Obwohl es noch warm ist, hat der Wind über Nacht stark zugenommen und auch wenn es noch genügend Beute gibt, machen der Sturm und der warme Regen die Jagd besonders für jüngere und unerfahrene Katzen schwerer. Wald und Wiese sind nass und der Wind weht einem ins Gesicht. Trotzdem ist es noch nicht zu kalt und unangenehm, auch wenn es immer wieder blitzt und donnert.


DonnerClan Territorium:
Obwohl die Bäume ein wenig vor Regen und Wind schützen, ist es der Waldboden nass und es riecht nach Regen. Die Äste beigen sich im Wind und das Wasser tropft von den nassen Blättern nach unten. Im Schutz der Bäume ist immerhin die Jagd leichter, auch wenn das nasse Laub ganz schön rutschig werden kann.


FlussClan Territorium:
Durch den Regen ist der Boden aufgeweicht und auch der Fluss steigt wieder an. Von der Trockenheit der letzten Monde ist nichts mehr zu sehen. Fische sind in der stärkeren Strömung schwerer zu fangen, aber trotzdem gibt es noch mehr als genug.


WindClan Territorium
Der Wind fegt den warmen Regen über das Moorland hinweg und weicht den Boden auf. Die wenigen Büsche bieten wenig Schutz und der aufgeweichte Boden erschwert unerfahrenen Katzen die Jagd. Blitze sind über dem offenen Land gut zu sehen.


SchattenClan Territorium:
Auch hier regnet es und Frösche gibt es noch einige. Auch sonst ist die Beute nicht zu selten, auch wenn die Jagd durch den Sturm ein wenig erschwert wird. Der Clan kann also noch einigermaßen leicht versorgt werden, zumal es im Nadelwald einiges an Beute gibt.


WolkenClan Territorium:
Die Vögel haben sich in den Schutz der Baumkronen zurückgezogen, was die Jagd etwas erschwert. Die nasse und damit teilweise rutschige Rinde der Bäume macht das Klettern für unerfahrene Katzen schwierig.


Baumgeviert:
Die vier mächtigen Eichen zeigen sich vom Sturm unbeeindruckt, auch wenn der Wind an ihren Blättern reißt. Die Luft ist feucht vom Regen, aber es gibt auch noch einiges an Beute, die sich blicken lässt, sobald keine Katze mehr in der Nähe ist.


BlutClan Territorium:
Im Spätsommergewitter gehen die Zweibeiner mit ihren Hunden lieber kurze Runden und so ist es ein wenig sicherer. Nur Streuner und fremde Katzen sind noch eine Gefahr, da die Zweibeiner möglichst zuhause bleiben. Der Wasserstand des Stroms ist höher als normal und vor den Monstern auf den Donnerwegen sollte man sich in Acht nehmen!


Streuner Territorien
Auch hier weht einem der Sturm die warmen Regentropfen ins Gesicht und es riecht nach Wald. Beute gibt es besonders im Unterholz noch genug, auch wenn sie sich seltener ins offene nach draußen wagt. Abenteuerlustige Hauskätzchen gibt es bei diesem Wetter eher weniger, aber Streuner sind durchaus anzutreffen.


Zweibeinerort
Die meisten Hauskätzchen warten das Gewitter in den Nestern ihrer Zweibeiner ab, oder setzen maximal eine Pfote in den Garten, wenn es ihnen drinnen zu stickig wird. Aber lange bleibt bei diesem Wetter kaum eine Hauskatze draußen sitzen, schließlich gibt es Angenehmeres!



 

 Das Baumgeviert

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Nymeria
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BeitragThema: Re: Das Baumgeviert   Das Baumgeviert - Seite 2 EmptyMi 05 Aug 2020, 22:44



Toxinstern

DonnerClan Anführer

All the wisdom to lead...




Nur wenige Augenblicke waren verstrichen, da tauchte ein allzu bekannter silbergrauer Pelz am Rand der Mulde auf, gefolgt von einer Schar tropfender, fischig riechender Katzen: der FlussClan war ebenfalls beim Baumgeviert eingetroffen. Während der DonnerClan Anführer den Ankömmlingen bewusst keine Aufmerksamkeit schenkte, sah er zu, wie sich Farnsee am Fuße des Felsens niederließ nachdem sie zuvor noch mit den beiden frischernannten Schülern gesprochen hatte. Sie würden sich sicherlich gut machen - die erste große Versammlung war fürchterlich aufregend, erinnerte sich Toxinstern.
Viel Zeit blieb ihm nicht darüber nachzudenken, denn Jubelstern hatte sich zu ihm gesellt. Auch der schwarze neigte zur Begrüßung ein wenig den Kopf, schwieg allerdings. Er machte keinen Hehl aus seiner Abneigung gegenüber den Anführerinnen des Fluss- und SchattenClans. Dass sie einen Komplott gegen seinen Clan geplant hatten, um sie aus dem Wald zu vertreiben würde er weder verstehen noch jemals verzeihen können. Wer konnte eine solche Tat verzeihen?
Vermutlich empfand auch Jubelstern nicht sonderlich viel Sympathie für ihn, doch scheinbar war sie professioneller als er oder einfach anders gestrickt, denn sie wirkte nicht nur friedfertig, sondern fast schon freundlich. Er konnte sich gut vorstellen, wie listig diese Kätzin war: sie hatte sich längst einen Namen im Wald gemacht und war nicht umsonst gefürchtet.
Der Schwarze hatte seinen stechend gelben Blick für einen kurzen Moment in ihren Silbrig glänzenden Pelz gebohrt, als eine dritte Katze den Hochfelsen erklomm. Nun war es Brombeerstern, den Toxinstern mit einem respektvollen nicken Willkommen hieß.
"Brombeerstern." miaute er leise, mit tiefer Stimme und musterte den Kater eindringlich. Er sah beinahe mitgenommener aus als er selber. Vielleicht bestand ja eine Chance, dass der magere DonnerClan unter dem WolkenClan nicht auffallen würde. Hatten sie eine ebenso harte Blattleere hinter sich? Vermutlich würde er es bald erfahren.
"Sie war gut, ja." antwortete der großgewachsene Kater mit einem weiteren, undurchdringbarem Gesichtsausdruck und wandte seine Aufmerksamkeit schließlich wieder auf die eintreffenden Katzen. Er hatte kein Interesse daran, sich mit den anderen Anführern zu unterhalten. Es musste zwar Frieden herrschen, aber das hieß noch lange nicht, dass er ihnen einen Plausch schuldete. Er war dem WolkenClan gegenüber keineswegs feindlich gesinnt, allerdings hielt er es ebenso nicht für nötig sich falsche Freundschaft zu erspielen. Jeder hatte sich um seine eigenen Angelegenheiten zu kümmern.

So ließ Toxinstern schweigend und regungslos seine gelben Augen über den sich füllenden Platz schweifen, die Schultern gespannt und ernst dreinblickend. Das Herz schlug ihm schnell in der Brust und er spürte die Aufregung, welche in der Luft hing und wie Rauch über den vielen Katzen zu einer Wolke aufstieg. Gern wäre er unter ihnen, hätte sich die Zunge gegeben und Gerüchte ausgetauscht. Doch diese Zeit war für ihn nun vorüber.
Er erkannte Wisperwind sofort, als sie Farnsee zuwinkte und innerlich brach ein kleines Feuerwerk der Freude in ihm aus: sie war tatsächlich mitgekommen, um seinetwillen! Kein Zug regte sich in seinem Gesicht und noch während sein ernster Blick an ihr haften blieb, erkannte der Kater mit den drei weißen Punkten auf der Stirn, dass Wisperwind den Schwanz hob, um auch ihm ein breites Lächeln zu schenken und zu winken.
Am liebsten hätte der Anführer laut aufgelacht vor Vergnügen. Wer tat so etwas? Wer winkte seinem Anführer zu, wenn er hier oben saß, als wäre nichts dabei? Erwartete die Kriegerin, dass er nun zurück winken würde? Ein weiteres mal ließ sie ihn seine schweren Gedanken vergessen und für einen winzigen, kaum merklichen Augenblick huschte ein kleines Lächeln über sein Gesicht und er nickte der anderen einmal zu, bevor er erneut wie in Stein gemeißelt dasaß.
Die kleine wuchs ihm immer mehr ans Herz - sie hatte so eine herrlich erfrischende Art, das perfekte Gegenmittel für all seine Sorgen an schweren Tagen. Wie schön, dass sie sich nun kannten, dachte Toxinstern bei sich, während er einen Blick zum Vollmond warf.



...all the courage that you need...

Angesprochen: Brombeerstern
Erwähnt: Jubelstern, Farnsee, Wisperwind

...you will find when you see.


Katzen || Sprechen || Denken
We are one.

Code by Mufasa



~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~

All that you are
Das Baumgeviert - Seite 2 Nala-Comm-png-kl
is all that I'll ever need.
Danke Frost.<33



N y m e r i a   x   A r y a :
 

ღ ღ ღ




Zuletzt von Nymeria am Sa 08 Aug 2020, 13:29 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Das Baumgeviert   Das Baumgeviert - Seite 2 EmptyMi 05 Aug 2020, 23:55



Ahornpfote


And I think it's gonna be a long long time
'Till touch down brings me round again to find

WolkenClan Schülerin Post 71

I'm not the man they think I am at home

Immer noch nervös zupfte die rote Schülerin am Gras unter ihren Pfoten. Ihre Kehle fühlte sich trocken an, wenn sie so an die Ereignisse vom Kampf dachte und ihr wurde heiß bei dem Gedanken, dem Ältesten davon zu berichten. Lichtstreif schien wie ein vernünftiger Kater mit klarem Verstand und auch einer gewissen Intelligenz und er war vermutlich der erste, der die Geschichte von ihrer Patrouille detailliert erklärt bekam, doch gerade deshalb fürchtete sie sich. Entweder, er würde die Sache überspielen oder er würde sie und ihre Ängste nicht ernst nehmen, oder er würde sie verurteilen. Am besten wäre, wenn er genau das Gegenteil ihrer Ängste erreichte, doch daran zweifelte wiederum Ahornpfote. Als sie ihre Krallen ausfuhr im einen Halm zu zerschneiden, stieß sie ein gequältes Zwischen aus und fuhr sie wieder ein. Sie hatte ganz vergessen, dass sie sich fast alle gezerrt hatte und der Schmerz war unangenehm ihr Bein hochgefahren.

Ahornpfote rührte sich einige Momente nicht, dann blickte sie den Ältesten aus weit aufgerissenen Augen an, die vor Nervosität und Trauer nur so überquollen.
»Das... das fällt mir sehr schwer...«
Die Stimme der Schülerin war leiser geworden und sie hoffte, dass der Älteste sie dennoch verstand. Leider wusste sie nicht, wie es um sein Gehör stand und sie wollte sich nicht wiederholen. Nervös schnippte ihr Schweif hin und her und sie senkte den Blick wieder.
»Ich hatte mich ja als Läuferin gemeldet«, begann sie nach einem kurzen Räuspern und sah sich um, ob ihr auch keine fremde Katze lauschte. Dann fuhr sie fort.
»Und wir waren halt zu viert und Rindenstreif hat das Rudel geholt, auch vier... Ich habe sie auf mich aufmerksam gemacht, damit mir unbedingt einer folgt und ich bin noch nie so schnell gerannt wie in dem Moment. Dabei habe ich gar nicht bemerkt, dass mir zwei Hunde folgen und nicht nur einer...«
Ahornpfote rutschte hin und her.
»Ich erreichte schließlich die Lichtung im Kleinen Waldstück, wo die Patrouille von meinem Vater wartete und sprang auch sogleich in einen Baum hinein. Der größere, gefährliche Hund folgte mir, konnte jedoch den Baum nicht hinauf und da hat die Patrouille ihn angegriffen. Der zweite Hund hielt sich bedeckt, schien an sich unsicher und so hat Blasspfote darauf geachtet, dass er uns nicht zu nahe kam. Immer wieder bin ich in die Bäume und hab einen neuen Angriff gestartet, nur um wieder im Baum zu verschwinden und neu zu planen. Der zweite Hund griff schließlich an und so waren Blasspfote und Erlenherz mit ihm beschäftigt. Als ich mich gerade wieder auf einen Ast gezogen hatte, konnte ich meinem Vater gerade noch beim... beim... nun ja, also... ich hab ihm in die Augen geschaut, als er sein Leben verloren hat.«

Ahornpfote verstummte für einen Moment, als die Erinnerung an den Blick ihres Vaters wieder auf sie einschlug. Krallen bohrten sich in ihr kleines Herz und für einen Moment sah sie zu den Anführern auf, versicherte sich, dass ihr Vater wirklich dort stand und nicht... nicht doch gestorben war. Ihre Angst war irrational, aber sie würde den Anblick ihres sterbenden Vaters nicht vergessen. Wer sich daran gewöhnte, konnte wohl nie von wahrer Liebe sprechen.
»Erlenherz war ja noch immer mit Blasspfote im Kampf gegen den zweiten Hund und vollkommen ungeschützt, ich konnte ja kaum helfen und nachdem mein Vater tot unter dem Baum lag, konnte ich ihn für einige Herzschläge nur anstarren. Allerdings kam mir schnell ein Gedanke, wie ich meinen Gefährten helfen könnte. Ich habe so viel Lärm auf meinem Ast gemacht, wie es ging, hoffte, dass der Hund wieder nur mich jagen wollte, denn er war ja auch mir gefolgt und dann bin ich geräuschlos höher geklettert und schließlich in den Baumkronen durch das Territorium gerast... die Schreie, die mich verfolgten, tun mir immer noch in den Ohren weh...«

Das letzte hatte Ahornpfote gar nicht sagen wollen. Doch ihr Blick wurde immer leerer, als sie die Ereignisse noch einmal nachempfinden musste und lag auch starr auf ihren Vater gerichtet. Rühren konnte sie sich nicht weiter als bis dahin.

»Ich habe die Patrouille ohne Gegner schnell gefunden, habe ihnen schnell erzählt, was bei mir vorgefallen war und sie dann durch die Baumkronen zu der Lichtung zurückgeführt. Bl... Bl... Blasspfote hatte es in der Zwischenzeit jedoch... sie hatte es nicht überlebt. So schnell wie möglich umkreisten wir die Lichtung und dann rief ich den Befehl zum Angriff, wir warfen uns von den Bäumen und stürzten uns in den Kampf.«

Ahornpfotes Atem ging schneller, so auch ihre Worte, als wäre sie wieder an dem Ort, als würde sie das Adrenalin wieder empfinden. Dennoch schaffte die rote Schülerin es, ihre Stimme gedämpft zu halten.

»Ich habe mich sofort auf den ersten Hund geworfen, der nun vor Erlenherz stand, der ganz alleine den... den "Körper" von Blasspfote beschützte, alleine kämpfte. Auf dessen Rücken habe ich mich geworfen und meine Krallen brennen noch immer, so tief habe ich sie in seinen Nacken gegraben. Auch Krallentanz half, diesen Hund anzugreifen, während der Rest der Patrouille auf den zweiten Hund losging. Unser Auftauchen schien den Hund verängstigt zu haben, der schließlich mit mir auf dem Rücken über die Lichtung lief, er wollte sich auf den Rücken werfen, doch ich konnte rechtzeitig loslassen... dann habe ich mich auf seinen Bauch geworfen und ihn aufgerissen, während Krallentanz ihm sein Augenlicht nahm und Erlenherz seine Kehle angriff. Endlich wachte Brombeerstern auf, ich hörte auf zu kämpfen und das war, wie der Hund meine Schulter erwischen konnte. Doch schließlich erschlaffte er unter meinen Pfoten... ohne Erlenherz und Krallentanz würde er noch immer durch den Wald streifen. Der andere Hund hat sofort reiß aus genommen.«

Es war nicht Ahornpfotes Absicht, dass sie den Satz so formuliert hatte. Nachdem sie es nach dem Kampf abgelehnt hatte, hatte ihr Kopf fürs erste akzeptiert, dass sie unmöglich die Ursache am Tod des Hundes darstellte. Dabei war der zerrissene Bauch definitiv ein Grund für dessen Tod gewesen, doch das erkannte die Schülerin nicht, denn mehr war sie nicht. Sie war eine Schülerin, die töricht eine andere Patrouille in den Angriff geführt hatte, als wäre sie Anführerin. Es hatte den Kriegern gewiss nicht gefallen. Einige Herzschläge schnappte sie nach Luft, bis sie ihre Gedanken sortiert hatte.

»Ich hab mir Blasspfote danach angesehen«, fuhr sie mit erstickter Stimme fort, als sie an die Blutlache dachte, an den zerfetzten Körper. »Ich... ich hab mich übergeben...?«
Ahornpfote unterdrückte ein Schluchzen und senkte ihren Blick auf die Pfoten.
»Überall war Blut, mein Blut, das Blut meines Vaters, das Hundeblut, ihr Blut an meinen Pfoten, ich... ich hab es nicht zurück halten können... Ich... Ich habe den Hund begraben, Wildfeuers Patrouille kam uns zur Hilfe und danach... danach bin ich schwimmen gegangen, ich könnte nicht so viel Blut auflecken.«

Ihr Blick hatte was gehetztes an sich, doch sie hielt ihn auf die Pfoten gerichtet. Ihr Herz schlug ihr bis in den Hals. Es tat ihr so leid, oh nein, sie hatte so viele Fehler gemacht, wie... wie würde der Älteste es nur aufnehmen, er konnte sie doch nur verurteilen!
»Wusstest du, dass ich die Augen meines Vaters habe?«, fragte sie gequält. »Ich kann ihn nicht mehr ansehen, seitdem ich seinen Tod gesehen habe... es war, als hätte ich mich sterben sehen...«
Die Schülerin ließ den Kopf hängen und wagte nicht, zu dem Ältesten zu kommen. Er würde sie bestimmt kritisieren, sie wollte gar nicht zuhören. Warum hatte sie sich für diese Sache entschieden?
»Es tut mir so leid...«, wisperte sie gequält und verstummte jäh, wagte jedoch nicht, aufzublicken. Es war eh schon schlimm genug. Wie musste das klingen? Erst holte sie zwei Hunde, dann ließ sie ihre Clangefährtin sterben, übergab sich neben ihrem Leichnam, weil sie sich nicht zurückhalten konnte, dann versteckte sie sich indem sie schwimmen ging und traute sich nicht einmal, ihrem Vater in die Augen zu sehen oder ihm alles anzuvertrauen. Am liebsten hätte sie sich erneut übergeben vor Angst, doch sie versuchte, ihren Pelz flach zu halten und durchzuatmen. Natürlich würde er sie verurteilen. Es gab nichts, was an ihrer Geschichte ehrenwert war.

Oh no no no I'm a rocket man
Rocket man burning out his fuse up here alone

»Gesprochen« | Handeln | Andere

Code by Rey | Song by Elton John [Rocket Man] | Image Klick!




~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~


I don't even pray to the god that you pray to
But if there's a mirror, I'm folding my hands too
'Cause I know the pretty girl in the reflection
Is gonna be the god of all the gods with no question

Cops pullin' up like I'm givin' drugs out, nah, nah
I'm a popstar, not a doctor

Song lyrics 1 by TJ_beastboy Song, Song lyrics 2 by DJ Khaled Song



Zuletzt von Fluffenhancer am So 20 Sep 2020, 13:29 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Das Baumgeviert   Das Baumgeviert - Seite 2 EmptyDo 06 Aug 2020, 00:40


Lichtstreif


(Wolkenclan - Ältester)

Der dunkle Älteste ließ Ahornpfote mit ihren Gedanken schweifen, blickte aber ein wenig verwirrt, als sie dann zischte. Zumindest bis er merkte, dass es wegen ihren Schmerzen und nicht wegen seiner Frage war. Als die junge Kätzin ihn dann mit den vor Kummer großen Augen ansah, legte er ihr sanft seinen Schweif auf den Rücken und beruhigte sie: "Es ist wegen dem Kampf, oder? Erzähle ruhig. Sicher tut es dir gut es dir von der Seele zu reden. Ich weiß zwar nicht ob ich besonders gut im Trösten bin, aber ich kann zumindest zuhören und du weißt auch, dass ich dir immer die Wahrheit sagen werde". Er wusste, dass er damit oft aneckte, allerdings war er sich aber auch sicher, dass geheuchelte, nette Worte noch weniger halfen. Zumindest konnte die Schülerin bei ihm sofort wissen, was er dachte, ohne dass er um den heißen Brei herum redete.

Als sie nun mit ihrer Erzählung begann, hörte Lichtstreif ihr aufmerksam zu und unterbrach sie nicht, da er wusste, dass es ihr das nur schwerer machen würde. Erst als sie kurz verstummte sagte er leise: "Das war sicher schwer", in Bezug auf den Tod ihres Vaters, aber seine restlichen Worte hielt er noch zurück, bis sie mit ihrer Erzählung zu ende war. Er legte nur beruhigend seinen Schweif vorsichtig über ihre Schultern und ermunterte sie so weiter zu reden.

Ruhig und gefasst hörte der Älteste ihr bis zum Ende zu und wartete dann kurz bis er sich sicher war, dass sie zu ende gesprochen hatte. "Und nun gibst du dir die Schuld daran?", fragte er leise nach, als er sah wie die Schülerin sich quälte. Danach versicherte er ihr ehrlich, wenn auch in dem Versuch sanft zu sein: "Auch wenn du gelblieben wärst, würde Blasspfote vermutlich nicht mehr leben. Dann hätten die Hunde euch vermutlich einer nach dem Anderen umgebracht und Brombeerstern auch noch all seiner verbleibenden Leben beraubt... Außerdem hast du auch keine Schuld daran, dass dir zwei Hunde gefolgt sind. Niemand weiß was in den stinkenden Flohpelzen vor sich geht. Außerdem bedeutet das doch, dass die andere Katze auch nicht bemerkt hatte, dass ihr kein Hund folgte. Oder?".

Bei ihren Worten zu ihrem Vater meinte er ruhig: "Brombeerstern ist dein Vater. Natürlich ist es da für dich schrecklich ihn sterben zu sehen. Aber er ist unser Anführer. Er hat ein Leben verloren, aber er lebt noch. Er ist hier und er wird auch bald wieder geheilt sein. Ich kann verstehen, wie du dich fühlst. Ich kenne dieses Gefühl auch, wenn auch ein wenig anders als du. Ich habe die Katze sterben sehen, die ich liebte. Die Einzige Katze, die mir damals nicht egal war. Und ich konnte nichts tun. Nur daneben stehen. Ich weiß auch, dass es dich erschüttert hat, aber halt dir immer eines vor Augen: Er ist dein Vater und er lebt noch, genauso wie du. Das ist das was wichtig ist". Der Älteste wusste nicht, ob er die richtigen Worte gefunden hatte, aber er hoffte es.

Zu ihrem Geständnis wegen Blasspfote meinte er ehrlich: "Es ist nicht gerade respektvoll sich neben einem Clangefährten wegen dessen Aussehen zu übergeben. Allerdings musst du daran denken, dass es auch keine normale Situation war. Ich wette, dass es selbst Krieger gibt, denen es in deiner Situation nicht besser gegangen wäre. Zumal jede Katze wieder anders reagiert. Sicher war es nicht gerade nett Blasspfote gegenüber, aber ich glaube, dass sie dir das nicht böse nehmen würde. ich glaube wenn ich so zugerichtet wäre, würde ich es auch dann niemanden übel nehmen, wenn ich das mitbekomme". Allerdings war er da vielleicht auch einfach nur jemand, der wenig auf die Meinungen anderer gab.

Lichtstreif hatte sich Mühe gegeben ihr zu sagen, was er dachte, und dabei aber dennoch sanft zu bleiben. Immerhin konnte er sehen, wie sehr es die Schülerin mit nahm. Um ihr noch einmal etwas positives sagen zu können, erinnerte er sie: "Es war richtig und klug von dir die Andere Patrouille zu suchen. Du hast sie nicht im Stich gelassen, sondern Verstärkung geholt. Du wolltest helfen und hast es dann auch. Nicht jede Katze kommt in so einer Situation auf die Idee Hilfe zu holen, wobei diese doch so offensichtlich scheint. Aber im Kampf geht nun mal vieles unter". Seinen Schweif ließ er weiterhin sanft auf der Schulter der roten Kriegerin liegen und fragte leise: "Du willst Blasspfote mit begraben, weil du dich schuldig an ihrem Tod fühlst. Allerdings kannst du nur den Hund für ihren Tod verantwortlich machen. Ich hätte vermutlich in deiner Situation das Gleiche getan. Ihr wart unterlegen und Verstärkung war der einzige Weg. Und das hattest du erkannt. Daran ist nichts schlimmes zu finden".

Noch einmal blickte er zu ihr und schwieg nun, damit sie erst einmal Zeit hatte sich zu sammeln und auch darüber nachzudenken.

Interagiert mit: Ahornpfote
Erwähnt: Brombeerstern, Blasspfote


~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~

*~Sternenklang ~ Folge dem Klang der Sterne~*

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BeitragThema: Re: Das Baumgeviert   Das Baumgeviert - Seite 2 EmptyDo 06 Aug 2020, 14:24


Beerengift

If I could burn this town, I wouldn't hesitate to smile while you suffocate and die. And that would be just fine.


#006 - FC Kriegerin
----------> FlussClan-Lager

Der FlussClan war der zweite Clan, der in dieser Nacht beim Baumgeviert ankam, direkt hinter dem DonnerClan und dicht gefolgt von den WolkenClan Katzen. Von den anderen beiden Clans war noch keine Spur zu sehen, als Beerengift langsam die Senke hinuntertrabte. Der Nieselregen hatte auf dem Weg aufgehört, doch noch immer war alles feucht, weswegen sie aufpassen musste, um mit ihren Pfoten, ebenfalls nass durch den Fluss, den sie durchquert hatten, nicht auf der Erde den Hang hinunter auszurutschen.
Hell schien der Vollmond auf die versammelten Katzen herab, tauchte das dunkle Baumgeviert in ein majestätisch wirkendes Licht. Über ihren Köpfen ragten die vier Eichen hoch in die Luft und warfen große Schatten auf die Lichtung. Die schildpattfarbene Kätzin war nicht schlecht beeindruckt von diesem Anblick, der sich ihr nicht jeden Tag bot. Sie folgte ihrem Clan weiter, während sie alle Eindrücke auf sich wirken ließ. Verschiedenste Gerüche fremder Katzen strömten ihr in die Nase und alle möglichen Emotionen, die sie kaum zuordnen konnte, strömten auf sie ein.
Als Jubelstern nach vorne stürmte und zu den anderen Anführern auf den Großfelsen sprang, löste Beerengift sich von ihrer Gruppe und mischte sich unter die eintreffende Katzenmenge. Stolz hatte sie die Brust nach vorne gestreckt und trug den Kopf und den gefleckten Schweif hoch erhoben, um ein gutes Bild abzugeben. Nicht nur für sich selbst, sondern auch als Repräsentation für den FlussClan. Sie brauchte die anderen Katzen gar nicht alle genau zu betrachten, um zu sehen, dass sie diejenigen waren, die am Stärksten wirkten. Besonders der DonnerClan schien sehr mitgenommen durch die Blattleere und seine Krieger sahen dünn aus. Sie gaben einen bemitleidenswerten Eindruck ab, der einem fast schon leid tun könnte. Leicht in sich hineinschmunzelnd stolzierte sie weiter, nicht so ganz auf ihre unmittelbare Umgebung achtend, und wäre dabei fast in eine andere Katze hineingelaufen. Gerade noch rechtzeitig stoppte die Kriegerin als das rote Fell des fremden Katers vor ihrem Gesicht aufblitzte und sie sprang erschrocken zur Seite, um dann im nächsten Moment einmal um ihn zu schleichen und ihn unauffällig zu beschnuppern. Seine weiße Schwanzspitze, die sich vom restlichen Fell abhob, war zwar nur eine kleines Merkmal, doch sie gefiel ihr sehr und erregte kurz ihre Aufmerksamkeit. Dem Geruch nach zu urteilen stammte der junge, kräftig gebaute Kater aus dem WolkenClan, doch sie hatte ihn bis jetzt noch nie gesehen und kannte dementsprechend auch seinen Namen nicht.
»Guten Abend«, grüßte sie ihn und senkte den Kopf. Ihre Stimme war klar und freundlich, sie würde sich den anderen gegenüber nicht feindselig zeigen. Bis alle eingetroffen waren und die Anführer zu sprechen beginnen würden, war noch Zeit, die sie äußert gerne für ein Pläuschchen nutzen wollte und vielleicht würde sie dabei ja sogar etwas interessantes oder nützliches erfahren. »Ich hoffe, der WolkenClan hatte eine angenehme Reise.« Sie hatte sich nun direkt vor den Kater gestellt, als sie weitersprach und bedachte ihn mit einem fordernden Blick aus ihren grünen Augen, der ihn geradezu durchbohrte. Die Gelegenheit, dass er wieder weglief, wollte sie ihm gar nicht gegen, sondern wartete auf seine Antwort.

Erwähnt:
Jubelstern, DonnerClan, WolkenClan
Angesprochen:
Himbeerglut



~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~

you're my favourite worst nightmare


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- thx Stein
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BeitragThema: Re: Das Baumgeviert   Das Baumgeviert - Seite 2 EmptyFr 07 Aug 2020, 13:58



Sometimes you gotta run before you can walk.
Farnsee

Zweite Anführerin | 173 | DonnerClan

Nach Jubelstern tauchte auch schon ihr Zweiter Anführer Hirschfänger auf. Farnsees Herz zog sich unangenehm in ihrer Brust zusammen, als sie den älteren Kater durch die Menge tappen sah, während sich hinter ihrem seine Krieger zwischen den DonnerClan ergossen. Sie war ihm beim letzten Vollmond begegnet und die Stimmung zwischen ihnen war seither eisig. Es tat ihr weh, dass der FlussClan so viel Streit suchte und das der Zweite Anführer keinerlei Vernunft zeigte, um ein mögliches friedliches Verhältnis zu wahren, besonders, falls der FlussClan je Hilfe ihres Clans benötigte. Nicht, dass der DonnerClan zeitig soweit wäre, diese Hilfe anzubieten, doch wer wusste, was noch passieren würde.
»Hirschfänger«, begrüßte Farnsee ihn also mit ruhigem Ton, nickte ihm kurz zu, wandte ihre Schnauze jedoch fort um die Menge wieder zu betrachten.

Eine Bewegung am DonnerClan Abhang erregte ihre Aufmerksamkeit und sie entdeckte den großen getigerten Kater, der seit unzähligen Monden den WolkenClan anführte. Brombeerstern sah müde aus und Spuren in seinem Pelz machten deutlich, dass sie wohl gerade erst einen Kampf gehabt hatten. Neugierig betrachtete die Zweite Anführerin die anderen Katzen seines Clans, konnte jedoch kaum eine mit frischen Wunden entdecken. Ihr Blick richtete sich wieder auf den erschöpften Kater, der an den Zweiten Anführern vorbei glitt und auf den Großfelsen sprang, wo er sogleich eine lockere Konversation mit den anderen beiden Anführern begann. Ihre Schwanzspitze zuckte beunruhigt bei dem Gedanken, ein normales Gespräch mit Jubelstern führen zu müssen, doch der getigerte Anführer schien ihr friedlich genug, als das ein Wortwechsel mit ihm vermutlich sogar angenehm sein könnte.

Ein silberner Fellball erweckte die Aufmerksamkeit der DonnerClan Kätzin und misstrauisch kniff Farnsee ihre Augen zusammen, als sie eine fröhlich umherspringende Wisperwind erblickte, die erst ihr und dann Toxinstern zuwinkte. War sie nicht krank? Sollte sie sich nicht im Heilerbau ausruhen, nachdem sie auf dem Lagerplatz zusammengeklappt war? Kurz suchte die Zweite Anführerin den Blick ihrer Heilerfreundin, konnte jedoch nicht wirklich etwas darin erkennen und sah zurück zu ihrer Schwester. Warum hatte sie ihrem Anführer so zugewunken? Farnsee wusste natürlich, dass ihre Schwester schon länger Gefühle für den schwarzen Kater hegte, doch das sie so offen mit ihm kommunizierte, schien ihr weit hergeholt.
Kurz wurde die Kätzin aus ihrer Grübelei gerissen, als Wildfeuer sich zu ihnen gesellte. Auch sie schien nicht in Redelaune und so verkniff sich die DonnerClan Kätzin ein Seufzen, als sie ihren Kopf ebenfalls respektvoll neigte. Warum waren alle Zweiten Anführer so stur? Wollten sie diese Nacht wirklich nicht genießen? Davon hatte Farnsee endgültig genug, diese Kälte tat der dünnen, erschöpften Katze auch nicht sonderlich gut. Mit einem weiteren respektvollen Nicken verabschiedete sie sich für den Moment, rappelte sich auf und schob sich schnell in die Katzenmenge, denn sie hatte das Gefühl, dass sie wirklich gerne mit ihrer Schwester sprechen wollte. Den Blickwechsel zwischen dieser und Toxinstern verpasste die gemusterte Katze dabei.

»Was machst du denn hier?«, fragte Farnsee mit so viel Liebe, wie sie über die Verwirrung erübrigen konnte. Sie hatte ihre Tochter, deren Freund und ihre Schwester schnell erreicht und leckte der anders gemusterten Kätzin liebevoll über die Ohren. Es beunruhigte sie, dass sie hier und nicht im Heilerbau war und ihre Pfoten kribbelten vor Neugierde. Sie war nicht aufgerufen worden, wie war sie also hier her gekommen? Die Schwanzspitze der Zweiten Anführerin ringelte sich um die ihrer Schwester, als sie sich dicht neben ihr niederließ.
»Ich dachte, Eichenblatt würde dich nicht aus den Augen lassen, nach allem, was passiert ist. Geht es dir denn auch wirklich gut?«

Sorge lag in den orangen Augen der Kätzin, als sie diese musterte und sanft an ihrem Gesicht schnupperte. Sie wirkte zumindest gesünder, doch es war ihr stets ein Rätsel, wie die Heilerin so nachgiebig sein konnte.

Reden | Handeln | Denken | Andere
Nothing lasts forever.

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Ahornpfote


And I think it's gonna be a long long time
'Till touch down brings me round again to find

WolkenClan Schülerin Post 72

I'm not the man they think I am at home

Die sanfte Berührung von Lichtstreif war nicht genug, um Ruhe in die rote Schülerin zu bringen. Ihren Blick hielt sie gesenkt, betrachtete ihre weißen Pfoten stattdessen. Was auch immer der Älteste sagen würde, Ahornpfote war sich sehr sicher, dass sie es nicht hören wollte. Es würde nur mehr wehtun, auf Ablehnung zu stoßen, die auch noch offen ausgesprochen wurde. Schließlich wäre es eine Lüge zu behaupten, sie wäre eine beliebte Schülerin ihres Clans. Ihr Pelz kribbelte, doch sie zwang sich dazu, ihn angelegt zu lassen und nicht auf der Großen Versammlung durchzudrehen. Sie mochte im Clan als unausstehlich bezeichnet werden, doch sie würde ihn niemals vorführen wollen.
»Ich hätte aber früher gehen können«, widersprach Ahornpfote leise, noch immer auf ihre flauschigen Pfoten guckend. »Nicht erst, nachdem mein Vater gestorben ist, sondern vorher, um genau das zu verhindern. Es ist ein Wunder, dass überhaupt noch eine Katze aus meiner Patrouille lebt, es hätten aber mehr sein können, schließlich wusste ich doch, dass wir zwei Hunden gegenüberstanden und das wir sie nicht alleine besiegen könnten.«

Traurig seufzend sah die Schülerin zu ihrem Anführer, ihrem geliebten Vater und legte die Ohren an. Der Älteste könnte ihre Angst nie nachempfinden, egal ob er eine geliebte Katze verloren hatte oder nicht. Niemand konnte ihren Schmerz nachempfinden, denn das war ganz alleine ihr Vater und ihre Familie bestand nur aus ihnen beiden.
»Ich wusste aber nicht, ob er noch aufsteht oder nicht. Bei einer normalen Katze ist der Zustand final, bei meinem Vater aber nicht, also habe ich die ganze Zeit gefürchtet, es wäre doch sein letztes Leben. Ich kann ihn nicht wieder und wieder sterben sehen, es ist vollkommen egal ob ich weiß, dass er wieder aufsteht. Ich... ich könnte das einfach nicht wieder mitansehen.«
Unbehaglich sah die Kätzin zu dem Ältesten hinauf.
»Tut mir leid, dass du einen solchen Verlust zu betrauen hast.«

Als Lichtstreif auf Blasspfote  zusprechen kam, sah Ahornpfote grimmig in die Ferne. Sie wollte nicht gesagt bekommen, etwas aus den falschen Gründen getan zu haben, nur weil jemand dachte, er wüsste was geschehen war. Der Älteste hatte sie doch gesehen, da war nichts mehr, was der einst so hübschen, fröhlichen Schülerin glich! Nichts war übrig von ihr, niemand würde sie jemals wieder so sehen, wie sie einst gewesen war! Das grausame Bild der toten Schülerin kam in ihren Gedanken auf, doch sie hatte sich in ihrem Schmerz bereits damit zufrieden gegeben, dass sie den zerbissenen Körper niemals wieder loswerden würde.
»Ich hab mich aber nicht wegen ihres Aussehens übergeben«, antwortete die Schülerin und bemühte sich darum, einen ruhigen Ton zu bewahren. Sie musste keinen Streit anfangen. »Ich habe mich übergeben, weil überall Blut war, weil ich auf eine einst sehr hübsche Katze hinabblickte, die einen Tod erlitt, den niemand ihr jemals nachempfinden sollte, der so grausam gewesen sein musste, dass ich bei ihrem Anblick einfach wusste, dass sie einfach nur gelitten hatte. Sie hat das einfach nicht verdient.«

Wegwerfend schnippte sie mit dem Schweif und hoffte, er würde nicht mehr auf die Schülerin eingehen. Die ganze Situation war ihr schon zu peinlich und sie wünschte, sie hätte nie damit angefangen. Mit finsterem Blick sah sie sich in der Katzenmenge um und überlegte, ob sie nicht lieber ein anderes Gespräch aufsuchen sollte, doch den Ältesten wollte sie nicht einfach alleine lassen.
»Blasspfote hat ein schönes Grab verdient«, murmelte sie, ging jedoch nicht weiter auf die Schuldfrage ein. Natürlich fühlte sie sich schuldig, denn sie hatte die Hilfe nicht einmal für die tote Schülerin oder für Erlenherz geholt! Sie hatte es getan, weil ihr Vater gestorben war, weil sie heiße Wut verspürt hatte, weil sie blutige Rache sehen wollte an dem Mörder ihres Vaters, es war ihr vollkommen egal gewesen, was den anderen passierte! Doch schon jetzt wusste sie, dass sie so etwas nie wieder zulassen würde. Natürlich hatte sich ihr Leben bis jetzt stark um ihren Vater gedreht, doch auch den Clan hatte sie stets verteidigt. Der Kampf hatte ihr die Augen geöffnet und ihr gezeigt, dass sie ihren Clan auch vor ihren Anführer stellen wollte, wenn sie sein Überleben sichern wollte. Doch diesen Prozess, den sie durchlief, würde kaum einer nachvollziehen können.

Oh no no no I'm a rocket man
Rocket man burning out his fuse up here alone

»Gesprochen« | Handeln | Andere

Code by Rey | Song by Elton John [Rocket Man] | Image Klick!




~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~


I don't even pray to the god that you pray to
But if there's a mirror, I'm folding my hands too
'Cause I know the pretty girl in the reflection
Is gonna be the god of all the gods with no question

Cops pullin' up like I'm givin' drugs out, nah, nah
I'm a popstar, not a doctor

Song lyrics 1 by TJ_beastboy Song, Song lyrics 2 by DJ Khaled Song



Zuletzt von Fluffenhancer am So 20 Sep 2020, 13:27 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Das Baumgeviert   Das Baumgeviert - Seite 2 EmptyFr 07 Aug 2020, 15:29


"Durch deine Augen schaue ich..."
Wisperwind

"...wie durch die Nacht ins All."

DonnerClan | Kriegerin | #025

Noch immer breit lächelnd hatte ihr Blick, mehr unbewusst als alles andere, den schwarzen Kater auf dem Großfelsen fixiert. Ganz gegensätzlich zu den Geschehnissen der letzten Tage strotzte die Kriegerin nun vor überschüssiger Energie und es fiel ihr wirklich schwer an Ort und Stelle sitzen zu bleiben. Kurz überrascht über sich selbst, beschloss Wisperwind es für heute einfach sein zu lassen. Nicht zu hinterfragen, nicht zu zweifeln. Sie würde heute einfach nur genießen, dass ihr Anführer, der Kater für den sie schon seit fast 50 Monden mehr als nur einen kurzen Blick übrig hatte ihr Aufmerksamkeit schenkte. Sie anlächelte. Sie bat ihn zu dieser Versammlung zu begleiten, obwohl er sie gar nicht mit aufgerufen hatte, als er die Katzen verkündet hatte die zur großen Versammlung ziehen würden.

Durch ihre Fixierung bemerkte die gemusterte jede Regung im Gesicht Toxinsterns sofort, das ernste Gesicht verzog sich für einen Herzschlag lang zu einem leichten Lächeln. Auch das Nicken entging ihr nicht und ein penetrantes Kribbeln zog sich durch all ihre Glieder. Er hatte sie gesehen. Er hatte gesehen, dass sie ihn anstarrte.

Beim Sternenclan, wie peinlich...

Sofort zog sie den Kopf ein wenig ein, ihr Lächeln intensivierte sich trotzdem, wurde noch eine Spur wärmer und als dann auch noch auf einmal ihre Schwester neben ihr stand konnte sie nicht mehr an sich halten. "Farnsee!" Begeistert stellten sich die abgerundeten Ohren der gemusterten auf, während sie den Gruß schnurrend erwiderte. Kurz leckte sie Farnsee über die Wange und schmiegte dann ihre Stirn gegen die ihrer Schwester. "Es ist alles gut! Wirklich! Ich hab wohl echt nur ein paar Tage zu viel nichts gegessen. Aber jetzt ist alles in Ordnung!" Total in ihrer eigenen Welt gefangen, merkte Wisperwind nicht wie ihre Stimme immer schneller wurde.

Die Sorge ihrer Halbschwester bemerkte die graue dabei nur nebensächlich. "Weißt du..." Fing sie dann schon an. "Ich hatte mich eigentlich schon von dem Gedanken verabschiedet heute hier zu sein, aber dann kam Toxinstern nach der Ankündigung in den Heilerbau." Bei der Erinnerung daran leuchteten ihre zweifarbigen Augen aufgeregt auf. "Und dann hat er mich gefragt wie es mir geht. Und ob ich ihn nicht vielleicht hierher begleiten würde, wenn Eichenblatt es zulässt." Es fiel der Kriegerin schwer nicht über ihre eigenen Worte zu stolpern, so voller Endorphine war sie. Ihr Herz hämmerte wieder schnell und heftig gegen ihren Brustkorb, während sie weiter erzählte.

"Und dann ist da auf einmal dieses Junge gewesen. Ist einfach in den Heilerbau gestolpert. Eines von Holunderfell. Schildpattfarben, unglaublich weiches Jungenfell und so hinreißende blaue Augen!" Eigentlich hatte sie gar nicht vorgehabt darüber zu sprechen, doch ihre gute Laune ließ Wisperwind fahrig werden und sie wollte Farnsee unbedingt näher bringen was sie aktuell alles so freute. "Ich meine, der kleine Kerl hat nichts gesagt, aber... hach." Seufzend dachte sie daran zurück und konnte sich ein leises Kichern nicht verkneifen. "Dann hat Eichenblatt mir erlaubt euch zu begleiten, solange ich auf mich achte und umkehre, wenn es zu anstrengend wird. Und dann hab ich den kleinen Kerl zurück zu Holunderfell gebracht. Er sieht ihr ja so ähnlich! Ganz süß!" Hibbelig wie sie war, war sie nicht mehr in der Lage sitzen zu bleiben. Wie eine Dprungfeder war sie aufgestanden und trat nun von einer Pfote auf die Andere um ihren Bewegungsdrang irgendwie zu unterdrücken.

"Ja und jetzt bin ich hier. Es ist alles so aufregend." Wisperwind merkte nicht, dass an ihrem Verhalten vielleicht etwas seltsam war. Das sie für eine Kriegerin ihres alters vielleicht zu aufgeregt war, doch war sie partout nicht in der Lage irgendetwas daran zu ändern. Warum sollte sie auch? Ihre Laune war hervorragend!


Erwähnt: Toxinstern, Farnsee, Eichenblatt, Enzianjunges, Holunderfell
Angesprochen:Farnsee
Ort:Baumgeviert

reden | denken | handeln | andere Katzen

(c) by Moony



~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~

Shut up! I'll win

Das Baumgeviert - Seite 2 Ae044dfe2b7692a84cb4655d813032af1

That's what it means to be a hero

*Relations* *Wanted*

Funkenwut by Stein:
 



Zuletzt von Leah am Sa 15 Aug 2020, 15:24 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Das Baumgeviert   Das Baumgeviert - Seite 2 EmptySa 08 Aug 2020, 10:22

Lilienregen

011 | DonnerClan Kriegerin
cf.: DonnerClan Lager
ANSPRECHBAR

Lilienregen war hinter ihren Clankammeraden auf die Lichtung gekommen. Die anderen Clans waren schon da und die getigerte Kätzin musste sich bemühen ihre stolze Haltung zu wahren. Am liebsten würde sie in einer dunklen Ecke der Lichtung verschwinden. Sie würde sich vermutlich nie an diese vielen Gerüche und Stimmen gewöhnen. Sie hatte kein Problem mit den anderen Clans, doch das alles hier war einfach nur einschüchternd für sie. Erst seit sie im DonnerClan war hatte sie sich mit dem Gedanken angefreundet, das es überhaupt möglich war sich im Frieden mit den anderen vier Clans zu treffen. Sie fand es immer wieder faszinierend wie die anderen Clankatzen aufblühten und es direkt genossen sich mit den Katzen der anderen Clans auszutauschen. Ob sie selbst auch irgendwann eine von den Gesprächigen sein würde? Sie bezweifelte es. Irgendwie musste sie sich jetzt aber einen Platz suchen von wo aus sie die Versammlung bestens beobachten konnte. Mit gespitzten Ohren suchte sie sich also ein Plätzchen inmitten der Lichtung, auch wenn alles in ihrem Inneren schrie, dass sie sich doch gefälligst an den Rand setzten sollte. Sie richtete den Blick ihrer blauen Augen auf die Anführer. Vor allem Jubelstern faszinierte die Kätzin gewissermaßen. Irgendwie respektierte jeder die graue Kätzin und Lilienregen konnte sich nur ausmahlen was die Kätzin alles dafür getan haben musste. Dann lies sie ihren Blick über die Lichtung schweifen. Sie kannte zu wenige Namen.. und das obwohl sie schon einmal hier gewesen war, doch da hatte sie sich so konzentriert um alles andere um sie herum auszublenden, dass sie sich nicht mehr wirklich daran erinnern konnte wer alles da gewesen war. Sie seufzte kurz. Vielleicht sollte sie ihren inneren Zwiespalt ignorieren und sich wirklich jemanden suchen mit dem sie plaudern konnte. Doch das war einfacher gesagt als getan, denn wie sollte sie jemanden ansprechen, dessen Namen sie nicht kannte. Abermals verfluchte sie sich für ihre soziale Inkompetenz, irgendwie musste sie sich etwas mehr Wortgewandtheit antrainieren. Ein erster Schritt wäre also sicherlich jemanden zu suchen mit dem sie plaudern konnte. Doch wen würde sie ansprechen?

Erwähnt: Jubelstern, die anderen Katzen auf der Versammlung
Angesprochen: xxx
©G2 Euphie




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BeitragThema: Re: Das Baumgeviert   Das Baumgeviert - Seite 2 EmptySa 08 Aug 2020, 13:57


♠ Jubelstern ♠
»[#124] FlussClan Anführerin«

Wie ein Stein wirkte der Anführer des DonnerClans auf sie und für einen Augenblick kniff sie ihre blaugrauen Augen zusammen, als ihr auffiel wie dürr der schwarze Kater aussah. Erneut ließ sie ihren Blick in die Kuhle gleiten und erst jetzt bemerkte sie, wie schmal die Katzen des DonnerClans waren. Ob ihnen die Blattleere so zugesetzt hatte? Dieses mal kam es Jubelstern so vor, als könnte man die Clans nicht alleine durch ihren Geruch auseinander halten, sondern auch daran, wie viel Nahrung sie in den vergangenen Monden abbekommen hatten. Ihr Clan schien im Gegensatz zu den dürren Gestalten des DonnerClans beinahe speckig, wobei wohl nichts an die schmalen Schatten des WindClans ran kam. Ungeduldig schwenkte die Schweifspitze der Anführerin hin und her, als sie den Geruch des WolkenClans wahrnahm und im nächsten Augenblick erkannte, wie Brombeerstern seinen Clan in die Senke führte. Auch ihn hatte die Kätzin schonmal in einer besseren Verfassung erlebt. Sein Pelz schien rau und war von Wunden gezeichnet, wo hingegen sein Clan nicht all zu mitgenommen aussah. Ob der Kater alleine in einen Kampf gezogen war?
Misstrauisch zuckten die Ohren der Grauen, als der WolkenClaner schließlich den Felsen betrat. "Guten Abend Brombeerstern." Grüßte sie den Kater und fügte hinzu "Ja es hat alles gut geklappt, wie immer." Bevor sie ihren Kopf ohne eine Gegenfrage zu stellen zurück zu den Katzen drehte, welche sich allmählich in der Kuhle versammelten. Zwar stand sie dem WolkenClan einigermaßen neutral gegenüber, dennoch hatte sie kein Verlangen nach einem tieferen Gespräch mit den Anführern. Schnell glitt ihr Blick durch die Katzen, bis er auf den haselnussbraunen Pelz fiel, welchen sie nur all zu gut kannte. Hirschfänger hatte sich gerade in der Nähe Farnsees niedergelassen, als auch Wildfeuer dazu stieß und eine kleine Unterhaltung begann. Unweigerlich wurde Jubelstern etwas warm unter ihrem Fell, als sie den Kater beobachtete, doch sie versuchte sich davon nichts anmerken zu lassen.
♠»Gesprochenes | Erwähnt | Gedachtes«♠






.: Rußfeder :.

Vertretung für Capybara | DonnerClan

c.f.: DonnerClan-Lager

Mit schnellen Schritten folgte die Kätzin ihrem Clan hinab in die Kuhle, sie waren diesesmal die ersten die eintrafen und das gab der Kätzin irgendwie ein erhabenes Gefühl. Immer wieder versuchte sie, Silberpfote nicht aus den Augen zu verlieren. Trotz, dass er nun Schüler von Toxinstern war, war er immernoch Schüler und sie wollte ihrem Sohn umbedingt zeigen wie stolz sie auf ihn war, innerlich hatte sie sich bereits einige Dinge zurecht gelegt, welche sie ihm unbedingt sagen wollte.
Noch bevor die Anführer ihre Plätze eingenommen hatten, sah Rußfeder wie Farnsee mit ihrem Sohn und Kamillenpfote sprach. Was wollte die Stellvertreterin bloß von den zwei Schülern?
Neugierig spitze sie ihre Ohren, konnte jedoch aufgrund der Gespräche ihrer Clankameraden nicht verstehen, was die Gefleckte den beiden einredete. Es dauerte nicht lange, da entfernte sich Farnsee und die Kriegerin sah ihre Chance, sich nun endlich ihrem Sohn widmen zu können.
Gerade wollte sie los traben, da erkannte sie Wisperwind, welche sich plötzlich zu den beiden Schülern gesellte. Abrupt blieb Rußfeder stehen und kniff ihre Augen genervt zusammen. Würde sie denn nie die Chance bekommen ihrem einzigen Sohn zu seiner Ernennung zu gratulieren? Langsam setzte sie sich wieder in Bewegung, es würde die andere Kätzin sicher nicht stören, wenn sie sich zu der kleinen Gruppe gesellte. Gerade als sie bloß noch wenige Schwanzlängen entfernt war, sprang Farnsee zu der Kätzin hin und verwickelte sie in ein Gespräch, welches Rußfeder nicht ganz verstand. Scheinbar hatte sie vorher nicht ganz mitbekommen, was Wisperwind getan hatte, denn die Worte Farnsees machten in ihren Augen so keinen Sinn.
Jede andere Katze hätte sich wohl nicht zu der Gruppe gesellt, denn Farnsee und Wisperwind schienen ein ernstes Gespräch zu führen, doch das war Rußfeder egal. Sie wollte jetzt mit ihrem Sohn sprechen und sich nicht wieder vertrösten lassen. Entschlossen überwand sie also die letzte Entfernung zu der Gruppe. "Hallo Silberpfote!" Miaute sie erfreut und betonte die Endung des Katers besonder, bevor sie den anderen respektvoll zunickte. "Ich wollte dir nochmal zu deiner Ernennung gratulieren, ich bin so stolz auf dich, mein Kleiner!" Miaute sie und ein warmes Schnurren drang aus ihrer Kehle. "Du wirst das bestimmt auch ganz toll machen, Kamillenpfote." Fügte sie hinzu und schenkte auch der kleinen Schülerin einen warmen Blick. Sie wusste, wie gut die beiden Schüler befreundet waren, daher wollte sie die Kätzin nicht ausschließen.



Erwähnt | Gesprochenes | Gedachtes





Hummelpfote


#019 | Schüler | WolkenClan  | Steckbrief


Kann gerne angesprochen werden!

c.f.: WolkenClan Lager

Sein Herz schlug heftig und er verspürte ein komisches Gefühl in seiner Magengegend, als endlich der Wall in seinem Sichtfeld auftauchte. Diese lange Strecke war für ihn als frisch gebackenen Schüler wahrlich eine Herausforderung. Ihm fehlte noch viel Kondition, bis er diesen langen Weg so locker weg stecken würde, wie es die Krieger aus dem Clan konnten. Für ihn war jeder weitere Schritt eine Qual. Seine Muskeln schrien bereits nach einer Pause und auch seine Pfotenballen fühlten sich inzwischen aufgerissen und Wund an. Ob das jedem Schüler so erging? Erschöpft sah er sich um, doch konnte bei dem schummrigen Licht nicht wirklich einen anderen Schüler ausmachen, mit dem er besseren Kontakt hatte. Allgemein hatte sich Hummelpfote noch nicht so einleben können, da seine Ernennung noch nicht lange zurück lag. Vielleicht würde er ja heute nacht ein paar neue Bekanntschaften machen und den anderen Schülern erzählen können, wie es ihm bisher erging.
Als der Anführer dann schließlich das Zeichen gab ihm in die Mulde zu folgen, strengte sich Hummelpfote ein letztes mal an und trabte seinen Clangefährten nach. Es lag ein eigenartiger Geruch in der Luft, beinahe wirkte es wie ein Gestank und die Augen des kleinen Katers wurden groß, als er sah wie viele Katzen bereits in der Senke waren. Jede sahen irgendwie anders aus als er es von seinen Clankameraden kannte. Ob das etwa die anderen Clans waren?
Sein Blick flog hinüber zu dem großen Felsen, auf welchem bereits zwei Katzen Platz genommen hatten. Auch Brombeerstern gesellte sich zu ihnen. Ob die anderen beiden auch Anführer eines Clans waren? Dachte er sich, während er in mitten der Katzen stehen geblieben war um diese Reizüberflutung verkraften zu können.

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Wie Frostzuzius einmal sagte:
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BeitragThema: Re: Das Baumgeviert   Das Baumgeviert - Seite 2 EmptySa 08 Aug 2020, 15:20

#037

STURMJÄGER
WINDCLAN | 2. ANFÜHRER | 36 MONDE


eduld war heute nicht gerade seine Stärke. Nicht, dass er sonst sehr viel besser darin war. Sturmjäger neigte auf gewisser Weise zu Impulsivität – er wusste das! Aber bisher hatte er noch keinen Weg gefunden es abzustellen. Hier und da gelang es ihm so ruhig und weise zu sein wie Dunkelstern – aber das waren wohl meist eher Glücksgriffe. Wenn überhaupt.
Oh beim SternenClan! Er musste dringend an sich arbeiten!
Darüber zumindest hatte er nachgedacht, während er seine Zeit damit verbracht hatte zwischen dem Heilerbau und dem Silbervlies hin und her zu starren. Die Hilflosigkeit, die ihn erfasst hatte, als er seine ehemalige Mentorin in Milanschreis Pfoten zurücklassen hatte müssen, ohne selbst etwas tun zu können, war furchtbar. Einfach nur furchtbar.
Umso dankbarer war er gewesen, als der helle Vollmond endlich über den Horizont gekrochen war und die Nacht der großen Versammlung endlich herein gebrochen war.
Es hatte sich seltsam angefühlt sich aufzurichten und dem Clan zuzurufen: “WindClan – wir brechen auf!“
Irgendwie fühlte es sich nicht richtig an Dunkelsterns Platz einzunehmen, wo die Ältere doch offensichtlich noch am Leben war!
Aber Sturmjäger hatte gewusst, dass es das Richtige war – dass es nötig war! Genau deshalb war er jetzt auch unterwegs zum Baumgeviert, die Katzen, die ihn begleiteten, hinter ihm. Ab und an drehte er den Kopf über die Schulter um das kleine Bataillon zu beobachten, das hinter ihm herlief. Die Krieger waren dabei nicht Objekt seiner Sorge, denn abgesehen von den frischernannten Kriegern, die in ihrer Schülerzeit schon auf der Versammlung zugegen gewesen waren, hatte er auch Schüler dabei, die erst einen Tag lang Schüler waren und das Lager noch nie verlassen hatten. Grund dafür war die Gefahr durch den Fuchs gewesen, aber umso wichtiger war es ihm, dass er die Frischlinge im Auge behielt. Doch die Krieger machten das von sich aus auch. Der WindClan funktionierte wie ein gut geöltes Getriebe und darauf war er stolz.

Als er jetzt durch das letzte Gestrüpp brach und auf die Menge der versammelten Katzen blickte, kehrte das Unbehagen zurück. Wohin sollte er gehen? Sollte er seinen eigentlichen Platz einnehmen unter den Stellvertretern der Clans? Oder sollte er sich zu den Anführern gesellen und damit Raum für mögliche Gerüchte schaffen? Was war richtig? Was war falsch?
Mit einem stummen Seufzen erklomm er den Felsen der Anführer und nickte den anderen Anführern grüßend zu. Jubelstern und Brombeerstern waren schon da. Natürlich auch der Verräter Toxinstern, bei dessen Anblick sich ihm noch immer die Nackenhaare aufstellten. Aber heute war kein Platz für Feindseligkeiten. Heute musste er vernünftig sein. Er musste Dunkelstern Ehre machen.
Also schluckte er seinen Stolz hinunter und nickte auch Toxinstern respektvoll zu.
“Seid gegrüßt, Jubelstern, Brombeerstern und Toxinstern. Ich hoffe Ihr hattet eine angenehme Reise.”, sagte er und setzte sich einigermaßen abseits auf den Felsen. Es erschien ihm nicht richtig, sich in die Reihen der Anführer zu gesellen, aber da er heute wohl oder übel der Fürsprecher seines Clans war, musste er hier oben stehen. Diese kleine Distanz, die er zwischen sich und die anderen brachte, sollte lediglich ein visuelles Zeichen dafür sein, dass er hier nicht hin gehörte. Auch, wenn das Gerüchte vermutlich nicht abhielt und vielleicht sogar schürte. Aber er würde jeglichen Irrtum aufklären, wenn ihm das Wort zufiel. Solange musste er einfach warten. Und warten war genau das Stichwort. Denn Mohnstern war mit dem SchattenClan noch nicht eingetroffen. Leider. Je eher er das hier hinter sich bringen könnte, desto besser. Zumal Geduld heute wirklich nicht seine Stärke war…

cf: WindClan Lager



~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~

Asantisquana Matschbanana!
Oh yes, the past can hurt. But the way I see it,

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BeitragThema: Re: Das Baumgeviert   Das Baumgeviert - Seite 2 EmptySo 09 Aug 2020, 11:00




Mohnstern


SchattenClan | Anführerin



SC Lager -->

An der Spitze der Katzen, die sie für die Versammlung ausgewählt hatte, kam Mohnstern an der Lichtung an. Unter ihr sah sie die vier großen, mächtigen Bäume aufragen und erkannte schon einige Katzen, die sich dort tummelten. Verschiedene Gerüche wehten zu ihr empor und die Graue rümpfte die Nase, wobei ihre Schnurrhaare zitterten. Sie war kaum erfreut, die anderen Clans zu sehen. Weder ihren räudigen Mörder, noch Jubelstern, die zwar eine Verbündete gewesen war, der sie aber in gleichem Maße vertraute wie jedem anderen hier. Also garnicht.

Und so reckte Mohnstern ihren Hals, gab mit ihrem Schweif das Zeichen und geleitete ihren Clan zu den anderen. Der SternenClan meinte es in letzter Zeit nicht gut mit ihr, gerade aus diesem Grund musste sie tun, was ihre Ahnen von ihr verlangten.

Während sich der SchattenClan unter die anderen mischte, sprang sie zu den Anführern hinauf auf die Felsen. Brombeerstern, Toxinstern und Jubelstern waren schon hier. Mohnstern runzelte die Stirn, als sie Sturmjäger anstatt Dunkelstern sah. War die Anführerin tot oder einfach nicht gekommen? Neugierde kam hoch, doch sie fragte nicht nach. Sie würde es früh genug erfahren.

"Guten Abend!", raunte die Anführerin in die Runde, so neutral wie möglich.
"Ich hoffe jeder hier hatte eine angenehme Reise. Ich hoffe, ihr habt nicht lange auf uns gewartet"

Mohnstern sah jeden nacheinander an und neigte den Kopf. Sie wollte mit keinem Streit. Als sie jedoch Toxinsterns gelbe Augen streifte, begann ihre rosa Narbe an der Brust heiß zu werden. Sie spürte, wie ihr Herz schneller schlug, versuchte sich aber nichts anmerken zu lassen. Ob er wusste, dass sie wegen ihm ein Leben verloren hatte? Zumindest merkte sie, dass er nicht wirklich gut genährt aussah. Kurz streifte ihr Blick durch die Katzen unter ihnen und sie merkte, dass der DonnerClan generell unterernährt aussah. Etwas wie Genugtuung machte sich in ihr breit und sie setzte sich wesentlich entspannter zu den anderen Anführern, als sie geglaubt hatte.


Erwähnt: die anwesenden Clans, Brombeerstern, Toxinstern, Jubelstern, Sturmjäger, Dunkelstern

Angesprochen: Brombeerstern, Toxinstern, Jubelstern, Sturmjäger

Standort: auf den Hochfelsen
(c) Palmkätzchen





Fuchsfeuer


DonnerClan| Krieger



DC Lager -->

Zusammen mit seinem Clan lief Fuchsfeuer zum Baumgeviert. Wie auch die anderen mischte er sich unter die anderen Clans und seine Nase zuckte nervös hin und her, überflutet von den anderen Gerüchen. Viele seines Clans sagten, die anderen würden unangenehm riechen, um es nett auszudrücken. Doch Fuchsfeuer konnte diese Aussagen nicht bestätigen. Für ihn roch jeder einfach nur anders. Vor allem hegte er kaum Groll gegen die Katzen der anderen Clans. Sie taten immerhin nur das, war ihre Anführer ihnen befahlen. Wenn jemand Hass verdient hatte, dann die Anführer.

Als er sich umsah, stach ihm ein jung aussehender Schüler ins Auge, der allem Anschein vom WolkenClan sein musste. So nahm sich der junge Krieger ein Herz und sprach den Kleinen an, der gespannt zu den Anführers hinauf sah (Hummelpfote).

"Guten Abend! Du siehst sehr jung aus und scheinst die Anführer noch nicht alle zu kennen. Soll ich dir erklären wer sie sind?"

Fuchsfeuer blickte kurz hinauf, bevor er den Schüler wieder ansah.
"Ich bin übrigens Fuchsfeuer vom DonnerClan!", stellte er sich kurzerhand vor, er hoffte er würde den Kleinen nicht erschrecken oder sonstiges!


Erwähnt: Hummelpfote, die Anführer

Angesprochen: Hummelpfote

Standort: Baumgeviert
(c) Palmkätzchen

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Krähenpfote

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BeitragThema: Re: Das Baumgeviert   Das Baumgeviert - Seite 2 EmptySo 09 Aug 2020, 14:08



Wanderpfote


#050 | Schüler | SchattenClan  | Steckbrief


 Kann gerne angesprochen werden!

c.f.: SchattenClan Lager

Trotz das der brane Kater nun bereits einige Trainingseinheiten zusammen mit Polarherz bestritten hatte, schien seine Ausdauer noch lange nicht so gut zu sein wie die der anderen SchattenClaner. Ihm fiel es deutlich schwerer Schritt zu halten und als endlich die Erhebung in Sicht kam, welche die Kuhle schützte, atmete er erleichtert aus. Er war froh, dass er vor der großen Versammlung die Möglichkeit gehabt hatte, sich im Heilerbau ordentlich auszuschlafen, ansonsten wäre er vermutlich gar nicht hier angekommen.
Seine Schnurhaare bebten aufgeregt, als er zwischen den anderen Katzen den Wall erklamm und kurz zum stehen kam, bis Mohnstern schließlich das Signal gab und sich Wanderpfote erneut in Bewegung setzte. Die Kuhle war bereits voll gefüllt und als er einen Blick zum Hochstein warf, erkannte er, dass bereits drei andere Katzen darauf Platz genommen hatten, also war der SchattenClan wohl der letzte Clan. Der braune Schüler versuchte, seine Aufregung etwas zu verstecken und sah sich angespannt um. Es war seine erste große Versammlung, doch da er bereits etwas länger Schüler war, konnte er zumindest mit etwas Anstregung die Katzen von einander unterscheiden und zuordnen.
Aufmerksam ließ er sich etwas weiter vorne, doch nicht in der ersten Reihe, nieder und sah sich neugierig um. Wie wohl die anderen Clans so drauf waren? Leider waren weder Feldpfote noch Moorpfote dabei, diese waren, zumindest wenn er sich recht entsinnte, bereits auf einer großen Versammlung gewesen und hätten ihm sicher noch einige Besonderheiten erklären können, doch darauf musste er wohl jetzt verzichten.

Reden | Denken | Handeln | Andere

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Hummelpfote


#020 | Schüler | WolkenClan  | Steckbrief


Gerade versuchte Hummelpfote, die umstehenden Katzen den passenden Clans zuzuordnen, wobei er natürlich eher nach dem Aussehen als nach dem Geruch ging, da er diesen noch nicht unterscheiden konnte. Er fühlte sich etwas einsam, doch die Aufregung und Neugierde machte es ihm leicht, dies zu vergessen, denn am liebsten wäre er mit Sonnenpfote oder Mondgesicht her gekommen, doch keiner von beiden war von Brombeerstern ausgewählt worden.
Angestrengt atmete er aus, als er hinter sich plötzlich eine Stimme vernahm und augenblicklich zusammen zuckte. Es erschien ein großer, braunroter Kater neben ihm, welcher im ersten Moment etwas einschüchternd wirkte. Der kleine Schüler kam kaum dazu, zu überlegen zu welchem Clan der Kater gehören könnte, da begann dieser bereits zu sprechen.
Überrascht zuckte der Braune mit den Ohren. Er hätte nicht erwartet, dass der Fremde so freundlich sein würde! Sofort war seine Schüchternheit vergessen und er plapperte aufgeregt los. "Hallo! Ich bin Hummelpfote!" Er dachte einen Moment über die Frage nach, wärend sein Blick kurz zu dem großen Felsen flog, auf welchen soeben eine weitere Kätzin gesprungen war. "Hallo Fuchsfeuer, wie spannend das du aus dem DonnerClan kommst. Du hast recht, es ist meine erste große Versammlung. Ich bin übrigens aus dem WolkenClan." Sagte er freundlich und winkte verlegen mit dem Schweif. Der Kater wusste noch nicht ganz, wie man sich hier auf der Versammlung verhielt, dennoch machte es ihm bereits jetzt so großen Spaß! Er würde seinem Bruder und Mondgesicht ganz viel zu erzählen haben, wenn er am Abend wieder zurück ins Lager kehrte.

Reden | Denken | Handeln | Andere

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Wie Frostzuzius einmal sagte:
"Es ist nicht falsch was falsch aussieht, sondern alles drum herum."


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BeitragThema: Re: Das Baumgeviert   Das Baumgeviert - Seite 2 EmptySo 09 Aug 2020, 21:20




Wildpfote

>The Arrogant<

Post 008 || SchattenClan || Spricht Silberpfote an

cf: SchattenClan Lager

Der ältere Schüler betrat die Lichtung inmitten seiner Clankameraden, hielt sich jedoch deutlich zurück. Er besah sich die bereits anwesenden Katzen erstmal, tappte dennoch durch die Menge hindurch. Vielleicht gab es ja wen mit dem er sich unterhalten konnte – beziehungsweise wollte. Als er so durch die Menge ging hörte er eine Frage von der er wusste das sie keineswegs an ihn gerichtet war und doch konnte er sich nicht zurückhalten. Es war ein junger Kater, wahrscheinlich gerade erst Schüler geworden, und dem Geruch nach DonnerClan. Welcher Clan auch sonst, er hatte bereits als Junges gelernt wer die Anführer waren und wie sie aussahen. „Natürlich ist das Jubelstern, wer sonst?“ Er setzte sich nicht weit entfernt von dem jungen Kater hin und schielte zu ihm herüber. „Wer dein Anführer ist weißt du aber schon, oder?“ Wildpfotes Stimme war trocken wie eh und je und nichts ließ nach außen dringen das es ihn eigentlich amüsierte. Er wandte seine Blicke wieder nach oben zu den dort stehenden Vier Katzen. „Die anderen sind Brombeerstern, WolkenClan, und Mohnstern, SchattenClan. Meine Anführerin. Wer Toxinstern ist erkläre ich dir nicht.“Er deutete bei seiner, mehr oder weniger, Erklärung auf die dazu passende Katze und wandte sich dann dem jungen Kater zu. „Wie heißt du? Du bist erst Schüler geworden, oder?“ Die Frage hätte er sich eigentlich sparen können, aber irgendwie verspürte er gerade doch ein wenig Lust sich zu unterhalten, seine Sozialen Kontakte beschränkten sich ja so oder so meist nur auf seine Familie und seinen Mentor, also konnte es nicht schaden auch mal wen anderes anzusprechen. Mit einer Pfote wischte sich Wildpfote kurz über das Gesicht, befreite es vom Staub den er auf dem Weg hierher abbekommen hatte ehe seine strahlenden Blauen Augen wieder seinen Gesprächspartner suchten. Wildpfote war nicht viel größer als der jüngere, er war allgemein relativ klein und wirkte mit seinem buschigen Brust und Schwanzfell nicht immer so alt wie er eigentlich war, doch das störte den Kater nicht. Ganz im Gegenteil, es war manchmal sogar ein Vorteil. Gerade im Kampf wurde er damit durchaus mal unterschätzt. Gut, er war selbst kein guter Kämpfer, aber dafür umso besser im jagen – auch dort war seine Größer vom Vorteil.


Erwähnt | Gesprochen | Gedacht
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Mauseherz

>The Silence<

Post 004 || WolkenClan || spricht Lilienregen an

cf: WolkenClan Lager

Mit zitterndem Schweif betrat der große Kater die Kuhle, blieb solange wie möglich in der schützenden Einheit welche die Gruppe aus seinem Clan bildete – dann jedoch löste sie sich mit einem mal auf und Mauseherz stand wie bestellt und nicht abgeholt am Rande und wusste nichts mit sich anzufangen. Er stand aufrecht, den Kopf erhoben und versuchte sich nicht anmerken zu lassen wie unsicher er war und das ihm das ganze hier nicht wirklich gefiel. Dennoch war er jetzt hier und musste sich damit abfinden – außerdem musste er Brombeerstern repräsentieren. Er sah zu seinem Anführer, erst jetzt fiel ihm auf das dieser lädiert aussah – natürlich, er hatte ja auch gegen die Hunde gekämpft. Mauseherz hoffte nur das ihm nichts allzuschlimmes passiert war und das es ihm den Umständen entsprechend gut ging. Ein leises seufzen entglitt ihm als er wieder an den Kampf dachte. Soviele hatten sich auch freiwillig gemeldet – natürlich hatten sie das, es ging um den Schutz des Clans! Und doch war er, feige wie er war, im Lager geblieben obwohl er hätte helfen können. Er war ein guter Kämpfer, hervorragend im Einzelkampf, doch sein eigener Charakter machte es ihm oft so schwer aus sich heraus zu kommen. In Gedanken zwängte er sich am Rande der Versammlung lang, seine Gedanken im Lager bei seinen Geschwistern und der Gesundheit von Brombeerstern – jedenfalls wurde er dort schnell wieder herausgerissen. Er stieß gegen jemanden [Lilienregen], nicht stark, und doch genug damit er sich erschreckte und den Kopf einzog. „O-oh, es tut mir leid!“ Meinte er schnell, hob den Blick und sah die Kätzin an die er angerempelt hatte. Dem Geruch nach zu Urteilen stammte sie aus dem DonnerClan, auch wenn dies nur eine nebensächliche und im Moment unrelevante Information war. „E-ehm… Ich bin Mauseherz, und du?“ Er unterließ es ihr zu sagen aus welchem Clan er kam, er wollte nicht das sie meinte er hielte sie für dumm das sie  es nicht riechen konnte oder ähnliches. Unsicher hob er den Kopf wieder an, stellte sich wieder gerade hin und sah zu der, er würde sagen Kriegerin, herunter. Sie war kleiner als er, nicht viel, und außerdem sehr hübsch. Hätte er gekonnt wäre er jetzt wohl rot angelaufen. Nicht das er sich zu ihr hingezogen fühlte, er kannte sie ja nicht einmal, aber ja. Ja sie war wirklich hübsch. Sie hatte schneeweißes Fell, leichte schwarze Tigerstreifen und… Narben. Mauseherz konnte nicht verhindern sie einen Moment lang anzusehen ehe er sich zusammenriss und seinem gegenüber wieder in die Augen sah – beziehungsweise an die Stirn. Er konnte anderen nicht für längere Zeit in die Augen sehen, er fühlte sich dann unwohl.


Erwähnt | Gesprochen | Gedacht
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Montag, 21.05.2018
Offizielle Katze von Kedavra

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Elias
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BeitragThema: Re: Das Baumgeviert   Das Baumgeviert - Seite 2 EmptySo 09 Aug 2020, 22:56

[OUT: Spiegelmond (und auch Splittermond) ist eine Sphinx, also eine Nacktkatze. Da die beiden noch nie auf einer Versammlung waren, wissen die anderen Clans nichts von ihnen, außer vielleicht von der Grenze. Ich bitte darum, diesen Umstand zu berücksichtigen, da das durchaus zu Verwunderung/Abscheu/Unsicherheit bei anderen Katzen führen könnte.]




† SPIEGELMOND

„I CAN NEVER SEEM TO GET IT RIGHT, BUT I'M LEARNING MY WORTH IS MORE THAN YOUR WORD.“

POST 8
cf. FlussClan - Lager


Angespornt von den herausfordernden Worten ihres Bruders ließ sich Spiegelmond nicht zweimal bitten, vor ihm am Baumgeviert zu sein. Man könnte es als kindisch bezeichnen, doch immerhin hielt die Kriegerin sich so sehr zurück, dass ihre Clangefährten das kleine Spiel nicht mitbekommen sollten. Als Jubelstern letztendlich an der Senke ankam, war es für die Sphinx ein Anblick, den sie so nicht erwartet hatte. Das Baumgeviert war riesig. Die zusammengewachsenen Eichen waren schon aus einiger Entfernung sichtbar und auf dem Fels, auf dem den Geschichten nach die Anführer sprachen, saß bereits eine dunkle Gestalt [Toxinstern]. Unter ihm, am Fuß des Felsens, tummelten sich Katzen. Der Geruch des Waldes kam ihr in die Nase und unwillkürlich lief ihr ein Schauder über den Rücken. Bis heute war es ihr ein Rätsel, wie Katzen freiwillig im Wald leben konnten, doch der DonnerClan tat es. Bereits seit ihrer Geburt wurde Spiegelmond von der irrationalen Angst begleitet, die mit Wäldern jeglicher Art einher ging. Egal welche Art von Bäumen, egal ob weitläufig oder eng - allein der Gedanke erfüllte sie mit einem tiefen Unwohlsein, was sie einfach nicht loswurde. Dennoch fasziniert betrachtete sie die Katzen des DonnerClans, sah eine ältere Kätzin [Eichenblatt] etwas abseits sitzen, bisher noch allein, sowie unweit von ihr entfernt eine Kriegerin [Farnsee] mit zwei Schülern [Kamillenpfote & Silberpfote], auf der ihr Blick einen Moment länger hängen blieb. Hauptsächlich auf Grund ihrer ungewöhnlichen Fellfarbe, welche Spiegelmond ziemlich schön fand. Mit großen Augen sah sie zu Splittermond hinüber. "Der DonnerClan scheint schon da zu sein", stellte sie fest, was sicher für die meisten Katzen eine Selbstverständlichkeit war. Sie jedoch fühlte sich wie ein frisch ernannter Schüler - und im Endeffekt war diese Versammlung für sie ebenso, als wäre sie als unsichere Schülerin zum ersten Mal hier. Nur, dass sie dann immerhin noch ihren Mentoren gehabt hätte. Nun allerdings waren die beiden Krieger auf sich allein gestellt, was Spiegelmond dazu veranlasste, sich etwas mehr aufzurichten. Ihr Herz schlug schneller, als sie gemeinsam mit ihren Clangefährten hinab in die Senke preschte und schließlich am Boden inne hielt, um sich zu ihrem Bruder umzusehen. Es verging nicht viel Zeit, da folgten weitere Katzen. Die ersten, die eintrafen, zeichneten sich durch stark ausgeprägte Hinterbeine aus. Den Geruch, der mit ihnen kam, kannte sie von der Grenze. WolkenClan. Vorweg lief ein großer, braun-schwarz getigerter Kater, welcher mit einem mächtigen Satz auf den Großfelsen sprang und somit Jubelstern folgte, die sich dort bereits eingefunden hatte. Brombeerstern war sein Name, das wusste sie. Je mehr Katzen auf die Lichtung kamen, desto nervöser kneteten ihre Pfoten den Boden. Zwischen all den befellten Katzen mussten sie wirken wie die größten Sonderlinge und auch, wenn Spiegelmond sich innerhalb ihres Clans daran gewöhnt hatte, war es hier dennoch ein anderes Gefühl. Keine der anderen Katzen war so wie sie und Splittermond, zumindest bisher konnte sie keine entdecken und realistisch gesehen würde es dazu wohl auch nicht mehr kommen. Sie waren noch nie auf der Versammlung gewesen und hätte es je eine andere nackte Katze gegeben, dann hätten ihre Clankameraden sicher davon erzählt. Trotz dem drückenden Gefühl auf der Brust hielt sie den Kopf aufrecht, bemühte sich, sich nicht anmerken zu lassen, wie unruhig sie eigentlich innerlich war. Kurz huschten ihre Gedanken zurück zu Muschelklang, die ihnen viel Spaß gewünscht hatte. Den sollten sie auch haben, schließlich war das hier nichts alltägliches.

Schnurrend drückte die Kätzin sich an die Schulter ihres Bruders. "Sieh, der WindClan!" Weitere Katzen kamen hinab gesprungen, beinahe lautlos und schnell die der Wind. Ihre Leiber waren schlank, athletisch und sie alle wirkten auf dem Land ebenso schnell, wie der FlussClan im Wasser. Auch mit ihnen teilte der Clan eine Grenze, sodass Spiegelmond zumindest im Entferntesten den Geruch erkennen konnte. Die letzten Katzen allerdings, die sich ihnen anschlossen, deren Geruch kannte sie nicht. Dem Ausschlussverfahren zufolge musste es der SchattenClan sein, der nun zu ihnen stieß und der Geruch von Moor und Sumpf drang zu ihr hindurch. Eine Kätzin [Mohnstern]war ihnen voraus und ihr helles Fell hob sich in der Dunkelheit ab, als auch sie auf den Großfelsen sprang und somit alle Clans versammelt waren. Vor ihr begannen die Katzen sich zu mischen, suchten sich Gesprächspartner und lernten neue Bekannte kennen, doch Spiegelmond stand noch immer auf der Stelle und sah, etwas hilfesuchend, zu Splittermond auf. "Sollen wir uns umsehen?", miaute sie schließlich fragend zu ihm, mit einem Lächeln auf dem Gesicht.
FlussClan Kriegerin

††† | Gesprochen | Erwähnt | Gedachtes | †††


Angesprochen » Splittermond
Erwähnt » Splittermond, Jubelstern, Muschelklang, Brombeerstern [id Eichenblatt, Farnsee, Kamillenpfote, Silberpfote, Mohnstern, Toxinstern]
Sonstiges » Reserviert für Farnsee.

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† WOLFSBLUT

„ICH WERDE IN DIR GLIMMEN, ICH, DEIN WOLFSBLUT.“

POST 9
cf. SchattenClan - Lager

Offensichtlich zählte der SchattenClan zu den Letzten, die sich am Baumgeviert einfanden. Als Wolfsblut in die Senke hinab sah, tummelten sich bereits alle anderen Clans dort, mischten sich zaghaft untereinander und dem Krieger stieg verschiedenartiger Geruch in die Nase. Am Meisten stach der FlussClan heraus - der penetrante Geruch nach Fisch konnte nur schwer unbemerkt bleiben und dennoch rümpfte Wolfsblut nicht die Nase. Mit unbeeindruckter Miene folgte er Mohnstern hinab zum Baumgeviert. Die Anführerin sprang als Letzte hinauf auf den Großfelsen und mit zusammengekniffenen Augen musterte der Krieger die Silhouetten. Er kannte jeden der Anführer und konnte ihnen Namen zuordnen, doch auch ihm fiel auf, dass Dunkelstern fehlte und stattdessen ein Kater mit den anderen Anführern auf dem Felsen stand. Sturmjäger, drang es irgendwo aus seinem Unterbewusstsein und Wolfsblut assoziierte den Namen mit dem zweiten Anführer des WindClans. War er noch immer nur der zweite Anführer? Sicher würde er es früh genug erfahren, doch für den Moment richtete er seine Aufmerksamkeit auf andere Dinge. Vor sich erblickte er Wildpfote, welcher mehr oder minder zielstrebig in Richtung der Katzen lief, die nach DonnerClan aussahen, während Wanderpfote eher allein für sich blieb. Sicher, er hätte den Schüler ansprechen können, doch für den Moment stand ihm der Sinn eher nach beobachten, als nach reden.

Am Rand des Versammlungsplatzes striff Wolfsblut entlang, so lange, bis er eine Stelle fand, die sich ein wenig abseits befand. Aufrecht setzte er sich hin, die Ohren aufmerksam gespitzt und ließ den wachsamen Blick der grünen Augen über die Szenerie wandern. Manche Katzen kannte er namentlich, so unter anderem die zweiten Anführer vom Wolken- und DonnerClan, Farnsee und Wildfeuer, sowie auch einige Krieger, die er bereits auf einer vergangenen Versammlung erblicken konnte. Dann aber blieb sein Blick hängen an zwei Gestalten, die ihn die Stirn runzeln ließen. Sie schienen aus der Richtung des FlussClans gekommen zu sein, waren einige Schwanzlängen entfernt, doch Wolfsblut bemerkte, dass etwas an ihrem Aussehen nicht stimmte. Ihnen schien das Fell zu fehlen, stattdessen trugen sie lediglich nackte Haut über den Knochen. Diese war dunkel, zumindest bei einer der Beiden, und sie schienen sich nicht daran zu stören, dass dieser Umstand so war. Ein wenig, nur ein wenig, packte den Dunklen die Neugier. Eine respektvolle Neugier, der er sicher irgendwann nachgehen würde, doch nun war noch nicht der richtige Zeitpunkt dafür. Den schmalen Schweif legte er um die Pfoten, abwartend, wann die Anführer begannen würden zu sprechen.
SchattenClan Krieger

††† | Gesprochen | Erwähnt | Gedachtes | †††


Angesprochen » --
Erwähnt » Mohnstern, Wanderpfote, Wildpfote, Farnsee, Wildfeuer, Sturmjäger [id alle Anführer, Spiegelmond & Splittermond]
Sonstiges » Darf angespielt werden.

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BeitragThema: Re: Das Baumgeviert   Das Baumgeviert - Seite 2 EmptyMo 10 Aug 2020, 10:31


Lichtstreif


(Wolkenclan - Ältester)

Der alter Kater sah zu Ahornpfote, die doch recht unruhig wirkte und störte sich nicht daran, dass sie nicht zu ihm blickte. Er ahnte, dass sie um Ruhe kämpfte und würde es ihr auch sicher nicht schwerer machen.

Bei ihren Worten fragte er dann: "Früher gehen? Warum? Es hätte doch sein können, dass eure Patrouille stark genug ist und um Verstärkung zu holen, musstest du deine Patrouille alleine lassen. Bevor sicher war, dass die beiden zu viel für euch sind, konntest du nicht wissen, ob ihr Hilfe braucht, oder nicht", merkte er an, bevor er nachfragte: "Wusstest du denn die ganze Zeit, dass dir zwei Hunde gefolgt waren? Oder hattest du es erst später bemerkt?".

"Es ist immer schwer seinen Anführer sterben zu sehen und es ist sicher noch schlimmer, wenn man mit ihm verwandt ist. Es ist wohl verständlich, dass man das nicht mit ansehen möchte und ich wünsche dir, dass du es nicht musst", nickte der Dunkle, bevor er vorschlug: "Vielleicht kannst du deinen Vater bitten, dir bei seinem letzten Leben Bescheid zu geben. Bis dahin kannst du dann zumindest wissen, dass er wieder aufsteht". Er wusste, dass es nicht viel besser machen würde, aber vielleicht wäre es zumindest eine kleine Beruhigung in der Zeit jetzt.

Als die junge Kätzin ihn nun ansah, schüttelte er sanft den Kopf: "Wir alle werden in unserem Leben immer wieder Verluste beklagen müssen. Manche schwerer und manche leichter. Der Gedanke daran sie beim Sternenclan wiederzusehen macht es leichter. Ich danke dir aber dennoch für die Anteilnahme".

Bei ihren weiteren Worten, sah er dann aber doch ein wenig verwirrt zu ihr, als er anmerkte: "Aber das hatte ich doch eben gesagt. Dass es eine besondere Situation war und es dabei schon mal passieren kann, dass es einem zu viel wird. Ich denke hier hattest du mich falsch verstanden". Er hörte ihr weiter zu, bevor er ihr zustimmte: "Ja, verdient hat so etwas niemand, aber leider können wir nicht ändern was geschehen ist. Wir können nur damit leben. Auch du wirst lernen damit umzugehen", versicherte Lichtstreif ihr.

Als die rote Schülerin nun so leise murmelte, beruhigte er sie: "Und sie wird auch ein schönes Grab bekommen. Ich bin sicher du wirst eine gute Stelle finden". Danach sah er Ahornpfote an und überließ sie erst einmal ihren Gedanken, denen sie nachzuhängen schien. Er nahm an, dass die junge Kätzin sicher noch etwas Zeit brauchen würde, bis sie den Kampf und Blasspfotes Tod, sowie das verlorene Leben ihres Vaters und Anführers verarbeitet hatte.

Interagiert mit: Ahornpfote
Erwähnt: Blasspfote, Brombeerstern (beide indirekt)




Das Baumgeviert - Seite 2 Latest?cb=20191019141515&path-prefix=de
Himbeerglut
(Wolkenclan - Krieger)

Der massige Kater hatte sich noch keinen wirklichen Platz gesucht, da er nicht so recht wusste, wo er nun hin wollte, als er erst einmal überrascht einen Schritt zur Seite machen musste, als eine Kätzin fast in ihn rein gelaufen war. Seine Nase sagte ihm, dass es sich hier um eine Flussclan Katze handeln musste. Allerdings blinzelte er dann doch etwas verwirrt, als diese erst gerade so noch zur Seite sprang und dann um ihn herum schlich.

Der rote Krieger setzte sich dann erst einmal, bevor er immer noch leicht irritiert antwortete: "Guten Abend", und ein wenig verwirrtund plump nachfragte: "Habe ich etwas an mir?", da er sich nicht sicher war, ob sie ihn nicht so gemustert hatte weil er vielleicht noch etwas Moos im Fell hatte oder dergleichen. Dabei war er viel zu durcheinander um die höfliche Geste zu erwidern, was er nicht einmal wirklich bemerkt hatte.

Als die Kätzin sich nun mit ihm unterhalten wollte, war er ein wenig überrascht, hatte aber auch nichts dagegen. Immerhin hatte er ja auch ein wenig gehofft mit einem der anderen Clan-Krieger reden zu können und dies war eine - wenn auch etwas verwirrende - Möglichkeit dazu.

"Danke dir, unsere Reise war ereignislos und unbeschwert. Ich hoffe dem Flussclan ging es ebenso", antwortete er etwas unsicher in dem Versuch höflich zu sein. Als ihm dann noch etwas einfiel, fügte er etwas ungelenk hinzu: "Mein Name ist übrigens Himbeerglut". Der junge Kater trat ein wenig unruhig von einer massigen Pfote auf die Andere, als sie ihn so durchdringend anschaute und fragte sich, ob er wohl mal wieder was falsch gemacht hatte. Zumindest glaubte er es nicht... Oder er hoffte es eher gesagt, da er es meistens ja nicht einmal merkte, wenn er unhöflich, verletzend oder grob war.

Interagiert mit: Beerengift
Erwähnt: Flussclan, Wolkenclan


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*~Sternenklang ~ Folge dem Klang der Sterne~*

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BeitragThema: Re: Das Baumgeviert   Das Baumgeviert - Seite 2 EmptyMo 10 Aug 2020, 12:48

Hasenpfote | WindClan | weiblich

Den ganzen Weg über war Hasenpfote voller Aufreg hin und her gehopst (ihrem Namen alle Ehre machend), sodass sie mal fast an der Spitze der Patrouille war, mal etwas zurückfiel.
Doch als sie am Baumgeviert ankamen, blieb sie erstmal stehen, um die riesigen Bäume zu bewundern, Bäume, die sie bis jetzt nur aus der Ferne gesehen hatte. Sie hatte nicht gewusst, wie groß Bäume tatsächlich waren, wenn man erstmal unter ihnen stand.
Fasziniert von diesem Gedanken, achtete sie nicht wirklich auf den Rest der WindClan Katzen, sondern wanderte auf der Lichtung herum.
Ich wünschte Tornadopfote könnte das sehen! Es würde ihn bestimmt genauso faszinieren wie sie.
Nach einer Weile stellte sie jedoch fest, dass keiner ihrer Clankameraden mehr neben ihr war. Stattdessen war sie umgeben von Fremden, alle aus anderen Clans.
Doch Hasenpfote war noch nie jemand gewesen, der sich von Angst oder Unsicherheit hatte aufhalten lassen.
Sie drehte ihren Kopf hin und her, auf der Suche nach ihrem Clan, doch stattdessen fiel ihr Blick auf ein paar Katzen, die kaum älter zu sein schien, als sie selbst. Jedenfalls waren beide nicht viel größer als sie. DonnerClan und…SchattenClan? Soweit Hasenpfote es beurteilen konnte, sprachen sie über die Anführer.
Voller Selbstbewusstsein schritt sie auf die Gruppe zu, zu neugierig um sich zurückzuhalten.
"Hallo!, miaute sie. "Ich bin Hasenpfote aus dem WindClan. Wie heißt ihr?"
Da es ihre erste Versammlung war, war das das erste mal, dass sie mit Katzen aus einem anderen Clan sprach. Wie aufregend!

Angesprochen: Wildpfote, Silberpfote
Erwähnt: Tornadopfote
Ort: WC Lager -> Baumgeviert

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"In the end they'll judge me anyway, so whatever." - Suga
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