Warrior Cats - das RPG
Warrior Cats - die Welt der Katzen.
Tritt dem DonnerClan, WindClan, FlussClan, SchattenClan, WolkenClan oder dem BlutClan bei und führe ein Leben als Krieger!
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Warrior Cats - das RPG

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Hierarchie
DonnerClan
Anführer: Honigstern
2.Anführer: Sonnenflamme
Heilerschüler: Enzianpfote

FlussClan
Anführer: Hirschstern
2.Anführer: Rußpelz
Heiler: Kauzflug

WindClan
Anführer: Sturmstern
2.Anführer: Rostkralle
Heiler: Milanschrei

SchattenClan
Anführer: Mohnstern
2.Anführer: Gewitterbrand
Heiler: Abendhimmel

WolkenClan
Anführer: Ahornstern
2.Anführer: Dunstwirbel
Heiler: Tränenherz
Heilerschüler: Regenwolke

Das RPG
Jahreszeit:
Blattfrische

Tageszeit:
Sonnenuntergang [26.11.]

Tageskenntnis:
Die grauen Wolken haben sich inzwischen zu einer Decke gefestigt, die nur noch wenige Lücken aufweist. Der durch den Wind bereits angekündigte Sturm ist nun losgebrochen. Auch wenn der Wald langsam sprießt und in bunten Farben erblüht, rüttelt der Wind an Ästen und Sträuchern und der Regen nässt den Waldboden. Das losbrechende Gewitter könnte Patrouillen und sonstige Ausflüge beeinträchtigen. Wer seine Beute jetzt noch erwischt, ist vermutliich kein Anfänger mehr.


DonnerClan Territorium:
Von der Sonne ist auf dem Territorium des DonnerClans beinahe nichts mehr zu sehen. Der starke Wind peitscht die Tropfen gegen die Bäume und Felsen des Waldes, ein Regenguss der vermutlich mehrere Stunden anhalten wird. Auch wenn Bäume und Unterholz zumindest einen Teil des Windes abhalten, ist es nass und der Wasserstand in den Bächen sowie im Fluss steigt. Teilweise muss mit Überschwemmungen gerechnet werden und eine erfahrene Katze hält sich von den Landstrichen nahe der FlussClan-Grenze fern.


FlussClan Territorium:
Die Bäche und Flüsse treten aufgrund des Regens an manchen Stellen über die Ufer und die Strömung ist gefährlich geworden. Zwar ist das ein gutes Zeichen für Fische und der Fluss verspricht nach abflachen des Sturms eine Menge Beute, aber FlussClan-Katzen sollten mit dem Fischen vielleicht ein wenig warten, bis das Gewitter ein wenig nachgelassen hat. Am Ufer und anderen weniger bewachsenen Stellen geht weiterhin ein kalter Wind.


WindClan Territorium:
Über dem Hochmoor scheint der Regen weniger stark zu sein als im Wald, aber der Wind weht dafür umso heftiger. Katzen sind beraten in Senken oder zwischen den Hügeln zu bleiben und auf flachem Boden so viel Halt wie möglich zu suchen. Der Regen flutet jedoch auch das eine oder andere Kaninchenloch, sodass bei Abflauen des Sturms eine höhere Anzahl der Tiere an der Oberfläche zu erwischen sein wird.


SchattenClan Territorium:
Mehr oder weniger windgeschützt bleibt der mit Nadelbäumen bewaldete Teil des Territoriums einigermaßen geschützt. Aber auch hier gelangt Regen hinunter auf den Boden und es ist nass. Vögel, Nagetiere und Reptilien haben sich zurückgezogen, aber im sumpfigen Gebiet ist vielleicht der eine oder andere wasser-liebende Frosch zu finden. Immerhin wird der Regen dem Wachstum der Pflanzen gut tun.


WolkenClan Territorium:
Auch hier ist das Wasser im Fluss gestiegen, jedoch sind die Ufer des WolkenClans aufgrund seiner steilen Böschungen am sichersten. Auch hier stürmt und gewittert es, dieser Teil des Territoriums liegt aber nicht im Zentrum des Sturms. Unerfahrene Katzen sollten aber lieber vorsichtig sein und sich trotzdem nicht zu hoch in die Baumkronen wagen, bis der Sturm abflaut. Die Jagd sollte eher in Bodennähe stattfinden, zumal die Vögel ohnehin kaum zu finden sind.


Baumgeviert:
Als hätte er bis aufs Ende der großen Versammlung gewartet, ist der Sturm nun auch hier losgebrochen. Die Senke ist von großen Pfützen bedeckt und die Äste der mächtigen Eichen ächzen im Wind. Eine Katze sollte sich in Acht nehmen, denn der eine oder andere Ast könnte in die Senke hinunterkrachen.


Ehem. BlutClan Territorium:
Aufgrund des Sturms ist in den Gassen des Zweibeinerorts kaum jemand unterwegs. Viele der Zweibeiner warten lieber ab, ob der Sturm sich bei Sonnenuntergang schon wieder verzogen hat. Nässe und Sturm sind unangenehm, jedoch verbreitet der Sturm auch die Gerüche von Essensresten weiter, was einige Beutetiere anlockt. Am besten aushalten lässt sich der Sturm in den windgeschützten engen Gassen. Allerdings tritt auch der Schwarzstrom jeden Augenblick über die Ufer und die Strömung ist so stark, dass selbst ein größerer Hund darin ertrinken könnte.


Streuner Territorien:
Auf offener Fläche und in den Waldgebieten ist das Wetter grausam – Der Sturm wühlt Boden und Gewässer auf und außer den Wesen, die sich am Rand des Zweibeinerorts nach Müll umsehen müssen und einigermaßen leicht zu fangen sind, hat sich inzwischen sämtliche Beute verkrochen. Zwischen den Bäumen ist es windgeschützter. Aber auch hier ist es nass und nicht unbedingt angenehm.


Zweibeinerorte:
Bei diesem Sturm wagt sich kein Hauskätzchen mehr vor die Tür, wenn es nicht unbedingt muss – es sei denn es möchte patschnass und dreckig werden. Zwar ist der Wind in den Gärten nicht so stark, doch da fallende Äste auch Zäune zerstören könnten, ist es besser im Haus zu bleiben.

 

 FlussClan-Lager

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BeitragThema: FlussClan-Lager   FlussClan-Lager EmptyMo 15 Aug 2022, 22:39







Elsterherz

FlussClan Krieger


Der Kater hatte das Gefühl, zu schwimmen. Zu treiben, weit weg, in einem Fluss ohne Wasser, mit eine Lunge ohne Luft.
Er konnte nicht einen Muskel rühren. Atmete er noch? Lebte er noch?
Ein Rütteln holte ihn langsam hoch. Es fühlte sich an, als würde ein Strudel ihn nach oben saugen.
Nein.. er wollte doch hier bleiben.. Es war so schön gewesen, so ruhig.. So friedlich.
Er riss mit einem erstickten Keuchen die Augen auf, doch er konnte sie kaum offen halten. Bilder flackerten vor ihm. Wo war er?
Seine Nase war untauglich. Sie war angeschwollen.. verstopft.. Hatte er einen Schlag abbekommen?... Was war passiert..?
Es war so dunkel.. war es Nacht? Aber er sah gar keine Sterne..
Er hörte Stimmen. Er fühlte Moos unter sich. Ein Nest.
Langsam kamen die Erinnerungen zurück. Langsam, aber sicher.
Der Kampf.
Jubelstern.
Beerengift.
Er war verwirrt, alles bekam er nicht zusammen.
Er konnte jemanden vor sich erkennen. Jemand wichtigen.
"Rot...- farn", krächzte er und musste sofort nach Luft ringen.
Er spürte seine Wunden wieder. Es tat weh.. Sein Körper.. Seine Lunge.. Sein Herz. Alles war so angestrengt. Alles schmerzte. Aber er war seltsam ruhig. So ruhig.. fast entspannt.
"Rotfarn", versuchte er es erneut und bemerkte, dass er froh war, den Kater zu sehen.
Langsam konnte er die Augen offen halten. Er sah Kräuter. Ihren Duft konnte er auf der Zunge schmecken. So vertraut. So kostbar.
"Nein", murmelte er und hätte sein Kopf nicht so viel gewogen wie die Hochfelsen hätte er ihn geschüttelt. "Nein.. Lass. V- verschwendet das nicht.. an mich.."
Wieso sagte er das?
Er dachte einen Moment darüber nach, dann schluckte er und blinzelte langsam.
Weil er es wusste. Er wusste, es wäre Verschwendung.
"Es.. es tut mir leid", presste er hervor und es kostete ihn so viel Kraft, zu sprechen. Aber er hatte plötzlich solche Angst. Angst, dass ihm die Zeit nicht mehr blieb, um alles zu sagen. Angst, dass sein Herz schwer bleiben würde mit Schuld und Schmerz, wenn es eigentlich fliegen sollte, hinauf zu den Sternen. Da würde es doch hingehen oder? Würden die Sterne ihn wollen? Oder würden sie sich von ihm abwenden?
"Es tut mir so schrecklich leid", keuchte er jetzt, schnell, denn die Angst wuchs, und richtete seinen grünen Blick fest auf den Kater. Er musste ihn ansehen. Bitte.. er musste ihm das sagen.
"Du.. du hattest es nicht verdient. Mein- meinen Hass", ein Husten unterbrach ihn und vor Schmerz krümmte sich seine Schweifspitze. Er hatte das Gefühl, seine Lunge sei voller scharfer Krallen.
"Lass.. bitte lass es mich.. erklären", flehte er. Wenn der Kater sich jetzt abwenden würde, würde Elsterherz zerbrechen, in tausend Stücke, er war sich sicher.
"Ich habe immer..- zu- zu dir aufgeschaut.. Du hattest so viel, was ich wollte. Ich war.. ich war so- .. neidisch", presste er unter Husten und Schnauben hervor. Er hatte das Gefühl, der Kampf sei gegen diese Anstrengung ein Kinderspiel gewesen. "Du hattest Mut.., Ehre.., Liebe.." Es schlich sich eine Träne aus seinem Augenwinkel, als er es sagte. Liebe.. War es seine Sünde gewesen, einfach nur geliebt werden zu wollen? Verzweiflung stieg in ihm auf, schwappte über ihn in kleinen Wellen. Liebe..
"Ich habe es dir nicht gegönnt", flüsterte er und merkte, dass er sich die Kraft jetzt einteilen musste, "und ich habe es dir nie gesagt.. dich mit Nichtachtung gestraft.. Und.. das tut mir leid.."
Er spürte seinen Herzschlag jetzt überdeutlich. Als solle er die letzten Schläge zählen. Aber eine Sache war da noch. Das konnte er nicht mit ins Grab nehmen. Die Tränen tränkten sein Fell, ohne dass er sie spürte. Er spürte gar nichts mehr, nur noch das schwache Pochen in seiner Brust.
"Ich.. ich hab sie gesehen", hauchte er, "Beerengift.." Er schluckte mit letzter Kraft. "Sie passt zu dir, Rotfarn. Sie- Sie hat Biss.." Sein Lächeln war kurz und schief, aber vielleicht hatte sein Freund es sehen können. Denn das war er für ihn. Er war es immer gewesen.. Ein Freund. Aber Elsterherz hatte ihn nie verdient.
"Bitte.. verzeih mir", wisperte er, "bitte.."
Sein Herz sagte es ihm. Dass es nicht mehr konnte. Seine Ohren rauschten, sein Blick verschwamm. Es gab nur noch dieses Pochen. Langsam und leise.. immer langsamer und leiser. Er schloss die Augen. Er gab sich frei. Sein Körper gab das Atmen auf. Ein letztes Bild verharrte hinter seinen Lidern und er ließ sich darin ertrinken. Ganz, ganz tief sog es ihn hinein, bis es dunkler wurde, immer dunkler.
Ahornschweif..., wisperte er, ohne dass seine Lippen sich bewegten, denn er war schon fort, weit weit weg, bitte sei da. Bitte.... sei da....


-Tod von Elsterherz-



Angesprochen: Rotfarn
Erwähnt: Rotfarn, Ahornschweif
Standort:Heilerbau

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BeitragThema: Re: FlussClan-Lager   FlussClan-Lager EmptyDi 16 Aug 2022, 13:17


Muschelklang

FlussClan » Kriegerin « #117


Cf.: Flussufer [FC Territorium]«

Der Weg zum Lager war nicht weit und der Gedanke, ein wenig was zu fressen, war erfrischend. Muschelklang wählte ein entspanntes Tempo, denn obwohl sie gerne ins Lager zurückkehren würde, um zu sehen, ob die Kampfpatrouille zurück war, so wollte sie diese nicht durch überstürztes Rennen aufschrecken.
Vor dem Lager bemerkte sie den Geruch von Blut gemischt mit vielen frischen Katzengerüchen. Bedächtig schob sich die Kriegerin ins Lager, ihre Fische fest gepackt, und hielt auf der anderen Seite des Schilfwalls augenblicklich inne, um einen fremden Kater [Pumafang] verblüfft anzusehen. Sogleich spürte sie, wie ihr Herzschlag sich besorgt erhöhte, und nur langsam ließ sie ihren Blick durch das Lager wandern.
Beinahe wären die Fische aus Muschelklangs Schnauze gefallen, als sie den leblosen Körper von Jubelstern in der Lagermitte erkannte. Daneben kauerte Echoherz über einer toten Hibiskusblüte und auch Flammenpfotes Körper konnte sie erkennen. Langsam wagte die Kriegerin einige Schritte auf den Lagerplatz hinaus, ließ ihre Fische auf den Frischbeutehaufen fallen und legte ihren Schwanz um Wirbelpfotes Schultern.
»Beim SternenClan, was ist nur geschehen?«, hauchte die junge Kätzin aufgewühlt und suchte im Lager nach etwas, das ihr Sicherheit schenken könnte, doch sie fand nichts. Nun musste sie für ihre eigene Schülerin stark bleiben.
»Wirbelpfote, such doch mit deinem Fisch nach Ulmenpfote, jemand hat sie sicherlich gesehen. Ich versuche herauszufinden, was vorgefallen ist. Wo ist Hirschfänger?«
Sanft lockerte Muschelklang ihren Griff, doch statt ihre Schülerin tatsächlich anzublicken, suchte sie zerstreut das Lager mit den Augen nach dem Zweiten Anführer - nun wohl eher Anführer - ab. Er könnte ihr doch sicherlich erklären, was geschehen war... irgendwer musste das tun können!

Kehrt ins Lager zurück. Ist überfordert von dem was sie sieht und sucht jemanden, der ihr alles erklärt. « Zusammenfassung

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Esme

BlutClan? » Auszubildende? « #25


Es hatte nicht gereicht, dass Sprenkelpfote aufgetaucht war, nein, nun war auch noch ein cremefarbener Kater bei ihnen. Esme schniefte leise, mehr und mehr überfordert und aufgebracht, kaum mehr in der Lage ein richtiges Wort zustande zu bringen. Der Kater schien zwar nett, doch das Junge wollte gar nicht mehr richtig zuhören, weshalb es trotzig die Ohren anlegte.
Allerdings vertraute Ulmenpfote dem Kater, der sich als Kauzflug herausstellte, weshalb Esme ihre Ohren wenig später wieder aufrichtete, sich jedoch weiterhin hinter ihrer Freundin versteckte.
»Müde«, piepste das Junge, nachdem die Schülerin ihr erklärte, dass sie ihm vertrauen sollte. Von Verletzungen wusste sie nichts, schließlich hatte sie nicht gekämpft, doch ihr Körper zitterte unter der Erschöpfung und der Angst. »Darf ich mich jetzt ausruhen?«
Flehend blickte Esme zwischen den Katzen hin und her. Dass ganz in ihrer Nähe ein Kater verstarb, bekam sie kaum mit, doch beeindruckt hätte es sie wohl auch nicht.

Esme ist überfordert und weiß nicht ganz, was sie sagen soll. Macht also klar, dass sie sich ausruhen will. « Zusammenfassung

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BeitragThema: Re: FlussClan-Lager   FlussClan-Lager EmptyDi 16 Aug 2022, 16:04




o Blaubeerbauch o

FlussClan | Ältester | männlich | #33


"Ich erinnere mich", schnurrte Blaubeerbauch, während er Fliederherz begleitete. Er selbst war eher zurückhaltend gewesen, doch hatte genauso gerne alles sofort lernen wollen. Er war froh, dass er immer jemanden wie Fliederherz gehabt hatte, der ihn irgendwohin mit schleppte, wo er von sich aus nie hingegangen wäre, aber trotzdem hinwollte.
Im Lager riss Blaubeerbauch nun den Kopf herum, als sie gerade auf Schilfkralles Anwesenheit aufmerksam machte. Seine Augen fanden den getigerten und er seufzte erleichtert. Gerne wäre er sofort hinüber, um zu erfahren, wie es dazu gekommen war, doch zuerst musste er Fliederherz zurückbringen und sich vergewissern, dass es ihr gut ging.
"Veränderungen…", murmelte er, während er seiner Freundin in ihr Nest half. "Ja, sie lassen uns nie in Ruhe."
Er setzte sich vor sie und betrachtete die andere Älteste voller Sorge. Das sah alles nicht gut aus und Kauzflug würde momentan keine Zeit für die beiden Ältesten haben.
"Keine Sorge, wir werden es überstehen - das haben wir immer", versicherte er ihr und wurde zunehmend nervös, weswegen er innehielt und nicht zum Heilerbau lief. Er spürte, dass etwas nicht stimmte.
"Fliederherz…", miaute er nach ihren letzten Worten, "das kannst du ihnen doch selbst sagen!" Eine Dringlichkeit lag in seiner Stimme, die Fliederherz wohl nicht mehr wahrnahm, als sie ihren letzten Atemzug nahm. Dann war es still im Bau.
"Fliederherz…?", fragte er leise, doch die Kätzin blieb still, nicht mal ihre Flanke bewegte sich noch im Rhythmus von Atemzügen.
Wie in Trance saß der alte Kater vor dem Nest seiner ältesten Freundin, der Kätzin, die er bereits seit der Kinderstube kannte. Mit der er Jahr um Jahr im FlussClan erlebt hatte, als sie beide Gefährten fanden, Junge bekamen und schließlich Enkel. Und mit der er dann zusammen im Ältestenbau gelebt hatte, nachdem ihre Gefährten gestorben waren.
Der alte Kater nahm einen zittrigen Atemzug und sank dann ein wenig in sich zusammen, verloren in längst vergangenen Tagen, die nie zurückkommen würden und Trauer, neuer wie alter.


Erwähnt: Schilfkralle
Angesprochen: Fliederherz
Ort: FC Ältestenbau


Zusammenfassung: Ist durch Fliederherz' Tod tief getroffen und sitzt teilnahmslos danneben. -pausiert-

Code by Moony, angepasst Esme,
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Coraline
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BeitragThema: Re: FlussClan-Lager   FlussClan-Lager EmptyMi 17 Aug 2022, 21:27

Kauzflug


Mit skeptischem Blick betrachtete ich Sprenkelpfote in seiner Erklärungsnot. Trotz der schnell eintretenden Dunkelheit reichte ein rasches Auge auf sein Nest um seine Flunkerei zu enttarnen. Für gewöhnlich würde ich diese Kleinigkeiten durchgehen lassen, vor allem da der junge Kater doch ein wenig fitter wirkte als vor seinem Zusammenbruch. Doch wollte ich dieses Mal nichts mehr riskieren. Seine Motivation konnte nicht von seiner mageren Statur ablenken.
Ausnahmsweise, miaute ich ungewohnt streng. Aber versprich mir bitte, dass dein erster Weg dich zum Frischbeutehaufen führt. Wenn dort nichts ist, such deinen Mentor. Sturmflut sollte etwas für dich gefangen haben.
Sorgen  umwoben meine Gedanken, wie der junge Schüler auf Jubelsterns Leichnam reagieren würde und ich sprach in etwas sanfterem Ton, Draußen ist gerade viel los, da einiges passiert ist als du bewusstlos warst. Kümmere dich in erster Linie um dich selbst und schau, dass du jemanden findest bei dem du dich wohl fühlst. Meine letzten Worte kamen beinahe automatisch über meine Lippen, keinesfalls hatte ich bewusst über ihre Bedeutung nachgedacht. Doch war es schlussendlich aus den tiefen meines Herzens gekommen. Der FlussClan war in Chaos gestürzt worden, der Kampf mit dem BlutClan war der letzten Tropfen um diesen reißenden Fluss aus Trauer, Angst und Verwirrtheit zum Überlaufen zu bringen. Wir alle brauchten nun einander.
Und iss nicht zu viel auf einmal, auch wenn du Hunger hast. Sonst bekommst du Bauchschmerzen, miaute ich dem jungen Schüler nach bevor er den Heilerbau verlassen würde.
Kurz seufzte ich in mich hinein bevor mich das erschöpfte Piepsen des jungen Neuankömmlings aus der Trance riss. Sie war müde und wollte sich ausruhen.
Besorgt betrachtete ich die weiß-graue Schülerin von oben bis unten. Sie war grundsätzlich ein schöne Kätzin, doch ihr Fell wirkte ungepflegt und fahl, was nicht nur auf mangelnde Hygiene sondern vermutlich auch auf schlechte Nahrung schließen ließ. Ich versuchte Wunden auszumachen ohne ihr unangenehm nahe zu kommen, doch schien sie tatsächlich im Großen und Ganzen unter einer chronischen Erschöpfung zu leiden.
Ich weiß nicht, wie Hirschfänger auf eine BlutClanKätzin in unserem Lager reagieren wird. Dieser Kampf wird bestimmt das gesamte Lager aufgeheizt haben. Vielleicht ist es besser, ihr wirklich erst einmal ein Nest zu geben und später mit Hirschfänger über ihren Verbleib zu sprechen.
Ruhig sah ich mich in der dunklen Ecke des Heilerbaus um und zog das Nest, welches Sprenkelpfote zuvor genutzt hatte her um es ein wenig aufzupäppeln. Ein bisschen flachgelegenes Moos musste ersetzt werden, doch fürs erste war es besser als der steinige Boden.
Du kannst dich hier ruhig schlafen legen. Wenn du hungrig oder durstig bist, melde dich ruhig bei Ulmenpfote oder mir.
Daraufhin wandte ich mich auch Ulmenpfote zu. Ich weiß, ich sollte nicht so viel von einer Schülerin verlangen, aber könntest du mir eventuell behilflich sein und Kräuterbündel für Versorgung der Wunden zusammenstellen während... Nach Worten ringend warf ich der fremden Kätzin einen Blick zu. ... sie sich ausruht? Und vielleicht wäre es besser es erfährt noch keiner von ihrer Anwesenheit. Ich werde das regeln.
Noch einmal wollte schließlich meine Frage stellen, ob es Ulmenpfote tatsächlich gut ging, als ich plötzlich von einem erschreckenden Geräusch aus dem Gespräch gezogen wurde.
Entsetzt wirbelte ich herum, nur um im diffus durchscheinenden Licht des Mondes Elsterherz zitternden Gestalt um Luft ringen zu sehen, nur wenige Sekunden bevor er schließlich vollkommen in sich sackte.
Elsterherz!, miaute ich verzweifelt, wohlwissend wie schlecht es um den Kater gestanden war. Rotfarn ließ andeuten, dass es dem schlanken Krieger immer schon schlecht gegangen war. Doch konnte das nichts von dem Schmerz der bösen Überraschung abnehmen. Hätte es nicht einmal ein Wunder geben können?
Bei Elsterherz und Rotfarn angekommen tastete ich sofort die Flanke und Brust des bewusstlosen Katers ab und schloss meine Augen in Konzentration.
Das grauenhafte Gurgeln, welches mir kurz zuvor einen Schrecken eingejagt hatte war verstummt. Genauso wie jedes andere Anzeichen jeglichen Atems., jeglichen Lebens.
Bestürzt trat ich zurück, mein Kopf in Demut gesunken. Es tut mir so Leid, Rotfarn, flüsterte ich in ehrfürchtiger Stille.
Und der Mond wanderte weiter auf seinen Platz im Nachthimmel.

Angesprochen: Sprenkelpfote, Esme, Ulmenpfote, Elsterherz, Rotfarn
Erwähnt: Sprenkelpfote, Esme, Ulmenpfote, Elsterherz, Jubelstern, Sturmflut, Rotfarn, Hirschfänger
Zusammenfassung: Kauz erlaubt Sprenkel den Heilerbau zu verlassen unter der Voraussetzung, dass er sich Nahrung holen würde, dann richtet er ein Bett für Esme her und bittet Ulmenpfote einerseits Kräuterbündel herzustellen, andererseits für Esme dazusein und niemandem von ihrer Anwesenheit zu erzählen.
Wird von Elsterherz' Tod aus dem Gespräch gerissen und stellt fest, dass er ihn nicht mehr retten kann.

~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~

But I needn't gossip. After all, it's rude to talk about
someone who's listening.

Danke an Stein für den hübschen Avatar von "WanderingSwordman" <3

Kauzflug:   https://www.warriors-rpg.com/t18660-kauzjunges

Schon krank gemeldet?

Happy
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Halloween!

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Zuletzt von Coraline am Sa 20 Aug 2022, 13:01 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: FlussClan-Lager   FlussClan-Lager EmptyDo 18 Aug 2022, 02:10


Stachelbeere
» possessing strength alone does not make one worthy of respect. «

#001 / steckbrief / flussclan kriegerin

Mit einem Seufzen rollte Stachelbeere sich auf die andere Seite ihres Nests, nur um sich wenige Herzschläge später wieder zu wenden. Eigentlich hatte sie früh schlafen wollen, um bereit für ihre Aufgaben am nächsten Morgen zu sein, doch irgendwie wollte ihr Körper nicht so, wie sie. Es hatte sich nur wie ein paar Herzschläge angefühlt, nachdem sie die Augen geschlossen hatte, da war sie auch schon wieder wach gewesen.
Seit Hirschfängers Ankündigung hatte sich ein mulmiges Gefühl in ihrer Brust ausgebreitet, das einfach nicht verschwinden wollte. Sie betrauerte den Verlust ihrer Clankameraden, allen voran Jubelstern, doch ebenso bereitete ihr die Tatsache, dass er seinen Zweiten Anführer nach Mondhoch ernannt hatte, Unwohlsein. Und dann auch noch der Kater, auf die seine Wahl gefallen war.
Stachelbeere seufzte erneut und öffnete die Augen, um ins Dunkel des Kriegerbaus zu spähen. Sie konnte die ruhigen Atemzüge ihrer schlafenden Clankameraden hören, wünschte sich, sie wäre einer davon. Rußpelz als neuer Zweiter Anführer. Natürlich wusste sie, dass sie den Kater nicht auf die Taten seines Bruders reduzieren sollte, schließlich hatte er sich bisher immer als ausgezeichneter Krieger bewiesen, und dennoch … War es wirklich so eine gute Idee? Spatzenpelz hatten sie es schließlich zu verdanken, dass der Clan sich in dem Zustand befand, in dem er nun war. War Rußpelz die richtige Wahl, um den Zusammenhalt untereinander wieder zu stärken? Gab es noch andere, die ebenso empfanden, wie sie?
Es war nicht so, dass sie Hirschfängers Entscheidung nicht guthieß, sie würde nur gerne seine Gründe dafür wissen, um sie besser verstehen zu können.
Erneut seufzte die Kriegerin und der kurze Stummel, der noch von ihrem Schweif übrig war, zuckte leicht, dann erhob sie sich. Wenn sie ohnehin nicht schlafen konnte, dann könnte sie sich auch etwas nützlich machen, statt mit ihren Gedanken allein zu sein. Vorsichtig schob sie sich an den schlafenden Gestalten ihrer Clankameraden vorbei, bedacht darauf, nicht versehentlich auf einen Schweif oder eine Pfote zu treten, und trat dann auf die Lagerlichtung.
Obwohl der Mond bereits hoch am Himmel stand, konnte Stachelbeere erstaunlich viele Katzen erkennen. Sie spitzte die Ohren und sah sich um, doch Hirschfänger schien noch nicht zurück zu sein. Der Frischbeutehaufen könnte etwas mehr Beute vertragen, doch war er dennoch voller, als er es den letzten Monden gewesen war. Stachelbeere setzte sich vor dem Kriegerbau, leckte sich eine Pfote und zog diese über ihre Ohren, während sie sich nach jemandem umsah, der sie vielleicht auf eine kurze nächtliche Jagd begleiten könnte.  


Erwähnt Hirschfänger, Jubelstern (†), Rußpelz, Spatzenpelz (†)
Angesprochen -

TL;DR
First Post. Kann nicht schlafen, weil sie nicht ganz zufrieden mit Hirschfängers Wahl für den neuen Zweiten Anführer ist. Sitzt vor dem Kriegerbau und beobachtet das Lager. Überlegt, auf die Jagd zu gehen.
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~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~




the master tactician.




Zuletzt von Mars am So 21 Aug 2022, 17:48 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Midna
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BeitragThema: Re: FlussClan-Lager   FlussClan-Lager EmptyDo 18 Aug 2022, 09:32



Zenitstürmer

Post #006 || Krieger || Steckbrief


Zenitstürmer war, nachdem er Elsterherz mithilfe von Sturmflut in den Heilerbau gezogen hatte, am Eingang eben dessen stehen geblieben. Normalerweise wäre er jetzt gegangen, aber irgendwie wollte er Elsterherz nicht alleine dort liegen lassen. Dem blieb aber auch nicht lange so denn Rotfarn kam schnell herbei um seinem Freund beizustehen. Zenitstürmer kannte die beiden nicht besonders gut doch selbst ein Blinder sah das die Freundschaft der beiden letztlich eher einseitiger Natur war. Der Graue Krieger machte sich daran zu gehen wie es auch Sturmflut und Nachthauch getan hatten, da blieb sein Blick an Ulmenpfote und... Einem Jungen hängen. Er runzelte die Stirn und bedachte die Schülerin mit einem nachdenklichen Blick - da sollten sich die Ranghohen drum kümmern. Murrend verließ er den Bau schließlich, bekam am Rande noch mit wie Kauzflug dem Tod von Elsterherz feststellte. Ein tiefes, kaltes seufzen entkam ihm während sein Blick durch das Lager huschte. Hirschfänger, sein Onkel und nun bald auch Anführer, war bereits aufgebrochen und hatte den Clan an Rußpelz angegeben. Ein kleines, unzufriedenes Lächeln huschte über sein Gesicht während er auf den Kriegerbau zulief und Stachelbeere, seine ehemalige Schülerin, mit einem kurzen nicken begrüßte. Eigentlich hatte er sich hinlegen wollen doch eine ihm wohl bekannte, hübsche graue Katze hielt ihn davon ab. Er hatte Muschelklang mit Wirbelpfote nur aus dem Augenwinkel gesehen doch das reichte damit er innehielt. Zenitstürmer sah den Blick der Kriegerin und trat auf sie zu ihnen auch nur darüber nachzudenken, hörte ihre Fragen und wollte ihr Antwort geben. "Spatzenpelz hat den BlutClan an die Grenze geführt. Die Patrouille um Jubelstern wurde in einen Hinterhalt geführt, das hast du sicherlich noch mitbekommen." Der graue nahm kaum Rücksicht ob das was er sagte die junge Schülerin die noch dabei stand ängstigen könnte oder nicht, lügen würde ihr nicht helfen. "Jubelstern ist tot, genauso wie Hibiskusblüte, Flammenpfote und Elsterherz. Letzterer ist gerade an seinen Wunden verstorben. Hirschfänger ist auf dem Weg seinen Namen und seine Leben zu bekommen und... Rußpelz ist der neue Stellvertreter." Zenitstürmer machte keinen Hehl daraus daß der dunkle Krieger seinen Respekt auf diesem Posten noch nicht hatte, doch das ging mit Sicherheit nicht nur von ihm aus so. Bei der Ernennung des dunklen Katers hatte man viele unzufriedene Gesichter gesehen und aus ein paar Richtungen hatte man auch fauchen gehört. Er zweifelte nicht an seinem Onkel, doch... Im Moment, in der Lage in welcher der Clan war, so gespalten, war der Bruder des Grundes nicht die beste Wahl. Doch auch das würde sich beruhigen, da war Zenitstürmer sich sicher. "Wie ich sehe wart ihr erfolgreich fischen. Es wird dem Clan gut tun." Fast ein wenig teilnahmslos saß Zenitstürmer vor Muschelklang und leckte sich die Pfoten, selbst sitzend konnte er fast auf die Kleinere Kätzin und ihre Schülerin herabschauen.






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Puffasto

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BeitragThema: Re: FlussClan-Lager   FlussClan-Lager EmptyDo 18 Aug 2022, 19:13

  • Krieger
  • FlussClan
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  • #018

     Noch immer stand der Krieger da, fühlte sich mickrig – vielleicht sogar minderwertig, schließlich war er weder dazu imstande gewesen, seine Clankameraden zu retten, noch seine Schülerin Wildpfote vor diesen schrecklichen Geschehnissen zu bewahren. Er fühlte sich in jeder Hinsicht unnütz und auch dafür schämte er sich, schließlich war es seine Aufgabe, weiterzumachen so wie zuvor – nicht den Mut zu verlieren. Vor allem vor seiner Kleinen. Er versuchte seine Brust ein wenig stolz herauszustrecken, da bemerkte er auch schon, wie seine bunte Schülerin ihm entgegensprang. Riesige Sprünge – viel zu groß für ihren kleinen Körper – ließen es fast so wirken, als würde sie über die Lichtung im Mondlicht tänzeln, als wäre alles okay, als wäre nichts Schreckliches geschehen. Haselfrost blinzelte ihr aus seinen eisblauen Augen entgegen, jegliche Müdigkeit war verschwunden, seine Augen geweitet, sein Herz stockte ihm in seiner Brust. Er erinnerte sich an ihren letzten gemeinsamen Ausflug, als Wildpfote ihre erste Beute im funkelnden Schnee erlegt hatte und viele Fragen über die Welt gestellt hatte, zu denen der kräftige Krieger immer eine Antwort parat gehabt hatte. Hatte er auch heute Antworten? Wie in Zeitlupe näherte sich die kleine Kätzin – Haselfrost sah… Haselfrost spürte ihre unendliche Erleichterung und sein Magen zog sich schmerzlich zusammen. Sie hatte Angst, ich sei tot. Tot wie Jubelstern, tot wie Hibiskusblüte und Flammenpfote, tot wie Spatzenpelz. Ärger über den Kater war wie verflogen, einfach nicht mehr existent in seinem geschwunden Körper. Er wünschte sich Frieden, Ruhe, Harmonie – nichts lieber, als einfach nur Liebe. Spatzenpelz zu hassen würde ihm nichts davon geben. Im Gegenteil.

Das strenge Brummen von Asterlied bemerkte der Kater kaum noch, als Wildpfote sich an seine geschunden Beine schmiegte, ihre Wärme sich auf seinen Körper übertrug, ihre Zuneigung ihn besänftigte. Seine Glieder fühlten sich ungewöhnlich schwach an, doch er biss lieber seine Zähne zusammen, als seiner Schülerin zu zeigen, dass die Berührung zwischen den beiden schmerzte. Seine trüben Augen wurden wieder von einem gewissen Glanz überzogen, sein Leben nicht mehr sinnfrei, seine Bestimmung direkt vor ihm. Sei stark. Ein tiefes, angestrengtes Schnurren entwich seiner Kehle, welches jedoch abrupt abbrach, als er Wildpfotes klägliches Jammern vernahm, welches ihm fast das Herz brach. Natürlich geht es mir gut! Haselfrost wollte die Worte herausbrüllen. Ich würde dich nie allein lassen! Er leckte der Kleinen heftig über ihre Stirn, leckte auch über ihre bebenden, weichen Schnurrhaare, als sie vor ihm Halt machte – schenkte ihr einen Blick, der nur so vor Liebe überquoll. Mein kleiner Schatz.

Als Asterlied ihn dazu aufforderte, sich hinzulegen, um sich auszuruhen, nickte der Krieger dankbar und spürte dann, wie Wildpfote ihn sanft voran schubste, nachdem sie sich einmal schüttelte. Sie bedeutete ihm, sich niederzulassen und ohne zu widersprechen, ließ sich Haselfrost mit einem Keuchen auf seine steifen Gliedmaßen sinken. Fast zeitgleich näherte sich Hirschfänger, den er mit einem respektvollen Nicken begrüßte. Unser neuer Anführer. Wäre er nicht so müde gewesen, hätte er dem Krieger mehr Respekt entgegen gebracht und wäre aufgestanden, doch er hoffte, dass der Kater es ihm verzieh. Der ehemalige Zweite Anführer forderte Asterlied dazu auf, ihn zum Mondstein zu begleiten, um seine neun Leben zu erhalten und der alte Krieger verabschiedete sich rasch von seiner Enkelin, bevor er Hirschfänger zum Ausgang des Lagers folgte. Haselfrost blickte ihm kurz hinterher, dankbar dafür, dass er sich in seiner Abwesenheit um Wildpfote gekümmert hatte, bevor sich wieder seiner Schülerin widmete, die ihn aus traurigen Augen musterte. Ihr orangener Blick flackerte von einer Wunde zur nächsten und der Krieger wusste, dass der Anblick sie mehr verletzte, als ihn die tatsächlichen Verletzungen. „Pscht, alles gut...“, brummte er und Erleichterung durchströmte ihn, als sie sich mit einem Seufzen neben ihm niederließ.

Sofort begann die bunte Schülerin damit, seine Wunden zu lecken und pflegen. Die rauen Streichbewegungen ihrer Zunge stachen zwar erst in den offenen Schnitten, die ihm die fremde BlutClan-Kätzin erteilt hatte, doch nach dem brennenden Gefühl, erfüllten die Wärme und der Speichel ihren Zweck, indem sie seine Schmerzen linderten. Haselfrost befand sich noch immer in einer Art Schockstarre, weswegen sein Blick nach vorne gerichtete war, dem Kriegerbau entgegen, doch wirklich etwas sehen, tat er nicht. Wildpfote kümmerte sich sofort liebevoll um ihm, entfernte das Blut aus seinem Pelz, doch erst, als sie immer häufiger innehielt, fokussierte Haselfrost seinen Blick wieder und erkannte plötzlich Stachelbeere, die ganz allein den Kriegerbau verließ. Der gemusterte Kater blickte ihr entgeistert entgegen, völlig abwesend. Der kühle Braunton ihres Fells schimmerte fast bläulich im Licht des untergehenden Mondes, ihre kräftigen Muskeln spielten unter ihrem eng anliegenden Pelz. Sie hätte sich sicherlich besser gegen die BlutClan-Katze geschlagen. Haselfrost versuchte, seine Unsicherheiten wieder abzuschütteln. Die Kätzin – stets etwas unnahbar - war ihm bereits häufiger aufgefallen, wenn er sich entweder in ihrem grünblauen Blick verloren hatte oder vielleicht etwas wenig charmant ihren Stummelschwanz angestarrte. Er erinnerte sich noch daran, wie die jüngere als Schülerin aufgebracht ins Lager zurückgekehrt war, nachdem sie sich ihren Schwanz beim Schwimmen abgeklemmt hatte. Haselfrost hatte in diesem Moment Mitleid mit ihr verspürt gehabt, auch wenn sie sich stets wacker hielt. Dass er sie genau jetzt, wenn er selbst in einem so verletzlichen Zustand war, zu Gesicht bekam, fand er fast schon poetisch. Wildpfotes erleichtertes Wimmern ließ ihn etwas aus seinen Gedanken schrecken und ihr Flüstern berieselte seine Ohren. Haselfrost schämte sich etwas, dass er ihre Fellwäsche so genossen hatte, denn er fühlte sich, als verlange er von ihr, sich viel erwachsener zu verhalten, als sie es eigentlich war – Wildpfote war nicht viel mehr als ein Junges. Instinktiv hatte sie eine fürsorgliche Rolle übernommen, obwohl es doch eigentlich andersherum sein sollte, schließlich war er der Erwachsene. Ihr Schniefen durchschnitt die kühle Luft und der cremefarbene Krieger schnalzte sofort beruhigend mit der Zunge und bedeutete Wildpfote, sich an ihn zu lehnen. „Du bist so tapfer, so unendlich tapfer, weißt du das eigentlich?“ Auch seine blauen Augen wurden bei seinen Worten glasig, seine Ohren fühlten sich ganz kalt an, doch seine Stimme blieb fest – er wollte nicht mehr schwach sein. „Ich bin hier, das ist alles, was zählt.“ Haselfrost nickte ihr bedeutend zu, schluckte seine eigenen Ängste herunter, unterdrückte das Gefühl der Last auf seiner Brust. Was würde ich nur ohne dich tun?! Er legte seinen langen, gestreiften Schweif um ihre zarte Gestalt und zog sie näher, er brachte ein schwaches Lächeln für sie zustande. „Ich bin stolz auf dich. Und so froh, dich zu sehen.Dich doch zu sehen… nicht bei den anderen in der Mitte des Lagers zu liegen… Er verstand ihre Angst, ihre Furcht, dieses Gefühl von Hilflosigkeit, doch er wusste, dass es vorbei war – dass sie nun beisammen waren und die Zeit weiterging. Er wollte sie ablenken, sie beruhigen. Er ließ seinen Kopf kurz in den Nacken fallen, bedeutete ihr, noch etwas vom Mondlicht zu genießen. „Ich freue mich jetzt schon darauf, dir fischen beizubringen. Das Eis schmilzt. Ich bin mir sicher, du bist ein Naturtalent!“ Begeisterung schwang in seiner krächzenden Stimme mit – er gab sein Bestes, um Wildpfote ein gutes Beispiel zu sein. Dennoch brauchte er etwas Schlaf, um wieder völlig bei Kräften zu sein. Trotz der ausgelaugten Glieder, der beißenden Kopfschmerzen, der brennenden Kratzer und des emotionalen Pein war er einfach nur glücklich, zurück zu sein und morgen wieder mit seiner Schülerin zu trainieren, als wäre nichts gewesen.
   

Erwähnt
Wildpfote, Asterlied, Jubelstern †, Hibiskusblüte †, Flammenpfote †, Spatzenpelz †, Hirschfänger, Stachelbeere
Angesprochen
Wildpfote, Asterlied (id.), Hirschfänger (id.)
Ort
Lagermitte

tl;dr
Freut sich darüber, Wildpfote zu sehen. (emotional roller coaster). Verabschiedet Asterlied und begrüßt Hirschfänger. Lässt sich von Wildpfote pflegen, beobachtet Stachelbeere kurz. (emotional roller coaster). Versucht, Wilpfote zu beruhigen und positiv zu denken.


~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~

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BeitragThema: Re: FlussClan-Lager   FlussClan-Lager EmptyDo 18 Aug 2022, 23:54




o Ulmenpfote o

FlussClan | Schüler | weiblich | #43


Ulmenpfote sah erst zu Esme, dann zu Kauzflug und nickte dann erleichtert. Esme sollte sich ausruhen, da ihr ansonsten scheinbar nichts fehlte. mehr konnte Ulmenpfote auch nicht tun. Kurzerhand leckte sie der Getigerten über den Kopf und stand dann langsam auf, stupste Esme nur vorsichtig in Richtung des Nests, dass Kauzflug bereitgelegt hatte.
“Du kannst schlafen. Alles wird gut, Esme”, ohne zu hinterfragen, warum sie nach ihrer Erlaubnis fragte.
Damit waren ihre Gedanken fürs erste von Esme fort, da diese nun ein sicheres Plätzchen zum Verweilen hatte und der Heiler bereits gesagt hatte, dass er sich um alles kümmern würde. Der jungen BlutClan Kätzin würde nun nichts mehr zustoßen können, da der Heiler des FlussClans eine schützende Pfote über sie hielt.
Das war jedoch auch der Moment, wo sie Kauzflugs andere Worte realisierte. Kräuterbündel? Sie sollte Kauzflug mit Kräutern helfen! Das war gut, so würde sie nützlich sein können. Wettmachen, dass sie sich und andere in Gefahr gebracht hatte, indem sie so überstürzt zum Kampf aufgebrochen war.
"Natürlich, ich...", doch bevor sie weitersprechen konnte hörte sie dasselbe Geräusch wie der Kater und drehte sich mit geweiteten Augen zu der Gruppe bei Elsterherz um. Doch eine Bewegung in ihrem Augenwinkel lenkte ihre Aufmerksamkeit wieder auf den Heiler, den sie beobachtete, während er zu Rotfarn hinüber ging. War Elsterherz wirklich tot? So wie Jubelstern und alle die anderen? Ulmenpfote biss fest die Zähne zusammen und atmete scharf ein.
Jubelstern war Kauzflugs Mutter. Eine Information, die ihr bis jetzt entfallen war, war sie doch kein tägliches Gespräch im Clan, aber dennoch wohlbekannt.
Ihre eigenen Gefühle beim Verlust ihrer Mutter wieder allzu frisch in Gedanken und deshalb voller Mitgefühl für den Kater, der ihr durch eine schwere Zeit geholfen hatte, folgte sie Kauzflug, blieb aber ein paar Schritte von ihm entfernt stehen. Wartete still auf seine Anweisungen, wie sie helfen konnte.


Erwähnt: Elsterherz, Rotfarn
Angesprochen: Esme, Kauzflug
Ort: FC Heilerbau


Zusammenfassung: Schickt Esme schlafen und wartet auf Kauzflugs Anweisungen.

Code by Moony, angepasst Esme
Pic by www.deviantart.com/rainy-frog


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"In the end they'll judge me anyway, so whatever." - Suga
-> Charakter Relations

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BeitragThema: Re: FlussClan-Lager   FlussClan-Lager EmptyFr 19 Aug 2022, 14:30


A
pfelfleck

FlussClan | Kriegerin | #021

”Loyalty and trust have to be earned first.”

- Zeitsprung; Rücksetzung ins Lager -

<- Marschland

Apfelfleck schaute ärgerlich drein, als sie das Lager betrat. Die jüngsten Ereignisse im Clan hatten sie auf Dauer unzufrieden gestimmt und dass sie nicht einmal etwas zu fressen hatte fangen können, stimmte sie genervt. Ihre innerliche Fehde mit Jubelstern, in der sie ständig über die Anführerin schimpfte, hielt seit einer Weile an. So auch heute, denn als die Kriegerin sah, wie verlassen das Lager wirkte und dass Jubelstern fehlte, grummelte sie leise. “Unfähig.” Noch wusste sie nichts von dem Kampf gegen den BlutClan oder dem Ableben Jubelsterns, doch als sie die trübe Stimmung im Lager bemerkte, ahnte sie, dass etwas nicht stimmte. Mit einem geübten Blick sah sie sich nach einer Katze um, die ihr sagen konnte, was vorgefallen war. Ihre Augen begegneten dabei denen von Stachelbeere, die sich ebenfalls suchend umgesehen hatte. Geschockte stockte sie, als sie Schilfkralle mitten im FlussClan-Lager erblickte - sie wusste nicht, was sie damit anfangen sollte - sie musste dringend erfahren, was vorgefallen war. Warum war der Kater wieder zurück? Wo war Jubelstern abgeblieben. Und waren die anderen Verbannten auch wieder zurück gekehrt? Mit entschlossenen Schritten machte Apfelfleck sich auf den Weg zu der Kriegerin und setzte sich zu ihr. “Hallo Stachelbeere, sag mal, was ist denn passiert? Was macht Schilfkralle hier und wo sind sonst alle hin?”, fragte sie und setzte ein verwirrtes Lächeln auf. Trotz ihrer üblen Laune wollte sie Offenheit ausstrahlen und vielleicht konnte sie die Stimmung etwas lockern. Prüfend schaute sie nach, ob sie nicht doch auch ihre Schwestern im Lager entdeckte, konnte sie aber vorerst nicht sehen. Schade. Schließlich genoss sie die Gesellschaft ihrer Familie und konnte sich immer drauf verlassen, von ihnen nichts als die Wahrheit zu erfahren. Zudem wollte sie gern schauen, wie es Scherbenherz mittlerweile ging. Aber das hatte vermutlich auch Zeit bis etwas später, weswegen sie ihren Blick wieder auf Stachelbeere richtete. “Und welches Krabbeltier ist denn allen ins Nest gekrochen, dass sie so betrübt wirken?”, mauzte sie und zuckte mit den Ohren während sie die Reaktion der Kriegerin beobachtete.

Erwähnt: Stachelbeere, Jubelstern, Scherbenherz
Angesprochen: Stachelbeere
Standort: Marschland -> FC-Lager
Sonstiges: Sorry, besonders gut ist der nicht, der neue Einstieg ist hart. XD Für Fehler übernehme ich keine Verantwortung.
Zusammenfassung: Kommt ins Lager, wundert sich über die Stimmung und entscheidet sich dazu, Stachel danach zu fragen.

”I know where they lie for me, do you?”


reden | denken | handeln | Katzen






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- It's Quiet Uptown // Hamilton -



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BeitragThema: Re: FlussClan-Lager   FlussClan-Lager EmptyFr 19 Aug 2022, 18:03


Rotfarn

FlussClan » Krieger « #56


Rotfarn saß zwar nicht lang im Heilerbau, dennoch war die Erfahrung unglaublich schmerzhaft. Er war früher öfter hier gewesen, besonders in der Schülerzeit, um Elsterherz zu besuchen, als er krank war. Doch dieses Mal war es anders. Der Besuch war nicht von Dauer, denn es gab keine Zeit.
Es war schmerzhaft gewesen, seinen Namen aus Elsterherz' Mund zu hören. Sein Herz hatte sogleich einen angespannten Schlag begonnen, als er seine Stimme gehört hatte. Rotfarn hatte lange kein richtiges Gespräch mit seinem Freund führen können und er war sich nicht einmal klar, warum sie nicht miteinander gesprochen hatten.
Rotfarn brachte kein Wort zustande während Elsterherz sprach. Jedes Wort nagte an seinem Herzen, denn ihm war nie klar gewesen, dass sein Freund so empfunden hatte. Warum hatte er nicht früher etwas gesagt? Sie hätten alles besser machen können! Doch nun hatten sie keine Zeit mehr, um alles besser zu machen, nun war es Zeit für den Abschied. Ein Abschied, der rasch näher kam.
Bei der Erwähnung von Beerengift spannte er sich an. Sie war beim Kampf gewesen, doch sie war nicht hergekommen, hatte nicht um einen Platz im FlussClan bestanden. Sie will mich nicht mehr. Sie ist weg, für immer aus meiner Reichweite.
Tat der Gedanke mehr weh als Elsterherz anstehender Tod? Rotfarn wusste es nicht, denn seine Gefühle brachen immer tiefer zusammen, so sehr, dass er nur noch eine Grundtrauer empfand, aber nicht mehr für jede einzelne Katze Energie aufbringen konnte.
Stille kehrte ein und Rotfarn blieb mit stumpfen Blick sitzen. Die Herzschläge nach dem Tod des Katers verstrichen und hinterließen eine unheimliche Stille, obwohl im hinteren Teil des Baus ein Gespräch lief.
»Ich vergebe dir«, hauchte Rotfarn endlich, doch er hörte sich kaum, während er das sagte. Er fühlte sich so, als wäre er in Distelwolle gewickelt worden.
Erst als Kauzflug bei ihm auftauchte und Elsterherz untersuchte, erhob sich Rotfarn auf die Pfoten. Ohne ein Wort an den Heiler zu richten, wandte sich der Krieger ab und schob sich aus dem Bau. Vor dem Heilerbau lief er beinahe in Ginsterschatten hinein, konnte jedoch rechtzeitig stehen bleiben und seinen Freund mit trübem Blick anstarren. Dann, nachdem einige Herzschläge vergangen waren, schüttelte Rotfarn schwach den Kopf und atmete schwer aus.

Verabschiedet den sterbenden Elsterherz. Verlässt den Heilerbau, nachdem Kauzflug den Tod des Kriegers bestätigt, und läuft in Ginsterschatten. « Zusammenfassung

Code by Moony | Bild von Puffasto

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I like being aware of my idiocy.

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BeitragThema: Re: FlussClan-Lager   FlussClan-Lager EmptySo 21 Aug 2022, 18:30


Schilfkralle
» a warrior must always be ready to face any challenge with his claws. «

#004 / steckbrief / flussclan krieger

Pantherfeuer schien ihm gar nicht wirklich zuzuhören, stellte Schilfkralle fest. Der andere Krieger schien irgendetwas anderes im Kopf zu haben - oder eher irgendjemand anderen, so suchend, wie sein Blick durch das Lager glitt. Genauso, wie es bei Schilfkralle wenige Herzschläge zuvor auch der Fall gewesen war.
Doch noch bevor er irgendetwas sagen konnte, sprang Pantherfeuer plötzlich auf, als hätte er Flöhe im Pelz.
“Hey!”, rief Schilfkralle ihm nach, machte Anstalten, dem dunklen Krieger zu folgen. “Du solltest deine Wunden wenigstens einmal von Kauzflug ansehen lassen…” Seine Stimme verlor sich, als Pantherfeuer aus seinem Sichtfeld verschwand.
Mit einem Seufzen und einem Kopfschütteln wandte er sich ab, sah sich selbst etwas verloren im Lager um. Er wusste nicht so recht, was er jetzt mit sich anfangen sollte. Hirschfänger hatte nichts zu ihm gesagt bevor er zum Mondstein aufgebrochen war und auch sonst schien sich keiner seiner Clankameraden trauen, ihn anzusprechen. Einzig die verwirrten und neugierigen Blicke beruhigten ihn, dass er nicht plötzlich für alle außer Pantherfeuer unsichtbar geworden war.

Schilfkralle peitschte mit dem Schweif. Irgendwie würde er sich doch nützlich machen können, denn sich die Beine in den Bauch stehen wollte er auch nicht. Binsenflut hatte er bisher noch nicht zu Gesicht bekommen und er hatte die leise Vermutung, dass sie der Grund war, wieso Pantherfeuer so plötzlich das Lager verlassen hatte. Vielleicht hätte er ihm doch folgen sollen, schließlich hatten seine Verletzungen wirklich nicht gut ausgesehen. Schilfkralle verzog leicht das Gesicht, als er sich an die tiefen Risse erinnerte.
Womöglich wäre es doch eine gute Idee, dem anderen Krieger zu folgen oder … Sein Blick glitt zum Heilerbau und interessiert zuckte er mit den Ohren. Oder er könnte einmal genauer nachsehen, wie es Ulmenpfotes Mitbringsel ging.
In einem eleganten Zug erhob der rote Kater sich und schritt zum Heilerbau hinüber. Doch gerade, als er diesen betreten wollte, stürmte Rotfarn hinaus, sehr offensichtlich aufgebracht. Erneut verzog Schilfkralle leicht das Gesicht und wich einige Schritte zurück. Vielleicht war jetzt doch kein so guter Zeitpunkt, um dem Heilerbau einen Besuch abzustatten.


Erwähnt Pantherfeuer, Hirschfänger, Kauzflug, Ulmenpfote, Esme (id), Rotfarn
Angesprochen Pantherfeuer

TL;DR
Ist irritiert von Pantherfeuers plötzlichem Verschwinden und überlegt, was er nun tun kann. Will nach Esme sehen, bemerkt dann aber, dass es im Heilerbau heiß her geht und beschließt, vielleicht doch kurz zu warten.
Code by Mars / Art by arumrose






Stachelbeere
» possessing strength alone does not make one worthy of respect. «

#002 / steckbrief / flussclan kriegerin

Überrascht wandte Stachelbeere den Kopf, als Apfelfleck sie ansprach. Sie war gerade damit beschäftigt gewesen, Haselfrost mit zusammengekniffenen Augen zu beobachten, da der Krieger sie scheinbar ohne Grund angestarrt hatte. Sie hatte sich extra noch einmal versichert, dass ihr keine Moosfetzen mehr im Fell hingen.
Sie neigte den Kopf vor der anderen Kriegerin, konnte dann aber nicht umhin, sie etwas entgeistert anzublicken. Waren Apfelfleck die Vorfälle wirklich entgangen? Wo bitte hatte die Kätzin sich rumgetrieben, dass sie nichts davon mitbekommen hatte?
Mit einem Kopfnicken deutete sie auf die Körper ihrer verstorbenen Clankameraden, die sich noch immer im Lager befanden. Sie selbst hatte sich bereits von ihrer Anführerin verabschiedet, hatte anderen die Möglichkeit geben wollen, dies ebenfalls zu tun.
“Es gab einen Kampf mit dem BlutClan”, erklärte sie Apfelfleck, wobei der kurze Stummel, der noch von ihrem Schweif übrig war, angeregt zuckte. “Spatzenpelz hat gemeinsam mit dem BlutClan einen Hinterhalt geplant, bei dem Jubelstern ums Leben gekommen ist.”
Noch während sie sprach sah sie zu Schilfkralle hinüber, verengte leicht die Augen, als sie den Krieger musterte. “Schilfkralle und die restlichen Verbannten haben sich auf die Seite des FlussClans geschlagen und gemeinsam den BlutClan vertrieben.”
Hirschfänger hatte gesagt, dass sie die Katzen wieder in den Clan aufnehmen würden, doch war Stachelbeere sich nicht wirklich sicher, ob das eine gute Entscheidung war. Konnten sie Katzen wie Schilfkralle wirklich trauen? Es war gut möglich, dass er sich einfach aus purem Überlebenswillen wieder auf der Seite des FlussClans gekämpft hatte, als er erkannt hatte, dass der BlutClan nicht gewinnen würde. Doch Fakt war, dass er gegen das Gesetz der Krieger verstoßen hatte und offensichtlich einige Zeit beim BlutClan verbracht hatte. War es wirklich schlau, solch eine Katze in ihren Reihen zu haben, wenn der Clan ohnehin schon geschwächt war und darum kämpfte, zu überleben?  


Erwähnt Apfelfleck, Haselfrost, Hirschfänger, Jubelstern (†), Spatzenpelz (†), Schilfkralle
Angesprochen Apfelfleck

TL;DR
Berichtet Apfelfleck, was vorgefallen ist. Fragt sich außerdem innerlich, ob es wirklich so eine gute Sache ist, dass Schilfkralle zurück ist.
Code by Mars / Art by spark-platinum




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BeitragThema: Re: FlussClan-Lager   FlussClan-Lager EmptySo 21 Aug 2022, 22:03



Wildpfote

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#013
Seichter Wind streifte die junge Schülerin und hinterließ eine brennende Kühle auf ihrem Pelz. Ausgelaugt und zittrig schmiegte sie sich an Haselfrost, verspürte jedoch gleichzeitig so etwas wie ein Hauch von Freude. Die letzten Stunden waren unglaublich kräftezerrend gewesen, fast schon schmerzhaft. In angespannter Haltung hatte sie gewartet, war stets vom schlimmsten ausgegangen und auch wenn der Kampf viele Folgen mit sich gezogen hatte, viele Katzen gestorben waren und große Veränderungen nun anstanden, konnte Wildpfote nicht an sich halten, irgendwie glücklich zu sein. Die Katze die ihr mit am wichtigsten war im Clan lebte und das war in diesem Moment alles was zählte. Die bunte Schülerin fand das egoistisch, fand das gemein, doch gleichzeitig war es ihr egal. Ihr Schluchzen nahm immer mehr ab und Frieden machte sich allmählich in ihrem Innern breit, nistete sich warm und zärtlich ein. Mit dieser unendlichen Erleichterung verflogen sämtliche Lasten und Sorgen von ihrer Seele und hinterließen eine wohlige Müdigkeit. Der Tag war lang gewesen, die Aufregung groß. Auch Haselfrosts Körper wirkte ausgelaugt, sein blauer Blick war trüb vor Müdigkeit.
"Ich bin so froh", wiederholte sie etwas leiser, ohne Trauer in der Stimme. Sie ließ sich von seinen Worten einlullen, war Stolz auf ihn, dass er diesen grausamen Kampf überstanden hatte, das er den BlutClan mit in die Flucht geschlagen hatte. Ihr Mentor war der Stärkste, davon war sie überzeugt. Wenn er vor ihr stand, gab er ihr ein Gefühl von Sicherheit und wenn er sprach, wollte sie ihm alles glauben. Sie war dankbar, dass Jubelstern damals entschieden hatte, dass er sie ausbilden durfte. "Ich freue mich auch", miaute sie leise "Ich werde den größten Fisch fangen, den du je gesehen hast!" Ein leises Kichern ging durch den Körper der kleinen Kätzin. Sie malte sich aus, wie sie am Flussufer saß und sich die Baumkronen im schimmernden Wasser spiegelten. Silbrige Schatten durchbrachen die Wasseroberfläche und wirbelten Tropfen auf, in denen sich das Sonnenlicht spaltete, wodurch ein zartes Glitzern die Luft erfüllte. "Es wäre auch schön, endlich schwimmen zu lernen. Wenn ich gut darin bin, möchte ich einmal bis auf den Grund tauchen und einen glitzernden Stein finden. Ich habe gehört, die gibt es nur am Grund des Flusses", erzählte sie langsam vor sich hin "Hast du schonmal einen gefunden?" Vorsichtig begann sie wieder, die Wunden des Katers zu putzen, doch ihre Augen drohten ihr von Augenblick zu Augenblick immer weiter zuzufallen. Haselfrosts seichter Atem, seine Wärme und sein Duft wirkten so beruhigend auf sie, dass ihr Körper immer weiter an Energie verlor.

"Wie war der BlutClan eigentlich so? Hattest du Angst? War es schwer, sie zu besiegen?", fragte sie mit immer leiser werdender Stimme "Was rede ich da? Sie sind sicher alle vor dir weggelaufen." Haselfrost war mutig, er war der stärkste Krieger des Clans, jedenfalls für sie. In seiner Gegenwart war es ihr egal, dass sie keine Eltern mehr hatte, vollkommen egal. Er war nun ihre Familie, er und Asterlied. Während Wildpfote immer weiter die Kraft verlor, ihre Nase im gemusterten Pelz ihres Mentors versank, dankte sie stillschweigend den SternenClan dafür, dass er Haselfrost erlaubt hatte zu leben. Es war unglaublich erleichternd jemanden zu haben, auf den man sich immer verlassen konnte, der so stark war, dass man sich nicht fürchten musste ihn zu verlieren. Wie ein Vater, schoss es der Kleinen durch den Kopf. Das waren ihre letzten Gedanken, ehe sie dicht an Haselfrost in den Schlaf sank.
Erwähnt » Haselfrost, Asterlied, Jubelstern (verstorben)
Angesprochen » Haselfrost

""He's so cute I want to put peanuts in his nose."
(c) Moony

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BeitragThema: Re: FlussClan-Lager   FlussClan-Lager EmptyMo 22 Aug 2022, 11:37


Muschelklang

FlussClan » Kriegerin « #118


Muschelklang zuckte beinahe zusammen, als Zenitstürmer bei ihnen auftauchte. Den ersten Teil seiner Erklärung kannte sie bereits, schließlich hatten sie sich bei Aufbruch der Patrouille unterhalten. Doch was während des Kampfes geschehen war, erschreckte die Kriegerin, die ihrer Schülerin sanft zu verstehen gab, dass sie für eine Weile getrennte Wege gehen mussten. Wer konnte ahnen, wann sie das Training wieder aufnehmen konnten, wo der Clan jede Pfote im Lager gebrauchen konnte?
Es waren unglaublich viele Katzen gestorben und das nahm die Kätzin mit. Insbesondere da der Kater, der ihr diese Dinge mitteilte, auch derjenige gewesen war, der erklärt hatte, dass ihren Clangefährten nicht viel passieren würde, dass der BlutClan keine Chance hatte.
Angespannt blickte sie zu den Toten, dachte an ihren neuen Anführer und an Rußpelz. Doch eine Katze fehlte.
»Was ist mit Spatzenpelz?«
Unsicherheit klang in ihrer Stimme mit. Der Clan war zu unsicher. Er war seit vielen Monden gespalten und nun das hier. Muschelklang fühlte sich nicht sonderlich wohl, während sie hier stand, fühlte kaum den altbekannten Zusammenhalt, empfand Angst um ihre Zukunft und legte Träume beiseite, die sie gehabt hatte. Träume einer eigenen Familie. Doch wer wollte Junge in diesen Clan bringen?
Die Wut in ihrer Brust wurde immer heißer, bis sie es irgendwann nicht mehr aushielt und sich dicht an Zenitstürmers Brust schob. Der Kater wirkte so entspannt und ruhig, während der FlussClan bröckelte, und sein Anblick machte die Kriegerin wütend. Dabei schlug ihr Herz heftiger in ihrer Brust, denn sie wusste auch, was für Gefühle sie noch immer für den Kater hegte. Vielleicht machte gerade das alles so schwer für sie. Seine Teilnahmslosigkeit machte sie hoffnungsloser im Bezug auf die Zukunft.
»Wie kannst du nur hier rumsitzen und über die Beute sprechen«, fauchte Muschelklang den großen Kater deshalb leise an, ihr Blick glühte durch die Wut, die Angst, die Gefühle für ihn. »Du warst derjenige, der mir sagte, dass der FlussClan stark ist. Ist das stark? Der geteilte Clan, der vier Katzen an den BlutClan verloren hat? Darunter seine Anführerin und einen Schüler?!«
Gegen Ende wurde sie immer hysterischer, sodass sie den Kopf einzog und sich wieder zurücklehnte, um nicht mehr allzu dicht an dem Kater zu stehen. Erschöpft ließ sie sich nieder, betrachtete ihre Pfoten und seufzte. Zenitstürmer hatte keine Angst, hatte nie Angst. Doch Muschelklang fürchtete sich immer wieder für etwas, nicht für sich, sondern für ihre Clangefährten. So tat sie es auch jetzt und die Furcht fraß sich in ihren Bauch und höhlte sie aus, ließ nur noch eine erschöpfte Kätzin zurück, die überfordert war und nicht mehr wusste, was sie für ihren Clan tun könnte.

Wird von Zenitstürmer aufgeklärt und ist wütend auf die Situation, weshalb sie ihn anfaucht. Sackt dann verängstigt und erschöpft zusammen und weiß nicht weiter. Fürchtet um die Zukunft im FC. « Zusammenfassung

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Finsterkralle
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BeitragThema: Re: FlussClan-Lager   FlussClan-Lager EmptyMo 22 Aug 2022, 19:49

Kieselfrost

"Characterquote."

FlussClan | Kriegerin


Mit einem kurzen aber durchaus respektvollen Nicken senkte ich den Kopf vor dem neuen Zweiten Anführer. Sonderlich viel Wärme hatte ich in diesem Moment jedoch nicht aufzubringen, schließlich wusste ich noch nicht einmal, wie der Kater sich als Hirschsterns Stellvertreter anstellen würde. Bislang hatte Rußpelz mir aber auch noch keinen Grund gegeben, an seinen Kompetenzen zu zweifeln.
In Ordnung, miaute ich daher nur, als der Kater mich anwies, mit meiner Schwester auf Jagdpatrouille aufzubrechen. Ob wir eine dritte Katze mitnehmen wollten, war jedoch eine andere Frage. Scherbenherz sollte sich heute besser noch ausruhen und Apfelfleck war wohl beschäftigt. Beide Katzen, die ich im Normalfall mitgenommen hätte, fielen also weg. Und eine Katze mitzunehmen, die im schlimmsten Fall das ganze Wasser aufwühlte und alle Fische verscheuchte, war bestimmt keine gute Idee. Ich schüttelte den Kopf. Besser nicht, miaute ich dann. Wenn wir zu zweit an einer Stelle fischen, haben wir es im schlimmsten Fall leichter.
Mit diesen Worten wandte ich mich auch schon dem Lagerausgang zu und nickte kurz. Lass uns aufbrechen, miaute ich dann. Wir sollten nicht noch mehr Zeit verschwenden.


---> Flussuferr [FlussClan-Territorium]


Angesprochen: Rußpelz, Schmetterlingsherz
Standort: Bei Schmetterlingsherz ---> verlässt das Lager mit Schmetterlingsherz
Sonstiges: Reagiert auf Rußpelz und beantwortet Schmetterlingsherz Frage, bevor sie mit ihr gemeinsam, das Lager verlässt.
Tbc: Flussufer
Reden | Denken | Handeln | Katzen

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FlussClan | Krieger

---> Flussufer [FlussClan-Territorium]


Dicht hinter Luchsmut hatte ich mich durch den Schilfgürtel ins Lager geschoben und mich mit meinem Fang auf den Weg zum Frischbeutehaufen gemacht. Die Worte des jüngeren Kriegers ließen Hoffnung in mir aufsteigen und ich nickte. Ja, die Hungersnot war endlich vorbei und die Fische in den Fluss zurückgekehrt. Die Landbeute würde ebenfalls wiederkommen, auch wenn wir uns im Gegensatz zu den anderen Clans nicht auf sie würden verlassen müssen. Der heutige Fang bewies das und niemand würde mit leerem Magen schlafen gehen müssen. Mein linkes Ohr zuckte leicht bei diesem Gedanken und ich ließ die Fische auf den Frischbeutehaufen fallen.
Ja, heute wird der Clan Beute haben, antwortete ich dem anderen Krieger mit einem Lächeln. Und du hast wesentlich dazu beigetragen. Natürlich hatten wir beide und auch andere Katzen dazu beigetragen, dass wir jetzt überhaupt wieder einen Frischbeutehaufen hatten, aber auch Luchsmut hatte seinen Anteil geleistet und nur wenn jede*r einzelne Krieger*in genau das tat, konnten wir als Clan überleben. Mein Blick schweifte über die Lichtung ich meine Pfoten kribbelten leicht, als Hagelsturm auf der Lichtung erblickte. Vielleicht war das nun endlich meine Chance, wie etwas Zeit alleine mit meiner Gefährtin zu verbringen? Nachdem sie in den letzten Monden so viel mit unseren Jungen beschäftigt gewesen war und sich dann wieder ins Krieger*innenleben hatte einfinden müssen, war die gemeinsame Zeit für meinen Geschmack viel zu kurz gekommen und ich hatte sie in den letzten Monden immer wieder vermisst.
Mit einem kurzen Nicken verabschiedete ich mich also von Luchsmut, ehe ich zu der Kätzin hinübereilte, erst einmal um sie herumstrich und mich dann neben ihr niederließ. Ich war meiner Gefährtin lange nicht mehr so nahe gewesen und auf irgendeine Weise fühlte es sich wieder ungewohnt aber auch wunderbar an. Mein Herz begann wieder ein wenig schneller zu pochen in diesem Moment und wenn nur die Welt um uns herum hätte verschwinden können - das Treiben meiner Clankamerad*innen verstummen - wäre ich zufrieden gewesen. Guten Morgen, Hagelsturm, begrüßte ich die Kätzin mit einem sanften Stupser gegen die Wange. Kurz betrachtete ich die Kätzin. Ob sie trotz der Geschehnisse der letzten Tage etwas Ruhe gefunden hatte? So oder so, war ihre Schönheit ungetrübt und ließ keinerlei Trübung anmerken. Trotzdem war es vielleicht besser, nachzufragen. Hast du gut geschlafen?

Angesprochen: Hagelsturm
Standort: Kommt ins Lager ---> Frischbeutehaufen ---> bei Hagelsturm
Sonstiges: Cf: Flussufer
Kommt mit Luchsmut gemeinsam ins Lager und bringt die Beute zum Frischbeutehaufen. Dann verabschiedet er sich von dem anderen Krieger und geht zu Hagelsturm, wo er sich niederlässt und sie begrüßt.

Reden | Denken | Handeln | Katzen



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Zuletzt von Finsterkralle am Mo 31 Okt 2022, 08:10 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: FlussClan-Lager   FlussClan-Lager EmptyDi 23 Aug 2022, 11:26


Esme

BlutClan? » Auszubildende? « #26


Esme seufzte erleichtert, als die anderen Katzen ihr endlich zusprachen, dass sie sich ausruhen durfte. Leicht nickte das Junge und betrachtete noch einige Augenblicke Kauzflug mit großen Augen, bevor es Ulmenpfote bedachte. Sie durfte sich ausruhen, aber wie lange? Was würde geschehen, sobald sie ihre Augen wieder öffnete? Bestimmt konnten ihr diese Katzen nur so viel geben, aber nicht mehr.
Esmes Pfoten rutschten kurz über den Boden, dann ließ sie sich zu dem Nest bringen. Es war weicher als alles, was sie je gespürt hatte. Sofort rollte sie sich darin zusammen und atmete erleichtert aus. Konnte es hier wirklich schlecht sein, wenn sie ihr weiche Nester boten, statt harte Böden zum schlafen?

Kauzflug und Ulmenpfote entfernten sich von ihr und obwohl Esme erschöpft war, konnte sie nicht sofort einschlafen. Jedes fremde Geräusch war zunächst gewöhnungsbedürftig und der Kräuterduft in ihrer Nase noch immer sehr intensiv. Sie war nie bei Emerald und Lotta gewesen, weshalb sie die Kräuter auch nicht kannte.
Ob Casjopaia schon von ihrem vermeintlichen Tod gehört hatte? Ob Slyder zufrieden war? Was war mit ihrer Mutter?
Was würde passieren, wenn sie sich ausgeruht hatte? Wo würde sie hingehen? Ihre Beinchen schmerzten und sie wusste, dass sie das auch morgen noch tun würden.
Seufzend rutschte Esme in dem Nest umher, bis sie es nicht mehr konnte und einzuschlafen begann. Es waren einige harte Tage gewesen und jetzt durfte sie sich die Zeit nehmen, um sich zu erholen.

Macht sich viele Gedanken um die Zukunft und kann deshalb erst nicht einschlafen. Schafft es aber dann nach einer Weile. « Zusammenfassung

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