Warrior Cats - das RPG
Warrior Cats - die Welt der Katzen.
Tritt dem DonnerClan, WindClan, FlussClan, SchattenClan, WolkenClan oder dem BlutClan bei und führe ein Leben als Krieger!
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Warrior Cats - das RPG

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Hierarchie
DonnerClan
Anführer: Honigstern
2.Anführer: Sonnenflamme
Heilerschüler: Enzianpfote

FlussClan
Anführer: Hirschstern
2.Anführer: Rußpelz
Heiler: Kauzflug

WindClan
Anführer: Sturmstern
2.Anführer: Rostkralle
Heiler: Milanschrei

SchattenClan
Anführer: Mohnstern
2.Anführer: Gewitterbrand
Heiler: Abendhimmel

WolkenClan
Anführer: Ahornstern
2.Anführer: Dunstwirbel
Heiler: Tränenherz
Heilerschüler: Regenwolke

Das RPG
Jahreszeit:
Blattfrische

Tageszeit:
Sonnenuntergang [26.11.]

Tageskenntnis:
Die grauen Wolken haben sich inzwischen zu einer Decke gefestigt, die nur noch wenige Lücken aufweist. Der durch den Wind bereits angekündigte Sturm ist nun losgebrochen. Auch wenn der Wald langsam sprießt und in bunten Farben erblüht, rüttelt der Wind an Ästen und Sträuchern und der Regen nässt den Waldboden. Das losbrechende Gewitter könnte Patrouillen und sonstige Ausflüge beeinträchtigen. Wer seine Beute jetzt noch erwischt, ist vermutliich kein Anfänger mehr.


DonnerClan Territorium:
Von der Sonne ist auf dem Territorium des DonnerClans beinahe nichts mehr zu sehen. Der starke Wind peitscht die Tropfen gegen die Bäume und Felsen des Waldes, ein Regenguss der vermutlich mehrere Stunden anhalten wird. Auch wenn Bäume und Unterholz zumindest einen Teil des Windes abhalten, ist es nass und der Wasserstand in den Bächen sowie im Fluss steigt. Teilweise muss mit Überschwemmungen gerechnet werden und eine erfahrene Katze hält sich von den Landstrichen nahe der FlussClan-Grenze fern.


FlussClan Territorium:
Die Bäche und Flüsse treten aufgrund des Regens an manchen Stellen über die Ufer und die Strömung ist gefährlich geworden. Zwar ist das ein gutes Zeichen für Fische und der Fluss verspricht nach abflachen des Sturms eine Menge Beute, aber FlussClan-Katzen sollten mit dem Fischen vielleicht ein wenig warten, bis das Gewitter ein wenig nachgelassen hat. Am Ufer und anderen weniger bewachsenen Stellen geht weiterhin ein kalter Wind.


WindClan Territorium:
Über dem Hochmoor scheint der Regen weniger stark zu sein als im Wald, aber der Wind weht dafür umso heftiger. Katzen sind beraten in Senken oder zwischen den Hügeln zu bleiben und auf flachem Boden so viel Halt wie möglich zu suchen. Der Regen flutet jedoch auch das eine oder andere Kaninchenloch, sodass bei Abflauen des Sturms eine höhere Anzahl der Tiere an der Oberfläche zu erwischen sein wird.


SchattenClan Territorium:
Mehr oder weniger windgeschützt bleibt der mit Nadelbäumen bewaldete Teil des Territoriums einigermaßen geschützt. Aber auch hier gelangt Regen hinunter auf den Boden und es ist nass. Vögel, Nagetiere und Reptilien haben sich zurückgezogen, aber im sumpfigen Gebiet ist vielleicht der eine oder andere wasser-liebende Frosch zu finden. Immerhin wird der Regen dem Wachstum der Pflanzen gut tun.


WolkenClan Territorium:
Auch hier ist das Wasser im Fluss gestiegen, jedoch sind die Ufer des WolkenClans aufgrund seiner steilen Böschungen am sichersten. Auch hier stürmt und gewittert es, dieser Teil des Territoriums liegt aber nicht im Zentrum des Sturms. Unerfahrene Katzen sollten aber lieber vorsichtig sein und sich trotzdem nicht zu hoch in die Baumkronen wagen, bis der Sturm abflaut. Die Jagd sollte eher in Bodennähe stattfinden, zumal die Vögel ohnehin kaum zu finden sind.


Baumgeviert:
Als hätte er bis aufs Ende der großen Versammlung gewartet, ist der Sturm nun auch hier losgebrochen. Die Senke ist von großen Pfützen bedeckt und die Äste der mächtigen Eichen ächzen im Wind. Eine Katze sollte sich in Acht nehmen, denn der eine oder andere Ast könnte in die Senke hinunterkrachen.


Ehem. BlutClan Territorium:
Aufgrund des Sturms ist in den Gassen des Zweibeinerorts kaum jemand unterwegs. Viele der Zweibeiner warten lieber ab, ob der Sturm sich bei Sonnenuntergang schon wieder verzogen hat. Nässe und Sturm sind unangenehm, jedoch verbreitet der Sturm auch die Gerüche von Essensresten weiter, was einige Beutetiere anlockt. Am besten aushalten lässt sich der Sturm in den windgeschützten engen Gassen. Allerdings tritt auch der Schwarzstrom jeden Augenblick über die Ufer und die Strömung ist so stark, dass selbst ein größerer Hund darin ertrinken könnte.


Streuner Territorien:
Auf offener Fläche und in den Waldgebieten ist das Wetter grausam – Der Sturm wühlt Boden und Gewässer auf und außer den Wesen, die sich am Rand des Zweibeinerorts nach Müll umsehen müssen und einigermaßen leicht zu fangen sind, hat sich inzwischen sämtliche Beute verkrochen. Zwischen den Bäumen ist es windgeschützter. Aber auch hier ist es nass und nicht unbedingt angenehm.


Zweibeinerorte:
Bei diesem Sturm wagt sich kein Hauskätzchen mehr vor die Tür, wenn es nicht unbedingt muss – es sei denn es möchte patschnass und dreckig werden. Zwar ist der Wind in den Gärten nicht so stark, doch da fallende Äste auch Zäune zerstören könnten, ist es besser im Haus zu bleiben.

 

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BeitragThema: Re: Flussufer zum Baumgeviert   Flussufer zum Baumgeviert - Seite 25 EmptyFr 16 Sep 2022, 21:14



Zenitstürmer

Post #010 || Krieger || Steckbrief


cf: FlussClan Lager

Zenitstürmer war langsamer geworden als er gemerkt hatte welche Richtung Muschelklang eingeschlagen hatte, der Ort den sie anstrebte... Er war nicht nur negativ behaftet und doch überwog dieses Gefühl das der Krieger nicht einmal richtig beschreiben konnte. Sein Nackenfell stellte sich auf je näher er dem Flussufer kam und er war verführt umzudrehen wie ein Angsthase der er nun einmal war - wenngleich sich dies wohl über die Monde gebessert hatte. Über die Monde in denen alles zwischen ihm und Muschelklang in Ordnung gewesen war. Auch wenn es nicht lange gewesen war wünschte sich der Graue Krieger diese Zeit zurück, mehr noch als alles andere in dieser kleinen blassen Welt. Je mehr er auch darüber nachdachte, desto besser konnte er Muschelklang und ihre momentanen Zweifel verstehen und eigentlich hatte er erwartet das die hübsche Katze darüber mit ihm sprechen wollte, doch das was sie verlangte zu Wissen... Es fühlte sich an wie ein Schlag in die Magengrube. Er war eben erst bei ihr angekommen und diese Worte, ausgesprochen voller Zweifel und Angst. Es machte ihn selbst fertig obwohl ja er derjenige war der sie belogen hatte über all die Monde doch Zenitstürmer war nicht bereit es auszusprechen. Dafür hatte er zuviel Angst. Angst sie zu verlieren denn er sah nicht das genau dieses Geheimnis der Grund war weshalb er Muschelklang verlieren würde, er sah auch nicht das er der eigentliche Grund für ihre Zweifel war. Für ihre Angst. Zu lange hatte er geschwiegen, zu blind war er dieser Tatsache gegenüber. Immer schon hatte er seit diesen Taten alle belogen, geheuchelt und den Starken markiert. Er war stark, aber nicht so wie er sich gab. Er war nichts weiter als eine leere Hülle - doch Muschelklang hauchte ihm Leben ein. "Ich weiß nicht was du meinst, Muschelklang..." Zenitstürmer konnte das leichte Zittern seiner Stimme nicht verhindern und er verfluchte sich innerlich dafür das Muschelklang es immer wieder schaffte seine Mauer zum bröckeln zu bringen - ihre bloße Anwesenheit schaffte es doch ihre Worte machten es nur noch schlimmer und vor allem offensichtlicher. Der Krieger war stehen geblieben und sah sie an, unweit von ihr entfernt, hoffte darauf das sie nicht nachhacken würde - doch Zenitstürmer wusste tief in sich drin das die Graue nicht dumm war. Schon einmal hatte er es fast erzählt und das war ja der Grund für diese Trennung gewesen. Würde sie endgültig sein wenn Muschelklang erfuhr welche schlechte Persönlichkeit er doch war? Wahrnehmen tat sie es - wer wusste schon ob bewusst oder unterbewusst - doch wie sie ihn ansah versicherte es ihm. "Was willst du denn von mir hören, Muschelklang...? Was?" Ein leidender Ausdruck trat in die Gelben Augen des Katers und er senkte leicht den Kopf, fast als wolle er mit ihr auf einer Augenhöhe sein.






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Puffasto

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BeitragThema: Re: Flussufer zum Baumgeviert   Flussufer zum Baumgeviert - Seite 25 EmptySa 24 Sep 2022, 12:29


Muschelklang

FlussClan » Kriegerin « #122


Als Zenitstürmer die ersten Worte herausbrachte, wandte Muschelklang verletzt den Kopf ab. Selbstverständlich würde er lieber weiterlügen, statt ihr die Antworten zu geben, die sie suchte. Warum versteckte er sich so sehr vor ihr? Warum konnten sie dies nicht überwinden, wo sie sich doch so viel schon erzählt hatten im Leben?
Wenn er sie... liebte - etwas, das Muschelklang sich nicht erhoffen wollte -, warum wählte er dann immer diesen Weg?
Der Ton seiner Stimme ließ sie unruhig umherrutschen. Wo war sein Selbstbewusstsein, seine lockere Art? Sie wollte ihn darüber sprechen hören, als wäre er sich darüber klar, als wüsste er, was sie erwartete. Muschelklang wollte ihn nicht so wahrnehmen. Sie wollte ihm zwar helfen, doch wenn das seine Entschuldigung war, um sich herauszuwinden, dann machte sie da nicht mit.
»Du weißt ganz genau, was ich von dir hören will.«
Härte schlich sich in ihren Ton und abrupt richtete sich die gefleckte Kätzin auf. Nun war sie diejenige, die zielstrebig auf den Kater zulief, und sich - wie vor wenigen Augenblicken, so schien es ihr - im Lager vor Zenitstürmer aufgebaut hatte. Dieser wehleidige Ausdruck störte sie in seinen Augen.
»Du musst damit aufhören, Zenitstürmer«, presste sie harsch hervor. Einige Momente lang funkelten ihre Augen vor wilder Entschlossenheit, dann senkten sich ihre Schultern ein wenig. Etwas warmes schlich sich in ihren Blick, gemischt mit der Trauer, die sie in dieser Situation empfand.
»Ich muss es wissen«, hauchte sie sanfter, wagte es jedoch nicht, den Kater zu berühren. Seufzend machte sie einen Schritt zurück, damit Zenitstürmers Anwesenheit sie nicht umstimmen könnte. »Wenn wir nicht ehrlich miteinander sein können, ergibt all das hier keinen Sinn. Egal, was wir für einander empfinden, wenn du nicht offen mit mir sein kannst, dann...«
Muschelklangs Stimme verlor sich, denn sie wagte nicht, diesen Satz zu beenden. Zwar hing in der Luft, was sie dem Kater androhte, doch es tat ihr zu sehr weh. Sie würde ihrer Drohung taten folgen lassen, sie würde ihre Freundschaft beenden müssen. Würde sich auf die Suche nach einem anderen Gefährten machen und vielleicht nach Wirbelpfotes Ausbildung damit beginnen, Jungenpläne aufzustellen. Doch nicht mehr mit Zenitstürmer. Denn wenn er nicht ehrlich sein konnte, wollte sie nicht wissen, was er ihr in der Zukunft noch verschweigen würde.

Konfrontiert Zenitstürmer nun vollkommen, nachdem er versucht hat, sich rauszureden. Droht ihm an, sich von ihm zu distanzieren, wenn er nicht ehrlich mit ihr sein kann. « Zusammenfassung

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BeitragThema: Re: Flussufer zum Baumgeviert   Flussufer zum Baumgeviert - Seite 25 EmptyMo 26 Sep 2022, 15:55






Schmetterlingsherz

FlussClan | Kriegerin | Steckbrief | #019



FlussClanLager -> Flussufer

Zusammen mit ihrer Schwester erreicht sie das Flussufer. Der Boden war noch etwas matschig von dem vor kurzem geschmolzenem Schnee und der kalten Nachtluft. Ein Leichter Wind zog durch das FlussClanTerritourium und ließ die graue Kriegerin frösteln. Wie der WindClan das nur aushielt auf dem kalten Moor!
Sie schaute sich am Ufer nach einer geeigneten Stelle zum Fischen um. Es war schön endlich wieder den Fluss rauschen zu hören und nicht mehr auf die braune Sülze starren zu müssen. Sie mussten eine Stelle finden, von der aus sie der Schatten, den der Vollmond aufs Wasser werfen würde nicht verriet. Schließlich schaute sie zu Kieselfrost: “Wo meinst du sollen wir anfangen?”.


Angesprochen:
Kieselfrost
Erwähnt:
Kieselfrost
Zusammenfassung:
Bricht mit Kieselfrost zur Jagd auf

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Wenn ihr einen meiner Charaktere angesprochen oder auf meine Katzen reagiert habt, gebt mir bitte kurz per PN oder Discord bescheid, damit ich zeitnah darauf antworten kann.


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BeitragThema: Re: Flussufer zum Baumgeviert   Flussufer zum Baumgeviert - Seite 25 EmptyMo 03 Okt 2022, 21:33



Zenitstürmer

Post #011 || Krieger || Steckbrief | Privates Play! Er und Muschelklang sollen nicht gesehen werden!


Leidend, innerlich zerbrechend, hatte der Kater den Blick von Muschelklang genommen und starrte seine zitternden Pfoten an deren Krallen sich tief in den matschigen Boden gegraben hatten. Dieses Gefühl das er immer bei ihr hatte... Nein, die Liebe die er zu ihr empfand. Er musste aufhören es zu umschreiben, er war ja selbst zu feige sich einzugestehen das es Liebe war und nicht nur irgendein belangloses Gefühl ihr gegenüber. Muschelklang hatte sein Herz gestohlen, damals als sie noch Schülerin war war es noch nur Sympathie gewesen und eine Art Beschützerinstinkt, doch jetzt... Es war mehr. Und Zenitstürmer war sich mehr als nur sicher das er sie wollte. Als Gefährtin. Als Freundin. Egal was, Hauptsache sie war bei ihm. Aber dafür musste er ehrlich sein. Es war wie ein schlag in die Magengrube als die hübsche Katze erneut anfing zu sprechen, der harte Unterton zwang ihn dazu sich zu setzen, ihr zu zeigen das er nicht wegrennen würde auch wenn er die ersten Momente noch schwieg - er musste nachdenken. Was er sagte, wie er es sagte. Es würde sie abschrecken, ganz gleich wie er es verschönigen würde weshalb er dies sogleich ausschloss. Es würde ihr zeigen wer er war. Wie zerbrochen, ängstlich und klein er eigentlich war und sie würde sehen das die Arroganz und Selbstsicherheit nur gespielt waren. Zenitstürmer zuckte zusammen als Muschelklang auf einmal vor ihm stand und sich aufbaute, auch wenn er um einiges größer war als sie kam es ihm im Moment vor als wäre er eine Maus und sie ein Tiger. Kurz musste er darüber schmunzeln, sie war ein Tiger. Stolz und mutig aber auch sanft und liebevoll. Die Entschlossenheit in ihren Augen als sie erneut zu sprechen angefangen hatte nahm ihn ein und Zenitstürmer richtete sich auf, ließ sich anstecken von ihrem Mut zu reden und doch blieb er still. Zu gefangen war er von ihren hübschen Augen die nun endlich wieder diesen warmen Ton hatten den er so sehr an ihr liebte. Selbst als Muschelklang wieder einen Schritt von ihm wegtrat bewegte er sich nicht, blieb sitzen wo er war und nur seine unaufhörlich zuckende Schwanzspitze zeigte das er wahrlich nicht so ruhig war wie er zu erscheinen versuchte. "Was wir füreinander empfinden...?" Seine Stimme klang rau als er sie leise erhob, gedanklich bei ihrem nicht zuende gesprochenen Satz hing. Ja, was war dann? Die Graue würde gehen, und dieses mal endgültig. Alles an ihr zeigte ihm das. Ihr Blick, ihre Haltung, die Art wie sie geredet hatte und wie sie jetzt vor ihm stand. Und Zenitstürmer kam nicht umhin sie zu bewundern, das sie den Mut hatte mit ihm ehrlich zu sein. "Ich..." Seine Pfoten begingen wieder zu zittern als in seinen Gedanken hochkam was er ihr jetzt sagen würde, denn ihre Worte nahm er sich zu Herzen. Zenitstürmer wollte Muschelklang nicht mehr anlügen, er wollte ihr sagen was passiert war, wieso es geschehen war. Vielleicht... würde es ihm ja dann auch besser gehen? Sein Herz war so schwer, seine Seele so kaputt weil er dieses Geheimnis mit sich herumschleppte, schon seit seinem Schüleralter. Und Zenitstürmer war mittlerweile fast 50 Monde alt. Das Leiden in seinen Augen schien kein Ende zu nehmen, auch nicht als er Muschelklang wieder ansah, die Schultern gesenkt, der Schwanz lag mittlerweile starr auf dem Boden. "Ich bin Schuld am Tod meines Vaters und Rabenfrosts." Muschelklang musste den Kater noch kennen, sie war damals Schülerin gewesen als es passiert war. "Es... Ich war noch ein Junges als meine Mutter, Himmelsblick, verstarb. Eine Unbekannte Krankheit hatte sie mir und meinem Vater genommen." Zenitstürmer rührte sich nicht und nahm auch nicht den Blick von Muschelklang, lies seinen Emotionen aber freien Lauf. Seine Augen spiegelten sein inneres wieder, das erste mal seit über 40 Monden. Trauer, Wut, Verzweiflung, Angst. "Fallwind, mein Vater, gab mir den Schuld an ihrem Tod - einem Vier Monde alten Jungen. Ich wusste damals nicht einmal was genau passiert war. Fallwind entfernte sich von mir, aber nie gänzlich. Er war... immer irgendwie da. Aber nicht wie ein liebender Vater sondern eher wie ein schwarzer Schatten." Zorn trat in seine Augen, wenn nicht sogar Hass gegenüber dem Kater der es nie geschafft hatte für ihn da zu sein. "Eines Tages, ich war bereits Schüler, nahm er mich mit aus dem Lager. In einem Anflug von Naivität dachte ich er sei aus seiner Trauer erwacht und würde mich endlich wieder sehen. Er wollte mir Jagdtechnicken zeigen. Er wollte mich die Schlucht hinunter schubsen." Zenitstürmer wandte nun doch den Blick ab, sank ein wenig in sich zusammen und musste wohl ein äußerst klägliches Bild abgeben. Der einst so starke, offene Krieger saß hier wie ein kleines, einsames Junges das er damals gewesen war. "Ich erkannte es als er vor mir stand und mich ansah als wäre ich ein Fremder. Hass lag in seinen Augen. Als... er auf mich zuschoss... Ich bin einfach zur Seite getreten. Er stürzte an mir vorbei und schließlich die Schlucht hinunter." Leere trat in seine Augen doch Muschelklang konnte es nicht sehen denn er blickte immer noch gen Boden. "Damals dachte ich, das es mein Geheimnis wäre. Niemandem hatte ich davon erzählt, zu groß war die Angst auf Verachtung zu stoßen. Ausgegrenzt zu werden und wieder alleine zu sein. Aber ich war nicht alleine. Nicht mit meinem Geheimnis. Rabenfrost, Fallwinds bester Freund... Er hatte es gesehen. Als Fallwind starb wollten wir uns eigentlich mit Rabenfrost treffen um gemeinsam zu trainieren. Meine Version war, das Fallwind mich retten wollte. Der Kater der mich so hasste... Und ich habe ihn noch als Helden betitelt. Weil ich zu feige war zu erzählen das er mich töten wollte." Er spuckte die Namen der zwei Kater aus, er konnte nicht anders. Sobald ihm Fallwind und Rabenfrost in den Sinn kamen, breitete sich eine Kälte in ihm aus die er nicht beschreiben konnte. "Viele Monde später erst habe ich erfahren das Rabenfrost davon wusste, wir waren eingeteilt mit einem weiteren Krieger - ich weiß leider nicht mehr mit wem - und dieser trennte sich von uns. Wir waren zur Schlucht geschickt worden. Rabenfrost sprach mich an, fragte mich wie ich Fallwind das hatte antun können. Ich... Ich bin so wütend geworden. Rabenfrost hatte nur gesehen wie ich zur Seite trat und mein Vater fiel, aber nicht wie Fallwind mich angesehen hatte. Mit welchem Hass und mit welcher Intention er mich zur Schlucht mitgenommen hatte... Als ich Rabenfrost davon erzählte und dieser realisierte was wirklich geschehen war, war sein Blick bereits leer gewesen. Ich habe Rabenfrost getötet." Endlich fand er die Kraft Muschelklang wieder anzusehen, seine Kiefer presste er so stark aufeinander das es weh tat und er war erleichtert das er seine Stimme wieder fand, die Kiefer sich entspannen konnten während seine Augen glasig wurden und pure Verzweiflung in ihnen zu sehen war. Sein Herz schlug so stark, so schnell das er dachte gleich umzukippen und selbst abzutreten, doch er wollte es nicht. Muschelklang sollte nicht alleine sein, niemals könnte er mit dem Gedanken leben nicht mehr bei ihr sein zu können. "Ich bin ein schlechter Kater, Muschelklang. Der Umgang mit mir ist nicht das was du haben solltest. Was du... wollen solltest. Aber ich kann mich nicht von dir fernhalten. Jedes mal wenn ich bei dir bin erfüllt mich eine Ruhe und Geborgenheit die mir Kraft gibt weiter zu machen. Du... bist wahrscheinlich der einzige Grund weshalb ich noch hier bin. Du hast gesagt das... wenn ich nicht ehrlich bin, das hier keinen Sinn hat. Egal was wir füreinander empfinden." Hoffnung schimmerte durch das Chaos in seinen Augen hindurch als er erneut ihrer Bitte folgte ehrlich zu sein - wenn er seine Dunkelste Seite schon offen gelegt hatte, konnte er ihr auch sein letztes Geheimnis gestehen. "Ich liebe dich, Muschelklang. Egal wie du dich jetzt mir gegenüber entscheidest, ich wollte das du es weißt. Nie wieder werde ich jemanden verletzen, nie wieder die Krallen gegen jemanden erheben - nicht um ihn zu töten. Du... Du hast mir gezeigt das Hass und Angst nicht das einzige ist was man empfinden kann. Das es auch etwas wie Glück geben kann in meinem Leben. Liebe. Zusammenhalt." Er würde verletzen wenn es nötig war den FlussClan und Muschelklang zu schützen, doch er hatte sich geschworen nicht mehr zu töten und er war mehr als gewillt sich daran zu halten. Seine Nerven waren zum reißen gespannt, die Krallen gruben sich wieder in den Boden als er verstummte und Muschelklang ansah, abwarten was die junge Kätzin un tun würde.






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BeitragThema: Re: Flussufer zum Baumgeviert   Flussufer zum Baumgeviert - Seite 25 EmptyFr 07 Okt 2022, 13:13


Muschelklang

FlussClan » Kriegerin « #123


Muschelklang schöpfte Hoffnung aus der Körpersprache des Katers. Im Gegensatz zu ihrem Gespräch im Lager, als der Kater über ihre Grenzen getreten war, weil er zu sehr darauf bestanden hatte, hart bleiben zu müssen, schien er nun endlich zu verstehen, dass sie seine Arroganz nicht wollte. Es schien ihr so, als wäre Zenitstürmer endlich bereit, sich ihr voll und ganz zu öffnen, ihr zu zeigen, wen er unter der dicken Schicht aus Kälte und Arroganz verborgen behielt.
Sie hatte allerdings auch nicht damit gerechnet, so viel in Zenitstürmers Augen zu sehen. Muschelklang konnte ihren Blick kaum abwenden, so überwältigend war die Menge an Emotionen, die sich in seinem Blick darum bemühten, die Überpfote zu gewinnen. Die gefleckte Kätzin hatte noch nie so viel in diesen Augen gesehen, was von der ursprünglichen Hörte abwich. Dort war ein sehr warmes Gefühl, dass sie fast schon als Liebe oder Bewunderung bezeichnen würde. Allerdings war es schwach im Gegensatz zu dem Schmerz und der Angst, die sich in Zenitstürmers Blick bekämpften.

Erst als der Kater so richtig zu sprechen begann, schaffte Muschelklang es, nicht mehr auf diese Emotionen zu starren, sondern sein Gesamtbild wahrzunehmen. Zenitstürmer wirkte so klein, so verletzlich, sodass Muschelklang sich gerne schnurrend an ihn kuscheln und beruhigen wollte. Was auch immer er ihr zu sagen hatte, konnte es wirklich-
Die Kriegerin hielt inne, als der erste Satz fiel. Vielleicht war es wirklich schlimm. Sie hatte seit der ersten Erwähnung zwar gewusst, dass zwischen ihnen diese Kluft lag, doch wie hätte die junge Muschelklang je darauf kommen sollen, dass Zenitstürmer so etwas mit sich herumtrug.
Langsam ließ sich Muschelklang nieder, denn im Stehen konnte sie ihm nicht zuhören. Zwar wollte sie lieber dem Fluss zusehen, wie er an ihnen vorbeifloss, doch die Kriegerin wollte Zenitstürmer nicht das Gefühl geben, als würde er sie bereits verschreckt haben. Sie musste seine Geschichte hören, bevor sie entschied, was sie tat, sie war es ihm schuldig.
Rabenfrost... Ich erinnere mich... ist er nicht Kieselfrosts Vater? Haben wir nicht gespielt, als es hieß, dass er nicht zurückkommen würde...?
Muschelklang erinnerte sich vage an den Tag und erinnerte sich daran, dass sie danach kaum mit Kieselfrost, Apfelfleck und Schmetterlingsherz gesprochen hatte. Sie hatten sich voneinander entfernt nachdem es geschehen war.
Angespannt hörte Muschelklang dem Krieger zu. Sie konnte es fast schon vor sich sehen, denn Zenitstürmer war in diesem Moment sein vier Monde altes Selbst. Verletzt nach dem Verlust seiner Mutter, einsam, weil sein Vater sich ihm nicht mehr zuwandte. Am liebsten hätte die Kätzin für ihn getrauert, kämpfte bereits jetzt mit dem überwältigenden Schmerz. Sie konnte es kaum ertragen, ihn so zu sehen. Nicht, weil sie den starken Zenitstürmer lieber mochte, sondern weil sie ihm diesen Schmerz gerne nehmen würde.
Muschelklang wandte den Blick ab, als Zenitstürmer darüber sprach, was Fallwind ihm hatte antun wollen. Ihr war schlecht geworden. Ja, sie wollte und musste all das wissen, doch ihr Körper bettelte sie an, ihn darum zu bitten, aufzuhören. Es tat ihr weh, dass ein Clankrieger seinen eigenen Sohn... töten wollte. Dass dieser seinen Vater mit seiner Mutter verloren hatte, dass ein anderer Krieger einen Schüler so beschuldigen konnte...
Muschelklang riss den Kopf zu Zenitstürmer herum und starrte ihn entgeistert an, als dieser erklärte, dass er Rabenfrost getötet hatte.
In diesem Moment sah der Kater sie an. Was er wohl in ihren Augen sah? Angst? Schock? Unglauben? Unsicherheit? Muschelklangs Körper zitterte ganz leicht, während diese Information immer tiefer in ihren Kopf eindrang. Fallwind war aus Versehen gestorben, vielleicht sogar als umgehende Strafe des SternenClans. Doch Rabenfrost hätte nicht ebenfalls sterben müssen.
Wie viele Blattwechsel ist das nun her?
Sie war ein Junges gewesen. Das war so einige Monde her, Zenitstürmer hatte sich in der Zeit verändert. Doch konnte sie ihm trauen?

Als der Krieger weitersprach, richtete sie den Blick auf ihre Pfoten. Ihre Ohren zuckten unruhig, während der Krieger erklärte, warum er im Lager immer wieder bei ihr auftauchte. Eine leichte Panik stieg in ihr auf, als sie erkannte, wohin seine Worte führten.
Mit kugelrunden Augen wandte sich Muschelklang ihm zu, als er erklärte, dass er sie liebte.
Es war nicht das, was sich die Kriegerin von diesem Gespräch mit Zenitstürmer erhofft hatte. Einige Augenblicke lang konnte sie sich nicht einmal bewegen. Sie konnte die Hoffnung in seinem Blick sehen, wusste, dass er ehrlich mit ihr war. Doch er war gefährlich und sie wusste, dass all das hier nicht gesund war. Dass sie wegrennen sollte.
Sie wusste nun alles, oder zumindest hoffte sie, dass sie das tat. Sie glaubte jedem seiner Worte, denn wie konnte jemand so verletzlich aussehen, wenn es nicht so war? Insbesondere nach all den Monden der Arroganz und Kälte, um diese Gefühle zu verbergen?
»Ich...«
Muschelklang spürte, wie schwer es ihr fiel, überhaupt etwas zu sagen. Es war viel. Ihre Emotionen waren stark in diesem Moment und die Erzählung überwältigend. Und sie war sich nicht sicher, ob sie sich all dem hingeben konnte, ob sie für immer die Kraft haben würde, ihn so zu lieben...
»Ich kann dir vertrauen...«
Zwar versuchte Muschelklang die Aussage nicht wie eine Frage klingen zu lassen, doch es fiel ihr äußerst schwer. Zerstreut kam sie auf die Pfoten und tigerte einige Momente lang umher, versuchte die überschüssigen Gefühle abzuwerfen und Klarheit in ihr Inneres zu bringen. Erst dann näherte sie sich dem Krieger.

Ihre Schritte waren vorsichtig und langsam, ihr Blick huschte immer wieder über ihn hinweg. Noch immer lag etwas zwischen ihnen, doch dieses Mal war es kein unausgesprochenes Geheimnis. Muschelklang wusste, dass ihr Körper für den Moment einen Graben zwischen sich und den Kater legte, um sie zu beschützen. Doch es tat weh, nicht bei ihm zu sein. Sie hatte akzeptiert, dass sie ihm hilflos verfallen war und das sie wohl die unvernünftigste Kätzin aller Clans war.
Vor dem Kater hielt Muschelklang inne. Prüfend blickte sie Zenitstürmer in die Augen, suchte darin nach einer letzten Bestätigung. Dann zwang sich die Kriegerin, den Willen ihres Körpers zu ignorieren, und schmiegte sich vorsichtig an den Kater.
»Danke für deine Ehrlichkeit«, hauchte die Kriegerin und kuschelte ihre Schnauze an seinen Körper. Sie konnte ihm noch keine Antwort bezüglich ihrer Gefühle geben, musste über den ersten Schock hinwegkommen.
Ob Zenitstürmer ihre Stille ertragen konnte?

Hört sich an, was Zenitstürmer in seinem Leben getan und ertragen hat. Hört sein Liebesgeständnis. Ist von allem überfordert, entscheidet sich aber dafür, den Kater in ihrem Leben zu behalten, auch wenn sie ihm die Liebe noch nicht verbal erwidern kann. « Zusammenfassung

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BeitragThema: Re: Flussufer zum Baumgeviert   Flussufer zum Baumgeviert - Seite 25 EmptyMi 26 Okt 2022, 21:55



Zenitstürmer

The mask will never be me again


Jedes noch so kleine Geräusch das an Zenitstürmers Ohren drang schien seinen Kopf bersten lassen zu wollen. Diese Stille zwischen ihm und Muschelklang, dieses Unwissen über das was sie tun würde. Was sie sagen wollte - würde sie bleiben und ihn nehmen wie er war? Oder war er nur noch abstoßend in ihren hübschen, grünen Augen die für ihn wie ein Anker waren? Ihre Emotionen die sich in ihren Seelenspiegeln zeigten zwangen den großen Kater fast auf den Boden, liebend gerne würde er sich nun zusammenrollen wie ein Junges im Nest seiner Mutter und darauf warten das der Tod ihn holte - er sah Unglauben, ein Zeichen dafür das seine Lügen und seine Mauer scheinbar gut gehalten hatten, jedoch war das nichts worauf er Stolz war. Als nächstes war es purer Schock der sich auch in Muschelklangs Haltung widerspiegelte und beim SternenClan er konnte es der hübschen Kätzin definitiv nicht verübeln. Wie auch? Sie stand einem Mörder gegenüber, einem verlogenen Schauspieler und Feigling der es so viele Monde lang geschafft hatte sich selbst und alle anderen zu belügen und betrügen. Und allen voran Muschelklang, die Kätzin der sein Herz gehörte - nein, der er gehörte. Mit Haut und Haar war er ihr verfallen, selbst wenn sie ihn nun von sich schieben würde könnte er nicht einmal sterben denn was würde er tun ohne ihr hübsches Antlitz vor seinen Augen? In den SternenClan würde er mit Sicherheit nicht kommen, dem war sich der Graue Kater ziemlich sicher denn dort oben hatten Mörder nichts zu suchen. Ob es half um Verzeihung zu bitten? Wartete seine Mutter vielleicht dort oben? Aber wollte er sie wieder sehen? Himmelstraum war mit Sicherheit alles aber nicht Stolz auf ihren Sohn. Zenitstürmer begann gerade damit sich mit der Ruhe abzufinden als Muschelklangs Stimme an ihn heran kam und sein Herz drohte still zu stehen - sie... Nein. Das war nicht wahr, er bildete sich ein was sie soeben gesagt hatte, oder? Der in sich zusammengefallene Kater richtete sich wieder auf, die Ohren gespitzt und mit verdutztem Blick, die matten gelben Augen bekamen wieder ein wenig Glanz. "Du... vertraust mir...?" Nun war er es der sie ungläubig ansah doch es mischte sich auch Freude in seinen Blick, eine Freude die er sich die letzten Monate nicht getraut hatte zu empfinden wenn er nahe an ihr vorbei gegangen war oder sie in seine Richtung gesehen hatte. Natürlich war ihm nicht entgangen das ihre Aussage einen fragenden Unterton hatte doch er war kurzzeitig nicht fähig zu denken oder gar zu sprechen, er musste es sacken lassen. Erneut entstand für eine kurze Zeit Stille doch sie war nichts im Vergleich zu der zerreisenden davor.

Langsam fing er sich wieder doch... keine Mauer schob sich wieder vor seinen Blick. Keine Maske setzte sich auf sein Gesicht und verbarg ihn vor Muschelklang. Er fühlte sich so... leicht. Als würde er jeden Moment abheben und im Himmel verschwinden - würde er sich ab heute immer so fühlen? War die Last die er mit sich getragen hatte wirklich so schwer das er nicht einmal mehr wusste wie es sich anfühlte ehrlich zu sein? Der Graue zuckte zusammen als Muschelklang sich bewegte und sofort spannte er sich an, erwartete das sie doch weglief und ihn hier stehen ließ - aber ganz im Gegenteil, sie kam sogar auf ihn zu, kurz darauf spürte er wie sie sich an ihn kuschelte, ihre Schnauze in seinem Fell vergrub. Vorsichtig senkte Zenitstürmer seinen Kopf, seine Nase traf ihre Stirn und mit seinem Schwanz umringelte er sachte eine ihrer Vorderpfoten. Nur sachte, er wollte immerhin nicht das sie dachte er würde sie festhalten wollen - obwohl er genau das gerne tun wollte. "Du kannst mir vertrauen." Leise und rau war seine Stimme als er sie endlich wiederfand, dann folgte Stille nachdem sie ihm gedankt hatte. Natürlich war ihm aufgefallen das sie seine Gefühle umkommentiert gelassen hatte doch er war nicht blöd und wusste das sie nun Zeit brauchte. Zeit um klare Gedanken zu bekommen, zu verarbeiten was sie eben zu hören bekommen hatte und doch stand sie hier, an ihn gedrückt. Er fühlte sich nicht abgewiesen, die Stille war nicht unangenehm aber er war müde. Kaputt. Wollte schlafen, am besten die nächsten drei Tage. Doch er genoss Muschelklangs Nähe zu sehr als das er sich von ihr lösen würde. "Ich werde dich nicht drängen, Muschelklang. Du hast alle Zeit der Welt, nur... bitte... lass mich nicht für immer im Ungewissen." Zenitstürmer wäre sogar vollkommen gut damit wenn sie ihn letztendlich doch abwies - so wie er es verstanden hatte wollte sie einmal Junge haben, eine Familie und er... war nun nicht der beste Kandidat auch wenn er sich an dem Gedanken erfreute einmal Vater zu sein, Angst schlich sich dennoch jedes mal ein. Er wollte lediglich eine Antwort, nicht jetzt, nicht hier. Aber irgendwann, damit er mit sich Ruhen konnte, immerhin... war er jetzt die Last los die er mit sich rumgetragen hatte. Und wer weiß, vielleicht, wenn er irgendwann kurz vorm sterben war, würde er vielleicht den Mut finden auch Hirschstern davon erfahren zu lassen. Dann wäre er wohl wirklich im Reinen mit sich wenn schon Jubelstern nichts erfahren hatte - immerhin konnte man ihn dann nicht mehr verbannen, richtig? Ein kleines Schmunzeln schlich sich auf seine Züge und er schloss die Augen, sein Herzschlag verlangsamte sich wieder und Ruhe machte sich in ihm breit. Er wollte diesen Moment nicht enden lassen, wollte hier nicht weg und sie gehen lassen müssen doch... Sie konnten nicht ewig hier bleiben. Dennoch würde er es nicht von sich aus beenden - Muschelklang würde ihn schon wissen lassen wenn sie ihre Ruhe brauchte.


FlussClan Krieger || #012 || Steckbrief


@Midna





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BeitragThema: Re: Flussufer zum Baumgeviert   Flussufer zum Baumgeviert - Seite 25 EmptyMo 31 Okt 2022, 08:59

Kieselfrost

"Characterquote."

FlussClan | Kriegerin


--> FlussClan-Lager [FlussClan-Territorium]


Das Wetter hatte sich merklich verschlechtert, als wir am Fluss ankamen. Der Himmel  war mit grauen Wolken bedeckt und der Geruch von Regen lag in der Luft. Auch der Wind war stärker geworden, weshalb ich mich beeilte, nicht zu viel Zeit zu verschwenden.
Sieht aus als könnte  bald ein Gewitter losbrechen, miaute ich an meine Schwester gewandt, als ich zu einer Stelle am Fluss hinuntertrabte. Viel Zeit wollte ich nicht für die Suche nach einer guten Stelle verbrachen, aber diese hier schien in Ordnung zu sein. Wir sollten zusehen, dass wir Beute für den Clan fangen und dann schnell zurückkehren. Gewitter in der Blattfrische sind schwer einzuschätzen.
Mit diesen Worten ließ ich mich nieder und nickte Schmetterlingsherz kurz zu, ehe ich den Blick konzentriert aufs Wasser richtete und mehr oder weniger geduldig darauf wartete, dass der Schatten eines Fisches unter der Wasseroberfläche sichtbar wurde. Glücklicherweise gab es im Fluss inzwischen wieder genügend Beute und so musste ich nicht all zu lange warten, ehe sich mir der erste Fisch näherte. Ich wartete also, bis er nahe genug war und schlug dann zu, um ihn mit einem gezielten Pfotenhieb aus dem Wasser zu holen. Ich traf mein Ziel und einen Augenblick lang zappelte das Tier hilflos am Ufer, ehe ich es ein weiteres Mal erwischte und mit einem geschickten Biss tötete.
Das war der Erste.


Angesprochen: Schmetterlingsherz
Standort: Kommt aus Richtung des Lagers --> Am Flussufer
Sonstiges: Kommt mit Schmetterlingsherz an und spricht das bevorstehende Gewitter an. Dann sucht sie eine Stelle zum Fischen und holt den ersten Fisch aus dem Wasser.
Reden | Denken | Handeln | Katzen

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BeitragThema: Re: Flussufer zum Baumgeviert   Flussufer zum Baumgeviert - Seite 25 EmptyMo 21 Nov 2022, 16:04






Schmetterlingsherz

FlussClan | Kriegerin | Steckbrief | #020




Schmetterlingsherz folgte dem Blick ihrer Schwester zum Himmel hinauf. Sie hatte recht, es schien wirklich ein Sturm heran zu ziehen. "Sieht nach einem ordentlichem Gebräu aus, du jast recht wir sollten uns beeilen.".
Die Graue Kätzin tat es ihrer Schwester gleich und ließ sich am Wasser nieder, wo sie bereits wenig später einen großen Fisch aus dem Wasser schleuderte. Panisch zappelnd versuchte er zurück in den Fluss zu fliehen, doch die graue Kätzin war schneller. Geschickt tötete sie ihn mit einem gezielten Biss in den Hinterkopf. Sie war froh endlich wieder richtig fischen zu können. Die Jagd an Land war einfach nichts für sie.
Sie schaffte es noch einen weiteren Fisch zu erlegen, bevor der Wind und der Regen allmählich zu stark wurden. Das Wasser im Fluss begann wilder zu werden und trat bereits an einigen Stellen über die Ufer. "Wir sollten allmählich zurück!", schrie sie gegen den Wind an. "Sonst müssen wir noch nachhause schwimmen!", Ergänzte sie scherzhaft. Dann nahm sie ihre Beiden Fische wieder auf und wartete bis Kieselfrost fertig war um gemeinsam mit ihr ins Lager zurück zu kehren.

-> FC Lager


Angesprochen:
Kieselfrost
Erwähnt:
Kieselfrost
Zusammenfassung:
Jagd mit Kieselfrost

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Wenn ihr einen meiner Charaktere angesprochen oder auf meine Katzen reagiert habt, gebt mir bitte kurz per PN oder Discord bescheid, damit ich zeitnah darauf antworten kann.


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