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Tritt dem DonnerClan, WindClan, FlussClan, SchattenClan, WolkenClan oder dem BlutClan bei und führe ein Leben als Krieger!
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Kalt ist es in den Territorien der Clans geworden. Die Beute hat sich fast vollständig unter die Erde oder in die Bäume zurückgezogen, sodass die Territorien ruhig daliegen. Die Blattleere ist so richtig in den Territorien angekommen, und vor Schnee kann sich keine Katze mehr verbergen. Vom östlichen Zweibeinerort schleichen sich langsam die dunklen Wolken heran, die sich über den Territorien des WolkenClans und DonnerClans geöffnet haben: es schneit. Dicke Flocken legen sich über den Wald, färben ihn weiß, und machen es unangenehm für alle Waldbewohner. Zweibeiner und ihre Hunde sieht man hier kaum, während der Schnee so dicht fällt. Hauskatzen lassen sich gar nicht erst blicken.

Beim WindClan und FlussClan sieht das noch anders aus. Zwar scheint die Sonne nicht und die Winde sind kalt, doch von den dicken Flocken sind diese Clans vorerst verschont. Hin und wieder schneit es ein wenig, doch es ist bei weitem nicht genug Schnee, um die Territorien darin zu begraben. Der Fluss ist nun allerdings gefroren – das Eis ist allerdings nicht dick genug, um eine Katze zu tragen!

Besonders betroffen:
DonnerClan und WolkenClan: starker Schneefall
FlussClan: Eisschicht auf dem Fluss

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BeitragThema: Re: Kiefernwald   Kiefernwald - Seite 2 EmptySo 12 März 2023, 23:06

Rußfink


"So do you wanna walk me to the car? I'm sure to have a heavy heart."
SchattenClan || Krieger || Männlich || #17



“Genau,“ lächelte Rußfink. “Der Geruch wird vermutlich der von den Zweibeinern sein. Es kann sein, dass sich noch andere dir unbekannte Gerüche hier hineinmischen, aber die Zweibeiner sind mir recht stark aufgefallen.“

Der graue Kater genoss das Gefühl wieder ein Mentor zu sein. Irgendwie gab diese Position seinem Leben einen Zweck, den es ohne nicht ganz hatte. Natürlich war es genug für ihn, einfach ein Krieger zu sein; zu helfen wo er konnte, und für den Clan zu jagen. Doch die Ausbildung einer Jungkatze war das, was ihm selbst am meisten Freude bereitete, und ihm außerdem das Gefühl gab am nützlichsten zu sein.
Stolz beobachtete er wie seine neuste Schülerin den Weg zurück zu ihrem Ausgangspunkt fand, obwohl sich der Wald um sie herum veränderte.
Das einzige was die Laune des besonnenen Kriegers leicht trübte, war der seltsame neue Geruch, der nach und nach begann, den Zweibeiner-Geruch… zu überdecken?
Wie ist das möglich?
Verwirrt blickte er um sich, konnte aber auf Augenhöhe, und auch hinter sich, nicht viel entdecken. Erst als er und Froschpfote angehalten hatten, und er gerade das Maul öffnete um einen Vorschlag dazu zu machen, wie sie den Morgen gemeinsam verbringen könnten, bemerkte er die Ursache.
Der Krieger wurde steinern im Gesicht. Als hätten sich wurzeln aus seinen Pfoten in den Untergrund gebohrt, stand er, breitbeinig, neben dem dicken Baumstamm und starrte in die Richtung des Mischwaldes – beziehungsweise, durch die Äste und Zweige hindurch, auf den Himmel darüber.

Rauch.

Tausend Gedanken pulsierten gleichzeitig durch Rußfink durch. Keine Panik. Bloß nicht Froschpfote beängstigen. Dennoch musste er ihr erklären, warum etwas gefährliches passierte. Schnell weg hier, doch wohin? Direkt ins Lager?
Ein Teil von Rußfink wollte bezweifeln, dass es sich wirklich um Rauch – also Rauch, von einem Feuer – handelte. Vielleicht war es einfach eine besonders dunkle Wolke. Doch der Geruch, der sich nach und nach ein gekrochen hatte, ergab plötzlich perfekten Sinn. Sicherlich hatten auch die Katzen im Lager inzwischen den Rauch bemerkt – immerhin lag die Rauchschwade auf der gleichen Distanz zu ihnen wie zum Lager.
Wenn er Froschpfote ins Lager brachte bestand die Gefahr, dass das Feuer sich bis dahin ebenfalls in Richtung des Lagers ausgebreitet hatte… doch wenn er es nicht tat, könnten sie vom Clan getrennt werden.

Erst jetzt bemerkte Rußfink, dass er noch gar nichts gesagt hatte. Mehrere Herzschläge lang hatte er da gestanden und den Himmel angestarrt. Spätestens jetzt würde die Schülerin ohnenhin bemerken, dass etwas nicht stimmte. Den Kopf drehen. In Panik verfallen.
Er musste eingreifen.
Froschpfote,“ hob er an, mit zitternder Stimme, “Bitte fürchte dich nicht zu sehr, aber ich glaube, der Mischwald… brennt. Wir müssen sofort los ins Lager, und am besten dann auf geradem Wege weg… ich würde nur gerne herausfinden wohin…“

Hastig schob er die Tigerkatze vor sich her, in Richtung Süden; an der Laubkuhle vorbei und zurück in Richtung des Lagers.
“Es wird alles gut gehen, du musst dich nur an mich halten, okay?“ sprach er zwischen Atemzügen während er schnell an Tempo gewann. “Bleib bei mir, und wir werden in Sicherheit sein.“

Kiefernwald [SC; Nördlich] -> SC Lager

Zusammenfassung: Entdeckt den Rauch am Horizont und scheucht Froschpfote in Richtung Lager.



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BeitragThema: Re: Kiefernwald   Kiefernwald - Seite 2 EmptyMo 13 März 2023, 00:22



Froschpfote
🌘 8 🌘 Schülerin 🌘 SC 🌘 #021 🌘Art: Falkensturm 🌘

Als sie sich nun über die Gerüche unterhielten, musste sie zugeben: "Ich habe ein paar Gerüche nicht gekannt, aber einer war stärker als die Anderen. War das der von den Zweibeinern?". Froschpfote hätte am liebsten gleich direkt nachgefragt was sie denn da alles gerochen hatte - sicher auch ein wenig Laub, oder Pflanzen, die nahe des Lagers nicht wuchsen. Vielleicht ja sogar ein Beutetier?! Leicht fuhr sie ihre Krallen aus vor Ungeduld. Sie würde gerne sofort alle Antworten haben, aber auch sie wusste, dass Rußfink ihr Diese nicht geben konnte, solange er den Geruch nicht selbst gerochen hatte. Also ließ sie es bei dieser einen Frage bleiben und konzentrierte sich danach hauptsächlich darauf den Weg zu finden. Zugegebenermaßen war sie ziemlich stolz auf sich, dass sie das am Ende sogar geschafft hatte. Wäre ihre Geruchsspur älter gewesen, oder wäre alles von Regen oder Nebel nass gewesen, hätte sie vermutlich nicht so viel Erfolg damit gehabt.

Die Schülerin hatte sich vollauf auf ihre eigene Geruchsspur konzentriert um sich nicht ablenken zu lassen und daher den langsam deutlicher werdenden, fremden Geruch noch nicht wirklich wahr genommen. Sie blickte im Moment erst einmal stolz auf sich selbst zu ihrem Mentor und knetete aufgeregt den Boden während sie wartete, was der Krieger ihr wohl gleich als nächstes beibringen würde. Allerdings kamen die nächsten Worte ihres Mentors nicht und sie blickte nun leicht verwirrt zu ihm. Hatte sie etwas falsches gesagt? Oder überlegte er etwa noch? Warum war er so unruhig? Froschpfotes Pfoten hatten aufgehört den Boden vor Ungeduld zu kneten, während sie nun zu enträtseln versuchte, was den Krieger wohl gerade so ablenkte.

Verwirrt und ein wenig irritiert setzte sie sich nun und blickte ratlos zu Rußfink, der gerade aussah, als wäre er zu Eis erstarrt. Dabei war es doch gar nicht kalt, war ein Gedanke der ihr gerade dabei in den Kopf sprang. Fast hätte sie über sich selbst amüsiert geschnurrt, wenn etwas an Rußfinks Veralten sie nicht doch ein wenig verunsichert hätte. Sie kannte ihren Mentor noch nicht allzu lange, doch in der Zeit, die sie bisher hatte mit ihm verbringen können, war Dieser nie so abwesend und erstarrt gewesen. Ob das was mit dem Geruch der Zweibeiner zu tun hatte? Verwirrt hob sie ihre Nase um selbst etwas zu wittern, aber wirklich viel konnte sie nicht ausmachen. Nur etwas, dass ein wenig in ihrer Nase kratzte, aber das sie nicht zuordnen konnte.

Der Krieger hatte nun bereits einige Herzschläge so starr auf der Stelle gestanden und in Froschpfote hatte sich langsam eine innere Unruhe breit gemacht. Diese Unruhe war etwas ganz anderes als die Ungeduld, die sie manchmal spürte, oder aber auch die Frustration als sie selbst als Schülerin nie rausgehen und trainieren konnte. Diese Unruhe war etwas, dass die Schülerin bisher nicht kannte. Verwirrt versuchte sie herauszufinden was es denn war und warum es sich so unbehaglich anfühlte. Immerhin war sie doch gerade mit Rußfink beim Training. Eigentlich freute sie sich doch darüber und wäre nun fröhlich, gut gelaunt und höchstens ein wenig ungeduldig vor Erwartung ihrer nächsten Einheit. Doch das war sie gerade nicht. In erster Linie fühlte sie sich erst einmal verwirrt.

Als Rußfink nun so lange in Richtung des Laubwaldes starrte, wandte sie ihren froschgrünen Blick nun ebenfalls dorthin. Allerdings konnte sie nichts sehen außer einer dunklen Wolke. Ob er sich Sorgen machte, dass sie wieder in einen Sturm kommen könnten wie der, der erst vor kurzem durch das Territorium gewütet war? Aber da war der ganze Himmel dunkel gewesen und der Wind hatte an ihrem Fell gezerrt. All das war aber gerade nicht der Fall. Gerade als Froschpfote überlegte, ob sie ihren Mentor einfach mal fragen sollte, schien dieser wieder zu sich zu kommen und nannte ihren Namen.

Überrascht zuckten ihre Ohren, als sie ein deutliches Zittern in der Stimme des Kriegers wahrnahm. Seine nächsten Worte waren so verwirrend für die junge Schülerin, dass sie Diese erst gar nicht verarbeiten konnte. 'nicht fürchten'?, hatte er gesagt... aber sie fürchtete sich doch gar nicht? Gut, sie war vielleicht ein wenig verwirrt von seiner plötzlichen Verhaltensänderung, aber warum sollte sie sich denn fürchten? Und der Mischwald? Wie konnte Dieser denn brennen? Sie waren doch gerade eben noch ganz in der Nähe dort gewesen. 'ins Lager', hatte Rußfink gesagt. Gut, mit dieser Anweisung konnte sie zumindest etwas anfangen, aber warum hatte er es so eilig? Und warum war er so durcheinander? So ganz konnte Froschpfote die Situation nicht greifen und blickte nur verwirrt zu ihrem Mentor und dann in die Richtung in der das Lager lag. Ob sie nun dort hin gehen sollte?

Bevor sie auch nur Zeit hatte das Gesagte verstehen zu können, hätte Rußfinks anschieben sie beinahe mit der Nase zuerst auf den harten Boden landen lassen. Die Schülerin konnte das im letzten Moment gerade noch verhindern, bevor sie nun von ihm langsam voran getrieben wurde. Warum hatte er es denn so eilig? Hatten sie nicht noch etwas trainieren wollen? Nun gut, Froschpfote würde einfach tun, was der Krieger von ihr verlangte. Er war immerhin ihr Mentor und würde schon wissen was er da tat. Also nahm sie sich ein wenig zusammen und rannte nun selbst, damit er sie nicht mehr schieben musste.

Verwirrt zuckten ihre Ohren, als sie seine Worte vernahm. Warum klang er so besorgt? Warum in Sicherheit? Waren sie nicht hier überall in Sicherheit? Das war doch immerhin ihr Zuhause... Oder meinte er die Sicherheit des Lagers? Froschpfote konnte die ganze Situation noch nicht wirklich begreifen. Sie konnte sich einfach nicht vorstellen, dass je etwas ihrer Heimat oder ihr schaden könnte. Sie hatte nicht den geringsten Zweifel an nichts und niemanden. Sie erwartete immer nur Gutes und schöne Dinge. Wie sollte sie da verstehen, dass ihre Heimat und auch sie selbst in Gefahr waren? Sie hatte Gefahr bisher ja noch nicht einmal gekannt. Das gefährlichste war der Sturm gewesen und selbst Der hatte sie nur durchnässt.

Froschpfote lief einfach nur, so wie Rußfink es ihr gesagt hatte. Sie waren nun in der Nähe der Laubkuhle, aber der Krieger verlangsamte sein Tempo immer noch nicht. Im Gegenteil, er wurde immer schneller.

Sie waren bereits an der Laubkuhle vorbei, als die Schülerin einen Blick nach hinten warf. Vielleicht würde sie ja da etwas gruseliges sehen, dass sie verfolgte? Allerdings bemerkte sie nur die gleiche, graue Wolke wie zuvor auch schon. Nur, dass diese mittlerweile deutlich größer geworden war - nicht dass sie das sonderlich gefährlich fand.

Durch den Blick abgelenkt achtete sie nicht wo genau sie hin lief. Sie konnte Rußfink neben sich rennen spüren und konnte seinen Geruch wahrnehmen. Daran orientierte sie sich gerade wohin sie rennen sollte. Allerdings war ihr Geruchssinn alleine nicht genug um sie sicher den Weg entlang rennen zu lassen. Sie hatte fast instinktiv über eine Wurzel gesetzt, die sie aus den Augenwinkeln wahrgenommen hatte, nur um gleich darauf einen stechenden Schmerz in ihrer rechten Vorderpfote zu spüren. Durch ihre Geschwindigkeit landete sie äußerst unsanft auf dem Boden und spürte wie der Aufprall ihr die Luft aus den Lungen presste.

Einen Herzschlag lang war sie desorientiert und blinzelte erst einmal. Sie blickte zu ihrer schmerzenden Pfote, die - wie sie nun sehen konnte - in einem kleinen Loch steckte, in das sie anscheinend getreten war und welches sie zu Fall gebracht hatte. Zu Fall... erschrocken riss Froschpfote ihre Augen auf und blickte nun in die Richtung, in die sie gerannt waren. Rußfink war durch das hohe Tempo in den wenigen Herzschlägen bereits ein ganzes Stück von ihr entfernt. Sie musste aufstehen. Sie würde sich furchtbar beeilen müssen um den Krieger mit ihren doch noch etwas kürzeren Beinen als Seinen einzuholen. Hastig rappelte sie sich auf und zog ihre Pfote aus dem Loch, welches einen erneuten Schmerz durch Diese jagte. Aber das war jetzt nicht wichtig. Sie musste Rußfink folgen! Eilig wollte sie los rennen, nur um sich sogleich erneut mit einem schmerzvollen Japsen auf dem Boden liegend wieder zu finden. Als sie ihre schmerzende Pfote hatte belasten wollen, war Diese einfach unter ihr weg geknickt. Vorsichtig bewegte sie nun ihre Pfote. Es ging, aber tat furchtbar weh und anscheinend wollte sie ihr Gewicht gerade nicht tragen. Ein zweites Mal rappelte sich Froschpfote hoch und fühlte sich nun doch ein wenig verloren, als sie sich fragte, wie sie so zu ihrem Mentor aufholen sollte. Unsicher setzte sie sich in Bewegung und humpelte nun deutlich langsamer weiter in die Richtung, in die Rußfink bereits gerannt war.

--> SC-Lager

Kiefernwald - Seite 2 Chibi-Froschpfote





Interagiert mit: Rußfink
Erwähnt: /
Zusammenfassung:
ist verwirrt von Rußfinks Verhalten, kann die Gefahr nicht wirklich verstehen und ist irritiert. Folgt ihm ins Lager, aber knickt mit ihrer Pfote um und kann ihm nicht schnell genug folgen. Humpelt ihm nun langsam hinterher in Richtung Lager


~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~

~Wer ist wo? & Relations~

Kiefernwald - Seite 2 F-r-signatur
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Zuletzt von Sternenklang am Sa 25 März 2023, 19:53 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Kiefernwald   Kiefernwald - Seite 2 EmptyDo 16 März 2023, 23:45

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SchattenClan || Krieger || Weiblich || #25



SC Lager -> Baumgeviert
CW: brennendes Lager, Gedanken an das Leid anderer.
Zeitlich: kurz nachdem das Lager komplett ‚fällt‘.


Egal wie sehr ich mich dafür hasse, und egal wie sicher ich eben noch war, dass ich meine Nichte so schnell wie möglich weg von hier bringe: kaum das ich das Lager verlassen, und eine halbwegs sichere Distanz gefasst habe, bleibe ich stehen und drehe mich um. Während mein Kopf damit beschäftigt ist meinen Körper zu hassen, dafür, dass er stehengeblieben ist, anstatt mit Fliederpfote zu rennen; und sich zu sorgen, das die kleine Kätzin nun auch bei mir stehen bleibt und vielleicht etwas gefährliches sieht… meine Beine sind nicht unter meiner Kontrolle.
Was ich sehe lässt mich hart schlucken. Hier, wo wir stehen, ein Stück in den Kiefernwald hinein sodass wir die Hitze nicht mehr spüren, aber das Lager dennoch sehen können, finde ich mich wieder: gefangen zwischen der Realität, dass das Feuer nicht stoppt nur weil ich es tue, und einer seltsamen Distanz von der Situation. Ich weiß, dass ich weiter rennen sollte. Ich sollte Fliederpfote am Nacken packen und rennen, so schnell ich kann. Doch ich bin leicht außer Atem – will die Luft, die hier ein winziges bisschen klarer ist als im Lager vorhin, einen Moment lang genießen. Will mich verabschieden von meiner Heimat, die vor meinen trägen Augen zerstört wird.

Die Flammen sind gierig.
Sie zerbeißen jeden Ast, jeden Zweig. Es fühlt sich an, als wäre ich nur einige kurze Herzschläge hier – doch die Flammen sind mir schon um ein ganzes Stück näher gekommen. Das ganze Lager haben sie eingenommen; verschlungen.
Fliederpfote darf das nicht sehen, denke ich, doch ich kann mich nicht bewegen. Ich merke jetzt, zu spät, dass ich nie hätte stehenbleiben dürfen, weil ich nun in einer Schockstarre gefangen bin aus der ich mich nicht lösen kann. Nicht einmal den Kopf kann ich wenden um meine kleine Schülerin anzusehen; ihr zu sagen, dass sie nicht auf mich warten soll.
Ich kriege den Mund nicht auf. Ich bleibe einfach stehen und starre auf das wabernde rot und orange, das sich stück für stück auf mich zubewegt. Vielleicht muss es mich erreichen, vielleicht muss ich es an meiner Haut spüren, um den Tritt zu kriegen, der mich in Bewegung versetzt. Nur dann kann ich verstehen, dass es echt ist. Und ich hasse mich dafür, denn ich weiß, dass ich nicht alleine bin. ich muss weiter. Fliederpfote zuliebe. Bärenfleck zuliebe.

Wie viele meiner Clankameraden haben es rausgeschafft, bevor der Lagereingang kollabiert ist? Wie viele von ihnen müssen den Flammen erleiden, und wen sehe ich wieder, wenn ich mein Ziel erreiche?
Ich weiß es nicht. Ich starre weiter.

Zusammenfassung: Ist schon recht früh mit Fliederpfote geflohen, doch kann der Versuchung, zurückzublicken, nicht widerstehen. Verfällt in eine Schockstarre und beobachtet aus der ‚Ferne‘ (im Kiefernwald, doch nicht weit vom Lager entfernt) wie ihr Lager zerstört wird.



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BeitragThema: Re: Kiefernwald   Kiefernwald - Seite 2 EmptyFr 17 März 2023, 10:54





Kiefernfall

SchattenClan | Krieger | Steckbrief | #003 VTR




SchattenClanLager → Kiefernwald

Der große Kater rannte hinter seinem kleineren Bruder her, bereit ihn vor Gefahren durch das Feuer zu schützen. Es war gut das Funkensturm bei ihnen war. Er empfand den Kater als etwas arrogant, aber er war ein fähiger Krieger. Wie es wohl dem Rest seiner Clangefährten erging? Hatten sie es aus dem Lager geschaft? Hätte er helfen können, wenn er seine Brüder allein vorgeschickt hätte? Hätte er bleiben sollen? Jetzt war es ohnehin zuspät um umzukehren. Er konnte nur dafür sorgen, dass diese vier Katzen sicher am Baumgeviert eintrafen.


Angesprochen:
/
Erwähnt:
Lärchenherz | Wacholderstaub | Sturmlicht | Funkensturm
Zusammenfassung:
Flieht mit seinen Brüdern, Funkensturm und Sturmlicht







Lärchenherz

SchattenClan | Krieger | Steckbrief | #036




SchattenClanLager → Kiefernwald

Lärchenherz rannte neben seinem Bruder durch den brennenden Kiefernwald. Wacholderstaub und Sturmlicht waren vor ihnen und er hörte Funkensturms Pfotenschritte direkt hinter ihm. Er hatte längst die Orientierung verloren und hoffte einfach, dass seine Gefährten wussten, wohin sie laufen mussten. Weg vom Feuer, so viel war ihm klar. Ob Lichterspiel es aus dem Lager geschafft hatte? Funkensturm hätte sie wohl kaum allein zurückgelassen! Er drehte seinen Kopf besorgt zu seinem Freund um: “Lichterspiel?”.
Funkensturm meinte das sie bereits vor ihnen aus dem Lager gerannt war. Dem getigertem Kater viel ein Stein von Herzen. Er hätte es nicht ertragen sie im Feuer zu verlieren. Glühende Funken fielen von den Bäumen und versengten den langen Pelz des Katers.


Angesprochen:
Funkensturm
Erwähnt:
Kiefernfall | Wacholderstaub | Sturmlicht | Funkensturm
Zusammenfassung:
Flieht mit seinen Brüdern, Funkensturm und Sturmlicht






Wacholderstaub

SchattenClan | Krieger | Steckbrief | #003 VTR




SchattenClanLager → Kiefernwald

Wacholderstaubs Herz donnerte panisch in seiner Brust, als sein Pfoten ihn aus dem Brennendem Lager trugen. Gierig frassen sich die Flammen durch den Wald und der gefleckte Kater konnte die Hitze auf seinem Pelz spüren. Noch nie in seinem Leben hatte er solch große Angst verspürt. Seine Angst, dass jemand herausfinden könnte, dass er sich oft vor der Arbeit drückte, war gar nichts dagegen. Die brennenden Äste über ihnen knarzten bedrohlich und glühende Funken versengten sein Fell. Er traute sich nicht nach oben zu sehen. Während er rannte, schaute er stattdessen zu Sturmlicht neben sich und versuchte ihm einen aufmunternden Blick zu schenken.
Kiefernfall und Lärchenherz waren bei ihnen und würden sie beschützen. Auf seine Brüder konnte er sich immer verlassen. Nicht zu vergessen Funkensturm, der seinen Bruder einst vor einem Monster gerettet hatte.


Angesprochen:
idr. Sturmlicht
Erwähnt:
Lärchenherz | Kiefernfall | Sturmlicht | Funkensturm
Zusammenfassung:
Flieht mit seinen Brüdern, Funkensturm und Sturmlicht




Funkensturm
SchattenClan | Krieger | Steckbrief | #003 VTR


SchattenClanLager → Kiefernwald

Funkensturm bildete das Schlusslicht der Gruppe. Das Feuer frass sich immer weiter durch den Wald und Funkensturm hatte die schreckliche Befürchtung, dass es sich immer weiter durch ihr Territorium wälzen würde. Vielleicht würde es nicht einmal am Baumgeviert halt machen. Wo sollten sie dann hin?
Lärchenherz riss ihn aus seinen Gedanken. Lichterspiel? “Sie ist schon vor uns aus dem Lager und hat Kräuter mitgenommen.”. Es machte Funkensturm nervös nicht zu wissen, ob sie es bereits sicher zum Baumgeviert geschafft hatte.


Angesprochen:
Lärchenherz
Erwähnt:
Lichterspiel | Lärchenherz | Kiefernfall | Wacholderstaub | Sturmlicht
Zusammenfassung:
flieht mit Lärchenherz, Wacholderstaub, Sturmlicht und Kiefernfall

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BeitragThema: Re: Kiefernwald   Kiefernwald - Seite 2 EmptyFr 17 März 2023, 11:08


Sturmlicht

“Sie haben ja alle Recht Ich bin zu klein, zu langsam, zu schwach, zu unfähig - einfach nicht genug.“

SchattenClan | Krieger

---> SchattenClan-Lager [SchattenClan-Territorium]


Mein Herz pochte schneller als je zuvor in meinem Leben und dabei waren Angst und ich wirklich keine Fremden oder nicht einmal nur lose Bekannte. Eigentlich fürchtete ich mich ständig, besonders, wenn andere Katzen involviert waren und dennoch war ich den Katern rund um mich herum, in besonderer Weise Wachholderstaub neben mir und vielleicht irgendwo auch meinen anderen Clankamerad*innen in diesem Moment näher als je zuvor. Sie hatten genauso Angst wie ich und die meine Angst vor dem Feuer war größer als meine Angst vor ihnen oder die Angst einen Fehler zu machen oder ihren Zorn auf mich zu ziehen.
Ich fing Wachholderstaubs Blick auf. So schwer ich mir tat, Gesichtsausdrücke richtig zu deuten, Angst war ein Gefühl, das ich kannte und dass der andere Kater versuchte, mir dennoch etwas anderes zu zeigen, ließ mich vermuten, dass seine Absicht keine negative war. Versuchte er mir Hoffnung zu machen? Mut? Ich wusste es nicht sicher, aber es versetzte mir einen leichten Stich.
Bald sind wir am Baumgeviert, brachte ich keuchend hervor, während wir weiter durch den Wald rannten. Und im Notfall können wir dann den Fluss überqueren. Spätestens dann sind wir in Sicherheit.
Für einen kurzen Moment warf ich noch einen Blick nach hinten, als wir weiter durch den Wald stürmten. Die anderen Kater waren immer noch hinter uns und auf irgendeine seltsame Art und Weise gab mir auch das Hoffnung. Wenn wir in Sicherheit waren, würde ich mehr Zeit mit Wachholderstaub und seinen Brüdern verbringen, nahm ich mir vor. Und mit Funkensturm.
Ich richtete meinen Blick wieder nach vorne.
Vielleicht konnten wir uns dann  so richtig anfreunden.
Vielleicht gehörte ich zum ersten Mal in meinem Leben wirklich wo dazu.


Angesprochen: Wachholderstaub
Standort: Bei Wachholderstaub, Lärchenherz, Kiefernfall und Funkensturm
Sonstiges: Flieht mit Wachholderstaub, Lärchenherz, Kiefernfall und Funkensturm durch den Wald in Richtung Baumgeviert

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BeitragThema: Re: Kiefernwald   Kiefernwald - Seite 2 EmptyFr 17 März 2023, 13:40




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der Wald brennt!
Das Feuer bringt Gefahren mit sich!

Das ächzen und Knacken der in Flammen stehenden Bäume ist aus weiter Entfernung bereits zu hören, immer mehr Tiere versuchen schreiend von den Flammen zu fliehen. Gebt acht, wo ihr hinlauft und stürzt nicht über die in Panik geratenen Tiere.

Irgendwo im Wald knackt es Ohrenbetäubend laut, eine junge Kiefer kann den Flammen nicht standhalten und kracht dumpf auf dem Waldboden auf. Dreck, Steine und bereits gefallene Äste werden aufgewirbelt, fliegen umher und könnten sogar zu Verletzungen führen.

Teile des Kiefernwaldes stehen nun deutlich in Flammen, bringt euch in Sicherheit!

Code angepasst von Anakin | Bild: PublicDomainPictures



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BeitragThema: Re: Kiefernwald   Kiefernwald - Seite 2 EmptyFr 17 März 2023, 13:58



Fliederpfote

schattenclan
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#001
Zeitpunkt: Kurz nachdem das Lager in Flammen aufgeht
CW: Verbrennungen; Schmerzen; Angst

cf: SchattenClan-Lager

Sie waren nicht weit gelaufen, da war Fliederpfote sich sicher. Trotzdem fühlte es sich so an, als hätten sie schon das ganze Territorium durchquert. Jede Sekunde war zäh wie Honig, verlief also unglaublich langsam. Die Schülerin konnte kaum grade gehen. Ihr war schwindelig, ihre Pfoten schmerzten. Der Rauch hatte ihre Lungen erreicht und drückte ihr jeglichen Sauerstoff ab. Wie betäubt starrte sie vorwärts, bewegte ihre Pfoten automatisch. So war es nicht verwunderlich, dass sie ohne zu fragen stehen blieb, als Sprossenherz dasselbe tat. Ihr Herz pochte wie wild in ihrer Brust. Sie spürte die Hitze, die vom Lager kam und bis unter ihren Pelz drang. Die Luft brannte.
Sie blickte zurück dahin, von wo sie gekommen war. Riesige orangerote Lichter schlugen hinter der Wand aus Rauch in den Himmel. Sie spiegelten sich in den blauen Augen der Schülerin wieder, vermischten sich mit der Angst, die sich darin zu sammeln begann. Sie wusste nicht, was sie tun sollte, weder was hier passierte. Alles was sie spürte war Angst, unendlich große Angst, die sie an Ort und Stelle fesselte. Sie wollte nicht weitergehen, nicht bevor sie wusste, dass ihre Familie sicher war. Waren sie noch im Lager?
Gierig züngelten die Flammen über den Boden, suchten sich ihren Weg durch die trockenen Kiefernnadeln und Bäume. Dicke Ascheflocken flogen durch die Luft und regneten wie Schnee auf Fliederpfote und Sprossenherz hinab. Paralysiert starrte sie dem Treiben entgegen. Wenn sie sich nicht bewegte, würde innerhalb von einigen Herzschlägen hier alles in Flammen stehen, doch sie konnte nicht, schaffte es nicht allein. Geblendet von ihrer Angst sackte sie in sich zusammen. Ihre Körper erschien ihr zu schwer für ihre Pfoten, ihr Hals zog keine Luft. Ohne Kontrolle schnappte sie nach Atem, versuchte noch ein Fünckchen Sauerstoff in ihre Lunge zu treiben. Sie glaubte, sie würde sterben. Sie glaubte, alle würden sterben.
Vor ihren Augen zerfiel ihr Zuhause zu Asche und mit ihm alles, woran sich Fliederpfote jemals geklammert hatte. Die Kinderstube, wo sie geboren wurde und zusammen mit ihren Geschwistern ihre ersten Worte gesprochen und ihre ersten Schritte gelaufen war. Der Schülerbau, in dem sie ihre erste Nacht als Schülerin voller Stolz verbracht hatte.
Es brannte.

"Mama...", piepste das gestreifte Junge zwischen ihren Atemzügen hervor. Ihre Stimme war brüchig, ihre Augen glasig. Das Feuer kroch herum. Es zerfraß alles, jeden Baumstumpf, jeden Busch. Die Hitze wurde stärker und der Rauch verdichtete sich. Ein lautes Krachen war vom Lager aus zu hören und die Schreie der Katzen tobten über das Knistern der Flammen hinweg. Erst, als ein brennender Funke Fliederpfotes Flanke berührte und ein elender Schmerz ihren Körper durchzuckte, konnte sie sich bewegen.
"Sprossenherz! Sprossenherz!", schrie sie voller Panik. Ihre Stimme bebte, ihre Augen waren weit aufgerissen. Sie zerrte ihrer Mentorin an den Beinen, verbiss sich fast schmerzhaft in ihrem Fell. Sprossenherz musste sich bewegen! Sie mussten weiter! Das Feuer war bei ihnen.
"Sprossenherz, wir müssen rennen! Sprossenherz!"
Egal wo Fliederpfote hinblickte - alles brannte. Überall züngelte Feuer aus dem Boden, leckte gierig an dem Territorium des SchattenClans. Sie erkannte keinen Ausweg. Sie konnten nicht mehr fliehen. Verzweifelt blickte sie zu Sprossenherz.
"Was sollen wir tun?", jammerte sie. Sie wollte nach ihrer Mutter schreien und nach ihren Geschwistern. Sie wollte weinen. Doch alles was sie spürte war pure Panik und Hilfslosigkeit. Wieder streiften Funken ihr Fell, verursachten Schmerzen und kleine Verbrennungen. Der Boden war so furchhtbar heiß, genau wie die Luft, die vor Hitze schon vor ihren Augen verschwamm. Allein zu existieren war eine Last.
"Sprossenherz", flüsterte sie nochmals in der Hoffnung, ihre Mentorin würde sie beide retten.
Erwähnt » Sprossenherz, Bärenfleck (id), Ihre Familie (id)
Angesprochen » Sprossenherz

...
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BeitragThema: Re: Kiefernwald   Kiefernwald - Seite 2 EmptyFr 17 März 2023, 18:31

Sprossenherz


"it is a rough road that leads to the heights of greatness."
SchattenClan || Krieger || Weiblich || #26



CW: Brandverletzungen, Versengtes Fell, Panik/Schnappatmung, Atemnot, erwähnter Tod.

Meine Ohren Zucken in Fliederpfotes Richtung, als ich ihr leises Piepsen vernehme. In diesem Augenblick, in dem die Flammen direkt vor uns angekommen sind, denkt das Junge – denn mehr als ein Junges ist sie nicht – an ihre Mutter. Natürlich tut sie das. Sogar ich, als ausgewachsene Kriegerin denke in diesem Augenblick daran, was meine Mutter von mir denkt, dass ich hier stehe und auf mein Ende starre anstatt ihre Enkelin – meine Nichte – zu retten. Was eine Versagerin ich bin, dass ich mich nicht einmal bewegen kann; dass mein Überlebensinstinkt kaputt ist und ich deswegen jetzt schuld bin, wenn nicht nur ich selbst, sondern auch Fliederpfote in Flammen aufgehen.
Ist es schon zu spät, oder habe ich mir das nur eingeredet? Diese Frage stellt sich mir, als ich Ihre scharfen Zähnchen in meinem Bein spüre. Ich zucke zusammen, und die Bewegung reicht aus: ich habe mich bewegt und kann mich nun weiter bewegen. Wie ein Zahnrad, das eingeklemmt war, und durch einen kräftigen Ruck wieder weiterläuft.
Fliederpfote…“ entweicht es mir, zittrig; jammernd. “Es tut mir so leid, Fliederpfote.“
Ich habe versagt. Ich habe versagt. Ich habe versagt.
So gut ich kann springe ich auf die Beine, doch alleine dieser Kraftaufwand lässt mich ächzen. Meine Lunge macht nicht mehr mit – ich habe zu viel Rauch eingeatmet und zu wenig Sauerstoff. Ich weiß, dass es nicht besser wird, wenn ich weiter atme, doch ich tue es immer wieder. Schnappe nach Luft. Ein, aus, ein, aus. Und nichts davon reicht aus um bis in mein Blut zu gelangen. Fuchsdung. Was mache ich hier?!

Ich ergreife Fliederpfotes Nackenfell, zerre sie ein Stück weg von den Flammen, die uns inzwischen zu umkesseln bedrohen, doch ich habe nicht genügend Kraft um sie weiter zu tragen als wenige Fuchslängen. Egal wie schnell ich laufe; das Feuer holt uns ein.
Mein Atem wird immer schneller auch wenn ich weiß, dass es mir nichts bringt. Alle paar Schritte muss ich sogar anhalten, muss versuchen, mein Herz zu beruhigen; muss versuchen, das elende Pochen aus meinem Hirn zu löschen, bevor alles in mir explodiert.
Jeder kurze Seitenblick auf Fliederpfote, die ebenso nur noch kriecht statt zu Laufen, deren Schritte immer kürzer werden, erzielt nichts außer einem weiteren Stechen in meiner Brust.
Ohne das ich einen Einfluss darauf habe beginne ich, laut zu jammern. Wimmern, wie ein Junges. Noch ein kleiner schritt weiter. Ein Schluchzen, dann wieder ein schwerer Atemzug, der neuen Rauch in meinen Körper hineinbefördert. Jedes Mal wenn ich ausatme denke ich, dass ein Teil meines Lebens schwindet.
Es ist schwierig für mich mir einzugestehen, dass es eigentlich zu spät ist. Wir sind inzwischen komplett umzingelt – der Busch neben mir steht komplett in Flammen und der Baum vor uns kokelt ebenfalls vor sich hin. Selbst wenn ich es schaffe zu rennen, werde ich dem Feuer nicht entkommen… und Fliederpfote ohnehin nicht. Erneut blicke ich um mich, hoffe, bete zum SternenClan, dass ich einen Ausweg finde. Irgend eine Öffnung oder ein Tunnel oder…

Da!
Fliederpfote, siehst du den Baumstamm dort, der umgekippt ist?“ huste ich zwischen rasselnden Atemzügen hervor. “Bleib direkt hinter mir, okay? Direkt hinter mir!“
Ohne weiter nachzudenken schieße ich unter dem Baumstamm durch; merke, wie die Flammen mein Rückenfell küssen und ignoriere es. Erst als ich auf der anderen Seite stehen bleibe und mich umdrehe merke ich, dass ich nach der kleinen Schülerin hätte gehen sollen…

Zusammenfassung: Scheint hoffnungslos vom Feuer umkesselt zu sein und versucht sich unter einem brennenden Baumstamm hindurch aus dem Feuerkreis zu befreien um weiter zu rennen.



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BeitragThema: Re: Kiefernwald   Kiefernwald - Seite 2 EmptyFr 17 März 2023, 19:54



Fliederpfote

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CW: schwere Verletzungen; Verbrennungen; Panik; Tod

Endlich bewegte Sprossenherz sich! Fliederpfote war so unendlich erleichtert. Auch wenn das Feuer um sie herum tobte, auch wenn alles aussichtslos erschien, war sie für einen Moment einfach nur dankbar, dass ihre Tante sich bewegte. Sie drückte ihr Köpfchen für einen unscheinbaren Moment gegen Sprossenherz' Brust, um ihr Trost zu spenden in einer Situation, in der es zu früh war um zu trösten. Doch das war Fliederpfote gleich. "Sprossenherz...", miaute sie nochmal leise. Die Atmung ihrer Mentorin ratterte wie die Monster am Donnerweg. Sie hatte Angst, mindestens genauso Angst wie Fliederpfote selber. Für einen Moment glaubte die gestreifte Schülerin, sie würden niemals fliehen können. Sie glaubte, die Flammen würden sie gemeinsam verschlucken.
Ich möchte nicht sterben, dass waren Fliederpfotes Gedanken dazu, doch sie wusste auch nicht, wie sie es verhindern konnte. Um sie herum war eine Wand aus Feuer, die immer näher rückte. Trübe blickte sie der orangeweißen Kriegerin entgegen. Es war aussichtslos, aussichtslos, aussichtslos.
Ihre Pfoten verließen augenblicklich den Boden. Sie schleifte mehr, als sie getragen wurde, doch ihre blauen Augen blickten voller Erleichterung zu ihrer Mentorin auf. Sprossenherz würde sie retten! Sprossenherz würde ihr helfen! Für einen Moment glaubte Fliederpfote, ihre Kraft zurückzugewinnen. Ihr Körper brannte, ihr war furchtbar übel, doch sie konnten es schaffen, wenn sie dem Feuer trotzten... Wenn sie doch nur einen Ausweg fanden!
Schwach stolperte sie der rotorangenen Kätzin hinterher. Schmerz zuckte ihre Beine hinauf, lähmte immer wieder kurzzeitig ihren Körper. Die Glut knisterte bösartig und Funken stoben den beiden Kätzinnen entgegen, verbrannten ihnen Körper und Gesicht. Doch Fliederpfote kämpfte weiter. Wenn sie jetzt aufgab, würde sie ihre Familie zurücklassen und das wollte sie nicht. Selbst wenn es ihr alle Kraft kostete, selbst wenn sie am Baumgeviert zusammenbrach, wenigstens konnte sie dann behaupten, überlebt zu haben!
Der Rauch brannte so furchtbar in ihrer Kehle, dass sie immer wieder würgen musste. Ihre Augen waren verklebt von Asche - das Gesicht schon komplett verrußt. Jeder Schritt glich einem Krieg. Sie hatte Angst, zusammenzubrechen, als Sprossenherz stehen blieb, doch sie konnte sich halten. Sie hatte kaum bemerkt, wie schwarzer Speichel ihre Mundwinkel verließ. Sie konnte kaum noch richtig sehen. Hin und wieder hörte sie Sprossenherz wimmern.
Am liebsten hätte Fliederpfote auch gewimmert, doch sie brachte keinen Ton heraus. Alles schmerzte und brannte. Sie spürte ein Stechen in ihrem Magen und ihrer Brust, als würden sich ihre Organe zusammenziehen und verknoten. Trotzdem versuchte sie ebenfalls durch die orangene Wand aus Licht hindurchzublicken. Sie brauchten einen Weg, ein winziges Schlupfloch. Fliederpfote konnte überall hindurchpassen, wenn sie es nur wollte. "Bitte", flüsterte sie. Ihre Stimme brachte nicht mehr als ein ächzendes Wimmern hervor.

Da geschah es. Sprossenherz entdeckte einen Ausweg! Dankbarkeit flutete den Körper des Jungen. Aufmerksam lauschte sie ihrer Mentorin - sie würde ihr nur folgen müssen und dann waren sie so gut wie in Sicherheit. Nochmal versuchte Fliederpfote all die Kraft zusammenzukratzen, die sie übrig hatte. Es würde schmerzhaft werden, sicher auch ein bisschen gruselig. Der Baumstamm brannte, doch die Lücke war ihr einziger Ausweg. Sie stolperte ihrer Mentorin hinterher, den Flammen entgegen. Hitze zwang sie dazu, die Augen zu schließen. Sie hatte Angst zu brennen, wenn sie den Baumstamm berührte, doch sie wusste, dass Angst jetzt hier fehl am Platz war. Trotzdem zögerte sie. Ein Fehler?
Ein lautes Krachen ertönte ganz in ihrer Nähe. Ein Signal, jetzt zu rennen! So schnell sie es schaffte, presste sie sich unter den Baumstamm hindurch, spürte Feuer, das an ihrem Rücken nagte. Sie glaubte für einen Moment, es geschafft zu haben, doch noch bevor sie ganz unter den Baumstamm hervorgehuscht war, durchflutete sie ein grausamer Schmerz. Alles wurde schwarz.
Sie spürte ihre Beine nicht mehr, spürte ihren ganzen hinteren Körper nicht mehr. Sie jammerte, schrie, strampelte mit den Vorderpfoten.
"Sprossenherz! Hilf mir! Hilf mir!", schrie sie. Ihre Stimme bestand aus Fetzen, aus gurgelnden Fetzen. Sie hatte den metallischen Geschmack von Blut in Mund. Zittrig blickte sie zurück, sah ihren Körper, der bedeckt war von brennendem Holz. Wann war das geschehen? Regungslos lag sie einige Minuten da, starrte auf ihren Körper, starrte auf die Flammen, die am schwarzen Holz zerrten. Es tat so furchtbar weh...
Plötzlich hustete sie, spuckte Asche vermischt mit Speichel und Blut auf den Boden. "Sprossenherz", presste sie nochmal unter Schmerzen hervor "Ich will nicht sterben, Sprossenherz. Bitte....hilf....mir...." Sie schluchzte, wimmerte. Es tat so weh, sie wollte Nachhause in ihr Nest, wollte am Bauch ihrer Mutter schlafen. Sie wollte keine Schülerin mehr sein, nur ein Junges. Ihr Kopf sackte gegen den Boden, denn sie hatte keine Kraft mehr, ihn aufrecht zu halten. Ihre blauen Augen waren matt und grau, als wäre jetzt schon kein Leben mehr darin.
"Mama....Papa....", ein Wimmern, ein elendig schwaches Wimmern.
"Rabenpfote.... Mottenpfote.... Fichtenpfote...."
Ihre Familie. Sie liebte sie alle so sehr. Am liebsten, wollte sie für immer mit ihnen zusammenbleiben, mit ihnen aufwachsen und irgendwann in den Kriegerbau ziehen. Doch wenn sie jetzt so auf das Knistern des Feuers lauschte und den Schmerz spürte, der ihren ganzen Körper lähmte, glaubte sie wohl kaum, dass das noch eine Option war. Ein weiteres Schluchzen entwich ihrem Körper. Eigentlich wollte sie nicht mehr weinen, es brachte sowieso nichts, doch sie konnte nicht anders als ihren eigenen Tod zu betrauern. "Helft....mir....", murmelte sie in die Asche am Boden hinein. Egal wer... egal wie... Irgendwer...
Doch niemand wäre in der Lage dazu, den Schaden, den das Feuer angerichtet hatte zu beseitigen. Niemand konnte sie retten.

-Tod von Fliederpfote-
Erwähnt » Sprossenherz, Bärenfleck (id), Tannnblau (id), Rabenpfote (id), Mottenpfote (id), Fichtenpfote (id)
Angesprochen » Sprossenherz, oben genannte (id)

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BeitragThema: Re: Kiefernwald   Kiefernwald - Seite 2 EmptyFr 17 März 2023, 21:23

Rußfink


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SC Lager -> Kiefernwald [SC; Südlich des Lagers]
CW: Rauchvergiftung, erwähnter Feuertod


Es war vollkommen egal wie sehr sich der massige Krieger und seine junge Begleitung bemühten, sie kamen nur schleppend voran. Wenn auch sie dem Feuer einen Vorsprung hatten, so holte es stetig auf, weil eine Konstellation, in welcher ein Teilnehmer gestützt werden musste, immer langsamer auf den Beinen sein würde als zwei gesunde Katzen.
“Du machst das super,“ murmelte Rußfink immer wieder in das Ohr seiner Schülerin, gefolgt von tausenden Nachfragen: “Geht es? Soll ich dich mehr stützen, oder kriegst du es hin?“ Er war unfassbar stolz darauf wie tapfer sich Froschpfote verhielt obwohl sie doch sicherlich inzwischen von seiner Angst angesteckt worden war. Selbst wenn sie nur halb verstand was für unfassbare Auswirkungen diese Situation auf ihre Zukunft haben würde, und was das Feuer für ihre Heimat bedeutete, reichte dieses Verständnis sicherlich aus um sie sehr zu beunruhigen.

Tatsächlich tat sich auch der erfahrene Krieger sehr schwer damit überhaupt darüber nachzudenken, was genau gerade um ihn herum geschah. Sie befanden sich auf etwa der gleichen Höhe wie die verbrannte Esche, wenn auch ein ganzes Stück westlich davon, doch das Feuer hatte sie bereits stark eingeholt. Wo er eben noch den Rauch gerochen hatte, sich immer wieder hatte räuspern müssen, weil sich eine rußige Schicht über seinen Rachen gelegt hatte, da waren nun lodernde Flammen. Er spürte wie die Hitze ihn einholte; der Boden glühte, und das rot-orangene Monster hinter ihnen immer gieriger wurde. Es streckte immer wieder ein Bein vor, krallte nach dem Grün, krallte nach neuen Ästen und Bäumen. Rußfink versuchte, noch ein wenig schneller zu gehen, doch er hatte inzwischen eine größere Menge Rauch eingeatmet, und hatte Schwierigkeiten damit sich zu orientieren. Alles war grau und verschwommen – die einzige Klarheit war das, was hinter ihnen lag. Also schaute er nur vorwärts; hoffte, dass Froschpfote ebenfalls die Augen nach vorne richtete, und nicht dem Bann der Flammen verfiel, wie zuvor im Lager. Er hatte ihren Gesichtsausdruck gesehen… es hatte sie komplett gepackt, und er hatte einen Augenblick lang befürchtet, dass er sie gar nicht in Bewegung versetzen können würde. Doch es hatte funktioniert. Und nun stieg der Druck, sie weiter am Leben zu erhalten, sie weiter in Bewegung zu halten, mit jedem einzigen Herzschlag.

Ein besonders heftiges Husten ergriff ihn; zerrte an seiner bebenden Lunge; ließ seinen ganzen Körper schütteln, als hätte es ein Erdbeben gegeben. Er kniff die brennenden Augen zusammen und hustete erneut, dieses Mal kontrolliert. Es war, als würde etwas in seiner Kehle feststecken und ihn von innen verbrennen – er musste es auswürgen, aushusten, sonst kamen sie hier nicht weg. Doch das schien unmöglich. Ein Zischen entfuhr ihm, laut und schrill – die Flammen hatten sie offiziell eingeholt, und leckten an seinem langen Fell; verkokelten seinen eben noch majestätischen Schweif.
“Kannst du mir einen Gefallen tun?“ hechelte der Kater zwischen flachen Atemzügen hervor, an Froschpfote gerichtet, “Kannst du ein Stück alleine gehen? So schnell wie du kannst, sogar rennen, egal wie sehr es deinem Bein wehtut?“
Kurz unterbrach er sich mit einem weiteren Husten.
“Ich bin direkt hinter dir, aber wir sind zu langsam. Wenn wir beide versuchen nur ein kleines Stück zu rennen-,“ er hustete erneut, “-dann schaffen wir ein wenig Distanz zwischen uns und das Feuer.“

Es war schwierig sich überhaupt von der kleinen Tigerkatze zu lösen, weil jeder Nerf in seinem Körper schrie, dass das schwachsinnig war. Was ist wenn sie hinfällt? Was ist wenn ein Ast sie erwischt? Doch Rußfink wusste, dass dieses Risiko die einzige Chance ist, die sie hatten. Auch wenn sich der Zustand von Froschpfotes Bein stark verschlechterte – sie würde am Baumgeviert bestimmt versorgt werden. Nur eine verbrannte Schülerin konnten sie nicht versorgen.

Zusammenfassung: arbeitet sich im Schneckentempo mit Froschpfote durch den Wald auf das Baumgeviert zu; merkt, wie seine Lunge langsam nicht mehr so mitmacht wie sie soll.




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angesprochen: Froschpfote
erwähnt: Froschpfote


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BeitragThema: Re: Kiefernwald   Kiefernwald - Seite 2 EmptyFr 17 März 2023, 22:10

CW Unfall mit Todesfolgen

Wacholderstaub
Das Feuer hatte immer weiter zu ihnen aufgeholt und es fiel dem Kater allmählich schwerer zu atmen und er musste immer wieder husten. Auch den anderen schien der Rauch Probleme zu bereiten. Mäuse und Eichhörnchen rannten zwischen seinen Pfoten hindurch. Wahrscheinlich hätte er nur sein Maul aufmachen zu brauchen, um eines davon zu fangen. Sie waren für sie im Moment keine Bedrohung. Oder zumindest wirkten Katzenkrallen im Vergleich zu einer Feuersbrunst auf sie wesentlich weniger bedrohlich.
Sturmlichts aufbauende Worte, dass sie das Baumgeviert bald erreicht hatten, gaben ihm die Kraft weiter zu laufen. Ob es wohl alle aus dem Lager geschafft hatten?
KNACK. KNARZ. Irgendetwas stimmte hier ganz und gar nicht entsetzt blieb Wacholderstaub stehen und starrte in die brennenden Baumkronen über sich. Dieser Baum würde doch nicht. “Weg da!”, schrie Funkensturm panisch. “Wacholderstaub! Weg da!”, die Stimme seines Bruders Kiefernfall klang ungewöhnlich hoch. Er drehte sich um und sa, wie sein Bruder auf ihn zustürmte. Der Körper von Kiefernfall traf ihn hart und schleuderte ihn einige Schwanzlängen weg, allerdings nicht weit genug.
Wacholderstaub sah, wie die große Kiefer immer näher auf ihn zu kam. Ihre Nadeln glühten rotorange. Er schloss seine Augen und bereitete sich auf den Aufprall vor, der nur wenige Sekundenbruchteile später passieren würde. Er spürte den Pelz seines Bruders neben sich.
War das ihr Ende?


Kiefernfall
Der Rauch des Feuers schien über all zu sein und erschwerte Kiefernfall das Atmen. Heiße Funken versengten seinen Pelz. KNACK. KNARZ. Alamiert sah sich Kiefernfall um und entdeckte eine junge Kiefer, die sich unter der Kraft des Feuers gefährlich krümmte. “Weg da!”, Funkensturm hatte die Situation noch schneller erfasst wie er selbst und rammte Lärchenherz zur Seite. Aber was machte Wacholderstaub den nur? Sein Bruder stand da wie angewurzelt und starrte den fallenden Baum an. “Wacholderstaub! Weg da!”, rief er panisch. Kiefernfall stürzte sich mit aller Kraft vor, um seinen Bruder aus dem Weg zu schubsen.
Aber er war nicht schnell genug. Alles was er hörte, war das zerschneiden der Luft als der Baum der Anziehungskraft nachgab und auf sie viel.


PS (Lärches und Funkes Posts folgen morgen, ich werd die Posts der anderen beiden evtl auch nochmal überarbeiten, kein Inhalt, nur etwas besser geschrieben hoffentlich - Ist ja ihr Vortodespost, das sollte irgendwie schon etwas besonderes sein ^^')

~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~

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BeitragThema: Re: Kiefernwald   Kiefernwald - Seite 2 EmptyFr 17 März 2023, 23:33

Sprossenherz


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CW: Tod eines Familienmitglieds; Panik; schlimme Brandverletzung; Beschreibung fehlender & zerstörter Körperteile; Aufgeben

Tatsächlich hatte ich mir eine Sekunde lang sogar ein kleines Lächeln erlaubt. Die Hoffnung in Fliederpfotes kleinen blauen Augen hatte so geleuchtet, dass mir gar nichts anderes übrig geblieben war.
Doch dieses Lächeln ist längst wieder verschwunden; wurde auf die grauenvollste Art und Weise bestraft.
Erst hatte ich das Krachen falsch eingeordnet – hatte gedacht, es sei neben oder gar hinter mir gewesen. Ich hatte den Kopf abgewandt, und nun, wo ich wieder zu Fliederpfote sehe, kann ich an gar nichts mehr denken. „Hilf mir! Hilf mir!“ schreit es in meinen Ohren, und ich springe sofort los; weiß gar nicht wo die Kraft in meinen Beinen plötzlich herkommt. Ich versuche die kleine Schülerin am Nackenfell zu packen und zu ziehen, doch sie bewegt sich kaum ein Stück. Direkt auf ihr drauf wüten die Flammen, beißen mir entgegen, schlagen mir ins Gesicht. Ich weiß, dass sie meine Nichte verschlingen werden wenn ich sie nicht wegbewege. Entgegen jeder Rationalität beobachte ich meine Vorderpfoten, die sich nun gegen den brennenden Ast stemmen; sofort selbst zu brennen beginnen. Ich kann spüren, wie sich die kostbare, verwundbare Haut an meinen Ballen sofort in Luft auflöst, doch ich beiße mir nur auf die Zunge und schiebe, mit aller Kraft, gegen den Stamm. Doch auch das bringt mir nicht viel.
“Ich helfe dir, Fliederpfote. Ich helfe dir; du musst…“ ich atme hektisch, “…du musst nur durchhalten, ich habe es gleich geschafft.“
Unter mir wimmert Fliederpfote noch immer; wimmert inzwischen nach ihrer Familie. Jeder einzige Name den sie ausspricht, in ihrem Dilirium, ist ein heftiger Schlag in mein Herz. Jetzt, wo ihre Sinne sie scheinbar bereits verlassen, und ich nichts tun kann außer einfach nur dabei zuzusehen… hat sie noch schmerzen? Spürt sie den Ast, oder ist es schon zu spät? Nein. Nein. Ich kann noch immer einen winzigen Flecken Licht in ihren Augen sehen. Ich muss sie hier weg bewegen. Es wird ihr gut gehen, ich weiß es genau – sie muss nur weg von hier.
“Halte durch, Kleines. Nur noch einen kleinen Augenblick. Ich verspreche es dir, ich verspreche es dir, Fliederpfote!!“

Wie genau ich es hinbekomme, weiß ich nicht. Irgendwie habe ich es geschafft, den inzwischen regungslosen Körper dieser winzigen Katze unter dem kollabierten Baumstamm, von dem nicht mehr viel übrig ist, zu befreien. Ich ziehe sie hinter mir her, doch sie schleift nur schlaff am Boden. Einige Rauchschwaden gehen von ihrem eigenen Fell aus, und selbst wenn jeder einzige Schritt den ich mache sich anfühlt wie als würde ich auf Glasscherben laufen – ich muss weiter gehen. Ich zerre sie ein Stück weiter, dann noch ein Stück, nur eine kleine Schwanzlänge, dann lege ich sie einen Moment lang ab. Das Feuer hat, dem SternenClan sei Dank, einen großen Ast gefunden der etwas getrennt von dem nächstgelegenen Baum am Erdboden liegt, was bedeutet, dass ich einen leichten Vorsprung gewonnen habe.
“Kleines,“ flüstere ich hastig, und huste immer wieder. Ich würge gegen den Rauchgeschmack, würzig-scharf und zugleich endlos bitter. Fliederpfote, bitte antworte mir. Wir haben es geschafft, Fliederpfote…“

Es ist an dieser Stelle, wo mir der Zustand der Katze erstmals wirklich bewusst wird. Selbst wenn ihre vordere Hälfte neben dem Ruß und einigen kleineren Verbrennungen intakt wäre, gäbe es an ihren Hinterläufen nichts mehr zu retten. Einen Schweif scheint sie fast gar nicht mehr zu haben, nur noch ein qualmender Stummel – und ihre winzigen Beinchen wirken zerdrückt und zertrümmert. Unförmig stehen sie ab, wirken flach und tragen kaum noch Fell. Ich schlucke ein Jaulen herunter; merke, wie mein Atem wieder schneller wird, mein Herz wieder rast wie vorhin, als wir umkesselt waren.
Fliederpfote…“ wimmere ich, hilflos wie nie zuvor, und stupse sie ein weiteres Mal an. “Bitte… bitte, Fliederpfote…“
Im Wechselschlag erklingt ein Wimmern, dann ein Herzschlag, dann ein schnappender Atemzug, bis sich alles wiederholt. Sie lebt. Ich weiß, dass sie lebt. Sie muss leben. In diesem Moment mag ich nicht überlegen, was aus ihren Beinen wird. Was aus ihr wird. Doch die Hoffnung, dass sie lebt; dass sie sich erholt, wenn ich sie ins Baumgeviert bringe, lässt mich nicht los. Zwischen Wimmern, Husten und Würgen versuche ich, den leblosen Körper meiner ersten Schülerin, meiner ersten eigenen Schülerin, irgendwie weiter zu Bewegen. Pfotenschritt für Pfotenschritt laufe ich, rückwärts, und zerre sie mit mir; ich ignoriere, wie die Flammen immer näher Rücken, weil der Ast inzwischen zerstört ist.

Doch selbst in meiner Panik kann ich die Realität nicht ewig leugnen.
Es ist beinahe unmöglich mir weiter einzureden, dass ‚alles in Ordnung‘ sein wird. Ich werde mir nach und nach meiner eigenen Schmerzen bewusst: die Verbrennungen am ganzen Rücken; mein Schweif, meine offenen Ballen, und all die kleinen Löcher in meinem Fell, von den Funken. Alles wirkt plötzlich unerträglich. Und über all diesen körperlichen Schmerzen liegt die schwerste Wahrheit von allen:
Ich habe versagt.
Ich konnte Fliederpfote nicht beschützen.
Ich bin schuld, das meine Nichte verstorben ist.
Mit einem weiteren Wimmern falle ich auf den rußigen Waldboden. Ich grabe mein Gesicht in das was von Fliederpfotes Nackenfell übrig ist, und erlaube mir einige Herzschläge lang nur noch zu schreien.

Wenn das Feuer mich jetzt einholt, habe ich es dann verdient?

Zusammenfassung: Schafft es nicht Fliederpfote zu retten, und kämpft mit der Tatsache, dass sie tot ist. Birgt irgendwie ihren Körper, hofft noch immer, dass Fliederpfote vielleicht nur ohnmächtig ist. Gibt alle Hoffnung auf, als sie einsehen muss, dass es vorbei ist.



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BeitragThema: Re: Kiefernwald   Kiefernwald - Seite 2 EmptySa 18 März 2023, 07:17


Sturmlicht

“Sie haben ja alle Recht Ich bin zu klein, zu langsam, zu schwach, zu unfähig - einfach nicht genug.“

SchattenClan | Krieger

CN: Feuer und Katze in engem Kontakt, Verbrennungen (Sturmlicht) sowie Verbrennungen und tödliche Verletzungen (allerdings nicht bei Sturmlicht selbst)


Feuer ist unglaublich schnell, aber das rhythmische Trommeln meiner Pfoten und der Schritte der anderen Kater dringt gleichmäßig und beruhigend an meine Ohren, während rund um uns herum das Feuer immer näher kommt. Meine linke Vorderpfote schmerzt noch, aber ich beiße die Zähne zusammen und stürme einfach weiter durch den brennenden Wald. Ich lerne in diesem Moment, dass die Angst vor dem Feuer nicht nur stärker ist als meine übrigen Ängste. Sie ist auch stärker als meine Schmerzen. Und das Feuer holt zwar zu uns auf, aber in diesem Teil des Kiefernwaldes ist das Unterholz nicht so dicht, dass ein Durchkommen dadurch schon unmöglich gemacht ist.
Es sieht so aus, als könnten wir das Baumgeviert tatsächlich erreichen.
Funkensturms und Kiefernfalls Schrei dringt plötzlich und unerwartet über das Knacken des Feuers an mich heran. Nur einen Herzschlag später wird Wachholderstaub neben mir von den Pfoten gerissen. Trotz des plötzlichen brennenden Schmerzes, bremse ich abrupt ab. Mehrere Stellen an meiner rechten Seite schmerzen, wo mich ein brennender Ast getriffen und wohl aufgewirbelte Funken und Rußpartikel getroffen haben. Für einen Augenblick muss ich dem Hustenreiz nachgeben und der Rauch brennt den Augen. Als ich endlich zum Halten komme und mich umwende, muss ich die blauen Augen zusammenkneifen, um durch den Rauch und die aufgewirbelten Partikel zu blicken. Eine Welle an Schreck geht durch meinen Körper und ich mache einen erschrockenen Sprung, als Wachholderstaub unter den vom Feuer glimmenden, teils brennenden Ästen einer Kiefer eingeklemmt sehe.
Er muss da raus!. Das ist mein einziger Gedanke. Wenn er nicht rauskommt, kommt das Feuer zu ihm.
Erst zögerlich dann schneller setze ich mich in Bewegung und stürme die Schritte zurück zu dem eingeklemmten und vermutlich verletzten Kater. Schlimm genug, dass ich Funkensturm und Kiefernfall im Rauch nicht mehr sehen kann und sie vermutlich auch irgendwo unter der jungen Kiefer begraben liegen. Und wo ist überhaupt Lärchenherz? In einer anderen Situation würde ich wohl eher davonlaufen, aber irgendein Gefühl ist sogar stärker als die Angst vor dem Feuer und in meiner Verzweiflung packe ich den ersten Ast, den ich zu greifen bekomme. Ein brennender Schmerz geht durch meinen Körper, aber ich beiße die Zähne zusammen und zerre daran. Der Ast brennt zwar noch nicht, aber er ist trotzdem schmerzhaft heiß und vielleicht wird er in wenigen Herzschlägen wie der Großteil des Baumes Feuer fangen. Die Kiefer aber zeigt sich von meinen Mühen unbeeindruckt und so lasse ich den Ast los, um Wachholderstaub mit der Nase an der Wange anzustoßen. Meine Angst vor seiner Reaktion ist nicht nur von anderen Dingen überlagert. In diesem Moment ist sie verschwunden.
Er muss da raus.
Jetzt.
Ich muss mir etwas einfallen lassen.

Wachholderstaub, hörst du mich?, miaute ich, wobei ich mich mit meinem ganzen Gewicht gegen die Äste stemme und versuche, sie nur ein klein wenig zu bewegen, damit der Kater sich befreien kann. Halt ein klein wenig durch, wenn du hier raus bist, helfe ich dir zum Baumgeviert.
Dass ich keine Ahnung habe, wie ich das machen soll, ist in diesem Moment irrelevant. Vielleicht kann Lärchenherz helfen. Und Kiefernfall und Funkensturm sind vielleicht nicht so schlimm verletzt. Zusammen konnten wir es schaffen. Der Weg ist schließlich nicht mehr weit.
Ich schaffe es, einen brennenden Ast abzubrechen und ein Stück von uns wegzuschleudern, ehe ich mich noch einmal unter Schmerzen und mit meinem ganzen Gewicht gegen das heiße und zum Teil glimmende Holz lehne.
Es muss doch einen Weg geben.

Angesprochen: Wachholderstaub
Standort: Im Kiefernwald bei Wachholderstaub, Lärchenherz und der umgestürzten Kiefer
Sonstiges: Flieht gemeinsam mit Wachholderstaub, Lärchenherz, Kiefernfall und Funkensturm durch den Wald. Als Wachholderstaub von ihm weggerissen wird, bleibt er stehen und rennt zurück, da dieser unter den Ästen einer Kiefer eingeklemmt ist. Er versucht ihn freizubekommen.

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BeitragThema: Re: Kiefernwald   Kiefernwald - Seite 2 EmptySa 18 März 2023, 13:36



Rauchtatze

schattenclan
krieger
#027
cf: SchattenClan Lager
CW: erwähnter Tod; Feuer; Verbrennungen; Angst

Das Lager ging hinter seinem Rücken in Flammen auf. Wie ein riesiges Monster bäumte das Feuer sich auf, verschlang die Lichtung, die Baue und die umstehenden Bäume. Rauchtatze rannte einfach immer weiter. Sein Überlebensinstinkt funktionierte gut, vielleicht etwas zu gut für seinen Geschmack, denn er verlor schnell den Geruch von Sprossenherz und ihrer Schülerin. Egal, wie stark er die Luft einsog, egal, wie sehr seine bernsteinfarbenen Augen die Umgebung absuchten, er konnte sie nirgendwo mehr ausmachen. Überall war Rauch und Feuer. Die Äste zu seinen Pfoten qualmten vor sich hin - sicherlich würde das Feuer diesen Ort auch bald erreichen, wenn er nicht weiterging. Zwar widerstrebte es ihm, seinen Weg fortzusetzen ohne zu wissen, wo Sprossenherz sich befand, doch er vermutete, dass sie das Baumgeviert bereits erreicht hatte. Also rannte er weiter, so schnell wie seine Pfoten ihn tragen konnte. Heißer Wind streifte durch seinen langen Pelz, Rauch umwehte seine Nase. Er war weit genug gekommen, um dem Feuer so gut wie möglich zu entgehen, doch sein schlechtes Bauchgefühl wurde zunehmend stärker. Als er das Baumgeviert erreichte, war kaum jemand dort. Wo waren sie alle?
Ärger stieg in dem Kater auf. Warum war Sprossenherz nicht hier? Sie war früher losgelaufen als er, sie war schneller gewesen als er! Sie musste hier sein! Ein wütendes Fauchen entfloh ihm, doch er hatte keine Zeit, sich allzu lange aufzuregen. Er blicke zurück in den dunklen Kiefernwald. Rauchschwaden waberten zwischen den Bäumen hindurch, verdeckten die Sicht auf das, was dahinter war. Nur ein seichtes orangenes Leuchten verriet, dass der Wald bereits brannte. Rauchtatze wusste, dass wenn er zurückging, er dem Feuer definitiv nicht nochmal so leicht entkommen konnte, wie es jetzt der Fall gewesen war. Er wollte hierbleiben, vielleicht kam die orange gemusterte Kriegerin noch. Vielleicht war sie nur so langsam wegen dem Jungen. Doch sein Herz zerrte wie wild in seiner Brust. Es war irrsinnig, absolut absurd, zurückzugehen. Alle seine Instinkte lehnten sich gegen diese Entscheidung auf. Er würde den Flammen direkt in die Arme rennen.
Doch wenn er es nicht tat... wenn Sprossenherz nicht zum Baumgeviert kam, konnte er sich das jemals verzeihen? Er biss wütend die Zähne zusammen, so fest, dass er Blut schmeckte. Es half nichts, er musste gehen!

Er rannte so schnell, als würde es um sein Leben gehen. Nur das er diesmal nicht von der Gefahr wegrannte, sondern genau in sie hinein. Erschöpfung zerrte bereits an seine Gliedern, doch er war ganz gut in der Lage, diese zu ignorieren. Es war nicht wichtig, wie es ihm ging. Gerade hatte er andere Prioritäten. Hitze schlug ihm ins Gesicht, verlangsamte kurzzeitig seine Schritte und zwang ihn dazu, seine Augen zusammenzukneifen. Als er jedoch wieder aufblickte sah er sein Zuhause vor sich, in Flammen. Der Kiefernwald brannte lichterloh. Asche und Ruß flog durch die Luft, Äste und Bäume wurden gierig zerfressen, knisterten ekelhaft in seinen Ohren. Ein Schauder lief Rauchtatze über den Rücken. Er wollte nicht weitergehen, wollte sich nicht selbst den Flammen ausliefern. Doch er musste.
Sein Herz hüpfte wie wild, als er einfach lossprang. Feuer umhüllte seinen Körper, leckte gierig an seinem langen, grauen Pelz. Angst fraß sich durch seine Glieder, wollte ihn dazu zwingen, zu erstarren, doch er ließ es nicht zu. Wenn er es zuließ, würde er vermutlich verbrennen.
"SPROSSENHERZ!", rief er in die Flammen hinein und kam sich furchtbar dumm vor. Was, wenn sie gar nicht hier war? Hatte er sich dann umsonst in Gefahr gebracht? Jedenfalls kam keine Antwort und auch ihren Geruch konnte er nirgendwo wahrnehmen. Seine Nase war erfüllt von dem ekligen Gestank seines eigenen verbrannten Pelzes. Wütend und verzweifelt peitschte sein Schweif hin und her, seine Augen tränten. Orientierungslos sprang er voran, durchsprang achtlos das Feuer, dass sich vor ihm auftürmte. Er spürte den Schmerz, der seine Haut benetzte, doch er ignorierte ihn. Erst nach einer Weile blieb er stehen, atmete schwer. Sein Herz stand in Flammen, seine Brust schmerzte. Er war komplett außer Atem, hatte kaum noch Kraft, weiterzugehen. Er überlegte, einfach umzukehren, denn vermutlich war es besser, wenn jede Katze sich um sich selbst kümmerte. Doch seine Pfoten wollten ihn kein Stück weitertragen. Um ihn herum zischten die Flammen, zerfraßen Holz und Kiefernnadeln. Hypnotisierend schallten die Geräusche, die es dabei machte, in Rauchtatzes Ohren wieder. Hatte er sich übernommen? Würde er nun umsonst dem Feuer zum Opfer fallen? Nein!

Das Feuer wurde übertönt von einem Schrei, ganz in seiner Nähe!
Sprossenherz.
Er sammelte seine Energie ein letztes mal. Kraftvoll stieß er sich mit seinen großen, rauchgrauen Pranken ab. Sie fingen Feuer, so das seine Ballen aufplatzten und schmerzhaft anschwollen. Jeder Schritt war eine Qual, doch all diese Last fiel von ihm ab, als er zwischen den züngelnden Flammen Sprossenherz entdeckte. Am liebsten hätte er vor Erleichterung geweint, doch dazu war keine Zeit. So schnell er konnte huschte er an ihre Seite, stockte jedoch, als er den verkohlten Leichnam von Fliederpfote sah. Was war geschehen? Sprossenherz schrie, sie heulte, sie war vollkommen benebelt.
"Sprossenherz, Sprossenherz. Du musst mich ansehen!", miaute er und berührte ihre Wange drängend mit der Nase "Beruhige dich. Wir müssen hier weg. Das Feuer kommt näher. Du musst dich noch ein letztes mal anstrengen!" Die Worte quollen nur so aus dem sonst so stillen Kater heraus. Intensiv blickte er in ihre trüben, grünen Augen, sah nichts anderes darin als Verzweiflung und Trauer. Er wusste, dass es Sprossenherz in diesem Moment egal war ob sie starb oder weiterlebte, doch ihm war es nicht egal. Das Feuer war gierig, es kam näher. Wenn sie sich nicht bewegten, würde es sie verschlucken.
Ein Knacken ertönte und ein Ast stürzte auf sie herab, zerfiel jedoch noch in der Luft in glühende Einzelteile. Schützend legte Rauchtatze seinen Körper über Sprossenherz, zuckte nicht einmal zusammen, als die glühende Kohle sich durch sein Fell brannte und sein Bein und Schulter verletzte. Sie mussten hier weg.
Er packte Sprossenherz ohne ein weiteres Wort am Nacken. Selbst wenn er sie über den Boden schleifen musste, war es ihm Recht. Er musste sie retten. Er humpelte los, weg vom Feuer, weg von seiner Heimat. Sie waren hier nicht mehr willkommen, dass hatte man ihnen jetzt zu Genüge gezeigt. Es würden neue Zeiten anbrechen, alles würde sich verändern.
Bleib stark, Sprossenherz.

tbc: Baumgeviert
Erwähnt » Sprossenherz, Fliederpfote
Angesprochen » Sprossenherz

"What's right is what's left if you do everything else wrong."
(c) Moony

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Stein
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Stein

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BeitragThema: Re: Kiefernwald   Kiefernwald - Seite 2 EmptySa 18 März 2023, 16:13




o Morgentau o

SchattenClan | Krieger | weiblich | #42


CW: Traumatische Eindrücke des Feuers, Leichte Verbrennungen
SC Lager ->
Die Ohren fest an den Kopf gepresst, ging Morgentau voran, ließ jedoch Wieselpfote, den sie stützte, die Schnelligkeit der Gruppe bestimmen. Immer wieder sah sie über ihre Schulter, sah, dass ihr Gefährte und Azurpfote noch hinter ihnen waren, doch sah auch, wie das Feuer immer näher kam. Bäume fielen um, geschwächt durch das Feuer, und ihr Aufprall erzeugte eine Vibration im Boden, die Morgentau eine Gänsehaut verursachte. Doch viel schlimmer waren die Rufe… die Schreie… die selbst über das Brüllen des Feuers zu hören waren.
Die Hitze ließ die Luft flimmern. Durch die Luft fliegende Funken landeten auf ihren Ohren und im Gesicht. Sie kniff die Augen zusammen und versuchte, Wieselpfote vor dem schlimmsten zu schützen. "Halte durch mein Kleiner", miaute sie sanft, doch ihr ganzer Körper zitterte. Sie konnte es nicht verhindern… Sie kannte den Weg durch den Kiefernwald, sie wusste, welcher Weg der schnellste war und doch verlor sie durch den Rauch und die Panik schnell die Orientierung.
"Ich weiß nicht…", murmelte sie kaum hörbar, verzweifelt. "Ich weiß nicht mehr…"
Glutnester breiteten sich vor ihre Pfoten aus, die Morgentau erst bemerkte, als sie eine Pfote genau hinein setzte. Die Kätzin wich mit einem Schmerzenslaut zurück und drückte Wieselpfote in eine andere Richtung, zu einer lichteren Stelle im Wald, wo sie kurz innehielt, um die Pfote zu lecken. Sie drückte ihren Kopf einen Moment gegen Pantherkralles Brust, sie wusste nicht was zu tun war. Wollte, dass es aufhörte und sie alle zu viert wieder im Lager saßen. Das alles wieder normal war. Das Feuer wartete allerdings nicht auf sie.


Erwähnt: Azurpfote, Pantherkralle
Angesprochen: Wieselpfote
Ort: SC Lager -> Kiefernwald


Zusammenfassung: Flieht vor dem Feuer. Verbrennt sich eine Pfote und muss kurz stehenbleiben.

Code by Moony, angepasst Anakin,
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