Warrior Cats - das RPG
Warrior Cats - die Welt der Katzen.
Tritt dem DonnerClan, WindClan, FlussClan, SchattenClan, WolkenClan oder dem BlutClan bei und führe ein Leben als Krieger!
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Entdecke den Krieger in dir, werde einer von uns und klettere die Clan- Rangliste immer weiter nach oben.
 
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Hierarchie
DonnerClan
Anführer: Toxinstern
2.Anführer: Honignase
Heilerschüler: Enzianpfote

FlussClan
Anführer: Jubelstern
2.Anführer: Hirschfänger
Heiler: Kauzflug

WindClan
Anführer: Sturmstern
2.Anführer: Rostkralle
Heiler: Milanschrei

SchattenClan
Anführer: Mohnstern
2.Anführer: Gewitterbrand
Heiler: Abendhimmel

WolkenClan
Anführer: Brombeerstern
2.Anführer: Ahornblatt
Heiler: Tränenherz
Heilerschüler: Regenwolke

BlutClan
Anführer: Djinn
2.Anführer: //
"Heiler": Emerald
"Heilerschüler": Lotta

Das RPG
Jahreszeit:
Blattleere

Tageszeit:
Sonnenhoch [02.07.]

Tageskenntnis:
Auch wenn der Wind etwas sanfter geworden ist und die warmen Sonnenstrahlen immer häufiger den Weg zwischen den grauen Wolken hindurch finden, ist die Luft noch kühl und etwas unangenehm. Dennoch hat das Schnee inzwischen zu tauen begonnen. Nach und nach werden immer größere Flächen an Erde und Gras im Schnee sichtbar und an den Sträuchern sind die ersten Knospen zu sehen.


DonnerClan Territorium:
Die Luft ist feucht und der Waldboden durch den schmelzenden Schnee aufgeweicht und rutschig. Auch das Eis auf den Bächen ist bereits am Schmelzen und kurz davor vollständig zu verschwinden. Die dichten Bäume und das kahle Unterholz schützen hier ganz gut vor dem Wind und langsam lässt es sich draußen wieder besser aushalten.


FlussClan Territorium:
Auf Weiden und Wiesen schmilzt der Schnee und es werden immer größere Grasflecken sichtbar. Das Eis auf dem Fluss ist ebenfalls dünner geworden und kann maximal eine kleinere Katze tragen. Allerdings sollte auch diese aufpassen, um nicht an schwächeren Stellen durchzubrechen. Fisch und Landbeute sind langsam zurückgekehrt und der FlussClan kann hoffentlich bald aufatmen.


WindClan Territorium:
Die Katzen auf dem Hochmoor sind am wenigsten vor dem Wind geschützt, weshalb es hier noch am kühlsten ist. Dennoch schmilzt auch hier langsam der Schnee. Der aufgeweichte matschige Boden erschwert die Jagd auf Kaninchen besonders für unerfahrene Katzen.


SchattenClan Territorium:
Auch hier schmilzt der Schnee und an den Sträuchern finden sich die ersten Knospen. Die Jagd ist inzwischen ein wenig einfacher geworden. Schlangen, Eidechsen oder Frösche sind zwar immer noch in Winterstarre, aber Nagetiere trauen sich langsam wieder ins Freie. Im Nadelwald ist es windgeschützter als auf den offenen Flächen des Territoriums und damit auch etwas wärmer.


WolkenClan Territorium:
Mit dem sanfteren Wind ist die Jagd auf Vögel wieder leichter geworden und auch der schmelzende Schnee ist hier hilfreich. Die feuchte Rinde erschwert das Klettern, aber immerhin gibt es wieder mehr Beute und langsam können sich auch unerfahrenere Katzen wieder in die Baumwipfel wagen.


Baumgeviert:
Auch hier schmilzt der Schnee und an den Büschen sprießen die ersten Knospen. Die großen Eichen zeigen sich unbeeindruckt von Wind und Wetter und langsam regt sich auch wieder Leben in der Senke. Vereinzelte Beutetiere wagen sich wieder ins Freie und huschen über die Lichtung.


BlutClan Territorium:
Hier ist es noch kalt und nass, aber immerhin schmilzt der Schneematsch und macht es auf den Straßen etwas angenehmer. Zweibeiner und Hunde bleiben zumeist noch bei ihren kürzeren Runden, aber manche Hundebesitzer*innen lassen sich bereits durch die Sonne verleiten, was das Leben für die Katzen wieder unsicherer macht. Die Eisschicht auf dem Schwarzstrom ist dünner geworden und für die meisten Katzen ist es nicht mehr ratsam, sich aufs hinaus Eis zu wagen.


Streuner Territorien:
Auch hier blitzt immer mehr grün und braun zwischen den Schneeflecken hervor. Auf offenem Gelände sorgt der Wind nach wie vor für eine kühle Luft. Im bewaldeten Gebiet sind Katzen besser vor dem Wind geschützt, aber auch sonst gibt es langsam mehr Beute und die ersten Blätter sprießen. Das Ende der Blattleere scheint sich bereits anzukündigen.


Zweibeinerort:
Die meisten Hauskätzchen bleiben lieber noch in den Nestern ihrer Zweibeiner, wo es angenehm warm ist oder zumindest in deren Gärten, von wo aus sie schnell wieder nach drinnen kommen. Manche aber locken die wärmeren Sonnenstrahlen und vielleicht hat die eine oder andere Katze Lust, sich ein wenig umzusehen.

 

 Fly High~

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Runenmond
Kitten on the Loose
Runenmond


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BeitragThema: Re: Fly High~   Fly High~ - Seite 8 EmptyMi 01 Dez 2021, 22:24





Koutarou Bokuto
Außenangreifer | Kapitän | Ass | #4


"These last three years, I've been the team's ace... ♛”

Banner“DA SIND WIR WIEDER!” Bokuto hatte keine Zeit, sich wieder zu setzen. Er spürte einen starken Griff an seinem Arm und schon stolperte er Kuroo hinterher. “Hey! Was-” Schon wurde er um eine Ecke gezerrt und schaffte es dort, sich von dem Mittelblocker loszumachen. “Was wird das denn?”, fragte er mehr erstaunt als genervt, seine großen Augen auf Kuroo gerichtet. Der bedeutete ihm nur, still zu sein und führte ihn noch weiter am Gelände vorbei. Dann drehte er sich ruckartig zu ihm um. Irritiert schaute Bokuto seinen Freund an. “Okay, okay, du musst still bleiben, aber ich habe gerade exklusive Infos bekommen.” Er schaute nach links und rechts. “Riona hat wohl morgen Geburtstag, du weißt was das heißt.” Die Räder in Bokutos Gehirn fingen an sich zu drehen und plötzlich konnte er nur schwer seine Begeisterung in Zaum halten. “Oha, wirklich?”, fragte er und begann bereits, hin und her zu laufen. “Morgen also…. Rionas Geburtstag.” Er fasste sich mit einer Hand ans Kinn. “Ja genau”, sagte Kuroo und schon starrten sie sich gegenseitig in die Augen. Braun und gelb, die sich mit einem Blitzen trafen. Bokuto wusste, dass sie dieselbe Idee hatten. “Das wird super”, rief er dann laut und legte Kuroo die Hände auf die Schultern. “Oh mein Gott, das müssen wir allen sagen! Und wir brauchen Ballons… und Kuchen… und Tröten.” Panisch schaute er den Mittelblocker an. “Scheisse, warum haben die das denn nicht früher gesagt? Jetzt wird es doch viel zu spät!”
Schnell war ein Ziel geschaffen: der beste und coolste Geburtstag.

Montag 31.07. | 15:26 Uhr

"♛...but in a few days, I'm gonna have to say goodbye to you all.”


Fukurodani Academy




Akari Ryujin


Dienstag, 31.07. | 19:20 | #035

””Everything I do, I do with passion and patience.
Doing it any other way is worthless.
Every decision and every step needs to be one of conviction. ””

Akari hatte die Hand erhoben, wie um Kuroo davon abzuhalten, seine Vision einer Geburtstagsfeier in die Tat umzusetzen, aber bei den Worten des Nekoma-Liberos senkte sie sie langsam wieder. “Na das kann ja heiter werden”, murmelte sie. Wenn ihr an Kuroo eines aufgefallen war (und sie würde jetzt nicht sagen, dass sie das an ihm mochte), dann war das seine Art, den Menschen um sich herum immer nur das Beste tun zu wollen. Sicherlich würde er eine schöne Party schmeißen, aber mit allem, was derzeit so passierte, wusste Akari nicht so Recht, ob das ihrer Freundin so gut gefallen würde. Allerdings war es zu spät - der Zug war abgefahren. Also beschäftigte sie sich weiter damit, ein wenig Erholung zu genießen, bevor es bald wieder anfangen würde. Plötzlich sprang Kuroo auf, packte sich Bokuto und verschwand, die Mittelblockerin hatte nicht mal genug Zeit, auf irgendetwas zu reagieren und so wechselte sie nur einen Blick mit Yaku. “Bitte, die Schaufel hätte ich jetzt unfassbar gern.” Sie hatte ihre Stimme gesenkt, damit die anderen es nicht hörten. “Ich bin sicher, früher oder später werd ich eh ins Grab befördert.” Als der Libero auf ihren Kommentar hin lachte, musste Akari schmunzeln. Die Spieler der Nekoma hatten alle einen gewissen Humor, der ihr gefiel, auch wenn sie unfassbar chaotisch waren. Allerdings… wenn sie sich so die anderen Team anschaute fiel das schon gar nicht weiter auf. Irgendwie versammelten sich immer die interessantesten Charaktere in den Volleyball-Teams - wie sie fand. In ihrer alten Fußballmannschaft hatte das anders ausgesehen, alles war immer irgendwie sehr ernst gewesen, obwohl Akari keine Zweifel daran hatte, dass sie ebenfalls gut befreundet gewesen waren. Nach dem Umzug hatte sich der Kontakt jedoch nach und nach verflüchtigt.
Die anderen hatten gar nicht mehr besonders viel Zeit, sich zu setzen, denn da wurde schon gerufen, sie sollen wieder in die Halle kommen. Also hoffte Akari, dass Riona ihr verlegenes Lächeln dieses Mal vielleicht nicht gesehen hatte (irgendwie schaffte sie es immer, auch wenn Akari versuchte, es zu verstecken) und sammelte ihre Sachen zusammen. Dann stupste sie Kenma einige Male an. “Na komm, Kenma, auf gehts.” Er schaute sie unbeeindruckt an. “Wenn du dich noch länger drückst kommt Kuroo bestimmt noch wieder und triezt dich.” Sie hatte keine Zweifel daran, dass der Mittelblocker seinen Zuspieler holen würde, selbst wenn er bereits in den Tiefen einer Partyvorbereitung versunken war. Er seufzte. “Ich weiß.” Akari schmunzelte und half ihm auf, bevor sie die Decke ordentlich faltete und zurück zur Halle lief.

Schwitzend atmete die Mittelblockerin tief durch. Es war unfassbar anstrengend so viele Spiele am Tag zu spielen, vor allem gegen Spieler mit so hoher Energie wie die der anderen Teams. Akaris Hände taten langsam wirklich weh und ihre Beine protestierten beim Springen. Sie nahm einen tiefen Schluck aus ihrer Flasche und fuhr sich dann mit dem Handtuch übers Gesicht und den Nacken. Amüsiert schaute Akari dabei zu, wie Manami umständlich ihr wiedergefundenes Handy von der Bank schnappte und kurze Zeit empört das Gerät anschaute. Dann ließ sie den Blick durch die Halle schweifen. Wenn sie ehrlich war, würde sie froh sein, wenn sie wieder zu Hause war. So sehr sie die Zeit in der Halle auch genoss, sie wollte wieder in ihr Bett und sich mehr entspannen. Außerdem würde dann nicht mehr diese permanente Anspannung auf ihr liegen mit so vielen Menschen um sie herum. Oder mit einem ganz bestimmten Menschen. Deeer zum Glück damit beschäftigt schien, von Spieler zu Spieler zu laufen und ihnen begeistert was zu erzählen… Mist. Wenn es dabei wirklich um Rios Geburtstag ging wäre sie geliefert. Aber jetzt war es zu spät, der Ball war ins Rollen gekommen.
“Trägst du mich zum Essen?” Akari wandte sich wieder Manami zu und schaute ihre Freundin von oben spielerisch abschätzig an. “Bist du dir sicher, dass du das willst?” Eigentlich tat ihr selbst alles weh, doch ihre Freundin sah aus, als hätte sie absolut keine Knochen mehr. Also zuckte sie die Schultern, beugte sich zu Manami hinunter und drehte ihr den Rücken zu. “Dann auf.” Sie wartete einen Moment bis die Weißhaarige ihre Arme um sie geschlungen hatte und erhob sich. Für einen Moment strauchelte Akari, aber dann fand sie ihr Gleichgewicht wieder. “Ich möchte bitte mit einer Massage später bezahlt werden”, ächzte sie, hüpfte kurz, um Mana in die richtige Position zu bringen und stapfte los zum Essen. Für sie war das Essen meist nicht so besonders schmackhaft, aber wenn man so großen Hunger hatte, dann machte es auch keinen Unterschied mehr. Alle schlangen mehr oder weniger ihre Portionen hinunter, bevor es in der Mensa ziemlich laut wurde. Es wurde durcheinander gerufen, gelacht oder geflucht und alles im allem war die Atmosphäre freundschaftlich und offen, aber Akari fühlte sich wirklich mittlerweile mehr und mehr so, als würde ihr langsam die Energie ausgehen. Sie gähnte hinter vorgehaltener Hand. “Mensch, ich bin echt so kaputt.” Seufzend schob sie sich noch einen Löffel Reis in den Mund. “Ich muss schon aufpassen, dass mir beim Training nicht die Augen zufallen.” Kauend betrachtete sie ihr Tablett. Sie hoffte wirklich inständig, dass Kuroo sich nicht zu sehr übernahm, doch die Sorge, dass er ein zu großes Ding daraus machen würde hatte sich bereits in ihr verfestigt.



Mittelblockerin | Mum-Friend | #08





~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~

Please take me with you
I’ll follow you even to the end of the world...

- Don't Go // EXO



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Leah
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BeitragThema: Re: Fly High~   Fly High~ - Seite 8 EmptyDi 28 Dez 2021, 21:05





Riona Yuuki
Zuspielerin | baby owl | #6


"We’ll never win if we don’t believe we can... ♚”
Banner Eventuell hätte Riona hinterfragt wieso Kuroo und Bokuto sich direkt von ihnen verabschiedet hatten, kaum waren sie wieder bei den anderen – doch eigentlich war sie bereits jetzt zu erschöpft, um sich ernsthaft Gedanken darum zu machen. Trotzdem warf sie den beiden Jungs einen zweifelnden Blick hinterher. „Möchte ich wissen, was bei den beiden nicht stimmt?“ Fragte sie leise, wurde dann jedoch sehr schnell von einer lauten Stimme unterbrochen, die sie dazu aufforderte, wieder ins Innere der Halle zu kommen. Na super. „Da ist uns ja viel Pause übriggeblieben.“ Seufzte die Zuspielerin, rappelte sich seufzend auf und streckte ihre Arme, bis es befriedigend zwischen ihren Schulterblättern knackte. Der Ausdruck auf Akaris Gesicht entging ihr zwar nicht, doch ordnete Riona diesen eher dem Umstand zu, dass sie die ganze Zeit mit Kuroo alleingelassen worden war. Oder ihr die Sonne einfach nicht besonders guttat. Schmunzelnd beobachtete sie, wie die Mittelblockerin versuchte den kleinen Zuspieler der Nekoma irgendwie auf die Beine zu bekommen, als ein wütender Ruf sie dazu animierte sich doch etwas zu beeilen. Vielleicht wäre es schlauer gewesen pünktlich zu kommen.

Es wäre definitiv schlauer gewesen. Dadurch, dass sie einige Minuten der Aufwärmphase verpasst hatten, schienen die Trainer sich dahingehend einig zu sein, ihnen den Rest des Tages zur absoluten Hölle auf Erden machen zu wollen. Schon nach der ersten Übung bekam Riona das Bedürfnis sich einfach auf den Boden zu legen und dort bis zum Abend zu bleiben. Aber keine Chance. Erbarmungslos wurden sie durch die nächsten Spiele gezwängt, bis endlich das letzte Pfeifen des Tages verklang. Erschöpft brach die Zuspielerin noch vor der Bank in sich zusammen und bettete ihre Stirn auf den Knien. Die Flasche hielt sie in ihren zittrigen Fingern, während sie alles dafür tat, sich nicht auf der Stelle zu übergeben. Sie war absolut am Ende. Allein die Vorstellung jetzt noch zum Essen gehen zu müssen widerstrebte ihr und motivationslos schloss sie ihre Augen, während der Schweiß ihr ganz entspannt über die Wangen lief und von ihrem Kinn auf ihre Beine tropfe. Lecker. Sie würde heute definitiv noch unter die Dusche springen müssen, bevor sie sich auf ihren Futon schmiss.

Dieses Mal schien es jedoch nicht nur ihr so zu gehen, denn auch ihre Freundinnen wirkten alles andere als Fit. „Na, du lebst ja noch!“ Zwitscherte es neben ihr und einen hochgehaltenen Mittelfinger später legte sich ein kaltes Handtuch in ihren aufgeheizten Nacken. „Fi.ck dich, Yuu.“ Murmelte die Zuspielerin undeutlich, legte sich eine Hand auf den rumorenden Magen und seufzte tief. „So schlimm?“ Fragte ihr bester Freund nur, während er sich neben ihr fallen ließ und sich hinter sich auf dem Boden abstützte, um sich zurücklehnen zu können. Eigentlich kannte der Libero sie gut genug, um den Grad ihrer Erschöpfung ganz gut einschätzen zu können. „Ich glaube, ich verende hier.“ Immer noch klang ihre Stimme fremd und von weit entfernt. „Ich sag den anderen, dass du etwas später zum Essen kommst, kurier dich aus!“ Seine Stimme war viel zu laut in ihren Ohren, trotzdem nickte sie nur und lächelte erleichtert, als wieder auf sich allein gestellt war. Einen Blick nach vorn riskierend erkannte sie dann auch, wie Akari sich Manami auf den Rücken lud und mit ihr die Halle verließ.

Sie würde nur noch ein bisschen sitzenbleiben und ihren Magen wieder unter Kontrolle bekommen. Lange würde es sicherlich nicht mehr dauern, bis sie sich nicht mehr fühlte wie vollkommen überfahren. Langsam, aber sicher leerte sich die Halle, ein paar Spieler fragten sie noch, ob alles mit ihr in Ordnung war, doch jedes Mal nickte sie lediglich. Sie kannte das ja schon von sich. Als sie sich nicht mehr hundeelend fühlte, begann sie langsam sich aufzurichten, kleine Schlucke aus ihrer Flasche zu trinken und mit zittrigen Beinen und einer Hand an der Wand zum Ausgang zu schleichen. Hunger hatte sie zwar keinen, aber sie schnappte sich trotzdem einen Proteinriegel und setzte sich zu ihren Freundinnen, welchen sie lediglich leicht zunickte, bevor sie begann an ihrem Abendessen herumzukauen. Sie hatte in ihrem Rucksack noch ein paar Müsliriegel, also auch, wenn sie das warme Abendessen ausließ, sie würde sicherlich nicht verhungern. „Ob es eine gute Idee ist gleich noch zum Abendtraining zu gehen?“ Murmelte Riona leise, eher zu sich selbst, bevor ihr eine Gabel an den Hinterkopf geschmissen wurde. Yuu grinste sie an, streckte ihr die Zunge raus und schnappte sich dann die Gabel seines Sitznachbarn, um seelenruhig weiterzuessen. „Ich glaube das war ein ja.“ Stellte die Rothaarige seufzend fest, grinste dann jedoch leicht. Vielleicht tat dieses Camp ihrer Ausdauer ja ganz gut, auch wenn sie jetzt gerade sehr viel Lust darauf hatte den ganzen Mist einfach abzublasen.

„Wie war dein Gespräch mit Kuroo-kun vorhin eigentlich? Du wirkst seitdem ein wenig durcheinander.“ Schmunzelnd musterte sie Akari, zwinkerte ihr zu und rieb sich unbewusst die Stelle, an der die Gabel sie erwischt hatte. Das würde Yuu sicherlich noch bereuen. „Aber irgendetwas liegt heute in der Luft. Irgendwie sind die Jungs seit der Mittagspause seltsam drauf. Vielleicht hatten die irgendwas in ihrem Essen.“ Murmelte Riona weiter, sinnierte über das Verhalten, welches ihr eher unterbewusst aufgefallen war, bevor sie mit den Schultern zuckte, und es als unwichtig abtat. „Ich würde dir übrigens raten dein Handy aufzuladen. Iwa geht mir schon wieder auf die Nerven damit, dass du nicht an dein „doofes Handy“ gehst.“ Teilte sie dann auch Manami mit einem verhaltenen Gähnen mit, bevor sie sich etwas zurücklehnte und eigentlich nur darauf wartete, dass die Anderen mit dem Essen fertig wurden.

Dienstag 31. Juli | 19:30 Uhr

"♚...things you don’t understand are scary, right?”

Karasuno Highschool


~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~


if we must part forever
give me but one kind word
while my heart’s breaking

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Mars
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BeitragThema: Re: Fly High~   Fly High~ - Seite 8 EmptyMo 21 März 2022, 18:48



Manami Kita
» it feels so good to be so young and have this fun and be successful «

Überrascht sah Manami zu Akari auf. Tatsächlich hätte sie nicht erwartet, dass ihre Freundin ihren Wunsch tatsächlich ernst nehmen würde. Bevor sie die Gelegenheit hatte, sich wieder umzuentscheiden konnte, erhob sich Manami mit einem Ächzen auf die Füße, benutzte dabei die Hallenwand als Stütze, da sie ihren Beinen wirklich absolut nicht mehr vertraute. Sie konnte sich nicht erinnern, jemals so erschöpft nach dem Training gefühlt zu haben. Vielleicht ganz am Anfang, als sie gerade erst mit Volleyball angefangen hatte, aber mittlerweile war ihre Ausdauer eigentlich recht gut. Zumindest hatte sie das gedacht. Aber jetzt, wo sie kaum noch in der Lage war, einen einzigen Schritt zu machen, war sie sich da gar nicht mehr so sicher.
“Du bist die allerbeste. Ich geb dir so viele Massagen, wie du willst”, meinte sie mit einem erfreuen Grinsen und machte sich daran, auf den Rücken der Größeren zu klettern. Sie legte ihre Arme um Akaris Hals, war dabei bedacht darauf, ihr nicht direkt gegen die Kehle zu pressen - schließlich wollte sie ihr edles Ross nicht ersticken. “Wenn ich meine Arme wieder richtig bewegen kann.” Tatsächlich waren es nicht nur ihre Beine, die sich wie Gummi anfühlten, sondern auch ihre Arme und besonders ihre Schultern, da sie so viele Aufschläge und Angriffe gemacht hatte, dass sie diese gar nicht mehr zählen konnte.

Erst, als Akari sich bereits in Bewegung gesetzt hatte, fiel ihr auf, dass Rio ihnen gar nicht folgte. Sie warf einen Blick über die Schulter, erkannte die Zuspielerin als Häufchen Elend auf dem Hallenboden. “Rip Rio”, sagte sie, ihre Stimme vollkommen energielos. Aber da Nishinoya bereits bei ihr war, würde sie bestimmt auch irgendwann wieder zu ihnen dazustoßen. Außerdem knurrte ihr Magen. Essen übertrumpfte in diesem Moment einfach Freundschaft.

Mit einem Teller, der bis zum Rand beladen war, schlängelte Manami sich durch die verschiedenen Gruppen, bis sie sich schließlich an dem Tisch niederließ, den sie und Akari für sich beansprucht hatten.
“Ich musste mich gerade mit Tanaka anlegen, um überhaupt noch etwas Fleisch zu bekommen.” Ungläubig schüttelte sie den Kopf und verlor dabei endgültig das Haargummi, der schon seit einer ganzen Weile mit letzter Kraft in ihrem Haar gehangen hatte. Sie selbst bemerkte es allerdings gar nicht, zog das Tablett an sich heran und begann, sich das Essen in den Mund zu schaufeln.
Währenddessen gesellte sich auch Rio zu ihnen und Manami machte sich prompt daran, ihr ihren Nachtisch zu klauen. Es sah sowieso nicht so aus, als würde die Rothaarige sonderlich viel Essen in sich selbst hinein bekommen. “Weilst du wieder unter den Lebenden?”, fragte sie, während sie den letzten Rest des Puddings aus der Schale kratze. “Dann kann ich dein Geschenk ja doch nicht für mich behalten. Schade.”
Jetzt, wo Riona es erwähnte, fiel ihr erst auf, dass die Jungs, mit denen sie die Mittagspause verbracht hatten, verdächtig abwesend waren. Sie drehte den Kopf einmal in alle Richtungen, um sich zu vergewissern, dass sie sie wirklich nicht einfach übersehen hatte, aber tatsächlich fehlte von ihnen jede Spur. Merkwürdig. Zumindest Bokuto wirkte eigentlich nicht wie die Art Person, die sich das Abendessen nach einem langen und anstrengenden Training entgehen lassen würde.
Auf die Aussage bezüglich ihres Handys machte Manami eine wegwerfenden Handbewegung. “Der kann sich ruhig etwas in Geduld üben.” Sie verdrehte die Augen. Dafür, dass Hajime eigentlich immer so tat, als wäre ihre Gesellschaft eine Qual, schrieb er ihr erstaunlich oft Nachrichten. “Er weiß doch, dass ich im Trainingscamp bin. Aber ich kann ihm nach dem Essen von mir aus mal schreiben. Erinner mich nochmal dran, wenn wir zurück auf unserem Zimmer sind.”
Fast schon traurig sah Manami auf ihr Tablett, das mittlerweile komplett leer war, lehnte sich dann in ihrem Stuhl zurück. Einen kurzen Moment würde sie noch sitzen bleiben, bevor sie sich aufmachte, um am abendlichen Training teilzunehmen, das die Jungs geplant hatten - wenn sie dazu überhaupt auftauchen würden. Gerade, als sie sich erheben wollte, erschien Kuroo plötzlich an ihrem Tisch. Er stützte sich mit den Händen auf der Platte ab und fixierte sie mit einem ernsten Gesichtsausdruck.
“Kleine Planänderung, Ladies. Die Halle braucht noch ein bisschen, bis wir sie benutzen können. Also macht euch frisch, zieht euch was gemütliches an, und dann sehen wir uns gleich.” Er zwinkerte ihnen zu und verschwand dann direkt wieder, allerdings griff er sich im Gehen noch einen verwirrten Nishinoya und zog diesen mit sich.

DIENSTAG, 31. JULI / 19:45 UHR / 36




~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~_~

relations / toyhouse



wayward winds, a voice that sings
of a forgotten land
› when I run through the deep dark forest long. ‹

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