Warrior Cats - das RPG
Warrior Cats - die Welt der Katzen.
Tritt dem DonnerClan, WindClan, FlussClan, SchattenClan, WolkenClan oder dem BlutClan bei und führe ein Leben als Krieger!
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Streuner & Hauskätzchen
Das RPG
Jahreszeit:
Blattleere

Tageszeit:
Morgendämmerung [20. April 2024]

Tageskenntnis:
Kalt ist es in den Territorien der Clans geworden. Die Beute hat sich fast vollständig unter die Erde oder in die Bäume zurückgezogen, sodass die Territorien ruhig daliegen. Die Blattleere ist so richtig in den Territorien angekommen, und vor Schnee kann sich keine Katze mehr verbergen. Vom östlichen Zweibeinerort schleichen sich langsam die dunklen Wolken heran, die sich über den Territorien des WolkenClans und DonnerClans geöffnet haben: es schneit. Dicke Flocken legen sich über den Wald, färben ihn weiß, und machen es unangenehm für alle Waldbewohner. Zweibeiner und ihre Hunde sieht man hier kaum, während der Schnee so dicht fällt. Hauskatzen lassen sich gar nicht erst blicken.

Beim WindClan und FlussClan sieht das noch anders aus. Zwar scheint die Sonne nicht und die Winde sind kalt, doch von den dicken Flocken sind diese Clans vorerst verschont. Hin und wieder schneit es ein wenig, doch es ist bei weitem nicht genug Schnee, um die Territorien darin zu begraben. Der Fluss ist nun allerdings gefroren – das Eis ist allerdings nicht dick genug, um eine Katze zu tragen!

Besonders betroffen:
DonnerClan und WolkenClan: starker Schneefall
FlussClan: Eisschicht auf dem Fluss

Territoriums-
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   WindClan-Lager - Seite 3 EmptyMi 07 Feb 2024, 20:46

Schneebein

“Ich versteh das nicht.”, knurrte Schneepfote, das Maul voller frischem Moos. Unzufrieden spuckte er das Gesammelte im Ältestenbau aus, dort wo er gerade lustlos das alte Nestmaterial entsorgt hatte. “Die meisten Ältesten sind doch noch fit genug um das selber zu machen. Wieso muss ich meine Zeit verschw-“
“Schneepfote! Überleg dir gut wie du diesen Satz beenden möchtest.” Ein tiefes Knurren drang vom Eingang des Baus hinein. Erschrocken wirbelte der junge Schüler herum. Als er seinen Mentor erkannte, blieb ihm das Herz stehen. Grüne Augen bohrten sich wie Krallen in das Gesicht des Schülers und Schneepfote wusste sofort das Bauchrinde wollte, dass er dem Blick standhielt. “Die Ältesten haben dem Clan schon viele Monde gedient, bevor du überhaupt in der Lage warst solch Mäusehirnige Gedanken zu denken. Ein Clan ist nichts ohne seine Krieger! Schon nach deinem ersten Atemzug warst du Dunghirn angewiesen auf den Schutz dieser Katzen! Sie ernähren den Clan, sie verteidigen die Grenzen, sie formen die Basis deines bequemen Schüler Daseins.” Mit jedem bedrohlichen Schritt den Bauchrinde näher trat, wich Schneepfote einen zurück. Er spürte wie sich sein Nackenfell aufstellte. “Ohne diese Älteste wärst du nicht hier. Sie haben dich ernährt, sie haben deine Mutter ernährt, sie haben deine Großmutter ernährt!! Und du wirst es ihnen danken in dem du ihnen das bequemste Nest deines armseligen Daseins bauen wirst, hast du mich verstanden?” Eine Pfote prasselte einmal kräftig über seinen Hinterkopf, doch Schneepfote spürte dass die Krallen seines Mentors eingezogen waren. Zu überwältigt etwas zu sagen, nickte er. “Gut so. Und wenn ich dich noch einmal so etwas sagen höre, wirst du den Rest deines Schüler Daseins Zecken Patrouille haben!”


Schneebein würde es wohl nicht zugeben, doch vermisste er die schroffen Worte seines Mentors. Zu gern hätte er ihn nach Rat und Tat gefragt, allen voran jetzt wo er selbst in diese Rolle schlüpfen musste. Leider war der grimmige Kater schon kurz nach seiner Ausbildung dem Donnerweg zum Opfer gefallen. Sein Mentor war fort, doch seine schroffen Worte hallten in Schneebeins Kopf wieder als hätte er sie erst gestern gehört. Ihm war nach Seufzen zumute, doch die Feldmaus in seinem Maul ließ es nicht zu.
Lustlos zog er den Schweif hinter sich her als er den Ältestenbau ansteuerte. Grüßend nickte Schneebein Adlerstreif zu, welche vor dem Bau herum lungerte. Zeitgleich versuchte sich der Kater zu erinnern, um welche Älteste er sich noch mal annehmen sollte. Unweigerlich schlüpfte seine drahtige Gestalt durch die Ginsterbüsche. Die Feldmaus ließ er vor die Pfoten fallen als er sich umsah und neugierig den Blick hob. Alles schien soweit ruhig und im Reinen zu sein und Schneebein konnte nichts außergewöhnliches entdecken. Gerade wollte er schon wieder umdrehen und Milanschrei noch einmal um genaue Anweisungen bitten, da sah er im hintersten Eck des Baus eine drahtige Gestalt kauern. Und mit einem Mal war es, als würde die Antwort klar sein.
Schneebein kannte nur eine Katze mit solch toten Augen. Nelkenschweif.

Krampfhaft versuchte Schneebein seine Gedanken zu sortieren. Was wusste er über die Älteste, was konnte er über sie sagen? Unzufrieden musste er feststellen, dass er lediglich ihren Namen kannte und den Fakt, dass sie schon einige Monde im Bau hier lebte. Doch hatte er auch zuvor nie wirklich etwas mit ihr zu tun gehabt und er erinnerte sich kaum an die Zeit als sie sich einen Bau teilten. Mäusedreck. Unsicher trat er näher, machte sich bemerkbar und schob die Maus vor Nelkenschweif.
“Schönen Tag Nelkenschweif!”, begann er und versuchte dabei nicht wie ein launisches Junge zu klingen das man dazu verdonnert hatte hier zu sein. “Hab gehört ihr kriegt Zuwachs, was? Wird wohl bald etwas enger hier werden, hehe. Aber mit den zwei neuen Schülern habt ihr wieder ein paar fleißige Nestwechsler bekommen. Keine Sorge, wenn du etwas brauchst musst du es mir nur sagen und ich schick Kreidepfote sofort los! A-Ach übrigens, ich hab hier eine Feldmaus für dich! Möchtest du die teilen?”

Angesprochen: Nelkenschweif
Erwähnt: Bauchrinde fiktiv (ehemaliger Mentor), Nelkenschweif, Adlerstreif idr, Kreidepfote idr
Zusammenfassung:Erinnert sich an etwas aus seiner Schülerzeit und begrüßt Nelkenschweif im Ältestenbau

Steckbrief ✧ Post #006 ✧ Krieger
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Zuletzt von Penevin am Sa 17 Feb 2024, 18:05 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   WindClan-Lager - Seite 3 EmptyMi 07 Feb 2024, 23:31




Nelkenschweif
WindClan - Post 2 - Älteste
»Worüber regst du dich schon wieder auf?«
Die Patrouille hatte sie endlich eingeholt und die Worte des braunen Kriegers ließen Nelkenschweifs Nackenfell unangenehm kribbeln. Sie hasste Patrouillen mit Rindenherz. Der Kater hatte seine Ausbildung abgeschlossen, als sie drei Monde alt war, somit kannte sie ihn nur als den Besserwisser, der sie so unheimlich nervte. Eigentlich sollten sie sich gut verstehen: sie beiden lebten für den WindClan, durch und durch. Dennoch konnte sie bei seinem Gesicht nur die Nase rümpfen.
Und so herablassend wie der Krieger ihrem Blick begegnete, beruhte das wohl auf Gegenseitigkeit.
»Nichts«, antwortete sie dem Krieger pampig und wandte sich ab. Sie würde ihre Gedanken sicherlich nicht mit diesem Kaninchenherz teilen.
Der Krieger schnaubte und reihte sich vor Nelkenschweif ein. Dabei warf er ihr einen warnenden Blick zu, sodass sie sich hart auf die Zunge beißen musste. Es war ihr Pech, dass der Krieger diese Patrouille anführte. Sie konnte Rindenherz nicht ausstehen, wünschte sich aber auch kein Gespräch mit Dunkelstern und Sturmjäger, um sich für ihr Verhalten zu erklären.


Eines von Nelkenschweifs Ohren zuckte, als Schneebein den Bau betrat. Sie nahm ihn nicht wirklich wahr, rührte sich schließlich nicht, würdigte ihn keines Blickes. Dennoch war seine Präsenz zu spüren. Sein Duft, sein Temperament, und wenig später seine Nähe zu ihrem Nest.

Rindenherz führte die Patrouille zum Fluss. Die Oberfläche kräuselte sich sanft unter dem Wind, doch Nelkenschweif hatte genug gelernt in ihrem Leben, um zu wissen, dass unter dieser einladenden Wassermaße eine lebensgefährliche Strömung lag. Da der Wasserfall nicht fern war, war dieser Ort besonders für unerfahrene Katzen gefährlich. So einige waren hier bereits unter die Oberfläche gerissen worden, und entweder darin bereits ertrunken, oder durch den Wasserfall zu Tode gestürzt.

Schneebein sprach, doch so wirklich hörte die Kätzin nicht, was er ihr sagte. Es lag nicht an ihrem Gehör, dieses funktionierte einwandfrei, und hin und wieder ließ sie diese äußeren Eindrücke auf sich wirken. Trotz ihrer Situation schlug ihr Herz noch immer für den WindClan, ihr Interesse, das Clan-Geschehen zu kennen, war nicht geschmälert. Doch in diesem Moment hing Nelkenschweif in ihren Gedanken.

»Passt auf, wo ihr hintretet.«
Mit einem scharfen Blick sah Nelkenschweif vom Wasser weg, um Rindenherz ins Auge zu nehmen. Glaubte dieses Mäusehirn, dass sie so dämlich war wie ein Streunerjunges? Dass sein grüner Blick auf ihr lag, brachte ihr Inneres zum kochen.
»Spiel dich nicht so auf«, maulte sie ihn an und holte auf. Die anderen Katzen ihrer Patrouille ignorierte sie, ihr funkensprühender Blick galt nur ihm. »Ich bin keine Schülerin, die zum ersten Mal den Fluss sieht.«
Rindenherz sagte nichts, sondern erwiderte nur hart ihren Blick. Einige Momente starrten sich die beiden Katzen an, Nackenfelle gesträubt, dann fluchte der Krieger leise und wandte sich ab, um den Weg fortzusetzen. Nelkenschweif entschied sich dazu, das gleiche zu tun.


Der Geruch von Beute drang in ihre Nase und riss Nelkenschweif für einige Momente aus ihrer Starre. Zwar bewegte sie sich nicht mehr oder machte erkennbar, dass sie nun anwesender war, doch mit ihren Sinnen streckte sich die Älteste nach dem aus, was Schneebein da gebracht hatte.
Es war eine Feldmaus. Augenblicklich richtete sich das Nackenfell der Kätzin auf, die erste ehrliche Bewegung, die sie gemacht hatte, seitdem der junge Kater im Bau aufgetaucht war. Zu der Beute sagte sie nichts, sein Angebot nahm sie nicht an. Doch dass dieses Mäusehirn ihr eine Feldmaus gebracht hatte, war fast schon eine Beleidigung. Wusste denn nicht jeder im WindClan, dass sie Feldmäuse nicht ausstehen konnte?
Wenn sie die Kraft hätte, hätte sie den Krieger aus dem Bau vertrieben, doch sie würdigte ihn keines Blickes. Sollte er doch mit seiner lausigen Feldmaus tun, was er wollte.
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   WindClan-Lager - Seite 3 EmptyDo 08 Feb 2024, 12:54





Heckenpfote

WindClan | Schülerin |#002 | auf Probe



Ihr Tatendrang wurde direkt im Keim erstickt, als Spinnenlied ihr mitteilte das es jetzt zu spät sei und sie morgen früh bei Sonnenaufgang loslegen würden. Was sie allerdings nicht verstand: Warum könnte sie sich die Pelze der Ältesten einprägen, wenn sie zu spät kam? War das so ein Mentor-Schüler-Ding? Am liebsten hätte sie ihre Tante, dennoch mit Fragen überhäuft, allerdings schien diese, dass alles andere als gut zu finden und verzog sich zu Geierschrei. Heckenpfote kümmerte das recht wenig und so lief sie mit erhobenem Schweif zu ihren Eltern hinüber. "Ich bin jetzt Schülerin und morgen gehe ich mit Spinnenlied, dass Territorium unsicher machen." erzählte sie und strahlte über das ganze Gesicht, während sie sich an das weiche Brustfell ihrer Mutter schmiegte. "Ich bin so aufgeregt. Was ich wohl als erstes sehen werde?" Heckenpfote setzte sich und sah zu ihrem Vater hinüber, während ihr Schweif unruhig von einer Seite zur anderen streifte. "Kannst du mir noch mehr über das Territorium erzählen? Vielleicht kann ich Spinnenlied damit beeindrucken und sie ist dann nicht mehr so missmutig." Natürlich war Heckenpfote das schlechte Verhältnis zwischen Rostkralle und Spinnenlied nicht entgangen, doch das hatte ja nichts mit der junge Kätzin zutun, also würde Spinnenlied ihre Pflicht sicher gut erfüllen und ihr alles beibringen was sie wissen musste um Kriegerin zu werden. Zu mindestens hoffte sie das inständig. Aus den Augenwinkeln sah sie wie Kreidepfote und Schneebein miteinander sprachen und konnte einen kurzen Anflug von Neid nicht unterdrücken. Sie schüttelte innerlich den Kopf und verdrängte das Gefühl, welches nun dem wohlwollen wich, dass sie für ihren Bruder empfand. Kreidepfote hatte ebenso einen guten Mentor verdient wie sie selber und sie würde Spinnenlied schon zeigen, was in ihr schlummerte.
Denken | Sprechen | Handeln | Katzen

Erwähnt: Rostkralle, Sperlingsfeder, Spinnenlied, Schneebein, Kreidepfote, Geierschrei
Angesprochen: Rostkralle, Sperlingsfeder
Ort: Kinderstube-Lagerlichtung
Zusammenfassung:Wird mit Kreidepfote zusammen zu Schülern ernannt.



Steckbrief | Wanted | Toyhouse

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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   WindClan-Lager - Seite 3 EmptyDo 08 Feb 2024, 17:28

Schneebein

Und je länger Schneebeins Blick auf der alten Kätzin vor sich ruhte, desto klarer wurde ihm weshalb Milanschrei sich Sorgen um dieses Häufchen Filz machte. Sie sah erbärmlich aus. Dies war keine glorreiche Kriegerin welche ihre letzten Tage im Schutze des Lagers auslebte - nein. Das hier war nichts mehr als ein Häufchen Elend um welches man sich zu guter Recht annehmen musste. Zu gern hätte Schneebein auf etwas zurück gegriffen, dass er damals in seiner Schülerzeit gelernt hatte. Doch obwohl er, im Vergleich zu seinen Schülerkameraden, so viel öfter zu Arbeiten im Ältestenbau verdonnert wurde konnte er nicht sagen wie er mit Nelkenschweif umgehen sollte. Ihre nicht vorhandene Anteilnahme machte ihn nervös und mit zuckenden Ohren starrte er auf die Maus welche zwischen ihnen lag. Mit jedem Augenblick der verstrich im Bau wurde Schneebein klarer, dass die Älteste wohl keine Anstalten machen würde die Beute zu fressen. Ob ihr die Feldmaus zu klein war? Wenn man sie im richtigen Licht betrachtete wirkte sie genauso mager wie die alte Kriegerin welche vor ihm mit gesträubten Nackenfell kauerte.

Die Überlegung, ob er einfach umdrehen sollte um stillschweigend zu gehen schoss ihm durch den Kopf. Noch war es nicht zu spät nach seinem Bruder zu suchen und ihm das Ohr über die lästige Aufgabe Milanschreis zu berichten - doch selbst Schneebein war klar, dass dies nicht richtig wäre. Bauchrindes Worte hallten ihm wieder durch den Kopf und langsam fragte er sich ob der Geist seines Mentors ihn heute heimsuchen wollte. Als würde er ihm im Pelz kribbeln, wie lästige Ameisen. Also setzte sich Schneebein auf die Hinterläufe und gab sich innerlich einen Schubs. Wäre doch gelacht wenn er mal sprachlos wäre! Er entschied sich dazu, bei der Wahrheit zu bleiben und schnüffelte gierig an der Maus. Wenn sie Nelkenschweif schon nicht essen wollte, wäre es eine Schande sie schlecht werden zu lassen!
“Ich seh schon, keine Katze der großen Worte. Macht auch nichts, einen guten Zuhörer schätzt Jeder!” Ungeniert biss er in die Maus, ließ sich den eigenen Geschmack auf der Zunge zergehen. Er wollte sie gerade fragen ob sie sicher war ob sie nichts davon wollte, doch erinnerte er sich an ihre steifen Nackenhaare und entschied sich dagegen. Mit einem weiteren Happs hatte er das Tier gefressen und leckte sich zufrieden übers Maul. “Wirklich, nächstes Mal nimmst du mir aber einen Bissen. Hast wirklich was verpasst, die war super! Vielleicht kann ich dir ja schon bald etwas bringen das Kreidepfote gefangen hat. Ich bin mir sicher er ist die Art Kater der dir gerne etwas bringen würde. Brauchst du sonst etwas Nelkenschweif? Sags mir und ich bin dein Kater. Gibt nichts was ich nicht kann und so!”

Zufrieden mit sich selbst hätte er sich am liebsten selbst auf den Pelz geklopft. Unter Nelkenschweifs trüben Blick entschied er sich aber dagegen. Er wollte sein Glück ja nicht herausfordern. Unsicher ob er denn jetzt seine Pflicht für den Tag erfüllt hatte, knetete er die feuchte Erde unter den Pfoten, starrte verlegen auf die Blätter des Ginsterbusches. Eigentlich hatte er hier keinen schlechten Deal erwischt - Alles was Nelkenschweif nicht fressen würde, konnte er sich ungeniert einheimsen und somit seinen ewigen Hunger stillen. Zudem hatte er mit Nelkenschweif wohl eine gute Zuhörerin gefunden. Ein perfektes Stück Beute, welches ihm quasi vor die Pfoten geflogen kam!
Warum aber fühlte es sich falsch an daran zu denken? Und warum schaffte Nelkenschweif es die Ecke seines Herzens zu berühren, die ihn Mitleid und Empathie empfinden ließ?

Angesprochen: Nelkenschweif
Erwähnt: Bauchrinde fiktiv (ehemaliger Mentor), Nelkenschweif, Adlerstreif idr, Kreidepfote idr
Ort: Im Ältestenbau
Zusammenfassung:Erinnert sich an etwas aus seiner Schülerzeit und begrüßt Nelkenschweif im Ältestenbau

Steckbrief ✧ Post #007 ✧ 26 Monde ✧ Krieger
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Zuletzt von Penevin am Sa 17 Feb 2024, 19:15 bearbeitet; insgesamt 6-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   WindClan-Lager - Seite 3 EmptyDo 08 Feb 2024, 17:56



Kohleherz


Windclan-Kriegerin |  Weiblich | 001 Posts | Steckbrief

Einstieg ins Play mit Kohleherz

Es hätte eigentlich ein Tag wie jeder andere werden sollen. Ein Tag, an welchem Kohleherz unbeschwert ihrem Alltag nachgehen und sich selbst und dem Clan stolz machen konnte. Ein Tag, welchen sie nicht damit verbringen wollte sich Gedanken bezüglich einer Clanversammlung zu machen – doch kam es genau so. Ihr Anführer, Sturmstern, sprach zu ihnen. Viele der Clankatzen hatten sich eingefunden, lauschten den Worten ihres weisen Anführers, ihres großen Vorbildes. Seine Worte waren voller Stolz, voller Kraft und verdeutlichten die Dringlichkeit etwaiger Entscheidungen – und dennoch – waren bestimmte Worte nicht sofort ins Herzen der stolzen Windclan-Kriegerin durchgedrungen. Sie verstand nicht weshalb man Flüchtlinge des Schattenclans aufnehmen musste, verstand nicht weshalb sie ihr Lager nun mit Fremden teilen musste. Ein Hauch von Wut kam im Inneren der agilen Jägerin zum Vorschein. Die Tugenden ihrer Eltern trafen hier auf Widerspruch; Weshalb würde ein Anführer solch‘ eine Entscheidung treffen? Wer war im Recht? Der Anführer, welchen sie ihr Leben anvertraute, oder ihre Eltern, welchen sie ihr Leben verdankte? Ein Zwiespalt, welcher ihr Kopfzerbrechen besorgte.

Letztendlich blieb es bei einem bösen Blick gen Flüchtlinge. Sie hatte weder vor mit ihnen ein Wort zu wechseln, gar die Zunge zu teilen – sie würde in Zukunft wohl eher versuchen ihnen aus dem Weg zu gehen. Dies war eine Veränderung, welche nicht einfach, im Herzen der mattbraunen Katze stattfand. Doch zum Glück war sie nicht alleine mit ihren Gedanken. Sie hatte bereits einen passablen Gesprächspartner in Aussicht, welcher sogar noch ins Rampenlicht gerückt worden war. Schneebein bekam einen Schüler. Natürlich freute sich Kohle für ihren damaligen Kumpanen der Kriegerausbildung, doch sah sie sich eher als bessere Mentorin als sie ihn… Seufzend schüttelte sie den Kopf während ihre Gedanken gen Kreidepfote gerichtet waren. Auch andere wichtige Informationen wurden vom Anführer preisgegeben. Viele Informationen, einige Veränderungen.

Dann war es das auch schon. Die Ansprache ihres Anführers war vorbei und jeder konnte nun wieder seine Wege gehen. Dies ließ sich Kohleherz nicht zweimal sagen. Eigentlich war sie gerade dabei gewesen ihren grazilen Leib auf Patrouille zu bewegen, da wurde sie von hinten angesprochen. Eine bekannte Stimme, wodurch ihre Aufmerksamkeit natürlich der Katze dahinter galt, sie sich umdrehte und nun auf eine mögliche Aussage wartete.


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Frostblatt
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Frostblatt

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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   WindClan-Lager - Seite 3 EmptySa 10 Feb 2024, 21:45





WindClan       Krieger
Kornfeuer
"but who am I to   judge that?"



Der Kater lächelte, als er sah, dass Nusspfote sich bemühte. Gut, wir gehen zum Ausschaufelsen. Wenn das Wetter hält, können wir dort entspannt üben.
Er begann bereits, zum Ausgang zu laufen, als er bemerkte, dass sein Schüler doch wieder ziemlich niedergeschlagen wirkte. Er drehte sich zu ihm um und legte den Kopf schief. Oh je. Bei sowas konnte er nicht gut helfen. Doch er war entschlossen, den jungen Kater nicht mit seinen Sorgen allein zu lassen.
Komm, lass uns am Felsen darüber reden, miaute er und tippte dem Schüler aufmunternd mit der Schweifspitze auf die Schulter.
Erstens gab ihnen das eine wesentlich privatere Umgebung und er hatte das Gefühl, dass Nusspfote sich so besser öffnen könnte. Und zweitens gab es Kornfeuer die Chance, sich seine Gedanken zu dem Thema zu machen. Er führte den Kater also aus dem Lager und ging sicher, dass er ein entspanntes Tempo anschlug.

tbc.: Ausschaufelsen

Erwähnt: Nusspfote
Angesprochen: Nusspfote
Zusammenfassung: bricht mit Nusspfote zum Training auf und nimmt sich vor, dort über seine Sorgen zu reden

Reden | Denken | Andere

Katsuki | Lines coloured by Rune







Geierschrei

WindClan | Krieger

Der Kater verfolgte den Rest der Versammlung mit einem interessierten Blick auf Spinnenlied. Die Kätzin war sehr eindeutig nicht erfreut mit Sturmsterns Entscheidung und Geierschreis Interesse war geweckt. Ihre Augen spien Gift als sie die kleine Heckenpfote ansah. Sie begrüßte sie nicht einmal gebührlich. Der gescheckte Kater legte den Kopf schief und seine Schweifspitze zuckte. Die Schülerin war ihm recht egal, was ihn viel mehr faszinierte, war wie bissig die Kätzin plötzlich werden konnte. Zwischen ihnen beiden war immer ein wenig Neckerei dabei. Doch das.. in ihren Augen spiegelte sich beinahe.. Hass.
Als die Kätzin zu ihm zurück stolzierte, konnte er sich ein Schmunzeln kaum verkneifen. Er musterte sie intensiv, als sie sich fauchend bei ihm beschwerte. Sie war hübsch wenn sie wütend war. Umwerfend eher.
Na na, Prinzessin, was ist in dich gefahren?, summte er und grinste sie an. Er legte den Schweif um sie, als sie sich setzte und zornig zu putzen begann. Er rückte ein wenig näher und ließ seine Zunge in langen Zügen über ihren Rücken streifen. Lass mich dir helfen, miaute er und grinste in ihr graues Fell. Es war weich wie Seide. Kann aber sein, dass du danach schlimmer ausschaust als zuvor.
Doch seine grünen Augen blitzten. Er wollte wissen, was es damit auf sich hatte. Er musterte sie, wenn sie nicht zu ihm herüber sah. Ihr Nackenfell war noch immer gesträubt. Er konnte ihre Wut unter ihrem Pelz förmlich spüren.
Möchtest du darüber reden?, raunte er leise und fuhr mit ihrer Fellpflege fort, während er aus dem Augenwinkel beobachtete, wie die Katzen sich nach der Versammlung verstreuten.

Erwähnt: Spinnenlied, id. Heckenpfote
Angesprochen: Spinnenlied
Sonstiges: //

Zusammenfassung:
Ist fasziniert von Spinnenlieds Reaktion und hilft ihr bei der Fellpflege. Fragt sie leise, ob sie ihm davon erzählen möchte

Reden | Denken | Andere

Katsuki | Lines coloured by Rune








Kranichherz
Code by Anakin

WindClan Krieger

Der Kater zuckte mit der Schweifspitze, während sich die Katzen langsam verstreuten. Sein Bruder hatte das Training mit seinem Schüler vernünftigerweise wohl auf ein andermal verschoben, doch war in den Ältestenbau geschlüpft. Kranichherz folgte ihm mit dem Blick. Was er da wohl tat? Ob er seinem Schüler jetzt plötzlich ein gutes Vorbild sein wollte?
Er wurde aus seinen Gedanken gerissen, als ihm eine vertraute Stimme an die Ohren drang. Eine Stimme, die er auch taub noch erkannt hätte. Er erkannte sie mit seinem Herzen, nicht mit seinem Gehör.
Er drehte den Kopf und verzog den Mund zu einem kleine Grinsen. Seit wann geht die Sonne im Westen auf, hm?, miaute er scherzend und deutete mit der grauen Schweifspitze auf den Horizont, an dem die Sonne gerade hinter die Hügel sank.
Auch dir einen guten Abend, Wirbelsturm, miaute er und das Grinsen wurde breiter. Er wandte dann aber den Blick ab, denn die Schweifspitze des Katers auf seiner Schulter ließ seine Ohren warm werden.
Jaja, ich bin auch gespannt, miaute er und versuchte, das Thema wieder auf die Versammlung zu lenken. Schneebein ist selber noch so ein Kindskopf, murmelte er, und die da ist bissiger als die bissigste Älteste. Was daraus nur werden soll.. Er musterte Spinnenlied, doch seine Aufmerksamkeit hielt sich dort nicht lang. Auch wenn er mit Wirbelsturm schon seit der Schülerzeit befreundet war, war ihm seine Präsenz doch jedes mal überdeutlich bewusst. Gerade in dieser kalten Zeit spürte er seine Wärme an seinen Schnurrhaaren. Und doch war da dieser ganz freundschaftliche Abstand zwischen ihnen, der ihm jedes Mal das Herz zerriss, wenn er unüberbrückt blieb. Doch der graue Kater hatte sich an das Aushalten gewöhnt, das damit einherging und so versuchte er einfach nur, sich nicht weiter von dem hübschen Kater zu entfernen.
Du willst einen Schüler?, miaute er und blickte ihn aus großen, hellgrünen Augen an. Ich glaube, das wäre mir zu viel Verantwortung, murmelte er. Und zu laut, setzte er obendrauf und legte kurz die Ohren an. Wenn sie Jungen auf der Lichtung spielten, versuchte er sich immer außerhalb des Lagers aufzuhalten. Seine Ohren waren empfindlich. Und seine Nerven ebenfalls.
Er bemerkte Wirbelsturms gierige Blicke auf den Frischbeutehaufen.
Eine Pfütze zu sabbern wird den Hunger nicht stillen, weißt du, stellte er trocken fest und tippte ihn mit der Schweifspitze an, während er aufstand. Lass uns was essen. Die Patrouillen brauchen noch ne Weile.
Seine Schweifspitze kribbelte auch noch, als er sich zu dem Haufen bewegt hatte. Zugegeben war er recht klein, doch jemand hatte ein junges Kaninchen fangen können und Kranichherz nahm es auf. Schneebein hatte die Ältesten ja scheinbar schon versorgt.
Er trabte an den Rand und ließ sich nieder. Zwischen sich und Wirbelsturm legte er das Kaninchen ab und schob es zu ihm rüber. Fang ruhig an, miaute er. Was hältst du von der SchattenClan-Sache?, fragte er dann, denn er konnte die Nervosität besser unterdrücken, wenn er über etwas sprechen konnte. Ich hab das Gefühl, einige sind damit gar nicht glücklich..

unterhält sich mit Wirbelsturm und holt ihnen ein Kaninchen« Zusammenfassung

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dgeddb8-ffb5d9b9-f78e-4c80-946c-195b1b650ed5-siggi

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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   WindClan-Lager - Seite 3 EmptySo 11 Feb 2024, 10:14


Falkenjäger
WindClan Krieger
PostNr.: 035 ||  Ort: vor dem Kriegerbau

Falkenjäger hatte sich gerade mit der Pfote das Fell zwischen den Ohren geglättet als Raupenpfote auf ihn zukam. Es kostete ihn einiges an Selbstbeherrschung der Schülerin schnurrend über die Ohren zu lecken. Offiziell war ihre Beziehung vorbei und vor allem so mittig im Clanlager konnte er diese Zuneigung nun nicht mehr zeigen. Das Ganze hatte einen wirklich unguten Beigeschmack für ihn, dennoch war sein mäusehirniges Herz würde ihn alles für die gescheckte Schülerin tun lassen, auch wenn er wusste das es ihn langfristig wahrscheinlich brechen würde. Der einzige Lichtblick, den er hatte, war das diese Situation irgendwann ein Ende hatte. Der SternenClan musste einfach ein anderes Junges als Heilerschüler ernennen, dann könnten er und Raupenpfote wieder zu dem zurückkehren, was sie bereits gehabt hatten – und eigentlich heimlich immer noch hatten.

Falkenjäger klopfte mit seinem Schweif neben sich und nickte dann kurz. “Du kannst dich immer zu mir setzen.“, miaute er und blinzelte sie liebevoll an. Er wusste nicht wieso sie das Gefühl hatte, das sie das nicht tun hätte können. Bei ihrer Frage zuckte er kurz mit seinem rechten Ohr und schnurrte dann kurz erfreut. “Ausgesprochen gut, aber das liegt eher daran das ich endlich verstanden habe was es bedeutet ein guter Mentor für Honigpfote zu sein. Ich muss einfach alles ausblenden und ihr das Wissen weitergeben, das sie braucht, um eine erfolgreiche WindClan Kriegerin zu werden. Talent hat sie ja, jetzt muss es nur noch weiter perfektioniert werden.“ Er leckte sich kurz über sein Brustfell ehe er sie wieder fragend anschaute “Wie geht es dir? Mit deinen neuen Aufgaben?“, miaute er leiser. Ihm war nicht entgangen das der Clan noch nichts von ihrer neuen Position wusste und wahrscheinlich gab es dafür Gründe. Er wollte ihr immer noch das Gefühl geben, das sie ihm alles erzählen konnte, auch wenn das Gesprächsthema vor allem für ihn ein heikles war.

Tldr.: Zerbricht sich wiedermal den Kopf über seine Beziehung zu Raupenpfote, will dann so mit ihr Reden als wäre das alles nie passiert.

Erwähnt: Raupenpfote
Angesprochen: Raupenpfote, Honigpfote
Code by SPY Rain | Art by SPY Rain






Rostkralle
WindClan 2. Anführer
PostNr.: 104 ||  Ort: steht mitten im Lager neben Sperlingsfeder

Rostkralle schnurrte bei den Worten seiner Gefährtin und stieß hörbar die Luft aus. “Ja, es fühlt sich an, als wären sie letzten Mond noch viel zu klein für die Welt da draußen gewesen und jetzt werden sie alles auf den Kopf stellen.“, brummte er schließlich und setzte sich neben Sperlingsfeder. Er leckte der getigerten Kätzin kurz beiläufig über das Fell, ehe er mit seinem Blick die Situation zwischen seinen Jungen und deren Mentoren beobachtete. Schneebein würde seine Sache sicherlich gut machen und Kreidepfote konnte sicher einiges von dem Krieger lernen. Mit dieser Wahl war er eigentlich einverstanden, doch was hatte sich Sturmstern nur dabei gedacht seine Schwester als die Mentorin seiner Tochter einzuteilen? Die Körpersprache der garstigen Kätzin sprach Bände als sie zu Heckenpfote sprach und Rostkralle war kurz davor aufzustehen um die Kriegerin zurechtzuweisen. Niemand sprach so mit seiner Tochter. Sein Nackenfell stellte sich auf und wenn das so weitergegangen wäre, wäre er mit ziemlicher Sicherheit aufgestanden und hätte Spinnenlied die Leviten gelesen.

Als Heckenpfote schließlich voller Tatendrang zu ihnen zurückkam schüttelte Rostkralle seinen Ärger ab und blinzelte seine Tochter voller Stolz an. Er beäugte seine Schwester kurz verärgert, ehe er sich seiner Tochter voll zuwandte und dann amüsiert schnurrte. “Ich bin sicher das du Spinnenlied auch so von deinem Talent überzeugen kannst.“, begann er und zuckte dann mit den Ohren, ehe er fortfuhr “Und weißt du, Spinnenlied ist eine besonders griesgrämige Katze, aber nimm das deiner Tante nicht übel. Ich glaube so etwas wie Spaß kenn sie nicht.“ Dann erhob er sich und leckte Heckenpfote kurz liebevoll über die Ohren und legte ihr den Schweif über die Schultern “Nimm ihr also ihre üble Laune nicht übel. Aber nun noch einmal zu deiner Frage – was möchtest du denn wissen? Unser Territorium ist riesig und erstreckt sich über ein sehr weitläufiges Gebiet, das du dir morgen sicherlich zur vollen Gänze anschauen darfst.“ Er würde Heckenpfote vor den Launen seiner Schwester beschützen, auch wenn sie das Training alleine überstehen musste, so sah er nicht ein das sie so mäusehirnig war und ihre schlechte Beziehung zu ihm an seiner Tochter ausließ.

Tldr.: Unterhält sich mit Sperlingsfeder und kann sich nur mit Mühe zurückhalten um Spinnenlied nicht zurechtzuweisen. Niemand darf so mit seiner Tochter umgehen, als Heckenpfote dann zu ihnen kommt versucht er ihr Mut zuzureden und will dann das sie ihre Frage konkretisiert.

Erwähnt: Sperlingsfeder, Kreidepfote, Schneebein, Heckenpfote, Spinnenlied, Sturmstern
Angesprochen: Sperlingsfeder, Heckenpfote
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   WindClan-Lager - Seite 3 EmptySo 11 Feb 2024, 20:12




Sturmstern

WindClan | Anführer | 49 Monde
#110 | VERTRETUNG

Als die Pfoten des Katers den Boden der Senke berührten, fühlten sie sich schon kräftiger an. Die Sonne zog sich langsam hinterm Horizont zurück und in den Schatten wurde es merklich kühler. Sein Kopf war jetzt wieder klarer, der Schreck ebbte langsam ab. Es brauchte bloß alles seine Zeit.
Die Katzen verstreuten sich nach und nach, auch wenn er aus dem Augenwinkel wahrnahm, wie die Mentor-Schüler-Gespanne noch ein paar Worte wechselten. Spinnenlieds giftiger Blick entging ihm dabei nicht und er zuckte mit den Ohren. Vielleicht war er Rostkralle eine Erklärung schuldig für die Entscheidung, ausgerechnet diese Kätzin für seine Tochter auszusuchen. Doch als er den Kopf wandte, rückte der Gedanke in den Hintergrund, denn wie zu erwarten schritten Kronentanz und Milanschrei bereits auf ihn zu.
Etwas in ihm stach, als er die Verunsicherung in den schönen Augen der Kätzin entdeckte. Als wäre sie diejenige, die etwas falsch gemacht hatte. Er seufzte in sich hinein und trat auf sie zu, nicht ohne Milanschrei vorher durch ein kurzes Nicken zu verstehen zu geben, dass er die Dringlichkeit in seinem Blick vernommen hatte.
Und jetzt stand er da, vor der braunen Kätzin und wusste nicht recht, wie er ihr all das erklären sollte, was in ihm vorging. Er wusste, dass er ihr eine Erklärung schuldig war. Doch stattdessen legte er ihr nur sanft die Schwanzspitze an die Schulter und miaute leise: Tut mir leid, dass ich dich so erschreckt habe. Das war sicher kein schöner Anblick. Aber es geht mir gut, ehrlich. Milanschrei wird das auch gleich sehen. Er rang sich ein halbherziges Lächeln ab und suchte noch nach irgendetwas, das er der Kätzin sagen könnte. Du brauchst dir keine Sorgen zu machen. Es ist keine große Sache. Er blickte zu dem Heiler und nickte der Kätzin noch einmal zu. Entschuldige mich. Er wandte sich zu Milanschrei um und begann in Richtung Anführerbau zu laufen. Dann lass uns reden, miaute er und drehte sich nicht noch einmal um. Er hatte das Gefühl, dass er Kronentanz kein Bisschen ihrer Sorgen hatte nehmen können. Im Gegenteil, er hatte vermutlich noch eine obendrauf gesetzt, weil sie jetzt Angst haben musste, er könne jeden Moment buchstäblich tot umfallen. Er zog die Augenbrauen zusammen, als sich ein leichter Kopfschmerz einstellte. Die neue Energie, die er eben noch verspürt hatte, schien bereits wieder nachzulassen. Er brauchte wohl wirklich ein wenig Ruhe. Und ein Stück Frischbeute.
Als er in den Anführerbau schlüpfte, sträubte sich leicht sein Nackenfell. Das Nest wirkte düster und kalt und im dämmrigen Licht des Sonnenuntergangs schien das verlorene Leben noch immer in diesem Bau zu lungern. Als wolle es ihn an seine Torheit erinnern.
Er ließ sich nieder und legte den Schweif sorgsam um die Vorderpfoten. Du kannst dir sicher schon denken, was passiert ist, miaute er schließlich, während er auf Milanschreis Worte wartete. Sein ermatteter Gesichtsausdruck ließ erahnen, dass er sich auf einen Tadel bereits eingestellt hatte.


Erwähnt: Kronentanz, Milanschrei, Rostkralle, Spinnenlied
Angesprochen: Kronentanz, Milanschrei

Zusammenfassung: richtet ein paar knappe Worte an Kronentanz. Zieht sich dann mit Milanschrei in den Anführerbau zurück

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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   WindClan-Lager - Seite 3 EmptyMo 12 Feb 2024, 18:28




Milanschrei

WindClan | Heiler | Steckbrief | Art | #121


Milanschrei drehte sich leicht weg, um Sturmstern und Kronentanz etwas Privatsphäre zu ermöglichen, folgte aber schließlich seinem Anführer in dessen Bau, allerdings nicht ohne der Kriegerin noch ein kurzes Lächeln zuzuwerfen. Es schien in dem etwas schummrigen Bau kälter als draußen, auch wenn das im Blattfall eigentlich nicht möglich war. Es schüttelte den Heiler, denn er meinte fast, die eisige Luft des Mondsteins zu riechen, als wäre gerade erst der SternenClan in Anwesenheit gewesen sein. Milanschrei schielte zu Sturmstern und ließ seinen Blick langsam über seinen Körper gleiten. Es gab keine offensichtlichen Wunden, kein Blut, nichts. Und doch hatte Kronentanz die Wahrheit gesagt: Sturmstern hatte in der letzten Nacht eines seiner Leben gegeben. Wut bildete sich tief im Bauch des Heilers, glühend und heiß. Wenn etwas nicht gestimmt hatte, warum war dann Sturmstern nicht zu ihm gekommen? Wir konnte er denn nicht wissen, wie viel Erschöpfung zu viel für ihn war? Als Milanschrei endlich das Wort erhob schlich sich Frust in seine Stimme. “Willst du mir vielleicht erklären, warum Kronentanz völlig aufgewühlt in meinen Bau gekommen ist?” Er schnippte mit den Ohren. “Sie war sich sicher, dass etwas Schlimmes passiert ist und als ich mit ihr zu dir kommen wollte standest du vor dem ganzen Clan.” Kurz hüllte sich der Bau in Stille und obwohl Milanschrei sich bemühte, nicht ins Gesicht des WindClan-Anführers zu explodieren, bahnte sich die Wut einen Weg auf seine Zunge. Er musste sich nicht dummstellen, er wusste ja schon, was geschehen war. “Ich kann nicht fassen, dass du so dein erstes Leben verloren hast”, presste er um Ruhe ringend hervor. Trotz der Erfahrung die er mit den Verlusten von Anführerleben schon hatte, so war es doch für den Heiler immer wieder ein Stich ins Herz - auch wenn es nicht seiner eigenen Unfähigkeit zuschulden war, so fühlte er sich trotzdem verantwortlich. Er war schließlich der Kater, auf den Rostkralle und Sturmstern zurückfallen können mussten, wenn etwas Schlimmes passierte. Sturmstern hatte schon nach der Großen Versammlung schwach gewirkt, aber jetzt wusste Milanschrei, dass der Anführer eine gute Miene zu bösem Spiel aufgesetzt hatte und anstatt sich mit der Erschöpfung an ihn zu wenden, hatte er eines der wertvollen Leben der Ahnen des WindClans gelassen. “Wie mäusehirnig kannst du eigentlich sein, Sturmstern? Dass du dich bis zur absoluten Erschöpfung anstrengst und dann nicht einmal damit zu mir kommst.” Milanschrei verengte die Augen und zischte: “Muss ich regelmäßig bei dir vorbeikommen und dich zur Pause zwingen, damit sowas nicht nochmal passiert? Muss ich dir eine Lektion darüber halten, warum du dir nicht leisten kannst, dein eigenes Wohl so sehr gehen zu lassen? Was meinst du denn, was mit dem Clan passiert, wenn du nicht gesund bist und deine Leben an so einen Schwachsinn verlierst? Damit schadest du dem WindClan nur, anstatt ihm etwas Gutes zu tun.”
Wahrscheinlich hätte Sturmstern an dieser Stelle etwas sagen wollen, doch Milanschrei war noch nicht fertig. Er konnte nicht anders, als lauter zu werden als er eigentlich wollte. “Anführer, beim SternenClan, alle gleich. Ich hoffe du hast deine Lektion gelernt, sonst komm ich beim nächsten Mal mit Baldrian vorbei und gehe nicht, bevor du so viel davon gefressen hast dass du einen Mond lang nicht mehr aufwachst. Dann soll Rostkralle in der Zeit den Clan führen, er ist vermutlich vernünftiger als du. Nein, weißt du was? Jeder Krieger hätte mehr Hirn als das. Selbst Geierschrei… Unfassbar!” Er funkelte Sturmstern an. Dann senkte er seine Stimme und verengte die Augen. “Und wenn du in Zukunft mal nicht in meinen Bau kommst, wenn etwas mit dir ist, egal zu welcher Zeit oder wie viel los ist, dann zerre ich dich ins Moor und selbst alle Ahnen des WindClans zusammen würden nicht so viele Leben haben, dass du wieder ins Lager zurückkehren kannst, wenn ich mit dir fertig bin.” Mittlerweile stand er Nase an Nase mit Sturmstern, obwohl Milanschrei ein wenig hochsehen musste, um dem Blick des Anführers zu begegnen. “Unterschätze mich nicht, Sturmstern, er tippte dem großen Kater mit der Pfote auf die Brust. “Ich habe keine Intention, dich zu überleben, aber solltest du weiterhin so dumm bleiben dann bleibt mir keine andere Wahl.” Für einige weitere Herzschläge starrte Milanschrei Sturmstern an und nur langsam verflüchtige sich die Wut, bis nur Sorge blieb. “Fehlt dir jetzt noch irgendwas? Bist du müde? Ich kann sehen, was ich so da habe und den Katzen sagen, dass sie sich vorerst vom Anführerbau fernhalten sollen.” Normalerweise gab es nicht unbedingt bleibende Schäden vom Verlust eines Lebens, wenn mit dem Körper nichts passiert war, doch sicher war sicher…

reden | denken | Katzen
Erwähnt: Sturmstern, Kronentanz, Geierschrei
Angesprochen: Sturmstern
Ort: WiC-Anführerbau
Sonstiges: --

Zusammenfassung: Hält Sturmstern eine nötige Standpauke.

”I truly try to do my best as a healer and a warrior but sometimes it just feels to much to handle.”



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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   WindClan-Lager - Seite 3 EmptyMo 12 Feb 2024, 19:59

Sperlingsfeder

Während sowohl Heckenpfote als auch Kreidepfote aufgeregte Worte mit ihren neuen Mentoren wechselten, genoss Sperlingsfeder die Nähe ihres liebsten Rostkralle. Nicht mehr lange, dann kuschel ich mich Nachts wieder zu dir in den Kriegerbau, schoss es ihr durch den Kopf. Noch musste sie sich um Wickenjunges und Mohnjunges kümmern, so viel war sie ihrer Schwester alle Mal schuldig. Doch bald schon würden auch ihre beiden Ziehjungen aus der Kinderstube ziehen.
Die kleine Heckenpfote rannte mittlerweile mit einem Funkeln in den Augen auf sie zu. Bei ihrem Anblick schwoll Sperlingsfeders Herz voll Liebe und Stolz an und aufgeregt richtete sie sich auf die Pfoten um ihr Junges mit einigen schnellen Bewegungen ihrer Zunge zu beglückwünschen. Ein heftiges Schnurren polterte in ihrer Kehle als sich Heckenpfote an ihr Brustfell kuschelte. Sie strahlte nur so vor Aufregung und Neugier und Sperlingsfeder wurde wieder einmal bewusst wie klug und schön ihre Tochter nicht war. “Ich bin so, so Stolz auf dich. Dich und deinen Bruder.”, flüsterte sie in den Pelz ihrer Kleinen, ehe sie einen Schritt zurück machte und sich auf die Hinterläufe setzte.

Aufgeregt erzählte Heckenpfote davon, wie sie mit ihrer Mentorin morgen das Territorium unsicher machen würde. Bei dem Gedanken an Spinnenbein legte Sperlingsfeder die Ohren flach. Was auch immer sich Sturmstern dabei gedacht hatte ihre wundervolle Tochter in die Pfoten dieser Kätzin zu legen! Sie wusste es nicht, konnte doch jeder im Clan mit zwei gesunden Augen sehen dass die Kätzin sie und ihre Jungen verabscheute! Als Mutter fühlte sie sich ohnehin schon hin und her gerissen zwischen der Freude über die Erfolge ihrer Kinder und die Angst um ihre Sicherheit. Heckenpfote unter Spinnenbeins Fittiche zu Wissen, milderte ihre Unsicherheit nicht im Geringsten. Ihr Blick glitt zu Rostkralle, ihrem Gefährten und Vater der Jungen. Seine Anwesenheit gab ihr Trost und Stärke, doch im Stillen hoffte sie dass er seine biestige Schwester im Auge behalten würde. Ob er ihre Gedanken und Ängste teilte? Ob er die Entscheidung befürwortete? Die Antwort die er Heckenpfote schenkte, ließ immerhin darauf schließen dass er die Grießgrämigkeit der Kätzin im Bewusstsein hatte. Sperlingsfeder hätte sie zwar als gehässig beschrieben, doch behielt sie diese Gedanken für sich.
Immerhin wollte sie Heckenpfote die Aufregung nicht nehmen.

Als Rostkralle schließlich geantwortet hatte, fügte Sperlingsfeder voller Sorge um ihr Junges hinzu: “Aber dass du ja auf deine Mentorin hörst, verstanden? Und setzt mir ja keine Kralle zu viel über die Grenze-“ Sie wusste dass ihre Sorgen größtenteils unbegründet waren, doch der Gedanke ihre eigenen Junge draußen im weiten Territoriums des Moors zu Wissen lag ihr schwer in der Magengrube. Und wenn nun einer der Beiden sich verlief und nicht mehr zum Clan fand? Was, wenn eine fremde Patrouille die Schüler angreifen würde? Wenn sie einem Raubvogel in die Krallen fielen? Szenario über Szenario ratterten durch den Kopf der Königin. Sie musste sich sichtlich bemühen die Schüler nicht gleich wieder zurück in die Kinderstube zu zehren.

Angesprochen: Heckenpfote
Erwähnt: Kreidepfote, Heckenpfote, Rostkralle, Spinnenlied, Sturmstern idr,
Ort: steht mitten im Lager bei ihrer Familie
Zusammenfassung:Macht sich große Sorgen um ihre Jungen, ist aber auch sehr Stolz auf sie

Steckbrief ✧ Königin ✧ 45 Monde ✧ Post #003
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   WindClan-Lager - Seite 3 EmptyDi 13 Feb 2024, 21:52




o Nerzfeder o

WindClan | Königin | weiblich | #106


Nerzfeder blinzelte überrumpelt, als der Bau auf einmal voll wurde. Doch dann verließ Milanschrei ihn auch schon, als Kronentanz nach ihm rief. Sie klang sehr besorgt, wunderte sich Nerzfeder. Hoffentlich ist alles in Ordnung.
Nerzfeder sah überlegend zu Steinfall, der Beute in den Bau gebracht hatte, konnte sich aber nicht entscheiden ob sie wirklich hungrig war. Außerdem wollte Sturmlicht und Dunstschimmer ja auch vielleicht auch etwas. Zum Glück musste sie sich nicht entscheiden, denn nun betrat Mausfell den Bau, ebenfalls mit Beute - und diese war scheinbar nur für sie!
Die Königin schnurrte überrascht und dankbar, nachdem die Schildpatt Kätzin die Maus vor ihr abgelegt hatte. "Vielen Dank, Mausfell", miaute sie und nahm einen Bissen. Dass Mausfell ihre Jungen gelobt und dabei nicht beunruhigt von Heidejunges fehlendem Bein und Gewitterjunges kleiner Gestalt war, erleichterte und erfreute die Kätzin enorm.
Also konnte sich Nerzfeder entspannen, während sie einige Bissen nahm und dann neugierig zu ihrer zukünftigen Baugefährtin blickte. Bei ihr würde es wohl auch nicht mehr lange dauern. Ob ihre Jungen zusammen spielen würden? Sie konnten sich gegenseitig helfen und unterstützen, denn soweit sie wusste, musste Mausfell ihren Wurf ebenfalls ohne Vater aufziehen.
"Mausfell, könntest du mir vielleicht helfen, meine Jungen in die Kinderstube zu bringen?", fragte sie schließlich. "Falls du Zeit hast… Milanschrei hat uns bereits entlassen, aber ich hatte noch niemanden gefunden, der mir beim Umzug hilft", gab sie zu.


Erwähnt: Milanschrei, Kronentanz, Steinfall, Sturmlich, Dunstschimmer, Gewitterjunges, Heidejunges
Angesprochen: Mausfell
Ort: Heilerbau


Zusammenfassung: Freut sich über die Beute von Mausfell udn fragt sie, ob sie ihr beim Umzug in die Kinderstube helfen könnte.

Code by Moony, angepasst Anakin,
pic by deviantart.com/WanderingSwordman


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"In the end they'll judge me anyway, so whatever." - Suga
-> Charakter Relations || -> Postplan

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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   WindClan-Lager - Seite 3 EmptyMi 14 Feb 2024, 10:42





Moorschatten

WindClan | Krieger | er/ihm | Steckbrief | #052
Ausschaufelsen → WindClanLager

Der schwarze Kater schob sich wie ein Schatten hinter Steinfall ins WindClanLager und folgte ihm hinüber zum Frischbeutehaufen, wo er seine Mäuse ablegte. Eine davon würde er sich wohl selbst genehmigen, sein Magen grummelte nämlich leise vor sich hin und verlangte gefühlt zu werden.
Steinfall bedankte sich bei ihm für den Ausflug und Moorschattens Herz tat einen kleinen Hüpfer vor erleichterung, als er meinte, der Ausflug hätte ihm kraft gegeben. Moorschatten erwiderte Steinfalls Geste und drückte seinen Kopf an den des grauen Katers. “G-gerne!”, murmelte er. Den er wusste nicht genau was er darauf erwidern sollte. Steinfall und Splitterfrost waren seine Welt. Er würde alles für die beiden tun.
“Bis bald!”, erwiderte er die Verabschiedung seines Freundes und winkte ihm lächelnd mit dem Schweif hinter her, als dieser in der Kinderstube verschwand. Dann nahm er sich seine Maus und setzte sich in ein stilles Eckchen, wo er seine Ruhe hatte. Im Lager war immer so viel los, das der schwarze Kater schnell überfordert war. Wenn er aber zumindest im Rücken keine Katzen hatte, die um ihn herum wuselten, war es erträglich, ja manchmal sogar ganz interessant seinen Clankameraden zuzuschauen. Der Ausflug mit Steinfall hatte auch ihm etwas gegeben. Er war ruhig, weniger nervös und konnte es gerade tatsächlich genießen zwischen all den anderen Katzen seine Mahlzeit einzunehmen.
Nach Sturmsterns Ankündigung, hatte er ebenfalls die beiden neuen Schüler bejubelt, dann hatte er sich in sein Nest zusammengerollt um ein wenig zu schlafen und sich auszuruhen. Vielleicht konnte er später noch Splitterfrost treffen? Er vermisste die Kätzin. Schließlich viel er in einen ruhigen und erholsamen Schlaf und kein einziger Albtraum schaffte es heute sich in seinen Kopf zu schleichen.
Angesprochen:
Steinfall
Erwähnt:
Steinfall | Splitterfrost | Sturmstern
Zusammenfassung:
kehrt von der jagt mit Steinfall zurück
Code by Falkensturm | Bild by Waldpfote



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WindClan-Lager - Seite 3 66342432_6PaXdVSUXT62Dh7
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Darki
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Darki


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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   WindClan-Lager - Seite 3 EmptyMi 14 Feb 2024, 21:06

Dunkelfeder

WindClan || Kriegerin || Steckbrief || 208
Dunkelfeder war dankbar, dass Nachtfuß ihr helfen wollte und seine Worten waren auch wirklich sehr hilfreich, sodass sie sich besser fühlte. Auf dem Weg zum Ältestenbau stolperte die schwarze Kätzin kurz über ihre eigenen Pfoten, ihr Körper kam aus dem Gleichgewicht und fast wäre sie dabei gefallen hätte sie sich nicht im letzten Moment noch auffangen können. Sie fand es lästig alt und gebrechlich zu werden, doch war sie nun auch nicht mehr mit ihren vielen Leben als Anführerin gesegnet und diese hätten sie sicherlich auch nicht unsterblich gemacht.

Kurz bevor die beiden beim Bau der Ältesten ankamen, zuckten die Ohren der Schwarzen, Sturmsterns Stimme hallte über die Lichtung des Lagers, sie hielt inne und entschied sich, vor dem Bau Platz zu nehmen. "Lass uns kurz zuhören, was Sturmstern mitzuteilen hat." Mit gespitzten Ohren versuchte sie gebannt Sturmsterns Verkündung zu lauschen. Dieser verkündete das nach dem Feuer die SchattenClan Katzen Sturmlicht, Dunstschimmer und Schiefersturm dem WindClan beigetreten waren, die Schwarze war zufrieden mit dieser Entscheidung denn auch sie hätte in solch einer Situation so gehandelt.

Und dann fiel auch bereits ihr eigener Name und Sturmstern schickte die ehemalige Anführerin in den Ruhestand, Dunkelfeder zuckte, so wollte sie doch vorher mit Sturmstern gesprochen haben. Doch sie machte sich nichts daraus, Sturmstern hatte sicherlich bereits selbst gesehen, wie zerbrechlich die alte Kätzin geworden war. Ein letztes mal wölbte sie stolz die Brust und genoss die Rufe ihrer Chlangefährten.

Der weitere Bericht handelte davon, dass Nerzfeder zwei Junge zur Welt gebracht hatte und die Junge von Sperlingfeder, Kreidejunges und Heckenjunges, nun Schüler werden würden. Kreidepfote erhielt Schneebein als Mentor und Heckenpfote bekam Spinnenlied als Mentorin, es war eine gute Entscheidung von Sturmstern. Nach der Versammlung richtete sich Dunkelfeder wieder an Nachtfuß. "Ich wäre dann soweit, ein neues Nest zu beziehen." Sie trat in den Bau der Ältesten, nun würde sie zusammen mit Adlerstreif, Nelkenschweif und Wurzelfrost leben.

Angesprochen: Nachtfuß
Erwähnt: Sturmstern, Nachtfuß, Sperlingfeder, Sturmlicht, Dustschimmer, Schiefersturm, Nerzfeder, Schneebein, Spinnenlied, Heckenpfote, Kreidepfote

Reden || Denken || Handeln || Katzen
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Mausfell

WindClan || Kriegerin || Steckbrief || 003
Die rund Bäuchige freute sich darüber, dass Nerzfeder die Beute dankend annahm und sogleich anfing, davon zu kosten. "Schmeckt dir die Beute?" Sie schnurrte leicht und legte den Kopf schief. "Ich habe dir extra etwas frisches rausgesucht was noch leicht warm war." Sie betrachtete erneut die kleinen Jungen, sie waren wunderschön, auch wenn sie kleine Makel hatten, doch machten gerade diese die Jungen sehr besonders.

Als Nerzfeder fragte, ob Mausfell ihr helfen würde, in die Kinderstube zu ziehen, nickte die Bunte. "Aber sehr gerne doch, ich nehme das kleine hier." Dabei deutete sie auf Gewitterjunges und nahm das kleine Kätzchen am Nackenfell, worauf sie langsam Richtung Ausgang des Heilerbaus ging, immer darauf bedacht, dass Nerzfeder in ihrer Nähe blieb.

Angesprochen: Nerzfeder
Erwähnt: Nerzfeder, Heidejunges, Gewitterjunges

Reden || Denken || Handeln || Katzen
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»Bitte schreibt mir eine PN, wenn ihr auf einen meiner Charaktere reagiert habt, oder diesen angeschrieben habt.«

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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   WindClan-Lager - Seite 3 EmptyMi 14 Feb 2024, 21:51





Wurzelfrost

WindClan | Ältester | er/ihm | Steckbrief | #012
CW: Tod und Seelisches Leid

Leere Kaninchenhöhlen → WindClan-Lager

Stolz tappte der Alte Kater hinter seiner Tochter ins Lager. Das Kaninchen baumelte immer noch schwer zwischen seinen Zähnen. “Sie wirf ef verfuchen!”, nuschelte er duch das Fell des Kaninchen hindurch, “Afer wenn fie diefes Prachft efemplar fieht, kann fie unf nift lange böfe fein!”, miaute er und schob sich hinter Splitterfrost in den Bau. Er war so froh die schwere Beute bald ablegen zu können. Er schnurrte belustigt, als er Splitterfrost aufgeregt Mama rufen hörte. Wie damals als sie klein war. Nur das sein Pittachen jetzt stärker und schneller als sie beide war.
Er trat an die Seite seiner Tochter, blickte auf seine schlafende Gefährtin hinab und legte das Kaninchen vor ihr ab. Sie tat doch sicherlich nur wieder so als würde sie schlafen! “Morgenröte!”, schnurrte er und schmiegte seinen Kopf an sie. Erschrocken zuckte er zurück. Morgenröte war eiskalt. So kalt wie der Boden unter seinen Pfoten. Da stimmte etwas nicht. Der Geruch. So süßlich. Nein das konnte nicht sein. Er schüttelte den Gedanken ab und stuppste Morgenröte mit der Schnauze an. “Morgenröte! Wach auf! Wir haben dir Beute mitgebracht!”, miaute er und erhob seine Stimme, sodass seine Gefährtin davon aufwachen musste. Aber sie bewegte sich nicht. Zuckte nicht einmal mit den Ohren. “MORGENRÖTE”, die stimme des sonst so ruhigen Katers wurde panisch und er stupste seine regungslose Gefährtin mehrmals mit der Pfote an. Ihr Körper zeigte keinerlei Widerstand, wie ein regloses Stück Frischbeute. Nein, nein das durfte nicht sein.
Aber er wusste was geschehen war. Zu oft hatte er es schon erlebt. Felsjunges, Steinjunges, Mausjunges, Wachteljunges, Hasenjunges, Ampferjunges, Lavendeljunges, Kerbeljunges, Minzjunges, all seine Junge, seine Eltern, seine Schwestern, sie alle, all die Katzen die ihm etwas bedeuteten. Kraftlos sackte er neben dem leblosen Körper seiner Gefährtin zusammen. Kein einzeler Muskel ihres Körpers bewegte sich noch, nur eine leichte Briese, die in den Bau der Ältesten hereinwehte, zerzauste ihr geflegtes Fell. Wie Graß auf einem Hügel. Da war kein Leben mehr. Morgenröte war tot, seine Gefährtin, seine Liebe. Sie war einfach weg. Für immer. Ein Gefühl der Leere machte sich in dem Kater breit. Er fühlte sich plötzlich sehr alt, ausgelaugt, müde und erschöpft. Diese Welt erschien ihm so unwirklich, wie Albträume nachdem man die Augen in dem Licht gefluteten Bau aufschlug. Aber hier war kein Licht mehr.  
Angesprochen:
Splitterfrost
Erwähnt:
Splitterfrost | Morgenröte | seine toten Familienmitglieder
Zusammenfassung:
kehrt von der Jagd zurück und findet mit Splitterfrost seine tote Gefährtin Morgenröte im Ältestenbau
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   WindClan-Lager - Seite 3 EmptyFr 16 Feb 2024, 13:20




Sturmstern

WindClan | Anführer | 49 Monde
#111 | VERTRETUNG

Sturmstern blickte Milanschrei in die Augen, als dieser seine Rede begann, wandte jedoch schon bald den Blick ab. Die Worte des Heilers trafen einen wunden Punkt in ihm, denn mit vielem hatte er recht - wenn auch nicht mit allem. Geierschrei!? Der Kater zog die Augenbrauen hoch und öffnete das Maul, um dem etwas entgegen zu setzen, doch sein Freund war noch lange nicht fertig. Selten hatte er Milanschrei so reden hören und wären die Worte an jemand anderen gerichtet gewesen, hätte er über seine Kreativität gestaunt. Doch jetzt musste er an sich halten, die Schimpferei über sich ergehen zu lassen, ohne ständig etwas einzuwerfen. Als Anführer traten ihm nur sehr wenige Katzen so entgegen und er hätte es sich auch von niemand anderem gefallen lassen. Doch innerlich zuckte er zusammen, denn Milanschrei sprach aus, worüber er sich selbst schon am meisten ärgerte - seine Dummheit. Seinen Egoismus. Seine Selbstüberschätzung. Rubinschweif hatte es ihm zugegebenermaßen etwas sanfter vermittelt, doch der Heiler nahm kein Blatt vors Maul.
Es geht mir gut, sagte er schließlich, als der Kater ihm die Chance gab, zu sprechen. Ich bin wieder bei Kräften. Für einen Moment war es still im dämmrigen Licht des Anführerbaus und seine Schweifspitze zuckte. Es schien, als hätte er nicht die richtigen Worte, um etwas auf den Tadel seines Freundes zu erwidern. Und etwas in ihm wehrte sich gegen all diese Anschuldigungen. Als sei es eine Entscheidung gewesen, dieses Leben einfach so davonzuwerfen. Dieser Gedanke ließ ihn nicht los.
Was hätte ich denn machen sollen?, murmelte er schließlich in das Dämmerlicht hinein und dieser Satz schien einen Damm zu brechen. Der Wille war da.. aber ich konnte es nicht. Ich konnte nicht nichts tun während um mich herum..-
Er nahm einen tiefen Atemzug, als sich schreckliche Bilder vor seinem inneren Auge auftaten. So etwas wie am Baumgeviert habe ich noch nie erlebt. All dieses Leid.. so viele Tote und nichts, was ich für sie tun konnte. Ich konnte ihnen nur beim Sterben zusehen und ihre Gräber schaufeln.
Seine Kehle war plötzlich sehr eng und er musste schlucken, um das Gefühl zu lösen. Weißt du, wie ungerecht es sich anfühlt neun Leben zu haben, wenn vor dir Junge sterben, die kaum Schüler waren und die eine zweite Chance so viel mehr verdient hätten als ich?
Seine Augen brannten sich in einen Punkt in der Wand des Baus, doch im WindClan war er schon lang nicht mehr. Er war wieder zwischen den vier Eichen, zwischen denen die Luft so getränkt war von dem Geruch nach Blut, Rauch und Tod, dass er würgen musste. Unter deren Wurzeln jetzt etliche Körper lagen, deren Gräber er ausgehoben hatte, bis ihm die Krallen bluteten. Er lief wieder neben Rostkralle her, der Dunstschimmer auf dem Rücken trug, deren Anblick so verstörend war, dass es ihm den Schlaf raubte.
Ich sehe sie vor mir, sie alle, wisperte er, wenn ich die Augen schließe. Ich träume von ihnen. Es ist, als könnten sie nicht ruhen und deswegen kann ich es auch nicht. Wenn ich nur früher angekommen wäre.. wenn ich mehr getan hätte, vielleicht.. vielleicht würden dann ein paar Katzen noch leben.
Er schloss die Augen und drehte den Kopf wieder zu dem Kater vor sich. Ich bin nicht gestorben, weil ich es einmal ausprobieren wollte, Milanschrei, sagte er langsam und hob den Blick. Aber ich werde mich bemühen, es nicht noch einmal zu tun.
Er atmete tief durch und räusperte sich. Was ist mit dir?, miaute er schließlich und deutete mit der Schweifspitze auf den Heiler. Er wollte nicht weiter über sich selbst reden. Über das, was ihn nachts wach hielt. Du siehst müde aus. Und um dich selbst solltest du dir viel größere Sorgen machen, als um mich. Schließlich hast du nur ein Leben. Und der Clan nur einen Heiler.


Erwähnt: Milanschrei, kurz Rostkralle, Dunstschimmer
Angesprochen: Milanschrei

Zusammenfassung: lässt Milanschreis Ärger über sich ergehen und fühlt sich nicht wohl mit den Anschuldigungen. Erklärt schließlich, dass ihm die Geschehnisse nach dem Feuer den Schlaf geraubt haben. Verspricht, besser auf sich aufzupassen und fragt Milanschrei schließlich nach dessen Befinden

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